1908 / 256 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

daß die Oertlichkeiten, die heute noch, von der Ueberlieferung eisern festgehalten, nah Tantalus und Pelops heißen, das Felsennest der «Tantalis“, einer kleinen „Fluchtburg“ über Magnesia und der „Thron des Pelops*“, in tatsähliher Beziehung zu den Männern ge- anden haben, deren Namen sie verewigen. Alle diese Unter- uchungen und Ecmittlungen gewähren Einblicke in. bisher unbekannte Verhältnisse, kommen dem festen Kern zugute, der auf Grund zahlreiher Ausgrabungen für die Urgeschichte Europas gewonnen worden i, und helfen das Andenken der Männer ehren, die wie Shliemann, Virchow, Lissauer u. a. gegen eine Welt von Skepsis und Anfehtung die Bedeutung dieser O QUNLA erkannt und sie durch Tat und Wort. gefördert haben. * em Vortrage Dr. Shuchhardts folgte lebhafter Beifall, während

der Vorsitzende mit seinem Dank die Anerkennung verband, daß hter dur \harfsinnige Kombination und gründliche Textstudien eine Form, | währte und neue Kräfte von niht nur malerisher, sondern au das Andenken Lifsauers zu ehren, gefunden worden sei, wie sie würdiger | architektonisher Schulung. Selbstverständlih seien die vielerlei Ver- nicht gedaht werden könne. je und Anregungen nit alle ausgereift; aber es sei gerade Den zweiten Vortrag des Abends hielt Professor Dr. Otto | dur den Verglei möglich geworden, die gesunden Bahnen von ge- &Faekel aus Greifswald „über einige primitive Kunst- | fährlihen Abwegen zu unterscheiden. Es wecke die besten Hoff- werke aus China“. Auf dem Tisch des Hauses standen eine | nungen, daß namentli in München die städtishen Fahshulen mit Meihe von Vasen, bronzene wie irdene, und die Bronzenahbildung | \taunenswerter Energie den handwerklihen und künstlerishen An- eines hodenden Löwen, die vor kurzer Zeit beim Bau einer Eisenbahn | sprüchen unserer Zeit den Boden bereiten. Besonders einheitlich set in der Provinz Schantung ausgegraben worden sind. Sie sehen sehr | die entshlossene dekorative Tendenz der Wiener Künstler auf der vershieden von allem aus, was wir jeßt als chinesisch kennen, und | „Kunstschau* zur Geltung gekommen, und eine gleichzeitige Möbels seinen, wie Professor Jaekel darlegte, die Behauptung zu entkräften, ausftellung habe gezeigt, wie die aufopfernde Arbeit dieser Künstler daß, so uralt die Kultur Chinas ist, die von ihr vorhandenen | bei der Wiener Möbelindustrie bemerken8werten Widerhall gefunden Kunstdokumente doch ausnahmslos sehr jung, nämlich nur wenige | habe. Zahlreiche Bilder erläuterten die Ausführungen des Redners. Fahrhunderte alt \ind Schon lange wird die Frage

kommen. Das wesentliche Kennzeichen dieser Ausstellungen sei der ernste Wille gewesen, alles ODargestellte mit zeit- gemäßer Kunst zu durchdringen. Das haben in Darmstadt der Hof und die Staatsverwaltung, in München die Stadt, in der Wiener Kunst- schau eine begeisterte Künstlergruppe durchgeseßt, ebenso in den Bauten wie in den Fnnenräumen, den Einzelwerken und der Anord- nung der einzelnen Äusftellungsklafsen. Sowohl - die auf die Dauer berechneten neuen Ausstellungsbauten in Darmstadt und München, wie alle vorübergehende Architektur zeigten ernste Sachlichkeit und sinn» gemäße Schlichtheit. Die monumentale Plastik im Geiste Adolph

ildebrandts und eine erfrishende Note dekorativer Malerei im

inne der Münchener Künstlergruppe „Scholle“ seien an die Spiße ihrer Arbeitsgebiete getreten. In der Innenkunfst A ih mehr und mehr mit dem willigen ünd einsichtigen Handwerk be-

