1888 / 163 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Die Nr. 24 von „Sthorer's Familienblatt*® (red von Dr. Franz Hirs, Berlin) at folgenden Inhalt : Aschenbrödel. Roman von H. Schobert (22. Fortseßung ) Ein verkommenes Genie. Von Julius Freund. Zu- dem gleichnamigen Bilde. Ein uraltes Fest und seine Stätte. Mit Illustrationen. Ausgestoßen. Erzäh ung von M. Lenz. Das Alter der Schaffens- kraft. Ein Versuch der Geistesstatistik. Plauderecke: Der Ziethen- pee Geshmackvolle Moden und ihre Kritiker. Einiges vom Bier. Die künftige Königin der Niederlande. Kunstblätter : Verkommenes Genie. Nah dem Gemälde von Ludwig Bang. Eincr rom Zietbhen-Regiment. Nah dem Gemälde von Emil Hünten. Prinzessin Wilhelmine der Niederlande. Beilage: Kaiser -Friedrih auf seinem Gartenwagen. Originalzeihnung von E. Thiel. Der Krankenwagen des Kai)ers Friedri. Zu dem Bilde: Kaiser

riedri auf seinem Gartenwagen. Sehen durchs Gehör. F aus und Herd : Praktishe Winke. Graphologisher Briefkasten. Denkübungen. Humoristisches : Neve Entdeckungen auf dem Gebiet dec Bacillenfrage. Mit 5 Originalzeihnungen.. Auflösung

der Denkübungen. Briefkasten.

_— Die heut erscheinende Nr. 2347 der „Illustrirten Zeitung * (Kaiser Friedrih-Nummer) enthält folgende Abbildungen: andzeihnungen zu einem Gediht von E. Scherenberg. Kaiser N + am 15. Juni. (Zweiseitig.) Ansihhten von S{loß riedrihskron zu Potsdam. Kaiser Friedrih auf dem Todtenbett. Driginalzeihnung von G. Krickel. Aus dem Leben des Kaisers riedri. 14 Abbildungen... Kaiser Wilhelm I1. und Kaiserin uguste Victoria. (Zweiseitig.) Wilbelm, Kronprinz des Deutschen

Reichs und Kronprinz von Preußen u. \. w. Gewerbe und Handel.

Berliner Kammgarnspinnerei vorm. SGchGwend u. Co. In der am 22. d. M. abgehaltenen außerordentlichen Ge: neralversammlung, in welcher 427 800 ( Kapital mit 126 Stimmen vertreten waren, wurde der Antrag auf Liquidation der Gesellschaft einstimmig zum Beschluß erhoben und der bisherige Direktor Straub

zum Liquidator bestellt.

Vom obershlesischen Eisen- und Metallmarkt berihtet die „Schles. Ztg “; Unter dem Einfluß der zuversichtlichen Stimmung und festen Marktrichtung unterlag der Betrieb der Hoh - ¿fen und Walzwerke keinen Veränderungen. Die flotte Anfuhr von Erzen aus den eigenen Förderungen der Werke gab Zeugniß von dem geläufigen Bedarf der Hohöfen an Schmelzmaterial. Auf der

alvahütte wurde mit der Errichtung der Gießhütte für den neuen obofen begonnen. Die Erzeugung von Rohsienen als Halbprodukt auf den Puddelwerken erforderte einen gesteigerten Bedarf von Roh- eisen; auch der Absay von Gießerei - Roheisen ließ \sich gut an. Die reishaltung ist durchaus fest. Auf den Eisengießereien und ppretur- Werkstätten wurde der Betrieb theilweise bei Tag und Naht fortgeführt. Die Erweiterung des Bedarfs an Spezialgußwaaren zeigte sih au darin, daß für Gegenstände aus Martinstahl die Herstellung von Gußwaaren an Umfang zunahm. Auch die Metallgießereien katten in Ge von Neuanlagen eine estaltung der Zukunft des

stärkere Beschäftigung. Für die Walzeisenmarkts knüpft man an die auf den 23. d. in F furt a. M. angeseßke Sißung des deutschen WalzwerksverbŸ

ansebnlihe freihändige Aufträge fn Walzwerksfa

tung, daß Deckungsanschaffungen für das kommende Quartal erfor-

derlich sind, und in der Kenntniß, daß die Produktion den Bedarf

niht überholt hat Angesihts der mäßigen Bestände. Die Blei- preise erhielten sich auf dem bisherigen Maaftante

_— Schweizerishe Nordostbahn. Nah dem Geschästs- beriht für 1887 belrug die Gesammtsumme der Bilanz am 31. De- zember 1887 212757 837,80 Fr. gegen 216 539 601,12 Fr. am 31. Dezember 1886. Die verfügbaren Mittel sind von 21 486 066,96 Fr. auf 18 429 322,96 Fr. zurückgegangen. Das Gewinn- und Verlust- Conto weist pro 1887 einen Aktiv-Saldo von 1 802 533,35 Fr. auf, gegen 134970450 Fr, im Jahre 1886, Während die verfügbaren Mittel Ende 1836 Über den Betrag der s{chwebenden Sckulden sowie ter Spezialfonds und der Aftiv-Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung hinaus noch einen Neberschuß von 5416 465.84 Fr. ergeten hatten, zeigt die Bilanz pro 1887 einen diesfälligen Paisiv-Saldo von 78 514.84 Fr. Die Differenz findet in der eingetretenen Verminderung der konsolidirten Anleihen um 6220000 Fr. ihre genügende Erklärung. Der Uebershuß ter Betriebseinnahmen des eigentlichen Nordostbahn- nepes über die Betriebsausgaben beträgt 7 231519.,66 Fr. und ift um 22 471.01 Fr. geringer als im Vorjahre. Der Antbeil am Er- trag gemeinschaftlicher Linien hat mit 1525 785,31 Fr. eine Mehr- cinnahme von 259 771,51 Fr. ergeben. Für die Feststellung des Reinertrags vom Jahre 1887 sind an dem in der Gewinn- und

