1908 / 9 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Vormittags 10 Uhr, anberaumt, zu welchem der Beklagte mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen, bierdur çeladen wird. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. Altona, den 3. Januar 1908. Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[81604] Bekanntmachung. Nr E 4776/07. In Sachen Kriegler, Anna, Hausmeistersehefrau in Lauingen a. D., Klägerin, vertreten dur Rechts- anwalt Julius Rosenbush hier, gegen Kriegler, Michael, Hau8meister, früher in Münen, nun ur- bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Cheschei- dung, wurde die öffentlihe Zustellung der Klage be: willigt. Zur Verhandlung über diese Klage ift unter Entbehrlichkeitserklärung des Sühneversuchs8 die dffentlihe Sißung der I. Zivilkammer des K. Landaerihts München 1 vom Montag, den 2. März 1908, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Beklagter dur den flägerishen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rehtzeitig einen bei diesfeitigem K. Landgerichte zugelassenen Nechtsanwalt zu bestellen. Der klägerishe Anwalt wird beantragen folgendes Urteil: I. Die Ehe der Streitsteile w!rd aus Verschulden des Michael Kriegler geschieden. TI. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und zu erstatten. Eoentuell: T. Michael Kriegler ist \{chuldig, die häuslihe Gemeinschaft mit Anna Kriegler herzustellen. Il. Beklagter hat die Kosten des Nechté streits zu tragen und zu erstatten. München, am 8. Januar 1908. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I. Hartmann, K. Kanzleirat.

181605] Bekanutmachung. Nr. E 4980/1907.

Fn Sachen Bauer, Magdalena, Schlossertehefrau in München, Klageteil, vertreten dur Rechttarwalt Hans Graf hier, gegen Bauer, Max, Schlosser, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die fentliche Zustellung der Klage bewilligt. Zur Verhandlung über diese Klage ist unter Eatbehrlichkeitserklärung des Sühneversuches die öffentlihe Sizung der [, Zivilkammer des K. Landgerihts München 1 vom Montag, den D. März 1908, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Beklagter durch den flägerisGen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der kiägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ghe der Streitsteile wird aus alleinigem Verschulden des Beklagten geschieden. I. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsftreite3 zu tragen und dem Klage- teil zu erstatten.

München, am 8. Januar 1908. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I:

Hartmann. K. Kanzleirat.

[81413] Oeffeutliche Zuftellung.

Die Frau Wilhelmine Junaus, geb. Rohde, in Strasburg, U -M., Prozeßbevollmächtigter: RNechte- anwalt Dr. Schwoartz in Prenzlau, klagt gegen ihren Ehemann, den Ürbeiter Friedrih Jungus, früher in Sirasburg, U.-M., jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte sich seit dem Jahre 1833 gegen ihren Willen in bösli&er Absicht von der hâäutlihen Gemeinshafi fern ge- halten habe, auf Ghescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be- flagten für den shultizen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivil- kmmer des Königlichen Landgerichts in Prenzlau, Zimmec Nr. 31, auf den 4. April #1908, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öfentliGen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. R Us

Prenzlau, den 8. Januar 1908.

Bühl, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[81399]

Der minderjährige Otto Karl Poss-kel, vertreten dur seinen Vormund, Buchhalter Fciedrih' Thaler, Zilly Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gäßner, Dresden —, klagt gegen den Diener Karl Heinrich Rolfe, früher in Dresden, j-t unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §8 1768 bis 1717 B. G..B. auf Unterhalt, mit dem Antrage, den Be- klagten zu verurteilen, dem Kläger von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebens- jahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlih Siebenunddreißig Mark und 50 Pfennia, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Dfiober, 1. Januar, 1. April und 1. Juli jedes Jabres zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor das Königlihe Amtsgericht zu Dresden , Lothringer- straße 1 11, Zimmer Nr. 203, auf den 22. Fe- bruarc 1908, Vormittags 9 Uhr. 18 Cg 1160/07. Der Gerichts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts

Dresden, Abt. 1, am 7. Januar 1908. [81409] Oeffentliche Zuftellung. 7 Cg. 458/07.

Die Lina Alma vhl. Möckel, geb. Krause, zu Dresden, Prozéßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. E. Schulze taselbst, klagt gegen ibren Ehemann, den Monteur Richard Vellmar Möckel, früher zu Nadebeul, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie berehtigt sei, die Herstellung des ehelichen Lebens zu verweigern und der Beklagte daher verpflichtet sei, ihr den Unterhalt durch Ent- rihtung einer Geldrente zu gewähren, mit dem An- trage: g den Beklagten zu verurteilen, ihr, solange sie die Herstellung des ehelichen Lebens verweigern darf, eine in vierteljährlihen Vorauszahlungen zu gewährende Geldrente von 309 H, einschließli der ihr vom Beklagten zugestandenen wöchentlichen Bei» träge von 15 M, beginnend am 1. Oktober 1907, zu zablen und 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Königlichen Landgericht? zu Dresden auf den 29. Februar 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu- N Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der

ffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

Dresden, am 7. Januar 1908,

[81601] Oeffeathcye Zuftellung. 6 C. 2051/07. Der Stadtrat Dr. Flesch hier, in dessen Ver- tretung Syndikus Dr. Luppe hier, als Vormund des

minderjährigen Gustav Funke, unehelichen Kindes der verstorbenen Berta Funke in Frankfurt a. M.,, Klägers, klagt gegen den Bäergesellen Gustav Rehbold, früher in Frankfurt a. M., Börnestr. 18, wohnhaft, jeßt unbekannten Aufentbalts, Beklagter, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Vater des von der verstorbenen Köchin Berta Funke aus Löbejün am 20. Dezember 1902 in Frankfurt a. M. geborenen unehelich-n Kindes Gustav Funke sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an Kläger für das am 20. Dezember 1902 geborene Kind Guftav Furke von der Gebut bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, am 20. De- zember 1908, an monatlichen Alimenten 20 „6, von leßtgenanntem Datum bis zur Vollendung des sechzehnten Lebensjahres 25 #, und zwar viertel- jährlich im voraus 60 bezw. 75 Æ zu zahlen und das Urteil hinsichtlich der bereits fälligen Unterhalts- beträge für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königli®e Amts- geriht, Abteilung 6, in Frankfunt a. M. auf den 20, März 1908, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 54. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankfurt a. M., den 6. Januar 198. Der Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerihts, Aßhteilunrg 6.

