1866 / 193 p. 1 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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masse abzuliefern. Pfandinhaber und andere mit denselben gleith- berechtigte Gläubiger des Gémeinschuldners haben von den in ihrem Bésiß befindlichen Pfandstücken nur Anzeige zu machen.

2 Zugleich werden Alle diejenigen, welche an die Masse Ansprüche als Konkur R máichén wollen, hiérdur{h aufgefordert, ihre An- sprüche, dieselben mögen bereits ré{chtshängig sein oder nicht, mit dem dafür verlangten Vorrecht

: bis zum 6. September d. J. einschließlich bei uns s{riftlich oder zu * rotokoll anzumelden und demnächst zur Diens der sämnmitlithen innerhalb der gedathten Ben angetneldeten

orderungen, \öwie nach Befinden zur Bestellung“ des ‘definitiven Ver- waltungspersonals : am 25. September d. J., Vormittags 10 Uhr, in unsexem Gerichtstokal, vor dem genannten Kommissar, zu er- cheinen. Nach Abhaltung diefes Termins wird geeigneten Falls mit

er Verhandlung über den Akford verfahren werden. i

Zugleich is .nôh eine zweite Frist zur Anmeldung

bis zum 8. November d. J. eins ließlich

FEfigtseut B zur Prüfung aller innerhalb derselben nach Ablauf der ersten Frist angemeldeten Forderungen Termin | auf den 30. November d. J, Vormittags 11 Uhr; in unserem Gerichtslokal, vor dem genannten Kommissar, anberaumt. Zum Erscheinen in diesem Termin werden die Gläubiger aufgefor- dert/ welche ihre Forderungen innerhalb einer der Fristen anmelden werden.

Wer seine Anmeldung schriftli einreicht, hat eine Abschrift deT- selben und ihrer Anlagen beizufügen.

Z Jeder Gläubiger, welcher nicht in unserem Amtsbezirke seinen Wohnsiß hat, muß bei der Anmeldung sciner Forderung einen am N Orte warne sten oder zur Praxis bei uns berechtigten aus- wärtigen Bevollmächtigten bestellen und zu den Akten anzeigen. Den- jenigen, welchen es hier an Bekanntschaft fehlt, werden die Rechts- anwalte Theilkuhl und Haushatter zu Sachwaltern vorgeschlagen.

[602] Subhastations-Patent. Nothwendiger Verkauf theilungshalber.

Das den minorennen Geschwistern Suffert gehörige, 7 Meile von hier entfernt liegende und im Hypothekenbuche hiesiger Stadt Vol, 10 Nr. 3 Fol. 24 eingetragene

/ __ Vorwerk Marienberg, abgesthäßt auf 92,160 Tblr., zufolge der nebst Hypothekenschein und Bédin- gungen im Büreau Nr. 3 einzusehenden Taxe, foll am 12. September d. J., Vormittags 10 Uhr, vor dem Herrn Direktor Wackermann, an biefiger Gerichtëstelle, Zimmer Nr. 1, öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden.

__ Diejenigen Gläubiger, welche wegen einer aus dem Hypothekenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Befriedigung sucben, baben f{ mit ihrem Anspruch bei dem Gericht zu melden.

Urnswalde, den 20. Februar 1866.

Königliche Kreisgerichts-Deputation.

[1032] Nothwendiger Verkauf.

Das dem Gutsbesißzer Friedrich Wilhelm Theodor Rabbow zu Kuhburg gebörige Grundstück (Landsberger Anaerparzelle) Nr. 11, Vol. XIV, pag. 529 des Hypotbekenbuchs, abgeschäßt auf 8622 Thlr. 14 Sgr. 7 Pf., soll in dem auf

den 1. November 1866, Vormittags 11 Ubr, vor Herrn Kreisgerichts-Rath Sellmer an biesiger Gerichtsstelle Zimmer Nr. 7 anberaumten Termine Schulden balber subhastirt werden. Taxe und Hypo- thekenschein sind in unsern Büreau V. einzusehen. 2

Alle Diejenigen, welche wegen eines aus dem Hypothekenbuche nicht ersichtlicden Realanspruchs aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen, werden aufgefordert, sich zur Vermeidung der Präclusion bis zum Termine bei uns zu melden.

Landêberg a. d. W., den 26. März 1860.

Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

[2626] SubHhantativns» Patent. Nothwendiger Verkauf Schulden halber. __ Das dem Kausmann Karl Heinrich Louis Penk gehörige, in der Kreisftadt Lübben in der Neustadt belegene und Nr. 320 Vol. V1]. pag. 241 seq. des Hypothekenbuchs verzeichnete Wohnhaus nebst der darauf baftenden Gastwirthsgerechtigkeit uud Zubehör, abgeschäßt auf 13,308 Tblr. 20 Sar. 7 Pf. , zufolge der nebst Hypothekenschein im Küreau Nr. Ila. einzuschenden Taxe, soll ; : am 14. Februar 1867,

T Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Kreisrichter Netter an hiesiger Gerichtsstelle im Zim- mer Nr. 111. öffentli an den Meistbietenden verkauft werden. *

__ Gläubiger ; welche wegen einer aus dem Hypothekenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen, haben ihren Anspruch bei dem Subhastationsgericht anzumelden. Die dem Aufenthalte nah unbekannten Erben des Weinhändlers B Werner zu Benshausen und des Kaufmanns Johann Ernst Änsüß ebendaselbst werden hierzu öffentlich vorgeladen.

Eibben, den 15. Juli 1866. : 5

Köniali@Wes Kreisgericht. Erste Abtheilung.

11757] Oeffentliche Aufforderung Sei dem unterzeichneten Gerichte ist auf Amortisation des angeblich atbanten aetemmenen Talons zur Erbebring der 5. Coupons - Serie der Prioritäts-Obligation der Berlin-Hamburger Eisenbabn-Gesellshaft Ser. Ul Nr. e úbtr 100 Tur. angetragen worden. . reren daher álle diejenigen, welche auf vorgedachten Talon als E E h E Cesficn c werl E tve sonstige Briefé-ITnhaber Ansprüche en; bi aufgefordert, fich mit ibren A j is spätestens in dem auf den Ls in 29. September d. J, 115 Uhr,

| [2502]

vor dem Herrn Stadtgerichts-Rath Dannenberg im Städtgeri i8-Gebäude Jüdenstr. 58, Portal I, Zimnrer Nr 12, aksitheiden Taeinia persönlich odér dur einén gesehlich zuläffigen Bevollmäthtigten zu welden Aus- wättigen hierdurch die Herren Justiz-Räthe Freydorff, Gall und Geppert vorgef{chlagen wérden, zu melden, und dieselben natbzuwtisen, widrigenfalls M mit ihren hne piere aa Ansprüchen präkludirt werden, auch dieserhalb ibnen ein ewiges Stillschweigen auferlegt, und ‘gedath - tisirt ‘erklärt medéri wird. : E E E T Berlin, ‘den 16. Mai 1866. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Civilsachen. Deputation für Kiedit- 2c. und Nachläßsachen.

NUf\ 0D LTUWUNA/ einen verloren gegangenen Versicherungss\chein betreffend. Da nah einer Anzeige des Herrn Geh. Sanitäts-Rath Dr. med. Moriß Nagel in Berlin der auf dessen Leben von der Lèbensversicherungs- bank für Deutschland in Gotha unter Nummer 51,959 Über 5000 Thlr. am 2. September 1848 ausgestellte Versicherun s\hein vor einiger Zeit abhanden gekommen ist, so wird der etwaige Shäber jenes Scheines, sowie Jeder, welcher Ansprüche auf denselben erheben zu können glaubt, hierdurch aufgefordert, sih unverzüglich und spätestens bis zum / 1. Oftober 1866 bei der unterzeichneten Agentur oder bei der Bank zu melden, widrigen- falls die Gültigkeit jenes Scheines aufgehoben werden wird. : Berlin, den 20. Juli 1866. Die Haupt-Agentur der Gothaer Lebensversicherungsbank. Emil Ebeling.

Verkáufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

[2732] Bektanntmamh-un4g.

Am Montag, den 13. August er.; von Vormittags 9 Uhr ab, und an den folgenden Tagen soll eine Partie von mehreren hun- dert Stück Schlachtvieh (Ochsen, auch cinige Kühe) öffentlich meistbie- tend gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden, wozu wir Kauf- liebhaber hiermit einladen. i f

Sp«ezielle Verkaufsbedingungen fi manns Einsicht ausgelegt.

Bromberg, den 5. August 1866.

