1930 / 267 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

würden in zahlreihen Fällen Staatskommissare des Fnnern in den Gemeinden erscheinen und die Maßnahmen difktieren. Folge wäre dann erst recht eine Erhöhung der Realsteuer seine Fraktion unter allen Umständen vermeiden wolle. Darum werde seine Fraktion nicht die Steuervorlage ablehnen.

Abg. Grüter (Wirtsch. P.) betont, die Bürgersteuer sei zu t das bringe, was seine Freunde si Sie sei wenigstens als ein Vorläufer Zuschlägen zu der die erhöhte Gemeindegetränke- ahrungen heraus, die man bei der Durch diese Er- Million Arbeitnehmer

Ministeriums des

um Etatsausglei< erforderlichen

en, wenn sie au<h ni<h r versprochen hätten,

zu betrahten zu den unbedingt n Finkommensteuer. steuer abzulehnen aus den Er Erhöhung der Reichsbiersteuer gemacht h böhung seien im Gärungsgewerbe, das eine 300 000 Arbeiter brotlos geworden. Ausnahme

otwendigen

beschäftigt habe, \chaftspartei Bürgersteuer ab.

Damit schließt die Aussprache.

Das Haus schreitet zur A vorlage wird in namentliche gegen 146 Stimmen angenomm Die Vei Ergebnisses wird bei den Kommunisten mit Pfui!-Rufe

Die Steuer- r Schlußabstimmung mit 251 Die Mitteilung des

bstimmung.

Haus nimmt hierauf die namentliche Abstimmung zu dem von den Kommunisten eingebra<hten Antrag vor, wonach das Staatsministerium beauftragt werden soll, von der Reichsregierung und im Reichsrat die sofortige Aufhebung der auf Grund des Artikes 48 erlassenen Notverord- Ferner wird in * dem Antrage StreihungderAusgabenfür Polizei, F und Kirche gefordert und weitere Ersparnisvorschläge ge- macht sowie cine Sonderbesteuerung für hohe Vermögen ge-

nungen

Der erste Teil des Antrages wird mit 346 gegen 45 Stimmen der Kommunisten abgelehnt. übrigen Teile des kommunistischen Antrags werden abgelehnt. Jn einfacher Abstimmung findet gegen die Rechtsparteien Ablehnung auc der AntragderWirtschaftspartei, das Aufsichtsreht über die Finanzen der Gemeinden in der Weise zu handhaben, daß vor jeder neuen Erhöhung einer Realsteuer oder der Gewerbesteuer zunächst die Bürgersteuer er Antrag der Deutsch- nationalen, das Staatsministerium solle im Reichsrat zu dem Finanzprogramm der Reichsregierung nicht eher Stellung nehmen, als es dem Landtag Kenntnis von dem JFnhalt des Reichsfinanzprogramms und der beabsichtigten eben hat, wird dem Hauptausschuß über- Damit ist die Beratung zu den Steueranträgen

Auch die

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eingeführt werden müsse.

b 5 5%

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Stellungnahme ge

Das Haus geht über zu der gemeinsamen Beratung der von den Deutschnationalen und der Volkspartei eingebrachten Anträge über die Errichtung von pädagogischen Akademien und des deutschnationalen Antrags über die Zulassung von Dissidenten zumBesucheiner pädagogischen Akademie,

Die deutschnationalen Anträge fordern, daß in den Haus- halt für 1931 in ersier Linie Mittel zur Errichtung einer pädagogische Akademie für evangelische Lehrer in Groß Berlin eingestellt werden. Fn dem Dissidentenantrag wird verlangt, daß vor Zulassung von Dissidenten zum Besuch einer päd- agogischen ‘Akademie eine höchstgerichtliche Entscheidung dar- über herbeigeführt werden joll, ob auf Grund der Be- stimmungen des Volksschulunterhaltungsgesebes die Anstellung von dissidentishen Lehrkräften an den preußischen Volksschulen zulässig ist.

Die Anträge derx Volkspartei wollen die Regierung ersuchen, von der Errichtung einer weltlichen Akademie in stand zu nehmen; eine katholische Akademie solle in Berlin nur errichtet werden, falls gleichzeitig eine evangelische Aka- Nach einem von der Volkspartei ein- gebrachten Ergänzungsantrag wird Annahme dieses Antrags gefordert für den Fall, daß ein von der Volkspartei ein- gebrachter allgemeiner Antrag Ablehnung findet, wonach von der Errichtung neuer pädagogischer Akademien bis auf weiteres Abstand genommen werden soll.

Abg. Oelze (D. Nat.) begründet die deuts<hnationalen An- Er betont die Notwendigkeit, einen seßhaften Landlehrer- Sonst sei der Lehrer zu einer rationellen Er- Die Aussichtslosigkeit der Noch für eine

exlin Ab-

demie errichtet wird.

stand zu schaffen ziehung der Jugend niht imstande. Junglehrer sei geradezu erschütternd. ren sei der Bedarf an Lehrkräften völlig gede>t. en beim Abbau sei die Neubildung Die Errichtung gebraht, um so mehr, als

ammenlegung von Klass von Lehrerstellen überhaupt verhindert worden. neuer Akademien sei also völlig unan die Besucherzahl erhöht, anstatt herabgeseßt werden könnte. man aber die Bedürfnisfrage troßdem in Berlin durchaus kein Bedürfnis für eine weltlihe Akademie vorhanden, vielmehr komme dann in erster Linie eine evangelische leichzeitige Errichtun estände, würden die

ejahen wolle, so sei gerade

emie in Frage. Falls für die katholischen Akademie ein Bedürfnis nationalen aus paritätishen Gründen keinen Einspruch erheben. Die Statistik verneine aber die Notwendigkeit. eines Reichs\chulgeseves sollte endlih eine Grundlage für Schul- \ i | Der Evangelische Ober- irchenrat habe keinen Zweifel daran gelassen, daß er eine welt- ädagogische Akademie für Ausbildung evangelischer Reli- i hrer nicht für geeignet halte. ziehung würde dort zu kur geeignet, an <ristlihen BVolksshulen zu unterrichten. ein Reihsshulgeseß vorhanden sei, müsse die gegebene Rechts- grundlage für die preußishen Schulen maßgebend sein. katholishe Akademie könnte vielleicht später, etwa in zwei Fahren, L Jhre Errichtung gerade in Spandau wäre ein unfreundliher Aft gegen die evangelishe Bevölkerung, auch mit Rücksicht darauf, daß Spandau die erste Stadt der Mark gewesen sei, in der die Reformation eingefü reichsgeseylihen Regelung sei also die Errihtung von Akademien überhaupt abzulehnen.

