1931 / 52 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 52 vom 3. März 1931. S. 2.

Abg. Dr. Külz (D. Staatsp.) führt aus, die außenpolitische Bedingtheit unserer Lage dürfe die innerstaatlihen Probleme nicht in den Hintergrund treten lassen. Die zunehmende Radi- kTalisierung der Politik führe zu unwürdigen Zuständen. Die Staatsautorität müsse sich demgegenüber unbedingt durjeßen, ebenso die Autorität des Parlaments gegen Sabotageversuche. Die jeßige Reform der Geschäftsordnung konne nur ein Anfang sein. Es handle sih hier niht um Mundtotmachung einer Xpp09- sition, sondern um Erneuerung der parlamentarischen Anständ1g- keit. Festigung und Ausbau des Staates seien dringendes Er- fordernis. Die gegenwärtige Struktur des Reiches gewährleiste nicht die stärkste Rusammenfassung der politishen, wirtshast- lichen und fkulturellen Leistungskraft. Die Reichsreform jet nicht nur Gegenstand staatsrehtliher Prüfung, sondern einfach etne Sache des politishen Willens. Die Staatspartei ist bereit, so betont der Redner, jederzeit vernünftige Vorschläge zu prüfen. Qu einer Reichsreform gehört auch eine Wahlresorm, bel der die

inzelpersönlichkeit wieder zur Geltung kommt und bei der dur kleinere Wahlkreise eine persönliche Vertrauensbeziehung zwi chen Abgeordnetem und Wähler wieder mögli wird. Große Wahl- kreise und Listen, wie wir sie jeßt haben, entpersönlichen die Wahl. Auf dem Gebiete der Kulturpolitik muß dafür gesorgt werden, daß der Reichtum der deutshen Kulturguter 1n möglichst weite Schichten des deutshen Volkes gelangt. Unser Shul- wesen bedarf einer Entwicklung in die Tiefe und nicht, wie bis- her, in die Breite. Der Remargue Film hat viel zuviel Staub aufgewirbelt. Es gibt keine absolute Norm füx Zulässigkeit oder Unzulässigkeit eines solchen Films. Der Pazifist Förster z. B. hat das Verbot des Films durchaus begrüßt. Es wäre eine Schmach für Deutschland, wenn die Zensur über Filme von der Gasse und Gosse ausgeubt würde. Dann würde man über Deutschland als Kulturstaat shreiben müssen: „Finis Ger- 1 maniae!“ Das Verbot des Films erscheint, so erflärt der Redner, | si nicht berechtigt, da der Film keineswegs als eine Verunglimpfung | nehmer in der Leistungen der deutshen Armee aufgefaßt werden muß. | während laufender Allzu starke Einschränkungen auf dem Gebiete dex Kulturpflege Umgekehrte zugunsten der müssen vermieden werden. Deswegen ist die Deutsche Staats- | dies niht. Dagegen ist partei auch für Unterstüßung des Philharmonischen rchesters in | es gewesen sind, die das der ReichShaupt|tadt und der Hochschule für Po'itik, deren Be- früher benußte Verfahren deutung niemand treffender gekennzeihnet hat als der Reichs- kanzler Dr. Brüning. :

Darauf werden die Verhandlungen auf Dienstag 3 Uhr vertagt. Außerdem Abstimmungen zum Ernährungshaushalt.

Schluß 7 Uhr.

Zinsenfrage.

stüßung einzelner Wirtschaf tehen. Wenn überhaupt, eltenen Ausnahmefällen ganzen Volkes auf dem zeitverkürzung anlan

diesen Wirtschaftszweigen n beitskräfte und die Beschäf

nur 524 Stunden gearbeitet

der komp

uns untragbar, im ganzen

Fragen zum der Regterung einberufene das Ar eitôlosenproblem in Reichsregierung ein Guta amtliche Lohnpolitik

in große Widersprüche.

das die Arbeitgeber

verträge eingreifen. Weise ohne Zusti! können, ist man in Zeiten

irrige Auffassungen. Lohntarifen die

Parlamentarische Nachrichteu.

Dex Haushaltsausschuß des Reichstags überwies am 28. Fe- bruar zunächst die Denlschrift des Rechnungshofes über die Reihshaushaltsordnung 1928 seinem Rehnungsunter- aus\chuß. Dann begann er die Beratung des Haushalts des Reichsarbeitsministeriur. Mit stige tat wurde in der allgemeinen Aussprache der kommunistishe Antrag ver- bunden, der sih gegen die Stillegung dex Hütte Ruhr- ort-Meiderichodurch die Vereinigten Stahlwerke A. G. wendet,

Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald nahm zu seinem Etat das Wort, und zwar zu drei großen Fragen: Zux A L- beitslosenfrage, zur Frage der amtlihen Lohn- politik und des Schlihtungs8wesens und zur gegen- wärtigen Verfassung der Sozialversicherung. Der ah Minister verbreitete sih zunächst über die Sonderursachen der deutschen Wirts ch aftskrise. Er führte im wesentlichen folgendes aus: Ein Allheilmittel für die Behebung- der gegen- wärtigen Krise gibt ‘es weder in Deutschland noch in Europa, noh in dexr Welt. . Es sind von den verschiedensten Seiten die vielseitigsten Vorschläge gemaht worden. gierung hat C Gent ein großes Meliorationsprogramm aufzustellen, das neunte Schuljahr einzuführen und eine ge}eß- fihe Vorschrift zu erlassen, daß weitere Arbeiterentlassungen nux dann vorgenommen werden dürfen, wenn eine entsprehende Ar- beitszeitverkürzung durhgeführt sei. Wieder andere versprechen fih viel von der Arbeitsdienstpflicht. Der Reichsfinanzminister hat .vor kurzem die Frage aufgeworfen, ob nicht einige für die Gesamtwirtschaft besonders wichtige Fudustrien dadurch belebt werden könnten, daß ihnen aus Mitteln der Arbeitslosenversiche- rung oder der Krisenfürsorge Vergünstigungen eingeräumt werden sollten, wenn sie E Arbeiter einstellten. Von gewerk- schaftlicher Seite ist vorgeshlagen worden, die Arbeitszeit vof- übergehend auf 42 oder 40 Stunden zu verkürzen bzw. die Fünf= tagewoche einzuführen. Alle diese Vorschläge enthalten einen ge funden Kern, aber m. E. ist generell feiner duxchzuführen. “Am umfassendsten geht meiner Ueberzeugung nah das Sanierungspro- | O gramm der Reichsregierung an die Dinge heran. Sein Ziel ist, Os, unter allen Umständen Ordnung in die Finanzen der öffenlihen | F Hand zu bringen, Sicherheit und Vertrauen und damit die Grundlage für eine langfristige Kreditpolitik zu schaffen. Das sind natürlih Aufgaben, die niht von einem Tag zum anderen gelöst werden können. Bis dahin kann man selbstverständlih nicht die Arbeitslosen ihrem Schicksal überlassen. Aber auch für die Uebergangsperiode liegen die Dinge nicht so einfa, wie sie sih manche Kreise vorstellen. Denn wäre das der Fall, dann wäre es unverständlich, daß kapitalstarke Länder wie Nordamerika und England eine dieser großen Maßnahmen niht {hon längst durhgeführt hätten. Jn der Frage der Meliorationen gibt es feinen Streit. Seit Jahren werden diese mit öffentlihèn Mitteln gefördert. Sobald die Beschaffung langfristiger Gelder möglich Út, soll und kann mit einem großen Programm begonnen werden. Ueber die Frage der fremdländishen Landarbeiter haben sih Reichsregierung und Reichsrat geeinigt. Ziel. ist, möglichst bald ohne ausländische Landarbeiter auszukommen, Das neunte Schul- jahr ist sehr shlecht als vorübergehende Zwangsmaßnahme denk- ar. Auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer sträuben sih dagegen, weil fie dafür die Kosten aus den Mitteln der Arbeitslosea versiherung aufbringen sollen. Von der Arbeitsdienstpfliht vor- Ee ih mir niht den sachlihen Erfolg und die moralische

