1866 / 220 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Staaten wieder hergestellt worden sind, steht auch der Wieder- | j i | e hergest sind: jeyt | circa 23 Millionen Einwohner. Mit Venetien gçrhält es einen

anfkfnüpfung des gegenseitigen diplomatischen Berkehrs nichts mehr im Wege. on der hohen Wichtigkeit der sorgfältigen Pflege der Beziehungen zu Preußen durchdrungen, hat die Großherzogliche Regierung - si beeilt, dieserhalb vorbereitende Schritte zu thun, und ist nunmehr am gestrigen Tage Freiherr von Türkheim von hier nah Berlin abgegangen, um am dortigen Hofe seinen Posten als außerordentlicher Gesandter und Hevollmáctigter Minister Sr. Königlichen Hoheit des Groß- herzogs wieder anzutreten. r N aas Bayern. ünchen, 6. September. (N. C.) Die Königl. Verordnung vom 9. Juli bezüglich der Mobilmachung der Landwehr is insoweit außer Kraft getreten, als in Folge höheren Befehls heute die Anordnung erlassen worden ist, es sei die Organisation der Landrochr in den Landgemeinden zu istiren. M Nürnberg, 5. September. Der Königlich preußische Civil-

Kommissar Krupka dahier hat folgenden Abschieds8-Erlaß be-

kannt gemacht: N e L E Nachdem mein Auftrag als preußischer Civil-Kommissar in dem vom

zweiten Reserve-Corps beseßten Theile Frankens mit dem Aufhören der |

Occupation sich erledigt, fühle ich mich gedrungen, allen Beamten und

Behörden für die willfährige Unterstüßung, welche mir zu Theil gewor- |

den und welche es mir möglich machte, den Geschäftsverkchr im allgemei- nen Interesse überall ungehindert seinen Gang gehen zu lassen, hier- dur< meinen besonderen Dank auszusprechen. Der Aufenthalt im hiesigen Lande, wo die gleiche deutsche Gesittung uns nicht als Fremd- linge betrachten ließ, wird Allen in freundlicher Erinnerung bleiben.

Mögen die Wunden , welche der Krieg dem Lande schlagen mußte, | damit beschäftigt, polnif

re<t bald wieder vernarbt sein und der wiederaufblühende Wohl- stand alle Lasten vergessen machen , welche die jüngste Zeit den Be-

wohnern auferlegt und für deren billige Ausgleichung ich stets gern |

bemüht gewesen bin. u Nürnberg, den 3. September 1566.

burgischen Truppen mit Extrazügen unsere Stadt. Dieselben

sollten nah erster Weisung hon Abends 8 Uhr direlt nach |

Schwerin abgehen, erhielten jedoch die telegraphische Ordre, e | at | ) : | deren Fäden bis nach Europa reien.

sie bestimmt seien, bei dem Einzug in Berlin mitzuwirken, un

Abfahren ein, welches zu den angegebenen Stunden erfolgte. Heute Morgen ging ein Bataillon Jäger mit der Bahn ab. Hefterreich. Prag, 0. September. Wie die »Pr. Z.«

berichtet, wird die gesammte hiesige preußische Besaßung am | 18. d. in vier Trains von hier abgehen. Von heute an bis zum 18. werden im Ganzen auf der Staatsbahn 100 Militair- züge verkehren. Heute beginnt der Durczaug der von Mäh- | die P eils ( ( | i )

| sie für den Aufstand angeworben wurden.« Die Loskaufs-

e ¿ A Sat A 6 SEA Sov MilsitgirBflic Nie L Schweiz. Bern, 5. September. (Köln. Ztg.) Seitens jumme zur völligen Befreiung von der Militairpflicht, die bei

ren kommenden preußischen Truppen auf der taats8bahn.

der preußischen Regierung ist dem Bundesrathe “auf seine An- frage, ob es nicht erlaubt sei, schweizerische Offiziere nach Preu-