Vertrages eingeräumt if, in diesem Jahre dazu verwenden, vom 31. Oktober ab ein Gastspiel am Neuen Schauspiel, hause zu geben, in dessen Verlauf er als Marc Anton in „Julius Cäsar“, als Leon in „Weh dem, der lügt !" und in einer der Hauptrollen von Max Halbes neuer Komödie „Blaue Berge“ auf- treten wird. Ferner hat der Direktor Halm mit dem Künstler einen Eventualvertrag atgelWlolien, der seine mehria rige Verpflichtung für das Neue Schauspielhaus zum Gegenstande bat. Mit Bezug hierauf {weben zur Zeit noch Verhandlungen zwischen Herrn Christians und dem Direktor Schmieden.

Im Theater des Westens werden auh in dieser Spielzeit wieder an den Mittwoh- und Sonnabendnachmittagen Märchen- vorstellungen veranstaltet werden. Den Anfang macht am 21. No- vember „Dornröschen“ von Pras unter der künstlerishen Leitung von Gustav Seiy.

Im Hebbeltheater wird als nächste Neuheit Karl Schönherrs Bauernkomödie „Erde“ aufgeführt. Das Stück wurde seinerzeit mit / dem Bauernfeldpreis ausgejeiz net und is bereits mit Erfolg am / a L L Z A Burgtheater in Wien, am Münchener Hoftheater und im Cölner Außerdem wurden

Stadttheater dargestellt worden. | Markttage Die Erstaufführung der Neuheit „Anteros“ von Eri Korn im ¿éeig | mittel “Spalte 1) Gezahlter Preis für 1 Do ppelzentner

Friedrich Wilhelmstädtishen Schauspielhause ist ü läglicher

Dienstag, den 3. November, festgeseßt worden. n S Pet “edrigster | höchster | niedrigster | höchster | niedrigster

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Erfte Beilag.e

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 29. Oktober —_

M 256. 1908.

Am vorigen Markttage

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1908 Oktober

dem

Dr. Otto Netitzel hält am Sonntag, den 1. November, Doppelzentner Mittags 12 Uhr, im Beethovensaal einen erklärenden Vortrag (Preis unbekannt) über Debussys Musikdrama „Pelleas und Melisande“, das am Mitt,

woch, den 4. November, in der Komischen Oper zum erften Male auf. geführt wird. Außer Dr. Neißel wirken noch Fräulein Deetjen

