1888 / 195 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Alle [onstigen Bestimmungen des Privilegiums, insbe- sondere au< die darin festgeseßten Tilgungsbedingungen bleiben ungeändert. Marmor-Palais, den 4. Juli 1888. Wilhelm K. Zugleich für den Minister des Jnnern: von Scholz.

An den Finanz - Minister und das Ministerium des Jnnern.

Bekanntmachung.

Die Bibliothek und das Lesezimmer des König- lihen Statistishen Bureaus bleiben während des Monats August des laufenden Jahres geshlossen.

Berlin, den 30. Juli 1888.

Der Direktor des P Statistishen Bureaus.

end.

_ Abgereist: Se. Excellenz der Staats - Minister und Dee der öffentlihen Arbeiten, von Maybach, nah irol; Se. Excellenz der Justiz-Minister Dr. von Friedberg, nah Bad Ems. :

Nitßtamlliches.

Deutsches Reich,

Preußen. Berlin, 31. Juli. Ueber den Besuch S r. Majestät des Kaisers und Königs am Königlich dänischen Hofe meldet „W. T. B.“ weiter :

Kopenhagen, 30. Juli. Die Schaluppe, welche Se. Majestät den König Christian und Se. Königliche Hoheit den Kronprinzen heute Vormittag 88/4 Uhr nach der „Hohenzollern“ überführte, wurde von dem Kapitän Koch ommandirt. Auf derselben befanden sih au der deutsche Gesandte Freiherr von den Brin>&en mit dem Legations- Sekretär von Müller sowie der Chef des Adjutanten-Corps, von der Maase und der General Kauffmann. In einem zwei- ten, von dem Admiral Braag geführten Boot folgten die Adjutanten des Königs und des Kronprinzen. Se. Majestät der König hatte Admirals - Uniform, der Kronprinz Generals- Uniform angelegt; Beide trugen den Schwarzen Adler-Orden. Se. Majestät der Kaiser Wilhelm trug Admirals-Uniform mit dem großen Bande des Elephanten-Ordens. Der König und der Kronprinz kehrten kurz nah 9 Uhr an Bcrd des „Dannebrog“ zurü>. Der deutsche Gesandte Freiherr ron den Brin>en blieb an Bord der „Hohenzollern“,

30. Juli. (Ausführlichere Meldung). Der „Danne- brog“ war um 10 Uhr 35 Min. hierher zurücgekehrt, die „Hohenzollern“, auf deren Kommandobrü>e Kaiser Wilhelm stand, traf um 11 Uhr 10 Minuten hier ein. Alle dänischen Schiffe und Forts begrüßten den Kaiser mit Ge-\hüg- salven, alle Schiffe waren in Flaggengala, die Musikcorps spielten die Nationalhymne, die Matrosen riefen „Hurrah“. Viele Privatdampfer und das ganze Ufer waren von Zuschauern angefüllt, welhe den Allerhöhsten Gast mit lebhaften sympathishen Zurufen begrüßten; auf mehreren Privat- dampfern wurde die Nationalhymne gesungen. Se. Majestät der Kaiser begab si in einer Schaluppe der „Hohenzollern“ nach der Landungstreppe, an deren FUß Se. Majestät der König von Dänemark, der Kronprinz und die anderen Prinzen des Königlichen Hauses si aufgestellt hatten. Der Kaijer begrüßte sih mit denselben und eilte dann die Treppe hinauf, wo Jhre Majestät die Königin vonDänem ark, Jhre Königliche Hoheit die Kronprinzessin und die Gemahlin des Prinzen Waldemar Allerhöchstdenselben erwarteten. Der Kaiser küßte der Königin die Hand, begrüßte die Kronprinzessin und die Prinzessin Waldemar, ließ ih darauf die dänischen Minister sowie die añderen zum Empfange anwesenden Hof- und Staatswürden- träger, das diplomatische Corps, ingleichen den Vertreter des Ausstellungs-Comités, Grafen Frijs-Frijsenborg, den Prä- sidenten des Landthings, den Rektor der Univer ität, den Vor- sigenden des Gemeinderaths und den Geheimen Ober- Regierungs-Rath Lüders aus Berlin vorstellen, und ritt darauf mit dem König die Front der aufgestellten Ehren- Compagnie ab. Sodann erfolgte, während das Musikcorps ver Ehren-Com pagnie den dänischen Fahnenmarsh spielte, die Abfahrt nah S@loß Amalienborg, wohin die Königin vorausgefahren war. Jm ersten Wagen saßen zwei Adjutanten des Königs ; dann folgte ein se<sspänniger Galawagen mit dem Kaiser und dem König, mit Vor- reitern vorauf , während zwei Kammerherren auf beiden Seiten cotoyirten. Jn weiteren Wagen folgten Prinz Heinrich mit der Kronprinzessi i i emar, die drei Brüder des Königs, Julius und Hans, Graf Bismar>, General Kauffmann und das gesammte übrige Ge- folge. Als der Kaiser vor Amalienborg eintraf, wurde die Kaiserflagge aufgezogen. Der ganze Weg von der Zollbude, die Promenade und Langelinie entlang, big zum Schlosse Amalienborg war von vielen Tausenden besegt, welche den Hohen Gast mit warmen und sympathischen Zurufen begcüß- ten. Kurz nah der Ankunft fand ‘im Schlosse das Dé- jeuner jtatt.

830. Juli. Die zum Empfange des Deutschen Kaisers getroffenen Anstalten waren weit größer und reiher als bei früheren A Gelegenheiten. Ueberall sah man Blumen- und Flaggenshmu>; an der Zollbude war ein prahtvoller Baldachin in Weiß, Roth und Gold errichtet; vor demselben wehie auf hohem Mast die deutsche Page, von zwei Dannebrogs flankirt; auch alle umliegenden Gebäude prangten in rei<stem Flaggenshmu>. Jn dem durch die Garnison von der Zollbude bis zum Schloß gebildeten Spalier standen Truppen aller Waffengattungen, vor S<hloß Amalien- borg die Artillerie mit bespannten Geschützen.

