1888 / 48 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

aht bei der Getreideausfuhr nach den Ostseehäfen käme.

ndustrie und Landwirthschaft müßten mit gleichem Maß gemessen werden. seien im Osten ebenso hoh wie im Westen, deshalb

im Tarifwe

auch die Getreidepreise gleih hoh sein. Der Wohlstand gehe i : i Die Herrschaft des fremden Kapitals sei das S(hlimmste, und es vollziehe sich eine Kapitalsverschiebung vom Osten nah dem Westen. Allerdings stehe dem Getreide der billigeSeeweg zum Export offen, nd r en auf dem Wasserwege befördert, anstatt daß man ihnen Ausnahmetarife es ? Wenn si die Jndustrie diesen Wünschen gegenüber ablehnend

im Osten zurück, die Vershuldung wachse.

die Schiffahrt sei aber im Winter lange Zeit unterbrochen. warum würden nicht auch die Kohl

verhalte, müsse man auch wünschen, daß die Jndustri

rodukte auf den Eisenbahnen nicht mehr nah dem Dsten Wer die Landwirthschaft auf den Seeweg s die j | ie Verstaatlihung der Eisenbahnen mit durhgeseßt und dürften Cane daß der Minister der E Arbeiten in seiner Ausnahme-

sten berüdsihtige, der gleihes Recht bei

ämen. weise, verweise sie auf den Vertreter des Ostens hätten

reihandel. Gerade

tarifpolitik auch den gleichen Pflichten verlange. L Schluß des Blattes nimmt der Abg. vom Heede da

Der dem Hause der Abgeordneten zugegangen Entwurf eines Geseßes, betreffend die Naber tragung pol Teltow und

Im Hause der Abgeordneten hat i

N die XIII. Ko mission zur Vorberathung des i

die Abgg. Conrad und Shmieding gewählt.

Die XIV. Kommission des Hauses der Ab- geordneten zur Berathung des S be-

treffend die Vereinigung der Rechtsanwalt

und des Notariats im L abon ct Des S nishen Rechts, und des Geseßentwurfs über das Grundbuchwesen und die Zwangsvollstreckung in das unbeweglihe Vermögen im Geltungsbereich des Rheinischen Rechts, hat zum Vorsißenden den Abg. N o E BAny, zun Ra eta 28 N den Abg.

: , zu Shhristführern die ; Spahn gewählt," O E Et UOD

Vereinbarungen zwischen Kaufleuten und ihren Handlungsgehülfen, wona beso nach ihrem Alu Ssbelben aus dem Geschäst ihres Prinzi als innerhalb einer bestimmten dis kein Konkurrenzgeschäft betreiben oder für ein olches thätig sein dürfen, sind, nah einem Urtheil des Reichsgerichts, I. Civilsenats, vom 25. Januar d. J., in der Regel, resp. im Zweifel nur auf den Fall zu beziehen, ad der Handlungsgehülfe die Stellung freiwillig und ohne daß ihm Seitens des Prinzipals gerechter Anlaß gegeben ist, aufgiebt, also ohne Kündigung weggeht oder seinerseits kündigt, oder daß er dur sein Verhalten dem Dienstherrn gerechten Anlaß zur Kündigung gegeben hat; dagegen sind Verein- barungen des beschriebenen Jnhalts nicht auf den Fall aus- zudehnen, daß der Dienstherr ohne einen vom Handlungs- Ute autibi ober 1 da E das Dienstverhältniß ein- 1 uf oder kündigt, oder dem Handlungsgehü seinerseitigen Austritt gerehten Anlaß h E

Aus dem Unfall eines Arbeiters auf dem We

Arbeitsstelle wurde ein Entf aae gegen v4 Be- rufsgenossenshaft mit der besonderen Begründung hergeleitet daß der Arbeiter im Auftrage seines Arbeitgebers ein be- stimmtes Stü Werkzeug von seiner Wohnung mitzubringen hatte. Das Reihs-Versicherungsamt hat in Uebereinstimmung mit dem Schiedsgericht durch Entscheidung vom 14. Januar 1888(,„Amtl. Nachr. des N::V.-A.“ Nr.474) den Anspruch für nicht begründet erachtet. Der Gang zur Arbeitsstelle mußte von dem Arbeiter unternommen werden, gleichviel, ob er von seinem Arbeitgeber den Auftrag zum Mitbringen eines Werkzeugs hatte oder niht. Das lehtere hat auf den Unfall selbst einen Einfluß nicht gehäbt, indem der Arbeiter seinen Tod beim Ueberschreiten eines nicht ia zugefrorenen Teiches durch Er- trinken fand. Der Fall ist hiernach niht anders zu beurtheilen als die in den P In 247 und 423 („Amtliche fc des R.-V.-A.“ 1887, Seite 8, 356) behandelten

Der Unfall, welcher einen Arbeiter auf dem Heimwe von der Arbeit außerhalb des Bannes des a a O tigen Betriebes betroffen hat, ist nah einer Rekursentscheidung des Reihs-Versicherungsamts vom 23. Dezember 1887 (Nr. 475) als bei dem Betriebe eingetreten nicht anzusehen. E e On I 247, 324, 353, 423, „Amt-

achrihten des R.-V.-A.“ 1886 Seite 2 887 Sci

Ie 1 2069 6 Seite 250, 1887 Seite 8,

Für bereits srüher zu. öffentlichen Zwecken er- worbene Grundstücke läßt die e 8. uni 1834, betreffend die Heranziehung der wegen ihrer Bestim-

“mung ju öffentlichen 2c. Zwecken von Staatssteuern befreiten Grundstüce zu Kommunalsteuern, insbesondere der Saß dieser Ordre, daß es, wo die Grundstücke zu Kommunallasten beitragen, „vei dem Antheil verbleibt, der bisher stattgefunden hat“ den ursprünglichen rechtlichen Titel und Charakter der Cs in ihrer Eigenart unberührt, so daß bei demnächstigem

löschen enes Titels auch die Beitragspflicht erlischt und die

elbt do G T g E uerfrei werden (End- . Senats des er-Verw

vom 15. November 1887). S

_— Der General der Jnfanterie von Werder, General- Adjutant Sr. Majestät des Kaisers und Königs und Gouver-

neur von Berlin , hat sich mit mehrwöchi St. Petersburg begeben. Ÿ mehrwöchigem Urlaub nach

Am 25. d. M. Vormittags wird die Schlußbesichti bes gegenwärtigen Lebrkursus ber Militär -Turnanfiali äude; derselben (Scharnhorsistra d Inspecteur der N ie statt n O D

ESathsen. Leip 21. Februar. (Dr. es Pro-

Die Produktionskosten

S Befugnisse in den Kreisen iederbarnim, sowie im Stadtkreise Charlottenburg an den Polizei-Präsidenten zu Berlin, nebst Begründung, befindet sich in der Zweiten Beilage.

