1909 / 44 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver- \{ollenen zu erteilen vermögen, ergebt die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Berlin, den 11. Februar 1909. Köntgliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 84.

[96957] Aufgebot.

Der Landwirt Lukas Vitt in Wyhl hat beantragt, den verschollenen Landwirt Alexander Vitt, des Lukas, von Wyhl, zuleßt wohnhaft in Wyhl, für tot zu er- klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, 26. Oktober 1909, Vormittags Ll Uhr, vor dem unterzeih- neten Geriht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver- \chollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kenzingen, den 12. Februar 1909.

Er. Amt8gerichi. (gez.) Stumpf.

Dies veröffeniliht der Gerichts\{hreiber Nenkert.

[97078] Aufgebot. Auf Antrag des Winzers Christof S{warztrauber in Mußba(, vertreten dur Nechtskonsulent Blum in Neustadt an der Haardt als Prozeßbevollmäh- tigten, wird das Aufgebot zum Zwecke der Todes- erklärung erlassen gegen August Schwarztrauber, Kaufmann, welcher seit 1880 nach Amerika auß ewandert und seitdem verschollen ist, früher in ußbach wohnhaft war. Aufgebotstermin roird an- beraumt in die öffentlihe Sißung des K. Amts- gerichts Neustadt an der Haardt vom Montag, den 27, September 1909, Vormittags U0 Uhr, im Sißungssaale des Amt3gerihts dabier. Hierzu ergeht die Aufforderung: 1) an den Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, {pätestens im Aufgebotstermine dem Geri(ßt Anzeige zu mahen. Neustadt au dex Haardt, den 16. Februar 1909. Kgl. Amtsgericht.

[96958] Aufgebot. Die Ehefrau Helene Reiff, geb. Andernach, in Königsberg i. Pr., hat beantragt, den ver|chollenen ehemaligen Bäckergesellen und Schausteller Karl Audernach, zuleßt wohnhaft in Straßburg i. Els., für tot „zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Sams- tag, den 18, September 1909, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Saal Nr. 45, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu maten. Straftburg, den 15. Februar 1909, Kaiserlihes Amtsgericht.

[96613] K. Amtsgericht Stuitgart Stadt. Aufgebot.

Katharine Pauline Christine Bieutßle, geboren am 28, Oktober 1851, Tochter des rerstorbenen Seidenwebers Johannes Bienßle in Stuttgart- Gaisburg, welhe im Jahre 1872 nach Amerika gereist und seit dem Jahre 1889 verschollen ist, wird zufolge zugelassenen Aufgebotsantrags thres Abwesenheits3- Dis ers, des Stadtshultheißenamtsdieners Adolf Mayer n Heilbronn hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 25. September 1909, Nach- mittags 4 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Stuttgart Stadt, Justizgebäude, L. Stock, Saal 55, bestimmten Aufgebotstermine sh zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen würde. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späteftens in dem Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 11. Februar 1909.

Landrichter Hut t.

[96959] Aufgebot.

Der Photograph Paul Sinner in Tübingen hat beantragt, seinen Mündel Christian Friedri Neu- heller für tot zu erklären. Dieser ist geboren am 9. September 1852 als voreheliher Sohn der Rosine Barbara geb. Sinner von Tübingen, durch nach- folgende Ghe seiner Mutter mit Georg Friedrich Neuheller, Buchdrucker in Passau, legitimiert und seit mehr als 20 Jahren versholl-n. Nachdem fein Vater am 10. Okiober 1874 gestorben war, hat er mit seiner Mutter den Wohnjiß nah Tübingen ver- legt. Im Jahre 1886 ift er in die Fremdenlegion eingetreten. Der bezeichnete Verschollene wird auf- ge: ih spätestens in dem auf Dieustag,

enu 21. September 1909, Vormittags 11 her, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Dae ¡u melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Vecschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermine dem Gericht Anzeige zu maten.

Tübingen, den 15. Februar 1909.

Königliches Amtsgericht. Amtsrichter (gez.) Burkhardt. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Bürkle.

[96563] Bekfauutmachung.

Am 17. Juni 1908 ift zu Gbersdorf, Kreis Habel- {werdt, der Hauß9besißer und MRentenempfänger Josef Becker gestorben. Er ist am 5. März 1838 als Sohn der ledigen Theresia Becker, Tochter des Inliegers Josef Becker, zu Lauterbah geboren. Da ein Erbe des Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, welchen Erbrebte an dem Nachlaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 22, April 1909 bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der preußishe Fiskus nicht S ift. Der reine Nachlaß beträgt etwa

M.

Habelschwerdt, den 12. Februar 1909, Königliches Amtagecicht. [96565] S USG Fs

Am 5. August 1908 is zu Hamm i. Weftf. die unverehelihte Berta Noether, geboren am 12. No- vember 1829 in Sprottau, Tochter des Tuhmachers Garl Joseph Noether und defsen Ebefrau, Dorothea geb. Kuhnert, verstorben. Da ein Erbe bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, welchen Erbrechte an dem Nachlaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte

ai 1909 bei dem unterzeichneten

erfolgen wird, daß etn anderer Erbe, als der preußische Fiskus, niht vorhanden ist. Der reine Nachlaß beträgt etwa 20 000 . VI 79 08 —. Hamm, den 12. Februar 1909. Königliches Amtsgericht.

