1931 / 63 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Neichs8- und Staatsanzeiger Nr. 63 vom 16, März 1931,

S. 4.

s{chlechten Gemeindefinanzen könne in der politik des Reichstags und der Reichsregierung von neuent ein großes Loh gerissen werden. Der verlangte dann Erweiterung der Wohnungsbautätigkeit, indem genügende Gelder hierfür bereitgestellt werden müßten. Abg. Er jîing (Zentr.) hielt es für falsch, von den Eingängen der lebten zwei Monate auf das ganze nächste Jahr zu schließen. Die Gefahrenquelle liege auch niht so sehr im Reichsetat, viel- mehr lägen die Schwierigkeiten zum großen Teile bei den Ge- meinden. Man solle den Etat niht umgestalten, sondern bei den jeßigen Ansäben bleiben. Die beantragte Ermächtigung für die Reichsregierung, bei Verringerung der Einnahmen Abstriche vor- gunehmen,- biete den nötigen Ausgleih. Abg. Dr. Fischer {D. Staatsp.) wandte sih gegen den Vorwurf der Wirtschafts- partei, daß hier Vogel-Strauß-Politik getrieben werde, Wer so etwas sage, sollte auch entsprehende Vorschläge machen, wie man die Schwierigkeiten beheben könne. Der Finanzminister habe offen die Lage dargelegt, wie sie sich nah der bisherigen Ein- nahmeentwicklung ergebe. Er glaube, daß etwas anderes, als er vorgesehen habe, hier auch nicht vorgeschlagen werden könne. Auf verschiedene Anfragen erklärte Staatssekretär Schäffer vom Reichsfinanzministerium, daß in den in Frage kommenden Ministerien der Länder und des Reihs Beratungen darüber statt- finden, auf welche Weise die Schwierigkeiten der Gemeinden ge- mildert werden könnten. Etwas näheres lasse sich heute noh nicht sagen. Fn der Abstimmung wurde zunächst der Etat der allgemeinen Finanzverwaltung angenommen. Dabei fand folgende sozialdemokratishe Entshließung Annahme: Beim Abschluß der Verträge über die Fortzahlung der Polizeikostenzushüsse ist dafür zu sorgen, daß kein Anspruch auf Zahlung an solhe Länder gewährt wird, die Angehörige von Parteien, die mit oder ohne ausdrückliche Billigung ihrer obersten Führung den gewaltsamen Umsturz propagieren, in die Schuß- polizei aufnehmen oder zu Vorgeseßten der Schubpolizei machen. Ministerialrat Dr. Olsch er (Reichsfinanzministerium) er- läuterte auf Anfrage des Abgeordneten Torglerx (Komm.) die Abseßung der 12 Millionen Reihsmark bei den Personal- und Sachausgaben infolge Lohn- und Preissenkung. Der Etats- entwurf sei im Sommer 1930 aufgestellt worden. Damals habe die Lohn- und Preissenkung, wie sie inzwishen eingetreten sei, naturgemäß noch niht berücksihtigt werden können. Dies solle jeßt nahgeholt werden bei den Bauunterhaltungskosten, den Kosten für die Beseitigung der Dienstgebäude usw. Auch seien bei den sählichen Ausgaben in großem Umfange Personalkosten für von der Privatwirtschaft entlohnte Arbeiter enthalten. Hier jei inzwishen zum Teil ein Lohnabbau erfolgt, dem durch Herab- seßung dieser Ausgaben total Rehnung getragen werden müsse. Auf die Verhandlungen über eine Lohnherabseßung derx Reichs- arbeiter und der Arbeiter der Reihspost habe diese Aenderung der Ausgabetitel keinen Einfluß. Bei der Position über die Unterstüßung der durch die