1909 / 27 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

——————— R ————— L ——— d É L r d ld A I p n betr r D i

Oualität

| gering

Gezahltex Preis für 1 Doppelzentner

Verkaufte Menge

mitiel gut

niedrigster Bd

hödjster

höchster [Doppelzentner

Mb

höchster | niedrigster Mb M

niedrigster

M. t

P T S A L G E E R T E S I a P C (I e E A S I P T cie

i Die sämillden Stlüde sind verkauft, und zwar {nell verkauft worden. p iu erner ist Tatsache, daß entsprechend - dem Steigen der anderen Anleihen die leyten 10 Millio:.en haben teurer verk ust werden können.

(Spalte F i

nah übers{chl# Nun ist der Herr Abg. Erzberger auf cine andere Avgelegenheit

Dung 4 eingegangen, und ih bin ihm dankbar dafür. Er hat sich mit der demn Steigerung der Otavi- Anteile befaßt. Er hat gemeint, daß die Nede,

reis unbe! (P welche ih hier im Reichstage gebalten habe, eine erhebliche Spekulation

Am vorigen Markttage

Durch- s{chnitts- preis

Dur@hschnttts- preis für 1 Doppel- zentner

Verkaufs-

wert dem

M

14,20

Trebnitz i. Sl. 8 d 14,00

Breslau . . ZIBIA Brieg. . Neusalz a. O. . Sagan . auer » Leobschüß Se, » » Eilenburg Erfurt . 5 Godlar . ues E eißen . DITUA «6 Plauen i. V. Reutlingen . eidenheim . avens9burg Saulgau . Un, Bruhhfal . E 6 Waren .. Braunschweig .

. Braugerste O

16,30 17,00 15,00 15,60 16,75 18,00 15,70 17,00 16,00 14,50 18,50

18,20

17,80 17:20

15,50

0: S 5 6 0 D S S S S A S S0: E m l

Insierburg . i U Gd. , Luckenwalde . . : Brandenburg a. H. . Frankfurt a. O. . Anla Wm 5 Greifenbagen . . é Ui B a avs ; n targard |. Pomm. . . Schivelbein . 15,20 é 14,60

14,50

16,50 16 60 15,00 16,00

Köslin . Ga Stolp i. Pomm. . Namslau. . . , Trebniß i. Schl. D Ohlau

Me 2 6 Neusalz a. O. . Sagan i: Di S eobfchü Neisse. Eilenburg . Erfurt

Kiel .

Goslar . Paderborn

ulda

eve.

Neuß . , München . . Straubing . Mindelheim . Meißen ,

nd. 5 ¿ Un L 5, Bauten . Reutlingen . Nottweil . Ura,» O ; avensburg . Saulgau .

105 O Bruchsal

Nostock

C O Braunschweig . Altenburg Arnstadt .

Bemerkungen.

14,70 14.60 13,90 15,40 15,00 15,20 15,40 15,00 14,40

15,75 15,75 15,90 16,00

15,00 15 50 12,99 14,40 17,05 15,00

Em T Am R

« u o n * o o o - # o " "o 4 " o F " "” o” o # y o

15,60

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung,

Berlin, den 1. Februar 1909,

Deutscher Reichstag. 197. Sißung vom 30. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr. (Berit von Wolffs Telegraphishem Bureau.) Auf der Tagesordnung stehen Rechnungssahen und die Fortseßung der Besprehung der Juterpellation des ver-

storbenen Abg. Grafen von Hompesch, betreffend Sich erung der Freiheit des Arbeitsvertrags und des Koalitions-

rechts. Vei der Beratung der Denkschrift über die Ausführung

der für die Shußgebiete erlassenen Anleihegeseßze ergreift, nah dem Abg. Erzberger (Zentr.), dessen Nede in der vorgestrigen Nummer d. Bl. mitgeteilt worden ist, der

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg das Wort zu folgenden Ausführungen:

Ich freue mi, daß ter Herr Abg. Erzberger über die An- gelegenheit der Kolonialanleihe sein Urteil noch nicht definitiv gestaltet hat, id; nehme fogar an, daß, nachdem er mich angehört hat, er einiges von dem zurücknehmen wird, was er eben gesagt hat. Zunäwhst der Kurs! Die Kolonitalanleihe hat cinen um 25 S böheren Kurs gebraht als die unmittelbar voraus ausgegebene vierprozentige Anleihe, das ist an und für sich kein {chlechtes Gebot. Nun sagt Herr Erz- berger, es ift von der Anlethe sehr wenig gezeihnet worden, und sagt, es ist” gleihgültig, ob hinterher der ganze Betrag hat abgeseßt werden können. Nun, meine Herren, der Verkauf von Anleihen ist an ge- wisse-Termine gebunden, jedesmal, wenn die Coupons abgeschnitten werden und die Leute infolgedessen Ersparnisse haben, pflegen sie si Anleihen zu kaufen. Diese Zeit pflegt dann auch seitens der Finanz- verwaltung wahrgenommen zu werden, um an den Anleihemarkt heranzutreten, Das können die Reichsfinanzverwaltungen deshalb, weil

