1888 / 213 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

and Mets F. C. Baumann zu Eisleben wieder

gewählt. a. der Kaufmann Hugo Jaenide,

Eisleben, am 14. August 1888, b. der Rentier L U ae Königliches Amtsgericht. e. der Lokomotivführer a. D. Wilhelm Ben>ert,

] sämmtli zu Guben wohnhaft. EBberTeld. E. [26999] 4) Die Organe der Genossenschaft Eu y In unser Gesellsczastsregister it ar1 4. August a. die vorbergenannten Vorstandsmitglieder 1888 unter Nr. 2163, woselbst die Handelëcow- b. der Aufsichtsra?h, : mazditgesellschaft in Firma Johann Wichelhaus e. die Generalversammlung Peters Sohn mit dem Sitze zu Elberfeld ver- 5) Die Zeichnung für die Genossenschaft gescCieht merkt stedt, Folgendes eingetragen worden: dadurch, daß die Zeichnenden zu der Firma des An Stelle des am 26. Februar 1886 dur< Tod | Vereins ibre Namensunter\crift hinzufügen, Nechts- aus der Gescllschaft au3geshiedencn Com:nanditisten | verbindli$keit für den Verein Driiten gegenüber sind die Erben und Necténacfolger des\-lben als | hat die Zeichnung nur, wenn sie mindestens von

3) Die zeitigen Vorstandsmitglieder sind : Dauiel Herxmaun Kopp (früheres Firmenregister ! des Kreisgerichts Kaukehmen) eingetragen: Col. 6. Die Firma ift erlos<hen. Eingetragen zufolge Ver- fügung vom 4. am 6. August 1888. 11. In unserem Prokurenregister is eingetragen bci Nr. 4. J. L. Noseufeld. Col. 8, Gelöscht zufolge Verfügung vom 4. am 7. August 1888. 111. Es ift ferner ia unserem Firmenregister eingetragen bei Nr. 75. F. S aiten, A s Die Firma in erloschen. ingetragen zufolge Berfügung vom 14. am 17.

Aua 18 E Heydekrug, den 18. August 18388. Königliches Amtsgericht.

8) unter Nr. 160 tie Firma: „Heinrich Weidner“/ als deren Inhaber der Holzhändier Heinri Weitd- ner zu Jauer, 9) unter Nr. 161 die Firma:

„Franz Schiefer Getreidegeschäft““ als deren JI-baber der Getreidehändler Schiefer zu Jauer,

10) unter Nr. 162 die Firma: eFe. Klischozvski“ ats deren Inkaber der Tapisserie- und Scnitt- waarenbändler Franz Klischowski zu Jauer, 11) unter Nr. 163 die Firma:

Dritte Beilage | zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

M 213. Berlin, Dienstag, den 21. August AWWB,

E : Der Inhalt dieser Beilage, in wel<her die Bekanntmachungen aus den Handels-, Genossenschafts-, Zeichen- und Muster - Registern, über Patente, Konkurse, Tarif- und Fahrplan-Aenderungen der deutschen

Franz

Commanditisten in die Geselischaft eingetr :ten. Elberfeld, den 17. August 1888. Königliches Amts3gericht. Abtheilung V.

[27000] Erfurt. I. In unserem Gesellshaftêsregister ift Band T1. Blatt 146 bezüglich der unter Nr. 400 ein-

getragenen Handelsgeselschaft :

„U. Meyer Nachfolger : Jahn «& Salomon“‘ in Colonne 4 folgende Eintragung:

Die Gesellschaft ist durh Ansscheiden des Bild- haners August Salomon am 28. Juli 1888 aufgelöst; der Kaufmann Jahn führt das Ge- \<âäft unter der bisherigen Firma allein weiter.

Cfr. Nr. 957 des E -F.-R.

Eingetraaen auf Verfügung vom 8. August

Band II.

1888 am selbigen Tage, II. in unserem Einzelfirmenregister Blatt 84 unter Nr. 957 folgende Eintragung : Laufende Nr. 957.

Bezeichnung des Firma- Inhabers: der Kaufmann

Johann Gottfried Jahn zu Erfurt. Ort der Niederlassung: Erfurt. Vezei{nung der Firma: A. Meyer Nach

folger Gottfried Jahn. Zeit der Eintragung :

Eingetragen auf Verfügung vom 8, August

1838 am selbigen Tage, bewirkt worden. Erfurt, den 8. August 1388. Köntgliches Amtsgericht. Abtheilung V.

[27003 FriefMandà Q.-S.

Darlehns - Fassenverein ,

eingetragen worden : Spalte 4.

Das Vorstandsmitglied Stellenbesißer Thomas Schmolke zu Psychod ist au3geschieden und an dessen Stelle der Bauerguts3besitzer Anton Noglik gus

Ringwitß getreten. Fricdland O.-S., den 10. August 1388. Königliches Amtsgericht. Friedrichstadt. Befanutmahuug. [27002] Die in unjer Firmenregister eingetragenen Firmen, als: Nr. 8 Ed. Hön>, Nr. 9 L. Jacoksohn, Nr. 12 Fedder Fedderseu, Nr. 16 H. V. Peters, Nr. 23 O, Windahl, Nr. 26 J. H. Sieh, Nr. 28 JI+ A. Jvers, Nr. 29 Fritz Gregorius, Nr. 30 A. Rahn, Nr. 31 Claus Hausen, Nr. 39 J. C. Hartig, Nr. 42 Th. Harbe>, Nr. 46 C. F. L. Kock jr., Nr. 47 H. F. Grimm, Nr. 18 J. H. Großkreutß, Nr. 22 Saioiuon B. Moses, Nr. 36 J. W. Zillen, Nr. 55 M. Cortens, Nr. 17 B. Schlesinger, Nr. 40 Th. Hargeus, Nr. 32 E. P. Coruils, Nr. 3 J I, Schütt, Nr. 33 J. Sicvers, Nr. 41 F. WV. Holdorf, Nr. 2 C. F. L. Ko>, Nr. 53 Th. Magen, sind zufolge Verfügung vom heutigen Tage gelö\{t worden. Friedrichstadt, den 6. August 1888, Königliches Amtsgericht. I. V.: Nissen. GeestemÜünde. Vefanntma<hung. [27007] _In das hiesige Handelsregister ist heute Blatt 363 eingetragen die Firma: Geestemiünuder Fischräucherei : Wilh. Bade, mit dem Niederlassungsorte Geestemünde und als deren Inklaber der Kaufmann Wilhelm Bade in Geestemünde. Geestemünde, den 17 August 1888. Königliches Nmtsgericht. I. Geestemünde. Befauntmnachung. [27006 Auf Blatt 363 des hiesigen Handelsregisters ist heute zu der Firma: Geestemünder Fischräucherei : Wilh. Bade eingetragen :

«Dem Kaufmann Carl D, Rodenburg in Bremer- haven ift Prokura ertheilt.“

Geestemünde, ben 18. August 1888.

