1888 / 199 p. 22 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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ehthaliung des bisherigen Rectsverhältnisses als einer geseßlichen A bedürftig niht angesehen worden. Es erscheint nit er- forderlich, die Frage zu entscheiden, ob beim Nichtvorhandenfein einer geseßlichen Regelung der Frage in dem Falle eines Umtausches von Aktien unter Aufrehthaltung des alten Rechtsverhältnisses eine Be- freiung von der Stempelsteuer anzunehmen sein möchte. Die oben entwickelten Gründe erfordern in dem hier vorliegenden Falle, in welchem das Antheilsrecht der Aktieninhaber nach den Stamm-Prioritäts- aktien eine wesentlich andere Gestalt erhalten hat, als nah N Stammaktien, die Aufrechthaltung des Berufungsurtheils ohne A s siht darauf, ob das Geseg die Aktien strenger als die Schuld- verschreibungen N Lin Pi oder ob beide für den Fall des Um-

ches gleichgestellt sein sollen.

n A Die Steuerbehörde hat ferner in dem Rehtsvorgange der Um- \chafffung der Stammaktien in Stamm-Prioritätsaktien gegen Zahlung von zwanzig vom Hundert des Nennwerths der Aktien Anschaffungs- geshäfte im Sinne des Tarifs zu I1 4A des Reichsstempelgeseßzes vom 29, Mai 1885 erblickt und die dieser Auffassung entsprechende Steuer von der Klägerin erfordert, Die von der Klägerin auf Rü- zahlung des gezahlten Betrages erhobene Klage ist in beiden Bor- instanzen für begründet erahtet worden. Das Berufungsgericht f das Vorhandensein von Anschaffungsgeshäften darum verneint, wei es sih bei dem fraglichen Rehtsvorgange um die Ausgabe von Aktien Seitens einer Aktiengesellshaft an ihre Aktionäre und niht um ein hiervon verschiedenes Crwerbsgeschäft gehandelt habe. |

Der vom Beklagten gegen seine Verurtheilung eingelegten Revision muß stattgegeben werden. Ein Anschaffungsgeshäft ist jedes auf den Erwerb von Eigenthum an beweglihen Sachen gerichtete entgeltliche Vertragsgeshäft. Bei den hier in Frage stehenden Rehtsvorgängen handelt es sih um Geschäfte, welche von der Élagenden Aktiengesells haft mit einzelnen Aktionären abgeschlossen sind und dur die eine A \haffffung der den Aktionären zustehenden, in den Stammaktien beurkundeten Antheilsrehte am Gesellshafts8vermögen gegen Zahlung eines auf zwanzig vom Hundert des Aktienbetrages berechneten, zur Vermehrung der Betriebsmittel der Gesellshaft bestimmten Entgelts in der Art stattgefunden hat, daß andere, in den Stamm-Prioritäts- aktien beurkundete Antheilsrechte an die Stelle jener in den Stamm- aktien si darstellenden Antheilsrechte getreten sind. Diese Geschäfte, durch welche einige Aktionäre an Stelle ihrer früheren Stammaktien gegen Zuzahlung des angegebenen Betrages Stamm-Prioritätsaktien von der Gesellschaft erworben haben, fallen unter den oben angegebenen Begriff des Anschaffungsgeshäfts. Das ‘von der Klägerin in Bezug genommene, in Sachen des Fiskus wider die Deutshe Rüdk- und Mitversicherungsgesellschaft in Berlin ergangene reihsgerichtliche Urtheil vom 20. Februar 1888 (IV. i steht dem Klageanspruch niht zur Seite. Das bezeichnete Urtheil \priht aus, daß die Zeichnung von Aktien einer noch erst zu gründenden Aktiengesellschaft niht unter den Begriff eines der in der Tarifnummer 4a des Reichsstempelgeseßes vom 1. Juli 1881 aufgeführten Geschäfte falle. Diese Geschäfte sind Kauf-, Rüdckauf-, Tauf - und Lieferungsgeshäfte. Im vorliegenden Falle handelt es sih aber weder um die Zeichnung von Aktien einer zu gründenden Gesellschaft, noch um die Frage, ob eins der in der