Verluftrechnung ausgewiesenen Aktiv-Saldo noch folgende Ab- und Zuschreibungen vorzunehmen: Vom Aktiv-Saldo im Belaufe von Fr. ift abzuziehen der Saldovortrag vom Vorjahre mit nd zu dem verbleibenden Rest von inzuzurechnen: a. die Amortisationsannuität C r., b, der Nordostbahnantheil an dem Mehr- vortrage der Zürih-Zug-Luzern-Bahn mit 47 052 Fr., e. die Tilgungs- missionskosten des großen Konversionsanlehens, solche die oben erwähnte daherige Annuität von 2100 Fr. übersteigt, . von der Dotation des Erneuerungsfonds ein Be- 000 A Der gesammte Reinertrag ftellt

Königsberg i. Pr., 22. Juni. (W. T. B) Wollmarkt. bis 10000 Centner gewaschene Wolle, Die Preise stellen sich

1 802 533,3 186 178,97 1616 354,38 Fr. no pro 1887 1 040 000

282 045,84 Fr., d sich somit auf 3 185 452,22

Die Zufuhr beträgt E res Ie E Mitdanivertbig. er, a jahr; i o

fuhren erwartet E m Vorjahr; es werden nur noch geringe Zu ondon, 22. Juni. . T. B. ion. fest, Preise unverändert Es T. B.) Wollauktion anhester, 22. Juni. (W. T. B.) 12r Water Taylor 63,

20r Water Taylor 83, 20r Water Leigh 77, 30r Water Clayton el 32r Mock Brooke 84, 40r Mayoll 8%, 40r Medio Wilkinson 9 32r Warpcops Lees 84, 36r Warpcops Rowlanb 82, 40r Double 2, 80r Double courante Qualität 113, 32* 116 yds 16 x 16 ters aus 32r/46r 167. Anziehend. New- York, 22. Juni. (W.T.B.) Baumwollen-Wochen-

A x ‘Goes L NNontblfen 13 000 Vallen, Ausfuhr 11 000 Ballen, Vorrath 305 000 “V eue 199 d R

Submisfionen im Auslande.

Span

10. August. Madrid. Königli Einrichtung und

Dienstes der Stadt

Näheres an Ort und

glihes Ministerium de Ultramar: gjähriger - Betrieb des telephonischen abana (Cuba '

Verkehrs - Anstalten.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß, während für di fe nah den außerhalb des Weltpostvereins b findlichen britischen Kolonien Australiens und Süd-Afrikas sowie nah dem O Be A E 1 aften N (Tranêvaal) d S ff g Gewi ägt, i i

E O E Adelaide e ele mitte eutsher t

direkt auf dem Seaue L fer nur einer Taxe müssen zum vollen Betra „Sch iffsbrief über

range-Frei- as Franko

Melbourne und Sydney, als Sciffsbriefe von Bremen ge nah jenen Anlaufspläßen befördert werden, von 20 § für je 15 g unterliegen. Diese Briefe ge frankirt und außerdem mit der Bezeichnung Bremen versehen sein.

Norddeutscher Lloyd in Bremen. (Leßte Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer.) id New-York- und Baltimore-Linien : ur des einige Hoffnungen, insofern eine Acnderung der Satzungen des [b auf der Tagesordnung steht. Der sih nach wie N atb erweisende Eisenmarkt und der si daran anschlief.ende angeregte Ver- sandt verstattete den Walzwerken cine lebhafte Thätigkeit fortzuführen. Der Bedarf wurde dur ch Auf/räge vom Auëélande unterstüßt, da die aus- wärtigen Konkurrenzwerke auc niht allen Anforderungen zu genügen ver- mockten. Neben den auf feste ate O Bestellungen lagen

liche fr eineren Handklssorten vor; di aas der Kesselfabriken absorbirte einen u Sj Theil Wr : rifate. Die Preise waren demgemäß felt: Stabeisen

d. 14,25 MÆ, Profilcisen 15—16 Æ, gewöhnliche Eiscnblehe 16— 16,50 K pro 100 kg. Auf dem Zinkmarkt hielt die zurück- haltende Stellungnahme der Eigner von Robzink an in der Erwar-

21. Juni von Soutbampton. 10. Juni von New-York. 19, Juni von New- 20. Juni von New-York. 18. Juni in New-York. 14. Juni von Southampton. 17. Juni von Southampton. 21, Juni Dover passirt. 20. Juni Lizard passirt. Juni von Baltimore. 21. Juni in Baltimore. 2 au von Se Baveit, . Juni von Bremerkbaven. Brasil- und La Plata-Linien : L Antwerpen, Bremen Vigo, Ant., Bremen

Lissabon, Ant- werpen, Bremen

„Donau“ . Baltimore Baltimore Baltimore

19, Juni Las . Juni Las . Mai in Montevideo.

