1930 / 268 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

bzw. vor dem Gedanken des Aus\cheidens aus dem preußischen Landesverband niht zurückgeshreckt sei. von der Regierung, daß die bisherige Subventionspolitik durch produkftionspolitishe Maßnahmen und dur Unterstüßung der Landarbeiter und der kleinen Bauern erseßt werde. und Zweck der Osthilfe müsse in erster Linie auf die Unter- stüßung der Arbeiter und der kleinen Bauern gerichtet sein.

Abg. Hartwiag- Stettin (Soz.) begründet die Große An- frage seiner Fraktion über die Verwendung der landwirtschaft- lihen Umschuldungskredite im Kreise Shlawe in Pommern. Drei Großgrundbesißer hätten zwei Drittel der zur Verfügung ge- stellten Kredite erhalten, während die kleinen Besißer mit etnem der Verteilung der hätten mehrfach interessierte Personen mitgewirkt. Das Staats- ministerium solle in Zukunft die Fnteressen der kleinbäuerlichen Besißer schüßen.

Abg. Dermievel (D. Nat.) begründet den Urantrag Schulze- Stapen (D. Nat.) über die Verteilun derung der Landwirtschaft dur die ] die Große Anfrage Dr. von Winterfeld (D. Nat.) über die Not- lage der Landwirtschaft. Die Landwirtshaftskammern seien am besten in der Lage, die Verhältnisse zu übersehen. Nah Hinweis auf die große allgemeine Notlage der deutschen Landwirte fragt der Nedner, was das Staatsministerium zu tun gedenke, um dur eigene Maßnahmen und Einwirkung auf die Reichsregierung der Landwirtschaft zu helfen.

Abg. Shwecht (

Redner erwartet

der Staatsmittel zur För- andwirtshaftskammern und

j . Nat.) begründet die deutshnationalen Uranträge über die Maßnahmen zugunsten der Landwirtschaft, über die Kalipreise und über steuerlihe Erleichterungen gegen- Jn den Uranträgen wird das Staats- ministerium ersucht, auf die Reichsregierung dahin einzuwirken, daß Einfuhrverbote für Erzeugnisse der Landwirtschaft, des Wein- baus, des Gartenbaus und der Forstwirtshaft erlassen, ent stehende Handelsverträge gekündigt und nötigenfalls den \chaftsinteressen entsprehende befristete Einfuhrkontingente ge- währt, die erforderlichen geseßlihen Bestimmungen dem Reichstag unverzüglih vorgelegt werden, die Frachtsäße für Er der Landwirtschaft usw. sowie für künstlihe Dün werden und bis zum Wirksamwerden dieser - V sofortiger allgemeiner Vollstreckungsshuy eingeführt wird. Redner verlangt insonderheit auch ein Einfuhrverbot füx russi- Es sei interessant, so erklärt er weiter, daß Finanz- minister Höpker Aschoff heute fast wörtlich genau dasselbe gesagt habe, was {hon Hugenberg und die deutschnationale Partei be- i , daß nämlich an der Weltwirtschafts- Die Landwirte ver-

Über der Landwirtschaft.

ßnahmen ein {es Holz.

reits vor ihm gesagt hätten krise lediglich der Y zihteten gern auf jede Subvention, sie wollten nur Herstellung der Rentabilität der Landwirtschaft. weiter die Fordevung auf Wiederherabseßung der Kalipreise von 1925. Der Not der Landwirtschaft folle man abhelfen, anstatt mit en gegen verzweifelte Bauern vorzugehen, Man werde den

-Plan {huld sei.

Der Redner begründet

drakonishen Maßna während Böß eine gegen die landwirtschaftsfeindlihe Sozialdemokratie unentwegt weiterführen.

bg. Dr. Schiftan (D. Vp.) begründet die Große Anfrage Stendel (D. Vp.) über die Kartoffelpreise, in der das Staats- welhe Maßnahmen Preußens zu treffen beabsichtigt, um der Kartoffel bauenden Landwirtschaft die Möglichkeit zu geben, ihre Ware niht ver- s{hleudern zu müssen, wodurch auch allen der Landwirtschaft nahe- Unternehmungen genüßt würde. Staatsministerium aufgefordert, seinen starken Einfluß beim Reich einzujeßen, damit wirtschaftliche Hilf reichsregierung sofort in Kraft betont besonders, daß dem Osten um jeden Preis geholfen werden isse. Dem Regierungsbezirk Frankfurt Schlesien gegenüber müsse das ihnen bei der Verteilung der Ost- hilfe angetane Unrecht wieder gutgemaht werden. Die Preußen- fasse solle angewiesen werden, zum Bau von Veredelungsanstalten für Kartoffeln billige Kredite zu gewähren. litik, Während in dem Fahrzehnt 1903/13 die Verwertungsmöglichkeit für Kartoffeln 88,29 Mark betrug, sei diese Verwertungsmöglichkeit heute auf etwas über 15 Mark je : Erschwerend in diesem Jahre sei noch, daß durch ‘die nasse Witterung und die im Frühjahr eintretende Kälte Kartoffeln sehr herabgeseßt sei. seinen landwirtschaftlihen

elohnung erhalte.

S epu E - E Ci Ri D Tap ah Depu Lz) K 7 G E var ia, A ch0) He d R wid E B R P x A Le L e Deer A Ai A Kir ind i i 3 t R E D L Aer nte S da e E A, Y Tee e 4 A A B B A e URR I O A RA e

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Ferner wird das

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dilfsmaßnahmen auch von

gesezt werden. Der Redner

[U L 01 Das bedeute keine Subventionspolitik.