Abg. Shwarzhaupt (D. Vp.) begründet den Antrag ( daß angesichts der ungeheuren Notlage die Errichtung von neuen pädagogischen Akademien überhaupt unverständlich sei. Redner fort, an Lehrerübermaß. Amt, 8861 Junglehrer sind sogar ohne jede Verbindun der Volksschule, Dazu kommen die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung. Der Finanzminister will 10000 Lehrer abbauen. Berlin rechnet man mit dem Abbau von 1000 Klassen. da überhaupt no< möglich Lehrern Bevorzugung zutei bestand Einmütigkeit, daß diese Bevor Angesichts der finanziellen Notlage un Junglehrer unterzubringen, beantragen wir, daß neue Akademien ebt niht errichtet werden sollen.

Durch Schaffun

eseße in den Ländern gegeben werden.

Auch die pädagogische Er- Dissidenten seien au nicht

errichtet werden.

ct worden sei. Vor einer

der Deutshen Volkspartei Wir leiden, fährt der 23 000 Junglehrer sind ohne

der allergrößte Allein in

den auf Akademien ausgebildeten werden zu lassen? Fm Auss{huß gung abgeschafft wird.

der Unmóögli

: ir können es in Anbetracht erer Finanzen nicht verantworten, viele ür Einrichtungen - auszugeben, für die