„7 90. Juli, Nachmittags. Se. Majestät der Kaiser Wilhelm, Prinz Heinrih, Se. Majestät der König Christian, der „Kronprinz und die übrigen Prinzen dex Köni E Familie besuchten zwishen 2 und 3 Uhr die Ausstellung. Se. Majestät der Kaiser verweilte in derselben längere Zeit und n verschiedene Einkäufe, namentli< bei der dänischen Königlichen Porzellanfabrik und in der russischen Abtheilung. Jn der deutschen Abtheilung hatte

und was zu erhoffen und zu erstreben cher Flagge in das Auëéland gehen.

heilt werden, daß das Vorgehen Englands n_na< den Hauptpläten des n Schiffen ins Leben zu rufen, öthigt ist, mit seiner Ausfuhr

Waaren bezeihnet werden, mehr als heute unter deuts seitig wird der Wuns get dahin führen möge, direkt außereuropäisher Auslandes mit deutsche \{e Handelsstand nit gen anzulaufen.

versiummten, ohne ihren and übertraf an Herzlich- „_ und das Nachspiel der berall einen so ange- wirkung der Meeres-

men des Neides und der Verdächtigun

Zwe> zu erreichen, der Empfang in Rußl keit und Glanz alles bisher Dagewesene Fahrt nah Schweden und Dänemark mah nehm sympathishen Eindru>, daß die Gesammty i in der erfreulihsten Weise gesteigert werden elm wird jeßt in die Heimath

sowie verschiedener Vereine und Wiege des Königs be- ahres 1786: die tudentische edern des afademi- Hochschulen. Dann werbes, des Handels ste in pracht- Königlichen Deputationen hiesiger Künstlerkorporationen ; putationen des König- burg und des Vereins r Umgebung die Fach- und des

‘und Embleme der Turn- Verbindungen; singende K indern in Kostümen d üler sämmtlicher Schulanstalten; die pfe, dargestellt von Mitgli

Geheim-Rath Lüders die räsident und der Vize nwesenheii des Kaise die preußische Nationa on dem zahlrei siastishen Zurufen begrüßt. ehr nah Amalienborg.

rung übernommen, in der dänischen stellung. Während

inder; die Musikcorz

räsident der Aus rs spielten die lhymne und den en Publikum wurde Se.

Um 41/2 Uhr

Auf der Fahrt nah und von n Sr. Majestät dem ishe Kundgebunge wiederholt wurden von Damen gen des Kaisers geworfen. er Kaiser längere Zeit au hnson unterhielt, wurde Aller- en Ausstellern ein prachtvolles

gleitet von e Dampferlinie

er Befreiun schen Gesan

und der J voll geordneten Gruppen), Akademie der bildenden K auswärtiger Kunstvereine und Abgesandten von 26 Städten; De wigs-Denkmal-Comités in Straß der Bayern in Berlin ; die König Ludwig's T. ; ausshüsse,

Marsch. V Überall mit erfolgte die Rück

30. Juli, Abends. der Ausstellung wurde ununterbrohen s\ympath der Bevölkerung zu Theil; Blumen und Bouque Im Ausstellungsgebäude, wo sich d Kriegs-Minister Ba höchstdemselben von deuts Bouguet überreicht.

Nach der Rückkehr vom Aus Wilhelm den Königlichen mächern einen Bes uh und stattete Waldemar ei

Dem Prinzen Waldemar w dem Kaiser der Schwarze Adler- en, von Rosenörn-Lehn, ens verliehen. Majestät der dem Prinzen Heinrih vo und dem Staatssekretär G kreuz des Dannebrog- die übrigen zum Personen wurden dur< Ord

30. Juli, Abends. Amalienborg, welches Abends Kaiser Wilhelm zwischen dem Königin. An d Heinrih Plaß genom die Kronprinzessin und die helm und Hans, hierauf Gra des Auswärtigen, Gesandte von der Minister- Holstein-Son land, Prinz

damit der deut

dad fahrt dadur< nur englishe Häfen

Kaiser Wilh en von der eigenen Ueberzeugung und der Srieden einen unshäßbaren Dienst ge hoben dur< das Bewußtsein eines ho<wichtigen Er no< wenigen Herrshern vergönnt, Beifall der hervorzurufen, Deutschland kann vorzüglih geeigneten Händen anvertraut schon jeßt mit der be Meinung w Norden hin begonnene segensreihen Abschlu mit Deutschland in Rache des Erbfeindes

In der lesen wir: D |

Das Bayernland begeht in diesen Tagen eine welche, in Folge der trüben Ereignisse des Jahres 1886 ) von der Wärme der Empfin- wird, die dem Gegenstande, Es gilt dem Andenkea König Ludwigs I., welcher, wenn- die ihm vorgeshwebt und, so d Schaffen die Richtunç vor- mpfer deuts<hnationalen

gvereins ; die Studirenden der Zug der Gewerbe (des Kunstge ndustrie, der Baugewerbe und

weiter die Schüler der ünste, sowie

zurückehren, ge- seines Volkes, dem euro- zu haben, und ge-

aiser fast E ; n [er ol Statistische Nachrichten. Die Arbeiterkolonien zeigten,

gefähr den gleichen niedrige 157 verfügbaren Plä e nah der sid nachstehende Reihenfolge : 2 (bei 150 Pläten),

ev. Kolonie der Rhei

einigen kurzen rü>haltloser

Wilhelm ITI der „Sozial-Corr.* zufolge,

n Bestand wie am 1. Juni, n waren 1157 beseßt, am 1. Juni olonisten am 1. Juli, Ri>kling in Schleswig- Kästorf in Hannover 105 (150), nprovinz 91 (120), Seyda in der swille in Brandenburg 84 (175 00), Wurscha in Schlesien 80 (10 (100), Schre>engrün im K. Sachsen Hessen 61 (120), Ankenbu> in Baden

Berlin 46 (62),

das Kaiser sih glü>li< \<äuen, sei zu wissen. sten Meinung auf Kaiser Wilh ird sih no< befestigen, Friedenswerk erhält, Wen erzlihem Einvernehmen {teh ihren Stahel.

Norddeutshen Allgemeinen Zeitung“

am 1. Juli un nämli< von 2 1153, Ordnet man si

Holstein 14 Lühlerheim, Pr. Sachsen 88 (200), Friedri Wilhelms8dorf in Westfalen 82 (2 Dornahof in Württemberg 71 65 (120), Neu-Ulrichstein in Elkenroth,

Simonshof

Meierei in Pommern 41 und Karlshof in Ostpreußen Juni in allen Kolonien 17 unter 20 Jahren,

40—50, 45 von 50— auffäâllige Beliebthei mitgetheilte hohe Zi aus Versehen die Wanderer um gegen Arbeitsleistung ei der freundlihen Kolonie z Wanderer aus anderen B Riling fast vollbesett von Halbinvaliden.