Tonne gesunken.

der Stärkegehalt der Vorwurf müsse er (Redner) aber au Berufsgenossenshaften machen. Die Qualität der nah den Groß- tädten gelieferten Kartoffeln entsprehe sehr oft berechti prüchhen niht. Die Märkte würden- ganz regellos belie sei ein Unglück, daß die Kartoffelpreise hier in Berlin und nicht in der Provinz gemaht würden. ch eine große Masse unerwünschter Elemente eingedrängt, die urch ihren Kettenhandel den Erzeuger wie auch den ehrlichen Händler schädigen. belgishen Kartoffelbaus müsse ausgeglichen i

In den Kartoffelhandel habe

Der klimatishe Vorteil des holländischen und ur geseßgeberishe Maßnahmen L i Kartoffelsorten Deutschland müsse verschwinden, sie trage nur zur Verwirrung . Ge mehr wir uns, so betont der Redner, Triebstoffe für unsere Motoren aus der Erzeugung des deutshen Ackers her- ellen, um so mehr dient man der Minderung und Behebung er Agrarnot, besonders des Kartoffelbaues. eute die Benzin- und Benzolkon ernen, zunächst die Produktion Volksgenossen zu verbrauhen.

Leider dominieren l Das deutsche Volk ines landwirtshaftlihen l Man lôßt aber die deutschen Waren liegen und verbraucht die fremden und vershleudert da- durch täglih ungeheure Summen an das Ausland. brauchen wir täglich für 378 000 Mark ausländishes Gemüse, für 148 000 Mark ausländishes Obst, für 230 000 Mark Apfel- ten, für 132 000 Mark Bananen, für 550000 Mark Milch, Käse, für 770 000 Mark Eier und für 180000 Mark Südwein Die Preisverteuerer sißen niht in derx deut- t Der Redner fordert zum Sch ührung eines Handelsflassensystems für Kartoffeln, Spiritus zu Treibstoffen bis

aus dem Auslande. hen Landwirtschaft. fofortige Einf tärferen Beimischungs8zwang von u 25% und billige Kreditgewährung für Veredelungsanstalten ür landwirtshaftlihe Erzeugnisse. Landwirts sumentenpolitik.

luß vor allem

( gn Die beste Politik für den aftlihen Erzeuger sei zugleih eine vernünftige Kon-

Landivirtschaft, Dr. Dr. Steiger: Meine Damen und Herren, die Beantwor- tung der beiden Großen Anfragen führt uns mitten hinein in den Komplex der Notlage unserer Landwirtschaft, Wix kommen damit zur Agrarkrise und wollen dabei bedenken, daß sie sich niht bloß auf Deutschland beschränkt, sondern daß man von einer Welt» Im fernen Osten is, teilweise unter Zwang, Jm Norden und Süden von-

und Forsten

agrarfkrise spricht. der Verbrauch wesentlih gesenkt. uns, im Westen bis nach Amerika ist die Erzeugung ungewöhnlich gesteigert. Die Folge davon ist, daß die Preise auf dem Weltmarkt in einer Weise gesunken sind, die vorher niemand angenommen hat. Der Weltmarktpreis für Weizen beträgt gegenwärtig 120 M für die Tonne, für Roggen 66,50 Æ, für Gerste 61,50 A und wir - wissen, daß die Erzeugungskosten im Auslande noch in viel ftärfkerem Maße gesenkt worden sind. Vor wenigen Fahren kamen unsere Professoren und Sachverständigen aus Amerika zurück und haben erflärt, wir brauhten niht zu besorgen, daß uns Nord- amerika noch eine besondere Konkurrenz auf dem Getreidemarkt mache; denn der Lohnanteil an den Produktionskosten sei {hon jeßt so hoch, daß ein weiterer Wettbewerb mit Deutschland und Europa überhaupt unmögli sei.

Es kam anders, Der Mäh-

Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 268 vom 15, November 1930. S. 2,

dresher, der in Amerika shon länger bekannt ist, wurde in den leßten ahren dermaßen vervollklommnet, daß der Weizen zu einem Preise von 3 bis 4 A in Amerika er- zeugt wird, während er bei“ uns ungefähr 10 bis 12 M koste. Das alles hat dahin geführt, daß man selbst in Nordamerika zu Stüßung38maßnahmen für die Landwirtschaft geshritten ist. Es muß festgestellt werden, daß sih auch in Deutsch- land das Verständnis für die Lage der Landwirtschaft in den breitesten Schichten gezeigt hat, so daß man zu Stüßungsmaß- nahmen in einem Umfange gekommen ist, wie es noch vor wenigen Fahren keiner angenommen hat. Es ist doch bezeihnend, daß im leßten Fahre eine Reichsregierung, in der die Sozialdemokratie führend war, Richtpreise für Getreide und Vieh in einer Hähe aufgestellt hat, die durhaus den Anforderungen der Landwirtschaft entspriht. Daraus muß aber doch wohl der Schluß gezogen wer- den, daß nit die Politik an sich die Ursahe unserer Lage ist, sondern daß sie irgendwoanders gesuht werden muß. Und das kann nur der verlorene Krieg sein, der uns in unmögliher Weise belastet hat, niht nur in Form der Young-Lasten, sondern es hat schon viel früher angefangen. Die Belastungen haben angefangen mit dem Kriege überhaupt, haben ih dann fortgeseßt durch die Fnflation und noch einmal durch die Stabilisierung der Mark, während auf der andern Seite die Siegerstaaten die bekannten Vorteile hatten, und diejenigen, die am Kriege nicht beteiligt waren, sih bereihern konnten. Nicht bloß während der Kriegs- zeit, sondern auch nachher konnten sie sih technisch vervollkommnen und sich Absaßzorganisationen in solcher Weise schaffen, daß sie uns in der Tat weit überlegen sind. So kann man es verstehen, daß die Verschuldung in Deutschland immer mehr zugenommen hat. Das Jnstitut für Konjunkturforshung hat festgestellt, daß die Ver- shuldung im ersten halben Jahre d. J. wiederum um 400 Mil- lionen zugenommen hat. Wir müssen also erkennen, daß die Mei- nung, wir hätten shon den Höhepunkt überschritten, durhaus nit zutrifft. Diese größere Vershuldung verteilt sich einmal auf Realkredite und sodann auf die Personalkredite.