. Juni von Bahia.

. Mai in Rio de Janeiro.

Juni in Montevideo.

. Juni St. Vincent pass.

. Juni Santa Cruz pass. Juni von Vigo.

Australien:

. Juni in Colombo.

j Juni in Shanghai. Juni in Suez,

; Juni von Singapore.

. Juni in Colombo.

Juni von Sydney.

Juni in Colombo.

Juni von Antwerpen.

London, 22. Juni. (W. T. B.) Der Union-D „Spartan®" is gestern auf der Ausreise in Capeto E Der Castle-Dampfer „Dunbar Castle“ ist heute

almas pa}.

„Straßburg“ almas paff.

e Hannover“ . „Berlin“

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rankfurt“ j

eGr. Bismar s A P

Linien nah Ost-Asien

vHohenstaufen“ . „Nürnberg“ . „Habsburg“ .

kommen.

| Theater und Musik.

Das Deutsche Theater bes{hli it i gegenwärtige Spielzeit. Morgen, Ge e I Flibgne von Heilbronn®* und Montag, „Romeo und Julia“ gegeben. Das weitère Repertoire der leßten Aufführungen bis zum Beginn der

ittwoch, 27.: „Der G'wifsenswurm“ ; Donnerstag, 28.: „Die Welt in der man si kangweilt* ; Freitag, 29.: „Prinz Friedri d Maus Ss 30, Faust. N D E E r. Katharina afsfky, durch ihre früheren Gastspi im Kroll’shen Theater noch in sehr gutem Andenken e Le sang gestern die „Eglantine®* in Weber's seltener gehörten Oper „Euryanthe*, nahdem sie am vergangenen Mittwoh auf der ge- nannten Bühne als „Leonore“ in der Oper „Fidelio“ mit außer- ordentlihem Beifall aufgetreten war. Jhre umfangreiche in Er Lagen gleich wohlklingende und kräftige Stimme kam in dieser Rolle ganz besonders zur Geltung. Auch dur dramatische Lebendigkeit bis zum Höhepunkt der leidenschaftlihsten Erregung zeichnete sich das Spiel der selten begabten Künstlerin aus. Dies zeigte sich in dem s{chmeich- lerishen, die Euryanthe bethörenden Duett des ersten Akts, sowie andrerseits in dem Racheduett des zweiten Akts mit Lysiart, das überhaupt, was Spiel und Gesang betrifft, als ein Glanzpunkt der ganzen Aufführung ershien und mit sehr lebhaftem Beifall des zahl- reih versammelten Publikums aufgenommen wurde. Hr. Dr. Bas (als Lysiart) ftand feiner Vertrauten überall würdig zur Seite Das Recitativ nebst Arie „wo berg ih mich?“, das dem genannten Duett vorangeht, zeigte die gründlihe künstlerische Durhbildung seiner höchst klangvollen Barytonstimme in glänzendstem Lichte. Î rl. Sander (Euryantbe), Hr. Heuckeshoven (Adolar), Hc. iehmann . (König Ludwig), sowie Hr. Buchwald und Frl. Bach- mann ‘în ihren beiden kleinen Partieen waren vortrefflick an ihren Pläßen. Das Ensemble mit dem Orchester war durckweg ein sehr gelungenes zu nennen und zeugte von grüntlicheur Einsftudiren, auch war dec Chor, der in dieser Oper eine besonders hervorragende Stellung einnimmt, in seinen Leistungen höchst lobenê- werth. Die Inscenirung, die neuen ge|chmackvollen Dekorationen und Kostüme verdienen gleihfalls besondere Anerkennung. Als am Sdlusse der Oper alle Darsteller ershienen und mit einem reichen Blumenregen begrüßt wurden, hörten wir au den Raf : „Engel und Ruthardt , die sih in der That ein besonderes Verdienst um das E dieser exten Benn E haben. Die von der Direktion des Belle-Alliance- für nächsten Dienstag „angekündigte Novität E L 7 E nihtse, Charakterbilder französisher Epochen aus vier Jahrhun- derten“, mit dem württembergischen Hofshauspieler Hrn. Carl Wiene als Gast, ist von der Königlichen Polizeibehörde aus politishen Grün- den verboten worden. Die Direktion hat mit dem Engagement dec Wiener Volkssängergesell schaft Kricbaum und Nowak einen überaus glücklichen Griff gethan. Hr. Franz Kriebaum \teht als Coupletsänger wohl unerreiht da, namentlich ist es die ungemein lieben8würdige Art und Weise seines Vortrags, durch welche er die Hörer fesselt und zu den stürmischsten Dacaporufen hiareißt. Hr. A, Nowak ist ein Instru- mentalkünstler, wie man ihn so vielseitig und zugleih fänitlcrisch veranlagt, hier in Berlin woh! noch nit kennen gelernt hat. Die Damen Marietta und Schubert, sowie der Gesangsfomifer Hr. Sciller zeihnen sich in Couplet- und Liedervorträgen aus. Auch das \chwe- dische Damen-Sextett erfreut durch seine geradezu vollendete Wieder» gabe s{chwedisher Volkslieder. Somit ist es leiht erktärlih, wenn i nee allabendlih von einem eleganten Publifum

Mannigfaltiges.