irkung auf die jugendlihen Arbeiter, wie sie von den Befür- wortern erwartet wird. Die Besprehungen im Reichsarbeits- ministerium’ kamen zu dem gleihen Ergebnis. Anders steht es mit dem Gedanken des freiwilligen Arbeitsdienstes, der eifellos vieles für sih hat. Für die Pläne, die der Reichsfinanzminister ventilierte, kommen in der Hauptsache Kohlen, Eisen, Schiffsbau und Reichsbahn in Frage. Ob eine weitere Kohlenpreisermäßi- gung und ein sehr viel größerer Kohlenverbrauh erreihbar ist, oder ob dur eine weitere Senkung der Kohlenpreise eine größere Senkung der Tarife für Gas, Wasser, Elektrizität usw. möglich und dadur eine größere Wiederbelebung der Wirtschaft zu er- warten ist, erscheint zweifelhaft. Bei Eisen und Stahl liegt die Sache auhch sehr s{hwierig, weil eben die gegenwärtige Produk- tionskapazität in Deutschland sehr viel größer ist, als die Absah- möglichkeit. Jch glaube nicht, daß durh eine irgenwie geartete Subvention an die Eisen- und Stahlindustrie eine stärkere Ge- samtbelebung der deutschen Wirtschaft erzielt werden kann. Beim Schiffsbau liegt die Sache so, daß an sih die Welttonnage aus- reichend, ja zu viel vorhanden ist. Fmmerhin wird in abseh- barer Zeit der Ersay älterer Tonnage durch neue Schiffe not- wendig werden. Hier käme ferner der Bau einiger Spezial- schiffe und eine Reihe ron Fishdampfern in Frage. Es fragt sich, ob im Hinblick auf die große Arbeitslosigkeit allgemeine Mittel für Aufträge, die erst für eine spätere Zeit in Aussiht ge- nommen sind, {hon jeßt zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Reichsbahn könnte vielerlei tun zur: Belebung der Gesamt- wirtschaft. Es sei nux an den Streckenoberbau, an den Tunnel- und Brückenbau- und an deren Ausbesserung erinnert. Fm Kern

noch laufen. reifen in Tarifverträge wa Tar1fverträgen Recht ist

billig. Durch die wertung ist das

wirrung herbeiführen darf. praktishen Seite hin stand ührung einer verkürzten

rung, mochte vorbeigehen. Versteifen auf die Kaufkr Lohnkürzung von 20 bis 25

haftlihen und in Australi

bruch kam... Andererseits

Kohle und Eisen befinden i Krise. senkungen durhführen nachgegeben werden. Nun stoffindustrien und

marktindustrien duxch dlîe

Das würde

Bis dahin sind etwa 80 vH gierung nah

Arbeitszeitverkürzung

können. einfach.

Kürzlich eine mindes Schlichtung3wesens. haben sei, Wenn man

forderte eine

einem Zeitpunkt,

die Arbeitnehmer des leßten

vielfa hinstellen, ist es nich

auh. Auch ich wünsche, da steigert werden mögé. Die

die auf die

niveau liegen. wirklichen Tarifregelungen heute nur wiederholen.

Deutschland. Die Lohnhöhe für die darauf an,

päischen Länder:

L von den Arten

E

E E Fe e [n = x : s - E j L : t h j E s h s “a A ree Es n in E As N L S Ss S i M RNES Es E e E

erheben sich grundfäßlihe Bedenken, - die gegen

große Allheilmittel angesehen we daß nur noch gut die Hälfte der Handei und Verkehr voll beschäftigt

sagen, daß gegenwärtig in diesen Wirtj

sein zu aan, daß eine st izierten dentshen Vo daß man ohne Mehrproduktion Volkes aufrechterhalten kann. Wort über die Arbeitszeitverkürzung. zum Ziele, dann muß man troÿdem / zu einer Arbeitszeitverkürzung gela1

Menschen auf der Straße zu haben.

Dabei verwickeln sich beide Seiten, A

heute lohnpolitisch in einer ähnlihen L der Fnflation. Vez1träge

haben, kann die Schlihtung n Wenn a

Arbeitnehmerkreisen bestehen über das Es geht niht an, rbeitszeit zu ändern, wenn besonderen Manteltarifen g Persönlich möchte ich vor einem g s gegenüber ist für zehntausende von Privatverträgen Jnflation und durch die Regelun Rechtsbewußtsein so außerordentlich verwirrt weiten Male eine neue große 8 wäre für Staat und Wirtschaft it, die in der sogenannten dex volkswirtschaftlich- im September esamtlage gegenwärtig

worden, daß man niht zum

verhängnisvoller, als die Unbequemlichke Starrheit von Tarifverträgen liegt.

1930 vor der Frage, was ist bei unserer das Primäre? Die pte dex Gestehungskosten oder die Ein- otarbeitszeit? Die Reichsregierung aus außen- und 1innerpolitishen Gründen die Senkung der Gestehungskosten als das Primäre an. Dabei k ge U an der Lohnfrage ei der Erörterung dieser halte ih ‘sowohl das | eine allgemeine Die Kausffkrastthedörie merika zu’ einem wirt- iellen Zusammen- haftlihen Gesamt- } struktux F gens ein allgemeiner Lohnabbau von 20 bis 25 vH kein Allheilmittel für die deutshe Wirtshaftsgesundung. nd ih gegenwärtig in einex sehr shwexen | Hier waren Preissenkungen erforderlih. Und um Preis- | u können, mußte auh in der Lohnfrage unmöglich, nur die

Die preußishe Re- d: niht verhindert, daß es auch in

Beamtengehälter zu senken und

auf eines dex lezten Hilfsmittel,

zurückgegriffen dahin das Arbeitslosenheer niht wesentlih hat vermindert werden Der lohnpolitishe Uebergang zu diesem Schritt ist. nicht

f anderen Arbeitsminister suchen.