Die Realkredite haben von 4,1 auf 4,2 Milliarden, die kurz- fristigen Kredite von 2,8 auf 3,2 Milliarden zugenommen. Sie werden fragen, wie es mögli sei, daß die kurzfristigen Kredite in dieser Zeit in so hohem Maße zugenommen haben, wo wir doch, wie wir alle wissen, keine Zunahme in der Verwendung künstliher Düngemittel zu verzeihnen hatten, wo wir im Gegen- teil weniger Stickstoff verwandt haben und die Maschinenindustrie mit Recht darüber klagt, daß die Landwirtshaft im Verhältnis zu früher ein so s{hlechter Abnehmer sei. Der Grund liegt wo- anders. Er liegt darin, daß die Landwirtschaft eben die Zinsen nicht mehr aufbringen kann, die sie tragen muß, und daß infolge- dessen diese Zinsen die Veranlassung zu neuer Vershüldung sind. Die Landwirtschaft sieht einer neuen Belastung dur die Zinsen der Aufwertungshypotheken, die zum 1. Januar 1932 erfolgen muß, entgegen. Reichsregierung und Reichsrat habew im De- zember d. J. die Höhe des Zinssaßzes festzustellen. Die Meinungen über die Höhe gehen auseinander. Diejenigen, die am wenigsten nennen, sagen 6 vH; es werden aber auch 7 vH und 7,5 vH vor- geshlagen. Wenn man nur 7 vH nimmt, beträgt {hon die Er- höhung für die Landwirtshaft nicht weniger als 38 Millionen jährlih. (Hört, hört! rets.) Sie wollen daraus entnehmen, wie wichtig auch dieser Punkt für die Lasten der Landwirtschaft in der Zukunft ist.

Fn bezug auf den Realkredit muß ih nun leider feststellen, daß sih die Sparkassen niht mehr in dem Umfange wie früher an diefer Art des Kredits beteiligen. Sie haben von der Gesamt- realverschuldung nur noh eine Beteiligung von 23 vH gegenüber 38 vH früher. (Hört, hört! rechts.) Man hat die Landwirtschaft wohl verlassen, weil man in anderer Richtung eine größere Rente fand: einmal in der Beleihung städtischer Grundstücke und \o- dann in der Finanzierung kommunaler Veranstaltungen. Die Landschaften sind von 32 auf 24 vH zurückgegangen. Dagegen sind die anderen öffentlih-rehtlihen Kreditinstitute von 17 auf 26 vH und die Hypothekenbanken von 10 auf 18 vH gestiegen. Es ist besonders interessant, daß die Hypothekenbanken sich nun mit einem solhen Betrag in die Realkredite der Landwirtschaft hineingeschoben haben. Vor dem Kriege wußte man im Westen kaum etwas davon, daß Hypothekenbanken landwirtschaftliche Objekte beleihen; und nach dem Kriege war nur der Osten daran {wach beteiligt. Und nun sehen wir, daß jeßt die Hypotheken- banken nicht weniger als 730 Millionen Reichsmark an landwirt- schaftlichen Hypotheken ausgegeben haben. Es liegt nahe, die Vermutung auszusprechen und den Wunsch zu hegen, daß ange- sihts der Konzentrationsbewegung bei den Hypothekenbanken diese sich in Zukunft noch stärker als bisher dem landwirtschaft- lichen Kredit zuwenden möchten. JFch spreche diesen Wunsch ganz besonders mit Rücksiht auf die Siedlung aus.

Es ist erfreulih, daß die öffentlih-rechtlichen Kreditinstitute, die Landesbanken und die Landeskreditanstalten, in der leßten Zeit cin solhes Verständnis für den landwixtschaftlihen Kredit auf- gebracht haben, daß ihre Beteiligung von 17 auf 26 % gestiegen ist, und sie damit sogac die Landschaften übertreffen, die es nur auf 24 9 gebracht haben. Fch bedauere es sehr, daß die Land- schaften diese Entwicklung genommen haben, und zwar deshalb, weil dieser Kredit zwangsweise ein Tilgungskredit, ein Amorti- sationskredit ist eine Form, die wiEin der Landwirtschaft ganz besonders wünschen und verlangen. Andererseits ist nicht zu vershweigen, daß die Landschaften sich allerdings insofern nicht auf der Höhe gehalten haben, als sie es niht wie die Hypotheken- banken vermieden haben, Kutsshwankungen hintanzuhalten. Sie haben sih eben mehr der Emission zugewandt und haben die Kurspflege, jenes rein geshäftlihe Moment, zu ihrem Schaden mehr zurüdcktreten lassen. Da die Landschaften dec Aufsicht des Landwirtschaftsministeviums unterstehen, habe ih in leyter Zeit mit allem Nachdruck darauf hingewiesen, daß die Landschaften in ihrem eigenen Fnteresse hîer Wandel schaffen müssen. Es ist übrigens festzustellen, daß gerade die Grundsätze der Landschaften in bezug auf die Taxation nicht so sind, wie man es häufig hört, nämlich, als ob sie gänzli veraltet wären. Etwa vor 20 Fahren hat mir Geheimvat Areboe, dex damals bei dex Neu- und Kur- märkischen Ritterschaft war, diese Gruudsägze gesandt, die er auf- gestellt hatte, um eine elastische Taxation herbeizuführen, die alle Momente bereinigen sollte. Gerade diese Grundsätze, die Geheim- rat Aveboe damals aufgestellt hat, haben bei den Landschaften eine

