1908 / 34 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Provinzen, Staaten.

Marktorte, von welchen verkaufte Menge und

sGnittopreis 1 Doppel, Verkaufswert im Januar berichtet “U

Deutscher Reichstag. 97. Sizung vom 7. Februar 1908, Nachmittags 1 Uhr.

(Bericht von Wolffs Telegraphishem Bureau.)

Beratung stehen die in Brüssel am 28. Aug saßakte zu dem zwischen dem Reiche und meh- eshlossenen Vertrag über die Behand- ezember 1907 voll-

Zur ee i 907 vollzogene Zu ; en anderen St [ung des Z

udckers, das in Brüssel am 19.

tokoll über den Beitritt Rußlands zum und das mit Rußland vereinbarte Ab- anuar 1908 über den and und Rußland in

uckervertra

omm uckerverkehr wishen Deuts

erbindung mit

Strelitz Schwarzburg-

Sondershausen Elsaß-Lothringen

‘Weizen. Tilfit, Insterburg, Goldap . .

Stargard, Köslin . toshin, Schneidemühl,

Strehlen, Neusalz,

28 392] 21,02| 21,23 22,02| 23,11 | Wes 21,42] 20,88

® anti am m a

Lüneburg, Emden

ayen, Kleve, Go, Geldern, aen, Lu och, Geldern, Neuß

München, Landshut, Dinkelsbühl, Augs-

wabmündchen Winnenden, Aalen, Geislingen,

Pfullendorf, Villingen, Offenburg, Rastatt

Rostock, Waren .

Neubrandenburg . . ..

24,33] 2 054

idenheim, Giengen, avensburg ,

Ueberlingen,

21,60] 8 140 21,60} 14 600

Altkirh, St. Avold, Saa

Bayern ..

Württernberg . .

Baden... .

An vorbenannten 59 Marktorten . . 66 Marktorten *) im Dezember 1907 66 ember

Keruen (enthülstér Spelz, Dinkel, Feseu).

Babenhausen, Günzburg, Kaufbeuren,

Memmingen, Nördlingen, Mindel- heim, Weißenhorn, Shwabmünchen Winnenden, Reutlingen, eim, Gieng

Nen Le

avensburg, Saulgau,

U, ee Meßkirch, Pfullendorf, Stockah, Ueber-

Im Reich.

S@&leswig-Holst. | M nnover . . « - estfalen . . ..

Rheinland. .

Bayern

Medlenburg- S{werin Mecklenburg-

Strelitz Elsaß-Lothringen

An vorbenannten 25 Marktorten . 24 Marktorten*®) im Dezember 190 25 November

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00 90 J

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SBSSSSSS

-

Tilsit, Insterburg, Goldap .

Stettin, i Pyriß, Stargard, Köslin,

Lauenb Posen, Lifsa, Krotoschin, Schneidemühl, Bromberg, Wongrowißz Ohlau, Strehlen, Neusalz, irschberg, Oppeln, Ratibor, Neu- tadt, Neisse

Duderstadt,

ayen, Geldern . . München, Landshut, Au mingen, Weißenhorn . [ Reutlingen, Urach, Heidenheim, Giengen, Bopfingen , Munderkingen, Laupheim, NRavens- burg, Riedlingen,

gsburg, Mem-

Saulgau, Ulm,

Pfullendorf, Stockach, Ueberlingen, Rastatt |

Noftock, Waren

Neubrandenburg, Friedland . Altkirch, Saargemünd . . .

Im Reich. .

An vorbenannten 59 Marktorten . . 63 Marktorten*) im Dezember 1907 November

Se?

_— T F T TIS O D

*) Ab- bezw. Zunahme - der Zahl der Marktorte rührt betreffenden ) Setreidenei ‘ot 3 b

Berlin, den 8. Februar 1908, Kaiserliches Statiftishes Amt.

van der Borght.