Königliches Amtsgericht. I. [27004) Gross-Wartenberg. Sn unserm Gesellshafts- register ist bei der unter Nr. 2 eingetragenen Firma e-Vreslau - Warschan’er Eisenbahu - Gesell- schaft“ heute vermerkt worden :

Das Domizil der Gesellschaft und ‘der Siy ihrer Verwaltung is Oels, Auf Grund des den $8. 4 des Gesellschaftsstatuts abändernden Beschlusses der Generalversammlung von 11, vot 1388 und des Erlasses des Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten vom 14. Juli 1888 eingetragen.

Grofß:-Wartenberg den 15, August 1888.

Königliches Amtsgericht.

Guben. Beklanvtmachung. [27005] „In unser Genossenschaftsregister ist heute zufolge Verfügung vom 14. August 1888 Folgendes einge- tragen worden :

Spalte 1: Nr. 6.

Spalte W n See zu Guben.

ingetragene Geuofsenschaft.

Se 4 Guben. Gee NENEN

Spalte 4: er Gesell‘haftsvertrag ist am 14. Juli 1888 ges{lof}sen. M A

2) Der Gegenstand des Unternehmens is die Be- shafung unverfälshter und guter Waaren für den persönlichen und Haushaltungsbedarf seiner Mit- glieder gegen sofortige Baarzahlung und zur An- sammlung eines Kapitals für dieselben aus dem

i land i In unser Genossenschafts- register ist bei Nr. 2 Blatt 18 den Psychoder cingetragene Ge- nossenschaft, bet:efend gemäß Beschluß der Generalversammiung vom 6. Mai cr. Folgendes

¿wei Vorstandsmitgliedern gescheken iit.

stüde ergehen uyter mindesten3 von zeichnet. lungen, insofern fe viht vom Vorstande ausgehen

dessen Firma und werde;

Zeiczrung :

Guben, eingetragene Genossenschaft. N., Vorsitzender.“

versainmlung dur< ein anderes Vlatt. Guben, den 15. Aug»ft 1888, Königliches Amtszericht. 1. Abtheilung

Ealberstadt. Bekanntmachuug. In unser Firmenregister sind unter den

e

zu Halberstadt: Nr. 944. Firma „Otto Haenel“, Pianofortefabrikant Dito Haenel zu Hallerstadt, Nr. 945. Firma „Alb. Kaeding“\, Inhaber: der Kaufinann Albert Kacding zu Halberstadt, Nr. 946. Firma „Otto Werner“, Inhaber: der Kaufmann Otto Werner zu Halberstadt, Nr. 947, Firma „Franz Steizmetßz, Jnhaber: der Kaufmann Franz Steinmeß zu Halberstadt, Nr. 948. Firma „Fr. Funke“, Jubaber: der 1 | Ziegeleibesißer Friedri Funke zu Halberstndt eingetrage tvocten. Halberstadt, den 15. August 1888, Königliches Amtsgericht. VT. amburg. Eintragungen in vas Handelareai fter. 1888, Uuguft 15. Vdv. Groenewold. Diese Firma hat die an August Emil Voigt ertheilte Prokura autgel;oben. 7 Uugtust 16. Egmont Hagedorn & Co. Diese Firma bat die an Otto Christian Heinrich Dur ker ertheilte Pro- kura aufgeboben und an Gottlieb Wilhelmi Wieneke Proku:a ertheilt. August 17.

C. M. Wagener, Ceorvelin's Nachfolger. Das bisher unter dieser Firma von - Martin Carl Beatus Wagener geführte GBesHäft wird von N unter der Firma C. M. Wagener ortges?ßt. C, M. Wagener. Diese Firma hat an Egmont Theodor Frederik Wagener Prokura ertheilt. Hermann Löwenslein. Nah dem am 20. Mai 1588 erfolgten Ableben von Ludwig Löwenstein wird daë Geschäft von dem überlebenten Theil- haber Theodor Löwenstein, als alleinigem Inhaber, unter unveränderter Firma fortgesetzt. Weiler, Heidepriem & Co. Zweigniederlassung der gleihnamigea Firma in Melbourne. Inbaber: Robert Paul Weiler hieselvst und Karl Otto Heidepriem zu Melbourne. Wilhelm Wotlsers. Inhaber: Wilhelin Wolfers. Allgemeine Reuicen-, Capital- und Lebeus- versicberung8bnnk Teutonia in Lcipzig. Die Gesellschaft hat Wilhelm Wolfers, in Firma Wilhelm Wolfers, zu ihrem hiesigen Bevoll- mächtigten bestellt, Derselbe ist laut der bei- gebrahten Vollmacht erwäthtigt, Anträge auf Renten-, Capital- und Lebensversicherungen für die Geselischaft entgegenzunehmen, auh dieselbe vor den hiesigen Gerichten zu vertreten.

Die früher von der Sesells&aft ar. Ckristian Sriedrih Hermann Bülle und Wilhelm Wolfers, in Firma Vülle & Wolfers, ertheilte VoUmacht ist aufgehoben. Lehmann & Krone. Karl Heinri Louis Lch- mann isi am 31. Juli 1888 aus dem unter dieser Firma geführten Ges<äft ausgetreten: dasselbe wird von dem bisherigen Theilhaber Leopold ene Louis Hermann Krone unter seiner E bestehenden Firma Herw. Kroue fort- geseßt. Ls. H. Lichteuhein. Diese Firma hat die an Maximilian Arthur Oehrens und Johann Anton Friederich Remer ertheilie gemeinschaf:lihe Prokura aufgehoben und an den genannten Remer und Gduard Arthuc Wunderlich gemeins{<aftliche Pro- kura ertheilt.

Das Landgericht Hamburg.

