1931 / 61 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Neichs- und Staatsanzeigér Nr. 61 vom 13. März 1931. S. 2.

Kreise seien allein niht mehr leistungsfähig. Gute Straßen fämen dem Kraftwagenbesißer selbst zugute. 1924 hätten die Kommunisten eine Verdoppelung der Kraftfahrzeugsteuer ge- fordert.

Abg. Lin d - Hessen (D. Landvolk) unterstreiht den Charakter der Kraftfahrzeugsteuer als einer Zwecksteuer. Die zur Unter- haliung Verpflichteten könnten heute die Mittel dazu niht mehr aufbringen. Schon aus diesem Grunde müsse das Landvolk für die Steuer stimmen. Durch die Steuer werde niht eine Verringe- rung, sondern eine Vermehrung der Straßenbautätigkeit erzielt. Die Fraktion des Landvolks sei für eine ausreihende Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer.

Abg. Dr. Neubauer (Komm.) bestreitet, daß die Kom- munistische Partei eine Verdoppelung »der Kraftfahrzeugsteuer beantragt hätte. Sie habe vielmehr eine Aufhebung der Steuer verlangt. Die Kommunistische Partei habe sh noch niht dur eine bürgerlihe Regierung ftaufen lassen, auch niht um Minister- und Polizeipräsidentenstellen.

Bei der Abstimmung wird zunächst der Antrag der Wirtschaftspartei auf Verlängerung der unveränderten Kraft- verkehrssteuer bis 1. April 1932 gegen die Stimmen der An- tragsteller abgelehnt. Das Geseh wird sodann in 2. und 3. Lesung gegen die Wirtschaftspartei und die Kommunisten angenommen. Jn den weiter angenommenen Ent- \hließzungen wird die Reichsregierung ersucht, rechtzeitig einen Gesetzentwurf vorzulegen, nah dem die Einnahmen ‘aus der Erhöhung des Benzinzolles, der Einführung des Benzolzolles und der Ausgleichssteuer auf Mineralöle, soweit der Land- kraftverkehr dadurch betroffen ist, mit Wirkung vom 1. April 1932 für Zwecke der öffentlichen Wegeunterhaltung zu ver- wenden und nach dem für die Verteilung des Aufkommens aus - der Kraftfahrzeugsteuer geltenden Schlüssel an die Länder abzuführen sind. Die Kraftfahrzeugsteuer ist vom 1. April 1932 ab unter Verwendung der den Ländern zu- fließenden neuen Mittel zu senken. Weiter soll im Hinblick auf die hohe öffentliche Belastung des Kraftverkehrs jede weitere Verschärfung des Spritbeimishungszwanges ab- gelehnt werden.

Hierauf wird die 2. Beratung des Haushalts des Reichs8arbeitsministeriums fortgeseßt.

Abg. Baltrusch (Volksnational) erklärt, die Weltwirt- schaftskrise scheine noch nicht beendet zu sein. Daher müsse die Bekämpfung der Folgen der Arbeitslosigkeit fortgeseßt werden. Der Redner fordert eine ausreihende Senkung der Zreise, be- sonders bei den Markenartikeln. Er tritt für die notwendigen Hilfsmaßnahmen für die Landwirtschaft ein und wendet ih gegen Einfuhr agrarisher Auslandswaren. Der Redner wünscht eine Herabseßung des Kontingents der polnischen Landarbeiter; es gehe niht an, daß ausländische Arbeiter beschäftigt würden, während deutsche Arbeiter feiern müßten. Anzuerkennen sei, das das Arbeitsministerium auf die Eindämmung der S UbeL verdienste hinwirken wolle. Die Beschaffung von Arbeit dur die Behörden müsse in dieser Notzeit mit allen Mitteln gefördert werden, auch durch die Gemeinden. Der Reichslandbund, der neuerdings von allen guten Geistern verlassen zu sein scheine, befinde 9 mit sih selbst im Widerspruch, wenn er für die Land- wirtschaft cinen Staatëszwang durch Zölle verlange, und eine Zwangsbewirtschaftung zugunsten der Arbeitnehmer ablehne. Zu den Gestehungskosten gehörten niht nur Löhne und Gehälter, sondern auch Regiekosten, Reparaturen, Amortisationen usw. Man sollte deshalb gemeinsam mit den Arbeitnehmern die Sache angreifen, denn von der Lohnseite allein lasse sich die Wirtschaft niht gesund mahen. Die Arbeiter hätten sich das Tarifreht erstritten; wer daran rüttele, ershüttere das Vertrauen der Arbeiter zum Staat, und das gelte auch für jeden Versuch einer Einschränkung des Schlihtungswesens. Für die Verbesserung der Lage der Bergarbeiter insbesondere müsse sich das ganze Volk interessieren. Zur Sanierung der Sozialversiherung würde es [ih niht vermeiden lassen, höhere Beiträge aufzuseßen. Die Festseßung und Auszahlung der Renten müßten beschleunigt werden. Zu bedauern sei die Beshneidung der Mittel für den Wohnungsbau. Das Wohnungsmangelgesebß solle hon 1934, das Reich8mtietengeseß 1936 aufgehoben werden; das stehe im Wider- spruch zur Wohnungspolitik. Der Mietershuß müsse weiter bestehen bleiben, mindestens dürfe es bis 1940 den freien Wohnungsmarkt niht geben.

Z Nach 7 Uhr vertagt das Haus die Weiterberatung des S des Reichsarbeitsministeriums auf Freitag,