Arbeitslosenversicherung vom Reichsetat abhäng die breiten Massen erudot, Gs durchführt, gleichzeitig

itishen Shubes beraubt. So e Autpaabal

unter der Herrschaft des jeßigen S verhältnismäßig günstige Ent sählich genommen hat. Daß gungen noch manches E

Geltungsbereih, Fnhalt und L liche N anstellen.

internationale Wett 1 in, was für die Löhne geleistet wird. Hinsichtlich dex Leistung steht der deutshe Arbeiter mit an der Spiße aller euro-

ngestelltenversiherung und die auf einer ‘sicheren wirtschaftlihen Grundlage. Bei - der versicherung ist der durhschnittliche Beitrag um 1 vH des Lohnes zurückgegangen. Die Arbeitslosenvers Verbindung mit der Arbeitslofenf versicherung wie überhaupt je

ist es aber zunächst eine Kapitalbeschaffungs- Die Lösung der erstercn hängt“ von und dem Tempo der deutschen Gesamtsanierung ab. ede Sonderunter- ihen Mitteln be- so dürfen Subventionen nur in den vertretbar sein, wo Fnteressen Spiele stehen. Was die Arbeits- so kann diese au erden, denn es ist zu überlegen, Arbeiter in Jndustrie, Gewerbe, Betrachtet man die in iht oder niht voll ausgenußten Ar- eine Einheit, dann ist zu chaftsgebieten täglich etwa kann nicht so optimistisch ematishe Arbeitszeitverkürzung in fkswirtschaft viel erreichen kann, und den Lebensstandard des deutschen Das ist aber nicht mein leßtes Führen andere Mittel nicht

zu einer Arbeitsstreckung und igen, denn es ist m. E. Fahr 1931 vier und mehr Millionen Alle von mir aufgeworfenen Arbeitslosenproblem werden zur Zeit von der von 1 Puldtrrtearteon behandelt, die Sanzheit überprüfen und der

ten erstatten soll. Über die deutsche errscht en me große Verwirrung. rbeitgeber und Arbeitnehmer,

Die Arbeitgeber behaupten, sie befänden age wie die Arbeit-

man die Löhne Heute, nötig sei,

daß die für die Änderung laufender Löhne unmöglich gemacht Nach dem Urteil des Reichs8arbeitsgerihts vom 22. im Eisenkonflikt Nordwest iht mehr in die laufenden Tarif- ber laufende Verträge auf keine timmung beider Vertragsteile geändert werden der Not sestgelren aber auch in eht des Tarifvertrags

bei Erneuerung von

die Arbeitszeit in eregelt ist und die Mantelverträge V bete Ein-

tszweige aus öffent

gt, sind. tigten als

wird. Jch

seiner

Damals habe

heraufgeseßt.

Unternehmer zu sagen,

selbst

rnen.

Na . die Reichsregierun

wie sie wollte,

afttheorie als au vH für falsch.

en zu einem finan

ist bei dér wirts

war es aber

atsma

jeßt 1st p

)eshalb muß bis zum 1. April ein klarer Kurs ge allex Tarife erneuert.

dem 1. April wivd es sein, zu überlegen, nämlich auf E geseßliche muß,

werden

maßgebliche

tens vorübergehende Außerkraftsezun; Jch gab zux Antwort, daß ih dafür nicht zu das erreihen wolle, müsse man sih einen Es geht nicht an, daß man in wo man die Wohnungspolitik umwirft, die t, die Steuern für

lohnpo

\chlecht, wie deutshe Unternehmer das deutshe S ätte der deuts chlichtungswesens nicht die wicklung nehmen können, die erx tat- in der Regelung der Arbeitsbedin- ert werden kann, weiß ih natürli die beiderseitige Verantwortung ge- Parteien können im Einzelfall über aufdauer des Tarifvertrages reif- Q Die Schlichtungsbehörden werden ( ; edürfnisse des Falles abgestellten Wünsche der Par- teien niht außer aht lassen. Zweifellos ist eine Rethe der jeßt vorhandènen Schwierigkeiten darauf zurückzuf Regelung der Akkordlöhne niht gründlich durchgearbeitet daß die tatsächlihen Verdienste

t. Sonst

gewarnt

ewerbsfähigkeit.

Zum Schluß noch einiges zur Sozialversiherung. Eigentlich der gesehlihen Sozialversicherung nur die gewerbliche Cre eRR

I) Ba

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und dann eine

onnte keine Regie- !

ken und die Löhne der Arbeiter der Roh- | Sgt die höheren Löhne der Dünge- a Sta t zu: stabilisieren. würde auh unter den Arbeitern selbst die größte Unzufrieden- heit hervorrufen. Wenn die Regierun davon ausgegangen ist, daß die Senkung der das Primäre ist, so kann sie jeßt L Kuxs abweichen und sagen,

, wie ih ausgeführt habe, Gt

niht plöylih von diesem das Primäâre die Arbeits- zu einem Lohnhaos führen. halten werden.

Arbeitgebervertretung

ühren, daß man die

1 vielfah hoh über dem Tariflohn- as Reichsaxbeitsministerium hat stets vor un- rcnt und kann diese Warnung 1 Was die Lohnhöhe anlangt, so ist zu sagen, daß in Europa, in den skandinavishen Ländern, in Eng- land, in“ Holland und in dex Schweiz die Löhne meist höher, in den übrigen europäishen Ländern meist niedri G aber kein Ce

8

er sind als in ender Maßstab

ichezung wird gegenwärtig in rage überprüft. Die F de Dauerrentenversiherung

Lage. Rückgang de

befindet si egenwärtig in einer schweren d s jugendlihen Risike

Geburtenhäausftgfeit, Minderung der guten l und Zunahme des Durchschnittsalters sind die Ursjahen. Wi werden anstatt ein Volk von Jugendkraft ein Volk an alten Leute werden. Das ist für die Fnvalidenversiherung von entscheidende Bedeutung. Wäre diese, wie es zu wünschen wäre, auf dem An wartshaftsdeckungverfahren aufgebaut, so müßte sie über ein Ve mögen von 15 bis 20 Milliarden Reichsmark verfügen. Jn Wirk lichkeit besißt sie nur den zehnten Teil davon. In absehbare Zeit wird an eine größere Reform der JFnvalidenversicherun jerangegangen werden mussen. Gegenwärtig sind Arbeitgeber un Arbeitnehmer vor größeren Beittagserhöhungen zu bewahre Sehr dringend ist de Reform der Reichöknapp]chaft8werferunt Hier ist das große Defizit dadur entstanden, daß die Lex Brünin der Knappshaft aus der Lohnsteuer für 1929 75 Millionen für 1930 aber nur 10,5 Millionen gera! hat. Um 15 Millione ist in der Zwischenzeit durch die Beschlüsse der Reichsknappschaf das Defizit bereits vermindert worden. ie Gesamtausgaben das laufende Jahr betragen etwa 195 Millionen, die Gesamt einnahmen etwa 110 Millionen. Die fehlenden 85 Millionei können ntcht allein durch Leistungskürzungen aufgebracht werden Das würde eine Kürzung der Renten von nahezu 50 vH bedeuten Die Hauptshwierigkeit der knappschaftlihen Pensionskasse besteh darin, daß sie eine ganz unzulängliche Rüdcklage ges daß die Zaß der Mitglieder sih ständig verringert und daß heute etwa knap 600 000 Versicheríe, 270 000 Pensionäre und Fnvalidenrentne unterhalten werden müssen. Das ist auf die Dauer untragbar. Un die Gesundung der Knappschaftskasse zu erreichen, werden mehre Wege eingeschlagen werden müssen. Jch hoffe, daß sich dez Reichstag Ton in den nächsten Tagen mit einem Geseßentwur ur Sanierung der Reihsknappschaft befassen kann. Bu aues Vassend möchte ih fagen: über die Beseitigung von +Fnflations