Nach den von tem ha zusammengestellten „Tab-llaris burgishen Handels im Jahre 1887 Hambu:-g angekom Ladungsfähigkeir

ts in den Wa seine Interessen

Europa bli>t elm, und diese wenn das. so wirkungsvoll nah na< Osten und Süden hin seinen n ganz Europa b

eitgenossen aus de abl ihrer K

zugs-Comité zu Fu Stadtvertretung berittene und nicht berittene g von Turnern und der ppen und Abtheilungen des Musikcorps voraus. <tige Banner und Embleme

mit dem

die Gruppen großen Comités und zum Schluß Veteranen sowie eine Abtheilun Fast allen Gru prachtvollen Festzugs marschirten en, welche zahlreiche und prä führten, waren auf d Treue kostümirt; ü it des Festzuges herv halle war roth Ludwig-Denkmal er Prinz-Re Familie Play ge es Festzuges, an wel auf dem Festplay Dresden, 30. J (

heilung sind Jhr Sonntag, den 29. d. ns angelangt. Schwerin, 30. Juli. (M. N.) Morgen von Spaa abgereist ran erwartet.

religß, 30. Juli. (W. T. B.) s London hierher zurü>-

is auf Frankreich

stellungsgebäude matte Ka is er ( t, dann verliert die

ajestäten in ihren Ge- au dem Kronprinzen nen Besuch ab.

von Sr. Majestät Orden, dem Minister des das Großkreuz des Rothen

Feuerwehr.

katholis<he ] in Bayern 48 (100), ), Danelsberg in Oldenburg 27 (50) 22 (250), Vor. 392 Wanderern, die im ¿usammen neu aufgenommen wurden, waren 49 von 20—30, 115 von 30—40, 104 von 60 und 12 über 60 Jahre. Was die \cheinkar sih die lett- ik: man hatte

istorischer Feier ptetätvoller Irrangeme1 \chließende

iberall „trat das tünstlerische Die den Odeonsplag ab- drapirt; auf einex in s errichteten prachtvollen gent und alle Mitglieder Gegen 10 Uhr chem gegen 10 000 Per-

Erinnerung, Adler-Ord um zwei Jahre hinausgerü>t, denno< dung und von der Begeisterung getragen dem sie geweiht, in vollem Maße entsp an den hundertjährigen Geburtétag. gleih er die Verwirklichung der Zi ¿u sagen, scinem gesammten Wirken un gezeihnet, nicht erlebt, do<h als Vorkä t und als Vertreter und Förderer des nationalen Gedankens unv im Herzen des deutshen Volkes fortlebt.

it hohem idealen Sin die Romantik erlangte thums zu neuen harmonis entsprechenden, l Jünger und Verehrer antiker Kunst, Residenzstadt und ihre Umgebungen zum Vorort fklassischer ein Perikles dur<hdrungen von den Formvollendung, an griehis<her Kunst

laute Fürst es, der, aus tiefem Ermatten aufzuraffen begonn bereitete, der ihr yroße Aufgaben stellte, ih entstanden jene Gebilde deutschen Nationalru Donaugeländes und

dem Beschauer ein Strom ihn nur Männer wie Corneli gen. Walhalla, Glyptothek, Pinakothek, Nuhmethalle und sie reden nc< beut mit gewaltiger Sprache da,

s{<weigen, und sind ein unvergänglihes Wahrzeich Schaffenskraft. Der ideale Si

Feldherrn Nähe des König Zelt-Estrade hatten d der Königlichen traf die Spize d sonen theilnahmen, Sachsen. eingegangener telegraphischer Mitt lihen Majestäten am 8 Uhr, wohlbehalten in Tror

Me>lenburg-Schwerin. Der Großherzog is gestern und wird heute Mittag in Dobe

Me>lenburg-Strelitz. Neu st Der Großherzog ist heute au

König von Dänemark hat n Preußen den Elephanten-Orden rafen Herbert Bismar> das anten verliehen. des Kaisers Wilhelm gehörenden ensverleihungen ausgezeichnet. em Galadiner im Schlosse 71/2 Uhr begann, saß der König Christian und der gin hatte Prinz emselben reihten \i< an: Prinzen Waldemar, Carl, Wil- f Herbert Bismar>, der Minister senörn-Lehn , der Justiz-Minister Prinz Julius von Schleswig- Georg von Griechen- (ältester Sohn des und endlich die Ober-$ofmeisterin veßow, welche an

t Ri>lings betrifft, so erklärt einer irrthümlichen Statist mitgere<hnet, die in Ric>ling vorsprechen, ne vorübergehende gastliche Aufnahme in die ja selten freie Pläye für Sogar im Juli ift , allerdings im Gegensaß zum Winter meist

Ordens in Diam

Nach hier ezirken übrig hat. e König-

M., früh

ne begabt, wußte der König die dur Anregung mit den Kanstgeseßen des Alter- hen Formen, zu einem dem praktischen Leben Cin begeisterter machte er seine Haup:- und zum Mittelpunkt einer neuen Scöpfungsthätigkeit. ewigen Gesezen der S<hön- hing König Ludwig ershien dort gung ohne Zwang hingab. So war deutscher Kunst, die si eben eine hohe Stätte r würdige Ziele wies. Es

Höhen des

ndelsftatistishen Bureau in Hamburg UVebersichten des Ham- betrug die Zahl der im menen Seeschiffe 7308 gegen 6913 Schiffe mit -T. in 188€ und 6430 Schiffe mit 3 324 004 t der Jahre 1881—85, menen Seeschiffen waren 6338 von 3697 3 (1886 5920 Schiffe von 3 526 955 Schiffen 2535 oder 34, 4773 oder 65,3 9/6 (18 schiffe hatten eine dur< die Dampfschiffe eine f gekommenen Sceschiffe

anderen Seite der Köni 1 architektonisben Stile zu verbinden.