14,50

Die verkaufte PYenge wird auf volle Doppelzentner und ber Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß ent

No@&: Gerste. 14,60 15,00 14,70 14,80 17,40 17,50 16,00 s

17,60

17,60 17,30

18,00 16,80

19,00 16,60

18,00

16,20 17,20 19,00

18,20 90/00

19 50 16.50 17,00 18,50

18.50 17,00 18,00

ad 18,50 19,20 19,30 17,50 18 80 18,80 19,60

L 19,00 19,25 19,30 18,30 18,40 18,40 18,60 19,50 20,50 15,80 17,28 16,50

1750 | 18,50

afer. 16,00 14,90 18,20 17 50 17,00 15,50 16,30 15,50 15 50 15,40 16,00 15,20

15,40 15,70 15,80 15,40 15,80 15,40 15,60 16,20 16,00 15,20 14,80 17,50 17,00 16,60 17,00 16 80 17,00 16,00 15,50 18,00 18,46 16,40 16,50 16,50 16,80 16,00 16,60 15,80

15,00 15,00 18,00 18,00 17,30 19,00 17,00 17,20 19,50 21,00 17,00 20,00 18,00 19,40 19,60 18,80 19,60 19,20 19,50 18,40 19,00 20,50 17,30

18,50

14,20 14,30

14,60 14,40 17,00 16,00 17,30 18,00 16.80 18,00 15,80

18,00 19,25 16,50 18,00 17,00

19,00 17/50 18/80

19,20 18,30 18,00 19,50 15,80 16,50 17,50

17,30

16,30 17,00 15,40 15,60 16,75 19,00 15,70 18,00 16 00 15,50 18,90

18,20

17,80 17/60

15,50

16,00 14,90

18,20 17,50 17,00 15,50 16,30 15,80 15,50 15,60 16,00 15,20 15,60 15,70 15,80 15,90 15,80 15,60 15,60 16,20 16,00 15,40 15,40 18,00 17,50 16,60 18,00 17,70 17,00 16,00 15,50 19,00 18,75 16,80 17,00 16,80 16,80 16,20 16,60 15,80

16,40 17,00

16,80 17,50 16,30 16,00 17,50 16,50

14,70 1600

17,00 16,80 15 40 16,20

14,70 16/00

17,00 16,80 15,40 16,10

16,50 16,60 15,00 16,00

15,20 15,60 14,80 15,40 15.20 15,20 15,30 15,60 15,49 15,50 15,90 15/50 15,00

17,20 16,50 16.00 17,090 16,60 16,00 15,75 14,00 17,40 18,18 16,40 16,40 16,40 16,00 16,00 15,40 16,60

16,60 16,00 16,40 17,00

15,20 15/60

14,80 15,00 15,20 15,20 14,80 15,60 15,20 15,50 15,90 15,50 14,80

16,50 16,50 16,00 16,50 16,00 16,00 15,75 14,00 16,20 17,78 16,20 16,00 16,20 16,09 16,00 15,40 15,80 16,40 16,50

—— 16,00 16,00 16,20

__ 17,00

15,20 14/60

14,70 14,60 14,70 15,40 15,20 15,20 15,49 15,00 14,60

15,75 16,00 15,50 16,50

15,00 15,50 12,50 14,40 17,05 16,20

16,10

15,60

15,80 16,70

16,60 17,50 15,70 15,50 17,50

16,80 16,50

16,80

15,60

16,60 16,60 16/80 16/80 10

daß der betreffende Preis niht vorgekommen ist, ein

Kaiserliches Statistisches Amt. van dec Borght.

sie viele laufende Kredite haben, die der Kolonialverwaltung nit zur Verfügung stehen. Infolgedessen ist, die Herren werden fich entsinnen, die vierprozentige preußische Staffelanleihe, von der Herr EGrzberger gesprochen hat, unmittelbar nach Neujahr vorigen Jahres herau8gebraht worden und hat infolgedessen den hohen Zeihnungserfolg achabt, weil die Leute thr Geld noch nicht angelegt hatten, und was den Kurs betrifft, so werden Sie sehen, daß die Kolonialanleihe in den leßten Tagen genau denselben Kurs wie die vierprozentige preußische Staffelanleihe gehabt hat. Das ist kein \Hlechtes Resultat, das kann man nicht sagen. Es ist bisher nicht Sitte gewesen, die Zeichnungsresultate mitzuteilen. Jh habe mich nicht gescheut, ih habe aber auch glei zu sagen, hier handelt es \sich erstens um eiuen neuen Typ, zweitens um ein Papier, welches vorläufig einen verhältnismäßig engen Markt haben muß. Es ist ein großer Unterschied, ob Ste drei oder vier Milliarden Reihh2anleihen haben, von denen jeden Tag viele Milltonen umgeseßt werden können, für die Käufer da sind, oder ob Sie mit einem Typ anfangen, der überhaupt nur 30 000 000 46 beträgt. Ehe das Publikum und der Bankier sich daran gewöhnt haben, vergeht immer einige Zeit. Ein Beweis i} für meine letzte Behauptung, daß wir die leßten 10000 000 für 99,50 haben verkaufen können, alfo ein ganzes Prozent besser, wobei ih nit verschweigen will, daß sich bis dahin der Geldmarkt gebessert hat, taß überhaupt höhere Preise erzielt werden konnten. (Sehr rihti,! in der Mitte.) Als wir das Angebot der Banken erhielten, standen die vier- prozentigen preußischen Konsols auf 99,50, ih habe zu 98,50 verkauft. Die Bankiers haben also eins{li ßlich der Spesen daran praeter propter 1 9% verdient bei einer Anleihe, welche felbstverständlich von vorn- herein niht denselben Wert haben konnte, weil si- nit denselben Markt hat, Bei der Annahme am 283, Mai if 99ck der Kurs der