Hannover. SBefauntmachzug. 127008] In das hiesige Handelvregister ist heute Band XI. Blatt 4073 eingetragen die Firma: Paul Tielsch | VBuchhaud!uug und Nutiquariat mit dem Nieder- lassungs8ort- Hannover, und als deren Inhaber: Buchhändler Paul Tielsch hierselbst. Hanaover, den 16, Auguit 1888. Königliches Amtsgericht. IV þ.

Hannover. SBefanntmachuug. [27069] Auf Blatt 473 des hiesigen Handelsregisters ist heute zu der Firma:

M. Meolling «& Co.

[27010]

eingetragen : „Den Kaufleuten Benno, Molling bierselbst ist Prokura ertheilt.“

6) Alle Bekanntinachungen in Angelegenheiten des Vereins, sowie die denselben verpflichtenden Schrift-

von zwei Vorstandsmitgliedern unter- Die Einiadungen zu den Generalversamm-

erläßt der Vorsitzende des Aufsicßtsraths mit dec «Der Aufsiht2rath des Consum-Vereins zu

7) Zur Veröffentlihung seiner Bekanntmachungen bedient sich der Verein der Gubener Zeitung; falls

dieselbe eingeht. erscht der Borstand und Aufsihhts- rath dieselbe bis zur nä<hsten ordentlichen General-

[27017] l nad; benannten Nummern folgende Firmen mit dem Sitze

Inhaber: 3)

als deren Inhaber der Kaufmann Ad T Adolf und Gustav | zu haber der Kaufmann Adalbert Dauber

Hilchenbach. Handelsregister. [27013] des Königlichen Mgen zu Hilcheubach. _-Die dem Kaufmann Nudolf Scheuermann zu 1 | Allenbah für die Firma Carl Scheuermann zu Allenbach ertheilte, unter Nr. 19 des Prokuren- registers eingetragene Prokura ist am 14. August , | 1888 gelöst.

#Wildesheim. BVefanntmachung. [27012] _ Mm biesigen Hanbvelsrezister ist Fol, 995 zur Firma:

__ Zuckerfabrik Grof: Düngen heute eingetragen :

_In der Generalvecsammlung vom 2, August 1888 ist die Abänderung der $8, 19, 27 und 47 der Statuten beschlossen.

Ferner sind in derseiben

I. zu Vorstandsmitgliedern :

1) Amtsrath P. Coqui in Marienburg,

2) Hofbesißer Th. Kiechers in Ißum,

3) Hofbesißer Jos. Ergelle in Achtum,

IL. zu Aufsichtsrathsmitaliedern:

1) Fabrikant F. Dippe ia Schladen,

2) Hofbesiyer Fr. Bartel3 in_Lechstedt, Oofbesizer H. Meyer in Ochtersum,

4) Hosbesißer Jos. Menshausen in Ho>eln, 9) Pofbesißer G. Prange in Heinde, 6) Hofbesizer Theod. Ninge in Gr. Düngen,

4 Hofbefißer Thomas Ringe in Egenstedt, 8) Oofbesißer Heinr. Schrader in Söhre,

9) Hofbesiger C. Seifer in Gr. Düngen, 10) Ziegeleibesiger W. Ras tn Hildesheim gewählt und bezw. wieder gewählt.

Die betr. Verhandlungen find hinterlegt. Hilde8heim, den 15, August 1838,

Königlizes Amtßgericht. Abtheilung 5.

HWirschkerg. Belauntmadhung. [27015]! In unser Prokurenregister ijt heute unter Nr. 85 das Crlôschen der ron der feüheren Handelsgesell- {Mwaft „Botanischer Garteæ, Hirschberg i./Schl., Loeweunthal et Comp.“ ¿em Kaufmana Saio Löwenthal ertheilten Prokura eingetragen worden. Hirschberg, den 14. August 1888, Königliches Amtsgericht. TV.

Eirechberg. Befanntmacung. [27014] In unser Firtnenregistexr ist heute unter Rr. 692

die Firma: S U, Köhler in Gottesberg mit ciner Zweigniederlassung zu Kupfervberg und alé deren Inhaber der Kaufrzann August Köhlec in Wottesberg cingetragen, und {ind daselbft gelöscht worden: a, die unter Nr. 576 cingetragene Firma „H. A. Scholz“ in Hirschberg, b. die unter Nr. 634 eingetragene Firma „Theobald Vieberstein““ in Hirschberg. Hirschberg, den 14, August 1338. Königliches Aintsgericht. 1V.

Hirschbers. SBetfanntmahuug. [27016] In unser Firmenregister ist heut? unter Ne. 698

die Firma: 1D, Fritsch“ zu Hirschberg und als decen Juhcher der Mühlen- besißer Hermann Fritsh in Hirschberg eingetragen wordeli, Hirschberg, den 16, August 1588. Königliches Aintsgeri.ht. 1Y.

Iserlohn. Handelsreg?ster [27019] des Königlichen Amtsgerichts zu Jserlohu. In unfer Firmenregisier *[t unter Nr. 533 die

Firma :

Carl VeruharDd n Inhaber der Kaufmann Garl Iferlohn am 17. Augutt 1888 ein-

und als deren Bernhard ju getrage1.

Iserlokn. SHaudelöregister [27029] des Königlichen Amtsger;chts zu Fserlohn. Unter Nr. 494 des Ge|ellschaftsregisters ift die am 17. August 1888 unter der Firma ‘Max Münch: hausen «& C°. errichtete cene Kemmanditgesell- schaft zu Jserlohu am 17. August 1838 eingetragen, e ais persönlich haftender (Hesellschafter ver- merkt : der Kaufmann Max Münchhausen zu Jserlohn. Jauer. __ Vekanutmachung. [27021] In unser Firmenregister sind folgende Eintragungen beroirkt woorden: 1) Unter Nr. 153 dic Firma:

„Max Leipziger“‘ als deren Jrbaber der DeftilMeur Marx Leipziger zu Jauer, 2) unter Nr. 154 die Firma: „D. Lauterbach“ als deren Inhaber der Konditor und Pfefferküchler Otto Lavterbah zu Jauer, 3) unter Nr. 155 die Firma: __F+ A. Müller“ als deren Inhaber der Weinhändler Franz August Müller zu Jauer, 4) unter Nr. 156 die Firma: ,„August Dauber“‘

Jauer, 5) unter Nr. 157 die Firma:

Hannover, den 17, August 1858. Königliches Amt3zgericht. IV b.

