1888 / 20 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Seit der se<sten Jahresversammlung gelangte die vierte S Denkwürdigkeiten aus dem 16. Jahrhundert, beardcitet von Konstantin

\cafts-Publikation zur Ausgabe: Das Buch Weinsberg

Höhlbaum. Bd, 11. 1552—1577.

Von den Kölner Schreinsurkunden des 12. Jahrbunderts befindet

si die dritte und S<hlußlieferung vom ersten Bande unter der Pre

i vorigen Bericht seinem Inhalt na näher Der Dru> des in dem vorige <t \ h N a Ee der t im November d. J. übernehmen konnte, eine Verzögerung erfahren, wird

bezeichneten ersten Bandes der Rheinischen Weisthümer, ; Dr. Loersd vorbereitet, hat dur< die philologi|che reie, Texte, wel<he Herr Dr. Konstantin Nörrenberg in Marburg er aber nunmehr im Jahre 1888 begonnen werden können.

Die Autgabe der Aachener Stadtrehnun Loersh konnte aus den {hon im leßten Ja Gründen nur A e Förderung erfahren z

Für die Bearbeitung der Urbare der Erzdiözese Köln, fessor Dr. Crecelius E sind Hülfskräfte gewonnen worden.

Die Herausgabe des \chaft dieselbe übernommen hatte, abgeschlossen.

Die Erwartung, daß no

Zeit des 16. Jahrhunderts einiger Zeit hat Herr Dr. von Below begonnen, reichen Stoff zum Zwe> der Herausgabe zu sichten.

Die von den Herren Dr. Wilhelm S<miy vorbereitete Ausgabe Universität Köln hat im verflossenen J

schritte gemat. Das Manuskript geht seinem Abshluß entgegen.

ür die Regesten der Erzbischöfe von Köln bis zum Jahre 1500, vor Uadatbeittng Professor Dr. Menzel leitet, ist der größte Theil

der gedru>ten Urkunden ter Erzbischöfe bis zum Jahre 1300 ießt ver- eihne»- E Sür die Ausgabe der ältesten Urkunden der Rheinlande bis zum Sahre 1000, gleichfalls von Professor Dr. Menzel übernommen, sind alle die preußishen Rheinlande betreffenden Urkunden abgeschrieben. Für die Bearbeitung der sog. Ada - Handschrift in der Stadt- bibliothek von Trier sind die verschiedenen Mitarbeiter, au<h auf wiederholten Reisen, thätig gewesen. A Auf Antrag des Mitgliedes Herrn Dr, Max Baer, Königlicher Arhivar in Koblenz, hat die Gefellshaft die Herausgabe der Reh- nungen über den Vau der Stadtmauer von Koblenz aus dem 13. Jahrh. ihren Aufgaben eingereiht. j Zwei weitere neue Werke der Gesellschaft verdanken ihre Ent- stehung der Areanng HO den Provinzial-Verwaltungsrath und den Landesdirektor der Rheinprovinz Herrn Klein in Düsseldorf : die Bearbeitung eines geschichtlihen Atlas der Rheinprovinz und die Herausgabe einer Denkmälez statistik der Rheinprovini. Ein Werk zur neuesten Geschihte des Rheinlandcs, welches geplant worden war, die Bearbeitung der hinterlassenen Papiere des Grafen Friedrih zu Solms-Laubach, des Ersten Königlich preußischen Ober - Präsidenten für Jülich - Kleve - Berg zu Köln, wurde vorläufig zurü>gestellt. Se. Erlaucht der regierende Herr Graf Friedrich zu Solms- Laubach hatte die Durchsicht der Papiere in großherziger Weise ge- stattet; Professor Dr. Dowe und Professor Dr. Höhlbaum nahmen die Prüfung vor, glaubten aber die Benußung der reichhaltigen Papiere erst für eine spätere Zeit empfehlen zu sollen. Kirchengeshi<hte aus der ältesten gee bis zum 19. Jahrhundert. In Vorlesungen von Dr. K. R. Hagenbach, weiland ordentlicher Professor der Theologie zu Basel. Neue durch- gängig überarbeitete Gesammtauêëgabe. Dritter Band. Refor- mationsgeschi<te 1517—1555, Lipzig, Verlag von S. Hirzel 1887, gr. 8. S. XIX und 728. Dieser dritte Band von Hagen- bach's Kirchengeschichte, deren erster und zweiter früher in dem Reichs- Anzeiger mit gebührendem Lobe erwähnt wurden, behandelt in 35 Vorlesungen die Geschichte der Reformation. Mit einsihtsvoller Kenntniß und umsihtiger Gründlichkeit sind die verschiedenartigsten und s\<{wierigsten Thatfaien, welhe zu neuen Kirchenbil- dungen in Deutschland, der Schweiz, Schottland, Frankreich, Schweden, Dänemark, Spanien, den Niederlanden, England ‘und Ungarn führten, während des 15., 16. und 18. Jahrhunderts je nah dem zusiehenden Maße der Anerkennung durhaus gere<t gewürdigt. Der Verfasser bekundet auch in der vorstehenden Abtheilung das Ge- \ci>, einen gewihtvolen welthistorishen Zeitabschnitt übersichtlich und klar darzustellen. Die Hauptträger und geistigen Förderer der kirhlihen Umwälzungen in allen den vorgenannten Ländern heben \i<h ror den Tagesercignissen plastis< hervor; die Persönlichkeiten von Luther „Sein Geist wird ewig leben in der Ge- \<hi<te seines Volkes, seiner Kire, in der Geschichte der Menschheit“ (S. 531), Melanchthon, „dem es eben an jener Energie und Kühnheit Luthers fehlte" (S. 555), Ulrich von Hutten, Erasmus von Rotterdam, Oekolampad, SORMIE 16 und Calvin „der niht dem Hause, auch nit eigentli<h einer be- stimmten Landeskirche, sondern der ganzen reformirten Kirhe an- gehörte, deren Metropole ihm das theokratis<h geordnete Genf war“, (S. 605) fowie von Buggenhagen treten dur<h die genaue und lebensvolle Zeichnung ihrer Eigenthümlichkeit verständnißvoll und an- \chaulih entgegen Der Verfasser bewährt sih als ein Sohn der Alpen durch die Vorliebe für die eingehend und anziehend erörterten kirhlihen Verhältnisse der Schweiz. Während Hagenbach durh um- sichtige Benugung der neuen und neuesten Forschungen allen An- forderungen der Wissenschaft vollständig Genüge leistet, versteht er do< au<h zugleih jener die Welt beherrshenden Macht des Glaubens das gebührende Recht zu gewähren. Der Einfluß der Refor- mation auf Wissenschaft, Kunst und Sitte ist in der 34. Vor- lesung genauer ausgeführt. Mit dem literaris<h kritishea Anhang ist eine E in Mittheilungen der Quellen nit erstrebt, den- noch wird der Nachweis guter Bücher dem Leserkreis von Gebildeten ni<ht unwillklommen sein, um sich weiter belehren zu können. Das Werk ist na< Form und Inhalt, seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß, vorzugsweise ein Lesebuch für solche, welche, gleichviel, welcher äußeren Kircenform sie angehören, doch der religiösen Empfänglichkeit nit entbehren. Möge die elegant und klar abgefaßte Kirhengeschichte auch fernerhin ein Familienbuch bleiben bezüglich werden.