[81403] Oeffentliche Zustellung.

Der Süleifer Julius Hohlstein in Mühlhaufen i. Thür., als Vormund der minderjährigen Geshwister Friedrich Wilhelm Fuchs und Luise Marte Fuchs in Mühlhausen i. Thür., klagt gegen den Arbeiter Heinri Ort, früher tn Mühlhausen i. Thür., jeßt unbekannten Aufenthalt3, unter der Behauptung, daß die unverebelihte Anna Fuchs in Mühlhausen i. Thür. am 9. Oktober 1907 die Kläger, Geschwister Fuchs, geboren habe, und daß als Vater dieser Kinder der Beklagte, welcher der Kindesmuiter in der geseßlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 11. De- zember 1906 bis 11. April 1907 beigewohnt habe, in Anspruch genommen werde, mit dem Antrage, den Beklagien kostenpflihtig zu verurteilen, den minderjährig-n Geschwistern Fuchs von ihrer Geburt an bis zur Vollendung ihres sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrihtende Geld- rente von zusammen vierteljährlih fünfzig Mar?, und zwar die rüdckständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober jedes Jahres, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erflären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des NRectssireits vor das Közigliche Amts- geriht in Mühlhausen i. Thür. auf den 2. März 1908, Vormittags D Uhr. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mühlhausen i. Th., den 7. Januar 1908. Kraushwiß, Gerichtsaktuar, als Gerichts\hreiber

des Königlichen Amtsgerichts. Abt..3.

[81407] Oeffentliche Zusteliung. 19. 0 535. 07/2.

Der ehemalige Fabrikant Johannes Wegener in Berlin, Gethsemanestraße 3, Proz:ßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Danziger I. in Berlin, Molken- markt 12/13, klagt gegen den Kaufmann Paul Werth, früher in Berlin, Auguststraße 58 11, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter folgenden Bebaup- tungen: Der Beklagte sei im Jahre 1905 beim Kläzer, der eine selbsterfundene Tinktur gegen Schweiß- füße vertcieben habe, als Reisender unter der aus- drücklihen Vereinbarurg angestellt gewesen, daß er nur an leistungsfähige, gut situierte und zahlungs- fähige Abnehmer verkaufen und leßteren nur ein Zahlungsziel voa 30 Tagen gewähren dürfe. Diesen Abmachungen zuwider habe der Beklagte die in der Klage näher bezeihneten 19 Bestellungen gegen ein Zahlung8ziel bis zu 6 Monaten aufgenommen, ob- wobl ibm bekannt gewesen sei, daß die Besteller völlig zahlungtunfähig gewesen seien, teilroeise sogar {on den Offenbarungseid geleistet hätten. Nach seiner Nückkehr von der Reise habe er dem Kläger auêdrücklich versichert, daß er nur an zahlungsfähige Kunden verkauft habe. Der Kläger habe hierauf die Bestellungen \sämtlich ausgeführt. Lie zu Nr. 13 bis 19 in der Klage genannten Abnehmer hätten jedoch die daselt#st angeführten Waren niht abs genommen. Der Schaden, der dem Kläger dur das shuldhafte Verhalten des Beklagten entstanden fei, le ih zusammen aus:

1) Gesamtpreis für die zu 1—12 bezeihneten Waren mit

2) Frachlkoften

3) entgangenen Geroinn für die zu 13—19 bezeihneten Waren mit. . ….

indem für jede Fracht der angemessene Betrag von 0,30 #4 verlangt werde,

4) den vom Kläger zwecks Einziehung seiner Forderungen verauslagten Gerichts- kosten von zusammen 117,69. zusammen . . 9750,72 M

Der Kläger be1ntragt daher, den Beklaaten kosten- rflihtig zu verurteilen, an ihn 5750,72 # nebst 49/9 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherbeiisleistung in Höhe des jedesmal beizutreibenden Belrages in barem Gelde oder mündelsiheren Wertpapieren für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, 1. Stockwerk, Zimmer 31a, auf den 17. März 1908, Vormittags L0è Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei dem diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu seiner Vertretung zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 3. Januar 1908.

Kloock, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. 4. Zivilkammer.

[80349] Oeffentliche Zustellung. 3. P. 10. 07/2.

Der Handlungsgehilfe Paul le Plat in Forstort Wöhren bei Mehle (Hannover), Prozeßbevoll- mähtigter: Rechtsanwalt Dr. W. Schröder in Berlin, Potsdamerstr. 82a, klagt gegen den früheren Kaufmann Adolf Dube, früher in Berlin-Schöne- berg, Maaßenstr. 22, unter der Behauptung, daß Beklagter als früherer Chef einer Holzhandlung den Kläger gegen Stellung einer Kaution von 1000 #4 als Handlungsuehilfe engagierte, der Beklagte fich verpflichtete, diese Kaution mit 4 vom Hundert zu verzinsen und auf Verlangen zurückzuzahlen und der Beklagte zur Rückzahlung der Kaution aufgefordert ist, mit dem Antrag- auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 1000 4 nebst 4 vom Hundert

Zinsen seit 1. April 1907. Der Kläger ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts IT in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 60, auf den 49. März 1908, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 6. Januar 1908.