: [27011]? Heydekrug. I. Jn unserem Firmenregister ist bei folgenden Firmen: Nr. 9. J. C. Schmitt, Nr. 22. C. Sabrowsky, Nr. 64. E. Kämmer in Kinten, Nr. 73. J. L. Rosenfeld in Nuß, Nr 86. Carl Kieselbach in Szibben, Nr. 100. Ed. Pasecnau, Nr. 101, H, Hellwich, Nr. 193.

dabei erzielten Vorschusse.

als deren Inhaber Paul Rothe zu Jauer,

als deren Inhaber der Kaufmann Johannes Richter zu Jauer,

al2 deren Inhaber der Geireidehändler Oswald

„Paul Rothe“ der Galanteriewaarenhändler

6) unter Nr. 158 die Firma: J: Richter“

e-„Wilhelm Schloske’s Wageufabrik“4, als decen Inhaber der Wagenfabrikant Wilhelm S({loëke zu Jauer, 12) unter Nr. 164 die Firma: D. Scheuke“‘, als deren Inhaber der Kaufmann Herrmann Schenke zu Jauer, 13) unter Nr. 165 die Firma: „Nobert Schumann““, als deren Inhaber der Destilateur Nobert Schu- mann zu Jauer,

14) unter Nr. 166 die Firma:

V. Jaetrs<h““, als deren Inhaber der Maschinenfabrikant Hugo Jaensh zu Jauer, 15) uiter Nr. 167 die Firma: ,„Th. Dietrich“, als deren Inhaber der Getreidehändler Theodor Dietrich ¡u Jauer, 16) unier Nr. 16% die Firma! „G. Hartert“‘, cls deren Inhaberin die verwittwete Destillateur Anna Hartert, geh. Tischer, zu Jauer, 17) unter Nr, 169 die Firma: (S. Mendelssohn“‘, als deren Inhaber der Destitiateur Johnson Men- delssohn zu Jauer,

18) unter Nr. 170 die Firma:

„Apotheke zur Germania, H. Harttung“/, als deren Inhaber der Apotheker Hellmuth Hart- tung zu Jauer,

19) unter Nr. 171 die Firma: e„Älbeort Kunicl““, als deren Inhaber der Manvfakturwaarenhändler Klbert Kuni>k zu Jauer, 20) unter Nr. 172 die Ficma: (Edwin Quvrier““, al3 deren Inbaber der Branntioein brennereibesißer

ECiel.

Philippsbursg. diesseitigen Firmenregisters wurde eingetragen :

Edwin Quvrier zu Jauer, 21) unter Nr. 173 vie Firma : L S. Scholz“, als veren Inhaber der Holzhändler Eduard Scholz zu Jauer, 22) Unter Nr. 174 die Firma: „Fal Ackermann“ als deren Inhaber der Wagenbauer Karl Ackermann zu Jauer, 23) Unter Nr. 175 die Firma: „Paul Dietrich“ als deren Inbaber der Getreidehändler Paul Dietrich zu ÎIcuer. Jauer, den 14. Juli 1888, Königliches Amtsgericht.

- , ¡27018] Jer. In das Genoffenschaftsregister ift heute auf Seite 14 unter Nummer 8 zur Fi-tng: „Bauter Cousxumvercin, Eingetragene Gexossenschaft“‘ ; i; eingetragen:

14) In den Vorstand werden am 1. Scptember 1888 cintreten:

a, an Stelle des zeitigen Geschäftéführers Fritz Kie der zeitige Sczristführec U. F. Kruse als Geschäftsführer,

* b, an Steke des zeitigen Schriftführers A. F. Kruse das Mitgiied Zander als Sc(riftführer. Jever, 1888, August 14. Großherzogli Oldenburgisches Amtsgericht, Abtheilung T. Abrabaims. iel. Bekanntmachung. 27024] Um heutigen Tage if! hieselbst eingetragen: 1. Zu das Firæwenregiiter ad Ne, 248, betreffend die Firma Carl Fadspersenu in Kiel, Inhaber Kaufmann Carl Johann Fricdrih FJaspersen in

Kiel ;

Der Kaufmaan Jobann Heinrih Jaspersen in Kiel ift in das Geschäft als Gesellschafter ein- getreten und die aurmehr unter der bisherigen tra bestevende Pa»ydel2gesells{;aft unter Nr. 430 des Gesellschaftsregisters eingetragen. II. In das Gesellshastéregister sub Nr. 430 die

Firma:

5 Carl Jas8perseu in Kiel. Die Gesellscafter sind: Carl

1) der Kaufmann 9) L Sar

2) der Kaufmann Iohann Heinri Jaspersen, “Beide in Kiel. E

Die Geselischaft hat am 15. August 1888 be-

Johann Friedrich

gonnen.

Kiel, den 16. August 1888, Königliches Auitsgeriht. Abtheilung V.

___ Vefkanntmachung. 127025] In das bierselbst gesührte Prokurenregister ist am

beutigen Tage ad Nr. 197, betreffend die dem Kaufs- mann Johann Heinrih Jaspersen in Kiel von der Firma Carl Jaspersen in Kiel ertheilte Prokura, eingetragen :

Die Prokura ist erloschen. Kiel, den 16. August 1888. Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.

[27030] Nr. 6427, Zu O -Z. 29 des „Die Firma Heinri Vogelbacher in Kirrlach ist erloschen,“ 7 y Y | Philippsvurg, den 16, August 1888. Großh. Bad. Amtsgericht. Schredels«c ker.

7) unter Nr. 159 die Firma: e,O. Dietrich Getreidegeschäft“/

L. Neuhoff, Nr. 108. J. Griegoleit, Nr. 84.

Dietrich zu Jauer,

Berlin:

Redacteur: Riedel. Verlag der Expedition (Scholz).

Dra> der Norddeutschen Buchdru>kerei und Verlags»

Anstalt, Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. 32.