Parlamentarische Nachrichten,

Der Haushaltsausschuß des Reichstags beriet i

am 11, d. M. abgehaltenen S ea Etat: f Reichsmarine. Abg. Stücklen (Soz.) wies als Bericht- erstatter darauf hin, daß die Ausgaben der Reichsmarine ins- gesamt 191 Millionen Mark betragen. Dex Bestand der Be- amten, Angestellten und Arbeiter sei auf einen Abbau hin zu s trobdem bereits 57 Beamte, 91 Angestellte und 374 Ar- beiter abgebaut seien. Bei der Marineleitung sei kein Abbau vorgenommen worden. Aus den Reihen der Mannschaften seien bemerken8werte Klagen niht geäußert worden. Es scheine, daß eine gewisse Konsolidierung eingetreten sei, auch die Zahl der Unfälle und Selbstmorde sei gering. Der Andrang zux Reichs: marine sei nah wie vor sehr groß. Jm lebten Fahre hätten fich 9800 junge Leute beworben, von denen man nux rund 1000 habe ci7stellen können, Die Mehrzahl der Bewerber stamme nicht aus den Seegebieten, Zum Schluß erläuterte der Redner das Bau- rogramm und wies auf den Antrag der Wirtschaftspartei hin dor die Borlage eines Bauprogramms veranlaßt hatte. Ábg. nl i ch (Soz.) hielt es nah dem Nachrichtenbüro des Vereins , ischer Zeitungsverleger für notwendig, der Propaganda der - ationalsozialisten in der Reihsmarine besondere Aufmerksam- it zu widmen. Näch links hin gehe man offenbar schärfer vor. ¿e Frage des Abbaues der Deckoffiziere sollte man sih reiflih überlegen. Der Deckoffizier, den man mit dem Werkmeister. in einem großen Betrieb vergleihen könne, sei wegen seinex sach- lihen und fahlihen Ausbildung unbedingt notwendig. Redner sragte, ob es unbedingt notwendig sei, daß die Marine mit Lohn- abbau und Arbeitszeitverkürzung in den Werftbetrieben dem Vorgehen der Privatindustrie folge. Jn den Depotbetrieben sei man noch niht einmal zur 48-Stunden-Woche gekommen. Bedenk- lih stimme die Beschäftigung sogenannter staatsfeindliher Ele- mente in Heeres- und Marinebetrieben. General von Schleicher gade mit seinem Zurückweichen viel an Prestige verloren. Die olge des Erlasses sei, daß Arbeiter, die jahrelang in Heeres- und Marinebetrieben gearbeitet hätten, entlassen und dur national- sozialistische erseßt würden. Jm Namen der sozialdemokratischen Mitglieder dieses Ausschusses habe er, Redner, folgende Erklärung abzugeben: Es ist Jhnen bekannt, daß die sozialdemókratishe Fraktion den bisher angeforderten Raten für den Bau des Panzer- [chiffes A ihre Zustimmung versagt hat, und sachlih liegt für sie einerlei Veranlassung vor, gegenüber dem Panzerschiff B eine andere Stellung einzunehmen. Von allem anderen abgesehen, er- innert sie aber an die Erklärung, die der Herr Reichswehrminister bei der Beratung des vorjährigen Haushalts seines Ministeriums am 6. Mai 1930 in diesem Auss{huß abgegeben hat. Der Herr Reichswehrminister stellte damals fest, daß er auf die Einseßung

einer ersten Rate für das Panzershiff B in Anbetraht der be- | allgemeinen politishen Gründen sind es aber au is, sonders angespanuten Haushaltslage verzihtet habe, nahdem vom | wirtshaftlihe Gründe, die uns zur Bewilligung E 10zial Reichskabinett in einer besonderen Entshließung festgelegt worden | nämlich damit der Wirtschaft schäftigung und nassen sei, daß mit dem Etat 1931 ein Shhiffsbauersaßplan, der auch den | Arbeitern Brot und Arbeit gegeben un viel sozial t Scios der Linienschiffe enthalten sollte, vorgelegt würde. Die | mildert wird. Abg. Graf von We star p Goes Ely Haushaltslage des Jahres 1231 ist noch angespannter als die des | kein Verständnis aufbringen für die Siellun, M Jahres 1980, und es wäre also nach Anjicht der sozialdemo- | demofratie, die an ihre Zustimmung zur Mrate ei J kratishen Fraktion für die Regierung alle Veranlaffung gegeben, | freuzers gar niht damit zusammenhängende fosialvatt

