1930 / 261 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Neichs- und Staat83anzeiger Nr. 261 vom 7. November 1930, S. 2,

treuung des Grubensicherheitswesens bei dem derzeitigen Leiter des Grubensicherheitsamts in den besten Händen si<h befindet. Der Vorwurf der Leichtfertigkeit kann im Neurodex Falle nah den amtlichen Ermittlungen niemandem gemacht werden. Der Minister hat den gewaltigen Kohlensäureausbru< ni<ht zu Un- re<ht mit einem Erdbeben verglihen. Manche Sachverständigen find der Meinung, daß in der Tat unterirdis<he Bewegungen dabei mitgewirkt haben. Dafür kann man natürli<h niemanden verantwortli<h machen. Jm Alsdorfer Falle ift die Ursache des Unglü>s no<h nicht ermittelt worden. Fest steht aber, daß weder Schlagwetter no< Kohlenstaubexvlosionen in Frage kommen können. (Widerspruch bei den Kommunisten.) Viel spricht dafür, daß die Explosion in der Nähe des Schachts stattgefunden hat, und war entweder oben am Schach:ausgang oder uncen im Schacht.

afür, daß die Explosion von oben kam, ist u. a. bezeihnend, daß die Tragboden der Förderwagen dur die Explosion nah unten in den Schacht hineingeshlagen wurden. Sollten die weiteren Ermittlungen zweifelsfrei ergeben, daß die Eo von oben gekommen ist, dann würden wir im Grubensicherheitswesen vor völlig neuen Fragen stehen. Jn dem kommunistishen Antrag heißt es, daß die Arbeitsmethoden troß Beschwerden nicht ge- ändert worden sind. An zuständiger Stelle sind aber Beshwerden nicht eingegangen. Der Abg. Sobottka (Komm.) hat den Parteien des Landtags, als sie ihrem Mitgefühl mit den Opfern des Un- glü>s Ausdru> gaben, Heuchelei vorgeworfen. Die Heuchelei, Herr Abg. Sobottka, ist bestimmt niht auf den Bänken zu finden, die Sie meinen. Der Redner verliest dann den Bericht eines Kommunisten über eine Reise dur<h Rußland, in dem es heißt, daß der russishe Arbeiter formell zwar nur 6 Stunden, in Wirklich- keit aber 7 bis 8 Stunden arbeite. Die kulturellen und sozialen Zustände in Rußland könnten keine deutschen Arbeiter befriedigen. Mit aller Deutlichkeit müsse erklärt werden: Die deutshe Berg- bauindustrie in ihren maßgebenden Be Eme Tren wünscht nichts dringlicher, als daß die Sicherheit in den Gruben auf das i gesteigert wird. (Zuruf bei den Kommunisten: Haupt- ache, daß die Dividenden nicht niedriger werden!) Es sei sehr bedenklih, wenn Dr. Ley öffentli<h in einem Artikel si<h mit einem wissenshaftlihen Mäntelchen behängt und sih ein Urteil über die Schuldfrage des Unglücks auf Grube Anna T1 erlaubt. Der Artikel sei nihts als ein hahnebüchener wissenschaftliher Un- sinn. Eine grobe Taktlosigkeit sei es, wenn angesichts eines solchen fsur<htbaren Unglü>s die „Bergwerks-Zeitung“ mitteilte, daß die Dividende der Grube Anna I1 durch die Katastrophe niht berührt werde, aber ebenso ungeheuerlih sei eine verheßende- Karikatur, die sih der „Vorwärts“ im Zusammenhang mit dem Unglück ge- leistet habe.

Die weitere Aussprache wird dann zur Vornahme von Abstimmungen unterbrochen.

Es liegen vor die Anträge Schwenk (Komm.) und Dr. von Winterfeld (D. Nat.), dem Minister des JFunnern Severtng das Vertrauen zu ents ziehen. Ueber beide Anträge wird gemeinsam, und zwar namentli<h, abgestimmt. Das Ergebnis war die Ablehnung der Antrage mit 229 gegen 196 Stimmen. Von den Re- gierungsparteien waren 3 Abgeordnete wegen Krankheit nicht anwesend. Mit den Regierungsparteien stimmten auch einige ausgeschiedene Kommunisten.

__ Die Aussprache über die Grubenkatastrophen wird hierauf fortgeseßt.

Abg. Har < (Zentr.) weist darauf hin, daß die Ursache des Alsdorfer Unglü>s si< no< nit habe feststellen lassen. Die no<h fehlende Benzollokomotive liege no< unter den Trümmern be- graben. Bis zur einwandfreien Ermittlung der Ursahe müsse man daher mit seinem Urteil zurückhalten, Das Vorhandensein von Schlagwettern sei nicht festgestellt. Fest stehe jedo daß die Bergarbeiter täglih ihre s<hwere Arbeit unter ständiger Lebens- gefahr leisten müßten. Die unerträglihen Reparationslasten trügen viel dazu bei, daß die deuts<hen Bergarbeiter zu immer steigenden Förderleistungen angetrieben würden, dem müsse endli Einhalt getan werden. Der Redner weist Vorwürfe wegen an- Petes verzögerten Einsaßes der Rettungsmannschaften zurü>; sie ätten Uebermenschliches geleistet. Der Stahlhelm habe si<h in Uniform an den Rettungsarbeîten eifrig beteiligt; sein Verhalten am Begräbnistage sei aber als unpassend bezeihnet worden. Der Redner fkritisiert harf das Verhalten der Kommunisten, die so- gar an den offenen Gräbern das s{<re>li<e Massenunglü>k zu \trupelloser Hetbe zugunsten ihrer Partei bezeichnet hätten. Ein kommunistisher Betriebsrat habe bestätigt, daß die Steiger auf guten Abbau drängten und daß der Abbau tatsählih gut ge- wesen sei. Gefordert werden müsse aber, daß endli<h mit der Hete gegen die sozialen Einrichtungen für die Bergarbeiter und gegen diese selbst Shluß gemacht werde.

