1909 / 23 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ar nit um eine Dampfersubvention im engeren Sinne, - sondern ähnlih wie bei der Postverwaltung um ein Entgelt für tatsählide Leistungen. Als im vorigen Jahre die Es für die Linie Singapore—Neuguinea abgelehnt wurde, bestand die Hoffnung, daß die Verhandlungen mit dem Lloyd ihn dazu bringen würden, seine Forderungen eiwas berunterzushrauben. Man glaubte, daß die Linie von Hongkong über das Schußzgebiet nah Sydney beibehalten werden würde bis zum Jahre 1914, wo der Hauptvertrag abläuft. Nun hat fih aber ge¡eigt im Lauf der Verhandlungen, daß diese Hoffnung trügerisch ist. Jh glaube niht, daß man der Regierung oder dem Norddeutschen Lloyd einen Vorwurf machen kann. Der Lloyd muß eben au faufmännisch handeln, und in der Begründung find ja die Gründe erwähnt, aus denen der Lloyd die Verbindung für ein ge- ringeres Entgelt nicht unterhalten kann. Wenn wir jetzt die Vorlage ablehnen, so verliert das Schutzgebiet die Verbindung sowobl mit dem australishen Kontinent wie mit China vnd Japan. Damit würden wir ibm allerdings einen ernsten Schaden zufügen. Allerdings ist die Finanzlage gegen das Vorjahr \{lechter geworden, aber zu meiner Freude hat sih au der Vertreter der konservativen Partei, die im vorigen Fabre die Vorlage aus finanziellen Gründen ab„elehnt hatte, jetzt für diese erklärt. Die Finanzlage an sih darf uns nit abshreckn; wir müssen unterscheiden ¿zwishen produktiven und unproduktiven Ausgaben. Es würde si also nur darum handeln, nahzuweisen, daß diese Aus- e produktiv ist. Wir könnten fragen, ob es jemand gibt, der die eistung billiger übernehmen würde, und ob das Otjekt die Auf- wendungen wert ist. Jh glaube, durch die Motive ift eine bin- reihende Klärung über diese Fragen geaen. Vergessen wir nit, daß in unferen Schußtzgebieten dort große Summen investiert sind, und daß wir den Zufluß neuen Kapitals niht unterbinden dürfen. Es ist so oft bebauptet worden, Deutshland habe kein Talert zum Kolonifieren. Wir haben uns mande Gelegenkbeit, das Gegenteil zu beweisen, entgehen lafsen, und wir haben die besten Momente ver- paßt. Es wird so viel hingewiesen auf die weitblick-nden Kaufleute in Hamburg und Bremen. Keinec von diesen würd? es verstehen, wenn das Reich, um eine verbältniswäßig geringe Summe mit RNücksicht auf seine augenblicklihe s\chleckchte zu sparen, eine blühende Eniwicklung mit rauber Hand zerstören wollte. Es würde auch als ein Zeihen der Shwäthe angesehen werden, wollten wir einzig um des Gelckpunktes willen den Vors(hlag der Regierung zuückweisen ; es würden sich Natfolger finden, die für unseren Handel niht günstig wären. interefsiert ist, ist die Vorlaçe auch für den deutshen Arbeiter von Bedeutung. Ein sachkundiger Beurteiler, der von einer Weltreise zurückgekehrt ift, weist auf die ungeheure Wichtigkeit des Lloyd bin, nah dem si alle aus[ändishen Linien richteten. Der Lloyd bei weitem die erste Stellung ein, und selbst die Engländer gäben ihm vor den eigenen Linien den Vorzug. Eine solche Linie kann nicht dur kleine Privatverbindungen erseßt werden. Wir haben allen Anlaß, mit dem Lcyd weiter zu verhanteln, mögalift günstige Bedingungen zu erreihen, aber ih hoffe, daß teihétag ih seiner Pflicht bewußt ist und den Wert dieser Vorlage zu würdigen wissen wird. j

Abg. Erzberger (Zentr.): Ich babe den Staa!ssekretär wegen der Missionen nicht angegriffen, sondern ihm meine tatsählihe Arer- kennung ausgesprochen wegen der Wahrung der Interessen der Missionen. Der Staatssekretär kommt uns aber mit den Missionen nur, wenn er Geld von ‘uns haben will. Die Missionen kamen in barte Be- drângnis, als der Lloyd die erste Linie plöuli fallen ließ und die andere einführte, und als das Kolonialamt dazu seine Zustimmung gab, ohne die Missionen vorher zu benahrihtigen. Der Abg. Hormann hat heute einen ganz anderen Standpunkt cingenommen, als bei der Beratung ter ersten Vorlage, wo er sagte, daß dic \ubventionierten Linien des Lloyd mit 23 % rentiert baben. Für uns entsheidend das Prinzip der Leistung und Gegenleistung. wendige Ausgaben müssen auch Deckungsmittel vorhan! muß nachgewiesen werden, daß die Gelder au können. Hoffentlich ist der Staatsfekretär in der Diamanten vorzulegen, wenn er nach Neuguinea gega