__— Bibliotheca Slavica III. Unter diesem Gesammttitel t die Antiquariatsbuchhandlung von Ludwig Rosenthal in

ünchen soeben ihren dreiundfünfzigsten Katalog heraus. (Préis 1 4) Der dritte Theil der Serie enthält Werke über Polen und Lithauen, und zwar solhe, welhe si< mit der Geschichte und Geographie des Landes, ferner mit der Literatur Polens und den ehemaligen polnischen Provinzen beschäftigen, und veröffentliht eine Reihe von Büchern, welche in diesen Gegenden erschienen sind. Es sind 2203 Nummern, welhe in dem stattli<hen Heft zusammengestellt sind. Von der Bibliotheca Slavica find bereits ershienen Katalog 51, Slavica I, Die slavis<en Länder im Allgemeinen, 588 Nummern, Katalog 52, Slavica II. Böhmen und Mähren, 1427 Nummern. Demnächst werden ersheinen Katalog 64. Slavica IV. Rußland und 55, Slavica V. die südslavischen Länder, Bulgarien, Kroatien, Dalmatien, Istrien, Rumänien und Serbien. Jeder dieser Kataloge wird zwei Theile um- \licßen : a. Gedru>kte Bücher und Manuskripte; b. Porträts, Karten, Ansichten, historis<he Stücke, fliegende Blätter und andere Dru>sachen. Die Antiquariatshandlung bietet in dem vorliegenden Katalog fol- gende Werke zu ermäßigten Preisen an: Theiner: Monuments histo- riques relatifs aux règnes d'Alexis Michaélowitsch, Féodor 1II. et Pierre le Grand de Rusgie, extraits des archives du Vatican et de Naples. Rome 1856; ferner die Monumenta vetera historica Hungariam gacram illustrantia, maximam partem nondum edita ex tabulariis Vaticanis deprompta, chronol. disposita. 2. Voll, Romae 1859/60; ecndli< Codex diplomaticus dominii temporalis S, Sedis, Recuils de documents pour sgervoir à l’histoire du gou- vernement temporal des états de Saint-Siège, extrait des archives

en von Professor Dr. resbericht dargelegten

welche Pro- u<hes Weinsberg ist, insofern die Gesell-

< gegen Ende d. I. 1887 der Dru> der Landtagsakten der Herzogthümer Jülih-Berg, von Herrn Dr. von Below in Marburg unter der Leitung von Professor Dr. Ritter be- arbeitet, werde beginnen können, hat si ni<t verwirkliht. Indeß ist do<h das im Düsseldorfer Staatsarchiv befindlihe Material für die im Wesentlichen aufgearbeitet, und seit den höchst umfang-

Hermann Keußen und Direktor Dr. der älteren Matrikeln der ahre sehr wesentlihe Fort-

Formulae Magistrales Berolinenses. Anhange, enthaltend : Ÿ Die Handverkaufspreise ; Kostenersparniß beim Verordnen von Arzneien. (Berlin, R. Gaertner's Verlagsbuchhandlung, Swhönebergerstraße 26.)

2) Anleitun

e. Gewerbe und Handel.

für Rechnung des preußisch

taats Eisenbahnen im

niht im öffentlihen Verkehr befindlihen Bahnen.

bahn Wilhelmshaven-Oldenburg ist 52,37 km lang.

._ | Gesammtlänge der Eisenbahnen entfallen auf die Ostpreußen . e

Westpreußen .

Pommern

D

Ca

Brandenburg ein\<l. Berlin .

Sachsen . L.

Hannover .

. Westfalen. .

Hessen-Nassau

Rheinprovinz .

Schleswig-Holstein

während anan 1564,31 km

Provinzen : 108,59 km 1 132,90 1 161,08 1 124,39 2 865,71 2 164,54 1 859,07 1 884,56 1 888,02 1 192,19 2 854,71 561,53 . 19 774,29 km Staatsgebicets

zusammen

des preußischen

werden.

stellen und 489

altepunkte, zusammen 3219 Stationen vorhanden. Veber die

etriebs- und Werkstätten-Krankenkassen. welche gemä lautet der Bericht gut.

heitsfällen Hülfe und Unterstüßung gewähren, hat wiederum ein

Leistungen erweitern können.

20 003 verminderte, steigerte si<, namentli< in

gestiegen.

verwaltung erforderlihen Einrichtungen haben sich bewährt.

zu v O Renten neue hinzutreten.

u die Werkstättenarbeiter der Staats-Cisenbahnverwaltung haben ih im Berichtsjahre nah jeder Richtung gut entwi>elt.

