1888 / 16 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

o kann bei Eintritt eines Unfalls die Zugehörigkeit des Betriebes | Berufsgenossenshaft nicht wieder in Frage gestellt und die Ent- {hädigungsp iht niht angezweifelt werden, so lange der Betrieb no<h im Kataster verzeichnet steht. Der betreffende Unternehmer muß im eigenen ee und im Interesse seiner Arbeiter die Gewißheit aben, daß ein in seinem katastrirten Betriebe vorkommender nfall Seitens der Genossenschaft werde ent- [R t werden (vergleiche Bescheid 138, „Amtliche Nachrichten es R -V.-A,“ 1886 Seite 55). Dieser Grundsay, welcher nur im Falle doloser Erwirkung der Aufnahme in das Kataster eine Ausnahme zuläßt, gilt au<h gegenüber eingetretenen Betriebsveränderungen, welche ein Ausscheiden des Betriebes aus der A E Ua bedingen können; denn au< für diesen Fall bietet das Unfa Dari Gern ggeset dura die Bestim- mungen im $. 38 in Verbindung mit $. 104 die nöthigen Hand- haben, um die Streihung von Betrieben, die ihres versicherungs- pflihtigen Charakters entkleidet sind, im Genossenschaftskataster

herbeizuführen. Sachsen - Coburg - Gotha. l / Gemäß der bezüglichen Bekanntmachung des Ober- Kant Ztg.) Prinz Alfred von Edinburg ist gestern

Pai der Provinz Brandenburg, Staats-Ministers | Nahmittag von Malta hier wieder eingetroffen.

T,

Achenbach, trat am 15. Januar der 60. Kommunal- J : Landtag der Kurmark, unter dem Vorsiß des Majors | 17 T ram i. Big) Der r A d s E p

a. D. von Rochow auf Plessow, im Ständehause zu Berlin ] x; P zusammen. Der Vorsißende eröffnete den Landtag mit einem Mine Diebe am Dessauer Hofe heute

o< auf des Kaisers und Königs Majestät unter

inweis auf die shwere Betrübniß, in welche Aller- | T1 E ti dur<h. das Leiden Sr. Kaiserlihen und Königlihen Hoheit des Kronprinzen verseßt worden, und auf die ernsten Sorgen, mit welchen Allerhöchst- S um die Erhaltung des Weltfriedens bemüht find. Der Landtag stimmte ernstbewegt in den dreimaligen Hochruf ein und E E auf den Antrag des ersten Abgeord- neten der Ritterschaft der Ulermark einstimmig, ein Telegramm an Se. Kaiserlihe und Königlihe Hoheit den Kronprinzen nah San Remo als Ausdru> seiner ehrerbietigen Theilnahme abzusenden. Der Landtag hat dur<h den Tod des Grafen von Arnim-Boizenburg, als Vertreters der Besißer adliger Majorate und Familien fideikommisse, und des Gutsbesizers

derselben ist Gottlob ein günstiges und konnten erneute Fortschritte .in der Resorption der anen Kongestiv- zustände bestätigt werden. Um diese eulichen dein ritte

ur : dle biaherig “unterstüßen, wurde dur<h Geheim-Rath

Schweiz. Bern, 18. Januar. (Bund,.) Der Bundez,

d gegen Ausfuhrvergütung rath hat die Preise für den Sprit auf die höhsten

ü des erst ccbebli bese fiellten, als ces im | Veraltungsklafse (Rohguder von mindeftens 2 /lo Polarisatian u. f wh Alkoholgesey vorgesehenen Ansäge erhöht, nämlih für di Etat vorgesehen war. In dem laufenden Jahre wiesen die | 1303 789 Dtr. une Broden u. st: w.) und- 238 828-D.-Ctr. ‘erste Qualität auf 150 Fr. (für den Hektoliter absolute stetig wachsenden Mehreinnahmen der: Staatseisenbahnen in Buae in e r erngétlasse (anderer harter Zu>er u. \. w.), fohols), für die zweite Qualität auf 145,95 Fr. und M Verbindung mit den ersten Früchten des Branntweinsteuergeseßes auf | Zuker der dri ten Bergütungerlae Ben Ausfubroergütung nicht dritte Qualität auf 143,36 Fr. “00 fir de N io Wabrkdeinlifeit ner Besctigund dene megdbersduß von | bezolt wurde, und shfehlih 246 508 D.-Gtr, Melasse urd Syrup. | Ler Seuhe, Die abl der im ganzen Reichsgebiet : : : 40 [lionen ; e c 4 irt (die ausgeführte Melasse nit mitgerehnet), d 2 / s ertheilen fi f ; : 87 , und ebenso cheint | Auf Rohzu>ker reduz : : Roßfälle beträgt 1220; dieselben vertheilen } Depu i M eutammes “Vat baîlte “ihre Arbeit A l“ A O ionen Se a Menden Ciatsjahres nos über Tos Erwar- | betrug die Cinfuhr 46 779 D.-Ctr. (im Borjahr 55 745 D. Gie A rge ey “rer pE und zunächst das Budget des Krie f

° “i i uishlands, wenn au< in sehr ver- wurden 4 896 801. D.-Ctr. Zu>er der ersten e E A 2A a erhilinismäbig M betrofien wurden die nördlichen und nordwestlichen Gebiete. Die öst- lihen Theile des Reichs zeigen im Allgemeinen eine aus- gedehntere, die westlihen dagegen in der gegen Zahl betroffener Kreise eine intensivere Verbreitung

j i des Jahres ba inverkebrs ih

eder die bisherige strenge Schonung beider Augen empfohlen und der Gebrau<h von Schutzgläsern gegen Blendung dur grelles Licht angerathen.“

Hessen. Darmstadt, 18. Januar. Wie die „Darmst. tg.“ hört, wird \si< der Gro B im Laufe der nächsten E mit der Prinzessin Jrene nah San Remo be-

geben.

