1888 / 47 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[57167] Bekauutmachung. :

Die unbekannten Berechtigten an den im Grund- bude von Eulendorf Nr. 1 Abtheilung II1. Nr. 5 für die Anton und Susanna Lobermayer'’schen Ehe- leute in Sowina eingetragenen 41 Thlr. zu 5 %o verzinsliher Kaufgelderrüd\tand_ werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Hypothekenpost E r gl 17. Februar 1888

escheu, den 17. Fe ; L Königliches Amtsgericht.

[57165] Bekanutmachung. :

Die unbekannten Berechtigten an dem _ im Grund- buche von Pleschen Nr. 72 A benng O bei der unter Nr. 4 haftenden Post von 127 Thlr. 16 Sgr. 76/7 Pf. eingetragenen Anspruche des Knechts Lucas

ietrzynskfi in Pleschen auf PERUng, an der

telle jener Post wegen seines bei der Subhastation des Grundstücks Pleschen Nr. 487 erlittenen Aus- falls in Höhe von 20 Thlr. ohne Zinsen ‘und von 33 Thlr. nebst 5 9% Zinsen werden mit ihren Rehten E A auf diese Hypothekenpost aus- geschlossen.

leschen, den 17. Februar 1888. M Königliches Amtsgericht.

[571641 Bekanutmachung. /

Die unbekannten Berechtigten an der im Grund- buche Krzywosadowo Nr. 12 Abtheilung IIT. Nr. 1 für den Kaufmann Salomon Karminski eingetragenen Judikatsforderung von 7 Thlr. nebst Zinsen und 12 Sar. Kosten aus dem rechtskräftigen Mandate vom 31. Oktober 1851 werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf diese Hypothekenpost auêge- \chlofsen.

Pleschen, den 17. Februar 1888 1

Königliches Amtsgericht.

[57163] Bekanutmachung.

Die unbekannten Berechtigten an den folgenden im Grundbuche von Eulendorf Nr. 12 eingetragenen Forderungen, nämli: :

a. der in Abtheilung 111. Nr. 1 für Anna Do- rothea Gartke eingetragenen Erbtheilsforde- rung von 12 Thlr. 15 Sgr. nebst Zinsen,

. der für dieselbe in Abtheilung 11. Nr. 2a. eingetragenen 3 Thlr. 10 Sgr. überwiesenen Kaufgelder,

c, der für Johann Friedrich Gartke in Ab- theilung 1IT. Nr. 2e. eingetragenen 10 Thlr. überwiesenen Kaufgelder,

werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Hypothekenposten ausgeschlossen. Pleschen, den 17. Februar 1888. ? Königliches Amtsgericht.

157157] Jm Namen des Königs!

In der Peter Szypniewski’shen Aufgebotssache von Pr. Damerau Blatt 4 F. 19/87 erkennt das Königlihe Amtsgericht Stuhm für Recht:

1) Alle Diejenigen, welhe sih niht gemeldet haben, werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf die im Grundbuthe von Pr. Damerau Nr. 4 Abtheilung 111. Nr. 1 eingetragenen Hypotheken- posten von 33 Thaler 15 Groschen der Catharina Szypniewski und 42 Thaler 75 Groschen der Marianna Szypniewski ausgeschlo}sen.

9) Die Kosten des Aufgebot8verfahrens werden dem Antragsteller auferlegt.

gez. v. Livonius. Verkündet den 10. Februar 1888. ; D. Studzienski, Gerichts\chreiber des Königlihen Amtsgerichts. T.

[57154] Bekanntmachung.

In der Aronsohn'schen Aufgebots\ahe hat das Königliche Amtsgeriht zu Kulm dur Urtheil vom 13. Februar 1888 das über die in Abtheilung 1II. Nr. 1 des Grundbuchs von Adl. Ruda Nr. 9 ein- getragene Post von 2175 4 und Zinsen gebildete, zur Zeit nur .noch in Höhe von 500 4 41 S vali- dirende Hypothekendokument für kraftlos erklärt, zwecks dessen Neubildung.

Kulm, den 14. Februar 1888.

Königliches Amtsgericht. [57168]

Die über die im Grundbuch von Ascheberg Band 4 Folio 270 und 199 in Abth. TIT. unter Nr. 8 bez. 9 eingetragene Post von 100 Thaler gebildete Hypo- thekenurkunde ist Seitens des unterzeihneten Amts- gerichts für kraftlos erklärt.

Lüdinghausen, 10. Februar 1888.

Königliches Amtsgericht.

[57159] Bekanntmachung.

In der Sprengel'’\{en Aufgebotssache F. 4/87 hat das Königl. Amtsgeriht zu Gerdauen am 15. Fe- A 1888 durch den Gerichtsassessor Kirschstein er- annt:

Die unbekannten Inhaber der Zweighypotheken- urkunde über die von den im Grundbuche von Adaméwalde Nr. 1 Abtheilung 111. Nr. 6 einge- tragenen Sprengel’shen Erbgeldern für die Wirths- tohter Auguste Schlick, verwittwete Höhnke, abge- zweigte und umgeschriebene Post von 59 Thlr. 15 Sgr. oder 17850 M werden mit ihren An- sprüchen ausgeschlossen und die bezeichnete Hypo- thekenurkunde für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt,

Gerdauen, den 15. Februar 1888,

Königliches Amtsgericht.