Der Dur#schnittspreis wird aus den ernen Zahlen heren]

Min diesen Anteilen herbeigeführt habe. Jh bin nicht seiner Ansicht. Aber da die Presse und ziemli viele andere Personen diese Ansicht teilen, so muß ich noch einmal feststellen, was ih gesagt habe. Fn Turzem habe ih nihis anteres getan als den Geschäftsberiht der Otavigesellshafl aufmerksam durchzulesen und ihn mit g-wissen Kritiken und einshränkenden Bemerkungen zu versehen. Der Geschäfts- bericht der Dtavigesellshaft ist Ende Oltober erschienen und am 21. November in den Zeitungen publiziert worden, nachdem er der Generalversammlung vorgelegen hatte; und er ist am 1. Januar im „Kolonialblatt“ abgedruckt worden. Jch habe aus diesem Bericht entnommen, daß die Aufschlüsse sehr gut find die Gefellschaft hat erklärt, sie hat 313000 & Grz jeßt in Sicht —, und daß au die anderen Stellen, Otayifontein und Guchab, nachhaltig zu werden einen. Das steht Win dem Gesellschaftéberiht, und zugleich, daß 1800 t gefördert worden find. Ich habe ferner erklärt, daß das Eisenbahnunternehmen der MOtavigesellshaft ein versprechendes ist, und daß dort über 2 Millionen M Mark verdient sind. Ih habe aber einshränkend bewerkt, daß Mmancherlei Fehler gemaht sind, daß die Saße von den Arbeiter- Mverhältnifsen abhängt, und das gute Resultat der Gesell- schaft zum großen Teil auf die hohen Kupferpreise zurück- uführen ist. Meine Herren, wenn ih aus Südwestafrika Îdem hoten Hause oder einem Gremium ernsthafter Leute berichte, Mann ih doh solche tatsächlichen Dinge nit unterdrücken, sondern ih Pmuß eben bas alles sagen, wie ih mich ja über dfe Sattenseiten von ckwestafrika sehr ausführlih, für manche Leute zu auéführli, aus- Mgelassen habe. Daraus kann und darf mir kein Vorwurf g*macht werden. (Abg. Erzberger: Habe ih auch nicht getan!) Zweifellos hat FHerr Erjzberger diesen Vorwurf niht erhoben, er hat aber den Vor- wurf erhoben und er mag berechtigt sein —, daß Aeußerungen, welche rein sachlich sind, wele ledigli dem Geschäftsberiht ent- nommen sind, die ich infolge einer übernommenen Ve:pflichtung in vorsichtiger Weise getan habe, dazu gebraucht werden, um Stimmung für ein Papter zu machen. (Abg. Erzberger: Sehr rihtig!) Das werde {ch in Zukunft niemals verhindern können, weil mir die Presse nit in dem Maße zur Verfügung steht wie anderen, die interessiert sind. Zch habe nicht gesprochen von ten Zukunftsaussichten der Ge- noh andere Gründe Worhanden sind, die diese rapide Bewegung veranlaßt Haben, und die ich Ihnen niht vorenthalten will. Die Anteile fiad seinerzeit mit einem hohen Preise, ich glaube 150, Eingeführt. Damals stand Kupfer 100 Pfd. Sterl.; fie sind dann auf 98 heruntergegangen, damals stand Kupfer 40 Pfund. Jett steht Kupfer 60 Pfund, und selbstverständlih müssen diese Kurse jeßt besser stehen.

Dann aber habe ih gehört, daß das Konsortium seine Bestände faueverkauft habe tas hat in den Zeitungen gestanden. Wenn eine Bankgruppe ihre Papiere verkauft und mit Matertal nit mehr auf den Markt drückt, nimmt er seine natürliche Bewegung. Wenn ih mich also gegen die Unterstellung verwahre, daß ich irgendwie bei- getragen habe, diese Kursbewegung zu veranlassen, wenn ih sie auch MÆür überftürzt zu betraten geneigt bin, kann ih doch nit umhin- guh in dieser Bewegung der Otavianteile ein erfreulihes Zeichen Erwachenden Kolonialinteresses zu sehen, wobei ich allerdings ten Wunsch des Herrn Abg. Erzberger teile, daß keine Enttäusckung Folgen möge. (Bravo!)