: } ejeßentwur}s, betreffend die Regulirung der S tro bitt n Ne in der Weichsel und Nogat konstituirt und zum Vor- fißenden den Abg. von Dziembowski, zum Stellvertreter des Vorsitzenden den Abg. Steffens und zu Schriftführern

Heute L fie Etablissements und städtisher Jnstitute.

Hoftafe

Württemberg. Stuttgart, 21. Bulletin aus Floren vom 20. Vormittags, lautet:

Naht ruhig. D Iavertauf E a

r. Feter. Prof. Liebermeister. _— 22. Februar. (W. T. B.) / R theilung aus

en

en

geht Fug macht jedoch nur langsame Fortschritte.

€- Baden. Karlsruhe, 21. Februar. (W. T.

enthalt in San

N R Os fs wird ie entzündlihe Verdichtung beschränkt si rehten Lappen der Lund i / 3 j beginnender Lösung“.

Freiburg i. Br., 22. Februar.

] heutigen Bulletin zufolge ist das Befinden des

rinze

verändert.

Das F nur unwesentlich nachgelassen.

- -

Uebermorgen ist ein seltener Gedenkta

erlauhte Tochter König Friedrich

das fünfundachtzigste Lebensjahr. Der 23 ge seit 65 Jahren zu den lieb ) N urger, insonderheit der Schweriner. Viele Bren im Land

empfinden an diesem Tage dankbar, wie vie

verehrten Fürstin zu Theil geworden ist.

Der Präsident des Landesausschusses,

und des

Vertreter der O andesaus\chus}ses

Diner, wobei er einen Vertreter de: Regierung ausbrachte.

berger.

Oesterreih-Ungacn. Wien, 20. Februar. (Wien. Abd Im Abgeordnetenhäuse des N BAS abs Le Ab heute der Abg. Dr. Kathrein seinen Antrag, betreffend die Abänderung des Gebäudesteuer-Gejeßes, worauf dieser Antrag nah längerer Debatte, an welcher sih insbesondere die Abgeordneten aus Tirol betheiligten, dem Steueraus\s{uß zugewiesen wurde. Dr. Herold und Genossen brachten einen Antrag ein, betreffend die Abänderung des Reihs-Volks- \chulgesetßes in autonomistishem Sinne,

Pest, 21. Februar. (Prag. Ztg.) Jm Abgeordneten- hause fand gestern der S&luß der Budgetdebatte statt. Nachdem die Abgeordneten Királyi (gemäßigte Oppo- sition) und Törs (Unabhängigkeitspartei) die Erklärung abgegeben hatten, daß sie der Regierung kein Vertrauen ent- gegenzubringen und derselben auch das Budget nicht zu votiren vermöchten, ergriff der Minister-Präsident von Tisza das Wort. Derselbe betonte, daß, um ein ge- rechtes Urtheil zu fällen, dasjenige niht außer Acht gelassen werden dürfe, was in den leßten aht Jahren zur Hebung der materiellen und kulturellen Jnteressen des Staats geschehen sei. Jn der Erhöhung des Budgets bildeten auch jene zahlreihen Millionen einen bedeutenden Faktor, welche im Jnteresse der volkswirthschaftlihen Entwickelung auf Eisenbahnbauten und im FJnteresse einer zweckmäßigeren Eisenbahnpolitik auf die Verstaatlihung von Eisenbahnen verwendet wurden. Eine andere Garantie als die in seinem Exposé bezeichneten Geseßvorlagen könne er für die Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalt auch der- malen nicht bieten. Wenn jedoch keine außerordentlichen unvorhergesehenen Ereignisse einträten, so sei er ganz beruhigt darüber, daß die von ihm in Aussicht gestellte Regelung des S E auh thatsählich erfolgen werde. Das

Budgetgeseß wurde hierauf oh i ne weitere Bemerkun - verändert angenommen. af,

Grof¿britanuien und Jrland. London, 22. Februar (W. T. B.) Anläßlih des von dem C zu der Adresse A eine etwaige Unterstüßung „ztaliens im Falle eines Kriegs betreffenden Amendements, welhes heute zur Berathung gelangt, sagt die „Times“: Sobald die Gefahr vorhanden sei, daß Jtalien ein Schlag zugefügt werde, der die italienishe Marine vernichtete und rankreich ein unbestrittenes Nebergewiht im mittelländischen Meere gäbe, würde es die Pflicht Englands sein, zur Sicherheit des eigenen Reichs und Handele, sowie zur Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewihts und zur Elten eines e E A ane dur die Bande der Sympathie verbunden sei, mit seiner i solhes Unglück abzuwenden. | E D

Frankxeih. Paris, 21. Februar. (W. T

Der Minister-Präsident Tirard übergab L al dem Minister

des Auswärtigen, N lourens, einen neuen Tarifentwurf

B Lu al R e Handelsvertrag. em italieni)chen Bot

fofort übergeben werden. : V E Ans

Der Ministerrath prüfte he i Ls O h prüfte heute Morgen die

B,)

Cv Frage Fonds und beschloß, eine Redu ir des vom Mini fen des Junern verlangten Kredits von 1 600-000 Fr. Seitens der Kammer nicht zuzulassen.

aig, König hörte gestern Vörmitiag die Vorlesun fessors S) Die Königin fuhr n ® airche.