vorigen Jahre in von 3 920 234 Neg.-T. 3 791 992 Reg. im Durchschnit

s{<wedische Kultur und

Nellmann,

von Ro Beck-Frys , Präsident Estrup derburg-Glüsbura, Christian von Dänemark Kronprinzen), der Kronprinz der Königin, von RNaben-Le Seite des Kör Se. Majest „Ich danke und Meinem L Herzen auf das der Kaiserin unt Kaiser lebe boch !“ __ Die Muñsik svielte darau Wenige Minuten später er Kaiser Wilhelm, dankte Empfang und Toast und trat des Königs Christian ganzen Königlichen Nationalhymne. ausgebracht.

den in 1887 angekom- 04 Reg.-Tons heladen Reg.-T.) ; ferner waren von diefen 7 9/0 (1886 2259 oder 32,7 9/0) Segelschisfe und 6) Dampfschiffe; die Segel- 250 (1886 260), T. Von den an- 99 (1886 1468) Großbritannien kamen 2 (1886 558 325) Reg -T. rer Ladung von 21287 355 aus dem übrigen Europa kamen 1689 mit 743 217 (1886 742 171) Reg -T., aus 3) Seeschiffe von 894 763 (1886 $48 920) Zahl der im Jahre 1887 von Hamburg ab- 7338 mit 3927 865

mit 3786 845 Reg.-T. in Reg.-T. im Durchschnitt der n abgegangenen Seeschiffen waren ffe von 3093 147 (1886 2985 020) 834 718 (1886 Von die!cn Schiffen gingen mit 176 023 (1886 3131 (1886 3032) 8) Reg -T., nah dem übrigen iffe von 605 996 (1886 598 586) 6 867) Schiffe mit 926 025 (1886 Schiffe mit 71 531 95 (1886 131)

als der Erste,

nnen hatte, 86 46554 oder 67,3 2

s<hnittli<e Ladungsf ole von 689 (1886 688) Reg.- n kamen von deutschen Häfen 17 4 (1886 197 801) Reg.:T,, 809 (1886 815) Kohlen\s<ifffe von 555 29 und 2036 (1886 2046) Schiffe mit ande (1886 1 282 110) Reg -T (1886 1605) Seeschiffe Amerika 836 (1886 82

der anderen ähigkeit von

<luß des Diners brechte Toast aus:

nvollen Besuch, der Mir Ich trinke mit vollem Wohl Jhrer Majestät es. Se. Majestät der

f die preußische Nationalhymne. Majestät der dem König für den herzlichen auf das Wohl

, Zhrer Majestät der Köni d Die Musik spielte ‘die dänische e wurden in deutscher Sprache

Oesterreich - Ungarn. Kaiserin wird mit der E am 1. August, von Gastei:

30. Juli.

lihe Gesandte des seiner Begleitung auf d hier eingetroffen. Sadulla P personal am Bahn Hotel Jmperial.

Großbritan1 (W. T. B.) wurde bei der Einzelber nell’sche Untersuch Deputirten Sexton auf auf fünf mit 233 gegen l Labouchère Nichters Day zum Mitgl kommission, do<h wurde 180 Stimmen O Mitglied

31. Juli, früh. nah ach:stündiger Debatte die betreffend die P ute vertagt.

Wien, 28. Juli. rzherzogin Ma kommend, wieder in F\<l ein-

(Presse.) Die

/ poesievoler Phantastik rie Valerie

hm gewidmeten Denkmale auf den Straßen Mönchens, aus denen no< Feut on Geist und Kraft entgegenbricht, wie us, Kaulba<, Klenze u. A.

1igs saß. Gegen den S König folgende

Ew. Majestät für den ehre ande zu Theil geworden ist, Wohl Ew. Majestät und das des ganzen Kaiserli®en Hauf

mit 229 63 in sich tru- Propyläen, wo Menschen längst en der Periode von nn, den diese Werke die sie woachriefen, sie waren hin fruhtbringend wirkten und tionen zu stärken, die in allen ftigem Puls\{lag zu belcben galt. im höchsten Maße rühmen, zu den Männern nationalen Auf- Er trug die Impulse zu dem- den Generation, und wurde so Festiger der Bewegung, die ibm zu sehen Der Samen, den der en gelegt, er ist zu aft und Begeisterung

(B A 2) Sultans, Munir P er Reise nah Berlin Der hiesige , empfing denselben mit d hof und geleitete

außerordent- ascha, ist mit eute Nahhmittag Botschafter. em Botschafts- ihn sodann nah dem

hoher geistiger aft. im Volke erwe>ten, die Begeisterung, es, wel<e au< nah anderer Richtung dazu beitrugen, in der Nation Aspira Herzen lebten, und die es nur mit krä König Ludwig T. harf \i< zu haben, <wung späterer Tage vorbereiteten.

elben în die Herzen der mit ihm leben

hob si Se. gegangenen Seeschiff g Ladungsfähigkeit gegen 6906 Schiffe 1886 und 6437 Schiffe mit 3 330 575 Jahre 1881 bis 85. beladen 5564 (1886 5320) Si

während 1774

Sr. Majestät

gin und der tien und Frland.

heutigen S athung der ungskommissio Erhöhung der Zah

London, 30. Juli. ung des Unterhau betreffend die Par- n, der Antra l der Kommissarien 195 Stimmen ab-

Ernennung schen Untersuhungs- ause mit 269 gegen iden anderen ricter- e kein Einwand er=

(1886 1586) Schiffe mit -T. in Ballast au€liesen. on 76) Seeschiffe

Beide Toast

Nach dem Diner wird de der Königin den T

Um 11 Uhr b Wilhelm, von Sr. und sämmtlihen Prin zollern“, waren prachtvoll erleuchtet.