Tag

erörtert: Was i aus den Kunstgegenständen früherer Zeit, die wahrscheinlih doch vorhanden gewesen And, geworden? Hat die bekannte Zerstörungswut, die bei chinesishen Dynastiewechseln die Erinnerungen an die vom Schauplaß abgetretene Dynastie vernichtete, ähnlich auch mit Kunstwerken älterer Perioden verfahren, oder besteht die Aussicht, daß bei Ausgrabungen auch noch manches zutage Fommen wird, das uns Einblicke in frühere Kunstleistungen Chinas gestatten wird? Der vorliegende Schantungfund scheint dieser Hoffnung Nahrung zu geben. Er ist deshalb besonders interessant und erlaubt vielleicht, daran zu ermessen, ob China seine Kunst- erzeugnisse von außerhalb und woher es sie empfangen hat, oder ob . Vorbilder von den cinesishen Künstlern überhaupt nicht benußt wurden. Für legtere Annahme {eint mancherlei zu zeugen, i. B. die ganz eigenartige Darstellung von Wolken und Wellen, von Bergen und Wasserfällen ; dagegen \prechen die Darstellungen von Naturgegenständen, die in China niht vorkommen und zu deren Bekanntschaft die chinesishen Künstler erst durh Importe von außerhalb gelangt sein Eönnen. Besonders beweiskräftig ist hierfür die häufige Anwendung, die von der Darstellung des in China niht vorkommenden Löwen ge- mat wird, häufig in niht völliger Naturtreue, am häufigsten in \tark stilisirter Form. Professer Jaekel wies nun zunächst an den alt- chinesishen Vasen nah, daß an zweien von thnen bei etwa leiher Technik der Tierdarstellungen im Relief beträchtliche ershiedenheiten in der künstlerischen Ausführung vorliegen, sodaß man geneigt ist, bei der einen Fortschritt zeigenden auch eine spätere Entstehung arzunehmen. Beiden ist aber eine mehr oder weniger rohe Stilisierung der unverstandenen Terrainformen, beiden auch der Lôwe neben Fuchs, Elen, Bär, Eidechse, Affen eigen, und merkwürdigerweise der Löwe als Froshverzehrer. Hieraus scheint mit Sicherheit hervorzugehen, daß die Künstler den Löwen auch nur vom Hörensagen und in seiner äußeren Erscheinung nur von fremden bildlihen oder plastishen Darstellungen her kannten. Hierfür \priht u. a. auch die vorgelegte Bronzefigur eines Löwen aus Sinanfu, dem der Künstler die Beine eines Stieres gegeben hat. Der Vortragende glaubt, * daß es persishe Vorbilder waren, nah denen in China gearbeitet worden ist, und vergleicht die vorliegenden Leistungen mit persischen, dem 12. und 13. Jahrhundert angehörigen. In der lebhaften Diskussion, die sich an den Vortrag \{loß, wurde u. a. au die Tatsache erwähnt, daß alle japanischen Darstellungen das Pferd zweihufig darstellen, weil die Künstler das Pferd in natura nit fannten, das erst vor wenig hundert Jahren in Japan eingeführt worden ist. Auch hier ist diese Tatsache ein starkes Argument für die Beeinflussung der einheimishen Kunst von, außer- halb. Professor Jaekel empfing am Schluß seiner Darlegungen den lebhaften Dank der Versammlung, dem der Vorsißende besonderen Nachdruck dur den Hinweis gab, wie willkommen stets die Mit- teilungen des Vortragenden aus den verschiedenen Gebieten seiner wissen- {chaftlihen Tätigkeit seien.

Im Verein für deutsches Kunstgewerbe zu Berlin \sprach der Direkior Dr. Peter Jessen über die kunstgewerb- lihen Ausstellungen dieses Jahres. In München, Darm- stadt, Stuttgart und Wien seien zusammen über 1000 Räume, äFnterieurs und Gruppen vorgeführt worden, ein bewundernwerter Aufwand an materieller und geistiger Arbeit. Der Gewinn, den die Ausstellungstehnik und alle Kunstgebiete in den einzelnen Städten davon gehabt hätten, müsse ganz Deutschland zugute

Fn Ambeh in Aegypten ist ein Fund gemaht worden, der für die Ältertumsforshung von größter Bedeutung ist; handelt es ih doch dem Anschein nach um nihts weniger als ein authentishes Bildnis Julius Cäsars. Man entdeckte nämli, wie die Beilage der „M. N. N.* berichtet, an der angegebenen Stätte tief in der Erde vergraben eine Vase von kostbarstem Metall, die eine Höhe von etwa einem Meter hat. Auf ihr ist in feinster Emailmalerei ein Porträt dargestellt, das nach den Inschriften, die ih darauf befinden, als Bildnis Cäsars anzusehen ist. Die Arbeit weist auch auf die Zeit Câsars hin. Die Vase muß übrigens im persönlihen Auftrage Cäsars hergestellt sein, und man kann fogar die Jahreszahl feststellen, die für ihre Anfertigung in Betracht kommt. Julius Cäsar hat bekanntlich Beziehungen zu der Königin Kleopatra unterhalten. Die Inschriften weisen nun darauf hin, daß die Vase eigens für die ägypti|che Königin hergestellt und ihr von Cäsar als Geschenk für genossene Gastfreundschaft über- sandt wurde. Heutzutage hat die Vase natürlich einen unshäßbaren Wert, der in den historishen Beziehungen liegt. Sie muß aber au in der Zeit ihrer Entstehung hon sehr kostbar gewesen fein, da sie von feinster künstlerisher Arbeit ist und in allen Teilen aus den koft- barsten Materialien besteht. Sie wiegt ungefähr hundert Pfund.

Theater und Musik.