Das 1. Bataillon Garde-Füsilier-Regiments ist behuf Abkaltung von Schießübungen heute nach Biesenthal baridit und wird bis zum 30, d. M. dortselbst einquartiert werden. Aus a N wird ag si Eon Kaiser Franz Garde-

er-Regimen r. 2 in de it ¿D i 7, k. M. die Garnison verlaffen. S A

Karl Riesel's Gesellshaftsreise nah dem No (Dauer 26 Tage) wird bestimmt am 6. Juli cr., L vie E Brüssel, Ostende und Paris (20 Tage) am 15. Juli cr, angetreten. Programme werden an verabfolgt in Karl Riese!?s Reisekontor, Berlin 8W., Anhaltstraße 2 am Anhalter Bahnhof; ebenso in den Zweiggeschäften : Friedrihstraße 96 am Bahnhof Friedrichstraße und iris Le (f. q E Aende ane wo au die Rund- ets , besonders auch alle Touren dur i [ s A ch die Schweiz zusammen

Westerland a. Sylt, 21, Juni. Die neuecrrictete de-s Apotheke in Westerland ist dieser Tage eröffnet. Während das Sylter Badepublikum zur Anschaffung der Arzneimittel bislang auf die etwa eine Stunde von Westerland entfernt liegende Landschafts- Apotheke in Keitum angewiesen war, ist jeßt die im Mittelpunkt unseres Seebades in der Wohnnawbbarschaft der beiden Badeärzte belegene eigene Bade-Apotheke, welhe bei Tage und bei Nacht nays bleibt, von allen Kurgästen in wenigen Minuten zu er-

Leipzig, 22. Juni. (W. T. B) Der vierte Strafsenat des

auf der Ausreise in Capetown angekommen.

vom 23. Juni 1888, das meist heitere und warme Wetter bei \{wacher

Nur an der ostdeutshen Küste liegt die Temperatur ) r d n Süddeutschland und dem österreichischen Alpengebiet fanden gestern Gewitter statt. Dbere Wolken ziehen über M und Kaiserslautern aus Südost, über Friedrihs-

Deutsche Seewarte.

Miß Howe.)

Kaumectaagere A U, glih: Bei günstigem Wetter vor und nah der 6 in).

Vorstellung, Abends bei brillanter Veftrisdee Be- N Ene vin Sau (6 O L leuchtung des Sommergartens: Großes Doppel- | Hrn. Nittmeister a. D. Baron von Stosch

heiter 13 E

Wetterbericht 8 Uhr Morgens. östliher Luftbewegung über Central-Europa fort. = S m aa 4; OBSZ S2 | immer noch unter der normalen. S g 2E Stationen. Ss Wind. | Wetter. 28 I B28 Es hafen aus West. Mullaghmore | 769 |OD 4\wolkenlos E Aberdeen . . | 772 |NNO 2 7 Christiansund | 771 [N 2'bedeckt 11 2

Kopenhagen . | 769 |SSO StodLholm . | 766 |NW 2\wolkenlos 19

Haparanda . | 760 |N 4 wolkig 12 Deutsches Theater. Sonntag :- Das Käthchen St Petersburgi 760 |WNW 2 |bedeckt 12 von eb nts : ai Moskau... | 760 [N 1/bedeckt 13 Montag: Romeo und Julia.

Dienstag: Hamlet. :

Cork, Queens- | town ... | 768 |O 3¡Dunst 16

Helder... . | 766 |NO 1wwolkenlos | 17 Pictoria-Thea Sylt ....| 767 |O 2 wolkenlos | 18 | neuer LAIN A 4. Male: Hamburg ce D 1\wolfenlos | 18 | des Kapitän Greut 7 H Neunte S NNO l fee 15 | in 12 Bildern. F Memel Sih 167: (M 2 halb bed. 16 Montag: : Dieselbe Vorstellung. Münster... | 764 |NO 5 beiter 20 * E, ¿ Be : ; Karlöruhe .. 761 |NO 2 woltig 599 | SFriedrih - Wilhelmstädtisches Theater. Wiesbaden . | 762 |NO 3\wolkig 21 Sonntag: Der Zigeunerbaron. München .. | 762 |DO 2 bedeckt 19 |3 Akten von J. Strauß. Chemniy .. | 764 |D 4 wolkenlos | 22 Im prachtvollen Park um 6 Uhr: Berlin... | 766 |O 3'wolkenlos | 22 | Triple - Concert. Wien .... | 763 |NO 1\wolkenlos | 19 | Instrumental-Virtuosen. Breslau . el O O 2\wolkenlos | 19 Montag: Im Theater; Der Zigennerbaronu. Triest 763 still heiter 25 | Jm Park: Großes Triple - C Uebersicht der Witterung. sämmtlicher Gesangs- und JInstrumental - Künstler.

Auch heute übersteigt mit Ausnahme d - ostens der Luftdruck über Gas ‘eubaea

Belle-Alliance-Theater.

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n en von Carl Costa. Vor, während und nah die emer Valtost Großes Bar Bubke. geb. Boye (Gar a. O.). Hrn

‘Dunst 16 Theater - Anzeigen. 50. Male:

Doppcl-Concert. Gastsp. d. Wiener Volkssàä ° s \aft Kriebaum u. Nowak, Auftreten der österr. h Nürnbera (Dicipt Hr. Maurermeister Wilhelm [an c Frl. Bla Sovbreie Li Meta Hrn. Matentbun So L Hru. Bau-Inspektor-

é e Frl. 2 / ersien “S@wetisceii ‘Damen - Sexteits. ars ante hanna Haberland, geb. Greifendorf (Berlin).

