1866 / 193 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Depeschen bei der Telegraphirung oder bei der Zuftellung, über- haupt für Bersehen n welcher Art. D

Um Irrthümern bei der Telegraphirung wichtiger Depeschen vorzubeugen, können solche von der Adresse zur Aufgabe-Station zurü>telegraphirt werden.

Solche Depeschen kosten dann das Doppelte der gewöhn-

lichen Gebühren. J Berlin, den 7. August 1866. A Königliche Telegraphen - Direction. von Chauvin,

Ministerium der geistlichen , Unterrichts - und Medizinal - Angelegenheiten.

Akademie der Künste.

Die Königliche Akademie der Künste hielt am 3. August eine öffentlihe Sißung, in welcher von dem beständigen Secre- tair, Professor Dr. Gru ppe, der Jahresbericht erstattet wurde. Der von dem hochseligen König Friedrich Wilhelm U]. gestiftete Preis, bestehend in cinem Reise-Stipendium nach Jtalien, konnte in diesem Jahre nicht ertheilt werden, da die vier Bewerber,

den und deshalb ‘zur engeren Bewerbung nicht zugelassen wur- den. Zugleich hatte die Akademie noch an diesem Tage Uber die Preisbewerbungen der ersten und zweiten Michael Beerschen

Stiftung zu entscheiden. Zu der ersten nur für Bekenner jüdi- | efenben béciften Gäste, ika scher Religion , und diesmal für Genremalerei eröffnet, hatte | anwesenden höchste E

O kein Bewerber gefunden; zu der zweiten, für Bewerber aller $

Bekenntnisse, diesmal für Geschicht8malerei, hatten sich vier Be- werber gemeldet und Arbeiten eingesandt; von ihnen erhielt der Maler A. v. Werner in Karlsruhe den Preis. 41

Die Sitzung {loß mit Ertheilung von Prämien an

der Akademie verbundenen hiesigen, so wie der Provinzial- Kunst- und Gewerkschulen. Zwischen den einzelnen Abthei- lungen dieser öffentlichen Feier wurden von den Eleven der

akademischen Schule für musikalische Composition geseßte Musik- |

stücke zur Aufführung gebracht. Namen l. der in der öffentlichen Jahressigung der König- lihen Akademie der Künste am 3. August 1866 von dem akademischen Senat prämiirten Schüler der Akademie.

1, Schüler des Aktsaals. Den ersten Preis erhält:

Albert Küppers aus Cösfeld, Bildhauer.

Den zweiten Preis erhalten: Friedrich Reusch aus Siegen, Bildhauer, Georg Alberti aus Berlin, desgl. Louis Brodwolf aus Berlin, desgl. Johannes Pfuhl aus Löwenberg, desgl. Alfons Hollän der aus Ratibor, Maler. Hans Meyer aus Berlin, Kupferstecher.

Il, Schüler der Composition8-Klasfse,. Marx Lohde aus Berlin, Maler. Adolph Treidler aus Berlin, Maler. Ernsi Herter aus Berlin, Bildhauer. 111, Maiklaîfe.

Alfons Hollaender aus Ratibor, Maler. Wilbelm Steinhausen aus Sorau, Maler.

Composition.

bestehend in Musikwerken : Max Oesten aus Berlin. Rudolph Groth aus Groß-Jannowigß. Otto Diehnel aus Tiefenfurth bei Bunzlau. Berlin, den 7. August 1866.

Die Königliche Akademie der Künste.

Im Auftrage:

Ed. Daege. O. F. Gruppe.

Finanz: Meinifteriunr.

Bei der heute fortgeseßten Zichung der 2. Klasse 134sten Königlichen- Klassen-Lotterie siel t Gewinn von 4000 Thlr. auf Nr. 38,730. 1 Gewinn von 2000 Thlr. auf Nr. 34,539. 2 Gewinne zu 600 Thlr, ficlen auf Nr. 63,848 und 81,607,

| der Schweiz abmeldete.

