1931 / 67 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Bersteuerte und fteuersrei abgelasseue Zueermengen im Monat Februar 1931.

Zu den treien Vertehr uberge?ührter verfteuerter Zu>der ")

Aw die Ci euge cer <palten 3—ö enttallen an 3u>ersteuer

Reichs: und Staatsanzetger Nr. 67 vom 20, März F931. &. 2.

Steuerfrei abgelassene Zuckermengen 2

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Im Februar 1931

Vom 1. September 1930 bis 28. Februar 19314)

12 046

Dagegen: Im Februar 1930 3 795 Vom 1. September 1929

bis 28, Februar 1930

1) Der aus dem Ausland eingeführte versteuerte Zu>ker ist mit nautischen Zahlen nachgewiesen.

28 797 187 130 28 006

203 772

2158 8 465 689 40 275 20615 | 131 309 I

20451 | 79827632 | 270338 | 234646 | 882979

188 2 659

293

9 190 083 21 340 27 892 | 130712

24409 f 72296634 | 198596 | 248053 | 972 262

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8 657 788

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9 370 027

73 715 545

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19 607 122 854

149865) 3774 | 1628 258 10

Die Mengen \ind in den darüberstehenden Ziffern mitenthalten. ?) Ausgeführte Zudernny

ferner aut fentliche Niederlagen und in den Freihafen Hamburg gebrahte Mengen ein\<ließli<h Bedarf tür deute Schiffe. ®? Davon für den Freihafen Hamburg 10450 dz Rohzudt 1506 dz Verbrauchszuder. #) Vormonate berichtigt auf Grund nachträgliher Meldungen.

Berlin, den 19. März 1931.

Nichtamtliches.

Deutsches Reich.

Der R ei<s rat erledigte gestern eine große Anzahl kleiner Vorlagen. Nach dem Bericht des Nachrichten=- büros des Vereins deutscher Zeitungsverleger stimmte er der Wiedereinbringung einer Verordnung über die Ein- gruppierung von Wartegeldempfsängern zu, die infolge der Auflösung des Reichstags von dem zuständigen Reichstagsaus\huß niht mehr verabschiedet worden war. Der Widerspruch der sächsishen Landwirtschaftlihen Berufs- genossenshaften dagegen, die landwirtschaftlichen

d EDenbetvlebe. derx zur [Gen Téx1ils berufs8genossenshaft gehörenden Betriebe gleichsfalls dieser Berufsgenossenschaft zu unterstellen, wurde für begründet erklärt. :

Zustimmung fanden die Ausführungsbestimmungen für die Uebernahme von Bürgschaften zugunsten des Keinwohnungsbaues, FJFunfolge dex Ver- wendung von Hauszinssteuermitteln zur Senkung der Real- steuern würden im nächsten Fahre etwa 250 Millionen für den Wohnungsbau fehlen. Diese Mittel sollen nah der Not- verordnung vom Dezember dur<h Bürgschaften erseßt werden. Nach den heute genehmigten Ausführungsbestimmungen kann im allgemeinen die Bürgschaft des Reiches nur mit Zu- stimmung des Landes übernommen twerden, in dessen Bereich das Darlehen verwendet werden soll. Fn besonderen Fällen kann das Reich aber au die Bürgschaft übernehmen, wenn das Land zwar das Bauvorhaben, mt aber die Uebernahme der Bürgschaft und die Aufnahme des Darlehens genehmigt hat. Bürgschaften von Reich, Ländern, Gemeinden oder Ge- meindeverbänden sollen für das gleiche Darlehen niht neben- einander übernommen werden. Eine Reichsbürgschaft soll in der L dann ni<ht übernommen werden, wenn der Darlehnsgeber bisher Darlehen ohne Bürgschaft odex nur mit Bürgschaft eines Landes, einer Gemeinde oder eines Ge- meindeverbandes gegeben hat.

Dur<h das Opiumgesez sind eine Reihe von Arzneimitteln, die früher der Regelung dur<h die Länder überlassen waren, reichsgeseßliher Regelung unterworfen worden. Der Reichsrat genehmigte deshalb einen Entwurf der von den Landesregierungen zu erlassenden Vorschriften, betreffend die Abgabe stark wirkender Arzneimittel, dur< die die reihsgeseßli<h geregelten Mittel aus den Länderverord- nungen gestrihen werden. Württemberg behielt sich jedo< vor, da sein Aenderungsantrag bei der Ausschußberatung abgelehnt worden war, die Veroukáttite nur mit ent- sprechenden Aenderungen in Kraft zu seßen.