Marktorte, für Provinzen, von welchen verkaufte Menge und 1 Dopyel- Verkaufswert im Januar berichtet E wurden. / im Dezbr. Nogg eun. ¿ Tue Insterburg, Goldap . . . 17,00 18,36. T i O 1968 . . | Anklam, Stettin, Pyrig, Stargard, : Schivelbein, Kolberg, Köslin,Schlawe, || 16,00 18,79- E E 8 Lauenbur i osen, a 0 2 mühl, Bromberg, Won E nee] 17,80 19,42 Shlesien .….. Nan, Sieb O l ogau, erg, n, 19,00 Neustadt, Neisse E : hs Schleswig-Holst. [Marne . . . 18,50 18,50. annover . . . . |Lüneburg, Emden . a 1:18,25 18,67 tfalen . . . . | Paderborn . . . . . . . . . , | 20,00 20,51 Rheinland. . . . | Mayen, Kleve Goch, Geldern, Neuß | 18,66 19,40 B München, Landshut, Straubing, Dinkelsbühl, Augsbur Memmin 18,38 S Weißenhorn, Shwab ' 19,95- müncdhen Württemberg . . | Reutlingen, Ura, Aalen, Heidenheim, Giengen, Bopfingen, 17,00 19,17 Pfuller arf V Stoxah "Vleberli : endorf, ah, Ueberlingen, ina, 1 | Offenburg, Raftatt gen/}} 18,00 | 20,50 19,39 d eris (| Roftock, Waren . 17,00 | 20,00 19,42: Meckenburg- | Keubrandenburg, Friedland . . 19,00 | 20,00 19,43 Era! E a Zl O 21,23: Elsaß-Lothringen | Altkirch, St. Avold, Saargemünd . . | 17,14 | 21,30 20,06 Im Reih. . . . |An vorbenannten 74 Marktorten . . . | 16,00 | 23,00 19,80| e 71 Marktorten*®) im Dezember1907 | 16,00 | 23,60 | 19,58 i 0D ë - November ,„ 15,70 | 23,60 19,98. L: T é e Okt L 16,00 | 24,00 [125293] 2 479 956) 19,79 A - Septbr. ,„ 14,00 | 28,00 1134733] 2 561 929) 19,01 e 68 Ï e August Z 14,00 | 22,00 [119331] 2 227 864] 18,67 67 " - t 15,00 | 22,40 _— 19,37 è GL " o S 16,40 | 22,25 | 51 746} 1 021 003} 19,73 » 64 o s L 15,25 | 22,20 18,70 65 o - ä 14,86 | 25,00 146 049] 781 6244| 16,97 e 68 " S 14,00 | 21,00 16,64 66 " " E 13,00 | 19,60 16,14 ¿E Ï Y « 113,50 | 19,29 s F 1081 Hafer.

S Tilfit, Insterburg, Goldap 13,90 ,96| 14,61 Weiiyrens Glting, Short e ch dts 14,40 1810 5 faeramalte Dotbdam, Beebus R g 16,25 17,16

Köslin, S{hlawe, Rummelsburg, ' ' P T e hin, Schneid osen a, otoschin, neide- mübl, grow | 14,80 16,50 Namslau, Ohlau, Strehlen, Neusalz, Glogau, HirsGhberg, Oppeln, Ratibor, t| 14,20 15,65 Neustadt, Neifse Shleswig-Holst. [Marne . 6 16,00 16,20 nover . . - - | Duderstadt, Lüneburg, Emden . 13,00 16,26 S esen - a tai M d as s; 14,50| 17,40! 34 15,89 ands ayen, Kleve, y ern, Neuß, arlouis, St. Wendel 15,90 17,14 Mitten ang Sreging VuRiO übl, Augsburg, Kaufbeuren, Mem- mingen, Mindelheim, Weißenhorn st 12-20 22,00) 7 098 19,14 wabmün Gala R a e T IROO 16,38 Württemberg . « | Winnenden, Reutlingen, Rottweil, : Bra Aalen, ben eim, Giengen, opfingen, erach, Derdablingen, Laupheim, R 16,20| 20,00] 5 897 18,03 burg, Riedlingen, Saulgau, Ulm, Bad Pfeleodorf Ei be L Villi P sue ullendorf, Ueberlingen, ngen, Offenburg, Rastatt | 16,50 18,23 Medlenburg- || Rostock, Waren . 15,00| 16,60| 12 868 16,52 elenbure Medlenburg- \| Neubrandenburg, Friedland . . 15,00} 17,00] 29 300 16,21 S@{warzburg- || Arnstadt e 16,80 17,13 Elsaß-Lothringen |Altkirb, St. Avold, Saargemünd . . . |_17,00 20,00] 6 315 18,60 Im Reich. . . . | An vorbenannten 89 Marktorten . . | 13,00| 22,00] 95 833 86 Marktorten®)im Dezember 1907 | 12,80 16,74 “W * Doutce: L000 | 1750 A " September | 13,00 11 17,00 o 2 " Au da " 2E Aa 22 ¿U - Juni 5 | 15,05 4 1000 E O - 2% E e * Dr " | 14,40 | 17,53 e 86 e Februar , 10,75 17,05 i Do o Ä 13,20 16,38

