1888 / 192 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

öffentlihen Kenntniß gebracht, Steuerjahre Reinertrag

daß der zu den Kommunalabgaben Ne>arbahn s des preußischen Betriebsführung be- festgestellt

| Se. Majestät der Kaiser Wil- elm und Prinz Heinrich fuhren mit dem Staats- sekretär Grafen einer Schaluppe keppbron, wo eine prachtvolle,

geshmüdte Ehrenpforte mit dem deutsch in der Mitte errichtet war.

König und Jhre Königlich Kronprinzessin, den höchsten Hof- öchsten Gast.

ei der Ehrenpfo Nationalhymne ; L aufgestellt. Wilhelm, Prinz Heinri der Kronprinze hatte, begaben si< Allerhöchst- anzen Gefol Brücke nah Die Kopf an Kopf den Kaiser mit lebha Jeßt nah allen Seiten aufdas Huldvoll Königlichen Schlosse trat der König Balkon heraus; die versammelte V enthusiastisch.

iesigen Hafen

einshäßbare das Jahr 1887, auss{ließli< des Antheil Staats für die an der gemeinschaftlichen theiligten beiden anderen Staaten, worden ist:

a, der Antheil des Großherzogthums Baden auf

b, a Antheil des Großherzogthum C Berlin, den 24. Juli 1888. Der Minister der öffentlichen Arbeiten. Im Austrage :

dem übrigen nah der Landungsbrü>e reih mit Flaggen : en Reichswappen Hier empfingen Se. Majestät der en Hoheiten der Kronprinz, die die verwittwete Herzogin von Darlekarlien, von und Staatswürdenträgern umgeben, den Aller- Der Empfang war ein äußerst herzlicher. Zwei fgestellte Musikcorps spielten die preußische die hier garnisonirenden Truppen waren in König dem Kaiser \sin den Arm gereicht und Höchstdieselben mit dem ge auf einer zu diesem besonderen Zwe> erbauten gegenüber gelegenen Königlichen Schloß. edrängte Bevölkerung begrüßte Se. Majestät der Kaiser dankte unausge- e. Kurz nach der Ankunft im mit dem Kaiser auf den olksmenge begrüßte die der Nähe se großartig, de- eine äußerst sympathische. der König mit den t durch den anläßlich überfüllten Thier- sonarchen dur< das Publikum

Heute Abend 71/; Uhr Schlosse ein Galadiner statt, zu en ergangen waren.

rie folgt,

471 899 M,

Justiz-Ministerium.

Der Rechtsanwalt Wigand in Notar für den Bezirk des Ober-Lan burg a. S,

der Rehtsanwalt Thier in Zserlohn Bezirk des Ober-Landesgerichts zu Hamm, m Wohnsißes in Jserlohn, und

der Gerichts-Assessor Karl Wilhelm Kod>erols in Elberfeld zum Notar für den Bezirk de Düsseldorf, mit Anweisung seines Wo ernannt worden.

Sangerhausen is zum | : : desgerihts zu mit Anweisung seines Wohnsißes in Sanger-

ften Hurrahrufen

zum Notar für den

t Anweisung seines | Monarchen

Der ganze in Schlosses gelegene Stadttheil ist reich, theilwei korirt, die Haltung des Publikums Nachmittags 41/5 Allerhöchsten Gästen eine Spazierfahr des „Bellmans- Tages“ mit Menschen garten. Die Begrüßung der A war abermals eine sehr enthusic Sto>holm, 26. Juli, Abends. im Königlichen welchem 115 Einladung der Allerhöchsten und Höchsten Herrschasten sp corps des @Svea-:Leibgarde-Regime estmarsh:

s Landgerichts zu Uhr unternahm

hnsißes in Jüchen,

istlihen, Unterrichts: und Angelegenheiten.

und Schulrath Altenburg ist der zu Liegniß überwiesen worden.

Ministerium der Medizina

Der Regierungs- Königlichen Regierung

PR T Er Rei E A I E C ÓE E L ORETSEE

r L A A I S eg P P H A EEE E dr me e nw an:

Beim Erscheir:en ielte das Musik- nts einen eigens komponirten Se. Majestät der n Hoheit der Kron- ks vom König twe von Dale-

j „An den Kaiser Wilhelm IT.“

aiser Wilhelm saß zwischen Jhrer Königliche zessin und Sr. Majestät dem Könige;

hatte Fhre Königliche Hoheit die Herzogin-Wit Höchstderselben Se. Königliche Hoheit der Die Kronprinzessin hatte Se. n Prinzen Heinrih zur Rechten. saß der Staats-Minister

Königliche Friedrih-Wilhelms-Universität. Bekanntmachung.

Die Universität wird zur dankb erhabenen Stifter, König F 3. August d. J., Mittags 12 Uhr, in eine Gedächtnißfeier begehen.

Die Eingeladenen werden ergebenst crsucht, zugestellten Einlaßkarten am Ein

Berlin, den 26. Juli 1888.

Der Rektor der Universität. Schwendener.

“E

arlien und neben Kronprinz Play ge! Königliche Hoheit den über dem Kaiser Bildt und gegenüber dem König Herbert Bismark. jestät der Köni welchem er aus die ihm von des Kaisers Freundschaft gehöre. wünsche er: C glü>liche und )pru< {loß

aren Erinnerung an ihren < Wilhelm IIL, am

ihrem großen Hörsaale ; Freiherr von

der Stoats-Minister Graf _ Während des Diners bra<hte Se. Ma- einen Toast auf seinen Kaiseclichen Gast aus, in seinen shönsten Erinnerungen Großvater und Vater bewiesene Dankbar für den Besuch des Kaisers Gott möge demselben larges Leben und eine glorreiche Regierung verleihen. mit den Worten: des Deutschen Kaisers und Königs Musikcorps intonirte hierauf das Se. Majestät der Kaiser erwi seiner Freude über den Besuch im \ Ausdru> gab. Er hoffe, den Völkern Deutschlands und trinke auf das Wohl

i die ihnen gange vorzuzeigen.

hrte, daß zu

Das lateinische und das deutsche Verzeichniß der Vor- lesungen an der hiesigen Universität für das Winter-Semester 1888/89, welches am 16. Oktober cr. be ab bei dem Ober-Pedell Besteher ersteres für 25 F, leßteres für 20

Berlin, den 25. Juli 1888.