[96396] Erbenermittelung. fe den am 21. März 1793 geborenen, bier an- sässig gewesenen Landwirt Johann Friedrich Samuel Papeufuft, verschollen seit 1825, wird, nachdem demselben anläßlih einer Erbshaft von der Witwe Hiemdcke, geb. Papenfuß, aus Dargun ein curator absentis bestellt war, ein Kapital von jeßt 515 "4 29 & verwaltet. Da Erben des Nachlasses bisher niht bekannt geworden sind, werden diejenigen, denen Erbrechte an dem Nawhlaß zustehen, aufgefor- dert, ihre Nechte bei uns anzumelden und zu be- gründen.

Wesenberg, 13. Februar 1909,

Vormundschafts- und Nachlaßgeriht der Stadt

_Wesenberg,

[96952] Nufgebot. Der Rechtsanwalt Dr. Wolff in Berlin, Kaiser Wilbelmstraße 47, hat als Nachlaßpfleger der am 21. Juli 1908 in Berlin in der Frauensie(enanstalt verstorbenen Witwe Regina Krawouishke, geborenen Günther, das Aufgebotsverfahren zum Zwette der Aus- \{ließung von Nahlaßgläubigern beantragt. Die Nach laßgläubiger werden daher aufgefordert, thre Forde- rungen gegen denNachlaß der verstorbenen WitweRegtna Krawutschke, geborenen Gün!her, spätestens in dem auf den 10. Juli 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht, Neue Friedrth- strafe 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anbe- raumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu- melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen- standes und des Grundes der orderung zu enthalten. Urkundliche Beweis\tücke R in Urschrift oder in Ab- schrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche ih niht melden, können, unbeschadet des Nechts vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilörechten, Vermächt- nissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausges lossenen Gläubiger noch ein Uebershuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den feinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichiteils- rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn fie fih niht melden, nur der Nehtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen na der Teilung des Na- lafjes nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Berlin, den 15. Februar 1909. Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abteilung 84.

[96954] Aufgebot. Der Kaufmann Adolf Cohn zu Breslau, Höfchen- straße 3, hat als alleiriger Grbe des am 24. November 1908 in Deutsh-Wilmersdorf, seinem Wohnsitze. ver- storbenen früheren Rittergutsbesizers Ludwig Cohn das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die ‘Nachlaß- gläubiger werden daher aufgefordert, ihre For- derungen gegen den Nachlaß des verstorbenen früheren Nittergutsbesitßzers Ludwig Cohn spätestens in dem auf Dienstag, den 18. Mai 1209, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Amtsgerihtsplaß, Zimmer Nr. 19, T Trp., an- beraumten Aufgebotêtermine bet diesem Gericht an- zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu ent- halten. Urkundlihe Beweisstüke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nit melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver- mächtnifsen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sih nach Befriedigung der nicht ausgeslofssenen Gläubiger noch ein Üebershuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Charlotteuburg, den 12. Februar 1909. Königliches Amtsgericht. Abt. 13.

[96560] Aufgebot. Der Kaufmann Hermann Hueck zu Elberfeld, ver- treten dur Rechtsanwälte Dres. Deubel und Frowein zu Elberfeld, hat als Verwalter des Natlafses des am 14. Dezember 1908 in Elberfeld verstorbenen Fabrikanten Karl Alexander Simons das Aufgebots- verfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaß- gläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Fabrikanten Karl Alexander Simons spätestens in dem auf Donnerstag, den 27, Mai 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Geridt, Eiland Nr. 4, Zimmer Nr. 26, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der E zu enthalten; wfkundlihe Beweisstücke nd in Urhrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welhe sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen berü See zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be- friedigung . der nit GusgeldIóNenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auh haftet ihnen eder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für en feinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbind- keit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermäwtnissen und Auflagen sowte für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Nechts- nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nah der Teilung des S nur für den feinem Erbteil ent- sprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Elberfeld, den 5. Februar 1909.

Königliches Amtsgericht. Abt. 16. [96564]

U ENE,

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlafsen: Auf Antrag 1) des Nachlaßver- walters und 2) des Gegenvormundes der verstorbenen Karoline Friedrike Auguste Trost Witwe, geb. Krüger, gen. Burmeister, nämlich 1) des Hausmaklers Leopold Johannes Martin Ludwig Suhr in Ham- burg, Bergstraße 11, Ecke Hermannstraße, Commeter- haus, und 2) des Rechtsanwalts Dr. Walter Heinrich Nagel in Hamburg, ersterer vertreten dur letzteren, werden alle Na(hlaßgläubiger der am 21. September 1847 tin Warin in Mecklenburg geborenen und am

M iee daa des K. u

den Beklagten Xaver Gerzer mit der N Oerbng, einen beim Prozeßgerihte zugelaffenen Rechtsanwalt zu bestellen. der Klage vom 5. Januar 1909 enthaltenen Antrag stellen, dahingehend: K. Landgeriht Augsburg wolle erlennen: [. alleinigem Verschulden des Beklagten geschieden. 11. Beklagter hat die sämtlihen Kosten des Nechts- A zu tragen bezw. der Klägerin zu erstatten.