hunderttau Der Redner erörtert

augenbli>li< keinerlei

edürfnis besteht,

Reichs- und Stäatsanzeiger Nr. 267 vom 14, November 1930. S, 4,

die Frage der weltlihen Akademie und sagt, mit der unklaren, vieldeutigen Formulierung sei ein ganz Marek klarer Zwe> verbunden. Es Bande sich um einen Machtvorstoß der Sozial- demokraten. Vielleiht sagt der Minister einmal klar und deut- lich, vas die weltlihe Akademie eigentli leisten soll und was mit ihr beablB egt ist, Eine Akademie, wie die simultane in Frankfurt a, Main, die als Grundlage, Lehrinhalt und Lehrziel das christliche Kulturgut besißt, soll sie niht sein. Lehrinhalt und Lehrziel der weltlichen Akademie wird vielmehr auf die dissidentishen Studierenden, die der Hauptteil der Besucher sein werden, abgestellt. Danah wird die Zusammenseßung des ganzen Lehrerkollegiums erfolgen. Das Ziel kann nur sein, für die weltlihen Schulen Seles auszubilden. Wie aber verhält es ih mit den rehtlihen Grundlagen für die weltlihen Schulen elbst? Der Ministerialrat Landé kommt in seiner Schrift „Die Schule und die Reichsverfassung“ zu dem Schluß, daß die Errichtung weltliher Schulen der Sperrvorschrift in Artikel 174 Abs. 1 der Reichsverfassung unterliegt. Landé ist weiter der Meinung, daß die sogenannten Sammelshulen na< Lehrplan, Lehrinhalt und - Methode lediglih a g r ¡dgr ana ohne Religionsunterricht sind, in die E auf Wunsch der Eltern Religionsunterriht wieder gs tet werden kann. Wenn dies der Fall ist und die Sanmmelshulen sih an diese ne E cen Vorschriften halten, bedarf es keiner besonderen weltlihen Akademie zur Ausbildung der Lehrer an diesen Sammelschulen. Wir sprechen unser Bedauern aus, daß die Sammelschulen aller- dings eine andere Entwi>lung genommen haben. Aber für diesen verfassungswidrigen Typ kann man niht noch eine ebenso verfassungswidrige Lehrerausbildungsanstalt errichten. Wer die Sorge - des Preußishen Lehrervereins um die Einheit der deutschen Bildung teilt, muß diese Einheit am stärksten dur die weltlihe Akademie bedroht E die die tiefste Kluft in unserem Volk schafft: den Gegensaß einer Erziehun auf <hrist- liher und einer auf irreligtöser oder antibristlier Grund- lage. Die Absicht, in dem zu vier Fünftel evangelischen Berlin, is Eltern zu 70 Prozent si< für <hristlihe Erziehung aus- gesprochen haben, lediglih eine weltliche und eine katholishe Aka- demie zu errichten, beweist aufs neue, was das Kabinett Braun dem evangelischen Volksteil zu bieten wagt. Diese unerhörte ver- leßtende Fmparität fügt sih in die fange Reihe der planmäßigen Benahteiligungen des evangelishen Volksteils ein. J<h er- innere nur an die steigenden Beshwerden auf dem Gebiet der Personalpolitik und an die Vershleppung des Kirchenvertrags mit der evangelishen Kirche. Die Deutsche Volkspartei hat dur< ihre Anträge gegen die Verleßung der Jmparität ebenso entshiedene Verwahrung eingelegt, als fie auf dem Gebiet der Kulturpolitik dem sozialistischen Dee entgegengetreten ist. Sie 79 daß sie die Mithilfe in der Ablehnung des V 3- planes von allen Parteien erfahren wird, die in einer <hristlichen Erziehung die Grundlage für die deutsche Zukunft sehen. Minister für Wissenshaft, Kunst und Volksbildung Grimme: Der Beshluß des preußishen Staatsministeriums vom 24. Oktober ging, wie der Herr Abgeordnete Schwarzhaupt eben in Erinnerung gerufen hat, dahin, im Rechnungsjahr 1931 Mittel für zwei neue pädagogishe Akademien in Berlin und für eine in Königsberg in den Haushaltsplan einzuseßen. Zu- glei<h wurde die Errichtung einer weiteren, und zwar einer ebenso wie in Königsberg evangelishen Akademie für Potsdam in feste Aussiht genommen; allerdings hätte deren Eröffnung no< niht Ostern 1931 erfolgen können, es sollte aber die erste Baurate in der üblichen Höhe eingeseßt werden. Dieser Beschluß ist inzwishen überholt. Jh halte mih<h aber für verpflichtet, hier do<h no<h ein Wort zu seiner Begründung zu sagen, weil er niht nur in der weiteren Oeffentlichkeit, sondern zu meinem großen Bedauern au< von seiten des Herrn Abgeordneten Schwarzhaupt zu dem Vorwurf gegen die Staatsregierung ge- führt hat, sie brüsfkiere den evangelishen Teil der Bevölkerung. (Sehr wahr! re<hts.) Nein, meine Damen und Herren, ih kann demgegenüber nux mit Bestimmtheit erklären, daß das Staatsministerium in keinem Augenbli> seiner Ueberlegungen auch nur daran gedacht hat, die Staatsbürger, die sih zum evan- gelishen Glauben bekennen, gegenüber anderen Gruppen unseres Volkes zu benachteiligen. (Zurufe rets.) Meine Herren, ih finde umgekehrt: es gehört zu den beklagenswerten, weil nie- mandem dienlihen Methoden des *politishen, au<h des glaubens- politishen Kampfes, wenn eine Entscheidung, die anders aus- fällt, als man sie gern gesehen hätte, auf Motive zurü>geführt wird, die an dem Willen zur Objektivität und zur Sachlichkeit der “beshlußfassenden Fnstanzen müßten zweifeln lassen. (Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Fn Wirklichkeit muß jeder, der die Entschließung aus der sahlihen Gesamtlage heraus be- urteilen will, zugeben, daß zwar eine Lösung wünschenswert ge- wesen wäre, die au<h den Anschein einer inparitätis<hen Be- handlung vermieden hätte, daß aber, auf die Gesamtsituation der pädagogischen Akademien hin gesehen, von einer Zurü>seßung der evangelischen Kreise in gar keiner Weise gesprochen werden kann. Wer von Fhnen, meine Damen und Herren, freili<h aus dem Gesamtzusammenhang eines Planes eine Einzelheit heraus- greift, der hat es dann leiht, zu zeigen, daß diese Einzelheit, isoliert gesehen, nit allen an si< berehtigten Wünschen Rech- nung trägt. Er muß si< dann allerdings au< sagen lassen, daß es niht ohne Reiz ist, zu beobahten, wie er in unserem Falle dem sonst sehr entrüstet ausgesprohenen Saße, daß Berlin nicht das Reich sei, eine neue Nuance abgewinnt, wonach es halt doch Bedarfsfälle zu geben scheint, in denen es nur auf Berlin ankommt. (Zurufe des Abgeordneten Stendel Abgeordneter Heilmann [Berlin]: Bravo!) Wenn man den Bli> derartig be- grenzt, ist es in der Tat ein einfaches, darum aber no< nicht rihtiges Rechenexempel, nun an der Zahl der katholischen, der evangelischen und der Sammelschulen in Berlin anschaulih zu machen, wie der „böse“ Staat den Katholiken und ih greife das Wort des Herrn Abgeordneten Oelze auf den „Heiden“ freundlicher gesonnen sei als der evangelishen Majorität.

Wie liegen denn aber die Dinge, auf das Ganze des Staats- gebietes gesehen? Bislang haben wir in Preußen 15 Pädagogische Akademien; davon sind zwei katholisch, eine simultan, und nicht weniger als zwölf sind rein evangelis<h. (Hört, hört! bei den Sozialdemokraten.) J< will nun gar keinen Zweifel lassen, daß, nachdem die konfessionelle Gliederung der Lehrerbildungsstätten zum Grundsaß gemacht worden war, der Vorsprung der evange- lischen Akademien sahli< durchaus begründet ist. Als ebenso unbestreitbar aber muß i< es hinstellen, daß es shon ein ganz gewaltiger Vorsprung ist, den in der Akademiefrage der evange- lische Volksteil allen übrigen Gruppen gegenüber hat. Denn selbst dann, wenn man niht von den Verhältnissen in Gesamtpreußen ausgeht, sondern von der Lage in Berlin und seiner näheren Um- gebung, bleibt es eine einfahe Tatsache, daß in dec Provinz-

Erste Beilage / n Deutschen ReichSanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger |

Berlin, Freitag, den 14. November

umgebung Berlins bereits zwei Akademien bestehen u diese beiden es handelt si< uni Cottbus und f a, Oder ebenso evangelishen Charakter tragen, GN weitere unweit Berlins gelegene: Stettin und Halle. mir nit ein, nun etwa zu sagen, daß das alles die Uebey überflüssig mache, ob es si< ni<ht am Ende doÿ empfiehlt und nun werden Sie zufrieden sein, Herr 4 neter Stendel —, die Großberliner Akademiefrage als sich geschlossenen Aufgabenkomplex zu betrahten. Jh füh nur deshalb an, um zu zeigen, daß man eben um die 7, einfah niht herumkommt, daß au< im Bezirk Berlin-Y, burg ein Vorsprung der Evangelischen in der Akademiefr j steht, während katholishe Junglehrer bislang nur ganz imp in Beuthen und ganz im Westen in Bonn ausg werden können, und allen anderen als diesen am fkonfessyy Prinzip festhaltenden Gruppen bislang überhaupt noÿ Ausbildungsstätte vom Staate zuerkannt worden ist. (Hör bei den Sozialdemokraten.) Troßdem hat die Unterrithtsy, tung bei der Auswahl der 1931 zu gründenden Akademien die mir am meisten erwünsht erscheinende Errichtung y einzigen großen Simultanakademie bei den realpolitishey gebenheiten ni<ht durhzusegen war zunächst versußt Gründung von zwei Akademien in Berlin und allernähste gebung beschließen zu lassen, die dann der konfessionelley weltanshaulihen Zusammenseßung der Bevölkerung par Rechnung tragen sollten.