Der Rektor der Universität. Schwendener.

trinke auf das Wohl von Preußen ! „Heil Dir im Siegerkranz““. derte den Toast, indem er hönen skandinavischen Lande daß die Freundschastsbande zwischen und Schwedens fortbestehen würden, l des Königs von Shweden und Nor- Das Musikcorps spielte hierauf die schwedische National-

veginnt, sind von heute im Universitätsgebäude, H, za haben.

Ministerium des Jnnern.

Der Ober-Präsidial-Rath von Branden| Ober-Präsidenten der Provinz Brandenburg zugetheilt worden.

Jhre Majestät die Kaiserin u fing vorgestern in Koblenz den O rg-Wernigerode und ertheilte dem Unter-Staats- ultus-Ministerium, Nasse, eine Audienz.

S nd Königin Augusta emp berst-Kämmerer Grafen Stolbe

sefretär im K

Nichkamlliches. Deutsches Reich. Berlin, 27. Juli,

M. Kreuzer - Fregatte „Bismar>“ port Said eingetroffen und beabsichtigt, am is. die Heimreise for!zuseten.

Frankfurt a. M., 26. Juli. sationskommission des {II, \schiffahrts-Kongresses Erlaß zugegangen:

„Auf das Gesuch vom 30, Juni cr. will I< das Mir angetragene Protektorat über den dritten Internationalen Vinnenschiffahrts-Kongreß zu Frankfurt a. M. hiermit übernebmen.

Peterhof, den 21, Juli 1888,

Juli cr. in Port i Se. Majestät der Kaiser und König sind gestern Mittag zum Besu Sr. Majestät des Königs von Schweden u in Stockholm eingetroffen. den Sr. Telegramme vor: Stockholm, 26. Juli.

Se. Königliche Hoheit der Kr

Preußen. (W. T. B.) Der Organi- Fnternationalen Binnen- Allerhöchster

nd Norwegen Aus „W. T. B.“ liegen über bereiteten Empfang folgende

ist folgender

Se. Majestät der König und onprinz hatten si< mit dem deutschen Gesandten, Dr. Busch, welcher von dem Legations- Sekretär Prinzen Lichnowsky begleitet war, sowie mit den st bei Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm und n Hoheit dem Prinzen heute früh 61/4 Uhr auf der Königlichen Yacht „Drott“ \hen Geschwader enfgegenzufahren., <wedishenGeshwaders war schon gestern gegangen, um das deutshe Geschwader bei 81/2 Uhr wurde ,„ in den äußeren

zum Ehrendien Sr. Königliche Offizieren eingeschifft, um dem deut Ein Theil des Abend in See Sandhamn zu erwarten. Heute Vormittag das deutsche Geshwader bei Gälman Demselben voran segelie ein aus drei Torpedobooten, dem Panzerboot „Svea“ und drei Kanonen- stehender Theil des s{hwedishen Geschwaders; dann gte die Kaiserlihe Yacht „Hohenzollern“ an der Spitze des deutschen Geschwaders. zollern“ den Königssalut abgegeben hatte, :Uniform) und der Kronprinz (in der schen Dragoner-Regiments Beide mit dem Bande des

Wilheim I. R.“

einri<h kommandirten ; Ô Stuttgart, 26. Juli,

Der „Staats- „Nachdem Se. Majestät Sommer hier einer Massagekur <ling von Stuttgart mit gutem gebrauht Höchstderselbe au ) i Wochen mit nicht minder g eine solhe Kur bei dem gedachten Arzt, ng dieses Monats hier befindet und die Be- handlung Sr. Majestät no< mehrere Wochen fortseyen wird.“

Vaden. Karlsruhe, 25. Zuli. Die berichtet: „Gestern Nachmitta Tagen, wieder eine Unters {ugen Jhrer Königlichen Hoheit de Herr Hofrath Maier konnte, Gottlob Besserung konstatiren. __ Heilverfahren Jhre Königliche Hoheit wird Sih nun wieder i gewöhnen Schatten genießen, wobei jedo<h no< immer der Gebrauch einer Schuzbrille erforderlich sind. befinden der Großherzogin wurde dur das wirksame Heilverfahren etwas beeinträchtigt im Freien wird aber voraussichtli<h eine bald herbeiführen.“

Sachsen-Cobur Frau Prinze

Württewberg. Anzeiger für Württemberg“ meldet : der König schon im vorigen bei dem Dr, med. et chir. Erfolg si unterzogen hatte ae n ungefähr dre Scheexen, sichtbar. günstiger Wirkun

Ÿ O der sih seit Anfa booten be „Karlsruher Zeitung“ g fand, nah Ablauf von aht uhung des r Großherzogin statt. , abermals «einen Fort-

Nachdem die begaben si< der

König (in Admirals Uniform des preußi Nr. 3, dessen Chef derselbe ist), Schwarzen Adler-Ordens ges<hmüd>t, nebs den Herren der deutschen Gesandtschaft ‘und den zum Chreudienjz tommau- dirten Offizieren auf einer Schaluppe an Bord der Kaiser Wilhelm,

Seraphinen-Ordens angelegt hatte, darauf den Kronprinzen auf das He

{hen Neumärki Das bis-

na< und freie Luft im große Ruhe und Das Allgemein- für die Augen so der Aufenthalt ige Kräftigung

welher das Band des begrüßte den König und rzlihste mit Umarmung rend die Yacht „Drott“ den Salut abgab und ben befindliche Musikcorps kranz“ spielte. Die Batterie des deutschen erwiderte den Salut, und das Mu \{<hwedische Nationalhymne. enthalt auf der „Hohenzollern“ der Kronprinz wieder an Bord während das Salutschießen fortdauerte, nah Sto um den Kaiser Wilhelm bei der Landung zu lreihe Privatdampfer mit Zuschauern waren <wader entgegengefahren, hatten festlich

ein. Kurz nah 113/, Hohenzollern“

und Kuß, : das auf derse Heil Dir im Sieger- anzerschiffs „Baden“ sikcorps desselben spielte die < etwa halbstündigem Auf- gaben si< der König und der „Drott“

