1888 / 270 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

j; i é Die ordentlice Generalversammlung i Seen, Werkzeugmashinen-Fabrik, vorm. Jod... 9E, vom 20 d. M. ertheilte pem E Es Decharge ß die * ilung einer Dividende von 3$ /9. : bels rtmund, 2. Dftober. / Ee E ta.) Dom Konte “e ift wenig Neues zu berichten. 2 : i R legten ‘Wochenberit M S eg Life Lage E Naw- g duktion und Preise sind im Stei l var Nathricten ; im Ausland [fas Pr EE dié Peel derjenigen Zechen, g ae über Verbreitung von Thierkrankheiten im Auslande. bis auf Mun Une AEORE N Sltprodene L ens Mun tao i f Eli vermehrt bat. Unsere îm le L L Ge würde M In den Deutschland zunächst Liegen und in den sonft hauptsä@&lich daß der Waggonmangel nunmebr endgültig beseitigt fin e in Betracht kommenden Gouvergenents uud Gebieten : Tiber ile t 2 Erfüllung gegangen; vielmebr emen s tem Gelsen“ E : tirbener Revier seit einige i dent | Pm gîmderpeit. Stoëuna des Gisenbahnverkehrs in Folge ungenügender Zufubr von Gouvernements:

i i i dern auch die eingesefsenen

[ctbringer Wirthsckaften zu erzielen, send : i bie elaetlenen éahmung zu ermuntern, po itish aber auf

Daten zux A8 s Wefern herbeizuführen. Es ift in der That

dort Wandel zu schaffen.“ : Sanitäts-, Veterinär- und Quarantänewesen.

begrüßen und in der zu überreienden Adresse die Bereitwilligkeit der Stadt auszusprechen, einen monumentalen Brunnen nach dem von dem Prof, Reinhold Begas8 entworfenen Modell zu errichten und zu unterhalten. Zur Abfassung und zur Ueberreihung der Adrefse an Se. Majestät den Kaiser und König wird eine gemischte Deputation eingeseßt, zu welcher die Versammlung aus ihrer Mitte 15, nach Sóluß der Sißung von den Abtheilungen zu wählende Mit- glieder abordnet.

Der Kaiserlihe Botschafter am russishen Hofe, von Schweinigt, ist- von dem ihm Allerhöchst bewilligten Urlaub nah St. Petersburg zurückgekehrt und hat die Geschäfte der dortigen Botschaft wieder übernommen.

Der Kommandant von Frankfurt a. M., General- Lieutenant von Dincklage, ist mit Urlaub bis Ende dieses

daß er, um dem Gerichtshof eine Entscheidung über die Authentizität der Parne Me iGenen riefe zu ermög- lihen, noch weitere Zeugnisse beibringen werde.

Fraukreich. Paris, 22. Oktober. (W. T. B.) Die Deputirtenkammer erklärte die Wahl Boulanger's im Departement der Somme ohne weitere Debatte für gültig und begann darauf die Berathung des Budgets. Day- naud von der Rechten \prach sch lebhaft tadelnd über die Finanzpolitik der Regierung aus und bezeichnete dieselbe als eine wahnsinnige. Die republikanischen Deputirten Jouvencel und Magat äußerten sich in Mien Sinne.

Na der vom Finanz-Minister Peytral ausgearbeiteten Vorlage über die Einkommensteuer soll die Steuer für

i i 2 : in î igerter Zabl zur Meldung. Tode3- dens entgegenshallte, Fkräftigte und festigte sich das Band Zlewig und Stettin in gefteigerter Zabl ia, London, Eintracht und des Vertrauens, das die Länder mit uns verknüpft Welle an Sharlac E A en E aas denen der Kaiserbesuch galt. Und in der Stärkung und Beleb ckt. Petersburg, San Me Hamkurg etwas ab-, und Wien, Kopen- dieser Beziehungen hat unser Hober Kaiserliher Herr neue Bürg, aben dagegen In Der M vas zugenommen. Die Sterblichkeit an schaften für die Erbaltung und Wahrung des Völkerfriedens geshaffe, Wagen, St. Peters C up war in Berlin, Dortmund, Halle, Frank- und damit der Wohlfahrt und dem Gedeihen aller den nung, M iphtberie und Nürnberg Stettin, Wien und seinen Vororten, L e Fnigenpen Nationen ein neues Unterpfand der Sicher, M a. M N rag Haris London und St Petersburg eine größere, eit gewä er in Peil, iu, ôni , Braun- Kaiser Willen IL er Gebe mevolle, Herzliche Willkommenseuf, der Mihegegen in Hamburg, Bret, S ax Ditllcriciaoren aus aiser Wilhelm am Geburtstage Seiner Hohen Gemablin ent, weig ein * i fs gegenklingt, von glückverbeißender Bedeutung sein für unser Vater n Breslau, Hamburg, Kopenhagen und aus dem Regierung land und für seine fernere Entwikelung. Mit gebobenem Herze;

Berlin, _ ‘q in geringerer, aus Wien, Peft, Christiania, St.

irk Schleëwig in geringerer, O Ai l der

begrüßen wir gerade beute unseren erlauhten, in die Heimath zurüs, bes erburg in permeyrler ZaE zur ide As x Ct SALE

Cen Pre: als einen Mehrer des Reihs an Gütern und Le fälle an Unterte : Zat der aben des Frtedens!