Tabaksteuernovelle arbeitslos ge- wordenen Zigarettenarbeiter wurde von verschiedenen Fraktionen auf verschiedene Klagen aus den Kreisen dex Arbeiter- haft über die Art der Gewährung und Auszahlung hingewiesen. Vom Reichsfinanzministerium wurde darauf hin- gewiesen, daß jeder konkreten Beshwerde im Benehmen mit dem Arbeitsministerium nahgegangen werde. Bei dexr Ab- stimmung über die Einnahmen -erklärte die Wirtschafts- partei, gegen alle _Einnahmeansäße aus Besißz- und Ver- kehrssteuern, Zöllen und Verbrauchsabgaben stimmen zu wollen, da nach ihrer Ansiht die Anjäße zu hoh seien. Es folgte dann die Beratung der bei der Debatte über das Haushaltsgeseh zurütgestellten Punkte. Es handelte sich dabei zunächst um den obenerwähnten, von der Volkspartei, dem Zentrum, der Wirtschaftspartei und dem Christlich-sozialen Volks- dienst gemeinsam gestellten Antrag, der Regierung eine Spar- ermächtigung zu erteilen. Abg. Heinig (Soz.) fragte, wie sih die Antragsteller die praktishe Durhführung des Antrags vorstellten. 90 vH aller Ausgaben des Reiches seien geseblich fest gebunden. Niemand habe bisher gesagt, wo die Abstrihe vor- genommen werden sollen. Fm übrigen müsse man sih vergegen- wärtigen, daß eine Regierung, die gar niht die jeßige zu sein brauche, die Positionen, an denen Kürzungen vorgenommen werden, ganz nah ihrem Belieben aussuhen könnte, wenn der Antrag angenommen werden würde. Abg. Dr. Cremer (D. Vp.) erklärte, daß die Erteilung einer Ermächtigung an die Regierung eine Frage des Vertrauens sei. Trobdem sei fie heute der einzig möglihe Weg, da es praktischer sei, jeßt den Etat nicht umzugestalten, sondern die Frage offen zu lassen, wann und wo die Abstriche gemacht werden sollen. Die Frage nah neuen Ein- nahmen sei für seine Partei undiskutabel. Die Ermächtigung besage, daß der Reichstag fest entschlossen sei, im neuen Etatsjahr kein Defizit aufkommen zu lassen. Für die Deutsche Volkspartei sei die Annahme des Etats abhängig von der Annahme des Antrages. Reichsfinanzminister Dr. Dietrich erklärte, daß ex immer den Standpunkt vertreten habe, daß der Reichsfinanzministex nicht gebunden, sondern nur ermäthtigt sei, die Ausgaben in dem be- [chlossenen Ausmaß auszuführen. Fnfolgedessen würde ex im Sinne des Antrags handeln, auch wenn ein solcher nicht bestehen würde. Es bestehe aber für ihn nux die formalrechtlihe Frage, ob eine solche Ermächtigung noh einmal besonders in das Geseh aufgenommen iverden soll, Die En darüber überlasse ex dem Ausschuß, =— Abg, Törglér (Xomni.) e entschiedené Bedenken gegen den Antrag. Nach weiterer Aussprache wurde der Antrag zurück- gestellt, damit die einzelnen Fraktionen Gelegenheit hätten, noch einmal im internen Kreise eine Stellungnahme zu ihm herbei- zuführen. Dann wurden verschiedene Anträge beraten, welche eine Erleichterung bei der Beförderung von Beamten bringen Jonen, Diese Anträge wurden zur Feststellung ihrer finanziellen uswirkung vertagt. Nachdem der Ausschuß noch mehrere Berichte des Unterausschusses entgegengenommen hatte, wurden die Verhandlungen abgebrochen. Nächste Sizung am 14, März. Zur Beratung steht der Ergänzungshaushalt.