von Veränderungen in der Zufuhr der

beantragten 8 Zu er-

s der XXIV. Kommission und den Abgg. Wiemer, Pachnicke und Schweichardt hierzu gestellten Anträge sind in gen Nummer d. Bl. mitgeteilt worden. iegt ferner ein Antrag der Abgg. Basserma von Grabsfi, von Normann, vonOerßen, Pahni Schweickhardt, Vogt-Hall und Wiemer zu dem rafen Schwerin vor, in den Kommissionsbeschl nde Fassung zu seßen: uckersteuer wird vom 1. April 1909 ab auf eingewiht herabgeseßt, de kommen, die eine Erhöhung der eigenen Ein- nahmen des Reiches um mindestens 35 Millionen Mark jährli be- weden. Kommen solhe Gesetze erst nach dem 1. April 1909 zu de, so erfclgt die Herabseßung der Steuer gleichzeitig mit deren Inkrafttreten.“

Ferner soll Artikel 3 ‘der Kommissionsbeschlüsse durch en Artikel 2 erseßt werden : Dieses Gese tritt gleichzeitig mit der in Brüssel am

afte zu dèm Vertrage über die ärz 1902 in Kraft.“

rafen von Schwerin-Löwi Gesezentwurf, betreffend die Abänderung steuergeseßes.

em vom Abg.

statt Art. 1 und 2 fol „Artikel 1.

10 A von 100 k Geseze zu stan

sofern bis dahin

28. August 1907 vollzogenen Zus. Behandlung des Zuckers vom 5. Präsident Graf zu Stolberg-Wernigerode: Die Kom-

mission und der Abg. Wiemer schlagen eine bedingungsweise Zu- Eine ähnlihe Situation lag für den Reichstag am 11. Juni 1902 vor; es handelte sich damals ebenfalls um Der damalige Präsident Graf Ballestrem hat auêgeführt, daß die Geshäftsordnung eine bedingungsweise Zu- stimmung zu einer Vorlage nicht kennt. an dieses Präzedens halten und stelle anheim, falls ein solcher i Abstimmung kommen sollte, zuvor darüber zu be- \{ließen, ob eine solche Abstimmung zulässig ift. Abg. Dr. Wiemer (fr. Volksp.) zieht mit Rücksicht auf diese Erklärung den Antrag Wiemer-Pachnike-Shweickhardt zurü.

Bassermann und Genossen stattfinden. impau (nl.) berihtet eingebend über die Verhandlungen in den drei Kommissionssißungen über das Abkommen und den Antrag des Grafen Schwerin-Löwiß wegen Herabseßung der Zuckersteuer von 14 auf 10 M mission kein Wert auf die neue Konvention gelegt, Schädigung der deutshen Zuck&erindustrie hierdurh erwartet, und deshalb verlangt worden, daß dur Herabs auf 10 Æ der inländishe Markt m dadurch könne die Lage der Zuckerindustrie verbessert werden. D Regierung habe die feste Absicht kundgetan, in allernächster Zeit an eine Herabseßung der Zuckersteuer heranzutreten, aber ein folhes Gese in diesem Augenblick noh für unmöglich erklärt, weil dadurch ein vor- (uus B deckender Ausfall an Reihseinnahmen hervorgerufen werden würde.

Staatsminister, Stellvertreter des Reichskanzlers, Staats- sekretär des Jnnern Dr. von Bethmann Hollweg: Die Kommission, welcher die drei auf den Brüsseler Zuckervertrag bezüglichen Abkommen sowie der dazu geftellte Antrag des Herrn Abg. Grafen S{werin-Löwiz zur Vorberatung überwiesen waren, hat Ihnen einen Geseßentwurf zur Annahme empfohlen, in dem die Zuckersteuer vom 1. Oktober 1909 ab auf 10 A für den Doppelzentner ermäßigt wird, und sie hat ferner bei Fhnen befürwortet, die Zustimmung zu den Vereinbarungen mit der Maßgabe zu erteilen, daß ihre Ratifikation niht früher erfolgt, als bis die erwähnte Herabsetzung der Steuer die Zustimmung der geseßz- gebenden Faktoren gefunden hat.

