1888 / 157 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

15441 Oeffentliche Zustellung. i R) uis Ganzer, geb. Blume, zu Nauen, vertccten durch den Rechtéanwalt Gerhard zu Berkin, Kochstraße Nr. 12, klagt gegen den Schneider Ber- thold Helmfke, früher zu Berlin, Weinmeisterstr. 1a, jegt unbekannten Aufenthalts (Aktenzeichen 13 C. 845 de 1888) aus der am 283. Juni 1885 erfolgten Hingabe eines Darlehns von 150 6, mit dem An- trage, den Bcklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 150 „#4 nebst 5%/o Zinsen seit 24, Juni 1885 zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig voll- ftredbar zu erklären. N

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht 1. zu Berlin, Abtheilung 13, Jüdenstraße 58, I. Treppe, Zimmer 18A, auf deu 24. Oktober 1888, Vormittags 10 Uhr. E

Zum Zwedke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 7. Juni 1888. :

Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abtheilung 13.

15431 Oeffentliche Zustellung. f Der ) aktie Arzt Dr. von Ubisch zu Zossen klagt gegen den Scmiedemeister Baureis, früher zu Blan- kenfelde wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forderung für ärztlihe Bemühung am 2, November 1887 von 12 4 90 4, mit dem An- trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 12,90 \ und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lie Amtégeriht 11. zu Berlin, Abtheilung VIII., Hallesches Ufer 29,31, Zimmer Nr. 20, auf den 27. Oktober 1888, Vormittags 10 Uhr. Zum Zweke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verlin, den 25, Mai 1888. /

Weichert, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts IL, Abtheilung VIII.

Oeffentliche Zuftellung.

Der Braumeister Friy Klockow zu Berlin, Pallisadenstraße 12, vertreten dur Rechtsanwalt Chrzellißer hier, Rofenthalerstraße 45, klagt gegen den Brauer Friß Liefert, früher zu Berlin, Reiniendorferstraße 48, jeßt unbekannten Aufent- halts, aus einem Gesellshaftsverhältniß der am 11. Juli 1887 hierselbst aufgelösten Geschäftsfirma Klocktow & Liefert, mit dem Antrage auf Zahlung von 278,75 #4 nebst se{ch8 Prozent Zinsen seit dem 5. November 1887 und auf vorläufige Vollstreckbar- keitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht T. zu Berlin, Abtheilung 19, Jüdenstr. 60, 11 Trepp., Zimmer 86 b,, auf den 22. Oktober 1888, Vormittags 94 Uhr.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wirt dieser Auezug der Klage bekennt gemacht.

Berlin, den 12. Juni 1888,

Bayer, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts T., Abtheilung 19.

[15433]

[15434] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung Koh & Wolff zu Berlin, Molken- markt 6, als Cessionarin des Kaufmanns Ernft Vetter, vertreten dur den Rehtsanwalt Bredereck zu Berlin, klagt gegen 1) die Frau Reha Marcus, geb, Frankenstein, 2) deren Ehemann, den Kaufmann L. Marcus, Beide zuleßt zu Berlin, Gitschinerstr. 79, jeßt unbekannten Aufenthalt3, wegen Beendigung des Arrestverfahrens, mit dem Antrage: die Beklagten zu verurtheilen, in die Auszahlung der von dem Kaufmann Ernst Vetter in der Arrestsaße Vetter c/a die Frau Recha Marcus, geb. Frankenstein, und den Kaufmann L. Marcus 44 6. 610. 87 am 25. Oktober 1887 bei der Königlichen vereinigten Konsistorial-Militär- und Baukafsse zu Berlin hinter- legten Arrestkaution von 309 6 nebst Depositalzinsen an die Klägerin zu willigen und das Urtheil für vor- läufig vollstrecktbar zu erklären, und ladet die Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht I. zu Berlin, Abthcilung 21, auf den 10. Oktober 1888, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße 60, 2 Treppen, Zimmer 87a. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 12. Juni 1888.

Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I. Abtheilung 21.

{14761] Oeffeutlihe Bekanntmachnug.