Abg. Selbmann (Komnm.) erklärt, die Bergbauunter- nehmer bezeichneten die Bergarbeiter erst dann als brave tüchtige Arbeiter, wenn sie tot seien; solange sie lebendig seien, würden sie dagegen als Gesindel bezeihnet und behandelt. Gute Vorsäßte, s<öône Reden habe man bei der Regierung und der Bergbehörde immer nah Katastrophen gehört. Man müsse aber do<h den Ursachen auf den Grund kommen. Was sei denn in Alsdorf über- haupt explodiert, wenn es weder Dynamit, no< Kohlenstaub ge- wesen sein sollen? Mit Rübezahl oder dem Berggeist könne man die Grubenunglü>sfälle nicht erklären. Schuld sei das Antreiber- und Ausbeutungssystem im Bergbau, das die Zahl der Unfälle entgegen der a des Ministers immex mehr an- steigen lasse. 60. Pfennig Stundenlohn im Bergbau, wie er in Niederschlesien gezahlt werde, sei keinesfalls eine Ausnahme. Solche Schandlöhne würden au< anderswo im Bergbau gezahlt. Die Bergarbeiter seien daher gezwungen, um ausreihend zu ver- dienen, jede Vorsiht außer aht zu lassen. Der Redner führt dann Beschwerde über Einzelfälle, in denen auf die Gesundheit und die Sicherheit der Bergleute niht genügend Rücksicht ge- nommen worden sei. (Abg. Schul z- Neukölln [Komm.] erhält während der Ausführungen seines Fraktionsgenossen einen Ord- nungsruf.)

Abg. Dr. Losenhausen (D. Vp.) äußert, daß auch seine politishen Freunde die fur<tbare Katastrophe aufs tiefste be- klagten. Jedermann in diesem Hause müsse restlose Aufklärung fordern. Rücksichtslos müßten diejenigen zur Verantwortung ge- zogen werden, die etwa sih s{<huldig gemacht hätten. Aber gerade wer dies fovdere, müsse si<h au< gegen alle Verdächtigungen wenden, denen keine Tatsachhen zugrunde liegen. Das Unglü>k von Neurode habe überall den Eindru> eines: elementaren Natur- ereignisses erwe>en müssen. Der Ausgangspunkt für das Als- dorfer Unglü> habe in der unmittelbaren Nähe des Shachts ge- legen. Sofort seien die Sachverständigen und Rettung8mann- {chaften zur Stelle gewesen. Wie man da behaupten könne, daß ja<hkundige Rettungsleute ferngehalten worden wären, sei unbe- greiflih, (Sehr wahr!) Hier sei eine unerhörte Demagogie ge- trieben worden. Was hätten z. B. die Dividenden des Eschweiler Bergwerksvereins mit dem Unglü>k zu tun? Daß der Verein unter shwierigsten Verhältnissen alles daran see, um mit den anderen Bergwerken Schritt zu halten, komme den Bergarbeitern zugute. Mißbrauh in der Entlassung von Bergarbeitern habe nicht stattgefunden. Au<h na<h der Mitteilung eines kom- munistis<hen Betriebs8rats seien nur solhe Bergleute entlassen worden, die willkürlihe Feiershihten eingelegt hätten. Tief ver- leßend wirkten die Demonstrationszüge vor und nah der Bei- seßung der Verunglü>kten. Das Auftreten der Kommunisten am offenen Grabe, nahdem die Geistlichen gesprochen ‘hätten, sei au< von den Angehörigen, wie die Entrüstungsrufe bewiesen hätten, als eine Takt- und Geshma>losigkeit empfunden worden. Unter lauten Zurufen der Kommunisten erklärt der Redner, daß nah einem sol< traurigen Anlaß alle Demagogie und alle Agitation hätte beiseite gelassen werden müssen. Die Kommunisten hätten

lieber daran denken sollen, wie den Hinterbliebenen au< materiell geholfen werden könnte. (Zurufe bei den Kommunisten)

Abg. Pohl (Dt. Fr.) verurteilt es sharf, daß man hier in diese ernste Sache Gelächter hineinbringe. Des Parlaments un- würdig sei eine Debatte in der heute zutage getretenen Gestalt und Form. Pfliht der Regierung und des Parlaments sei es, die Ursachen der Alsdorfer Katastrophe zu ermitteln. Der Redner spriht den Verleßten und Hinterbliebenen das Mitgefühl seiner Fraktion aus und dankt der Beamtenschaft für ihren opferwilligen Einsay bei der Rettungsaktion. Ohne ihr mutiges Vorangehen wäre eine systematishe Rettungsaktion überhaupt ni<ht möglich gewesen. Mit der Kritik müsse man bis zur Klärung der Urjache zurü>halten. Gegen die Einseßung eines parlamentarischen Sar Sa LETE sei die Deutsche Fraktion grundsäßlich. Einverstanden wäre sie damit in diesem Falle nux dann, wenn den Mitgliedern dieses Ausschusses nur die tatsächlihen Selbst- kosten erseßt würden. An den Sicherheitsmaßnahmen nehme nit nur der Leiter, sondern auh der einfahe Bergmann, der Kuampel, teil. Die Debatte hier hätte wesentlih abgekürzt werden können, wenn man das Ergebnis der Untersuchung abgewartet hätte. Die mit ihrem eigenen Leben interessierten Personen hätten bisher noh keinen Mangel gerügt. Wenn der Tod umgeht, sollte eigent- lih jede Agitation s<hweigen. Demonstrationszüge, Flugblatt- verteilung bzw. Verkauf angesihts der no<h über der Erde be- findlihen Leichen seien sharf zu verurteilen. Der Redner ist mit weitestgehender Unterstüßung der Hinterbliebenen einverstanden und fordert weitgehenden Einsaß der Wissenschaft, um solche Katastrophen für die Zukunft zu verhüten. s

