1908 / 4 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Mannigfaltiges. Berlin, 6. Januar 1908.

Wer muß auf den Bürgersteigen treuen, die Gemeinde oder der Hausbesitzer? In der gegenwärtigen Jahreszeit machen fi Gis und Glâtte auf den Bürgersteigen, überhaupt an den Orten, die Menschen zu begehen pflegen, unangenehm fühlbar. Seitdem das Vürgerlihe Geseßbuch eingeführt is und insbesondere seitdem das Reichögeriht der Haftpfliht aus § 823 des B. G.-B. die weiteste Auslegung zuteil werden läßt, mehren sich die Schadenansprüche,

von Verunglückten aus Unfällen bei Eis und Glätte erhoben werden. Dies erweisen niht nur die Geschäfts- berihte der Versiherungsgesellshaften, dies bezeugen auch die Prozeßakten des Reichsgerihts und anderer hoher Gerihtshöfe. In der Regel dringt der Anfpruch durch. Höchstens kommen die Gerichte ¡u einer Herabseßung der Höhe des Anspruchs und zwar deshalb, weil der Verunglückte recht oft selbst den Schaden mitverschuldet. Allein darüber, wer schadenersaßzpflihtig ist, find fie niht immer einig, und einander widersprehende Urteile, falls niht das Reichs- geriht angerufen werden kann, sind nicht selten. Vor allem ftreitet man, wie in einem beachtenêwerten Aufsaß des neueften (7.) Heftes der Zeitschrift für allgemeine Rechtskunde „Geseg und Ret“ (Breslau, Langewort) ausgeführt wird, über die Streu- pfliht der Hausbesizer auf den Bürgersteigen vor ihren Grund- stüden und darüber, ob diese Verpflihtung ihnen dur eine Polizeiverordnung auferlegt werden kann. In früheren Jahren hat das Kammergeriht den Standpunkt vertreten, daß durch Polizei- berordnung den Anliegern die Reinigungs- und Streupfliht vor- geschrieben werden könne (Urteil des Kammergerihts vom 7. April 1902). Diesen Standpunkt hat es in seiner Entseidung vom 13. Oktober 1905 aufgegeben und ausdrücklich erklärt, daß dur eine Polizeiverordnung die Eigentümer nit gezwungen werden Tônnen, die Bürgerfteige zu reinigen und zu bestreuen. Allein aus diesem Urteile folgt feine8wegs, daß eine solche Verpflihtung überhaupt nicht begründet ist. Sie kann vielmehr auf Ortsstatut und Observanz be- ruhen. Ortsftatut und Polizeiverordnung find selbstverftändlih grund- vershieden von einander. Denn während das Statut durch ein Zu- sammenwirken der Semeindeverwaltungéorgane zustande kommt, ist die Verordnung lediglich Ausfluß der Polijeigewalt. Unter einer „Ob- servanz“ versteht man eine gleibmäßige örtlide Uebung, die auf einer gemeinsamen Rechtsüberzeugung beruht. Auf die Praxis und den Einzelfall angewendet, lirgt „Observanz“ dann vor, wenn der Haus- besißer {on von alter3her im Winter bei Glätte den Raum vor seinem Hause bis zum Fahrdamm bestreut hatte und der Ueberzeugung