um aufenthaltsunbekanntena Beklagten Xaver Gerzer wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Karoline Friedrike Auguste, geb. Krüger, genannt Barmeister, des verstorbenen Maurermeisters Carl Friedrich Georg Troft Witwe, aufgefordert, ihre Forde- rungen bei der Gerichtsshretberet des hiesigen Amts- gerihts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, \pätestens aber in dem auf Freitag, den 14, Mai 1909, Nachmittags D Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, daselbst, Hinterflügel, Erdgeshoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlilße Bewels- stüde find in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Nachlaßgläubiger, welhe sich nicht melden, können, unbeschadet des Nechts, vor den Verbindlichkeiten aus

flihtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berück- tigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be- riedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber- chuß ergibt; auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den' seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger au3 Pflichttcilsrechten, Vermächtnifsen und Auflagen fowte für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht elden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ibnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erb- teil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Hamburg, den 1. Februar 1909,

Der Gerichts\{chreiber des Amtsgerihts Harnburg.

Abieilung für Aufgebotssachen.

[96960] _ Die verwitwete Frau Bauergutsbesißer Ottilie Sarich hat als Erbin des am 30. Oktober 1908 in Petranowiy, Kr. Woblau, verstorbenen Bauerguts- besißers Wilhelm Sarih aus Petranowig, vertreten durch den Justizrat Kallowski in Wohlau, das Auf- gebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, thre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Bauergutsbesitzers Wilhelm Sarich aus Petranoroitz spätestens in dem auf den L9. Mai 1909, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Gerihtsgefängnis- gebäude Apothekenstraße, Zimmer Nr. 12, an- beraumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an- zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen- standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. ÜUrkundlihe Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche {ih nicht melden, können, unbeschadet dés Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächt- nissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nah Befriedigung der nit ausge|{chlofsenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermähht- nifsen und Auflagen fowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie |ch nicht melden, nur der Rehtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnea nah der Teilung des Nahlafses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Ver- bindlikeit haftet. Wohlau, den 5. Februar 1909.

Königliches Amtsgecicht.

[96611] Bekanntmachung. Das K. Amtsgericht Landshut hat mit Beschluß vom 15. ds. Mts. das Aufgebotsverfahren zum Zwette der Ausschließung der Nachlaßgläubiger in der Nachlaß- sache des am 26. Januar 1909 verstorbeneu Bau- meisters Karl Gehrer in Landshut wegen Eröffnung des Natlaßkonkurses eingestellt. Landshut, 17. Februar 1909.

Gerichtsschreiberei des K. Amt3gerichts.

Der K. Sekretär: (L. 8.) Dr. Tischler.

[96962]

Durch Aus\clußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 9. Februar 1909 ist der vershollene Schneider August Falbe aus Küllstedt, geb. am 13. März 1855 zu Birnbaum, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ift der 1. Januar 1901, Vormittags 12 Uhr 1 Minute, festgestellt.

Dingelftädt, 9. Februar 1909. Königliches Amtsgericht.

[96571] Dur Aus\{lußurteil vom 13. Februar 1909 ift der Arbeiter Friedrich Schmidt, zuleßt wohnhaft in Grünewiese bei Pleschen, für tot erklärt worden, Als Todestag ist der 31. Dezember 1882, ‘Nach. mittags 12 Uhr, festgestellt. Pleschen, den 15. Februar 1909.

Königliches Amtsgericht.

[96961] Großherzogli Us Amtsgericht. t

Der Schuldshein Nr. 92 402 der Oldenburgischen Eisenbahnprämienanleihe von 1871 über 40 Taler ist durch Aus\{lußurteil vom 15. Februar 1909 für krafilos erklärt.

Oldenburg, den 16. Februar 1909.

[96990] Oeffentliche Zuftellung und Ladung.

In Sachen Gerzer, Therese, Fabrikarbeiterin in Augéburg, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Stôötter in Augsburg, gegen Gerzer, Xaver, ver- hetrateter Schuhmathergeselle, früher in Augsburg, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ghescheidurg, hat das K. Landgericht Augsburg, I. Zivilkammer, die öffentliche Zustellung der Klage- schrift des Rechtsanwaits Stötter dahier vom 5. Fg- nuar 1909 bewilligt. Zur Verhandlung in dieser Sache is Termin anberaumt auf Freitag, 16, April 1909, Vormittags S8} Uhr, im andgerihts hier. iesem Termine ladet der klägerishe Anwalt

Der klägerishe Vertreter wird den in

ie Ghe der Streitsteile wird aus

wecke der öffentlichen Zustellung an den z. Zt.

Augsburg, den 17. Februar 1909. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

[96980] Oeffeutliche Zustellung.