Abg. Schmidt-Hoepke (Wirtsh. P.) führt aus, die agitatoris<he Ausnußung des Massenunglü>s erfülle das deutsche Volk mit Ekel. (Lärmende Zurufe links. Als der Redner erklärt, man habe diesmal wirkli<h niht unterscheiden können, wer die traurigen Grubenunglü>sfälle mehr zur Volksverheßung eiae A habe, ob die Sozialdemokraten oder die Kommunisten, lärmen die beiden Linksparteien. Dem Redner wird wiederholt zuge- rufen: „Aeußern Sie si< do< über die 14 vH Dividende des Eschweiler Bergwerks-Verein!“). Wenn au<h der Handel8=- minister gegen die parteipolitishe Ausnußung der Gruben- kfatastrophen spra<h, so erklärt der Redner weiter, go sei zu fragen, wie sih dies damit vertrage, daß das amtlihe Organ der größten preußishen Regierungspartei, das Organ des Ministerpräsidenten Braun und des «Fnnenministers vecing, der „Vorwärts“, an der Spiße der Volksverheßzung stehe (an- haltender Lärm links). Wenn die sozialdemokratishen Minister immer im Landtag von Staatsbewußtsein und Verantwortungs- gefühl sprächen, so wäre es ihre Pflicht, zunächst einmal dafür zu sorgen, daß die ihnen nahestehende Presse das Staatsinteresse über die Parteizweke stelle und niht das deuts<he Unternehmer- tum in Fndustrie und Landwirts aft in der frivolsten Weise dauernd in den Shmuß ziehe. Abgesehen von seinen gesebßlihen Verpflichtungen habe der deutshe Bergbau aus eigenem Ent- {luß ni<ht weniger als 20 Millionen für die wissenschaftliche Erforshung der N ON en Sicherheit in den Kohlen- aruben ausgegeben (Rufe bei den Kommunisten: „Plus 14 vH Dividende!“) Der franzöosishe Handelsminister habe an der Bahre der Toten im Saargebiet Worte der Menschlichkeit und der Verständigung gesprohen. Die große Anteilnahme des gesamten deutshen Volkes in allen seinen Schihten an der Saartrauer sollte der französishen Regierung den Entschluß er- leihtern, die Saar mit Beschleunigung dem deutshen Reih zurü>zugeben, um fo endlih den Worten der Verständigung die Tat folgen zu lassen. Dex Redner legt dann in einer Polemik gegen die Kommunisten dar, daß nah zuverlässigem Material es im russishen Bergbau dreimal mehr Opfer an Menschenleben gäbe als im deutschen (stürmishes Hört, hört! re<hts an- dauernde stürmishe Unterbrehungen bei den Kommunisten). Der Sturmlauf der Linksparteien gegen die „Deutsche Berg- werk8-Zeitung“ sei nur Ara zurü>zuführen, daß die Berg- werks-Zeitung als einziges Blatt seit zehn Fahren den rüd>- sihtslosen Kampf gegen die rot-{warze Koalition in Preußen geführt habe. Er werde zu seinem Teil au< daran mitarbeiten, daß die Sozialdemokratie im Reih niht wiedex an die Macht gelange (Lachen links). Dann äußert sih der Redner zu dem Vorwurf, die Bergwerks-Zeitun ätte angesihts des großen Alsdorfer Unglü>s mit Befriedigung hervorgehoben, die Divi- dende der Grube Anna I1 werde unter der Katastrophe nicht leiden. Er erklärt, ex persönli sei, als diese Nummer der Aus- gabe gedru>t wurde, noh hier in Berlin in der Lan Lg ge eung gewesen. Weiter aber hätte über das Unglü> nur sehr lü>en- haftes Material vorne en, al3 die betreffende Nummer der Bergwerks-Zeitung abshloß (Lärm links, - Zuruf aus dem Zen- trum: „Abex 60 Tote waren schon gemeldet!“), Die Perfidie, so erklärt der Redner, liege darin, daß die rein wirtshaftlihen Jn- formationen mit dem namenlosen menshlihen Unglü> hier in Verbindung gebraht worden ist (großer Lärm links und Rufe: „Das hat do<h Jhre Bergwerks-Zeitung ausdrü>lih getan!“). Die Niedertracht, die darin liegt, ist kaum no< zu kennzeihnen. (Dex Redner zieht si<h wegen seiner sharfen Ausdrü>e gegen die Linksparteien wiederholt Rügen des Präsidenten zu).

Als derx Präsident hierauf mitteilt, daß die Rednerliste ex- {öpft sei, rufen die Kommunisten: „Wo bleibt der Sprecher der Nattionalsozialisten?“

Abg. Sobottka (Komm.) erklärt in seinem Schlußwort zu den kommunistishen Anfragen und Anträgen, bezeihnend für die Trauer und Hilfsbereitshaft der bürgerlihen Gesellschaft sei es, daß die Einwohner der zerstörten Häuser zwei Nächte in den demolierten Wohnungen hätten übernahten müssen, daß am Tage der Beerdigung der Opfer von Alsdorf ein raushendes Fest in Berlin gefeiert worden sei, daß die Wenzeslaus-Grube die Särge für die Opfer zur Verfügung gestellt habe, die Kosten dafür hinterher aber von der Witwen- und Waisenrente abge- zogen habe (Pfui-Rufe bei den Kommunisten), und daß der Papst ganze 500 Lire gespendet habe. Die Angriffe gegen den russischen Bergbau seien unberechtigt, denn die Unfallziffer im russishen Bergbau habe 1926 nur 17,6 vH, gegenüber 21,62 vH im preußishen Bergbau betragen.

Die Anträge zu den Grubenkatastrophen werden dann dem Handels8ausshuß überwiesen.

Gegen 18 Uhr vertagt sih das Haus auf Freitag 10 Uhr: zweite Beratung der neuen Kommunalsteuern (Gemeinde- Bier-, Getränke- und Bürgersteuer), ferner Anträge über neue pädagogische Akademien.

Handel und Gewerbe. Berlin, den 7. November 1930.

London, 6. November. (W. T. B.) Wodwenausweis der Ban k von England vom 6. November (in Klammern Zu- und Abnahme im Vergleih zum Stande am 29. Oktober in tausend Pfund Sterlina: Notenumlauf 356 460 (Zun. 830), Depositen der Negierung 19 380 (Abn. 1590), andere Devositen: Banken 55530 (Abn. 160), Private 34510 (Abn. 490), Goldbestand der Emissionsabteilung 160 370 (Zun. 870), Silberbestand der Emissionsabteiluna 4470 (Zun. 10), Gold- und Silberbestand der Bankabteilung 1170 (Zun. 10), Negierungsficherheiten 35090 (Abn. 2580), andere Sicherheiten : Wechsel und Vorich. 4460 (Zun. 210), andere Sicherheiten: Wert- papiere 22 480 (Zun. 110). Verhältnis der Rejerven zu den Pajsiven 99,47 gegen 58,24. Clearinghou]eumsaz 916 Millionen, gegen die entsprechende Woche des Vorjahrs 24 Millionen weniger.