«Gotha. Coburg, 25. Juli. (Goth. Ztg.) sin Clementine g-Gotha, die Frau Erzberzogin Clotilde von errei nebst Prinzessinnen - Töchtern Marie und Mar- August von Sachsen - Coburg- den Prinzen Pedro und Ludwig, von Mont-

und kehrten, >holm zurü, mpfangen. dem deutschen und alle Villen an den Ufern

Gotha nebst Söhnen ferner der Herzog und Herzogin pensier sind heute Mittag mit Gefolge hier eingetroffen. ig traf um 1193/4 Uhr wieder hier Uhr fuhr auch die deutsche Kaiserliche Yacht unter dem Salut der Geschüße in den

Oesterreih-Ungarn. Wien, 25. Juli. (Wien. Ztg.) Der Kronprinz Erzherzog Rudolph hat si heute Abend nach Krakau begeben, um die dort dislozirten JInfanterietruppen zu inspiziren. König Georg von Griechenland trifft morgen Vormittag in Wien ein und wird na<h einem S Aufenthalt seine Reise na< St. Petersburg ortseßen.

27. Zuli. (W. T. B.) Das „Armee-Verordnungs- blatt“ publizirt zwei huldvolle Handschreiben des Kaisers an den General-Artillerie-Jnspektor, FZM. Erz- herzog Wilhelm, und an den Corps-Rommanbanten, General der Kavallerie, Freiherrn von Ramberg,. in welchem er denselben, anläßli<h der Vollendung ihres 50. Dienstjahres, jeinen Dank und seine Anerkennung für ihre hervorragenden Dienste ausspricht. Der FZM. BaronSchönfeld ist zum Corps- KommandanteninGraz,der FML.S vetene y zum Corps-Kom- mandanten in Hermannstadt ernannt worden. Ferner ver- öffentlicht das „Armee-Verordnungsblatt die „Genehmigung des Kaisers zu der Nichtwiederbesezung des Kommandos der ersten Kavallerie-Brigade und zu der Aufstellung eines Kavallerietruppen-Divisions-Kommandos in Wien, das mit dem 1. k. M. in Thätigkeit tritt und zu dessen Kommandanten Graf Uexkuell ernannt worden ist.

Czernowiß, 23. Juli. (Czernow. Ztg.) Gestern ver- sammelten sich auf Einladung des Landeshauptmanns an sämmtlihe Propinationsberechtigte in der Bukowina 60 bis *70 derselben im Landhause, um in Betreff der sofortigen Ablösung des Propinationsrehtes in der Bukowina die Wünsche der Jnteressenten zum Ausdru> zu bringen. Nach eingehender Debatte einigte sich die Versammlung dahin, daß auf die sofortige Ablösung des Propinationsre<hts einzugehen und in die Ablösungsentshädigung auch die Entschädigung für das den Propinationsberechtigten gewährleistete Realrecht : nah Ablauf der 26 jährigen Periode geistige Getränke in einer Schänke im Bereih desselben Gutes oder derselben Ortschaft auszuschänken, schon jeßt einzubeziehen sei. Heute fand bei dem Landes-Präsidenten Freiherrn von Pino die gemeinsame Berathung mit dem Landes-Aus\{huß zum Zweck der Feststellung des Geseßentwurfs über die Propinations- ablösung statt.

Großbritannien und Jrland. London, 2. Juli. (W. T. B,) Einer Meldung des „Reuter'shen Bureaus“ aus Capetown, von heute, zufolge hat der E ouverneur der Kapkolonie wegen einer jüngst von dem Komman- danten Grobelaar im Khama-Territorium begangenen Grenzverlezung den Administrator Shivpard angewie- sen, eine Untersuhung an Ort und Stelle vorzunehmen, und den Präsidenten der Südafrikanishen Re- publik (Transvaal), Krüger, aufgefordert, zur Theil- nahme an der Untersuhung einen Delegirten abzuordnen. Die englische Negierung habe den Gouverneur an- gewiesen, der Regierung in Transvaal gegenüber nahdrüdli<h hervorzuheben, daß die Gebiete von Matabele, Mashuna 1nd Makaleka sowie der nördliche Theil des Gebiets. von Khama bis zum Zambesi lediglih zur englischen JInteressensphäre gehörten.

TFrankxeih. Paris, 26, Juli. (W. T. B) Die Uober\iedelung des Präsidenten Carnot nah dem Cen von Fontainebleau ist nunmehr auf den 1. k. M. festgeseßt.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 27. Juli. (W. T. B.) Die Jubelfeier zuc Einführung des Cb ristenthums wird heute in ganz Rußland begangen, befonders festlih in Kiew und im alten Chersones, wo die am Tauforte Wladimir's des Großen er- richtete prächtige Kirche eingeweiht wird. -— Die hiesicen Blätter heben den kirchlichen Charakter des Jubiläums hervor, das weit über die Grenzen Nußlands und der »rthodoxen Kirche hinaus bei allen Freunden religiöser Civilisation und historischen Fortschritts lebhafte Theilnahme hervorrufen müsse.

Kiew, 26. Juli. (W. T. B.) Die Jubelfeier zur Erinnerung an die Einführung des Christenthums in Rußland verläuft programms- mäßig. Derselben wohnen außer zahlreichen russischen Bischöfen und Deoutationen auch der Generalprokurator der heiligen Synode, der Wirkliche Geheime Rath Pobe- donoßzew bei. Aus dem Auslande sind zu der Feier eingetroffen: der Archimandrit der Kirhe zum heiligen Grabe in Ferusalem, Arsenius, der montenegrinische Metropolit Hilarion, der Archimandrit der Petersburaischen zriechi]hen Gesandtschaftskirhe, Neophit, der Jassy'er Archi- mandrit, Konon Aromeiko Donic, ferner aus Jassy der Fürst Bogoridîs, und der serbische General Gruic. Graf «Fgnatieff nimmt in seiner Eigenschaft als Präsident des St. Petersburger Slavischen Wohlthätigkeitsvereins an der Jubelfeier Theil.