Weiter stimmte der Reichsrat einex Novelle zur Arzneitaxe zu, wonach die Apotheker berechtigt sind, bei der Ausführung von Rezepten, die dem Opiumgeseß unter- tehen, eine Zusaßgebühr von 20 Pf. zu erheben, weil ihnen ur< die Beachtung des Opiumgeseßes vermehrte Arbeit bereitet wird. Desgleichen stimmte der Reichsrat der Unter- stellung des Acedisen, cines neuen Opiumderivats, untex das Opiumgesez und der Einreihung dieses Mittels in die Liste der stark wirkenden Arzneimittel zu.

Eine Reihe von Geseßentwürfen, die der Reichstag soeben angenommen hat, verabschiedete der Reichsrat end-

Statistishes Reichsamt. Wagemann.

gültig, nämlih das Genfer Handelsabkommen, die Verlänge- rung des Handelsprovisoriums mit Rumänien, das Ueber- einkommen mit der e ernte über die Nachteile, die Vereinbarung mit der südafrikanishen Union über die gegen- seitige Anerkennung der Priorität von Erfindungspatenten, das Abkommen mit Guatemala über den gegenseitigen Ps von Patenten, den Auslieferungsvertrag mit der Türkei, den Schiedsgerichts- und Vergleichs8vertrag mit Luxemburg, das englishe Luftverkehrsabkfommen, das belgishe Grenz- abkommen, den Handelsvertrag mit Jrland, den Sozial- versicherungsvertrag mit Oesterreih, das Gesey über die Mündelsicherheit von Wertpapieren und das d über die Entschädigung der gewerbsmäßigen Stellenvermittler. Zur Entschädigung dieser Vermittler genehmigte der Reichsrat gleichzeitig eine Ausführungsverordnung, wona<h bei der Entschädigung der Srdenil se Rechtsweg ausgeschlossen ist. Gleichzeitig wird bestimmt, welhe Nachweise für die Ent- schädigung beizubringen sind.

Jn Carl Heymanns Verlag, Berlin W 8, Mauerstr. 44, ist soeben ershienen: Handbuch für das Deutsche Reich 1931, 45. Fahrgang. Heraus- gegeben vom Reichsministerium des Fnnern. Die Neuaus- abe vermittelt allen Wirtschaftskreisen und Behörden den

ufbau der Reichsverwaltung. Sie bringt na<h dem Stande von Anfang 1931 die Zusammenseßung des Reichstags, des Reichsrats und des Reichswirtschaftsrats, die Gliederung der esamten Reichsverwaltung sowie die Aufgaben und die Zu- ständigkeit der einzelnen Reichsorgane. Auch sind die Reich8= vertretungen der Gemeinden und Gemeindeverbände, die Reichsorganisationen dexr öffentlihen Berufsverbände und die Zentralen der Religionsgesellschaften aufgeführt. Ferner ent- hält das Reichshandbu<h Angaben über den Verwaltungs- aufbau der deutschen Länder, ihren Staatshaushalt und die Zusammenseßung der Landesregierungen. Das Werk ist dur<h alle Buchhandlungen und deu Verlag zu beziehen. E Leinen gebunden 7,80 RM; Behördenvorzugspreis

Deutscher Reichstag. 44. Sihung vom 17. März 1931. Naht Lad

Die Rede, die dex Reichsminister des Auswärtigen Dr. Curtius im Verlauf der Etatsberatung des Aus- wärtigen Amtes im Anschluß an die Ausführungen des Ab- geordneten Dr. Breitscheid (Soz.) gehalten hat, lautet nah em jeßt vorliegenden Stenogramm, wie folgt:

Meine Damen und Herren! Gestatten Sie mir eine kurze, mehr geshäftsordnungsmäßige Bemerkung! Der Gang der Debatte hat si< weit von dem eigentlichen Gegenstand der Tages- ordnung, dem Etat des Auswärtigen Amts, entfernt. J< kann meinen Vorrednern auf diesem Wege nicht folgen. Jch habe nicht den Eindru>, daß die Außenpolitik im ganzen dur<h die etwas <haotis<he Behandlung der außenpolitis<hen Probleme im Laufe der Debatte gefördert worden is. F< habe an den Eingang

meiner Ausführungen gestellt, daß wir die außenpolitische

Debatte vor vier Wochen geschlossen haben und daß es nil halb nicht angängig erschiene, heute eine neue zu entfesseln halte es deswegen au<h nit für richtig, daß ih auf Einzelhä der Ausführungen der Redner über die Probleme der Ui politik eingehe. J< muß mi< deshalb enthalten. Vai auf einzelne Fragen einginge, müßte ih mi<h auh afl übrigen Fragen einlassen. Sie stehen alle in einem große} sammenhange. Es wird aber zwe>mäßiger sein, die ql Zusammenhänge der Außenpolitik \päter wieder cinmal ul örtern. Wir werden wohl na< Ostern, zu gegebener Zeit, t die wichtigsten dieser Fragen im Auswärtigen Ausschuß ü Aussprache haben.

J< darf deswegen an der Linie festhalten, die ih mi! morgen gezogen habe. Darum werde i< auch auf kin i außenpolitishen Fragen, die an mi gerichtet worden sind, zugehen in der Lage sein.

45. Sihung vom 18. März 1931, Nachtrag.

Die Reden, die der Reichspostminister Dr. Sih!

U Beginn und im Laufe dex 2. Beratung des Etat 9 eihspostministeriums gehalten hat, haben folgenden W laut: Die 1. Rede:

Meine Damen und Herren! Die Entwi>lung der Dau}! Reichspost im leßten Jahr stand durhweg unter dem Einflth® Niedergangs und des Tiefstandes der allgemeinen ‘Wirtschaft ® den dadurch verursachten Schwierigkeiten und Hemmungen die Verwaltung ihre Hauptaufgabe darin sehen, mit allen N danach zu streben,

1. ihren Verkehrsapparat auf der erforderlihen Hit À

halten und nah Möglichkeit auszubauen und zu verb um so der deutschen Wirtschaft gerade in der Zeit 1 Depression ein brauchbares Verkehrsinstrument zu! fügung zu stellen; 2 . ging unser Bestreben dahin, der shwer um ihre EeM ringenden deutshen Wirtshaft na< besten Kräflt Y Hilfe zu kommen durch verstärkte Auftragserteilung, W herabsezung und dur< möglichste Nichtbelastung und Schonung des Arbeitsmarktes; . durfte dabei die Posteigenwirtshaft niht aus dem is gelassen werden. Es galt, den Ausfall an Einnaj® durh größte Wirtschaftlichkeit auf allen Gebieten, |" es irgendmöglih war, wettzumachen. E

Troy ihrer sehr s{hwierigen Verkehrs- und Wirtscas8N war -die Deutsche Reichspost ständig darauf bedacht, a triebs- und Verkehrseinrihtungen in den einzelnen Vet zweigen, besonders au<h im Auslandsverkehr, auszubauen un verbessern.

Auf dem Gebiete des Postwesens konnten eine Reihe / Verkehrserleihterungen für das Publikum eingeführt 2A Im Auslandspostdienst wurde die Beförderung von eil A Zeitschriften und Büchern gegen ermäßigte Drudsachenge Verkehr mit einigen Ländern neu eingeführt. Ebenso Lon f Postpaketdienst, der Postanweisungs-, Postauftrags- und

Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 67 vom 20. März 1931. S. 3.

dienst zwischen Deutshlaud und dem Auslande er- dur< Verbesserung: dex Benuzungsbedinguugen mit E ozndern erleihtert werden. nis * mostbeförderungsdienst auf Eisenbahnen wurde weiter —_+ Die Briefbeförderung wurde dur< Einrichtung neuer in wichtigen Schnellzügen beshleunigt, besonders die * erderung der in Bremerhaven gelandeten Amerikapost dur E atung von Bahnposten in den Lloyd-Sonderzügen. Ebenso E E die Postpaketverbindungen na< dem Ausland weiter e + und vervollkommnet.