_— 31. Juli. Geshwader passirte heute „Hohenzollern“

801 825) Reg.-T. (l na deutshen Häfen 1592 (1886 12 -T, nah Großbritannien und Irland 2 030 065 (1886 1 948 87

ründer und mehr vergönnt war. lese Weise in den Bod

dem König und

r Kaiser bei d einnehmen.

hee im Familienkreise sih Se. Majestät der Majestät dem König von zen begleitet, an Bord der Do hen - gsplaß und die angrenzenden Gebäude

Das Kaiserli < deutsche m 51/2 Uhr, die

zu einem Be und zu erle hohbegabte Fürst auf d J reiher Saat aufgegangen und hat in der Kr nden, mit wel<hcr der Bayernstamm zu der r nationalen Einc eit den starken Arm geliehen. > sol<her Empfindungen egenwärtigen Centennar- rihtigsten und wärmsten eute und in den folgenden wird, der für alle Zeiten ationalen Wesens im geschichtlichen

148 278) Reg. Seeschiffe von Europa 1549 (1886 1511) Sch Reg.-T., nah Amerika 876 (188 880 387) Reg.-T.,

(1886 63 427) Reg. Seeschiffe mit 118 225

bekämpfte ied der Parnell' dieselbe vom H

Gegen die be ec der Kommission wurd

(W. T. B.

seine Bethätigung Wiedergewinnung u In diesem Sinne u ge’ellt si<h ganz Deutsch feier zu und sendet d : Glückwünsche nah der Stätte, an welcher h Tagen den Manen eines Fürsten gehuldigt als die Verkörperung e<t deuts<h-n Bewußtsein unseres Volkes fortleb

Ueber die Wirkungen des en geseßes auf die deutsche Jndustrie äu ondent“ wie folgt: : gland beschäftigt man si< seit Jahren eingehend mit den warum die Ausdehnung des Industrie-Erzeugnisse keine Fortschritte ma< in England selbst als au< im Ausland namentli deutsche, mehr und mehr b behagen stieg zur Entrüstung,

na<h Afrika 85 (1886 8 ] und nah Asizn und Australien 1 (1886 147 289) Reg.-T.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

th's Kunstverlag ist soeben erschienen und dur all landes zu beziehen : Münchner Alten Pinakothek“ Genuß und Verständniß der hicr vereiniaten Ku Hirth und Rich. Mut! Preis elegant bros. 3 46, auf Kupferdru>papicr: sorgfältig vorbereitete und kunstwissenschaftliche âltcren Pinakoth zu Schule, von Meister zu Meister n kunstwissenshaftlihen Forschung lih erklärt, hervorragender Weise,

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„Pa ndefkten

Der Land genehmigt. nd unter dem Eindru

land im Geist der g

(W. T. B.) : er Norden seine auf Morgen u

s U j um 71/2 Uhr Dragör. 2A eas har

Fortseßung der Berathung arnell’)he Untersuhungs-

München e Buch- und Kunst- „Der Cicervone , eine Anleitung zum nstshäße, von Georg mit 188 Illustrationen ; feine Ausgabe M). Dieses die künstlerische er Königlichen

In G. Hir S. 1 der Bill, kommission, auf he

Frankreih. Paris, 30. Juli. ag fand eine von etwa 4000 sammlung von strikenden welcher beschlossen wurde, bei dem gegen die Anwendung von Tr Protest einzulegen. angenommen, der Presse ausspri sammenstöße am vorigen Son die Verantwortung treffe. sammlung gingen Heute Vor1 an verschiedenen

handlungen des Jn- unb Aus

glishen Markenschuy-

(W. T. B.) Heute Pert sih der „Ham-

Personen besuchte Erdarbeitern statt, in Minister-Präsidenten Floquet uppen gegen die Strikenden eine Tagesordnung. e Haltung eines Theils für die Zu- die Polizei allein Die Theilnehmer an derx Ver- gegen 2 Uhr Nachmittags nittag hatten mehrere Tru Punkten der Stadt die zu hindern versucht;

von der Polizei oder v ) Von einem irgendwie er bis jeßt nihts. Na

auch geaen 400 Minen Loire) dem Strike beigetret gemeiner zu werden droht.

talien. Monza, 31. Juli.

¿ von Ftalien ist heute Vo enerals Morra di Baviano und Zürich abgereist.

er (20 Bogen kl. 89, gebunden à la Bâädeker Preis brosch. 4 4, gebunden 5 k hat den Zwe>, dern Besucher Bedeutung der Schäte d | eler erfährt hier von Shrule ah dem neuesten Stand der alles Wesentliche ; es wird ihm deut- Partien der Kunstgeschichte die Pinakothek in wel<he anderen sie \{<wa< eisen auf andere berühmte S <e JUlustration dur< beinahe 200 <lein niht bloß für den Handgebrau ondern au< als Erinnerung werthvoll Verlage von H, W. Mülle von Heinrich Der Rechtes an der Universität Berlin“ beifälligen Aufnahme in den juristis< verbesserter Auflage. Gegenwärtig 1 erste Hälfte vor, während die zweite ( bis Oktober d. J,, der Anfang nächsten Jahres umfassend) im Somme des ganzen Werkes wird der vorliegenden Darstellung als Grund. Pandekten nannte Justin Rechtsbuches. An die justinianishe 12. Jahrhundert die zugsweise an. Zuerst geshah dies ständig systematish verarbeitend. mäßig, den Ausdru> Pandekten festzu tishe Tendenz und den historis<hen H Bezeichnungen sind: „System des heu wählte Savigny als Titel seines Werkes fer Inhaltsverzeichniß der ersten Hälfte des e Das gemeine Ret , seine Die Bestandtheile des gemeinen Rechts ; ption des römischen Rechts.

Königlich baye- angekommen. Herbette hat Während der Ab- rt der Botschafts-Nath

nächtigle zum Bundesrath, rx von Xylander ist hier

ge französishe Botschafter

___— Der Bevoll rische General-Majo De Mes einen ihm bewill wesenheit des\

ishe Corresp

Absat feldes für „englische e und im Gegentheil sowohl e fremdländische Waaren, Das Miß-

igten Urlaub angetreten.

rlin fungi Zugleih wurde

gegen di <t und erkl

elben von Be eX zu erklären.

Raindre als interimistischer - Als Aerzte haben \i{ ( ughes in Soden, Philipp in Treptow a. d. R. Dr, Seyffert in Neuenkirchen.