In Zwangsvollstreckungssachen des Marcus Krautkopf, Handelsmann in Heßloch, durch Rechtsanwalt Roth in Worms vertreten, Gläubiger,

gegen

I. die Grben des in Dittelsheim wohnhaft ge- wesenen und daselbst verstorbenen Gr. Bürgermeisters Philipp Deforth au der I. genannt, nämli:

a, Georg Deforth, Küfer, ohne bekannten Auf- enthaltsort, b. Jacob Hinkel, in Hillesheim, handelnd als Dativ-Bormund der minderjährigen Kinder des in Dittelsheim verstorbenen Ackermanns Dieter Deforth, diese als Erben und Repräsentanten ihres verstorbenen Vaters bezw. Großvaters Philipp Deforth obgenannt, Schuldner,

II. Valentin Deforth, IIL. Valentin Weber 11. und IV. Philipp Weber 1V., alle drei in Dittels- Heim, Drittbesigter,

wurde durch Beschluß Gr. Amtsgerichts Osthofen vom heutigen Tage die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen der Schuldner angeordnet und zur Verhandlung über die für das Verfahren erheblichen thatsählihen und rechtlihen Verhältnisse, insbesondere über Cigenthums- und Be ißverbältnifse, Belastungen, Verpachtungen und ermiethungen, Zeit, Det und Bedingungen der Versteigerung Termin bestimmt auf Samstag, den 22. Sep- tember l. Js., V.-M. 9 Uhr, im Sizungssaale Gr. Amtsgericóts hierselbst, zu R ermine obengenannter Schuldner „Georg Defoxth*, unbekannt a A dias A fviad fol Zwet

egenwartige Bekanntmachung erfolgt zum Zwecke der öffentlichen Zustellung. ot

Osthofen, den 8, Zuni 1888,

Gr, i rei Osthofen. n

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tandin.

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15447] Oeffentliche Zustellung.

i Der Mobilienhändler M. Stieper in Iytehoe, Feld\chmiede, klagt gegen den Arbeiter Erih Benkson in Wilster, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Restforderuna für in den Jahren 1886 und 1887 gelieferte Mobilien, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 132 M 70 A, und ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lide Amtsgericht zu Wilster auf den 25. August 1888, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. i:

Wilster, den ‘6. Juni 1888. Kayser, Aktuar, :

als Gerihts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

(15442) Oeffentliche Zustellung.

Der Wirth Wojciech Lizakowski in Hutta, ver- treten durch den Rechtsanwalt Pulvermann zu Adelnau, klagt gegen den Eigenthümer August Kraska, früher in Hutta, jeßt unbekannten _Aufent- halis, aus einem \chriftliben Kaufvertrage über das Grundstück Hutta Nr. 116, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung zur Auflassung des Grundstücks Hutta Nr. 116 an den Kläger vor dem Amtsgeribt gemäß F§S§. 2 und 3 des Gigenthums- Erwerbs-Gesetes und vorläufige Vollstreckbarkeits- erklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Adelnau auf den 2. Ok- tober 1888, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht.

Adelnau, den 7. Juni 1888.

Lentz, Gerichtsshreiber des Königlihen Amtsgerichts.

[15440] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Pre Boucquey & fis zu Lille in Frankreih , vertreten durch Rechtsanwalt Ott zu Straßburg, klagt aegen den Johann Baptist Eugen Failly, Schneider, fcüher in Paris, jeßt ohne be- A Wohn- und Aufenthaltsort, wegen der zwishen ihm und seiner verlebten Ehefrau Therese Müller bestandenen Gütergemeinschaft, sowie als Vormund seiner ncch minderjährigen Tochter Lea Failly und Genossen, wegen Theilung, wit dem An- trage : die Theilung und Auseinande-seßzung sowohl der Eütergemeinschaft, welche zwischen dem Mit- beklaaten Janaz Müller und seiner verlebten Ebe- frau Maria Anna Karl bestanden hat, als des Nacb- [asses dieser lcßteren anzuordnen, demgemäß die Parteien vor den K. Notar Duffort zu Vischweiler zu verweisen und denselben mit den Theilungs- operationen zu beauftragen, zu verordnen, daß vor- erst durch den beauftragten Notar ein Inventar über alle Werthschaften und Lasten der fraglichen Güter- gemeinshaft und Nahlaßmassen errihtet werde, daß die noch vorhandenen Mobilien und Immobilien dur den beauftragten Notar öffentlich zu ver- steigern sind und der Erlös derselben in der Liqui- dation zu verrechnen ist; festzustellen, daß der Mit- erbe Michael Müller rechnungsfähig ist über die Früchte und Erträgnisse des zu fraglihen Massen gehörenden in seinen Händen befindlihen Vermögens, und den Beklagten die Kosten des Verfahréns zur Last zu legen, und ladet den Beklagten Failly zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer des Kaiserlihen Landgerichts zu Straßburg auf den 25. September 1888, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedalhhten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. i:

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

(L. S) Weidig,

Gerichtsschreiber des Kaiserlihen Landgerichts.