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cégebau!

wird in nächster Zeit um 50 Stü>k vermehrt sein. Die

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“ellung dieser neuen Fahrzeuge von kräftigster Bauart und

“om Fassungsvermögen “wird die Arbeit in stark belasteten ,onvosten für den Brief- und Zeitungsverkehr wesentli er- cictern. Zugleih wird das Personal und die Ladung in diesen ¿agen gegen Unfälle in weitem Maße geschüßt sein. Die Post- ‘¿érderung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten na Amerika und darüber hinaus ist dur< die Benußung der euen Scnelldampfer weiter beschleunigt und verbessert worden. Die Ortsbriefzustellung wurde weiter gebessert, Jn einigen Nittelstädten is die dritte, bei einer Reihe von Postagenturen ¿: lebhafterem Verkehx die zweite werktägliche Zustellung ein- erichtet worden.

Die Postversorgung des flahen Landes dur<h Einsaß von roftwagen und Einrichtung von Poststellen wurde 1930 ent- prehend (den für diesen Zwe> in vermehrtem Maße bereit- itellten Mitteln) weiter ausgebaut. Am Ende des Rehnungs- 1hres 1930 werden vorhanden sein: 1150 Landkraftposten mit 1709 Poststellen und 2400 Postagenturen, die rund 6,8 Millionen inwohner versorgen werden. Ein Stand nach etwa dreijährigem Fetrieb der Landpostverkraftung.

Die Freistempler haben si<h weiter gut eingebürgert.

Die vermehrte Aufstellung von Postwertzeihengebern er- ihtert dem Publikum den Markeneinkauf und bringt eine pünshenswerte Entlastung des Schalterverkehrs,

Der Postkraftfahrbetrieb Hat si<h planmäßig weiterentwi>elt. und 70 neue Kraftpoftlinien wurden in Betrieb genommen. hegen Ende des Jahres 1930 umfaßte. das Kraftpostney 2340 inien mit etwa 45 600 km Stre>enlänge. Mit Erfolg haben jir uns bemüht, die Betriebsführung in diesem Dienstzweig zu reinfahen und wirtschaftli<her zu gestalten. Die am 1, Juli prigen Jahres versuchsweise eingeführte dur<gehende Ab- rtiqung von Reisenden und Gepä>k im Verkehr zwishen Post- stalten und Kraftpostlinien und bestimmten Reihsbahnhöfen inn als Fortschritt bezeihnet werden. Die Verkraftung der ostbeförderung im Orts- und Ueberlandverkehr in 57 weiteren etrieben bringt geshäftlihe und wirtshaftlihe Vorteile mit si.

Der Luftpostverkehr hat im vergangenen Jahre einen äftigen Aufs<hwung genommen. Das innerdeutshe und das eutshland mit fast allen europäishen Ländern (neuerdings au< it Polen) verbindende Luftpostney umfaßte im Sommer 1930 (0 Lnien. Jn diesem Winter werden 26 gegenüber 17 Linien

Vintex 1929/30 beflogen. Fm Sommer 1930 wurden mit x Quftpos Briefe, Pakete und Zeitungen im Gewicht von mehr s 427 000 Kilogramm befördert. Das bedeutet eine Verkehrs- tigerung um 58 vH gegenüber dem Fahre 1929. Auf einigen r die Postbeförderung besonders wichtigen Linien, namentli a< Frankreih und England, waren au< im leßten Fahre eihspostflige (Nachtflüge) eingerichtet, so auf den Linien Ber- —Köln—London, Amsterdam—Hannover—Malmö und Stral- nd—Sto>holm. Auch von Köln nah Cherbourg fanden Naht- üge statt, um deutshen Schnelldampfern Spätlingspost für merika nahträgli<h zuzuführen.

Für die schnelle Beförderung der Amerikapost wurden die ihtigen Katapultflüge, das sind Vorausflüge vom Dampfer m Festland, bei neun Amerikafahrten des Dampfers „Bremen“ nd erstmalig bei zwei Fahrten der „Europa“ ausgeführt. Ferner urden Post- und Frachtflüge auf der Stre>e Wien—Jstambul | Gemeinschaft mit dem Reichsverkehrsministerium unterhalten. ieser Dienst soll später bis Bagdad verlängert werden.

Der Postsche>verkehx ist im Fahre 1930 durch die ungünstige itwi>lung der allgemeinen Wirtschaft stark beeinträhtigt orden. Die Zahl der Postsche>kunden hat zwar zugenommen i nahezu eine Million erreicht, der Gesamtumsaÿ auf den onten ist aber im leßten Fahre gegenüber dem Vorjahr von v, Milliarden Reichsmaxk auf 129,7 Milliarden Reichsmark, so um rund 8 Milliarden Reichsmark gesunken.