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Strafgeseßbuch vom 31. Mai 1870 is mit dem Tage, an welchem das R Strafgeseßbuch in Kraft getreten it, das Reichs- (Bundes-) und Landesstrafreht, insoweit dasselbe Materien betrifft, welche Gegenstand des Strafgeseßbuchs für das Deutsche Reih (den Norddeutshen Bund) sind, außer Kraft getreten. Die Frage, ob die in dem angefohtenen Urtheil angezogenen Bestimmungen des \ächsischen Partikularrechts mit dem Inkrasttreten des deutschen Strafgeseßbuchs ihre Geltung verloren haben, beantwortet sich daher darnach, ob diese Bestimmungen eine Materie betreffen, welche einen Gegenstand des deutshen Strafgeseßbuchs bildet. Der vorige Richter hat diese Frage verneint, indem er K vollständig den Gründen angeschlossen hat, aus denen das Ober-Landesgeriht zu Dresden in einem Beschlusse vom 11, Februar 1886 (abgedruckt in den Annalen des K. \, Dber- Landesgerihts zu Dresden Band VII[ Seite 393 fg.) die in Rede stehende Rechtsfrage in gleihem verneinendem Sinn beantwortet hat. Das Lekßtere ist hierbei von folgenden Erwägungen ausgegangen : Der Begriff der Materie im Sinne von S. 2 des Einführungsgeseßes zum Strafgesezbuch umfasse nicht {hon jeden in das Gebiet des Straf- rechts fallenden Rechts\toff, welchen das Strafgeseßbuch, sei es auch nur vorübergehend, irgend einmal gestreift habe, vielmehr seien dar- unter zu verstehen die allgemeinen Deliktsbegriffe, wie sie durch Wissenschaft und Gesehgebung im Rechtsleben sich herausgebildet hätten. Bei Beantwortung der Frage, ob eine strafrechtlihe Materie von dem Strafgeseßbuch ergriffen worden fei, müsse daher geprüft werden, in welhzm Zusammenhang und unter welchem höheren Gesichtspunkt das Strafgeseßbuch den einschlagenden Gegenstand be- handelt habe. Der §8, 286 des Strafgeseßbuchs stehe in engem Zu- sammenhang mit den §8, 284, 285. In diesen drei Paragraphen werde die Materie des strafbaren Glücksspiels behandelt und das Ausspielen beweglicher und unbewegliher Sachen nur als eine Form des Glücks-

\spiels in Betracht gezogen, Es sei daher niht erkennbar, daß die

Reich8geseßgebung beabsichtigt habe, durch diese gelegentlihe Erwäh- nung A Ausspielens die Vorausseßungen ers

sei, Ausspielungen mittels / erlaubter Spiele würden hiernach dur die Vorschrift ins, 286 Absay 2 nicht berührt, mithin seien au

diejenigen Normen des Partikularrechts fortdauernd in Kraft ver- blieben, welche die öffentlihe Aus\pielung bewegliher und unbeweg- licher Sahen mittels erlaubten Spiels unter Strafe stellen. Das

Reichsgeriht hat diesen Ausführungen nicht beipflihten können.

öpfend festzustellen, unter welchen eine Auss\pielung beweglicher oder unbewegliher Sachen ohne obrigkeitlihe Erlaubniß solle veranstaltet werden dürfen, zumal dieser Gegenstand vorwiegend polizeilicher Natur sei und es bei Erlaß des Strafgeseßbuchs habe vermieden werden sollen, der Partikular- gesepgebung, welche auf dem Gebiet des Polizeistrafrechts bei den ver- Tciedenartigen und wechselnden Bedürfnissen der polizeilichen a B keit dringend nöthig sei, unzulässige Fesseln anzulegen. Die polizei- lichen Bestimmungen des Landrechts über das öffentlihe Ausspielen beweglicher und unbewegliher Sachen könnten daher durch die Be- stimmung in §. 286 Absay 2 des Strafgeseßbuchs nur insoweit für aufgehoben gelten, als sie von dieser Vorschrift unmittelbar betroffen würden, nicht aber im Uebrigen; der §, 286 Absaß 2 see aber vor- aus, daß das zur Ausspielung benutzte Mittel ein Glücks\piel gewesen