Telegraphische Auszahlunaqa.

Buenos-Aires . Cánáda «¿«- Fht1anbul. . .. a s os s e

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7. November

Geld Brief 1,4592 1,456 4,196 4,204 2,081 2,085 20,885 20,925 20,361 20,401 4,1915 4,1995 0429 0431 33607 3373 168,73 169,07 5,43 5,44 58,45 58,57 248 2492 73,345 73,485 8145 81,61 10,548 10,568 21,94 21,98 7,429 7,443 4188 41,96 112,10 112/32 1880 1884 11243 11255 16,462 16,502 12,432 12,452 9209 92,27 80,67 80,83 81,33 81,49 3,037 3,043 47,65 4T;,75 11237 11259 111,64 111,86 59,02 59,14

6. Nove Geld

Neichs8- und Staatsanzeiger Nr. 261 vom 7. November 1930. S. 3,

n in Sâden —,— bis —,— M, Pfeffer \{warz, Lamvong, aus- ¡aen 268,00 bié 288,00, Pfefter, weiß, Viuntok, auêgewogen 356,00 4 E 386 00 Æ, Nobfañee, Santoé Suvperior bié (Frtra Prime 350,00

Ö - 400,004, Nobfaffee, Zentralamerifaner aller Art 408,00 bis 570,004,

1,442 y d «\faffee, Santoë Superior bis Ertra Vrime 448,00 bis 500,00 M, 4,197 d ¿sifañee, Zentralamerifaner aller Art 516,00 bié 720,004, Nöstroggen, is asiert, m Sä>kten 34,00 bié 36,00 Æ, Ytöstaerste, alasiert, in Säcken 2,080 E 09 bié 40,00 4, Malzkaftee, glasiert, in Eâden 52,00 bis 54,00 Æ, 20,885 9; 1fao, ftarf entôl! 160,00 bié 250,00 Æ, Kafao, leiht entölt 280,00 20,362 9j « 300,00 #4, Tee, <inet. 790,00 bis 900,00 #6, Tee, indi 890,00 4,192 E. 1900,00 A. Zucker, Melit 52,90 bie 53,590 4, Zu>ker, Raffinade 0,429 q 4 00 bié 56,00 Zucker, Würrel 61,00 vis 67,00 Æ, Kunsthonig 3,337 1 kg-Padungen 60,00 bié 63,00 #4, Zudersirup, bell, in Eimern

168,73 169

2 0 bis 80,00 Æ, Speisesirux, dunkel, in Eimern 60,00 bis 72,004, h armelade, Vierfrudt, in Eimern von 12é kg 7000 bis 76,00 ,

9,439 j Aaumenfonfiture in Eimern von 124 kg 84,00 bie 90,00 4, Erd- L -rfonfiture in Eimern von 124 kg 146,00 bis 150,00 6, Pflaumenmus, 58 435 3 Eimern von 124 und 15 kg 84,00 bis 90,00 4, Steinsalz in 2,486 9 ¿den 7,40 bié 8,60 4, Steinjialz in Pa>kungen 9,80 bis 13,00 4, 73,365 73 ¡edesalz in Sä>ten 10,80 bis —,— H, Siedefalz in Pa>kungen 13,00 81,44 gj is 15,00 Æ, Bratenidmalz in Tierces 144,00 bis 145,00 4, Braten- 10.551 1(hnalz in Kübelr 145,00 bis 146,00..4, Purelard in Tierces, nordamerik, 21,94 (3s 00 bis 140,00 Æ Purelard iy Kisten, nordamerik. 139,00 bis 7,429 ¡(1 00 4, Berliner Nobicmalz 147,00 bia 153,00 (6. Corned Beef 41,885 4M 6 lbs. per Kiste 84,00 bis 86,00 .4, Corned Beef 48/1 1bs. per 112,10 11) iste 44,00 bis 46,00 Æ, Speitetala —,— bis —,— M, BVèargarine, andeleware, in Kübeln, I 132,00 bis 138,00 Æ, I1 114,00 bis 18,80 16 00 4, Margarine, Spezialware. in Kübeln, 1 158,00 bis 192,00 A, 112,13 11 139,00 bis 142,00 4, Molkereibutter la in Tonnen 310,00 bis 16,462 190 00 4, Molkereibutter la aepad>t 322,00 bié 332,00 4. Molkerei- 12,432 11Wuiter 11a in Tonnen 294,00 bie 304,00 46, Molkereibutter Ila ge- Et 306,00 bis 316,00 , Auslandsbutter, dänische, in Tonnen 92,10 9 24 00 bis 330,00 4, Auslandsbutter, dänische, gepa>t 336,00 bis 80,68 (12 00 t, Speck, inl., ger. 8/10—18/24 150,00 bis 190,00 M, 81,325 s \gâuer Stangen 20 9/6 96,00 bis 112,00 4, Tilsiter Käse, vollfett 3,040 64,00 bis 184,00 Æ, edter Holländer 40 9% 156,00 bis 170,00 M, 47,20 4 ter Edamer 40 9/9 156,00 vis 174,00 Æ, eter Emmenthaler, voll- ett 276,00 bis 300,00 Æ, Allgäuer YNomatour 209/96 114,00 bis 112,40 119 36,00 6, ungez. Kondenemilh 48/16 per Kiste 22,00 bis 24,00 46 hezu. Kondensmil 48/14 per Kiste 31,00 bis 38,00 4, Speiseöl 111,64 111 uêgewogen 135,00 bis 145,00 M. b 59,04 59

Berichte von auswärtigen Devisen- und

Ausländische Geldsorten und Banknoten,

Sovereigns 20 Frcs.-Stücke Gold-Dollars . Amerikanische : 1000—ÿ Doll. 2 und 1 Doll, Argentinische . Brasiliani\che . Canadische. Englische: große 1S u. darunter U 46% Belgische. . Bulgarische . Dantice « «4:4. « Danziger. « « « Estni\che . « Mey S N Französische . . olländische . . talien!sche: gr. 100 Lire u. dar. Jugoslawische . Lettländische . . Litaui]e „s. Norwegische . . Oesterreich. : gr. 100Sch. u. dar. Numüänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Schwedische . . Schweizer: gr. 100Frcs.u.dar. Spanische . .. Tschecho - \low. 5000 u.1000 K. 500 Kr. u. dar. Ungarische .