Anklang beim reisenden Publikum hat der am 1. Juni ein- führte billige und einfahe Postreiseshe> gefunden; er erseßte n früheren weniger beliebten Postkreditbrief. Bis Ende 1930 d-rund 20 000 Postreiseshe>s über 10,8 Millionen Reihsmark n den Postschekämtern ausgestellt worden. Der Postüber- Pglverkehx mit dem Ausland hat si< weiter günstig ent- didelt,

Jm Telegraphenwesen konnten die Betriebskosten gesenkt, die legrammbeförderung beshleunigt und der Verkehrsbereih er- fitert werden. Die Unterlagerungstelegraphie machte weitere 000 Kilometer oberirdisher Telegraphenleitungen entbehrlich; 4 neu eingeführte Springschreiber, ein Einheitstelegraphier- t, wurde auf etwa 100 Leitungen in Betxieb genommen, und V Kraftrad trat in verstärktem Maße in den Dienst der Tele- imzustellung.. Die Kabel-, der Funkbrief- sowie der Wochen- Ndtelegrammdienst wurde untex teilweisex Ermäßigung der Ge- Bais ausgebaut, der Brieftelegrammdienst wurde auf weitere *andishe Staaten ausgedehnt. fra Vildtelegraphenney wurde namhaft ausgebaut. Be- va darf ih auf die Aufnahme des Bilddienstes mit Argen- ên und den Vereinigten Staaten von Amerika hinweisen.

Ju Funktelegraphenverkehr wurden unmittelbare Uebersee-

ommen,

iebe 1A Europafunkverkehr ist die Ergänzung des Be- s au nt,

langen Wellen durch einen fol<en auf kurzen Wellen

Ka Kurzwellensendèr wurde bereits îm Verkehr mit ver- wig Gegenfunkstellen exfolgreih betrieben. Jm Uebersee- r sind die Einrichtungen zur Abwi>lung des Verkehrs auf

Die Zahl der Bahnposiwagen von 20 m Kastenlänge für | von 76 Kilowatt arbeiten, in Mühla>ter im Bereich des süd-

kurzen Wellen ganz wesentli vermehrt worden. Zehn Kurz- wellensender bei der Großfunkstation in Nauen und vie Kurz- wellenempfänger großer Form bei der Funkempfangstelle Beelitz sind in Betrieb genommen worden; 13 Empfänger befinden sich im Bau, è

: Der Rundfuuk hat au im Jahre 1930 seine Aufwärtsent- wi>lung forigesezt; die Zahl der Rundfunkteilnehmer betrug Ende Dezember 1930 rund 3509 500; das verflossene Jahr hat eine Zunahme von rund !4 Million gebra<ht, Gegen Ende 19830 wurden die beiden ersten Großsender, die mit einer Sendeleistung

deutschen Rundfunks in Stuttgart und in Heilsberg im Bereich des Ostmarkenrundfunks in Königsberg (Preußen) in Betrieb ge- nommen. Die Verstärkung der Großsender in Königswusterhausen und Langenberg is eingeleitet. Geplant sind no< Großsender in den Sendebezirken Berlin, Breslau, Hamburg, Leipzig und München. Besondere Aufmerksamkeit ist der Frage der Vermin-

derung der Rundfunkstörungen zugewendet worden durch die |

Gründung der zentralen Funkhilfe, der Bezirksfunkhilfen und der Kommission für Rundfunkstörungen.

Im Fernsprehwesen wurden die Arbeiten zur Einführung des Selbstanshlußbetriebs im Fernsprechortsverkehr im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel fortgeseßt. Die Gesamtzahl der selbsttätig betriebenen Aemter betrug Ende 1930 168, die Zahl der an diese Aemter herangeführten Anfhlüsse 1 113 000; das sind rund 57 vH aller Hauptanshlüsse.

Zur Sicherung ausreihender Sprechverständigung bei Fern- spre<weitverbindungen wird gegenwärtig das ganze Fern- leitungsneß umgestaltet.

Dex Fernspre<shnellverkehr hat eine erheblihe Ausdehnung erfahren.