S. M. S. „Sophie ist am 28. Juli cr. in Aden

S. M. S. eingetroffen.

Westerland (auf Sylt), Hohenzollern önigin von

N evorzugt werden. L i niedergelassen die Herren: als bekannt wurde, daß für englische Dr, Asthoever in Dr, Foppich in

oder gar ni<t ammlungen und Reproduktionen < beim Besuche

r in Berlin erscheinen die nburg, ordentlichem Professor des deren erste Auflage einer sehr en Kreisen begegnet ist, in zweiter, iegt von dem ersten Bande die grôßere) Hälfte des ersten Bandes bligationsreht enthaltend) das Familien- und Erbrecht Ausgabe gelangen werden. Der Preis ca. 29 Æ stellen. Die Bezeichnung ePandekten* hat einen historis<hen ian den wichtigsten Theil seines n Pandekten \hlossen \sih seit dem Bücher über Civilrecht vor- egetish, dann den Stoff selbît- er Verfasser hielt es für zwe>- halten. Er deutet auf die prak- intergrund der Disziplin. Andere römischen Rechts“ sie er- ner: „Gemeines Civilrecht.“ rsten Bandes: Einleitung. eine Literatur. I. Das römische B. Das corpus III, Die einheimischen Literatur des Pandektenre<ts. Recht im objek- griff des Rechts

Dr, Nadt. in Höchst, Dr. H Säbel neben englishen in Gebrau erfolgreihen Wettbewerb aus-

t, daß solche vie!

Aachen, Dr.

s Pulver und deutsche Züllhow, /

Als eine der Ursache ändisher Waaren rourde es bezeichne s englis<e Erzeugnisse bezeichnet und < die von der mission zur Untersuchung der Ursachen d Wandel ließ diese Ansicht neben andere und die Folge davon war der E welhes am 23, August 1887 in und no< mehr die dazu vom gen enthalten sehr pcinl t die Niederdrü>ung des ausländischen b irekt falshe Ursprungsbezeich-

au<h solhe fremde Waaren bei denen dur Anwendung englischer registered, warranted, yards, feet 2c. s Ursprungslandes der Schein erwe>t

ruhig ausein- pps Strikender Vornahme von die Baupläze waren aber on Truppen besegt und be- nsteren Zwischenfall verlautet einer Meldung aus St. Etienne sind beiter in Villars (Departement en, der mehr und mehr ein all-

n für den ach ausdrü>li< in den Handel Regierung niedergeseßte Kom- er Abnahme von Handel und n Erklärungêëversuchen gelten, rlaß eines neuen Markenschutzgese Kraft getreten ist. englischen Zollamt gegebenen Er- ihe Vorschriften,

: : oder mittelbar al eingetrof gebraht werden.

„Leipzig“ ist am 29, Zuli cr. in Zanzibar | sämmtlich

30. Juli. (W. T. B.) Fürst ist zum Besuch ‘seiner Rumänien, ¿weite Band (das O

um den Zwe>k und der Schlußband (

Schwägerin, der K : Wettbewerbes, (W. T. B.) Der Kron- r 1889 zur rmittag, in Begleitung des

des Obersten Osio, nah

niht nur Þ nungen verboten, sondern es werden vom Verkehr ausgeschlossen, orte, wie superfine made, ohne genaue Benennung de werden kann, als seien die Zulässigkeit von B d z, B, Waaren gelassen, wenn sie aus Frankrei

Handhabung <li< ausgenußt worden, ehalten und mit Beschlag

zu sichern.

Bayern. Abend 8/4 Uh glieder des Königshauses, der a Festgäste jowie einer feierlihe Aufstellung Ludwig'sL.ind strahlenden Bava eines Fesichors geschlo bestehende Feuerwerk das Bild der

München, 30. Juli.

(W. T. B.) Heute r erfolgte in

Gegenwart sämmtlicher Mit- nwesenden Landtags-Mitglieder ungeheueren Zuschauermenge die der Marmor

er Ruhmes halle bei der in el Statue. Nachdem die Feier m ssen worden, beg

sie von englischen Firmen hergestellt.

ezeihnungen in fremden Syrachen ist bes Bezeichnung Moäe de Paris nur zu- < kommen. Die Gelegenheit, wel<he <tigen Grundksay beruhende Geseß

und man hat z. B. deutsche auf denen deutlich fgedru>t war, ledigli<h unter dem Vor- Dagegen und ferner es au auf durchgehende und unter Waaren deutschen Ursprungs und von verschiedenen Seiten

i < ein anderer bten Jahresbericht der Diese Körpers\caft, en zu England vor- wenn alle deutshen Waaren, die m Auslande gehen, nicht mchr un- englische Erzeugnisse bezeichnet werden dürfen, j Y, dies auf die Dauer für Ansehen im Auslande glishe Markenschutzgesey mit

üste König ektrishem Licht it dem Gesange anndas aus 12 Abtheilungen der Bavaria erhob sih, qus Niederwald-Den elheim, links d Den Schluß aus 4500 Knall-

Zeitungsftimmen.

Majestät des Kaisers an pziger Tageblatt“: staltung des ganzen bedeutungsvollen Vor- daß sie die öffentliche der Deutsche Kaiser, leitet, steuert in die den Beherrscher des

euerwerk. Wern gebildet, das Ruhmeshalle bei K Walhalla bei Regensburg. bildete das Losbrennen eines enden Raketenbündels. hein“ und der bayerische esttag seinen Abschluß. (W. T. B.) Der am Morgen an ver seßte si< Vo in folgender Reih ein Herold zu Pferde mit igs Geburtstag Stangen mit Lor peter zu Pferde mit bekränzten , getragen von 5 reich fostü- mit Lorbeer. bekränzte irte Männer, Stangen rner und die Fahnen

ZU der Reise Sr. Höfe schreibt das „Lei

Schon die Veran ganges war der Art, hobem Grade bes<äf obwohl jungen Flotte ge seinen Kaiserlichen Vetter, begrüßen und ihm dur den festen Willen an den Tag zu l mit Europa in Frieden le Neider sol< her

Annäherung des dâchtigen, aber das verläfsigkeit ist

die nordischen ehörden rei aren an German l wande, daß bie Schrift 1 è Anwendung des Gese Slagae ins Ausland re Regierung s<on wiederholt b angegangen worden sein. nkt bei der Sache, den wir im le Handelskammer hervo Geschäftskreis lebhaft , ist der Meinung, und überhaupt nah de mittelbar als tshen Urspru Gewerbefleiß bei t sein könne. falscher Handel

g entstandenen Zo das Gute, daß deu

fmal, rechts asjenige der

euerwerkts und Farben- Mit dem Gesange der n Nationalhymne fand

estzug, welcher si hiedenen Punkten der gs 9 Uhr, vom

Aufmerksamkeit in nufacture au Quellen und |

von einer mä{htigen, Ostsee hinaus, um j mächtigen russischen h diese auserlesene Aufmerksamkeit daß er mit ihm selbst und < erheben die Feinde pt, um das in der e Beweggründe der <en Czaren zu ver- Ehrli<hkeit und Zu- als daß es bei den Bundes- werden könnte. haben Oesterrei - Ungarn r Wilhelm's