Diese Vorschläge ihrer Kommission vermögen die verbündeten Regierungen niht als annehmbar zu bezeichnen. Muß es {on an ih sowohl mit Rück@sicht auf das innere Verfassungsreht als auch in Ansehung unserer Beziehungen zu den auswärtigen Mächten in ersheinen, daß die Zustimmung zu einem internatioralen Abkommen an die Bedingung einer Maßnahme auf dem Gebiete der inneren Steuergesezgebung geknüpft wird, so ver- \chäârft fich das Bedenken noch dadur, daß diese Maßnahme in einem norbehaltlosen Verzicht auf eine sihere Einnahme bestehen soll, also mit den ESrundsäßen einer vorsorglihen Finanzpolitik niht ver-

stimmung vor. die Zuckerkonvention.

Ich muß mich vorläufig Antrag zur

Ueber den Antrag namentlihe Abstimmun Berichterstatter Abg.

Von einer Seite m Gegenteil eine

der inländischen st gestärkt werden

Meine Herren !

hohem Maße

Namens der verbündeten Regierungen habe ih daher zu erklären, daß sie einem Beschluß des Reichstags, wie er Ihnen von Ihrer Kommission vorgeschlagen ist, die Zustimmung würden versagen müssen. Fh darf aber dem hinzufügen, daß die verbündeten Regierungen von der Zusage, welhe in ihrem Namen in der Sitzung des Reichstags vom 24. Januar abgegeben worden ist, in keiner Weise zurückzutreten beabsichtigen und daß sie vielmehr für den Fall des Zustandeklommens der vorliegenden Vereinbarungen nach wie vor bereit sind, die ge- wünschte Herabsetzung der Zuckersteuer zuzugestehen, sofern sie von einer ordnungsmäßigen Deckung des zu erwartenden Einnahmeausfalls abhängig gemacht wird. Die nunmehr vorliegenden Abänderungs- anträge auf Nr. 650 der Drucksachen decken si ihrem wesentlichen Inhalt und Zwecke nah mit diesen von den verbündeten Regierungen abgegebenen Erklärungen. Ih nehme daher keinen Anstand, festzu- stellen, daß die verbündeten Regierungen dem beantragten Gesehs entwurf, falls er in diesem hohen Hause zur Annahme gelangt, auch ihrerseits zustimmen werden. (Bravo!)

Abg. Graf von Schwerin - der ersten Lesung meinen Standpunkt dargelegt habe, glaube ih auf eine neue Erörterun Konvention nicht näher eingehen zu brauchen u ganz kurze Erklärung namens aller meiner politischen Bezug auf den uns jeßt vorliegenden Abänderungsantra zu dürfen. Wir halten nah wie vor daran feft, daß hl in bezug auf die Konvention w der Zuckersteuer durhaus das Richtige trifft. l in der Kommission als auch hier soeben im dem Vertreter des Reichskanzlers die daß dieser Beshluß der ustimmung der verbündeten Regierungen n würde, und da wir nun einmal den Faktor mit dem Reichstag haben, und da wir

Lôwiht (dkons.): Nachdem ih hier bei zur Zuckerkonvention eingehend des Wertes der mich auf eine

der Kommission sowo ie in bezug

auf die Herabse Nachdem aber

lenum von egeben worden

Bundesrat als ier eine aus-

schlossen, med E blüse

finden wird, erahten wir

parteipolitishen Gesi Abg. Dr. Spahn (Zentr.

undeutlich, daß die

Finanzreform oder

übersehen

zu können.