Das Fernkabelneg isst um rund 900 Kilometer erweitert worden, so daß über 10 000 Kilometer Fernkabellinien in Betrieb sind; weitere 1450 Kilometer befinden si<h im Bau, 1100 Kilo- meter in Vorbereitung.

Das Fernsprechseekabelnes erfuhr dur< Herstellung einer 4. Verbindung zwishen Schweden und Deutschland eine wichtige Erweiterung. Für 1931 sind Fernspre<seekabel von Pillau na< Libau und zwishen Deutshland und Dänemark (4, Verbindung) geplant.

Eine Neuerung wird für den Fernsprehverkehr auf Eisen- bahnreisen eingeführt werden. Dem oft geäußerten Wunsch ent- sprechend, auf Eisenbahnreisen während der vielfah nur kurzen Zugaufenthalte Ferngesprähe führen zu können, wird die Deutsche Reichspost neue Gesprächsarten einführen. Es handelt fih dabei um sogenannte „Reise-, Auftrags- und Zettelgespräche“.

Der deutsche Fernsprehverkehr mit dem Ausland is dur Ausdehnung auf weitere Länder, Verbilligung der Gebühren und Jnbetriebnahme neuer zwischenstaatlihher Fernsprechleitungen wesentli<h verbessert worden. Der Fernsprehverkehr fremder Länder im Dur<hgang dur<h Deutschland is erhebli< gewachsen; die Zahl der Fernsprechverkehrsbeziehungen ist im leßten Jahre von 138 auf 205 gestiegen.

Anfang Dezember wurde dexr Fernspre<hverkehx mit dem Dampfer „Belgenland“, dexr si< auf einer Weltreise befindet, aufgenommen und ständig im Fernverkehr mit dem Festland sprechen kann.

Eine besondere Aufgabe evrbli>te die Deutsche Reichspost darin, daß sie, soweit es in ihreu Kräften stand, alles aufbot, um die allgemeine Notlage dex Wirtschast zu mildern und zur Ent- lastung des Arbeitsmarktes beizutragen. Die Deutsche Reichspost hat außer dem dur< den Voranschlag für 1930 vorgesehenen Be- shaffungsprogramm von 410 Millionen Reichsmark in Verfolg der Bestrebungen der Reichsregierung im vergangenen Sommer weitere Zusavaufträge in Höhe von 200 Millionen Reihsmark an die Wirtschaft herausgegeben. Dadur<h konnten von August 1930 bis Anfang Februar 1931 rund 54000 Arbeitskräfte be- schäftigt werden. Um die volle Auswirkung dieser Maßnahme auf den Arbeitsmarkt sicherzustellen, wurde von den Unter- nehmern gefordert, daß sie die Aufträge ohne Ueberstunden aus- führten, daß sie grundsäßlih die Arbeitskräfte von den öffentlichen Arbeitsnahweisen bezogen und nur inländishes Material für die Ausführungen verwendeten. Vorzugsweise Berü>sihtigung fanden au< diesmal, soweit dies mögli<h war, bei der Ver- teilung der deutsche Osten und die Grenzgebiete; au wurden das örtlihe Handwerk und Gewerbe sowie die sonstigen orts- ansässigen Lieferer weitestgehend herangezogen. Die Mitwirkung der Ausgleichsstelle der Länder und der Landesauftragsftellen bei den Vergebungen wurde auf breiter Grundlage neu geregelt.

Durch das verlangsamte Tempo bei der Rationalisierung des Fernsprechbetriebs konnten Hunderte von Helferinnen und dur Zurü>haltung in der Einrichtung von Landkraftpostlinien, in der Beschaffung von Maschinen ebenfalls viele Hunderte von Arbeitskräften in ihren Stellungen belassen werden.

Jm übrigen haben wir in voller Würdigung des sozialen Gesichtspunktes alle nux möglichen Vorkehrungen getroffen, um etu.aige aus irgendwelhen Gründen frei werdende Kräfte dur anberweitige Verwendung an Stellen des Bedarfs im Dienst zu erhalten. Dur< Einschränkung sahliher Ausgaben sind beispiel8- weise rund 2000 Telegraphenarbeiter, die der Verkehrslage ent- sprehend hätten entlassen werden müssen, bisher durhgehalten worden, (Bravo!)