Zum 51. Male:

Mit gänzli Die Kinder Großes Ausstattungs\tück

SUumination.

Großes Doppel - Concert. Sängergesellshaften 2c.

Reichsgerihts verwarf heute die in dem Sozialistenprozeß eingelegte Revisionsbesdwecde.

Montag: Drittleßtes Gastspiel der Miß Mary | Hr. Lieutenant Emil im- i Der Varbier von Sevilla. (Rosine: a S i Arnim V r.

, : i i / Dienstag: Erstes Gastspiel des Königl. Sächs. Eva» d S(ulcabor Rh hicted Zampa. Geboren: Ein Sobn: Hrn. Dr P. Wittels=

(Lankau). Hrn. Frhrn. v : Eine Todter: Hrn. E

Sonntag: Zum burg). Hrn. Dr. Chr. Stephan (Köln). Posse mit C Gestorben: Hr. Hauptmann a, D. Emil Reins-

dorf (Berlin). Verw. Frau Bürgermeister

einrich von Tiedemann Sobn Herbert (Seebeim,

rwin (Berlin). Frau Jo--

r. Christian Brauer (Gr. Licht 4 artha Cremer (r legte P S fr

Die Goldtante. i i Auftreten sämmtlicher E ubolyy Poeri@re (Frauenburg).

E er-Amtma iederi Hie er (Kirchheim u. T). E A Butabesrer

Operette in

Auftreten erster Gesangs- und

rn. Ritter (Marschall sheide— Jonas mit Hrn.

Kroll's Theater. (Berlin-Köln).

760 mm bei unveränderter Lage des Maximums in thari Höbe von 771 mm bei den Hebriden. Daher dauert e Fr, Klafféfy) N

Gastspiel der

. R. K. Wächtler, geb. Hähnel (Reichenhain). Verlobt: Frl. Auguste Riedel mi i - . N; usten Geotg «nile lede d), fr y go: Sth Redacteur: Riedel. illinger mit Hrn. f E —Maua-Leutra b. Jena). Frl. S obeea Pa Verlag der Expedition (S ch olz).

Louis Laubmeyer | Druck der Norddeutshen Buchdrugderei Frl. Antonie Anstalt, Berlin 8W., Wilbelm N Bea s Baumeister Paul Böhmer

Verehelicht: Hr. Emil R . Loui Satiber (Mag 0h at osener mit Frl. Louise mit Frl. Emmy Mauck (Burg—Frankfurt a. M.).

Sechs Beilagen

r. Rechtsanwalt Keßler (einshließlich Börsen-Beilage).

Erste Beilage chen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Slaals-Anzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 23. Juni

bieten ist folgendermaßen festgestellt: Dienstag, 26.: „Hamlet“ ;

zum Deul M 163.

Deutsches Reich.

Die Betriebs-Ergebnisse der Rübenzuckerfabriken, Anstalten des deutshen Zollgebiets

Zuckerraffinerien und Melasse-En im Monat Mai 1888 bezw. für die Zeit vom 1.

ugust 1887 bis 31. Mai 1888. j

Hierzu in der

1. Aug. 1887 bis 30. April

Betriebs-Ergebnisse selben Zeit-

Vorjahres.

2 0

Zusammen.

Monat Mai 1888. fabriken. 1) überbaupt.

kg netto.

I. Verwendete Zuckerstoffe. | A. Verarbeitete Rüben . : 69 639 606 B. Verarbeitete Melasse?) z

davon verarbeitet mittelst der aach

69 639 606] 83 066 712

usammen. .

tehenden Entzuckerungs-

Elution und Fällung Substitution

Ausscheidung .

der Strontianver anderer Verfahren

C. 7:6 Rad (eingewor wendeter) Zucker : j

1) Rohbzucker eins

Außerdem fremde,

ezogene Füllmasse) .

2) Raffinirter und Kons1 N

Il. Produzirte Zucker.

Erstes und zweites Produk Nachprodukte vom dritten affinirter und Konsumzucker Abgang an Me und von den Fabriken.

fener oder zum Decken ver- chließlich der Nachprodukte . 4 806 2591 4 643 186 d. h. von anderen Fa

Produkt ab. III. Zu- und elasse?) zu den

A. Zugang. Zum Zwecke der Eutzullerrug bezogene fremde*) Melasse

1) Wieder abgegebene fremde Melasse .

2) Melasse aus dem eigenen a. entzuderte . b. nit entzuckerte Anmerkungen. i es ohne oder mit Melasse-Entzuckerun etreibenden Rübenzuckerfabriken und selb lih derjenigen vom erst abrikation stammende Zucker i ezogen wurde. ©) Aus\chließlich des Speisesyrups.

Berlin, im Juni 1888.