ewesen ist, daß das seine Pflicht sei (Urteil des Okerlande8gerihts Naumburg vom b. Oktober 1905). Eine Polizeiverordnung darf nur eine durch Ortsftatut oder Observanz den Anliegern auferlegte pat, die Bürgersteige zu bestreuen, näher regeln und für die Nicht- efolgung Strafe androhben. ‘Eine Observanz muß für jeden Einzelfall und für jeden Einzelort erft festgestellt werden. Nur dann, wenn eine solhe Feststellung versagt und die Verpflihtung dur eine Polijeiverordnung eingeführt worden ift, nur dann kann über- haupt die Gültigkeit einer solchen Verordnung bestritten werden. Besteht aber eine Observanz, so ist jeder Streit ausges{lofen. Da nun unter „Geseß* im Sinne des § 823,2 des Bürgerlichen Gesetz- buchs jede Rechtsnorm zu verstehen ist, also auch eine Observanz, fo verstößt dort, wo sie besteht, jeder Hausbesiger, der das Streuen bei Eis und Glâtte auf dem Bürgersteizig vor seinem Baue unterläßt, gegen ein „den Schuß eines anderen ezwek:ndes Geseß" und maht sich schadensersaßpflihtig. Allerdings treffen diese Ausführungen nur die Privatbesitzer. Denn die Frage, ob ein Beamter mit Dienftwohnung zum Streuen vor dem Hause verpflichtet sei, hat das Kammergeriht am Ende des Jahres 1906 verneint. Ein in einec ländlichen Ort- \ckaft angestellter Lehrer war polizeilich bestraft worden, weil er troy N es unterlaffen batte, zu treuen. Nas§ seiner Be- aubtung war der Schulunterbalturgêrflihtige gemäß dem Lebrer- bescldung8geseße rom 3. März 1897, nicht der Lebrer gebunden, der- artige Lasten zu tragen. Das Kammergericht sprach entgegen tem Urteil des Landgerichts den Lebrer frei: „An fi liege allerdings der Gemeinde ob, zu ftreuen, allein es habe fich eine entgegengeseßte Observanz ge- bildet. Aus §S 68 und 41 des Kommunalabgabengeseßes müsse ge- folgert werden, daß eine Vert flihtung der Lehrer, zu freuen, nit bestehe. Denn nat dieser Vorschrift seien alle Staatébeamten, auch die Geistlihen und die Volksschullehrer, von Naturalleistungen wegen ibrer Dienstgrundstücke befreit. Dieser geseßlihen Beschränkung gegenüber fönre fih eine Observanz nicht berausbilden“. Dort aber, wo eine Verpflihtung zum Streuen rechtskräftig besteht, soll jeder

Haut? fie in seinem eigenftien Interesse streng einkalten und bei Glâtte jeden Morgen und Abend ftreuen. Sonft karn es kommen, daß er einem Veileßten auf defsen Lebenszeit eine Geldrente zahlen muß.

Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller veranstaltet am Mittwoch, Abends 8 Uhr, im Oberlichtsaal der Pa rmonis einen Vortragsabend. Der Kaiserliche Rat

r, Muendl aus Wien wird über „Die neuen Hochstraßen in den Dolomiten“ (mit Lihtbildern) sprechen.

Der Graf von Zeppelin wird auf Einladung der Konjzert- direktion Jules Sas am Sonntag, den 19. Januar, in der Sing- akademie einen ôffentlihen Vortrag über „Die Eroberung der Luft“ balten. Eintrittskarten find in der Hofmusikalienhandlung von Bote u. Bock, bei Wertheim und in der Amelangshen Buch- bandlung zu haben.

Der Berliner Waldschuß-Verein ladet alle Körperschaften, die aus irgend einem Grunde fih in dem Interesse an den Wäldern um Berlin begegnen, auf Freitag, den 10. Januar 1908, Abends 8 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Kaiserin Friedrih-Hauses, Luiser plaß 2—4, zu einer Sißung ein. Es werden folgende furze Vorträge gebalten werden: Klimatishe und hygienishe Bedeutung: Geheimer Regierungsrat, Professor Dr. Rubner, Direktor des Hygienishen Instituts der Universität; Botanisch-zoologishe und gzologische Bedeutung, insbesondere der Grunewaldmoore: Professor Dr. Potonié, Könialicher Landesgeologe; Bericht über die leßten Ab- bolzungen und die Tätigkeit der Bauspekulation: Herr Professor Dr. Hentig, Oberlehrer. Außer diesen Vorträgen soll die künftige Arbeit des Waldschußtages besprohen und die Uebernahme der entstehenden Unkosten sicher gestellt werden.

Ernst von Posfart wird am 26. Januar zum ersten Male im Beethovensaal einen Wilbelm Bush-Abend veranstalten. Billette sind in der Hofmusikalienhandlung von Bote u. Bcck, im ov ins Wertheim sowie in der Amelangshen Buchhandlung zu aben.

Der diesjährige Kinderball der „BösenBuken* findet am 8. Februar, wie bisker unter der Leitung von Meinhard und Bernauer, der Maler Julius Klinger, Leo Impekoven und des Schriftstellers Karl Roeßler, statt.

Der Verein DeutsGer Studenten zuBerlin veranstaltet am Mittwoch, den 15. d. M., Abends 8x Uhr, in den Räumen des Neuen Königlihen Operntheaters einen Reichskommers zur Erinnerung an den Tag der Wiederaufrihtung des Deutschen Neihs und zur Feier tes 27. Stiftungsfestes des Vereins. Damenkarten zu 1,50 4 sind im Vereinskasino (Artillerie- straße 7 1) und an der Abendkafse zu haben.

Osnabrüdck, 6. Januar. (W. T. B.) In tiner Merge l- grube des Doberges bei Bünde wurden zwei Arbeiter von beratstürzenden Besteinmassen erschlagen; ein dritter wurde \chwer verleßt t.