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auch diesmal auf die Jnangriffnahme des Panzerkreuzers B zu teuerli orderungen knüpft. Ebenfs “a politisd verzihten. Wenn nun von seiten der Regierung und der bürger- pen die Sun Ce E ee rsandi „fl lihen Parteien in diefem Zusammenhang auf die innerpolitishe | bleiben überhaupt erst der Sozialdemokratie die Mz;r: L} Gesamtlage hingewiesen wird, jo vershließt sich auch die sozial- eben haben, derartige Forderuhgen stellen zu tönne. M demoktratishe Fraktion niht der Erkenntnis, daß alle an derx StöEer (Komm.) wandte si E Soi Aufrechterhaltung des demokratishen Regierungssystems und der | deren Haltung von der Arbeitershaft nicht gebilli Abwehr des Fashismus interessierten Parteien aus der gegen- | Reil sweheminister Dr. Groener wies darauf his wärtigen Situation gewisse politishe Schlußfolgerungen zu ziehen | der Landesverteidigung Deutschlands die Ostsee eine A haben. Sie hat aber gerade deshalb unter allen Umständen das | strategische Rolle spiele. Diese strategische Bedeutung des Retht, zu verlangen, daß, wenn überhaupt der Flottenbau nah | 1ist nach dem Weltkrieg durch die unglückliche Gre den Plänen der Regierung vorgenommen wird, zum mindesten ten noch gestiegen. Das strategishe Kernstück itel (O die finanzielle Belastung, die dur das Flottenbauprogramm er- | teïdigung Ostpreußens dar. Der Minister {loß u wächst, dur eine entsprechende ntlastung der arbeitenden Be- siherung, daß er bei seinen pflihtmäßigen Vorbereitung n völkerung ausgeglihen wird. Zu diesem Zweck wird sie bestimmte | Landesverteidigung alles tun werde, zu Lande und u i steuerpolitishe Anträge einbringen, und sie erwartet gleichzeitig | den Schuß Ostpreußens mit den äußersten Mitteln a ein Entgegenkommen auf ihre Forderungen auf sozialpolitishem leisten. (Lebhafter Bl) Nachdem er sich aus mil Gebiete. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann eine endgültige | und politishen Gründen heraus zum Wiederaufb N Stellungnahme der sogialdemokratishen Fraktion zu den angefor- | Seestreitkräfte im Rahmen, den uns der Versailler V. derten Schiffsbauraten erfolgen. Wir werden uns deshalb bei | ließ, entshlossen habe, stehe und falle er mit dieser cia der Abstimmung über die Eer le erste Rate für den | griff genommenen Flottenpolitik, Ein Zurück gebe es H Bau des Panzerschiffes B im Ausschuß der Stimme enthaltea. | _ Admiral Dr. Raceder, Chef der Marineleituna Abg. Dr. Külz (D. Staatsp.): Die Marine ist integrierender | kunft auf verschiedene Einzelfra en: Me si aus der D Bestandteil der deutshen Wehrmacht. Sie ist nah der geo- | geben hatten. Für die Ernstellung des Sffiziereriai f graphischen, politischen und handelswirtschaftlihen Lage Deutsch- streben maßgebend, Anwärter möglichst gleihmäßig q ands eine Lebensnotwendigkeit für das deutsche Reih. Daraus anzen Reiche zu berüdcksichti en. Besonders gern i Cu ergibt si die FEEN auch die Marine innerhalb der gegebenen [nwärter aus beseßten Gebieten gesehen. Die Mee Grenzen und Möglichkeiten auf der größtmöglihsten FNURg- in Wilhelmshaven sei die Hauptwerft der Reihsmarine, f höhe zu erhalten. Der Marineetat steht im Dienst dieser Ge- | es auch notwendig sei, in Kiel eine Gelegenheit zu hab danken. Auch das Ersaybauprogramm der Marineleitung enthält | Kriegsschiffe reparieren zu können, so glaube er do rid nur das Mindestmaß dessen, was notwendig ist, um die Zweck- | der Betrieb der Deutschen Werke in Kiel durch Auftriz bestimmung der Marine als Küstenshuy und als Kovrelat unserer | Reichsmarine allein wirtschaftlih auf der Höhe achaltez A Handelsschiffahrt zu gewährleisten. Die hierfür aufgewendeten | kann. Der Chef der Mere leitimne wandte sih abschließen), Mittel sind produktiver Natur; wir werden sie deshalb bewilligen, | eine Aeußerung des Abg. Kuhnt (Soz.), der von Kon ohne politishe Kompensationen auf anderen Gebieten hiermit in politikern in dexr Marine in den S Feen 1918/19 gesproda Verbindung zu bringen. Abg. Ersing (Zentr.) verwies | die ihr Verhalten von der politischen Lage abhängig madty, namens seiner Fraktion auf Erklärungen, die in früheren Fahren | müsse feststellen, daß es in der Baiéctorine keine Koninl zu dem Wehretat abgegeben worden N Deutschlands Juter- | politiker gäbe, daß vielmehr das energishe Durchgreifen in essen erforderten es, daß alle eaen ausgeschöpft würden, | in denen es notw-udig geworden sei, die sichere Gewäh die die Abrüstungsvorschriften des Versailler Vertrages für die | daß das Offizierkorps wie auch die Unteroffiziere und Y Landesverteidigung gelassen hätten. Die Siegerstaaten hätten uns | schaften die auch vom Reichswehrminister betonte überparü für die Unterhaltung der kleinen Wehrmaht Bedingungen auf- | Linie \trikt innehielten, und daß die Marine ein einheitlih j erlegs die zwangsläufig erheblih höhere Kosten erforderten, als | lässiges Fnstrument der Verfassung sei. Abg. Stö dies bei den Heeren der Fal sei, die auf der allgemeinen Wehr- | (Sog.) wandte sich in einer grundsäßlichen Erklärung gs pflicht aufgebaut seien. Lroydem müsse alles geschegen, um die | Vorwürfe der Kommunisten, die Sozialdemokratie habe bescheidenen Verteidigungsmöglichkeiten zu erhalten. So shwierig | Standpunkt zur Wehrmacht geändert. Er habe schon 1919 i die Finanzlage des Reiches heute auch sei, so müsse auch um des- | Nationalversammlung die Schaffung einer Wehrmaht ver willen der Bau des zweiten Schiffes in Angviff genommen werden, | Die Sozialdemokratie habe die Reich8wehr stets bejaht ul weil Es Wilhelmshaven und Kiel größere Arbeiterentlassungen | Wehretat in allen Fahren bewilligt. Daß sie zu Einzelpojü bei den Marinebetrieben erfolgen müßten. Von den Neubaukojten | Streihungen verlangt habe, ändere an dieser Grundeini der Schiffe entfielen etwa 75 vH auf höhere Gehälter der Arbeiter | nihts. Auf Grund ihrer positiven Staatsanshauung bah und Angestellten. “Es sei wohl richtig, daß die Marine gegen die | Sozialdemokratie die Vaterlandsverteidigung immer bejaß, großen Marinemächte einen R niht führen | {on in der Kaiserzeit. Er sei nicht nux Sozialdemokrat, | könne. Dagegen sei es ohne allen Zweifel, daß unsere kleine | auch Deutscher. Und wenn ihm S Tarn werde, Marine den Seeweg nah E A könne. Zum übrigen | Befehle vom Reichswehrminister entgegengenommen, so f Etat bemerkte der Redner, daß es ihm ani eaen sei, daß der | ex den Kommunisten antworten, wenn es fich um das ht Offiziersersaß bei der Marine zum großen Teile aus Beamten- | Volk und das deutsche Vaterland handele, dann gehe er j kreisen genommen werde. Er bat ‘deshalb dringend darum, daß | lieber mit Herrn Groener, als nur einmal mit Herrn 28 au solhe jungen Leute genommen würden, dêren Väter den | Abg. Stoecker (Komm.) hielt die Ausführungen dei freien Berufen angehörten. E ia zu wünschen, daß der | redners für sehr bezeihnend. Sie bewiesen, daß die 6 Süden und b künftighin in der Marine stärker vertreten sei | demokratie die Aufrüstung der deutshen Bourgeoisie mi als bisher. E Françgois (Wirtsh. P.) hielt es für be- | Kräften unterstüßen wolle. Damit war die Aussprai dauerlih, das die Ersaybauten der Reihsmarine zum Gegenstand | den Marineetat erledigt. Fn der Abstimmung wurde ein s} von parteipolitishen Auseinandersezungen gemaht würden. Die | demokratisher Antrag angenommen, bei allen Haushaltunz Wehrfrage sei niht die Angelegenheit einer einzelnen Partei, | 50 prozentigen Zuschlag zur Unterhaltung der Dienstgebäl Pier Sache des ganzen Volkes. r selbst, wenn man dieses | 25 vH herabzuseßen. je Baurate für den Pal roblem nur vom wirtschaftlichen Standpunkt ansehe, müsse man | kreuzer B wurde mit allen Stimmen gegen die Stinni ti der Erkenntnis kommen, daß die Vornahme von Ersahbauten | Kommunisten bei Stimmenthaltung der Sozialdemokrali ür die Marine der deutschen Arbeiterschaft nur nüßlich sein könne, | genommen. Auch derx übrige Etat dex Marine iwuk da dadur reie Arbeitsgelegenheit geschaffen werde. Abg. sprechend der Regierungsvorlage angenommen. Am L LnI mann (D. Vp.) war der Ansicht, A parteipolitishen | kommen Reste vom Finanzetat und Postetat zur Verhandlu Streit aus Reichswehr und Marine nur dann entfernen könne, L : ; wenn inan den hrmaikangehörien au das Gefühl gebe, daß E "A n ateccaan D TT A en 5 ihnen alle Parteien des deut des - i NIeTan I gules De L A h g utshen Baerlandes Beriranen elegen Deutschen Werke in Kei in Höhe von 2 500 000 U