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dürfte , mit der Absendung jener Offiziere zu diesem Zwecke zu warten , bis die durch die leßten Kriegsereigntisse gestörte Ruhe | auch in der preußischen Armee vollständig wieder zurückgekehrt | reitungen getroffen. Jn New - Yort, wo der Präsident «am | D A N L _29sten erwartet ist, werden fünf Militair-Brigaden ihm das bahn von Behringen nach Schleithetm über Schaffhausener Ge- | | fiastisch sein.

sein werde. Laut Vernehmen aus ministerieler Quelle hat sich die Großherzoglich badische Regierung zum Bau einer Eisen-

biet mit Anschluß bei Stühlingen bereit erklärt. Frankreich. Paris, 6. September. Der abberufene türkische Botschafter Savfet Pascha hat, wie der »Moniteur«

heute anzeigt, am Sonntag seine Abschieds-Audienz beim Kaiser | d d : ie N nalconvention von Philadelphia um ‘den Präsidenten | zu haaren. Jn Washington und New-York sollen in Kurzem

in St. Cloud gehabt. S | | Der französische Gesandte in China, Berthemy, der auf

Urlaub si hier befindet, ist einstweilen bis zur Antunsft De | ; gen n! tion gutzuheißen. Der Präsident wird beständig von jeinen Anhängern bestürmt, den Kriegsminister Stanton zu entlassen "und wie man glaubt , wird er ihren Andringen nicht lange "mehr zu widerstehen vermögen. Auch der Judge - Advocate-Ge-

Moustier's mit der politischen Direction im Ministerium des

Ausroärtigen betraut worden. : Man meldet der »Patric«, daß in der Konferenz, welche

an Bord einer französischen Fregatte Ende August zwischen den

Deputirten der Kandioten Und der ottomanischen Behörden | | if | durch fein Verfahren in Bezug auf die gegen Jefferson Davis

stattgefunden hat, die Grundlage cines Compromisses angenon1- men wurde, der von den vermittelnden Mächten als für beide Theile ehrenvoll angenommen worden ist.

Herr Chassepot (der Erfinder des in der franzöfischen Armee einzuführenden Hinterladegewehrs) ist, wie der »Moni- teur« meldet, wegen außerordentlicher Dienstleistung zum Ritter der Ehrenlegion ernannt worden. Er i} Ober-Wasfsen-Contro- leur des Central-Artillerie-Depots.

Svaunien. Madrid, 6. September. Die Königin, von Narvaez begleitet, stattete heute der Kaiserin Eugenie 1n Biarriß einen Besuch ab.

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äüFtalien. Nach der lehten Volkszählung hatte Jtalien

Quwachs von 2,493,475 Seelen.

Die entlassene zweite Kategorie der Klasse von 1845 beträgt 34,000 Mann. Da noch nicht alle eingekleidet waren, so be- läuft sih die Ersparniß an Kleidungsstücken auf 4 Millionen. Ron den 60 Bataillonen der mobilen Nationalgarde werden binnen Kurzem 20 entlassen.

Türtei, Bukurest, 5. September. Fürst Karl, sehr befriedigt von seiner Rundreise durch die Moldau, kehrt nächster Tage hierher zurück.

Die Reibungen zwischen den Offizieren, bezüglich der Mit- verschwörung gegen Couza, dauern fort. Türr ist nah Kon- stantinopel abgereist.