Abg. Hormann (fr. Volksp.): Von einem Raub des F der Seeleute kann keine Nede sein, denn es ift Sathe der A beim Lloyd eintreten wollen oder nit. Wie können fern demokraten gegen die Annahme von Chinesen oder Mal da sie doch den Grundsay vertreten : Proletarier aller Länder, verei Ch! Es ift durhaus nit der Fall, daß genügend brauchbare weiße Mannschaften vorhanden sind; es ist au unrichtig, daß farbige Arbeiter vom Lloyd angeworben werden, um zu sparen. Das ift längst widerlegt. Der farbige Arbeiter wird nur angeworben, weil er die boben. Temperatu'en auf den Schiffen besser verträgt. Humanität, ni Gewinnsucht is hier maßgebend, wie auch die die Sterblichkeitsziffern der Weißen und Farbigen beweist

Abg. Noske (Soz.): Der Vorredner hat ledigli vom Unternebmer- standpunkt gesprochen, wenn er sagte, die Leu :

Arbeitnehmern gehen, denn die Arbeiter können

dieses Unternehmens, und weil sie in Bremen un!

sich angesiedelt haben, nicht so leiht anderswo A Chinesen find leiter nit organisiert und laffen Arbeitsbedingungen gefallen.

Damit schließt die erste Lesung

Nach persönlichen Bemerkungen der Abag. ! Vgg.) und Hormann (fr. Volksp.) wird di Budgetkommission verwiesen.

Hierauf wird Vertagung beschlossen.

Schluß 51/2 Uhr. Nächste Sißung Donn (Fortseßung der Beratung des Antrages Alb die Regelung des Arbeitsverhältnisses der ländlia und des Gesindes gegenüber ihren Arbeitgebern

geseß.)

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Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 18. Sißung vom 26. Januar 1909, Mittags (Berit von Wolffs Telezraphishem Bureau.)

Auf der Tagesordnung steht zunächst die Fortseßung Beratung über die Landtagswahlrehtsanträge beiden freisinnigen Parteien und der Polen, die Einführung des Reichstagswahlrechts Preußen und eine Neueinteilung der W

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verlangen, und über den Eventualantrag der

liberalen Abgg. Hobrecht und Genossen, die für

der Ablehnung jener Anträge vorschlagen, das

1) nah der Bedeutung der Einzelpersönli(hkeit | kulturellen, wirtshaftlihen und sozialen Entwicklung des Volkes abzustufen, 2) das direkte Wahlverfahren sowie 3) die geheime Stimmabgabe einzuführen und 4) die Wahlkreise ent- sprehend der Umwälzung der wirtshaftlihen und der Be- völkerungsverhältnisse zu verändern.

Nach dem Abg. Dr. Friedberg (nl.), über dessen Ausfük- rungen bereits in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden ist, erhält das Wort

Abg. Dr. Wiemer (fr. Volktp.): Die Erklärung der Regierung bat uns nit genügt. Wir haben ja niht angenommen, daß: die Regierung fofort uns das Reihot-gëwahl:eht für Preußen vorlegen würde, aber die ftatistischen Erhebungen laufen auf eine zu ungewisse Zeit hinaus. Den Worten der Verbeißuna in der Thronrede muß die Tat folgen. Etwas mehr Dampf, Herr Minister! Ein dem NVolks- willen entspreche: des Parlament ift der sicherste Hort für die Verfaffung. Die Vorgänge bei ter leßten Landtagëwahl haben zunäfst einmal

demokraten haben fd cestern hier ofen zur Gefinnungsknehtung bekannt, aber der Abg. Ströbel hat niht den Schatten eines Beweises für seine unerhörten Behauptungen gebraht, daß auch wir solhen Terroriômus ausgeübt hätten. (Abg. Hoffmann: „Volkszeitung“ !) Die „Volkszeitung*® ist kein freifinniges Blatt mehr, die steht Ihnen (zu den Sozialdemokraten) jeßt viel näher als uns. Die Be- einflussung der kleinen Ge\häftsleute ift auch keine vereinzelte gewesen, fie ist auf Beshluß der sozialdemokratish:zn Partei all- gemein erfolgt und besonders durch die Frauen ausgeübt worden, die damit wahrlih keine himmlishen Rosen ins irdische Leben der Geschäftéleute giflochten haben. Wenn Sie (zu den Sozialdemokraten) sol&e Wahlbeeinflu sungen hier noch vertcidigen, so zeigt es fh, wie Sie in der Wahl Jhrer Mittel heruntergekommen sind. Sie fallen au der Partei in den Rücken, die auch Ihnen politishe Rechte vershaffen will. Ebenso halte ih die Shlußworte des Abg. Ströbel, worin er darauf hin- wies, daß die Söhne des Volkes die Träger der Bajonette seien, auf die sih die regierenden Pzrteien am Ende zuleßt niht mehr verlassen ist die Erklärung der Konservativen. cinem halben Jahrhundert haben \sih die Verhältnisse vollkommen Berlin allein ein Sechstel aller Abgeordneten, also ca. 70, stellen. Der Abg. Freiherr von Richthofen hat mit seiner tempecramentvollen Polemik der Verhandlung eine eigene Noteaufgedrückt und damit eigentlich den fahliden Boden verlassen. Er hat mit ezfrishender Ofen- heit au2gesprohen, daß die Konservativen etne Wahlreform nit wollen, um ihre Machtstellung niht zu verlieren. (Widerspruch rets.) Er sagte doch zu uns: Sie wollen doch die Reform, um unseren Ein- fluß zu vermindern. Der parteipolitishe Gesichtepunkt tritt aber für uns in den Hintergrund, die Wahl foll den Volkswillen zum Aus- druck bringen und nit ein Zerrbild desselben sein. Der Abg. von Richt- hofen meint, wir würden s{lecht dabei fahren, die Sozialdemokraten würden uns vershwinden lass-n, er berief fh dabei aud auf Bebel. Aber im Reiche mit seinem Wahlreht haben die Freisinnigen immer