Eisenbahnen enthalten sind, erscheint auch in einem besonderen Blatt unter dem Titel

Central-Handels-Reg

Das Central - Handels - Register für das Deutshe Reih kann dur< alle Post - Anstalten, für u f önigliche Cra des Deutscheu Reichs- und Königlich Preußischen Staats-

Berlin au< bdur< die H : Anzeigers 8W., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

ister für das Deutsche Reich. (x. 2134)

Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglih. Das Abonnement beträgt 1 6 50 F für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 20 S. Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 s. i

my

Bei einem nicht sofort zur Ausführung gelangenden kaufmännishen Kreditgeshäft ift nah einem Urtheil des Reichs8gerichts, I Civilsenats, vom 13 Juni d. J.,, der Promittent nicht berechtigt, auf Grund von inzwischen eingetretenen Umständen, welche zwar zu der subjektiven Auffassung der Unsichecheit des Promissars führen können, objektiv aber eine Gefährdung der Fo: derung nicht ergeben, von dem Kreditgeschäft zurü>kzutreten, selbst wenn anzunehmen ist, Promittent würde das Geschäft soni<t abgeschlossen haben, wenn diespäter eingetretenen Verhältnisse bereits bei dessen Abs<luß vorgelegen hätten. Die Firma G. u. Söhne zu Fr. a. M. hatte der Firma B. u. Söhne zu W. im Mai 1884 19 Originalballen Häute verkauft; Zahlung follte in se<s Monaten erfolgen. G. u. Söhne ließ aber die bereits an die Adresse der Firma B. u. Söhne abgesandten Häute an dieselbe nicht ausliefern, weil inzwischen gegen Ende Mai 1884 in W., dem Siß der Firma B. u. Söhne, die Zahlungseinstellung eines größeren Lederhändlers eintrat, an wel<hen B. u. Söhne eine größere Forderung hatte. G. u. Söhne hielten dem- zufolge die ges<äftli<hen und Kreditverhältnisse von B. u, Söhne niht mehr für sicher, in welher Meinung sic angebli<h au< dur) vertrauliche Auskünfte aus W. bestärkt wurden, und forderten deshalb von B. u. Söhne Baarzahlung, unter Abzug cines Diskonts, und späier Sicherstellung. Die Firma B. u. Söhne, die, wie später festgesielt wurde, thatsächlih dur< die Zablungseinstelung jenes Leder- händlers in ihrer Solidität gar nicht berühct worden war, ließ sich auf die leßte Offerte von G. u. Söbne nit cin, sondern kaufie anderweitig Häute der ke- zeichneten Art gegen Baarzahlung demi in Folge jener Zahlungseinstellung konnte B. u. Söhne zu jener Zeit ni<ht anders als gegen Baarzahlung kaufen und klagte den in Folge dessen ihr entgangenen Gewinn im Betrage von 6149 M gegen G. u. Söhne ein. Die Be- klagte wurde in beiden Instanzen zur Erstattung des Schadens verurt “eilt, und die von ihr eingelegte Revision wurde vom MReichsgericht zurücgewiesen, indem es begründend ausführte: „Die Revisions- flägerin stüßt sih auf cine Entscheidung des Reichs- Ober-Handelsgerickts vom 2. November 1877 (Entsch. 23, Nr. 48), welche den allgemeinen Saß wiedergiebt: Nach der im Verkehr, insbesondere im faufmännis<en Verkehr bestehenden, einer gesunden Anschauung entsprehenden Auffassung ic es bei einem jeden ni<ht soforl zur Ausführung gelangenden Kreditgeshäft tvenn ni<ht besondere Umstände auf ein anderes Ergebniß hinführen eine selLsfiverständliche Voraus]ezung wirksara bleibender Verbindlichkeit des Promittenten, daß nicht, bevor die Kreditzusage zur Ausführung gelangt, Umstände in Betreff der Vernögen®steilung des Promisjars bekannt werden, welche diesen als so unsicher und die Gewährung des zugesagten Kredits als so gefährdet erscheinen lassen, daß mit Bestimmtheit angenommen werden darf, der Promittent würde, wenn ihm diese Lage seines Kontrahentea {on bei dem Geschäftsabschlusse bekannt gewesen wäre, zu diesem si< nicht verstanden haben. Mit Recht hat es indessen das Berufungsgeriht abgelehnt, einen so weit- gehenden Saß auf den vorliegenden Fall anzuwenden. Denn die Mevisionskläzcrin hat nicht zu erweisen vermocht, daß objektiv ihre Forderung gefährdet war, als sie die Auslieferung der verkauften Waare verhinderte. Die beiden Vorderrihter nehmen es als erwiesen an, daß die Klägerin damals ein ihre Passiven urn 140000 bis 150000 Fl. übersteigendes Aktivvermögen hoite; das Berufungeurtheil hebt über- dics ganz mit Recht hervor, es sei von der Beklagten nicht einmal behauptet, daß die Klägerin etwa fällig gewordene Verbindlichkeiten nicht erfüllt habe. Und wenn auch die Klägerin, wie Beklagte behauptet, ihrem Haupt- gläubiger zur Ueberwindung der Krisis Sicherheit dur< Verpfändungen in Höhe von 300000 Fl. gegeben hat, so war alles dies fein Grund, den einmal zugesagten Kredit der Klägerin wieder zu entziehen: au< wenn anzunehmen ist, die Beklagte würde das Geschäst so nit abges{<lofsen haben, wenn die später eingetretenen Verhältnisse bereits bei dessen Abschluß vorgelegen hätten.

Die Handelskammer zu Halle a. d. S. \<i>t ihrem Jahresbericht für 1887 folgende „Einleitung und Uebersicht“ voraus:

„Bei einem Rückbli>k auf die allgemeine Lage von Handel, Industrie und Gewerbe im Jahre 1887 kann man si<h der Wahrnehmung niht verschließen, kaß si<h für die genannten Erwerbsgebiete mit einigen Ausnahmen und troß entgegenstehender Hindernisse im verflossenen Berichteabschnitte eine erfreuliche Hebung zum Bessern vollzogen hat. Auch hat es den Anschein, als wenn sich diese auf- steigende Konjunktur, falls keine unerwarteten und plößlihen Hemmungen eintreten, no< weiter ent- witeln wird und \omit eine wohlthätige Gestaltung des wirthshastli<hen Gesammtlebens in sich birgt. Zu den Hindernissen, welche den ges><äftli<en Ver- kehr im Jahre 1887 namentli<h im Anfange des- selben nit voll zur Geltung kommen ließen, sind die Kricgsbefiütrchtungen zu rehnen, welche das Gefühl der Unsicherheit und einen Mangel an Vectrauen in den festcn Stand der Verhältnisse hervorriefen, in welchem allein die eingegangenen Verpflichtungen in regelre<ter Weise abgewickelt werden können, Jedoch ist dur) die Annahme der Seitens der hohen Reichs8- regierung verlangten militäriscl:en Viaßnahmen das Vertrauen in dem früheren Umfang wieder hergestellt

worden, wodur< ebenfalls eine stärkere Gesundung der Eeschäftélage herbeigeführt wurde.