Königliches Proviant-Amt.

nd in unserem Büreau zu Jeder-

s _Bekanntmahun#9. _ _Das Auseißen der Räume in dem Militair - Roßarzt - Eleven- nsttul in der Johannisstraße 14 und in der Militair-Arrest-Anstalt in der Lindenstraße 36a. soll im Wege der Submission verdungen werden. ; l Die Bedingungen und Anschläge sind unserem Geschäftslokale, L 76, einzusehen und Offerten

is zum Freitag, den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr daselbst abzugeben. i E

Berlin, den 6. August 1866.

Die Garnison-Verwaltung.

Verloosuug, Amortisation, Zinszahlung u 1

M ° a . . V, von öffentlichen Papieren. N P [2707]

Massener Gesellschaft für Kohlenbergbau.

Die Herren Actionaire der Mañsjenexr Gesellschaft für Kohlenberg- bau werden, unter Hinweisung auf die Bestimmungen im Y$. 9 des 0 lia Od und des zugehörigen Nachtrages sub b., hierdurch die siebente Einzahlung auf die gezeichneten rioritäts - Actien mit

zehn Prozent oder zehn Thalern Für jede Actie bis zum | 1. September c., die achte gleiche Einzahlung bis zum 1. Oktober c., die neunte gleiche Einzahlung bis zum 1. November e. und die zehnte gleiche Einzahlung bis zum 1. Dezember e. Ce und. zwar G ihrer Wahl ei Herrn N. S. Nathalion Nachfolger in 3 l De e E J _ U Ats b n e G S oder bei dem Abrah. Schaa hausenschen Bankverein in aue ph r N in E bai Unna. O eber die Theilzahlungen werden statut emä S lautende Jnterims - Quittungen ertheilt ind e, i Énizalins des vollen Betrages, gegen die Actien-Dokumente ausgewechselt.

Den Herren Actionairen wird zugleich freigestellt, bei der VII. Ein- ga e er bei Einer der Nächsten, - Voraus en bis zu dem vollen Betrage der von ihnen Ae A rioritäts-Actien bei“ den

enannten Zahlstellen zu leisten, für welche Vorauszahlungen fünf

rozent jährliche Zinsen vom Tage der Zahlung bis zu den betreffen- den Fälli feits-Terminen vergütet und am Jahresschlusse an der Ge- sellschaftsfasse ausgezahlt werden.

Dortmund, den 31. Juli 1866.

Der Verwaltungsrath.

Verschiedene Bekanntmachungeu.

R S cte an dee Blibicrschlile, weis ie 2, Lehrerstelle an der Bükgerschule, welche mit 500 Thlr. Ge- a Pelet b Bg R Folge des Todes des S tdabers fort E . Bewerber müssen pr hol il i Spandow, den 3. August 1866. Ae R Der Magistrat.

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Das Abonnement beträgt : 4 Thir. für das- Vierteljahr in allen Theilen der Monarchie ohne Preis - Erhöhung.

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für Berlin die E aitio des d ri

Preußischen Staats-Anzeigers : Wiílhelms-Straße No. 54.

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Berlin, Donnerstag;

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Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

Dem Kreisgerichts-Rath M u hrbeck zu Pyriß den Rothen Adler-Orden vierter Klasse , sowie dem ehemaligen Schulzen Behn zu Benz im Kreise Usedom-Wollin und dem Gefangnen- Wärter Gerhard Gräbing bei dem Kreisgericht zu Wesel das Allgemeine Ehrenzeichen ; ferner

Dem Kreisgerichts - Salarienkassen - Rendanten Bong0 [l in Lippstadt den Charalter als Rechnungs-Rath zu verleihen.

Berlin, 8. August. Se. Königliche Hoheit der Großherzog von Sachsen ist ge Abend hier eingetroffen und im öniglichen Palais ab- | gestiegen.

Der Königliche Hof legt morgen die Trauer auf acht Tage für Seine Durchlaucht den Prinzen Anton Egon Carl Friedrich zu Hohenzollern-Sigmar1ngen an.

Berlin, den 8. August 1866. |

Das Ober- S eremonienmeister-Amt.