Die Präfekten der Departements Loire, Loire et

besuhten die Majestäten abermals eine Anzahl l Der pie mehrere Vorlesungen. Gestern und heute war

ut, Das neueste ; über das Besinden des Königs,

i L einer amtlihen Mit- g aus Florenz über das Besinden des Königs die Rückbildung auf der Lunge ungestört vorwärts; die

den. B.) hre Königlihe Hoheit die Großherzogin verläßt heute L und E sih, nah nohmaligem A Mae

emo, direkt nah Freiburg i. Br. zu dem erkrankten Prinzen Ludwig. Ueber das Be- emeldet: „Fieber unverändert, l ih auf den unteren ( Die Verdichtung hat sich seit gestern niht ausgedehnt und zeigt an einer Stelle Symptome

(W. T. B.) Dem

Ludwig nach einer Nacht, die erst durch pleuritishe S mehrfach gestört, dann aber ziemlich Up war, Mr A ieber hat troy reihlihen Schweißausbruchs

Mecklenburg - Schwerin. Schw A 21. Februar. | : | ür das medcklenbur- gische und preußische Fürstenhaus: Die einzige noh lebende

lar ? nig ) Wilhelms IIT. und der Königin Luise, Jhre Königliche Hoheit die Frau Großherzogin Alexandrine, geborene Prinzessin von Preußen, vollendet

ten Festen der Mecklen-

1 an e Sege Hülfe, wie viel Förderung alles Guten und Edlen ee

Hauptstadt und unserem Lande durch die Hand der hoch- Mit Dank

Gott erkennen alle treuen Mecklenburger, daß die ble Dle De auch in diesem Jahre Höchstihren Geburtstag im Wohl- ein begehen kann, und hoffen zu Gott, daß die ehrwürdige Greisin noch manche Wiederkehr des Wiegenfestes erleben möge!

Elsaß-Lothringen. Straßb ur g, 21. Februar. (W. T. B.) ) Schlum- berger, gab heute im Hotel „Stadt Paris“ zu G vex ein ast auf den a eA a die 1 e ! er Statt erwiderte mit einem Trinkspruh auf den Präsidenten Cle

seinen Sig in

oulanger zu wählen. n der heutigen Verhandlung des Prozesses

des Staatsanwalts die thatsähli Wilson's konstatirt. Die Sande : ais um so unmoralischer, als er ein eine verwerslihe Thätigkeit

betrieben habe.

Der Staatsanwalt beantragte, Wi wonach betrügerische und s{hwinvel ( niß von 1 bis 5 Fahren bestraft werden. Gegen die ene Angeklagten, welche nur eine untergeordnete Rolle gespielt hätten, wurden geringere Strafen beantragt. Morgen he: ginnen die Plaidoyers der Vertheidiger.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 22. F (W. T. B.) Der gestern Abend hier cifgetoiens aas

von Werder hat als Gast des Kaisers i i ; Wohnung genommen. s sers im Winterpalagiz

Belgien. Brüjsel, 21. Februar. (W. T. B der heutigen Sißung der Neprä itatentaue A der Deputirte Neujean eine Anfrage an die Regierung

afte Manöver mit

n

von dem Abs\chl Belgien und ier rihten, denen

/ von Verträgen zwischen einer auswärtigen Macht, Nat D d “er übrigens keinen Glauben beimesse. er König könne niht ohne seine Minister han- deln; mit derartigen Behauptungen schreibe man dem König und den Ministern eine thörichie und verbrecherische Haltung zu. Der Artikel der Verfassung über das Red Verträge abzuschließen, sei älter als der Vertrag von London, welcher die beständige Neutralität Belgiens proklamirt; des: halb könne Belgien über ein Bündniß mit irgend Jemand weder verhandeln, noch ein solches abschließen. Er habe diese Frage an die Regierung nur gerihtet, um derselben Gelegenheit geben, das Ausland hierüber auf: zuklären. Der Minister des Auswärtigen, Fürst von Chimay, erwiderte: Die Beantwortung dieser Anfrage sei leiht: es habe sih nihts geändert, kein Ver- trag und auch kein sonstiges Abkommen sei ge- troffen worden. Belgien bleibe seinen Neutralitätspflichten treu, und Niemand habe versucht, es hiervon abzubringen. Es jei bedauerlih, zu sehen, daß einige Blätter aus Opposition hartnäckig das Mißtrauen des Auslandes gegen Belgien zu

Y

e zu

hierauf der Regièrung seinen Dank für diese entschiedene Ant-

wort aus, welche Jedermann zufri | : Aimnitnas Je S n zufrieden stellen werde. (Zu-

Schweden und Norwegen. Stockholm, 19. Fe Der König ist am Donnerstag in Coritanit Gn Der Kronprinz reist am 5. März nah England, um der Feier der silbernen Hochzeit des Prinzen und der Prinzessin von Wales, sowie der Vermählung seines Bruders, des Prinzen Oscar, beizuwohnen. Die Kronprinzessin wird am 5. März eine Reise nah Baden antreten und nah kurzem Besuh in Karlsruhe sich nach Berlin begeben, wo sie mit ihrem Gemahl zusammentreffen wird, um dem .Ge- burtstagsfest des Kaisers Wilhelm beizuwohnen.

Dänemark. Kopenhagen, 20. Februar. De

; l 1 n, 20. i r Kron- prinz Un die Gron prinz in werden in den ersten Tagen des nähsien Monats nah England reisen, um der Feier der

silbernen Hochzeit des Prinze E A A Prinzen und der Prinzessin von Wales

Zeitungsftimmen.

Zum 21. Februar äußert das „Leipziger Tageblatt“ L | t att“, a an diesem Tage vor einem Jahre im ganzen Deutschen leihe die Schlacht geschlagen worden sei, deren Ausgang für die fernere gedeihlihe Entwickelung unseres Vaterlandes E en E gn in den Verhältnissen nah L er allergrößten Bedeutun i

führt aus: g geworden sei, und Was jener Erfolg in Wahrheit zu bedeuten hat, da i gegenwärtig: Reichstag, welcher Hand in Hand mit der aba M dem innercu und äußeren Ausbau und der Befestigung des Reichs ees und unverdrossen arbeitet. Die früheren Majoritätsparteien, A che, Gott sei Dank, nunmehr si nur noch zu einer unshädlihen Minorität vereinigen können, fuben zwar immer nochc bei jeder Ge- legenheit heftige und aufregende Debatten herbeizuführen, aber solche skandalöse Beschlüsse und Scenen, wie wir sie im alten aufgelösten Reichstage erlebt haben, sind nicht mehr möglich, und Deutschland hat wieder einen Reichstag, auf den es stolz sein kann.