Jm Haushaltsausschuß des Reichstags wurde am 14. d. M,

der Ergänzungsetat beraten. Bei den Mehranforderungen ür das Statistishe Reihsamt wurde, nah dem Bericht 3 eten Mie es Vereins deutscher Zeitungsverleger, ein von mehreren Mittelparteien gestellter Antrag angenommen, der eine Aenderung des bd ci dip bei der Ein- und Ausfuhrstatistik verlangt. Es soll nämlich zunächst die Bestimmung des § 15 Abs. 4 des Geseßes vom 27. März 1928 der Erfüllung näher- De u werden, wonach die statistishen Gebühren dazu Pesetimint ind, die Kosten der Statistik des Warenverkaufs mit dem Ausland zu deckden. - Nah den Angaben der Reichsfinanzverwaltung sind die entstehenden Kosten bei der Zollverwaltung 4,5 Millionen, beim Statistischen Reihsamt 2,9 Millionen, zusammen 7,44 Mil- lionen. Dagegen ist der Ertrag der statistishen Gebühr im Fahre 1930 3,6 Millionen, also geringer als die Hälfte der entstehenden Kosten. Die dur{hschnittlihe Höhe dex statistishen Gebühr ist jeßt 1,5 pro Mille, d. h. auf 100 RM Ein- oder Ausfuhr kommen 1,5 Dl, alle übrigen Kosten werden darauf bezahlt. Die jebige Staffelung richtet si L shematisch nach dem Gewicht. Die Erfahrungen haben gelehrt, daß eine gewisse Berücksichtigung der Werte. bei der Lag 195) Gebühr zur Vermeidun von Un- gerehtigkeiten [uE ie Güter geringen Wertes und großen Ge- wichtes notwendig ist. Bei der Neustaffelung kann ohne die ge- ringste fühlbare Last die Einnahme ohne Schwierigkeit um 2 Mil- lionen gesteigert werden. § 16 enthält eine Lüde, die ausgefüllt werden soll und dur die es bisher möglich war, über Hamburger, Bremer und Lübecker Zwischenlager Mineralöl gebührenfrei ein- a bar d Der Mehreingang soll vor allen Dingen zur Aufrecht- erhaltung der gefährdeten Arbeiten des Statistishen Reihsamts dreijähriger Turnus der Finanz- und Steuerstatistik und ihrer Ee Ine insbesondere auch mit Rücksiht auf die Éin- heitsbewertung) Verwendung finden. Ferner soll durch eine

Redner |

Sanierungs- j gangenheit Rechnung getagen werden. Abg. Dr. Cremer

(D. Vp.) wünschte, daß die Angestellten beim Statistishen Reichs- amt in ihrem Arbeitsverhältnis gehalten werden. Ferner er- ivartete er, daß bei etivaigen Abstrichen am Etat keine Kürzungen auf Kosten der Statistik erzielt werden, da die Statistik die Grundlage für die Beurteilung der Kürzungsmöglichkeiten biete. Beim ErgänzungSsetat des Reichsarbeits- ministeriums wurde der vom Reichsrat beschlossene Ab- stvih in Höhe von 5 Millionen Reihsmark bei den Verjorgungs- ehörden Gegenstand lebhafter Diskussion. Vom Reichsarbeits- inisterium wurde auf die Bedenklichkeit der Durhhaltung des 5 - Millionen - Abstrihes bei den Versorgungsdienststellen hin- gewiesen. Redner - verschiedener Fraktionen stellten sich auf den Standpunkt, daß es Sache der Reichsregierung gewesen wäre, eine Doppelvorlage einzubringen. Nachdem das aber nit ge- schehen sei, sei dieser Abstrich Gegenstand der Regierungsvorlage, gegen den ein Regierungsvertreter im Reichstag - niht auftreten könne, Abg. Roßmann (Soz.) verlangte eine Verteilung der Abstrihe des Reichsrats auf samtliche Ministerien unter Ver- meidung einer einseitigen elastung des Reichsarbeitsmini- steriums. Bei der Beratung des Ergänzungsetats des Reichsfinanzministeriums wurde es als ein in der heutigen Notzeit auf die Dauer unerträglicher Zustand bezeichnet, daß in immer zunehmendem Maße deutshe Pensionsempfänger ihren Wohnsiy im Ausland nähmen und die vom deutschen Volke unter shweren Opfern aufgebrahten Summen dauernd ins Aus- land brähten. Es wurden Fälle angeführt, in welchen Pensions- bezieher im Ausland ‘ihren deutshen Heimatstaat durch herab- wUrdigende Aeußerungen diskreditierten, in manchen Fällen hätten sie sogar eine fremde Staatsangehörigkeit angenommen. Vom Reichsfinanzministerium wurde zugesagt, diese Dinge zu prüfen, Fm übrigen wurde der Ergänzungshaushalt ohne wesentlihe Aenderungen angenommen. Damit sind die gesamten Etasverhandlungen im Haushaltsausschuß mit Ausnahme der Frage der Einsparungsermächtigung, die noch in der nächsten Woche bereinigt werden soll, beendet.