Mitglieder,

auf 5 530 664 4 oder auf 142,7 „(6 für jedes Kassenmitglied. Zustimmung der Vertreter der Kassenmitglieder in den Generalver-

haben, ist cs möglih gewesen, dur< Nachtragsbestimmungen zu den Statuten der Pensionskassen no< einige erwünschte Maßnahmen ein- zuführen. Dieselben bestehen im Wesentlichen in Folgendem: a. Die Bestimmung, wona< die mehr als vierzig Jahre alten Arbeiter den Pensionskassen nicht beitreten konnten, i} bescitigt und damit jede Altersgrenze für den Beitritt zu den Kassen weggefallen. b. Der Pensionskasse für die Betriebsarbeiter sollen au<h weibliche Personen, wel<he dauernd und in selbständigen Stellungen im Eisenbahndienst thätig sind, beitreten können. Sie entrihten einen Kassenbeitrag in Höhe von 60 %% des Beitrages männlicher Kassenmitglieder desselben Eintrittsalters und derselben Lohnklasse, und erwerben, wie die männ- lichen Kassenmitglieder, einen Anspruch auf Pension, jedoch ni<t au auf Waisengeld für die etwa hinterbliebenen Kinder. e, Behufs Vereinfahung der Geschäfte Or diejenigen Arbeiter, welche in der Beschäftigung im Eisenbahnbetriebs- und Eisenbahnwerkstättendienst wechseln, unter Aufrechterhaltung ihrer Rechte und Pflichten auch in ihrer Angehörigkeit zu den beiden Pensionskassen we<seln. d. Die beshränkenden Bestimmungen, wonah der Höchstbetrag der Pension eines Mitgliedes ni<t mehr als 400 #4, und das Waisengeld für ein Kind unter gewissen Umständen nicht mehr als .72 # für das Jahr betragen sollte, sind in Wegfall gebracht.

Die Gesammteinnahmen betrugen im Jahre 1885/86 656 992 646 A und im Jahre 1886/87 677 586 074 4, sind also im Betrie®sjahre um 20 593 428 A oder 3,1% gestiegen. Von diesen

Einnahmen entfielen 1885/86 1886/87

P M 168 989 173 176 925 725 auf den Güterverkehr . 453 512 734 473228 113 auf sonstige Einnahmen . 34 490 739 27432 216.

Es sind demna die Einnahmen aus dem Personenverkehr um 7936 552 M oder 4,7 9/0, aus dem Güterverkehr um 19 715399 M oder 4,3 9/ gestiegen, die sonstigen Einnahmen gegen das Vorjahr um 70589573 4 oder 20,5 %/% zurüdgeblieben. Das günstige Er- gebniß wird, abgesehen von der Vergrößerung des Bahnnetes um 385,12 km im Wesentlichen auf, eine Besserung der wirthschaftlichen Lage zurü>kgeführt. Die Gesammtausgaben betrugen inm Fahre 1885/86 375 652 129 4, im Jahre 1886/87 373 303 949 M oder 2348171 # weniger und haben si< um. 0,7 9% ver- mindert. Die Verminderung der Gesammtausgaben entfällt ledig- lid auf die sähli<hen Ausgaben, während die persönlichen Ausgaben um 2 923 752 M4 gleih 1,6 9% gestiegen sind. Von den sächli<hen Aus- gaben haben si<h ermäßigt die „Allgemeinen Kosten" um 964592 M oder 4,0 9/0, die Kosten der Unterhaltung der Bahnanlagen um 502 002 4 oder 1,2 9/0, die Kosten der Erneuerung bestimmter Gegenstände um

auf den Personenverkehr .

du Vatican. Romae 1861/62.

2 896 019 M oder 6,1 9/0, die Kosten für erheblihe Ergänzungen, Er- weiterungen und Verbesserungen um 264 688 # oder 6,1 9/6, die Kosten

Mit einem

Ausgabe für 1888. Hermann Heyfelder.

Aus dem Bericht über die Megebnitse des Betriebes der en verwalteten

Betriebsjahr 1886/87 ergiebt sih, daß am Schluß des Betriebsjahres 1885/86 die dem ö entlihen Verkehr dienenden Eisenbahnen mit normaler Spurweite einshließli< der Wilhelmshaven-Oldenburger und des preußishen Antheils der Main- Ne>ar-Eisenbahn - eine Gesammtlänge von 20 977,26 km hatten. Hierzu traten 389,34 km im Laufe des Betriebsjahres neu eröffnete Stre>en, so daß nah Abzug von 28 km außer Betrieb geseßter Stre>en die Gesammtlänge normalspuriger Bahnen am Schluß des Betriebs- jahres 1886/87 21 338,60 km betragen hat. Im Besiß des Staats befand si< no< ein Ney \{malspuriger, dem öffentlichen Verkehr dienender Zweigbahnen im Oberschlesishen Bergwerks- und Hütten- verein in einer Gesammtlänge von 108,57 km, sowie 189,69 km von d Der preußische Antheil an der Main-Ne>arbahn beträgt 6,33 km. Die von der Großherzoglich oldenburgishen Eisenbahn-Direktion E T4 has on dieser

_zusammen ahnen belegen sind. Die Länge der im preußischen Staat belegenen Privatbahnen beträgt 2814,66 km, von denen Seitens der Staats-Eisenbahnverwaltung 432,37 km als gepachtete Stre>ken und 169,07 km für Rechnung der betreffenden Gesellschaften betrieben

Für die am Schluß des Betriebsjahres Seitens des preußischen Staats für eigene Rechnung betriebenen normalspurigen Eisenbahnen betrug das verwendete Anlagekapital 5 852654 877 # d. i. pro km 275 032 6 Das Anlagekapital der Wilhelmshaven-Oldenburger und des preußishen Antheils der Main-Ne>arbahn beträgt 12 721 692 M, so daß si ein Gesammtanlagekapital von 5 865 376569 M, d. i. Amerika“ pro km 274 872 M, ergiebt. Auf den im Berichtsjahre für Rehnung | «“*Mmeruita des Staats betriebenen Bahnen waren 2105 Bahnhöfe, 625 Halte-

dem Kranken-Versiherungsgeseß vom 15. Juni 1883 begründet sind,

Obwohl sämmtlihe Kassen hon seit ihrem Bestehen über die geseßlihen Mindestleistungen hinaus nit allein den Mitgliedern, sondern auch deren Familienangehörigen in Krank-

große Zahl der Kassen ohne Beitragserhöhungen ihre statutenmäßigen Bei einer Gesammt-Jahreseinnahme von rund 3 247 000 4 wurden an Krankheitskosten rund 2 703 000 4 benzollern“ aufgewendet. Während die Zahl der Erkrankungen gegen 1885 im n enzouern Jahre 1886 si<h um 398 und die Zahl der Krankheitstage um | * olge Erweiterung der statutenmäßigen Kassenleistungen, der Gesammtbetrag des gewährten Krankengeldes von 670857 A auf 783141 46 Troßdem ist das Gesammtvermögen der Kassen von rund 2 040 000 46. auf 2 508 000 4A Die zur Durchführung der Unfallversicherung8geseße vom 6. Juli 1884 und 18. Mai 1885 im Bereich der O ie Gesammtaufwendung belief si< im Berichtsjabre auf rund 129000 #4 Dieselbe wird in der Folge eine erheblihe Steigerung erfahren, da

die beiden Pensionskassen für die Betriebsarbeiter und für

Die Kassen hatten eine Jahreseinnahme von 1 973229 #( Ver- ausgabt wurden 134 767 4 Rukbegeld für die dauernd arbeitsunfähigen 87245 M Wittwengeld, 32453 „6 Waisengeld und