271. Juli. (W. T. B.) Jn der gestern stattgefundenen Festversaimnmlung wurden zahlreißhe Gratulations- Adressen oerlesen, unter denen si< auch eine solche des Erzbischofs von Canterbury befand. -— Zur persön- lihen Theilnahme an der Feier sind no< eingetroffen : 2 orthodoxe Priester aus Japan, 5 gregorianishe aus Kur- distan und 2 Priester aus Abessinien.

Niederlande. Haag, 26. Juli. (W. T. B) Die Zweite Kammer nahm heute den Geseßzentwurf, nach welchem die Konzession der Niederländischen Bank auf 15 Jahre verlängert wird, mit 59 gegen 30 Stimmen an. Nach diesem Geseß theilt der Staat den Gewinn mit den Aktionären, welchen gegen Bezahlung von einer Million an den Staat die Vermehrung des Aktienkapitals um vier Millionen gestattet ist.

Türkei. Konstantinopel, 26. Juli. (W. T. B.) Von offizieller Seite wird bestätigt, daß die Pforte wegen der Rußland schuldigen Kriegsentschädigung dem russishen Botschafter Nelidoff cine Note übergeben und in derselben P habe: an jedem Fälligkeitstermin. 390 000 Pfund und außerdem 100 000 Pfund zur Abstoßung der rüdstänt igen 700 000 Pfund bezahlen zu wollen.

Die türkische Regierung hatte für alle aus dem Golf von Neapel kommenden Provenienzen eine mehr- tägige Observation angedroht. Die italienische RNe- gierung hat der Türkei darauf versichern lassen, daß in ganz Jtalien ein vorzüglicher Gesundzeitszustand herrsche, und be- absich‘igt, falls die Türkei dessenungeachtet auf ihrem Vor- haben beharren sollte, sämmtlichen türkischen Konsular-Agenten ain Golf von Neapel das Exequatur zu entziehen, weil durch sie die türkishe Regierung wi}sentlih oder unwissentlih ge- täuscht worden sei.

Kopenhagen wird auf die Gesinnungsgenossen des Herrn Déroulède eine ähnlihe Wirkung ausüben, wie im Jahre 1883 die Reise des Kronprinzen Friedri<h Wilhelm an den Hof von Madrid sie übte.

S{hweden haben die dynastishen Verbindungen dem guten dniß zwischen den zwei Nationen vozgearbeitet. sehen wir uns nah Gründen um, wel<e eine Entfremdung so nah verwandter Völker re<tfertigen könnten; cs müßte denn gerade jene wunderlihe Eifersucht sein, wie sie manhmal gerade unter Ver- wandten herrs{<t, und die diese antreibt, ihre Neigungen lieber den Fremden zuzuwenden, als denen, welchen die Natur den ersten Anspruch darauf gegeben hat. Um so mehr sind wir geneigt, jede Annäherung Freuden zu begrüßen und die Herstellung von berzlihen Be- ziehungen von Volk zu Volk als ein Einlenken in die natürlichen Ver- hältnisse zu betraten. Die Hoffnung, daß die Reise unseres Kaisers na< Stockholm ein erfolgreiher Schritt auf viesem Wege fein mag,

r Enkel Wilhelms des Siegreichen den Herrshern der stammverwandten Reiche des Nordens widmet, in der ganzen Welt die Ueberzeugung verbreiten, daß kein europäischer Staat von Deutschland etwas zu besorgen hat, und daß dieses mit Niemandem lieber in guten. auf gegenseitiger Sympathie und Achtung gegründeten Beziehungen steht, als mit seinen skandinavishen Stammes-

Schweden und Norwegen. Christiania, 26. Juli. (W. T. B.) Der König verlieh dem Könige von Sachsen das Großkreuz des norwegishen Ordens des heiligen

(W. T. B.) Der König und die Königin von Sachsen trafen gestern Abend hier ein und seßten heute Vormittag m „Jupiter“ ihre Reise nah dem Norden fort.

und eine religionslose Schule ist, mögen das Buch sofort wieter aus Der Verfasser ist weit entfernt, zu versuhen, sie von ibrem Irrthum zu überzeugen, ihre Bestrebungen auf andere Denjenigen aber, welchen die Erhaltung der Re- ligion im Volk am Herzen liegt, und wel<he des guten Willens find, in der Frage des Verhältnisses der Volks\{<ule Preußens zu Staat und Kirche, wie es früher bestanden hat und wie es jett besteht, ein objektives Urtheil si< zu bilden, soll das Buch als Hülfsmittel dienen. Daran wollen die Angehörigen der evangeli- \hen Kirche sich nicht stoßen. Soweit zwar die katholische Kirde von der ebung betroffen ist, vertritt Verfasser seinen katholischen stlihe Kirche überhaupt bei der Frage < für die Rechte der evangelischen Kirche Hervorhebung der konfessionellen Gegensäße Was die Anordnung des Stoffes betrifft, so bietet das Buch im ersten Theil die geseßlichen Bestimmunger. und prin- zipiell wihtigen Anordnungen der obersten Verwaltungsbehörden, be- treffend das Volks\{hulwesen, sowohl für das landre<htlihe Gebiet Monarhie, als au für die einzelnen älteren und neuerworbenen Provinzen, gesondert nah Perioden. Im zweiten Theil wird der gegenwärtig bestehende Rechtszustand nah folgenden Richtungen hin erörtert: I. Anstellung der Volksschullehrer; 11. Schulaufsicht ; III. Religionsunterriht; 1V. Simultans<hulen; V. Privatschulen. st als Cinleitung eine kurze Betrachtung der histori- ng; den Schluß bildet eine allgemeine Betrachtung

Einverstän Vergebens | Bahnen zu lenken.