Abg. Erzberger (Zentr.): Der Kolontalsekretär hat doch selbst find, als daß von 30 Millionen nur 3 Millionen gezeihnet worden

Jh glaube aber au, daß hier

15

nd, also nur 10 %, Inzwischen aber hat fih nun herausgestellt, der Kurs der Kolonialanleihe wesentlih hinter dem der Netchs- anleihe zuüdsteht. Heute hat der Staalsseketär den Zweck seiner besonderen Kolonialanleihe ganz anders dargestellt als damals in der Kommission. Jedenfalls wäre der gewollte Zweck ebenso dur ein Darlehn erreicht worden, wie durh eine besondere Kolontalanleihe. Gewiß hat das Neichs haßamt mit seinen Operationen die Kon, e ausgenußt ; demgegenüber befindet si die Kolontalanleihe im Nahteil. Auh über die geradezu unbegreiflichen Spekulationen, die nah der Nede des Staatssekretärs in den Otavi-Aktien statt- Pefunden haben, hat sih der Staatssekretär geäußert. ter durchaus bei meinen Ausführungen stehen bleiben.

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg :

Nur eine kurze Bemerkung! Au ¡Ebensowenig in der Lage wie das NReichskolonialamt, mit Hilfe ihrer j 4% igen gewefen. Heute steht es so, daß die 4 °/oige Anlethe Wffenen Mittel wirklich oder etaismäßig an fie herantretende Bedürf- und die Schutgebietsanleihe 1017 steht. Das if also eine Sie zu decken. Sie hat, wie der Herr Abg. Erzberger angeführt

von 1,40. So viel steht die letztere s{chlechter, und das u die Mittel der Schaßanweisungen, und diese Schatzanweisungen

amortisable Anleihe unter allen Umständen stehen, sofern näml erden nit \ q L A 5

Us au, N ' erder o placiert, wie eine Anleihe placiert werden kann. Da Kurs über 100 ift, Wenn derjenige, der preußishe Konsols haben Sie im vorigen Jahre 7 und 7X4 0/9 Diskont darauf zahlen nicht die Gefahr der Auslosung und des Verlustes von 14 F Also au das Reichsshazamt leidet genau unter derselben

Müssen. diesem Falle von 3,10 9%, Der Mann aber, der Schuggeblei en A4 1 : / S n; das geht immer nah dem Geldmarkt. t, verliert bei der 2 gio. B hat, verliert bei der Auslosung das gesamte Agio. Sola 7 Aber was ih vorhin über den Kupferpreis gefagt habe, ist miß-

apiere unter pari stehen, ist es i } 9 Bi Mes A 2% ver Mtébiitititi gegangen F P res Ih habe niht gesagt, daß der höhere Kupferpreis 4 j L 6 Not ha, Fr den hohen Kursstand verantwortlih fei, sondern ih habe an- Gründe! Erster Grund: wir wollten den Markt der NReihs- und führt: als die Anteilseine vor 14 Jahren, in Danbura iu 160

anleihen entlaften. Wer sieht, wie viele neue jeßt gebraht werden s

DO d dO DO DO DO N N, bum pam Pt pk prt Prm pk prrá rk prr

d DO d DO

400

167 16,72 17,10 23, 1.

prehender Bericht fe

wird diesen Grund verstehen. Zweitens: wir wollten eine! 19 eiwa eingeführt sind, war Kupfer 100; wie sie im vorigen ahre auf 983 heruntergegangen sind, war es 40, und jett ist es

Rechnungsführung in den Kolonien haben, wir wollten die F G z

z î pieder auf 60 gestiege di daß d i f bér B van G t ¿ w geitlegen, und ih nehme an, daß dadur ein erheblicher er Ao:onien von den Finanzen des Reichs trennen und woll der Kurserhöhung zustande gekommen i. Ich meinerseits möchte

Kolonten nicht auf Reichskredite anweisen, die threrseits wiede s : : Anleihen hätten flüssig gemat werden müssen. Drittens abe ; Wer über die ganze Angelegenheit nihts weiter u e L n auf die Kurse irgendwie

E ( L ; tens nihcht Aufgabe dieser Stelle ift

wir dafür forgen, dâß die Kolonten ¡wangsmäßig zu einer rah Il,

i Æinzuwirken. (Sehr gut! links.) Ich habe es bisher nicht gewollt Tilgung kommen. Daß das bei dem gegenwärtigen Zustank nd werde es auch in Zukunft nit tun.