Der Volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstages be-

(Soz.) am 14. d. M. mit Aenderungen des Geseßes über die privaten Versicherungs unternehmungen. Die Beratung wird noch mehrere Sißungen in Anspruch nehmen. Beschlüsse wurden in der Sißung nicht gefaßt.

__ Der Vorläufige Reichswirtshaftsrat verabschiedete am 13, d. M. das von dem zuständigen Arbeitsausshuß erstattete Gutachten zu den Geseventwürfen über das Osthilfeprogram m, Darin wird nach dem Nachrichten- büro des Vereins deutscher Zeitungsverleger u. a. em jen, bei den Umschuldungsmaßnahmen mit aller gebotenen 2 orsicht vorzugehen und nur solche Betriebe umzuschulden, bei denen die Gewähr besteht, daß ste nah der Umschuldung eine gesunde Wirt- schaftsgrundlage erhalten, Es wird betont, daß im Zusammen- hang mit der Umschuldung die Siedlung im Osten nicht nur weit- gehend gefördert, sondern daß auch für die Siedlung ausreihen- des geeignetes Land zu Preisen zur Verfügung gestellt werden muß, die in einem richtigen Verhältnis zu dem Ertragswert g und ein Weiterkommen des Siedlers ermöglichen. Wenn auf der einen Seite die Hilfsmaßnahmen unter Berüksichtigung der individuellen Verhältnisse der einzelnen Teile des Ostens so umfassend wie möglich und auch geeignet Ie müßten, die Ver- kehrsverhältnisse, insbesondere auf dem Gebiete der Kleinbahnen, und die Befriedigung kultureller Bedürfnisse zu verbessern, so müßte auf der anderen Seite auf die Notwendigkeit der Her- stellung einer ausreihenden und gunen Rentabilität der östlihen Landwirtschaft besonderer Nachdruck gelegt werden. Ohne die Wiedergewinnung der Rentabilität würden alle Hilfs- maßnahmen zwecklos bleiben; deshalb sei es erforderlich, daß neben den auf der Grundlage eines allgemeinen Agrar- programms für das gesamte Reih durchzuführenden Maß- nahmen, insbesondere in den Ostgebieten nah einheitlichen Ge- sihtspunkten die Absaßorganisationen der Landwirtschaft derartig durchgebildet würden, daß damit eine Gesundung und eine aus- reichende Rentabilität der östlichen Landwirtschaft in allen vor- handenen Betriebsgrößen gefunden werden könne. Es käme nicht nur darauf an, die landwirtschaftlihen Betriebe zu entschulden und auf eine bessere Grundlage zu stellen, die Ümschuldungêmaß- nahmen müßten vielmehr in threr Gesamtlage wie in der Einzel- durchführung auch die Gewähr dafür bieten, daß die im Osten bodenständigen gewerblichen Betriebe, die mit der Landwirtschaft, er sorgung mit Bedarfsgütern und der Abnahme ihrer reugu ne in threr Existenz aufs engste ver- bunden sind, funktionsfähig erhalten würden, Die Einteilung des O sbili in verschiedene Klassen von Notstandsgebieten, wie es das Osthilfegeseb VELIEIE, dürfte niht dazu führen, einzelne Teile über Gebühr anderen benachbarten Teilen vorzuziehen; es müsse vielmehr durch eine entsprehende Staffelung, insbesondere auf dem Gebiete der Frachtenerleihterung und dex Steuerentlastung, Vorsorge dafür getroffen werden, daß alle Notstandsgebiete in einem ausreihenden Umfang an den vorgesehenen Erleichte- rungen und Entlastungen teilnehmen könnten, Zum Schluß wird die rar ausgesprochen, daß bei der praktischen Durch- führung des vil programms für den Osten . die amtlichen Stellen und die beteiligten Wirtschaftskreise und ihre Ver- tretungen verständnisvoll und mit der erforderlihen Sachlichkeit Ä Me T ean, um insbesondere in den national gan

eilen so schnell wie m die erforderlichen Grundlagen e einen wirtshaftlihen und bevölkerungspolitishen Wiederaufbau

zu schaffen.