Drontheim, 27. Juli. mit dem Dampfschiff

Verfasser ist Katholik.

Zeitungsftimmen. Da aber die ri

Das „Deutsche Tageblatt“ schreibt : .

Gestern, am Donnerstag, um 12 Uhr 45 Minuten Nachmittags, ist so meldet der Telegraph unsec Kaiser, von einer zahlreichen Menschenmenge enthusiastis< begrüßt, in der im reisten Flaggen- \<mud> prangenden \{<wedif<en trof

Eine unmittelbare politische Bedeutung, wie sie der Zusammen- kunft in Peterhof, troß ihres in erster Linie persönlid;-freundschaft- lihen Charakters, niht abzusprehen war, wird man dem Grs>einen unferes Kaiserlichen Herrn am s{<wedis<hen Hofe kaum beilegen können ; dec Besuch trägt unverkennbar den Stempel eines Akts fürstlicher Courtoisie, vielleiht au< den des Dankes und der Erkenntlichkeit. König Osfar war der leßte Monarch gewesen, welcher dem Erlauchten Dulder in Friedrihskron die Hand drücken durfte.

Friedri<h den Dritten,

interessirt ist, tritt er überall au

ein, und bleibt ihm die

ist vielleiht niht ungegründet. . . Mögen die Besuche, welche de

auptstadt eingetroffen.

O i z en Entwickelu Veröffentlihungen des Kaiserlihen Gesundheits- | Nr. 30. Inhalt: Gesundheitsstand. in der Berichtswohe. Fle>typhus im Reg.-Bezirk Magdeburg. Gelbfieber und Po>en in Rio de J Findelanstalt 1887. } 40 000 und mehr Einwohnern. Desgl. in größeren Städten des Krankenhäusern. und Landbezirken. Geburten und Stockholm Witterung.

reußen.) Kreisphysi- eg.-Bez. Düsseldorf.) en-Meiningen.) Cocain.

Von weiter Reise heim- Bolkskrankheiten

S O Gen re<tlihen und thatsählihen Zuftandes der Volks- ule.

ge von Franz Vahlen hierselb| (W., Mohren- enen soeben: „Erläuternde Anmerkungen zu den Vorschriften des Entwurfs eines bürgerlichen Gesepbuchs für das Deutsche Nei h“, bearbeitet und mit einec Einleitung versehen von Dr. Paul Alexan der-Kat, Rettsanwalt am Königlichen Landgeriht Berlin I, Band, Allgemeiner Theil : Net der Shuldverhältnisse, Sahenrecht. Der Schluß dieses Unternehmens soll Ende August d. J. erscheinen. Die soeben auégegebene Nr, 27 der „Mittheilungen des <hen Schulvereins“ enthält den ausführliGhen Bericht über die heuer zu Pfingsten abgehaltene VIII. ordentliche Haupt- i Diesem Bericht ist eine „Uebecsiht keit des Schulvereins auf dem Gebiet des Schul- i daß der Verein ssen in 88 getrennten Abtheilungen (die 9 Schulen mit 6 Klassen wird angestrebt), eilungen derzeit besißt. Unterstüut ahre 56 Schulen, 27 Kindergärten und außerdem wurde für mehrfache Unterrihtszweige, als : Ercurrendo- Unterricht, katholishen und evangelischen Religionsunterricht, deutschen Sprachunterriht, Industrial-, Fortbildungs- und Musikunterricht ent- sprehend vorgeforgt. Zu Schulzwe>en wurden 18 Realitäten er- worben oder umgestaltet; an 26 Orten sind Schulbauten, theils fertig» geslellt oder in Ausführung begriffen, Eigenthum des Vereins, der au< zu fremden Schulbauten an 16 Orten Beiträge gespendet hat. Aud) die fernere Vereinsthätigkeit (Beschaffung von Squleinrihtungs- gegenständen, Büchereien, Lehr- und Lernmitteln, die Zuerkennung von Lehrergehaltszulagen (60 Fälle), Schulg and sonstige Unterft

ais Im Verla in fgatet, Auefidt straße 18714) erschi begrüßen zu können. i Wunsch, für die dem Vater bereitete leßte | danken, auf den Entschluß unseres Kaisers, auf seiner Nordlandsfahrt au< Stockholm zu berühren, wenigstens mitbestimmend eingewirkt haben. Auf ein Volk aber, das, wie das \{wedishe, in seinen breiten ländlihen Schihten dank feiner geographischen Lage eine gewisse Urwüchsigkeit si< zu bewahren vermochte, wirkt Alles, was vom Herzen kommt

Lebhaftigkeit.

enommen , aneiro. Bericht der Prager

einmal sehen und in deutschen

mag hierna<h eine Herzensregung, Sterbefälle

Freude nohmals zu in Berliner

Erkrankungen Desgl. ii deutshen Stadt-

Sterbefälle i Gesundheitsverhältnisse Maßregeln :c. der Türkei. Medizinal-Geseßgebung 2c. kats-Prüfung. Pferdeshlächtereibetrieb. Selbstdispensiren der Thierärz:e. (Sachs (Schwarzburg-Rudolstadt.) Leichentransport. (Walde>.) Desgl. (Schaumburg-Lippe. ) Leichentransport. : Oesterreich.) Celluloid-Gegenstände. : Schweiz.) Natur- und Kunitweine. Mit Alkohol zubereitete Sâfte und Früchte. (Großbritannien.) Animals (Amendment) ._— Rechtsprechung.

Auslandes. Dritte Abtheilung, Erster

in Kalkutta 1886.