Finanzlage |

Infofern die Erxportindustrie |

nehme |

die Notwendigkeit der geheimen Wahl bewiesen. Die Sozial-

ihre Vertretung gefunden, sie sind jeßt sogar stärker als

ciner gewissen Geringshäßung gegen uns. Aber wir würden au nach der Reform in vielleiGt noch besserer Position hier scin, denn wir brauthten uns nicht, wie die Konservativen, mit anderen Parteten zu verbinden. Der Abg. ron Richthofen hat in beweglihem Tone an die Gunst des Zentrums appelliert. Dieses Liebeswerben uf fällig in demselben Augenblick, wo das Zentrum für das Reichsta. wahlrecht «intrat. Das Zentrum hätte sofort 1}

von Nichthofen, Sie irren ch! Aber es wird diese

geben; denn die Freude der Konservativen über Nationalliberalen if größer als 100 gere@te

Aus den Ausführungen des Abg. von Ri@&thofen, der

von Oldenburg und aus der „Kreuzzeitung* gebt hervor

fih auf eine Aenderung des politischen Kurses ecinri{ten

dem kTüblen Herzens entgegen, wir werden na& en We Wir wollen aber dem Bürgertum im

en Einfluß erkäwpfen, auf den es nat scirer politischen L 1fpruch bat. Der Abg. von Richthofen hat aus dem Turniec1 stra

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a Î a ”“ n J a T unseren Weg finden.

L aus emokraten einige Blüten gegen uns genommen 8 gefallen baben; er verwies auf unscre Stellung zu . Ich muß es aber zurückweisen, daß Veri alwahlrechts auf das Konto der Freifinnigen zu tadtverordnetenversamnlung in Rixdor e ondern entspicht eher dem Standpunkt ic betreffenden fünf Liberalen ( jet ur ht mehr an. Die freisfinnige Volkspartei hat unzn rsuch ciner VersGlechterung Kommunalwahlreckchts Wenn die Regierung ridtige würde, würde auch der Widerstand der Konservativen von ilen gebrohen werden. Das Uebergewiht der Konf m Hause ift um fo ungere(tfertigter, als bereits ren in unserem Staatsleben maßgebend fin as nicht mehr in unsere Konstitution 1 die Konservativen ihre Vertretung in den Amtsvorstehern herab. Gerade deshalb Kammer hier notwendig. T ! zu Unrecht auf Bismarck, depesSe C 24. März Gesicht8punkten hcute mehr 8 Zentrum gehabt niht au@ in diesem usammensetzung die und in Preußen ¡fgabe als Vormatt etinirecten

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des Netches njeren Artrag wir der Nihtung unserer Anshauunger alwablrech{t nit sagen ha! im Falle der Ablehnung ¡ir darin einen freiheitliden Fc n Kröcher: wie Sie in der Wah] ieser Ausdruck ist, wenn a so do als nahe daran fireife ird die Debatte geschlossen hlußwort bemerkt f (fr. Vag.): Das jetzige der Wahl ab, daher beteil an der Wahl. Die Verschiebunc ß geworden, daß man fragen rhaupt noch einen Einfluß 58 gibt Wahlkreise 360 000 Wähler nicht mehr dara: einzuteilen, wie fie n Wahlkreiseinteilung hat dic zugenommen, und fie nimmt cillion weiter zu. Daher ift n Unrreht gegen die Provinzen und Gegerdrn hen Entwicklung voranschreiten und deren L dementfpredend wächst. Statt auf 50000 müßt: erung8zahl Preußens entsprehend auf 8400 lommen. Das jetzt bestehende e den Konservativen zugute. Wir treten mit alle gemeine, gleihe, direkte und gehcime Wablre@&t Iret aber, das cin ganz neues Prinzip entbält , weil wir befürchten, damit eine \{hiefe Ebene z1 zur Beseitigung des Reich8tagëwahlz:echtt Bon den Konservativen ift selbst einmal gesagt worden ie Stimmabgabe für fie gar nit günitig sei, aber es jeder den Mut haben, setne Meinung im öffentlihen | ertreten. Wir verlangen von Konser- Selbftüberwindung, fie möger fentliche ! wenn sie ihnen niht günstig ist, doch beseitigen. | treten die Kor servätiven für die öf: ntlide Wabl nur |! davon für sich WVeorteile habe: Sie maten bei Geschäftsleuten ihren Einfluß in korservativem _ 3h wende mich zum Shluß. Die Konservativen Sozialdemokraten unschädlich zu mahen durch Aus- diesen Standpunkt können uns nit stellen. die Sozialdemokcatie bekämpfen durch Beseitigung der Unzufriedenheit. Ja der dritten Klasse sind 62 Millionen find niht bloß sozialdemokratishe Arbeiter, sondern aut , Gewerbetreibende, kleine Beamte usw. Allen diesen n müfsen wir das Gefühl der Gleichberehtigung im Staate geben. Das 11! der Kernpunkt der Frage. Wir können die Unzufriedenheit nur beseitigen durch Gewährung der vollen Glethberechtigung im

Staate.