[57175]

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Amts- gerihts vom 16. Februar 1888 sind die unbekannten Berechtigten der im Grundbuche von Gr. Gustkoro Nr. 8 in Abtheilung 111. unter Nr. 14 für den Baron von Puttkamer zu“ Bütow eingetragenen Hypothekenpost von 55 Thlr. Judikatsforderung, 1 Thlr. 17 Sar. vorgeshossene Prozeßkosten und 3 Thlr. 12 Sgr. 6 Pf. Kosten mit ihren Ansprüchen auf die Post Ugen worden.

Bütow, den 16. Februar 1888,

Königliches Amtsgericht.

[57161] Bekanntmachung.

Die unbekannten Berechtigten an den folgenden im Grundbuche von Zbyki Nr. 22 eingetragenen, zu 5 9% verzinslichen Erbegeldern und zwar:

a, Abtheilung 111 Nr. 2a 61 Thlr, 6 Sgr. 9 Pf. für die Sophie Durska,

b. Abtheilung IIT Nr. 2b 61 Thlr. 6 Sgr. . für

1) Blasius Durski, ;

9) die durch Erbeslegitimationsatteft vom 6. März 1855 legitimirten Erben der Catharina Pawelczyk, Josepha und Matheus Pawelczyk,

3) die Lucia Durska,

4) den Wojcieh Durski,

5) den Nicolaus Durski,

6) den Martin Durski,

7) die Ludowika Durska,

8) den von vorstehend ad 1 bis 7 bezeihneten Personen beerbten Simon Durski, werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Hypothekenposten ausgeschlossen. Pleschen, den 17. Februar 1888, Königliches Amtsgericht.

Jm Namen des Königs!

Verkündet am 13. Februar 1888. Pinczakowski, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Büdners Carl Friedrich August Hoffmann zu Reckahne erkennt das König- lihe Amtsgeriht zu Brandenburg a. H. durch den Amtsgerichts-Rath Rabert für Recht :

Die aus einer mit der Ingrossationsnote versehenen Ausfertigung des notariellen Kaufvertrages vom 7. Dezember 1849, einer beglaubigten Abschrift der Eingabe des Arbeitsmanns Friedrich Bellin vom 10. Februar 1851 und einem ypothekenscheine vom 5. März 1851 bestehende Hypothekenurkunde über die auf dem im Grundbuche von Reckahne Band I. Blatt Nr. 10 verzeichneten Grundstücke in der IIT. Abtheilung unter Nr. 8 für den Arbeitsmann Friedrih Bellin (auch Berlin genannt) eingetragene Post von 100 Thlr. = 300 M. Ausf\tattungsgeldern wird zum Zweck der Löschung der leßteren für fraft- los erfklärî. Die Kosten fallen dem Antragsteller

ur Last. f Rabert.

[57152]

Jm Namen des Königs!

Verkündet den 11. Februar 1888. Kaltenba ch, als Gerichtsschreiber.

In der Langer'\chen Aufgebots\ahe von Sorgau P. Nr. 5/1887 erkennt das Königliche Amts- geriht zu Freiburg i. Schl. durch den Amtsrichter Bastian für Recht: 4

Das Hypothekeninstrument über 1000 Thlr. = 3000 A Restkaufgeld, eingetragen 1m Grundbuche von Sorgau auf dem Blatte der Stelle Nr. 4 _ in Abtheilung 111. unter Nr. 9 für die Geschwister Ernestine Pauline, Christiane Pauline, Karl Hein- ri und Karl Adolph Herrmann Kuhnt, bestehend aus der Ausfertigung der gcrihtlichen Verhandlun- gen vom 15. Januar, 12. Februar und 12. März 1863, vom 8. Februar 1864 als Schuldurkunde und dem Hypothekenbuchauszuge vom 23. Februar 1864, wird unter Aus\chluß aller Berechtigten mit ihren etwaigen Ansprüchen für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt. ,

(gez.) Bastian.

Vorstehender Ürtelstenor wird hierdurch aus- gefertigt.

Freiburg i. Schl., den 11. Februar 1888,

(L. 8.) uttke, :

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Urtheil. Verkündet am 11. Februar 1888. Hir\ch, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag der Besißer Ferdinand Nose- mann, Friedrich Pfau, August Kowaleki und Fer- dinand Raedell erkennt das Königliche Amtsgericht zu Zoe dur den Amtsrichter Vogelreuter für

echt:

I. Folgende Hypothekenurkunden :

1) über 33 Thlr. 7 Sar. 6 Pf. Erbtheil für Jacob Rosemann, auf Grund der Erbtheilungs- verhandlung vom 9. November 1838 eingetragen in Abth. 111. sub Nr. 1 des dem Ferdinand Nose- mann gehörigen Grundstücks Reutersdorf Nr. 12,