Nu:land und Polen. Aus Westpolen wird de“ »Schles. Ztg.« geschrieben: Bei den Vorarbeiten für das Ersaß- geschäft hat cs sich herausgestellt, daß die vorhandene Anzahl der zur Gestellung aus dem betreffenden Jahrgange Geeigneten die geforderte Zahl der für dieses Jahr Einzustellenden fat um das Dreifache Übersteigt; au< von den Ausgeschriebenen wird die Hälfte noch zurückgestellt werden können, weil das Bedürf- niß durch Freiwillige und sogenannte Strafrekruten fast mehr als zur Hälfte bereits gede>t 1. Die D dex Woyt- ämter durch gebildete Russen steht in naher Aussicht, und ist eine Anzahl junger Russen, welche höhere Schulanstalten absol- virt und die Qualification zum Beamten erlangt haben, jebt

\< zu lernen, da ohne Kenntniß dieser

| Sprache die Anstellung nich! erfolat.

| vorgefunden. ôllig 0 i 3 l | aus fünf mit Feuerwaffen versehenen Regiment8cadres, darunter

Von der Polnischen Grenze, 5. September. Der » Moskowskija Wiedomosti« zufolge war der PRolen-

aufstand in Sibirien ein im Geheunen vorberecitetes Unter-

6. September. (N. C.) In vergangener Nacht um | nehmen, an dem au< die eingeborne Bevölkerung si

1 und 3 Uhr verließ ein großer Theil der hier gelegenen me>len- |

zum Theil betheiligte, Dem russischen Blatte wird nam- lih aus Jrkutsk geschrieben: »Die bisherige Untersuchung gegen die Theilnehmer au . dem Polénaufstande in Sibi- rien hat elne groparüäge Geheimorganisation herausgestellt, l Bei dem Gefangenen

weiteren Befehl abzuwarten hätten, ob fie hier oder in Hof | Dombrowski , dem sogenannten Chef der siburischen Legion, noch länger , verweilen müßten. Endlich traf der Befehl zum | wurden kompromitiürende, 2 Bevölkerung zur Revolution auf-

fordernde Aufrufe und Korrespondenzen aus dem Auslande Die völlig organisirten Jnsurgenten bestanden

auch Sensenmänner aus Trailinskaja. Am 5. Juli wurden 200 im Kampfe verwundete und gefangene Polen nah Irfutsf eingebracht. Sie haben umfassende Geständnisse gemacht und die Personen theils genannt, theils näher bezeichnet, durch welche

der vorjährigen Rekrutenaushebung im Königreich Polen

| 400 SRo. betrug, is für die diesjährige Rekrutenaushebung ßen zu senden, um daselbst die in Folge Einführung des Zünd- auf LOOO SNo. eryoyr worben, Außerdem ist es allen, die bel nadelgewehrs veränderte Taktik zu studiren, soeben in sehr vetbind- | der Verloosung die Militairnummer ziehen, gestattet, einen lichen Ausdrücken die Erlaubniß hierzu ertheilt worden jedo< ward dieselbe von der Bemerkung begleitet , daß es beser sein |

Ersaßmann zu stellen.

Amerita. New - Yorï, 25. August. (per »Savxonia«.) Zum Empfang des Präsidenten werden längs der Route von Washington nach Chicago, wohin derselbe sich zur Ein- weihung des Douglas-Monuments begiebt, großartige Vorbe-

Ehrengeleite geben, und wird sein Empfang sehr enthu- (Seitdem durch den Telegraphen bestätigt.) Der herannahenden Convenkion von Soldaten und Matro]jen

zu Cleveland in Ohio wird große Wichtigkeit beigelegk. Thr

Zweck ist , die Armee und Flotte im Anschluß an die N atio-

Massen-Meetings stattfinden, um die Erklärungen der Convên-

neral Joseph Holt soll seine Entlassung erhalt:n. Derselbe isl

erhobene Anklage wegen Mitschuld an dexr Ermordun Lincolns sehr unpopulär. geworden und man hält sogar die inleitung einer Kriminal - Üntersuchung gegen ihn nicht für unmöglich. Als sein wahrscheinlicher Amtsnachfolger wird General Fuller- ton bezeichnet. Der Chef des Ori elassenen - Büreaus, Ge- neral - Major Howard, wurde un ängst vom Präsidenten Johnson vorgefordert und ihm eine Anzahl Aktenstücke vor- gelegt, die seine Verwaltung der Angelegenheiten des Büreaus

verurtheilen. Wie es heißt, habe der Präsident ihn bedeutet, daß seinem Rücktritte nichts im Wege stehe, und Howard er-

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widert, gewissenhafterweise könne er nicht zurücktreten. Man | der Bekanntmachung vom 20. Dezember 1851 aus dem jährlichen halben

glaubt, daß er nunmehr entlassen werden wird.