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könnten, für nit geschickt bei solcher Gelegenheit. Doppelt bedauerlich | Seit Erlaß des Wahlre(chts vor i

vershoben. Wenn cs wirkli nah der Steuerleistung ginge, so könnte !

hre J ; die | Sozialdemokraten. Der Abg. von Niithofen matte jene Aeußerung mit |

Abe Me U de us das Schlußwort, . Dr. von Jazdzew ole) zie j Autrags seiner Fraktion zurü. B MA U M Tat des

__ Dei der Abstimmung wird zunäthst der Antrag der finnigen Aronsohn und Genosen abgelehnt, und zwar der erste Punkt (Reichstagswahlreht) gegen die Stimmen der Freisinnigen, des Zentrums, der Polen und Sozialdemokraten der zweite Punkt (Neueinteilung der Wahlkreise) gegen die Stimmen der Freisinnigen und der Sozialdemokraten.

Der Antrag der Polen Szuman und Genofsen (Neichs- tagswahlreht) wird gleihfalls gegen die Stimmen der Frei. sinnigen, des Zentrums, der Polen und der Sozialdemokraten abgelehnt.

__ Bei der Abslimmung über den Eventualantrag der Abag. Hobreht (nl.) und Genossen wird der 1. Punkt (abgestuftes Wahlreht) abgelehnt, da nur die National: liberalen dafür stimmen. Für den 2. Punkt (direktes Wahl. verfahren) stimmen das Zentrum, die Polen und die gesamte Linke; die Abstimmung bleibt bei Probe und Gegenprohe zweifelhaft, die Auszählung ergibt die Ablehnung mit 168 acaen 165 Stimmen. Die Rechte begleitet das Resultat mit lebhaftem Beifall. Mit der gleichen Mehrheit wird der 3. Punkt (ae: heime Stimmabgabe) und gegen die Stimmen der gesamten Linken auch der 4. Punkt (Acnderung der Wahlkreise) ah: gelehnt. Es sind demnach sämtliche Anträge abgelehnt

Es folgt die Beratung des Antrags der Abga. Schiffer- Magdeburg (nl.) und Genosen: A

ersuchen, bii

Königliche Staatsregierung zu Umgestaltung des Gerihtsverfassungsgesctzes Volks\chullehrer vo beseitigt oder erbebli@ ei Die geplante Justizreform höffen- und Geshworenen-

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und Geshworene f1 die ländlichen Amtsgerichte kommer Auswahl der Shöffen. Soll z. B. eir

werden, dann jagt die Fo:stverwaltung nentbehrlih. Das Interesse Schulc für das platte Land ist ja bereits anerkannt {wer ift; will man

Her Stähton nobhon f r den Sladier geben, io mird

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Staatsinterefse erfordert zunüchbst, daß füt

während es der Justiz überlafsen bleiber ommt. Avherdem könnte das

den Gemeinden und Kindern geftört werden

[ öffe Niéhter is und vielleiht über die Väter

eren Kinder er erziehen sol. Dagegen wüd es sh

eisen, wenn das Geri@t die Lebrer als Sath-

beranzicher fann. Gegen den Anirag gibt es also cine

ethe von Bedenken, und deshalb empfiehlt fh seine nähere Beratung

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g. Waldftein (fr. Vgg.): Es ist niht einzusehen, warum mar bei den Lehrern gegenüber anderen Ständen etne Ausnahme mathen sol. Eine Differenzierung zwisch n Stadt und Land ift nicht be- abfihtigt, und wenn fie eintreten würde, mlißte fie ertragen werben, denn es 1st unmögli, doß wir den größeren Städten nur deshalb etwas vorenthalten, weil es auf dem Lade nitht gleichfalls möglich ist Wenn man meint, daß das Staatsinteresse entgegenstehe, so handelt es fih bier doch um eine Forderunç, tie im Interesse der Justtz und ber Lehrer durhaus gestelt werden muß. Wenn man den Aus- {luß der Lehrer vom S{öffenamt fortbestehen lossen sollte, {o würde sich das nur mit anderen Gründen rechtfertigen lassen, als der Borredner ausgesprohen hxt. Der Aut\chluß der Lebrer ist ein Fehler des Eeseges, d-r so bald wie mögli beseitigt werden sollte. (S@&/luß in der Zweiten Beilage.)

Ml Abg.

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(Schluß aus der Ersten Beilage.)