Im Königlichen Opernhause wird morgen „Madama Butterfly“ aufgeführt. Die Hauptpartien sind mit den Damen Easton, Rothauser, Parbs, Ober, von Scheele-Müller, Lindemann, und den Herren Maclennan, Hoffmann, Lieban, Krasa, Kirhhoff, Alma und Bahmann besezt. Dirigent is der Kapell- meister Ble. Als nächste Neuheit der Königlichen Oper werden : „Versiegelt“, konishe Oper in einem Alt nach Rauppach von N. Batka und Pordes-Milo, Musik. von Leo Ble, in Verbindung mit „La Habannera“, lyrishes Drama in drei Akten, Text und Musik von Raoul Laparra, deutsche Uebersezung von Georg Droescher, Ende des nächsten Monats in Szene gehen. Dirigent beider Werke ift der Kapellmeister Blech.

Fm Königlichen Schausvielhause ist die Erstaufführung von Grabbes „Kaiser Heinrih der Sechste“ für den 9. November in Aus- sicht genommen. n den Hauptrollen sind beschäftigt: Die Herren Staegemann (Kaiser Heinrich), Molenar (Heinrich der Lowe), Kraußneck (Achmet), Lindner (Tancred), Pohl (Richard Löwenherz), Sommerstorf (Hoherzollern) u. a. m., ferner die Damen Willig (Constanze), Lindner (Weiße Frau), May (Agnes), von Arnauld (Beatrice). Die Regie führt der Oberregifseur Droescher. Morgen, Freitag, wird K. Niemanns Schausptel „Wie die Alten sungen“, mit den Herren Molenar, Boettcher, Kraußneck, Vollmer, Nallentin, Oberländer, Eichholz, Werrak und den Damen Abich, Steinsieck, Hausner und Schramm in den Hauptrollen, wiederholt. Fn der am Sonnabend stattfindenden Aufführung von „Almen- rausch und Edelweiß“ im Neuen Königlihen Operntheater ersheinen zu Ehren Terofals die Mitglieder der Sektion Mark Brandenburg des deutshen und österreihischen Alpenvereins in alpiner Tracht. Auch den anderen Besuchern wird es anheimgestellt, in ländlicher Tracht zu kommen.

Rudolf Christians wird seinen Winterurlaub, der ihm seitens der Direktion des Neuen Theaters auf Grund seines

Theater.

Königliche Schauspiele. Freitag, Opern- haus. 225. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Sreplthe sind aufgehoben. Madama Butterfly.

apanische Tragödie in 3 Akten. Nah I. L. Long und D. Belasco von L. Jllica und G. Giacosa, deutsch von A. Brüggemann. Musik von Giacomo Puccini. Musikalishe Leitung: Herr Kapellmeister

ein Leben.

Hebbeltheater. (Königgräßer Sträße 57/58.)

Freitag: Der Liebhaber. Sonnabend und Sonntag: Der Liebhaber.

Berliner Theater.

Anfang 8 Uhr. Sonnabend: Der Clown.

sowie die Hecren Hofbauer und Nadolowitch mit. Karten (1 #) sind an der Kasse der Komishen Oper zu haben. Die Inhaber von Billetten zur Erstaufführung erhalten diese Karten unentgeltlich.

Maunigfaltiges.

Breslau, 29. Oktober. (W. T. B.) Wie die „Schlesische Zeitung“ aus Rybnik mitteilt, fand in der Pulverfabrik in Kriewald heute früh eine Explosion statt, durch die drei Arbeiterinnen getötet und vier \chwer verleyt wurden.

Friedrihshafen, 28. Oktober. (W. T. B.) Für morgen ist wieder ein Aufstieg des Zeppelinshen Luft\chiffs ge- plant, an dem der kommandierende General des 13. (württem- bergishen) Armeekorps, Herzog Albreht von Württemberg teilzunehmen gedenkt. Da in den Morgenstunden hier sehr starker Nebel herrs{cht, wird der Aufftieg voraussichtlich am Nacbmittag vor sich gehen. Die MNReichskommissare sind im Laufe des heutigen Tages wieder abgereist; nur der Professor Hergesell gedenkt, noch einige Zeit zu verweilen. Für die nächsten Tage ist eine Dauerfahrt nicht beabsichtigt. Im Hafen ist man noch immer damit beschäftigt, die Gasflaschen aus den in den Bodensee gestürzten Cisenbahnwagen auf Leichter zu laden und nach Manzell zu hafen. Das Weiter ist {ön.

