1930 / 230 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Neichs-: und Staatsanzeiger Nr, 230 vom 2. Oktober 1930, S. 2,

Statistik uud Volkswirtschaft.

Ueber die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftslage |

Anfang September 1930 ibt das „Reichsarbeitsblatt“

na<hstehende Uebersicht über die

der Stagnation der Binnenmärkte cine etwás bessere Arfnáähme B der Auslandsmärkte gegenüber; leßtere fonnten im lugust für rd. 20 Millionen Rethsmark deutshe Waren mehr als im Vormonat aufnehmen. Die Steigerung der Ausfuhr, die infolge des Preisrü>kganges zahlreicher Waren mengenmaäßig no< stärker gewesen sein De, als durch die obigen Wertangaben um Ausdru> kommt, konnte jedo< die Verschlehterung des Vannes niht ausgleihen. Die Einfuhr sank im August um rd. 110 Millionen $teihsmark, teilweise als Folge der Schrumpfung. der industriellen Tätigkeit, teilweise aber au< in- folge der geringeren Aufnahmefähigkeit des Marktes für Fertig- waren. Ebensowenig wie die leihte Zunahme der Ausfuhr hat die fortshreitende Verbilligung des Geldmarktes und in geringerem Maße au des Kapitalmarktes die absinkende Tendenz der Wirt- chaft aufzuhalten vermoht. Ungünstig dürfte si<h au< die Un- icherheit über den Ausfall der Wahlen ausgewirkt haben, indem ie manhe Wirtschaftskreise zu stärkerer N gweaccmeg Bér ihren Dispositionen veranlaßte. Jun den für die allgemeine Wirtschasts- entwi>lung grundlegenden Jndustrien war die Lage nux wenig verändert. Die arbeitstägliche PMUEEB en Oerns stieg im August wieder etwas an. Auch im Braunkohlenbergbau ergab si< cine Zunahme der Förderung, die aber, wie au< im Steinkohlen- bergbau, vorwiegend jahreszeitli< bedingt war. Fn der eisen- shaffenden Fndustrie mm die dur<shnittlihe arbeitstägliche Roheisenerzeugung im August weiter um 1028 t oder 4,1 vH. Die Rohstahlerzeugung ist zwar um 918 t oder 2,7 vH geftiegeni, liegt aber troßdem no< weit unter dem vorjährigen Stande. Die dur<schnittli<he arbeitstäglihe Walzwerkserzeugung sank um 768 t oder 3,1 vH gegenüber dem Vormonat. Nach dem Bericht des Vereins Deutsher Maschinenbau-Anstalten blieb die Lage in der Maschinenindustrie troy leichter Hutaqme der Auslands- aufträge, die aber den S der Fnlandsaufträge niht aus- gleichen konnten, weiter gedrü>t. Der Beschäftigungsgrad dieser A industrie, gemessen am Verhältnis der tatsächlich eleisteten Arbeiterstunden zu ihrer Sollzahl, sank von 57,5 auf 56 vH.; gleichzeitig hat au< die dur<shnittlihe Wochenarbeitszeit ab- genommen. Auch in wichtigen Konsumgüterindustrien, wie z. B. 1m Spinnstoffgewerbe, ist die Erzeugung gesunken.

Die verringerte wirtishastlihe Tätigkeit kam naturgemäß au< auf dem Arbeitsmarkt zum Ausdru>. Die Zahl der verfüg- baren Arbeitsuchenden erhöhte si<h um 38356 oder 1,3 vH auf 2938 274. Die Zahl der O d L D Be Arbeitsuchenden nah Abzug der in gekündigter oder ungekündigter Stellung sowie der mit Notstandsarbeiten Beschäftigten, ist seit Mitte August von rd. 2845 000 auf rd. 2883000 angewachsen. Mit rd. 1579 000 verfügbaren Sre etnen odex 116,1 vH ist der Arbeitsmarkt mehr belastet als zum gleihen Zeitpunkt des Vorjahres. Dem Zugang an Hauptunterstüßungsempfängern in der Arbeitslosenversiherun mit rd. 11000 Personen steht die Erhöhung der Zahl der Krisenunterstüßten um rd. 20 000 gegenüber. Die Belastung beider F C ERTAGENATENERNeN zusammen hat einen Stand von 1 948 000 erreicht; das bedeutet gegenüber dem Vorjahre eine Erhöhung der Zahl der Unterstüßten um 1,06 Millionen Hauptunterstüßungs8empfänger. Nach der Statistik der Gewerkschaften waren Ende August 21,7 vH (Zuli c 02 .

20,5), gegenüber 8,9 vH der Caen Mitglieder Énde August 1929, arbeitslos und 14,8 (Ende Juli 13,9), gegenüber 7,0 v im Vorjahr, Kurzarbeiter.

Sett man die Zahl der Arbeitslosen in Beziehung zu der Gesamtzahl der in den einzelnen Landesarbeitsamtsbezirken vor- Uen Arbeitnehmer (Krankenkassenmitglieder), la beträgt der

Anteil der Arbeitslosen Ende August 1930 insgesamt 13,2 vH geornFter 5,7 vH zum entsprehenden Zeitpunkt des Vorjahrs. Z Mei über dem Reichsdur{hschnitt liegt die Arbeitslosigkeit in Sachsen (17,2 vH), in Brandenburg und Rheinland (16,1 vH), in Hessen (15,2 vH) und in Schlesien (14,9 vH).

Es ergibt si< daraus, daß der Zeitraum, auf den si< die sommerlihe Entlastung erstre>te, seit dem Hoch nt antaziae 1927 immer kleiner geworden ist. Das gleiche gilt, abgesehen von dem Jahre 1929, das unter Einwirkung der außer- gewöhnlihen Kälte stand, von dem Hundertsay der Entlastung. Diese Entwi>lung erklärt si<h daraus, daß dur<h den aa tenden Konjunkturrü>gang ein immer größerer Teil der nor- malen sommerlihen Entlastung kompensiert wurde.

,_ Die erneute Belastung des ‘Arbeitsmarktes in der Berichts- e wirkt sich lediglih auf dem Arbeitsmarkt La Männer aus; ier hat le die Zahl der verfügbaren Arbeitsuhenden um 41 186 oder 1,8 vH, im Vorjahr um nur 6820 oder 0,7 vH, erhöht. Bei den weiblichen Personen ist noch eine geringe Enlastung um 2380 oder 0,5 vH (im Vorjahr 7082 oder 2,0 vH) eingetreten. Am stärksten sind an der erneuten Belastung die Außenberufe mit 20 947 beteiligt. Der Anteil der E erufe an der Gesamt- belastung ist auf 36,4 vH r ien en. Ende August waren bei den Arbeitsamtern in den Außenberufen 1 069 883 Arbeitsuchende vorhanden, ein Stand, der um 608 440 oder 131,9 vH über dem des Vorjahres liegt.