Die Ehefrau Wilhelm von Sack, Selly geb. Salm in Côln, Antwerpenerstraße 40, Klägerin, Prozeß bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bing in Côln klagt gegen den Kaufmann Wilhelm von Sack; früher in Göln, jeßt . ohne bekannten Aufenthalt Beklagten, mit dem Antrage: Königliches Landgeri wolle 1) die am 22. Dezember 1906 zwis{en den Parteten zu New York? geschlossene Che scheiden 2) den Beklagten für den s{uldigen Teil erklären. Pie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor die 10. ivil. kammer des Königlichen Landgerichts in Cöln au den 13. Mai 1909, Vormittags 9 Uhr, mit dex Aufforderung, einen bei dem gedachten Geridte jus gelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diesec Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 15. Februar 1909.

Glaeser, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[96981] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau Paul Schwengers, Franziska geh, Hetimbürger, in Bad Harzburg, Klägerin, Prozeß bevollmäßtigter : Rechtsanwalt Oestrci, Cöln, klagt gegen den Kaufmann Paul Schwengers, früher in Gôln, jeßt ohne bekannten Aufenthalt, Beklagten, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu \cheiden und den Beklagten für an der Scheidung \chuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd, lichen Vechandlung des Nechtsstreits vor die 10. Zivil, kammer des Königlichen Landgerichts in Cöln guf den 13, Mai 1909, Vormittags 9 Uher, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat

Cöln, den 15, Februar 1909.

Glaesfer, Aktuar,

Gerihtss{hreiber des Königlichen Landgerichts.

1986982] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Hilarius Billgen, Elisabeth geb. Eid, in Côln, Spulmannsgasse 23, Klägerin, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Weber 111, Cöln, klagt gegen den Maurer Hilarius Billgen, früher in Cöln, jeßt ohne bekannten Aufenthalt, Beklagten, mit dem Antrag, auf Ehescheidung. In dem Termine vom 21. Dezember 1908 ist die Saße zum Ruben gekommen. Klägerin nimmt das Verfahren wieder auf und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 10. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den 15. Mai 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 15. Februar 1909.

Glaeser, Aktuar, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[96991] Oeffentliche Zustellung.

Der Packer Johannes Wagner in Offenbach a. M,, Sedanstraße 13, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gold\hmidt in Offenbach, klagt gegen seine Ebefrau Olga Waguer, früher in Offenbach, jeßt unbekannt wo abwesend, Beklagte, auf Grund der Behauptung, daß er nach § 1333 B. G.-B. 'be- rechtigt sei, die Ghe anzufechten, und daß ihn die Beklagte böslich im Sinne des § 1567 Abs. 2 B. G.-B. verlassen habe, mit dem Antrage auf Nichtigkeitserklärung der zwischen den Streitteilen bestehenden Ghe eventuell auf Scheidung der Ehe unter Schuldigerklärung der Beklagten, und ladet die Beklagte zur mündlichen Ang, des Rechtsstreits vor die 111. Zivilkammer des Groß hberzoglihen Landgerichts zu Darmstadt auf Douners- tag, den 22. April 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. gen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gun

Darmstadt, den 17. Februar 1909.

Le y l Ger.-Aff., als Gerihts\{chreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[96983] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Friederike Müller, geb. Eilert, in Defsau, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ascher in Dessau, klagt gegen ihren Mann, den Arbeiter Paul Müller, früher in Coswig, jeßt un- bekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Abs. 2 des Bürgerlichen Geseßbuchs, unter der Behauptung, daß er am 18. August 1906 von Coswig weggegangen sei und daß sie troy eifriger Bemühungen setnen Aufenthalt niht habe ermitteln können, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu {heiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts in Dessau auf den 1. Mai 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- ‘gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Def}au, den 16. Februar 1909. Schmidt, Landgerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[96984] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Hugo Meeger in Solingen, Prozeß? bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Primavesi in Elberfeld, klagt gegen thren Ehemann, den Ausmadher Hugo Meeger, früher in Solingen, jeßt ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort, auf Grund be § 1565 B. G.-B., mit dem Antrag, die zwischen den Parteten am 16. Januar 1892 vor dem Standeb- beamten in Haan geschlossene Ehe zu trennen, den Beklagten für den alletn \MGuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen- Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Elberfeld auf den 29. April 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten t rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweät der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. lberfeld, den 15. Februar 1909.

Liedgens, Aktuar,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

8 Den 1, erihte anzumelden, widrigenfalls die Feststellung

17, September 1908 in Hamburg verstorbenen

Kraus, K. Sekretär.

Luf den 10. Mai 1909, Vormittags 9 Uher,

E des Beklagten zur Zahlung von 150 #4 nebst 4 9%

è Rechtsstreiis vor das Großherzogl. Sächs. Amtsgericht

Ï ju zahlen.

Y [96964]

0 44.

tersuhungssachen. ; P erlust- und Fundsachen, Zustellungen 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. s Nerlosung 2c. von Wertpapieren.

) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

96985] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Pauline Urbansky, geb. Sternal, in Thale a. H., Fretheit 8a, Prozeßbevollmächtigter: Gusthrat Or. Pomme in Halbe: stadt, klagt gegen hren Ghemann, den Hüttenarbeiter Jofef Urbansky, her in Thale a. H, jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Grund der §§ 1567 Abs. 2 nd 1568 V. -G.-B., mit dem Antrage, die he der Parteien zu scheiden und den Be- Flagten für den allein \{chuldigen Teil zu erklären. Mie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen erhandlung des Rechtsstreits vor dte dritte Zivil- Immer des Königlichen Landgerichts in Halberstadt quf den 4. Mai 1909, Vormittags 9 Uhr, it der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- dite zugelaffenen Anwalt zu bestellen. gu Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der êlage bekannt gemacht.

