1930 / 299 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 299 vom 23. Dezember 1930. S. 2.

in Preußèn zur Verfügung zu stellen. Die Auf- wendungen, die die Rationalisierung man könnte zum Teil ja au sagen: die Sanierung des Genossenschastswesens in Preußen und im ganzen Reih die Preußenkasse dient ja dem Genossenschastswesen im ganzen Reih erfordert, belaufen si auf 80 bis 90 Millionen (hört, hört !), eine ers<re>ende Summe.

[haftswesens

Hiervon sind aus den Fonds der Reichsregierung 25 Millionen |

und aus Mitteln der Rentenbankfreditansta:t 20 Millionen ent- nommen. Der Rest muß von der Preußenkafse getragen werden und kann von ihr nur deéhalb getragen werden, weil wir den preußischen Kapitalanteil an der Preußenkasse seinerzeit um den namhaften Betrag erhöht haben. Diese Aufwendungen der

Preußenkasse kamen ja auch bereits in den Abschreibungen des |

Vorjahres zum Ausdru> und! werden 1n den Abschreibungen der weiteren Fahre zum Auëdru> kommen. Es is also so, daß aus Mitteln der Preußenkasse und des Preußishen Staates etwa die Hälfte dessen aufgebraht wird, was überhaupt zur Rationali- sierung des Genossenshaftswesens ausgewandt werden muß.

Jh habe sodann no< die Große Anfrage Der Abgeordneten Stendel, Heimann usw. über die Unterstühung von Zeitungsunternehmungen in Preußen zu beantworten. Jch habe hierzu folgendes zu sagen. Noch jede Reichsregierung, in welher Zusammenseßung au< immer, und jede Preußische Regierung, in welcher Zusammenseßung au<h immer, haben es als ihre Aufgabe betrachtet, die deutshe Presse in den national gefährdeten Grenzgebieten zu stüßen. Das ist ohne jede Berü>- sihigung parteipolitisher Fnteressen geschehen. Die meisten Maßnahmen auf diesém Gebiet sind bereits unter der Amts- führung meines Herrn Amtsvorgängers dur<hgeführt oder ein- geleitet worden. Nähere Angaben über diese Maßnahmen zu machen, ist ohne schwere Gefährdung nationalpolitis<her Fnteressen niht möglich. (Hört, hört!) Jch bin daher nit in der Lage, die gestellten Fragen einzeln zu beantworten, Preußische Staat eine Beteiligung am „Kölner Tageblatt“ er- worben hat. Das ist aber vor Jahrzehnten Jnnenministeriums und im Einvernehmen mit politishen und wirtschaftlichen Kreisen des Rheinlandes geshehen, und zwar des- Halb, weil damals befürhtet werden mußte, daß der Separatismus auf diese Zeitung Einfluß nehmen würde. Meine Damen Und Herren, wix haben niht vor, Engagements dieser Art zu er- weitern, sondern im Gegenteil, wie Haben vor, diese Engagements allmählich abzubauen. Aber was auf diesem Gebiet geshehen ist,

ist niemals aus parteipolitishen Rü>sichten, sondern immer nur |

aus nationalpolitishen Rü>ksichten geschehen.

Nun, meine Damen und Herren, habe i< no< ein paar Worte über die Ausführungen des Herrn Kube zu sagen. Herr Kube ist leider niht hier, Er hat gestern einige Ausführungen über das gemacht, was ih zu Eingang meiner Etatsrede über das Programm der Nationalsozialistishen Deutschen Arbeiter- partei, betreffend Zinsknehtschaft, Hier gesagt Habe. Der Ah- geordnete Kube hat gemeint, daß, wenn einmal seine Partei Hier am Ruder sein würde und seine Parteifreunde die Finanz- verwaltung in Preußen betreuen würden, dies Programm dann sehr s{<hnell durchgeführt werden würde. (Lachen bei der Soziàl- demokratishen Partei.) Jh weiß nicht, meine Damen und Herren, wer nah mir, etwa, wenn der nationalsozialistishe Sieg bei den nächsten Wahlen so stark sein sollte, wie es der Herr Ab- geordnete Kube vorausseßt, das Amt des Finanzministeriums in Preußen zu verwalten haben wird. Das mag Herr Kube sein oder Herr Feder sein oder sonst irgendeiner der Sachverständigen der Nationalsozialistishen Deutschen Arbeiterpartei. Meine Damen und Herren, wos werden wix dann nah dem Programm der Nationalsozialistishen Partei zu exwarten haben? Wenn diese Finanzherrshast der Nationalsozialistischen Partei nicht nur in Preußen, sondern au< im Reich ver- wirkliht werden würde, würden wir zunächst die Verstaat- lihung der Banken zu erwarten haben. Draußen im Lande wird das so dargestellt, als ob der Staat durch die Ver=- staatlihung dieser Banken in den Besiy ungeheurer Kapitalien fommen würde, die ex dex Wirtschaft nunmehr zu einem billigen Zins zur Verfügung stellen könnte. Meine Damen und Herren, die einfahste Betrachtung lehrt, daß dies ein Unsinn ist. (Sehr richtig! im Zentrum und bei der Deutschen Staatspartei.) Denn das Kapital einer Bank ist ja nicht das Kapital der Bank, sondern, wenn Sie etwa die Bilanz einer Bank annehmen und auf jeder Seite eine Summe, sagen wir, von 1 Milliarde feststellen, so gehört von dieser Milliarde bestenfalls ein Betrag von 75 Mil- lionen der Bank als sol<her, den Aktionären an eingezahltem Aktienkapital, an Reserven, die im Laufe der Fahre gewonnen sind. Alles andere, was nun auf der Passivseite des Kapitals der Bank erscheint, ist Kapital, das Spaveinleger in die Bank Hinein- gebraht haben. Der Summe derx Debitoren auf dex Aktivseite entspri<ht zu einem erheblichen Betrage, abgesehen von dem eigenen Kapial der Banken, der Summe der Kreditoren auf der Passivseite. Jn dem Augenbli>, wo diese Banken verstaatlicht sein würden und Herx Kube und Herr Feder das Regiment über die Bank haben würden, in diesem Augenbli> würden diese Kre- ditoren nahezu restlos verschwunden sein; denn mwiemand würde zu diesex Vankführung, die unter politishen Gesichtspunkten stehen würde, no< Vertrauen haben, und es würde gar niht davon die Rede sein können, daß eine solhe Bankleitung in der Lage wäre, das Kapital zu einem geringen Zinsfuß den Debitoren zur Ver- fügung zu stellen. Das also, meine Damen und Herren, ist ein Unsinn.