Die Klagen über Ueberproduktion bei mangelndem Absate und Preisrückgängen für die erzeugten Waaren sind au im Berichtsjahre mehrfa< erhoben worden; wir kommen aber gleihwohl zu dem Schluß, daß sih die shädigenden Einflüsse weniger nahtheilig bemerflid gemacht haben, und daß die Preisauf- besserungen für die Rohmaterialien au<h folche für fertige Fabrikate mit si bra<hten. S

Es läßt sih demna das Geschäftsergebniß im Großen und Ganzen in unserem Kammerbezirk als cin befriedigendes bezei<hnen, und wenn auch einzelne Branchen hinter einem sol<hcn zurüblieben, so wurde das Durchschnittsmaß von andercn wiederum in erhebliher Weise überschritten. S

Ueber das Bankgeschäft kann dahin dverichtet werden, daß es si< in etwa gleihen Vahnen wie im Vorjahre bewegte; das Geld zeigte sich außer- ordentlih reihli<, und wenn feine Hergabe au nur bescheidene Zinsen einbrahte uad somit ¿u einer Schwächung des Gewinnergebnisses für die bctreffen- den Geschäfte führte, so hat do<h andererseits das billig zu erhaltende Geld zur Belebung und Er- O der wirthschaftlihen Thätigkeit beige- rage ?. :

Die Zuckerindustrie hatte im Berichtsjahre eine merfli<e Besserung der Geschäftslage zu ver- zeihnen. wenn man die unmittelbar vorhergehenden Jahre in Betract zieht, da sich eine durchgreifende Preiserhöhung für fertiges Fabrikat währcnd der lezten Campogne bemerkbar machte. Dieses günstigere Ergebniß erstre>te \si< ni<ht bloß auf die Fabrikation von Rohzucker, sondern es läßt si au von raffinirtem Zucker berihten., Die gestiegenen Preise veranlaßten aber nit allein das bessere Me- sultat, sondern es trug auch die vorjährige Rüben- ernte einen wesentlihen Theil dazu bei. Dieselbe war der Quantität nah nur eine geringe, aber die troenen Witterungsverhältnisse des Sommers und Herbstes wirkten auf die Qualität der Rüben der- artig cin, daß dieselben einen außerordentlih hohen Gehalt an Zucker aufwiesen. Es war demnach bei der Fabrikation von Zucker cin gutes Auëbeute2- verhältniß vorhanden.

Die Maschinenindustrie unseres Bezirks, wel<e in lebhaftem Aufshwunge und erfreuli(er Entwickelung begriffen ist, hatte au im verflossenen Jahre ein gutes Ergebniß aufzuweisen.

Die Lage der Braunkohlenindustrie war

dagegen im Berich:sjahre eine sehr ungünstige, da |

zu der starken Konkurrenz im Inlande no< ein fortwährendes Anwacbsen ver Einfuhr böhmischer Kohle fih bemerkbar machte, wodur< den zahl- reichen inländischen Gruben der Absatz außerordentlich erschwert wurde. Einigermaßen lohnend war jedoch die Fabrikation von Naßpreßsteinen und Grudekoks. für welclie sich bei der langen Dauer des Winters ein lcihter Absaß ermöglichen ließ, Icdoh treten auch hier wie beim Versante von Braunkohlen und Briketts die verhältnißmäßig bohen Eiscnbahnfracht- tarife hindernd in den Weg, jo taß si<h ein Vertrieb dieser Produkte für cinen weiteren Kreis nur sehr \{<wer erreichen läßt.

Veit vorstehender Produktion im engsten Zu- fammenhange tefindet ih die Mineralöl- und Paraffinindustrie, von welcher leider auch nichts Günstiges berichtet werden kann, da dieselbe noch immer unter einen starken Preisdrucke zu leiden hat, Letzterer wird vornehmlich dur< rie amerika- nis<he und \<ottis%e Konkurrenz hervorgerufen, welche durh ihre Massenproduktionr, und niedriges Angebot der deutschen Indusirie den Veeltmarkt in starkem Maße streitig machen, wozu sie noh besonders durch die vor- theilhaflen Bedingungen, unter denen die hier in Frage kommenden Länder arbeiteten, und dur< den billigen Wasserweg begünstigt wicd. Die Preise sind daher für Paraffin und Kerzen fo gesunken, daß die Pro- duktion in unserem Bezirk an manchen Stellen niht im alten Umfange aufre<ht erhalten werden konnte, fondern beträchtli< eingeshränkt werden mußte. Wann eine Besserung der Lage dieser e eintreten kann, läßt ih vorerst niht ab- ehen. ;

Die Geschäfté!age für den Salinenbetrieb zeigt ebenfalls fein günstiges Bild, da auch in dieser Branche von einer Ueberproduktion gesprochen werden muß. ‘Es konnte nur bei stark gedrückten Preisen gearbeitet werden.

Der Kupferschiefer-Bergbau hatte im ver- flossenen Jahre ein relativ befriedigendes Ergebniß u verzeichnen, obwohl auch die Preise für Kupfer und Silber während der hier in Frage kommenden Berichtsperiode als unbefriedigt bezeichnet werden mußten. Das verhältnißmäßig günstigere Gesarimt- ergebniß wurde dur<h Belegung metallreicher Strebe, reiner Förderung und scharfen Kläubens erzielt, Die am Schluß des Berichtsjahres hervorgetretenen starken Preissteigerungen für Rohkupfer konnten auf das Erträgniß desselben keinen nahaltigen Einfluß mehr ausüben. i

Da die Bauthâätigkeit in unserem Bezirk während des Berichtsjahres eine sehr umfangreiche wax, so hatten au die Ziegeleien cine lebhafte Thätig- keit zu entfalten. Dieselben fanden bei allmählich steigenden Preisen cinen so lebhaften Absayg für ihre Fabrifate, daß das Geschäftsergebniß als ein gutes bezeichnet werden kann. Dasselbe findet auch darin seinen Auédru>k, daß mehrere Neueinrichtungen ent- standen und in älteren Fabriken erhebliche Vergröße- rungen vorgenommen worden u

Pie Thonwaarenindustrie hatte ebenfalls

klagen, das Ergebniß erlitt nur insofern eine Be- einträhtigung, als sih infolge der Errichtung neuer Fabriken und der dadurch hervorgerufenen vershärften Konkurrenz ein ziemli< erhebliher Preisdru> des Fabrikats geltend machte. :

Gleih günstige Ergebnisse lassen si< von der Mälzerei und Brauerei berihten, da ein lebhafter Verbrauh in diesen Artikeln stattfand und die Preise bei der no< ni<t allzu sehr gewachsenen Konkurrenz in einer lohnenden Lage verharrten. Auch die Stärkefabrikation hatte im vergaagenen Jahre ein befriedigendes Geschäfts- resultat, dagegen “ist dasjenige der Cichorien- branche als ein weniger gutes zu charafterisiren.