dem Ausmaß Jm ganzen

des

niht als das

für

ersheinungen und 1hei ( und Sozialversiherungswesen lasse ih mit mir reden, am Ker dieser Einrichtungen dagegen lasse 1ch für meinen Teil nicht cütteln Abg. Au fhäuser (Soz.) führte als Berichterstatter aus, daf der Gesamtzushuß des Reiches für das Reichsarbeitsministeriu! im Zahre 1931 mit 1016 Millionen Mark gegenüber 1465 Mil lionen Maxk im Jahre 1930, also mit rund 450 Millione weniger, angpant xen Die Kürzung des Etats sei im wesen! lichen auf den Wegfall der Mittel anstalt für den Reichszushuß und xlehen anstalt für Arbeitslojenversicherung zurückzuführen. Krisenfürsorge seien die Mittel zwar um 100 Millionen au 400 Millionen erhöht worden, es sei aber sehr fraglich, ob diese Betrag für die immex mehr steigenden Aufwendungen ausreide! würden. Die Entwicklung der Jnvalidenversiherung jei bedroh lich, sie werde aller Voraussicht nach {hon in diesem Fahre ei Defizit aufweisen. Ob daher die im Etat angeseßten Mittel aus ceihen würden, sei zweifelhaft. Die Einseßung höherer Mitte w zu erwägen. Die Kürzungen am Versorgungswesen sollten en Aus\huß veranlassen zu prüfen, ob die Grenze des Erträg lihen niht schon überschritten sei und ob dur Einsparunge im Etat auch tatsählich Ersparungen in der Dro ergzie würden. Im Etat vermisse man die Entschädigung sür die ge werbsmäßigen Stellenvermittler, Die Einnahmen aus der Be teiligung des Reiches an Maßnahmen zur Belebung der On bautätigkeit hätten sis aus der Detertgung an der deutsche! Wohnstätten-Hypothe enbank um 100 000 Mar erhöht, im Jahre 1925 an die Versicherungsträger gegebenen Darlehe werde im Fahre 1930 erstmalig 500 000 Mark Rükzahlunge! erwartei. An Darlehnszinjen und so weiter aus der Berwen dung der Mittel für Wohnungsfürsorge und zur Förderung de! Wohnbautätigkeit würden rund 1,6 Millionen Mark weniger ein da dur die fortschreitende Tilgung sich das zu vel Kapital verringert. Abg, L L R MbSe a M wri éo {loß sich im wesentlichen diesen Ausführunge! dex Notwendigkeit, die Arbeitskra Abg. Graßmann (Soz

wo das

geschehe Arbeitgeber haben. Fanuar 1929,

herbeigeführt die Darlehen an die Reichs

underten von der Auf-

Ver-

| fommen, zinsende Soz. V. D.) : an und befaßte sih mit des Deutschen zu shüßen. j (Soz erhob Bedenken gegen etne Reihe von Maßnahmen, die di Regierung in leyter Zeit erwogen hat. Jm Anschluß“ an di der Landwirtschaft fi gewährende Hilfe in Höhe vo | rund einex Milliarde Reichsmark hätte man dr daß es j erheblichen Zollsteigerungen, also zu einer Verteuerung dei Lebensunterhalts gerade jeßt der notleidenden Schichten komme solle. Diese Zollsteigerungen würden Ae noch zu starke Einschränkungen unseres inländishen Exports führen, 1va wiedexum in erster Reihe den Arbeitnehmerkreis am \{ärfste treffen würde. ) l eg rey daß die ohnehin schon stark eingeengte Basis der Arbeitsbeshaffun dur [une Todte (e noch mehr eingeshränkt werde. Di Kürzung dexr Gehälter Maa gt worden, troydem Tarif verträge bestanden hätten. olche Maßnahmen dürften si feinesfalls wiederholen. Das Tarifrecht müsse unbedingt a! sakrosankt betrahtet werden. Es habe Pdöhe auch die Theor als ganz fals erwiesen, die annimmt, daß höhe Löhne die Exporf und Absabßmöglichkeiten verhindere. Wenn diese Theorié rit wäre, so müßte man ja daraus folgern, daß englische Textilie außerhalb Englands und seiner Kolonien überhaupt n cht abgeseß werden könnten. Das sei aber nicht der Fall. Die en h Textilarbeiter bekämen ebenso wie die skandinavischen die höchste Löhne der Welt. Troydem fänden wir überall englische Text waren. auf den Märkten und diese fänden reihen Absay. L fomme eben nicht auf die Höhe der Löhne an, sondern auf d Hochwertigkeit der Ware. Ganz entschieden wandte sih der Redn# gegen die Annahme, als stünden wir jeßt in der erften No! abbauwelle. Das sei keineswegs der Fall Die erste Loh abbaúwelle sei längst verebbt, sie habe sih zu einer Fre “d als der Abbau der jo enannten übertariflihen Löhne er olgif also der Lohn P esondere Qualitätsleistungen, Die jeßi Lohnabbauwelle sei die nta und die Arbeiterschaft verbitte t sich energish, daß auf diese zweite noh eine dritte folge. D Hens von Qualitätswaren erscheine überhaupt für Deutss land als die einzige Möglichkeit, el auf dem Weltmarkt zu bi 25 ten. Die Senkung des Lebensstandards des deuts rbeiters sei gleihbedeutend mit einer Senkung seiner F ei gur Qualitätsarbeit. Dex wertvollste Teil des deutschen olfe ie Arheiter Gas, müsse um jeden Preis, koste es, was es wolli gesund erhalten werden. Das müsse die Politik der Regierun das müsse die Politik jedes staatsliebenden Menschen sein. Abg. Thiel (D. Vp.) erkannte die Shwierigkeit dex Am ns des Reichsarbeitsministers an, insbesondere auch dur!

Das

ungskosten

Sache der Re- oh noch

falls bis

des staatlichen

e Außenhandel

den Uebersihten über die vermögensteu! und Gesellschaften ergäben. Dit böten ein ershütterndes Bild v

Kapitalverschiebung, abev-* ‘all Existenzen. -Jm“*'großl

t aus Finzelpersonen und andere Statistiken der Kapitalarmut und von dex Vernichtung selbständiger : und ganzen könne die aegen Volkspartei dem Reichsärbell minister me hinsichtlich seiner Beurteilung der La und der ege, die aus der Krise herausführen müss Zählreiche Broschüren von volkswirtschaftlihen Wunderdoktor? die die Arbeitslosigkeit „in drei Monaten“ mit ihren Rezep! beseitigen wollen, seien nux Wasser auf die Mühlen des Radikaliß mus. Da aber nicht der Radikalismus, sondern verantwortun? bewußte Beste die Schwierigkeiten überwinden fönnte die einex Gesundung der Wirtschaft im ege stünden, gelte F mit allen Mitteln gegen alle phantastishen Rezepte anzukämp|t Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Se entsprähen den Bedürfnissen, die die Deutsche Volksparte! ? genug ausgesprochen habe. Fn der Knappschaftsversicherung |6! 1924 auf eine Pensionseinheit 5,92 Beitragszahler gekom heute nux noch 2,84, in der Angestelltengruppe dex Knappschaf! versicherung 1924 auf eine Pensionseinheit 12,98, 1929 nur n 2 67 Beitragszahler. Die Gesamtbeiträge für die Sozialversis

rung betrügen füx Arbeitgeber und bei den im Bergbau Arbeiten

wie sie pflichtigen hat, so

kommt auch

ranken-

nvyaliden-

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nausgeglichenheiten im Tarif-, SchlichtungsF a

für den Notstock der ReichsF Für di

Von de

Die Sozialdemokratie müsse sih dagegen wehre

ie stark fortschreitende Vergesellshaftung der Unternehmung!