Die Herren fordern weiter die Verstaatlihung derx Reichsbank, Fh bin mit den Herren vollkommen darin einig, daß es ein befklagenswerter Zustand ist, daß wir dur<h inter- nationale Verträge gebunden sind, dex Reihsbank die Verfassung zu geben, die sie heute hat. Aber, meine Damen und Herren, ob es niht auch dann, wenn wir diese beklagenswerte Bindung nicht zu tragen hätten, sondern wenn wix in der Gestaltung der Ver- waltung der Reichsbank vollkommen frei wären, ratsam sein würde, diesex Reichsbank eine unabhängige Stellung einzuräumen, unabhängig von der politishen Leitung, das ist eine ganz andere Frage. Denn, meine Damen und Herren, die politis<he Herr- schaft einex Regierung, wie au< immer sie zusammengeseßt sein mag, übex cine Vank schließ au< Gefahren in sih. Wir haben das in der Zeit dexr Fuflation erlebt, wo die Shulden des Reihes leßien Endcs nux noh dur< die Ausgabe von ReihéshabweWhseln

Richtig is, daß der |

auf Antrag des |

| bestritten werden konnten, die man dann der Reichsbank auf- | zwang mit dem Erfolge, daß nunmehr die Reichëbank entsprechendë Bankno::u auf der Grundlage diejer Reichsschaßwechsel ausgeben mußte, wodur<h von Tag zu Tag und von Woche zu Woche eine ire Jnflation heraufbes<woren wurde. (Sehr richtig!) Die | Unabhängigkeit anfkleitung von der politishen Leitung ist also eine Notwendigkeit. Jnsofern sind au< die Forderungen, die draußen im Lande einer leihtgläubigen Bevölkerung gegenüber, an die Postulate des nationalsozialistishen Programms an- fnüpfend, cingeredet werden, eine Frreführung von Leuten, die diese Dinge nit verstehen können.

Nunmehr no< ein Wort zu dem Puukte des national- jozialistishen Programms, der davon spricht, da man feineAn- leihen bei den Banken aufnehmen dürfe, sondern daß man die Bedürfnisse des Staates, soweit sie werbender Natur sind, dur< Ausgabe von Staatsgutscheinen de>en müsse. Das iff} einer der größten und bedeutsamsten Punkte in dem nationalsozialistishen Programm. Der Staat darf also niemals eine Anleihe aufnehmen, denn er kommt dadur< in die fluh- würdige Abhängigkeit von Bankenkapital. Das ist natürli ein fapitaler Unsinn. Eine Finanzverwaltung, die ihre Sachen in

Î UngceHe

Der V

Wenn ih eine solche Anleihe aufnehme, so wird der größte Teil der Anleihepapiere von sozialen Versicherungsträgern, von Spar- kassen usw. übernommen, und zwar gern übernommen, weil sie die Güte dieses preußishen Papiers s{häyen und ihr Geld gern in ‘sol<hen Anleihepapieren anlegen. Von einer Abhängigkeit fann da überhaupt keine Rede sein. Fn diese Abhängigkeit kann man nur dann kommen, wenn der Haushalt ni<ht in Ordnung ist und man Xkurzfristige Kredite aufnimmt. Das ist aber einfa< eine Pflicht einer ordentlichen Finanzverwaltung.

Nun aber fagen die Herren von der Nationalsozialistishen Arbeiterpartei: Jede Aufnahme einer Anleihe ist überflüssig; wir habeu ein viel besseres Regept: wir geben Staatsgutscheine aus, verzinslich, und finanzieren damit Kanäle, Bahnen, Wasserstraßen und wer weiß was fonst; zur Förderung der Bautwirtschaft bilden wix Bau- und Wirtschaftsbanken, wnd dicse geben Staatsgutscheine mit staatlicher Garantie aus, Mit diesen Gutscheinen wird dann also bezahlt, sie laufen im Verkehr wie täglihes Geld und alles ist in bester Ordnung! Ja, meine Damen und Herren, alles ist in bester Ordnung! Dann würde si< nämli dasselbe ergeben, was wir in der Jnflation mit Schaudern erlebt haben. Denn wenn damals die Reichsregierung ihre Ausgaben dur Ausgabe von Schaßwechseln bestritt, diese Shatwechsel dann bei der Reichs- bank ablieferte und zur Grundlage der Ausgabe von Banknoten machte, so gab sie ihr Notgeld aus; und dann fam auch die JFnflation. Dann kamen die Gemeinden hinterher und gaben ihr Notgeled aus; und dann kamen au die Jndustrieunter- nehmungen und gaben ebenfalls ihr Notgeld aus. Das ist theoretish gesprochen genau dasselbe toie die Staatsgutscheine des nationalsozialistishen Programms. Wenn dieser Plan verwirk- liht würde, würden wir no< einmal die Fnflation mit all ihren Schre>ken exleben. Darum ist au< das Programm der National- sozialistishen Arbeiterpartei ein kapitaler Unsinn. (Sehr rihtig!)

Nun haben wir ja ein Land, in dem die Nationalsozialistische Partei einen starken und ents<heidenden Einfluß auf die Führung der Geschäfte hat. Das ist Thüringen. Und man könnte ja ein- mal folgende Frage aufwerfen: wenn das Land Thüringen mit dem Ausbau der Sperre an der Obersaale ni<ht weiter weiß, warum gibt dann die thüringis<he Regierung niht na< diesem Programm Staatsgutscheine - aus? (Sehr richtig!) Warum fommen die Thüringer und suchen bei den Sächsishen Werken und bei der Preag Hilfe, weil sie sonst den Bau ni<ht durchführen können? Warum, meine Herren von dex Nationalsozialistischen Arbeiterpartei, gehen Sie zur Mitteldeutschen Bank in Magde- burg und pumpen sie für den thüringis<hen Staat an? Sie fönntem do< da einmal die Ausgabe von Staatsgutscheinen durh- führen und der erstaunten Bevölkerung zeigen, wie gut und schön Jhr Programm ist. (Abg. Haake: Sie würden es si<h au< nit gefallen Lassen, wenn Jhnen der Fnnenminister Vorschriften machte !)

