1908 / 223 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Bemerkungen. Ein liegender Strih (—) in den Sp

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Die verkaufte Menge wird auf volle Doppeljentn en für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift,

Berlin, den 21. September 1908.

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17,40 14,80 17,00 18,25 16,51 16,12 16,80

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er und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.

Kaiserliches Statistishes Amt, van der Borght.

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16. 9. 16. 9.

12. 9.

Der Darchshnitt3preis wird aus den unabzerundeten ein Punkt (.) in den legten sechs Spalten, daß entsprehender

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eriht fehlt.

blen beredües.,

- departements vom 12. d.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

Das Kaiserlihe Gesundheitsamt meldet den Ausbruch der Maul- und Klauenseue aus dem Amtsbezirk Weilheim (Ober-

vayern) am 19. September 1908.

Jn der abgelaufenen Woche wurden, „W. T. B.“ zufolge, in at. Petersburg und den Vororten 1456 Ch oleraerkrankungen ad 439 Todesfälle gezählt, een 197 Erkrankungen und 53 Todes- ille in der Vorwote. Seit Beginn der Gpidemie am 6. September afcankten 1653 Personen und starben 492. In den ü rigen Choleragebieten kamen in der abgelaufenen Woche 3392 Er- frankungen und 1377 Todesfälle vor. gegen 2465 Erkrankungen und 1120 Todesfälle in der Vorwoche. Im ganzen sind in Rußland seit De der Epidemie 10 359 Personen an Cholera erkrankt und

3 gestorben.

B Auf dem am 21. August aus Bombay in Trieft eingetroffenen Dampfer „Franz Ferdinand“ erkrankte der Steuermann an pest- verdächtigen Erscheinungen und ftarb bald darauf im Infektions- jospital. Auch ein Matrose ift unter Nen Erscheinungen atcankt. Die bakteriologishe Untersuhung ergab Beulenpe st. Der Dampfer ist in die Quarantäneftation gebracht worden. Wahrscheinlich t, daß an Bord des „Franz Ferdinand" Rattenpest ausgebrochen ift. Non seiten der Seebehörde sind die weitestgehenden Vorsichts-

maßregeln getroffen.

Frankre ich.

Durch eine im „Journal officiel“ veröffentlichte, sofort in Kraft geseßte Verordnung ift die gesundheitspolizeilihe Kontrolle an der Landesgrenze für aus choleraverseuchten Gegenden fommende Reisende und ihr Gepäck verfügt worden. Die Reisenden unterliegen außerdem am Bestimmungsorte einer fünf- täzigen Ueberwachung.

Aus choleraverseuchten Gegenden ift die Einfuhr verboten von Väshe, Lumpen, Kleidern, Beitzeug, falls beschmußt. Ausgenommen von dem Einfuhrverbot sind gepreßte in Ballen verpackte und mit Reifen umschnürte Lumpen. Ferner ist aus choleraverseuhten Gegenden ver- boten die Einfuhr von Früchten und Gemüsen, welche unter oder nahe der Erdoberfläche wachsen.

Belgien.

Durch eine in Nr. 253 des „Moniteur Belge“ vom 9. d. M. p:rôffentlihte Verfügung des belgischen Landwirtschaftsministeriums vom 8. d. M. sind vom 8. d. M. ab die Maßnahmen zur Verhütung der Einschleppung der Cholera in Belgien auf alle Herkünfte von den Philippinen-Inseln ausgedehnt worden. (Vergl. „Reichsanzeiger“ vom 3. Juli d. I., Nr. 155.)

Griechenland.

Die griehishe Regierung hat für Herkünfte von Rostow, Laganrog, N ovorol fist, Kert\ch und Batum eine dreitägige Quarantäne nebst Desinfektion der \{chmußzigen Wäsche und der übrigen Effekten der Pafsagiere dritter Klafse und der Schiffsbesazungen sowie der chmußigen Wäsche der übrigen Pafsagiere verfügt.

Rumänien.

Die rumänishe Regierung hat die gegen die Herkünfte aus den holeraverseuchten Teilen Rußlands verfügten Sperr- und Ueber- wahungsmaßnahmen nunmehr auch gegen die Herkünfte aus St. Peter3burg und Cherson verhängt. (Vergl. „Reichanzeiger“ vom 7., 13., 19, und 26. August und 2., 11. und 16, September d. IJ., Nr. 185, 190, 195, 201, 207, 215 und 219.)