Die Erledigung des Etats der Ansiedelungsk isi : s ommishton e Sonnabend-Sißung des Abgeordnetenhau}es O Wi g agdeburgischen Zeitung“ Gelegenheit, zu konstatiren, in dem Schweigen der früheren Gegner jenes Geseßes die beste Rechtfertigung desselben liege. Das Blatt like E r. Windthorst, der damals mit harten Worten gegen di geudung von 100 Millionen Einspruch erhoben, hält L Cl seinem Tadel zurück, und nit einmal die von polnischer Seite auf- gestellte Behauptung, daß die gleiche Berücksichtigung der evangelischen und katholischen Konfession bei der Vergebung der Bauernstellen nur auf dem Papier stehe, und daß in Wahrheit nur Evangelische zur Kolonisation zugelassen würden, vermochte die katholishen Eiferer auf die Rednertribüne zu loten. Die Behauptung steht denn freilihh auch mit den Thatsachen zu fehr im Widerspruch, Eben jeßt ist die Bildung einer neuen Dorfgemeinshaft in Angriff genommen, wo die zur Vertheilung gelangenden Bauernhöfe uur an katholische Ansiedler ver- eben werden sollen. - Auch in den Verhandlungen des Abgeordneten: al ist aufs Neue festgestellt worden, daß an kapitalkräftigen i olonen kein Mangel sein wird, Die innere Kolonisation wird den Uen vielleiht nur unmerklih verringern, aber sie wird au Abfluß deutschen Kapitals ins Ausland beträchtlich einschränken. idt ter Abhub der deutschen Bauernschaft wird, wie von klerikaler ura Silin E E Me O ia neuen Bauernsftellen j ten zuströômen, sondern eine Elitetruppe, ä einen Damm gegen die slawische Fluth zu bilden i

Die „Norddeutsche Allgemeine Zei L i e b E L 5 S O O s seiner Zeit über das Ansiedelungsgeseß im preußi » age verhandelt wurde, dessen nationaler ee L [A zu kräftigen, übec jeden Zweifel erhaben war, mußten lebhafte ämpfe mit den Vertretern des „Deutschfreisinns“ und des Centrums gener! werden, welche zwar, wie die übrigen Parteien ebenfalls, be- heuerten, mit dem gewollten Ziele einverstanden zu sein, aber be-

Marne, Maine et Loire, in denen am Sonntag E rsaßt-

haupteten, die vorgeschlagenen Mittel nicht billigen zu können.

wahlen zur Deputirtenkammer stattfinden

nahrichtigten f h us vas Wahleomité age ris habe, in den betreffenden D

er habe anschlagen lassen mit der Mlfsorverun, GUS

Wilson und Genossen wurde durh das Plaidode:

Käufliwkei desselben olitiker sei selbst im Palais des nja

auf Grund des Art. 405 des S zu verurtheilz

über die von verschiedenen Blättern gebrahten Nachrichten |

erregen suchten. (Allseitige Zustimmung.) Neujean spra |

Sonnabend wurde nun im preußischen Abgeordnetenhause der zur Ausführung jenes Gesehes eingeseßten Ansiedelungs- sion berathen, und zwar an der Hand eines von derletven er- statteten Berichts über ihre Thätigkeit im Jahre 1887. Wir haben Entwickelung der Dinge unter dem Ansiedelungsgeseb in allen ihren Stadien verfolgt und die stetig fortschreitenden Thatsachen zur Kenntniß qserer Leser gebraht, auh das Wesentliche aus dem oben erwähnten Bericht der Kommission bereits mitgetheilt. Unsere Leser kennen also den Verlauf dieser Sache und haben sich ein Bild machen fönnen auh von allen jenen S{wierigkeiten, welche zu überwinden waren, wenn anders diese Ansiedelung deutsher Elemente in den Landes- jheilen polnischer Zunge in zweckentsprehender und erfolgverheißender Meise durchgeführt werden sollte. E : Aus dem Bilde, welches sh so allmählich entfaltete, werden die der Sache eingehendere Beachtung \chenkenden Kreise längst die Ueberzeugung gewonnen haben, daß die Ansiedelungsangelegenheit in den besten Händen ruht und daß es, wenn überhaupt möglich, auf diese Weise gelingen wird, dem gesteckten Ziel näher zu kommen, in welcher die Ansiedelungskommission zur Ausführung ihrer nit leiten and hochverantwortlihen Aufgabe geschritten ift. : Wenn nun im Abgeordnetenhause allein nur noch die Wortführer des Polenthums am Sonnabend den Zwecken und Absichten des An- d clungggesees widerstrebten so wird man ja den von dieser Seite ausgehenden Widerstand verstehen, wird ihn begreiflih finden und ihm im gewissen Sinne auch die Achtung nit versagen wollen. Auf der anderen Seite aber war es gewiß erfreulich, daß jene deutschen Par- teien, welhe bei seinem Erlaß sowohl dem Ansiedelungsgeseß wider- sprachen, als auc den übrigen gegen die Wiederausbreitung des Polen- thums gerichteten Maßnahmen höchitens \hwache Theilnahme entgegen- brachten, jeyt stumm blieben. Sie brachten în dieser Form die An- afennung zum Ausdruck, welce die Ansicdelungskommission im Hinblick auf ihre erfolgreihe Thätigkeit beanspruchen kann. Mit Recht betonte der Abg. Hagens, auch bei Leuten, welche von vornherein Geaner der Ansiedelungsmaßregel gewesen, hätte die verständige Hand- habung derselben Seitens der Ansiedelungskommission und die beson- ders dem Präsidenten derselben, dem her « DONOSEE der Provinz Posen, Graf Zedliß - Trügschler, zu verdankende sichere Ge- \häftsführung früher gehegte Befürchtungen überwunden. Hierfür sind auch aus der deutsch-freisinnigen Presse verschiedene Symptome zu registriren gewesen, und wenn jetzt Deutschfreisinn und Centrum im Abgeordnetenhause unterließen, oppositionelle Phrasen zu s{hmieden, so ist auch das ein Erfolg, auf welchen die Ansiedelungskommission olz sein kann. : / / l *Weuu \chon jetzt, wo das Werk der Ansiedelung eigentlich noch in seinen Anfängen steht, eine dem nationalen, Geist, von dem es getragen ist, entsprechendere Auffassung allgemein zu werden begiunt, so darf man der Zukunft vertrauen, daß diese scließlich unsere Lands- leute polnisher Zunge überzeugen wird, es komme auch ihnen die Ausbreitung unserer Kultur auf dem Wege der Ansiedelung deutscher Elemente in jenen Landestheilen in vieler Hinsicht zu Statten.