Koblenz, 4. Januar. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Heute abend 6 Uhr 40 Minuten fuhr im Bahnhof Weißenturm der von Koblenz kommende Eilzug 111 infolge Ueberfahren8 des Haltesignals mit dem entgegenkommenden Güterjuge 6504 zusammen. Reisende des Eilzuces 111 wurden niht verlegt. Vom Personal des Güterzuges 6504 wurden einer schwer, zwei andere leiht verlegt. Der Verkehr wurde zurächst durh Um- De aufrecht erhalten. Gegen 9 Uhr kornten Züge turhgeführt werden,

Augsburg, 5. Januar. (W. T. B.) In vergangener Naht brannte ein Flügel der Kaserne des Chevaurlegers8- regiments nieder. Der abgebrannte Flügel ößt an die Ulrichs3- kirde an, die zeitweilig sehr gefährdet war. Der Flügel brannte voll- ständig aus. In den oberen Stockwerken befanden sichMannschafts- kfleidung8stüde, von denen fol@e im Werte von etwa 135 (00 M verbrannt sein sollen. Das Feuer ift, wie die , Augsburger Abend- ¿eitung meldet, vermutlich durch Klempner verursacht worten, die geftern auf dem Dach gearbeitet baben.

Braun schweig, 4. Januar. (W. T. B.) Îni Herzogli@§e Museum fand beute miting bw Beisein Wilbelm Naalds 2 Ehrung des Dichters ftatt. Seine Hoheit der Herzog-Regent hatte die vom Bildhauer Müller. Charlottenburg gefertigte fe des Dichters dem Herzoglihen Museum überwiesen. Seine Hoheit der Herzog-Regent, der perfönlih erschienen war, richtete eine Ansprache an Wilbelm Raabe, in der er u. a. sagte, daß er die Büste dem Museum schenke aus Hoha®tung vor dem Ditter, den er seit langer Zeit kenne und sck{chäge. Wilhelm Raabe dankt sichtlich gerührt mit kurzen Worten.

Paris, 6. Januar. (W. T. B.) In Nancy wurde der Trôödler Genguer, in defsen Laden an dreihundert Kilogramm Trümmer von Monstranzen, Kelchen, Kandelabern und sonstigen kirchlichen Gegenständen vorgefunden wurden, mit seinen beiden Töhtern verhaftet. Es wurde fefstgeftellt, daß Genguer Urbeber zahlreicher Diebstähle ist, die in der Umgegend von Mus verübt wurden. Zwet Helfershelfer sind ebenfalls verhaftet worden.

Bei Cousanace in der Nähe von Bar-le-Duc ftieß ein Güterzug mit einer Lokomotive zusammen. Der Ma, \chinist der Lokomotive und ein Schaffner wurden getötet.

Bresi, 95. Janiar. (W. T. B) Bei Onessant explos dierten heute die Kessel eines argentinishen Dampfers. Der Damp fer sank; die aus elf Personen bestehende Besaßtzun wurde gerettet.

St. Petersburg, 4. Januar. (W. T. B.) Laut hier ein: getroffenen Meldungen aus verschiedenen Ortschaften Südrußlands herrshen auf den Südwest- und Südcstbahnen ftarke Schnee- verwehungen, die den Eisenbabnverkehr aufhalten. In- folge des starken Froftes stockt stellenweise die Telegraphen-

verbindung.

Tiflis, 4. Januar. (W T. B.) Eine Bande von 50 Räubern hatte in der vergargenen Nacht zwischen den Stationen Bcjukkjassik und Karjasy der transkaukasis®en Babn das Gleis zerstört, um einen Postzug zu berauben. Ein dem Postzuge vorausgeshickter Militärzug mit einer Schugz- wae entaleiske, wobei sieben Soldaten verwundet wurden. Die Militärwahe feuerte auf die Räuber, von denen sie Fesdofsen wurde, und die dann in der Dunkelbeit ver- s{chwanden. Der Posftzug, in dem, wie verlautet, zwei Millionen transportiert wurden, wurde die Naht hindurch auf der Station Karjasy zurü ckgebalten. Morgens wurden auf einer Brücke unweit der Unglüdéstelle eine Höllenmashine, Gewehrpatronen und Verbandmaterial gefunden.

Cremona, 6. Januar. (W. T. B.) In der Naht stieß ein von Treviglio kommender Zug mit einem von Bresciakommen- den jusammen. Zehn Personen erlitten leihte Verleßungen.

Der ‘Verkehr ift niht geftört.