3 Gewinne zu 200 Thlr. ficlen auf Nr. 14,697. 30,430 und 80,653 und | 5 Gewinne zu 100 Thlr. auf Nr. 21,492. 41,238. 56,720. 71,361 und 76,912. Berlin, den 8. August 1866. Königliche General-Lotterie-Direction.

Ieichtamtiichecs,

Preußen. Berlin, 8. August. Se. Majestät der König empfingen heute früh um 105 Uhr den Besuch Sr. Hoheit des Erbprinzen von Anhalt, sowie Sr. Königlichen

oheit des Prinzen Alexander, Höchstwelcher sich zur Reise nach | Im Laufe des Vormittags fanden Vorträge des Civil - Kabinets und des Wirklichen Geheimen Ober-Regierungs-Raths Costenoble, sowie des Ministerpräsi- denten statt, es wurden Adressen zur Beglückwünschung Sr. Majestät Seitens der Universität, der Akademie der Wissen: schaften, des patriotischen Vereins und der Stadt Charlotken- burg durch Allerhöchstdenselben angenommen und beantwortet,

welche sih gemeldet hatten, schon die Vorprüfung nicht bestan- | au< dem nach Paris abgehenden Flügel - Adjutanten, Oberst-

Lieutenant Freiherrn von Loë , so wie dem Königlichen Präsi- denten Freiherrn von Zedliß, Audienzen ertheilt.

Um 5 Uhr fand im Königlichen Palais ein Familien- Diner, zu Ehren der am Königlichen Hoflager zum Besuch

Die 2. Plenar - Situng des Abgeordnetenhauses wurde heute um 17 Uhr durch den Alters - Präsidenten Sta- venhagen eröffnet. Der Präsident machte die Namen der

"inzwischen in das Haus eingetretenen Mitglieder und ihre Wahlen

Studirende der Königlichen Akademie und an Schüler der mit | in die verschiedenen Abtheilungen bekannt und theilte mit, daß

der Handels-Minister eine Uebersicht über den Betrieb und

| den Verkehr der Staats-Eisenbahnen im Jahre 1865 übersendet,

so wie daß der Präsident des Herrenhauses von der erfolgten Konstituirung dieses Hauses Anzeige gemacht habe. | Nach erfolgter Bekanutmachung-der stattgefundenen Wahlen

| der Vorsizenden und des Vorstandes der einzelnen Abtheilungen

ging das Haus zur Prüfung der Abgeordneten - Wahlen über,

| welche beim Schlusse des Blattes noch fortdauerte,

Anm 6. d, M. i} bald nach der Heimholung seines am

| 15. Juli schwer verwundeten Sohnes aus dem Lazareth zu | r bei Olmüy nach kurzem, aber schwerem Leiden das 5

titglied des Herrenhauses, der-Dber-Landesgerichts-Rath a. D.

| Graf Leopold von Rothkirch und Trach zu Bärsdorf ;- ge-

storben.

Posen , 7. August. Von dem nach Han-

(Pos. Z

| tg.)

nover bestimmten 57. S rttriMgimekte h bereits heute | früh 64 Uhr das Ersaßbataillon desselben mittelst Extrazuges "von hier abgegangen.

Aus Thüringen wird unter dem 5. August dem

| »Magd. Corresp. geschrieben: Nach einer Bestimmung der

Königl. Regierung zu Erfurt sind die betreffenden Ortsbehörden angewiesen, nicht allein eine Uebersicht über die Seitens der

| hannôöverschen Armee vollzogenen Requisitionen, sondern auch | Über die durch die hannoversche Einquartierung herbeigeführten | Leistungen aufzustellen, um die zu gewährende Entschädigung | aus hannöverschen Kassen festzustellen.