2409 Sterbegeld. Das Gesammtvermögen stieg von 3 882 V d i sammlungen, welche zu Anfang des laufenden Rechnungsjahres getagt

der Benußung frèmder Bahnanlagen bezw. Beamten und fremder Be- triebsmittel um 696 677 4 oder 15,5 9%. Dagegen haben neben den persön- lihen Ausgaben die Koften des Bahntransports um 52055 4 oder 0,1 0/9 zugenommen. Die Erhöhung der perfönlihen Augs- gaben, wele neben der Erweiterung des Bahnneßes um 385,12 km vorzugsweise auf die Erhöhung der Gehalts\säße einzelner Beamten- kFategorien und Vermehrung der etatsmäßigen Stellen, auf die Ge- währung weiterer Einkommensverbesserungen an die in den unmittelbaren Staatsdienst übernommenen vormaligen Beamten verstaatlichter Privat- bahnen, sowie auf die Mehraufwendungen aus Veranlassung der Wohlfahrtseinrihtungen für die Lohnarbeiter zurückzuführen ift, erfuhr andererseits eine wenn auch niht sehr erheblihe Herahb- minderung dadur, daß mit dem Eigenthumserwerb aller bisher ver- staatlihten Eisenbahnen aus\{ließli< der Braunschweigischen Eisenbahn die Auflösung der betreffenden Aktiengesellschaften erfolgt ist und in Folge dessen die bisher zu zahlenden Vergütungen an die Verwaltungsräthe derselben geringe unahme der

zur

in Fortfall gekommen sind. Die Kosten des Bahntransports ergiebt sh im Wesentlihen aus der durh die Eröffnung neuer Stre>en bedingten Neueinrihtung von Zügen. Die ungeahtet der Erweiterung des Des bei den übrigen Betriebs- ausgaben erfolgte Verminderung derselben beruht einerseits darauf, für die Unterhaltung, Erneuerung und Ergänzung der neu- eröffneten Stre>en erhcblide Aufwendungen nicht erforderli waren, Andererseits wurde dur den in den Preisen verschiedener Materialien eingetretenen Rückgang, sowie dur<h die anderweite Ver- buhung der bei Erneuerung gewonnenen inner- halb dcs Jahres verwendeten Alt-Materialien eine Herab- minderung der Ausgaben für Erneuerungs-/ und Ergänzungszwede herbeigeführt. Der Uebershuß der Betriebs - Einnahmen Über die Betriebs - Ausgaben betrug, unter Berücksichtigung sämmtlicher Einnahme- und Ausgabetitel 304 823 736 4 im Jahre 1886/87 gegen 281 340526 6 im Jahre 1885/86, derselbe hat mit- hin im Berichtsjahre einen Mehrbetrag von 23 483 210 46 oder 8,3 % ergeben. Wird lediglih im statistishen Interesse der Ueberschuß der Betriebs8einnahmen über die Betriebsausgaben auh mit dem statisti-

\chen Anlagekapital in Vergleih gebracht, so ergiebt \si< eine Ver- zinsung von 5,20 9%.

der und

Verkehrs - Anstalten.

Norddeutscher Lloyd in Bremen.

(Lte Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer.) A und Baltimore-Linien : estimmung Bremen Bremen New-York New-York New-York

Bremen

. „Elbe“ .. e Werra“ . „Ems“ „Eider“ . „Saale“ .

„Rhein“ .

„Hermann“ .

21. Ian. von Southampton. 18. Jan. von New-York. 13, Jan. von Southampton. 16. Jan. von Southampton. 19. Jan. von Southampton. 20. Ian. in Bremerhaven. Bremen 8, Jan. von Baltimore. Baltimore 13, Jan. Dover passirt. Brasil- und La Plata-Linien : Bremen 20. Ian. in Coruña.

12, Jan. von Buenos Aires. 11, Jan. von Buenos Aires.

(17. Ian. von Bahia.

13. Jan. in Montevideo,

7. Jan. Santa Cruz passirt. 20. Ian. in Bahia.

21. Jan. von Coruña.

und Australien:

18. Jan. in Genua.

12. Jan. von Adelaide.

17. Ian. in Adelaide.

17. Jan. in Suez.

21. Ian. in Genua.

21. Jan. in Hongkong.

15, Ian. in Colombo.

19. Jan. von Southampton.

„Köln“ ß eCondor®* »Grankfurt“ . . „Kr. Fr. Wilh.“ „Ohio“ . e | »Leipzig“ . eBaltimore“ „Straßburg .

Bremen Coruña, Bremen Lissabon, Antwerpen, Bremen La Plata La Plata Brasilien ; Vigo, La Plata Linien nah Ost-Asien

Bremen Bremen Australien Australien Bremen Bremen Ost-Asien Ost-Asien

Oohenstaufen“* . „Nürnberg“ . „Hab8burg“" . „Bayern“ N „Braunschweig“ eSachsen“ ¡

Literarische Neuigkeiten und periodishe Schriften.