Halberstadt, den 17. Februar 1909.

Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung. P au Friederike Fleischmann, geb. Wesemann, in Staßfurt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gustizrat Dorendorf in Magdeburg, klagt gegen den Fleischer Ludwig Fleischmann, unbekannten Aufs enthalts, früher in Staßfurt, wegen \{werer Ver- legung der durch die Ehe begrüadeten Pflichten, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten als den allein huldigen Teil zu erklären und demselben die Kosten aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten ¡ur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Magdeburg, Halberstädterstr. 131, Zimmer 142,

it der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rift zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Magdeburg, den 17. Februar 1909. / Kleinau, Gerihts\reiber des Königlichen Landgerichts.

96967 Oeffentliche Zuftellung.

j Die Stadtgcneinde Ruhla W. A., Prozeßbevoll- mächtigter: Rehtsanwalt Pfeiffer in Eisenach, klagt egen den Mechaniker Bruno Braun aus Ruhla, ekt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daj der Beklagte zum Ersaß der von der Gemeinde Ruhla W. A., für cin von ihr seit 1. August 1908 untergebrahtes Kind des Beklagten namens Werner gezahlten Unterhaltsbeträge von monatlich 25 verpflichtet sei, mit dem Antrage, auf Verurteilung

insen seit dem 1. Februar 1909 bei vorläufiger ollstreckbarkeit des Urteils. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des

in Gisenach, Abt. TIl, auf den 3. April 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichén Eng wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Eisenach, den 17. Februar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Sächs. Amtsgerichts. [96977] Oeffentliche Zustellung. L

Die Schneiderin Anna Klatt in Stettin, Sedan- straße 2, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Jacobsohn und Cron in Stettin, klagt gegen den Maschinisten Friy Diekow, zuleßt in Bollinken wohnhaft gewesen, jeyt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Darlehnsforderung, Entbindungs- und Unterhaliskosten, mit dem Antrage: den Beklagten duih vorläufig vollstreckbares Urteil kostenlästig zu verurteilen an die Klägerin 258 46 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung 4 Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht ¿u Stettin auf den A8. Mai 1909, Vormittags 9 Uhr. um Zwedcke der öfentlihen Zustellung wird dieser Äuszug der Klage

annt gema@t.

Stettin, den 15. Februar 1909.

Pahnke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amt3gerihts. Abt. 22. Oeffentliche Zustellung.

Der Rentier Ernst Munk hier, W. 10, Sigis- mundstraße 10, Prozeßbevollmächtigter: Recht9anwalt Leopold Levin 1. hier, Kurfürstenstraße 72, klagt gegen die Freifrau von Nüxleben, geb. Griebenow, tüher hier, Sigtizmundstraße 10, zur Zeit Hotel Türftenhof, Potsdamerplay, jeßt unbekannten Auf- enthalts 58. 0. 2303. 08 unter der Be- hauptung, daß ihm durch die vertragswidrige Be- nußung und unsahgemäße Behandlung dec von der Vefla ten in seinem Hause Sigismundstraße 9—10, nnegehabten Wohnung folgende Mängel entstanden tlen, für deren Beseitigung er habe zahlen müssen:

an den Bohner Néumann 160 4, 2) an den

aler Sobotta 39 46 für Herstellung der Decke im fta Stock, 3) an den Maler Lisca 30 4 für Jn- forgelebung der Dee in der Shlafstube. Außerdem jidere er Rückgabe zweier zur Wohnung gehörigen

i mitenone ele Beklagtébezieungtweiseveren a mitgenommen haben oder Ersaß des Wertes mit 40 46, mit dem Antrage, die Beklagte kosten- vlidtig und vorläufig vollstrekbar zu verurteilen, L läger 220 4 nebst 40/9 Zinsen seit dem Tage voi Klagezustellung zu zahlen und 2 Zimmertelephone erauszugeben, oder den Wert derselben mit 40 4 in Kläger zu erseßen. Der Kläger ladet die Be-

Vierte Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger,

Berlin, Sonnabend, den 20. Februar

Öffentlicher Anzeiger. F \

Preis für den Raum einer 4 gespaltenen Petitzeile 20 y, [96968]

u. dergl.

Abteilung 58, Neue Friedrichstr. 12—15, II Treppen,

Zimmer 180--181, auf den 19. April 1909,

Vormittags 10 Uhr. Zum Zwete der öffentlichen

Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt j

gemacht.

Berlin, den 17. Februar 1909.

(L S8.) Stapelberg, Gerichts\{hreiber

des Königlichen Amtsgerihts Berlin-Mitte.