bringen und daß sie auch von diesen Parteien mit Sympathie A i iy i unterstüßt T R f es aber S lc dttanaheiten E mark bewilligt. Der Berichterstatter wies, dem Nachrichitl Erkenntnis kommen, daß ihnen und dem dur sie vertretenen | des Vereins deutscher Zeitungsverleger gzusolge, darauf l Wehrgedanken einzelne D areien des deutschen Volkes in miß- der Ergänzungsetat einen Abstrih von 500 000 Reichs! trauischer Ablehnung gegenüberstehen, so könne man sich nit ieht, über den bei der Beratung des ErgänzungSeta1s zu n wandern, wenn Reichswehr und Marine für diese Parteien auch | [ein wird. Darauf wurde das Haushaltsgesey keine große S Ta empfinden. Seine (des Redners) poli- echnung8jahr 1931 erledigt. Bei dieser Gelegenheit

tishen Freunde stimmten der ersten Baurate des Panzerkreuzers B die Deutsche Volkspartei ihre Forderung auf die na ihre ohne jede daran geknüpfte Bedingung zu. Sie bedeiierien es, daß die fassung notwendigen Abstriche am Etat in Höhe von 300 M eih8mark vor, für welche eine Ermächtigung im Haus!

Sozialdemokratie den Bau des Panzerkreuzers benußen wolle, um : : ; auf anderen Gebieten Vorteile ape 1A R Jedenfalls E sei. Diese Frage wurde materiell noch nicht d müßte es die Volkspartei bei der Peberbelastung der deutschen da die Regierung am 18. d. M. einen entsprechenden Wirtschaft auf das SHhärfste ablehnen und würde es auch nit zu- Rogen will. Der Aus\huß vertagte fih auf den folgern lassen, daß aus solhem Hin- und Herhandel etwa eine Erhöhung Auf der Tagesordnung steht die Becatung über den Haus) von direkten Steuern herauskäme. Abg. Döb ri ch (D. Land- Reichspostministeriums, die allgemeine Finanzverwaltutÿ doty gab si “r Hoffnung hin, daß zu tdingunen der Sozial- | gänzungsetat und Etatgeseß. emokratie für die Zustimmung zum Panzerkreugerbau derart sein Der Haudelspoli Au des Reichstags bej werden, dah sie niht noch dazu beitragen, die große Arbeits: in der am 12. d. M. e PEtenes A mit Pee Gesett losigkeit durch wirtschaftlih unvernünftige Steuer- und Sozial- | über die Ratifizierung des enfer Hanll maßnahmen noch mehr zu erhöhen. Das Landvolk stimme der | abkommens. Ein Regierungs®svertreter bed Baurate zu. Abg. Stöcker (Komm.) warf den Sozialdemo- | dem Nachrichtenbüro des Vereins eutsher Zeitung kraten eine unehrlihe Haltung vor. Draußen in der Oeffentlich- | zufolge einleitend über die Vorgeschichte und den Fnhi! keit redeten sie ganz anders als hier im Ausschuß. Fm E bfommens. Danach sind zweierlei Verpflichtungen zu A cFahv habe der Berichterstatter der Sozialdemokraten gegen das | scheiden: diejenige, welche die Staaten mit sogenann Bauprogramm Stellung genommen. Jn diesem Fahre habe die | nomen golltarifsystem, nämlih England, die ederlandt, Ee durch Stimmenthaltung die Annahme nicht nur | mark und Norwegen, trifft, und die darin besteht, Schutzölt s Panzer chiffes B, sondern auch des ganzen Flottenbaupro- u erhöhen und keine neuen Schutzölle einzuführen, und pee si ergestellt, das insgesamt % Milliarden Mark koste. Verpflichtung ‘für die Staaten mit vertraglichen n E Verringerung des Marineetats um 5 Millionen sei nur eine | abreden das sind Deutschland, Frankrei, Ftalien u E tatsählih seien die Ausgaben erhöht worden. Die | meisten anderen kontinentalen Staaten —, die in dem Abi tarine folle nur für imperialistishe Krieg8zwecke, zum Kampfe | auf die Kündigung von er für die Erhö während seiner E

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Sozlaldeme

gegen Rußland ausgebaut werden. Abg. Kuhnt (Soz.) be- | verzichten, im übrigen aber für die Erhöhung oder Neue oetie gogen tes den Ausführungen des kommunistishen Redners, R öllen freie Band baben. Hin ili der Ausfi die Sozialdemokratie dem Bau des Panzerkreuzers B nicht zu- | Zustandekommens der Konvention wîes der Regierung gestimmt S sih zunächst lediglich der Stimme enthalten | darauf hin, daß eigenartigerweise. die Ratifizierung werde. Der Redner kritisierte dann Vorgänge in Wilhelmshaven | kommens durch die Signatarstaaten für das Snkrafttrete! und Rüstringen. Die dortigen Marineleitungen erwiejen sih als enüge, sondern daß ggr noch der Zeitpunkt und V Ns was gegenüber den Nationalsozialisten, àber gegen- | dingungen für das Jukrafttreten auf einer auf den 16 Schär en Kommunisten zeigten sie eine desto größere 1981 einberufenen besonderen Konferenz der Teilnehmt härfe, Abg. N LFDCATtUge s _ (Komm.) pole- | festzustellen sind. Jnfolgedessen sei das Schicksal der 0 misierte gegen die Sozialdemokratie, die immer mehr eute noch durchans unbestimmt. Nah dem bisherigen Le zum willenlosen JFnstrument der Regierung B=üning werde. | anderer Vertragsstaaten könne keineswegs mit Sicherheit | L Abg. Loibl (Bayer. Vp.): Die Bayerische Volkspartei stimmte gts werden, daß die Märzkonferenz das Jukraftie em Marineetat und damit der Forderung der ersten Rate des onvention festsegen könne. Daher werde das Zustandes Panzerkreuzers „Ersaß Lothringen“ zu. Sie verkennt nicht die a durch die Ratifizierung des Abkommens dur Def große Schwierigkeit der Finanglage des Reiches und die Schwere | noch nit gesichert. Nach den Ausführungen des Reg! der steuerlichen Belastung des deutschen Volkes. Sie sieht sich | vertreters vertagte der Ausshuß die eiterberatund O A Tes t inne ie Mali durch die Erkenntnis | den Abend. z der dendigkeit innerhalb der Möglichkeiten, die uns das Ver- i itif usschuß sailler Diktat gelassen hat, die Seetüchtigkeit unserer Marine zu Bra Lo Waser E E I ethet Y erhalten zur Sicherung unserer Küsten, zur Meran unserer | über das Genfer Handel8abkommen die aller Handelsbeziehungen und unseres Anschens im Ausland Lotwie zur | Bedenken gegen dessen Annahme, und zwar unächst aus Aufrechterhaltung unserer Verbindung mit unserem vom Mutter- | politishen Gründen, da es im direkten ider spruch u der