[l leeren Wagen. Zwar ift eine erbebliche Vermehrung des Roll- Gefallenen :

(1 materiais chne indeß den so rapide steigenden

Pest London eine etwas größere, in St. Peteréburg eire Éleinere,

Vorwoche. Neue Erkrankungen

Monats hier eingetroffen. Württemberg. Stuttgart, 22. Oktober.

dem 15. November nicht die Rede.

Hefen. Darmstadt, 23. Oktober. (W. T. B.) Prinz Heinrich von Preußen if heute Vormittag zu längerem Besuch hier eingetroffen.

Sachsen-Weimar-Eisenach. Weimar, 22, Oktober. (Th. C.) Der Großherzog erfreut sih in Venedig, wie von dort berihtet wird, des besten Wohlseins. Die Wahlen zum 25. ordentlichen Landtage find nunmehr ganz beendet. Der Landtag besteht aus 31 Abgeordneten, von denen 25 wieder- und 6 neugewählt worden sind. Am 29. tritt der Rechnungsaus\{chuß des Landtages zu einer mehrwöchent- lihen Thätigkeit, und am 19. November der bisherige Land- tag noch einmal zu einer kurzen Session zusammen, wie dies bereits früher beschlofsen worden war.

Schwarzburg - Sondershausen. Sondershausen, 22. Oktober. (Mgdb. Ztg.) Der regierende Fürst und die Fürstin sind heute von Ballenstedt hier wieder ein- getroffen.

Elsaß-Lothringen. Straßburg, 23. Oktober. (W. T. B.) Der Statthalter, Fürst Hohenlohe, ist heute Vormittag von Aussee hierher zurückgekehrt.

Oefterreih-Ungarn. Wien, 22. Oktober. (W. T. B.) Prinz Heinrih von Preußen besihligte heute Vor- mittag das neue Burg-Theater und wurde daselbst von dem Oberst-:Hofmeister Prinzen zu Hohenlohe:Schillingsfürst sowie dem Erbauer des Theaters, Baron Hasenauer, empfangen. Sodann begab sich_ Se. Königliche Hoheit nah dem Rathhause, wo der Bürgermeister zur Begrüßung anwesend war. Später stattete der Prinz dem Kronprinzen Rudolph einen Besuch ab und empfing dessen Gegenbesuh.

Prinz Heinrich hat vor der Rückehr nah der Hofburg au das alte Burg: Theater besuht und dessen innere Räum- lichkeiten besichtigt. Gestern Nachmittag war der Prinz bei dem Ministerium des Jnnern vorgefahren und hatte eine Karte für den Minister-Präsidenten Grafen Taaffe abgegeben.

Nachmittags machte der Prinz eine Spazierfahrt auf der Ringstraße und begab fich um 5 Uhr zu dem Erzhe 0g Albreht, um dem Jhm zu Ehren veranstalteten Diner bei- zuwohnen. An dem Diner nahmen auh der Kaiser, Kron- prinz Rudolph, die übrigen hier anwesenden Mitglieder der Kaiserlichen Familie, Prinz Gustav von Sachsen-Weimar, Herzo Paul von Mecklenburg-Schwerin und der Botschafter Prinz Reuß theil. Der Kaiser, Kronprinz Rudolph und die Erzherzöge Carl Ludwig, Albreht und Wilhelm trugen preußische Uniform, Prinz Heinrih war in österreihisher Marine- Uniform. Nah dem Diner fuhr Prinz Heinri, an der rechten Seite des Kaisers sigend, nah der Hofburg zurück. Abends 81/, Uhr trat Prinz Hein- rih mit dem Courierzug die Reise nach Darmstadt an.

Kronprinz Rudolph hatte den Prinzen bis zum Bahnhof be- gleitet und verabschiedete sich dort auf das Herzlihste von demselben. Von dem Kaiser hatte. fih Prinz Heinrich in der Hofburg, von den übrigen Mitgliedern des Kaiserlichen Hauses bereits nah dem Diner bei dem Erzherzog Albre{ht verab: schiedet. Eine offizielle Verabschiedung auf dem Bahnhofe atte Prinz Heinrich niht gewünscht, es war deshalb nur der utshe Botschafter Prinz Reuß mit den übrigen Mitgliedern der Botschaft auf dem Bahnhofe zur Verabschiedung anwesend. Pest, 22. Oktober. (W. T. B.) Das Erträgniß aus dem Schankgefüälle wird von der Regierung auf in minimo 128/19 Millionen angeshlagen, die darauf bezüglichen Gesez- entwürfe befinden sih gegenwärtig in der Aus Gusbéaibin,

Großbritannien und Jrland. London, 22. Oktober. (A. C.) Der Prinz von Wales kehrte heute Morgen, nah längerer Abwesenhcit auf dem Festlande, hierher zurü.

Aus Simla vom 20. Oktober meldet „Reuter's Bureau“: Lord Dufferin erhielt anläßlih seines Rücktritts von dem Vizekönigs-Posten den Rang eines Marquis mit dem Titel Marquis von Dufferin und Ava und Earl of Ava. Ava ift der Name der alten Hauptstadt von Birma. Diesen T'tel nimmt der neue Marquis auf besonderen Befehl der Königin an. Jnfolge der hier eingegangenen Meldung, daß der Emir von Afghanistan sich nach Tashkurgan im afghanischen Turkestan begiebt, ist der Plan, eine Ges andtschaft der indischen Regierung unter der Führung des Mr. Durand nach Kabul zu schicken, aufgegeben worden. Den neuesten Depeschen von General Mac Queen's Expedition zu- folge hat sich der Akazai-Stamm bedingungslos unter- wor fen.