Oldenburg. Oldenburg, 18. Januar. tag hat. heute den Staatsvertra Bremen wegen Ausführung der na< mehrstündiger leb angenommen.

j in di i - andere i i ünsti i i “Cir. (im Vorjahr 5 003 215 D.-Ctr.). An | auf 18 Staaten und in diejen auf 70 Regierungs- oder e tung hinau ge e de Dar E i fenbaben dase gingen R A ee L Ge eis Beginn des Betriebsjahres von 1,60 s äu gh Verwaltun bezirke bezw. auf fs Freise e , cus Z inisters mit 67 gegen .6 Stimmen bewilligt. er | gebührt e er {Glégen Me enn den Verke rsrüd>gange in dem | 1,70 4 für 100 kg r E Cra eo Lal <ont geblich find die g Staaten dent u c uhjen- , , . . , 7 e 4 7 fs = au x : ) x Marquis de Montri, dex an die Siele det Pur M Fri 100 f E Deeneaeng beg Siactobalsoslems in | find Ausfubeeergbungen Bealit worden im Betrage dn a L rge Mubolitabi, Schaumburg -Liype, Prisdang tritt, empfangen und dessen Beglaubigun 8\chrei don ase ellen sollten, dur energische Sparsamkeit und Verminderung | Als Verbrau<h für die 5 Betriebsjahre E M e D hd en ( i in der L dur(@scnittli< auf den Kopf der Bevölkerung 7,9 kg Robz V i Dolch oftet ag A n E Produkte berechnet, jedoch ist diese Berechnung, e Ne, ä 0 i ung in ; net, dies l j i , Dänemark. Kopenhagen, 18. Januar. Das Folk: die g 04 Resultat liefert einen neuen glänzenden Beweis von der | lich bemerkt, nicht gan bena , A A tion E fil Lesung eier ganzen Reibe von das Verthei Verwaltungsfunst und Gnergie des perzetigen Ee bindung mit iht ermittelt und deshalb ni<t in Rechnung gezogen ist. Für das n ng einer ganzen Reihe von da ertheidigungs. ist politis um so bedeutungsvoller, als e : in! c tecnung gezogen ist. Für das De en betreffenden Ge ehen n o fen fe D dee Soran t o nate dr eut Le Seorgtensctee der | Jufecbsfinbe gun fang 0d SQuf des Jrs n 5e ne i instimmi i i i i ewährt, uer î t ; e e Be GNE. iy b uen Regieruna Staatskasse ‘ufliéfenden und ni<t dur Mehrbedürfnisse Vesammipeoduttion A u E a E ri, „ge Len : eine ‘außerordentli Bewilli int Ér etreffend A Reich in Anspru<h genommenen Summen zur Durchführung der- | vorliegen, ist Vielen Mers L A A E s Ee i‘ E weiterung ¡enigen Pläne zu verwenden, um derentwillen neben der finanziellen | des deutschen Zollge L 1 ben Kopf hes Bes der Kopenhagener Seebeféstigung 2) betreffend Lee ; j i Reihs-Steuersystems ge- | bere<hnet auf 3 614 756 V.-VTr. : Bewaffnung der Linienbataillone der Armee die Stärkung des Reichs die Entwickelung des Rel aa i i mi de. L A ; Muniti E R E tren O 4 nöthigen (9 Hie Absbaffung der Reliktenbeiträge ist cin Masang dex in js unition zu denselben ; etreffen ie rganisati j ( in Ausficht genommenen allgemeinen | d des Rafleaunadivefens ' der Armee; 4) betréstent den BO D Ger, Paten ferner dur<h das Gesey vom 26. Minz eines neuen Kasernenetablissements für das Garde - Husaren: 1883 de E A E Fle gela es Benabeuse 4 Let d ias die Natan p Kopenhagener Lobe find und dur die lex Huene ein Ansaß zu einer Erleichte- eughauses ; 6) betreffend die Ausführung verschiedener mili: rung der Kommunallasten gemacht ist, wird nunmehr das bisher nicht berührte Gebiet der Volksschullasten in den Bereich der Pte Gesetzgebung gezogen, indem ein Theil der Lehrerbesoldungen direk und dauernd auf den Staat übernommen werden 1oll. Dieser E \<lag ist auch prinzipiell insofern von Bedeutung, als er den Grund» saß des preußischen Sbirfccen A 6 L ar eine Veranstaltung des Staats ist, zum s{härferen Ausdru bringk. .

Die „Norddeutshe Allgemeine Zeitung“

Lübe> und B ü und Bremen. e A im Laufe des Jahres neu verseuhten Gehöften E

)

Der Lan d- zwischen Oldenburg und orrektion der Unter-Weser

3840. Verhältnißmäßig hohe Erkrankungsziffern weisen na after Debatte mit 23 gegen 9 Stimmen

d die Regierungsbezirke: Marienwerder (126), Bromberg (95), Posen (94), ‘Magdeburg (71), Königsberg (70) und von den betroffenen Kreisen 2c. : Stadt Berlin, Gnesen (je 32), Marienburg i.Hann. (31), Marienburgi.Wpr., Prenzlau (je 29), Graudenz (26). Starke räumliche Verbreitung zeigte die Seuche in den Re- ierungs- 2c. Bezirken: Posen (74 ehöfte in 68 Gemeinden 2c.), Marienwerder (61 und 51), Breslau (39 und 33), Bromberg Apolda (19 und

Cohurg, 17. Januar.

ie 36) und von den verseuchten Kreisen 2c. : ( R Gnesen (je 11), Czarnikau (je 10), Strasburg i. ENs Samter, Oels (je eal 9), Marienwerder, Wreschen (je 1 und 8), Berlin (12).