Abteilung 58,

[96976] Oeffentliche Zustellung. / Der Kaufmann Max Steinke in Berlin, Dirksen- straße 28, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Friy Ehrhardt und Dr. Willi Engel, Berlin, Friedrichstraße 114, klagt gegen 1) den Bley, 2) dessen Ehefrau, zuleßt zu Schöneberg bei Berlin, Sachsendamm 54, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten dem Kläger für laut RNehnung vom 27. Oktober 1908 gelieferte Waren 32,90 46 vers{ulden, mit dem An- trag*: 1) die Beklagten solidarisch zu verurteilen, an den Kläger 32,90 46 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 27. Oktober 1908 zu zablen, 2) den Be- klagten zu 1 außerdem zu verurteilen, die Zwangs- vollstreckung in das Vermögen seiner Ehefrau, der Beklagten zu 2, zu dulden, 3) das Urteil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlins Schöneberg in Schöneberg, Grunewaldstr. 94/95, Zimmer 46, auf den 5. April 1909, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht: Verlin-Schöneberg, den 11. Februar 1909, Willner, Gerih1sshreiber des Königlichen

Amtsgerichts Berlin-Schoneberg. Abteilung 2.

[96965] Oeffentliche Zustellung. Die Witwe Heinrich Kalenborn, Inhaberin eines Bierexportgeshäfts zu Bonn, Prozeßbevollmäßtigter : Rechtskonsulent Josef Riharß in Bonn, Vorgebirg- flraße 26, lagt gegen die Eheleute Peter Lorscheid und Margareta geb. Biesmann, Witwe von Marx Rick, früher in Bonn, Victoriastraße 28, jeßt ohne « bekanntea Wohn- und Aufenthaltsort, auf Grund der Behauptung, daß die Beklagten dem Kläger für fäuflih geliefert erhaltenes Bier einen Betrag von 24 c vershulden, mit dem Antrag, die Beklagten als Gefamtschuldner kostenpflichtig" zu verurteilen, an die Klägerin 24 46 vterandzwanzig Mark nebst 40/0 Zinsen vom Tage der Klage zu zahlen. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechts freits vor das Köntgliche Amts- gericht in Bonn, Wilhelmstraße 23, Zimmer 38, auf den 28, April 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemadht.

Boun, den 17. Februar 1909. i

Becher, Gerichts\hhreiber des Kgl. Amtsgerichts. 96966] Oeffentliche Zuftellung. l Der Max Heintze zu Brig- Berlin, Marienthaler- straße 9, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Herb:rt Plonski, Berlin 8. 42, Pcinzenste. 89, flagt gegen 1) die Frau Marie Just. 2) deren Ehe- mann Adolf Just, beide früher zu Charlottenburg, Mindencrstraße 21, jet unbekannten Aufenthalts, auf Grund des am 23. November 1908 mangels Zahlung protestierten Wechsels vom 5 Oktober 1908, welhen Kläger im Negreßwege eingelöst hat, mit dem Antrage, 1) die Beklagte zu 1 zu verurteilen, an Kläger 250 46 nebst 69% Zinsen seit 23. No- vember 1908 und 6,70 46 Wechselunkosten zu zahlen, 2) den Beklagten zu 2 zu verurteilen, die Zwangs- vollstreckung in das Vermögen seiner Ghefrau, der Beklagten zu 1, zu dulden. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Charlotten- burg, Amtsgerihtsplah, im Zivilgeriht9gebäude, I Tr., Zimmer 21, auf den 6. April 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Bd wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, Zen In Februar 1909.

hter, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

96979]

; Die Firma Schubert & Salzer, Maschinenfabrik Aktiengesellschaft in Chemnitz, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Justizrat Euliß in Chemniy, klagt gegen den Kaufmann Theodor Schäfer, zuleßt in Mannheim, Thoräckerstraße Nr. 5, wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forderung und Herausgabe von Sachen, mit dem Antrage, den Be- klagten fkosienpflihtig zu verurteilen, 1) an die Klägerin 1169 46 27 &H nebst 59/9 Zinsen seit dem Tage der Klagzustelung zu bezahlen, und 2) ihr folgende ihr gehörige, in seinem Gewahrsam befind- lihen Gegenstände: Taschenbuch, für den Verkauf yon Registrierkafsen (Druck Nr. 5383), Nachtrag zum Taschenbuch (Druck Nr. 5392), Gerichtliches Gutachten Scheit (Druck Nr. 5313), Gutachten Nattonal Heiniß (Druck Nr. 5354), Bestimmurgen für den Verkauf von Registrierkafsen (Druck Nr. 5391), Information zur Abwehr (Druck Nr. 5285), Auf- flärungen über National Kawpfkafsen (Druck Nr. 5410), Offertbriefe (Druck Nr. 8080, 12), Lagerbuch (Druck Nr. 5419), herauszugeben, sowte das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er- klären. Die Klägerin latet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemniy auf den 20. April 1909, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet diesem Gerichte zugelaffenen Rehtsanwalt zu bestellen. s Zwecke der döffeatlihen Zuftellung tvird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

flagte zur mündlichen Verhandlung d - g des Rechts streits vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte,

| 1909,

6. Kommanditgesells{aften auf Aktien und Aktiengesell\@.

7. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften.