nisterium gewesen is, das [hon im leßten Herbst beantragt hat, E goll auf Futtergerste auf 5 Æ erhöht wurde —, zu einer ß als eigentli die Parteien noch nicht den Mut dazu besessen  Das hervorzuheben und festzustellen, ist mir von be- rer Wichtigkeit. Nun haben wir einen Zoll von 12 A. Aber dieser Zoll von » A4 hat den Erfolg, den wir haben wollten: die Verfütterung " : Roggen zu begünstigen, niht gehabt, und man versucht nun E anderen Weg, den Weg nämlich, daß man den durch Eosin czrbten Roggen den Mästern zu einem bestimmten Preise gibt. j i ( ) 0 E tonme nachher noch darauf zurück —, wobei sie dann für wiht darauf, daß sie niht über einen Binsfuß t , nen Zentner Roggen noh für 75 Pfund Roggen plus 25 Pfund hinausgehen. | irtoffelflocken die Berechtigung erhalten, einen Zentner Gerste In bezug auf den Personalkredit habe ih berei t zu 12 M, sondern zu 6 Æ einzuführen. hingewiesen, in welher Weise der kurzfristige Kredit zug Wie gestaltet sich nun das Rechenexempel? Wenn ich eine L E E Mile nun di: U „ne fesnmegie 5 E Se. g Ne ge mi el eine ondere Holle. g. Vr. Schif Tiate Gerste nehme, jo wende 1 D, auf, und wenn i richtig!) Diese Wechselkredite sind erst von der Reit _ den Preis von einer Tonne nicht zollverbilligter Gerste da- d Denhenfasen, gui Pu fe v t nul Ä ct dene 17 L Min wetten Gi Per oe med Jr r Nentenbey „väat pro Zentner . ohne weiter anstalt und erst in dritter Linie dur die Preußenkasse E s: wenn der Landwirt für Eosinroggen 170 bezahlen worden. Die Rentenbankkreditanstalt hat mir mitgeteilt „M 1 ir seinen eigenen Roggen aber im Höchstfall 150 M be- Düngewechsel erst am 15. Dezember fällig werden und bj E A für diesen Betrag auch Roggen kaufen kann, so über- keine Anträge auf Prolougation eingegangen seien. (Hör gt er sich, ob er auf diesen Vorschlag eingehen soll. So kommt ifitilee Le} Veit B Sev E E m B, ned die B0 000 4. betvlat, une ! i 1 . (Heiterkeit ftober eingeführt worden ist, 1 rägt, nu E wK&st ay, hin, daß die Verhältnisse in 000 t zollverbilligte Gerste waren, 64 000 t hingegen Zwölfmark- Me E N S en wären. Fm Westen ist in le olsgerste. Dieses Ergebnis hat mi doch überrascht. Jh hatte E eins L ln R E r im Oa) od geglaubt, das Experiment urs sich besser einspielen. s teiligt. Fm Osten ist die L Aidndibe: : A ie gesagt, ich ee nr nh ias van aen i ar U E 4 0” e S den eigenen Roggen nur zu u di eige E U u reise Roggen kaufen kann, wenig geneigt ist, sich auf diese Sache , / man M inzulassen. wechsel ohne weiteres prolongieren kann. - Diese Stella E Frage des Eosinroggens führt mich nun zum Roggen- iveibes, missen füe bie dox Mlogis, Mecivendens E e CURin 2 200000 mee Sei oi, Mee bie ; E : i ndung gesun ten Wirtschaftsjahren un 30 war glei groß, obgleich die Ca E L A s E ta cl Je [e E as e s es ist s artaw, wie n s i en, bei einer bi hei dieser Sachlage die Preise bewegten. ix hatten shwierigen Lage der Landwirtschaft eine gewisse Elastizü E Preis von 210 Æ je Tonne, 1929 von 173 Æ und im März wendig ist. (Abg. Dr. Schiftan: Sehr richtig!) J (A 5. von 143 (. Während des Sommers ist dann der Preis je Hoffnung, daß auch die Preußenkasse nah dieser Rit ah der Stühung auf- und abgegangen, hat sich zwischen 158 und bevehtigten Anforderungen entspricht, und \{öpfe diese ((FWs7 bewegt, und seit dem 16. September hat die Roggenstüßung aus der Tatsache, daß bei den Hochwassershubgebieten [j(Wufgehört; der Preis liegt nun etwa bei einem Betrag von 144 eine Berücksihtigung stattgefunden hat. is 150 f je Tonne. | i Ganz allgemein ist dann bei den Personalkrediten der ÿ Diese Roggenstüßung wird in dex Landwirtschaft verschieden bemängelt worden. Jn der Tat liegt es so, daß das dasz \Meurteilt, Jch bin nah Ostpreußen gekommen, und da haben mir ist, das die Landwirtschaft ungewöhnlih drückt, Jh h Mete Kreise gesagt, sie hätten überhaupt nihts davon gemerkt. vor zwei Jahren in Hannover eine Verhandlung zwi habe das auch in Hannover gehört, habe mich dann bei der Sparkassen und den Spar- und Darlehnskassen herbeigesiMPeutshen Getreide-Handelsgesellschaft selbst erkundigt und dort haben dann in meinem Hause Verhandlungen im Frühjz Mie ja doh nit in der Lage, die gesamte angebotene Menge auf- gefunden, die wiederholt fortgeseßt worden sind und nun (unehmen, und dann müßten sih eben die anderen Mengen nah preußen zu einem Abschluß zwischen den Sparkassen und Met allgemeinen Grundsäßen von Angebot und Nachsrage einen nossenshaften geführt haben, von dem ih glaube, daß | ntsprehenden Preis gefallen lassen. Diese Deduktion ist siherlih 1. Dezember in Kraft treten wird. Ebenso sind bei den f ibtig; aber der Landwirt hört sie idi gee. unult A im Westen Verhandbungen im Gange. So sehr es erwüns E ist aber do nit zu DETTENNEN, diese Ss : ; C : Minen Einfluß auf den Preis auch überhaupt ausgeübt hat; das diese Sache einfah mit einem Federstrich in Ordnung zu li : n ie u ( ets: Das ist ein so müssen Sie einräumen, daß das bei der Verschieden! fir s nit ne n g N best “A der Verhältnisse gar niht möglich ist. Jn Pomnnsff!tes Vergnügen!) Ja, das ist nicht zu bestreiten. Brandenbuxg gibt es zwei Sorten von Schuldnern, di F Jh komme nun zu den Vorschlägen, die ih in bezug auf das die keine Zinsen mehr bezahlen können, und ‘die andern, iioggenproblem gemacht habe. Schon im September 6h noch eben Zinsen zahlen können. (Zuruf rechts: Und darm ahres habe ich in München auf der Tagung des rge i Land- gehen!) So ist es natürli, daß die ganzen Provisionen (ttshaftsrats gesagt, daß ih es für rihtig halten würde, wenn ; i h ; ; an dem Weizenmehl 10 vH Roggenmehl zumischte. Jh habe noch hinaufgeladen werden, und so entstehen dann die E : Z i î Gi j i ; : ersuche in den meiner Verwaltung unterstehenden Müllerei- und lichen Beträge, von denen man mit Recht sagen kann, daß s iderotinfti L l Diese Versuche nit geleistet werden können. Aber seien wir uns klar: (tereinstituten in der Seestraße magen lassen. Die