Wagengestellung für Kohle, Koks und Brikett 6, November 1930: Ruhrrevier: Gestellt 19 8568 Wagen,

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7. November

Geld

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Brief

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12,45 12,44 73,46

gestellt Wagen.

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigui| deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte si<h laut Berliner Meldun W. T. B.“ am 7. November auf 92,00 4 (am 6. Novembt

92,25 4) für 100 kg.

Berlin, 6. November. P

mittel. otiert durch braucherschaft.

gros 40,00 bié 44,00 f, Eerstengrauyen, unges<liffen, mitte! is 53,00 M, Gerstengrütze 36,00 bis 38,00 .Æ, Haferflocken 38 40,50 4, Haftergrüge, gesottene 42,00 bié 4 29,00 bis 30,50 A, Weizengrieß 45,00 bis 47,00 A, 000 Weizenmehl 33,09 bis 44,0) , Weizenauszu! in 100 kg-Sädten br.-f.-n, 44,00 bis 48,00 A Weizenauszul! feinste Marken, alle Pa>ungen 48,00 bis 58,00 46, Speise fleine —,— bis —,— #4, Speileerbfen, Viktoria 36,00 bis 42° Speiseerbsen, Viktoria Niesen 42,00 bis 46,00 mittel 41,00 bis 43,00 4, Langbohnen, ausl. 47,00 bis 56,0 Linfen, kleine, leßter (Ernte 40,00 bis 60,00 4, Linjen, mittel,

nsen, große, leßter Ernte 62;

Ernte 50,00 bis 62,00 M, j al

86,00 , Kartoffelmebl, fuperior 26,00 bis 27,00 , Hartgrießware, loje 88,00 bis 98,00 4, Mehblschnittnudeln, lol bis 76,00 A, Cierschnittnudeln, lose 90,00 bis 127,00 4, B! 31,00 bis 33,00 , Nangoon - Reis, unglasiert 32,00 bis 37/ Siam Patna-Reis, glasiert 50,00 bis 56,00 , Java reis, M 58,00 bis 68,00 4, Ringäpfel, amerikan. extra choîice 150,00 bie 160!

Á

6. Nove

Wertpapiermärkten. Devisen.

mi

Geld Y ;

20,47 N Danzig, 6. November. (W. T. B.) (Alles in Danziger Gulden.) 16.30 16 Noten: Lofonoten 100 3loty 57,65 G.,, 57,80 B., 100 Neichsmark- e oten 122,53 G., 122,83 B. Sche>8: London 25,003 G.,, —,— B.

Ynuezablunoen: War'idan 100 - ZIntv - Auszabluna 57,64 G,, 4187 )7,79 B, London telegraphishe Auszahlung 25,01 G, —— B. 418 msterdam telegravbi\he Auszahlung 207,04 G., 207.56 B., Berlin 1/42 elegravhishe Aus8zahluna 100 Neichsmarknoten 122,58 G., 122,88 B. 0.397 Wien, 6. November. (W. T. B.) Amsterdam 285,34, Berlin 4173 68,93, Budapes1 124,10, Kopenbagen 189,45, London 34,433, New

90/343 orf 708,75 Paris 27,834, Praa 21,013, Zürih 137,56, Marknoten 90 328 68,70, Lirenoten —,—, Jugoslawiswe Noten 12,92, Tscheo- 1,90 lowafi!che Noten 21,003, Polnische Noten 79,28, Dollarnoten 708,90 L naari)<e Noten 124,03*), Schwedische Noten —,—, Belgrad 12,5957. E *: Noten und Devisen für 100 Pengsö.

111,83 119 Prag, 6. November. (W. T. B.) Amsterdam 13,575, Berlin 8124 g 03,64, Züri 654,374, Oslo 901,624, Kopenhagen 901,37$, London 7 63,794, Madrid 384,00, Mailand 176,49, Vew Vork 33,724, Paris 10,48 1832,41, Sto>bolm - 904,45, Wien 474,774, Marknoten .803!/g, 16,439 16 MWclniscbe Noten 377,623, Belgrad 59,73, Danzia 655,75,

168,46 16) Budapest, 6. November. (W. T. B.) Alles in Pengs. Wien 21,87 0,45, Berlin 136,15, 2üri< 110,874, Belgrad 10,112 187 London, 7. November. (W. T. B.) New York 485,85, Paris 7,39 (23,68, Amsterdam 1206,81, Belgien 34,833, Italien 92,81, Berlin Pn Ges 25,03}, Spanien 42,95, Wien 34,50, Buenos i ires 38,87,

111,88 112 Paris, 6. November. (W. T. B.) (Anfangs notierungen.) N Deutschland 606,50, London 123,684, New Vork 25,463, Belgien 355,25, 58,96 59 vanien 287,25, Italien 133,25, Schweiz 494,00, Kopenhagen 681,00,

Holland 1024,50, Oslo 681,25, Stockholm 683,00, Prag 75,50,

Vumänien 15,15, Wien 35,90, Belgrad —,—, Warschau —,—. 2465 43 Paris, 6. November. (W. T. B.) (S<{ luß kurse.) Deuts{h- le and 606,75, Bukarest —,—, Prag 75,60, Wien —,—, Amerika

112,13 1129,45, England 123,69, Belgien 355,25, Holland 1024,50, Jtalien 81,14 829,20, Echweiz 494,25, Spanien 288,00, Warschau 28,55, Kopen- 81,16 s81[Mhagen —,—, Oslo —,—, Stockholm 683,25, Belgrad 45,50. 4691 4 Amsterdam, 6. November. (W. T. B.) Berlin 59,21, London

12,067, New Vork 248,50, Paris 9,76, Brüssel 34,69, S{weiz

12,39 128,212, _Italien 13,01, “Madrid 28,00, Osl1o 66,473, Kopenhagen 12,39 126,45, Stockholm 66,674, Wien 35,024, Prag 737,00, Helsingfors (0,20 ,—, Budapest —,—, Bukarest —,—, Wars>{au —,—, Vokohama

reisnotierungen für Nahri (Einkaufspreise des Lebensmittelein handels für 100 Kilo frei Haus Berlin in Originalpadu öffentlih angestellte beeidete Sachverständigt Industrie- und Handelskammer zu Berlin und Vertreter der; Preife in Reichsmark: Gerstengraupen, ungesd

4,00 , Roggenmehl (- 46,00 4, Vartgrieß; 46,

Bohnen, !