Athen, 4. Januar. (W. T. B.) Ein unterer Postbeamter, der den Auftrag erhalten batte, auf das italienische Schiff „Monte- negro* Poftfsäccke zu bringen, die nach Konstantinopel be- stimmt waren, tat Patronen in die Säke. In dem Augenblick, da einer der Sâdcke auf das Schiff gebracht wurde, erfolgte eine Explosion, wodurch drei Personen verlegt wurden.

Kansas City, 4. Januar. (W. T. B.) Jm ErbaciGoh der First National Bank erfolgte beute mittag eine omben- erplosion, dur die mehrere Besucher ernste Verletzungen

erlitten.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

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Theater.

Haus. 6. Abonnementsvorstellung. Dienst- und | sellschaft.

Freipläße find aufgehoben. Der Ring des Donnerstag, Abends 74 Uhr: Rosmersholm.

Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Vorabend: Das Rheingold. Musßikalishe Leitung :

Panne. Sonnabend : Panue.

Residenztheater. (Direktion : RihardAlexander.)

Dienstag, Abends 8 Uhr: Gauz der Papa. S{hwank : in 3 Akten von Mars und Desvaillières. Deutsch D E ‘Boos, d ed au e

Lessingtheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: | Freitag, Abends 74 Uhr: Zum erften Male: | PBirkus Schumann. Dienstag, Abends 74 Uhr :

A : l D Die gelbe Nachtigall. Königliche Schauspiele. Dienstag: Operr- | Mittwoch, Abends 8 Übr: Die Stützen der Se-

Außerordeutlich große Vorftellung mit hervor- ragendem Programm fowie die Künustlerfamilie Klein. Um 9} Ukr: Amerika zur Zeit der Sklaverei 1863, in 5 Akten, bierzu 120 mit- wirkende {warze Leute. Hervorzubheben : Die große

Herr Kapellmeister Dr. Strauß. Regie: Herr Ober- | PBentraltheater. Gastspiel des Hebbeltheaters. an E 2 5 : i bon Max Schönau. (Baron des Aubrais: Richard Dampfsprite in voller Tätigkeit. Vollständig neue,

regifseur Droescher. Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 7. Abonnementsvorstelung. Die | werbe. Drama in 4 Akten von Bernard Skaw.

Rabenufteinerin. Shauspiel in 4 Akten von Ernst von Wildenbruch. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7f Ubr.

Mittwoch: Opernhaus. 7. Abonnementsvorstellung. | Dienstag, Abends 8 Uhr: Kollege Crampoton. | gelbe Gefahr. Der Evangelimann. Musikalishes Schauspiel in Komödie in 5 Akten von Gerhard E rcvba

Dienstag, Abends 8 Ubr: Frau Warrens Ge- Alexander.) Mittwoch und folgende Tage : Ganz der Papa.

Schillertheater. 0. (Wallnertheater.)| Thaliatheater. Dierstag, Abends 8 Uhr: Die / Schwank mit Gesang in 3 Akten

von Kraaß und Okonkowsky.

2 Aufzügen, nah einer von Dr. Leopold Florian | Mittwoch, Abends 8 Ubr: Di lacht. G ittwoch, Aben hr: Die Hermauuschlach Ab 10. Januar: Gaftspiel

Meißner erzäblten wahren Begebenheit, von Wilbelm | Donneréêtag, Abends §8 Uhr: Philifter. Hierauf : E rardi.

Kienzl. Anfang 7F Uhr. Die Lore.

Schauspielhaus. 8. Abonnement3vorstellung. Auf a5 5 Nifsenskoog. Sthauspiel in 4 Akten von Rudolf | g Sbarlotteuburg. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Herzog. Anfang 7# Uhr. Gogol. Deutsch von G. von Schabelsky.

Lustspiel in 5 Akten von Nikolaus

Mittwoch: Die gelbe Gefahr.

feenhafte Licht- und Wassereffekte.

Familiennachrichten. Verlobt: Frl. Katharine Nehmt; mit Hrn. Kon-

von Alexander S s u a Gröffaungsvorstellung: E fistorialrat Rudolf Goebel (Breslau—Danjzig). shweunder. (Valentin: Alexander Girardi.)

Der Ver- | 3erw. Fr. Anna Sarre, geb. Brauns-Drège, mit

Hrn. Ner Fritz Heyden (Herzersbof bei Manschnow - Clessin bei Podelzig). Frl.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof | Charlotte Abel mit Hrn. Oberleutnant z. S.

Rudolf von dem Hagen (Berlin).