Rundschau auf dem Gebiet der Thiermedizin und vergleihenden Pathologie unter BerücksihtiFung des ge- sammten Veterinär-Medizinalwesens. Gleichzeitig Organ zur Ver- tretung der Interessen des thierärztlichen Standes. (A. W. Zi>kfeldt, Osterwie>-Harz.) Nr. 3. Inhalt: Ehlers. Allgemeines über Fütterung. Gehbeimmittelwesen und Kurpfuscherei (Fortseßung). Innere Medizin: Arloing. Ueber einen pathogenen Gas erzeugenden Mikroben. Arzneimittellehre. Toxikologie: Die Behandlung der Tuberkulose mittelst Fluorwasserstoffsäure. Recchtsprehung. Standes-Angelegenheiten : V. internationaler Kongteß für Veterinär- medizin zu Paris. Verzeichniß der Studirenden, welche im Deutschen Reich 1886/87 die Approbation als Thierärzte erhielten. Veterinär- wesen. Verschiedene Mittheilungen. Tagesgeschihte. Per- sonalien. Vakanzen. Briefwechsel. Anzeigen. Mittheilungen für die öffentlihen Feuer- versicherungs- Anstalten. (Fr. Stollberg in Merseburg.) Nr. 22. Inhalt: Verwaltungsergebnisse pro 1886: der Landes- Brandversicherungs-Anstalt des Großherzogthums Hessen; der Ost- preußischen Land-iFeuersozietät ; der Ostpreußischen Städte-Feuersozietät ; der Landes-Brandkasse des Herzogthums Oldenburg ; der Jeverschen Brandversicherungs-Gesellshaft; der Brand-Assekuranz-Anstalt des Kantons Aargau; der Königl. Bayerischen staatlih geleiteten Hagel- versicherungsanstalt auf Gegenseitigkeit pro 1. März 1886/87 und 1887/88; der vorstädtishen und der \tädtis<hen Brand-Assekuranzkasse von Lübe> pro 1. Mai 1886/87; der Brandversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen; der O Mes des Kantons Solothurn; der Westfälischen Feuerwehr-Unfallkasse pro 1. April 1886 bis 31. März 1887; der Immobiliar-Brandversicherungsanstalt der Pfalz. Summarische Ergebnisse der österreih-ungarishen Lebens- versiherungs-Gesellshaften im Jahre 1886, mit Rükblicken auf frühere S Landtags8be\{<luß wegen Einführung des Versicherungszwangs n Galizien, Die Nr. 4 (1888) von „Schorer's Familienblatt* (red. von Dr. Franz Hirs) hat folgenden Inhalt: Aschenbrödel. . Roman von H. Schoberk. (3. Fortseßung.) Gothenzug. Ballade von Felix Dahn. (Zu dem gleihnamigen Kunstblatt.) Byron. Zum 22. Januar 1888. Von Otto Neumann-Hofer. (Mit Byron's Bildniß.) Eine Hofcour bei der Königin von Italien. Von Tanera. (Mit dem Bildniß der Königin Margherita.) —- Vor Byron's Palazzo. Gedicht von Karl Bleibtreu, Der Hexenmeister. Er- zählung nah einer wahren Begebenheit von E. M. Vacano. (9 Fortseßung.) Plaudere>e: Die Ehrenzeichen intimer Feinde. Mit Abbildung). Ernesto Rossi als Mörder verhaftet. Heim- kehr aus der Fremde. (Zu dem gleihnamigen Kunstblatt.) Kunst- blätter; Gothen auf der Wanderung. Nach dem Gemälde von W. Lindenshmit. Königin' Margeritha von Jtalien. Heimkehr aus der Fremde. Von Ph. Sadée. Beilage: Illustrationen zu Siller's Glo>ke. Driginalzeihnung von Friß Gehrke. Aus der Pal: Gute Gedanken. Die Sonntagspuppe. Von Paul emer. Kindesauge. Gedicht von Julius Schwarten. Das Rechnungsbuch der Hausfrau. Von Ida Barber. Für Haus und Herd: Prafktishe Winke, Charakteristik na< Antliy und Urtheil. Der Zauberer in der Familie: Die unsichtbare Henne. Denk- übungen, Humoristisches : Kindliche Intelligenz, Mit einer Original- zeihnung von F. Steub. Auflösung der Denkübungen in der Bei-

lage zu Nr. 2. Aerztlichher Rathgeber. Von Sanitätsrath Dr. Kah. Briefkasten. .

l gestrigen

¿ 20.

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staais-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 23. Januar

1888,

Nichfamktliches.

n. Berlin, 23. Januar. Jn der vor-

N Sizung des Hauses der Abgeordneten Fortseßung der ersten Berathung des Dr. Meyer a l E it i eihstage habe der Regierung Mehreinnahmen de: Vligt D N Ari der Verwendung zu sichern ; deshalb habe dieselbe heute eine gebundene Marschroute und müsse dahin gehen, wohin die Regierung wolle. Alle anderweiten Vorschläge hätten nur einen akademischen Werth, die Regierung lehne sie einfah ab. Höchstens könne man die Vorschläge des Finanz-Ministers ablehnen; dann aber klappe dieser sein be- reits halb geöffnetes Portemonnate zu. Seine (des Redners) Partei lasse sih bei ihrer Entscheidung wesentlich von der Erwägung leiten, daß das Geld überhaupt vertheilt werden solle. Das Schulgeld solle beseitigt werden, darüber sei sie nit so be- denklih wie der Abg. von Eynern. Parlamente sollten sih nie- mals auf Einnahmebewilligungen einlassen, ohne sich mit der Regierung vorher über die Verwendung zu verständigen. Denn va stellten si< nachher die Schwierigkeiten ein. Der inanz-Minister habe eine Menge Verwendungszwe>e im Reichstage genannt, aber den Zwe>, zu dem das A 08 wendet werden solle, habe er niemals genannt. ie E wendung solle eine möglichst diskretionäre sein. Solche Verwendung sei doch nicht _rihtig, nahdem man _„sih lange bemüht habe, Organisationen herbeizuführen. S habe die spröde und falte Hand der Volksvertretung U Organisationen verhind ert, jezt erscheine die Regierung mi einex großen Düte, aus welcher sie Geschenke vertheile, ars na< ihrem Ermessen, ohne an Organisationen zu denken. ie Volksvertretung komme in die Lage, daß sie genöthigt M si den Kopf darüber zu zerbrehen, wie die S Ms Geld verwende, welches he bewilligt erhalten habe, rend do die Volksvertretung eigentlich sich den Kopf darüber ger- brechen sollte, wie sie Geld für bestimmte Verwendungen auf zubringen habe. Die Ausführungen über die direkten Steuern jeien “rein akademischen Charakters.