j s Z E ; » / Mcben ergeben, daß einmal vom Standpunkt des Bäckers aus wir weltwirtshaftlich und weltpolitisch die gegenwärtig ven ergeben, j haben, solánge die Kapitalflucht aaa, solange Bie Vir den eine solche PErienng ven Bigtes leine, Bedenien i ere krise vorhanden ist, solange wird auch der allgemeine Men sind. (Hört, hört! rets.) Das Brot selbst zeigt auch, daß nicht heruntergehen. Daraus geht hervor, daß wir sll E Veshaffenheit, sein Geruch 109 Gemar L gten Ae größte JFnteresse an der allgemeinen Ordnung der 1 sen, das diese Zumishung nit hatte, keine Vershiedenzet! habén ng Misweist, Würde man dem entsprochen haben, dann würde man Zu dieser Kreditkrise tritt aber noch die Absatkrj M tnem Jahre auf diese Weise 500 000 t mit dem Weizen zum weniger beim Weizen, denn da ist das Problem dadur (l e E E n Siena as R oe C L : Ï J vensoviel gewesen, als jeßt durch die StußzungSatUon, na T Ub És fon ut ati Ee R eer Ae „Winter Aufwendung erheblicher Reichsmittel, aufgenommen werden h Miißte, Dadurch hat man eine Preisbewegung geschaffen, die vot Ï

ies L 4 ¿ ; i be dann weiter eingegriffen, indem ih die Roggen- markt völlig losgelöst ist. Wir haben einen Preis von 20K Jh ha : L S it T und der Weltmarktpreis ist 120 Mark. topaganda mit der Roggenfibel einleitete. Sie finden in ihr

x Lit aat a ¿ un niht die Bezeichnung: herausgegeben vou Landwirtschafts- l i mishung N ninifto-; Lane auA :

in Piege: Arg agt mgn a N in sterium, Das ist absichtlich unterblieben. L A O e als Reichstagsabgeordneter seinerzeit gehört habe, um 1 ct Gen Que RN Pra gas G ang O e möchte sagen, zwei- bis dreijährigen Verhandlungen ;u O es steht in einer solhen Druckschrift: ns en gebnis zu E daß das geschehen muß. Man- sieht E, andwirtschaftsministerium, dann denkt mancher ei: ah, 1e will doc alles leine, Zeit Lesen, eke ide! M de tsimden Dektwessan dex Ahouries. Am Gen Be kann nicht alles so ohne weiteres erreichen. (Lachen ! i Ven nis ausfomutn qu lassen, aben M E Fenw- Fa, meine Herren, Sie lachen. Das isst ganz una L tung weggelassen, Es our nar aber interessant, ny E Uebers Knie können Sie überhaupt nichts brechen s Ge WRIESs Ie, Sal Jerane Dieje Dg das versuchen, dann gehen Sie kaputt. (Zuruf rechts: Ei N Möglichkeit gebe, Be Es E GUaMes Weije er diese habea keine Both -— Dec-Viciwand ziied: Mats ar E L ARYGGihen Bar Lie S denn über die Zeit bestimmen niht wir. (Sehr richtig! "W J habe dann weiter die Regierungspräsidenten angewiesen, Sozialdemokratishen Partei. Zuruf.) Das hat aud N sie fortlaufend für die. Roggenpropaganda besorgt sind. 2 nichts zu tun. Jh habe Jhnen im Gegenteil bewiesen “Fit i Zeit gehen die Berichte der Regierungspräfidenten ein, un das haben Sie doch siher gehört —, daß gerade unsel!t j s feststellen, daß sie sich dieser Aufgabe mit einer ganz wärtige Lage mit Politik nichts zu tun hat. (Zuruf e Sorgfalt hingeben. Allerdings En e Ga Sozialdemokratishen Partei.) Das begreifen die derts ehabt a L ONE Ss das anscheinend nit den g