Am t der

Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 7A. Inhalt: Nichtamtliches: Erweiterung des preußischen Sa O und Anlage neuer Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung. Zur Frage der Verwendung des Flußeilens für Baukonstruktionen. (Fort- seßung.) Neue Eisenbahnbrücken über die Weichsel und Nogat bei Dirschau und Marienburg. Nermischtes: Blau glasirte Dachsteine. Tiefbohrung bei SchladebaÞ. Neue Karte der russishen Eisen- bahnen. Professor Karl Fink +4. Ch. A. Questel f. Nachruf.

Statistische Nachrichten.

Uebersiht über die Zahl der Studirenden auf der Königlichen Universität zu Kiel im Winter-Semester 1887/88. Vorläufige Feststellung. À. Im Sommer-Semester 1887 sind immatri- fulirt gewesen 572. Davon sind: a. verstorben —, b. abgegangen mit Ex- matrifel 251, e. weggegangen ohne si abzumelden und daher gestrichen 8, d. gestrichen auf Grund des 8. 13 der Vors chriften für die Studirenden A. vom 1. Oktober 1879 —, 8. gestrichen aus sonstigen Gründen —, zu» \fammen 259. Es sind demnach geblieben 313. Vazu sind in diesem Semester gekommen 150. Die Gesammtzahl der immatrikulirten Stu- direnden beträgt daher 463. Davon zählt : die Moe Fakultät: Preußen 75, Nichtpreußen 8, zusammen 83; die juristische afultät : Preußen 20, Nichtpreußen 9, zusammen 25 ; die medizinische akultät: Preußen 163, Nichtpreußen 51, zusammen 214; die philosophische

afultät: a. grenben mit dem Zeugniß der Reife 95, b. Preußen ohne eugniß der Reife 13, e. Nichtpreußen 33, zusammen 141. Gesammt- zahl der in Kiel anwesenden immatrikulirten Studirenden 463, B. Außer diesen immatrikulirten Studirenden haben die Erlaubniß zum Hören der Vorlesungen vom Rektor erhalten : nihtimmatrikulationsfähige reußen und Nichtpreußen 21. Die Gesammtzahl der Berechtigten ist mithin 484. Von diesen Berechtigten hören Vorlesungen: AA. Von den immatrikulirten Studirenden: în der e akultät 81, in der juristischen Fakultät 25, in der medizinischen akultät 212, in der philosophischen Fakultät 129, zusammen 447. om Hören von Vorle]ungen dispensirt sind: in der Mee akultät 2, in der raa Fakultät —, în der medizinischen akultät 2, in der philosophischen Fakultät 12, zusammen 16. _BB. Von den übrigen berehtigten Personen: nit immatrikulationsfähige Preußen und Nichtpreußen 21. Die Gesammtzahl der Berechtigten, welche Vorlesungen hören, ist mithin 468. Unter dem Titel: „Noticias de las Acuñaciones é Intro- ducciones de Metales preciosos en el año figcal de 1886 á 1887, formadas bajo la direccion de Javier Stávoli, Vals de la geccion septima“ hat das Finanz-Ministerium der epublik Mexico eine Statistik der Ausmünzungen und der CEin- bringungvon Edelmetallen in die dortigenMünzstätten im leyten Finanzjahr (vom 1. Juli 1886 bis 830. Juni 1887) erscheinen und uns zugehen lassen. Dana wurden im Berichtsjahre in den 11 mexikanischen Münzstätten geprägt für 96 844 031 Pesos (1 Peso = 4,20—4,40 4) Münzen in Silber, für 398 647 Pesos Goldmünzen und für 191 296,18 Pesos Kupfer- münzen. Die gesammte Ausprägung bewerthete H somit auf 97 433 974,18 Pesos. Auf die 11 Münzstätten vertheilt \sih die Aus- prägung derart, daß Mexiko mit-über 8 Millionen Pesos weit voransteht, worauf Zacatecas mit über 5, Guanajuato mit über 4, San Luis Stab mit über 3, Chihuahua mit über 24 Millionen Pesos ünz-Werth folgen, während {ih Guadalajara, Durango, Alamos Culiacán, Hermosillo und Oaxaca in weiteren Abständen an- reiben. In die Münzen eingebraht wurden im Berichtsjahr Silber und Gold im Werth von 26 446 396,46 Pesos, gegen 96 830 959,26 Pesos Silbermetall und zwar Silber für 95 897 981,75 Pelos, Gold für 548 414,71 Pesos. Das meiste Silber lieferten die Staaten Hidalgo (gegen 6 Millionen Pesos) und Zacatecas (ca. 5 Millionen Pesos); dann folgen" die Staaten Guanajuato, Chihuahua und San Luis Potosí (ca. 3/8 bis 3,2 Mil- lionen Pesos), Durango (ca. 1,5 Millionen Pesos), und dann in weiteren Abständen Jalisco, Guerrero, Micoacan, Distrito ederal, Sinaloa, Sonora, Oaxaca, Territorio de Tepic, uebla, Colima und Coaghuila. Das kei weitem meiste Gold ieferte der Staat Distrito Federal, nämlich für 277 244,30 Pesos; ihm jung kamen die Staaten Chihuahua (ca. 50 S Pesos), idalgo (474 Tausend Pesos), So A (gegen 39 Tausend Pesos), acatecas (gegen 30 Tausend Pesos) Oaxaca (gegen 24 Tausend esos), Sinaloa (19,4 Tausend Pesos), P E (18,7 Tausend esos), San Luis Potosí (14,8 Tausend Pesos), Sonora (11,6

uhun usga begonnene

voll. In

Perthes,

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Kunst in Das Bu

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enthält :

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U esos), Guerrero e Tausend Pesos), Durango (6,1 Tausend Pesos), endlih Jalisco (461 Pesos), und Puebla (218

Pesos).

garien. IV. ¿D

er nah Pfeiffer's Tod fortführte. gaben der „Kudrun“, des «Wolfram von Dichtungen des Mittelalters“. lishen Literatur waren seine der deutschen Spra eine empfindliche Lüke gerissen.

