1908 / 223 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

dem behandelten Zeitraum von 1901 bis 1905 entsprehend den ge- eigerten Aufgaben rüftig vorwärts geschritten ift, und man darf offen, daß es auch in Zukunft in engster Fühlungnahme mit der raxis zum Segen unserer Landwirtschaft wirken wird.

Paris, 19. September. (W. T. B.) Das Landwirtschafts- ministerium veröffentliht die jährlihe Schäßung der Ernte in Frankreih. Der Ertrag an Weizen wird auf 109 428 755 11 aleih 84 138 854 dz gegen 132 853 578 h1 gleich 103 753 000 dz im Vorjahre, der Ertrag an Roggen auf 18 274 692 11 glei 13 029 313 dz gegen 19 697 811 hl gleich 14 342 187 dz geschägt.

Theater und Musik.

Berliner Theater.

Wer Balzacs Komödie „Mercadet" im Berliner Theater sah, wo fie am Sonnabend als „dritte Eröffnungsvorstellung“ zum erften Male in Szene ging, begreift nicht, wie dieses Stück, das heute wie ein harmloser Shwank anmutet, bei scinem ersten Erscheinen in Deutschland einen Sturm der Entrüstung hervorrufen konnte und daß in Hamburg ein Schauspieler, der es wagte, zu einem Benefiz in der Titelrolle aufzutreten, sch dafür beim

ublikum entshuldigen mußte. Die Zeiten haben \fich geändert und durch die verschiedenen Bühnenbearbeitungen, denen die Komödie im Lauf der Zeit unterzogen worden ift, hat fie wohl ihre ursprüng- lite Schärfe verloren. Jedenfalls war die Aufführung am Berliner Theater ganz auf den Ton des Shwarks gestimmt, und die ver- schiedenen Machenschaften des Börsenspekulanten Mercadet, um immer weitere Frist von seinen Gläubigern zu gewinnen und immer neue Mittel für seine phantastischen Projekte zu erhalten, wirkten ledigli erheiternd. Ja sogar der die Ehre des Titelhelden rettende, banale Schluß, mit dem als Deus ex machina rei zurüdgefehrten eniflohenen Kassierer Mercadei3, überrashte, weil Mercadet einigen Gläubigern als legte Rettung eben noch jenes Ereignis vorgetäusht hatte, an dessen wirk- lich:s Eintreten er nun selbst nicht glauben kann. Die junge Bühne hat mit der Aufführung jedenfalls den Beweis erbracht; daß fie auch den das flotteste Spieltempo erheishenden Stücken gewachsen ist. In erster Linie tat sich Herr Heine als Mercadet hervor, den er mit überzeugender Zungenfertigkeit spielte und mit einem Humor der Auffaffung, der zuweilen an Vollmer vom Schauspielhause gemahnte. Sein wichtigster Gegenspieler, Herr Korff, war in der Rolle eines Stußers und vermeintlichen Millionärs, den Mercadet zum Schwiegersohn autersehen hat, elegant im Auf- treten und gewandt im Wesen. Die anderen Mitwirkenden, die Damen Engl, Michalek, Dora, die Herren Dumcke, Brunow, Bot, Picha, Sabo u. A. hatten weniger Gelegenheit, bervorzutreten, vers einigten \sich aber zu flott ineinandergreifendem Zusammenspiel, das auch der Negie Rudolf Bernauers alle Ehre machte. Es war ein

voller Erfolg. Nesidenztheater.