dg 4 Millionen, bei den Angestellten 20,3 Millionen. Es sei aus- heshlossen, dieje Sozialbeiträge im Bergbau noch zu erhöhen. U uch tin der FuvalEgnerBezerung ständen wir vor einer ehr cnsten Lage. Die Angestelltenversiherung sei noch gesund. Sie ei gesund geblieben infolge des Verantwortungsbewußtseins der Bersicherten. Es sei deshalb unter allen Umständen fals, jo wie 3 durh den Reichsrat geschehen sei, die Selbstverwaltung nicht- nchtend beiseite zu shieben, wie es E falsh sei, wenn etwa die Reichsregierung gewissen Neigungen olgen wollte, kranke Ver- ierungen durch gesunde dadurch sanieren zu wollen, daß man ie gesunden krank mache. Abg. Dr. Brauns (Zentr.) wtes arauf hin, daß die Sozialpolitik in leßter Zeit sharf angegriffen nd sogar verantwortlich gemacht werde jus das Elend, in dem ih ein proper Teil der deutshen Bevölkerung - gegenwärtig be- inde. Selbstverständlih wird niemand so blind sein, fuhr Redner ort, Menschlichkeit und Mängel in der Sozialpolitik zu verkennen; Fie zu korrigieren, halten wir uns für verpflichtet. Unbedingt urückzuweisen aber ist die einseitige Uebertreibung der Kritik an er Sozialpolitik. Man wendet sih gegen die bolén Kosten und uch gegen das staatlihe Schlihtun swesen. Wenn es zutreffend vâre, daß die Sozialpolitik an allem Elend {huld sei, dann väáre es gar nicht verständlih, daß die Vereinigten Staaten on Nordamerika sih- auch in einer sehr großen Wirtschafts- rise befinden, troydem sie doh so gut wie gar keine Sozialpolitik treiben. Wenn man mit diesen Kritikern an der Sozialpolitik spricht, so stößt man sehr oft auf ine absolute Unkenntnis der Lohn- und Tarifpolitik. Alle Lohnerhöhungen werden dem amtlichen Schlichtungswesen n die Schuhe geshoben, obwohl gerade die höchstén Löhne durch- us niht auf dem Wege des staatlichen Schlihtungswesens zu- tande gekommen sind, sondern durch freie Vereinbarung. Der Redner ‘wandte sich dann in entschiedenster Weise gegen die Parole: „Wirtschaftsfreiheit gegen Wirtschaftsnot“, die von vere chiedenen Unternehmerverbänden, insbesondere auch vom Hansa- Zund, in leßter Zeit 0uEISIen wird. Diese Parole sei heute woh viel weniger berechtigt, als sie es vielleicht in früheren und "esseren Zeiten gewesen sei. Wenn wir dieser Parole folgen wollten, o sei die Gefahr heute viel größer, als sie in den Fahren von 870 bis 1890 gewesen wäre, als man do lle Parole eno abe. Wenn wir diesem verdexblihein Wahlspruch jeßt folgen vollten, dann würden wir in kürzester Frist mitten im Bürger- rieg stehen, dann würden sich alle staatlichen Bande lösen, und as Chaos würde uns unmittelbar bevorstehen. laubte der Redner, daß die Erhaltung unseres Staatswesens roy aller Stürme der Zeit nux möglich war, weil wir die Sozial- olitik gehabt haben und weil sih große Teile unseres Volkes, nsbesondere die Arbeitnehmerschihten, deshalb positiv zum taate einstellen konnten. Dieser trügerishen Parole könnte ian vielleicht folgen, wenn die sogen. „Wirtschaft“ einwand- rei wäre. Das ist ans nicht der Fall. Fm Gegenteil: 5 hat sih gezeigt, daß die Preispolitik der fartellierten Vir ustrie und des Handels eine wirksame Preissenkung allzusehr erhindert und damit den B EE Aufschwung der Kon- unftux außerordentlich erschwert. Was soll man dazu sagen, enn man um nur ein Beispiel zu nennen in den Kasfee- eshäften für 1'kg Kaffee einen Preis von 7 Mark verlangt ind wenn man sih dagegen klarmacht, A dieser Kaffee in den rasilianischen Ausgangshäfen für 60 “Psg. das Psund abge- heben wird. Wenn man noch alle möglichen Kosten dazu rehnet, o fommt man etwa auf die Hälfte des verlangten Preises; also in 100 iger Aufschlag wird noch heute in den Kaffeegeschäften rzielt, als wären die Vorgänge auf dem Rohstoffmarkt gar nicht orhanden. Hier wäre Gelegenheit und niht nur hier, son- ern an vielen anderen Stellen, den Hebel anzusehen, die Preise verunterzushrauben und dadurch dem Konsum und der Produk- ion wieder neuen Auftrieb zu geben. Auf dem Gebiet dev {rbeitsbeshaffung müssen shnellstens durchgreifende Maßnahmen etroffen werdén, auch in.-der Bemessung der Arbeitszeit und iner Vertéïlúung von“ Arbëit auf die vorhandenen Arbeitskräfte. ie Gefahr für das öffentlihe Wohl und die öffentlihe Ordnung st sonst zu groß. Es müssen soviel Arbeitslose wie mog us UL [rbeit gebraht werden. er Redner wies darauf hin, daß die Ltommission jur Untersuchung dex Arbeitslosenfsrage hoffe, bis Ostern der Regierung und der Oeffentlichkeit bestimmte Vor- chläge unterbreiten zu können, die praktish und schleunigst urchführbax sein sollen. Aber dann müsse auch die Geseß- gebung diesen Vorschlägen \hnellstens folgen; es dürfe kein angsames Feilschen beginnen und keine endlosen Beratungen dex Parteien und Organe dex Gesehgebung geben. elbstverständlih ließen sich immex für jede Maßnahme Gegen- ründe finden, es frage sih nur, ob sie für unsere anormale Lage urchschlagend find. Leider lasse sih nicht leugnen, daß die Starr- eit béi den Verhandlungen mit Fnteressenverbänden daher mme, daß die Vertreter der Verbände wohl das Bestreben ätten, die JFuteressen ihrer Auftraggeber aus das beste zu pahren, daß E aber darüber die Jnteressen dex Allgemeinheit llzuoft vergäßen. Dieser Vorwurf richte sich nicht gegen diese der jene Organisation, er sei leider fast allen deutshen «Fnter- ssenverbände zu mahen. Den Gedanken, die Rückflüsse aus der produktiven Erwerbs osenfürsorge wieder demselben Zwecke zuzu- ühren, anstatt sie in der Staatskasse zu allgemeinen Zwecken ver- chwinden zu lassen, begrüßt der Redner. Dementsprehend sei eßt die v tai für öffentlihe Arbeit gegründet, der diese Mittel überwiesen würden. Das sei ein guter Weg. Die Richtig- eit dieser Politik werde, insbesondere von Ländern, hier und da bestritten. Aber dex Redner hielt die Kritik für fals. Die ¡roßen Vorteile dieses Verfahrens seien, daß die für die pro- uktive Erwerbslosenfürsorge notwendigen Mittel dadurch aus wankenden Etatsmöglichkeiten und Etatsverhandlungen hafen zehoben würden und daß daduxch eine Grundlage geschaffen verde, auf der wiederum Anleihegelder für den gleihen Zweck hufgenommen werden können. ür sehr schwierig hielt der Redner zur Zeit die Frage der Wohnungspolitik. Die Lage des Wohnungsmarktes habe sih gegenwärtig sehr stark verschoben. Das subjektive Bedürfnis nah Wohnungen sei heute relativ ge- inger, als es in früheren Jahren gewesen war. Zum Schluß prah der Redner über das Arbeitszeit- und Lohnproblem. Ex

annte dies ein Zentralproblem unserer gesamten Arbeitspolitik.