Unter den Hohenzollern. Leben des Generals Old gewidmet von Gneomar Wilhelm's 1II. 1888. die Denkwürdigkeiten von Natmer bis zum Diese Fortseßun

Lübke an. : l den frühesten Zeiten bis zur Gegen ständlichen und anziehenden

mit Vermeidung allen fachgelehr also den Charakter eines wirklichen H halten soll.

\chäftigung mi bereits mit dem epohemachenden berühmt gemacht hat. i f bis auf die Gegenwart weitergeführt, Gesammtbild der deutschen Baukunst, Kleinkünste und des K {tis darbieten. Auf ; je 1 M erscheinende rei illustrirte Werk, desse 15 M nit überschreiten wird, nehmen chon alle Buchhandlungen Bestellungen entgegen.

Von - Lohmeyer's „Deutsche Jugend“

den Betrag von

drei bis vier N starken,

Hefte kostet nur

Perlagsbuchha

wort von \ich Spiel kämen, einer höheren Kreises Berliner Frauen in welcher beantragt wird :

Oberstufe der öffentlichen höheren lich Religion und 2) „daß von Siaatswege liher Lehrerinnen

E mit der be „Die höhere Mädcen|[ch äußerlih als Begleitschrist zu der ründung dieser offenbart,

Brabie Erweiterung des l als widerstreitend der öffentlihen Meinung, we Bildungsinhalts verlangt,

gegen Ueberbürdung, 1 daß die anderen Reform-

ablehnend verhält, O, halt find rf\ahrungsanhalt ind. 5 s Erfahrung zeugende Abhandlung ist

voller Beitrag zur \hulfrage zu bezeichnen. Die 110. Lieferung (XR. Band 2 werke der Holzschneidekun

Mönchsgut (Rügen), zweiseitig,

zwei Jüngern auf dem

Bildern).

Yaschings-Kehraus, von B. Di

Buchhändler und Antiquar in Fra zinishe Werke, E Dr, Vi id in London. Schriften.

Krankheiten des Auges. / K1 Frauen- und Kinderkrankheiten. 18. Jahrhunderts. widelungsgeschichte, zeichnet eine Reihe von Werken der cartes bis zur j Direktors Heinrih Viehoff in Trier. Werke, die \ich Wundererscheinungen,

Bücerlager 802. Geschichte. II. Deutschlands und der früheren Nene:

roße- XI. Italien (mit Corsika, ortugal. -XIII, Ungarn und Die Ostseeprovinzen.

r. 212 enthält 639

beschäftigen.

Wigand in Leipzig, Staaten, SFnhalt: VIIL. D britannien. Nizza, e X11. Spanien und die südslavishen Länder. d Kaukasus und Ben is Türkei. a

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Professor Karl Friedrich Bart wir telegraphisch bereits gemeldet haben,

Wirkungskreis hinaus dur seir älteren deutshen und romanischen Literatur, uhungen über das Nibelung usgabe veröffentlichte, bekannt und verehrt gewesen. Bartsch am 2. Februar 183 eworden zu Sprottau. Er tudirte zuerst klassische MWeinhold’s Leitung dem Sprachen. Forschungen weiter fort, war dann 1855 othek des Germanishen Museums Universität zu Rostock. Nur unterbrochen, dauerte seine dor welchem er einen Ruf als Universität erhielt, der er bi 1873 leitete er auch das Seminar Seine Veröffentlihungen begann älterer deutscher Gedichte; sein en über das Nibelungenl e des Nibelungenliedes lieferte er

seine

Ehitologie

In Berlin, Paris, London

Holgmann s

Sammlung der „Klassiker des die Reihen

I]. Theil: (Preis 6 M)

r und fündigt das

Es ist eine „G es hi Form, ist,

Es will dem deutschen großen Hauptzügen

ch ist das Ergebniß mehr als dreißigjähriger fortgese t der heimischen Kunstgeschichte, Me beller A beginnend

rühesten Ansängen beginnen lichtvolles

Von den

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Simion - in Berlin) liegen

vor. Der

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est eine größere abgeshlossene Erzählun teuer, sowie eine Anleitungen zu

Reihe von Gedichten,

Lithogra

ünfzig Pfennig. Wer kann es wenden?“

Frauenbildung.“ Von Lothar Werner. ndlung. Hermann Heyfelder, ® Verfasser der vorliegenden Broschüre, i n V bemerkt, daß persönliche Interessen seinerseits nicht ins

da er weder auf der Mitt Mädchenschule unterrichte,

und Mütter

Deutsch în

mögen errichtet werden“,

P

ohne Verlürzung und zu beweisen

ihrer Natur

pädagogisäter Lösung der jeßt

Römerin, Skizze von Wege nach Christus bei Genzmer. e Kataloge Nr. unter denen u. A. Ebleueaische Lehr- Mißbildungen. Aelte Morphologie.

Gegenwart, zum T n

und Gespenstern,

nti uarishes \ Nr.

n A mit Ausnahme je \kandinavischen

XIV.

Bosnien. Griechenland. ie außereuropäischen Länder.

enlied, von welchem er au

2 er ist also besuchte die Uni widmete

zu Nürnberg und kam 1858 an d ch Italien und Frankrei Jahre 1871, in die Heidelberger Seit en in Heidelberg. Ausgaben

dur Reisen na tige Thätiakeit bis zum Nachfolger an bis zu seinem Tode angehört für neuere Sprache!

er mit vorzüglihen bedeutendstes Werk sind die „Unter- ). Die erwähnte treffliche für die von Franz Pfeiffer deutschen Mitlelalterd «vie

uy!

lied“ (1865

Ec besorgte dafür ferner die Eschenbach“ und „Deutsche Auch auf dem Gebiet. der provença- Veröffentlihungen zahlreih und werth- chforscher hat Bartsh's Tod

wig von Nabßmer. Ernst von Natmer. Aus der 1832 bis 1839, Gotha, -— In diesem e des hochangesehenen Generals Dlè Tode Königs Friedrih Wilhelm III. fortgeführt. g wird ebenso dankbare Leser finden, wie der im vorigen Iahre ausgegebene erste Band.