Am Sonnabend wurde „Das Glück der andern“, ein Lust- spiel in vier Aufzügen von Francis de Croisset, in der deu!shen Uebertragung Franz Schreibers zum ersten Male gegeben. Der Titel des Stücks gründet sih auf die eigenartige Charakteranlage einer fehr naiven jungen Frau, für die nur das Glück der andern Reiz bett; begehrlih streckt sie ihre Hände nach allem aus, was andern Freude macht, seien es Perfoney oder Sachen. Die Folgeerscheinung dieser selt- samen Neigung macht sich in der aufsteigenden Trübung des Eheglück3 ibrer Freundin bemerkbar. Sehr temperamentvoll s{ildert alsdann der Ver- fasser, wie die kluge Freundin mit Herz und Geist den Gatten wieder in den Zauberkreis des häuslihen Herdes bannt. Der perversen Ein- [eitung des Lustspiels ist damit ein stimmungsdoller behagliher Schluß gegenübergestellt; und eine andere, edlere Art des Mitgenteßens an dem Glück der andern spiegelt fich in der tiefen Mitfreude der Mutter an dem neugefestigten Eheglück ihrer Kinder wider. So erzeugt die in ihren Vorausseßungen leiht gezimmerte französishe Komödie in ihren Schlußszeren beinahe die gemütvolle Stimmung eines deutshen Lustspiels aus guter alter Zeit. Diese Wirkung ift um fo überrashender und wohltuender, als sonst der Freude an einem innigen Familienglück in fránzösishen Shwänken nit allzu oft Altäre errihtet werden. Im Theater herrschte demzufolge auch nit die hier üblihe Ausgelafsenheit, sondern mehr eine gedämpfte, wohlige Heiterkeit, die sich auch durch mancherlei Alltäalihkeiten im Dialog und in der Szenenführug nihcht trüben ließ. An der Dar- stellung ist natürlih in erster Linie Richard Alexanders diskrete Leistung als Bildhauer Cartier zu rühmen; {licht und einfa, wie eben nur ein großer Künstler es vermag, spielte er den getreuen und liebevollen Ebehberrn, den nur die ihm gegenüber allzu deutlich zur Schau getragene Vertrauensseligkeit ei: mal widerspenstig macht ; die innerlihe Bewegung des Gatten, der fh später vor dem zärtlihen Herzen und klugen Geist seiner Frau \häâmt, wurde packend zum Autdruck gebracht. Hedwig von Oster- mann führte stets vornehm und doch au temperamentvoll die Nolle der ltebenden und besonnenen Gattin durch, Die merkwürdige Glücks-

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Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- haus. 193. Abonnementsvorstelung. Dienst- unb freiplühe find aufgehoben. Madama Butterfly.

apanishe Tragödie in 3 Akten. Nach I. L. Long und D. Belasco von L. JIllica und G. Giacosa, deutsch von A. Brüggemann. Musik von Giacomo Puccini. Musikalishe Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Negie: Herr Oberregifsseur Droescher. Anfang 7} Uhr.

Schauspielhaus. 200. Abonnementsvorstellung. Die Nabenfteinerin. Schauspiel in 4 Akten von Grnst oon Wildenbruch. MNRegie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7 Uhr.

Mittwoch: Opern haus. I E ar Tung Die ständigen Reservate sowie die Dienst- und Frei- plätze sind aufgehoben. Auf Allerhöchsten Befehl: Feftvorstellung zu Ehren des XII. internationalen D n Sardauapal. Große historische

antomime in einem Vorspiel und 3 Akten (4 Bildern) unter Anlehnung an das gleihnamige Ballett Paul Taglionis, neubearbeitet von Friedri

\skandal.

ein Leben.

Dienstag: Sozialariftokraten. Anfang 8 Uhr. Mittwoch: Lyfiftrata.

Ueues Schauspielhaus. Dienstag: Faust. (Grfter Teil.) Anfang 7 Ubr. Mittwoh: Zum ersten Male: Der Kolouial- Anfang 8 Uhr. Donnerstag: Der Kolonialskandal. tain Faust. onnabend: Der Kolouialskandal.

Hebbeltheater. (Königgräßer Straße 57/58.)

Dienstag: Der Liebhaber. von Bernard Shaw. Anfang 8 Uhr. Mittwoch und folgende Tage: Der Liebhaber.