Zeitweilige Thierseuchen.

zum Herzen i Es ift daher mit Sicherheit zu erwarten, daß Kaiser Wilhelm’s Besuch in Stockholm wesentlich dazu beitragen wird, die im Laufe der Zeit dur< politishe Ereignisse mitunter etwas ge- lo>erten stammverwandtschaftlihen Bande zwischen uns und unseren skandinavischen Vettern mehr und mehr zu festigen. Jedes dahin ge- richtete Bemühen darf überdies auf König Oékar's thatkräftige Mit- wirkung re<nen. Die warmen Sympathien, wel<he gerade der König felbst für Deutschland und das Deutsche Kaiserhaus hegt, haben ja in dem Chebündniß, wel<es vor einigen Jahren zwishen dem Kron- prinzen von Schweden und der Prinzessin Victoria von Baden, der Enkelin unseres damaligen Heldenkaisers, ges<lossen wurde, beredten Ausdru> gefunden. / Ungetheilte Anerkennung und lebkbafte Zustimmung werden in Schweden bei Fürst und Volk aber auch die Friedensgebvanken finden, welche Kaiser Wilhelm auf die See hinavsgefübrt haben. h starken Geshwaders stolzer Kriegsschiffe, wel<es ihn geleitet, erscheint er allcrwärts an den baltis<hen Küsten als ein re<ter Fürst des Friedens. Nicht mit Unrecht bemerkt ein österreihishes Blatt, daß in unserer Zeit, in welcher sich die Völker nicht nah dem Glaubensbekenntniß, Fricdensfreunde und der Friedensfeinde gruppiren, das Gefühl der Freundschaft zwischen Schweden und Deutschland nicht anders als zunehmen und gedeihen könne. Auch der in den nähsten Tagen sih anschließende Besuch in Kopenhagen werde denkwürdig sein als ein Zeichen der Versöhnung, die zwishen Deutschland und Dänemark sich vollzieht, einer Ver- \söhnung, deren man gerade in Schweden aufrichtig sih freuen wird.

Unter der Ueberschrift „Der Deutsche Kaiser im ger- mauishen Norden“ äußert die „National- Zeitung“:

Vierzehn Jahre sind es, als Graf Moltke im Deutshen Reihs- an Achtung habe Deutschland

O in Brünn. l) Poti. über die Thäti Obligctorische Trichinenschau. f (Hamburg.) Zusaß zur Medizinal-Ordnung. -—

und Eßgeräthe.

aus wel<er ersihtli< ift, 35 Schulen mit 82 Kla Errichtung weiterer 59 Kindergärten mit 75 Abtb wurden im abgelaufenen Vereinsj Order of 1888. Nr.

äußerung von Rindvieh, de Wirthschaftsbetriebe gestatte

(Reichsgericht.) Ver- ssen Einfuhr aus Oesterreich zum eigenen t war. Geschenkliste.

Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 29, Inhalt: Amtliches : Cirkularerlaß vom 9. Juli 1888. Personalna@ri(ten. Nichtamtliches : Preisbewerbung für das Ausstellungsgebäude in Dresden (Schluß). Kni>festigkeit von Ringen und Röhren. Vau der Eisenbahngeleise. Vermischtes: Preisbewerbungen, betr. Ent- würfe zu einer Synagoge in Berlin i l zu einem Kaiser Wilhelm-Denkmal in Mannheim —- zu einer Allgem. Versorgungsanstalt in Brünn. i Stiftung. Technische Hochschule in Charlottenburg. Technische Preis\hrift über die Anwendung der Gesundheitslehre beim Hochbau im Niederländ. Ostindien. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstelung in München D Vertragsbedingungen für die Ausführung von Garnisonbauten. Abgeordnetenhaus in Rom. Kosten der Façade von . Maria del Fiore in Florenz. Inhalt der Zeitschrist für Bauwesen. Bücherschau.

zu einem Krankenhaus in (68 Fälle), Lehrpersonen eld/ahlung für arme deutsche Kinder (23 Fälle) üzungen) ist übersihtlih dargetellt. Daran reiht ic der Rechnungsab\ {luß vom 31. Dezember 1887 und die Schilderung der Schulvereinstage in Brünn vom 20.—22. Mai, deren erhebenden Mittheilungen einer Festgenossin* auf das Lebendigste

Der übrige Theil dieser mehr als 4 Bogen starken Nummer ist wihtigen Mittheilungen gewidmet, von denen die An- fündigung des Schulvereins-Kalenders 1889 mit seinem reihen Inhalt, eine Zusammenstellung der auf den Verein bezüglichen Ab- zeichen, Dru>k'orten und Druckschriften, Besprehungen eingesandter Bücher, Mittheilungen des Böhmerwaldbundes und vom Bunde der Deutschen Nocdmährens besondere Beachtung verdienen.

Im Verlage von J. d eker in Leipzig erschien soeben: „Der Das Schrifthen stammt aus der Feder des bekannten Schriftstellers auf dem Gebiet des Gartenbaues und der Blumenzucht, J. Hartwig, Großherzoglich sä<hsis<en Garten-Inspektors in Weimar, und bildet einen Ergänzungsband zu dem in dem- ge bereits in 15 starken Auflagen (ca. 50 000 Eremplaren) erschienenen „Küchen- und Blumengarten für Hausfrauen vonHenrietteDavidis“, welhes Buch nah dem Tode der Ver- fasserin gleihfalls von J. Hartwig durchgearbeitet worden ist. Preis des „Zimmergartens* beträ für das fkartonnirte 1 M

Î L Ehrengaben Louis Boifsonnet- s

sondern na< den zwei Hochschule in Darmstadt.

Die allgemeinen | Eindru> die ,

<harakterisiren.

Statistische Nachrichten.