8. Niederlassun j fausweifse. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

an

Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Otto Strodthoff zu Oldenburg, Prozeßbevollmächtigter: Auktionator E. Diekmann, das., flagt gegen den Schifföoffizier Franz Dutack, früher zu Elsfleth, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behaupt 'ng, daßder Beklagte ihm aus barem Darlehn von August 1907 die Summe von 600 nebst 5 9/0 Zinsen seit 1. Sept. 1907 sowie 8 46 75 4 Auslagen s{chulde, wovon er zunächst nur einen Teil- betrag von 300 4 einklagen wolle, mit dem An- trage auf fostenpflihtige Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 300 4 nebst 5 9/6 Zinsen seit dem 1. September 1907 und 8 (4 75 F Auslagen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzog- lihe Amtsgeriht zu Elsfleth auf den 22. Sep- tember 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Elsfleth, den 15. Februar 1909.

Schulze, Gerichtsaktuargeh., Gerihtsschreiber des Großherzoglihen Amtsgerichts.

[96969] Oeffentliche Zustellung. Der Schneidermeister Peter Flösser in Dortmund, Wißstr. 36, Prozeßbevollmächtigter: NRechtsarwalt Ellerbeck in Dortmund, klagt gegen den Werks- beamten Ernst Wittmeyer, früh-r in Essen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm für im Jahre 1908 käuflich gelieferte Kleidungsstücke sowie an Kosten eines Poft- auftrages und an Portoauslagen insgesamt 171 M \{ulde, mit dem Antrage, durch vorläufig vollstr: ck- bares Urteil den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 171 4 nebst 49/6 Zinsen jeit 1. Juli 1906 zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Essen, Zimmer 40, auf den 29, April 1909, Vormittags 9 Uhr. gum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auv8zug der Klage bekannt gemacht. Effen, den 15. Februar 1909.

Bölker, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [95792] Oeffentliche Zustellung.

Heinr. Schnelle zu Hamburg, Hamburgerstrafße 111, Pro ei tiate: Nechtéanwälte Schwarz &

r. F. C. Wulff zu Hamburg, klagt gegen 1) Dominico Carner, 2) dessen Ehefrau, geb. Wisoßky, zuleßt in Hamburg, jeßt unbekannten Auf- enthalts, mit dem Antrage, die Beklagten kosten- pflihtig und als Sesfamtschuldner zu verurteilen : 1) dem MKiäger 4 7359,— nebst 49/6 Zinsen seit dem Klagetage zu zahlen; 2) die Wohnung Ham- burgerstraße 133 L, rechts, und die Werks1ätte im Hintergebäude Hamburgerstraße 133 zu räumen; 3) die dem Pfandrehte des Vermieters unterliegenden Sachen zurückzulassen, falls niht # 735,— nebst Kosten bezahlt werden; ferner das Urteil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckvar zu erklären. Kläger hat zur Begründung seiner An- sprüche ausgeführt: Die Beklagten hätten die be- zeichneten Lokalitäten von ihm gemietet und schuldeten die am 1. Januar 1909 fällig gewesenen Mieten mit 46 330,—, Auf Grund des Mietevertrages kündige er wegen nicht geschehener Zahlung den Beklaçten die Lokalitäten auf sofort. Für den Fall der Räumung verlange er ferner gemäß dem Mietever- trage als sofort fällige Entschädigung die Miete bis zum Ablauf des laufenden Vierteljahrs mit 46 205,—. Auch fordere er wegen vertragswotdrigen Gebrauchs der Lokalitäten Schaden8ersay in Höhe von 46 200,—, Die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts set ver- etnbart. Kläger ladet die Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amts- gericht Hamburg , Zivilabteilung I11, Ziviljustiz- gebäude vor dem Holstentor, Holstenwallflügel, Erd- geschoß, Zimmer 103, auf Dienstag, den 30. März 1909, Vormittags 9? Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. :

Hamburg, den 2. Februar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerihts Hamburg.

Zivilabteilung TII. [96971] Oeffentliche Zustellung.

Die Viktualienhäntlerin Louise Kurzeja in Bis- mardckhütte, Rollmannstraße 37, klagt gegen den Werk- arbeiter Josef Schable, zurzeit unbekannten Auf- enthalts, zuleßt in Bismarckhütte, unter der Be- hauptung, daß sie. dem Beklagten in der Zeit vom 15. Dezember 1908 bis zum 15. Januar 1909 Speisen und Getränke für den Gesamtbetrag von 17 6 verkauft und übergeben habe, mit dem An- trage auf kostenpflihtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Bekiagten zur Zahlung von 17 M4 an die Klägerin. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Königshütte auf den 30. April 1909, Vormittags 9 Uhr 20 Mi- nuten. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser QUGE der Klage bekannt gemacht. 8 C 229/09.

Königshütte, den 15. Februar 1909. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

96973] Oeffentliche Zustellung.

( Die Firma Jul. Weise?s Hofbauldanblung in Stuttgart, Köntastr. 52, Prozeßbevollmächtigte : R.-Anwälte Dr. Wolf und Erath tin Stuttgart, klagt gegen den W. Renz, Lehrer, früher in Mönsheim, jeßt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr aus Kauf von Büchern vom 2. Mat, 29. Juli und 5. Dezember 1908, den Betrag von 80 6 s{hulde, mit dem An- trage durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu er- kennen, der Beklagte sei kostenfälig \chuldig, an sie (Klägerin) 80.46 nebst 4 9/9 Prozeßzinsen zu bezahlen.