Nr. 10 des Reichsministerialblatts (Zentralblatt [5e das Deutsche Reich (Ta neen vom Reichsministerium es JFnnern, vom 13, März 1931 hat folgenden Fnhalt: 1. Konsulatwesen: Ernennung, Exeguaturerteilungen, Erlöschen von Exequaturerteilungen. 2. euer einungen: Handbuch über den R Staat 1931, 3, Statistik: Bekanntmachung über das Statistishe Warenverzeichnis. 4, Steuer- und Zollwesen: Ver- orduung über Aenderung des Warenverzeichnisses zum Zolltarif. Beilage: Allgemeine Verwaltungssachen: Verzeihnis derx Garten- bau- usw. Anlagen, die regelmäßigen Untersuhungen gemäß der «Fnternationalen Reblauskonvention unterliegen,

Handel und Gewerbe.

Berlin, den 16. März 1931.

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 14. März 1931: Ruhrrevier: Gestellt 19 546 Wagen, Am 15, März 1931: Ruhrrevier: Gestellt 2608 Wagen.

Speisefette. Beriht der Firma Gebr. Gaufe, Berlin, vom 14. März 1931. Butter: Die Notierungen blieben am 12. d. M. in Kopenhagen und Malmö unverändert. Auch Berlin blieb am 12, d. M, unverändert, während Hamburg am gleithen Tage um 4 4 tür den Zentner zurückging. Infolge der unglinstigen Träns- portverbältnisse waren die Zufubren in den leßten Tagen nicht jehr reihlich. Die Konsumnachfrage ist weiterhin schwach. Die Ver- kaufépreise des Großhandels fiad heute in !/;-Zentner-Tonnen tür

andere Gliederung der Erhebungen den Erfahrungen der Ver- | das Pfund: Jnlandsöbutter Ta Qualität 1,60 bis 1,65 , Ila

Qualität 1,54 bis 1,56 4, Auslandsbutter: dänische 1,79 fleinere Packungen ent'prehender Aufihlag. Marg ara

Nachtrage. Schmalz:

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n 1z: Der Markt hat |eine feste balten und die Preije weisen kaum Veränderungen auf. 9) nabfage ist sehr ruhig.

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Not!erungev sind.

Western1chmalz 57,00 46, amerikanisches Purelard in Kisten 592

Berliner Bratenschmalz 58,00 Æ, deut)}ches S

Liejenshmalz 60,00 .4.

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Telegraphische Auszahlung.

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Buenos-Aires . Canada Fh1anbul . VAR o R tem New Vork .…. Nio de Janeiro T e Amsterdam- otterdam . E 4A 9 Brüssel u. Ant- werpen , « Bucarest. » « Budapest Pla. elsingfors alien aa tig vie ¿ aunas, Kowno

Kopenhagen

Sea | : Lissabon und schäftigte sich unter dem Vorsiß des Abg. Simon - Franken !

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100 Gulden 100 Dram.

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100 Dinar 100 Litas

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100 Schilling

16. März

Geld 1,459 4,195

2,076 20,90 20,385

4,1965 4,2045

0,344 3,197

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98,475

2,497 73,17 81,47 10,56 21,99

7,367 41,90 112,21

18,83 112,24

16,416

12,434

92,03 80,73 80,73 3,042 45,10

112,35

111,74 98,98

Brief 1,463 4,203

2,080 20,94 20,425

0.346 3,203

168,50 9,45

58,595

2'501 73/31 81/63 10/58 22,03

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18,87 112,46

16,456

12,454

92,21 80,89 80,89 3,048 45,20

112,57

111,96 99,10

Ausländishe Geldjorten und Banknoten |

14. Mir, 1,457 Ld 4,195 L

„0 9 j 20,90 9 20,384 UA 4,1965 4 0,343 036 3,167 n

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58,48 2,497 73,17 81,44 10,56 21,99 7,367 41,90 41 112,21 128