[15437]

Die Ehefrau des Bâäkermeisters Anton Finster, ohne besonderes Geschäft, zu Düsseldorf wohnend, hat gegen ihren genannten daselbs wohnenden Ehe- mann die Gütertrennungsklage erboben und ist zu deren Verhandlung Terniin auf den 2. Oktober 1888, Vormittags 9 Uhr, bei der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf bestimmt

worden. ; : Der Gerichts\{hreiber des Landgerichts. Steinhaeuser.

[15438]

Durch Beschluß der I. Civilkammer des Kaiser- lien Landgerichts zu Straßburg i. E. vom 9, Juni 1888 wurde die Gütertrennung zwischen den Eheleuten Michael Lorenß, Spezereihändler, und Johanna Carolina, geb. Wagner, zu Straßburg ausgesprochen. Zur Auseinandersezung der Ver- mögensverhältnisse wurden die Parteien vor Notar Moßler in Straßburg verwiesen und dem Ehemanne die Kosten zur Last gelegt. .

(L. §,) Der Landgerichts-Sekretär: Krümmel.

[15446] Bekanntmachung.

In Sachen der Maria Katharina Algan, geb. Weyland, ohne Gewerbe, Ehefrau von Armand Algan, Weinhändler în Saargemünd, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Vohsen, gegen ihren genannten Ehemann Armand Algan, Weinhändler, in Saarge- münd wobnend, wurde dur Urtheil des Kaiserlichen Landgerichts Saargemünd vom 30, Mai 1888 die zwischen den Parteien bestehende Gütergemeinschaft getrennt. :

Saargemünd, den 13. Juni 1888,

Der Landgerichts-Sekretär: Bernhard.

15436] l Durch rechtskräftiges Urtheil der T. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf vom 15, Mai 1888 is zwischen den Eheleuten Johann ubert Ropert, Anstreicher, und Friederike, geborene sbalh, Beide zu Düsseldorf wohnend, die Güter- trennung mit Wirkung vom 28, März 1888 an aus- gesprochen worden. / : Der Gerichtsschreiber des Landgerichts : Steinhaeuser.

[15439] In der

H. 555, im

werden ;

Oeffentliche Ladung. usammenlegungssahe von Harschkah, reis Neuwied, Regierungsbezirk Koblenz,

1) Peter Sé(lihting aus Harshbach in Essen Nr. 110 des Rezesses,

2) Wittwe Anna Maria Langbardt aus Harsh- bach in Katernberg bei Essen Nr. 16 des Rezesses, als Erbe des Johann Peter Henn zu E E mie L des

riedri ilhelm Henn zu Harschbach,

3) een Theis Busch Wittwe aus Harschbah in Neuwied Nr. 2 des Rezesses,

deren Aufenthalt unbekannt ist, hierdurch ¿ur Voll- ziehung des bei dem nachbenannten Königlichen Spezial-Kommissar einzusehenden Rezesses zu dem auf Dienstag, den 14. August 1888, Vormit- tags 11 Uhr, in dem Geschäftslokale der König- lihen Spezial-Kommission zu Dierdorf, Kreis Neu- wied, anberaumten Termine vor dem Regierungs- Assessor Brümmer mit dem Bemerken vorgeladen, daß die Kosten der ctwa erforderli werdenden Ver- sämnißurtheile nah Maßgabe des Kostengeseßes vom 24. Juni 1875 den Ausbleidenden zur Last gelegt werden.

Düsseldorf, den 12. Juni 1888.

Königliche General-Kommission für die Rhein- proviuz und die Hoheuzollernscheu Laude. Jn Vertretung:

Reichau.

[15616] Bekanntmachung.

In der am 2. Juni d. J. stattgekabten IJahres- versammlung der Anwaltsfammer im Bezirke des biesigen Ober-Landesgerichts sind die nah §. 44 der Rechtsanwaltsordnung aus dem Vorstande aus- scheidenden sieben Mitglieder wieder gewählt, so daß der Vorstand nach wie vor aus folgenden Rechts- anwâlten besteht : : :

1) Geheimer Justizrath Steinbah in Magde- burg, als Vorsigzender, 2) Justizrath Schliekmann in Halle a. S,, als

Stellvertreter des Vorsitzenden,

3) Justizrath Kortum in Naumburg a. S,, als Scbriftführer,

4) Justizrath Werner daselbst, als Stellvertreter desselben,

) Justizrath Bennecke in Naumburg a. S,, E Herzfeld in Halle a. S,, Justizrath Meißner in Magdeburg, Justizrath Huschke in Erfurt, Justizrath Kosegarten in Nordhausen, Justizrath Kortum in Halberstadt,

1) Justizrath Grube in Merseburg,

12) Justizrath Lezius in Côtben,

13) Justizrath Bramigk in Cötben,

14) Justizrath Dr. Cuno in Wittenberg,

15) Justizrath Schoß in Stendal.