Auf je 10 000 nah der Bählung vom 10. Januar 1883 im Reich vorhandene Pferde entfallen 3,46 erkrankte. Die Schwankungen bewegen si innerhalb der einzelnen Staaten zwischen 1258 (Reuß j. L.) und 1,01 (Sachsen-Altenburg), innerhalb der - Regierungs- 2c. Bezirke zwischen 12,70 (Hildesheim) und 0,23 (Münster), innerhalb der Kreise 2c. zwischen 459,77 (Stadt Lage) und 0,70 (Ragnit). Der Gesammtverlust an gefallenen und aus Anlaß der Bekämpfung der Seuche getödteten Pferden beträgt 1524; und zwar sind gefallen 75, auf polizeilihe Anordnung getödtet 1346, auf Veranlassung des Besißers getödtet 103 Pferde. - Auf je 10 000 im Reih vorhandene Pferde entfallen dur<schnittlih 4,29

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

den Ausstellungsräumen des Vereins Berliner Künstler (Wilkelmitraße | 92/93) sind gegenwärtig vier Gemälde des englishen Malers William Blake Richmond ausgestelli. Rich- mond steht von der 1886 stattgehabten Jubiläums-Ausstellung her bei der Berliner kunstliebenden Welt in gutem Angedenken. Mit Interesse wird dieselbe. daher au< von den neuesten S<höpfungen des englischen Künstlers Kenntniß nehmen. Dieselben gehören sämmtli dem Gebiet der Porträtmalerei, dem eigentlihen Felde Rihmond's an. Betrachtet man das Porträt des deutshen Reichskanzlers, welchen Richmond fürzlih malte, so drängt sich unwillkürlich ein Vergleich zwischen den bekannten Porträts des Fürsten, vor Allem zwischen dem von Lenbach her- rührenden und dem hier ausgestellten auf. Die Auffassung ist eine verschiedene. Den Eindru> des Gewaltigen, Impyosanten, welcher

Oesterreich-Ungarn. Prag, 18. Januar. (W. T. B.) Der böhmische Landtag ist heute geschlossen worden. Der Obexstlandmarschall hob den ersprießlihen Verlauf der abgelaufenen Session hervor und sagte, die Abwesenheit der deutshen Abgeordneten werde gewiß von allen Mitgliedern des Landtages beklagt. Durch seine Mäßigung bei Erledigung der Geschäste habe der Landtag bewiesen, wie lebhaft er die Beendigung der gegenwärtigen Zustände wünsche. Den Wiedereintritt der deutshen Abgeordneten würden sämmtliche Mitglieder des Hauses freudigst begrüßen.

tärischer Bauten, veranlaßt durch die Ueberlassung eines Theils des Kopenhagener Festungsterrains an die Kommune; 7) he treffend die Organisation des Kopenhagener Verstärkungs-Corps; 8) betreffend eine Novelle zum Gesetz, betreffend die Organisation der Armee; 9) betreffend eine Novelle zum Geseg, betreffend die Organisation der Seewehr; 10) betreffend die Anlage eines neuen Do>ks auf der Marinewerst, und 11) betreffend eine

William, als Abgeordneten der Stadt Prenzlau, {hwere Ver- luste erlitten und ehrte das Andenken der Verstorbenen dur< Erheben von den Sißen. Jn Folge von Neuwahlen sind in den Landtag eingetreten: für die Ritterschaft des Lebuser Kreises der Rittergutsbesißer von Burgsdorff auf Hohenjehsar,

Großbritannien und Jrlaund.

(A. C.) Der „Daily Telegraph“ meint: die Reform der Geschäftsordnung des Unterhauses werde die größte politishe Aufgabe des laufenden Jahres bilden und auf die Geseßgebung auf lange Jahre hinaus

London, 18. Januar.

einen heilsamen

außerordentliche Bewilligung für die Entwi>elung der Flotte, Sämmtliche Geseßentwürfe wurden theils dem Besfestigungs: _aus\{uß, theils dem Finanzausshuß überwiesen.

Amerika. Washington, 17. Januar. (A. C) koreanischen Gesandtschaft.

Präsident Cleveland empfing heute die Mitglieder der |

ibt: | / t dem Reichstage gemachte Vorlage, betreffend die Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Gesetzes gegen die gemeingefährlihen Be- \trebungen der Sozialdemokratie, hat sih Seitens der Presse im Allgemeinen keiner freundlien Aufnahme zu erfreuen gehabt. i

Es ist das um \o befremdender, als es keine politische Par A unserer M Es Vertretung natürli<h mit Ausnahme der

dar,

l S lis d

, es stellt. uns den 1 ) O nichts in dem kräftig gebildeten Antli ein _diese1 Augenbli> besonders stark zum Ausdru>k gelangende geistige Thätigkeit, das mächtige Augenpaar bli>t mild vor h

Unterschied zeigt sich in der foloriftisden Behandlung, das JInkarnat

Werk

auszei<hnet, ma<ht das Richmond'sche ürsten in einem Moment beschaulicher Ruhe verräth eine in diesem

hin. Ein weiterer

Porträt ist zu rosig, zu wenig der Wirklich-

etödtete und gefallene. ) tot 1346 Pferden sind 273 = 20,32 Proz. bei der Sektion nit roßkrank befunden worden.

Von den auf polizeiliche Anordnung

Dem Jahresbericht ist eine Karte (Tafel IIT) beigegeben,

auf welcher das Verhältniß der erkrankten zu je 10 000 der bei

der vom 10. ermittelten

a. D. von Thümen auf Stangenhagen, für die Ritterschaft des Belzigschen Kreises der Rittergutsbesißer von Lohow auf Lübnit, für Berlin der Hofkonditor Otto Weiß, für Perleberg der Rathsherr Graßhoff, für Frengau der Bürgermeister Mertens, L die kollektiv wählenden Städte der Kreise Zauch- Belzig, Ost- und Westhavelland und Ruppin der Rathsherr Ringewaldt zu Nauen, für die Landgemeinden der Kreise Lebus, Ober- und Nieder-Barnim und Teltow der Amtsvorsteher Stolzen- berg zu Heinersdorf. Die Niederlausiß wird in Angelegen- heiten der Land-Feuersozietät vertreten dur die Hrrn. Landrath Freiherr von Manteuffel und Landsyndikus Alien von Buddenbro>. Nach Mittheilung dieser Personalien konstituirte der Vorsißende die Versammlung, indem ér den Abgeordneten der Stadt Brandenburg, Hammer, zum Protokoll- Le berief und drei Ausschüsse bildete, den ersten für die ngelegenheiten der Land: Feuersozietät, den zweiten für diejenigen der Kurmärkischen Hülfskasse Und die bezüglichen Unterstüßungsgesuche, welche au in diesem Jahre in großer Zahl eingegangen sind, und den dritten für das Kriegsschulden- wesen. Bin Vorsißenden des ersten Aus\{hu}sses wurde der peln S Regierungs- und Landrath von Winterfeld, zu dessen Stellvertreter der Landrath Freiherr von Manteuffel, zum Voxtsißenden des zweiten Ausschusses der Wirkliche Ge- heime Rath von Klüßow, zu dessen Stellvertreter der Erb- Jägermeister von Jagowo, und zum Vorsißenden des dritten Ausschusses: der Baron von Knobelsdorff, zu dessen Stellver- treter der Kreisdeputirte von Kröchher ernannt. Diesen drei Ausschüssen und dem ritterschaftlihen Konvent wurden die bisher eingegangenen 99 Sachen zur Bearbeitung überwiesen, soweit sie niht, wie ein Dankschreiben des Hofmarschallamts Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Wilhelm von Preußen und éine Anzahl Dankschreiben für Bewilligungen des 59. Kommunal-Landtages :aus dem Dispositionsfonds der Kurmärkischen Hülfskasse dur<h Kenntnißnahme des Landtages zu“erledigen waren. Die Präklusivfrist für den Eingang der in der gegenwärtigen Session no< zu erledigenden Sachen wurde auf den 21. Januar - einshließli<h und die nächste Sitzung des Landtages, mit Rücksiht auf die Arbeiten der Ausschüsse, auf Donnerstag, den 19. Fanuar, anberaumt. .Jn dieser Sizung sollen ‘zunächst die Wahlen des Vorsißenden des ‘Kommunal-Landtages und dessen Stellvertreters, des General-Direktors der Land-Feuersozietät der Kurmark und der“Niederlausiß, der Direktion der Kurmärkishen Hülfskasse und der Kommission zur Revision der ständischen Kassen vor- genommen werden.