Baden. Karlsruhe, 7. August. - Die »Karlsr. Jtg.« publicirt eine Bekanntmachung des Großherzogs vom 4. d. Mts., wonach sämmliliche badische Truppen wieder einem Ar-

| meecorps-Kommando unterstellt werden, und dem Prinzen und | E j | Markgrafen Wilhelm, General-Lieutenant und Kommandanten IV. Sœüler der akademischen Schule für musikalische | | tragen wird. Jn Anerkennung ihres erfolgreichen Fleißes erhielten Prämien, |

| Vormittag die Refidenz, um die Großherzoglichen Truppen auf | ihrem Marsch nach Karlsruhe einzuholen. Höchstderselbe traf | bei Berghausen mit dem Prinzen Wilhelm und den von dem-

der Felddivision, wieder das Kommando des Armeecorps über-

Seine Königliche Hoheit der Großherzog verließ gestern

selben geführten Truppen zusammen. Seine Königliche Hoheit begrüßte die einzelnen Abtheilungen und geleitete, umgeben von dem Stab der Felddivision, die heimkehrenden Truppen nach Karlsruhe, welche hier wie in Durlach von den Gemeindebe- hörden bewillkommt wurden. :

Bayera. München, 2. August. Der österreichische ,Ge- sandte dahier, Graf v. Blome, hat si< al8bald, wie die »Bayer. Zktg.« meldet, nach. der vorgestern erfolgten Rückkehr von hier aus nah Paris begeben und ist während seiner Ab- wesenheit die Leitung der Gesandtschaft dem Legationsrath v. JZwierzina Übertragen.

Augsburg, 5. August, Die hiesige »Allg. Zkg.« veröffent- licht noch über die sogenannte Bundestags-Sißung vom 4, August Folgendes: Es wurde eine Anzeige Sx. Königlichen

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oheit des A Karl von Bayern über Abschluß des

affenstillstandes zwischen Preußen und den Regierungen von Oesterrei, Bayern, Württemberg, Baden, Großherzogthum Hessen vorgelegt; desgleichen ein Schreiben des gedachten Prin- zen, wona derselbe die hm durch Bundesbeschluß vom 27. Juni d. J. übertragene Stelle eines Oberbefehl8habers der Bundes- truppen, insbesondere im Hinbli>k auf den abgeschlossenen Waf- fenstillstand und die hieran fich knüpfenden Folgen, niederlegt.

Braun \<w h ertlärte seinen Austritt aus dem Bunde, nachdem in Folge der neuesten Ereignisse, insbesondere nach- dem Preußen und mit diesem eine Mehrzahl deutscher Regie- rungen aus dem Bunde ausgetreten sei, es demselben an den nothwendigen Vorausseßungen des Fortbestandes fehle. diesen Austritt wurde der auch in früheren Fällen erhobene Protest ausgesprochen. :

Sodann wurde beschlossen, dem Rückmarsch der norddeut- schen Truppen aus den Bundesfestungen in ihre Heimath in Anbetracht der notorischen thatsächlichen Verhältnisse kein Hinder- niß in den Weg zu legen.

Würzburg, 4. E General Goeben befindet sich gegenwärtig in unserer Stadt. Von den hier kantonnirenden preußischen Truppen i} ein großer Theil, u. A. die Husaren und Dragoner, ausgerückt, und soll heute Nachmittag durch andere erseßt werden. 5. August. Wie wir vernehmen, wird blos das 13. Westfälische Jnfanterie-Regiment in unserer Stadt fantonnirt bleiben, Das gestern hier abgezogene 9, Jäger-Ba- taillon brachte den Bürgern Würzburgs für die gute Aufnahme, die es gefunden, ein Hoch aus.

Beigiea. Brüssel, 6. August. Der König-Großherzog von Luxemburg hat, wie die »yTndépendance« meldet, den Ein- tritt dieses Herzogthums in den norddeutschen Bund abgelehnt, da derx König-Großherzog es vorziche, dem Lande eine unah- hängige Regierung zu geben, zumal die Stadt Luxemburg auf- gehört habe, Bundesfestung zu sein.

Großbritannien und Jrlaud. London, 6. August.

Beide Parlamentshäuser hielten am Sonnabend, 4. August, eine furze Sißung. Im Oberhause wurde die Habeas Corpus Suspen- sìon Act ([reland) Bill, die von den Gemeinen angenommen is, znm ersten Male gelesen.