Naumburg a. S., den 13. Juni 1888, Königliches Ober-Landesgericht. Breithaupt.

[15405]

In die Liste der beim Amtsgericht zu Bremen zugelassenen Rechtsanwälte ist heute Johann Eber- hard Paveustedt, hier wohnhaft, eingetragen.

Bremen, den 13. Juni 1888.

Das Amtsgericht. Stadtländer.

[15408] Vekanntmachung. In die Liste der bei dem unterzeichneten Gerichte zugelassenen Rechtsanwälte is eingetragen: Johann Eberhard Pavenstedt zu Bremen. Hamburg, den 14. Juni 1888, : Das Hanseatische Ober-Landesgericht. S. Beschüth Dr., Sekretär.

[15407] Bekanntmachung.

Am keutigen Tage ist der Rehtsanwalt Wilhelm Busch in die diesseitigen Rechtsanwalts[isten ein- getragen ; sein Wohnsiß befindet sich am Gerichts- orte.

Karthaus, den 11. Juni 1888,

Königliches Amtsgericht. [15406] Vekanntmachung. E

Der Rechtsanwalt Dr, Gellert ist in der Liste der bei dem unterzeihneten Gericht zugelassenen Rechtsanwälte gelö\{cht worden.

Lifsa, den 12. Juni 1888,

Königliches Landgericht. Werner.

[15617] Vekauntumachung. : : Herr Rechtsanwalt Viebig ift in der Liste der bei dem biesigen Amttgericht zugelassenen Rechtsanwälte gelöscht worden. : Marienburg, den 14, Juni 1888. Königliches Amtsgericht.

[15615] i

In der Liste der bei dem unterzeihneten Land- geriht zugelassenen Rechtsanwälte ift der Name des verstorbenen Rechtsanwalts Naths Loeper in Neu- brandenburg gelöst worden.

Neustreliß, 9. Juni 1888. i ;

Großherzogli) M Landgericht. iper.

[15409]

In der hiesigen Liste der Rechtsanwälte ist der Rechteanwalt Herrmann Loeffke von hier heute ge- ló\cht worden. ö

Pillkallen, den 13, Mai 1888.

Königliches Amtsgericht.

[15614] Bekanntmachung. :

Der Rechtsanwalt Dr. Theodor Schmidt in Worms hat die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Großh, hessishen Landgericht der Provinz Rheinhessen, Kammer für Handelssachen, zu Worms wieder aufgegeben.

Worms, 13, Juni 1888.

Großh. hes. Kammer für Handelssachen. Der Vorsigende: Lebha rd, Oberamtsrichter.

4) Verloosung, Zinszahlung 2c.

von öffentlichen Papieren. [15380] Vekauntmachung.

Von den Anklamer Kreis-Chaussee-Obli-

gationen sind bei der heutigen planmäßigen Aus- loosung gezogen worden und werden hiermit zum

Litt, A. Nr. 57 über 500 Thaler,

Litt. A. Nr. 75 über 500 Thaler,

Litt. B. Nr. 27 über 100 Thaler,

Litt. B. Nr. 36 über 100 Thaler,

Litt, B. Nr. 84 über 100 Thaler. Der Nennwerth dieser Obligationen ist gegen Rückgabe derselben und der nit fälligen Zins Coupons von Weihnachten dieses Jahres ab auf der Kreis-Kommunal-Kasse hierselbst i Empfang zu nehmen. O Die Verzinsung der gekündigten Obligationen hört mit dem 31. Dezember d. Js. auf. Anklam, den 13. Juni 1888. Namens des Kreis - Ausschusses Anklamer

Kreises. Der Vorsitzende. von Dergen,

Landrath, Geheimer Regierungsrath.

[153771 Bekanntmachung.

Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 24. März 1880 ausgegebenen Auleihescheinen der Stadt Nathenow sind bei der heute erfolgten planmäßigen Ausloosung folgende Anleibescheine gee

zogen worden: Litt. A, Nr. 37 über . 1000 = 2900,

Litt. B. Nr. 195 270 302 408 436 à DL0 Æ. Litt. C. Nr. 791 723 876 878 561 810 889 850 303 709 615 à 200 M. _—_= 2200, zusammen 5700 #4 Diese Anleihesheine werden den Inhabern zum 31, Dezember d. Js. mit dem Bemerken gekündigt, daß die Zahlung des Kapitals gegen Rückgabe der Anleihescheine vom genanuten Tage ab in unserer Stadtkasse erfolgt. Mit den Anlcihescheinen sind die Zinsscheine der späteren Fälligkeitstermine zurückzureichen., Die Beträge etwa fehlender Zinsscheine werden vom Kapitalbetrage gekürzt.

Ratheuow, den 7. JTuni 1888. Der Magistrat.

¡15404] Bekanntmachung.

Von den auf Grund der Allerhö{hsten Privilegien 25. Januac 1875 7 Avril 1882 vom F Dezember 1880, 17. pril 882 und 7. Sep- tember 1887 ausgegebenen, auf den Inhaber lauten den Stendal’er Stadt-Anleihescheinen sind bei der diesjährigen planmäßig erfolgten Ausloosung folgende Stücke gezogen worden: a. von der I. Ausgabe: Buchst. A. Nr. 117 162 249 300 je zu 200 M 800 4 But. B. Nr. 355 385 405 430 501 563 je zu 300 M Buchst. C. Nr. 699 746 779 780 833 je zu 500 M.

2500,

9100 4 b. von der xx. Ausgabe:

Buws\t. A. Nr. 4 67 je zu 1000 2000,

Buchst. B. Nr. 33 39 je zu 500 1000, Buchst. C. Nr. 2 87 138 224 je zu

800 ,

3800 A

.200 M C. von der Ir. Ausgabe: Buchst. A. Nr. 2 50 67 144 je zu 1000 M Buchst. B, Nr. 244 288 500 M . Nr. 362 396 200 6 6100 A Diese ausgeloosten Schuldverschreibungen werden den Besitzern hierdurh mit der Aufforderung ge kündigt, die Kapitalbeträge nebst Zinsen gegen Rüdctgabe der Anleiheseine und der dazu gehörigen Zinsscheine und Zins\cheinanweisungen vom 2, J nuar 1889 ab, mit weldem Tage die ferner Verzinsung der Stücke aufhört, bei unserer Stadt hauptkaf}e in Empfang zu nehmen. Stendal, den 6. Juni 1888, Der Magistrat. Engelmann.

R ——————————————————————————————————— 5) Kommandit - Gesellschaften auf Aktien u. Aktien - Gesellsch

[15347] Berlin-Stettiner Eisenbahn. : Die zur Zurücfzahlung des Nennwerthes seit 1. Juli 1880 fällige, noch nicht r Einlösung vorgezeigte Berlin-Stettiner Eisenbahn-Ob ligation IV. Emission Nr. 1626 über 100 Thlr (300 M) wird hierdurch, Behufs Empfangnahut der Zahlung, öffentlich aufgerufen. L Die Einlösung bewirtt die Königliche Eisenbabr Hauptkasse bier, Leipziger Plap Nr. 17, und di Königliche Eiscubahn-Betriebskasse zn Stettin Die Verzinsung der Obligation hat mit 1. Zu 1880 aufgehört. Berlin, den 11. Juni 1888. Königliche Eisenbahn-Direktion.

[15357] Anhalt - Dessauishe Landesbank.

: : 2 Î Die am 1. Juli d. Is. fällig werdenden Coupo! unserer Z5°%igen und 4'’/cigeu Pfandbrief werden vom 30. laufenden Mts. ab an unserer Casse hierselbst sowie an den nachverzeihneten Stellen : in Berlin bei den Herren Rauff & Knort, z in Bernburg bei den Herren Levi Calm Söhne, Bankgeschäft, / ; in Breslau bei der reslauer Discontobanl in Cöthen bei den Herren Lüdicke & Müller, j in Dresden bei den Herren George Me

& Co. i: j in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Berein® bank, zu in Hamburg bei der Norddeutshen Ban Hamburg, in Leipzig bei Herrn H. C. Plaut, ê in Lübeck bei der Commerzbank in Lübe G in Magdeburg bei den Herren Dingel & L ia den 12. Juni 1888 essau, den 12. Juni ; Anhalt-Dessauische Laudesbank.