Der neueste Jahrgang (1888) des „Statistishen Jahr- bus für das Deutsche Reich“ weist in einer Beziehung eine Beschränkung des seitherigen Inhalts cuf, der gegenüber dann eine re<t erwünshte Erweiterung at eintreten können ] zeitliben Vergleich, auf den das Kaiserl :he Statistishe Amt bei den Mittheilungen in seinem Jahrbuch großes Gewicht legt, und der um so lehrreiher wird, je weiter er sih zurü>erstre>t, Nun wird aber die Reihe der Jahre, auf welche derselbe ausgedehnt werden kann, immer länger, und so sind die Nachwei’ungen bei mehreren Gegen- ständen über den Raum, den das Jahrbuch für sie zur Verfügung hat, hinausgewahsen. Um desscnungeachtet den zeitlihen Vergleich in seiner ganzen Ausdehnung cufre<ht zu erhalten, hat es am ¿we>- soweit crforderli<h und thunlich, bei der Fluß- und Seeschiffab:t, deim Verbrau von Produkten der Montan-Industrie und

Verbrauchssteuern, stati der Zahlen für die einzelnen Jahre JIahres- dur<scnittszahlen, in der Regel für Jahrfünfte, zu geben. mußte sih empfehlen, cin für allemal feste Jahrfünfte, 1861/65, Auch da sind nunmehr diese festen fünfjährigen Perioden eingeführt, wo seither zur Berehnung fünf- jähriger Durchschnitte mit den Perioden in der Weise gewe<hselt ste Jahr als das leute der letzten fünf- Durch diefe Zusammenfassung von je fünf Jahren ist so viel Naum erspart worden, daß es bei einzelnen Gegenständen angängig gewesen ist, aiht allein den Ver- gleich auf no< frühere Jahre als seither zu erstre>en, sondern au sie sahlih zu ergänzen. Leßteres hat namentli, in Folge der am 1, Januar 1885 eingetretenen Erweiterung des statistishen Waaren- verzeihnisses für die Statistik des Handels mit dem Auslande, beim Verbrauch mehrerer nur vom Auslande erzeugter Artikel ge\<hehen

Nach Mittheilung des Statistishen Amts der Stadt Berlin hiesigen Standesämtern in der

tage das hbistoris&e Wort sprach: ( <la überall, an Liebe nirgends gewonnen, denn wo wäre der Vebermätige beliebt? Es werde Deutschlands Sache scin, nit nur Frieden zu balten, sondern au<h Frieden zu gebieten. seinem vollen Umfang ausgeführt worden. Ihm aber ist e in anderes rogramm an die Seite getceten: mit freundschaftlicher Zuvorkommen- eit unseren Nachbarn jenes unberehtigte Mißtrauen zu nehmen, das gerade den Mächtigen so leiht verfolgt. Vielleicht ist gerade dieses bestimmt, die Prüfungszeit abzukürzen, welhe uns unser großer Feld- herr prophezeit hat. | Der junge Deutsche Kaiser hat, kaum zur Regierung gelangt, f nit nur beeilt, dem mächtigen Slawenstaat durch die Anwesen- heit in der Hauptstadt desselben zu erkennen zu geben, daß er mit ihm Er erscheint au bei den Fürsten der kleineren germanishen Gemeinwesen des Nordens, um hier die Bande einer Freundschaft zu knüpfen, die wegen mancher unberehtigter Vor- urtzeile gegen das junge Reich bei unseren \kandinavishen Stammes- ger ossen bisher no< nicht re<t aufkommen konnte. polîitishe Bedeutung von Schweden und Dänemark, wel<e es uns mit diesen Staaten in Im vorigen Jahrhun- militärischen

Zimmergarten “.

Dieses Programm ist in

Dies betrifft den N L

gt für das broschirte Exemplar 75 „,

Sanitäts-, Veterinär- und Quarantänewesen.

Egypten, Der internationale Gesundheitsrath zu Alexandria hat Singhel auf Sumatra seit dem 23, Juni d. J. erloschen ist, beschlossen, die Quarantäne gegen An- künfte aus Singhel aufzuheben. vom 19, Juni 1888.)

Gewerve und Handel.

Der Papier- Verein Berlin und Provinz Branden- burg veranstaltet vom 13.—23, September d. F. im Winter- -anderplaßt eine Fah-Messe, lands, insbesondere aber von Berlin ihre Fabrikate senden werden, da die vor 2 Jahren der Waaren- börse von demselben Verein veranstaltete, jedo kleinere gute Erfolge gehabt hat. Maschinen de2 Papier-, S binderei und Druindustrie. Inhaber der hiesigen Firma Breest u. Co., Bau- und Wellblehfabrik

in Frieden zu leben wünscht. mäßigsten geschienen, insbesondere

von Artifeln, im Auslande

F beim Ertrage (Cholera fn

S ; der Zöôölle Es ist nicht die (Vgl. „Reichs-Anzeiger“ Nr. 159 ersheinen ließe, Beziehungen no< s<wedi\< und maritimen Kräfte des Landes no<h groß genug waren, um „nit Rußland lange Jahre zu ringen, hatte Schweden für uns eine Heute können Schweden und Norwegen zu- sammen nur 4) bis 60 090 reguläre Soldaten aufstellen, und die ebenso konsequenten wie erfolglosen V Regterung, von dem wie unpolitis< man si< fühlt. den Geldern für bie L \<wedis<e

wünschenswerth besonders guten

1866/70 u. \. w. anzunehmen. als Finnland | i h

war und die

wurde. daß immer das neue

jährigen Periode in Ansa garten des Grand Hotel Ale

politishe Bedeutung. L zu der die ersten Fabriken Deutsch emühungen der \{<wedis{en zu erlangen, zeigen, Der norwegische Storthing, der mit i andesvertheidigung no< mehr kargt als der he Reichstag, hält größere Uebungsfahrten schiffe für überflüssig und verweigert das großen Werth auf alle ideeklen u S<hweden-Norw politishen Beziehungen.

Wenig anders verhält es si< mit Dänemarki. Handelsverkehr mit Dänemark und die fleinen, aber begabten Nation zu \{ und ihre politische Bedeutung für uns fällt n Die dänische Landarmee wird das Mecr können wir Uonen behaupten, glei tion anschließt oder nicht. Staat vortheilhaft, mit de GSreundschaft zu leben muß jeden Vortheil wa : Der zweite Abschnitt der Nordlandéfahrt unser Höfe von Sto>kholm und Kopenhagen, steht dem ersten her Bedeutung weit nah, aber er regt en in ganz anderer Weise an. Wir können Stammesgemeinschaft, die Gemeinschaft der Kultur nicht vergessen, 9 mit dem germanis<en Norden verbindet. Vom rein praktischen dpunkt aus wird dieser Besuch das druck, welchen die Tage von St. Petersburg gemaht haben, zu ver- Die Bereitwilligkeit, mit welcher die deutshe Industrie dem dänischen zur Ausstellung Folge leistete, die Freundlichkeit, zeigt den Politikern an verharshen beginnen, n Paris si niemals \{ließen < selbs als Shüler des Fürsten

des Schwiegervaters des Präten- inzessin Marie von Orleans erscheiat, daß er eine gute Aufnahme zu erwarten hat, tärishe Hülfsquellen nit allzu hoh anzu- et den Franzosen do<h wieder eine von den auf denen sie ihr Luftgebäude eine begründet haben, Der Besu Ka