immer offene Kredite gegen Amortisation aufgerechnet werden i der Fall sein kann, das ist ja klar. Da entsteht niemals ein Abg. Erzberge r(ZFntr.): Gewiß müssen die Schazanweisungen ver- Aufschlag belommt do das Neich mindestens

N Z Mnst werden, aber von dem fondern die Anleihebeträge steigen in einem fort. Das toe zurüd (Widerspru rechts) das verstebt {ich doch Reich an dem Bankgewinn drei Viertel Anteil hat.

drei Gründe wei Drittel wieder châße nit die \chädigende Einwirkung jener Periode

: Von selbft, da das Auf das Zeichnungsresultat bin ich {on eingegangen. DMuch ih

V astliche Leben ; aber die 9% dürfen hter niht ins

geführt werden, soweit bubgetäre Verhältnisse in Betracht

meines Eratens daran, daß ‘die Sathhe wentg bekannt wur 1

zweitens baran, daß sie zu einem inopportunen Momente Fommen. Gegen di 2 A , : ( p D - t Tul nur E

Markt gebracht ist: Tatsählih ift die Kritik nicht rihti@Wushungen und dróke Borltste in Gefaige bot Row be Reichötag

haben für die Kolotialanleiße ‘mehr bekommen als das ResFrotestieren.

der preußische Staat unmittelbar vorher für ihre gleichartigen Damit {ließt die Beratung.

fellschaft, i habe absihtlich die hohen Gewinnziffern verschwiegen. i

Ich muß au |

| für eine Bahn bedingen noh lange nicht den Bahnbau selbst. die Reihsshaßverwaltung ist |

__ Der Präsident crklärt namens des Hauses, daß durch die iat egung der Denkschrift den geseplichen Vorschriften genügt ist.

Es folgt der mündliche Bericht der Nehnungskommission über die Uebersicht der Einnahmen und usa der o pu kanischen Schugßgebiete, des Schußgebiets Neu-Guinea, der Verwaltung der Karolinen, Palau und Marianen sowie des Schußgebieis Samoa für 1904.

Die Kommission beantragt :

1) die in der Uebersiht nahgewiesenen Etatsüberschreitungen und außeretatsmäßigen Ausgaken vorbehaltlih der bei Prüfung der Rechnung etwa sich ergebenden Erinnerungen zu genehmigen " Piat

2) binfihtlih der unter den einmaligen Ausgaben des südtwest- afrikanishen Schußtgebietes nachgewiesenen dOmitiaeA e gabe von 200000 #4 zu Vorarbeiten für eine Eisenbahn von Windhuk nach Rehoboth die nahgesuhte Indemnität zu erteilen.

Berichterstatter Abg. Ulri (Soz.) empfiehlt den Kommissions-

beschluß zur Annahme. Die Minderheit der Kommission habe den Stundpunkt vertreten, die nachgesuhte Indemnität für die au eretats- mäßige Ausgabe von 200000 4 für die Bahn von Winde nach Rehodoth nit zu erteilen, weil bet dem Vertrage mit der Firma Koppel die Mitwirkung des Reichstages vollständig ausgeschaltet wäre. 1905 habe der Staatésekretär des Reichéschatzamts die Forderung der 200 000 A zurüdckgezogen mit der Begründung, die Forderung dem- nächst mit einer näheren Motivierung dem Reichstag ¿ur Beshluß- fassung vorzulegen. Diese neue Vorlage sei nicht gekommen, fondern im nächsten Etat habe die Negterung versucht, diese 200000 (6 einzushmuaggeln. Die Regterung berufe si darauf, daß die all- gemeinen Verhältnisse in Südwestafrika derartig gewesen scien, daß die Ausgabe notwendig gewesen wäre, weil zu befürchten gewesen sei, daß die Unruhen auf das südliche Gebiet übergreif-n würden. Man berufe fi auf das Auftreten Morengas und den Witboi- Aufstand. Die ganze Bahn set aber tatsählich abgegeben; die Bahn würde auch tatsählich wirtshaftlih vollständig unrentabel sein. Die Minotität der Kommission sei der Meinung, daß eine Untersuhung darüber not- wendig fei, wer den Vertrag abges{chlossen habe, wer dafür verant- wortlih sei. Er, der Berichterstatter, habe sich verpflichtet gefühlt, sowohl den Standpunkt der Majorität wie der Minorität zu ver- treten; er habe si geweigert, das Referat zu übernehmen, man fei aber darauf nicht eingegangen.

Es ist namentliche Abstimmung über die Erteilung der Jndemnität von den Abgg. Bassermann (nl.) und Ge-

nossen beantragt worden.