Des Königs Majestät, wie das esammte Königliche Haus, sind durch den Sonntag Abend 11 Uhr in Königinhof er- folgten Tod des tapferen Prinzen Anton von Hohenzollern, in tiefe Betrübniß versezt. Mit heldenmüthiger Ruhe und Ergebung ertrug der Verewigte in Folge der in der Schlacht von Königgräß erhaltenen \chweren Wunden bis an seines Lebens Ende die größten Schmerzen. : | Prinzen waren: »Es gereicht nux zux großen Beruhigung, unter den Hohenzollern derjenige zU jein , welcher durch jenen Tod neues Zeugniß ablegt von der Tapferkeit unserer braven Armee«. Des Königs Majestät hatten dem Prinzen , schon von Nikols8burg aus, für sein ausgezeichnetes Benehmen den Orden pour le mérite verliehen. Sein Name gehört für alle Qukunsft der preußischen Geschichte an.

Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.

BVelanutma Qu h |

Bei den gegenwärtig sich darbietenden Fahrpost-Verbin-

dungen sind die preußischen Postanstalten in den Stand geseht,

nunmehr auch Fahrposi-Sendungen nach Bayern, Württem-

berg und Oesterreich wieder in dem früheren Umfange zur Be- förderung anzunehmen. i 1866.

Berlin, den 7. Augus| General-Post-Amt.

von Philipsborn.

Bekanntmachung. Briefe und Zeitungen : 1) an das Königlich preußische Ober-Kommando der 1. Armee, ferner :

Die leßten Worte des |

2) an die Kommandos, Stäbe und Truppen a) des Garde-Corps, b) des 2. Armee-Corps, c) der 14. Infanterie-Division, a) der Reserve-Artillerie des 7. Armee-Corps, e) des 8. Armee-Corps und 2) OTS L Reserve-Armee-Corps werden von Berlin aus gegenwärtig auf der Route über Dresden -befördert.

Derartige Briefe 2c., welche mit dem um 7 Uhr Abends nach Dresden abgehenden Eisenbahnzuge Beförderung erhalten sollen, müssen

bei den Stadtpost-Exrpeditionen oder in die Briefkasten bis um 5 Uhr AbendS$, bei Nt Hof-Post-Amte.……........-- bis um 6 Uhr Abends® un bei der Post-Expedition am Anhalter Bahnhofe : spätestens eingeliefert werden. Berlin, den 8. August 1866. {Der Ober-Post-Direktor

Sachße.

bis um 6% Uhr Abends

Bekanntmachung.

Das zwischen der Südwestiküste von Jrland (Valentia) und Nord-Amerika gelegte atlantische Kabel fann fortan zur Beför- derung telegraphischer Korrespondenz zwischen Europa und Amerika benuyt werden.

Die Beförderung der Depeschen nach Amerika erfolgt per Kabel vorläufig nur bis New - Foundland, die Weiterbeförde- rung von dort zunächst per Dampfschiff.

An Ge sammtgebühren für Beförderung von LTele- grammen zwischen irgend erner Telegraphen-Station in Europa und E einer Telegraphen-Station in Amerika sind zu erheben: - i .

a) Für eine einfache Depesche bis zu 20 Worten (incl. Adreffe, Datum und Unterschrift), welche nicht mehr als 100 Buch- staben enthält... --- vaindith 140 Thlr.

Enthält die Depesche bis zu 2%) Worten mehr als 100 Buchstaben, so wird der Uebers{hußhß durch 5 getheilt und der Quotient der Wortzahl 90 hinzugezählt. Sofern die Theilung durch 9 einen Rest ergiebt, gilt auch dieser als ein Wort. _

b) Für jedes Wort Über 20 Worte eee Thlr.

Bei Depeschen von mehr als 20 Worten und sofern die

ersten 20 Worte nicht mehr als 100 Buchstaben enthalten, werden die Buchstaben vom ein und zwanzigsten Worte ab addirt, die Buchstabenzahl wird dur 9 getheilt und der Quotient der Wortzahl 90 hinzugezählt. _ Auch der

bei der Divifion sich etwa ergebende Rest wird als ein

Wort berechnet. | i j 4

Fr Chiffer-Depeschen (in Buchstaben oder Ziffern) erhöhen sich die vorstehenden Säye auf den doppelten Betrag.

Alle Jahlen - Ausdrücke müssen in Buchstaben ganz au®- geschrieben sein und werden als Worte berechnet. 5

Depeschen nach außerhalb des Telegraphen - Systems be-

legenen Orten werden durch die Post weiter befördert. : : Die für das amerikanische Kabel bestimmten Depeschen sind mit dem Vermerk » via Valentia« zu versehen. j Die englische Gesellschaft übernimmt feine Zerantwortlich- keit für irgend welche Verzögerung oder Verstümmelung der