land getrennten Ostgebiet und zu dessen Schuy. Neben diesen | wirtshaftspolitik der Regierung und zum BollermächtiguW

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Reichs: und Staatsanzetger Nr. 61 vom 13, März 1931.

1nd der Landwirtschaft das Vertrauen zur Regierung nehme. | Ra u ch (Bayer. Vp.) bezeichnete die kommunistishen Anträge

Be Handelspolitik.

“tündigen, l M n führen, die

andlunge® | E as T L n e E ei noch die juristishe Grundlage; es bestehe die Mög- | gewisse Staaten das Abkommen troy Ratifizierung

‘hieit, daß E n Kraft seßten.

Ratifigier Ung erhoffe,

Stärftste fe! L arationspolitishen

Einschränkung unserer Einfuhr verhindere, während wir, um die

Tributrevision zu Cre

fien erdem führe das Abkommen zu einer erheblihen Ershwerung U V se

uns von Zollbindungen befreien sollen. | zur Annahme kämen. Es komme ihnen aber nur darauf

seien also auch formell niht gesichert. | Auträge ab. Abg. Dr. Hugo (D. Vp.) erklärte, daß

o Beodenken E man gegen das Abkommen auch aus | Deutshe Volkspartei die Lösung der finanzpolitishen Schwierig-

ründen erheben, da es eine merkliche a 3 N durch Erhöhung irgend welher Steuern erreichèn É 1 N M wolle, sondern uur durch Senkung der Ausgaben der öffentlichen ichen, entweder ftärkere Ausfuhrmöglih- | Hand. Aus diesem Grunde lehne die Volkspartei alle Stener-

i halte lange dies nicht mögli sei, eine Drosselung ó 2 Ee d ; ctxi ‘iten erhalten oder, sola1 ( Jen D Ï erhöhungs8anträge ab, verlange dagegen einen Abstrih von G ‘erer entbehrlichen Einfuhr vornehmen müßten. Das allein | Etatsausgaben des Reiches in Höhe von 300 Millionen. Anh

der durh die Tribute geschaffenen Lage, die dem Aus-

Bewußtsein Hilferding (Soz.) immerhin fónne abfommen gezel landiwiri entgegen. kommen Ul

politischen Gründen

Shuy fr unen. Spa a E e: E. Sons der Ausgabenseite des Reichsetats disponieren, und das müsse. er erb cherfeindlihen Schußzölle stabilisiert werden sollen. Troydem E E“ Bf ermer À pre pit p T fer O würden die Kommunisten dem Abkommen zustimmen, aber nur, um A = ( :

an dem wix ein großes „Fnteresse hätten; betrage doch unser

t übershäben jollte, müsse man es aus allgemeinen | nit dur Steuererhöhung, sondern nur durch Ausgab Z cir: 17 ° ch 8 î ¿r 00 9 5 go . ga en] S “Da wirtschaftlichen G ründen annehmen. Auch aus reparations- | vex öffentlihen Hand geshehen könne. Der Reichsfinanzminister

re seine Ablehnung fals, da es uns einen könne infolge der Ueberspannung des Steuerdrucks nur noch

Damit wax die Aussprache über die Steueranträge erledigt.

das Doppelspiel sowohl dex deutshen Regierung wie des Völker- der nun folgenden Geshäftsordnungsde E a De

bundes in der Frage des Shautbzolls vor den Massen zu entrarven: antragte Abg. Esser (Zentr), die Abstimmung über die lozial- V ; Lrdittoi demokratishen Anträge erst heute nahmittag um 7 na Vereinigten Staaten zu dem Abkommen verhielten. Die Fndujtrie den Plenarverhandlungen vorzunehmen. Nachdem von anderer

Seite gegen diesen Vorshlag des Zentrums E E A ofort ahb-

Abg. Dr. Schneider- Dresden (D. Vp.) fragte, wie fi

Deutschlands lege Wert auf diè Ratifizierung des Abkommens.

Durch das Abkommen Bestrebungen in ande cinem Erfolg führen.

stärken, aus der es en

sehr umstritten. Für mit Schutzöllen allein wehren könne, sondern

Maßnahmen dazu notwendig seien. Die Landwirtschaft ma

aber gegenwärtig eine Exliegen gebracht, wen

Zollshuß nicht ausgebaut werde. Das Juteresse einzelner Fndu- striezweige sei durhaus zu verstehen, aber entscheiden könne man uur vom gesamtwirt]cha|

daht werden, daß uu

sprechen und stimmen liegenden Entwurf n Ministerialdirektox R i Anfrage, daß das Abko getreten sei, mit bis

Ratifizierung, die einzelne Staaten bereits ausge hinfällig werde. Abg. Graf von West arp (Kons. E betonte noch einmal die Notwendigkeit, unsere Einfuhr zu drosseln, um unsere Tributverpflihtungen zu erfüllen. Fm Übrigen be- von mindestens 15 & antragte er, die Abstimmung zu vertagen. Abg. Dr. Meyer | Essen . « - (D, Staatsp.) stimmte dem Abkommen zu, daß in der Linie der | Frankfurt a. Politik liege, die die Regierung seit Jahren angestrebt habe. Fm | Gera . übrigen meinte ex, dürfe man fi

hingeben. Eine etwaige Ablehnung des Abkommens würde ni ohne Rückwirkungen bleiben auf Schußzollbestrebungen in anderen | Hamburg Ländern. Damit war die Aussprache geschlossen. Nach Ab- ; lehnung des Vertagungsantrages wurde das G e Bj erHandels- | Hannover abkommen mit den 15 Stimmen der Sozia

Deutschen Volksparte

entrums angenommen. Da agen stimmten die Vertreter der | Kassel o Kiel

irtshaftspartei, der

Volkskonservativen, ein Zentrumsabgeordneter enthielt sih der Ï

Stimme.