Nun aber eine andere Frage. Wenn es Jhnen mit der Besserung der Zinsknechtschaft so ernst wäre, wie kommt es, daß neulih, als im Reichsrate die Höhe der Aufwertungszinsen besprochen wurde und ein preußisher Antrag vorlag, den Saß der Aufwertungszinsen auf 7 vH festzuseßen, ausgerechnet die thüringishe Regierung und die braunschweigishe Regierung für einen Saß von 7,5 vH eintraten?! (Große Heiterkeit links und im Zentrum.) Man kann natürli<h ni<ht mit wirtschaftlihen Gründen feststellen, wel<hes der richtige Zinssabß ist, aber Sie, meine Herren, die Sie in Fhrem Programm die „Brechung der Zinsknechschaft“ Haben, tönnen do< unmöglih für den höchsten Zinssat eintreten, der überhaupt in Frage kommt. Man hat do<h ein wenig den Eindruf>, als ob die Herren von der National- sozialistis<hen Deutschen Arbeiterpartei draußen im Lande viel von dem Kernstü>k ihres Programms, der „Brehung der Zins- knehtschaft“, reden, daß sie abex dort, wo sie etwas von diesem Plane der Wirklichkeit näher führen könnten, aus Angst und Sorge darum, daß es um diesen Plan shle<ht bestellt sein könnte, fläglih versagen. (Lebhafte Zustimmung links und im Zentrum.) So ist die Situation. Fa, meine Herren von der Nationalsozia- listischen Arbeiterpartei, Jhr ganzes Programm krankt an einem inneren Widerspxu<h. Sie wollen die heutige ordnung aufre<hterhalten, Sie wollen aber aus der heutigen Wirtschaftsordnung das ganze Geld- und Bankwesen heraus- greifen. Das ist leßten Endes die Jdee. Sie verkennen aber dabei, welche Funktionen das Kapital in dex Wirtschaftsordnung hat und wel<he Aufgabe ein geordnetes Bankwesen hat, daß es nämlich die Aufgabe hat, die in der. Wirtschaft vorhandenen Kapitalien zu sammeln und dann wieder der Wirtschaft zur Befruchtung zux Verfügung zu stellen. Die Menge dieses Kapitals und die Höhe des Zinsfußes häugen jedesmal von den wirtschaftlichen Verhältnissen ab, sie hängen im verstärkten Um- fange davon ab, wel<hes Vertrauen innerhalb des Landes vor- handen ist.

s Damit komme ih no< einmal auf das zu sprehen, was ih am Eingang meiner Rede gesagt habe. Es ist nicht so, wie Herr Ebersbach erklärt hat, daß ih die Not der Zeit hätte auf

Ordnung hat, kommt niemals in Abhängigkeit von Bankenkapital. F

Wirtschafts-

.notwendiger Schritt vorwärts.

den Ausgang der Wahlen zurü>führen wollen Ebersbach, ih habe davon gesprochen, daß wir :1 Jahres in die s{<hwerste wirtschaftliche gekommen sind, und daß ih davon überzeugt set Ansäte zu einer Besserung vorhanden gewesen wz 5 diese Ansäbe dur<h den Ausgang der Wahlen N dj seien und daß wir seitdem eine verstärkte ite Deutschland hätten. Das habe ih ausgeführt. A Y geheuren Vertrauenskrise nun tragen die Herroy L Nationalsozialistishen Arbeiterpartei ein gerütt ted 4 s Dur<h die unerhörte demagogishe Hete, die fis ;, treiben, ist viel zugrunde gegangen. Die Deribäre d trauensfrise dur< die nationalsozialistishe Bewegung Y Methoden ihrer Agitation habe ih eingangs meites d Hand eines Materials darstellen wollen, gegen das 2. Wort sagen können (lebhafte Zustimmung links „, Zentrum), und das auh<h gestern Herr Kube mit i angefochten hat.

Nun zum Schlusse no< ein Wort über die Reparatigyz; Herr Ebersba<h hat gestern gemeint, daß der Herx “s präsident seinerzeit, während der Verhandlung in Paris ul deutlichen Worten darauf hingewiesen habe, daß eine Revers last von 1600 Millionen für die deutshe Wirtschaft A sei. Herr Ebersbach, der Herr Ministerpräsident steht aud noch auf diesem Standpunkt, und wenn Sie seine lebte Rede lesen haben, so werden Sie gesehen haben, daß er diesen d punkt heute noch vertritt. (Zurufe rechts.) Ja, Sie tun jy so, als ob wir alle, die wir im zähen Ringen uns bemüht y die Reparationslasten hevunterzubringen es wurden jy nah den Berechnungen der Kriegslastenkommission 300 Mill von uns gefordert, dur< das Londoner Ultimatum wurde 132 Milliarden aufgepa>t; die Last, die jeßt auf uns lie trägt 36 Milliarden, nah Kapital gerehnet —, nichts alé hätten. Herr Ebersbach, diese Politik Sie mögen sie Erfüly politik, Verständigungspolitik, Sie mögen sie Verhandlungiy nennen ist für uns ni<ht ein Ding an si, ist für ui Jdeal; uns kam es nur darauf an, in zähem, unerhörtem Ry diese ungeheuren Lasten herunterzubringen. (Sehr wahr! | und im Zentr.) Daß das ni<t ohne Erfolg geblieben ist, ht ergeben. Damit sind die beseßten Städte frei geworden, die | und das Rheinland sind geräumt worden. - Wenn wir m oft bei den parlamentarischen Entscheidungen gegen Sie län mußten, um eine parlamentarishe Mehrheit für die Wri zu gewinnen, so taten wir das ganz gewiß nicht, weil wir} Verträge für s<hön und glüd>lih hielten, sondern weil wir s ein notwendiges Uebel hielten, und weil nur auf diesen $ weiterzukommen war. Herr Kollege Ebersbach, in der Abl dessen, was uns auferlegt ist, sind wir ‘vollkommen einig, habe neulich bereits in Ausführungen gegenüber einer Beru des Herrn von Kries darauf hingewiesen, daß auch nah n persönlichen Auffassung die Reparationslasten, die wir jh tragen haben, auf die Dauer völlig untragbar sind (Zun der Nationalsozialistishen Deutschen Arbeiterpartei), und dil Reparationslasten zu einem guten Teil die Ursache der furt Krise sind, in der jeßt die ganze Welt steht. (Zuruf des A neten Haake.) Sie werden es_nie begreifen, weil Sic <1 begreifen wollen! (Lebhafte Zustimmung links. Erneut rufe des Abgeordneten Haake.)