Es ist mein Wunsch und mein Antrag im Staatsminisy gewesen, in Berlin oder Potsdam eine Akademie evang Charakters, eine für katholische Bedürfnisse und eine dritt y meinen Charakters zu errichten, die für alle Minderheiten mj solhe Kreise” bestimmt fein sollte, denen an einer ki konfessionell ni<t gebundenen Erziehung gelegen ist. Jj aber dann geglaubt, mih den starken Bedenken nicht veri zu sollen, die im Staatsministerium nah Seite nicht ausrei Berücksichtigung der Jnteressen des Ostens erhoben wurden, es ist in der Tat eine ernste Frage, ob es sich nicht eni möglichst bald eine Lage zu schaffen, die es der Ostbevill ermöglicht, ihren Bedarf an jungen Lehrern außer in in Königsberg zu de>en.

r. 267+

(Fortseßung aus dem Hauptblatt.)

1930

Der berechtigté

Tat die allgemeine Finanzlage des Staates nahelegt wie die Jung- lehrernot, der niemand gleichgültig gegenüberstehen kann.

Jh bin bereit, au< über diese beiden Fragen im Haupt- ausshuß nähere Ausführungen zu machen. Für heute hat mir nur daran gelegen, zum Ausdru> zu bringen, daß die Staats- regierung bereit ist, ihren ehrlihen Willen zum Ausglei<h zu J<h glaube, wir kämen in der Bereinigung der sehr wesentlihen Schritt Staatsregierung jeder den eben Aufgaben gibt, deren objektiver Diese objektive Schwierig-

Stellungnahme bereits vor Ta

s en veröffentlicht. des evangelishen Vo L Î

| Ne L 8teils auf Errichtung einer evan=- gelishen Akademie in Groß Berlin wird von uns Tiefes an- erkannt, falls es überhaupt zur Neugründung von pädagogischen Akademien in Groß Berlin kommen sollte. un der Meinung,

re neuen Heime hätten beziehen können, womit denn beginnen möglih gewesen wäre. gunsten der Evangelischen hätte also darin be- derhole es —, daß ein Provisorium von 1 bis Potsdam hätte unterbleiben müssen, ein Ergebnis, < wiederhole auch dies angesihts des großen Vor- den die Evangelishen in der Akademiefrage bereits ni<ht der Erregung wert gewesen wäre, die < zu meinem Bedauern, die weltanshauliche politische Zerklüftung in unserem Volk so bedauerlicherweise

Die ganze e Wir sind nun aber i ( | der Gründung weiterer pädagogischer Akademien einstweilen Abstand genommen werden muß, und zwar ; ie von der Regierung vorgelegten Stas tiken haben den flaren Nahweis gebracht, daß no< auf unabs- oße Zahl von stellenlosen Shulamts8- ß dadur der Bedarf an Lehrern auf Insbesondere trifft das für die katholi- ] werber Wir haben heute no< nah der leßten amtlichen Statistik rund 14000 unbeschäftigte stellenlose

si<h rund 8600 katholische x 4 Bei normaler Einstellungs« frequenz bedeutet das, daß auf evangelisher Seite der Ersaßÿ- bedarf an Lehrern dur 1 Jahre 1933 gede>t is, saÿbedarf no<h bis zum Jahre 1936 ausreicht. behaupten, daß für die nächsten 6 bis 7 Jahre der Lehrerbedarf dur die stellenlosen Shulamtsbewerber voll und ganz gede>t ist. Daher glauben meine politishen Freunde es niht verantworten u können, im Etat 1931 die Mittel für die Gründung neuer [kfademien zu bewilligen.

‘itio überall zu varität zu un

dokumentieren. aus folgenden Gründen:

öffentlihen Atmosphäre weiter, wenn si<h au< außerhalb der Bli> freihielte für die Tatsache, daß es einmal nur Schwierigkeiten gesucht werden kann. keit besteht nah meinem Dafürhalten, von unseren wirtschaftlichen und finanziellen Nöten ganz abgesehen, einfa<h darin das möchte ih zum Schluß do< no< sagen —, daß der Staat seinen Sinn erst von einer Jdee her erhält, in deren Dienst er steht. Da nun diese Jdee, die für eine weltanshaulihe und religiöse Auffassung des Menschen bestimmend ist, leider niht für alle Gruppen dieselbe ist, ist eine Einigung oft genug selbst da so überaus \{hwer, wo es im übrigen eine ganz selbstverständliche Voraussetzung ist, daß si<h das Ringen um diese das Zusammen- leben der Menschen regulierende Jdee nur auf dem Boden der Lebensgemeinschaftsform, die Staat heißt, abspielen darf, der und das habe ih sagen wollen gerade darum aber. dann seiner- seits au< die Verpflichtung hat, gegenüber allen Richtungen nicht nur Toleranz zu üben das wäre nichts als eine passivische Seite des Verhaltens —, sondern au< für Parität zu sorgen. Denn erst in der Parität gewinnt der Wille des Staates zum (Bravo! bei den Sozial-

einen sehr, sehbare Zeit eine derart

bewerbern vorhanden ist, Fahre hinaus gede>t ist.

991 d haben S g en und haven, hen Schulamtsbewerber zu.