Die Fenier von der Fraction Roberts fahren mit ihren

Norbereitungsanstalten zur erneuten Jnvasion Canada's eifrig

fort. Diesmal soll der Einfall vom Huron-See und der Geor- |

gian - Bay aus erfolgen und durch Aufstände in canadischen Städten unterstüßt werden, wie si<h wenigstens die Fenier

schmeicheln. General Sweeny soll si<h_ mit Roberts über-

worfen haben und eine Vereinigung mit Stephens suchen, was die ohnehin nicht eben sehr großen Chancen des Jnvasionsplans noch vermindern würde.

Telegraphische Depeschen aus dem Wolff’ schen Telegraphen-Büreau.

Wien, Sonnabend, 8. September, Morgens. Die heutigen Morgenblätter melden übereinstimmend, daß General Iohn mit der provisorischen Leitung des Kriegs-Ministeriums beauf- tragt worden ist.

Bereinäthätigkeit für die Ärineec.

Magdeburg, 7. September. (Magdeb. Anz.) Neben den von den Königlichen Militair - Behörden in der Provinz Sachsen zur Aufnahme der inr leßten Kriege verwundeten und erkrankten Krieger extraordinair eingerichteten 14 Reserve-Lazarethen mit ca. 3500 Lager- stätten und 5 Hülfs-Reserve-Lazarethen mit ca. 350 Lagerstätten , sind theils von den Hülfsvereinen für verwundete und erkrankte Krieger,

theils von Privaten in der Provinz Sachsen 26 Hülfsvereins-Lazarethe mit 968 Lagerstätten hergerichtet und Anfangs August mit 161 Ner- |

wundeten und Kranken belegt gewesen. Außer diesen in den Hülfs- vereins - Lazarethen untergebrachten Verwundeten und Kranken haben

nach den vorliegenden Nachrichten Anfangs August c. no< 1003 Ver- |

wundete, Kranke und Rekonvaleszenten bei Privatpersonen Aufnahme und Pflege gefunden.

Das »Preußische Handels-Archiv« Nr. 36 vom 7. Sep-

tember enthält unter Geseßgebung: Aufhebung der Verbote dex |

Ausfuhr von Getreide 2c., Waffen und Kriegsmunition. Suspen- dirung der Ausfuhrzölle in Cuba. Statistik: Zolleinnahmen, Waarenverzollungen und Abfertigungen des Zollvereins im ersten

Quartal 1866. Oesterreichs Waarenverkehr mit dem Auslande im | Jahre 1865 (Schluß). Jahresbericht der Handelskammer in Mann- |

heim für 1865. Jahresbericht des preußischen Konsulats in Chri- |

stiania für 1800, Bericht des preußischen Konsulats in Valparaiso für 1865. Mittheilungen: Kopenhagen. Kanagawa.

Die Nr. 33 (vom 7. September) des Justiz-Ministerial-

Blattes enthält -ein Erkenntniß des Königlichen Ober-Tribunals | vom 20. Juni 1866, nach welchem Nichtigkeit eintritt, wenn dem der |