Die gegenwärtige Krise habe einen ganz anderen Charakter als die Krisen der Vergangenheit. Wir stünden jeßt in einer äkulären Krise. Diese Weltkrise ist die Folge eines Umsorx-

nungsprogesses in den Produktionsmöglichkeiten der verschiedenen“ _ Normalerweise hätte sih dieser Umformungsprozeß- pahrscheinlich im Laufe mehrerer Generationen abgespielt, aber

andeL.

er Krieg und seine Folgen hätten eine shnelle und überstürzte Umformung zuwege gebracht. Bivang, andere rene der Sozialpolitik zu gehen. ber die unvermeidlihe und dringliche internationale Neuorgani- ation vor allem der europäischen Wirtschaft führen. Daraus vürden sih die Arbeitszeiten und Löhne der Zukunft naturgemäß rgeben und damit auch die steigende Bewertung einer inter ationalen Sozialpolitik. a2 Schröter s-Merseburg Komm.) griff die Reichsregierung scharf an wegen des Schuytes, den sie den Monopolen und Kartellen zuteil werden lasse und der s den Kapitalisten ermögliche, alle Lasten auf die Werktätigen bzuwälzen. Der E des Ministers, daß er sih gegen ine generelle Lohnsenkung bei Arbeitsstreckung wenden werde henkte der Redner keinen Glauben... Auch die ‘Preisabbaupolitik )abe ja den Werktätigen nichts genüßt. Jebvt wolle das Ruhr- ohlensyndikat 8 bis 9 Millionen Tonnen Haldenkohlen

\ L l U Shleuderpreisen im Ausland abseßen und die Reichsbahngesell-

jaft wolle sogar billigere Frachten dafür gewähren. Dieser un-

laublihen Politik dex Regierung schließe sich die Zollpolitik

bürdig an. Zur Reform der Arbeitslosen- und Knappschasts- ersicherung erklärte der Redner, seine Fraktion habe ja in ihren

Fm Gegenteil“

( Daraus ergebe sih keine Beseiti-. jung oder Verminderung der Sozialpolitik, sondern lediglih der, Diese würden"

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 52 vom 3, März 1931.

Anträgen die Bereitstellung der notwendigen Mittel zur

Weiterberatung am 2. März.

neten Dr. Bell (Zentr.) zum Vorsißenden. Die Kommunisten, denen na

auch auf den stellvertretenden Vorsiß verzichtet.

S. 3.

Za- nierung und zum Ausbau der einzelnen Versiherungszireige ge- fordert und werde sih gegen jeden Versuch der weiteren Kürzung der jeßt hon unzureihenden Unterstüßungssäße zur Wehr seten.

Der Untersnchungsausschuß des Reichstags sür die Kriegs- schuldfragen konstituierte sich gestern und wählte den Abgeord- Der nationalsozia listishe Abgeordnete Stö h rx nahm an den Verhandlungen teil. dem Verteilungs\{chlüssel der Vor- siß in diesem Ausschuß zustand, haben sowohl auf den Vorsibß als

| 47,00 Æ, 000 Wenzenmeb!

Handel und Gewerbe, (Fortsezung.)

Dividende von 8 vH vorzuschlag en.

Wien, 28, O esterreiifs Klammern

ebruar. en

Valuten 826 871 Wechsel,

78 631

(Abn. 2680),

Passiva :

verändert), Reservefonds 10272 (unverändert),

179 435 (Zun. 2% 460), sonstige Passiva 230 044 (Abn. 1125). War1ichau, 2. März. (W. L. B.

fchen Bank vom 20. Februar 1931

Goldbestand 562 647 (Zun. 89),

umlauf 1139 166 (Abn. 60593), 22 122).

1931 (in Klammern + und im Vergleich zur Vorwoche):

Aktiva. 1. Nos nit begebene Neichsbankanteile. . . «

2, Goldbestand (Barrengold) sowie in- und aus- ländiswe Goldmünzen, das Pfund fein zu 1392 Reichsmark berechnet „o.

und zwar: Goldkassenbestand . . . . RM 2 077 470 000 Golddepot (unbelastet) bei auéländischen Zentralnoten- Kai, L M0 GIG: O00 3, Bestand an deckungsfähigen Devisen « « « - -

« NReichsshaßwechseln «“+ « - - sonstigen Wechseln und Schecks

_„ deutshen Scheidemünzen « « « « -

. 9) e

b) ,

Noten anderer Banken « » e o » - e Lombardforderungen « « .- . . . (darunter Darlehen auf Reichsschaßz- wechsel RM 142 000) GNelten + « *'6:.0-:9

sonstigen Aktiven « «" Passiva,

a # 6 9.9

Grundkapital: a) begeben

b) noch nicht begeben. « « * « «

2, Neservefonds: a) geseßliher Reservefonds « « «o ooo

o...

b) Spezialreservefonds für künftige Dividenden- zahlung 4

c) sonstige Nücklagen. . « «- -. ooo 3. Betrag der umlaufenden Noten « « «eo 4, Sonstige tägli fällige Verbindlichkeiten

b, Sonstige Passiva «o «s «o

Ausweis dexr Reichsbank vom Schecks, Lombards und _NM erhöht. und -shecks um 453,6 bestände um 215,8 Mill. auf Reichs1chatzwechsel, an denen am vorhanden waren, Neichsbanknoten urd'Nentenbank\cheinen zutammen sind 7 in den Verkehr abgeflossen,

301,2 Mill. RM gestiegen.

scheinen auf 6,7 Mill. RM zunückgegangen. Die fremden zeigen mit 324,8 Die Bestände an + fich um 9,6 Mill. auf 2450 7 Goldbestände um 19,4 Mil. gegangen, während die 9,8 Mill. auf 165,6 Mill. RM ermäßigten. Noten durch Gold allein 61,2 vH in der Vorwoche,

Devisen auf 55,3 vH gegen 65,9 vH.

auf 2285,1

in Einnahme und Ausgabe RM 47 472 000 000.

„W. T. B." am 3. März auf 101,25 46 (am für 100 kg.