Abg. Ulri (Soz.) als Abgeordneter : Es hat sich hier eine ganz herborst:hende Gelegenheit ergeben, Protest zu erheben gegen die Ber- wendung von Hunderttauseaden ohne irgendwelche Mitwirkung des Reichstags. Glaubte man 200 000 46 für die Vorarbeiten zu dieser Bahn ausgeben zu können, ohne den Reichstag zu fragen, fo {lummer!e dahinter unzweifelhaft die Absicht, auch den Bau der Bahn felbst ohne Mitwirkung des Reichstags herzustellen. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß man den Bau einer Bahn auf 9 Villionen \{ägte, daß aber die Bahn tatsäcklich 15 Millionen kostete. Das lag an der Ueberstürzunz der Vorarbeiten, noch dazu einer interessierten Firma. Die uns vorgelegte Uebersicht krankt an einer Anzahl bedeutender Etatsüberschreitungen, die alle Beaë#tung verdienen. Es find bei den verschtedenen Schutzgektieten U-ber- shreitungen vorgekommen, für Ostafrika allein 1900 000 6. Das hätte vermieden werden sollen. Kann das nit gesGehen, so hat unsere Etatsberatung gar keinen Wert, Für Kamerun find z. B. für besondere Expeditionen 100 000 angeseßt, aber 134 090 6 aus- gegeben worden. Merkwürdig ist es ferner, daß für weiße Hilfs- kräfte der Etat fast durhweg bedeutend überschritten ist, während für schwarze Hilfskcäfte tatsählih eine Minderauszabe vorgekommen ist.

,_ Abg. Dr. Görke (nl.): Der Referent hat doch nit ganz objektiv berihtet, denn er hat der Minderheit weit mehr als der Mehrheit Raum in seinen Darlegungen gelassen. Man follte vielleicht in Zukunft einen Referenten niht wider seinen Willen bestellen. Die vielen Etatsübershreitungen sind auch us leineêweg8s sympathisch. Ueber die Erscheinung, daß bei den weißen Hilfskräften die Etats- übershreitungen viel höher sind aks bei den farbigen, hat der Staats- sekretär ausführliße Aufklärung in der Kommission gegeben, die der Kommission _durhaus genügt hat. Dringend wünschens- wert ist au vielleicht, daß einmal ein Exempel statuiert wird, um für die Zukunft solhe unmäßigen Ueberschreitungen abzufhneiden. Aber diese Position von 200 000 4 als Beispiel dafür anzuführen, ist ein vollständig verfehltes Unternehmen. Im Januar 1904 kam die Nach- rit, daß eine große Zahl von Weißen in Südwestafrika ermordet und das Signal zunt allgemeinen Aufstand gegeben war, der rasch um sih griff und uns {were Verluste brate. Im August erfolgte der Abschluß mit der Firma Koppel. Daß der Süden unruhig war, ist unbeftritten; daß die dahin gelangenden Nachrichten von den unglück- lichen Gefechten nicht etwa geeignet waren, die Nube wieder herzustellen, ist do selbstverständlih; alle Ansiedler dort waren in fortwährender Unruhe und Angst, namentlich naGtem Morenga wieder in Aktion getreten war. Die Regierung mußte handeln; fie \&loß den Vertrag wegen der Vorarbeiten ab, was sehr verständig war. Auf einen Ver- trag mit Vorbehalt konnte sh do natürlich die Firma nit ein- lassen, die sofort an die Arbeit zu gehen hatte. Die Firma war die einzige, die das Material und díe Leute dafür an der Hand hatte. Wer konnte voraussehen, wie lange der Aufstand dauern würde? Den Reichstag wegen 200 000 46 besonders einzuberufen, war ein unbilliges Verlangen; das geht doch wirkli ein bißchen zu weit. Vorarbeiten Wenn der Borredner meint, die Regierung bätte diese 200 000 46 später ein- s{muggeln und fih nachträglih bewilligen lassen wollen, so trifft das auch nit zu; die-Negierung hätte dana den Reservefonds nutbar machen können. Sie hat aber sofort nah dem ersten Zusammentreten des Neichétags Indemnität nachgesucht. Daß die Bahn abgelehnt worden ist, ist eine Sache für si; jedenfalls kann man den Beschluß des Reichstags von 1906 nicht dafür ins eld führen, daß 1904 der Bahnbau nicht nötig gewesen wäre. Die Snts&eidung der Frage liegt anderswo : ob die Regierung wirkli die Bahn des Aufstandes wegen für eine Notwendigkeit hielt, oder ob fie den Aufstand bloß als Deck- mantel für die Ausführung eines ihr lieb gewordenen Projektes be- nußt hat. Die leßtere Alterrative halte ih für ausge|chloîsen, und anderseits müssen wir von der Negterung Entschlossenheit erwarten : eine Regierung, die unentshlossen hin und her {wankt, können wix ebensowentg gebrauchen, wie die Armee etnen unents{lossenen Offizier. W°?nn solhe Maßrezeln, die bei Gefahr im Verzuge getroffen werden, nachher vom Neichs1age niht genehmigt werden, dann s{ädigen wir damit die Initiative unserer Beamten, Ich bitte daber dringend das hohe Haus, für den Kommissionsantrag zu stimmen.