Man muß si einmal folgendes klarmachen. Die dl Handelsbilanz war auch vor dem Krieg nicht aktiv. Aber Deutjtl hatte damals starke Kapitalien im Ausland und bezog aus M Kapitalien und aus Dienstleistungen nahezu 2 Milliarden ü Der gesamte Wert der deutshen Ausfuhr stand für Einkä Ausland neben diesen Einkünften und Zinsen zur Versi Dieser Betrag is uns dur<h den Fricdensvertrag genom Dieser Ueberschuß ist niht mehr und jteht für deutsche Eini im Ausland niht mehx zur Verfügung. Selbst der La deutschen Ausfuhr steht niht mehr für deutsche Einkäufe ¡mil land zur Verfügung, sondern-daraus müssen jährlich 3 Millial abgezweigt werden, wenn unsere Zahlungsbilanz in Orduug) soll, um die Reparationslasten zu de>en und die hohe Veri} und Tilgung des Kapitals aufzubringen, daß wir im Ausla den vergangenen Fahren gepumpt haben, um überhaup! Repu tionen zahlen zu können. Dadur<h wird die deutsche Kauft auf den Weltmärkten in einex unerhörten Weise verkürzt, À muß si<h in allen Ländern als eine Krise auswirken. Die d in den Rohstoffen, unter denen die südamerikanischen Staaitl leiden haben, is zu einem guten Teil auf diese Verkürzu deutschen Kauskrafi zurü>zuführen. (Zuruf bei der Nati sozialistishen Deutschen Arbeiterpartei.) i

Wix werden dur<h solhe Argumente allein die Mell 1 davon überzeugen, daß in der Frage der Reparationen doé| Wort no< niht gesprochen sein kann. Aber ih stehe nidt zu sagen: i< bin der Meinung, man kann ni<ht mehr (l warten mit dem Entschluß, den Mechanismus des Young-M in Bewegung zu seßen, der uns die Möglichkeit gibt, eint vision der Reparationslasten herbeizuführen. Daran füh } Weg vorbei. J< habe das neulih shon einmal ausges (Abg. Dr. von Waldthausen: Sie machen nachträglih [l Volksbegehren die beste Propaganda! Wir haben das belt vorausgesagt!) Nein! Das ist ein großer Trugschluß J dürfen diesen Einwand niht machen, wenn Sie vorhin * merksam zugehört hätten. Wenn wir uns damals ge" Volksbegehren gewandt haben, so deshalb, weil wir det 2 nung waren, daß in dem zähen Ringen um die Herabsehu Reparationen der Young-Plan der erste Schritt vorivätts (Zurufe rechts), und daß dieser Schritt vorwärts gema! 2 müßte und niht zusammengeschlagen werden dürfe. nicht gesagt, daß es der leßte Schritt gewesen zu se

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in hall J< sagte, es ist ein tragisher Schluß für diejenigen, V Politik mitgemaht haben, daß sie si< im Gegensaß z! Parteien für Verträge einseßen müssen, die mit den 00 abgeschlossen waren und uns harte Lasten auferlegen. Aber Rahmen der ganzen politischen Entwi>lung war au) 1 (Zuruf re<ts: Wann # é Sie, sich dafür einzuseßen?) J< bin für diese D verantwortli<h. Es wäre sehr leihtfertig gehandelt, wen

in einec Frage bestimmte Erklärungen abgebey würd,

Bucarest «

MNeichs: und Staatsanzeiger Nr. 299 vom 23. Dezember 1930, S. 3.

E

08 Reichskabinettis unterliegen und zu den wih-

una DeS t ¡ischen Entscheidungen des Reichskabinetts gehören E nöchte ih Jhnen, Herr Kollege Ebersbah, noh eins i einem haben Sie, glaube ih, ni<ht re<t, wenn Wir lehnen die ganzen Notverorduungen, den ganzen und Wirtschaftsplan der Reichsregierung ab, denn der ses ganzen Plans is nur, die weitere Ecfüllung der n zu ermöglichen. (Sehr richtig! re<ts.) Nein, so {, und selbst wenn wir keinen Pfennig Repurationen en, hätten wir die verdammte Pflicht und Schuldig- seit gegenüber unserem Volke, die Finanzen in Ordnung zu Aa (Zuruf bei der Nationalsozialistischen Deutschen asheiterpartei: Das können Sie doch nicht dur die Notvyerord- un! Zie haben ja das kommende Defizit \hon zugegeben!) rx Kollege, das, was nah mensclihem Ermessen getan werden mußte, um eine Lage zu schaffen, die uns na< menshlihem Er- essen über die nächsten Jahre hinweghilft, ist geschehen. Wie die Zukunft sih entwi>eln wird, wissen wir alle nicht. Aber (insah va banque zu spielen und zu sagen: Wir tun mihts, mag da will das hieße das Chaos in Deutschland (Lebhafte Zustimmung bei den Regierungs-

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pyes:

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fommen, vas perausbeshwören. parteien.)

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Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs8- maßregeln.

Ausbru< und das Erlöschen der Maul- auenfeu<e ist vom Zentralviebhoi in Berlin am jh, Dezember 1930, das Erlöshen der Maulkl- und flauenieudche vom Schlacht- und Viebhof in Chemniß, wn Shlaht- und Viebhof in Dresden und vom Shlacht- und

Biehbot in Köln am 19. Dezember 1930 amtlih gemeldet worden.