22. Oktober. (W. T. B.) Jn der heutigen Ver- handlung vor der aus Richtern bestehenden Kommission zur Untersuchung der von der „Times“ gegen die Par- nelliten vorgebrachten Anschuldigungen beantragte der Vertreter der Parnelliten, Russel, die Freilassung des De- putirten Redmond, der sih wegen Aufreizung zum Wider- stand gegen die Gesege seit dem 14. v. M. in Haft befindet, weil Redmond ein wichtiger Zeuge sei, auf dessen Ver- nehmung Gewicht gelegt werde! Der Vorsitzende der Kom- mission erklärte \ih mit der Freilassung Redmond's ein- verstanden, stellte aber die Bedingung, daß Redmond E seiner Entlassung aus der Haf! an keiner öffentlihen Kund- gebung theilnehmen dürfe. Yel erwiderte: Redmond wolle auf diese Bedingung nit eingehen, und werde deshalb in der Haft bleiben. Der Vertreter der „Times“, Attorney Ge-

; : Wie der „St.:A. f. W.“ von zuverlässiger Seite vernimmt, ift in unter- rihteten Kreisen von einer Berufung des Landtages vor

das Einkommen aus erworbenem Vermögen 1 Proz., die Steuer für die Erträge aus Arbeit 1/, Proz. betragen, alles Einkommen, was den Betrag von 2000 Fr. nicht übersteigt, soll der Steuer nicht unterliegen. Ausländer, die einen festen Wohnsiß in Frankreih haben, sollen betreffs der Einkommen- steuer ganz dieselben Verpflihtungen haben wie die Franzosen. Die Vorlage hat in dem heute Vormittag stattgehabten Ministerrath die Zustimmung des Ministeriums erhalten und soll demnächst dem Präsidenten Carnot zur Genehmigung unterbreitet, sodann aber in der Kammer ein- gebracht werden. Jn Deputirtenkreisen sheint man der Vor- lage bis jeßt wenig geneigt. Der „Temps“, das „Journal des Débats“ und mehrere andere Blätter \prehen ih gegen die Vorlage des Finanz-Ministers über die Einkommensteuer aus, weil das Einkommen dur verschiedene Abgaben bereits hinreichend besteuert sei.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 22. Oktober. (W. T. B.) Nach einer weiteren Meldung aus Baku besihtigte der Kaiser mit der Kaiserlichen Familie gestern Nachmittag in eingehendster Weise die Werke der Nobel'schen Sue, die Balachan’schen Naphthaquellen und die Scibajew'shen Naphthawerke. j

Jtalien. Rom, 23. Oktober. (W. T. B.) Der Minister-Präsident Crispi empfing gestern den Bot- schafter, Grafen de Launay, welher in der zweiten Hälfte des Monats November auf seinen Posten nach Berlin zurückehren wird. Der Wiener Bot- schafter, Graf Nigra, und der Madrider Botschafter, Graf Tornielli, werden demnähst gleihfalls hier erwartet, um mit Hrn. Crispi zu konferiren. Einer Mit- theilung der „Jtalie“ zufolge würde sich Dr. Nerazzini Ende dieses Monats nah Massovah begeben, um in einer Mission der Regierung nah Abessinien zu gehen.

Belgien. Brüssel, 23. Oktober. (W. T. B.) Bei der hier stattgehabten Deputirten-Ersaßwahl ist ein end- gültiges Wahlresultat niht erzielt worden; vielmehr hat zwischen Graux (gemäßigt liberal) mit 5351 Stimmen und Ponis (katholish) mit 5108 Stimmen eine Stichwahl stattzufinden.

Serbien. Belgrad, 22. Oktober. (W. T. B.) Der König empfing heute mehrere der hervorragendsten Mit- glieder der Fortshrittspartei und versicherte denselben, daß die Fortschriltspartei troy der Anschauung, welche er

vei N gegenüber hege, fein unverändertes Wohlwollen esiße.

Amerika. Washington, 20. Oktober. (A. C.) Die Session des Kongresses wurde heute endgültig ge- \hchlossen. Präsident Cleveland begiebt s{ch am 27. d. M. nah New-York, um einem Aufzuge der Orga- nisation der demokratishen Geschäftsleute beizuwohnen.

Afffrika. Egypten. Suakim, 21. Oktober. (R. B.) Die Rebellen bekundeten während der leßten drei Nächte erneute Thätigkeit. Sie begannen in jeder Naht ein Bom- bardement, allein ihre Geshosse fügten den Forts und den Besaßungen nur geringen Schaden zu. Jn der gestrigen Naht brahten die Rebellen ihre Kanonen bis auf 600 Yards vor die Wasserforts und feuerten mehrere Granaten ab, von denen vier in die Forts einshlugen, ohne viel Unheil anzuriten ; nur eine einzige barst.

Zeitungsftimmen.