In den überwiegend konjunkturell bedingten Berufsgruppen hat die Zahl der verfügbaren Atbeitsuchenten um U genommen. Mit Ausnahme der Berufsgruppen Bekleidungs- (erne (— 7258), Nahrungs- und Genußmittelgewerbe (— 417),

hemishe Fndustrie (— 152), As und Musik (—- 480), Büro- L A (— 625) und freie Berufe (— 627) sind an der Zu- nahme alle Berufsgruppen beteiligt. Fn der Metallindustrie hat ih in8gesamt die anl der Arbeit S um 11 430 erhöht (in

r ersten Augusthälste + 19 977), für weiblihe Arbeitsuhende allerdings um 803 oder 1,9 vH verringert. eiter ungünstig war die Entwi>lung im Bergbau, Hütten- und Salinenwesen: in der ersten Augusthälfte hat sih die Zahl der verfügbaren Arbeit- suhenden um 4217, in der 2. Hälfte ‘des Monats um weitere 5115 erhöht. Eine erhebliche Neubelastung ist no< in den Berufs- gruppen Spinnstoffgewerbe (+ 4123), Holz- und Schnitßstoff- gewerbe (+ 1941), Vervielfältigungsgewerbe (+ 1041) und bei den häuslichen Diensten (+ 1457) zu verzeihnen. Gebietlich be- trahtet war die Entwi>lung re<t uneinheitli<h, Fn Schlesien (— 815) und Bayern (— 909) trat no<h eine geringe Entlástung ein, die erneute Os verteilt sih auf die übrigen Landes- arbeitsamtsbezirke. en stärksten Anteil daran hatten Sachsen (+11 179 = 29,1 v$), We e (+ 9263 = 24,1 vH), Branden- burg (+ 7753 == 20,2 vH), Rheinland (+ 6919 = 18,0 vH), Nieder- [os e (+ 6391 = 16,7 v$H), im weiteren Abstande die restlichen

ezirke.

Ueber die Arbeitsmarktilage im einzelnen wird berihtet; Die Land- und A AA te e den Berichten der Arbeitsämter in einigen Bezirken usa me “4 - keit, die aber dur< die un ae Witterung stark beeinf Ukt war. Nachsrage nah Arbeitskräften für die kommende Ha>kfrucht- ernte sehte in einigen Bezirken bereits ein. Bei den Vermitt- lungen handelte es si<h fast auss<hließli< um kurzfristige Be- schäftigung. Die Zahl der verfügbaren Arbeitsuhenden Les um 3509 auf 59252. Vom Hundert der insgesamt versügbaren Arbeitsuchenden entfallen 2,0 auf diese Beru rae: ahrend in Nordmark und Bayern T falen, Des untergebraht werden konnten (je rd. 200) und in Westfalen, Hessen und A aetae I land nur unwesentlihe Veränderungen zu verzeihnen waren, hat sih in Schlesien (+ 1074), Ostpreußen (+ 500) und Brandenburg + 543), Mitteldeutshland (+ 402), Pommern (+ 355), Nieder- achsen, Sahsen und Rheinland die Arbeitsmarktlage weiter ver-

<le<htert.

samilage: Au< im August } verharrte die deutshe Wirtschaft in der Depresfion. Zwar stand |

Jn®* gesteigertem Maße legte sich in der Jndustrie der | Steine und Erden die Vershlehterung der Arbeitsmarkt- lage im Zusammenhang mit der ungünstigen Lage auf dem Bau- Vielfach überfüllte Läger an Baustosfsen führten

Betriebseinstellungen und Entlassungen, so daß 4895 Arbeitskräfte den Arbeitsmarki Ende August mehr belasten als Mitte des Monats. Es ist fomit ein Stand erreicht (100 504), der fast um das 4 fache höher ist als Ende August 1929. Diese erneute Be- laslung verteilt si<h auf alle Lande8sarbeitsamtsbezirke. Die höchste Zunahme erfolgte in Bayeru (+ 1058). Von 100 der ersaßten Gewerkshastsmitglieder aus dieser Berufsgruppe waren Ende

| markt fort.

| August 29,7 (Ende Juli 27,7), gegenüber 8,7 Ende August 1929,

arbeitslos und 13,5 (Ende Juli 11,9), gegenüber 4,9 im Vorjahr, waren Kurzarbeiter. i ;

Die allgemeine Lage auf dem Baumarkt hat si< a in der Berichtszeit kaum gebessert. Ende August waren 3497 Vau- faharbeiter mehr verfügbar als Mitte des Monats; die Zahl der verfügbaren arbeitsuhenden Bauarbeiter einshließli<h der Bau- hilssarbeiter ist von 389 219 um 15572 auf 404791 gestiegen. Diese ungünstige Entwi>lung erstre>te si< auf alle Baufach- arbeiter mit Ausnahme der „Glaser und übrigen Berufe“, von denen no< in geringem Umfange Arbeitskräfte untergebraht werden konnten. Größere Zunahmen erfolgten in Sachsen (+ 1005), Südwestdeutshland, Mitteldeutshland, Rheinland und Niedersachsen mit je rd. 400. Von 100 der erfaßten Gewerkschafts- mitglieder waren 39,5 (Ende Juli 38,4), gegenüber 11,1 im Vor- jahr, arbeitslos. Die Uebersicht TV geigt die Entwi>lung der Arbeitsmarktlage im Baugewerbe in der Zeit. von Ende Juli bis Ende August. l .

Die Verschlehterung der Arbeitsmarktlage im Bergbau, Hütten- und Salinenwesen sehte sih in verstärktem Tempo fort. Ende August belasteten 5115 O mehr den Arbeitsmarkt als Mitte des Monats. Mit 84 653 Arbeitsuchenden ist Ende August ein Stand erreicht, der um 76 738 oder 969,6 vH höher ist als im Vorjahre. Von dem Zugang entfallen 3385 Per- onen auf Westfalen und 836 auf Rheinland. Nach der Gewerk- haftsstatistik waren in der Gruppe Bergbau Ende August 6,9 vH gegenüber 1,3 August 1929, arbeitslos und

(Ende Juli 6,3), itglieder, gegenüber 2,8 Ende August 1929,

21,4 vH der erfaßten Kurzarbeiter. : Der Beschästigungsgrad der Metallverarbeitenden und Maschinenindustrie hat si< in der Berichtszeit erneut vermindert. Fast in allen Branchen is eine Verschlehte- rung der Arbeitsmarktlage eingetreten, während eine Belebung, branchenmäßig und regional betrahtet, nur vereinzelt zu ver- zei<hnen war. Die verminderte Aufnahmefähigkeit des {Fnland- marktes, die shle<te Beschäftigung des Baugewerbes sowie die geringe Kaufkraft der Landwirtschaft machten fih hier besonders geltend. Die Zahl. der verfügbaren Arbeitjuhenden hat insgesamt um 11 430 zugenommen. it Ausnahme von Brandenburg und Ostpreußen hier konnten erstmalig Arbeitskräfte untergebracht werden (— 1031 bzw. 113) verteilte si< die Freisezung auf alle Bezirke. Am höchsten war die Zunahme in Sachsen (+ 2512), Hessen (+ 2046), tifalen (+ 1615) und Rheinland (+ 1525). Mit 18,3 vH ist dieje wi e (neben der Lohnarbeit WEROMEn Art) am stärksten an der Gesamtbelasiung des Arbeits- marktes beteiligt. Nah der Gewerkschaftsstatistik waren von 100 der erfaßten Metallarbeiter 58,5, gegenüber Ende Juli 60,7 ynd 83,7 Ende August 1929, voll beshäftigt. 20,3 vH (Ende O 18,6), gegenüber 7,8 im Ea waren arbeitslos und 21,2 (Ende Juli 20,7), gegenüber 8,5 Ende August 1929, waren Kurzarbeiter.