„x einmal, au im Spannungsfeld

Unter diesen rer und JFunglehrerinnen. liegt es do< wohl ih möchte fast sagen, umgekehrt » wenn jemand in der Akademiefrage über imparitätische ih hätte beklagen wollen, es dann hätten die Kreise t tun können, die bislang von 15 Akademien iur zwei haben rihtig! links und im Zentrum), und die au< im Falle der ¡tung einer Akademie für die gesamten katholishen Minder- stens und der norddeutshen Diaspora in Berlin ex noh sehr erheblih im Rückstand scin würden. (Sehr richtig! Wenn sih weiter irgend jemand mit beachtens- tex Begründung über inparitätishe Behandlung beklagen sind es die Kreise, die den beiden großen <ristli<hen zen niht angehören (sehr rihtig! bei den Sozialdemokraten), n aber cine ihren Wünschen“ entsprehende Ausbildung von féshullehrern in ganz Preußen bisher no< völlig verwehrt ist. hr rihtig! bei den Sozialdemokraten.) Hätte ih als verant- iliher Ressorthef auf die Berücksichtigung dieser Kreise bei Frage, ob überhaupt weitere Akademien kommen sollen, grund- ih und tatsählih verzichtet, dann, meine Damen und Herren, ; ih nit, wie ih hier ehrlih Beweis hätte dafür antreten 1, daß für diese Kreise kein Grund vorliegt, sich über Benach- gung zu beklagen. (Sehr richtig! links.) J< weiß nicht, wie hei Nichtbewilligung der Mittel für die allgemeine Akademie Neinung der nichtchristlihen Kreise, wie i< ihnen immex der beschwichtigend begegne, ihnen werde eine Pariabehandlung Staat aus zutoil, anders könnte zu zerstreuen versuchen (Zu- re<ts), als durh das do<h nun bald abgenußte Mittel leerer stworte auf eine ungewisse Zukunft,

So war die Lage vor kurzem. JFnzwischen ist ejn neues ment aufgetreten, das den Streit mit einem Schlag gegen- délos zu machen geeignet ist, falls der Ruf nah Parität gegen- r allen Volksgenossen wirkli<h von allen Seiten dieses hohen ses aufgenommen wird. Denn es hat sich bei den Verhand- jet, die auf Grund des erwähnten Staatsministerialbeshlusses der Stadt Berlin geführt worden sind, herausgestellt, daß die di Berlin willens ist, sich an der Finanzierung ni<ht mehr bisher von nur einer, sondern von zwei Akademien zu be- igen, (Zurufe rets.) Die Staatsregierung ist bereit, die ihr daus tragbar erschienene erste Lösung zugunsten jener neuen glihfeit daranzugeben, der zufolge si<, die Bewilligung der tel durch den Landtag vorausgeseßt, die Aussicht eröffnen de, nun Ostern 1931 in Großberlin insgesamt drei Akademien ertihten, darüber aber Königsberg dur<h Einseyen der ersten Diese neue Situation macht nun hi nur den Weg- frei für die Erfüllung des Wunsches, alle drei demien, wie es die Unterrichtsverwaltung ursprünglich ge- { hatte, na Berlin zu bringen, sondern diese neue Situation t nunmehr au<h den Kreisen, die si< über Jmparität beklagt jen, Gelegenheit, zu beweisen, wie sehr es ihnen mit dem \undjap der Parität gegenüber allen Volksgenossen ernst ist. hr rihtig! bei den Sozialdemokraten.) Es verträgt sich aller- \<le<t, möchte i< meinen, mit dem in diesen Wochen terfort gehörten Appell an die Pflicht der Regierung zur ität, wenn bereits in einem der Anträge die Absicht der \têregierung beanstandet wird, jeßt endli<h in Berlin eine demie zu errichten, die weder nux evangelischen no< katho- hen Charakter tragen soll. Sie wissen, daß diese Beanstandungen und wir haben das ja eben wieder von den Herren Oelze und jvarzhaupt gehört eine rehtli<he und eine politische Seite jen, Gelegenheit, auf die re<tli<he Seite einzugehen, wird i im Hauptausshuß sehr bald ith dagegen um darüber ein Wort zu sagen fte die Sache sehr eindeutig liegen; denn wenn überhaupt der danke einer weltanshaulihen Parität mehr als eine \{öne ogrammphrase sein soll, wenn er im Ernst und ohne Vorein- ommenheit durhgeführt werden soll, dann sehe ih nicht, wie land an der Tatsache vorbeikommen will, daß es weite Kreise tres Volkes niht mit ihrer Gewissensüberzeugung in Ein- ß bringen können, ihre Ausbildung als Volksschullehrer an t evangelishen odex katholishen Akademie konfessionellen (Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) in das aber so ist, und wenn es andererseits den Parteien, sih gegen diese Akademien wenden, ebenso wie der Staats- terung wirklih darum zu tun ist, daß der Staat alle Bekennt- t, alle Weltanshauungen, alle Ueberzeugungen paritätisch be- Welt, dann weiß ih nicht, meine Damen und Herren, aus hem Lehrbuch der Logik jemand jene bislang unbekannt ge- bene Art einer vernunftgemäßen Schlußfolgerung zu ent- men gedenkt, man könne si<h gleihwohl gegen die Errichtung !t allgemeinen Akademie neben den anderen, politish gesehen, en, Es liegt jedenfalls in der geraden Verfolgung der ndsäge, die ih gleih in meiner ersten Rede, die ih in diesem \ Hause habe halten dürfen, entwi>elt habe, die Auffassung, es Pflicht einfahster Loyalität und Parität diesen Kreisen st, au< ihnen in Preußen bei dem Aufbau der päda- n Akademien eine Bildungsstätte zur Verfügung zu stellen. L êinen Darlegungen habe ih darauf verzichtet, näher darauf en, inwieweit überhaupt eine unbedingte Notwendigkeit Lgründung neuer Akademien zu Ostern 1931 bestand. Das ? Frage, deren eindringende Erörterung ebensowohl in der