2) über 98 Thlr. 1 Sgr. 7 Pf. Erbtheil für Anna Elisabeth Pfau, jeßt verehelihte Fiebeck, in Abth. 111. Nr. 1 des dem Friedrih Pfau gehörigen Grundstücks Pickeln Nr. 3 eingetragen auf Grund des Erbvergleihs vom 6. Oktober 1830, :

4 über 15 Thlr. Erbtheil für Wilhelmine Pilz, in Abth. 111. Nr 4 des dem August Kowalski ge- hörigen Grundstücks Meldienen Nr. 6 eingetragen auf Grund des Rezesses vom 4. August 1849, :

4) über je 38 Thlr. 10 Sgr. 10 Pf. Erbtheil für die Geschwister Ludwig und August Huett, auf Grund des Nezesses vom 13. September 1848 eîn- getragen in Abth. 111, Nr. 1 des dem Ferdinand

aedell get brigen Grundstücks Didszullen Nr. 15,

werden für kraftlos erfklärt.

1I. Die Kosten des Verfahrens werden den An- tragstellern anferlegt.

Bogclreuter.

[57153]

[57156]

Im Namen des Königs!

Verkündet am 15. Februar 1888.

Günther, Gerichts\chreiber.

Auf Antrag des Rentiers Johannes Wenck zu PrO, früher zu Werken, als Verwalter der

utsbesißer Otto Lüdecke’shen Konkursmasse von Giesenslage, das Aufgebot folgender im Grundbuche von Giesenslage Band 56 Blatt 253 Nr. 10 Ab- theilung III. unter Nr. 1 bezw. 7 e. eingetragenen Hypothekenposten zu veranlassen, nämli

1) 105 Thlr, 14 Gr. 10s Pf. Elternerbtheil aus dem Iudikate vom 22, Januar 1780 und dem Annahmeschein vom 27, Mai 1781;

2) 19 Thlr. 16 Gr. 10 Pf. S{westernerbtheil aus dem Theilungsprotokolle vom 30. Sep- tember 1801,

zu 1 und 2 für Iohann Friedrih Thoms

aus Giesenslage; 20. Auaust 1839 3) aus der Hypothekenurkunde vom 53 Suli 3. i 1841

a. 40 Thlr, und | für die unver- b, 4 Thlr. 13 Sgr. 4 Pf. | ehelichte Elisa- beth Thun zu Klein-Ellingen, c. 6 Thlr. 28 Sgr. 4 Pf. für den Pantoffel- macher August Halle zu Arneburg hat das Königliche Amtsgericht zu Seehausen in der Altmark durch den unterzeichneten Richter ; für Recht erkannt: I. die obengenannten Gläubiger a, Johann Friedrich Thoms in Giesenslage,

[57155]

b. die unverehelihte Elisabeth Than in Klein-

Ellingen, c, der Pantoffelmaher August Halle zu Arneburg und ihre Rechtsnachfolger werden mit ihren An- sprüchen an den im Grundbuche von Giesenslage Band 56 Blatt 253 Nr. 10 Abtheilung 1. Nr. 1 bezw. 7 e. eingetragenen, oben näher bezeichneten resp. Hypothekenposten ausgeslof}sen. 11. Die Kosten des Verfahrens werden der Otto Lüdecke'shen Konkursmasse zur Last gelegt. Von Rechts wegen. Liebegott.

[57170] Bekauntmachung.

Der Kurhessishe Prämienshein Serie 2990 Nr. 74 732 is dur Aus\chlußurtheil des unterzeih- ey Gerichts vom heutigen Tage für kraftlos er-

ärt.

Kassel, den 16. Februar 1888, Königliches Amtsgericht. Abtheilung T. Theobald. Wird veröffentlicht. Der Gerichts\chreiber: Rupper.

[57174]

Dur Urtheil vom 4. d. M. sind die unbekannten Berechtigten mit ihren Ansprühen auf folgende Post ausgeschlossen :

950 Thaler zu sech8 Prozent vom 15. Oktober 1863 ab in halbjährlihen Raten verzinsliches Darlehn aus der notariellen Schuld- und Ver- pfändungsurkunde vom 21. November 1863 für das Fräulein Minna Klein zu Tilsit eingetragen zufolge Verfügung vom 26. November 1863, von welcher Post 150 Thaler gelöscht, und 100 Thaler auf den Losmann Jurgis Kurrat zu Neudorf umgeschrieben worden ;

jedoch sind dem Losmann Christof Kurrat von Neudorf seine Rechte auf dieselbe vorbehalten.

Pillkallen, den 11. Februar 1888.

Königliches Amtsgericht. [57173] Vekanutmachung. :

Dur Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 15. d. Mts. ist für Recht erkannt :

Die im Grundbuch von Blans Band I]. Blatt 65 für die Erben des Matthias Jessen in Stapel ein- getragene Obligation vom 18. April 1844 über 240 M. zu 4 Prozent p. a. Zinsen wird für fraftlos erklärt.

Sonderburg, den 16. Februar 1888.

Königliches Amtsgeridt. e Mau.