Auch is angeordnet worden, daß bei dem verstärkten Verkehr zu Weihnachten und Neujahr Ueberstunden nicht nur beim Helfer-, sondern au< beim Beamtenpersonal möglihst vermieden werden sollen, damit eine größere Zahl von Helfern im Dienst belassen oder neue Kräfte eingestellt werden können. (Bravo!)

So waren wir in der Lage, während des leßten Weihnachts- und Neujahrsverkehrs rund 23 000 Erwerbslose, wenn auch teil- weise nur vorübergehend, einzustellen. (Bravo!) Ferner ist mit dem Erholungsurlaub für das Rechnungsjahr 1931 schon im Fa-

nverbindun en mi i ing | ‘j | beaonnen worden; dadur bietet si< die Möglichkeit, einige i mit d China in Betrieb ge- | nuar deg x E y T " tausend Arbeitskräfte zu beschäftigen.

Auch ist die Zahl der für den Verkehr mit den Postbenußern festgeseßten Dienststunden troy des stark zurü>gegangenen Bedürfnisses nirgends verringert wordêën. : \

Zur Hebung ihrer Eigenwirtschaftlichkeit hat die Deutsche Reichspost ihre seit Fahren betriebenen Reformmaßnahmen in

Verwaltung, Betrieb und Technik nahhaltig und unter Zugrunde- legung der neuzeitlichen betriebswissenshastlihen Erfahrungen fortgeseßt. Es handelt si< hierbei hauptsähli<h um den Ausbau und die Vertiefung der in den lezteu Fahren getrofsenen oxganisatorishen Aenderungen. Besonders sind hier zu nennen: die in Angriff genommene [he ¡g dec Obverpostdirektionen, die Aufhebung oder Unnwandlung selbstän- diger Telegraphenämter und Telegraphenvauämtex, Zusammenlegung der Hauptkassen von Verkehrsämtern am gleihen Ort und die Neuregelung des Störungsdienste: meldeverkehr.

organijatorishe Durchbildur

Die Technisierung des Betriebs wurde weiter ausgedehnt allem au< hinsihtli< der Normung und Typuna. waren über 25 000 Maschinen aller Art und nishe Förderanlagen in Betrieb.

Die Hochbautätigkeit richtete si<h hauptsächli<h nach der dürfnissen des Selbstanshlußbetriebs. Die fortshreitende stellung des Postfuhrbetriebs, die Verwendung von Kraftwagen im Telegraphenbaudienst und die Ausgestaltung des Ueberlan postwesens erforderten den Bau von Unterstellhallen und Lade- stellen.

Der Förderung der dienstlichen und persönlihen Wohlfahrt des Personals ist, wie au< in früheren Jahren, weiterhin unsere besondere Fürsorge gewidmet worden. Die Laufbahnverhältnisse (planmäßige Anstellung, Beförderung) unterliegen allerdings Hemmungen, die aus allgemeinen beamtenpolitishen Erwägungen und aus den für alle Reihsverwaltungen geltenden Grundsäßen sih ergeben. Fndessen glaube ih, daß die in den besonderen Auf- gaben und der Entwi>lung einer Betriebsverwaltung beruhenden Notwendigkeiten organisatorisher Art zwangsläufig dazu führen müssen, die auf beamtenpolitishem Gebiet notwendigen Folge- rungen in der Gestaltung der Anstellungs- und Beförderungs- verhältnisse zu ziehen. Für den einfachen Postbetriebsdienst wurde eine neue Laufbahn geschaffen in der Form der Postjung- boten. Es ist das der Nahwuchs für den unteren Postdienst, der aber au später In den mittleren Betriebsdienst hineinwachsen soll. Die jungen Leute sollen sofort von der Volksschule als eine Art Lehrlinge zu uns kommen, Diese Postjungenbotenstellen sollen ausdrü>li<h den Volksschülern vorbehalten bleiben. Die Wohlfahrtsmaßnahmen für das Personal, welcher Art sie au< sein mögen, werden nah wie vor sorgfältig weiter gefördert und gepflegt werden, vor allem die Schaffung bestmöglichex Arbeits» bedingungen, die Einrichtung zwe>mäßiger Arbeitspläße, von Er- frishungsräumen, mechanischen Beförderungsanlagen und dîe Verbesserung der Wohnungsverhältnisse.