Norwegen.

Durch Verordnung des Königlih norwegishen Justiz- und Polizei- M. sind St. Petersburg, die Häfen der Krim und die Gouvernements Kiew, Kostroma, Jaroslaw, Tiflis, Baku, Twer, Perm, Jekaterinoslaw sowie die Terekschen und Kubanshen Gebiete in Rußland für cholera- verseucht erklärt worden. j

Nach norwegischen Häfen bestimmte Schiffe mit Cholerakranken an Bord sind von den Lotsen an die Quarantänestation auf Odderöen bei Kristianssand zu verweisen.

Dänemark.

Laut Bekanntmahung des Justizminifteruums Nr. 209 vom 12. d. M. find die Bestimmungen über die asiatishe Cholera in §8 13—21 der juftizministeriellen Bekanntmachung Nr. 104 vom 14. Mai 1900 St. Petersburg und Kronstadt gegenüber in Kraft geseßt. Gleichzeitig wird von den genannten beiden Städten die Einfuhr der in § 24 der Bekanntmachung er- wähnten Gegenstände mit den daselbst angegebenen Einschränkungen

verboten. Amerika.

Während des Freitag, bis 7 Uhr Abends, find in Manila 38 Cholerafälle, von denen 17 tödlih verliefen, gemeldet worden.

Handel uud Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengeftellten „Nachrichten für Handel und Industrie “.)

Serbien.

ar erung von Waren. Hinsihtlih der Erhebung der in Ziffer 1 der allgemeinen Anmerkungen zum V. Abschnitt des Zoll- tarifs vorgesehenen Zuschläge hat der serbishe Finanzminister den Zollämtern unterm 19. August (a. St.) 1908, Z. Nr. 17 418, folgende Anweisung gegeben:

_ Durch den Eclaß vom 30. Juli (a. St.) 1907, Z. Nr. 6464, sind die Zollämter beauftragt worden, den Zollzushlag nah Ziffer 1 der allgemeinen Anmerkungen zum V. Abschnitte des Zolltarifs für alle Waren aus folgenden Tarifnummern zu erheben: 277 bis 281; 283 bis 287; 296 bis 307; 317 bis 322; 323, Ziffern 2a und b, 323, Ziffer 3, 324 bis 329; 335 bis 341; 343 bis 344 und 353 bis 355, mit Ausnahme der mit Harzen, Teer u. dgl. getränkten Filz- waren.

Infolge des Inkrafttretens des \crbisch - österreichisch - ungarischen Handelévertrags ist jedoch der Zuschlag von 15 v. H. für die Be- arbeitung nur bei Geweben aus den Tarifnummern 277, 278, 279, 280. Ziffer 1, 296, 297, 299. Ziffer 1, 301, 319, 320, 321, 322, 335, 336, 337 und 339, Ziffer 1, zu erheben.

Der gedachte Zuschlag ift nicht zu erheben für Waren, die weder ein Gewebe noch eine genähte Ware aus Geweben darstellen; demnah unterliegen beispielsweise bei der Anwendung des österreihisch-ungari- hen Vertragstarifs diesem guschlage niht Säcke, wenn fie nah Tarif-Nr. 305 des britishen Vertrag8tarifs verzollt werden.

Ebenso unterliezen bei Anwendung des österreihish-ungarishen Vertragstarifs diesem Zushlage nit wasserdihte Gewebe der Tarif-

Nrn. 345 und 350 und Buchbinderleinwand der Tarif-Nr. 352. (Srpske Novinse.)

Zeitweilige zollfreie Zulassung von Muskesseln und von Kisten zur Verpackung von Pflaumen. Durch Erlaß bom 9. August (a. St.) 1908, 2. Nr. 16 766, hat der serbishe Finanz- minister gestattet, daß bis zum 1. September (a. St.) 1909 für un- gebrauchte Kessel nebst Zubehör zum Pflaumenmuskochen und für Holj- isten in zusammengeseßtem oder zerlegtem Zustande zur Ver- packung von getrockneten Pflaumen, wenn diese Gegenstände unter der Bedingung der Wiederausfuhr eingehen, nicht die Hinterlegung der Zollgefälle in bar zu fordern, sondern persönlihe Bürgschaft als Sicherheit anzunehmen ift. (Ebenda.)