[57158]

Dur Aus\{lußurtheil vom 4. d. Mts. find die unbekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf folgende Post ausgeschlossen: :

Der auf Wensken Nr. 4 Abth. II1. Nr. 1 ein- getragenen Post: 25 Thlr. 12 Sgr. 2 Pf. als der mütterlihe Erbtheil des Mathes Beer, welchen Erbtheil der Josef Glanert gegen fünf Prozent jähr- licher Zinsen an 'sich behalten und nach dessen er- reihter Großjährigkeit auszuzahlen versprochen. Ein- getragen auf Grund des Erbtheilungsrezesses vom 27. November 1821, 10. Mai 1824.

Pilkallen, den 11. Februar 1888.

Königliches Amtsgericht.

[57201] Oeffentliche Zustellung.

Sn Sachen der Frau Rosalie Dorothee Linde- mann, geb. Pet, hier, vertreten durch den Rechts- anwalt Dr. Herrmann hier, gegen ihren Ghemann, den Kürschner Baruch Lindemann, unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehescheidung auf Grund gesund- heitsgefährdender Mißhandlungen, Versagung des Unterhalts und böslicher Verlassung wird der Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits über die ihm bereits zugestellte Chescheidungsklage vor die 13. Civilfammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf

den 27. Juui 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung geladen, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht.

Berlin, den 11, Februar 1888.

Buchwald, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts T. Civilkammer 13. [57199] Oeffentliche Zustellung. :

Die Frau Rosalie Hoffmann, geb. Iglinska, dier, vertreten durch den Rechtsanwalt Runge hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Koch, früheren Bäer, Carl Ernst Ferdinand Hoffmann, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- lassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Che der Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein \{chuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts 1. zu Berlin auf den 28. Juni 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 14. Februar 1888.

«Buchwald, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts T., Livilkammer 13.

[57178] Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Dr. Keil in Weimar als Ver- treter des Konditors August Herbart aus Buttstädt, erhebt Klage gegen dessen Ehefrau Wilhelmine The- rese Louise, geb. Seising, jeßt in unbekannter Ferne wegen Chescheidung, mit dem Antrage, die Ehe dem Bande nah zu trennen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Vechandlung des Rechtsstreits vor die Il. Civilkammer Großherzogl. Landgerichts zu Weimar zu dem auf Freitag, den 18. Mai 1888, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Ver- handlungstermin, mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gericht zugelassenen Rechtsanwalt zu deren Vertretung zu bestellen.

Zum Zwecke der von der Il. Civilkammer ver- will Gn öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht.

Weimar, den 15, Februar 1888. Die Gerichtsschreiberei des Großherzoglih Sächsischen Landgerichts. Dr. Mirus,

gemäß Verfügung vom

[571791 Oeffentliche Zustellung.

Der Hâäueler und Arbeiter Gottlieb Pontow zu Radolin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Glaß in Schneidemühl, klagt gegen seine Chefrau Ernestine Don, geb. Ziebarth, früher zu Radolin, jeßt un-

ekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung auf

Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, und die Beklagte für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilklammer des Königlichen Landgerichts zu Schneidemühl auf

den 11. April 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ae zu gtenan Tra du eell

um Zwette der öffentlichen Zustellung wird diese Auszug der Klage bekannt gemacht. l (Unterschrift), Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[57186] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Hedchen Margaretha Dorothea Kannecht, geborene Behrens, in Wandsbek, vertreten durch den Rechtsanwalt Jonas daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Theodor Kannecht , früher in Wandsbek, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung auf Grund böss- licher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen Parteien bestehenden Ehe dem Bande nah und Erklärung des Beklagten für den \chul- digen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf

Donnerstag, den 31. Mai 1888,

: Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altoua, den 15, Februar 1888.

E Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[57192] Stuttgart. : Oeffentliche Zustellung.

Die Modellschreiners-Chesrau Christiane Pauline Peter, geb. Hohl, Kleidernähterin zu Stuttgart, vertreten durch Rechtsanwalt Kaulla in Stuttgart, klagt gegen ihren mit unbekanntem Aufenthalt ab- wesenden Ehemann, Albert Friedrih Peter, Modell- schreiner, mit dem Antrage, zu erkennen: die zwischen den Parteien eingegangene Che wird wegen böslicher, dem Beklagten zu Last fallenden Ver- lassung dem Bande nah geschieden und hat Be- klagter die Prozeßkosten zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die I. Civilfammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf

Samstag, den 2. Juni 1888,

; _ Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Stuttgart, den 16. Februar 1888.

Frank, Gerihts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[57194] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Maurermeister Xaver Stockmann, Agnes, geb. Boudon, zu Witten, Hauptstraße 3, vertreten dur Justizrath Sutro zu Bochum, flagt gegen den Maurermeister Xaver Stockmann, unbe- fannt wo? wegen, böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe und Crklärung des Beklagten für den allein {huldigen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung der Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Essen a. d. Ruhr, Zimmer 40, auf den 5. Juni 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, je einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Änwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lüding, Gerichts) chreiber des Königlichen Landgerichts.