tellenlose Funglehrer rend auf katholisher Seite dieser Er- Man darf ruhig

[ n zu b Das würde auch niht in Einklang zu bringen sein mit der großen wirtschaftlihen und finanziellen Not É inden, Diese Notlage zwingt insbesondere dazu, für den Augenbli> überflüssige Ausgaben zu vermeiden und Aber au< im Fnteresse der neuen Lehrerbildur C ebt bestehenden Akademien selbst, haben wir den Wuns daß zunächst einmal eine Pause bezügli<h der Gründung weiterer t. Das überhastete Tempo in der Entwi>lung der neuen Lehrerbildung kann auf die äußere Gestaltung und den inneren Wert derselben niht ohne nachteiligen Einfluß bleiben. _ist dringend geboten, den Akademien und überhaupt der weiteren Neuordnung der Berufsvorbildung der Lehrer einmal ten Zeitspanne ruhiger innerer Besinnung und Konsolidierung zu gewähren. Fn dieser Gründungspause, die wir man in ruhiger Ueberlegung und Arbeit all das nachholen und all das ergänzen können, was bei dem überhasteten Tempo der bisherigen Neugründung bezüglih der inneren Aus- estaltung der neuen Lehrerbildung zu kurz gekommen ist, iesen Gründen sehen wir uns nit in der Lage, gegenwärtig der ädagogisher Akademien zuzustimmen. änder (Komm.) lehnt die Pläne auf Er- scher Akademien ab. eit des Schulwesens Derselbe Kultusminister,

von Staat und Gemeinden,

Akademien eintritt.

aktiven Ausdru>.

demokraten.) eine Atempause, eine

Rüffer (D: Nat.) erklärt, daß in der evangelishen t die Meinung bestehe, daß die Mehrheit des deutschen

der weltlichew Schule gegenüber ablehnend verhalte. Troßdem wolle die Regierung eine welilihe Akademie errihten. Man solle do<h nicht vergessen, daß im preußischen Defizit 100 Millionen betragen Akademie 4 Millionen erfordere. zu der Finanzlage des Staats. ne die evangelische Bevölkerung die welt- ei ihr au völlig unverständlich, daß man

Akademie errichten wolle. 523 der Uebertritt | Es bedeute einen Fausts Gesicht der evangelischen Bevölkerung, wenn gerade hier, an der Geburtsstätte der Reformation, eine katholische Akademie errichtet würde. Was würde wohl das Zentrum, was würde der katholische n, wenn ausgere<hnet in Köln z. B. oder in e Akademie gescha rechen, (Widerspru

wünschen, wir

(Sehr richtig! i Jch habe mih diesen Bh

au<h no<h Sozialdemokratischem Partei.) um so weniger verschlossen, als die Finanzverwaltung in ja allgemein bekannten Lage den Schritt unmöglich hätt fönnen, nun etwa über die Zahl von drei Akademien für! So ist es zu dem Vorschlag gekommei, dann in dem Jhnen bekannten Beshluß seinen Nieders gefunden hat. Dabei habe ih sehr wohl damit gerechnet, dj ohne ein gewisses Maß von Unzufriedenheit innerhalb lisher Kreise niht abgehen würde. habe allerdings gemeint, daß diese Lösung auf evangelisther î müßte verstanden werden können, wenn man nicht einer 6 mung nahgeben, sondern berü>sichtigen würde, daß auß fatholischen und außer der über das konfessionelle Moment hit greifenden allgemeinen Akademie nun sogar zwei evangelisht| demien in gesicherter Aussicht stünden, von denen eine Akadt Königsberg sofort hätte eröffnet werden können und für diet in Potsdam eine Baurate in dem üblichen Umfang in den Et! geseßt werden ivürde. Jh mache kein Hehl daraus, daß heute no<h meine, die Rü>ksicht. auf die Grengproving Ostpr und aúûf die finanzielle Unmöglichkeit, über die gleichzeitig öffnung von vier neuen Gründungen zu Ostern 1931 hinal gehen, enthalte Gesichtspunkte, die hätten benußt werden fön um die Unzufriedenheit zu zerstreuen. daß es die führenden evangelischen Kreise mit mir bedauert, es cin vom Staatsbewußtsein getragener Wille zur Auflli nicht vermocht hat, wenigstens auf diesem Gebiet einmal die giebigkeit gegenüber aller Agitationslust restlos zu besiegen. ih weiß, daß diese Kreise mir darin zustimmen werden, d} erst das ein Zeichen einer ehten Staatsgesinnung ist, wu die Vertreter der verschiedenen Richtungen ebensowohl ali! Aufgabe betrachten, der Stimmung des Landes gegenübet Regierung Ausdru> zu geben, wie nun au<h umgekehrt dit wägungen der Regierung gegenüber den Wählern als Matt zu einer eigenen Urteilsbildung zum Ausdru> zu bringen. * diese Notwendigkeit pflegt sih freili<h allemal der hinl seßen, der im Verkehr mit seinen Wählern mehr darauf ist, ihrer Stimmung nachzugeben, als ihnen die Bildung! solhen eigenen sa<hli<hen Urteils zu ermöglichen. und Unruhe vrehts. Abg. Stendel: Das haben Sie wohl |! so gemacht?!) Herr Abgeordneter Stendel, wenn Sie erst meine Biographie schreiben werden, bin ih sehr neugietl erfahren, wie dieses Kapitel dann aussehen wird. (Heiterltl Abg. Stendel: Jch soll mir diese unnüße. Mühe machen?) bitte Sie, mir weiter zuzuhören, j