Jch mache weiter aufmerksam auf die Verhältnisse ® ' 2 ¿ ATER Versie. Hier müssen Sie wohl untersgeiden zien d ee a RUEI Lei Saale ceiettiher teerden fis, erste und der Futtergerste. Bei der Braugerste [in habe d; A Ar ; i Gib die L R agA der Laa tzfais ents f as Ergebnisse in kurzen Regepten Vaemogen wo i e Wir br H 6 Bt bus der O. 6 in Hunderttausenden von Exemplaren in Pre t Leim e m L Ld ven bid Povvcni N alien Wle 0b au a vqie Erfolg Wee. Die ezeihnungen. Es ist notwendig, daß wir die Pr ; E iter Ö Das ist iu Forderung, die DE gerade vom Standpu® “Su mit Roggenfütterung an Rindvieh werden weiter fort reußishen Landwirtschaft aus durchaus erheben müssen. i : j Is bigta auf de Seba Mrde wie Sie wL D M d Br, 4 ans Ute 16 größten Widersprüche. Beso ukzed beunruhigt sind die Mi E auf Weizen oder Futterpflanzen! iese G 1g Ee Nordwesten Preußens. (Sehr richtig!) Aber in dieser A m Frühjahr aufgeworfen, ih habe die Vörsizende1

‘6e M dwirtschaftskammern zu mir gerufen und mit ihnen die An- Es E nun auch wiederholen, daß es das preußis) "Welegenheit besprochen. Darüber können wir gar nit im Zweifel

weitgehende Anwendung gefunden, so daß man {on io die Landschaften entsprehen wegen der Sicherheit auf j Seite und wegen der Elastizität ihrer Taxationen, ibre säße, auf der anderen Seite nicht nur den Jute, Gläubiger, sondern auch den Fnteressen der Schuldner « auf die Zins\äße müssen wir allerdings mit Bedauern d daß die Landschaften der ganzen Bewegung erst folg Vor dem Kriege war es noch so, daß die Landschaft rationsfredite, d. h. Kredite zu einem „niedrigen Zins: konntên. Das ist jeßt vorbei. Feht müssen si die Qa in den ganzen Geldmarkt einfügen, und ih lege meiner,

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sein: wollen wir auf die Dauer zur Ordnung kommen, dann dürfen wir dort, wo man Weizen bauen kann, keinen Roggen bauen. (Sehr richtig!) Es ist ja natürlich von niemandem empfohlen worden, daß man auf Sandboden Weizen bauen soll. (Abg. Dr. Schistan: Na, na!) Dann müssen Sie sih an die- jenigen wenden, die es Fhnen gesagt haben. Jch kann nur er- klären: wer fo étwas empfiehlt, versteht von der Sache nichts. Sehr richtig!) Aber wir gehen jeßt einen Schritt weiter und haben in der Grenzmark auf Böden, die im Untergrunde Lehm haben, in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer die Ausdehnung des Futterbaues eingeleitet, und zwar wird fie durch die Unterfuhungen von Professor Könekamp von der Lehr- und Forschungsanstali in Landsberg und auf der anderen Seite von Professor Brandt betrieben, der die Frage der Milchvecrwertung bearbeitet. So hoffen wir, an einem großen Beifpiel zu zeigen, ivie man auch im Osten unter Umständen zu einer Umstellung fommen fann. Als Regel wird das unter keinen Umständen im Osten gelten können; man kann dort nur Futter bauen, wo man eben Lehm im Untergrunde hat; fonst ist gar nichts zu machen. (Sehr richtig!)

Das Roggenproblem führt mich dann selbst zum Kartoffsel- problem; denn Roggen und Kartoffeln sind die beiden Pflanzen, die im Osten das Rückgrat der Landwirtschaft bilden. rihtig!) Die Ernte hat im Jahre 1928 41 Millionen Tonnen betragen, im Jahre 1929 40 Millionen, und nun haben wir eine Rekordernte von 44 Millionen Tonnen. Viel mehr, als die Ernten gestiegen sind, find die Preise gesunken: von 61,4 f je Tonne im Wirtschaftsjahr 1928/29 auf 54,27 im nächsten Jahre, und jeßt im September auf 29,8 K die Tonne. (Hört, hört!) Das ist in der Tat ein Preis, von dem man sagen muß: er liegt unter den Gestehungskosten.

Die Verwertung der Kartoffeln geschieht zunächst einmal auf Wenn ih damit anfange, dann geschieht es nicht deshalb, weil etwa diese Verwertung die größte Bedeutung hätte; sie hat nämlich die geringste Bedeutung. Allerdings, obglei sie die geringste Bedeutung hat, hat sie doch nah der Richtung eine Bedeutung, daß sie die Spiyen wegnimmt und damit den Markt entlastet, und das einmal dur die Kartoffeltrocknung, nur i} hier der Fehler, daß wir noch kein Verfahren haben, das pro Zentner nur soviel Trocknungskosten verlangt, als wir wirtshaftlich tragen können. Aus dem Grunde kann man auch der Errichtung neuer Fabriken nur mit -einer gewissen Behutsamkeit nähertreten. lastung des Flockenmarktes 380 000 Doppelzentner auf Lager ge- nommen, es hat weiter in Aussicht gestellt, daß es noch 2,2 Mil- lionen Doppelzentner aufnehmen will.

Neben der Kartoffeltrocknung steht die Herstellung von Kartoffelstärke. Die Mainzena-Werke in Barby haben sih bereit erklärt, 200 000 Dz. Stärke zu einem Preise abzunehmen, der nah meiner Ansicht recht günstig ist, nämlih zu 1,50 Æ pro Zentner Dafür erhalten fie dann das Recht, monatlih 6000 Tonnen Mais zu einem HZollsaß vou 25 K einzuführen, wobei sie je Tonne 7 Æ Gebühr an die Monopolverwaltung abzuführen

liefern. Aber ohne dem geht es nicht. Wir müssen diese Marken- bewegung forrsehen, denn wir brauchen sie, um endlih zu Stan- dards auf Grund des Handelsklassengeseßes zu gelangen. werden wir auch eiuige Ordnung in den Kartoffelmarkt- bringen. Eine Beimischung von Kartoffelmehl zu Roggen- und Weizen- gebäck ist ja nichts Neues. Sie wird ja auf dem Lande immer gemacht, insbesondere zu Ostern usw. allgemein geschehen! (Sehr richtig!) Und wenn 2,5 bis 3 vH bei- gemengt würden, hätten wir den guten Vorteil daß wix den Weizenbestand strecken würden (sehr rihtig!) und andererseits den Kartoffelbestand um etwa eine bis zwei Millionen Tonnen erleichtern, ein Verfahren, das nach beiden Richtungen als er- wünscht bezeihnet werden kann.