JFüttner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Ik.

FNL Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Martin Meyerstein in Berlin, Friedrih- straße 64. Prozeßbevollmächtigter : Rehtsanwalt Dr. Walter Fraenkel in Berlin, Gertraudtenstr. 18/19, flagt gegen den Herrn Sonn aus Petersburg, vor- übergehend in Berlin, Terminushotel, Friedrich- straße 101, aufhaltsam gewesen, unter der Be- hauptung, daß sie dem Beklagten Kleidungsftücke im Gesamtwerte von 296,50 /«6 geliefert und daraufhin eine Abschlagszablung von 50 # erhalten babe, der Beklagte also noch 246,50 4 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 246,50 A nebst 59/9 Zinsen seit 16 Juli 1907 zu zahlen und ihm die Kosten des Rechtsstreits, einschließlich des voraufgegangenen Arrestverfahrens, aufzuerlegen, das Urteil aub für vorläufig voll- streckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor bas Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte, Abteilung 159, Neue Friedrichstraße 12/15, Il Treppen, Zimmer 162/164, auf dea 4, April 1968, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verlin, den 7. Januar 1908. Paet, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abt. 159.

[81600] Oeffentliche Zuftellung.

Die Firma Steiner & Keller zu Côln, Sthilder- gafse 56, Projeßbevollmähtigter : Rechtsanwalt Marx Saeger in Cöln, klagt gegen den Gerichtsschreiber a. D. Robert Ernft, früher in Cöôln-Deut, dann in Düssel- dorf, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte für auf vorberige Bestellung zu vereinbarten, au angemessenen Preisen im Jahre 1905 und 1906 käuflich geliefert erhaltene Waren sowie für Portoauslazen 88,95 M

vershulde, mit dem Antrag auf koftenfällige und j

vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 88,95 #4 (ahtundadtzig Mark 95 Pfennig) nebst 49/0 Zinsen von 82,595 #4 seit dem Klagzzustellung8tage. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündli@en Verhandlung des ReÂts- streits vor das Königliche Amtsgericht in Cöln, Zimmer 67, auf dem Appellhosplaß, auf den 27. März 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Cöln, den 30. Dezember 1907. BYeith, Aktuar, Gerichts\Hreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 14.

[81602] Oeffeutliche Zustellung. 6 C. 2097/07. Der Schneidermeister A. Trevy in Frankfurt a. M., Steinweg 10, Klägers,

Prozeßbevollmächtigter : |

öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Grumbach (Bez. Trier), den 6. Januar 1908.

Vollmann, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichis. [81410]

Der Kaufmann Josef Poser in Leipzig, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Pilz in Leipzig, klagt gegen den Kaufmann Josef Abraham Buslik, früher in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte als Akzeptant aus einem am 27. November 1903 ausgestellten, auf den Beklagten gezogenen, am 31. Januar 1904 fällig gewesenen Wechsel über 600 4A und aus Darlehen, welches der Beklagte am 27. November 1903 unter der Verpflichtung, dasselbe bis zum 31. Januar 1904 an den Kläger zurückzugeben, erhalten habe, den Be- trag von 600 4 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 6C0 samt Zinsen zu 69/0 seit dem 31. Januar 1904 zu verurteilen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land- gerihts zu Leipzig auf den 16. März 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelafsenen Rechisanwoalt zu bestellen. Hs Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Leipzig, am 7. Januar 1908,

[81603] Bekauntmachunug.

Fn Sachen, betreffend die öffentlihe Zustellung der Klage der Kreissparkasse ¡u Wirsiß, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Todtenkopf in Wirsit,

! gegen

1) den August Eduard Schmidt,

2) die Amanda Auguste Karoline Schmidt,

3) den Karl Friedrich Franz Schmidt, unbe- karnten Aufentkalts,

4) den Maurer Wilhelm Schmidt in Lobsens,

wegen 261 6 rüdständiger Zinsen, wird ter zur mündlichen Verhandlung am 13. Januar 1998 h. 9 anberaumte Termin auf den 17. Februar 1908 h. D verlegt.

Lobsens, den 24. Dezember 1907.

Der Gerichta\hreiber des Königl. Amtsgerichts.

[81606] Befanutmachung. H. K. B. 2582/07.

Fn Sachen Pfister, Josef, Hartschier in München, Frundsbergstraße 62/3, Klageteil, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Grimmeiß und Pospischil in München, gegen Nobert Zeiller jun., Hzeizungs- techniker, früher in München, nun unbekannten Auf- enthalts, u. 1 Eenosse, Beklagte, wegen We-chsel- forderung, wurde die öffentlihe Zustellung der Klage bewilligt und is zur Verhandlung über diese Klage die öffentlihe Sitzung der 11. Kammer für Handels- sahen des K. Landgerichts München 1 vom Diens- tag, den 24, März 1908, Vormittag®

{ 9 Uhr, bestimmt, wozu Beklagter mit der Auf- i forderung geladen wird, rechtzeitig einen

b:i diets seitigem K. Landgericht zugelaffenen Rechtéantoalt zu bestellen. Der klägerishe Anwalt wird beantragen, zu ertennen: 1) Beklagter Teil ist samtverbindlih \huldig, an den Kläger 1555 #4 83 Z Wechsel- summe, 69/9 Zinsen hieraus vom 2 Januar 1906, 11 Spesen und Provision zu zahlen sowie die

Rechtsanwalt Dr. Arthur Oppenheimer hier, kiagt | Prozeßkosten zu tragen und dem Klageteil zu er-

gegen den Alfred Reif, bisher in Frankfurt a. M., | statten.