Abg. Marx (Zentr.): Ih muß entschieden dagegen protestieren, daß der Vorredner mix andere Gründe, als ich sie eben ausgeführt habe, für meine Stellungnahme gegen den Antrag unterschiebt,

Abg. Waldstein (fr. Vgg.): Wenn ih mit dem Ungeschick des Neu- lings mi so ausgedrückt habe, daß der Vorredner mich fo verstanden hakt, so bedauere ich das, Jh habe das niht beabsichtigt, sondern i meinte nur, daß andere Gründe den Ausshluß der Lehrer allein recht- fertigen können, als der Vorredner angibt, ¿ 4,

Damit schließt die Debatte.

Nbg. Schiffer (nl.) bemerkt in setnem Schlusiwort, daß, wenn etne Behörde einen Beamten zu Unreht vom Schöffenamt zurückhalte, sle damit rechnen müsse, koriigiert zu werden, Etne verschiedene Klassifizierung der Stadt- und Landlehrer set keineswegs setne Absicht gewesen; er mache keinen Unterschied in der Befähigung der Lehrer. Gerade seine Freunde hätten do in der Kommission für das Schul- unterhaltungsgesey die Heraushebung der einzelstehenden Lehrer auf dem Lande dur ein höheres Gehalt beantragt, Wenn eine Etn- s{ränkung gemaht werden müsse, so geschehe es, um nicht das Un- recht des Aus\{lusses der Lehrer überhaupt bestehen lassen zu müssen, Im Gesetz solle ja gar keine Einschränkung zu Ungun)\ten der Land- lehrer gemaht werden, man könne es ytelmehr der Behörde über- lassen, etne Einschränkung da vorzunehmen, wo die Stellvertretung

hefonders \{chwierig set.

Der Antrag wird an die Unterrichtskommission überwiesen.

Jn erster Lesung wird darauf der Gesehentwurf, betreffend Abänderung des Geseyes über die Landeskreditkasse zu Cassel vom 16, April 1902, ohne Debatte erledigt.

Schluß gegen 41/4 Uhr. Nächste Siyung Donnerstag, 12 Uhr. (Kleinere Vorlagen; zweite Beratung der Besoldungs- ordnung.)

Statistik und Volkswirtschaft, Zur Arbeiterbewegunç,

Aus Paris meldet ,W. T. B.*, daß dreihundert Maschinen- seßer gestern abend eine Versammlung in der Arbeitsbörse abhielten und befblofen, den Ausstand bis ‘zum äußersten fortzusetzen

(vgl. Nr. 22 d. Bl).

Hanvel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie “.) Belgien.

Ausgleichs8zôlle für Zucker aus Prämien gewährenden Ländern. Laut Verordnung des Finanzministers vom 24, Dezember 1908 find auf Grund der Bestimmungen des Artikel 4 des Vertrags über die Behandlung des Zuckers vom 5. März 19C2 die bei der Einfuhr nah Belgien zu erhebenden Ausgleihszölle für je 100 kg Zucker aus den nachgenannten Ländern, wie folgt, festgesetzt:

Franken Brasilien 36 . 35 Canada

{orquaer L Raffinierter Buder L e f Zucker in Körnern erster Herstellung oder C Unreiner Zucker (chancaca oder concreto) 5,98 Raffinierte Zucker in Stücken oder in O [ Veißer _Zucker in Körnern oder in E e 41086 E a a . 15,25 Naffinierter Zucker : 4 . 20,50 ¿5 15 (eis E, 1,75 2 ner Zucker 3,50 A DLODIUMCE » » 22 Spanten s \Rasfinierter Zucker 22 Australischer {Roger E 0,94 Bund . , , |Raffinierter Zudker , 5,62 Zudcker : S s Kandis anderer . axs L E M "Vat ut 6 0 {Rae e L 34,75 Rasfinterter Zucker . 34,50 Zucker, nicht ra!fintert, als 96° Polarisation . i Zuder, rasfintert, oder von 96° Polari- sation oder darüber i B Ee 4 Mohzut , » INaffinierter Zucker

Chile

Costa Rica

Dänemark

Japan 2,61

Meriko

Nicaragua

oder von wentger E 15,05 Argentinische

Republik 19,90 10,50 19,209

Rumänien , 90

Südafrikanischer pollverein(Kap olonie, Natal Transvaal, Oranjefluß- Kolonie, Süd- Rhodesia, Ba- sutoland, Bet- shuanaland) . Anmerkung. Zucker, der niht vou einem Ursprungszeugnisfe mit allen vorgeshriebenen Angaben begleitet ist, wird bei der Ein- fuhr bis auf weiteres dem für Zudcker brasilianishen Ursprunges fest- geseßten besonderen Ausgleihszoll unterworfen. (Rocus6il admini- stratif des Douanes, Ir. 2885.)

Rohzucker

[Raffinierte Zur

Uruguay

Einfuhr yon Konserven in luftdiht verschlo]senen Blechdosen. Laut Mitteilung im Board of Trade Journal ift vom 1. Januar 1909 ab die Einfuhr von Konserven in Blehhdosen die mit Lötmiiteln verschlossen sind, welhe mehr als 5 y. H. Blei enthalten, verboten. Sendungen, die vor dem 31. Dezember v. J. abgegangen find, fallen nicht unter dieses Verbot.