Zollämter angewiesen, gemäß den Vorschriften des amtlihen Waren- verzeihnifses zum Zolltarif Bilder auf Papier ohne Unter- lage, die ihrer Verwendung und Herstellung nach den Bildern auf Papier mit Unterlage am nähsten verwandt find, nah Tarif-Nr. 47S zu behandeln. Nah Tarif-Nr. 459 sollen derartige Bilder deswegen nit E werden, weil legtere Nummer keinerlei Bilder, sondern Bilderpapier umfaßt. Nach Tarif-Nr. 459 soll nur folches Bilderpapier verzollt werden, das seiner Herstellung und Verwendung (ie E als Papier, nit aber als Bilder verwendet werden kann. nda.

Flahs8anbau in Bihar.

Der Sachverständige für Flahtkultur Mr. Em. Vandekerkhove hat einen Bericht über den Flachs8bau in Bihar erstattet. Eine kurze, von Mr. J. Mollison verfaßte Uebersicht über diesen Bericht, die die von Mr. Vandekerkhove mit dem Anbau, der Gewinnung und weiteren Verarbeitung des Flachses in Bihar gemachten Erfahrungen wiedergibt und die gleichzeitig drei Abbildungen von zum Brechen und Schneiden des Fladses benußten Maschinen enthält, ist von dem Kaiserlichen Generalkonsulat in Kalkutta übersandt worden. Sie liegt während der nächsten vier Wochen im Reichsamt des Innern, Berlin, Wilhelmstr. 74, Zimmer 174, zur Einsichtnahme aus und kann auch nach Ablauf der Auslegefrist auf Antrag für kurze Zeit an Inter- effenten zur Ansicht übersandt werden. *

Die Mineralschätze der Philippinen.

Auf Veranlaffung des Bureau of Science in Manila ist in einer Broschüre, betitelt „the mineral resources of the Philippine Islands with a statement of the production of commercial mineral products during the Jes 1907“ das Mineralvorkommen auf den Philippinen und die Ausbeute im Jahre 1907 zusammen- gestellt worden. Die Broschüre, die für Interefsentenkreise von Wert sein dürfte, liegt in den nähsten vier Wochen im Reichsamt des SFnnern, Berlin W., Wilhelmstraße 74, im Zimmer 174 zur Einsichtnahme aus und kann auf Antrag Interessenten außerhalb Berlins auf kurze Zeit übersandt werden.

Jamaika.

Nahrunasmittelgesezgebung. Ein für Jamaika erlafsenes Geseß vom 21. Mai d. I. The Adulteration of Food and Drugs Law, 1908 —, das in der „Jamaica Gazette* Nr. 27 vom 2. Juli d. I. veröffentlicht ist und am 1. Oktober d. J. in Kraft tritt, regelt unter Aufhebung des entsprehenden Gesezes Nr. 18 vom Fahre 1898 die Einfuhr und Herstellung von Nahrungsmitteln und Drogen sowie den Verkehr damit.

Die Drucksahe liegt während der nächsten vier Wochen im Reichsamte des Innern, Berlin, Wilhelm- straße 74, Zimmer 159, zur Etnsihtnahme aus.

Auss\chreibungen.

El ektrishe Liht- und Kraftanlagen in Malines (Mecheln). Verhandlung: 3. Oktober 1908, 6 Uhr Nahm., Eôtel de ville. Loo für Angebote: 2. Oktober 1908. Näheres bei der Stadtverwaltung. Der Unternehmer würde eventl. auch gleichartige Anlagen in Louvain (Löwen) auszuführen haben. (Moniteur des Intérêts, Matériels.)

Lieferung von 330 Ballen Superphosphat nah Charlois bei Rotterdam an die landwictshaftlihe Genofsenschaft „Ons Belang“. Verhandlung: Demnäst. (Moniteur des Intérêts Matériels.)