Im Unterhause sagte Sir J. Patkington, daß er bei seinem Amtsantritt die Stottenreserve in einer nichts weniger als befriedigen- den Verfassung gefunden habe und daher die zum augenbli>lichen Dienst verfügbaren Schiffe zu nennen wie ein ehrenwerther Gentle- man von 1hm verlangt nicht für rathsam halten könne. Auf Ersuchen Mill’s wurde das Comité über die Auslieferungsvertrags- Bill auf Montag verschoben. e L

Das ministerielle Fischessen in Greenwich ist Sonn- abend vor sih gegangen und nahmen über vierzig Gäste dies- mal daran Thell.

Der in Yarmouth festgehaltene Dampfer » Cy clope « ist, da ihm die Bestimmung für Chile nicht nachgewiesen werden konnte, wieder freigegeben worden und hat die Fahrt nach seinem an- geblichen Reiseziel Rio de Janeiro weiter fortgeseßt.

Dex Konsföderirten - Kreuzer »ySumter«, das Schrecken amerikanischer Kauffahrer, ist in Hull angekommen und fortan zum Viehtransport vom Kontinent nach diesem Hafen: bestimmt.

Frankrei<h. Paris, 6. August, Der Siegelbewahrer/ Minister der Justiz und des Kultus, Baroche, hat in einem heute im »Moniteur« abgedruckten Berichte den Kaiser auf- gefordert, an seinem Nationalfeste am 15. August ein Te Deum anzuordnen. Die Einleitung zu diesem Berichte lautet: »Frank- rei< bereitet si<h inmitten der Eragn ie , die auf glänzende Weise den moralischen Triumph des Kaisers bekunden, auf sein Nationalfest vor. Das von blutigen Kämpfen zerrissene Europa hält seine Blicke fest auf unser Land gerichtet und erwartet die Wirkungen einer OLREO Mediation, wobei die friedlichen Rathschläge die Oberhanh behalten haben. «

Spanien. Madrid, 4. August. Das Ministerium hat ein Cirkular an den Clerus erlassen, worin es die Geistlichen auffordert, dem Geldmangel des Staatsschaßes dur Verzicht- leistung auf einen Theil ihres Gehaltes zu Hülfe zu kommen.

Amerika. Mit dem Aufstand in Hayti, über den zuerst ausführliche Berichte eingelaufen sind, der dann weiter nichts als eine Erfindung sein sollte, scheint es jeßt doch seine Richtigkeit gehabt zu haben. Ein in Liverpool eingetroffener, am 18. Juli von Port-au-Prince abgegangener Dampfer bringt die Nachricht, daß die Empörung von Neuem ausgebrochen und ein Theil der Stadt Gonaïves von den Rebellen nieder- gebrannt worden sei. Jn Port-au-Prince befürchtete man, bef die Rebellen, welche sich in starker Anzahl in der Nähe befinden sollten, auch diese Stadt, wie sie gedroht, in Brand ste>en würden, :

Gegen

Telegraphische Depeschen aus dem Wolff’ schen Telegraphen-Büreau.

Wien, Dienstag, 7. August. (Ueber Paris gekommen.) Wie die »Debatte« behauptet, hat Kaiser Napoleon einen Brief an den Kaiser von Oesterreich gerichtet, in welchem darauf hingewiesen wird, daß eine italienische Jnvasion in Venetien, welches von Oesterreih an Frankreich abgetreten sei, keineswegs ein Präjudiz für die bevorstehenden Friedensunterhandlungen abgeben könne; die Cession habe für Frankreich ein Recht be- gründet, welches von der Florentiner Regierung weder in Ab- rede gestellt, no< ignorirt werden dürfe.

Paris, Mittwoch, 8. August, Morgens. Der »Moniteur« meldet, daß der Kaiser und der Kaiserliche Prinz Vichy ver- lassen haben, um nach St. Cloud zurückzukehren, wo sie gestern Abend um 6 Uhr eingetroffen sind.