Die „Norddeutshe Allgemeine gestern schreibt : Dem freudigen Familienfest, welbes Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Augusta Victoria am beutigen Tage begebt, wendet si angesichts der Verbältniffe, unter denen dasselbe gefeiert wird, die besonders warme und berzlihe Theilnahme unseres Volkes zu. Wurde die Feier desfelben doch eingeleitet durch die Rükehr des boben Gemahls von einer Reise, welche in den Herzen der gesammten Nation den Widerkall erbebender und bealückender Empfindungen wedte. Und wie innig klingen diese Empfindungen beute aus im Hinblick auf die Liebe, welhe unsere Kaiserin, seittem Allerhö(ft- dieselbe an die Seite ihres hohen Gemabls getreten, überall zu erwerben gewußt! Als liebevolle Mutter, als sorge:.de Hauétfrau, als eifrige För- derin aller den Werken edelster Humanität und Räthstenliebe ge- widmeten Bestrebungen, so ersheint die hohe Frau ein leuten- tes Vorbild bober Fürsilißer Würde, zarter Weiblick keit und edelster Menrstenliebe. An der Seite des gestern in die Heimath zurückgekehrten Gemahls, umgeben von ikren fünf Söhnen, sieht rie erlaubte Fürstin beute am ersten Geburtstag, den sie als Deutsche Kaiserin feiert, überall die Zeichen ungei{minkter Theilnahme und aufri(tiger Freude aufleuhten an dem ebelicen und hâuétlidben Glück, welches den Thron \{müdckt und einem treuen Volke als Spicgelbild erhebenden und beglückenden Familienlebers dient. Und an Le Sage, der das hoke Königsbaus heute zu inniger, wenn au äußerlih ftiller Feier vereint, begrüßt das Vaterland in More herzliher Weise den in Seine Residenz zurückgekehrten onarchen. _Die dem Oberhaupt des Deutschen Reis auf Seiner ganzen Reise bezeugten Sympathien baben in den deutschen Herzen das Gefübl boben nationalen Stolzes erweckt. __ Das gesammte Deutschland dankt Oesterrei, dankt Italien für die unferem Herrscher bereitete liebevole Aufnahme. Wie die in ien, Rom und Neapel verlebten Tage in dem Herzen unseres Kaiserlichen Herrn einen unauélös{lichen Eindruck binterlafsen haben, wird auch Deutschland in allen kommenden Zeiten dessen eingedenk sein. Vor Allem aber hat das deutshe Volk heute den Tribut seines Dankes dem Kaiser zu zollen für die Mühen und Beschwerden, denen Er Sich auf Seinen Fahrten in Nord und Süd unterzogen, und auf denen es Ihm in fo bewunderungswürdiger Weise gelang, Seiner Person die Sympathien zu gewinnen, die Seinem Land und Volk eine so reihe Fülle von freundlihen Beziehungen mit Seinen Nach-

Zeitung“ von

neral Webster, gab hierauf ein sehr langes, aber nihts wesentlih Neues enthaltendes Exposé, und erkläcte \SliebltE

barn eingetragen haben. Unter dem lauten JIubelruf,

Übersteigt.

frankheiten wurden Sterbefälle an Masern, Podcken weniger, mehr als in der Vorwoche gemeldet. Sterbefälle an M a sern wurden aus Berlin, St. Petersburg in verminderter, aus Paris in gleicher, aus

London in vermehrter Zahl wie aus der Vorwote zur Anzeige ge“ der dem | bracht ;

1 e Zu den Wahlen bemerkt das „Deutsche Tage- att“:

Einen Weg verfolgen, auf dem des Vaterlandes Wobl gefördert wird, beißt nit halbe, sondern ganze Politif tceiben. Durch die vorigjährige Wahlverständigung der nationalen Parteien ist dem vor. gedachten Zwecke gedient worden, und es liegt umsoweriger Ver, anlaffung vor, die Kartellpolitik wieder aufzugeben, je mehr dieselbe au die Grundlage für eiae spätere energishe Bezwingung der Sozial- demokratie durch alle Ordnungéparteien zu bieten vermag. Jy den größeren Städten fordert das von Jahr zu Iahr stärkere Auftreten der Gesellshaft der Hrrn. Bebel, Liebkne{t und Genoffen besonders dringend zum Einshlagen richtiger Bahnen bezüg- lid der Wablpolitik auf. Wir kbätten es deshalb auch für gut ge- balten, wenn speziell in Berlin die Verständigung der nationaler Parteien von der sogenannten konservativen Gefammtvereinigung unter allen Umständen zu erreihen versucht worden fein würde. Es wäre ganze und nicht halbe Politik gewesen, wenn die bewährten Führer der Berliner konserrativen Bewegung einmüthig für die Aufrechterhaltung des Kartells eingetreten wären und in den Bürgervereinen Tag für Tag dafür zu wirken versucht hâtten, daß dieêmal Alles, herangezogen werde, was nur irgend gewillt sei, der Partei des Hrn. Richter Abbruch zu thun. Wenn statt dessen das gerade Gegentbeil gethan und nit nur niht für weiteren Anschluß an die konservativen BVürgervercine, sondern auch so agitirt wird, daß man diejenigen Aukonservativen ror den Kopf stößt, welde die Verständigungs- versuhe mit den anderen nationalen Parteien fortsetzen, so begeht man ein großes Unre@t und es muß jedem wit dem Gange unserer inneren Entwickelung halbwegs Vertrauten ohne Weiteres klar sein, zu welhem Ende ein solches Verfahren führen wird.