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112,39 114

111,74 1114 98,98 591

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Nah dem Geschäftsbericht der Braunkohlen- 11! Briketwerke Roddergrube für 1930

2242984 t um 295 417 t auf

in Brühl

der Kohlenabsa

auf 10,3 v

in großem

übershuß d G S ieeian sind abzuse

Aktienkapital 5

Aufsichtérats 256 950 RM, ‘Z 150 000 RM, Vortrag auf neue Rehnung bleiben 62 064

j : . . B ilage.) (Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten eil A

100 Kr.

100 Gulden 100 estn. Kr. 100 finnl. 100 Fres. 100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Latts 100 Litas 100 Kr.

100 Schilling 100Schilling

100 Lei 100 Lei 100 Kr. 100 Frcs. 100 Frs. 100 Peseten

100 Kr.

100 Kr.,

100 Pengö E:

verminderte geringerer Abnahme des R, W. 031128 4, h, 4, üm Ll vH:; 13728 118 t gegenüber 15 310 712 t in 1929 weniger als im Vorjahre. rheinishen Braunkohlenreviers war die Gesells 59,4 vH (i. V. mit 59,8 vH) (i, V. 18,8 vH) beteiligt. Umfange

gin

Jnfol rifetts auf

Lagerbestand betrug am 31. Dezember es

t S z1 R tsjahrs 1930 beläuft sih auf 9 708 irna

des M igu Verfügny

16. März

Geld 20,52

4,224

4,189 4,18

_—

20,345

20,34 1,925

58,28

112,03 81/29

16,406 167,86 22,04 22,06 7,31

112,08 58.78 58/92

2,479 2,43 112,08

80,58 45,21

12,395 12,39

an dem Brikettabsa e des s{lechten Absaßes ml Lager genommen werde! g 930 75 880 t. Ver

uweisung an

Brief 20,60

4,244

4,209 4,20

20,425

20,42 1,945

98,92

112,47 8161

16,466 168/54 22,12 22/14 733

112,52 59.02 59,16

2,495 2,45 112,52

80,90 45/39

12,455 12,45

Aktienge

der Brikettabsayß in 19 947 667 t, also um 13,2 vH, zl auptsache ino

in der

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E =— von 7 899

Die Gesamtförderung beil E 15825 t

dem Kohlenabsa

aft in 1

An

n und dem Abschreibungs- rungsfonds zuzuführen 3995608 RM. Zuzüglich trags aus 1929 von 151 592 RM f 9 S ie med n 3 es nteressengemein|chastsvertra fälischen Elettrizitätswerk A.-G. Ti Essen auf 18 000

00 000 RM, sabungsgemäß

tehen somit zur Í v Bividende auf 8s mit dem \

erx Gewinnan

die Wohlfahrts R

14, Min Geld Bi

4,235

4,189 4,18 49

0,315 038 20,35% 28 90/345 N 58,28 58

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(fi (l

16,402 164 167,86 1684 22,04 21 22,09 2 781 1

2,477 M 112,15 113!

80,58 809 45,11 49

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Verantwortlih für Schriftleitung und Verlag:

Direktor Mengering in Berlin. Druck derx Preußischen Druckerei und Verlags-Aktienge

(einschließl. Börsenbeilage und zwei Zentralhandelsregisterbeila

Berlin, Wilhelmstraße 832. tFünf Beilagen

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Erste Beilage

F

n Deutschen ReichSanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Nr. 63.

Berlin, Montag, den 16. März

Nichtamtliches.

(Fortsezung aus dem Hauptblatt.) Statistik und Volkswirtschaft.

Vorläufige Uebersicht der Unfälle !) im preußischen Bergbau im 4. Vierteljahr 1930.