Wer diese zweite Notwendigkeit bejaht, der jedenfalls hier einmal Gelegenheit gehabt, die Brü>ken der Verstär nicht zu zerbrechen, sondern sie zu shlagen und den Wählt diesex Gelegenheit zu sagen, daß au<h eine Regierung, 90 man in Opposition steht, von dem ernsten Willen zum A geleitet gewesen sein kann, und daß die an einer evang Akademie in Berlin interessierten Kreise volle Gewähr # hâtten, daß auch diese Akademie kommt, und daß der einzige ® nur noh der um das sogenannte Provisorium war. Nh auch dás noch zu sagen, es hätte zwar „in Potsdam ei visorium unterbleiben müssen, es Hätte aber die Potsdam. demie von Ostern 1931 an in gleihem Schritt mit den anderen Akademien dur< Einstellung einer Baurate einen? bau erhalten, so daß spätestens im Fahre 1933 alle drei Al

Haushalt das i und daß diese weltliche Eine solche Ausgabe stehe niht Auch aus diesem

Errichtung weiterer

im Einklan Gesichtspunkt Heraus le liche Akademie ab. Es evade in Spandau eine katholis Spandau sei am 1. November

lishen Gkauben erfolgt.

richtung konfessioneller päda Die Sozial- demokratie Weimarer Schulkompromi der im Ton eines liberalen Biedermannes über Parität rede, halte die Anstellungssperre für dissidentishe Lehrer aufre<ht und ialdemokraten ließen si<h das Monat für Monat ört! bei den Kommunisten.) Das beweise, daß der Minister vor allem vom

hinauszugehen.

um evange- lag in das

vollig eingefangen i den Klerikalen, entrum, Die Art der Bildungsauslese des heutigen kapitalistishen Systems erhelle aus der Tatsache, daß von allen heute auf den pädagogischen Akademien befindlichen Studenten ganze 6,7 vH Söhne und Töchter von Proletariern seien. ündet Anträge seiner Partei auf Angliederun fademien an die Universitäten unter Aufga nellen Charakters und auf Unterlassu Akademien mit Rü>sicht auf die anhaltend große Zahl un- beschäftigter junger Lehrkräfte. Abg. Dr. Boeliy (D. Vp.) erklärt des Zentrums, der Errichtung der gep

(Hört, hört! rechts)

Bewvölkerungsteil sa Mains eine evangeli Die hellste t im Zentrum.) Gegen- einer evangelischen Akademie im Potsdam ist t wird ein solhes Ver- as Versprechen auf als- eines Vertrags mit den evangelischen Kirchen na< Annahme des Konkordats mit der katholishen Kirhe. Der Redner verwies auf die Stellung, die der Evangelische Kirchenrat und der Kirchensenat der altpreußishen Landeskirche eingenommen den entschiedensten Ein der evangelischen iche. d vom deutschnationalen Standpunkt aus Gerechtigkeit au< für den elishen Bevölkerungsteil. 1 iese Stimmen nicht höre, dann brauche man sih niht zu lauter die Klage erschalle über Was heute in Braunshweig vorgehe, Die Entscheidun

Der Redner be- der pädagogis e ihres ftonfe

ein Mißtrauen wohl berechtigt. der Errichtung neuer

<en au<h zu wenig einge! baldigen Abschluß bei den Kommunisten daß nah dem Beschlu anten neuen Akademien iellen Notlage des Staates nicht zuzustimmen, Er wolle nur auf ein Zurückzuweisen

uh erhoben gegen die

wegen der fina Er forderte det e Non

ihtberüd>si eine weitere Aus]prache sih erübrige. en in der Debatte antworten. der Abgg. Heilmann und König, nah denen die aenish, Boeliy und Beer die weltlichen Schulen ein- Der Minister Haenish habe seinerzeit der Sozialdemokratie sein Mandat zur Versügung gestellt, weil ev < den Art. 174 der Reichsverfa en Schulen einzurichten. r Einrichtung der Samme Bekenntnisshulen erhalten blieben. lihe Schulen“ sollte vermieden werden. Er selbst habe am 8, Mai 1922 als Minister die Angriffe des Abg. König deshalb erfahren, weil er, wie dieser ausführte, die Sammelklassen stranguliere und seinem Ministerium seien die Sammelklassen ledigli<h deshalb toleriert worden, weil man in mit dem Reichsministerium des Fnnern in den Sammelklassen eine verwaltungêtehnishe Maßnahme ge- Da man damals der Hoffnung gewe ey nahe bevo maßnahme getr die bedauerliche hätten und die eine Ver Dem würden si<h seine Freun

Wenn das Staatsministerium

wundern, wenn im Lande ungerehte Behandlung. könne vielleiht morgen in Preußen gesche ndtag, sondern anm der Wahlurn ntlic eidung re<t bald den Sieg für die Gerechtigkeit sionelle Freiheit. i König (Soz.) wendet si< gegen die Aus deuts<hnationalen und der volksparteil führungen des Abg. Schwarzh Kluft im Volke gesprohen iz keine Spur mehr von einer liberalen Auff (Lachen bei dex Volkspartei.) Alle stehe, lehne die Volkspartei ab. Der Re stimmungen der Reichsverfassung, gionsunterriht abgemeldet werden daß der Religionsunterricht- eine samten Unterricht, au<h im Deut Wenn das Kind der Re den Standpunkt einnehme, in seinem Gewissen beeinflußt, ri<t herausgenommen und unterrichtet werden. verfassung. Es seien schaffen worden. : | an diesen Sammeslklassen unterriî bildung. erhielten. re<htigte Forderung ausspre< deshalb geschaffen werden. man heute den Zugang zum Lehrerbe u den Privatshulen und Dringend zu em Simultanakademie, zu der jeder ob Evangelish oder Dissident. Dies aben, den heute die Universität ereit, den Evangeli{chen und den demie zu geben. auch in der F evangelischen arität zu beklagen. ehrerzahl si Sie teile ab betroffen seien. Dr. Bro>mann (Zentr.): i l ur neuen Lehrerbildung is hier wiederholt zum on den 15 pädagogishen Akademien Simultanakademien in Volksteil bzw. auf die