Zur Wahlbewegung läßt sich die „Nationalliberale Correspondenz“ wie folgt aus:

Ueber die wahsende Erschlaffung und Gleichgültigkeit des deut- {hen Volks in politischen Dingen pflegen die deutshfreisinnigen Agitatoren zu klagen. Es ift dies nihts weiter als das Eingeftänd- niß, taß ihre auszeleierten Schlagwörter nirgends mehr Widerball finden. Das Volk ift nicht {la und gleihgültig, sondern es wendet sih nur mehr und mebr von einer Partei ab, deren ganzes Streben auf Tie Erregung von Unzufriedenheit, Mißstimmung und Pessimiémus ausgeht. Das deutsche Volk ist im Ganzen mit feiner politischen und wirtbscaftlihen Lage zufrieden, und es hat dazu alle Ursache, wenn es seine Zustände mit denen irgend eines anderen europäischen Landes vergleiht. Es will eine positiv shaffende, vernünftig fortschreitende Politik, die ihre Blicke unbefangen auf das Wohl des Landes rihtet : es will aber feine verbissene, unfru{chtbare Oppositionsmatherei, es bat für die Aufbeßung mit radikalen Schlagwörtern das Verständniß ver- loren, und das Reaktionsgeschrei ist seit Jahren so maßlos und un- sinnig erhoben worden, daß es nit die geringste Wirkung mebr erzielt. Für diese seine rorherrschende Stimmung findet das deutsche Volk den entsprechendsten Ausdruck in dea gemäßigten Parteien von fonservativer und liberaler Ri&tung, es wendet \ich, wie der Verlauf au diefer Wahlbewegung deutlih erkennen läßt, mehr und mebr von den ertremen Ricbtungen auf der rechten sowobl als auf der linken Seite ab, und es erwächst daraus die begründete Hoffnung, daß das neue Abgeordnetenbaus eine große Mehrheit besißen wird, welche in ruhigem, dur keine boblen Parteidoktrinen getrübtem, sachlihem und positivem Schaffen die \s{hrofffen Gegensäße augezugleichen, und, unbefargen durch Vorurtheile und S{lagwörter, das Wobl des Landes zu fördern sucht. Es int beachtenëwerth, daß die Extrem- konservativen sowobl als tie Deuts{freisinnigen mit unverbohlenem Unmuth auf den Verlauf der Wablbewegung blicken ; beide maten eben wieder die Wahrnehmung, daß ibr Anhang bei den Wählern stark im Rüdckgang begriffen ift, und daß ter gegenwärtigen Grund- Eng der Wäblers®aft die mittleren, gemäßigten Richtungen ent- prechen.

Statiftishe Nachrichten.

Gemäß den Versffentlitungen des Kaiserlichen Gesund- heitsamts sind in der Zeit vom 7. bis 13, Oktober cr. von je 1000 Bewohnern, auf den Jahresdurch\{nitt berehnet, als ge ft orben gemeldet : in Berlin 19,2, in Breslau 31,2, in Königsberg 28,3, in Köln 25,4, in Frankfurt a. M. 25,4, in Wiesbaden 18,8, in Hannover 19,3, in Kassel 11,6, in Magdeburg 28,3, in Stettin 31,6, in Altona 26,5, in Straßburg 26,0, in Met 16,2, in München 28,8, in Nürnberg 22,9, tn Augsburg 25,9, in Dreéden 19,8, in Leipzig 13,8, in Stuttgart 18,5, in Karlsrube 17,0, in Braunschweig 34,5, in Hamburg 21,7, in Wien 19,7, in Peft 28,2, in Prag 29,6, in Trieft 28,7, in Krakau 21,7, tn Amfterdam 20,5, in Brüffel 22,9, in Paris 22,7, in Basel —, tn London 18,7, in Glasgow 21,8, in Liverpool 21,4, in Dublin 23,6, in Edinburg 18,9, ix Kopenhagen 168, in Stocbolm 15,3, in Cbriftiania 15,7, in St. Petersburg 22,1, in Warschau 31,1, in Odefja 23,3, in Rom —, in Turin 17,6, in Venedig —, in Alexandria 39,5. Ferner in der Zeit vom 186. bis 22. September cr, in New-York 23,8, in Philadelphia 16,9, in Baltimore 17,8, in Kalkutta 29,2, in Bombay 25,0, in Madras —. 2

Die SterbliGkeit hat in dieser Beribtswo{e in den meisten Großftädten Europas eine weitere, zum Tbeil nicht unerhebliche At- nahme erfabren, obwobl aus einigen nördli und öftlih gelegenen deutshen Orten au ansehnlih gesteigerte Sterblichkeitszahlen ger meldet werden. Sebr gering (bis 15,0 pro Mille und Iabr) war die Sterblichkeit in Rostock (11,5), Kassel, Barmen und Leipzig. Günstig (bis 20,0 pro Mille und Jahr) war sie in Berlin, Dresden, Mex, rankfurt a. M., Wiesbaden, Stuttgart, Karlêrube, Hannover, Darmstadt, Bremen, Wien, Kopenhagen, Stockbolm, Chriftiania, London, Edinburg, Turin u. a. Au in Hamburg, Mainz, Krakau, Amsterdam, Liverpcol u. a. O. war die Sterblichkeit eine mäßig bobe (etwas über 20,0 pro Mille) Eine bobe Sterblichkeitsziffer (üter 35,0 pro Mille) meldet von den deutshen Städten nur Danzig. Von den Todeéursachen zeigten vornehmlih Darmkatarrbe und Brechdurchfälle der Kinder eine weitere erkeblice Abnahme, so daß nur noch in wenigen Orten, wie Berlin, Breélau, München, Hamburg, Köln. Königsberg, Danzig, Nürnberg, Braunschweig, Wien, Pest, Brüssel, London, Paris, St. Petersburg, Warschau, die Zahl durÞd sie bedingten Totesfälle die normale no