Ausîtellung, elassen werden alle Erzeugnisse und <hreib- und Lederwaarenfahs, der Buch-

Reichstage cine Heeresreform

für die Kriegs- Geld hiersür. Wir legen nd materiellen Beziehungen zwischen

enigsten Werth auf die

Wir wissen den Dichter und Künstler dieser Macht derselben jedo<h 1 j iht mehr ins Gewicht. Niemand in Deutschland fürchten, und Koalitionen gegenüber nur mit anderen Koali- < die dänische Flotte dieser Koali- Immwerhin ist es sogar für einen großen n kleineren Gemeinwesen an seiner Grenze , und wer so mäbtige Rivalen hat wie wir,

für Cisenkonstruktionen un Unternehmen in eine Aktiengesells{<cft umgewandelt.

egen und uns, aber am w E, ì diesjährige neunte ordentli

<e Generalversammlung der Eisenbahngesellschaft fand gestern in Harburg in Anwefenheit von 2 Aktionären statt, welhe 1135 Aktien Lit«. A, 29910 Aktien Litt. B. und 2160 Aktien Litt. C, mit insgesammt 3320 Stimmen vertraten. und Verlustre<hnung wurden gene Ueber die Verwendung des Reingewinns wurde den Vorschlägen entsprehend beschlossen, daß zunächst die Aktien Litt, A. die statutenmäßige Dividende von 4 9% erhalten, während die dann no< zur Verfügung bleibenden 112500 K auf die Aktien Litt. B. zur Vertheilung gelangen. scheidende Direktor Stoclet

Woche vom Anmeldung gekommen : 33 Todtgeborene,

sind bei den 15. Juli bis 240 Ehbeschließungen, 903 Lebendgeborene, Sterbefälle.

Kunft, Wissenschaft und Literatur.

Vorgestern verstarb hierselbst na< längeren Leiden der Wirkliche Geheime Ober-Regierungs-Rath a. D. Dr. theol. et phil. Hermann Bonit. Derselbe war am 29. Juli 1814 zu Langensalza geboren, wurde 1840 Oberlehrer am Gymnasium in Berlin,

Untcr-Elbe’schen

Der Jahresbericht nebs ilanz und Gewinn- / hwigt und dem orstaide Decharge ertheilt.

<gültig, ob fi

Der aus dem Aufsihhtsrath ausse zu Brüssel wurde wieder gewählt. Die der Dividenden wird vom 15, August d. J. ab statt- Generalversammlnng fand Sitzung des Aufsichtsraths stait, in welcher der Auffihtsrath \si<h bisherigen Vorsipgenden ,

Grauen Kloster Gymnasium ercs Kaisers, der v R in Wien, ¡u< ymnasiums Abschnitt de na< Berlin gogishen Seminars für gelehrte Akademie der Wissenschaften und trat am 1, Oktober 1875 als vor- tragender Rath für das höhere Schulwesen in das preußische Unter- sterium. Jn wissenschaftliher Beziehung bat \i<h Boniß dur seine Arbeiten über Aristoteles und Platon bekannt Der Verstorbene war au< Mitglied der Akademien der Wissenschaften in München und Wien.

Verhältniß der Volks\c<hule Preuße! Staat und Kir{e. Quellenmäßige Darstellung von. W. R telen, Geheimem Ober-Justiz-Rath, Mitglied des Deutschen Reihs- tages und des Preußishen Abgeordnetenhauses. d Verlag von Ferdinand Schöningh. Osnabrü>k. Ladenpreis 2 6 80 , Buches ist, wie der Verfasser in der Vorrede sagt, mit dazu beizu- Wege zu finden, auf denen unter Aufrechterhaltung Duldung und Konfessionen das Band

werden könnte.

r Reise an politis

vnsere nationalen Einpfindung au<h Mitglied der konstituirte vertreter Kommerzien-Rath Fr. Kroos zu Harburg wieder zu ihrem der bisherige Verkehrs - Inspektor

Amte wählte. ktion der Unter-Elbe'’shen Eisenbaha-

Sieges zum Mitglied der Dire gesellshaft erwählt.

Die nâhste B örsenver 30, Juli im „Berliner Hof“ stat

Am 22. und 23, Juli cr. fand in Leipzig die Generalversamm- Deuts<h-Desterreichishen Möbel-Transport- Der Verband verfolgt den Zwe>, die Möbel- transporte auf dem gesamniten Kontinent zu regeln und dem Publikum bei Umzügen Garantien für ordnungsgemäße Ausführung 2c. zu bieten. Insbesondere will der Verband dahin streben, daß das Umzugsgut, wie Umzüge im Allgemeinen, von Ort zu Ort nur in Patent-Möbelwagerni bei mäßigen Abschlüssen erfolgt. Der Verband hat gegen 1106 Patent- wagen (Wagen ohne Umladung) zu seiner Verfügung und ist an allen größeren Pläßen des Reichs wie in den österreichish-ungarischen

Seinige thun, um den Ein- | ri<ts-Mini Außerdem wurde

sammlung zu Cssen findet am

aufgenommcn wurde, daß manche Wunden Ansicßt der Deutschenhasser in P Wenn der Kaiser, der bezeichnet, an dem H denten von Hannover und der Pr | genau wissen, Obgleich Dänemarks mili schlagen sind, so s{<wind

Paderborn. Verbandes statt. Münster i. W.—

S. Zwe> des vorliegenden

tragen, um die Grundsätze berehtigung

s Rachekrieges gegen und Schule

iser Wilhelm's Ik. in

Deutschland