Der Schwerpunkt liegt aber nicht in der menschlihen Er- nährung, sondern bei der Verfütterung. Man darf annehmen, daß o der erzielten Menge verfüttert wird. Wesentlich ist es nun, die Kartoffeln in eine Form zu bringen, so daß die Ver- fütterung auf die Dauer möglich ist, d. h. sie einzusäuern. diesem Grunde habe ih seit mehreren Fahren der Frage der Ein- säuerungsgruben meine Sorgfalt zugewandt. betriebe ist die Sache s{wierig, denn das Dämpfen is nicht so einfach, insbesondere wenn ih keinen Dampferzeuger habe. habe deshalb vor wenigen Wochen 10 Dämpfaggregate aufstellen lassen, von denen 3 in Brandenburg, 2 in Ostpreußen, Pommern, je einer in dexr Grenzmark, Nieder- und Oberschlesien Ein Aggregat besteht aus Lokomobile, Waschs Sie wandern von Ort zu Ort. Fn 30 Minuten is die Dämpfung vollendet, und der Landwirt nimmt die Kartoffeln mit. Sache isst in erster Linie gedaht für die kleinbäuerlihen Be- triebe. Die Mittel habe ih den Ueberschüssen der Grundvers Jch habe 100000 Mark verwandt. Die Kolonnen habeu einen solhen Anklang gefunden, daß fogar Hannover, was ih nicht glaubte, beantragt hat, ein Aggregat aufzustellen, und für Brandenburg und die Grenzmark hat man ein weiteres Aggregat verlangt. der Meinung bin, daß man eine solhe Sache als staatliche Regie betreiben soll. Jch will weiter nihts machen als ein Beispiel geben, ich will zeigen, daß hier ein Verfahren besteht, um die Kartoffeln vom Hof herunterzubringen in einer Form, daß sie den Markt nicht belasten und doch nicht verlorengehen. glaube, daß dieser Vorgang Veranlassung geben wird, daß sich Genossenschaften bilden, daß Gemeinden das habe ih auch \chon gehört solche Aggregate aufstellen, und daß es auth Dantit die Landwirte an das Bezahlen gewöhnt werden, wurden die Dampfkolonnen nicht unentgeltlich, sondern für eine kleine Gebühr bereitgestellt.

Nun werden Sie mir eins entgegenhalten: wenn das ge- schieht, dann werden ganz siher sich die Shweine vermehren. Das ist richtig; es kann keinem Zweifel unterliegen, daß, wenn die Einsäuerung allgemein durchgeführt wird, das zux Ver- mehrung %c Schweinezahl führt. durch abwenden, daß wir niht mehr die fetten, schweren Schweine an den Markt bringen, sondern nux Schweine im Gewicht von rund 180 Pfund, und diese Shweine zu mästen und zu züchten, dafür werden seit längerer Zeit Versuche in den meiner Vertwal- tung unterstehenden Anstalten angestellt.

Es war meine Aufgabe, darauf zu antworten, was das Staatsministerium in bezug auf die Beseitigung und Milderung der Notlage getan hat; aber Sie haben auch entnommen, daß diese Aufgabe das Staatsministerium allein nicht bewältigen kann, daß es nux möglich ist, durch die Mitwirkung der Landwirt- haft selber, des einzelnen Landwirts und der von der Landwirt» haft gebildeten Selbsthilfeorganisationen.

Die sozialdemokratishe Große Anfrage über die Gefähr- dung der aus öffentlichen Mitteln und aus der Anleihe der Landesbankenzentrale A.-G. an ostpreußishe Landwirte ge- währien Umschuldungshypotheken beantwortet ein

Regierungsvertreter, wie folgt: Nah dem Stande vom 30. September 1930 sind für die Provinz Of ¿weitstellige Hypothekarkredite 91 592800 RM bewi Hiervon stammen aus Mitteln der Ostpreußenhil im Gesch vom 18. Mai y 60 912 800 RM und aus Mitteln der Anleihe der Landesbanken- entrale 30680000 RM. Daneben sind an Pächterkrediten 025 400 RM und an Kleinbauern- und Kleinpächterkreditew 13645 213 RM gewährt worden. Von dem Hypothekarkredit ent- fallen auf die einzelnen BetriebSgrö Klaffe bis 20 ha 3407 7560 RM, 23 193 400 RM, Klasfe Klasse über 200 ha 14 ind an Umschuldungshypothek Staat und Provinz) in An Reichsmark ausgefallen. theken als gefährdet anzusehen iherung der Ums u abe des Gesetzes vom 18, Mai 1929 ührungsbestimmungen Vorsorge getroffen.

Die weitere Große Anfrag Verwendung

Warum kaun sie nicht

Aber im Klein-

aufgestellt sind. und Dampffässern. faß nimmt 20 Zentner auf.

Ein Dampf-

mögenssteuer entnommen. industriellem Wege.

(Sehr richtig!)

Aber glauben Sie nicht, daß ih

Das Reich hat zur Ent-

Private tun.

Kartoffeln. ( Diese Folge müssen wir da-

Was dann die Verwendung von Kartoffeln zu Spiritus ans geht, so brauche ich in diesem hohen Hause über die Bedeutung der Brennereien auf diesen leichten Böden kein Wort zu ver- Sie sind in der Tat weit und breit die Grundlage für (Sehr rihtig!)) Was der Zuckerrübenbau auf unsern guten Böden ist, das ist die Brennerei auf den s{lechten, sandigen Böden. (Sehr richtig!)