Rüben auf Robzucker oder Konsumzuckter verarbeitet werden, Herstellung raffinirter Zucker elasse sind die Abläufe aller Art, ein- de, d. h. niht aus der eigenen welche von den betheiligten Anstalten aus anderen Fabriken

1) Das sind sämmtliche Fabriken, in welchen , ohne oder mit Einwurf von Zudter. ändigen Melasse-Entzukerungsanstalten. 4) Hier is

9) Auss{ließlih der die

en und zweiten Produkt, verstanden. t nur der verarbeitete frem

cker aufgeführt. *) Fremde Melasse ist diejenige,

Kaiserliches Fie Amt.

auf jene Vergütung abfertigen zu lassen, als in der beitet und in dieselbe Zucker oder Melasse) entweder niht oder doch nur s ihre Herkunst aus einer dem e außer Zweifel Niederlage entnommene 8. 6 Absayg 3)

Bekanntmachung.

Der Bundesrath hat in seiner heutigen Ausführungsvorschriften z betreffend die Besteuerung 9. Juli 1887

Zu §. 6 Absatz 1, zweiter Sat.

ltung der Jdentität des Zuckers ges ter steueramtlihem Mitverschluß. Orten, an welchen sih ein zu des Zuckers zuständiges Steuer- brikanten in der Zuckerfabrik. fenden Befugniß Gebrauh machen Juli d. J. dem Hauptamt, chriftlih an-

abrik Nüben nit verar uckerabläufe (Syrup, insoweit eingeführt werden, al . l 1. August 1888 vorhergehenden Betriebsperiod steht und der aus einer steuerfreien Rohzucker mit 17,25 M für 100 kg (vergl.

bezeihneten Abfertigung wird auch die Ab- Zucker in den freien Verkehr ohne Entrichtung

dem obigen Verfahren ist dem Hauptamt einzureichen. ginn der Rüben-

Sizung folgende 8.6 des Gesetzes, des Zuckers, vom

beschlossen: j

1) Die Festha durch Lagerung unter | Lagerung is nur zulässig an der demnächstigen Abfertigun amt befindet, und für Z

2) Wer von der betre will, hat dies spätestens am 10. in dessen Bezirk der en und zuglei

versteuert wird.

fertigung der der Verbrauch8abgabe gewährt.

auf Zulassung zu Zuli d. J dem 1. Oktober 1888 der Be inführung von Zucker oder Zucker- entgegen den obigen Vorschriften von da ab, sonst vom Beginn des der Fabrik ausgehende Zucker, s der zuständigen Steuerstelle zur den war, steuerlich als Zucker der Be-

der Zuckerfabrik vorzuneh- 1g der Vorräthe an Rohzucker des Ausbringens an fertigem der Zuckermenge, bis zu deren Höhe die cker gegen Vergütung der Steuer nah n Sätzen zur Ausfuhr oder Nieder- gelten die in der Anlage enthaltenen

nach Bedürfniß

Der Antra spätestens am 1 indet vor verarbeitung oder eine E abläufen in die Fabrik (Absatz 1) statt, so wird 1. Oktober 1888 ab, der aus soweit er nicht bereit fertigung gestellt wor triebsperiode 1. August 1888/89 be Für die auf Antrag in mende steueramtlihe Feststellu1 und unfertigen

ucker daraus und

abrik weiter noch Zu den bisherigen höhere legung bringen kann, Bestimmungen. 7 U

Die Direktivbehörden sind ermähtigt, D nähere Anordnungen zu treffen, oder solhe den Hauptämtern

Zuckerfabrikanten is gestattet, rechnung auf den für ihn gestellten Gesammtvergütungs auch Zucker ohne Entricht freien Verkehr zu bringen. in den Beträgen, welche \i als Steuervergütung nach von 17,25 M, 21,50 M oder 20,15 6 berehnen. Berlin, den 21. Juni 1888. Der Reichskanzler. Jn Vertretung:

ucker gelagert werden soll, \ den zur Lagerung bestimmten Raum

ezeihnen, über dessen Zulassung das Hauptamt ent-

28. Juli d. J. ist dem Hauptamt eine Anmeldung des Zuckers einzureichen. die Vorschriften über die Anmeldung von g mit dem Anspruch auf Steuervergütung

3) Spätestens am doppelt ausgefertig Auf dieselbe finden Zucker zur Abfertigun \sinngemäße Anwendung.

Ausnahmsweise kann vom verpackten Zuckers gestattet werden, in dem bisherigen Lagerraum demnä

uli oder 1. August d. J. findet eine steuer- ders und sodann die Anlegung des Die Revision kann auf eine äußere t der -Anmeldung beschränkt, ung und der näheren Er- bstand genommen werden, Revision hierauf aus beson-

Hauptamt die Anmeldung un- Fabrikaten,

insbesondere wenn derselbe chst unter Steuervershluß

weiter lagern joll. 4) Am 31. J amtliche Revision des Zu Steuerverschlusses statt. i Vergleihung der Waare mit namentlich fann von der Verwie g der Art des Zuckers weit nicht die Erstreckung der eren Gründen erforderli Das Duplum der liher Bescheinigung über Revision, dem Anme! __5) Der identifizi esthaltung der Jden | s zum 1. Oktober 1888 j tigten entweder unter Gewährun bisherigen höheren Säßen zur ohne Entrichtung der Verbrau des Jnlands abgefertigt. Soweit der Zucker nich tember d. J. der zuständigen Steuerstelle zu stellt worden ist, hat derselbe hinfort nur niedrigere Steuervergütung na unterliegt derselbe der Verbrau