Oeffentlihe Wasserarbeiten in der asiatischen und europäischen Türkei. Das türkishe Arbeitsministerium hat aus- gedehnte Projekte für Schiffbarmachung von Flüfsen und Trockenlegung von Sümpfen. Der Erbauer der ägyptishen Bewäfserungsanlagen, der englishe Ingenieur Wilcoks, wurde eingeladen, zu diesem Zweck in türkishe Dienste einzutreten und eventuell vier Ingenteure seiner Wahl zu entsenden. Es handelt sich um Schiffbarmahung des Euphrat und Tigris, Bewäfserungsanlagen in Mesopotamien, Trocken- legung der Sümpfe von Adana und S{hiffbarmahung der Flüsse Maria und Vardar. (Konftantinopler Handelsblatt.)

Absatgelegenheit für Maschinen usw. zur Herstellun von ernes und Konserven in Paraguay. Na einer Bekanntmachung im „Diario oficial“ werden den in Paraguay entstehenden Fabrikationsbetrieben oben bezeihneter Art vorüber- gehende Zollbefretungen gewährt werden. Sie beziehen sih auf die Einfuhr der erforderlihen Maschinen und Zubehör, Behälter zum Verpacken, Maschinen zur Anfertigung folher Behälter, auf Koblen usw. und gelten bis Ende Dezember 1935. Die Produkte und Nebenprodukte solher Fabriken find vom Ausfuhrzoll befreit. (The Board of Trade Journal)

Verpachtung von Blei- und Zinkgruben in Klein- asien. Nah einem Berichte des britishen Generalkonsuls in Konstantinopel wünscht das dortige Ministerium für Forstwirtschaft, Berg- und Ackerbau eine 99 jährige Konzession zur Ausbeutung der bei Kemur Dur (Distrikt Smyrna) gelegenen Werkblei- und Zinks gruben zu versteigern. Angebote und Anfragen sind bis zum 26. No- vember d. J. an das genannte Ministerium zu richten.

Lieferung von Schreib- und Druckpapier nah der Kapkolonie für die Capo Government Railways. Angebote werden bis zum 7. Oktober d. J. durch den Agent-General for the Cape Colony in London und durch den Chairman of the Tender Board in Kapstadt entgegengenommen. Angebotsformulare und Muster des zu liefernden Papiers und Kartonpapiers sind im Agent- General’s Office, 100, Victoria Street, in London SW, und bei den Railway Stores in Kapstadt erbältlich. (Cape of Good Hope Government Gazette.)

Konkurse im Auslande. Serbien.

Rebelj u. Viß bei Valjevo; Anmeldetermin: 29. September]/

1908.

Anmeldetermin: 25. September/8. Oktober 1908. termin: 26. September/9. Oktober 1908,

Wagengestellung für Koble, Koks undxBriketts am 19. September 1908: Ruhrrevier Oberschlesishes Revier Anzahl der Wagen 22 952 8 592

Gestellt . Nicht geftellt

am 20. September 1908: Gefiellt

A 3142 171 Nicht geftellt

-——

Auffichtsrats der Wittener Stahlröhrenwerke

Anglo-Serbishes Syndicat als Pächter des Bergwerks 12. Oktober 1908. Verhandlungstermin: 30. September/13. Oktober

Belgrader Shuhmacher-Innung (Zadruga) in Belgrad; Verhandlungs-

In der vorgestrigen in Düffeldorf abgehaltenen Sißung 2

wurde, „W. T. B.* zufolge, nach Abschreibung von rund 112 000 4 prozentual in der gleichen Höhe wie im Vorjahre ein Reingewinn