Paris, Dienstag, 7. August, Abends. Die »Patrie« glaubt zu wissen, daß die Rückkehr des Kaisers mit einem auf die italienischen Angelegenheiten bezüglihen Ereigniß in Ver- bindung steht, Der Minister Lavalette und Ritter Nigra werden gleichfalls hier erwartet; Drouyn wird nicht aus Bichy zurückkehren. Dasselbe Journal stellt in Abrede, daß von einer Erhöhung des Effektivbestandes der algerischen Armee die Rede sei.

Der »Ekendard« erfährt, daß gestern zu Buda-Pesth mehrere Verhaftungen vorgenommen find.

Aus Rom wird gemeldet, daß der Papst am Sonntag Abend ein außerordentliches Konsistorium abgehalten hat, in welchem die Kardinäle über die augenbli>liché Situation deli- berirten. Der Papst hat in der Franziskanerkirche eine Rede gehalten, in welcher er die Jugend ermahnt, den revolutionären Leidenschaften zu mißtrauen, und auffordert, für den König Victor Emanuel zu beten, auf daß dieser davon ablafsse, gegen die Religion zu handeln. Es wird demnächst eine neue Allocution erwartet betreffs der Einziehung der Kirchengüter in Venetien. Graf Trani ist nah der Schroeiz gereist ; Graf Trapani wird ihm, wie es heißt, bald folgen.

Florenz, Dienstag, 7. August. Nach hier eingegangener offizieller Meldung hat ein heftiger Orkan einige Schiffe der italienischen Flotte auf dem Adriatischen Meere beschädigt. Der »Afffondatore« is im Hafen gesunken , die Equipage aber ge- borgen. Man if gegenwärtig damit beschäftigt, das Schiff wieder zu heben.

Das eben erschienene achte t rae De der vom Professor

Dr. R. Foß redigirten Zeitschrift für Preußische Geschichte und Landeskunde enthält eine Abhandlung des Dr. E. Cauer,; »Ueber das Palladion, ein komisches Heldengedicht Friedrihs des Gro- ßen«; und eine zweite Abhandlung: »Einiges über die Lebensweise der Bewohner in dem alten Berlin«. Die Rubrik Miscellen wird durch eine Mittheilung des Prof. Dr. Heffter in Brandenburg »Hexen- Ee repräsentirt. Dann folgen: Recensionen, Bibliographieen, Sißungsberichte (über historishe Vereine). :

Das Amtsblatt (Nr. 17 vom 6. Aug der Königlich Preußischen Telegraphen - Verwaltung enthält u. A. folgende Verfügungen: Vom 12. Wo 1866: Ausgabe neuer -Darlehns-Kassen- cheine. Vom 26. B: ost-Paketsendungen. Vom 27. Juli: Die Erhöhung des den Bahnverwaltungen zu gewährenden Gebühren-An- theils für interne Depeschen von mehr als.50 Worten bis zum Maxi- mum von 16 Sgr.

Eisenbahn- und Telegraphen -: Nachrichten.

Husum, 3. August. Nachdem vor 14 Tagen schon das See- fabel zwischen Nordstrand und dem Festlande gelegt worden, ist, wie der »Kieler Jtg.« gemeldet wird, heute auch das für die Stre>e Nord- strand-Pellworm bestimmte Kabel von der Elbe bereits eingetroffen und wird morgen in die See versenkt werden; mit dem Bau der Lei- tung über Nordstrand is schon rüstig fortgeschritten, so daß die Eröff- nung des telegraphischen Verkehrs mit Nordstrand und Pellworm im Laufe der nächsten 14 Tage vor si gehen dürfte. 08

Die Neudorfer Eifenbahnbrüce sollte, der »Preßb. Ztg.« zu- folge, bis zum 7. August wieder so weit hergestellt sein, daß an diesem Tage der Verkehr auf der Stre>e Preßburg-Wien wieder aufgenom- men werden konnte.