Man werde also mit der Neform der direkten

ußerte bei der U e Ma

Steuern h O M i ¿eft des Abg. Freiherrn von Huene hade 1yn (Redner) E e frommem Herzen zu beten: Gott erhalte uns unseren besonnenen gegenwärtigen Que Minister! Und als der Abg. von Eynern jene Vorsch äge hinzugefügt, habe ev gebetet: Gott erhalte ihn uns e Der Abg. Freiherr von Huene habe feîne A Kreisen eine thörichte Finanzwirthschaft zu exleichtern. N die Kreise aus ihren eigenen Mitteln wirthshasteten, würde

i j it G die ner) au< nichts dagegen haben, aber mit Geldern, «A uit gehören, sollten sie nicht so R Dex Finanz-Minister habe auf neue Reichssteuern Mae Der Abg. von Eynern A n S ane ) erade auf diesem Gebel Ha i Finanz: Ministor noh e geirrt : sein prophetisches Gemüth habe ih immer gerechtfertigt. Vian habe ihm (Redner) Vorge or, daß er den vorigen Etat ungünstig beurtheilt habe. L abe ihn geschildert, wie er gewesen sei. Daß er dur ? e Steuern gebessert werden konnte, habe er au< {on e gewußt. Woher kämen diese Uebershüsse? Nicht von ; Mehreinnahmen der Eisenbahnen, sondern lediglich von A Minderausgaben. Woher stammten diese? Aus verringer N Erneuerungen; wie A O L E as E j ufklärung. Er könne nur j i Leb arf D Anjang an irrig geschäßt habe. Die Ou E diese Ausgabe: Ersparnisse kennen müssen und wenn sie da- von Mittheilung gemacht hätte, würde er den Etat im S Jahre vielleicht besser beurtheilt haben. Der Abg. Frei L von Minnigerode habe von der Belastung der E dur< die Unfallversicherung gesprochen. Man A s esagt, es werde für Kranke und Verunglüte auf E / {on ausfömmlich gesorgt, woher solle jeßt die Neubelastung kommen? Das Schlußrejultat jet eine große Steuer, e sie weder im Deutschen O no< im preußischen A u diesem Umfange jemals ewilligt worden sei, G als Er- gebniß derselben {statt der verheißenen goldenen a a fleine Reformvorschläge, die an feiner Stelle einen wir ichen organischen Charakter hätten. Das sei das, was gewonnen R Dinter, Dr, von S<holz, erwiderte: Ich fan dem Herrn Vorredner nicht beistimmen in dem, was l als bewilligt erklärt hat N, E Rg T r im L i rirags, wie ien, q bat E E Er hat ausdrüdli< gesagt: O nan der Regierung das E R U o M e i: e u sd Si 8 was sehen wir da eraus ommen? I 01 A i i rrthum, daß er annahm, es sei uns das Brann a D M Mehreinnahmen beroilligt e n dem nun allerdings die Bewilligung, die hier M sl Kommunea im jetzigen Etat erfolgen soll, nit entjy hi Vielleicht berichligt der Herr Abgeordnete in dieser K e scine Re<hnung. Es is an uns gekommen aus De O weinsteuergeseg überhaupt nur ein Betrag von 71 bis 72 2% n f und na den Bedürfnissen, die si in dem Etat vorfinden, N y y eben damit nicht viel n anfangen, als diese Verwendung von illi weden. - L V lie im den keine Veranlassung, dem Herrn c neten, der mi<h ja außerordentli freundlich, wenn auch nur A Vergleichung, behandelt hat, weiter entgegenzutreten, L o zwei Punkte ausführlicher behandelt hâtte, die der Ridtig L 4 Mae dürfen. Zunächst hat er sih bemü Charakteristis<he un e in MORNaa u | ringen und zwar i ( i die Verwendung der dispont tandes gefsert habe, j in iter Bed fat empfiehli Ée bat, wie er dies mit Lebhaftigkeit ausführte, in e den Glauben erwe>t, er wolle damit für die Theorie der N gen Verwendungsgeseße plädiren, denn dabei wird ja Min derartiges Unglü>, wie er es ins Auge faßt, un s A N Nachher hat der Herr Abgeordnete wieder gegen e v gängig Verwendungsgeseße ebenso lebhaft plädirt, un L a N e er e dert und erxeigipar bingestelt, daß wir immer 8wer U 1 L : P lbe Zuf bie betreffenden Einnahmen und die dafür zu machen

daß das

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A i / E lib usgaben in einem Athem feststellen müssen. Wenn das ernstlich darhgeführt werden sollte, so fürchte i<, würde ber E 28 geordnete die Aufrechterhaltung unseres ‘politischen Verhà nit sse zwischen Reich und Staat nicht damit vercinbar finden können. PY fürchte aber au weiter, er würde die zum Segen des Landes a nunmehr 60 Jahren erreichte Einheitlichkeit der Staatskasse dami nit aufre<t erhalten können, sondern - er würde in den CE N den wir ja in neuerer Zeit zu meinem besonderen Bedauern wie q holt verfallen sind, für immer verfallen, daß er nämli die Se s lidkeit der Staatskasse auflöste în so und jo viele bestimmte Fonds, die ihre spezielle Nahrung und spezielle Verwendung fänden. Ih würde nicht dazu gratuliren bei den komplizirten Verhältnissen d modernen Staats, wenn a He folossalen Rükschritt in der Fi J! ieder machen wolte. : E B e mit diesem Mittel, wenn es ehr als ein dialektis{<er Grund zur Bekämpfung der vorgängigen een geseßze und zur Bekämpfung der jeßigen Verwendungêvorlagen ist, M der Behauptung, daß _ das hohe Haus jeßt mit gebundenen Händen einem Vorschlag der Staatsregierung gegenüberstehe, E id) age, wenn es mehr aló das bedeuten solite, so ift damit nit herauszu E Mir \<eint, daß der Herr Abgeordnete si in diesem Punkt noc ganz und gar in dem traurigen Circulus vitiosus bewegt, aus dem wir endli wenigstens einigermaßen glücklich herauëgekommen R i uis Der zweite Punkt, auf den ih näber eingeben muß, führl ms au zuglei<h zurü> zu dem, was gestern der E a geehrten Herrn Vorredners ausgeführt hat. I n O en nah meinen Notizer, daß es richtig ist, daß der Abg. s eyer Breslau heute einen Schritt weiter gegangen sei E er ŸLr. Abg. Ri>ert gestern, sondern mir (hien, daß ci A genau denselben Schritt n dieser Beziehung gethan n s ; nämlich, daß sie sagten: Die Negterung E spezic e Finanz-Minister mußten im vorigen Jahre bei der Berathung dee Branntweinsteuergesegvorlage im Reich bereits wissen, welche E Wendung in der Finanzlage eingetreten sei und eintreten wür S éritt Hr. Abg. Meyer-Lreslau is heute vielleiht nur darin einen Sri weiter gegangen aber das war etn grundfalsher Schritt deb e sagte: von Mehreinnahmen kann man allensalls nicht „wissen, E je kommen, au< von Mindereinnahmen kann man vielleit uit e ob fie fommen; au<h von Mehrausgaben kann man vielleicht Vor f {luß des Jahres nodh M gean in Le en ausgaben muß man bei Zeiten unterri<ter Jen. ¡ A rade das theil it der Fall nah den Erfahrungen der e ‘Bi ‘Wiffen jem, ob wir O lid ie zu arten haben oder niht; wir wihscn her, R E Mindereinnahmen zu erwarten nteus e niht; wir sind auch in „der Lage erheblihe 2 e g U wenn deren Ursache nicht erst in den leßten drei Monaten g E jahres eintritt, das M M E N A A Len y : è wir fl 1 in der Lage sehr N be 1 P A O aber Minderausgaben, namentlich u den Betrieböverwaltungen, bei einer Betriebsverwaltung von d Umfange unserer Cisenbahnen, deren Giat 709 Millionen aus8ma<t,