M j

Nach Bergbauzweigen

Nach

Oberberagaamté

| Zusammen Sonstiger | in Preußen Bergbau h :

(Erdôl- bergbau

Braunkohlen- bergbau

Steinfkoblen-

bergbau Erzbergbau

Salzbergbau Breslau

|

j | |

davon tödlih davon töôdlich davon tôdlih inégetamt insgesamt davon tôdlih in8ge)amt

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Dortmund

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} Durch Steinfall R E ») Durch Gewinnungswerkzeuge und

anaschinen &n Haupt]chachien . S @

n Vereinen Blindschähten und Strecken im Eintallen . « « ) In söhligen Streden.

\ Im Abbau - ; b Dur Sprengstoffe und Zündmittel : F) Dur Gase und Kohlenstaub . . . Î j) Durch Grubeubrand E i ) Auf sonstige Weise ¿

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Il. Gruppe: In Tagebauen. z) Durh Steinfall . « ¿ d, Bei der Gewinnung « ) Bei der Schießarbeit . 1) Bei der Förderung «+ e) Beim Kippbetriebe . «

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j) Auf sonstige Weise. . Es Summe [1]. Gruppe . -

IIl. Gruppe: Uebertag e. a) An der Hängebank einschl. Schacht- gerüst und Fördermaschine b) Bei der Aufbereitung L c) In Brikett)abriken, Kokereien, Schwelereien, Nöstbetrieben u. dgl. 1) Bei der Förderung und Verladung e) Beim Dampfkesselbetrieb . L f) Bei der Krafterzeugung und -über- tragung.

642

| | | |

626

498 341

477 547 138

40 1 334

11 26

157 165 40

464 243

298 311 89

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2377 4 641 179 3375

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29 21 838

18884| 4952 1617| 16 880

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Summe 4. Vierteljahr 1930 . .

3. 1930 . D 1930 . 1, 1980 +2 4, 1929 3. 1920; «

23 800 29 291 29 266 31 829 34 303 30 957 31 729

106 108 113 188 267

j} 7L 63 74 89 46

284 332 441 405 424 381 4952

15 22 21 22 24

317 186 223 261 288

20 672 1 730 22 007 1 675 25 115 2138 27 479 2 425 1/243

29 658 2 609 1 299 )

2e I. 26 364| 192 2 409| 34 1178} 8 50 175 L 1929... 26 880} 243 3 048| 30 1164| 11 50 1311 5

Bemerkung: Am 21. Oktober 1930 sind durch das Explosionsunglück auf Grube Anna IT 271 Bergleute zu Tode gekommen.

1 l 7 937} G6 1 106} 12

1 385 4 G

1593| 13 1590| 18 2055| 18 2 201| 24 2 378| 18 2 204| 23 2 583| 31

Vorläufige Uebersicht der Unfälle!) im preußischen Steinkohlenbergbau im 4. Vierteljahr 1930.

Ir L, RBSSE: M

S A ‘A BRER S 5:

Löbejün und

Niederfachsen Westfalen

Oberschlesien Niederschlefien

mit einer

Arbeits-

unfähigfeit

von mehr als

4 Wochen

mit einer

Arbeits-

unfähigfkeit

von mehr als

4 Wochen

mit einer

Arbeits-

un fähigkeit

von mehr als

4 Wochen

mit einer

Arbeits-

unfähigkeit

von mehr als

4 Wochen

ins«

ges famt

ins» ge- samt

ins- ge» samt

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ge-

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Linker Niederrhein

mit einer

Arbeits-

unfähigkeit

von mehr als

4 Wochen

tns-

ges samt

Aach

en

mit einer Arbeits- unfähigkeit von mehr als 4 Wochen

ins ge- samt

Summe

f mit einer Arbeits- untähigteit von mehr alé 4 Wochen

L.)

l, Gruppe: Unterxrtage. a) Durch Steinfall C s b) Did Gewinnungswerkzeuge und

ema!chinen S e) In Hauptschächten E d) In kleinen Blind!chächten

Streckten im Einfallen . . e) Jn jöhligen Strecken f) Jm Abbau 913 g) Durch Sprengstoffe und Zündmittel 11 k) Durh Gase und Kohlensiaub . - 1 i) Durh Grubenbrand , «. e. o o E

1 224

81 11 118 6

302 22 1 466

2611

189 7 299

13 693 27 | 3 458 6 | 2334 989 20 11 4 _—— 6 4 3 344 172

64 28

5 iat a 13 E

27 115 80 1

©

210 9

J

32 87

499 1 059

L]

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25

3

L T E e A

99 247

1 21 3 18

8 89 39 580 34 t

11

11

5613| 24

99

d 8

38 229 193

L 173 4

3951

267 426

1435 5 742 3715

359

14]

518| 247!