Kaiserstr. 13, wohnhaft, jegt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm aus fäutliher Warenlieferung den Restbetrag von 150 4 \{hulde, mit dem Antrag auf Zahlung von 150 nebst 49/0 Zinsen seit 1. März 1906. Der Kläger

ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung ; des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, |

Abteilung 6, in Frankfurt a M. auf den 31. März 1908, Vormittags 9 Uher, Zimmer Nr. 54. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Fraukfurt a. M., dex 7. Januar 1908, Der Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung 6.

[81055] Oeffentliche Zustellung. 2 Cg 427/07. Der Baumeister Friedrih Achilles in Noffen, Prozeßbevollmächtigter: Recbtsanwalt Täschner in Freiberg, klagt gegen den Rittergutsbesißer Donald von Schönberg auf Reinsberg in Csonok, Post Kereczke in Ungarn, unter der Behauptung, daß er im Auftrage des Beklagten im Jahre 1905 das der Familie von Schönberg gehörige, in Reinsberg ce- legene Erbhbegräbnis abgebrochen und an anderer Stelle in Oberreinsberg zum angemessenen Preise von insgesamt 5116,58 4 wieder errichtet habe, daß er auf Verlangen des Beklagten eine Ergänzungs- zeihnung des Erbbegräbnisses angefe:tigt habe und dafür die angemessene Vergütung von 45 #4 fordere, daß der Biklagte auf seine Schuld von zusammen 516158 M bis jeßt nur 2500 M abgejahlt habe, den Rest troy Mahnung aber nicht bezahle, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 2661,58 M nebst Zinsen zu 4 v. H. yon 2616,58 4 seit dem 8. März 1906 und von 45 4 seit dem 25. Oktober 1907 zu zahlen, auch das Urteil gegen Sicherheit für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten, nahdem die Ein- lafsungéfrist auf drei Wothen festgeseßt und der für den 25. Februar 1908 anberaumte Verhandlungs- termin aufgehoben worden ist, zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Freiberg auf den 6. März 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei diesem Gerichte zuges laffenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffenilihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemackt. Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landzerichts Freiberg, am 4. Januar 1908.

[81400] Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister Friedrih Janjon zu Wies- weiler, Prozeßbevollmächtigter: Prozeßagent Jung zu Grumbach, klagt gegen den Musiker Peter Hef, früher zu Wiesweiler, jegt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß. der Beklagte ihm für käuflich erhaltene Kleidungs3- stüde den Preis von 26,50 4 schulde, mit dem An- trage: den Beklagten zur Zahlung von 26,50 A nebst 49/0 Zinsen seit 1. Januar 1906 zu ver- urteilen und das Urteil für vorläufig vollfeckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Köntg- lihe Amtsgericht zu Grumbach auf den 24. April 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der

2) Das Urteil wird für vorläufig vollstreck- bar erflärt. Müncheua, am 9. Januar 1908. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I. Kammern für Handelssachen. Engelmayer, Kgl. Kanzleirat.

3) Unfall- und Fuvaliditäts- 2. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

[81680] Verdingung.

Auf Grund d:r vom Herrn Minifter des Innern vorgeschriebenen Bedingungen für die Bewecbung und Lieferung von Wiitschaftsbedürfnissen soll die Lieferung derselben für die Zeit vom 1. April 1908 bis 31. März 1909 im Wege der öffentlichen Aus- {reibung grupyenweise verdungen werden.

Angebote, welche nit sämtliche, in einer Gruppe aufgeführten Gegenstände enthalt-n, sind ungültig.

Gruppe E. Gruppe IV.

1400 kg Hafergrüge, 2800 kg Rindfleisch,

20 „, feine Graupen, 2200 , Schweinefleisch,

1700 , Sp:ck, geräuchert,

1400 , Rindernierentalg,

2400 , Schweineshmalz.

Gruppe V.

45000 kg Kartoffeln (in, der Zeit vom 1. April bis 31. Juli 1908 zu liefern).

Gruppe VIIE.

270 kg Kernseife,

250 , Schmierseife, 17000 Bogen Schrenz-

papier.

Besondere Angebote.

1150 kg Kaffee,

20900 Stück Heringe,

2000 kg Käse.

welde die ausdrücklihe Er- flärung enthalten müssen, daß der Bewerber sih den Bedingungen, welche der Ausschreibung ¿u Grunde liegen, unterwirft, sind mit der Aufschriit: Angebot auf Wirtschaftsbedürfnisse bis zum 7. Februar 1908, Vormittags 10 Uhr, ¡u welcher Zeit die Eröffnung der eingegangenen Angebote erfolgt, nebft den in den besonderen Bedingungen vorgeschriebenen Proben an die unterzeichnete Direktion einzureichen.

Die Bedingungen für die Bewerbung und für die Lieferung können in dem Amtszimmer des Oekonomieinspektors der Strafanstalt eingesehen oder auch gegen Einsendung von „fünfzig Pfennigen in Briefmarken bejogen werden.

Groß-Strehlitz, den 9. Januar 1908.

Königliche Strafaustaltsdirektioun-

25 Fadennudeln, 3D. „Dirie. Sruppe Ia. 6000 kg Erbsen. Gruppe Ib. 1200 kg Boÿnen. Gruppe I e. 2800 kg Linsen. Gruppe LIL, 2750 kg Reis, 500 „, Salz, 40 , Kümmel, 90 /, Pfesser, 10 „, Lorbeerblätter, 1000 1 Essig, 30 kg Gewürjz, 1150 , Zichorien. Portofreie Angebote,

M 9.

. Untersuchungssachen.

. Aufgebote, Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl

. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

1 2 L Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

4) Verkäufe, Verpachtungen,

Verdingungen 2.

{77994} Bekanntmachung.