Abg. Erzberger (Zertr.): Ich stehe auf dem entgegengeseßten Standpunkt, und zwar în Uebereinstimmung mit den Konfervativen, Nationalliberalen und Freisinnigen von 1906, wo der Neichôtag fast cinstimmig zu der Ablehnung der Focderung gekommen ist. Wir wünschen eiren \chriftlihen Bericht, denn bei Fragen von so tiefe greifender politisher und finanzpoliliser Bedeutung können wir nit nur einen mündlihen Vortrag der NRechaungökommission entgegen- nehmen. Der Abg. Dr. Arendt hat {hon vor Jahren dem Wunsch Au2druck gegeben, die Nechnungskommission möchte immer {riftli Bericht erstatten. Es wäre angebracht, die Sache nohmals an d!e Recchnungskommission zurückzuverweisen. Ih halte eine no- malige Beratung auch deshalb für notwendig, weil weder aus den Ausführungen des Vorredners, noch aus denen des Berlcht« erstatters klar hervorgegangen ist, um was es sich eigentli handelt; der \vyringende Punkt ist gar niht hervorgetreten. Als der Aufstand in Süstwestafrika si 1904 ausdehnte, hat die MNe« gierung, ohye den Neichêtag zu befragen, die große Expedition unter dem General Trotha ausgerüstet. Mein Fraktionskollege Or. Spahn hat {on damals erklärt, daß wir die Vinaussendung diefer

Truppenmassen für den größten Fehler halten. Im Januar 1905

sind wir dann an die Beratung des Nahtragsetats egangen. den großen Mitteln für die Truppen wacen 200 000 d für i s bereitung des Cisenbahnbaues angefordert. Erft infolge des einmütigen : rotestes der Budge1kommission ist es bazu gekommen, daß der eihsfanzler und der Neichsschaßsekretär um Indemnität - nach- suhten. Die Kommission hat damals die orderurgen geschieten in absolut dringlihe und folche, die nit im Interesse der Kriegführung aufgewendet werden müssen. Für die ersteren hat die Budgetkommission ohne weiteres die Indemnität erteilt, fobald sie nachgefucht „war, bezüglich der 200000 A aber ab- gelehnt. Für diesen Beschluß traten die Abgg. Müller-Sagan, Paasche und Prinz Arenberg besonders ein, und gerade von dem Nationalliberalen Dr. Beumer wurde {arf hervorgehoben, das Budgetceht des Neichstags sei zu \{chwer verlegt. Was ist inzwischen eingetreten ? Die Regierung hat versuht, 1906 die erste Nate mit 4 Millionen für diese Bahn bewilligt zu erhalten. Es war nebenbei die Mitteilung gemacht, 100 000 46 wären hon ausgegeben. Die Regierung kam ihrem Versprehen, um Indemnität deswegen nachfuhen zu wollen, 1906 na. Die Forderungen sind aber mit großer Mehrheit abgelehnt ; Alléîn der Abg. Lattmann spra ih in der Kommission für sie aus. Der Staatssekretär hat dann diese Linie üterhaupt niht mebr gefordert, hält ihren Bau alfo nit für notwendig im Interesse der Kolonie. Das beweist, daß alle Aus- führungen über die absolute Notwendigkeit der Linie, wie fie namentlich vom General Sixt von Armin gemacht worden find, gegens- ftandslos waren. J stelle fest, daß Vorarbeiten ausgeführt sind, die bis heute praktisch nicht verwertet werden konnten, daß sie dur- geführt wurden auf Grund eines Vertrages, der das Budgetreccht des Reichstages nicht wahrte. Die Firma Koppel hat weit mehr Achtung vor dem Neichstag gezeigt als die Reichsregierung, indem fie 1904 fagte, sie {lösse keinen Vertrag ab, der \ich über das Budgetrecht des Reichstags hinwegseßte. Wenn der Reichstag hinterher. doch wieder zu allen diesen Maßnahmen Ja und Amen sagt, nahdem er die Position zweimal abgelehnt hat, so dürfen wir auch von einem Gesetz über unsere Etatsverhbältnisse keine Besserung erwarten. Nah On erscheint es d Red Tritt an Zee Kecnungskommission zurüctzuverweisen und sie um {r en Bericht zu ersuchen. beantrage dies hiermit ausdrüdli. E E N

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernbur de

Meine Herren, auch ih habe gegen die Bemerkungen, die der Herr Abg. Ulrich gemacht hat, man@erlei einzuwenden, und zwar zu- nächst gegen denjenigen Teil, in welchem er als Redner persönlich ge- sprochen hat. Jch glaube, er würde seinen Ausführungen ein größeres Gewicht gegeben haben, wenn er hier nit Zahlen vorgebracht hütte, die une:klärt allerdings den Eindruck machen müssen, als ob da sehr lax gewirtschaftet worden sei, während dies doch nit der Fall ift, Er hat da ganz besonders Ostafrika angeführt als eine Kolonie, in der im Jahre 1904 sehr {lecht gewirtshaftet worden sei; er hat eine Etatsübershreitung von 1 976 000 46 festgestellt und hat dann gesagt, bei insgesamt 6 Millionen sei das ja etne ungeheure Ueberschreitung. Das wäre es aud, wenns richtig wäre. In der ‘Erläuterung finden Sie aber :