[57200] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Helene Bernhard, geb. Soberéky-, hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Stranz hier, flagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Her- mann Bernhard, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Chebruchs und böslicher Ver- lassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und demselben die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 28. Juni 1888, Vormit- tags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 14. Februar 1888.

Buchwald, Gerichts\creiber des Königlichen Landgerichts 1, Civilkammer 13.

[57183]

Der Kaufmann N. I. Seligsohn in Apolda, ver- treten dur Rechtsanwalt Dr. Flöl in eimar, klagt gegen den Otto Richter, früher hier, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen ciner Waarenforde- rung, mit dem Antrage :

den Beklagten zur Zahlung von 51 # 25 nebst 69/0 Zinsen vom 1. Januar 1888 ab kostenpflichtig zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Großherzo liche Amtsgericht in Apolda, Zimmer Nr. 16, auf Mon- tag, den 16. April 1888, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht

Apolda, den 17. Februar 1888.

Gerichts\hreiberei 3 des Großh. S. Amtsgerichts. (L. S.) M. Herzer.

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 21. Februar

18,

Mi 47

. Steckbriefe und Untersuhungs-Sacen. * Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen Verkäufe, Vervachtungen, Verdingungen 2c.

Verloosung, Zinszahlung 2. von öffentlichen Papieren.

u. dergl.

Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesell\@.

; @ @ 9, S effentlich éL Anz ciger. : S as chen Zettelbanken.

Verschiedene Bekanntmachungen.

2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[57281] Oeffeattiche Zustcllung.

Die Firma A. Ascher in Berlin, Friedrichstraße Nr. 112B., vertreten dur den Justizrath S. Meyer daselbst, Spandauerstraße Nr. 63, klagt gegen den Cigarrenhändler M. Rudolph, früher zu Berlin, Flottwellstraße Nr. 5, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen der am 15. April und 18, Mai 1887 ge- lieferten Waaren (Cigarren), mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflihtig zur Zahlung von 518 nebst 6 %/9 Zinsen von 208 4 seit dem 15. April 1887 und von 319 M. seit dem 18. Mai 1887 zu verurtheilen, auch das Urtheil gegen Sicherheits- leistung für vorläufig vollstretbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die T. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin, Iüden- traße Nr. 59 IL, Zimmer 67, auf den 9. April 1888, Vormittags 10} Vbr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 14. Februar 1888. Stuhr, Gerichtsschreiber des Königlichen Land- gerichts I. I. Kammer für Handelsfachen.

[57283] Amtsgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. G. L. Müller Wwe., Mühlendamm 12 I. hie- selbst, vertreten dur die Rechtsanwälte Dres, Kleinschmidt & Sthamer, klagt gegen den Gast- wirth Hans Heinri Dedekind, früher Bürger- weide 65, Hinterhaus 1I., jeßt unbekannten Aufent- halts, wegen niht ges{ehener Räumung der dem Beklagten vermiectheten , auf 1. Mai 1887 ge- fündigten Lokalitäten , belegen Alstertwiete 28, Keller, mit. dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Nerurtheilung des Beklagten, die fraglichen Loka- litäten zu räumen und der Klägerin vom 1. Mai 1887 ab bis zur Räumung für die Lagerung einer Partie vom Beklagten in die Lokalitäten einge- brahter Bierfässer ein Lagergeld von 9 /6 pro Woche zu zahlen, und ladet den Veklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Civil-Abtheilung I. , Dammthorstr. 10, immer Nr. 25, auf Freitag, den 13. April 1888, Nachmittags 2 Uhr. i Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 18. Februar 1888. Ziehes, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamkurg, Civil-Abtheilung Il.

[57182] Oeffentliche Zuftellung.

Der frühere Bäcker Karl Galanski zu Wallendorf flagt gegen den Königlichen Förster Herrmann Appel, früher zu Wallendorf, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Rückgewähr des auf Grund des Pachtvertrages vom 12. Oktober 1887 an ihn für das Iabr 1888 gezahlten Pachtzinses von 162 H, mit dem Antrage, den Beklagten ¿zu verurtheilen, an ibn 162 A zurüdzuerstatten und das Urtheil für vorläufig vollstre#bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Namslau auf den 18. April 1888, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 9. E

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Namslau, den 16. Februar 1888.

Brink, i Berichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[57185] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann S. Bekbrendtsohn zu Königsberg, vertreten durch den Rechtsanwalt Lipmann, hier, flagt gegen den Kommis Franz Ferdinand Ried, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen 65 4 für einen gelieferten Anzug mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 69 nebst 6 %/o Zinsen seit dem 1. Oktober 1885 sowie auf vor- lâufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Königsberg auf den 11. April 1888, Vor- mittags 9 Uhr, Zimmer Nr, 34. E

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rieß, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. X. J. V.

[57181] Oeffentliche Zustellung.