L!

404i i

k) Auf jonstige Weise «e 12

umme I. Gruppe: Untertage .. 2902 E, Ge aa 377

446

4 367 84 | 9918 56

E 17 | 1466 615

65 18}

A T

dD _— C

Ea L

1913 290

2 163

151 16

749 117

862

2 377]

16 507| 405i 47.

F F H

373 11 384| 129 4 982 902

Ne D e

167

18 884| 452

Summe 4, Vierteljahr 1930 . 3279|

1930 4183 1930 5 027 1930 4 801 1929 9751 1929 5 969 1929 5 754

616) 643 676 632 701 646 668

111 128 166 192 Ls7 138 162

12 295 4 374 12 791 4 567 15 847 5 425 17 278 5 906 19 049 5 586 16 528 5 231 17 089 5 602

62 71 82 84 93 85 105

473 423 509 563 529 506 569

88: 946 1049 1184 987 990 1 006

DO DO G2 S 3 A —I D Co

o N RANIOMNE

24 29

1 689 1 691 1 696 1 644 1 617 1 484 1 493

120 201 230 224 208 212 239

994 567 994 627 996 542 539

20 672 22 007 25 115 27 479 29 658 26 364 26 880

3317| 186] 223! 261

288) 192} 243)

e: © 14929 5 442

Auf 1000 Mann:

39 7 11 Gruppe: Untertage - «

0,6 12,5

19,3 03

94

52,4 21/4

D |

0,5

23:1 0,8 90

\ 25,5 01

88,3 e 92

17,8 39,2 9,3

100,7 42,1

13,4 36

39,2 19,7

602 23.9

do ch1 5

v Vebertage - « 319

D ck

15,4 0,3 16,4 | 44,1| 0,5 19,3

10 6 86,7

34,6

Hu G)

lea

3 212 21,6 21,8 20,1 18,1

73,6 100,2 114,8

997

97,6 109,2

0,6

0,5 0,7 0,5 0,4 0,7

“umme 4. Vierteljahr 1930

1930 1930 1930 1929 1929

41,4 40,4 39,6 39,1 40,8 38,9

16,8 16,0 16,5 16,8 16,5 15,5

47,3 44,7 48 3 49,2 56,2 48,8

0,4 0,4 0,5 0,5 0/6 0,4

0,3 0,9 1,1

0,9 0,8

10,5 11,8 12,6 12,8 15,1 13,5

20,2 17,0 18 2 19 9 19,9 19,0

S

66,8 68,4 67,9 76,1

-

-

OC50

-

67,0 67,6 67,7 66,7 70,1 64,2

8,1 12,6 13,5 12,4 12,1 12,6

Hck a Co He N D

64,7

18,2 70,3

105,9 17,9

97,1

0,4 0,5

40,3

o

1929 1929

e eaten E E oor r) Die Vebersicht entbält nach den vorläufigen Meldungen *!l teilweise arbeitsunfähig wurden.

21,0 0,3 17,1 | 51,4 0,5 16,8

14,4 65,4

0,6 0,5 0,4 06 0,5 0,4 0,7

22,0 23,2 24.3 29,4 24,1 23,4 23,6

55,7 54,8 55,6 56,4 635 56,6

C Os

_——

58,3

7 mol iorur C —I

Us hs D O

-

p Jra rel fue Per rent eret IMDIA J

oOO0DS P Mor

diejenigen im Berichtsvierteliabre vorgekommenen Unfälle, durch welche die Verunglückten getötet oder für mehr als 3 Tage völlig