Der und Kl

e

Handel und Gewerbe. Berlin, den 23. Dezember 1930. Telegraphische Auszahlung.

f 22. Dezember Geld Brief

Leo Ae 4,184 4,192

2,078 2,082 20/875 20,915 20,355 20,395 4.1915 4,1995 0.403 0,405 3027 3,033

168,79 169,13 5,43 5,44

58,535 58,655

23, Dezember

Geld Brief 1,365 1,369 4/184 4,192

2,081 2,085 20,875 20,915 20,357 20,397

4,1925 4,2005

0,401 0,403

3,027 3,033

168,89 169,23 5/432 5,442

58,566 58,68

| 1 Pap.-Pef. 1 kanad. $

1 türk. L

1 Yen

1 aaypt. Pfd. 1L 1$ 1 Milreis 1 Goldpefo

100 Gulden 100 Drachm.

100 Belga

Buenos-Aires . Canada « » Gianbul. « » Gavan . « » ° Mairo \ondon . New York . Rio de Janeiro May . « # Imsterdam- Rotterdam . Athen Nrissel u. Ant- Mt e « 6

Der Iabreéberiht der Industries und Handels- fammer zu Berlin für 1930, abges{lossen am 1. Dezember 1330, bringt zur äst einen Ueberbli> über die allgemeine Wirt'chattelage und Wirtscha1téstatistik und geht dann au? die einzelnen Ge1chäits- zweige ein. Ueber die Zulatisung von-Wertpapieren zum Handel an der Berliner Börse für die Zeit Januar- November 1930 (1929 in Klammern) bringt der Bericht folgende Ueber- siht: Staatsanleiben 337 000 000 RM (239 120000) Provinzial- anleiben 26 000000 RM (146 047 825), Kreiéanleiben 753 500 RM (—,—) Stadtanleiben 98 000 000 RM (294 880 000) Ptandbuefe und Schuldverschreibungen öffentlih-re<tliher Kreditanstalten: 1. Nentenbriefe 60 25000 RM (68595 000), 2. Lanr chaften 37737600 RM (245 825 200), 3. Stadtschasten 107 000000 RM (89 8-0 000), 4. Sonst'ge 326 000 000 RM (229 700 000), Ptandè- briefe und SŒultverich1eibungen von Hypothekenbanken 857000000 RM (677 803 0501, Industrieobligaticnen 10 000 000 M (99 406 250), auétländisce testverzinelide Werte 30 728 000 RM (—.—), Summe festverzineliher Werte 1890 469 100 RM (2091 227 3295), Aktien: 1. Banfen 32 480 000 RM (179 750000), 2. Veifehr —,— RM (57 000 900), 3. Industrie 382 946 000 RM (719 829 000), 4. Ver- siherung 6 200000 RM (15 400 000), 5. Kolonialwerte —,— RNM (1 500 000), Summe der Aktien 421 626 000 RM (973 479 000), Wertpapiere inègesamt 2312095 100 RM (3 064 706 329), Anleihen ohne Angabe eines Betrages wurden nit ausgegeben. (Vorz. 2).

Die Kohlenversorgung Groß-Berlins (obne Eisenbabndienstkohlen) geftaltete fi<h na< dem Jahresbericht der Fndustrie- und Handelékammer zu Berlin für 1930 in den Monaten Fanuar bis November (Vorjahr in Klammern) wie folgt: Steinfohlen

Amísterdam telearavrbiîce telearavbi\{he Auszahlung Yuszablung 20,21 G., Auszahlung zahluna 5,14,29 G., 5,15,31

12!

13$29 B.,

kluna 207,12 G., 207f

99 93 G., 100,13 B., Par1s telegra}

B., Brüssel - Antwerpen telearapbiicbe G B, Ne a My { ! A. D S>todbolm telegravbische

telegraphishe Ausz

H u8:0 «A ULDAM

20.25 71,35 G. 71,9 elsingfors

)47 G., 129,73 B.,

Kopenhagen

U

1DIL En apiung

137 81 B., Oslo telegrapbis<he Auszahlung 137,99 G.

Prag telearap! / Auszahlung 72,46 G.,

rapbis<e Auszahlung 15,26 G., 15,29 B., Wien te

72 60 B,, Berlin telegraphische Auszahlung

100 Reichsmarfnoten 122,596 G., 122,80 B.

16

Vork 708,50, 168,71, : “Not \lowatiiche Noten 21,00, Polnische Noten 79,48,

Wien, 22. Dezember. (W. T. B.) Amsterdam 285,29, Berlin 8,96, Budapeit 124,16, Kopenhagen 189,40, London 34 424, New Paris Prag 21,024, Zürich 137,71, Viarfnoten Fugoslawiscbe Noten 12,904, Tichebos Dollarnoten 706,90,

Lrenoten —,—,

Ungari1he Noten 124,18*), Schwedische Noten —,—, Belgrad 12,96}.

*) Noten und

803,174, Zürich 654,70, Oslo 901,05,

132,39, W_

Polnische Noten 376?/z, Belgrad 50,71, )

80,414, Berlin 136,083, Züri 110,90, Belgrad

Paris 123,99, Amsterdam 1205,50 G., Berlin

und Koks: Oberschlesien 1618 140 t = 42,4 9/9 (2624262 t = 92,9 9/0), Westfalen 1 208 941 t = 31,7 % (1483 328 t = 29,7 9/0), Sahien 5 278 t = 0,14 9% (7517 t = 0,1 9/6), Nieders{hlesien 303 216 t = 7,9 % (195892 t = 3,9 9/9), England 681154 t = 17,8 9/6 (688 8664 = 13 89%), Uebrige Länder 273 t (—), zut)ammen 3817002 t (4999 865 6). Robbraunkohle 14 962 t (27 129 t), Braunkohlenbriketts 1 933 288 (2 593 470 t), Kohlen aller Art insgejamt 5 765 252 t (7 620 464 t).

—————

Koks und Briketts am

Wagengestellung für- Kohle, Biber Gestellt 22286 Wagen.

22. Dezember 1930: Ruhrrevier:

_—— ————-

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutshe Elektrolytfkupfernotiz stellte fi laut Berliner Meldung des .W. T. B,* am 23. Dezember auf 99,00 46 fester (am 22. Dezember auf 96,50 Æ) für 100 kg.

Berlin, 22. Dezember. Preisnotierungen für Nahrung 8- mittel. (Einkaufspreîise des Lebensmitteleinzel- handels für 100 Kilo frei Haus Berlin in Originalpa>ungen.) Notiert dur öffentlih angestellte beeidete Sachverständige der SFndustrie- und Handelskammer zu Berlin und Vertreter der Ver- brauders<aft. Preise in Reichsmark: Gerstengraupen, ungeschliffen, grob 38,00 bis 42,00 M, Gerstengrauven, ungesliffen, mitte! 44,00 bis 52,00 4, Gerstengrüte 35,90 bis 36,90 M, Hakerflo>ken 37,00 bis 38,00 46, Hatergrüte, gesottene 41,00 bié 42,00 6, Roggenmehl 0—60 %/g 29,00 bis 30,50 , Weizengrieß 45,50 bis 46.50 A, Hartgrieß 44,00 bis 46,00 46, 000 Weizenmehl 34,09 bis 43,00 6, Weizenauszugmeb]1 in 100 kg-Câden br.-t.-n. 45,00 bis 50,00 M, Meizenauszugmebk, feinste Marken, Fleine 33,00 bis