Im Spinnstossgewerbe war die Geschäftslage in den einzelnen Branchen recht uneinheitlih. Die Produktion s{hwankte tark, da die Betriebe iegen der geringen und kleinen Aufträge ih einshränken, was wieder zur Verkürzung der Arbeitszeit und u Entlassungen führte. Die Zahl der verfügbaren Arbeit- suheuden erhöhte sich weiter um 4123 und lag mit 149 730 doppelt o hoh wie zum gleihen Zeitpunkt des Vorjahres. Jn - preußen, Nordmark, Hessen, Pommern, eei Südwest- deutshland und Schlesien ergaben sih nur unwe}jentlie Zu- bzw. Abnahmen. Fn den übrigen Landes8arbeitsamtsbezirken, ins- besondere in Sachsen (+ 1625), een noch erheblihe Neu- zugänge. Von 100 der erfaßten Gewerkshaftsmitglieder waren 39,3 (Ende Juli 35,1), gegenüber 27,8 Ende August 1929, Kurz- arbeiter und 16,8 (Ende Juli 14,9), gegenüber 9,9 im Vorjahr, arbeitslos. Etwas günstiger war in der Berichtszeit die Ent- wi>lung der Arbeitsmarkt age im Bekleidungsgewerbe. Ein Teil der Firmen konnte die Betriebe voll ausnuyßen; die Be- lebung ist jedo< hauptsählih jahreszeitlih bedingt. Die Zahl der nicht untergebrahten Arbeitskräfte verringerte sih um 7258. Bei einem Stand von 162 704 ist die Zahl der verfügbaren Arbeit- suhenden no< um 64559 oder 65,8 vH höher als Ende August 19929. Mit Ausnahme von Niedersachsen, Westfalen, Sachsen und Mitteldeutshland verteilt die Entlastung auf alle Landes- arbeitsamtsbezirke. Der stärkste Anteil entfällt auf Mea (— 6276) und Schlesien (— 1136). Nach der Gewerkschaftsstatisti erhöhte si<h der Anteil, der jeweils für Arbeitslöse und Kurz- arbeiter im August berehnet wurde, von 27,9 auf 28,1 bzw. von 26,4 auf 30,1.

Bezüglich des Holz-undS<hnißhstoffgewerbes wurde ausgesührt, daß mit der Fertigstellung der größeren Bauprojekte au<h die Beschäftigung in den Bauholzbetrieben nachgelassen hat; das gleiche gilt für die Möbelindustrie, wo Auftrags- und Absaÿ- mangel zu weiterer Verschlehterung der Arbeitsmarktlage Tut haben. Auch in den übrigen Hweigen, so vor allem in der Musik- instrumentenindustrie, hat \sih die Beschäftigungslage nicht ge- bessert. Die Zahl dex Ende des Monats vorhandenen 172 437 verfügbaren Arbeitsuchenden liegt um rd. 100 über der des Vorjahres. Die Neuzugänge verteilen si au alle Bezirke mit ver von Ostpreußen. Nach der Gewerkschaftsstatistik waren 34,3 vH der Ee organisierten Holzindustriearbeiter (Ende Juli 33,0), gegenüber 14,7 im Vorjahr, arbeitslos.

Die Arbeitsmarktlage im Verkehrsgewerbe war un- einheitlih; der Rü>kgang der Zahl der e Arbeit- suhenden (— 326) war gering. Während in Schlesien (— 1417), Brandenburg (— 546) und Nordmark Aufnahmemöglichkeiten be- iden, hat sih in Sachsen (+ 783), Rheinland (+ 329) und

auern die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden weiter erhöht; in den übrigen Landesarbeitsamtsbezirken ergaben si< unwesent- lihe Veränderungen. Auf dem Arbeitsmarkt für Seeleute fel sih die Arbeitsmarktlage weiter vershlehtert. Bei den Heuer- tellen und den anderen, die Vermittlung von Schiffahrtspersonal betreibenden Arbeitsnahweisen wurden 19604 (im Vormonat 20 464) Arbeitsgesuhe und 4612 (im Vormonat 5464) allene Stellen gezählt. Die Zan der S ist gegenüber dem Vormonat um 848 gesunken. Von den Stellenbeseßzungen ent- fielen auf die Nordseehäfen 4149, davon auf Hamburg-Altona 2520, und auf die Vftlerplen 459. Am Schluß des Monats August waren no< 13595 verfügbare Arbeitsuchende gegenüber 13557 Ende {Fuli vorhanden.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

_ Der Ausbruch der Maul- und Sue r [rue i st vom Viehmarkt in Kökn und von den Shlaht- und Vieh- f en in Essen und Dresden am 29. September 1930 amt- ih gemeldet worden.

Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche

2 vom Schlaht- und Viehhof in München am 29. und vom <la<ht- und Viehhof in Stettin am 30. September, das Er - löschen der Maul- und Klauenseuche vom in und Viehhof in Dresden und vom Schhlacht- und Viehhof in

Essen am 30. September 1930 amtlih gemeldet worden.

ländische

Goldmünzen,

Haudel

und Gewerbe,

Berlin, den 2. Oktober 1930.

Wochenübersicht der Reichsbank vom 30. September 1930 (in Klammern + und im Vergleich zur Vorwocbe): Aktiva.

1. Noch nicht begebene Reichsbankanteile

2. Goldbestand (Barrengold) sowie in- und aus-

1392 Reichsmark bere<hnet

und zwar:

Goldfkassenbestand . Golddepot (unbelastet) bei

das Pfund fein

zu

- NM 2 329 045 000

auéländis<hen Zentralnoten-

banfen

149 788 000

. Bestand an de>ungéfähigen Devisen

a) e b) ,

s Reichsschatwechseln . e sonstigen Wechseln und Sche>s „. deuts{Wen Scheidemünzen «. .. ««

Noten anderer Banken . « « « «

e Lombardforderungen . (darunter Darlehen au we<sel RM 1000)

Effekten . .

. .. e: a. 0.0.0

sonstigen E

Passiva.

. Grundkapital :

a) begeben

99S S D. Dp E

D) A0 Ut Di e e o Gard os

, Reservefonds:

a) gesetzlicher Reservefonds « oooooo.

b) Spezialreservefonds

zahlung

c) sonstige Nücklagen . .

S 0 S“

für

fünftige Dividenden-

E: 9.0 A E F M

Betrag der umlaufenden Noten « « «o

. Sonstige täglih fällige Verbindlichkeiten .