Berliner Theater. Dienstag: Der Traum

\suherin Fernande fand in Maria Dewal eine charakteristische Ver-

treterin, und Ferry Silka wußte den alten Gatten dieser begehrlichen

jungen Evastohter humorvoll zu zeichnen. An lebhaften Beifalls-

De E zahkreihen Hervorrufen fehlte es während des ganzen nds nit.

Im Königlihen Opernhause findet morgen, a eine Aufführung von Puccinis „Madama Butterfly® in folgender Besetzung der Hauptrollen statt: Butterfly: Fräulein Farrar; Suzukt: Fräulein Julie Stadtegger als Gast; Linkerton: Herr Maclennan; Sharpleß: Herr Hoffmann ; Goro: Herr Lieban. Der Kapellmeister Dr Bes[ leitet das Werk. Die Königliche Kammersängerin Fräulein De stin n ist an den Folgen einer vor etwa 10 Tagen dur einen Fall erlittenen Gehtrn- ershütterung plöglih erkrankt und wird in der heutigen „Lohengrin“- Vorstellung die Rolle der Glsa nicht singen. Auch in den nächsten 12 bis 14 Tagen wird Fräulein Destinn voraussihtlich niht wieder auftreten können.

In der Passionskirhe am Marheinekeplaß (SW.) ver- anftaltet der Organist Paul Weise morgen, Dienstag, Abends 8—9 Ubr, ein Konzert, unter Mitwirkung von Fräulein Marga Broede (Sopran) und Frau Elsa Barkówska-Fischer (Violine). Orgel- werke von Bach, Rheinberger (A-Dur-Sonate) und Dayas ftehen auf dem Programm. Der Eintritt ift frei.

Mannigfaltiges. Ber lin, 21. September 1908.

Die Arbeiten der 15. Konferenz der Interparlamenta- rischen Union wurden am Sonrabend Mittags beendet. Am Nachmittag folgten die Teilnehmer an der Konferenz einer Einladung des Reichskanzlers Fürsten von Bülow, am Abend einer solhen des Magistrats der Stadt Berlin. Am Sonntag nach- mittag wurden der Nat und einige weitere Mitglieder der Konferenz, etwa 40 Herren mit dem Präsidenten Prinzen zu Schönaih-Carolath an der Spize, im Auftrage Seiner Majestät tes Kaisers und Königs von Seiner Kaiserlichen und Königlihen Hoheit dem Kronprinzen im Neuen Palais bei Potsdam empfangen.

Von dem Grafen von Zeppelin geht folgende Mitteilung aus: „Nachdem es mir durch die Opferfreudigkeit des deutschen Volkes ermögliht wurde, mein Luftschiffunternehmen auf breiterer Grundlage weiter zu entwidckeln, habe ih unter dem Namen: „Luft- \chiffbau-Zeppelin, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in Friedrich8hafen a. B.“, eine Gesellschaft errichtet, deren geistiger Leiter ih bleibe und deren Geschäfte in meinem Sinne erledigt werden. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft habe ich Herrn A. Colsman ernannt. Derselbe übernimmt die Deiltesüvrung am 21. September 1908. Ich bitte, das bisher meinem Herrn E. Uhland geschenkte Vertrauen auf Herrn Colsman übertragen zu wollen. E Ubland verbleiót für die Verwaltung der Volksspende sowie meines Privat- vermögens nah wie vor mein treubewährter Generalbevollmächtizter.“