Im Steuerausshuß des Reichstags wurden untex dem .

Vorsiß des Abg. Dr.

ffen en und kommunistishen Anträge über Zu- | Krefeld «

úläge zux Ein

8000 Mark jährlih und über Zus läge dex Aufsichtsratsmitglieder -.

zur Einkommensteuer

(Soz.) die sozialdemokrati äge ei j ün Magdebur 0z.) die sozialdemokratishen Anträge eingehend begründet hatte, g g zirks bei Waggonladungen -

erklärte Abg. Esser

büros des Vereins deutsher Zeitungsverleger, daß das Zentrum die fommunistishen Anträge ablehwe. Dagegen Habe innerhalb 1 des Zentrums der sozialdemokratishe Antrag übex Zuschläge der | München » « } BeL e l

Aufsichtsratsmitglieder zur Einkommensteuer den geringsten südbayer. Verladestation

Viderstand gefunden.

Zuschlag zux Einkommensteuer für die Einkommen über 8000 Plauen .

Mark wolle, sei aber für das Zentrum unannehmbar. Auch werde Stettin . S E das Zentrum keine Erhöhung der Bermögenssteue: mehr Lten Stuttgart Großhandelspr. waggonw. abwürttbg. Station t[ch

Angesichts der großen

des Umstandes, daß bei der schlechten wirtschaftlihen Lage gegen- | Würzburg Großhandelseinfkau wärtig vielfah große Vermögen ohne Ertrag seien, wäre cine weitere Pecinögemübelastung untragbaxr. Auch müsse jede Er- Le 2 k

irtschaft Has neuerlihes Anziehen der Steuer- Preise für ausländishes Getreide, cif Hamburg ®). shraube vermieden werden.

shütterung der

R im Aus\{hu: ebigen parteipolitis

Tendenz dieser Anträge vorhanden sei. Abg. D aue (Komm.) polemisierte gegen die Sozialdemokraten, weil fie die Western 11 | 94 P1ata fommunistischen E nicht in allen Punkten unterstüßen } (Ver. Staaten) L ITI

wollten. Abg. Wi

Augenbli jede Steuererhöhung für gefä rlih, und set p be M aS Nach der kolossalen Ueberdrehung der Steuer- chraube sei es notwendig, die Kapitalbildung auf das Pfleglichste Anwerkungen: *) Wo mebrere Angaben vorlagen,

gefennzeihnetem Rog

erxe gesamte Ausfuhr nur 10 vH der Produk- edingun tion betrage. Derartige inbernatiónäle Abmachungen hätten uns Marktorte i Handelsbedingung noch nie einen effektiven Erfolg gebraht. Das Genfer Abkommen sei geeignet, das wieder abzubauen, was das Rar Sag gesez der Landwirtschaft bringen solle. Diese

erneute Unruhe in die E bringen. Die vom Ms Aachen . « - ] frei Aachen bei Ladungen von mindestens 10 Grafen von Westarp gesthilderten -

politik und Revision müßten nur unterstrichen werden. Das | Berlin « « « - [ab märk. Station h Genfer Abkommen verhindece die Fnangri*fnahme der Tribut- Lief im Monat März rage. Jm übrigen sollte die Vorlage auch im Auswärtigen Aus- E y ‘frei B lin) Mai 7— chuß behandelt werden, da sie auch pragen der auswärtigen N Politik berühre. Für seine Partei lehne ex das Genfer Ab- Brauns{weig ab braunschw. Station . ._- fommen ab. Abg. Dr. De ssaue v (Zentr.) erklärte, daß er f Bremen!) . N und seine Parteifreunde hier im Ausshuß uur für ihre Person | Breslau . fra{httrei Breslau in vollen Waggonladungen

werde do die Gefahr vermindert, daß die war, erklärte Abg. Esser (Zentr.), daß sih, wenn

ren Staaten, Shugtzölle einzuführen, zu gestimmt würde, das Zentrum der Stimme enthalten werde,

Wenn auch die Aussichten des Genfer Ab- y „E

itt ; Ei C aber noch feine endgültige Stellungnahme bedeuten oll. Darauf

fommens noch umstritten seien, müsse man doch die Stimmung E TA E: Stimmen der Soz aldem rote aten und Rommunisten is j j j j S die Stimmen der Deutschen Vo rtei, der Staatsparte!,

sassen und die Jndustrie der sih steigernden Welle der Schuß- gegen 1 Ee

Preise, welhe das Abkommen ablehnten, auch den Revisions-

edanken bekämpften. Abg. Le p p (D. Landvolk) hielt die Wir-

Ling des Genfer Abkommens f

tstanden sei, aber niht den Weg vorzeitig

on auf Grund der Aussprache für

: -= UyE 4 reine Agitationsanträge. Die Antragsteller sollten klug genug k. Die Verpflichtung, keine Handelsverträge | sein, die völlige Unmöglichkeit der Durchfsührung ihrer ‘Anträge werde immer zu Liner Ergebnislosigkeit bei Ver- | zu erkennen. Sie würden selbst ershrecken, wenn ihre Anträge

qus die Es über diese Anträge im Plenum einzelne Î G l r rteien festzulegen. Abg. Hepp (Landvolk) äußerte sih in Die Borteile, die man von der deutschen | gleihem Sinne wte der Vorredner und lehnte die kommunistischen