Der General - Lieutenant von Grolman, Com- mandeur der 8. Division, ist mit Urlaub auf aht Tage von Erfurt hier angekommen. i

S. M. S. „Luise“, Kommandant Korvetten-Kapitän Claussen von Fin>, mit den abgelösten Besazungen S. M. Kreuzers „Habicht“ und S. M. Kanonenboots „C yclo p ist am 17 Januar in St. Vincent (Cap Verdes) eingetroffen und beabsichtigt, am 21. dess. Mts. die Heimreise fortzuseßen.

Vayern. München, 19. Januar. (W. T. B.) Jn der heutigen Sizung der Kammer der Abgeordneten erklärte“ bei der Berathung des Justiz-Etats der Mi- nistérial -Rath Kastner: Die Regierung stehe in der Berufungsfrage auf ihrem bisherigen Standpunkt und sei gegen die Wiedereinführung der Berufung in Strafsachen. : Ebenso halte die Regierung daran fest, daß, | bei einer etwaigen Wiedereinführung der Berufung, leßtere niht den Strafkammern der Landgerichte, sondern nur ‘den Senaten der Ober-Landesgerichte zu übertragen sei. Der Justiz-Minister Leonrod erklärte: diese Stellung der Regierung entsprehe den im Jahre 1886 auf Grund von

itahten der Gerichte, Obergerichte und Staatsanwaltschasten gefaßten Beschlüssen. Sollte die Frage neuerdings angeregt werden, so wäre auch die Einholung neuer Gutachten roi wendi(.- j

Baden. Karlsruhe, 17. Fig meldet: „Nach Ablauf der

ugenbehandlung bestimmt war,

Einfluß ausüben. ie Vergehen ungesitteter Parla- ments - Abgeordneter sollten niht sofort verziehen wer- den, sobald der Sünder \si< entschuldigt, mag er auch glei<h darauf aufs Neue sündigen. Suspendirung sollte vielmehr die Strafe für alle gegen die Würde des Parlaments verstoßenden Vergehen sein. Ebenso einleuchtend sei es, daß das gegenwärtig bestehende Vorreht, wona<h 40 Mitglieder die Geschäfte des Hauses bra<h legen können, indem sie die Ver- tagung der Debatte beantragen, beschnitten werden müsse, indem ; / dem Sprecher das Recht eingeräumt werde, sein Veto ein- | Afrika. Suakim, 17. Januar. (R. B.) Heute Morgen zulegen. Außerdem sei der Erwägung werth, ob nicht lieber | Überrumpelten die den Engländern befreundeten Stämme, am Freitag statt am Mittwoch die Tagessißung sein sollte. A von einer Anzahl Ueberläufer und einem Haufen Dadurch hätten die Abgeordneten eine längere Erholungszeit | besreiter Sklaven, sowie gede>t dur< berittene Truppen, am Ende der Woche, und die Geschäfte der Nation würden | im Ganzen etwa 500 Mann, Osman Digma' s Kräfte bei sicherlich besser geführt werden. Handub und ergriffen Besiß von dem Lager und Munitions: 18. Januar. (W. T. B.) Das ehemalige Parlamentsmit- | magazin des Feindes. Die Rebellen flüchteten in das glied Graham Cunninghame und der SozialistBurns | Gebirge, sammelten si aber später wieder und eroberten in- wurden heute wegen ungeseßliher Zusammenrottung auf dem | folge ihres großen Munitionsvorraths die Stellung wieder Trafalgar-Square am 13. November v. J. zu se<swöhigem | zurü>. Die Angreifer waren scließli< gezwungen, den Gefängniß ohne e verurtheilt, von der Anklage | Rü>gzug anzutreten. Dberst Kitchener, der Gouverneur der Aufreizung zu Unruhen dagegen freigesprochen. von Suakim, und Major Mac Murdo wurden leiht Cork, 18. Januar. (W. T. B.) Der irische Depu- | verwundet; ferner trugen drei Soldaten Verwundungen tirte Lane wurde wegen seiner am 4. v. M. gehaltenen | davon, während die britenfreundlichen Stämme 6 Todte und Rede, in welcher er das Volk zum Widerstand gegen die 20 Verwundete haben. Der Verlust der Rebellen ist angebli Geseße aufreizte, zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. | bedeutend. e (W. T. B.) Bei einer von

i; i; i: , Massovah, 18. Januar. Frankreih. Paris, 17. Januar. (Köln. Ztg.) Die | dem kommandirenden General San Marzano vorgenom Deputirtenkammer nahm in heutiger Sißung den Geseb- | menen Rekognoszirung, die si< bis Saati erstredte entwurf Lockroy's an, wodur< Handelsschiedsrichter eingeseßt j f / werden, um in streitigen Fragen zwischen Kaufleuten und ihren Commis zu erkennen.