Budapest, 28. Oktober. (W. T. B.) Heute mittag erschienen vier Personen in der Filiale der Kommerzialbank in Neu- Pest und raubten dort unter Bedrohung des Personals mit Waffen, nahdem sie die Telephondrähte durchschnitten hatten, 42 000 Kronen. Die Räuber sind mit ihrer Beute entkommen,

Paris, 29. Oktober. (W. T. B.) Der Luftschiffer Far man mate gestern mit seinem Aeroplan im Lager bei Châlons bei heftigem Winde mehrere Flüge, darunter einen 1600 m-Flug mit dem Mathematiker und Mitglied des Instituts Painlöve, sodann einen längeren Flug in einer Höhe von 35 bis 50 m, {ließlich einen fünf Kilometer langen Flug in gerader Linie über hügeliges Gelände in solcher Geshwindigkeit, daß er den Blicken der ihm nah- galoppierenden Offiziere entschwand.

Bloemfontein, 28. Oktober. (B T. B.) Eine durch elek- trishen Kurzshluß verursahte Feuersbrunst äsherte eine Anzahl von Regierungsgebäuden ein. Der Schaden wird auf achtzig bis hunderttausend Pfund Sterling geschäßt.

(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlihen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Komische Oper. Tiefland. Sonnabend : Manon Lescaut.

Freitag, Anfang 8 Uhr.

Freitag: Der Traum

Abends 8 Uhr:

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Freitag,

Abends 8 Uhr: Die Tür ius Freie. Sonnabend: Die Tür ius Freie.

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.)

Klüthner-Saal. Freitag, Abends 8 Uhr! Liederabend von Klara Senius - Erler und Kammersänger Felix Senius. Mitw.: Professor Schmid. Liunduer (Klavier).

Pirkus Schumann. Freitag, Abends präzise

7} Uhr: Vorwiegenud humoriftisches Programm. Sonnabend wiederum sensationelle neue Debüts! U. a.: Zum ersten Male in Europa:

T1 E Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang

& Uhr.

Schauspielhaus. 237. Abonnementsvorstellung. Wie die Alten sungen. Lustspiel in vier Auf- zügen von Karl Niemann. Regie: Herr Eggeling. Anfang 7} Uhr.

Neues Operntheater. Unter Leitung des Direktors Xaver Terofal : Gastspiel des Schlierseexr Bauern- theaters. Der Herrgottshunizer von Ammer- gau. Volksflück mit Gesang und Tanz in 5 Auf- zügen von Dr. Ludroig Ganghofer und Hans Neuert.

Anfang 8 Uhr.

Opernhaus. Sonnabend: 226. Abonnements- vorstellung. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Tristan und Jsolde. (Gewöhnliche Preise.) An-

fang 7 Uhr. Schauspielhaus. 238. Abonnementsvorstellung. Anfang 7F Uhr. «

Maria Magdalena.

Neues Operntheater. Unter Leitung des Direktors Xaver Terofal : Gastspiel des Schlierseer Bauernu- theaters. Almeurausch und Edelweiß. Anfang

8 Uhr.

Deutsches Theater. Freitag: Fiesco. An- Fana 74 Uhr. Sonnabend: König Lear.

Kammerspiele. Freitag: Zum ersten Male: geschihte. Anfang 8 Uhr. Sonnabend : Clavigo.

Eine Heirats-

Neues Schauspielhaus. Freitag: Das Fräulein in Shwarz. Anfang 8 Uhr.

Lessingtheater. Freitag: Der Raub der Sabineriunnen. Anfang 8 Uhr. Sonnabend: Gespenfter. Is 8 Uhr. oS Nachmittags 3 Uhr: Die versunkene ode. Sonntag, Abends 8 Uhr: Gespenster.

Schillertheater. 0. (Wallnertheater.) Freitag, Abends 8 Uhr: Der Familientag. ustspiel in 3 Akten von Gustay Kadelburg. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Zwillings- schwester.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der rote Leutuaut. Sonntag, Abends 8 Uhr: Die Zwillings- schwester.