Der Baugewerksmeister Wilhelm Neumann zu Marklifsa klagt gegen den Schneider Heinrich Sd und dessen Ebefrau Auguste Bessert, geb. Foerster, Beide zulegt zu Marklissa wohnhaft, ießt unbe- bekannten Aufenthaltsorts, aus dem von den Bessert- schen Eheleuten acceptirten, am Verfalltage nicht ein- gelösten und von ihm, dem Kläger, als Bürgen be- ¿ahlten Wesel vom 26. Oktober 1882 über 600 M, mit dem Antrage, die Beklagten solidarisch zur Zahlung von noch 226 X 05 4 kostenpflichtig zu verurtheilen, und das Urtheil für vorläufig vollstreck- bar zu erklären, und ladet die Beklagten zur münd-

lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- | mi

lihe Amtsgericht zu Marfklissa auf den 30. April 1888, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Buchwaldt, Ó Gerichts\{chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[57184]

Otto Götze hier, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Floel in Weimar, klagt im Wechselprozesse gegen den Otto Richter, früher hier, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem acceptirten Wechsel, d. d. Apolda, den 13. Dezember 1887, mit dem Antrage:

den Beklagten zur Zahlung von 54 4 nebst 69% Zinsen vom 17. Januar 1888 ab, sowie 1 M 50 S Protestkosten kostenpflichtig zu ver- urtheilen und das Urtheil für vorläufig voll- streckbar zu erklären,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht in Apolda, Zimmer Nr. 16, auf Montag, deu 16. April 1888, Vormittags 19 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Be- klagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Apolda, den 17. Februar 1888. werictéschreiberei 3 des Großh. S. Amtsgerichts.

(L, S.) Herzer.

[57203] Oeffentliche Zustellung.

Der Bürgermeister a. D. Christian Horn in Ailertchen, vertreten durch Jsaak Fuld in Westerburg, klagt gegen den Landmann Ioseph Benner, ledig und großjährig, von Schönberg, dermalen unbekannt wo ? abwesend, aus cinem dem Vater des Beklagten, Ferdinand Benner von Schönberg, am 9, Januar 1876 gegebenen baaren Darlehn von 102 f, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 102 nebst 6 % Zinsen seit 9. Januar 1886 kostenfällig zu verurtheilen, das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lihe Amtsgericht zu Marienberg auf

Mittwoch, den 2. Mai 1888, Vormittags Uhr.

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diesec Auszug der Klage bekannt gemacht.

Marienberg, den 11, Februar 1888.

Sc@winn, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[57202] Oeffentliche Zustellung.

Die Konkursmasse Blandin in Busendorf, als in den Rechten der Louise Adeline Dupin, Wittwe von Heinrih Gabriel Vandendries aus Meß, und ver- treten dur den Konkursverwalter Arent in Busen- dorf, klagt gegen den Karl Gadel, früher Unter- nehmer in Kreuzwald, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus einer durch den früheren Notar Blandin in Busendorf unterm 14. Januar 1861 abgehaltenen JImmobiliarversteigecung, mit dem Antrage auf Auslösung des vorerwähnten Ver- steigerungsvertrages, insoweit er ein durch den Be- flagten Gadel erworbenes, im Banne von Kreuzwald, Canton obere Houvergärten, sub Sektion C. Nr. 218 gelegenes Grundstü betrifft, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Recht3- streits vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu VBusen- dorf auf

Donnerstag, den 12. April 1888, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schreiber,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[57198] Oeffentliche Zustellung.

Die K. Enregistrementsverwaltung von Elfaß- Lothringen, in der Person des Kaiserlihen General- direktors der Zölle und indirekten Steuern Herrn Fabricius in Straßburg, klagt gegen: 1) und 2) die Marie Garon, gewerblose Chefrau Voisinet und deren Ehemann, beide wohnhaft in Paris rue d’'Allemagne; 3) den Karl Garon, Schuhmacher, wohnhaft in Paris, 26 rue de la Villette; 4) die Karoline Garon, ohne besonderes Gewerbe früher in Markir, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufent- baltsort in Frankreich; ©) den Paul Garon, früher ohne besonderes Gewerbe in Markirch wohnhaft, dann Soldat im 1. Hannoverschen Infanterie-Regi- ment Nr. 74 in Hannover, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort în rankreich; 6) den Johann Garon, Kellner, wohnhaft in Paris, rue Jes bestiaux Nr. 308; 7) und 8)- die Pauline Garon, ohne besonderes Gewerbe und deren Ehemann Ludwig Jost, Appreturarbeiter, beisammen wohnhaft in Markirh; Y den Emil Garon, früher ohne be- sonderes Gewerbe in Markir, je t Kellner in Paris, 98 rue Boissy d'Anglas wohnhaft ; 10) den Alexan- der Garon, früher gewerblos in Markirch, dann Kellner in Paris, ießt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort in Frankrei (dem Vernehmen nach Soldat); mit dem Antrage: Es wolle das Kaiser- lihe Landgericht die Theilung und Auseinandersezung des Natlasses der zu Markirch verstorbenen Eheleute Karl Garon, zeitlebens Shuhmacher und Magdalena Studer in der Weise verordnen, daß von dem Be-

be-| stande desselben jedem der Verklagten Maria, Karl,

Karoline, Paul, Iohann , Pauline, Emil und Alexander Garon ein Achtel überwiesen werde; ferner die öffentlihe Versteigerung der zum Nachlasse ge- hörigen Mobilien und Immöbels, welch Leßteres in Natur nicht theilbar ist, verordnen und damit sowie it den übrigen Theilungsoperationen den Notar Helck in Markirh beauftragen und die U dex Klägerin zur Last legen, -mit der Be ugniß, solche aus der Masse vorab zu entuehmen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Abthg. I. Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Kolmar i. E. auf den 5. Mai 1888, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwee der öffentliden Zustellung an die Be- fiagten 4, 5 und 10 wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Lndgerichts-Sekretär: Jansen. [57191] Oeffentliche ustellung.