deutschen Sprache nicht mächtigen Angeklagten die den Geschworenen vorgelegte Frage nicht verdolmetscht worden ist, und folgende beiden Erkenntnisse des Königlichen Gerichtshofes zur Entscheidung der Kompetenz-Konflifkte vom 14. April und 9. Tum 1800: 1) Stlet- tigkeiten zwischen den Parteien und den ÁÄuseinandersezung3-Be- hörden über die Einziehung von Kosten in Ablösung®- und Aus- einanderseßungssachen sind vom Rechtswege ausgeschlossen. 2) Wenn unter den Mitgliedern einer Landgemeinde Über den Maßstab der Vertheilung der von ihnen zu entrichtenden Kommunallasten, sowie der Abgaben und Leistungen an den Schullehrer Streitigkeiten entstehen und dabei auf Herkommen und Ortsverfassung Bezug genommen wird, so ist darüber im Rechtswege zu entscheiden.

Kunst- und wissenschaftliche Nachrichten.

Repertoire der Königlichen Schauspiele vom 8. bis 16. September. Jm Opernhause: Sonntag, den 9.: Preciosa. Montag, den 10: Robert der Teufel (Fr. Eiswaldt, Frl. Grün: Debüt). Dienstag, den 11.: Fli>k und Flock. Mittwoch, den 12: Die Hugenotten (Fr. Eiswald, Hr. Wachtel, Frl. Grün: Debüt). Don- nerstag, den 13.: Antigone. Freitag, den 14. : Die Stumme. Sonn- abend, den 15,: Figaro’s Hochzeit. Sonntag y den 16.: Stradella (Hr. Wachtel, Frl. Grün: Debüt). Jm Schauspielhause: Mon- tag, den 10.: Revanche. Die Komödie der Trrungen. Dienstag, den 11. : Nathan. Mittwoch, den 12.: Die Journalisten. Donnerstag, den 13.: Der Störenfried. Freitag, den 14.: Eine Gewissensfrage. Die zärt- lichen Verwandten. Sonnabend, den 15.: Maria Stuart. Sonntag, den 16,: Othello.

Statistishe Nachrichten.

Nach amtlicher Berechnung über Einnahmen und Ausgaben der Rendsburger Spar- und Leihkasse für das Jahr 1865 hat dies Institut im genannten Jahre einen Ueberschuß von 14,689 ME.

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Ueberschusse der Spar- und Leihkasse errichteten Nebenfonds * wovon im Laufe des Jahres 1865 e O Mt. für öffentliche ung gemeinnüßige Zwecke verausgabt worden sind, so u. A. an den hiesigen | Verschönerungs-Verein 1000 Mk., an die Warteschule 600 Mk., an den Arbeiterverein zur Förderung der Sonntagsschule 500 Mk, an die Jdiotenanstalt in Kiel 400 Mk., an den holsteinischen Blindenverein in S ilien neb T bis E Dezember 1865 bei der Kasse belegten | ebst Zinsen und Zinseszinsen vie eine i | 4960 E betrugen E Mf. E |— In den Jrischen Staatseinnahmen des leßten Finanz- jahrs (mit dem 31. März 1866 endend) zeigt sich eine tloine Aan verglichen mit dem vorhergehenden Jahre. Die Nettoeinnahme betrug nämlich 5,816,880 Pfd. St. gegen 5,862,242 Pfd. St. im Jahre | 1864—65. Die Verminderung findet si< in Zöllen und Stempel- | steuer, während der Erirag der Äccise zugenommen hat. Die Aus- | gaben sind in dem leßten Jahre von 5/952,781 Pfd. St., im Jahre 1864 65 auf 5,980,887 Pfd. St. gestiegen.

Eisenbahn: und Telegraphen - Nachrichten.