Die Militärwaisenhaustanstalten zu Potsdam und Sch{loß N bedürfen für das Rechnungsjahr 1908 folgender Bekleidungs- 2c. Materialien :

3 400 Stück Tombakknöpfe, 17 600 zinnerne Knöpfe, 8 000 ichwarzladcki:rte Knöpfe, 100 Lasting, 90 heller Köper, 80 \hwarzer Köper, 60 Serge, 25 ungebleihtes baumwollenes Garn, 625 Stück Halsbinden alter Probe, 718 Ea neuer Probe, 90 osenträger für Militärfüler, 613 Hosenträzer für Knaben, 2535 baumwollene Strümpfe, 1 000 angestrickte Strümpfe, 20 wollene Strümpfe, 810 Trikotunterhbosen, 300 blaues Tuch, 120 \{chwarzes Tuch, 70 kg wollenes Barn. /

Angebote hierauf, welche mit der Aufschrift „An- gebot auf Lieferung von Bekleidungs- 2c. Materialien“ versehen sein müfsen, werden bis zum Dienstag, den 21. Januar 1908, Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer hiesiger Anstalt, woselbst Be- dingungen und Proben ausgelegt find, entgegen- geuommen.

Die Bedingungen sind von den betreffenden Unter- nehmern zu untershreiben oder in den Angeboten ausdrücklich als maßgebend anzuerkennen. Potsdam, den 28. Dezembec 1907.

Königliches Militärwaiseuhaus.

5) Verlosung 2c. von Wert- papieren.

Preußische konsolidierte Staatsanleihe

[79419] (Staatsschuldbuchanleihe).

Die biermit zur Zeichnung aufgelegte Preußische Staatsauleihe gewährt

für die ersten 10 Fahre, nämli} bis Ende

März 1918, vier Prozent,

für weitere 5 Jahre, rämlih bis Ende März 1923,

drei und dreivizrtel Prozent,

für die folgende Zeit, also vom 1. April 1923 ab,

drei und einhalb Prozent Zinsen.

Die Zinsen werden am 1. April und 1. Oktober, erstmalig am 1. Oktober 1908, fällig.

Zeichnung®bedingungen.

1) Es werden nur Zeichnungen berücksichtigt, die gerihtet sind:

entweder auf Zuteilung von Schuldbuch- forderungen (Eintragung in das Staats\{uldbuh) oder auf Zuteilung von Staatsschuldverschrei- bungen, die bei der Königlichen Seehaudlung (Preußische Staatsbank) binterlegt bleiben.

In beiden Fällen hat sich der Zeichner einer Sperr- verpflichtuug bis zum 31. Dezember 1908 zu unterwerfen.

2) Alleinige Zeihnungsstelle ist die Königliche Seehandlung (Preufische Staatsbank), Berlin W. 96, Markgrafenstraße 46 a, bei der sämtliche Zeichnungen

\pätesteus am 14, Januar ds. Js. erfolgt scin müssen.

3) Zur Vermittlung von Zeichnungen auf Schuld- buchforderungen kann sich jedermann auch seines eigenen Bankiers bedienen.

Derartige Zeihnungen müssen aber rechtzeitig vor dem 14. Januar erfolgen, damit der Bankier die bei ihm eingegangenen Zeichnungen pünktlich zum 14. Januar der Seehandlung zu übermitteln in der Lage ist. Zeichnungen auf Schuldverschreibungen müssen bei der Seehandlung direkt erfolgen.

4) Die zu zeihnenden Beträge dürfen auf 6 100— und jeden beliebigen durch 100 teilbaren Betrag lauten.

5) Der Zeichnungspreis beträgt 4 98,50 für je 100 Æ Nennwert.

6) Bei der Zeichnung hat jeder Zeichner eine Bar- ficherheit bezw. Anzahlung von 83 °/9 des ge- zeichneten Nennbetrages zu leisten.

7) Besonderer Zeichnungsformulare bedarf es nit.

Die Zeichnungen haben brieflich zu erfolgen mit folgendem Wortlaut: Auf Grund der öffentli bekanntgemachten Bedingungen zeihne ih von der jeßt auf- gelegten Preußischen Staatsanleihe M... „—, in Buchstaben Mark . . . zur Eintragung in das Staatsschuldbuch (oder: und bitte mirSchuldvershreibungen zuzuteilen, deren Aufbewahrung bei der Seehandlung ih beantrage).

Ich unterwerfe mi für die mir zugeteilten Be- träge einer Sperre bis 31. Dezember 1908.

Als Sigherheit bezw. erste Anzahlung füge ih 3 9/0 mit M4 hier bei.

(Wegen der Adresse vergleiche oben zu 2 und 3.)

8) Die Zuteilung erfolgt tunlichst bald nach der Zeichnung. ert 2 Bezahlung des Kaufpreises von D8è %/o rfolg

in Höhe von 184 %/ des Nennwerts spätestens bis zum 31. Januar ds. Is. unter Anrechnung der Bar- sicherheit bezw. Anzahlung von 3%,

in Höhe von 30 9% des Nennwerts \pätestens bis zum 29, Februar ds. Is.,

(Das Nicht-

zutreffende ist zu dur{hstreihen.)

Lui d Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staaklsanzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 11. Januar

in Höhe von 309/69 des Nennwerts fpät-stens bis

zum 20. März ds. Is.,

in Höhe von 20 9% des Nennwerts spätestens bis zum 6. April ds. Js. Zahlung größerer Beträge oder Vollzahlung ift jederzeit gestattet. Bei den Zablungen werden 4/9 Stückzinsen vom Zählungstage ab verrechnet. Die Bezahlung ist von denjenigen Zeihnern, die bei der Seehandlung gezeihnet haben, direkt an die Seehandlungshauptkafse, von denjenigen Zeichnern, die fich der Vermitilung eines Bankhauses 2c. be- dient haben, an dieses zu leisten. 10) Ueber die eingezahlten Beträge werden von der Seehandlung bezro. dem vermittelnden Bankhaut}e Zwischenquittungen erteilt. wird die Eintragung der zugeteilten Betcäge

Bet der am 2. ds. Mts. in Gegenwart eines

amortisierenden

Die Auszablung der ausgelosten Teilshuldverf allen nah dem 1. Juli 1908 fällig werdenden Zinsscheinen bet der Kasse der Gesellschaft in Frechen, bei der Bernburger Filiale der Allgemeinen D bei der Allgemeiuen Deutschen Credit-Anftalt, Zweigsftell

Leopgaidshall,

Nach der Volleinzablung

Öffentlicher Anzeiger.

in das Staats\{uldbuch von der Seehandlung

1908,

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aftiengesell\{. 7. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften.