18. Januar. (W. T. B.) Wilson hatte heute ein längeres Verhör vor dem Untersuhungsrichter. Der Richter Athalin und der Prokurator der Republik Bernard nahmen in der Wohnung Wilson's in der Avenue Jéna eine Haussuchun g vor, die den ganzen Nachmittag in Anspru<h nahm.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 16. Januar. Die „St. Petersburger Zeitung“ \{hreibt: „Das „Journal de St. Pétersbourg“ besprah in seiner Sonntags-Nummer den Bericht des Finanz- Ministers und betonte dabei die beiden Stellen, an denen Herr Wyschnegradski die fried- lihen Tendenzen unseres Monarchen hervorhebt. Beson- ders aber scheint der D dem „ournal“ wichtig, laut welchem unser Kriegsbudget ni<ht vergrößert , n im Gegentheil sogar éingeshränkt worden ist. Ebenso viel Gewicht wird dem Passus beigelegt, wo gesagt wird, daß wirksame Maßregeln zur Hebung unserer Valuta mit Erfolg nur dann werden vorgenommen werden können, wenn in Europa ungerechtfertigte Vorurtheile shwinden und die Ueberzeugung von der Friedlichkeit der russischen Politik Wurzel 54 Weiter heißt es im „Journal“: „Wenn dieser Shluß auch nur das Verdienst hätte, für den Moment allen Projektenmachern die Thür zu verschließen, die uns im Ueberfluß ihre Panaceen zur Verbesserung des Wechselcourses darbieten, so hätte er hon ein großes Verdienst. Aber infolge der diesem Schluß vorangegangenen Prämissen wird er zu einem BenN ökonomischen Programm und bezeugt nohmals nicht nur dieloyalen und friedlichen Absichten der Kaiserlichen Regierung, son- dern mehr no< ihr Vertrauen in die Möglichkeit, auf den Frieden zu erhalten, „dabei die 8

Würde und die Jnteressen Rußlands wahrend“. Dhne Zweifel kann keine Regierung unbedingt die Erhaktung des Friedens auf unbestimmte Fri ra Sie kann dur<h Umstände, die stärker sind als ihr stärkster Wille, gezwungen werden, von demsorgsamst überdachten und entschlossen aufgestellten Programm abzuweichen. Diese Id sind allzu natürlich, als daß wir es et hätten, näher auf sie einzugehen. {Jedenfalls ist die Friedens- politik der Kaiserlichen Regierung unter Umständen, . deren Wichtigkeit Niemandem entgehen kann, bestätigt und proklamirt worden. Der Telegraph verkündigt uns, daß der im Aus- lande hervorgebrachte Eindru> sehr günstig war. Es wäre nur zu wünschen, daß er von einiger Dauer wäre und daß unsere Kollegen jenseits der Grenze und ihre Leser niht mehr jedem beliebigen Gerücht albétfter Erfindung, ‘das: irgend- einem Alarmisten oder Spekulanten beliebt in Umlauf zu seßen, zum Opfer fielen.“ j E

ialdemokratie giebt, welche nicht mit einem Theile ihrer Mitglieder, B 8 dem eivtünaltden Gesetze, vom 21. Oktober 1878, sei es r inzwischen erfolgten Verlängerungen der Gültigkeitsdauer desselben zugestimmt haben würde. Wenn aber neben den konservativen Parteien und den Nationalliberalen si< sogar auch erhebliche Bruchtheile der „freisinnigen“ Demokratie und des Centrums für jenes Geseßz oder seine Verlängerungen erklären konnten, - so folgt daraus do<h wohl, daß allseitig die Nothwendigkeit anerkannt wurde, den gemeingefährlihen Bestrebungen der Sozialdemokratie einen Damm staatlicher Abwehrmaßregeln entgegenzuseßen oder do mindestens diesen einmal aufgerichteten Damm so lange zu erhalten, bis er na< dem Urtheil aller maßgebenden Faktoren seinen Zwet erfüllt haben wird. Deshalb erinnert au die jegt der vorges lage- nen Maßregel entgegengestellte Mißbilligung bei gewissen A un- willkürlih an Popularitätshascherei, welhe zwar die Maßregel an {ih und deren Ie billigen müßte, aber doch ihren politischen Kredit bei den Massen nicht dadur belasten möchte, daß sie dem Nothwendigen au dur eigene Betheiligung Ausdruck giebt. Wenn jedoh auch bedauert werden muß, daß die Lage der Dinge eine sol<he ist, um die verbündeten Regierungen zu veranlassen, nicht nur eine Verlängerung der Geltungsdauer, sondern auch eine Ver- \{ärfung einzelner und ¿war der gegen das sozialdemokratische Agitatorenthum gerichteten Bestimmungen des Gesetzes vor- (Slanén zu müssen, so wird darin do<h vor Allem fonstatirt, daß der aufgerictete Damm von Ra maßregeln seine AIDe bisnun no< ni<ht hat „erfüllen fönnen. Nun ist aber bekanntlich der Kampf gegen die Sozialdemo- fratie ni<t nur auf dem Gebiet der Abwehrmaßregeln aufgenommen worden, sondern gleichzeitig au<h auf dem Gebiet der sozialen Reform. Was auf leßterem Gebiet bisher geschehen ist, hat das liegt in der Natur derartiger weitgreifender Maßnahmen und wird von feiner Seite bestritten seine friedenstiftenden Wirkungen no<h nicht voll entfalten fönnen, ja gerade die wichtigste der in Ausficht ge- stellten Maßnahmen, die Alters- und Invalidenversorgung befindet {ih no< im Stadium der legislatorischen Vorbereitung. Die Ab- wehrmaßnahmen gegen die umstürzlerishen Bestrebungen der Sozial- demokratie waren aber von vorn herein als Hand in Hand wirkend mit der sozialreformatorishen Fürsorge für das Wohl der arbeitenden Klassen gedacht; hat lehtere ihre Wirkung noh nicht voll geübt, theils no< nit einmal zu üben begonnen, ist es dann ein Wunder, daß die Abwehrmaßregeln allein ihren Zwe>k nur unvollkommen ichten ?