Der Verlag von Ebne

wart“, in deren

hrten Ballastes

unstgewerbes, des Holzschnitts a bis 15 Lieferungen | } n Gesammtpreis somit

Rât Selbstbeshäftigungen u. l (de! \chmudck ist reichhaltig und durchweg en egen, Namentlich verdienen die in vollen Farben hergestellten p

n Anstalten zur für dic Oberklassen der höheren

f i L, Oehmigke in Berlin erscheinenden S enshule und ihre Bestimmung“, welch nd inhaltlih als Be- indem er ih gegen die in Antrag ge- Vildungsinhalts der höheren

sucht, nah durch Die von wissenschaftlichem Ernst als werth- Mädchen-

st (Leipzig, Franz von Lenbach. von Hans Bartels. Emmaus (aus Maria und Martha, von

203 und

her in Frankfurt Krankheiten der Knochen un

Orthopädie. Krankheiten des Ohres. Ge

X. Fränkreich (exkl. Corsika).

Rußland.

ch in Heidelberg, dessen Tod ist weit über seinen engeren Forschungen auf dem Gbiet der insbesondere durch seine Unter- ch eine treffliche Geboren war fast genau 56 Jahre alt versität zu Breélau und ch aber bald unter tudium der germanischen und romanischen Oxford seßte er seine Custos ver vine

ie

und Lis 1857

hat.

Denkwürdigkeiten aus dem Allen deutschen Patrioten eit Friedrich riedr. Andr.

cht patriotishen Werk

Oldwig

Seubert (Paul

aus-

lebensvoll und anschaulih erzäh

ter welche Lübke's

soll es ein großes t Bildnerei und Malereì,

zum Preise

(Verlag

die Heste für Januar

rausgeber versteht es so einzurichten, daß jedes Perl Märchen, ein Äben- seln, Kunststücken, Spielen, Der Bilder-

, ein dergl. enthält.

ien Anerkennung. Jedes

welcher in

an den Kultus-Minister

1) „daß dem weiblichen Element eine größere Betheiligung an dem wissenschaftlichen Unterricht auf Mittel- und Mädchenschule gegeben und nament- Frauenhand gelegt werde“ Ausbildung wissen\scha\t- Maädchen-

und beschäftigt

e etition, u

des

aus nur Experimente

vielfah ventilirten

Erklärender Tert.

am Main und des und Handbücher.

Unterleibsbrüdhe. re- Medizin bis

Vergleichende Anatomie und Physiologie. Ú Î Anthropologie.

neueren Philosophie von

heil aus der Bibliothek des ver- 936 Nummern. Alchimie und Magie, Prophezeiungen u. \. w.

ff u, Die europäischen

mit von Kirchho

Staaten. Island. IX.

Rumänien. träge. Inhalt: XÿYI1. Byzanz.

Neff) in demnächst beginnende Erscheinen eines neuen Werks von dem bekannten Kunsthistoriker Prof. Dr. Wilhelm von \ chihte der deutschen Kunst von welche in der leiht ver- Behandlung der Verfasser die Resultate der neuesten deutschen Kunstforshung zur Darstellung bringen, und Familienbuchs er- Volk die Geschichte nee en. Be- Namen die deutsche Renaissance

nd des Kupfer-

rei illustrirten und trefflich ausgestatteten

Auch ein Kapitel über „Höhere Berlin 1888. R. Gärtner's

8W. S(hönebergerstraße 26. dem Vor-

el- noch auf der Oberstufe geht von der Petition eines

chrift :

Mädchen - lche Abhülfe

. und

. Lieferung) der „Meister - F, F. Webec, Pr. 1 46) Heringsfischer auf Jesus erscheint Schnorr's Bibel in Siemiradski.

205 von Josef Baer, nkfurt am Main, enthalten medi- die hinterlassenen Bibliotheken des Hrn. Dr. H. Vermischte d Gelenke und der Bewegungs- ernien. burt8hülfe. zur Mitte des

r. 206

Nr. 803. Geschichte.

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Ent- ver- Des-

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Kreuzzüge XVII. An Australien.

weiteren Verlauf der gestrigen Si auf die Landwirthschaft“.

Dieselbe lautet:

abschließendes Urtheil über die . rannt \steuergeseßzes auf die deutsche Landwirthschaft läßt sich zur Zeit bei dem Mangel entsprehender Unterlagen t L ersichtlich, erscheint auch für die nächste Zukunft ein lohnender Brennerel- betrieb nur dur thunlichst geringe tums mögli. 3) Eine Erhöhung der Fahren b Verbrauch8abgabe von 0,50 4 unterliegenden Spiritus ist als ein zu erhoffendes : werden, die Fesseln, welche die zu dem D Ausführungsbestimmungen der Produktion und dem Handel angelegt, in Gemäßheit der Petition des Vereins 9, Januar d. I. möglichst zu beseitigen.

wiedergewählt.

Die Königreiche Jerusalem und Cypern.

lästina). (Palästina) XVIII. Polynesien.

en (exkl. Kaukasus und Sibirien). XIX. Afrika. XX. Amerika.

Laud- und Forstwirthschaft.

Auf dem Kongreß Deutscher Landwirthe referirte im ung der Landrath von Rauhh- Branntweinsteuergesez in seinen Wirkungen

Als Korreferent \prach der Ritterguts- esißer von Graß (Klanin).

Nachdem noch einige Redner sich geäußert, wird die vom Refe- enten von Rauhhaupt vorgeschlagene Resolution ang enommen.

Landwirthe* wolle erklären: 1) Ein Wirkungen des neuen Branntwein-

aupt über „Das neue

Der „Kongreß Deutscher

niht abgeben. 2) Soviel bis jeyt

Ueberschreitung des Kontingentquan- der Gesammt-Jahresmenge des der

iel deshalb im Auge zu behalten. 4) Es muß erstrebt Branntweinsteuergesehß erlassenen

der Spiritusfabrikanten vom Die bisherigen Aus\hußmitglieder wurden hierauf durch Zuruf

Zum Schluß berichtete der Oekonomie-Rath Nobbe über die

Ausstellung der deutschen Landwirth\chafts-Gesellshast in Breslau.