. Sonstige Passiva

S E . V E . . . .

nNM 177 212 000 (unverändert)

2 478 833 000 (— 104 792 000)

170 913 000 (— 952 836 000) 6 240 000

(-+ 6 240 000)

(+ 744 823 000) (— 832 149 000)

4 611 000 (— ‘17 537 000)

290 332 000 (+ 234 293 000)

(4- 8 140 000)

122 788 000 (unverändert)

(unverändert) (unverändert)

(unverändert) 271 000 000 (unverändert)

(+711 481 000)

4+ 28 845 000) 274 190 000

(4- 45 856 000)

Zu der vorsiehenden Uebersicht teilt ,W. T. B.” mit: Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 30. September hat \si< in der Ultimo-

woche die

Sche>s, Lombards und Effekten um 985,4 Mill. auf 2495,8 Mill,

Reichsmark erhöht.

Im einzelnen sind die Bestände an Handels- wechseln und -s{e> um 744,8 Mill. auf 20966 Mill. NM

die Lombardbestände um 234,3 Mill. auf 290,3 Mill. RM hinaufs

gegangen. Die Reichsshaßwechsel, an denen am Schlu, der

Vors

woche keine Beslände vorhanden waren, werden mit 6,2-Mill. RM

ausgewiesen.

s

2 096 590 000 f 148 852 000 F

102 666 000 | (unverändert) F 685 632 000

177 212 000 | 53 915 000

46 224 000 f

4 744 470 000 F 472 082 000 F

esamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln undß

undY

An Neichsbanknoten und Rentenbank|<heinen zusammen}

sind 760,8 Mill. RM in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat \ih! der Umlauf an Reichsbanknoten um 711,5 Mill. auf 4744,5 P NM, derjenige an Rentenbanksheinen um 49,3 Mill. auf 442,5 Mill

NRM erhöht.

bank an MRentenbankscheinen auf 5,1 Mill. NM ermäßiat.

Die

fremden Gelder zeigen mit 472,1 Mill. RM eine Zunahme um 28,8 Mill. RM. Die Bestände an Gold und de>ungsfähigen

Devisen haben si< um 157,6 Mill. M\ Im einzelnen sind die Goldbestände um 104,8 Mill, auf 2478,8 Mill. NM und die Bestände an de>dungstähigen Devisent

verringert.

um 52,8 Mill. auf 170,9 Mill. NRM zurü>gegangen.

Noten dur< Gold allein sank auf 52,2 vH gegen 64,1 vH in der Vor

auf 2649,7 Mill. RM

Dementsp1ehend haben \si< die Bestände der Neichs-/5

Die Deckung det?

woche herab, diejenige dur Gold und de>ungsfähige Devisen auf 99,8 vH gegen 69,6 vH.

Von den Abrechnungsstellen wurden im Monat Septembe

abgerehnet: RM 10 093 000 000. Die Giroumsätze betrugenß :

in Einnahme und Ausgabe RM 58 216 000 000.

Telegraphishe Auszahlung.

Buenos-Aires . Gänaba « «.+ JIstanbul. . Iapan . Ur: «cia SOnbon : p «6 New York . Nio de Janeiro MEUQuay., » Amiterdam- Notterdam . Athen Brüssel u. Ant- werven . « « Bucarest. . « - Budapest D P Julien 4

- e o.

Ie 4 ugoslawien Kaunas, Kowno Kopenhagen . . Lissabon und SIPOLIO p «s Oslo +0 0.0. E n E E rag e... yfiavik (Island) .. DdA: «ae os Schweiz . - « « Oa s Spanien . . Stod>holm und Gothenburg. Talinn (Reval Estland). . . T

L ap.-Pes. 1 api é

1 türk. L

1 Îavpt. Pfd agypt. P. 1L

16 ;

1 Milreis

1 Goldpeso

100 Gulden 100 Drachm.

100 Belga 100 Lei

100 Pengôò 100 Gulden 100 finnl. 4 100 Lire

. {100 Dinar

100 Litas 100 Kr.

100 Escudo 100 Kr. 100 Fres. 100 Kr.

100 isl. Kr. 100 Latts 100 Fres, 100 Leva 100 Peseten

100 Kr. 100 ejtn. Kx.

100 Schilling

2. Oktober

Geld Brief 1,476. 1,478 4,197 4,205

2,075 2,079 20,895 20,935 20,383 20,423 4,1955 4,2035 0,4395 0/4415 3,337 3,343

169,15 169,49 59,44 595,459

58,49 2,495 73,40 81,92 10,557 21,975 7,436 41,88

18,84 18,88 112,24 112/46 16/46 16/50 12,448 12,468

92,24 92,42 80/81 80,97 81,42 81,58 3/042 3,048 43,42 43,50

112,66 112,88 111,76 111,98

59,215 59,335

rente trie eemD

1. Oktober Geld Brief

1,485 1,487 4,199 4,207

2,07% 2,079 20,91 20, 20,396 20,436

4,198 4,206

0/4405 0,44

3,337 3.343

169,35 169,69 A4 55

58,66 58,68 2/494 2.498 73/43 T3,67 81/66 8171 10,564 21,975 22,015 7,438 T4452 41,89 41/97 112/33 112,55

18,83 112,28

16,465

12,453

92,26 80,85 81,46 3,045 43,61 43,69

112,72 112,94

111,86 112,08 59/255 59,37

16,506 12,473

92,44

81,01

81,62 3;051

10,5840

18,87 f 112,50 |

Ausländi}iche Geldiorten

Meich8- und Stäatsanzeigër Nr. 230 vom 2, Oktober 1930, S. 3,

und Banknoten.

e

Sovereigns 20 Fres.-Stüde Gold-Dollars . Amerikanische: 1000—ÿ5 Doll. 2 und 1 Doll. Argentinische . Brasilianische . Canadische . .. Enalische: große 1 & u. darunter Tele. - « « Belgische . Bulgarische . . Dänische . - « « Sat, «e» E 2a inie. . - ranzösishe .. olländische . . talienishe: gr. 100 Lire u. dar. i fre gh ; ettländische. . Litauishe Norwegische Oesterreich. : gr. 100S(. u.dar. Numäânische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Schwedische Schweizer: große 100Frcs.u.dar. Spanische . T\checho - slow. 5000 u.1000K. 500 Kr. u. dar. Ungarische ...