_Der Aufsichtsrat der Sächsischen Bank zu Dresden (Säcbsische Notenbank), Dresten, bes{chloß, der für ten 8. Apnl 1931 einzuberutenden Generalversammlung für 1930 die Verteilung einer

(W. T. B.) Wochenausweis der Nationalbank vom 23. Februar Zu- und Abnahme im Vergleih zum Stande am 15, Február 1931) in taujend Schillingen. Aftiva: Gold, Devijen und Warrants und Effekten (Abn. 13 884), Darlehen gegen Handpfand 610 (Zun. 11), Darlehens\{uld des Bundes 100 718 (unverändert), Gebäude samt Ein- rihtung 6910 (unverändert), andere Aktiva 269 937 (Abn. 1112). Aktienkapital (30 Millionen Goldkronen) 43200 (uns Banknotenumlauf 830 563 (Abn. 42 140), Giroverbindlichkeit u. andêre Verpflichtungen

Ausfeis der Polnis in Klammern Zu- und Ab- nabme im Vergleich zum Stande am 10. Februar 1931) in 1000 Zloty: : Guthaben im Ausland 244 057

(Abn. 9161), Wechselbestand 591574 (Abn. 12 630), Lombarddarlehen §4 945 (Zun. 6427), Zinslose Darlehen 20 000 (unverändert), Noten- Depositengelder 227 724 (Zun,

Wochenübersiht der Reihsbank vom 28. Februar

RM 177 212 000 (unverändert)

2 285 108 000 (4 19 482 000)

165 566 000 9 836 000) 75 730 000 (4- 76 730 000) 1 979 241 000 (+ 463 609 000) 160 426 000 (— 41 845 000) 4 188 000 (— 17 104 000) 301 172 000 (4+ 215 847 000)

102 322 000 (unverändert)

511 216 000

(— 44 671 000)

122 788 000 (unverändert)

177 212 000 (unverändert)

53 915 000 (unverändert)

46 224 000 (unverändert) 271 000 000 (unverändert) 4 427 968 000 (++ 723 563 000) 324 790 000 (— 76 535 000) 338 284 000 (4+ 4 184 000)

Zu der vorstehenden Uebersicht teilt „W. T. B.“ mit: Nach dem 28. Februar 1931 hat sich in der Ultimowoche die gesamte Kapitalsanlage der Bank in Wechseln und Cffeften um 745,2 Mill. aut 2458.5 Mill. Im einzelnen sind die Beflände an Handelswechieln Mill. auf 1979,2 Mill. NM, die Ae e Ende der Vorwoche feine Bestände werden mit 75,7 Mill. RM aua. 3,5 Mill. NM

und zwar hat ih der Umlauf an Reichs- 4 banfnoten um 723,6 Mill. auf 4428,0 Mill. RM, derjenige an Rentenbank\cheinen um 49,9 Mill. auf 439,4 Mill. RM erhöht. Dement1prechend sind die Bestände der Reichsbank an tandes raa elder Mill. NM eine Abnahme um 765 Mill. RM. Gold und deckungéfähigen Devisen zut)ammen haben Mill. RM erhöht, und zwar sind die Mill. NM herauf- Bestände an deckdungsfähigen Deviten fih um Die Deckung der verminderte sich auf 51,6 vH gegen diejenige durch Gold und deckungsfähige

(in

An

Von den Abrechnungsstellen wurden im Monat Februar abgerechnet: RM 7 962 000 000. Die Giroumsäge betrugen

| New Bork 374!/g, | Zürich 72,08, vom 19,69,

Die Elektrol1vtkupfernotierung der Vereinigung für deut)ce Clektrolytkupternotiz stellte sich laut Berliner Meldung des 2, März auf 101,00 4) |

| in 100 kg-Säden br.-f.-n. 48,50 bis

t 4

2. März

1gengeftellung

i Ï 19014:

tür Koble, Koks und Briketts Gestellt 19 140 Wagen.

am

Berlin, 2. März. Preisnotierungen für mittel. (Einfaufspreise des handels tür 100 Kilo frei Notiert dur SMentlib ange! FIndustr'e- und Landelsfammer zu Berlin und braucdber!chaft. Preise in Yieibämark: Gerster arob 36,50 bié 3850 4. Eerfienarauren, unge! bie 50,50) Æ, Gerstengrüte 34,50 bié 35,50 4, Oaterf 37,00 4c, Hafergrügze, aesottene 38,50 hie 40,00 M, 30,00 bie 31,00 A, Weizengarieß 50.00 bié 51.00 M 38,00 bis 440) Æ#, Weizenauszugmebl , 53,00 Æ, Weizenauszugmebl, feinste Marfen, alle Packungen 53,00 bie 62,00 4, Speiseerbien, fleine —,— bis —— H. Speiteerbien, Viktoria 30,00 bis 34,00 #, Speiseerbien, Viktoria Riesen 34,00 bis 38,00 Æ, Bohnen, weikße, mittel 30,00 bis 32,00 4, Langbohnen, ausl. 36,00 bie 42,00 A, Linsen, fkieine, letzter Ernte 28,0 bié 34,00 4, Linien, mittel legter Ernte 35,00 bie 43,00 #, Lnien, große, letter Ernte 45,00 bis 80,00 4, Kartoftelmebl, suverior 30,00 bis 31,00 , Makkaroni Brn moe, Tote 76,00 bié 92,00 , Meblichnittnudeln, lote 64,00 ie 68,00 Æ, Eierschnittnudeln, lose 80,00 bis 88,00 Æ, Brucbreis 24,00 bis 25,00 A, Rangoon - Reis, unglasiert 31,00 bis 33,00 4, Siam Patna-Reis glasiert 45,00 bis 55,00 A, Java-Tarelreis, alasiert 54,00 his 66,00 4, Ringäpvfel, amerifan. extra choîce128,00 bis 138,00 A, Amerik. Pflaumen 40/50 in Originalkistenvackungen 78,00 bis 84,00 Æ, Sultaninen Kiup Caraburnv # Kisten 112,00 bis 120,00 A. Korinthen choice, Amalias 74,00 bis 76,00 A, Mandeln, süße, courante, in PVallen 202,00 bis 212,00 4, Mandeln, dittere, courante, in Ballen 170,00 bis 197,00 Æ, Zimt (Cassia vera) ausge- wogen 215,00 bié 225,00 Æ, Pfeffer, \chwarz, Lampona, auns- feGoges 235,00 bis 260,00.4, Pfeffer, weiß, Muntok, ausgewogen 300,00