In der Ueberschreitung der Fortdauernden Ausgaben von 1976 000 4 sind außeretatsmäßige Ausgaben infolge der Neu- regelung des Münzwesens im Betrage von 1 714 000 4 enthalten, denen eine außeretatsmäßige Einnahme an Gewinn aus der Prägung von Landesmünzen in Höhe von 1 994 000 46 entgegensteht. (Hört! hört! links.) Wir haben die Rupien in Ostafrika eingeführt. Wir haben für 1 700 000 44 Münzmetall gekauft und Rupien daraus geschlagen. Infolgedessen sind die Ausgaben gestiegen. Wir haben sie zum Nominalwerte nach Ostafrika geschickt und dort verausgabt und haben 1994 000 46 daraus erlôft. Wie kann man daraus der Verwaltung einen Vorwurf machen und sagen, sie hätte {let ge- wirtshaftet? Es kann ja kein Mensch vorher wifsen, wie viel Rupien gebraußt werden. Die Sawhe ist doch mit Genehmigung des Reichs- tags gesehen. Dann aber reduziert \ih die Etatsüberschreitung auf 400 000 (; und im ganzen auf noch nit 6 9/6 der gesamten Anschlags- summe.

Ebenso verhält es sch mit den Ziffern für die Reise- kosten. Herr Ulrich hat den ganzen Titel genommen ftatt eines Teiles. Die Reisekosten hängen aber gar nitt von dem Etat an und für \sich ab, sondern von den Beamten, die nah Hause geschickt werden mußten und von anderen im Etat fest- gelegten Grundsäßen. JIch meine also, daß eine Mitteilung an dieses hohe Haus, welche von seiten des Herrn Berichterstatters, selbft wenn er als Abgeordneter spriht, gemacht wird und folhe wihtigen Dinge niht erwähnt, sehr unvollständig genannt zu werden verdient.

Wir kommen nun zu der Frage wegen der Babn Windhuk— Rehoboth, die an \ih fehr verwickelt und s{hwierig ersheint, die aber do, wenn Ste sie bei Lichte besehen, sebr viel einfaer ist, als man hier anzunehmen geneigt s{heint, na@dem. man den Herrn Vorredner gehört hat. Zunächst if über die Vorgeschihte nihts weiter zu be- ritten, denn diese haben sowohl Herr Görcke wie Herr Grzberger vollständig darzestellt. Es ist tatsählich gesehen, daß obne Be- fragung des Reichstags 200 000 4 aus der Notlage heraus der Firma Koppel versprohen werden mußten, ohne daß vorher Genehmigung eingeholt worden ist. Nun wird hier immer gesagt . warum habt Ihr bei Koppel nicht die Klausel gemadt, vorbehbaltliß der Genehmigung des Reichstags? Mit Net hat Herr Görcke hervorgeßboben und aud eiwas lünstelte Darstellung der Sache durch Herrn Erzderger kommt genau auf das gleiche binaus wir Tounten in Moment sonst von Koppel keine Vorarbeit bekommen. wir ihm nicht das Geld verspraten, es nid. Wenn eine Verantwortung b!er vorlag, mußte Verwaltung fe übernehmen, und sie hat sie übernommen. Not ede das Seld aus- gegeben war, ift der Na§St:agsetat gem2chGt worden. Da die Sumzne angefordert. Dieser Nachtragsetat ist daun zuarückgezogen worden. Dann wurde das Geld ausgegeben, und nun konnte es nicht mehr in Form eines Etats von Ihnen verlangt werden, denn bereits ausgegebene Gelder können nit mebr in den Etat eingeseßt werden, sondern fie müssen na(trägli@ bewilligt werden în der Vausdaltungs8- übersiht, und diefe liegt bier vor. Nun meine ich, ift die Stellung der Regierung in dieser Frage son fo oft dargelegt worder, daß id mich ledigli darauf beztehen möte, was denn eigentli etaismäßig zu jener Zeit die Ansiht und die Stellung der Regierung gewesen ift. Ich tue das deshalb, weil ih zu jeuer Zeit nicht im Amte war und ih infolgedessea es aud nit genau aus eigener Wissenschaft sagen kann. Jch will Jhuen ober vorlesen, was der Herr SHagsekretèr Freiherr von Stengel am 19. Januar 1905 über diese Anugelecgzendeir zu Protokoll gegeben bat. Da sagt der Herr Staatssekretäe:

Ia der gestrigen Sißung ist von mehreren Seiten gegen die Neichsverwaltung der Vorwurf eines Eingriffs in ver*afungmäßige Nechte des Reichstags erboben worden.

die ge- Lte! emt B Wenn tat er die

war

Demgegenüber kann ih die Versiderung abgeben, das dee