Neues Operntheater. Sonntag: 93. Billettreserve- | Mittwoh, Abends §8 Uhr: Philifter. Hierauf : Friedrichstraße.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Fräulein gen Verebeliht: Hr. Assistenzarzt Friedri Hamann

sag. Dienst- and Freipläge find aufgehoben. La | Die Lore.

Traviata, (Violetta.) Oper in 4 Akten von | Donnerstag, Abends 8 Ubr: Kollege Crampton.

Giuseppe Verdi. Anfang 7+ Uhr. Der Billett- vorverkauf bierzu findet von Donnerstag ab an der

Josette meine Frau.

meine Frau.

Mittwoch und folgende Tage : Fräulein Josette | mit Olga Freiin von Maltzahn (Pinnow bei Nott-

mannshagen). Hr. Hauptmann Gustav von Holtendorf mit verw. Fr. Marie von Holtzen- dorf, geb. Friese (Berlin —Halberstadi).

| Erste Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königli

Berlin, Montag, den 6. Januar

V 4.

Tagesfafie des Königlichen O ses von 104 bis i L dée Sorcitiges L SEentanse) von 1E) S omisihe Oper. Dieuotag, Abends 6. 16 Die verkaufte Braut.

1 Uhr Vormittags gegen Zablung eines Aufgeldes von 50 4 für jeden Sißplag ftatt.

Deutsches Theater. Dienstag: Was ihr wollt. Arfang 7f Uhr. Mittwoch: Was ihr wollt.

Kammerspiele. Dienstag: Gyges uud sein Ring. Anfang

8 Ubr. Mittwoch: Catherina Gräfin von Armagnac.

Ueues Schauspielhaus. Dienstag, Nat- mittags 3 Uhr: Frau Holle. Abends 8 Uhr: Zwischen Ja und Nein.

Mittrooh, Nabmittags 3 Uhr: Frau Holle. Abends 8 Ubr: Zwischen Ja und Nein.

Donnerstag: Zwischen Ja und Nein.

Xreitag: Zar Peter.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Frau Holle.

Garten. Kantstraße 12.) Dienstag, Abends 8 Ukr :

Abends 8 Uhr: Zwischen Ja und Nein.

| tag, Abends 8 Uhr: Husareufieber.

Mittwoch: Tieflaund.

Donner2tag: Die verkaufte Braut. Freitag: Tieflaud.

Sonnabend: Die verkaufte Braut.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer

Ein Walzertraum.

Mittwoch, Nachmittags 4 Uhr: Zu fkleinen Preisen: Hänsel und Gretel. Abends 8 Uhr: Ein Walzertraum.

Donnerstag : Ein Walzertraum.

Ereilag: Ein Walzertraum.

onnabend, Nachmittags 4 Uhr: Zu [kleinen Dn: Häusel uud Gretel. Abends 8 Uhr: Walzertraum.

Lufstspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Diens-

Konzerte.

Singakademie. Dienttag, Abends 8 Uhr: TV. Abounementskonzert des Waldemar Meyer- Quartetts. Mitwirkung: Marie Geselschap (Klavier), Willibald Wagner (Viola), Heinz Beyer (Violoncello).

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 74 Uhr: Klavierabeud ron Marie Antoinette Aufsenac.

Beethoven-Saal. Dienstag, Abends 8 Uhr : T. Konzert von Florizel von Reuter (Violine).

Klindworth-Scharwenka - Saal (Lúgow, ftraße 76). Dienstag, Abend3 74 Uhr: Vokal- Fompofition8abeud von Clara Hoppe. Mit- wirkung: Aunsg Stephan, Elma Richter, Käte Kurt (Gesang), Dr. Rudolf Bode (Klavier).

Choralion-Saal. Dienstag, Abends 8 Ukr:

Mittwoch und Donnerstag: Dusareufieber.

Klavierabend von Gmmy Doll.

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Gesandten Hans Frhrn. von Wangenheim (Berlin).

Gestorben: Hr. Pfarrer emer. Gustav Bollert (Blankenburg a. H.). Hr. Kunsthändler Kuno von Kurowsky (Charlottenburg). Hr. Gymnafial- oberlehrer, Professor Karl Ondrusch (Sagan). Verw. Fr. Vize - Generalsuperintendent Emma Wahn, geb. elle (Halle a. S.) Jsabella Baronin von Beaultieu-Marconnay, geb. von Förster (Loburg). Fr. Marie von Bredowro, geb. von Knoblauch (Potsdam).

Verantwortlicher Redakteur :

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags« Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen

(eins{ließlich Börsen-Beilage).

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Berichte von deutshen Fruchtmärkten.

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