R S E S E Ar E d B A E E RA A

Zweite Beilage zum Deulschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger. LeP

Berlin, Mittwoch, den 27. Januar

Den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin sind seitens eines Freundes der Korporation der Kaufmannschaft 100 000 #4 übermittelt worden zor Errichtung einer Stiftung, deren Zinsen unter he- stimmten Voraussegungen als Auslandsretse-Sttipendium an Absolventen der Handelshohschule der Korporation der Kaufmannschaft verliehen werden sollen, Der Stifter wünscht durch diese Stiftung jungen Kaufleuten Gelegenheit zu geben, Erfahrungen im Auslande zu sammeln und alsdánn im Interesse des deu!schen ges zu verwerten, Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin aben diese hochherzige Stiftung vorbehaltlich der landesherrlickchen Genehmigung mit herzlihem Danke entgegengenommen.

New York, 26. Januar. (W,. T. B.) Die United States Steel Corporation erklärte für das 4. Quartal 1908 eine Dividende von #% für die Stammaktien und von 13% für die Borzugsaktien gegen # bezw. 45 für das 4. Quartal 1907 und L bezw, 129% für das 3. Quartal 1908. Der Gewinnüberschuß stellte ih nah Abzug der gewöhnlihen Betriebskosten für das am 31. De- zember 1908 beendete 4, Quartal auf 26225000 Doll. (inkl. Zinsen für Bonds und Amortisationen) gegen 32553 000 Doll. für den entsyrechenden Zeitraum des Vorjahres und 27 106 000 Doll. für das 3. Quartal 1908, Der Reingewinn im legten Quartal 1908 betrug 5 142 000 Doll,, d. i. eine Zunahme von 1783 000 Doll, gegen das vyorhergeßende Quartal. Der Auftragsbestand betrug Ende Dezember 1908 3604000 t gegen 4624000 t am ent- sprehenden Termin des Vorjahres und 3 422000 t am Ende Sep- tember 1908, Die Gesam1dividende für das Geschäftsjahr 1908 beträgt 29% für die Stammaktien und 79%, für die Vorzugs- altien wie 1907 und 149% bezw. 79/6 für 1906, Als Gesamtüber- \chuß für das Geschäftsjahr 1908 ergeben sich 91 825 761 Doll. gegen 160 484 477 Doll. für 1907 und 156619 111 Doll. für 1906. Der Reingewinn für das Geschäftsjahr 1908 beträgt 10 498 000 Doll, d. t, eine Abnahme von 4 682 000 Doll. gegen das Vorjahr.

New York, 26, Januar. (W. T. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche ausgeführten Waren betrug 15 580 000 Dollars gegen 15 440 000 Dollars in der Vorwoche.

Kopenhagen, 26. Januar. (W. T. B.) Die Nationalbank seßt ab morgen den Diskont von 5} à 69% auf 5 à 519% herab,

Wien, 26. Januar. (W. T. B.) Ausweis der Oester- reihisch-Ungarishen Bank vom 23. Januar (in Kronen). Ab- und Zunahme gegen den Stand vom 15. Januar: Notenumlauf 1 833 905 000 (Abn. 63 395 000), Silberkurant 303 895 000 (Zun. 4 999 000), Goldbarren 1 188 738 000 (Zun. 2 031 000), in Gold zahl- bare Wechsel 60 000 000 (O A Portefeuille 491 473 000 (Abn. 36 673 000), Lombard 73 575 000 (Abn. 3 153 000), Hypotheken- darlehne 299 186 000 (Abn. 1000), Pfandbriefeumlauf 294 725 000 (Zun. 194 000), steuerfreie Notenreferve 118 728 000 (Zun. 70 926 000).

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Beilage.

Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 26. Januar. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren das Kilogramn: 2790 Br., 2784 Gd. Silber in Barren das Kilogramm 71,25 Br., 70,75 Gd. i ;

Wien, 27. Januar, Vormitiags 10 Uhr 50 Yéin, Einb. 49/0 Rente M./N. pr. Acx. 94,15, Oefterr. 4% Rente in Kc.-W, Þp. ult. 94,20, Ungar. 4/5 Goldrente 110 30, Ungar. 49% Rente in Kr.-W. 91,05, Türkische Lose per M. d. M. 182,00 Busch‘icrader Œisenb.-Akt. Lit. B —,—, Nordwestbahnakt. Lit. 5 per ult. , Oesterr. Staatsbahn per uït. 673,50, Südbahngesellschaft 101.00, Wiener Bankverein 512,00, Kceditansta=lt, 626,00, Kreditbank, Ungar. allg. 726,50, Läuderbank 436,00, Brüxer Kohlenßdergwer? —,—, MontangefelisGaft, Desfierr. Alp. 627,00 Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 117,01, Unionbank 529,00, Prager

Esentadustriegeselschaft —. i j (W. T. B.) (S@hluß.) 24 2% Eng-

London, 26. Januar. lishe Konsols 835/65, Silber 241/z, Privatdiskont 23. Bank- (Schluß.) 30 0

einzang 93 000 Pfd. Sterl. Paris, 26. Januar. (W. T. B.) (W. T. B.) Wechsel auf Paris 11,30.

Rente 96,52.

Madrid, 26. Januar.

Lissabon, 26. Januar. (W. T. B.) Goldagio 213.