Er beantragte \chließlich die Annahme folgender Resolution: „Der Kongreß wolle erklären: L. Die Jahresausstellungen der Deutschen Landwirthschafts-Gesellshaft mahen das bestehende, \taat- li organisirte und dotirte Ausstellungswesen in Preußen und în anderen deutschen Staaten nit überflüssig, sondern ergänzen dasselbe. II. Der Zweck der staatlich or anisirten Ausstellungen ist în erster Linie: Belehrung der andwirthe durch unmittelbare Anschauung, während der Zweck der großen Jahresaus- stellungen der Landwirthschafts-Gesellschaft darin besteht, a. die O des Fleißes und der Arbeit der deutschen us\teller nah Außen hin zur Geltung und Würdigung zu bringen und für dieselben einen Markt zu gewinnen, b. gewisse zur Förderung des landwirthscchaftlihen Wissens nothwendige Arbeiten vorzunehmen, welche nur auf aroßen, allgemeinen Ausstellungen ausgeführt werden fönnen. III. Die eifrige Förderung der Jahres-Audstellung der Land- wirthshafts-Gesellshaft durch Beschickung und Besuch liegt im drin- genden Interesse der deutschen Landwirthschaft.“ : Nach einer kurzen Diskussion wurde die Resolution angenommen und die Sitzung gegen 44 Uhr mit einem Hoch auf Se. A den Kaiser und König und die deutshen Fürsten geschlofsen.

Gewerbe und Handel.

Dem Aufsichtsrath der Berliner Cementbau-Gesell- \chaft ist Seitens der Direktion der Rehnungs8abschluß für das ver- flossene Geschäftsjahr vorgelegt worden. Derselbe gestattet neben den Abschreibungen die Vertheilung einer Dividende von 5 9% (gegen 2 %/o per 1886) und ein entsprecender Vorschlag wird der bevorstehenden Generalversammlung unterbreitet werden.

Direktion Nords-

Dem Geschäftsberiht der deutschen Grund -Kredit - Bank pro 1887 entnehmen wir Folgendes: Die Verwaltung rihtete ihr Augenmerk wieder überwiegend auf die Konsolidirung und Verbesserung der Verhältnisse. Dies i} nit nur durch Ablösung größerer Hypothekenverbindlichkeiten, sondern auch durch Veräußerung wenig rentabler Grundstücke gelungen. Im Ganzen wurden im ver- gangenen Jahre neun Grundstücke mit einem Gewinn von 104598 M gegen den Buhwerth abgestoßen. Die Unzuträgli(hkeiten, welche der gemeinsame Besitz des Lühowplaßzes mit dem Mit- besißer in Bezug auf Verwaltung oder N mit sich brate, haben die Direktion veranlaßt, im verflossenen Jahre den Antrag auf Zwangsversteigerung behufs Auseinanderseßung zu stellen. Jm Bietungstermin wurde die andere Hälfte für 270 000 4 erworben. Nach Ablauf des am 1. April 1889 erlôschenden Pachtvertrags soll eine bessere Ausnußgung herbeigeführt werden. Die Unterbilanz dürfte ih au im laufenden Jahre, soweit sih dies jeut {hon überschen läßt, verringern. Dieselbe betrug Ende 1887 noch 1379 268 # gegen 1484 702 #4 Ende 1886. i)

Der Aufsichtsrath der Terrain-Gesellshaft Groß- Lichterfelde hat beschlossen, der Generalversammlung die Ver- theilung einer Dividende von 20 9% für das Geschäftsjahr 1887 vor- zushlagen. Der vorhandene Gewinn gestattet außerdem die Zurück- stellung von ca. 10 9/0 zu außerordentlichen Reserven.

Der Verwaltungsrath der Danziger Privat - Aktien- Bank hat beschlossen, der ordentlichen Generalversammlung eîne Dividende von °%% (gegen 10 %% im Vorjahr) für das Jahr 1887 in Vorschlag zu bringen. y

Gewerbeblatt aus Württemberg, herausgegeben vou der Königlichen Centralstelle für Gewerbe und Handel. Nr. 8. Snhalt: Bekanntmachung, betr. die Veranstaltung freiwilliger Lehr- lingsprüfungen. Die Stellenlosigkeit unter den jungen Kaufleuten. Verschiedene Mittheilungen. Thätigkeit des chemischen Labora- toriums. Neues i Landes-Gewerbemuseum. Reichs-Patente

im von Erfindern aus Württemberg. Patent-Anmeldungen. An-

fündigung.

Der Aufsichtsrath der Straßen-Eisenbahngesell\Gaf in Braunschweig hat beschlossen, der Generalversammlung die Vertheilung einer Dividende von 5‘/s °/o pro Aktie für das Geschäfts- jahr 1887 in Vorschlag zu bringen. |

London, 21. Februar. (W. T. B.) Wollauktion. Tendenz für Wolle besser, feine Wolle hauptsählih begehrt, Preise unverändert.

New - Yor k, 20. Februar. (W. T. B.) Weizen - Ver- \chiffungen der leßten Woche von den atlantishen Häfen der Ver- einigten Staaten nah Großbritannien 47 000, do. nah Frank- reich 18000, do. nah anderen Häfen des Kontinents 18 000, do. von Kalifornien und Oregon nah Großbritannien 65 000, do. nah anderen Häfen des Kontinents Qrts.

der

——

Submissionen im Auslande.

Niederlande. 1) 8. März, 12 Uhr Mittags. Departement van Koloniën (Technisches Bureau) im i ed Loos Nr. 98. Lieferung des eisernen Untergestells 2c. von Wagen mit und ohne Bremsvorrichtung für den Dienst der Staats-Eisenbahnen auf Java. Bedingungen käuflih für 5 Fl. beim Buchhändler Mart. Nyhoff im Haag Nobelstraat 18 Einschreibung muß durch in den Nieder- landen wohnhafte Personen erfolgen. 2) 10. März. Dykgraafen Hoogheemraden van Rynland zu Leiden im Gemeenlandshuis: Eiserne. Brücke über den Oegstgeester Kanal bei Rynsburg: Bedingungen käuflich für 0,2ò Fl. in der Secretarie van R

zu Leiden. 2 12 Uhr Mittags. Gemeentebestuur zu Nieuwer-.

s a 14, März, mstel : Lieferung, Aufstellung und Inbetciebfepung der Dampfmaschinen, lvl Kessel 2c. für die Pumpstation bei Hilversum der ieuwe Amstelshe Bronwaterleiding. Bedingungen käuflih für 1,50 Fl. im Bureau van den Opzichter

ie

der Gemeentewerken zu Nieuwer-Amstel.

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