Der Eigenthümer Jacob Lanß zu Lixrheim, ver- treten durh Rechtêanwalt Dr. Petri zu Straßburg i. E., klagt gegen den Heinrih Graf, Ackerer, und dessen Ehefrau Karoline Bieber, früher zu Lirheim, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsoct, wegen rückständiger Pachtzinsen, mit dem Antrage, die Beklagten unter solidarisher Verbindlichkeit zu verurtheilen, an Kläger für rückständige PaHtzinsen aus dem Vertrage vor Notar Riklin zu Saarburg vom 26. April 1881 die Summe von 3000 4, vor- behaltlich des Restes der klägerishen Forderung, zu bezahlen, ferner zu erkennen, daß Kläger berechtigt ist, die von dem Handelsmann Baruch Blum zu Swalbach in Gemäßheit des. Urtheils des Kaiser- lihen Landgerichts zu Zabern vom 14. Dezember 1885 laut Quittung vom 25. Januar 1886 bei der Aktiengesellshaft für Boden- und Kommunalkredit zu Straßburg hinterlegte Summe von 1000 , nebst den aufgelaufenen Zinsen, zu feiner Befrie- digung für seine Pachtzinsforderung zu beanspruchen, die genannte Gesellschaft anzuweisen, die erwähnte Summe von 1009 4, nebst Zinsen, an den Kläger auézuvezahlen und den Beklagten die Kosten soli- darisch zur Last zu legen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsf\treits vor die IIT. Civilkammer des Kaiserlihen Landgerichts zu Straßburg i. E. auf den 6. April 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen beit d gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu

estellen.

Unter Bezugnahme auf die öffentlihe Zustellung in Nr. 17 vom 20, Januar 1888 wvieses Blattes wird dieser Auszug dexr Klageerweiterung öffentlich bekannt gemacht.

(L, S.) Weidig,

Gerichts\chreiber des Kaiserlichen Landgerichis,

[57193] Oeffentüiche Zustellung.

Die Firma V"? Cerf Levy fils in Saarunion, vertreten durch Rechtsanwalt Or. Vohjen, klagt gegen die Katharina Bretschner, früher in Saar- werden, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthalts- ort, wegen baar erhaltenen Werthes, mit dem Antrage:

Es wolle dem Kaiserl. Landgerichte gefallen, Beklagte kostenfällig zur Zahlung von 346 f 44 S nebst 59% Zinsen seit 28. März 1887 zu verurtheilen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Kaiser- lichen Landgerichts zu Saargemünd auf

deu 30. April 1888, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachk.

Saargemünd, den 16. Februar 1838.

Der Ober-Sekretär: Grren. [57205] Oeffentliche Zustellung.

Der Lambert Worms, Viehhändler zu Remilly, klagt gegen den Josef Boury, chemaligen Eigen- thümer 1n Marthil,. z. Z. ohne bekannten Ausent- haltsort, wegen Forderung für ein verkauftes und am 11. April 1878 dem Beklagten geliefertes Pferd, mit dem Antrage, auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung einer Summe von 217,50 A mit Zins zu 59/0 seit dem Klagezustellungstage ab und der Kosten, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Delme auf

den 4. April 1888, Vormittags 95 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rominger,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

757204] Oeffentliche Zustellung. Der Apotheker Georg Brand zu Wißenhausen klagt gegen den dem Aufenthalt nah unbekannten Kauf- mann Bernhard Voigt frühec in Wißenhausen wegen elieferter Medikamente laut Rehnung aus dem Sahre 1887, mit dem Antrage, auf Zahlung von 92 M 80 Ê und vorläufige Bollstreckbarkeit des ergehenden Ürtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgeriht zu Witzenhausen auf den 19. April 1888, Vormittags 11 Uhr. gum Zwette der öffeatlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Witzenhausen, p Februar 1888.

tartel, BVerichts\hreiber des Kgl. Amtsgerichts, Abthl. I.

[57190] Oeffentliche Zustellung.

Der Friedrich Klinkmüller aus Rixdorf, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Straßmann und Paul Meyer, klagt gegen den Tischler Hermann Brandt, zuleßt in Berlin, Griebenow|traße 4, je t unbekannten Aufenthalts, wegen aus Gefälligkeit acceptirter Wechsel, mit dem Antrage: den v pas der zur

ahlung von 1800 4 nebst 5 °/o Zinsen eit dem

age der Mlagel eung zu verurtheilen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- \treckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Verlin, Jüdenstraße 59, Saal 53, I]. Treppe, auf den 4. Juni 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

gun Zweck&e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat. Boe] che, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts I., Civilkammer 5.