Notiz für 1 Stüd

ap.-Pe). tilreis nad. $

1 1 1 1 1 1 1 1

türk. Pfd. 100 Belga 100 Leva

100 Fr.

100 Gulden 100 etn. Kr. 100 finnl. 6 100 Fres. 100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Latts 100 Litas 100 Kr. 100 Schilling 100 Scilling

100 Lei 100 Lei 100 Kr. 100 Frcs. 100 Fres. 100 Peseten

100 Kr. 100 Kr. 100 Pengö

2. Oftober

Geld 20,56 16,24

4,24

4,205 4,185 1,45

0,426

20,379

20,34 1,925

58,34

112,12 81.29

10,50 16,442 169.06 21,92 22,05 7,41

111,98 59.08 59.01

2,476 2,45 112,55 81,49

81,46_ 43,26

12,425 12,42 73,92

Brie} 20,64 16,30

4 26

4,225 4,205 1,47

0,446

20,459

20,42 1,945

58,58

112,56 81/61

10,54 16,502 169,74 22,00 22,13 7,43

112,42 59.32 59.25

2,496 2,47 112,99 81,81 81,78 43,44

12,485 12,48 73,92

1. Oktober

Geld 20,56

4,24

4,221 4,205 1,455 0,426 20,395 20,365

58,43 112,18

16,445 169,28 22,03 22,03

7,405

112,10 59,03

2,48

112,73 81,59 81,59 43,21

12,425 12,42 73,24

Brie} 20,64

4,26

4,241 4/225 1,475 0,446

20,475 20,445

58,67 112,62

16,505 169/96 22,11 22,11

7,425

112,54 59,27

2,50

113,17 81,91 81,91 43,39

12,485 12,48 73,94

Die neu zugelassenen Preußischen 7vH Staatsschaß-

anweis

! ungen von 1930 wurden am 1. Okftober d. J. erstmalig mit 98} vH bz. G. an der Berliner Börse notiert.

Nach der Monatsübersiht der Deutshen Golddiskont- bank vom 30. September 1930 betrugen die Aktiva (in £, sh, a)

Noch nit eingezahltes Aktienkapital 3 352 800.—.—, tägli

fällige

Forderungen 3 407 197.19.02, Wechsel u. Sche>s 6 522 506,10.01, Wert-

papiere 4 610 709.15.01, 19 137 548.15.11. seßlicher Reservefonds 1 500 000,—.— 3 663 394.06.07, Lombard bei d

Delkrederefonds

täglich er Reichsbank 4.18.—,

fällige

sonstige Aktiva 244 334.11.07, Masi iva: Grundkapital 10 000 000.—.—, ge*

1 5693.02.01, Sonderreservefonts 2500000.—.—, Verbindlichkeiten befristete Ver-

zusammen

pflihtungen ——, sonstige Passiva einshließli<h Gewinn 1 312 556.09.03, zusammen 18 137 548.15,11, Giroverbindlichkeiten 1 163 765.15,04.

(W. T. B.) Ausweis der Polnis-

Warschau, 1. Oktober. s<hen Bank vom 20, September (in Klammern

Zus und Ab-

nahme im Vergleich zum Stande am 10. September) in 1000 Zloty:

Goldbestand 703 505

(Zun. 32),

Guthaben

im Ausland 176 242

(Abn. 34 836), Wechselbestand 654 123 (Zun. 20 210), Lombarddarlehen

73 974 (Zun. 638), umlauf 1 258 508

2970).

Sto>holm, 1. Oktober. Schwedischen Rei Metallvorrat

Kronen):

(Abu.

42 835),

(W.

T. B)

Sinslojse Darlehen 25 000 (unverändert), Noten- Depositengelder 247 393 (Zun. Wodchenausweis der sbank vom 27. September (in tausend 42 183, Ergänzungsnotende>un

477 639,

davon inländische Wechsel 51 466, davon ausländische Wechsel 89 098,

Notenumlauf 111 264.

56 127, Notenreserve 163 695, Girokontoguthaben

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 1, Oktober 1930: Ruhrrevier: Gestellt 20783 Wagen, nicht gestellt Wagen.

Die Elektr olytkupfernotierung der Vereinigung für deutige Serirolylfubfernotis stellte sich laut Berliner Meldung des

96,25 4) für

Speisefette.

am 2. Oktober auf 9625 M4 (am 1. Oktober auf 100 kg.

Bericht der Firma Gebr. Gause, Berlin,

vom 1. Oftober 1930. Butter: Der Monatswechsel erbrachte eine Ueine Belebung des Geschäfts, welche wenigstens genügte, um ein weiteres Abgleiten der Preise zu verhindern. Die Verkaufspreise des

Großhandels sind heute in 1/ landsbutter | a Qualität 1,48 b Aus!andsbutter: dänische 1,64 bis 1,69 4, kleinere een ves Aufschlag.

<malz:

|

Margarine: An den amerikanischen Fettwarenmärkten trat bei Beginn der Berichtswoche zunächst no< ein weiterer Preisrü>kgang ein.

„Zentner-Tonnen für das 81,593 .4, [Il a Qualität 1,42 bis 1,47 4,

Stetige

Pfund:

In-

a>ungen ents achfrage.

use

gehend von en Getreidebörsen konnte si dann aber eine Befestigung

des Marktes dur Verlustes wiede Die heutigen Notierung

r ein.

<seßen und die Preije holten einen großen Teil ihres Die Konjumna<hfrage war etwas reger. en find: Prima Westernihmalz 65,00 4,

amerikanisches Purelard in Tierces und in kleineren Pa>ungen 69,00 4,

Berliner

Liesenshmalz 73,00 4.

Bratenschmalz 70,00 4, deutshes Shweines<hmalz 76,00 .4,

Berlin, 1. Oktober. Preisnotierungen für Nahrungs-

mittel.

(Einkaufspreise des Lebensmitteleinzel-

andels für 100 Kilo frei Haus Berlin in Qriginalpa>ungen. otiert dur< öffentlih angestellte beeidete g

Industrie-

Sachverständige der und Handelskammer zu Berlin und Vertreter der Ver-

brauchershaft. Preise in Reichsmark: Gerstengraupen, ungeschliffen, grob 40,00 bis 45,00 , Gerstengraupen, ungesliffen, mitte! 44,00

is 49,00 4, 41,00 4, va

28,00 bis 30,00 4,

$0,00 b, in 100 kg-S

leine —,— bis

Speiseerbsen, Viktoria

Gers

tengrütße 36,00

j äden br.-t.-n, feinste Marken,

2 is 38,00 4, Haferflo>en 40,00 bis fergrüße, gesottene 44,00 bis 46,00 4, Noggenmehl 0—60 09/0 izengrieß 42,00 bis 44,00 Æ,

rtgrieß 48,00 bis

000 Weizenmehl 32,00 bis 44,00 #, Weizenauszugmebl

42,00 bis 46,00 #, Weizenauszugmehl,

alle Pa>tungen 46,00 bis 57,00 4, Speiseerbsen, Æ, Speiteerbsen, Viktoria 36,00 bis 42,00 46,

Riesen 42,00 bis 46,00 4, Bohne mittel 42,00 bis 47,00 4, Langbohnen, ausl. 50,00 bis 5

n, weiße 8,00 M;

0 M,

Linsen, fleine, legter Ernte 40,00 bis 62,00 4, Linsen, mittel, leßter

Ernte 52,00 bis 64,00 t,

86,00 4

nsen,

große, leßter Ernte 64,00 bis Kartoftelmebl, juperior 25,00 bis 28,50 4, Makkaroni

dartarießware, loje 86,00 bis 96,00 6, Mehlihnittnudeln, loje 63,00

31,50

00 H, Eierschnittnudeln, lose 87,00 bis 127,00 4, Bruchreis bis 33,00 46, Nangoon - Reis, unglasiert 32,00 bis 37,00 #,

Stain Patna-Reis, glasiert 50,00 bis 56,00 (, Java-Tatelreis, glasiert 8,00 bis 68,00 46, Ringäpfel, amerikan. extra <oice 150,00 bis 160,00 4, Bosn. Pflaumen 90/100 in Originalkisten —— bis —— #, Bosn.