Charlottenburg. Freitag, Abends 8 Uhr: ulius Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von illiam Shakespeare. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der Graf von Charolais. onntag, Nachmittags 3 Uhr: Göt von Ber- lichingen. Sonntag, Abends 8 Uhr:

Der Graf von Charolais.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer

D: Kantstraße 12.) Freitag: Der fidele auer. Sonnabend : Der fidele Bauer.

Sonnabend : Zum ersten Male: Julius Caesar.

Freitag, Abends 8 Uhr: Kümmere Dich um Amelie. Schwank in 3 Akten (4 Bildern) von Georges Feydeau.

Sonnabend: Kümmere Dich um Amelie.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.)

Freitag, Abends 8 Uhr: Gastspiel Alexander S guvis Bruder Straubinger. Operette in en.

Sonnabend: Bruder Straubiuger.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahahcf

Friedrichstraße.) Freitag: Die Liebe wacht. Sonnabend: Die Liebe wacht.

Konzerte.

Singakademie. Freitag, Abends 7 Uhr:

1. Abonnementskonzert. Händel, Der Messfias. Dirigent: Prof. G. Schumann.

Vaal Bechstein. Freitag, Abends 74 Uhr:

Sonatenabend von Margarethe Gille (Klavier) und Haus Beuda (Violine).

Beethoven-Saal. Freitag, Abends 8 Uhr:

L. Kammermusikabend des SevÉik-Quartetts. Mitw.: Vera Schapira (Klayter).

Mozart-Saal. Freitag, Abends 8 Uhr: Lieder-

abeud von Tilly Koenen.

Der lebende Kreisel, Direkt aus Amerika.

Mons. Monfieur Macartés

Meunereét.

Vaboonus. U. a. noch nie dagewesen: Affen als Kunstradfahrer , Chauffeure, Jougleure und

Schellenspieler. Köuige aller Akrobaten. Panama-Hüte- und Keuleuz

Die Troupe

Me. Bans. Sonntag Nami

Fiochi, die bsolute Novität: The

jougleure. ittags ein Kind frei!

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Familieunahrihten.

Verlobt: Frl. Helene Sack mit Hrn. Pastor Heinrich von Zittwißz (Friebrih8hagen—Gramshüß, Kr. Glogau, z. Zt. „Friedrihshagen).

Verehelicht:

Hr. Hauptmann Albert Ritter von

Kern mit Helene Freiin von Wilmowski (Berlin). Hr. Hauptmann Willy Jentsh mit Frl. Melanie

Wolf (Berlin-Grunewald).

Gestorben: Hr. Kammerherr Kurt von Arnim- Hennersdorf (Dresden). Verw. Fr. Hauptmann

Marie Klamann, geb. von Falderen (2

reslau).

I 1

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg-

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin,

Drutck der Norddeutshen Buhdruckterei und Verlagb- Anstalt Berlin 8SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen

(einschließli Börsen-Beilage).

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Kerneu (euthülfter Spelz, Dinkel, Fesen).

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16,00

21,20 21,30

17,590 16,70 16,50 16,60 17,00 16 50 46,50 16,29 16,60 17,00 16,40 16,80 17,40 17,40 16,40 17,00 17,20 19,20 16 40 17,00 17,50 17,33 17,00 16,60 16,69 17,39 16,39 16,20 17,10 17.2)

15,00 18,00 18,00 16,40 17,63 15,60 15,00 18,00 18,00 18,00 20,00 20 03 14,29 20 00 20,00 18,80 19,00

17,30

16,00

16,40 17,00 17,20 16 89 16,90 15,50 15,60

15 20 15,80 15 20 16,20 15,62 16,00 14 (0 16,00 16 61 18,50 15,40 17,00 17,50 16 50 17,00 16,00 16,00 16,00

491 39 101

15 E: 11 250 32 8 18 30

50 90

98

19,50

_ 19,80

19,25

19,10

19,23 19,00 21,43 21,29 18,80 18,57

21,20 21,47 22,15

17,00 16,50

16,94 16,20 16,36 16700 16,29 16,29 16,32 16,49

. B.

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