Der Getreidehandel gestaltete si< im verflossenen Jahre weniger günstig, da durch die eingeführten Zollerhöhungen bemerkens- werthe Preiss<wankungen zu verzeihnen waren Wenig lohnend zeigte sich au<h die Lage der Mühlenindustrie, da reegen der Konkurrenz und der Zollverhältnisse nur ein s{<leppender Absaß der Fabrikate zu erzielen war. Das Preisverhältniß zwischen Robstoff und Fabrikat gestaltete fich so un- günstig, daß der Gewinn auf das kleinste Maß zurüc>kgedrängt wurde.

Günstiger erwics sih dagegen die Lage in den <emis<hen Industrien, da man durh Preis- fonventionen und Berkaufssyndikate, zum Theil mit Erfolg, niht nur einem weiteren Niedergang der Preise vorzubeugen vermochte, sondern diese auch noch) in einzelnen Branchen zu erhöhen im Stande war.

Die Spiritus-Industrie hatte im Betriebs- jahre einen unruhigen und bewegten Geschäftsgang, welchec durh das neue Brannl1weinsteuergeseß, das den Branntwein mit ciner boßen Steuer belegt, hervorgerufen wurde. Wenn vor dem Einführungs- te-mine die Preisveränderungen schr groß und die Nabfrage eine rege zu ennen war, fo zeigte das Geschäft in Spicitus nah dem 1. Oktober 1887 eine solche Ruhe, wie fie selten dagewesen it. Die ganze Lage dieser Industrie ist dadur, daß sich das Ausland gegen den deutschen Sprit mehr und mehr abges<hlossen, der Export daher fast ganz aufgehört hat, eine unbefriedigende zu nennen.

Für die Tertil-, Papier- und Möbel- industrie läßt si<h dagegen ein befriedigender Geschäftsgang feststellen, Das Gleiche kann man au< von der Pia nofortefabrikation ausfsagen, wennglei< der Export na< einigen überseeischen Gebieten etwas nachgelassen hat. Glücklicherweise hat sich derselbe nah anderen Ländern in fast gleichem Maße vermehrt.

Die Leder- und Schuhfabrikation haîite unter starker Konkurrenz zu leiden, mit Ausnahme der Militärledererzeugung, welche ein außerordent- li<h günsliges Ergebniß erziclie. VBedingat war dasselbe durch die Umgestaltung în der Ausrüstung des deutschen Heeres, welche im leßten Iahre in An- griff genommen wurde.

Was die sozialpolitis<he Gesetzgebung des Deutschen Reichs anbetrifft, wie sie in dem Krankenkassengeseß vom 15. Juni 1883 und in dem Unfallversicherungs8gesey vom 6. Juli 1884 zum Ausdru> kommt, so hat si, nach den uns zugegangenen Berichten zu urtheilen, für weite Kreise und fast in allen Branchea eine wollthuende Wirkung desselben bemerkbar gemacht. Wern si<h auch, wie das bei so großartig angelegten gesetgeberishen Maßregeln nicht anders sein kann, hier und dort Mängel zeigen, so werden dieselben, nachdem Erfahrungen aus dem praktischen Leben ge- sammelt sein werden, bei einer späteren Revision der genannten Geseße wohl Beseitigung finden können.

Ueber die Arbeiterverhältnisse kann be- rihtet werden, daß dieselben innerhalb unseres Bezirks fast durhweg befriedigende zu nennen. waren; wenn au< in einzelnen Orten s{wierige Verhältnisse und Trübungen bemerkbar wurden, fo ist unser Bezirk do< von Störungen des Verßält- nisses der Arbeitgeber zum Arbeitneë?mer sowie von Arbeitseinstellungen fast vollständig verschont geblieben.

Im Allgemeinen \tellten si< die Bezichungen vom Fabrikanten zum Arbeiter auf gegenseitiges Ver- trauen.“

Nach dem „Deutschen Handels8archiv“ waren die Iahre 1885 bis 1887 in Bezug auf Handel und Verkehr wohl die \{le<testen, die die Kolonie Süd-Auftralien seit langer Zeit dur<zumachen hatte. Seit Ende des Jahres 1887 hat s\i< der Handel jedoh etwas gehoben und bot auch gegründete Ausficht auf Gedeihen und Emporblühen. Schuld an dem Rückgang im Handel waren vor Allem die Zahlungseinstelungen mehrerer großer Bankhäuser, die beträhtlihe Abnahme der Bevêlkerung und das Heruntergehen der Preise der Hauptprodukte (Kupfer, Schafwolle, Weizen). Der Gesammtwerth der Ein- fuhr betrug in 1885 5 289 014 Pfd. Sterl, in 1886 4 862 750 Pfd. Sterl, in 1887 5 096 293 Pfd. Sterl. Der Werth der Gesammtausfuhr belief ih in 1885 auf 4385 599 Pfd. Sterl., in 1886 auf 9 822 138 Pfd. Sterk, in 1887 auf 3 348 561 Pfd. Sterl. Obgleich Deutschland an der (Fin- und Ausfuhr mit verhältnißmäßig geringen Werthen betheiligt ist, so ist do<h hervorzuheben, daß wäh- rend der drei leßten besonders \{he<hten Jahre, wo der Handel mit Großbritannien einen großen Rückgang zeigte, derjenige mit Deutschland von Jahr zu Jahr zunahm. Die Werthe der deutschen Cinfuhr in den Jahren 1885 bis 1887 sind folgende: in 1889 36 986 Pfd. Sterl, in 1886 43 986 Pfd. Sterl,

keine Ursache, sih über den Geschäftsgang zu be-

in 1887 44 706 Pfd. Sterl. ; der Werth der Aus-

Vom „Central - Handels - Negister für das Deutsche Reich“ werden heut die Nrn. 213 4. und 213 B. ausgegeben.

fuhr nah Deutschland bezifferte \si< in 1885 auf 580 Pfd. Sterl, in 1886 auf 4740 Pfd. Sterl., in 1887 auf 4878 Pfd. Sterl. Die Hauptartikel der Einfuhr aus Deutschland find: Dynamit, Pulver, Bier, Biskuits, Waschblau, Bücher, Cement, Käse, Korken, Manufakturwaaren, Droguen, Heringe, Möbel, Glaswaaren, Leim, Glykose, Hopfen, Pianos, Roheisen, Draht, Präserven, Zündhölzer, kondensirte Milch, Mineralwasser, Nägel, Nähmaschinen, Cognac und andere Spirituosen. Stärke, Zu>ker, Taba, Cigarren 2c. Die Ausfuhr nah Deutschland erstre>te si vornehmlich auf folgende Gegenstände: Silber- erz, Felle, Wein, Schafroolle, Mehl 2c.