[57188] Gütertrennungsklage.

Friederike, geb. Bottmer, ohne Gewerbe, hat gegen ihren Ehemann Johann Arbogast, mit welchem fie zu Mülhausen i. E. wohnt, eine Gütertrennungs- flage am Kaiserlichen S Ag pn Mülhausen i. E durch Herrn Rehtsanwalt Blumenthal im Armen-o rechte eingereiht. /

Termin zur mündlihen Verhandlung is auf Dienstag, den 10. April 1888, Vormittags 9 Uhr, im Civilsizungssaale des genannten Gerichts

anberaumt. j

Mülhausen i. E., den 17. Februar 1838. Der Landgerichts-Sekretär : Stahl.

[57189] Gütertrennung.

Durch rechtskräftiges Urtheil der ersten Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 17. Fanuar 1888 is die zwischen den Eheleuten Friseur Peter Nowotnik und Wiltelmine, geb. Gebs- hardt, ohne Geschäft, Beide zu Bonn, bestandene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt.

Bonn, den 16. Februar 1888.

Gerichts\chreiberei des Königlichen Landgerichts.

Kl ein, Landgerichts-Sekretär.

[57187]

Durch Beschluß der I. Civilkammer des Kaisers lihen . Landgerihts zu Straßburg i. E. vom 11. Februar 1888 wurde die Gütertrennung zwischen den Eheleuten Kaufmann Lo Heinrih Carré und Laura, geb. Sick, zu Straßburg ausgesprochen. Zur Auseinandersezung der Vermögensverhältnisse wurden die Parteien vor Notar Dr. Keller in Straßburg verwiesen und dem Ehemanne die Kosten zur Lait

gélegt. Der Landgerichts-Sekretär : (L. 8) Krümmel. [57197] :

Durch rechtskräftiges Urtheil der 11. Civillammer des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken vom 26. Januar 1888 is die zwishen den Eheleuten akob Flaccus, Tabackhändler, und Katharina Mag- dalena Lenaler, Beide in Neunkirhen wohnend, be- stehende eheliche Eütergemeinshaft für aufgelöst erklärt, und sind die Parteien zur Auseinanderseßung vor Be Königlichen Notar zu Neunkirchen verwiesen worden. i

Saarbrücken, den 16. Februar 1888.

: Cüppers, Asfist, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[57196] Bekanntmachung.

Dur Urtheil der I. Civilkammer des Kaiser- lihen Landgerihts vom 8. Februar 1888 ' ist die zwischen den Eheleuten Kaufmann. Christian Hansen und Johanna, gcborene Sohn, in Mey bestandene Gütergemeinshaft für aufgelöst erklärt worden. Behufs Auseinandersezung ihrer Vermögensrechte wurden die Parteien vor den Notar Justizrath Hamm in Mey verwiesen.

Meg, den 18. Februar 1888.

Der Landgerichts-Sekretär: Kaiser.

[57195] Bekanutmachung.

Dur Urtheil der 1. Civilkammer des Kaiser- lihen Landgerihts vom 8, Februar 1888 ift die zwischen den Eheleuten Richard Morgenstern, Musik- lehrer, und Nestorine Puissant Brangon de Brenves in Mey bestehende Gütergemeinschaft, unter Ver- weisung der Parteien vor den Notar, Iustizrath Hamm, behufs Auseinanderseßung ihrer Vermögens- verhältnisse, für aufgelöst erklärt.

Meg, den 18. Februar 1888.

Der Landgerichts\ekretär : Kaiser.

[57130] : ‘Fn der Liste der beim hiesigen Amtsgericht zuge- lassenen Rechtsanwälte is der Rechtsanwalt Dr. Leese hierselbst zufolge seines Antrages gelöscht. Gollnow, den 16. Februar 1888, Königliches Amtsgericht.

I

3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

[57129

In Sachen der Wittwe des Gutspähters Carl Kersten, Ida, geb. Teichmann, zu Lauenburg i. P. und ihrer durch sie bevormundeten Kinder gegen den Rentier Julius von Schwihow zu Langfubr bei Danzig, werden auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts zu Danzig gemäß §. 743 der Civil- prozeßordnung folgende dem Beklagten gehörige Hy- E nebst allen noch cudsichben

nsen:

1) die auf dem Rittergute Aalbeck Abtheilung 111. Nr. 30 (dreißig) eingetragene Post von 31437 (einandbeeifigtanti end vierhundert sieben-. unddreißig) Mark,

2) die auf dem Rittergute F Damerkow in Abtheilung III. unter Nr. 36 ( eaen eigeiragene Post von 60 000 (sechzigtausend

ar für die vollstreckbare Forderung der Kläger in Höhe von rund 2500 (zweitausend fünfhundert) Mark den öffentliche Versteigerung (zu notariellem Protoko verwerthet werden. Aalbeck und Groß Damerkow liegen im Kreise Lauenburg in Pommern.