New Pork, 26. Januar. (W. L. B.) (S@lun.) Die Bör eröffnete bei anziehenden Kursen in ziemlih fester Haltung, namentlich für Eisenbahnwerte, wobei die starke Steigerung in den Aktien der Chefapeake and Ohiobahn besonders bemerken2wert war. Die Speku- lantengruppen bemühten fch, die Kurse der Spezialwerte in die Hôhe zu fegen. Die Aufwärtsbewegung kam aber später zum Stillstand, da die träge Haltung der Kupferroerte verstimmte. Jm weiteren Verlaufe s{wähte fich die Haltung allgemein ab. Recht matt lagen die Aktien der Griebahn und der Confolidated Gas Company, erftere im Zusammenhang mit dem ungünstigen Einnahme- au3weis. Im Nachmittagsverkehr erholten fich die Kurse auf Inters- ventionsfäufe und Deckungen. Schluß träge, aber fest. Für Nechnung Londons wurden per Saldo 10000 Stück Aktien verkauft. Aktien- umfay 530 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durhschn.-Zinsrate 13, do. Zinsrate für leytes Darlehn des Tages 1}, Wechsel auf London (80 Tage) 4,85,0, Cable Transfers 4,87,65, Silber, Commercial Bars 523/z. Tendenz sür Geld: Leicht.

Rio de Janeiro, 26. Januar. (W. T. B.) London 15/23.

Franz.

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Wechsel auf

von den auswärtigen Wareunmär Januar. (W,. X. B) ZucCerde ric 9,90 NaGprodukte 75 Grad bis 8,26 Stimmung: Ruhiger. Brotraffin. T o. F. 20,124 Kristallzuckder 1 mit Sack , Gem. Raffinade bis 19,874. G: Melis 1 mit Bad 19,124-——19,374. Stimmung Ruhig Rohzucex 1. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: Januar 20,40 Gd., 20,50 Be. bez, Februar 20,40 Gd., 20,50 Br. _- bez, März 20,50 Go. 20,60 Bx. j bez, Wai 20,80 Sd., 20,85 Br., bez, August 21,10 Gd., 21,15 Br., —— bez, Stimmung: Behauptet. L. B.) Mübsöl

Cöln, 26. Januar. (X. tai 61,00, | i

(W, L, V.) (Börsen|@lußdericht.) Loko, Tubs und Fixkin 514,

Gremen, 26 W. Privatuotierungen, S@malz, Stelig. _A \ Fest. Dffizielle Notierungen

Dopyeleimer 521. affee, | der Savcmawolbörse. Baumwolle, Ruhig aber stetig. Upland loko middl. 49}

i Hamburg, 26. Januar. (W. T. B.) Petroleum, white Loko gesGäftslos, 7,70,

Hamburg, 27. Januar. (W. T. B.) Kaffee. : deriht.) Good average Santos März 33} Gd., Yat 33 Gd., September 31} GSd,, Vezember 314 Gd. Stetig. Zutcker- markt. (Anfangöbericht.) Rübenrohzucker 1. us Basis 88 9% Rendement neue Usance, fret an Bord Hamburg Januar 20,40, März 20,50, Mat 20,75, Auguft 21,10, Oktober 19,60, Dezember

Kursbericte Magda ea, 27

udex 88 Grad o. S. 9,39

. S. 19,62

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Januar.

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19,55, Muhtg.

Die Berliner Warenberichte befinden sich in der Börsen- |

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(W. T. B.) |

Defterx. per ult. |

1909.

36 %/9 Javazucker prompt, Januar stetig,

Standarh-

JFaya-Kaf fee good

Betroleum. 2 Br.,

Budapest, 26. Fanuar. (W. T. B.) Raps August 14,00 Gd., London, 26. Januar. ) 11 (h. d, Verk. Rübenrozzucker London, 26. Januar. (Sechluß.) Kupfer matt, 59/6, 3 Monat 60/15, Umsay: 10060 Ballen, bavon für Spekulation und Gryort 300 B. Tendenz: Ruhig, Amerikanische middling LWeferungen: Stetig. März-Ayril 5,15, April-Mai 5,14, Mati-Funt 9,14, Junk-Juli 5,14, Jult-Auguft 5,13, August-September 5,05, September- Manchester, 26, Januar. mern beziehen si auf die Notiecungen vom 22. d. M.) 20r Water (8s) 30x Water bessere Qualität 84 (82), 40r Mule courante Qualität 85/4 (33),® 40x Mule Wilkinson 10 (10), 42x Pincops Reyner 9 (9), 60r Cops für Nähzwirn 23 (23), 80r Cops für Nähzwtcen 274 (274), 100x Gopys für Nähzwtrn 354 (354), 120r Cops für Näh- 60r Double courante Qualität 127]; (123), Printers 212 (209 Tendenz: Fest. - (Schluß.) Nob eisen stetig, Midblesborough warrants 48/54. Paris, 26. Januar. (W. T. B.) Weiter Zucdter stetig, Nr. 3 für 100 kg Januar 30%, Februar 304, März-Juni 31, Amsterdam, 26. Januar. ordinary 35. Banfkazinn 753 (W. T. B.) Raffiniertes Type wetß loko 22 bz, Br., do. Januar 22 do. Februar 22} Vr., do. Fest. New York, 26. Januar. (W. T. B.) (Schluß,.) Baumwollepreis in New York 10,00, do, für Lieferung per März 9,72, do. für Petroleum Standard white in New York 83,50, do. do. in Philadelphia 8,45, do. Refined (in Gases) 10,90 1 D }, ),95, do. Nobe u. Brothers 10,15, Getreibefraht nach Liverpool 12, 74, do: Rio Nr. 7 ver Februar 5,85, do. do. per April 6,00, Zucker 3,20,

14,10 Br, (W. T. B,) i 10 ib. 14 b, Wert : (W. T. B.)