2c. von Rechtsanwälten.

Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht in Leonberg auf Samstag, den 27. März 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leouberg i. Württ., den 17. Februar 1909.

Büttner, Gerihts\{chretber des Königlichen Amtsgerichts.

[96987] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Max Dreyfuß & Mehfeld in Frank- furt a. M., Prozeßbevolmäthtigter: Rehtsanwalt Dr. Kaiser hier, klagt gegen die Modistin E. Kreuzer, früher hier, «jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, unter der Behauptung, daß ihr Beklagte für gelieferte Waren laut Rechnung den Betrag von 495,05 6 schulde, auf kostenfällige Verurteilung der Beklagten. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Meß auf den 17. April 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der ôffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Meg, den 18. Februar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerihts.

[96974] Oeffentliche Zustellung.

1) Der Bâckermeister Paul Hardow hier, 2) der Vorkosthändler Karl Dörnbrack hier, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Sauerwein hier, klagen gegen den Händker Hinrihs Soltau, früher zu Neus- brandenbura, unter der Behauptung, daß Beklagter ihnen aus Bürgschafts\{uld 200 4 und aus Waren- lieferung 45,14 4 \{chuldig geworden sei, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zablung an den Kläger zu 1 von 109,50 6 nebst 49/9 Zinsen auf 100 4 seit 2. Ja- nuar 1909 und auf 9,50 4 seit dem Tage der Klage- zustellung, und an den Kläger zu 2 zur Zahlung von 135,64 4 nebst 49/6 Zinsen auf 100 Æ seit dem 2. Januar 1909 und auf 35,64 4 seit dem Tage der Klagezustellung. Die Kläger laden den Beklagten zur mündltchen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogl. Amtsgericht hierselbst auf den 16. April 1909, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Neubrandeuburg, den 18. Februar 1909.

Kaeding, Gerichtss{hreiber des Großherzogl. Amtsgerichts.

[96988] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Emil Küster in Rostock, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Prahft hier, klagt gegen den Kaufmann Otto Heinze, früher in Rosto, jeßt unbekannten Aufenthalts, und 1 Genoffen, auf Grund der Behauptung, daß Kläger den beiden Beklagten, die gemeinschaftlichß eine offene Handels- gesellschaft unter der Firma Wath- und Schließ- gesellihaft zu Rostock bilteten, eine 3 Monate nah Aufhebung des Dienftberträages zurückzuzablende Kaution von 2000 4, verzinelich zu 4 9%, gestellt habe, worauf 300 4 zurüdckgezahlt seien, und daß er noch an Gehalt 292,50 46 zu fordern hätte, mit dem Antrage auf Verurteilung der Beklagten als Gesamtshuldner zur Zahlung von 1700 4 nebst 4 v. H. Zinsen seit dem 15. Januar 1908 und zur Zahlung von 292,50 # nebst Zinsen zu 4 v. H. seit dèm 1. Mai 1908. Der Kläger ladet den Beklagten Heinze zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die erste Zivilkammer des Gro Riczoatid Mecklen- burgischen Landgerichts in Rostock auf Sounabend, den 24, April 1909, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rostock, den 16. Februar 1909. Der Gerichtsschreiber des Großh. Mecklenb.Landgerichts.

[96975] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Hermann Abraham jr. in Berlin, Leipziger)tr. 33, Prozeßbevollmächtigter: Rehtsanwalt Dr. Marx Tarlau, Berlin W., Lützow-Ufer 24, klagt gegen Oskar R. Graf, früher in Berlin, Lüßzow- straße 12, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr aus der Lieferung eines Rockanzuges, aus einem baren Darlehen und an verauslagten Protestkoften insgesamt 137,60 6 verschulde, mit dem Antrag auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 137,69 4 nébst 49/9 Zinsen seit dem Tage der Zuftellung der Klage. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht Berlin- Schöneberg in Schöneberg, Grunewaldstraße 94/95, auf den 15. Mai 1909, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schöneberg b. Berlin, Grunewaldstraße 94/95, den 13. Februar 1909.

Schneiderreit, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Schöneberg. Abt.8.

96978 Oeffentliche Zustellung. l Der iets Otto Hoff, Weißensee bei Berlin, König-Chaufssee 21, Prozeßbevollmächtigter, Rechts- anwalt Appelrath in Weißensee bei Berlin, Königs- Chauffee 18, klagt gegen den Ernst Hähling, früher in Weißensee bei Berlin, Straßburgstraße 43, jeyt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Be- klagten zu verurteilen, an Kläger 25 4 12 H nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 1. September 1908 zu zablen, und das Urteil für Joe vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht îin Weißensee b. Berlin, Parþ straße 52, 1 Treppe, Zimmer Nr. 18, auf den

Tae, am 17. Februar 1909, Der Gerichtsschreiber der 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts.

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen

27. April 1909, Vormittags 9 Uhx. Zum