1. Januar 1889 gekündigt : o

Ossent. Poersch.

] Staats-Minister zu beiden j | Tabourets, auf welchen die Jnsignien auf

N gezogenem Degen neben ihn.

| die, Flügel-Adjutanten Seiner in Gott ruhenden Majestät j ordnen sih an der untersten Stufe der Estrade.

Deutscher

öniglich Preu

und

Alle Post-Anstalten nehmen Bestellung an;

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M 157.

SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

| Das Abonnement beträgt vierteljährlih 4,4 503. | |, | für Berlin außer den Post-Anstalten auch die Expedition |

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Einzelne Nummern kosten 25 4. |

ßischer Staats-An

ecichs-Anzeiger

zeiger. j

Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 -. Juserate nimmt an: die Königliche Expedition

nud Königlich Preußischen Ätaats-Anzeigers

des- Deutschen Reichs-Anzeigers | Berlin §W., Wilhelmftraße Nr. 32. |

24] C

Berlin, Sountag, den 17. Juni, Abends.

18S,

Allerhöchs| genehmigtes Reglement zu dem feierlihen Leichenbegängnisse Seiner in Gott ruhenden Majestät

Friedrichs Il.

Deulschen Kaisers und Königs von Preußen 2c. in der Friedenskirche bei Sanssouci am 18. Juni 1888.

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Am Tage des Leichenbegängnisses, Montag, den 18. Juni, Morgens von 9 bis 10 Uhr, werden die Glocken der Friedens- kirhe, sowie sämmtlicher Kirhen der Stadt Potsdam, der Kirche in Bornstädt und aller Kirchen auf der Insel Potsdam, in drei Pulsen geläutet.

Desgleichen wird zum ean Male von 101/, Uhr an, so lange bis der Zug in ie Friedenskirhe eingetreten ist, geläutét, und ebenjo zum dritten Male eine halbe Stunde lang, nahdem die Kanonen gelöst worden sind. ;

8. 2.

Wenn zuerst geläutet worden, nehmen die dazu bestimmten Obersten Hof- und Ober-Hofchargen in der Jaspis-Gallerie des Schlosses Friedrihskron Stellung am Kopf- re’p. Dae des Sarges. Gleichzeitig treten der Oberst-Kämmerer Otto Graf zu Stolberg-Wernigerode und die dazu berufenen Seiten des Sarges hinter die issen von drap d’argent ruhen, und zwar:

a, Aer das vom Kopfende des Sarges rets befind- iche Tabouret mit der Königlichen Krone:

der Oberst - Kämmerer Ott o Graf zu Stolberg- Wernigerode;

b, hinter das vom Kopfende des Sarges links befindliche Tabouret mit dem Reichszepter:

der Staats-Minister von Maybach;

. hinter das rechts in zweiter Reihe befindlihe Tabouret mit dem Reichsapfel :

der Staats-Minister Dr, Freiherr von Lucius;

. hinter das links in zweiter Reihe befindlihe Tabouret mit dem Reichs\hwert : :

der Staats- und Kriegs-Minister Bronsart von Shellendorff;

. hinter das rechts in dritter Reihe befindlihe Tabouret mit dem Reichs-Jusiegel : der Staats-Minister Dr, von Friedberg;

. hinter das links in dritter Reihe befindlihe Tabouret mit der Kette des Schwarzen Adler-Ordens :

der Staats-Minister von Boetticher;

, hinter das rechts in vierter Neihe befindlihe Tabouret mit dem Kurhut:

der Staats-Minister von Goßler;

. hinter das links in vierter Reihe befindlihe Tabouret mit dem Kurschwert :

die Staats-Minister von Scholz und Graf von Bismardck-Schhönhausen.

Demnächst nimmt der General-Feldmarschall Graf von Blumenthal seinen Play mit dem Reichspanier am Kopf- ende des Sarges; die beiden ihn begleitenden General- Adjutanten, General-Lieutenant von Mischke und General- Major von Winterfeld, stellen sich rechts und links mit

Die General-Adjutanten, die Generale à la suite und

8. 3.

Die bei dieser Feier mit dienstlihen Funktionen betrauten Personen, nämli: die Obersten Hof-, die Ober-Hof-, die Vize-Ober-Hof- und die Hof-:Chargen, die General-Adjutanten, die Generale à la suite und die Flügel-Adjutanten, sowie die Staats-Minister , der das Reichspanier tragende General- Feldmarschall und die dasselbe begleitenden General-Adju- tanten versammeln A vor 91/2 Uhr an der für die Aller- höchste Leiche in der Jaspis-Gallerie aufgeshlagenen Estrade.