„Tatelreis, C

Bosn. Pflaumen 90/100 in Originalkisten —,— bis —,— flaumen 90/100 in Sä>ten —,— bis —,— M, entsteinte

flaumen 80/85

in Originalkfistenpa>kungen 0 Amerik. Pflaumen 40/50 in Originalkistenva>ungen 73,00 bié 76! Sultaninen Kiuy Caraburnv # Kisten 86,00 bi& 92,00 6, Kol

—_— bis

doice, Amalias 75,00 bis 78,00 A, Mandeln, \üße, courante, n

220,00 bis 230,00 6, Mandeln, bittere, courante, in Ballen 230, 240,004, Zimt (Cassia vera) ausgewogen 220,00 bis 240,004, X

,—. Buenos Aires —,—.

Kopenhagen, 6. November. (W. T. B.) London 18,16, New Vork 374,95, Berlin 89,18, Paris 14,77, “Antwerpen 52,18, iri 72,65, Rom 19,66, Amsterdam 150,75, Sto>holm 100,374, So 100,073, Selsingfors 944,00, Braga 11,12, Wien 52,80.

Sto>holm, 6. November. (W. T. B.) London 18,113, Berlin 88,90, Paris 14,67, Brüsie! 52,05, Schweiz. Vläße 72,424, Amsterdam 150,15, Kopenhagen 99,75, Oslo 99,77}, Washington 3731/,, velsingfors 9,39 Rom 19,54, Praa 11,09, Wien 52,60.

Os81 o, 6. November. (W. T. B.) London 18,16, Berlin 89,20, aris 14,72, New Vort 374,00, Amsterdam 150,65, Zürich 72,65, elsingfors 9,44, Antwerpen 52,25, Sto>bolm 100,35, Kopenhagen 00,10, Nom 19,62, Praga 11,12, Wien 52,90. 5 Moskau, 6, November. (W. T. B.) (In Tscherwonzen.) 1000 engl. Pfund 943,20 G,, 945,08 B., 1000 Dollar 194,15 G,, 194,53 B,, 1000 Reichsmark 46,27 G., 46,37 B.

„London, 6. November. (W. T. B.) Silber (Schluß) 16,75, Silber auf Lieferung 16/4.

Wertpapiere.

Frankfurt a. M., 6. November. (W. T. B.) Frankft. Hyp.- Vank 151,00, Oesterr. Cred.-An1t. 27,55, Aschaftenburger Buntvapier —. Cement Lothringen —,—, Dts<. Gold u. Silber 134,75, Frankf. Masch. Pok. —,—, Hilpert Armaturen 78,00, Ph. Holz- mann 77,00, Holzverfokuna 85,50, Wavfß: u. Frevtaa 53,50. Hamburg, 6. November. (W. T. B.) (S{hlußkurse.) [Die Kurie der mit „T“ bezeihneten Werte sind Terminnotierunaen.] ommerz- u. Privatbank T 114,50, Vereinsbank T 100,00, Lübe>- Büchen 71,00, Hamburg-Amerika Pafkett. T 74,50, Hamburg-Süd- amerika T 160,00, Nordd. Uoyd T 74,75, Calmon Asbest 13,00, Harburg-Wiener Gummi 53,00, Alsen Zement 124,00, Anglo-Guano 46,00, Dynamit Nobel T 65,50, Holstenbrauerei 158,50, Neu Guinea 270.00, Otavi Minen 32,75. Freiverke hr: Sloman Salpeter 70,00.

b Wien, 6. November. (W. T. B.) (In Schillingen.) Völker- undéanleibe 108,00, 4-0/9 Galiz. Ludwigsbahn —,—, 4 9/9 Rudolfs- bahn 4,90, 4% Vorarlberger Bahn —,—, 3 9/9 Staatsbahn 116,50,

Türfentose 17,50, Wiener Bankverein 17,10, Oesterr. Kreditanstalt D O Ungar. Kreditbant 80,00, Staatsbahnaktien 24,05, Dynamit S; G. ——, A. E. G. Union 18,05, Brown Boveri 141,00, 19 quens » Shuert 167,60, Brüxer Koblen —,—, Alpine Montan N 10, Felten u. Guilleaume (10 zu 3 zusammengelegt) 185,50, Krupp G Prager Eisen 336,00, Rimamurany 70,70, Steyr.

a ar

T F

Werke (Waffen) 2,20, Skodawerke 2,72, Stevyrer Paviert. —,—, Scheidemandel —,—, Levkam JIofefsthal —,—, Aprilrente 1,70, Mairente 1,21, Februarrente 1,23, Kronen- rente 1,20.

Amsterdam, 6. November. (W. T. B.) Amsierdamsche Bank

Silberrente Pu

178,50, Notterdamihe Bant 103,00, Deut\he Yieibsbank, neue Aktien —,—, Amer. Bemberg Certifk. 4 —,—, Amer. Bemberg Gertif. B —,—, Amer. Bemberg Cert. v. Prei. 29,75, Amerikan.

(Glanzstoff Vorzugs —,—, Amerikfan. Glanzstofîf common —,—, Wintershall —,—, Nordteutshe Wollfämmerei 59,00, WMontecatini —,—, Devutide Bank Aft. - Zert. —,—, 7 % Deuticbe Reichs- anleihe 100,00, 7 9% Stadt Dresden —,—, 64% Kölner Stadt-

Bra

anleiße-Zert. —,—, Arbed 1035/,,, 7 %/% Nhbein-Elbe Union 89,09, 7 9/9 Mitteld. Stahlwerke Obl. —,—, 64 9% Siemens-Halsfe Obl, 101, 0, 7 9/9 Verein. Stahlwerke 78?/g, Rhein.-Weitf. Elektr. Anl. 99%, 79/6 Deutiche Nentenbank (3 1927 —,—,

v. Obl, 86,50, 6 9/4 Preuß. Anleibe

] 6 9/9 Gelsfenfirhen Goldnt. 1934 90,00, 54 9% Deutsche Reichsanleihe 1965 (Young) 778/14, 7 9% Blei-Bergbau —,—

dford,

Berichte von auS8wärtigen Warenmärkten.