350,00 4, Robfaffee, Santos Superior bis Ertra Prime 336,00 bis 360,00,4, Robfaffee, Zentralamerifaner aller Art 498,00 bis 540,004, Nöstkaffee, Santos Suverior bis Extra Prime 422,00 bis 454,00 #, Röft faffee, Bentralamerifaner aller Art 510,00 bis 670,004, Röstrogaen, glasiert, in Säcken 37,00 bis 38,00 4, östgerfte, glatiert, in Säden 37,00 bie 39,00 4, Malzfkaffee, glasiert, in Säckten 50,00 bis 54,00 #, Kakao, stark entöôlt 160,00 bis 240,00 Æ, Kafao, leiht entölt 280,00 bis 290,00 #, Tee, chines. 750,00 vis 840,00 „#4, Tee, indisch 900,00 bis 1180,00 4, Zucker, Melié 54,00 bis 55,00 #, Zucker, Raffinade 56,00 bié 58,00 Æ#, Z3uder, Würtel 62,00 bis 68,00 (E, Kunfsthonig in # kg-Padungen 57,00 bie 63,00 46, Zudersirup, hell, in Eimern, 71,00 bis 90,00 Æ, Epeisesiruv, dunkel, in Eimern 58,00 bis 62,00 M, Marmelade, Vierfrucht, in Eimern von 124 kg 68,00 bis-76,00 A, Pflaumenkonfiture in Eimern von 124 kg 81,00 bis 90,00 4, Erd- beerfonfiture in Eimern von 124 kg 138,00 bis 150,00 A, Pfiaumenmußs, in Eimern von 124 und 15 ks 69,00 bis 73,00 Æ, Steinsalz in Säâten 7,40 bis 8,60 .4, Steinjalz in Packtungen 9,80 bis 13,00 4, Siedesalz in Säcken 10,80 bis —,— #, Siedefalz in Packungen 13,00 bis 15,00 4, Bratenshmalz in-Tierces 118,00 bis 121,00 4, Braten- \{chmalz in Kübeln 119,00 bis 123,00 4, Purelard “in Tierces, nordamerik. 115,00 bis 119,00 #4, Purelard in Kistéèn, nord- amerik. 116,00 bis 120,00 Æ, Berliner Nohschmalz; 120,00 bis 125,00 4, Corned Beef 12/6 lbs. per Kiste 86,00 bis —,— Corned Beef 48/1 1bs. per Kiste 45,00 bis 47,00 4, Margarine, Handelsware, in Kübeln, I 132,00 bis 138,00 4, I 114,00 bis 126,00 4, Margarine, Spezialware, in Kübeln, 1 158,00 bis 192,00 4, II 139,00 bis 142,00 4, Molkereibutter la in Tonnen 320,00 bis 330,00 Æ, Molkereibutter Ta gepackt 332,00 bis 342,00 .#, Molkereis butter II a in Tonnen 308,00 bis 312,00 A, Molkereibutter T1 a ges

adt 320,00 bis 324,00 4, Auslandsbutter, dänische, in Tonnen

44,00 bis 360,00 , Auslandsbutter, däni1he, gepadt 352,00 bis 358,00 M, Sped, inl., ger. 8/10—18/24 140,00 bis 170,00 Æ, Ailgäuer Stangen 20 0/9 78,00 bis 98,00 „6, Tilsiter Käse, volsett 168,00 bis 188,00 M, echter Holländer 40 9/9 176,00 bis 182,00 M, echter Edamer 40 9% 166,00 bis 182,00 4, echter Emmenthaler, voll» fett 276,00 bis 308,00 4, Aligäuer Romatour 20 °/6 104,00 bis 124,00 A, ungez. RKondenémilch 48/16 per Kiste 21,00 bis 23,00 M, gezuck. Kondensmilch 48/14 per Kiste 30,00 bis 37,00 M, Speifeöl, ausgewogen 135,00 bis 145,00 Æ.

l Nahrung és h Lebenésmitteleinzels Haus Berlin in Originalpackungen.) elite beeidete Sachvertitändige der Vertreter der Vers , ungeschliffffen en, mitte! 4 ) 5 oden 36,00 hig Itoagenmebl (1—G6()09/

G 0 Hartgrieß: 46,00 b18

Berichte von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten.

Devisen.

Danzig, 2. März. (W. T. B.) (Alles in Danziger Gulden.) Banknoten: Polnishe Loko 100 Zloty 57,63 G. 97,79 B. 100 Deutsche Reichsmark 122,23 G., 122,47 B., Amerikanische (5 - bis 100 -Stüde) 5,14,09 G.,, 9,15,11 B, Schecks: London 95,00 G., —,— B. —- Auszahlungen : Warschau 100 ZlIotv 57,62 G, 57,74 B. Telegraphishe: London 25,003 G., Paris 20,15 G., 20,19 B.,, New Vork 5,14,23 G., 5,15,29 B Berlin 122,26 G., 122,50 B. ,

Wien, 2. März. (W. T. B.) Amsterdam 284,89, Berlin 168,82, Budapest 123,93, Kopenhagen 189,95, London 34,913, New York 710,25, Paris 27,823, Prag 21,031, Zürich 136,694, Marknoten 168,61, Lirenoten 37,17, Jugoslawische Noten 12,44, Tichebo-s slowafi\he Noten 21,004, Polnische Noten —,—, Dollarnoten 709,00, Ungariiche Noten 123,92*), Schwedische Noten —,—, Belgrad 12,43, *) Noten und Tevisen für 100 Pengö.

Prag, 2. März. (W. T. B.) Amsterdam 13,547, Berlin 802,65, 2ürich 650,00, Oslo 903,50, Kovenhagen 903,25, London 164,024, Madrid 355,50, Mailand 176,884, New Vork 33,76}, Paris 132,36, Stockholm 9048/,, Wien 47455, Marknoten 8023/ g, Polnische Noten 377,50, Belgrad 59,33, Danzia 656,950. i

Budapest, 2. März. (W. T. B.) Alles in Pengs. Wien 80,582, Berlin 136,30, Zürich 110,374, Belgrad 10,074.

London, 3. März. (W. T. B.) New York 485,73, Paris 123,98, Amsterdam 1211,25, Brüssel 34,848, Italien 92,73, Berlin 90,437, Schweiz 25,223, Svanien 45,90, Lissabon 108,25, Kopen- hagen 18,162, Wien 34,57, Istanbul 10,25, Wärschau 43,36, Buenos Aires 37,31, Rio de Janeiro 406,00.

Mar i 2. März. (W. T. B.) Deutschland 606,50, London 123,97, New Spanien 266,50, Stalien 133,65, Schweiz 491,00, Kopenbagen 682,90, Holland 1023,25, Oslo 682,75, Stodlholm 683,29, Prag 75,50, Rumänien 15,15, Wien 35,85, Belgrad —,—, Warschau —,—.

Parts, 2, März. (W. T. B.) (S ch luß kur}e.) Deutschs land / 606,50, Bukarest 15,15, Prag 75,60, Wien 35,90, Amerika 2%5,513, England 123,98, Belgien 355,75, Holland 1023,25, Italien 133,65, Schweiz 491,25, Spanien 266?/g, Warschau —,—, Kopen- hagen —,— Oslo —,—, Stockholm 683,50, Belgrad 45,20.

Amsterdam, 2. März. (W. T. B.) Berlin 59,27, London 12,112, New York 2498, Paris 9,77, Brüssel 34,77, Schweiz 48,01, Stalien 13,06, Vèadrid 26,023, Oslo 66,724, Kopenhagen 66,724, Stockholm 66,824, Wien 35,05, Budapest —,—, Prag 738,90, Warshau —,—, Lelsingfors —,—, Bukarest —,—, Vokobama —,—, Buenos Aires —,— : i: i

Zürich, 3. März. (W. T. B.) Paris 20,354, London 95,23, New Bork 519,40, Brüssel 72,424, Mailand 27,203, Madrid 55/00, Berlin 123,45, Wien 72,9%, Istanbu1, 246,00.

Kopenhagen, 2. März, (W. T. B.) London 18,16, Berlin 88,95, Paris 14,76, Antwerpen 52,18, Amtiterdam 150,20, Stockholm 100,224, Dslo 100,074, Helsingrors 944,00, Praa 11,11, Wien #263.

Stockholm, 2. März. (W. T. B.) London 18,133, Berlin 88,80, Paris 14,66, Brüstel 52,124, Schweiz. Plâäte 71,95, Amsterdam 149,80, - Kopenhagen 99,90, Oslo 99,90, Wathington 373,50, Helsingfors 9,41, Rom 19,59, Prag 11,09; Wien 52,524,

do es ffa B .

(Anfan gs notierungen.) York 25,52, Belgien 399,79,