Veber die Pläne des Grafen von Zeppelin erfährt der „Schwäbishe Merkur“ von maßgebender Seite folgendes: Jn der alten Landhalle wird gegenwärtig der Z 1 flugfertig ges macht, um für die etwa Mitte Oktober beginnenden Aufftiege in die s{chwimmende Reichshalle verbrachßt zu werden, wo- durch der Raum für den Bau des Z 3 (Ersaß Z 2) frei wird. Die alte Landhalle foll noch bis zu der im Herbst 1909 er- warteten Fertigstellung der neuen Halle als Bauraum dienen. Für das neuerworbene Grundstück sind die Pläne zur Planierung und Drainage in Arkeit. Es stellt sich dabei heraus, daß die Kosten für die Herrichtung des ganzen Platzes recht be- trähilich find, denn neben der erforderlihen Abtragung einer nicht unbedeutenden Erderhebung müfsen Sümpfe trocken gelegt und ¡wei Bachläufe, die das Gelände durchshneiden, um dieses herum- geführt werden. An Hochbauten sind zunächst bestimmt in Aussicht genommen zwei Hallen, die an den in der hier vorherrs{henden Windrihtung Südwest-Nordost liegenden beiden Schmalseiten geöffnet werden können. Mit dem Bahnhofe werden die Hallen dur Anschlußgleise in Verbindung gebracht. E wird alles derart beschleunigt, daß im Herbst 1909 mit der Eröffnung des Betriebes im großen begonnen werden kann. Ueber die künftige Leistungsfähigkeit der Werft darf mit Bestimmtheit gesagt werden, daß nach Beginn der Massenanfertigung der Aluminiumteile die Fertigstellung eines Luftschiffes niht mehr als ein halbes Jahr beanspruhen wird, sodaß im Bedarfsfalle auf die Ablieferung von acht Luftschiffen (bei zwei Bauhallen) im Jahre gerehnet werden kann.

Wie das Norddeutshe Hilfskomitee für Donau- eshingen mitteilt, laufen die Spenden für die durch den Brand Geschädigten erte erwE s von öffentlihen Körperschaften wie von Privatpersonen fortge|eßt zahlrei ein. Sit der leßten Veröffentlihung bewilligten von städtishen Körperschaften: Breslau 3000 46, Charlotten- burg 3000 46, Wilmersdorf 1000.46, Schöneberg 1000.46, Stralsund 500.4, Flensburg 500 4, Neuwied 500 4, Minden 500 4, Erfurt 1000 4,

Königsberg 1000 46, Wandsbek 500 4, Neumünster 500 4, Meiningen 500 Æ#, Lüdensheid 1000 #4, Osnabrück 500 #4, Halle 1000 4, Rendsburg 500 #4; selbft die kleinften Kommunen fte mit Bei- trägen nicht zurück. Ferner sandten die Norddeutschen Seekabelwerke in Nordenham 500 #4, die Wandsbecker Bank 500 46. Neben den Privatpersonen beteiligten sich auch Aktiengesellshaften an dem Liebes, werk. Troßdem ist die Notlage in Donaueschingen immer noh sehr groß, sodaß weitere umfassende Hilfe dringend not tut. Beiträge nehmen alle Banken, die Expeditionen der norddeutschen Tages- zeitungen sowte die Geshäftsftelle des Norddeutschen Hilfskomitees f Donaueschingen (Jägerstraße 22) entgegen.

München, 19. September. (W. T. B.) Die Knappschafts- berufsgenossenshaft hielt heute unter dem Vorsitß des Geheimen Bergrats Krabler aus Efsen-Rüttensheid ihre 25. Genossen- shaft8versammlung ab, an der 112 Vertreter aus allen Berg- werk8bezirken Deutschlands teilnahmen. Die Versammlung bes willigte zum Erweiterungsbau des Krankenhauses „Bergmanns- heil“, Bochum, ein Darlehen von dreibunderttausend Mark aus dem Reservefonds und beschloß ferner die Errichtung eirer Un- fallnervenklinik mit R LLEE Betten, wofür aus dem Reserve- fonds ein Betrag bis zu 1 Million bewilligt wurde. Gegen den Ent- wurf eines Gesezes über die Arbeitskammern erhob die Versammlung Einspruch - und sprach \fich auch gegen die Reform der Arbeiterver- fiherung aus.

Würzburg, 20. September. (W. T. B.) Gestern abend sind in Grünsfeld (Baden) acht ohnhäusfer und vierzehn Scheunen abgebrannt. Das in dem Orte einquartierte Militär verhinderte das Weitergreifen des Brandes.