Fehmarn, 4. September. (H. N. Der Civil - Jngeni Kröhn>e aus Glückstadt ist in diesen E hier S citse Betheiligung der Fehmarnschen Skadt - und Landkommune an den Kosten der von ihm projektirten Hamburg-Kopenhagener Eisenbahn zu bewirken. Jn Anbetracht der hohen Bedeutung, welche das Zu- standekommen des Unternehmens speziell für unsere Jnsel hat, haben | die Vertreter der Landschaft den Beschluß gefaßt, sich mit ciner Summe | von 500,000 Mk.-Bco. bei der Actienzeichnung zu betheiligen. Das Baufkapital ist auf drei Millionen Pfund Sterling veranschlagt. Zwei | Drittheile desselben werden durch englisches Geld gede>t; cs steht zu

hoffen, daß der Rest in Dänemark und den Herzogthümern, vornäm- | lich durch eine Betheiligung der an der projektirten Bahnlinie liegen-

| den Kommunen, herbeigcschafft wird.

- London, 6. September. Vom Great Eastern wird von gestern Mittag telegraphirt: 418 Meilen Kabel versenkt , 353 Meilen | von der Verbindungsstelle aus zurücigelegt , Entfernung von Heart's | Content 368 Meilen , Ort: 50,11 nôrdl. Breite, 44,59 westl. Länge Tsolirung und Continuität vollkommen, Wetter schön. Alles wohl.

Telegraphische Vüitiertungzgasherichte,

Beobachtungszeit. | Baro- | Tempe- meter. | ratur.

| Paris. | Réau- | Linien.| mur.

; | Allgemeine Wind. Himmels- ansieht.

AUSWartlge S Latten T. September. | T Mrgs. | Gröningen . | 332,8 13,0 |S., schwach. bewölkt. » |Helder.…..| 331,9 | 13,2 [SW., schwach. |heiter. 8. September. | T Mrgs. |Brüssel .….]| 332,4 10,0 |NO0., schwach. |Regen. | Haparanda. | 332,3 9,5 |S., schwach. | bedeckt. » [Helsingfors | 331,7 12,7 |S., schwach. | bedeckt. Petersburg. | 334,0 12,0 |S., schwach. | bedeckt. Riga 333,8 12,7 |S., mässig. bedeckt. | Stockholm .| 332,3 | 10,2 |W., schwach. vate Regen. | Gest. Wind still. 1! Max. 145. 1 Min 6,4.

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| | 'Skudesnäs . | 333,5 [N., schwach. Hernösand.| 330,5 7 Christians, 4 334,9 82 |N., schwach. | bewölkt. 2 | Flensburg .| 335,0 | 12,9 |SW. bedeckt.

Pei CHe San En

| bedeckt. Regen.

8, September. Memel {333,9 13,2 |SW., stark. |trüb,, gst. Ab.Gw. | u. Regen. | bedeckt. |gest. Regen. | Pee weis Rtereil | | Nachm. Gewitt. Cöslin 334,3 | 11,8 |SW., mässig. [fiéitér. Stettin I 10,4 |SW., mässig. heiter, gst. Gew. Berlin 334, 12,2 |SW., schwach. |bewölkt. Potélf s... O04 12,9 |SW., mässig. |trübe, ost. Regen. Münster .….| 3: 11,0 |S., schwach. zieml. heiter. | Torgau 5| 13,1 |SW., schwach. |ganz bewölkt. Breslau .….| 330.9 15,0 |N., s. schw. trüb., gst. Tegnigt. Co l D026 412.1 |8., schwach. trübe u. Regen. Ratibor F214 15.1 |S., schwach. heiter. | 329,5 11,8 |N0., sehwach. (trübe, Regen.

Königsberg | 334 12 SW., schw. Danzig 00 : W., stark. Putbus ...| 0920| 6 |W., mässig.

Königliche Schauspiele.

Sonntag, den 9. September. Jm Opernhause. Mit auf gehobenem Schauspiel-Abonnement. Preciosa. Schauspiel mit Gesang und Tanz in 4 Abtheilungen von P. A. Wolf. Mulil von C. M. v. Weber. Ballet von P. Taglioni.

erzielt und betrug das Vermögen oder der Reservefond am Schlusse 1865 153,775 Thlr. Am Ende des Jahres 1864 war der Behalt des inFolge

Mittel-Preise.