Die Theilnahme des Säuglinggalters an der Sterblichkeit war eine verminderte; von je 10 000 Lebenden starben, aufs Jahr berechnet, in Berlin 70, in München 110 Säus- linge. Dagegen haben akute Entzündungen der Athmungsorgane eine größere Zahl von Todesfällen herbeigeführt. Von den Jnfektions- tvphösen Fiebern und an dagegen an Swarla, Diphtherie und Keuchhusten

der

neue Erkrankungen an Masern gelangten aus Berlin,

Monarchen in den Hauptstädten des Nordens wie des Sü-

Breélau, Frarkfurt a. O.,, Wien, aus den Regierungébezirken

i s : iche wie in der : Z in Paris die gleich und Hamburg seltener, in Pest, Kopenbagen, Si, Petersburg bäufiger. An Flecktyyhus kamen aus Amsterdam St. ; È Sdinburg 1, aus Stk. Á und St. Peteréburg je 1 Todesfall, aus g Rosenartige

en zur Berichterftattung. ] img 3 e s Dellgewebes der Haut zeigten sih in Gn i rößeren Stadt in nennenéwerther Ausdebnung. Aus Berlin keiner f Erkrankung an epidemiswer Genickstarre berichtet. - m S euchbusten hat in London, Giaëgow, Liverpool mehr Opfer Der ee auch aus Kopenhagen werten mebr Erkrankungen gemeldet. geforder "D desfälle an Pocken wurden aus Wien, Lemberg, Paris, S mitgetbeilt, aus Warschau 7, aus Prag 8, aus Triest 12;

aur h en aus Breslau und St. Petersburg je 1, aus Pest 2. i an Die Gesundheitsverbältnifse în Berlin waren auch in dieser S ennóde günstige und die Sterblichkeit eine niedrige. Namentlich Berns Darmfkatarrhe und Brechdurchfälle der Kinder eine weitere e e, so daß ihnen nur noch 74 Kinder (gegen 103 der Vor- Je g Die Theilnahme des Säuglingêalters an der Sterb- mode war au eine kleinere, als in der vorhergegangenen Woche. en en traten akute Entzündungen der Atbmungsorgane bäufiger guf B ecten auch eiwas mebr Opfer. Von n. Fe Fekti sfranfbeiten traten tpphöse Fieber in sehr bei ränfter L uf, auch Erfkfranfungen an Starlach und Dipktherie, H denni erstere in der Königstadt, leßtere im Stralauer Diertel und in der Rosentbaler Vorftadt die grôfite O ads wurden etwas weniger zur Anzeige gebracht. Erkran uen fan Masern famen besonders im E O ane 2 Fl « wenta häufiger zur Meldung. Auch eine Srkranku epidemi- dn weis Tstarte fam zur Anzeige. Das Vorkommen von S f blieb das gleiche wie in der Vorwo(e, die Zakl der dur ibn D ten Sterbefälle eine fleine (5). Erfrankungen an rosenartigen E durgen des Zellgewebes der Haut und an Kindbettfiever zeigten O wle das Vorkommen von rbeumatiswen Beshwerden aller Art D Me Vorwoche keine wesentliche Veränderungen auf.

Kunft, Wissenschaft und Literatur.

iltl’8: fer Frig“, Deutscher Kaiser und

ay g t Ae a Vierte Umgearbeitete a

[ i l üller-Bohn. Berlin W., Auflage ven Der Ehe 1887 wurde dem Seme dn ter Verlagshandlung der Auftrag zu Tbeil, eine rate L au hishe Skizze des vor ungefähr zehn Jabren verstorbenen verdien ? ia Sériftstellers Georg OViltl in dritter Austage L

i i f di t zu vervollitan S arbeiten und bis auf die “att gt0e E E on Zina Grunde gelegte Hiltl’sche Arbeit ga E L ae i i furzen Abriß von dem Leben deë d: pein ca Sciedri@ Wilhelm. Da in dieser Skizze, E E Urteil berufener Kritiker jedoch e +4 ove E die u L iGe Seite des Lebens Kaiser Friedrih's in s E E N S e in reien bürgerlichen Tugenden, feiner liede Le E sowie sei ilnahme an allen fünfstleri]chen, g li raa min seiner Zeit nicht in genügender Weise gedacht war, so ersien von vornberein eine

G. Penmenenag m änglih nottwendig. So wus der Skot7 au fen arspcingliien rier Bogen der V den Rei Ponegert 3, Auflage auf 14 Druckbogen an. a O Ade crace

ift auf 18 Druckbogen und um eine groß i ler A T aibei worden, sodaß sie die Glas Be A nisse bis zum Tode des Kaisers enthält. Das vor legene h: weites bereits von der Berliner Schuldeputation, der Ber iner, a Ò Ébliotheken Jugendichriften-Kommil on T ara in einer größeren bibliotheken empfohlen und vom Kult1 3-Lttntile in einer größeren

z : : angekauft ist! dürfte in weiteren Te]ertret!