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9. Bankausweie.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

beiw. dem Bankhaus, das die Zeichnung vermittelt

hat, tragung werden die

beantragt werden.

bureau direkt benachrichtigt werden. 11) Die Zeichner, denen Schulöverscchreibungen

zugeteilt find,

“erbalten nach der Depotquittung der Seehandlung.

1. Von der erfolgten Ein- eihner vom Staats|chuldbuch-

Bolleinzaßlung

12) Gezeihnete Beträge, die bis zum s. April

nicht voll eingezahlt find, April unter Zahlung einer Vertragsstrafe von 5 9% des feblenden Betrages gezahlt werden.

Wird

können noh bis Ende

auch

|

j c C - i und außerdem bei allen

[ Nürnberg in

| fallenen Zinsscheine und der Zins\cheinbezugs- anweisungen (Talons) am L. Juli 1908 fosten- i und spesenfcei bei

der Stadthauptkaffe Nürnberg,

der Filiale der Dresduer Bauk in Nürtißerg,

der Nürnberger Bank in Nürnberg,

der Bayerischen Vereinsbank in München,

der Dresduer Bauk in Berlin,

dem Bankhause L. & E. Wertheimber in Fraukfurt a. M. ;

mit der Stadthauptkasse

Geshäftsverkehr stehenden Bank-

diese Frist versäumt, so verfallen die eingezahlten | instituten. Beträge. j

Bexlin, den 3. Januar 1908. Königliche Sechandlung (Preußische

Staatsbauk).

zum 1. Juli 1908 kündigen, gezogen:

mit #& 1039,— bezw. #4 515,-— vom 1. Juli 1908 ab.

[81692]

losung

Frechen, den 4. Januar 190

Wathtberg 1 Braun

der

Bekanntmachung. Bei der beute offentlich vorgenommenen

3 9/ igen

8.

bei der Anhalt-Dessauisheu Landesbank, Defsau, und dereu Filialen

92 97 124 189 809 346 347 348 à # 1000,—, j Lit. B Nr. 351 380 587 588 635 665 707 816 863 873 931 974 1024 1050 à # 500,—. j reibungen erfolgt gegen deren Einlieferung mit :

Bei diesen Einlösungsftellen können aus die Ver-

| zeihnifs: über die verlosten Schuldverschreibungen

1 Notars vorgenommenen Verlosung der zu | M 21090 unserer 5 9/9 Teilschuldverschreibungen wurden folgende | wir biermit zur Nückzahlung à L083 °% Lit. A Nr. 50 51 64 74 68 88

eutschen Credit-Anftalt, Bernburg, | e Leopoldshall-Staß furt, |

verschreißungen

i eingesehen und Aufs{chlüsse erholt werden.

Bom 1. Juli 1903 an treten die gezogenen Schuld- p außer vflihtmäßige Verzinsung. Nicht verfallene feblende Zinssheine werden mit

Nummern, die | den entsprehenden Beträgen am Kapital in Abzug

gebracht. Nürnberg, den 6. Januar 190983. Stadtmagistrat. Dr. v. Schub. Wolff. [81678] Bekanntmachuug. Nr. 8377 K. A. Bei der am 21. Dezember v. Is. stattgefundenen Auslosuug von 4 °/giaen Neideuburger Auleihe-

| cheinen, wel®Le auf Grund des Allerhêchsten Privi-

[80874] | legiums vom 22. Zuni 1874 in Höhe von 135 000 4

fohlenwerke* & Briketfabrik Frehen

SBesellshafi mit bes{chränkter Haftung.

Ver- Schuldverschreibungen

bes Straßenbahnautehzus der Stadt Nürnberg vom 27. Mai 19093 mit Zinësheinen vom 1. Januar unkb 1. Juli find nahverzeihnete Nummern

gezogen worden :

Lit. À zu je 5000 M:

522 523 524 525 559 632 633 634 635 E36 832 833 834 916 917

1013 1193 1217 1283 13595 1415 1469 1631 1667 1721 1847 1934 2003 2171 2267 2294 2363 2405

1014 1194 1218 1284 1356 1416 1470 1632 1668 1722 1848 1935 2004 2172 2268 2295 2364 2406 2440 2441

1018 1198 1222 1297 1372 1429 1489 1651 1672 LTCT 1894 1990 201 2203 2269 2344 2389

1919 1199 1223 1298 1373 1430 1490 1652 1673 1778 1895 1991 2072 2204 2270 2345 2390

1020 1200 1224 1299 1374 1431 1491 1653 1674 1779 1896 1992 2073 2205 2271 2346 2391

Lit. C zu je 1000 A:

114 120 407 408 430 437 495 466 476 477 625 626 684 685 821 822 832 839

125 409

38 467 478 627 686 823 840

146 411 440 469 618 665 688 829 842

138 410 439 468 617 628 687 824 341

148 412

470 619 666 731 826 843

Nr. 1 6 13 105 109 114 120 125 138 146 148 313 333 347 353 356. Lit. Æ ¡u j: 2000 : Nr. 121 122 123 163 164 165 175 176 177 190 191 192 217 218 219 388 389 390 409 410 411 502 503 504 520 9521 560 561 619 620 621 631 694 695 696 820 821 822 918 1000 1001

1138 1201 1261 1309 1408 1447 1615 1657 1675 1780 1906 1999

2092

2263 2284

Ne. L 6 10 313 933 425 426 441 442 461 471 472 620 621 667 668 732 733 827 828 844 881

1139 1202 1262 1310 1409 1448 1616 1658 1676 1781 1907

1002

1140

1203 1263 1311 1410 1449 1617 1659 1677 1782 1908

2000 2001

2093 2264

2094

2265

2285 2286 2359 2360 2361 2395 2396 2397 2442 2494 2495 2496.