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hâtte mit Strafe bedrohen wollen, gleichzeitig aber von dem Gedanken geleitet worden wäre, daß hiermit die Materie des Glückss\piels vom strafrechtlichen Gesichtspunkte aus niht abgeschlossen sein, daß es jedoch lediglich der Partikulargeseßzgebung Überlassen bleiben solle, darüber zu bestimmen, ob die Theilnahme am Glücksspiel auch noch in anderen, vom Strafgeseßbuh nicht bezeichneten &âdllen strafrechtlich zu ahnden sei. Für eine solhe Theilung der Materie des Glücss\piels zwischen der Reichs- und Landesgesezgebung läßt kh ein verständ- liher Grund nit auffinden. Ein Anhalt dafür, daß der deutsche Gesegzgeber von der vorstehenden Auffassung nit geleitet worden sei, läßt sih darin finden, daß die Motive zu §. 261 des Entwurfs (S. 286 des Geseyes) hervorheben, dur) die Bestimmung dieses Paragraphen würden die Vorschriften (des Landesrehts) über das Spielen in ausländischen Lotterien und das Kollektiren für dieselben nicht berührt. Der Gesetzgeber fand es also für nothwendig, diese Beschränkung der Tragweite des 8. 281 (8. 286) ausdrüdlich hervor- zuheben, und dies wird nur erklär!lih, wenn er davon ausging, daß an ih dur die Bestimmung des Gesetzes die Theilnahme am Lotterie- spiel das Wort Theilnahme hierbei im weitesten Sinne ver- standen strafrechtlich allseitig geregelt werde. Dieses Moment erscheint jedoch geeignet, den Schluß zu befestigen, daß der Gesetzgeber auch in Ansehung der sonstigen das Glücksspiel betreffenden Normen von derselben Auffassung beherrs{cht worden ift. Nach dem vorstehend Ausgeführten haben mit dem Inkrafttreten des deutshen Straf- geseßbuhs die partikularre{chtliden Strafbestimmungen also auch die obangezogenen Normen des sächsishen Landesrehts zunächst soweit sie auf das Glüsspiel im weiteren Sinne sih beziehen, wie- wohl mit der erwähnten, aus den Gescßmotiven zu entnehmenden Beschränkung, ihre Geltung verloren. Von dieser Auffassung geht au das Ober-Landesgericht zu Dresden in seinem oben zitirten Be- \chluß aus. Na Ansiht des Reichsgerichts muß aber noch cin Schritt weiter gegangen und angenommen werden, daß das Reihs- trafgeseßbuch durch Aufstellung der Vorsthriften in den S8. 284 bis 86, 36 Ziffer 14 die Betheiligung am Spiel überhaupt Glücks- und Nichtg è

erwähnten weiteren Sinne verstanden, \trafrechtlih nach allen Richtungen hat ordnen und daher, da es nur gewisse hierher gehörige Handlungen, und auch diese nur unter gewissen Vorausseßungen, mit Strafe bedroht, diese Handlungen im Uebrigen und ebenso alle f

unter den Begriff der Theilnahme am Spiel im weiteren Sinne für straflos hat erklären wollen. In dieser Hinsicht ist Folgendes zu erwägen gewesen:

ücks\piel —, das Wort Betheiligung hierbei in dem bereits

onstigen

Das Glücks\piel ist keine von dem Nictglüdcksspiele seiner inneren

Natur nah wesentli verschiedene Erscheinung des gesellschaftlichen Lebens, sondern es bildet nur eine Unterart des Spiels überhaupt die sh gegenüber den sonstigen Spielen dadurch carakterisirt, daß Í der hauptsählihe Zweck des Spiels die Erlangung eines Gewinns ist, und daß die Entscheidung über Gewinn oder Verlust allein oder wesentlich vom Zufall abhängt. Wenn aber das Glücksspiel im Ver- kehrs- und Rechtsleben den übrigen Spielen in ganz besonderer Weise gegenübergestellt und gewürdigt zu werden pflegt, so beruht dies nur darauf, daß das Glüdsspiel seiner Natur nah {ih regelmäßig im