Einverständni a und Absiht Kaiser Wilhelm's zu erkennen Antrittsbesuhe:* Kaiser Wilhelm's_ ent- n darauf geseßten Hoffnungen, die Stim-

A, Die Rece juris civilis. Rechtsquelle

raketen beste „Wacht am der heutige

heute s{hon frü Stadt gesamme t hatte, Karlsthor ausgeÿend, wegung: Eine Abtheilun Tafel, auf welcher fostümirte Männer , d; eine Abtheilung Trom die Königs- Insignien ännern zu Pferde; r tragend; a

Das kanonishe Recht. dürfte unse n, Zweites Kapitel. Erstes Bu. AlUgemeine Lehren: E tiven und im subjektiven Sinne. im objektiven Sinne. und Rußerkrafttreten der Nechtsnor Rechtsnormen. Viertes Kapitel. Interpr Fünftes Kapitel, Recht im \ el. Zeitlihe und räumli Die Beziehungen neuer nationales Privatre<t. Erstes Kapitel: A. Die E fähigkeit und Handlungsfä Die juristischen Entstehung und Ende. n. Dritter Abschnitt.

rster Abschnitt. Erstes Kapitel. Be n. Zweites Kapitel. Entstehung Drittes Kapitel. Arten der etation und Fortbildung der ubjektiven Sinne. Se<stes he Anwendungssphäre der Rehtsnormen : Geseße zur Vergangenheit. B. Jnter- Zweiter Abschnitt. istenz der natürlichen eit der natür!ihen

ben wolle, zlihen Einvernehmens ihr Hau ne Verhältniß zu stören und di <en Kaisers an den russif Vertrauen auf die deutsche

rgehoben finden, Eintheilunge

e Handelsbeziehung

na< England mittelbar oder ondern als deu

Rechtsnormen.— zu fest gegründet, genossen Deutschlands erschüttert

ohne Besorgnisse Meeresfahrt Kaise

vocleuchtenden Gesinnun Der Verlauf \prah denn au durchaus de

ngs, made in German

Neidlos und inem großen

und Italien ) haut und sogar deutlich daraus her-

as Rechtssubjekt. ersonen. B. Re<hts- ersonen. Zweites A. Allgemeines. Die Arten. C, Rechtsverhältnisse der juristishen Von den Sagen, I. Vermögen und

Windlichte

) ermals fkostüm mit Lorbeerkränzen

tshe Waaren nur no<h als deuts

Vermögensbestandtheile. I1. Die res extra commercium III. Arten der fkörperlihen Sachen. Vierter _ Abschnitt. Rechts- erwerb und Re{tsverlust. Erstes Kapitel. Die Faktoren der Rehte im \subjektiven Sinne. Zweites Kapitel. Rechtli<h wichtige Momente der Thatbestände: I. Unred$t. Irr- thum. I1. Zeit. Drittes Kapitel. Die Rechtsgeschäfte: I. Begriff. Arten. 11. Bestandtheile des Rechtsgeschäfts. TIII. Willenserklärung. IV. Zwiespalt zwischen Willenserklärung und Willen. V. Neben- bestimmungen der Rechtsgeshäfte: a. Bedingungen. b. Zeitbestim- mungen. c. Der Modus. d. All emeines über Nebenbestimmungen. VI. Stellvertretung. VII. Fehlerbafte Geschäfte, VIII. Behandlung der Rechtsgeshäfte. Fünfter Abschnitt. Der Rechts\huß : Erstes Kapitel. Selbsthülfe und Rechtshülfe. Zweites Kapitel. Die Klagere<hte. Drittes Kapitel. Die Exceptionen Viertes Ka- pitel. Wiedereinseßung in den vorigen Stand. : j

Vor Kurzem wurde ausgegeben: „Die Praxis des Reichsgerihts in Civilsachen. Bearbeitet von A. Bolze, Reichsgerihts-Rath. Fünfter Band. Leipzig, F. A. Brohaus, 1888,* (Preis geh. 6 M, geb. 7 M) Inhaltsverzeichniß : Erste Abtheilung. Rechtsquellen, örtlihes und zeitlihes Recht. Zweite Abtheilung. Das bürgerlihe Reht: T. Das Rec<hts- verhältniß und seine Elemente. T1, Die einzelnen vermögens- re<tlihen Rechtsverhältnisse der Einzel personen: A. Dingliche Rechte und verwandte Rechtsverhältnisse. B. Obligationen und Ansprüche. C. Rechtsverhältnisse aus Verträgen. III. Vermögensrehtliche Verbin- dungen und Personengesammtheiten in vermögensre<htli<en Beziehungen. VI. Die Stiftungen. V. Das Familienre<t. VI, Das Erbrecht. VII. Berührung mit dem öffentlihen Recht. Dritte Abtheilung. Civilprozeß: I. Allgemeine Bestimmungen. 11. Ordentliches Verfahren. TII. Rechtsmittel I1V. Wiederaufnahwe des Verfahrens. V. Außer- ordentliches Verfahren. VI. Zwangsvollstre>ungsverfahren. VII. Arrest- verfahren und einstweilige Verfügung. VNII Aufgebotsverfahren. IX. Shciedérihterlibes Verfahren. X. Konkurs (Zahlungseinstellung). Aan Freiwillige Gerichtsbackeit.