Es ist nun das Kontingent auf 70 vH erhöht, nicht ohne Wider- stand der Monopolverwaltung, die ja von ihrem Standpunkt aus mit Recht darauf hingewiesen hat, daß sie shon jeÿt 1,5 Mil- Dessen ungeachtet habe ih bei dem Herrn Reichsfinanzminister eine Erhöhung des Kontingents be- antragt und dabei den Berit der Landwirtschaftskammer von Oberschlesien beigefügt, der in besonders überzeugender Art nach- weist, daß unter den dortigen Verhältnissen ein stärkerer Ver- brau von Kartoffeln für Brennereizwecke erfolgen muß.

Eine offene Frage is einmal die Hinzufügung von Spiritus zu Treibstoffen und andererseits die Frage des Uebernahmepreises. Dex Uebernahmepreis, um zunächst von dem zu sprechen, ist gegen- über dem leßten Jahre gesenkt worden. ‘Das is nur recht. Wir find dabei, alle unsere Preise zu senken. Dann muß auch der Preis, der für Branntwein bei der Uebernahme erfolgt, gesenkt werden. Aber die Senkung in diesem Umfange ist doch meiner Ansicht nach zu stark. Wenn man den Preis von 63 auf 51 M - senkt, so geht das doch über die Spanne hinaus, die man sonst an- zuwenden pflegt. Jch habe mi daher dahin ausgesprochen, daß wir etwas mehr in dex Mitte bleiben, und daß man ihn auf 55 M normiert. (Sehr richtig!) e

Was nun den Streit bezügli der Zumishung von Spiritus zu dem Treibstoff anlangt, so sind wir uns darüber im flaren, daß die Landwirtschaft in diesex Forderung einem getvaltigen Gegner, kräftig an Kapital, von Bedeutung in der Wirtschaft, sich Dessen ungeachtet bin ih der Meinung, daß es April an, wie es beabsichtigt ist, die Zumischung von 2,5 auf 314 vH erhöht. Man kann es ruhig weiter erhöhen. Wie hoch, darüber möchte ih nicht sprechen, denn das ist eine Frage, die doch noch einer Untersuchung bedarf. Aller- dings ist der Hinweis, daß andere Länder schon sehx weit gegangen die Entgegnungen der Befiyer von u nehmen sind, wie sie es darstellen. Auf alle Fälle ist aber, mag kommen, was will, die Verwen- eln in dex Jndustrie beshränkt. x Verwertung für den Menschen und für das eln ift niht zu bestreiten, ondern es ist auch

lionen h1 auf Lager hat.

reußen als gt worden. e 1927 und aus

1929 bereitgestellten Mitteln

enklassen folgende Beträge: lasse über 20 bis 100 über 100 bis 200 ha 20 582650 RM, 409 000 RM. Bis zum 15. Augusi 1930 en, für welche die Bürgen (Reich, ruch genommen werden, 2 141 095 e Beträge an UmschuldungShypo- fih zahlenmäßig nit ngshypotheken ijt nah

und der dazu ergangenen

e der Sozialdemokraten über

landwirtshaftlichen Umschuldungskredite im Kreise Schlawe in Pommern wird folgendermaßen beantwortet:

Jn den Kreis Schlatve \{huldungskredite hiervon 275 000 : Üeber die Bewilligung von Um Landwirtschaftlihe Kreisverein, u befinden. M zugeflossen. De klärung dafür, daß der bäuerlih erhalten habe, darin finden zu im nördlichen Teile des Kreies und zu dem wohlhabe höre, währe ; sahe den südlihen Teil des Kreis nehme. Bei der jebt eingeleiteten Osth dafür eingetreten, daß die vorzugsSwei bedürfnisses einzelner Bestihgrößenklassen Besitgrößenklassen nah Möglichkeit ausgeg

Die sozialdemokratishe Große Anf Begünstigun tungen da antwortet der

gegenübersieht. nicht genügt, wenn man vom 1.

ind insgesamt 412200 RM Um- uf den Großgrundbesiß entfallen M, auf die 3 höchsten Darlehn 000 R {chuldungskrediten hat j sondern der provinzielle Kredit- lihen Betrieben sind insgesamt Der Oberpräfident glaubt, eime Er- e Besiß, absolut ges t sollen, daß der bäuerli uten: Boden ang ihen Besiß der nd der Großgrundbesiß in der Haupt- es mit leihten Böden ein- ist die Staatsregierung e Befriedigung des Kredit. 1 ungunusten anderer ichen würde.

rage wegen a! Familien Ostpreußenhilfe be- svertveter folgendermaßen: werden find der Staatêregierung der Oftstelle Verhandlungen, um chen dex ostpreußischen erg zu ermöglichen.

hatte nit der

Den bauer

sind, ein Beweis dafür, daß Motoren doch nicht so ernst

ehen, weniger

Der Shhwer-

dung von Kartoff punkt liegt bei de Tier. Jn Bézug auf die Speisekartoff : daß nit bloß der Markt fest organisiert ist, \ so, daß sie niht den Anforderungen Waggons hier auf as anzusehen, daß Treu und

ndsten bäue

die Anlieferung heute Wer einmal, wenn Hunderte von den Bahnhöfen stehen, sich die Mühe nimmt, d was geliefert wird, der wixd mix einräumen, da) t mehr im höhsten Maße Befriedigung finden. (Sehc Beziehung zu ei erheblihen Mitteln die Marken- Aber Sie glauben gar nicht, mit Es is außerordentli dahin zu bringen, eine einheitlihe Marke gu

Glauben nih rihtig!) Wir müssen in dieser kommen. Deshalb habe ih mit bewegung im Westen begünstigt. welchem geringen Er {hwer, die Landwirte

ner Aenderung

gierun Die hier geschilderten Besch eit s{chweben bei deihlihes 8 Landschaft und der

usammenarbeiten zwi andstelle in Königs

folg es’ geschehen ist.