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Stammaktien umgewandelt worden sind, die Bedeutung von Urkunden über Antheilsrehte am Gesellshaftsvermögen nit verloren, und sind darnah Stamm-Prioritätsaktien, wie die in Rede stehenden, an ih geeignet, als Aktien unter die Bestimmung des Tarifs zu I 1a des Gesetzes betreffend die Erhebung der Reichs-Stempelabgaben gebracht zu werden, so fragt sich weiter, ob die Art der Entstehung der frag- L A die tarifmäßige Aktienstempelsteuer aus]chließt. Mit dem Beschlusse vom 15. Mai 1886 wurde eine Vermehrung der Betriebsmittel der klagenden Aktiengesellschaft bezweckt. Als Mittel dieser Vermehrung bätte die Erhöhung des Grundkapitals und demgemäß die Aus3gabe neuer Aktien gewährt werden können. Diese neuen Aktien wären alsdann der Natur der Sache nah unter die Bestimmung des Tarifs zu I 1a des erwähnten Reichsgesetzes gefallen. Als Mittel der Vermehrung des Betriebskapitals wählte man indeß das Angebot der Bevorzugung vorhandener Aktien vor den anderen gegen die von den Aktieninhabern zu leistende Zahlung eines bestimmten Betrages vom Hundert des Nennwerths der Aktien. Mit der Ausführung dieser Maßregel fand, da 6251 bisherige Stammaktien über je 600 16 gegen Zahlung von 20 vom Hundert in Stamm-Prioritätsaktien mit den angegebenen Vorzugsrehten vor den bisherigen Stammaktien umgewandelt wurden, eine ESchöhung der Betriebsmittel der Gesellschaft um den Betrag von 6251 mal 120 statt. Dieser Vermehrung aber entsprach eine anderweite Gestaltung der Antheilsrehte in der Art, daß diejenigen Aktieninhaber, welche an der fraglihen Erhöhung der Betriebsmittel sih betheiligt hatten, für ihre Aktien jene Vorzugsrechte vor den übrigen Aktien erhielten. Es fand alfo eine wesentlihe Abänderung des Gesellschaftsvertrages durch die Einrichtung verschiedener Gattungen von Aktien mit wesentlih verschiedenen Antheilsrehten stait. Die Aktien der neuen Gattung aber stellen sich darnach als wesentli andere Gegenstände des Rechtsverkehrs dar als die früheren Stammaktien. Die Ver- \chiedenheit ist niht bloß eine wirthschaftlihe, insofern die in Frage stehenden Veränderungen auf die Werthsbestimmung der neuen Stamm-Prioritätsaktien im Verhältnisse zu den Stammaktien, aus denen sie entstanden sind, von wesentliGem Einflusse sein müssen, sondern auch eine rechtliche. Denn die Antheilsrechte, welhe dur die neuen Stamm-Prioritätsaktien beurkundet werden, haben einen wesentlich anderen Inkbalt, als die Antheilsrehte der Inhaber der alten Stammaktien, und zwar nicht bloß in der Rihtung, daß die Inhaber der Stamm-Prioritätsaktien bei der Vertheilung des Rein- gewinns vor den Inhabern der Stammaktien bevorzugt werden, sondern au insofern, als im Falle der Auflösung der Aktien- gesellschaft eine solche Bevorzugung bei Vertheilung des Gesellschafts- vermögens eintreten soll. Diese neue Gestaltung der Antheilsrechte läßt den Fall als rechtlich mögli erscheinen, daß von dem Eintritt der beshlossenen Umwandlung an nit bloß der Reingewinn den In- habern der Stamm-Prioritätsaktien mit Aus\{chluß der Inhaber der Stammaktien zufällt, sondern bei einer Auflösung der Gesellschaft das ganze Gesellshaftsvermögen aussch{ließlih unter die Inhaber der Stamm-Prioritätsaktien zur Vertheilung gelangt. Dem Gewichte dieser Erwägungen gegenüber ist der Umstand niht von wesentlicher

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