Apotheker - Zeitung. Herausgegeben vom Deutschen Apotheker-Verein. (Selbstverlag.) Nr. 66. Inhalt: Amtlicher Theil: Bekanntmachungen. Bibliothek. Nichtamtlicher Theil: Die Wahrung des Geschäftsgeheimnisses. Tagesnachrichten und è Personalnotizen! Berlin, Breslau, Braunschweig, rankfurt a. M., Johannisthal, Köln, Leipzig, Plauen. Apothekenkauf. Verliehen. Gestorben. Praktische und te<hnis<he Mittheilungen. Frage- kasten und Briefwechsel.

Baugewerks-Zeitung. (Verlag der Erpedì- tion der Baugewerks-Zeitung (B. Felis<] in Berlin.) XX. Jaÿrg. Nr. 67. Inhalt: Nach Stuttgart. Ernste Pflicht zur Sicherstellung der wirths\{aft- lichen Existenz. Ziegelbeförderung8maschine. Die Wiener Jubilä 1unz-Gewerbeausstellung und das Baugewerbe. Uekter Steinbrücken der Neuzeit. Techniscbe Notizen: Befestigung von Holz an Eisen dur<h Nägel. Neues feuersiheres Baumaterial. Berufsgenossenshaften. WVereinsangelegenheiten. Lokales und Vermischtes. Soziales. Brief- und Fragekasten, Bau-Submissions-Anzeiger.

Allgemeine Brauer- und Hopfen - Zei- tung. Offizielles Organ des Deutschen Brauer- bundes 2c. (Verlag von I. Carl in Nürnberg.) Nr. 100. Inhalt: Gese wegen Erhebung der Brausteuer in der Bráäusteuergeineinshaft. Kleine Mittheilungen. Tageschronik. Hopfenmarkt. Gerstenmarkt.

Deutsche Brau-Iadustrie Berlin. Offizielles Organ des Deutschen Braumeister-Vereins und des LeipzigerBezirk8vereins vom Deutschen Brauer- bunde ; Organ des Thüringishen Brauervereins, \o- wie des Hopfenbauvereins zu Neutomischel und der Sektion VI. Berlin der Brauerei- und Mälzerei » Berufsgenossenshaft. Nr. 46. Jun- halt: Dänische Bier-Industrie. Hopfenbauverein Neutomischel. Fachausstellung für Brauwesen in Stuttgart. Ueber die Feuerung der Maische- und Würzepfannen. Versuh8-Station für Kälte- maschinen. Cin Feind der Gerste. Zum Nah- weis von Salpetersäure in Wässern und BVoden- arten. Deutsche Allgemeine Ausstellung für Unfall- verhütung im Jahre 1889, Ueber die Lage der Bierbrauerei in Bulgarien. Bierexport nach über- seeischen Ländern von Hamburg. Berichte von Aktiengeseils<haften. Handelsregister. Als Be- weis für die Ueberfüllung des Braufahs. —- Kon- furs-Gröffnung. -— Anfragen und Antworten. Vermischtes. Geschäfts- und Arbeitsmarkt.

Das Deutsche Wollen-Gewerbe, (Grün- berg i. Schl.) Nr. 67. Inhalt: Handel und Wandel iy Alexandria. Die englishe Baum- wollindustrie. Jndigo-Bau in China. Wollen- waaren in Spanien, Ursprungszeugnisse für Frankrei. Amerikanishe Verfälshungs-Wissen- schaft. Seidenwebschule in Zürich. Post- sendungen nah überseceishen Ländern. Was" Arbeits-Einstellungen kosten. Aufschlag der Kohlen- preise. Deutsche Kragen-Fabrikation. 4. Kämmmascine [mit Nadelkranz. (1 Zeión.) Spulenbank. (Flyer.) (1 Zeichn.) Mecy. Webstuhl für Rohrgewebe. (1 Zeichn.) Deutsche Patente, -— Analysirung von Bindungen für Waaren mi! 2_Kett- und 2 Scußsystemen. (6 Zeichn.) Schlechi rie<hendes Oleïn. =— Marineblau auf farbige Lumpen. Marktberichte.

Der Ledermarkt. (Frankfurt a. M.) Nr. 66. Inhalt: Wochen-Uebersi(t. Vom Berliner Markt Vom Leipziger Markt. Vom Nürn- berger Häutehandel. Siebente Generalversamm- lung des württembergischen Gerbervereins. Prak- tisches aus der Sohlledergerberei, Gerberei- maschinen in England. -— Allerlei Beachtenswerthes. —=— Zeichenregister-Einträge. Konkurs-Zeitung. Lederindustrie-Berufégenossenshaft. Die Winter- rinden. Neue Firmeneinträge der deutschen und österreichischen Handelsregister.

Weinbau und Weinhandel. Wochenschrift für Weinhandel, Weinbau und Kellerte<hnik. (Verlag von Philipp von Zabern in Mainz.) Nr. 33. Der Cognac-Schwindel. Der Rückgang des italienis{en Weinhandels. Ueber den Einfluß der Erziehungs8methode des Weinstokes auf die Quan- tität. Zur Kontrole der Neuanlagen von Wein- bergen in Hinsicht auf die Verschleppung der Reb- laus. -— Delkuchenmehl und Holza]he als Wein- bergsdünger. Berichte über Rebenstand, Handel und Verkehr : Aus Rheinhessen ; Aus dem Rheingau ; Von der Nahe; Von der Mosel; Von der Haardt; Ly Frankrei<h; Aus Italien. Vermischte Nach- richien.