Pflaumen 90/100 in Sä>en —,— bis —,— H, entsteinte bosn. Pflaumen 80/8% in Originalkfistenpa>ungen —,— bis —,— 4, Amerik. Pflaumen 40/50 in Originalfistenpa>dungen 74,00 bis 77,00 , Sultaninen Kiuy Caraburnu # Kisten 78,00 bié 86,00 4, Korinthen oice, Amalias 100,00 bis —,— 4, Mandeln, j\üße, courante, in Ballen 2214,00 bié 234,00 Æ, Mandeln, bittere, courante, in Ballen 236,00 bis 246,004, Zimt (Ca!fia vera) ausgewogen 220,00 bis 240,004, Kümmel, holl., in Säâden 88,00 bis 92,00 J, Pfeffer, |<warz, Lampong, aus- prwegen 240,00 bis 270,004, Pfeffer, weiß, Muntof, ausgewogen 285,00 is 345,00 4, Nobfkaffee, Santos Superior bis Ertra Prime 360,00 bis 408,00.4, Nohfaffee, Zentralamerikaner aller Art 390,00 bis 570,00.,4, Röstkaffee, Santos Suverior bis Extra Prime 454,00 bis 510,00 4, Nöstkaffee, Zentralamerikaner aller Art 492,00 bis 720,004, Nöstroggen, glasiert, in Säten 35,00 bis 38,00 4, Nöstgerste, alasiert, in Sädten 37,09 bis 41,00 4, Malzkaffee, glasiert, in Sä>en 52,00 bis 54,00 Æ, Kakao, stark entölt 160,00 bié 250,00 Æ, Kafao, leit entölt 270,00 bis 300,00 4, Tee, <ines. 792,00 bis 900,00 4, Tee, indis< 890,00 biâ 1200,00 4, Zud>er, Melis 53,00 bis 55,00 A, Zu>er, Raffinade 94,90 bis 57,00 4, Zuder, Würfel 62,00 bis 69,00 4, Kunsthonig in 4 kg-Pacfungen 63,00 bis 66,00 4, Zucersirup, bell, in Eimern 73,00 bis 80,00 4, Sreisesiruv, dunkel, in Eimern 60,00 bis 72,006, Marmelade, Vierfrucht, in Eimern von 124 kg 70,00 bis 76,00 M,

flaumenfonfiture in Eimern von 12} kg 84,00 bis 90,00 6, Erd- beerfonfiture in Eimern von 124 kg 146,00 bis 150,00 4, Pflaumenmus, in Eimern von 124 und 15 kg 72,00 bis 80,00 Æ, Steinsalz in Sädten 7,40 bis 8,60 .4, Steinjalz in Pa>kungen 9,80 bis 13,00 4, Siedesalz in Sä>en 10,80 bis —,— , Siedesalz in Pa>kungen 13,00 bis 15,00 4, Bratenschmalz in Tierces 144,00 bis 145,00 4, Braten- \{<malz in Kübeln 145,00 bis 146,00 .4, Purelard in Tierces, nordamerik. 139,00 bis 141,00 „4, Purelard in Kisten, nordamerik. 139,00 bis 141,00 Æ, Berliner Nobscmalz 147,00 bis 153,00 4, Corned Beef 12/6 Ibs. per Kiste 81,00 bis 83,00 .4, Corned Beef 48/1 1bs. per Kiste 44,00 bis 46,00 .4, Speisetalag —,— bis —,— Æ, Margarine, Handelsware, in Kübeln, I 132,00 bis 138,00 .Æ, Il 114,00 bis 126,00 4, Margarine, Spezialware, in Kübeln, 1 158,00 bis 192,00 .4, IT 139,00 bis 142,00 .4, Molkereibutter Ia in Tonnen 296,00 bis 306,00 , Molkereibutter la gepa>t 308,00 bis 318,00 .4, Molkerei- butter ITa in Tonnen 284,00 bis 294,00 4, Molkereibutter Ila ge- pa>t 296,00 bis 306,00 A, Auslandsbutter, dänis{he, in Tonnen 328,00 bis 336,00 eé, Auslandsbutter, dänisbe, gepa>t 342,00 bis 350,00 #, Spe>, inl, ger. 8/10—18/24 170,00 bis 210,00 4, Allgäuer Stangen 20 % 92,00 bis 100,00 4, Tilsiter Käse, vollfett 164,00 bis 184,00 4, e<ter Holländer 40 °/9 160,00 bis 172,00 M, echter Edamer 40 9% 160,00 bis 178,00 Æ, eter Emmenthaler, voll- fett 288,00 bis 314,00 #46, Allgäuer Romatour 20% 116,00 bis 136,00 Æ, ungez. Kondensmilh 48/16 per Kiste 22,00 bis 24,00 4, gezu>. Kondensmil< 48/14 ger Kiste 31,00 bis 38,00 4, Speisesl, ausgewogen 135,00 bis 145,00 M.

Berichte von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten.

Devisen.

Danzig, 1. Oktober. (W. T. B.) Ges in Danziger Gulden.) Noten: Lokonoten 100 Zloty 57,63 G., 57,77 B. Sche>s: London Augs S L ens G ten: s aiten S - Mat

zahlung 57,62 G., 57, d 25 002 G E London telegraphische Auszahlung

Wien, 1. Oktober. (W. T. B.) Amsterdam 285,41, Berlin 168,24, Budapest 123,81, Kopenhagen 189,05, London 34,364, New York 707,15, Paris 27,74, Prag 20,974, Zürich 137,21, Marknoten 167,99, Lirenoten 36,98, oslawishe Noten 12,48, Tschecho- \lowakishe Noten 20,944, Polnishe Noten —,—, Dollarnoten 708,50, Ungarishe Noten 124,50*), Schwedische Noten —,—, Belgrad 12,527. *) Noten und Devisen für 100 Pengs.

Wien, 2. Oktober. (W. T. B.) - Geschlossen.

Prag, 1. Oftober. (W. T. B.) Amsterdam 13,605, Berlin 801,974, rih 654,05, Oslo 901,80, Kopenhagen 902,00, London 163,77, adrid 350,00, Mailand 176,49, New Vork 33,71, Paris 132,274, Sto>holm 905,50, Wien 475,85, Marknoten 801,25, Polnische Noten 377,00, Belgrad 59,71, Danzig 656,00.

Wien

Budapest, 1. Oktober. (W. T. B.) Alles in Pengs. 80,65, Berlin 135,95, Zürich 11088 Belgrad 10,12.