Es is mix Bedürfnis, dem gesamten Personal der Deuischen Reichspost für seine unverdrossene Arbeit meine Anerkennung und meinen Dank an dieser Stelle auszusprechen. (Bravo!) Alle Angehörigen der Deutschen Reichsposft, Beamte, Angestellte und Arbeiter, haben in opferfreudiger Pflichterfüllung in s<werster wirtshaftliher Zeit, oft unter Einsay von Leben und Gesundheit, ihr Bestes gegeben für die Aufgaben der Deutschen Reichspost, im Dienste des deutschen Volkes. (Beifall)

nahe 12600 mos. naYezu 1M I

Die 2. Rede lautet, wie folgt:

Meine Damen und Herren! Einen sehr breiten Raum in der Aussprache hat die Einstellung des Reichspostministeriums gegen- über staatsfeindlichen Bestrebungen eingenommen. Fh halte mi für verpflichtet, hier wiederholt auszuführen, welhes der Stand- punkt ist, den ih in einer Reihe von Verfügungen eingenommen habe. Jch habe exklärt, daß staatsfeindliche Agitation nicht ges duldet wird. Jh habe weiterhin die Bestimmungen in Erinnerung gebracht, daß innerhalb der Diensträume jede politische Betätigung verboten is. Außerdem gilt für jeden Beamten der Diensteid, der Treueid, den er der Verfassung geleistet hat, und der ihn ver- pflichtet, niht gegen die Verfassung zu arbeiten. Ih möhte an dieser Stelle mit Nachdru> betonen: ih und mein Ministerium haben es bisher nie an energischer Verfolgung der Fälle fehlen lassen, in denen gegen diese Bestimmungen verstoßen worden ist, Das, worum es si bei diesen Differenzen eigentli<h handelt, ist die Tatfrage- Die Herren, die heute viele Beispiele vorgebracht haben, haben si<h darauf beshränkt, diese Beispiele eben zu nennen. F< kann na<h den Bestimmungen und na< dem Grundsay der Unparteilichkeit und Gerechtigkeit gegen einen Beamten oder Arbeiter nur einschreiten, wenn hierfür auch Beweise vorliegen (Sehr gut! in der Mitte.) Das, was die Herren Abgeordneten Biedermann und Torgler vorgeiragen haben, sind do sehr be- dauexrliche Verallgemeinerungen und Rebertreibungen, gegen die i< mi< wehren muß. Es geht niht an, daß auf Grund der Behauptung bloßer Einzelfälle derartige Verallgemeinerungen auf- gebaut werden, die gegen den Minister und gegen das System dann ausgespielt werden. (Sehr richtig! in der Mitte.) Damit habe ih nichts zu tun. Jh werde nah wie vor wit vollem Nachdru> einschreiten, wo die Vorausseßungen gegeben sind, wo staatsfeind- liche Agitation getrieben wird. Aber es muß, namentli in einer Verwaltung wie der Reichspostverwaltung, die einen Riesens- beamtenkörper von 380 000 Menschen zu betreuen hat, vor allem das braucht eigentli<h niht besonders betont zu werden nah Recht und Gerechtigkeit und gleihmäßig vorgegangen werden. (Sehr richtig! in der Mitte.) Was dem einen recht ist, ist dem andern billig. (Zuruf links: Aber niht nur nah links, Herr Minister!) Bitte sehr, es ist leider heute rets hier leer; wenn die Herren da wären, würden sie Jhnen (nah links) das Gegen» teil von dem vorführen. Bei mir beschweren sie sih darüber, daß nur sie von mir verfolgt werden, aber nit die Kommunisten, Das ist do< wohl ein Beweis, daß ih mit gleihem Maße messe, und dabei soll es auch bleiben.

J< habe dann Anlaß, besonders auf den Fall Wehnelt no< einzugehen, die Telephonaufsichtsbeamtin, die eine völlig unzu- lässige Mitteilung an die Gauleitung der hiesigen National» sozialistishen Partei gemacht haben soll. Dieser Fall befindet sich in Untersuchung, es wird das Disziplinarverfahren in Gang geseßt werden, aber ih habe den Gang der Untersuhung und den Aus- gang des Verfahrens abzuwarten, und wenn sih bewahrheitet, was behauptet worden ist dafür liegen die Beweise bis heute no< niht vor —, dann werden selbstverständlih die nah der

Verfassung und na< dem VBeamtengesey erforderlichen Kon