faleidoskopartig vet Bild ge gewesen, daß die Lösung der uns

druck geben, daß im weiteren Verlau

Konvention die unheilvoll

beit dafür geschaffen, daß

mit Be

glauben. Abg. von Der

Da aber die Regierung erklärt h niht annehmbar ist, weil er die

dieser Abstimmung anschließen

einig sind. Grafen werin die Zustimmun bestimmt erklärte, daß durch die

Deutschland aus der Konvention unter dem früheren HerteagNoren bältnifse, wie sie vor der K

fihtslose Demonstration nicht mahen möchten und nicht unnötiger-

Zuckers um 20 4 für den Deppe Kleinverkauf ermäßigt werden. In

nach England. Würden wir aber zu den er zurückfommen, so würde das Gegenteil dessen werin bezweckt. Wir werden

wohl wie der Gr üheren Kartellen erreiht, was der Antrag des Grafen nun für den Kompromißantrag stimmen. Vogt- Hall (wirtsch. Vgg. für den Kompromißantrag Abg. von Grabski (Pol Linderung der vers{chl aber für den Kompromißantra stand, daß eine Verbilligung eines der wiltigsten stimmen dafür, damit endlih einmal eine Ruhe in der uckerindustrie entsteht, nahdem sie fortgeseßt beunruhigt worden ist. Mindereinnahme auf 35 Millionen Mark. Meine Partei hat dazu zu erklären, daß sie auf keinen Fall Steuern bewilligen wird, welhe die schwachen Schultern und die breiten

Grafvon Schwerin-Löwiß uckersteuer um 2 --$ onsumenten nit in Betracht komme. betragen aber 22 °/9 des unversteuerten Wertes des Zuckers, und das ift annähernd doppelt so viel, wie die Getreide durch die Erhöhung der Getreidezölle. gen den Antrag stimmen wollen, verteuern den Zucker für den erbrauher um annähernd noch einmal so viel, wie die bösen Agrarier vor drei Jahren durch die Annahme des Zolltarifs die Wir also wollen den Konsumenten die aber die Sozialdemokraten verteuern / it dem Zentrum. Sie verteuern den Zucker um mehr, als wir das Getreide verteuert haben. Abg. Dr. Spa bn (Zentr.): Ich habe nur gesagt, daß die Herabsezung des Preises um. 2 4 für das Pfund allein den Konsum nicht steigern wird. Der Zucker ist an sih ein angenehmes und au gutes Nahrungsmittel, aber man kann ohne ihn leben, aber niht ohne

Damit schließt die Spezialdis

Die Konventionen werden in’ ihren einzelnen Artikeln an- genommen.

Es folgt die Abstimmung über den Antrag Basser- mann zum Gesezentwurf des Grafen Schwerin-Löwiß.

Abg. Singer (Soz.) beantragt, über die in Art. 1 dem Eingang: „Die Zuckersteuer wird vom 1. April 1909 ab auf 10 M herabgeseßt“ folgenden Worte gesondert abzustimmen.

Die Abgg. von Normann (dkons.) und Bassermann (nl.) erblicken in diesem Antrage den Antrag auf Teilung der Frage; diese Teilung köônne aber nur mit Zustimmung der Antragsteller erfolgen. Abg. von Normann widerspricht der Teilung.

Abg. Singer (Soz.) entgegnet, daß er niht die Teilung der e beantragt, sondern ein Amendement gestellt hat, welhem man Abstimmung gereht werden müsse.

Normann (konf ) hält seinen Widerspru aufrecht. ident ruft die Entscheidun igkeit des Antrages Singer ozialdemokraten die Freisinnigen, die Das Bureau ist na daß die Mehrheit rochen hat. er Antrag

weise den verbündeten Regierungen die Ratifikation eines abgeschlossenen internationalen Vertrages ershweren wollen, so \chnell wie irgend möglich dem einer Herabsezung der Zuckerfteuer zu verschaffen, sin

Dur die Añ- die soeben von dem stimmte Erklärung, daß

ondern lediglih wünschen, n die große Wohltat

erklärt kurz, daß au “leine zu f men. en werdén. r sehen in der Konvention nur eine e auf dem Weltmarkt. Wenn wir uns dazu der Um- olfsnahrungsmittel

nahme dieses Abänderungsantrages und Vertreter des Reichskanzlers abgegebene be dieser Abänderungsantrag, falls er die Annahme des Reichstages finden sollte, auch die Zustimmung der verbündeten Regi ie Notwendigkeit einer konditionellen stimmung zu der Zuckerkonvention für hinfällig und werden nah dem Vorgang der Verhandlungen bei Fahre 1902 auf diese konditionelle Zustimmung zur Konvention keinen Wert mehr legen, sondern uns damit en, daß der Auffassung des Präsidenten entsprehend über die Konvention selbst vorbehaltlos abgestimmt wird. möôdhte ih an alle, und namentlich an diejenigen von Ihnen, die die wirtschaftlichen großen Interessen des Landes über alle Htspunkte stellen, die Bitte richten, mit uns einmütig für den A einzutreten.