R an Verschärfungen des bestehenden Geseßes vorgeschlagen wird, richtet sich speziell gegen das Agitatorenthum der Sozialdemo- kratie und gegen die geheime Agitation derselben, und es liegt klar, daß an diesen beiden Punkten eingeseßt werden muß, falls die Ab- wehrmaßregeln wirksamer gestaltet werden sollen. Und haben die oppo- sitionellen Parteien seiner Zeit die Mitverantwortlichkeit für die grundlegenden Prinzipien des Geseßes auf si<h genom- men, so können sie folgerihtig au< der Mitarbeit an dem logishen Ausbau der Sache _ni>t entziehen. Geschicht das aber nur etwa im Hinbli> auf etwaige günstigere Wabhlcancen, so erwüchse daraus für die Opponenten eine neue Ver- antwortli<keit, wee G leiter au tragen L E B N

daß die Zukunft an den Verhältnissen, welche dieses günstige Ergebniß der Verlust einiger Wahlstimmen und jogar einiger . Le

herbeigeführt haben, wesentliche as nit herbeiführen würde, die Tragweite solches Vorgehens a! A e Ad H

Begründen läßt si< freilih, soweit die indirekten Steuern des m Lal und nit Parteimänner; in den Preßerörterung La

Reichs in Betraht kommen, diese Hoffnung nicht _zuver- diese Vorlage haben aber bisher nur Leßtere Geiprogen, a ; i

lässig, indeß etwaige Schwankungen werden do<h ni<t so Hoffnung noch nit unbedingt aufzugeben ist, E n e

einschhneidend sein, daß sie das Finanzbild vollkommen umgestalten. Reichstage eine ernsthaftere Auffassung i N rif n

In Preußen ift der Hauptfaktor der Verbesserung der Eisenbahn- der Opposition vernehmen, als sie die Pre

Etat. Während aber für 1886/87 ein Ueberschuß bier erzielt ist, ob- kennen ließ.

wobl die Einnahme ein Minus von fast fünf Millionen- aufwies,

nämli dur< eine Minderausgabe von mehr als 17 Millionen, ist

für das laufende Jahr ein Uebers<huß von 37 Millionen berenct, niht dur< Minderausgabe, \ondern dur Mehreinnahmen. Eine

Enttäuschung kann hier kaum in erheblichem Maße eintreten, da das

Resultat von neun Monaten bereits vorliegt und der Finanz-Minister

erklärt Hat, daß von Monat zu Monat si< eine Zunahme ergeben

habe. Diese Putbelung beseitigt au<h die Besorgniß, daß die

Mehreinnahme der Eisenbahnen deshalb als eine dauernde nit

betrahtet werden dürfe, weil in der hinter uns liegenden Zeit mit

i chend, als daß dieser Umstand nit auffallen müßte; ias s sowie die untere Partie des Bruststükes hâtte eine etwas sorgfältigere Behandlung wohl vertragen. Bier Bleistist- \kizzen vergegenwärtigen dem Beschauer die \{rittweise Entstehung des Bildes. Zwei sih gegenüber hängende Kniestüke stellen das ae Botschafterpaar am Berliner Hofe dar. Von keiden ist wohl das- jenige des Botschafters das gelungenere, besonders was die Behand- lung des Gesichts anbelangt, die kräftig und <arafteristis< ist, während das Antliy der Dame einer geistigen Vertiefung entbehrt und selbst im Kolorit keine besonderen Vorzüge aufzuweisen hat; au< in zeihnerisher Hinsicht dürfte leßteres Bild zu manherlet Aus\eßungen Anlaß geben, namentli was die Hände und Arme anbetrifft. Jn der Behandlung der Kostüme, besonders der Seiden- und Atlas- stoffe hát es die moderne Maltechnik zu hoher Vervollkommnung

ebra<ht; viele der dur derartige auf unsern leßten großen Aus- tellungen befindliche Leistungen verwöhnten Zuschauer dürften die Zart- heit, wie sie z. B. Gussow in Feu Porträt der Frau Reichenbach in Wiedergabe des seidenen Stoffes, der Gewebe und des Spitenwerkes zeigte, in dem Rihmond'shen Gemälde vermissen. Das Arrangement in demselben bekundet jedo<h großes Geshi> und wird den ü lichen Anforderungen gere<t. Das vierte Gemälde bringt das Porträt des Direktors der hiesigen Kupferstihsammlung, Geheimen Regierungs- Raths Dr. Lippmann. Hier zeigt \i< die energische Behandlung, welche bei den anderen Gemälden vermißt wird; realistish gehalten wirkt das Bild durch den flotten, markigen Strich. Auch hier jedoch würde eine größere Sorgfalt in der Ausführung von Vortheil ge- wesen sein; der röthlih gehaltene Hintergrund läßt das Kolorit des Gesichts zu blaß ersheinen und giebt ihm einen leihenhaften Anstrich. Der Umstand, daß nua Bilder mit Glas bede>t sind, dient ihnen vielleicht ni<ht zum Vortheil, die Nothwendigkeit dieser Ver- wahrung ist S re<t ersihtli<h und bei Oelgemälden doch au

i ebräuchli<. | M Ge Exrlärung des.Namens „Kongo® giebt Johann

Die Legislatur des Territoriums Washington hat dem Entwurf, den Frauen das Stimmrecht zu gewähren, wieder Geseßeskraft gegeben. Der oberste Ge- rihtshof des Staates Oregon hatte vorher die Ge währung des Stimmrechts an Frauen als nicht verfassungs: gemäß bezeihnet, und der gegenwärtige Entwurf is so abgefaßt, um die Entscheidung des Gerichtshofs einer Probe zu unterziehen. ;