L politishe Charakter der Steueranträge mache es für die Volks- gebracht werden R. gs s Dr. | partei zur Selbstverständlichkeit, die Anträge abzulehnen. Abg. ng ( wies darauf hin, daß das Abkommen | Siller (Wirth. P) sprach sich ebenfalls gegen die fkommu- die Aufre{chterhaltung des englishen Zollsystems fördern | niftishen Anträge aus. Abg. Dr. Fische r- Köln (Staatsp.) 1 dean WIL ? E y war der Ansicht, daß die Erklärung des Zentrums im Widerspruch Ausfuhrüberschuß in zue Staaten, a EE E M Ee stehe zu der Erklärung des Reichsfinanzministers, wonach keinerlei n gezeichnet haben, nahezu 3,2 Milliarden Deart, ZeL | Steuererhöhung die Billigung der Regierung finden werde. schastlihen «Fntere}jen stehe das Abkommen r â t fomme nit darauf an, auf welche Weise und wen eine neue Vie Umstellung gu E e DELLLIEE ey Ábs Steuererhöhung treffe. Die Grunderkenntnis müsse sein, daß die Problem organ eher nahmen. 0BDe a wirtshaftlihe Samerung, die Beseitigung der Ae Le entung

Zentrums, der Bayerischen Volkspartei und der Christlichsozialen

S. 3,

als |{ die sozialdemokratishen Anträge auf Erhöhung der Tantiemesteuer

an,

den

für Aufsichtsratsmitglieder und auf Erhöhung der Zuschläge zur Einkommensteuer von 5 auf 19 % bei Einkommen von mehr als 20 000 Reichsmark jährlich angenommen.

Fm Rechtsausshuß des Reichstags wurden unter dem

Vorsiß des Abg. Dr. Landsberg (Soz.) am 12. d. M. zunächst Petitionen behandelt. Verschiedene Petitionen verlangten die Herabseßung, andere wieder Heraufsezung der Pfändungsgrengze s von Lohn und Gehalt. Der Regierungsvertreter war der Ansicht, daß die sich widersprehenden Bestrebungen wohl anr besien bewiesen, daß die gegenwärtig bestehende Pfändungsgrenge die rihtige Mitte innehalte. Die Petitionen wurden der Re- gierung aís Material überwiesen. Es folgte die Beratung eines Gesebentwurfs gegen Waffenmißbrauh. Fn Ergänzung

der | des Geseves uber Schußwaffen und Munition vom 12. April 1928,

auf

\chaf

auch für den Verkehr mit Hieb- und Stoßwaffen. D soll das eine Gefahr für die öffentlice Siherheit und

Die Beratung eines Antrags der Christlih-Sozialen Aenderung der ReihSstimmordnung wurde zuruüd gestellt, da noch die Stellungnahme des Reichsinnenministeriuums abgewartet Aenderung der Strafprozeßordnung und fung des Shnellverfahrens wurde dem rechtsausschuß überwiesen. Hierauf vertagte sich der Aus\schußÿ.

das den Verkehr mit Schußwaffen einheitlich für das ganze Reichs- gebiet regelte, erläßt das neue Geseß einheitliche Vorschriften J

De (oor 5 WeleB Cyr  XIIDNUng

Y bildende Führen von Hieb- und Stoßwaffen in der Oeffentlich- Es keit. und das bewaffnete Auftreten radikaler politisher Trupps

wirksam bekämpfen. Der Ausschuß stimmte dem Geseßenttwwurf zu.

s

werden soll. Ein kommunistisher Antrag auf

Der Volkswirtshaftliße Ausshuß des Reichstags beshäf- Jn | tigte sih am 12. d. M. mit dem Geseßentwurf zur Aenderung des be- | Geseßes

nehmun dent des begründeten den Gesezentwurf und führten dabei insbesondere aus, daß bei de RHOe R Fern der bisher aufsihtsfreie Teil einbezogen werden müsse.

über die privaten VersiherungS8unter- ge n. Ministerialdirektor Reichert und der Prôst- F

eihsaufsihtsamts für Privatversicherungen Kissel

tor allem müßten auch die Bau-

was | sparkassen dem Reichsaufsihtsamt unterstellt werden. Nach dem

Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsver- leger erkannten die Redner der einzelnen Fraktionen fast einhellig die Notwendigkeit des Versihherungsshußes im Juteresse der Ver- des | sicherten an. Die allgemeine Aussprache wurde abgeschlossen, die Einzelberatung wurde dexr nächsten Sitzung vorbehalten.

die Landwirtschaft stehe es fest, daß man Statiftik und Volkswirtschaft.

die Konkurreuz des Auslandes nicht ab-

deE e E Bandiwic E made Getreidepreise an deutschen Börsen und Fruchtmärkten in der Woche vom 2. bis 7. März 1931

1 Umstellungsprozeß durch und werde zum für 1000 kg in Reichsmark.

n sie den Zollschuy verliere bzw. wenn der (E IE

aae M n Ip ——————————

tlichen Jutevesse aus, und da müsse be-

*) Notie- rungen für Brot- getreide

kg je hl

Noggen Weizen

kg Sommer-{ Winter- NM je hl RM | Brau- * Futter-+}

oppelpolitik müsse

usammenhänge zwischen Zo Bamberg - - Großhandelseinkaufspreise ab fränk, Station

Suli ab Bremen oder Unterweserbafen Bors

würden, da seine Fraktion zu dem vor- | Chemnig « Frachtlage Chemniy in Ladungen von 200 och nicht Stellung genommen habe. bis ‘300 Ztr... « « ttev (Auswärtiges Amt) erklärte auf eine | Dortmund Großhandelsverkaufspr. waggonfrei Dort- mmen, wenn es am 1. April nicht in Kraft mund in Ladungen von 194 . « + - - zum 1. Oktober geaen n und daß die | Dresden « waggonfrei äG\.Versandst. b. Bez. v. mind. 104

prochen hatten, | Duisburg trei Waggon Duisburg . ..++.«--

° x » S DOUIOUE v nj Erfurt ab thüring. Vollbahnstation bei Abnahme

waggonfrei Essen bei Waggonladungen s Fra(tlage Frankfurt a. M. ohne E as ab ee E ¿ tradhtfrei Gleiwig . -= «eo o netto, frei Halle bei Abnahme v. mindestens 15 &

S

übertriebenen Hoffnungen ht Gleis Í alle

frahtfrei Hamburg . = - - - -

frei Fahrzeug Hamburg, unverzollt?)

ab hannovershe Station » » -

ab Bremen, unverzollt) .- « -. «_. «

waggonweise Frachtlage Karlsruhe ohne Sack

Frachtlage Kassel ohne Sack . . - --

ab holt. Station bei waggonweisem Bezug

Frachtlage Köln . . -

» e verzollt _| loco ‘Königsberg mo ab niederrhein. Station prompt frachtfrei Leipzig

l démokraten, der ü i, Kommunisten und 2 Stimmen des | Karlsruhe

Bayer. fspartei, des Landvoklks, der

- Köln

e aao S S Mm! E Wck ck66

eubauer (Komm.) am 12. März die Königsberg i.