mmen, so bewe

er Antrag beziffert die einverstanden ers

bang k C Herabsetzung der r und jei so geringfügig, daß sie für die o

reiserhöhung beim Was zunächst die Konvention anbetrifft, ie Herren also, die so kommen hier außer taktishen Erwägungen auh konstitutionelle Gründe in Betraht. Bei der ersten bereits darauf hingewiesen, daß, wenn es sih darum handele, darüber zu entscheiden, ob die Zusatakte überhaupt abgelehnt und die Kon- vention aufgehoben werden solle, oder ob es besser sei, fie anzunehmen, der größte Teil der Zentrumsfraktion der Meinung sei, daß die Zusatzakte angenommen werden müßte. wir au heute noch. Anders steht es dagegen mit den gestellten An- trägen. Der Nedner geht hierauf näher ein, \priht jed erihterstattung seinen Ausführungen nur mit

Mühe folgen und für deren Wiedergabe keine Verantwortun nehmen kann. Die Deckungsfrage, auf die es hier hauptsählich an habe fi in der eyt Zeit dadurch ko ie Bewilligung neuer

sung hat unser Vertreter

Getreidepreise erhöht haben. eise verbilligen,

Auf diesem Boden stehen

so leise und ch nügliche$ und

liziert, daß die sogenannte 1 e weitere Ferne gerückt sei, so daß wir augenblicklich nit übersehen können, wie der etwaige Ausfall der Zuckersteuer durch andere Steuern gedeckt werden könne. Da die Herabseßung der Mindereinnahmen für das Reich zur Folge haben werde, sollte man vorsichtig JN mit Zusicherungen, deren Erfüllung wir noch nicht ônnen. Die Herabseßung der noch nit eine Vermehrung des Zuckerkonsums zur Folge zu haben. Abg. Dr. Paasche (nl.): Ih kann mih auf flärung namens meiner politishen Freunde beshränken. Wir haben in der Kommission nah den Gründen, die ih bei_der ersten Lesung \hon angeführt habe, für den Antrag des Grafen Shwerin gestimmk. Wir haben uns aber dann nah den Erklärungen, die der Staatssekretär als Vertreter des Reichskanzlers namens der verbündeten Regierungen abgegeben hatte , überzeugt, daß wir es nicht Konflikt zwishen der Regierung und dem sollten, indem wir auf den Kommis Wir sind also bereit, dem Kompromißantrag zuzustimmen. auch die verbündeten Regierungen heute haben, daß sie bereit sind, diesem Antra au der Konvention ohne weiteren Vorbe

Die Verhandlung über die

rsache davon ist \chäftigenden Frage von vorn- herein auf einem nicht gangbaren Wege versuht worden ist ; in dieser Beziehung weihe ich von den Ausführung Schwerin gemacht hat. Ich will je

Zuckerstékuer unzweifelhaft

uckersteuer allein brauche

eine kurze Er-

unndtigerweise zu einem arlament kommen lafsen nsbeshlüfsen bestehen. Der Prä r die Zuläfs

des Hauses an. mmen außer den olen und das Zentrum. robe und Gegenprobe einig darüber, für die Zulässigkeit der Abstimmung

in feierlicher Form erklärt e zuzustimmen, glauben wir alt die Zustimmung erteilen

Abg. Dr. Wiemer (fr. Vp.):

Vereinbarungen, betreffend die Behandlung des Singer auf Streichung der Worte „sofern

bis dahin usw.“ wird darauf gegen die Stimmen des Zentrums und der Sozialdemokraten abgelehnt. i Die Abstimmung über den unverändert gebliebenen Art. 1 des Antrags Bassermann u. Gen. if eine namentli ibt die Annahme mit 203 gegen 112 Stimmen. en Mehrheit wird Art. 2 des Antrages Bassermann an- genommen. A

HieraujÏseßt das Haus die]Spezialberatung des Militär- etais fort. j

Es hat zunächst die namentliche Abstimmung über den Antrag von Elern u. G „Aggregiertenfonds“ in (statt 252 000 M für 1 willigen will. , :