London, 1. Oktober. (W. T. B.) New York 485,88, Paris 123,80, Amsterdam 1204,75, später 1205 B., Belgien 34,835, Italien 92,79, Berlin 20,405, Schweiz 25,034, Spanien 47 B., Wien 34,43, Buenos Aires 39,50,

aris, 1, Oktober. (W. T. B.) (Anfan gs notierungen.) Deutschland 606,25, London 123,824, New York 25,484, Belgien 359,25, Spanien 263,75, Stalien 133,40, Schweiz 494,25, Kopenhagen 682,00, E 1028,90, Oslo 681,75, Sto>tholm 684,50, Prag 75,60, umänien 15,15, Wien 36,00, Belgrad —,—, Warschau —,—

Paris, 1. Oktober. (W. T. B.) (S<lu ß kurse.) Deuts(h- land 606,50, Bukarest —,—, Prag —,—, Wien —,—, Amerika 29,482, England 123,83, Belgien 355,50, Holland 1027,75, Italien 133,40, Schweiz 494,75, Spanien 264,50, Warschau 28,55, Kopen- hagen —,—, Oslo —,—, Sto>holm —,—, Belgrad —,—.

Amsterdam, 1. Oktober. (W. T. B.) Berlin 59,00, London 12,04, New York 2471/6, Paris 9,73, Brüssel 3458, Schweiz 48,114, Italien 12,984, Madrid 25,70, Oslo 66,35, Kopenhagen 66,35, Stockholm 66,60, Wien 35,00, —,—, Budapest —,—, Bukarest —,—, —,—, Buenos Aires —,—.

Zürich, 1. Oktober. (W. T. B.) Paris 20,224, London 29,034, New York 515,35, Brüfsel 71,85, Mailand 26,984, Madrid 93,30, Holland 207,90, Berlin 122,61, Wien 72,75, Stocholm 138,48, Oslo 137,90, Kopenhagen 137,924, Sofia 3,73}, Prag 15,29, War1chau 97,75, Budapest 90,22}*), Belgrad 9,124, Athen 6,674, Istanbul 244,50, Bukarest 306,00, Helsingfors 12,974, Buenos Aires 182,00, Japan 255,00. *) Pengs.

Zürich, 2, Oktober. (W. T. B.) aris 20,22} London 25,04, New York 515,35, Brüssel 71,86, Mailand 26,98, Madrid 53,25, Holland 207,80, Berlin 122,71, Wien 72,75, Sto>holm 138,40, Oslo 137,90, Kopenhagen 137,924, Sofia 3,734, Prag 15,29, Warschau 57,75, Budapest 90,20*), Belgrad 9,124, Athen 6,674, Istanbul 244,50, Bukarest 306,25, Helsingfors 12,97}, Buenos Aires 181,50, Japan 255,00. *) Pengös.

Kopenhagen, 1. Oktober. (W. T. B.) London 18,154, New Vork 374,00, Berlin 89,00, Paris 14,77, Antwerpen 92,18, ürih 72,62, Nom 19,66, Amsterdam 150,95, Sto>holm 100,54, lo 100,05, Helsingfors 943,00, Prag 11,12, Wien 52,83. Sto>holm, 1. Oktober. (W. T. B.) London 18,09}, Berlin LLeEO Paris 14,64, Brüsje! 52,00, Schweiz. Pläße 72,324, Amsterdam 150,274, Len 99,674, Oslo 99,65, Wathington 372,50, Helsingfors 9,38, Rom 19,52, Prag 11,08, Wien 52,622,

Osk o, 1. Oktober. (W. T. B.) London 18,16, Berlin 89,10, aris 14,72, New Bork 374,00, Amsterdam 150,90, Zürich 72,60, lsingfors 9,44, Antwerpen 52,25, Sto>holm 100,50, Kopenhagen

100,10, Rom 19,62, Prag 11,12, Wien 52,90,

M oskau, 1. Oktober. (W. T. B.) (In Tscherwonzen.) 1000 engl. Pfund 943,46 G., 945,34 B., 1000 Dollar 194,15 G., 194,53 B., 1 Neichsmark 46,21 G., 46,31 B.

rag 735,75, Helsingfors lden —,—, BVokohama

London, 1. Oktober. (W. T. B.) Silber (Schluß) 16%,

Silber auf Lieferung 168. Wertpapiere, Fe ankfurt a. M., 1. Oktcber. (W. T. B.) Frankft. Hyp.-

Bank 152,950, Dejterr. Cred.-Anjt. 27,80, Aschanenburger Buntpapier

105,00, Cement Lothringen 60,00, Dts{. Gold u. Silber 133,00 ¿Franif\. Mach. Pot. 19,00, Hilpert Armaturen —_—,—, Ph. Holz- mann 76,00, Holzverkobluna 86/4, Wavß u. Frevtag “f Wis

] Hamburg, L, Oktober. (W. T. N.) (S{blußkurse.) [Die Kuntrie der mit „T“ vezeichneten Werte sind Terminnotierungen.] Com merz- u. Privatbant T 120,50, Vereinsbant T 10900 Yübed- Büchen 71,50, Hamburg-Amerika Pakett. "1 80,50, Hamburg-Süd- amerifa T 164,00, Nordd. YWUovd T 89,75, Calmon Afbest 13.00 Harburg-Wiener Gummi 56,00, Alsen Zement 121,00, Anglo-Guano 45,00, Dynamit Nobel "l 66,00, Holtenbrauerei 153.00, Neu Guinea 310,00, Otavi Minen 288/,. Freiverkebr: Sloman Salpeter 84,00. A

Wien, 1. Oktober. (W. T. B.) (In Scillingen.) bundaanleihe 104,55, 4 9/9 Galiz. Ludwigsbahu —,—, 4 %/9 Nudolfs- bahn 9,78, 4% Vorarlberger Bahn —,—, 3 9/9 Staatsbahn —, Türkeniose 19,80, Wiener Bankverein 17,65, Oesterr. Kreditanstalt 47,20, Ungar. Kreditbank —,—, Staatsbahnaktien 30,85, Dynamit A. -G. ——, A. E. G. Union 2150, Brown Boveri 152,50, Siemens - Shu>ert 170,00, Brüxer Koblen —,—, Alvine Montan 24,35, Felten u. Guilleaume (10 zu 3 zusammengelegt) 186,00, Krupp A.-G, —,—, Prager Eisen —,—, RKimamurany 81,25, Steyr. Werke (Waffen) 2,33, Skodawerke —,—, Stevrer Papiert. —,—, Scheidemandel —,—, Leyfam Iosefsthal 4,00, Aprilrente 2,15, Mairente 1,90, Februarrente 1,495, Silberrente —,—, Kronen- rente —,—,