Dresden, 20. September. (W. T. B.) In der Abteilung 2 des Barackenlagers zu Zeithain brach beute früh 54 Ühr Feuer aus, dem 17 Pferde des 64. Feldartillerieregiments zum Opfer fielen. 8 Pferde find \schwerverlezt. Der Schaden ist bedeutend. Menschenleben sind nicht zu beklagen.

Oedenburg, 19, September. (W, T. B.) Auf der im Bau befindlihen ODedenburg-Sünser Lokalbahn entgleifte ein Materialz¡ug und stürzte 15 m tief herab. Drei Arbeiter Wurden 2E getôtet und drei Angestellte der Bahn \chwer verlegt.

Paris, 21. September. (W. T. B.) In der Pariser Telephonzentrale in der Rue du Louvre bra geftern Feuer aus, durch das das ganze Gebäude in Flammen gesegt wurde. In dem Amte wurden große Umgestaltungsarbeiten vorgenommen, und die Arbeiter hatten #ch gerade entfernt, als um 7 Uhr Abends die Flammen ewporshlugen und sh so rasch verbreiteten, taß die Telephoniftinnen, noch mit den Hörapparaten versehen, flüchteten. Die Bemühungen der Feuerwehr waren darauf gerichtet, das nur durch einen {malen Hof getrennte Hauptpostamt ¡u \{chüzen. Menschenverlust ist, wie die Polizei verfichert, nicht zu beklagen, doch ist das Gebäude vollständig zerstört. Um 9; Uhr Abends erschien der Arbeitêminister Barthou an der Brandftätte. Der Polizeipräfekt erstattete ihm Beriht über die Maß- nahmen, die man bisher zur Bekämpfung des Feuers getroffen hatte. Der Plaßtkommandant von Paris war gleichfalls auf der Brandstätte anwesend. Die wichtigen Dokumente konnten geborgen werden. Von den Anlagen sind nur die Akkumulatoren gerettet. Um 1 Uhr war der Brand inder Hauptsache gelöst. Feuerwehrleute und Truppen kehrten allmählich in ihre Quartiere zurück. Barthou erklärte, es sei unmöglich, den Zeitraum festzuseßen, den die Wiederherstellung der Telephonleitungen in An- spruch nehmen werde. Man ift der Ansicht, daß das Feuer auf Kurzschluß zurückzuführen sei. Es verlautet, daß die Post- verwaltung einen provisorishen Zweigdienst cinrihten will, der wenigstens während der Börsenzeit mit den wichtigen Städten, vor allem mit London, die Verbindung herstellen soll.

_Pittsburg, 20. September. (W. T. B.) Verheerende Wald- brände (vgl. Nr. 213 d. Bl.) wüten auch in Pennsylvanien, wo der Ort Corry gani von Flammen umzingelt ift. Die anhaltende Dürre hat in Westpennsylvanien, im Osten Ohios und in Westvirginien die Schifffahrt lahmgelegt. Ueberall finden Versammlungen ftatt, in denen um Regen gebetet wird.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Charlottenburg. Dienstag, A Ein Fallissement.

Bijörnftjerne Björnson.

Kammerspiele.

Donnerstag, Abends 8 Ubr: Ein

Garten. Kanistraße 12.) Dienstag, l Ein Walzertraum. (Ecfter Teil.) Anfang 7 Uhr.

Tiefland. Mittwoch: Hoffmauns Erzählu Donnerstag: Tiefland.

Komödie in 4 Akten

onnabend: Tiefland.

Schauspiel in 5 Aufzügen von

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Eiu Teufelskerl.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer

Mittwoch bis Sonnabend: Ein Walzertraum.

Komische Oper. Dienstag, Abends 8 Uhr:

Grenag: Hoffwmanns Erzählungen.

bends 8 Uhr: Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof

Friedrihstraße) Dienstag: Fräulein Josette meine Frau. Mittwoch bis Sonnabend: Fräulein Josetie

Teufelskerl. meine Frau.