347 427 462 473 622 669 734 829 882

105 353 428 463 474 623 670 735 830 883

1012 1192 1216 1282 1354 1414 1468 1630 1666 1720 1846 1933 2002 2170 2266 2293 2362 2404

109 356 429 464 475 624 6833 736 831

384

378 379 380 381 382 383 389 390 391 392 412 413 414 415 435 436 437 438 446 447 448 449 481 482 483 484 504 505 506 507 527 528 529 530 538 539 540 541 669 670 671 672 680 693 694 695 703 704 789 790 798 799 800 825 833 834

835 836 1013 1014 1015

1010 1011 1012

1115 1124 1217 1370 1379 1388 1409 1418 1439 1448 1541 1550 1571 1580 1721 1898 1967 1976 2045 2138

1116

1209 1210 1218 1219

1371 1380 1401 1410 1419 1440 1533 1542 1551 1572 1713 1722 1899 1968 2037 2046 2139

LEXC

1372 1381 1402 1411 1420 1441 1534 1543 1552 1573 1714 1723 1900 1969 2038 2047 2140

2159 2160 2161

2168.

Lit. E zu je 200 #: 246 247 248 249 250 259 270 371

332

245 256 267 368 379

257 268 369 380

258 269 370 381

2043 2141 2162

384 407 430 441 452 487 510 533 9544 675 698 793 828

405 406 416 429 439 440 450 451 485 436 508 509 531 532 542 9543 673 674. 696 697 T91 (92 826 827

1118 1119 1120 1211 1212 1213 1220 1365 1366 1375 1384 1405 1414 1423 1444 1537 1546 1509 1576 147 1894 1903 1972 2041 2134 2143 2164

Nr.

1373 1374 1382 1383 1403 1404 1412 1413 1421 1422 1442 1443 1535 1536 1544 1545 1553 1554 1574 1575 1715 1716 1724 1893 1901 1902 1970 1971 2039 2040 2133 2142 6163

JOL 262 363 374 385

261 362 373 384

260 361 372 383

931

960 1019 1028 1073 1100 1187 1196 1319 1346 1415 1442 1517 1574 1613 1724 1829 1844 1883 1934 1979 2048 2057 2150 2219 2270 2381 2396 2441 2474 2573 2594 2681 2708

897 898 929 930 938 939 940 959 973 974 975 976 1025 1026 1027 1034 1035 1036 1097 1098 1099 1108 1107 1108 1193 1194 1195 1208 1209 1210 1343 1344 1345 1352 1353 1354 1439 1440 1441 1502 1503 1504 1571 1572 1573 1604 1605 1606 1721 1722 1723 1766 1767 1768 1841 1842 1843 1874 1875 1876 1887 1888 1931 1932 1933 1950 1951 1952 1953 1954 1983 1984 2045 2046 2047 2052 2053 2054 2055 2056 2061 2062 2147 2148 2149 2196 2197 2198 2199 2200 2223 2224 2267 2268 2269 2316 2317 2318 2319 2320 2385 2386 2393 2394 239% 2406 2407 2408 2409 2410 2445 2446 2471 2472 2473 2544 2545 2546 2547 2548 2577 2578 2591 2592 2593 2610 2611 2612 2613 2614 2685 2686 2705 2706 2707 2748 2749 2750 2751 2752 2769 2785 2786 2787 2788 2795

2769 2770 2783 2784 2796 2797 2798 2799 2800.

Lit. D zu je 500 A: Nr. 9 10 11 12 13 14

15 16 17 18 19 20 57 58 59 60 61 62 63 64 65

66 67 68 369 370 371 372 373 374 375 376 377

895 896 936 937 971 972 1023 1024 1032 1033 1077 1078 1104 1105 1191 1192 1206 1207 1317 1318 1350 1351 1419 1420 1500 1591 1521 1522 1602 1603 1617 1618 1764 1765 1833 1834 1872 1873

885 886 893 894 932 933 934 935 961 962 963 964 1020 1021 1022 1029 1030 1031 1074 1075 1076 1101 1102 1103 1188 1189 1190 1197 1198 1205 1314 1315 1316 1347 1348 1349 1416 1417 1418 1443 1444 1499 1518 1519 1520 1575 1576 1601 1614 1615 1616 1725 1726 1763 1830 1831 1832 1845 1846 1871 1884 1885 1886 1935 1936 1949 1980 1981 1982 2049 2050 2051 2058 2059 2060 2151 2152 2195 2220 2221 2222 2271 2272 2315 2382 2383 2384 2397 2398 2405 2442 2443 2444 2475 2476 2543 2574 2575 2576 2595 2596 2609 2682 2683 2684 2709 2710 2747 2766 2767 2768

390 783 791 802 963 974

781 792 803 964 975

782 793 804 969 976

1417 1426 1439 1444 1453 1462

1416 1425 1434 1443 1452 1461

1415 1424 1433 1442 1451 1460

794 805 966 977 985 986 987 988 989

1469

145 156 167 178 189 200 27

282 293 304 315 446 497

1470

148 159 170 181 192 263 274 285 296 307 318 449 460 471

784 785 795 806

967

807

1418 1427 1436 1445 1454 1463

149 160 T 182

150 161 172 183

275 286

308 319

796

968 978 979 990 1411 1412 1419 1420 1428 1429 1437 1438 1446 1447 1455 1456 1464 1465