stattfindenden Generalversammlung wird die Verteilung einer Dividende von 25 9/6, wie im Vorjahre, vorgeshlagen werden. Die Agentur des Kaiserlih russishen Finanzministeriums macht nachstehenden Kassenausweis der Kaiserlih russischen Regierung für 1. Mai d. I. bekannt (alles in Millionen Rubel) : Ordentlihe Einnahmen 735,9, außerordentlihe Einnahmen 3,5, ordentliche Ausgaben 668,8, außerordentliche Ausgaben 49,1. Ver- glichen mit derselben Periode des Vorjahres weisen in folgenden Rubriken die Einnahmen eine Vermehrung auf: Grundsteuer, Im- mobiliensteuer und Personalabgabèn 1,7, Reichsgewerbefteuer 4,5, Naphthasteuer 2,6, Zölle 8,2, Stempel-, Gerichts-, Kanzlei- und Ein- tragungsgebühren 1,8, Besitwechselabgaben 1,5, Ertrag aus dem fis- kalishen Branntweinverkauf 11,9, Ertrag aus den dem Fiskus ge- bôrenden Kapitalien und Bankges{äften 1,5, Rükerstattung von Dar- lehen und sonstigen Aufwendungen 3,6, Beiträge an die Reichsrentei aus anderweitigen Quellen 7,0. Ein Minus weisen auf : Münzertrag 2,1, Staatseisenbahnen 1,6, Staatsfabriken, tehnische Betriebe und Niederlagen 1,2, Verschiedene kleine und zufällige Einnahmen 2,5. Die bayerishen Staatseisenbahnen vereinnahmten im August 1908 bei einer Betriebslänge von 6573 km (+ 56 km): 19 950 000 #6 (August 1907 endgültig: 19 290 835 46). Gesamtein- nahme Januar mit Auguft 1908: 129 140 000 „#6 (August 1907 end- gültig: 128 510 153 4). i rankfurt a. M., 19. September. (W. T. B.) Die „Frank- furter Zeitung“ meldet aus Konstantinopel: Für die neue 4 prozentige nom. 4 Millionen Pfund betragende türkische Anleihe, welhe mit einer Bankengruppe unter Führung der Ottomanbank abgeschloffen wurde, ift ein Uebernahmekurs von 85 9/9 vereinbart worden; doch geht hiervon der 2prozentige franzöfishe Stempel sowie ein halbes Prozent für andere Auslagen zu Lasten der Regierung ab. Wien, 19. September. (W. T. B.) Die Verwaltungen der Unionbank und der Internationalen Elektrizitätsgesell- \chaft haben heute Beshlüfse gefaßt, nah denen \ämtlihe Geschäfte, die Aktiven und Passiven der Internationalen Elekrizitätsgesellshaft im Wege der Fusion von der Unionbank übernommen werden. Die finanzielle Transaktion wird in der Weise erfolgen, daß für eine Aktie der Inter- nationalen Elektrizität3gesellshaft 1/; Aktien der Unionbank mit Divi- dendenberechtigung vom 1. Januar 1909 ausgegeben werden. In der ersten Hälfte des Oktober werden Generalversammlungen beider Institute stattfinden, um über die entsprehenden Anträge und insoweit es ich um die Unionbank handelt speziell über die erforderliche Kapital3vermehrung Beschluß zu fassen. Die Unionbank errichtet eine besondere Abteilung für elektrishe Geshäfte und hat #sch der Mitroirkung leitender Fahmänner der Internationalen Elektrizitäts-

gesellschaft versichert.

Die Preisnotierungen vom Berliner Produktenmarkt be- finden sich in der Börsenbeilage.

Berlin, 19. September. Marktpreise nah Ermittlungen des Königlichen Polizeipräfidtums. (Höchfte und niedrigfte Preise.) Der Doppelzentner für: Weizen, gute Sorte F) 20,70 4, 20,62 #. Weizen, Mittelsorte f) 20,54 6, 20,46 4. Weizen, geringe Sorte f) 20,38 4, 20,30 #. Roggen, gute Sortef) 17,65 4, 17,61 6. gen, Mittelsortet) 17,57 4, 17,53 4. Roggen, gon Sortef) 17,49 4, 17,45 #6. Futtergerste, gute Sorte?) 18,20 , 17.00 M. „Futter erfte, Mittelsorte®) 16,90 4, 15,70 #4, erte, geringe Sorte®*) 15,60 4, 14,40 4. Hafer, gute

orte®) 18,30 4, 17,70 M. Hafer, Mittelsorte®*) 17,60 17,00 #4. Hafer, geringe Sorte*®) 16,90 6, 16,40 #6. Mais (mixed) ge Sorte —— %, —— «. Mais (mixed) eringe Sorte —— &, —— H. Mais (runder) gute

orte 17,30 6, 16,70 6. Rihtstroh 4,6 ;

6,20 #4, 4,40 H. Erbsen, gelbe zum

Speisebobnen, weiße 50,00 4, 3 30,00 6. Kartoffeln 8,00 , 5 Keule 1 kg 2,00 #4, 1,40 4; 1,10 Á. Schweinefleisch 1 1 kg 2,20 #4, 1,20 S. ham Butter 1 kg 2, s

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Bleie 1 kg 1, t) Ab Bahn. *) Frei Wagen und ab Bahn.