Pferde veranschaulicht ist; auf derselben treten nachstehende Land- \triche als im Laufe des Jahres 1886 verseucht gewesen hervor : die Gebiete 1) zwischen Memel, Alle und dem Kurischen Haff mit dem Mittelpunkt in Labiau, 2) östlich der Weichsel bis zur Drewenz und Passarge und von der Reichsgrenze bis zur Danziger Bucht, 3) von der Neße, Warthe, Bartsch bis zur Reichsgrenze mit den Mittelpunkten in Gnesen und Friedeberg, 4) der Oder und Malapane mit den Mittelpunkten in Zabrze im SO. und Prenzlau-Stettin im NW., 5) der oberen Spree und Lausißer Neisse mit Görliy und Hoyerswerda als Mittelpunkten, 6) zwischen der Elbe und Saale mit dem nördliGh der Vereinigung gelegenen Mittelpunkt Magdeburg - Neuhaldensleben, 7) der \{hwäbisch-bayeris en Hochebene in shwacher Verseuhung. Die übrigen Seuchen- herde umfassen meist nur einen Kreis oder wenige Kreise und liegen unregelmäßig zerstreut wesili<h von den vorigen. Weder hier no< dort ist eine Abhängigkeit der Verseuhung von Verkehrswegen und Märkten befonders er- fennbar. Besondere Beachtung verdient die Thatsache, daß der größere Theil der nur wenig betroffenen nördlichen und nord- westlihen Gebietstheile zu denjenigen zählt, für welche die Pferdezuht von besonderer Bedeutung i}. Die Seuchen- ausbrüche in den östlihen Landstrihen sind wesentlih auf den Grenzverkehr und auf die fortwährend sich wieder- olenden Einschleppungen aus Rußland g ur Einschleppungen überhaupt, bezw. dur ershleppungen von einem deutshen Staat in einen anderen sind be- stimmt oder wahrscheinli<h 838 Seuchenausbrüche veranlaßt worden. Hiervon entfallen allein 20 ene E auf

, ; s i land erfolgten Einshleppungen. Demnächst sind i s e “i Hit L S Tus Dres Wre das Wart identisch 7 gülle E en au Belgien E mi Bares d Sard 2 I Pfe Le Getcas ras e | Keellh bereits angesici als se in dex Besi des betressenden „Speer“ ; in den übrigen Sprachen aber sei die Bedeutung son ganz \cheinlih bereits ang j wisht und in einen Eigennamen übergegangen. Die Bakongo hâtten dem Eigenthümers kamen. E : O 4 Fluß zuerst diesen Namen gegeben, und ihr Name amme au daher, An Entschädigung für 1347 auf polizeiliche Anordnung weil sie am Kongo das älteste Volk gewesen. Bakongo bedeute einen getödtete oder na< dieser Anordnung ge allene Pferde sind Mann mit Lanze, der Kongo also vielleicht „schnell wie eine Ln ; | 431 642 M 291 5 gezahlt. Die durscnittli he Entschädigungs- Ob der Name vom Fluß auf das Volk übergegangen, oder ungen , fe summe beträgt fomit im Reich für ein Pferd 320 M 45 3. ungewiß, sier jedo, daß beide aus der ten Boi (Speer, e (Vergl. i. Uebr. Veröffentl. des Kaiserlichen Gesundheitsamts

ä inen interessanten Beitrag vom Grafen odjsentl. T 4 N ernst U e e A ten Reise (im Früglaue 1888 S. 6.) Durch thierärztliche Beaufsichtigung Line Se 1887) in Ost-Afrika gesammelten Beobachtungen mittheilt nebst | fälle ermittelt worden, davon 20 auf Pserdemärkten n L einer die Reiseroute veranshaulihenden Karte. S. Brooke schildert in Roßschlächtereien. Als JInkubationsdauer sind bei 13 un einen Ausflug in die westaustralishe Wüste (dazu eine Kartenskizze). | einigen Fällen 8 Tage bis 21/2 Jahre, und in verschiedenen Sn ausführliher Weile theilt Dr. H. Fritsche die Ergebnisse der | anderen Fällen mehrere Jahre angegeben. Uebertragungen

von ihm angestellten astronomish-geograp is<hen und erdmagnetis<hen Robkrankheit auf Menschen sind zweimal gemeldet. Beide Beobachtungen mit, die er an 31 im nordwestlichen Rußland und Säle on init Gönekitil

nördlichen Deutschland gelegenen Orten in den Sahren 1885 bis 1887 Gewerbe und Handel.

ausgeführt hat. Unter der Ueberschrift „Die Flußgebiete des Rio ä Ri * giebt ferner Professor Dr. Henry i A nft m Bie (ee rie af ri ies be N | tiv e nale Ie Sutter ie Farataznala dunklen Fle> im Süden der brasilianischen Provinz Santa Va : ; Dr U er, her, due a S Der geographische Monalsbericht, die Bibliographie sowie der Literatur d au Pre bus L : agg A E io neuesten Nummer der „Bau- und Kunstgewerbezeitung für

bericht bilden, wie sonst, den übrigen Inhalt des Hefts. Die am 21. d. M. ersheinende Nr. 2325 der Illustrirten f eau, nd, Fun N Zeitung“ enthält u, A. folgende Abbildungen: Zu Lord Byron's A A E a e s Mao r Mtüblendamm in ege Weise auszus<hmü>en. Er schreibt : „Man zerbriht sih< son lange

100 jähriger Geburtstagsfeier. Weihnachten in der Villa irio in San Rémv. Originalzeihnung unseres Spezialzeihners E. Limmer. S an nt lee Sils dn idtilchen Müblen in Berl maden soll, die nah dem Mühlendamm rlakós sind und jeßt na

Der deutsche Kronprinz und seine Familie auf dem Spaziergang in San Remo, Drigna eini ie ferbiste V i Abbruch der Kolonnaden frei und kahl dastehen: follte es ih nicht empfehlen, diese Fläche glatt zu pußen und sie durch Malerei nicht

Limmer. Sawa Gruitsh, der neue serbische Mine ae nur genießbar, sondern sogar anziehend zu machen? Ih glaube, dieser

Das amerikanishe Riesenfloß auf dem Seeweg von Iova Scotia

(Cinata) vas New-York, Die goldene Jubelfeier der Priester E vol Ce Grägurg wertb. Gixe gudgesciebene j Kurzem ist dur< Bekannt- | Konkurrenz würde, wenn ole Snlwürse j s

pas, M Greffchotlitin Fen eim ne, B60 | 1 lin fen Hume de Bail tin sexe (see Wf

i \i or l i e ar tg 904 h Ï Ner d 1e Ane p s sett Wien, Dieselbe säße V dietioe ige L S A Le ME S hat ihren Siß in S<hwerin und hat die Au gabe, ür die Erhaltung N R n A tellun en Kunst ind Gewerbe, teinisäe oen | bei d nisterien und | Preiserledigungen, Preis-Ausschretbven, Perjonatten A." e de Prefferdan \ O rtobehörven n PorsGla i Vivann pas allmäh- | zeitig ausgegebene Album-Mappe enthält 9 wohlgelun r L li< ein mögli} vollständiges Verzeichniß der in Betracht kommenden Blätter, darunter den gefälligen Entwurf zu einem

ä ä von Wohnhäusern und Villen in Berlin und veri,» gate und. hadselye LININE e BENENEITE M, O Tia das Ariicten aus (in L des Restaurants „Zum:

Salvator* hierselbst mit dem großen Glasgemälde der Friedensfeier Saniräts-, Veterinär- und Quarantänewesen. E S da Z30jährigen Krieges, die Mufnabme- eines \<önen, Verbreitung der Roßkrankheit im Jahre 1886.