ie ógli ur centralisirt verwaltet werden können, Minder- A, A die in so und so vielen selbständig wirkenden Prot und Lola a gegen E Ore ot uit Un Slande ü en, find wir tn der Ne i , enun g E S herbeit in gleihem Maße vorauszusehen. e O Hr. Abg. Meyer berufen wäre in diesen Sachen mitzuarbeiten, ne e er fich sehr bald dur< die Erfahrung belehren, daß der Punkt der Minderausgaben der am \{<wersten vorherzusehende O s ; Ich knüpfe daran die E N E A ne R fe i ir die günstigen Resultate des Fahre 6/87, wei lea heil t en großen Minderausgaben des Cisenbahnbetriebs Mean Grund haben, nicht in dem Umfang vorhersehen fonnten. | Wie a H bezüglich des Jahres 1886/87 5 (Zuru! M, M M Nba. Rickert, ih kann nur jagen, day 1 21, i 16 s Sie unsere E besser A O t een i 1 di Srrthum hingeben no<V Schli l Ee 2 1886787 empfangen hatte, sondern daß ih die erst e Juni empfangen - habe, und daß die Nachweisungen, die mir e 18 abâelaufene Fahr am 20. Mai e Pre e E Beste f | 2 n ließen, ie nachher un l t A N V es Ltkitigt dieser Zwischenruf, wie es 1a O in der den Hrrn. Abgg. Rickert und Meyer nahestehen en )resse ausgeführt ist, dieses Mißtrauen, daß es si hier M u wirklich absichtliches Verschweigen, oder, wie es hier und da eiwas milder ausgedrü>t worden ist, um arobe Irrthümer des Finanz Ministers handle. Es ist dies also absolut nicht der Fall. A Der Hr. Abg. Ri>ert ist O ange M sagen! Î e i inif: Voríste Finanz-Minister m ußte damals b c car. 3 E L des der günstigen Entwicelung- des Zah e D U Nas: war also im April und Mai des Jahres 188, E j i steuer unterhielten. J< wi nen tage uns über die Branntweinile f L keinen nun eine kurze Zahlenreihe mittheilen, wie 4 M u von dem damaligen Beginn des Ga g ean B u den Herrn Abgeordneten fragen, i er A An e E N A zutraut, eine solche Zahlenreihe \ K a zunehmen? Vielleiht traut er 1! A B O das ni<ht als begründet anerkennen. : n- babneinnahmen e n e gegen ri A Dora tiitio: ih lasse die Hunderttausende weg U P O E Saat vin nen um 4 Millionen, im Mai um 6, u a 17 Millio, 8 Millionen, im Juli um 12 Millionen, E ug 1 un e iitagen nen, im September um 21 Millionen, im : Mete A und im November um 31 Millionen E a pre e Den r Mai des Vorjahres. Ja, meine Herren, wer da i 4 A daraCalibin wollíe, von dem kann ih nur dring E vaten j 3alih herausgefunden werde, um den Posten etne z a ju Übernehmen; denn der A Genie, ist unbeiablar i Le Dk R S e ein tendenziöses Verschweigen Ee A grober Jruthum vorliege; denn n sle ein Meng n N in Etat nur m i _Y | a ie, oder A q Ueber N Oi u L mit 40 Millionen Anle ; Ta % Millionen Ueberschuß sich ergeben, anderenfalls passe der Mann eigentlich sehr \{<le<t auf seinen Posten. A8 daber e Pee pee Qlhe esues/ Fiuam-Miisters dad ü ie Aufgaben und das Gluc eine -M ate, P L an Die Ire hre N N du E M n daran erinnert, daß wir im Jar l e Ma io damals re<hneten wir no< nach Thalern, damals bere Mnet ielleicht nit so groß geflungen haben —- von 18 M! im Jahre 1871 von 27 Millionen, 1872 von n Millionen 1873 von 64 Millionen Mark gehabt haben. s 6 Jch habe die damaligen Verhandlungen nachgesehen, a V diesen Vorwurf groben Irrthums fand, ob MeLAE e als der damalige Finanz-Minister erschien und Len Ri Hause die Mittheilung von diesem Ergebniß der Al ung Mr ob vielleicht da von irgend einer Seite ein Bedenken ges i worden sei: der Mann scheine eigentlich niht zu seinem Posten z

; dürfen niht vorkommen. Wie ist es aber Pad Lewin? mit Befriedigung zu dem Ausdru> hat