Der Antrag wird mit 171 gege nommen; zwei Mitglieder enthalten sich der Abstimmung. Nach dem Ergebnis dieser Abstimmung Etats der Kontingente für Sachsen und Württember bg. von Elern entsprechend höhere

en ab, die der Graf iner Genugtuung der Verhandlungen immer ent- schiedener die Auffassung zur Geltung gekommen ift, daß vor allem das Zustandekommen der Zusayakte Konventionspolitik gesichert werden müsse. Die stande vor der Brüsseler Konvention, zur Kartellpolitik, zur Prämien- wirtschaft ist in keiner Weise wünschenswert, u Konventionspolitik liegt auch unter den teil dingungen im Intereffe der Industrie und der Verbra darauf hingewiesen worden ist, daß insonderheit die Fndustrie die Konvention niht wolle, so möchte ih mit Befriedigung dervorheben, daß die Magdeburger Handelskammer sih in einem Tele- gramm an den Reichskanzler entshieden für die Zusaßakte aus- gesprochen und betont hat, daß das Zusammenbrechen der Biüfseler

sten Folgen haben würde. mäßigung der Zuckerfteuer treten wir ein unter der Vorausfeßung, daß mit Sicherheit für den in den ersten Jahren zu erwartenden Ein- nahmeausfall Ersaß geschaffen wird. Daß dieser Gedanke jeßt in eine geseßzlide Form gekleidet wird, dagegen haben wir natürli nichts einzuwenden. Es wird damit

ortführung der ehr zu dem Zu-

nd die Fortführung der weise veränderten Be- zu erfolgen, öhe von 400 000 M für 190 Stellen

Stellen nah der Kommission) be-

agdeburger

n 142 Stimmen ange-

Für die Er- werden auch in den

dem Antrage des eingestellt.

der Position „andere persönlihe Ausgaben“ in dem Kapitel „Geldverpflegung der Truppen“ befinden si auch die Zulagen für die Offiziere usw. bei der Offizier- reitshule in Paderborn.

Abg. Sievers (nl.) fragt nach den Erfahrungen, die man mit der Reitschule gemacht habe, und ob Aussicht bestehe, daß demnächst auch in Soltau nach den früheren Plänen der Verwaltung eine solche Offizterreitshule eingerihtet werden wird.

Generalleutnant Sixt von Armin: Die Erfahrungen, die man mit der Offizierreitshule in Paderborn gemacht hat, find nah Berichten des Kommandeurs der Offizierreitshule in Hannover und der Generalinspektion so überrashend günstige, daß zweifellos der Kriegsminister die Fortführung dieser Maßregel ins Auge fassen wird. Dabei wird Soltau in erster Linie berücksihtigt werden.

Abg. Leser (Zentr.) führt Beschwerde über Mangel an Rücksicht auf das Publikum bei den Schießübungen bei Cßlingen in Württemberg Man hâtte vorher Rücksprahe mit den in estzustellen, ob

esetßliche

L 1509 a die wir als g erachten müssen. es untershäßt. Der ompelle, auf die Er- er Industrie und

Zuckersteuer herabgeseßt wird unter Vorausseßu verantwortlihe Hüter der Reichsfinanzen für notwend Der Abg. Spahn hat die Folgen des Antra Antrag gibt zum mindesten ein wirksames füllung der Zusage der Regierung zu dringen. dem Zuckermarkt wird eine stabile und, wie ih hoffe, gedeihlihe Ent- wicklung gewährleiftet, und es wird die Sicherheit geschaffen, daß die Ermäßigung der Zuckersteuer durhgeführt wird. Deshalb können wir Friedlauna für den Kompromißantrag stimmen.

Abg. Dr. Südekum (Soz.): Wir sehen in der Konvention eine wertvolle Verbesserung der Zuckerindustrie im engeren Sinne und des Zuckermarktes im weiteren Sinne, werden also dafür stimmen. wollen aber die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, um die Herabseßung der Zuckersteuer zu erreihen. mission deshalb für den Mehrheitsantrag gestimmt. Der Antrag war ¡war süß, aber anscheinend nit haltbar, der jeßt daraus geworden ist, kann unfere Zustimmun Für uns ist nur der erste Saß davon annehmbar, daß die Zuckerfteuer vom 1. April 1909 ab herabgeseßt wird. Für diesen stimmen, das übrige lehnen wir ab, schon aus ve Bedenken. Der Einnahmeausfall wird 35 Millionen berechnet. Die Regicrun diesen Ausfall berehnet,. es ftebt aber nit fest, da so groß sein wird. Der Reichstag soll alfo eine die vielleicht weit höher ist, als der Ausfall, nicht mitmahen. Wenn der Abg. W Hüter der Neichsfinanzen" für ten Antra wir gerade dagegen, weil wir dadur die

en (Rp.): Ih habe in der ersten Lesun Standpunkt meiner freunde dargelegt, und dementsprechend wir in der Kommission für den Antrag