Liverpool, 26. Januar. (W. T. D)“ Baumwolle. Januar 5,18, Januar - Februar 5,17, Februar - ‘März 5,16, Oktober 4,99. / ; i

(W. T. BF (Die ren in Ælam- courante Qualität 75 (73/5), 30r Water courante Qualität 81/, 77/g (77/9), 032r Warpcops Lees 85/9 (35/3), 36r Warpcops Wellington zwicn 4 (464), 40r Double courante Qualität 92 (Ede

SlaSgow, 26, Januar. (W. T. B.)

' (Schluß) Robzuccker stetig, 38% neue Kondition 27—27]. Mai-August 312/z. i (II, T, B.) Antwerpen, 26. Januar. März-April 224 Br. Schmalz Januar 123. Lieferung per Mai 9,66 BVaumwollepreis in New Orleans 9%/», do. Sredit Balances at Dil & 1,78, S&malz Weftern Steam ) Kaffee fair Kio Nr. ? 73, S Zinn 27,624—27,75, Kupfer 14,00—14,25,

Verdingungen im Auslande.

jeim „Neich8- und Wowentagen in defsen s 3 Uhr eingesehen

näheren Angaben über Verdingungen, die

ausliegen, können in den der Dienststunden von 9 werden.)

(Die Staatsanzeiger“ Erpedition während

Desterreich- Ungarn.

3, Februar 1909, 12 Uhr. K. K. Staatsbahndirektion Wien: Vergebung der Asphaltierungsarbeiten der drei Einsteigeperrons in Gmünd. Näheres bei der erwähnten Direktion und beim „Reich3- anzeiger“

urtet.

M inisterium der Posten und Telegraphen in Vergebung der Lieferung von: 33 000 kg Kupferdraht, 25 mm Durch- messer, 1160 eisernen Ifolatoren, mittleres Modell, 225 Ffolator- für Draht von 24 mm Durchmeffer, Dynamometer,

röhren, | ) | 1 Rad zum Abwickeln des Drahtes. Die Ablieferung hat in Tripolis von einer Sicherheitsleistung

Afrika) zu erfolgen. Angebote müssen

in Hôhe von 10% oder einer vom Notariat der Handelskammer in Konstantinopel beglaubigten Bürgschaftsurkunde begleitet fein und bei dem Conseil d’Administration obengenannter Verwaltung ein»

gercicht werben.

TonitanttnopeL

Serbien. Direktion der Könialih ferbishen Staatsbahnen în 24. Sanuar/6. Februar 1909: Schriftliche Verdingung cung von verschiedenen Farbwaren für den Bedarf der werfstätte in Nis, wie Zinkweiß, Kremjerweiß, Vintum Kaution 1000 Dinar.

Fe L g Ta d. ehufs Liefe- teparatur- [w.

Musik,

c »ITO nujikalischen Ote Titelrolle Mary: Frit:

Theater unD öoniglihen Op

Der fliegende Holländer* unter der meisters von Strauß aufgeführt. nann, vie Senta: Fräulein Note, die Müller, den Daland: Herr Knüpfer, den Steuermann Herr Dhilipp.

Im Königlichen Shaujpielhauj| n der bisherigen Besezung wiederholt.

Im Neuen Köntglichen Dperutheater Sonntag eine Aufführung von „Wallensteins Tod ju dieser Voi stellung werden täglich Vormittags an Königlichen Schauspielhause verkauft.

Wegen der Generalprobe , Seine Lustspielbha us end eschlofsen.

onuerstag, des Kapells Iingt Herx Bath- Frau von ckheeles

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„Jugendschuß* in Berlin können ich noch cinige tunge Mädchen melden. Gltern und Vormündex werden darauf auf» nerksam gemackcht, daß die fungen Mädchen außer der praktischen, gründ» lien Anleitung km Kochen, Bakken, Ziumerreinigen, Wäschebehandlung, Audbessern, au Fortbildungsunterricht in Deutsch, Gesundheitäleh Erziehuncslehre, Anstandôlehre, Körperpflege, auf Wunsch au S@uneidern und Puß, erhalten. Unbemittelte erhalten Gr- mäßigun 4. Die fungen Mädchen von außerhalb finden billige Penfion în den Heimen des Vereins. Den S@ülecinnen wird aus \pâter jederzeit Nat und Beistand durch den Vorstand geleistet, aud werden ihnen unentgeltliG pafseude Slellen vermittelt. Ans meldungen find im kl, Hein des Vereins „Jugendsuß", Berl, Beuthfstraße 14, bei der Borfteherin zu bewirken.

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