u übertragen. | s in An- und Ab-

Ziffer IV 2 der Anlage fest betrag bis zum 1. Oktober d. F. der Verbrauchsabgabe in d Die An- und Abrechnun ch für die betreffenden Zu n den bisherigen höheren Säßen

nmeldung wird, versehen mit amt- die Einreichung und die stattgehabte nmelder zurückgegeben. : K ucker wird, sofern sih bezüglich der tität der Waaxe kein Bedenken ergiebt, e nah den Anträgen des Berech- der Vergütung nach den r bezw. Niederlegung oder chsabgabe in den freien Verkehr In aok ram Zuckerfabrikanten, welche steuergeseßes vom machen wollen, sichtigung, spätestens am Sodann ist dem Anmeldung der aufzune der Zudermenge, Niederlegung mit der wird, in je zwei vom F Im Falle der

von der im §. 6 Absay 2 ‘des Zucker- ; 1887 gewährten Befugniß Gebrau ssen dies, bei Verlust des Anspruchs auf Berü- 10. Juli d. J. dem Hauptamt anzei auptamt spâtestens am 28. Juli d. menden Zuckerbestände sowie eine Berehnung ung zur Ausfuhr oder Vergütung beansprucht abrifinhaber unterschriebenen Exemplaren Verspätung ist die \stteueramtliche Bestandes-

ergeben, welche Arten und Gewihts- tigen Fabrikaten am 1. August d. I.

t vor Ablauf des Monats Sep- r Abfertigun Anspruch ‘auf die

Î 8 6 8abgabe. 8. 6 Absay 2.

von der Festseßung einer r Ausfuhr oder teuervergütung kann auf

s der Fabrik so lange mit dem An-

Unter Abstandnahme für welhe die Berechtig menge an Zucker für die Befugniß legung mit der bish Antrag den Zeit vom 1. ausgehenden verg

einzureichen. aufnahme zu versagen. .

I. Die Anmeldung muß mengen von Rohzucker und unfer

erigen höheren brikanten gestattet werden, Oktober 1888 alle au

ugust bis 1. ütungsfähigen Zucker

1188S,

vorbanden sein und in welchen Fabrikräumen dieselben werden zur amtlihen Revision gestellt werden.

Als Rohzucker sind die vergütungsfähigen Rohzucker von minde-

stens 90 9% Zudckergehalt anzumelden.

Als unfertige Fabrikate sind anzumelden und dürfen nur ange-

meldet werden:

a Brote, welche sich in der Trockenstube befinden. b. Rohzuckter (Nachprodukte) von weniger als 90 9% Zuckergehalt. c. Füllmassen. Hierunter sind auch Dekkläre, Syrupe und

Melafsen, nicht aber grüne oder theilweise ausgedeckte Brote ver- standen

Im Einzelnen sind die folgenden Bestimmungen zu beachten : 1) Für vergütungsfähigen Rohzucker Derselbe muß in verpacktem Zustande nah Zahl, Verpackungs-

art, Brutto: und Nettogewihht der Kolli, sowie nah dem Zudckergehalt in Prozenten der Polarisation angemeldet werden, wobei im Uebrigen die bezüglihen Vorschriften für die Anmeldung zur Ausfuhr oder Niederlegung von Zucker mit dem Anspruh auf SteuervergütungAn- wendung finden.

9 Für unfertige Fabrikate. a Bezüglih der in der Trockenstube befindlichen Brote ift anzu-

geben, und zwar je besonders bezüglich etwaiger vershiedener Arten (größere, kleinere): die Vergütungsklasse; die 3

mäßige Durschnittsgewicht eines Brots im fertigen Zustande; das hiernach berechnete Gesammtgewicht.

ahl; das erfahrungs-

b. Der nit vergütungsfähige Robzucker ift in verpacktem Zu-

stande nach Zahl, Verpackungsart, Brutto- und Nettozewicht der Kolli, sowie na seiner Beschaffenheit anzumelden, in leßterer Be- ziehung nach Maßgabe der entsprechenden Vorschriften für die Füll- massen (unter c).

c. Bezüglih der Füllmassen ist anzugeben: die Art, die Be-

\chaffenheit, und zwar die Höhe der Polarisation nach vollen Pro- zenten und Bruchtheilen von mindestens #, der Quotient, der Gehalt der Trockensubstanz an Nichtzucker, der Wassergehalt; die zur Auf- bewahrung dienenden Gefäße (Bassins, Kasten u. \. w.), unter Angabe des Rauminhalts nach Litern; bei niht ganz gefüllten Gefäßen die fubishe Menge der darin befindlichen Füllmasse nah Litern; das erfahrungsmäßige Gewicht der in den Gefäßen enthaltenen Füllung. Wird ausnahmsweise Füllmasse in cingedicktem Zustande lose in Blöcken aufbewahrt, so ist Zahl und Gewicht der leßteren anzugeben.

d. Die Anmeldung muß übersichtlih und in einer die amtliche

Bestandesaufnahme thunlichst erleihternden Weise eingecihtet sein. Der Fabrikinhaber hat si dieserhalb rechtzeitig an das Hauptamt zu wenden und dessen Anweisung Folge zu leisten.

Zum Zweck der Information wird das Hauptamt nah Befinden

eine Besichtigung der Fabrik vornehmen.

Eine nicht vorschriftsmnäßige Anmeldung kann unberücksichtigt

bleiben.