Die „Verhandlungen des im Jahre 1888 _ver- sammelt gewesenen dreiunddreißigsten Rheinischen Provinzial-Landtages“ und der „Bericht desRheinischen Provinzial-Verwaltungsraths über die Ergebnisse der provinzialständishen Verwaltung während des Etatsjahres vom 1. Aprik 1886 bis 31. März 1887" sind soeben im Dru> erschienen. Der dreiunddreißigste Rheinische Pro- vinzial-Landtag, welcher vom 5. Februar bis 18. Februar d. J, zu Düsseldorf tagte, ist der leßte in der Reibe derjenigen Landtage gewesen, welhe auf Grund der Gesetzgebung der Jahre 1823 und 1824 na< dem System der ständischen Gliederung gebildet worden waren. An der Spitze der ständischen Landtage der Rheinprovinz standen fünf Landtags-Marschälle: Fürst August zu Wied, Fürst Ludwig zu Solms- Hohensolms-Lih, Freiherr von Waldbott-Bossenheim-Bornheim, Freiherr Raiy von Frenß und Wilbelm Fürst zu Wied, der Enkel des Erstgenannten, Das Allerhöchste Propositions-Dekret vom 29, Februar 1888 enthielt folgende Vorlagen der Königlichen Staats- regierung : 1) Wabl von 6 Mitgliedern für die na< dem Gesetze vom 26. Mai 1887, betreffend die Feststellung von Anforderungen für Volksschulen, zu bildende Provinzial-Schulkommission; 2) Wahl von Abgeordneten zur Mitwirkung bei den Geschäften der Rentenbank in Münster ; 3) Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Vereinigung der Rehts- anwaltshaft und des Notariats im Geltungsgebiet des rheinischen Rechts und 4) En'!wurf eines Gesetzes über das Grundbuhwesen und die Zwangsvollstre>ung in das unbeweglihe Vermögen im Geltungs- gebiet des rbeinishen Rechts. Von den Vorlagen des Provinzial- Verwaltungsraths, welche die Sanktion des Provinzial-Landtages ge- funden haben, ist als die bei weitem wichtigste diejenige wegen Erweite- rung der Provinzial-Hülfékasse zu einer rheinishen Landesbank hervor- zuheben Das Rechnungsjahr 1886/87 ergab einen Ucebers{huß von 147596 Æ 63 S, welcher wie folgt vertheilt ist: a. 10372 M“ zur Ergänzung des Provinzial - Reservefonds auf die be- stimmungsmäßige Höhe von 2 000 000 M, b. 24536,112 M zur De>ung eines Defekts und c. 112 688,51 Æ an den Allgemeinen Baufonds. Das Vermögen der Rheinprovinz bestand am 1. April 1887 aus: 1) Grundftü>en, Kaufwerth 1 700 650 , 2) Gebâude- werth nah der Versicherung 15 359 900 H, 3) Inventarwerth nach der Versicherung 212 441 é und Kapitalbeständen resp. Depositen bei der Provinzial-Hülfskasse 6 414 309 Æ, in Summa 2% 587 300 4, welchen gegenüberstehen an Passiven 6 000000 , der Rest der Irren-

anstalt3s-Bauschuld.

„Die Erkältungsfkrankheiten, ihr Wesen, ihre

| Verhütung und Behandlung.“ Von Dr. A. Kühner. Frank-

furt a, M., Gebrüder Knauer. (Preis 1,50 X). Ein erfahrener Arzt bietet in der vorliegenden Schrift dem Laien eine übersichtliche populäre Darstellung der erforderlihen Vorkenntnisse und geeignete Maßregeln zur Verhütung, sowie eingetretenen Falles zur Behandlung der Erkältungskrankheiten.

Land- und Forstwirthschaft.

Aus dem oberen Rheingau, vom 27. Juli, wird der in Mairz erscheinenden Wochenschrift „Weinbau und Weinhandel“ berichtet : Die Reben entwi>eln ih troß dem bis vor wenigen Tagen nicht günstigen Wetter sehr \{<3n. Was das Durhfalien in manhen Lagen Letrifft, so ist dies nit so schlimm, als befür<htet wurde. Wenn die Frucht, die jeßt no# vorhanden ift, gut reift und tro>en nah Haus kommt, vorausgesazt, daß wir von nun an warmes und tro>enes Wetter behalten, giebt es einen ganz ergiebigen Herbst, der den Winzer vollkommen befriedigen wird.

Gewerbe und Handel.

Der Einlösungscours für die hier zahlbaren Oesterreichischen U ist auf 164 4 für 100 Fl. Oesterr. Silber erhöht worden.

Die „Rhein.-Westf. Ztg.“ berihtet vom rh einis<h-west- fälishen Metallmarkt: Die Stille, welche in der leßten Zeit bei einigen Branchen auf dem rheinish-westfälishen Eisenmarkt herrschte, hat in der lezten Woche angehalten. Es hat den Anschein, daß in nähster Zeit die Verhältnisse sich etwas freundlicher gestalten dürften. In Eisenerzen hat sih der Markt nit wesentli geändert. Im Roheiscngeschäft ist es im Ganzen und Großen slill. Für Spiegeleisen läßt vor Allem die ausländische Nahfrage noH iwmer zu wünschen übrig. In Puddelroheisen that sih eine Besserung no< niht gezeigt. Die Preise sind namentlih im Siegerlande in dieser Sorte sehr gedrü>t. In den Kreisen der Roheisenindustriellen ift man der Ansicht, daß das jetzige Verhältniß zwischen Roheisenpreisen einerseits und Erz- und Kokspyreisen andererseits ein unhaltbares ist unh daß in der Folge entweder eine Anzahl Hochöfen niedergeblasen werden oder die Roheisenpreise anziehen müssen. Aufträge auf Gen, sind bis Mitte Oktober bekannt geworden. In Bessemereisen und Thomaseisen sind wesentliche Aenderungen niht zu verzeihnen. Gie ereiroheisen hat si<h ebenfalls in Nachfrage und Preis auf einem bisherigen Standpunkt gehalten. Die Geschäftslage der Stabeisenwerke hat si seit dem vorigen Bericht nicht wesentli geändert, do< ist die inländische Nachfrage stellenweise hon etwas lebhafter. Die Lage ist in der That besser, als sie vielfa dargestelt wird. Der Zursammenbru< des Draht- verbandes hat jedoh au auf den Walzeisenmarkt im Allgemeinen s{<ädi- gend zurüd>gewirkt. Die Ausfuhr ist der hauptsählihe wunde Punkt, dessen Heilung man bislang vergeblich entgegengesehen. Der inländische Bedarf ist zwar im Allgemeinen ein regelmäßiger, könnte aber reger sein. Jn Bandeisen sind Preis und Nachfrage dieselben wie in der Vorwoche. Die aus dein Inlande einlaufenden Aufträge in Bandeisen sind jedo für den regelmäßigen Betrieb immer no< nit au3reihend und die Werke daher fortdauernd genöthigt, mit großen finanziellen Opfern Bestellungen aus dem Auslande heranzuziehen. Die Grobble<walzwerke sind andauernd flott beschäftigt und werden in Folge dessen die Verbandspreise anstandslos bewilligt.

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