Berlin, 19, September. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Die Einlieferungen von feinster Butter, namentlich in reinschmeckenden Qualitäten, waren nur klein und konnten bei lebhafter Nachfrage \{lank geräumt werden. Abweichende Qualitäten bleiben selbft zu Tir niedrigen Preisen {wer verkäuflich. Die heutigen Notierungen find: Hof- und Genofsenschaftsbutter Ia Qualität 121 bis 123 #4, ITa Qualität 116 bis 120 4. Sch malz: Wenn auch Mitte der Woche von interessierter Seite \spekulative Verkäufe in Schmalz stattfanden, so war der erzielte Er- folg doch nur schnell vorübergehend, "und auch die Schmalzpreife mußten ih wieder der steigenden Tendenz verwandter Artikel anshließen. Die S{hweinezufuhren blieben klein, und die Vorräte nahmen weiter ab. Die beutigen Notierungen find: Choice Western Steam 60} bis 603 #4, amerikanishes Tafelschmalz (Borussia) 615 #6, Berliner Stadtshmalz (Krone) 61} bis 66 #4, Berliner Bratenshmalz (Korn- blume) 624 bis 66 4. Speck: Fest.

Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtviehmarkt vom 19. September 1908. Zum Verkauf standen 4560 Rinder, 1022 Kälber, 9848 Schafe, 9768 Schweine. Markt- preise nach den Ermittlungen der BENE hangen, fion. Bezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 kg Schlachtgewicht in Mark (bezw. für 1 Pfund in ¿ps

Für Rinder: O lea: 1) vollfleischig, au8gemästet, höchsten

lahtwerts, höchstens 7 Jahre alt, 79 bis 83 #4; 2) junge fleishige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 70 bis 75 M; 3) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 61 bis 66 M; 4) gering genährte jeden Alters 53 bis 59 #. Bullen: 1) voll- Aeisdhige, höchsten Shlachtwerts 70 bis 75 #4; 2) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 64 bis 67 #4; 3) gering genährte 54 bis 58 . Färsen und Kühe: 1) a. vollfleisige, aus- gemästete Färsen höchsten Schlahtwerts bis H; b. voll- fleishige, au8gemästete Kühe höchsten S{lachtwerts, höchftens 7 Jahre alte 70 bis 73 #4; 2) ältere ausgemästete Kühe und weniger gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 64 bis 67 4; 3) mäßig genährte Färsen und Kühe 58 bis 62 4; 4) gering genährte Färsen und Kühe

52 bis 55 M.

Kälber: 1) feinste Mastkälber (Vollmilhmast) und beste Saugkälber 93 bis 98 4; 2) mittlere Mastkälber und gute Saug- fälber 84 bis 89 4; 3) geringe Saugkälber 49 bis 54 #; 4) ältere gering enährte Kälber (Frefser) 50 bis 55 .

Rate 1) Mastlämmer und jüngere Masthammel 78 bis 80 4; 2) ältere Masthammel 71 bis 75 #4; 3) mäßig genährte Mer und Schafe (Merzschafe) 61 bis 66 #4; 4) Holsteiner

tederungs\hafe bis 6, für 100 Pfund Lebendgewicht 27 bis 39 4,

Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 ke) mit 2009/6 Taraabzug: 1) vollfleishige, kernige Schweine feinerer Rafsen und deren Kreuzungen, höchstens 1} Jahr alt: a. im iht von 220 bis 280 Pfund 64 bis 4; b. über 280 Pfund lebend (Käser) bis H; 2) eilige Schweine 62 bis 63 #; gering entwidelte 59 bis 615.46; Sauen 59 bis #4. _ L PB

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. Zolltarifierung von Waren. Der serbishe Finanzminister hat durch Eclaß vom 6. August (a. St.) 1908, 2. Nr. 16 663, die

vonrund § Millionen Mark nahgewiesen. Der am 17. Oktober

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