Syeijeerbien, Viktoria Riesen 42,00 bis 44,00 M,

2/490 2.494 73,41 73,55 81,43 81,59 10,545 10,565 21,94 21,98

T4271 T7,44L 41,85 41,93

112,09 112,31

18,83 18,87 112,05 112,27

16,465 16,505

12,439 12,459

91,81 91,99 80,67 80,83 81,42 81,58 3,038 3,044 44,88 44,96

112,43 112,69

111,43 111,65 59,03 59,15

2/492 2,496 73/42 T3,06 81,43 81,59 10/547 10,567 91,95 21,99

T06 TAA 41,868 41,94

112,09 112,3L

18,805 18,849 112,08 112,20

16,467 16,507

12,441 12,461

91,80 91,98 80,69 80,85 81,42 81,58 3,038 3,044 4441 44,49

112,46 112,68

111,49 111,71 59.035 59,155

100 Lei

100 Pengö 100 Gulden 100 finnl. M 100 Lire

100 Dinar 100 Utas 100 Kr.

100 Escudo

Budapest + « A 66 S . e 6 Jugoslawien. . Kaunas, Kowno Kopenhagen Ussabon und Vporio » » e o, » « + «e OUNE Yaris , , » « « | 100 Frs. M: «T TOORE

Reyfjavik (Jeland) . | 100 isl. Kr. A . | 100 Latts Ecweiz . » « »| 100 Frs. Sofia . . « + « | 100 Leva 100 Pe)eten

Spanien . . . « 100 Kr.

Stotholm und Gothenrurg. 100 estn. Kr. 100 Schilling

Lalinn (Reval, Citland). « « Vien. .

o.

ame E Eee

AusländisGhe Geldsorten und Banknoten.

- 93. Dezember Geld Brief 90,43 20,51

12 4/24

4,179 4,199 4,167 4,187 1,332 1,392 ilreis 0,379 0,399 anad. $ 4155 4,179 : 90,325 20,405 20,305 E ürk. Pfd. 1,91 3 100 Gele 58,37 98,61 100 Leva 100 Kr. 111,83 112,27 100 Gulden 100 eftn. Kr. 100 finnl. A 100 Fres. 100 Gulden 100 Lire 100 Lire 100 Dinar 100 Latts 100 Litas 100 Kr. 100 Schilling 100 Schilling

92. Dezember Geld Brief

Notiz für | Stüd>

Sovereigns v fra. -Stlieke | Gold-Dollars . | Amerikanische: | 1000—5 Doll. 2 und 1 Doll. Argentinische Brasiliani\che . Canadiiche . . . Englis <e: große 1E u. darunter Türkische. . Belgische. . ulgarische anche , , anziger . , niche . innische . ranzösi)che olländische . . talienische: gr. 0 Ure u. dar. Algo!lawische , ettländisdee . laue .., Norwegilche . titerreich.: gr. E dar. mâänische: 000 Lei und neue 9500 Lei unter 500 Lei Sdwedische . Slhweizer: gr. ins Me ¿ è Uchecho . \low. 2000 u.1000 K.

4,24

4,197 4,183 1,362 0,405

4,22

4,177 4,163 1,342 0,389

90,325 20,405 90/305 20,385 1.93

A L 58'34 58,58 111,80 112,24 81,24 81,06

ay.-Pefs.

1 1 F 2 3 1 1 1

10,48 10,52 16,447 16,507 168,46 169,14 91,88 21,96 21,96 22,04 7356 7,376

e _—

16,445 16,505 168 566 169,24 91,93 22,0L 91,96 22,04 7,365 T,375

111,78 112,22 59,07 59,31

112,22 9.19 59,31

111,78 58,95 59/07

2,49 112,67 81,62 81,62 44,29

12,4659

2,47

112,23 81,30 81,30 44,11

12,405

100 Lei

100 Ai

100 Kr.

100 Fres. 100 Fres. 100 Peseten

100 Kr.

_——

112,13 112,57

81/29 81,61 81/34 81,66 4461 44,79

12,398 12.50

12,458

Langbohnen, i 37,00 bis 44,00 M, Linjen, Unsen, große, lezter Ernte \uperior 27,50 bis 28,90 M,

94,00 M,

mittel 37,00 bis 38,00 M, Linsen, fleine, leßter (Ernte Ernte 44,00 bis 92,00 M, 80,00 4, Kartoffelmehl, fu Hartgrießware, lote 84,00 bis bis 66,00 M, | 31,00 bis 32,00 4, Nangoon - Reis, Siam Patna-Reis, glasiert 48,00 bis 56,00 M, 56,00 his 67,00 46, Ringäpfel, amerikan. extra t ( Amerik. Pflaumen 40/90 in Originalkistenpa>ungen 80,00 bis 82,00 A Sultaninen Kiup Caraburnv # Kisten ) doice, Amalias 75,00 bis 77,00 M, Mandeln, 1üße, Ballen 214,00 bis 224,00 M, Mandeln, bittere, Ballen 214,00 bis 224,00 , Zimt (Cassia vera) wogen 230,00 bis 240,00 ä, Pfeffer, \{<warz, Lampong, ewogen 246,00 bis 270,00.46, Pfeffer, weiß, Muntof, ausgewogen 326, bis 356,00 6, Rohkaffee, Santos Suverior bis Ertra Pr