Die sonst eingelgdenen Personen: der Reichskanzler, die General-Feldmarschälle, die hier anwesenden Ritter des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler, die Chefs Fürstliher Häuser, die Generale der Jnfanterie und der Kavallerie, sowie die kommandirenden Generale aus den Provinzen, die stimm- führenden Bevollmächtigten zum Bundesrath, die Präsidenten des Reichstages und beider Häuser des Landtages, die inaktiven Staats-Minister, die General-Lieutenants, der Präsident des Reichsgerichts, die Wirklichen Geheimen Räthe, die Vize- Präsidenten ‘des Reichstages und beider Häuser des Landtages, die Ober-Präsidenten, die General-Majors, die Räthe I. Klasse, die Obersten und die in Regiments-Commandeur-Stellung be- findlichen Offiziere, die Räthe des Ministeriums des König- lihen Hauses, die Königlichen Kammerherren, die Deputationen der geladenen Körperschaften, die Prinzlichen Hofstaaten und die Kammerjunker versammeln sich um 91/, Uhr im Muschel- saale und begeben si, so weit der Raum reiht, in die Jaspis- Gallerie. 1 :

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; 4 8: fti cia hp a É ie Die Allerhö

sten und die Hölhsten Herrschaften und die anwesenden Höchsten Leidtragenden versammeln Sich im ersten

immer König U I, Majestät neben der Jaspis- Gallerie und begeben Sih zum Beginn der Trauerfeierlichkeit in dieselbe. Dort erfolgt die Einsegnung der Allerhöchsten Leiche durch den Ober-Hofprediger, General-Superintendenten und Ober-Konsistorial-Rath D. Koegel unter Assistenz der dazu entbotenen Geistlichkeit.

D

Inzwischen haben sich die Königlihen Stall- und Livree- Bedienten, die Haus-Offizianten, Kastellane, Hofgärtner und Kammerdiener in dem kleinen On Stchloßhofe versammelt und erwarten dort den Königlichen eichenwagen, welher vom Marstall her an der Gartenterrasse, dem Eingange zum Mustelsaale gegenüber, vorfährt.

Auf dem Wege vom. Marstgll bis zur Garten-Terrasse werden die aht Pferde des von einem Offizier und 40 Mann des Regiments der Gardes du Corps esfortirten Leichenwagens von aht Stallbedienten geführt, die Zipfel des Leichentuchs von vier und die Cordons des Baldachins von \sechs Lieutenants gehalten, und der Baldachin selbst von zwölf Unteroffizieren getragen. Die genannten zehn Lieutenants und zwölf Ünter- offiziere haben sich vor dem Marstall-Gebäude einzufinden.

8. 6. Sobald nach Einsegnung der Allerhöhsten Leiche das Zeichen zum Beginn des Zuges gegeben worden ist, seßt fich die Leichen-Parade in Marsch. Dieser folgt die anwesende Geistlichkeit unmittelbar, um die Allerhöhste Leiche am Eingange zur Friedenskirhe empfangen zu können.

Der Sarg wird durh 12 Commandeure der Leib- Regimenter Sr. Hochseligen Majestät, unterstüßt von 12 Unter- offizieren derselben Regimenter, von der Estrade gcteten, unter Vortritt der Königlichen Kammerherren, der die Reichs- Insignien tragenden Staats-Minister, der als Marschälle fungirenden Hofchargen und in Begleitung der zur Bedeckung bestimmten 2 Stabsoffiziere und 12 Hauptleute, sowie gefolgt von dem hinter dem Sarge gehenden, das Reichspanier tragenden General-Feldmarschall Grafen von Blumenthal und den begleitenden beiden General-Adjutanten bis zu dem Königlichen Lei enwagen getragen und auf denselben gehoben.

Die 8 Stabsoffiziere, welde die Pferde des Leichenwagens führen sollen, ergreifen deren Zügel.

Die 4 Ritter des Schwarzen Adler-Ordens, welche die Zipfel des über dem Leichenwagen liegenden Leichentuchs halten, und die 18 Generale, welhe den Baldachin und dessen Cordons über dem Königlichen Sarge tragen sollen, über- nehmen solhe von den Personen, welche sie bisher gehalten haben. Der Baldachin wird nur bis zum Eingange in die große Mittel-Allee getragen und dort den leztgedachten ersonen

Die But fi und die Höchsten Herrschaften nehmen Jhren Plagz ‘im feierlihen Leichenzuge ein. Dieser seßt si unter dem Geläute aller Glocken in der, in der Anlage an- gegebenen Ordnung durch die große Mittel-Allee des Parks von Sanssouci am Obelisken vorüber nah der Friedensfirche

in Bewegung. 8. 7.