6. November. Kammzüge waren in den Forderungen behauptet.

(W. T. B) Garne und

Statistik und Volkswirtschaft.

Getreidepreise an deutihen Börjen und Fruch<htmä vom 27. Oktober bis 1. November 1

für 1000 kg in Reichsmark.

ett 930

en in der Wodhe

Inlandspreise. *) Notie- rungen Noggen Weizen Gerste Marktorte Handelsbedingung für Hafer Briot- R | L : getreide kg Eg Sommer-| Winter- am je hl RM je hl RM | Brau- f | Futter-f Aadien . « « -. [frei Aachen bei Ladungen von mindestens 10 t | 30, 66/67 } 140,0 73 237,5 1 205,0 187,5 176,3 Bamberg « + - | Großbandelteinkaufépr. ab tränk. Station .| 28. 150,0 237,5 190,0 + 140,0 Berlin - « o + [ab märk. Station ees «T T T t 149,0 75/76 | 232,7 197,0 f | 170,5 4) 146,2 Lieferung im Monat Olo eo 27.1. _— z —- 247,2 Gi 153 6 (frei Berlin) Dezember . « « « « | 27.—l. 170,8 _— 253,9 - 157,2 März 4 9 E 9:..@ 27.1. daa 187,9 up 271,2 aal E 170,2 Brauns{weig . [ab braunshw. Station A 29, 160,0 238,0 205,0 185,0 160,0 Bremen !) , . fab Bremen oder Unterweserhafen . . . -— —— _— S 206,3 Breélau . « « . [tracbtfirei Breélau in vollen Waggonladungen | 27.—1. 70,5 | 155,9 74 236,7 1200,04) | 165,0 1E Chemniz « « [rei aae Me Sabunen von D On: 29, 719) [155,5 9 75 | 26,0 1217,06 185,0 182,5 9) Dortmund . « -. [Großhandelsverkautspr. waggonfre ort- mund in Ladungen von t ...…. 30, 70/71 | 167,5 104 73/74 | 247514 bie 176 3 9 Dresden . « 5 angene, POLE ands b. Bez. v. mind. 10 | 27. 72 157,5 75 237,5 1 202,5 179,5f 165,6 1 Duidbuta « « e ElA- TOagdoMn Dulbbta < a «60> -— as R 97, / .. y » é a E E R _— Saba its P 205,014) e it « « « « [ab thüring. Vollbahnstation bei Abnahme E E P E E a T a8 71 (1570 | 75 | 2240 | 2025+ | 177,6 | 162,5 Frankfurt a, M. | Frachtlage Frankfurt a. M. ohne Sa> . . | 27. 29. | 70/71 | 165,0 75 298,8 21257 155,6 Wera. « . & ¿ab oNEIDRtNG, Weriadéliatión. » e. s 4 L 1. T1 156,0 74,9 | 230,0 2000 ec 160,0 Gleiwitz . « « . }ab Gleiwiy ohne Sa> E 28. 31, | 705 | 147,0 74 233,9 1 185,0{15)| 170,0 S 148,0 Halle . . « « . |nelto, frei Halle bei Abnahme v. mindestens 15 tf 28. 1. 70 167,0 75 245,5 1215,07)| 176,54! 167,5 Hamburg » H Ai s «n s oe eLAG>L F T2100 F 100,9 70/176 | 240,4 183,5 186 B44) 195 0 Ä ¿ +Uret Nabrzeug amburg) » ¿oa eo o. —— E: dis Hannover « « . sab ielt E E e e ol 20 161,0 238,0 186,650 187,5 19) N «s 0D Drm F n is B Ca É as __ —— A S Karlsruhe « « . |waggonweise Frachtlage Karlêruhe ohne Sa> }| 29. 167,5 e 265,0 *% | 221,37 | 183.87} 153,8 Kassel de ¿s TSTaMiladde NARNcE De Q e a o P 72 159,0 76 243,5 202,5 192,5 145 0 Kiel**) , » « . sab holst. Station bei waggonweisem Bezug 1. 73 160,0 75/76 | 230,0 Ls 185,0 176,0 137,0 A. SraQtlage l aso e ov «a 40,01 1 00/07 138,82) 73 242,9 2 193,8 206 319 160,0 3) REE 2 A L A 206 : a M S E S_ S " 9 E. #50 S 90:04 s i 6 d Königsberg i. Pr. [loco Königéberg . « « «ee ooo e. «|27.—1. | 70,3 | 155,1 233,6 ] 172,0 —- 128,2 ®) Kreteld ja P ab niederrhein. Station . « e o. oo. 29, 66/67 | 133,821) 73 237,52) A 156 3 e, Leipzig - « « . [prompt frachtfrei Leipzig. « o o. . 28. s m R lid L S F LESS 3) ; Ll ) Liegnitz . « « » [ab Liegniß E S s 4 E 2001 0, ; 229, 012) > ; Magdeburg « - | netto, ‘ab Stationen des Magdeburger Be- S : tat zirks bei Waggonladungen. ... O Lt Cte 158,9 Ü 76/77 241,0 205,042) 175,0 L 164,0 Mainz . « « . {Großhandelseinstandspr. loco Mainz 3l. 102,0 L 0 269,0 | 205,0 + | 162,579) s Mannheim « netto, Wagaonitel Mannbein ohne E A 27, 30, 161,3 2619.1 2144+ | 170,0f 1 153; München « «+ « [Großhandelseinkaufépreise waggonwei|e a | E südbayer. Verladestation . s - 29, 150,0 _— 238,5 199,0 180,5 2 A Nürnberg « « « [Großhandelseinktspr. ab nordbayer. Station 30. 155,0 -—- 240,0 190,0 S ) 1A Plauen L « + « |Großhande!spreise waggontr. ab vogtl. Station 4: 70 145,0 74 2219 195,0 1 2,0 f S Stettin . « + « [waggonfrei Stettin ohne Sa>k A TVE G A 70/71 | 154,3 75/76 s S 175,0 #4) D S 2 A ) } . « t . S a ion Le is TAN I ' T2 1 E E, f a | [1600 | |%8 [1986| 1650+ | 1600 Würzburg « « « | Großhandelseinkaufspreise waggonweise a 5 9 IYANE, eTIabeTation «e 6 6 v os 28. —_ 158,0 m 237,5 193,57 | 167,50] 136,0 Preise für ausländishes Getreide, cif Hamburg ?®). Noggen Weizen Gerste Hafer L i aa Manitoba (Kanada) Hardwinter II _Rosafs | Barusso | La Plata T La Plata (Ver. Staaten) a Plata I E TT | lII 1IV (Ver. Staaten) (Argentinien) (rufs.) ca | 13887 | 182 | - | - | = E