Wir haben in der K

auf den sog. Fildern. Betracht kommenden Gemeinden nehmen follen, um solhe Schießübungen ohne Verkehréstörung vorgenommen werden können. Die Feldarbeiten seien dur diese un- vermuteten Schießübungen {wer beeinträchtigt worden; es würden einfa in der Umgebung des Schießplaßes die Verkehrswege ge- \perrt, und das Publikum habe \ih einfach zu fügen.

alle seien 14 Tage läng die Straßen, Feldwege und Felder ihren Duzende von Geschäftsleuten hätten ihre vor Gericht usw. niht wahrnehmen

denn der Kompromißantrag, g nit finden. eil werden wir | Das sei aber niht geschehen. fungémäßigen Antrage auf ür die ersten Jahre er auf die Dauer eckung gewähren, das fônnen wir „verantwortlicher fo stimmen nanzen besser zu hüten

wecken entzogen worden. ngelegenhbeiten auf den Märkten, 1 können. Die Erbitterung wäre natürlich noch gestiegen, wenn e dung eingetreten wäre, was sehr leiht hätte Militärverwaltung habe kein unbeschränktes den Gemeinden erbauten und unterhaltenen zwingende Gründe dem Verkehr Fürst Bülow habe erst vor kurzem unter allgemeinem Beifall die Straßen für den freien Verkehr reklamiert. Abg. Professor Wezel (nl.) schließt si diesen Klagen und Be- {werden an. ildenbrand (Soz.): Bei seinem Schlußsaÿ hätte der Abg. „Wenn zwei dasselbe In Preußen werden für sozial-

Verletzung oder Verwun schehen fönnen. echt auf die von Straßen; sie dürfen sie niht ohne und den Berechtigten entziehen. Graf Schwerin gestimmt. t, daß dieser Kommissionsantrag onvention selbs gefährdet, wir aber die Verantwortung für das Nichtzustandekommen derselben nicht tragen können, weil durch ihre Ablehnu {ädigt würde, so werden meine Freunde stimmen, und ih kann Sie nur bitten, daß

die Zulkerindustrie ge- den Kompromißantrag ih möglihft viele Herren

daß die Zuker- Parteien darin

Leser doh den s{önen Sa „tun, fo ist es nicht das\elbe.“ demokratishe Demonstranten die Straßen i arf \chießübungen auf den Fildern find längst ein Gegenstand bitterster Klage, der die Militärverwaltung allen Anlaß hätte endlich näher zu

Stellvertretenderwürttembergisher Bevollmä Oberst von Dorrer: Den Sperrung der Straßen, und ih gebe ohne weiteres zu, daß die der Straße Neuhausen—Eßlingen zu berehtigten Klagen Anlaß gegeben Wenn zwifckchen dem 8. N 10 Tagen von 9 Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmittags die Ha verkehrs\traßen niht benußt werden können, so ist das zweifellos sind denn Wünsche in dieser ment mitgeteilt worden, das das Schießen

bedenken sollen :

an , A 'Schweickha rdt (D. Volkép.): Wir wüns steuer ézabaelebt wird, und freuen uns, daß alle ir mußten aber in der Kommission dem Antrag des

versagen, weil die Regierung nnahme des Antrages das Zu- erste gefährdet würde. W reten würde,

terzum Bundesrat, l Hauptanlaß zu Be standekommen der Konvention aufs äu é so würden wir Zustand wieder in die alten Ver- onvention beftanden, Nach dem Inkrafttreten der Konvention konnte der Jnland? preis des ntner oder 10 für das Pfund im lgedessen stieg der Inlandsverbrauh

ovember und dem 4. Dezember an

zurückfallen.

bliche Belà Pinsicht nit an das

er warum