Amsterdam, 1. Oktober. (W. T. B.) Amsterdamsche Bank 17450, Notterdamihe Bank 105,25, Deutsche Yieichsbank, neue Aktien 219,00, Amer. Bemberg Certif. A —,—, Amer. Bemberg Certif. B —,—, Amer. Bemberg Cert. v. Pref. —,—, Amerikan, Glanzftoff Vorzugs 48,00, Amerikan. Glanzstoff common 108/,, Wintershall 139,25, Norddeutshe Wollkämmerei 63,00, Montecatini —,—, Deutihe Bank Akt. - Zert. —,—, 7 °% Deut1che Neichs- anleibe 98,00, 7 9% Stadt Dresden —,—, 64 °/9 Kölner Stadt- anleihe-Zert. 84,00, Arbed 105,50, 7 9% Rhein-Elbe Union 85/4, 7 9% Mitteld. Stahlwerke Obl. —,—, 6} % Siemens - Halske 98,25, 7 9/9 Verein. Stahlwerke 77!/,, Rhein.-Westf. Elektr. Anl. 99,50, 7 9/9 Deutsche Rentenbank C. v. Obl. —,—, 6 9% Preuß. Anleihe 1927 79,00, 6 9/9 Gelsenkir<hen Goldnt. 1934 91,50, 54 9/4 Deutsche Reichsanleihe 1965 (Young) 76,00, 7 °%/ Blei-Bergbau 82!/,.

I ATE, Bölfer-

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

_ London, 30. September. (W. T. B.) Bei Fortseßung der fünften diesjährigen Kolonialwollauktionsserie gelangten beute 12 147 Ballen guter Auswahl zum Angebot, von denen 10 000 Ballen innerhalb der Auktion Absay fanden. Bei ziemlich lebhaftem Wettbewerb wurden im allgemeinen \tetige Preise erzielt mit Aus- nahme von geringen Qualitäten, bei denen \si<h die Preisbewegung zu Käufers Gunsten richtete. Slipes waren stark angeboten und mittlere Sorten wurden zu Preisen von 44 bis 11} umgeseßt. Gewaschene Merino Combing8 aus Queensland Marke „,Eldorado* wurden zu 224, aus Neuseeland Marke „Pukakidowns* zu 21# zugeschlagen. Beste Combings im Schweiß aus Sidney erzielten 18} Seit Er- öffnung der jeßigen W.llauktionsserie wurden insgesamt, 24 000 Lose zurückgezogen.

London, 1. Oktober. (W. T. B.) Die heutige Fortsetzung der fünften diesjährigen Koloniakwollauktionsserie brate ein Angebot von 11896 Ballen in guter Auswahl. Feine gewaschene und |<hweißige Sorten fanden zu stetigen Preiten Abjahz, und es wurden etwa 9000 Ballen verkauit. Andere Qualitäten zeigten hingegen tehr VUTe ge nage ps estaltung. Bei mittleren Sorten wurden häufiger Lose innerhalb der Auktion zurü>gezogen, da die Gebote # bis 1d unter den Forderungen lagen. Gewaschene Merinos neuer Schur aus Queenéland Marke „Marathon“ brachten : Clothing- Wollen 28 d, Combings 24 d, Fleeces 22 d, Brofken 204 d und Na>s 20 d. Gewaschene Merinos aus Neuseeland Marke „St. John“ wurden zu 22 d zuge|<lagen und s{weißige Combing-Wollen aus Tasmanien Marke „Roc“ fanden zu 184 4 Käufer.

Manchester, 30. September. (W. T. B.) Am Garn- und Gewebemarkt blieb die Nahtrage nah Geweben im all- gemeinen au< weiterhin enttäushend. Das Geschäft bielt \si< in außerordentlih engen Grenzen. Auch in Garnen waren die Umjäße sehr flein, da man ein Abgleiten der Preise befürchtet.

Nr. 42 des Reichsministerialblatts, Zentralblatts für das Deutsche Reih, vom 26. September 1930 hat folgenden La: 1. Allgemeine Verwaltungssachen : Slennima ung über die juristishe Vorbildung. 2. Shul- und Unter- rihtswesen: Vorlesungen und Uebungen der Verwaltungs- akademie im Wintersemester 1930/31. 3. Finanzwesen: Uebersiht der Einnahmen des Reihs an Steuern, Zöllen und Abgaben für die Zeit vom 1. April 1930 bis 31. August 1930. 4, Steuer- und Zollwesen: Verordnung über die Neu- regelung der Zuständigkeit von Finanzämtern für die Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer, Versiherungssteuer und Beförderungs- steuer im Bezirk des Landesfinanzamts Kassel. Verordnung über die zollamtlihe Ermittlung des Gewichts von Getreide in Schisssladungen aus dem Raumgehalte. Verordnung über den Siß des Finanzamts Düsseldorf-Mettmann. Verordnung über Aenderung des Pa jun Zolltarif. 5. Vere kehrswesen: Bekanntmahung über Kraftfahrzeugverkehr. 6. Versorgungswesen: Zee der den Versorgungs- anwärtern vorbehaltenen Stellen Reichsfinanzverwaltung. Verzeihnisse der den Versorgungs8anwärtern vorbehaltenen Stellen, die im Wege des Privatdienstvertrags zu beseßen sind Med>lenburg-Shwerin, Staats- und Kommunalbehörden —.

Nr. 39 des T E E O LLE vom 24. Sep- tember 1930 hat folgenden Jnhalt: A. Amtlicher Teil I. Fortlaufende Meldungen über die gr en Krankheiten im Jn- und Auslande. Zeitweilige Maßregeln gegen gemein- gege Krankheiten. Gesetzgebung usw. (Preußen.) Vev- wendung feuer-, explosions- und C Ne gef Ser Stoffe in ewe Gen Betrieben. Beschäftigung von Arbeitern unter 8 Jahren und von Arbeiterinnen in Walz- und Hammer- werken. Desgleihen in der Glasindustrie. (Me>lenburg- Schwerin.) Verzinnung von Speisceiskesseln. (Niederlande.) Bezeichnungs- und Beschaffenheitävorschriften für Milh und Milch- erzeugnisse. Aenderung der Speiseeisverovrdnung. Mee slowakei,) Geseß gegen den unlauteren Wettbewerb. Tierfeuchen im Deutschen Reiche, 15. September 1930. Desgleihen im Jrak, Verhandlungen von geseßgebenden E Ver- einen, Kongressen usw. (Deutshes Reich.) Fahresverjammlung der Deuts en Gesellshaft für Meeresheilkunde. Vermischtes. (Deutsches Reich.) Neue Heilstätte p upuskranke. Pilzmerk- blatt. Aerzte-Rundfunk. B. Nichtamtlicher Teil. Abhandlungen: Ss Der R der kinderreihen Familien in Frankreih. C. Amtlicher Teil II. Wochentabelle über Eheshließungen, Geburten und Sterbefälle in den deutschen Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern. Geburts- und Sterblihkeitsverhältnisse in einigen größeren Städten des Aus=- landes. Erkrankungen und Sterbefälle an übertragbaren Krank- heiten in deutshen Ländern. Grundwasserstand und Boden- wärme in Berlin, Juni 1930. Witterung. Statistische Sonderbeilage, Monatsberiht über die natürli<he Bewegung der I 13009 in deutshen und ausländishen Gemeinden im

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