Sobald der Bug vor der Friedenskirche anlangt, gehen die Königlichen Marstall- und Livree-Bedienten bei dem Ein ange vorbei und machen hinter demselben Halt, um vor dem Leichen- wagen, nachdem der Königliche Sarg abgehoben worden, in der früheren Ordnung und in Begleitung der Eskorte sh zu entfernen.

Die Hoffouriere und die in der Anlage unter 3,4, 5 und 7 genannten Offizianten, Beamten, Pat: Kammer- junker und Kammerherren nehmen zunähst unter den Säulen- hallen vor der Kirche Aufstellung, während \ich alle anderen Personen des Zuges in die Kirche begeben.

Die Aerzte nehmen ihre Stellung gleih rechts und links von der Eingangsthür. Die 4 Marschälle führen die Träger der Jnsignien zu den für leßtere bereitstehenden Tabourets.

: Die Vize-Ober-Hof- und die Hofchargen bleiben, Spalier bildend, in der Kirche am Eingange stehen, die Obersten Hof- und die Ober-Hofchar en übernehmen den Dienst am Sarge wie in der Jaspis-Gallerie, resp. treten rechts auf die Estrade.

__ Sobald der Königliche Leichenwagen an dem Haupt- eingange der Friedenskirhe anggangt ist und der Königliche Sarg hineingetragen wird, übergeben die 4 Ritter des Schwarzen Adler-Ordens die ipfel des Leichentuches an die 4 Lieutenants, welche dieselben bis zum Schlosse getragen haben, und ver- hen sih mit den anderen Rittern des Hohen Ordens eben- falls auf die Estrade rechts vom Sarge.

Die gesammte Geistlihkeit empfängt den Köni lichen Sarg, welcher dur die 12 Commandeure und die 12 Ünter- offiziere der Leib-Regimenter Sr. Hochseligen Majestät von dem Wagen abgehoben und in die Kirche getragen wird, schreitet vor demselben her und nimmt in der Nische hinter dem Altar Aufstellung.

Der Königliche Sarg wird auf die dazu bestimmte Estrade vor dem Altare niedergeseßt.

Der General-Feldmarschall Graf von Blumenthal mit dem Reichspanier und die beiden begleitenden General- Adjutanten folgen der Allerhöchsten Leiche und stellen sich hinter dem Ae des Sarges auf.

Die Allerhöchsten und die Höchsten Herrschaften nehmen Jhren Play dem Königlichen Sarge gegenüber. Die Suiten rangiren si hinter ihren Herrschaften.

_ Für die Abgesandten fremder Fürsten sind im S iff der Kirche hinter den Allerhöchsten und den Höchsten Herrschaften Pläge reservirt.

Diejenigen Mitglieder des diplomatischen Corps, welchen besondere Einladungen für die Feter zugegangen sind, werden in 4 Kirche g vorher empfangen und plazirt.

: er_ ganze übrige Zug der Personen, welche der Aller- höchsten Leiche gefolgt sind, ielt fich, so weit der Raum reiht, ebenfalls in die Kirche und stellt sich in der Ordnung- hinter den llerhöhsten und Höchsten Herrschaften und Deren M M in welcher er gekommen war.

Sobald der Königlihe Sarg die Shwelle überschreitet, intonirt der Domchor, und es erfolgt die Beisehene nah den leßtwilligen Allerhöchsten Verfügungen durch den Ober- Hofprediger D, Koegel.

_ Während der Geistlihe den Segen über die sterbliche Ae Seiner in Gott ruhenden Majestät spriht, giebt die jnfanterie die vorgeschriebenen drei Salven und die Artillerie einen Trauersalut von 101 Schuß ab.

Die Orgel fährt mit der Musik fort, bis der ganze Zu die Kirche diider verlassen hat. A

Auf Sr. Kaiserlihen und Königlihen Majestät Allergnädigsten Spezial-Befehl.

Berlin, den 17. Zuni 1888.

Der Ober-Hof- und Haus-Marschall : Fürst von Radolin.

Der Ober-Ceremonienmeister : Graf A. Eulenburg.

wieder übergeben.