bis 380,006, Robfkaffee, Zentralamerikaner aller Art408,00 bis 560,004 Nöstkaffee, Santos Superior bis Extra Prime 440,00 bis 474,00 Nöstkaffee, Zentralamerikaner aller glasiert, in Sä>ken 36,00 bis 38,00 4, 37,00 bis 39,00 M, Malzkaftee, glasiert, : Kakao, ftarf entölt 160,00 bié 250,00 M, Kakao, bis 300,00 4, Tee, <inef. 790,00 bis 880,00 t, bis 1180,00 6, Zucker, Melis 53,00 bis 54,50 M, 54,50 bis 56,50 A, Zuder, Würtel 61,00 bis 67,00 M, in $ kg-Patungen 60,00 bis 63,00 6, Zudersiruv, hell, 73,00 bis ae Che dunkel, in Marmelade, Vierfrucht, in Eimern von i Pflaumenfkonfiture in Eimern von 124 kg 84,00 bis 90,00 M, beerfonfiture in Eimern von 124 kg 146,00 bis 150,00 S, in Eimern von 124 und 19 kg 72,00 bis 76,00 M, Sä>en 7,40 M E Paungen Siedefalz in Sä>en 10,80 bis —,— #, l bis 15,00 6, Bratenscbmalz in Tierces 136,00 bis 139,00 {malz in Kübeln 137,00 bis 140,00 M, Purelard_ nordamerik. 135,00 bis 137,00 Æ, Purelard in Kisten, amerik. 137,00 bis 139,00 Æ, Berliner Rohschmalz bis 152,00 46, (orned Corned Beef 48/1 1bs. per Handel8ware, in Kübeln, T _bis 126,00 M, Margarine, Spezialware, in Kübeln, . TI 139,00 kis 142,00 Æ, Molkereibutter la in 328,00 M, Molkereibutter Ta gepa>t butter II a in pat 316,00 334,00 bis 340,00 F, 352,00 #, Sped, inl., Allgäuer Stangen 20 9/0

Nlafkaron

courante,

Tee, indif

Kiste 44,00 bis

132,00 bis 138,00 M, I 114,00 b

bis 326,00 4, Auslandsbutter, dänische, in Auslandsbutter, ger. 8/10—1

fett 276,00 bis 308,00 M, Allgâuer Romatour 20 9/0

ezu>. Kondensmilh 48/14 L OgEmoden 135,00 bis 145,00 4.

8wärtigen Devisens- und

Bérithte von au ritten.

Wertpapiermä Devisen.

Zloty 57,65 G., 5777 B., 1v0 Re

5 100 Lokonoten Amerikanische

2 60 G., 122,84 B,, d G., 5,14,76 B., New e ede:

R : marknoten / 100 - Stüte) 5,13,74 1000 - Stüde) —,—-

e

alle Pa>ungen 50,00 bis 60,00 M, Speiseerbîen, —,— #6, Speiteerbjen, Viktoria 35,50 bis 42,00 #, Bohnen, weiße, ausl. 43,00 bis 48,00 M, mittel, leiter 52,00 bis

Meblschnittnudeln, loje 64,00 Eierschnittnudeln, lose 86,00 bis 88,00 M, Bruchreis unglasiert 32,90 bis 33,00 M, &Fava-Tatelreis, glasiert éjoice 146,00 bis 150,00 M,

ime 344,00

Art 510,00 bis 712,00 s, Nöstroggen, Nöstgerste, alasiert, in Sä>ken in Sâ>en 54,00 bis 56,00 4, leiht entôlt 280,00 < 900,00 Zu>ter, Naffinade Kunsthonig in Eimern, Eimern 60,00 bis 72,004, 124 kg 70,00 bis 76,00 M, Erds- Pflaumenmus, Steinsalz in

9,80 bis 13,00 M, Siedesalz in Pa>kungen 13,00 4, Bratens in Tierces, nordse A 12/6 lbs. ver Kiste 84,00 bis 86,00 M,

Dei bik b 46,00 M, Margarine,

Danzig, 22. Dezember. ( W. T. B.) (Alles in Danziger Quiben)

Noten (d - bis York - Noten (100- bis London 25,00 G,

Devisen für 100 Pengs.

99. Dezember. (W. T. B.) Amsterdam 13,963, Berlin

Kovenbagen 900,80, London

New Bork 33,694, Par1s Marknoten 802°/z,

t 655,00,

Alles in Pengs. Wien Lu, 12.

New York 485 62-

-¿talien 92,79

Wien 34,48,

Prag

Madrid 363,00, Mailand 176,43, Stockbolm 2903?/4, Wien

[}

Budapest, 22. Dezember. (W. T. B. (W. T. B.) Belgten 34,762, i 45,99,

London, 23. Dezember.

Schweiz 25,00, -Spanien

20,374,

Buenos Aires 36,81.

Deutschland 606,75, London 123,60,

(W. T. B.) (Anfangs notiezungen.)

Paris, 22..Dezember. j i tieuungen. Nerwo Bork 25,443, Belgien 399,29,

Spanien 272,25, Stalien 133,20, Schweiz 494,00, Kopenhagen 680,50,

Holland 1024,79, Rumänien 15,15,

land 606,50, Bukareît —,—, Prag —,—- 9% 45, England 123,604, Belgien 399,90, 133,25, Schweiz 494,29, Spanieu 271,50, hagen 680,75, Osélo 680,79, Sto>bholm —,—,

i

98,00 bis 100,00 S, Korinthen courante, în in ausge-

au$8=-

, ,

is

1 158,00 bis 192,00 4, Tonnen 318,00 bis 330,00 bis 340,00 4, Molkerei-

Tonnen 304,00 bis 314,10 Æ, M olfereibutter I1I a ge» Tonnen

däniibe, geva>t 346,00 bis 8/24 160,00 bis 190,00 ÆÆ, 92,00 bis 112,00 , Tilsiter Käse, vollfett 160,00 bis 184,00 M, echter Holländer 40 9/9 160,00 bis 180,00 M, edter Edamer 40 9%/ 162,00 bis 184,00 4, eter Emmenthater. uo

Kondenémilc 48/16 per Kiste 22,00 bis 24,00 Æ, 1E E 0A per Kiste 31,00 bis 38,00 Æ, Speiseöl,

Oslo 680,50, Sto>kholm 682,75, Prag 75,50, Wien 35,80, Belgrad —,—, Warschau —,—- S {< l u ß kurse.) Deutsch- Wien —,—, Amenka Holland 1025,25, Italien Warschau 28,95, Koven- Belgrad —,—-

Amsterdam, 22. Dezember. (W. T. B.) Berlin 59,174, London 12,051/16, New Bort 248/16, Paris 9,704, Brüel 34,685, Sweiz 48,24, Stalien 13,00, Madrid 26,574, Oslo 66,424, Kopenhagen 66,40, Sto>tholm 66,624, Wien 39,00, Prag 737,00, Helfingrors —,—, Budapest —,— Bukarest —,—, Warschau —,—, Vokfohama , Buenos Aires —,—- dié L Zürich, 23. Dezember. (W. T. B.) Paris 20,23, London 25.00 Sdae M 514,60, Brüssel 71,914, Mailand 26,954, Madrid 54,90, Holland 207,39, Berlin 122,70, Wien 72,90, Stockholm 138,15, Oslo 137,70, Kopenhagen 137,69, Sofia 3,73, Prag 19,272, Warfchau 57,75, Budapest 90,174*), Belgrad 9,12,60, Athen 6,673, SFstanbul 244,00, Bukarest 306,00, Helsingfors 12,95, Buenos Aires 169.00, Jayan 256,00. *) Penagôs. R