Ÿ kungen: *) Wo mehrere Angaben vorlagen, Aa Verdd | yon 120 NM ije Tonne. und Ka1toffelflo>en beträgt der Zolljay 60 :

2) Verzollt, unter Berücksichtigung des Zollsaßes ent]prehenden Menge gekennzeihneten Roggens

sind aus diesen Durchschnitte gebildet worden. Bei gleichzeitigem Bezug einer der einzuführenden V RM je Tonne. ®) Notierungen für Abladung

(im Verxr\chiffungéehafen) im laufenden Monat. 4) Fulter- und íIndustrie 6) Auch für Sandroggen. ?) Sächsi\cher. *) Sandroggen 165,5.

12) Neuer Ernte 153,0. | qualität bis gutez“ feinste 235,0. %) Indulstriegerste. Ernte 159,0. %) Süddeutsher. 1) Rheinischer. Ernte 157,0. 2) I. Qualität, Il. Qualität 210,0.

as 20 i 172,5, #9) Rheinhessishe; Pfälzer 207,5. beisischer. ) Industriegerste ) Rheinh E E

**) Berichtigung : Der in Nr. 254 vom 30.

18 tseehafer ; rheinisher 180,0. a G 17) Gute 230.0. 22) Feiner weißer 141,3.

14) Ausländische Futtergerste vershiedener Herkunft. ; 18) Wintergerste und Jndustriegerste 177,5. 28) Industrie- und Futtergerste 185,0. 24) Neue1 2) Mittlere; gute 215,0. 2) Futter- und Jndustriegerste 174,0. 28) RNhein-

Kiel unter Roggen angegebene Preis von 120 RM (68 kg je Gewicht von 72 kg je Hektoliter betrug am 25. Oftober 160 NM.

Hektoliter) bezieht sih auf Futterroggen. Der Preis für Noggen mit einem

Berlin, den 5. November 1930.

erste. *) Gute;

1) Angebotspreise. Menge Gerste

feinste 230.0; mittlere Sommergerste 175,0. ) Neuer Ernte 155,0. !9) Westfäli\cher. !!) Östtriesischer.

15) Durchscbnitté- 19) Neuer

Statistisches Neichsamt. J. V.: Dr. Plaßer.

Kartoffelyreise in deutishen Städten in der Woche vom 27. Oktober bis 1. November 1930.

d Notie- Speisekartoffeln Oa in Städte!) Handelsbedingung rungen?) RNM für 950 kg RM tür 50 ke am weiße | rote gelbe sie Stärfepro:

i i ä i —— 1,80 Zamb ._. « . | Großhandelgeinkaufspreise ab fränk. Station „„ 28. 1,45 ¡ - B . | Erzeugerpreise waggonsrei märk. Station. « « « « - 27, 30. 1,10 1,30 R 6 N

Bonn . . , « « « | Erzeugerpreise ab Verladestation. . . « + E I h R D us Breélau f) . . ._. | Erzeugerpreise ab Geueral a « eo P 27. 30. A x 1009 0 Franffurt a. M. {}) Groß annelaps, Frachtlage Franffurt a. M. bei Waggonbezug ¿5 t a L - O l Q Q e s dd Me A M S Ï é 1,3 , cs Aae: é Großbhandelspreise ab V-lbahnstiation . L E b 5 _- L L d

Karlsruhe {) « « « | waggonwei)e Frachtlage Karlöruhe . « «oe 29. f 5 s T 1009 Kiel . .. . « « . | Erzeugerpreile ab holstein. Station bei waggonw. Bezug L Ee Sto O t E E Kölner Großhändlerverkaufspr. waggonfr. Köln . . . 28 Di S Me R ) t Liegniß tf) . . + ab Liegniy - : R e 28. 31, z W N z. Magdeburg {}) . | Erzeugerpreise frei Waggon nahegeleg. Station ohne Sa> L, E a. r E MULnDEta. «s s. s Se ti frei B atl Gin A S O es S E

l E C 5 roßhandelépr. waggontrei ab vogil. ion... e j j i

Eci . . . „| Erzeugerpreite frei Waggon Reichsbahnstation « « « « + - 28. 31. 0,95 1,15 LE 10) 0,043

Worms . :. « | bahnhnei Worms. . . « - E I e fis S M Würzburg « - . . | Erzeugerpreise frei Bahnstation . . . E : s ¿

i) An den mit f bezeihneten Märkten amtlihe Börsennotierungen; der Landelétammer oder des Magistrats; an den ü l 2) Wo mehrere Angaben vorlagen, sind aus diesen Durch'1chnitte 6) Juli-Nieren 2,50. ?) Juli- I[. Qualität 2,40;

Statistisches Reichsamt. J. V.: Dr. Platyer.

der Dani N Ae der du1< Umfrage). 2 h 1,10. Gn 4) Nheinishe Industrie. ®) Industrie. fartoffeln, Preis tür 5 : h 11. Qualität 2,30; norddeut\che Nieren 3,35,

Berlin, den 5. November 1930,

0 kg. ®) Rheinishe Industrie 1. Qualität, 1 i 10) Gelbfleishige Industrie 1,35.

an den mit {f bezeichneten Märkten amilie Notierungen

brigen Märkten nichtamtliche Preisfeststelungen (Notierunge! gebildet worden. *) Nieren 2,00; Buntköpfige 3,00. P norddeutshe Industrie I. Qualität 2,9,

Odenwälder Blau #2) Futte:

n E PTR L MAOA (eia E a P A E Rg A ui Fo Lte tuhe r; ¿dp a 02