her Lehrer. Es

Jch bin auch übetjl : tate ebenfalls zu sichern. ung gehindert sei, die welt- abe dann darauf gesehen, lassen die Lehrpläne der

der Ausdru> „welt-

falle niht im La bringe diese En und für die kon L führungen der en Redner. p.), der von einer tiefen be, zeigten, daß bei der Volkspartei sung zu finden set. t auf ihrem Boden dner verwies auf die Be- Kind vom Reli- kann. Er wandte si< dagegen, dominierende Stellung im ge- chen, in der Geschihte usw. ein- igion gegenüber einen ablehnen- in anderen Fächern Deshalb müsse es aus dem Unter- n oder Schulen aus der Reichs-

keine Rektoren

Nebereinstimmun wonach jedes ei, daß ein abe man die ( tehe jeyt so, ob dex Minister die die weltlihen Shulen genommen ung darstelle, e entschieden widerseßen. eußerung des Ministers, daß evangelische Kreise mit dem von ihm vorgelegten Plan einverstanden eien. Sowohl der evangelishe Oberkirchenrat wie der en den Plan der Regierung ausgesprochen. e keinerlei Bedenken, für den Osten gegründet werde, auh w ationiert werden sollte. Sie fände es nur höchst intoleran en Berliner Evangelischen keine Möglichkeit geboten werden ihre Kinder in eine evangelis<he Akademie keinen Umständen hege seine ( egenüber den katholishen Fnteressen; hier handle es gesihts der Not der katholishen JFunglehrer um eine reine

relle (D. loser Junglehrer und meint, da an sih bei der großen Finanznot immer gerinzer werde. man die Junglehrernot beenden wolle, dürfe man erst dann neue Akademien erstellen, wenn wieder Bedarf an Lehrkräften vor-

r. Bohner (Dem.): Jm Unterrichtsausshuß haben wtr uns kürzlih über die Funglehre dabei von der Regierung h zeugung, daj neue wirklih die Frage werden soll. Die Reg sie nun no< an der For wünscht und damit Lehrerbildui Der Redner erkennt an, fessionen sehr ernsthafte Dinge liegen. < dur< Abbrennen In zwei Jahrhunderten werde man si Fragen nicht mehr streiten. Zuzugeben beute mit seinen zwei Akademien im O Notlage befinde, es sei aber selbst mit spaltung für diese Lage verantw an die Zeit, wo nationalliberale Gleichberehtigung der Dissidenten ge die Gleihberehtigung, wenn wir h Rue mgn ige ritt, vi eiht gar nfht antichristlih, Praktis<h werde

ungsverle dann werde es au sung verständlich sei di in besonderen Kla eet vpaeregt weis Forderung ergebe si a deshalb au<h die Sammelklassen ehe es an, daß die Lehrer, ten, eine konfessionelle Aus- egen diese be- fademie müsse

enat hätten si h sich eine katholische

einen Fall enn sie in Berlin

, wie ih denke, Nur JFntoleranz könne Eine weltliche Den Dissidenten in Preußen wolle ruf verweigern. ( um Privatunterriht werde len sei die Schaffung einer utritt haben soll, ob Katholik, e Akademie müsse den Charakter Die Sozialdemokratie sei Katholiken in Berlin eine Aka- Parität geübt werde

raktion einen Gedanken der >m-

nen gesperrt.

Frakt.) erinnert an die Tausende erwerbs- ß auch die Zahl der Lehr

Sie verlange aber, daß J der Errichtung einer weltlichen Ak. Kreise hätten durchaus keinen Grund, si Es sei allerdings richtig, daß l wie man erwartet hätte. dem alle anderen Berufe

ges zu suchen. zu such < über Fm-

die Jung- handen sei. rnot Tinterhalten. b uns eigentli<h die Ueber- für 1981 unmöglich sind. Es bleibt wozu dann heute diese Debatte noh geführt orung muß uns im Auss{huß erklären, ob erung neuer Akademien festzuhalten Vorschuß treiben will oder ter dem Streit der Kon- Hier im Landtag werde n Strohes über diese entrum si esten in einer einer konfessionellen Abz ortli<h. Der Redner erinnert Abgeordnete hier au< für dié fohten hätten. Wo sei denn Preußen zwei Mil- er Teil von diesen sei viel- iht niht einmal antikir<lih ein Dissident heute aber von dem

< ni<t so verringert habe, er damit das Schi>sal, von dem olle nur an die Juristen denken.

Die Stellung der Zen- Akademien

trumsfraftion Ausdru> gebracht worden. entfallen na< Abzug der sogenannten rankfurt a. M. 12 auf den evangelischen usbildung evangelisher Lehrer und en auf die Ausbildung katholis elishe Schulstellen und 36079 kat olishe Volksteil hat als

(Fortseßung in der Ersten Beilage.) sehr viel n

ißen 73 534 evan aber großer Rau

Schulstellen. zustehenden Anteil an der neuen Lehrerbil ri<htung pädagogischer Akademien Volksteil noh lange nicht erreicht müßte der fkatholishe Volkst Akademien haben.

davon entfernt, dem eva neuen Lehrerbildung vor Stärke und insbesondere dem 2 entspriht. Das gilt auch für die Akademien in Groß Berlin.

o an si< den ihm ldung bzw. an : ber dem evangelishen Vom Standpunkt der Parität heute niht 2, sondern 6 päd- sfrafkftion ist also weit den Anteil an der lenmäßigen ij<hen Schule

sei, daß das Z en und W

Verantwortlih für Schriftleitung und Verlag: Direktor Mengering in Berlin.

Dru> der Preußishen Dru>erei- und Verlags-Aktiengesell

Berlin, Wilhelmstr. 32.

Fünf Beilagen

(einshließl. Börsenbeilage und zwei Zentralhandelsregistecv®

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Die Zentrumé ngelishen Volksteil | der seiner za fnis der evangel ündung von päda entrumsfraktion

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eingestellt.