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Hedwig Mueller mit Hrn. Land- geriht8rat Paul von Loefen (Berlin). Frl. Elisabeth von Mesmer-Saldern mit Hrn. Haupt- mann Friederich von Buchwaldt (Helmstorf bei Lütjenburg i. Holstein—Berlin). ee: Erika Hoermann von Hoerbach mit Hrn. egierungs- assefsor Oskar von Bezold (Münhen—Wolmir- ftedt bei Magdeburg). Frl. Marie Flügge mit Hrn. Leutnant Wilhelm von Widekind (Naum- burg a. S.—Plôn).

Verehelicht: Herr Regierungsafsefsor von Lockstedt

Abends 8 Uhr:

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Erfte Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Montag, den 21. September

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

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Delißsch. Choreographisher Teil von Emil Graeb. Musikalishe Begleitung (unter freier Verwertung historisher Originalmotive und einzelner Teile der Hertelshen Partitur) von Joseph Schlar. Be- gleitende Dichtung von Joseph Lauff. Anfang s Uhr.

Schauspielhaus. 201. Abonnementsvorftellung. Minna von Barnhelm, oder: Das Soldaten- gn Lustspiel in 5 Aufzügen von Lessing. Anfang r

Neues Operntheater. Sonntag: 119. Billettreserve- say Dienst- und Freiplätze sind aufgehoben. Uriel Acofta. Trauerspiel in 5 Gusdügen von Karl Gußkow. Anfang 7} Uhr. Der Billettvorverkauf hierzu findet von Donnerstag ab an der Tageskafse des Königlichen SHausvyielhauses von 10} bis 1 Uhr Vormittags gegea Zahlung eines Aufgeldes von 50 S für jeden Sißplay statt.

Dentsches Theater. Dienstag: König Lear. Anfang 74 Uhr Mittwoch: Medea.

Mittwoch: Mercadet.

Donnerstag: Der Traum ein Leben. Freitag: Mercadet.

Sonnabend: Der Traum eiu Leben.

Lessingtheater. Dienstag, Die Macht der Finsternis.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Raub der Sabiueriunen.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Macht der Fiusfternis.

Abends 8 Uhr:

Schillertheater. O. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Das Opferlamm. Schwan? in 3 Aufzügen von Oskar Walther und

Leo Stein. Zum erflen Male:

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Julius Caesar. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Julius Caesar.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Dienstag,

Abends 8 Uhr: Die blaue Maus. Mittwoch bis Sonnabend: Die blaue Maus.

Residenztheater. (Direktion: Rihard Alexander.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Das Glück der anderu. Lustspiel in 4 Akten von Francis de Croifset. Deutsch von Franz Schreiber, (Georg Cartier : Richard Alexander.)

Mittwoch und folgende Tage: Das Glück der andern.

Thaliatheater. (Direktion : Kren und Shönfeld.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Das Mitternachts- mädcchenu.

Mittwoch und folgende Tage: Das Mitter- naccht8mädchen.

mit Frl. Charlie Böninger (Duisburg).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Landrat von Putt- kamer (Tuchel). Eine Tochter: Hrn. Ge- heimen Regierungsrat Dr. Bill Drews (Berlin).

Gestorben: Hr. Geheimer Oberjustizrat Dr. Victor Rintelen (Friedenau-Berlin). Hr. Ritterguts- besißer und Rittmeister a. D. Hellmuth von Hagen (Damerow bei Ziezenef). Fr. Julie von Koß, geb. Bergell (Zoppot).

Verantwortliher Redakteur:

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin. Druck der Norddeutshen Buchdruckterei und Verlags-

Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32,

Neun Beilagen

(eins{ließlich Börsen-Beilage). (19544)

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16,60 16,70 16,80 17,20 17,50 17,00 17,40 17,07 16,90 17,50 17,70 18,00 17,20 17,60 18,25 17,80 17,50 16,50 17,00 17,00 18,44 17,70 19,00 16 00 17,70 18,20 17,30 19,40 18,00

20,00 19,00

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