A Lieg E Preis für das gehestete Eremplar beträgt s [D E 1A / :

2 a Pand - Lexikon H aLlgem enen issens* erscheint nunmebr in vierter Austage. e liGe leine SUeG (ein Auszug aus dem wel acoien Mever'ichen Konversationé-Lerikon) ift, wie der vorlteg x fe Sand zeigt, gegen die schnell veraltete frühere Au Age S auf die neueste Zeit ergänzt und beritiat, gg I A nad erweitert, obne jedoch die bequeme Handli@fkeit s a Bänden) dadurch einzubüßen. Eine leger wiltomimene Zert tung bat ‘die neue Auflage durch viele illuftrative Qua E E und auf besonderen Tafeln erfahren. Im Me Ae Lerikon jeßt über 100 Jllustrations-Tafeln, egr a Gl La E bellen und erläuternde Textbeilagen. Von den Lgteren E dem ersten Bande (A—Kyzikos) genannt E lorals Ha e e struftiv illuftrirten Beilagen zu den Arti fla: Maote E Menschen, Arzneipflanzen, Baustile und Sâu Go f mt bauerfunst, Dampfmaschinen, Gewinnung des S vid La f ania a rate, Mielietne, angen, Se Ge liche íInsekten, Kleinmotoren.

11 il liche und scbâd ° I F I dex arden Fülle des auf fleinem Raum gter e lehrenden Stoffs sowie der reichen illustrativen A E Ddcrifon ist der Preis als ein sehr niedriger zu bezeibnen. Teer? De ichen in (Verlag des Bibliographbischen e oder gebunden in 1 Halb- ief reise von „ge e Î fans Baud begu! 2 Halbfranz-Bänden zum Preise von 15 resp. 16 4

Land- und Forftwirthschaft. E frübere Abgeordnete un Magdeb. Z.* seßt der bekannte fru ) nua E LUAEO irt seine Bestrebungen fort de Ls g E siedler für Lothringen zu gewinnen. S raus e Pattens jüngster Zeit bei ibm vielfach Anfragen wegen N iden Fallen von Gütern in Lothringen eingelaufen sind, die E U A wabrsceinlich zum Abschluß von Käufen süuren gei meisten Bewerbern reichten jedech die Mittel zum n i grögeren Besi a en nicht aus. Da ein Padchtverbältniß loffen sei fo und Brau osen bei den bestehenden Verbältni))en ausge S e empfiehlt ‘r Sombart, daß deutsche Kapitalisten oder T Crvaiin aroben Güter ankaufen und dann an tüchtige ider [T möge. Er begründet seiren Vorschlag u. A. in folg

Mei!e: ist f i [s ein Geschäft an und - italist siebt die Sache nur a will Le bit hohe Rente dabei erzielen.

Der Staat daun: : oden sei neben gegen kann mit einem geringeren Pachtzins jusricden Jen N acts einer mäßigen Rente von seinem zum Ankauf i erreichen, nämli Kapital noch eine große politische Aufgabe van In und fo das Land Lotbringen in absehbarer Zeit mit Deutschen besi ri fommt, daß die in friedlihster Weise gecmanisiren würde. Hiers indem daselbt die inanzlage in den Reichslanden eine glänzende it, ;entsaß, als vor- ntrahirten Schulden nicht nur zu einem Os fig sondern sogar geschrieben ist, amortisirt werden, um schneller zu kl Nark an Ueber- en ungeachtet jährli mehr als 1E Meinen Anstand, die maß- \hüssen vorhanden sind. Ich nebme lle bereiten Mittel

1633 591 539 464

1873 205 298 188

Astrachan . &rkutsk Kiew . . Orenburg . Ssamara . Gebiete : Ssemipalatinsk . Dagestan .

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2 ber 1888 vorliegenden Meldungen. N R ‘gin Zabl der infizirten Orte: Lungenfeuche.

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Salzburg .

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Séascüude Nieder-OesterreiW . «+2 aas 30. September 1888 vorliegenden Meidungen. Rd d Lungenseu(he.

Galizien i S “l E e Nieder-Oesterreich e ï R E. Galizien Aa Böhmen Dalmatien Küstenland

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* Maulseue. l Galizien ul) und ‘Klauenseuche. Tirol E A Salzburg . Gia: j ; Nieder-Oefterreih . . . 7 Oltober 1888 vorliegenden Meldungen. Laut der am 7 L Ae Galizien A.

Mähren Böhmen . . - Nieder-Oesterreih Sélesen . aan ß Galiien ul cud Mayensen iet * Milzbrand. i Galizien R Böhmen Dalmatien . Bukowina . Küstenlard .. -. + Scafräude. Nieder-Oesterreih . - - Ungarn.

4, bis 11. September 1388, ; Milzbrand is | in 24 Komitaten, 2 Gemeinden. Lungenseube . Vom Milzheane e. B Vom 18. bis 29. [ Milzbrand in 22 Komitaten, N ( E Lungenseucße . C

S Ls Vom 1. bis 15. September 1888. ita

- und Klauenseuche. Kanton Graubünden in ( Wemetr: 13 Ställe und 11 Weiden mit 620 Rindern, 16 Schafen, 14 Schweinen

und 113 Ziegen.