Zürich, 24. Dezember. (W. T. B.) Geschlossen. Kopenhagen, 22. Dezember. (W. T. B.) London 18,16, New Vork 374,25, Berlin 89,29, Paris 14,79, Antwerpen 52,30, Zürich 72,74, Ytom 19,68, Amiterdam 150,75, Stoctholm 100,49, Osfo 100,074, Helsingfors 944,00, Prag 11,13, Wien 92,70. Sto>holm, 22. Dezember. (W. T. B.) London 18,108, Berlin 88,90, Paris 14,67, Brüs\el 52,10, Schwetz. Pläße 72,478, Amsterdam 150,124, Kopenhagen 99,727, Oslo 99,725, _Watbington 372g, Helsingtors 9,39, Rom 19,55, Prag 11,09, Wien 92,99. aag Os l o, 22. Dezember. (W. T. B.) London 18,16, Berlin 89,2% Paris 14,75, New Vork 37414 Amsterdam 190,0, Zürich 72,70, Helsingfors 9,44, Antwerpen 52,35, Stockholm 100,40, Kovenhagen 100,05, Nom 19,65, Prag 11,12, Wien 52,89. : Moskau, 22. Dezember. (W. T. B.) (In Tscherwonzen.) 1000 engl. Pfund 942,72 G., 944.60

B., 1000 Dollar 194,195 G 194,53 B., 1000 Reichsmark 46,30 G., 46,40 B,

London, 22. Dezember. (W. T. B.) Silber (Schluß) 15/16 Silber auf Lieferung 15,00. Wertpapiere.

Frankfurt a. M, 22, Dezember. (W. T. B.) Frankft. Hyp. Bank Fe Déûen. Cred.-An1:. 27,40, Aschatrenburger Buntpavier 103,50, Cement Lothringen 51,00, Dtsch. Gold u, Silber 123,50, Frantf, Masch. Pok. —,—, Hilpert Armaturen 80,00, Ph. Holz- mann 69,25, Wayß u. Frevtag 40,00. A e Hamburg, 22. Dezember. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Die Kurie der mit „L“ bezeichneten Werte find Terminnotierunaen,] Commerz- u. Privatbank T 109,50, Vereinsbank "1 95,00, Lübe- Büchen 56,75 B., Hamburg-Amerika Pafetf. T 62,00, Hamburg-Süds- amerika T 157,00, Nordd. Uovd T 64,50, Harburg-Wiener Gummi 45,50, Alsen Zement 100,00, Anglc-Guano 40,00 Dynamit Nobel E 59,00, Holístenbrauerei 134,00, Neu Guinea 180,00, Dtaviî Minen 32,00. Freiverkehr: Sloman E n

ten, 22. Dezember. (W. T. B.) (In Schillingen.) Böikere deutli tee 107,795, ú 0/6 Galiz. Ludwigsbahn —,—, 4 9/9 Nudolfs- bahn 4,20, 4 9/9 Vorarlberger Bahn —,—, 3 9/9 Staatsbahn —,—, Türkentose 12,75, Wiener Bankverein 16,75, Oesterr. Kreditanstalt 46,75, Ungar. Kreditbant 80,05, Staatsbahnafktien 24,99, Dynamit N. - G. ——, A. E. G. Union 18,10, Brown Boveri „139,40, Siemens - Schu>tert 156,00, Brüxer Koblen —,—, Alyine Montan 18 00, Felten u. Guilleaume (10 zu 3 zusammengelegt) 185,75, Kruvp N.-G. 3,80, Prager Eisen Rimamurany 61,80, Stevr. Merke (Waffen) 2,30, Skodawerke 971,25, Steyrer Papier). 55,00, Scheidemandel ——, Leykam Iosefsthal 3,00, Aprilrente —,— Meairente 1,10, Februarrente —,— Silberrente —,—, Kronen-

rente —,—- <2 i O Amsterdam, 22. Dezember. (2L- terda i 154 25, Bee ealäe Bank ——, Deut)\che Veichsbank, neue Aktien 219,00, Amer. Bemberg Certif. A 27/4, Amer. „T ar Certit. B 27/2, Amer. Bemberg Cert. v. Pret. Ameri an. Glanz;stoff Vorzugs —,— Amerikan. Glanzstoff omen Wintershall 115,50, ' Norddeutsche Wollkämmerei —,— Monate Deutiche Bank Alt. - Zerk. —,— E O Deutiche Beichb- i Stadt Dresden —,— 6# 9/0 Kölner Stadl- Arbed 105,75, 7 %o Nhein-Elbe Union 8U/g, # 9%

7 0/9 Siemens-Halsfe Obl. 99,00, Rhein.-Westf. Elektr. Anl. 87,90, —,—, 89/9 reuß, Anlethe 1934" 89,00, 54 9% Deutsch- Bergban (Stolberg

Paris, 22. Dezember. (W. T. B.) (

,

T. B.) Amsterdam|che Bank

anieibe du 10, C0 anleibe-Zert. —,—, Mitteld. Stahlwerke Obl, 74,00, 7 9/9 Verein. Stahlwerke —,— 79/4 Deutiche Nentenbank G. y. Obl. 1927 68,60, 6 n/0 GelsenfirPen A 7 6/9 Blei Mei i 1965 (Voung ; 0 2 ) tue 7 9/9 Obligationen des Deutschen Spar kassen- und Gito-

Pi i Gntern. de Place- 8 (1947) T8g, Depotscheine der Soczete Intern. de De O 416,00, Allg. Niederl. Ind. Electr. Gef. (Anieu:.) 223,00,

n Warenmärkten.

Das Wollgeschäft f 9 Cihnachts-

Berichte von auswärtige

Bradford, 22. Dezember. (W. T. B.) T stand fon völlig unter dem Eindru> der bevorstehenden

feiertage.

—_—,— B. Auszahlungen:

12,44

12,48% 73,22

12,429 73,52

100 Kr. 73,22

100 Pengs

Kr. u. dar.

Ungarische .

73,62

57,76 B, London telegraphische Auszahlung 25,00} G, ——

Saricbau 100-Zlotv-Auszahlung 57,64 G.,

i