193 194 264 265 276 287 297 298 309 320 450 451 461 462 472 473 483 484 485

786 797

808

969 970

385 408 431 442 477 4838 511 534 545 676 699 794 829

1005 1006 1007 1016 1113 1121 1214 1367 1376 1385 1406 1415 1424 1445 1538 1547 1556 1577 1718 1895 1904 1973 2042 2135 2144 2165

241

292 263 364 379 386 787 798 809

980 981

Lit. F zu je 100 S: Nr. 146 147 157 1568 168 169 179 180 190 191 261 262 B20 270 283 284 294 295 305 306 316-317 447 4483 458 459 468 469 470 479 480 481 482 490 491 492 493 494 495 496 1041 1042 1043 1044 1045 1046 1047 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1059 1060 1061 1062 1063 1064 1065 1068 1069 1070 1071 1072 1073 1074 1077 1078 1079 1080 1081 1082 1083 1086 1087 1088 1089 1090 1091 1092

151 162 173 184

195 266

977

áald

288 299

310 441

452 463 474

141 152 163 174 185 196 267 278 289 300 311 442 453 464 475 486 497

1095 1096 1097 1098 1099 1100.

Die Heimzahlun bungen beginnt zum Nennwerte gegen

387 410 433 444 479 502 925 936 547 678 701

386 409 432 443 478 501 512 Io0 546 677 700 795 796 830 831 1008

1122 1215 1368 1ST 1386 1407 1416 1437 1446 1539 1548 1569 1578 1719 1896 1965 1974 2043 2136 2157 2166

242 353 264 365 376 387

243 254 265 366 377 388

1421 1430 1439 1448 1457

1466

788

799

810

971

982 1413 1422 1431 1440 1449 1458 1467

789 800 91 972 983

142 153 164 175 186 197 268 279 290 391 312 443 454 465 476 487 498 1048 1057 1066 1075 1084 1093

143 154 165 176 187 198 269 280 291 302 31d 444 455 466 477 488 499

388

434 445 480 503 526 O 543 679 702 797 832 1009 1114 1123 1216 1369 1378 1387 1408 1417 1438 1447 1540 1549 1570 1579 1720 1897 1966 1975

2044 2137 2158 2167

244 299 266 367 378 389 790 801 962 973 984 1414 1423 1432 1441 1450 1459 1468

144 155 166 LTC 188 199 270 281 292 303 314 445 456 467 478 489 500 1049 1058 1067 1076 1085 1094

g der gezogenen Schuldverschreis Rückgabe :

der abquitiierten Schuldurkunden, der niht ver-

| zum .L. Juli 1908. Die ( 411 j gegen bloße Rückgabe der Anleißes(eine nebst den

j aus zegz:ben sind, wurden folgente Nummern gezogen :

Lit. A Nr. 8, 10 u. 23 zu 1500 .% = 4500 M Lit. B Nr. 169 über 300 ( = 300 G Wir kündigen dieselben hiermit zur Rückz2blung

Auszahlung erfolgt

noch nidit fälligen Zinsscheinen und der Anweisung bei der hiefigen Kreisfommunalfkase, dein Bank- hause S. A. Samter Nachf., Königsberg i. Pr.,

{ und der Kur- und Neumärkischen NRittcrschaft-

lien Darlehnskasse in Berlin.

Die Verzinsung der gekündigten Nummern hört mit dem 1. Juli 1908 auf.

Neidenburg, den 2. Januar 1908. i Der Kreisausschuß des Kreises Neidenburg. Bansi.

[80958 Kuudmachuns.

Bei der am 2. Januar 1908 erfolgten notariellen 10. Verlosung, der 32 9% Aulehens-Schuldver- {reibungen der Stadtgemeinde Teplitz- Schönau vom Jahre 1898 wurdea folgende Nummern gezogen:

Lit. A zu 5000 Nr. 36.

Lit. 8 zu 1500 M Nr. 267 336 397.

Lit. C zu 1000 M Nr. 246 451 596 645 726 848 971

Lit. D zu 300 Æ Nr. 256 374 523 530 590.

Die NRützahlury der gezogenen Schuldverschret- bungen erfolgt agegen Rückgabe der Stücke nebst Couvons und Talons, vom 31. März 1908 angefangen, bei den Zahlstelten der Coupous ohne jeden Abzug. Die Verzinsung der gezogenen Schuldverschreibungen erlisht mit dem 31. März 1908. Der Betrag etwa fehlender Coupons wird von dem auszuzahlenden Kapitale gekürzt.

Aus ten früheren Ziehungen find noch nit eingelöst :

1 Stück Lit. B zu 1500 M Nr. 227,

1 Stück Lit. C zu 1000 4 Nr. 941.

Stadtrat Teplißz-Schöuau, am 2. Januar 1908,

Der Bürgermeifter : Husak.

6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsh.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert vavieren befinden si aus\{ließlich in Unterabteilung 2.

[81321] ; Deutshes Schauspielhaus A. -G. Hamburg. Generalversammlung, den 8. Februar 1908, 23 Uhr Nachm. im Bureau d. Herrn Dr. Antonie-

Feill, Adolphsbrücke 4. Tagesorduung :

1) Vorlage des Jahreësberihts und der Bilanz.

2) Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats.

3) Wahlen. E

Die Aktien sind bis zum 31. Januar im Bureau der Notare Herren Dres Asher & Beee, Gr. Burstah 4, zur Abstempelung zwischen 9 und 1 Ubr einzureichen, woselbst der Jahresbericht und die Abrechnung in Empfang genommen werden éönnen.

[8167d5}

Die Herren Aktionäre werden hiermit zur ordenut- lichen Generalversammlung, welche