II. In Bezug auf die Berechnung der Zuckermenge, für

welche die Anwendung der bisherigen höheren Vergütungs\äße bean- spruht wird, gelten folgende Bestimmungen:

1) Der vorhandene vergütungsfähige Rohzucker kommt mit der

aus der Anmeldung si ergebenden Gewichtsmenge in Ansa.

2) Das Gleiche gilt bezüglih der in der Trockenstube befind-

lihen Brote.

3): Bezüglih der niht vergütungsfähigen Rohzucker und der

Rad ist das wahrscheinlihe Ausbringen an vergütungsfähigem

ucker anzugeben. Den angegebenen Mengen raffinirten Zuckers sind

die entsprehenden Rohzuckermengen nah einer Berehnung beizufügen, bei welcher 100 kg raffinirte niht höher als mit 116,5 kg Roh- zucker angeseßt werden dürfen.

Die Berechnung über das Ausbringen ist auf Grund der

Betriebs- und Rechnungsbücher, unter Anschluß von Auszügen daraus,

mit der Beschränkung aufzustellen, daß über die niedrigsten Ausbeuten,

welhe in einem der leßten drei Betriebsjahre 1884/85 bis 1886/87 im Jahresdurhschnitt aus Zuckerstoffen gleicher Beschaffenheit ge- wonnen worden sind, nicht hinau8gegangen werden darf. Soweit es

an den bezüglichea buhmäßigen Grundlagen mangelt, ist dur ein Gutacten zweier an dem ga persönlih nit interessirter Sach- verständiger nahzuweisen, daß die angegebene Menge des Ausbringens als Mindestmaß der Ausbeute mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten sei.

III 1) Am 1. August d. J. und, soweit erforderli, den zu- nâcst folgenden Tagen findet die steueramtlihe Bestandesauf- nahme statt. Die Fabrik muß an den bezeichneten Tagen außer Betrieb sein. i :

Die Bestandesaufnahme geschieht unter Leitung des Hauptamts- vorstandes oder eines anderen Oberbeamten der Steuerverwaltung sowie unter Zuziehung eines oder mehrerer vom Hauptamt aus- gewählten technishen Sachverständigen (Zuckerindustrielle, vereidigte Handelschemiker u. \. w.). S 5

Der Fabrikinhaber ist verpflichtet, die Hülfsdienste zu leisten oder leisten zu lassen, welche erforderli sind, damit die Bestande8aufnahme in den vorgeschriebenen Grenzen nah näherer Anordnung des leitenden Oberbeamten \chnell und zuverlässig ausgeführt werden kann. Ins- besondere hat derselbe auch die B.hâlter (Säcke, Fässer u. \#. w.) zur Aufbewahrung der Proben zu liefern, welhe von den Rohzuckern oder Füllmassen zum Zwee der Feststellung ihrer Beschaffenheit entnommen werden. (Val. unter 2e) : a

9) Bei der steueramtlihen Festitellung der Zuckerbestände nah Menge nnd Art finden thunlichst die entsprechenden Vorschriften über die Abfertigung von Zucker mit dem Anspruch auf Steuervergütung sinngemäße Anwendung, namentli auch in Bezug auf die Vornahme probeweciser Ermittelungen.

Im Einzelnen it zu beachten: .

a. Das in der Anmeldung angegebene erfahrungsmäßige Durch- \chnittsgewiht der in der Trockenstube befindlichen Brote nah Fertig- stellung kann als richtig angenommen werden, wenn sih aus der Ein- sihtnahme der Betriebs- und Rechnungsbücher und der Besichtigung der Brote Bedenken nit ergeben. Andernfalls hat nah beendeter Trocknung der Brote eine amtliche Verwiegung stattzufinden.

b. Hie Feststellung des Gewichts der Füllmassen erfolgt nach näherer Bestimmung des die Bestandesaufnahme leitenden Ober- beamten. Insbesondere sind probeweise Nachmefsungen des Raum- inhalts der Aufbewahrung8gefäße und der kubischen Menge der Füllung vorzunehmen. Desgleichen ist die Richtigkeit der in der Anmeldung enthaltenen Umrechnung der kubishin Menge auf Gewicht zu prüfen. Soweit die Nahmessung der Gefäße im _befüllten Zustande nicht zuverlässig ausgeführt werden kann, hat dieselbe nah der nächsten Entleerung, wovon dem Fabrikinhaber Anzeige zu machen obliegt, zu

eschehen. : :

s O Zur Untersuchung der Rohzucker und Füllmassen auf ihre Be- \chafenheit sind Proben zu entnehmen und geeigneten Sachverständigen (Handelschemikern u. \. w.) zu übergeben. C

3) Nah dem Abschluß aller zur Bestandesaufnahme gehörigen Ermittelungen stellt das Hauptamt die Bestände nah Art und Menge fest. Bei Abweichungen der ermittelten Ergebnisse von dea Angaben der Anmeldung gelten die leßteren, soweit sie dem Fabrikanten weniger

ünstig sind. 4s : V. 1) Die Prüfung der Berechnung des Fabrikinhabers über die zur bisherigen höherenVergütungzuzulassende uckermeuge und die Feststellung der leßteren geschieht durch das auptamt unter Zuziehung von Sachverständigen (vergl. IIT 1) und betrifft insbesondere das zu erwartende Ausbringen an vergütungs8-