[<mledeeiterven Gitters 2c. Nah dem im Kaiserlichen Gesundheitsamt bearbeiteten

Nr. 3 (1888) des „Gewerbeblatts aus Württem-

h Thiers berg“, Le atatciben a der Königliden Centralstelle für Gewerbe": ersten Jahresberiht über die Verbreitung von Thier}euhen n Deter Reich hat die Rogkrankheit si< im Jahre 1886

p n S S Iu id S E V Ma AECHES SUHAES) „L E S Ä H R H d S T L D L Ce Ee É T a a n e Sre ede A Ee WEA a E A N E S s patt E Se O T S CES I N S T P E Wfa er A e SE E E E c O E eee E Ea e E Se f e t K H a2: S S S f A S: E

pu er t era r E R S L ra

wurde von den Abyssiniern Nichts wahrgenommen.

E

Zeitungsstimmen.

Die „Berliner Börsenzeitung“ äußert über die „Darlegung des Finanz-Ministers“ :

__ Auf eine Reihe trüber Bilder ist einmal ein erfreulihes gefolgt, die Gestaltung der preußishen Finanzen kann als eine glänzende be- zeichnet werden, mit Neid und Sorge wird das von Natur viel rcichere Frankrei einen Vergleich zwischen unserer Lage die ja im Wesentlichen mit der des Reichs und der meisten Einzelstaaten über- einstimmt und der seinigen anstellen, und wir dürfen heute die Franzosen an das von ihnen vor Jahren oft gesprohene Wort er- innern : Deutschland solle ausgehungert werden.

_ Ohne daß die neuen Reichssteuern, welche für 1887/88 nur einen kleinen Betrag ergeben, in Rehnung gezogen werden, weist das laufende Jahr einen Uebershuß von mehr als 50 Millionen Mark auf, und der Vebershuß des nächsten Jahres wird, der Ertrag der neuen Reichssteuern für Preußen mit 47 Millionen berechnet, 66 Millionen Mark betragen. Der Finanz-Minister hat die Hoffnung ausgesprochen,

L

H P I L T t

oui s A E

G lte ct Mae T P S R L A t E m

Statistische Nachrichten.

Ueber die Produktion und Besteuerung des inlän- dischen R ben Uddte im deuts<hen Zollgebiet, sowie Ein- und Ausfuhr von Zu>ker während des Betriebs- ja hres 1886/87 ist aus der leßten Veröffentlichung des Statistischen Amts (Novemberheft zur Statistik des Deutshey Reichs) Folgendes zu entnehmen. Die Zahl der im Betrieb gewesenen uderfabriken (d. ‘h. derjenigen, welhe Rüben verarbeitet haben nit auch der ohne Rücksicht auf bevorstehende Zollerhöhungen eine wesentlih vermekrte Rübenverarbeitung betriebenen Raffinerien und Melasse-EntzuE>erüngs- Einfuhr’ stattgefunden habe, Auf die leßten Monate von 1887 trifft anstalten) betrug 401 (im vorigen Betriebsjahr 399), von“ welchen dies nit zu, troßdem sind die Eisenbahn-Cinnahmen nach der Ver- 397. den Saft mittelst Diffusion gewannen. An Rüben wurden sicherung des Ministers bis heute im Steigen begriffen, so daß, versteuert 83 066 712 D.-Ctr. (im Vorjahr 70 703 168 D.-Ctr.); „wenn die leßten Monate des Jahres (Januar bis März) nicht davon waren 44 360 835 D.-Ctr. von den Fabriken selbst und unvorhergesehene Abweichungèn brächten, eher auf mehr, denn auf war auf 147 782 ha, also er 1 ba dur<s<nittli<h 30 D.-Ctr., ge-

! ange hinaus ntegrität, die Ehre, die

Ne Wiederherstellung der Denkmäler t âtia zu sein, ins- be

weniger als 37 Millionen-gere<net werden könnte“ erntet worden. Neben den versteuerten Rüben und einem Theil der

i ielten Melasse haben die fraglihen Fabriken no< Der „Hamburgische Correspondent“ bemerkt hieraus erz Ne tiudert, welWe aus den Vorkampagnen zum finanziellen Kern“ der preußischen Thronrede : 530 500 D.-Ctr. Melasse ent |

aus anderen Fabriken angekauft war. Insgesammt er finanzpolitishe Theil der preußishen Thronrede nimmt bei bes A Viesen Materialien ‘gewonnen 9 856 278 D.-Ctr. Robzuer Weitem das Hauptinteresse in F

dukte (im Vorjahr 8 081 049 D.-Ctr.). Eingeführt in das selbfi vi L ti E a O finer Folie Bi a fd ge ll ebtet. wurden 1076. f g E A YS ra ber Ebivavtei añnftiae. MWIbL ur L Val L R Bs >er und 2 „Ctr. Syrup; ausgeführ über Erwarten günstige. Wohl war bekannt, pa die Rechnungs- raffinirter Zucker

eit, welche für die erneute at Geheim - Rath. Becker

Fit w Die „Karlsruher ein u ernarae Untersuhung der Augen Jhrer Königlichen

l, hat folgenden Inhalt: Aus dem Jahresbericht der Web- E n M ciifigei tee 1 6BN, Die Rottweiler Handwerkerbank

z 14

Hol Großherzogin vorgenommen. Das Ergebniß

i ama a M Ce R E E E E E O N

E E p