F1 Richter \i<h berbeigelassen, er spra da- Ave Regierung mit hoher Anerkennung haben wir von der ausgezeichneten Finanzlage des Staats Mes genommen, so hieß es damals! Jh bin weit entfernt, ihm E H s verübeln; i< möchte nur sagen, was Ste damals [rie S e erfennens8werth angeschen haben thun Sie doch jeßt a Ñ M es ein Verbrechen wäre, als ob eine solche Entwickelung üÜberhaup vorausgesehen werden müßte. s R Erwägen Sie nur auch den folossalen Unterschie gege Es Damals handelte es sich um solche Ueberfchüsse, die höher e e die jeßt in Aussicht gestellten für das laufende A ; E x 84 Millionen Ueberschuß bei einem Etat von 961 Millionen, O einem Etat, bei dem nur etne große Betriebsverwaltung war, Bergverwaltung, die leicht 20, 30, 40 Millionen mehr E geben fonnte. Jett handelt es fih um Etats von 5 un 1329 Millionen, bei denen no< eine \o große O ung, wie die heutige Staats-Eisenbahaverwaltung, hinzugekommen ist. Ich glaube, jeder Versuch in dieser Beziehung, S h Zeuge zu fli>en, ist total mißlungen. < nehme e E a wenn ciner darin liegt s daß solche Uebecschüsse gema<t sind, ändig und gern auf mi. i / A L man is no< weiter gegangen; Hr. irn sagte, in derselben E E Tendenz, [A G P: “e zu i cint au er neue Etat 4 s V kann falen, in zum Theil recht i Meise ist in der Presse draußen der Regierung dieser O E viel drastisher gemacht worden. Nun ist aber von E eite schon nachgewiesen, daß 0 e u dee E O a R in diesem Sinne absolut nicht bekundet; es Hande S i< sollte meinen, Hr. Rikert, der so lange fich mit Etatsa U e N E hat, Mais A E n Y zuungen übergehen es handelt | oh nid) / e ved Een eines einzigen Jahres cinen Etat_ auszustelen Wo blieben denn dann alle Grundsäße für die Aufsteüung oil Staatshaushalts-Etats, wohin würden wir kommen, wenn wir sag 2 in diesem Jahre bringen die Eisenbahnen fo und so viel, A A s wir die Summe in den nächsten Etat ein ? Das würde eîne g ose Finanzwirthschaft sein, der E!at würde gar keinen Werth s haben, der Staat würde si< vor entseglichen Ver egen heiten nitt bewahren können wenn wir den Etat nicht N e und erprobten Grundsäßen aufstellten, Wenn wir aber den Eta “p h diesen soliden und A E E va i A O s in Haar zu viel gesagt, rote Dr. von Je 1 führte: Denn ir Mt die Hülfe des Reichs aus der Branntweinsteuer bekommen hätten, so würden O Fhnen heute einen Etat vorlegen hlen, Rer ros der guten Ergebnisse unserer etgenen N zweige mit einem Defizit abs<hlösse von 50 A A ohne jede Beamtenbesoldungsbesserung, e Le Entlastung der Kommunen. Und dem gegenüber Tommen e Herren und sagen: warum wird uns das günstige Q R n jahres vershwiegen ? 2A (0 Tendenz, fonst hätten wir das Brann omr: p . i Be L Sie haben es ja überhaupt nit bewilligt N aber wenn von denen, die es bewilligt haben, enan 1 kurzsichtig hätte sein wollen, es deshalb des günstigen Ergen e Vorjahres hulber abzulehnen, so kann ih mi nur freuen, i; L Eincichtung der i n M Men Drn Tonne E ß Sie es nicht früher haben er | j e Ca ofes Uncidt gewesen, wenn Ste dur folche falsche E folgerungen si< von dem einzig rihtigen Schritte hätten abhalten e i i ise überwiegend j edliy hat heute in dankenswerther Weise, überwieg Ò pripglpille- Zustimmun E S e A aN teru eäußert, und 1 abe ihm jer 11 L 7 ; Mit ihm ge ih glauben, daß es gewiß nicht übel E wenn ¿n der Aussichtslosigkeit einer R D E M N direkten Steuern der von thm vezetuele Res N ) znnte; ih fann au<h nicht bestreiten, daß i< in die er C 1 Snivalhien habe mit dem, was er empfohlen hat ; aber i< möchte ihn do dringend warnen, in dieser Beziehung E ja nicht zu glauben, daß er niht auf die allergrößten Gen e a stoßen wird. Wir haben ja diesen Versuch gemaß, ih g M q war im Jahre 1883, da haben wir in unserer R L 4 besserung der Veranlagung e ee N Ce tät e abei geglaubt, dabei auf einer vorher 1 } Abgeordnetenhause gefaßten A R Brrtio et wOMR Dank haben wir damit hier geernte r On E bee aueUiTO leiht vergessen. Da war es der Hr. Abg. Mt , veliel A i ci -isfalität, wie sie no< nit dagewesen, das L Mentat ‘an d G E I as N E A8 glaube, wenn Sie prallt az in e T Borshlag in jener Richtung hier zu m N S e F i iht viele Freunde finden, die der e E Ven so unmittelbar vor den Wahlen E L béps Attentat auf die Tasche ves Bed hien unabbängiger; ¿F wee ¿ wir {i von folhen Rücthichke ) V ae Oben, aber ih glaube ni<ht, daß sehr viele dafür zu A Hen, Abg, von Eynern kann ih vielleicht in anderem Que \sammenhange bezüglich seiner Monita in Bezug auf die Lehrer un Geistlichen erwidern, a 4E Von on einige anten De i i er in Bezug a j ) t vet K ¿e -Minister die Hinderungsursace sein werde e, daß die Gle Tabntarife nicht genügend, den Bedürfnissen Q ermäßigt werden, da glaube ih denn do eine Bemerkung nicht unter lassen zu können. Jh würde an und für sich, meine Den Bee Rüken für breit genug halten und au<h gern dazu herge N iesen Vorwurf auf mi allein abzuladen, wenn in der e n Differenz der Art etwa in irgend einem Punkt einmal ! es efi ‘v bätte, daß mein Herr Kollege der Herr Minister der öffentlichen Ar- beiten erhebliche Senäßi unge f Seit ; P tractige Din ntli d worten gefunden, und ih ni<l; |oweil 1 vis N De trete, soweit trete ih auch öffeatlic) für iese e e E mir garnicht darauf an, welchen Eindru> es macht; ih R ität gehascht, im Gegentheil, i sehé es als ein anger R T Finan Minifier h V an Porn etten M als ausgeschlossen für thn zu velrc ; R der Lig, etwas sozusagen Populäres zu thun, ne as au wollte. Nun L A Sva, De A r ps bi E in pot meiner innigsten Freude, day în l ! eit "naten R ia F ent di va G ans i errn Kollegen statlgefund O C me C leb er gewiß gern die Güte haben, dies zu n is Fch bin in dieses Amt eingetreten mit der Rebectengung von E Ben züglichkeit dessen, was bei. uns in der Eisenbahnverwa us ge Ves vorbereitet und in Uebung war, und ih habe, von dieser Ue eut g

sogar der Hr. Abg. mals no< anders

die ganze Zeit hindur, während ih in der preußischen O i önnen, habe feinen einzigen pa E ina zu gelangen Anlaß gehabt. Ich U Bis wird au dem Hrn. Abg. von Eynern niht gelingen, in diejer

ziehung in meine Etatörede, in die große Etatsrede, wie er sie