kommensteuer bei Einkommen über | Leipzig - -

. * . . . . -

ab Liegniß L netto, ab Stationen des Magdeburger Be-

T E E E R Me es

weiterberaten. Nachdem Abg. Dr. Herb Liegniß . » (Fete) zuy deux Dociihe ae, Paten" Mains « + » Großhandelseinftandspreise loco Mainz. L

Mannheim . T netto, waggonfrei Mannheim ohne Sack . - ° Großhandelseinkautepretise waggonweise ab

i Nürnber . J Großhandelseinkfspr. ab nordbayer. Station Der sozialdemokratishe Antrag, der etnen g E Uaggante. 5 Ui: S eetión waggonfrei Stettin ohne Salt

Not der Landwirt]chaft und in Anbetracht Wo1ms . . f babnirei Worms

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fränk. Verladestation « «a.

an dürfe aber nicht überseheu, daß wie im Plenum des F e s bei den

66/67 67/72 70/71

72/73

70,5 718)

70/71

70 70/71

mer

71/72

Weizen

142,5 | 73 | 2825 207,5 | 210,0 | 172,59 1760 | 73/77 | 283,5 | 2076+ | | 15,0

1682 | 75/76 | 291,7 | 2142+ | 201,75) | 151,5 1868 | | 202,8 ¿4 T 607 1038 1 4 69 ¿t 4 1698 1953 | | 306,7 A S 172,0 | 76/76 | 2920 | 2100 195,0 | 1620 1735 | 74 12873 [215,0 f } 157,0

17659) 75 | 303,0 } 232,9 215,0 162,5

j 176,3 10} 73/74 | 290,010) | 182,51) 173,9 65 | 297,95 | 225,0 13;] 200,0 158,0 2 ite L E » 79

| dus L a U ae s | 206,341) 165,0 | 276,0 2A | 165,0 |

192,5 3025 1213,17 170,0 290,0 | 220,0 Le 164,0 2810 |225,041%)| 170,04 176,5 2970 1 220,0{17;} 192,51) 171,5 2986 | 212,0 S

174,0 O E

203,8 308,8 19} 226,3 F 180,0 295,0 a

145,0 | 280,0 | 210,0 173,0 z J ans 146/3 2) 295,0 21] 210,0 | 203,8

-— 204,441) 1768 2922 2) 197,6 e 137,5 29 2 -— 1770 i 76/77 | 296/0 } 217,5 + | 200,0 2) 2 T1372 | 2800 A 165,0 74 | 282,5 |220,044)| 170,0

187,5 6)

172,5 | 76/77 | 295,0 |215,0f%)| 198,0 %) 195,0 2) 74 | 305,0 | 212,5 + | 185,04%) 199,4 —- [3088 L S4 | 20S! 180,0 “T B6D 1206,04] 193,05) 177,0 76 [2850 | 211,0 + | 190,0 %®) 164;0 74 | 2775 ] 195,0 + | 180,0} 1749 | 75/76 | 294,7 | 225,8 { | 206,7 ®) “4 | 287,5 9) 2175 |

191,3 129818 1205,043)| 195,0}

182,5 73/74 | 287, 213,5 } 1-195,0 ®)

Gerste Düfér

1

n Verhältnissen eine feste ehr it für die Roggen x Neubauer Manitoba (Kanada)

IV

Hardwinter IL Rolsafs | Barusso L Plata Donau | La Plata

(Ver. Staaten) (Argentinien)

(russ)

n

u h (Staatsp.) hielt im gegenwärtigen N féhrlic i fie auch noch K s 121,5 | 119,5 S

zu behandeln und Ruhe und Vertrauen zu einer wirtschaftlih | g 0 180 RM. Ermäßigter Zoll bei Abnahme von tragbaren Steuergesezgebung wieder aufkommen zu lassen. Das o Tiléroaii tür E (im Verschiffungthaten) im laufenden

elte ebenfalls en die von den Sozialdemokraten beantragte ; 6 ; 7) Gute: Erhe quf E E i x Industriegerste. ) Pommerscher Weißhater. ?) Gute; f ) m UCTHE K Áussichtsratssteuer, die einer Diffamierung der | F Sä@hsither; Sandroggen 183,5. *°) Westfäliher. ") Ofitfriesicher. É 12) S 2000. Tate 940.05 Sommengerste

öhung der Aufsichtsxatstätigkeit kritisierte die kommun daß sie vom wirtschaf seien. Auf die vom

leihfäme. - Abg. „Dr. Föhr (HZentr.) | 1 Ost)eehater. *) Ausländische Futtergerste verschiedener Herfun|t. fischen Anträge im einzelnen und dit dar, Duritkeültqualilät 190,0. ") Gute 235,0. 18) Induftriegerste 1 i

ichen Standpunkt praktisch undurhführbar | 2, Nheinischexr. 2) Notierungen vom A S D T. S

Redner bereits in einer früheren Sihung | 910,0 2) Mittlere; aufe 230,0. %) Futter- und JIndustriegerste 195,0. vorgebrachten sachlichen Einwände seien die Antragsteller über- e E S ol n res _ S beinbessis{e; Pfälzer 220,0. aupt nicht eingegangen und hätten au nicht versutht: irgend- ) Industriegerste. ) Württembergi|er. ) Rheinhessishe; Ptälz y

welche Verbesserungen in ihren Anträgen vorzunehmen. Abg. Berlin, den 12. März 1931,

H

97,7 | 97,5 78,1 | 79,3 | 66,5

sind aus diesen Durchschnitte gebildet worden. 1) Angebotspreise.

aen oder von Kartoffelflockden 60 RM ije Tonne.

Monat. #) Rheinischer; pommerscher 191,3. *) Futter- und

%2) Auch für Futter- und Industriegerste. *) L. Qualität ;

einste 245,0; mittlere Sommergerste 203,0. 8) Auch für Sandroggen.

18) Beregnet ; unberegnet 172,3. Gute;

97.5. 19) Süddeutsher. %®) Geringere (Sortier-)- Gerste.

11. Qualität 2) Rheinhe|\si\her. *) índustriegerste 187,9

Statistishes Reichsamt. J. V,: Dr. Plagtzer.

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