3 n ( L 11. bis’ 18. September 1888. E f 18 Komitaten, % Gemeinden. 2 o ». September 1888. : P 48 Gemeinden. i -

Gewerbe und Handel.

i e lbl f. d. ‘n 21. Oktober. (Wollberiht des „Centra T „Berlin, a6 u den leßten aht Tagen een A Met: (hät eines größeren Aufschwungs. Für Kammwollen e Dim bält die Na(îrage an, uw E E v0 e N Parlien abgesevt, aud. in Stoiloemei Fresitei jedo die Umsätze keine Lausitz verkauft, im Allgemeinen h E pee wi öbe. Das Fernbleiben er Gr : ( ir Da om E De e ns he tr mengen Prrfen i tesigen Ge) ¿_W | g aas Pes Produfts auf E E N Tas s Für ei elisce 1 Hóctmuns M “ine Preisb ewerbung zum E ausgeschrieben; es sind zwei Preise von 1500 Æ un 2 u Auétfübrung zugesprochen werden 2

Î i Sieger die brun r l E ice Sausüntrne für die Kirche beträgt 300 009 M, für

ta M aefieiiión Gereralversammlung der Vereinigten

Königs- und aurabütte wurden sämmtliche Anträge der Ver-

s i i i äßi s\cheidenden instimmig genebmigt und die turnusmäßig au i en Mitalider des Ausfihtsraths wiedergewählt. ie N Rio A qesette Dividende wird vom 283. d. M. ab zur Viépolill

ä «Direktor Fol-

ionà stellt. Auf Befragen erklärte der General Direktor Fol in E E A Graf Hendel’ schen Sgr an E: Eisenindustriegeselischaft sei für die Vereinigte Königs- u. aura Ul Lane Bedeutung, weil sie ihren Erzbedarf aus eigenen Gru A eue ems e. Was das Kohlen- und Walzeisengeschäft an e ange [e seien ie Preise für Kohlen sehr S, gs Ie ea las ia ge ‘pw s n ol der Koblenverbrauch stetig wachse.

Anforderungen

zuführen en auf n Es ) : paar des Betriebs, zu bewältigen. Was nun die Koblen

na&bfrage im Besonderen angebt, Pn e, sondern

e steigend; LELTE N . C e E tablen sowie Koks und Gasfoblen begehrt und im Preise “g s bezügli _Dex | \{on aufzustellen; indeß darf ftärkerer Rückschlag umsoweniger, als

ben die Produktion die í : „und I t y Berbänte Förderung und Natfrage in dem ridtigen

böbung erfabren. Hamburg-Pacific-Linie als

me E den bereits in Falrt befindliten und außer den dret

nod mebrere große Dampfer beschafft werden, 14 Tage Expeditionen

ladungen angeboten.

on 9900 Tons in derselben Wocbe

j eten, dey _ 4 E C genügen. Theilweise dürften inde die Ber

auß auf ungenügende Babnstrecken zurüd- ta es faum möalich ist, die enormen den vorhandenen Strecken, obn? Gefährdung der

brsftoFungen e so ist dieselbe nit nur bezügli ‘Beztig auf Industriekohlen fort-

s Mager-

namentli sind aufbereitete Flamm- und

Es dürfte verfrüht fein, bestimmte Ds der Koblenindustrie für das nädfte Iabr jet immerbin angenommen werden, daß ein auf dem Koblenmarkt sobald nicht eintreten Ee tros der angestrengtesten Förderung E ifate g e Synd

Natfrage taum déeck!, Verbältniß r,

der Lage

Die Preise haben in fast fämmtlihen Sorten eine (W. T. B.) Die Konstituirung der ls Aktiengesellschaft ift nun- a8 Kapital soll alébald na der Konstituirung

rhalten.

Hamburg, 22. Oktober.

| fs Vermebrung der Flotte iff vfern sollen bebufs Vermehrung der F m Bau begriffenen Damvfern foll A rélie dle

vornehmen zu tônnen. - 3 T. B.) An der Küste 4 Weizen

(W. T. B.) Die Ver s®iffungen in der vorigen Wote 90900 gegen des vorigen Jahres.

(W. T. B.) Wolle und Garne Ges&äft, Preise unverändert.

London, 22 Ofrober. (W.

Glasgow, 22. Oktober. Robeisen betrugen

Bradford, 22, Oktober. rubig, fest, in Stoffen gutes

Submisfionen im Auslande.

Spanien. : j Datum. Junta de Administracion f Teahojos a Arsenal in Ferrol : Segeltu, Jute, Taffet und A Bis Auérüftung deë Cregie ae . Voransthlag L

auti rel. 200, endg. esetas. : . .

A Sis. ‘Dirooción General de Benefcencia Lame Madrid : Lieferung von neun Dampfbarkaften für den pm eist der Häfen von Coruña, Cádiz, Barcelona, Bilbao, N P E Huelva. Erneuerte Ausschreibung. Näheres an Vrt und Sleue.

Verkehrs - Anftalten. :

L g, 23, Oktober. (W. T B.) Der Poitdamps7er

A L, S amburg- Amerikani chen PadcLetfabrt-

Kktiengesellschaft ift, von New-Vork kommend, heute früh auf lbe eingetroffen.

a Lr g 22. Oktober. (W. T. B.)

„Moor * ift heute auf der Ausreise von

1) Obne

Der Union-Dampfer Lissabon abgegangen.

Theater und Musik. Deutsches Tbeater. In dem Anzengruber'schen Volksftück N von Kir{feld“, weldes am nätsten Freitag, L e in Scene geht, wird Hr. Sommerstorff die Titelrolle e dem sind in den Hauptrollen beïchäftigt : Frl. Ortwin und Fr. S s sowie die Hrrn. Dr. Pobl, Kadelburg, Tewele, Merten und Nolet. Die beifälii f e Einakter „Frübling Die beifällige Aufnahme, wele die dret fter „Fri 18 im Winter“, „Quintus Horatius Flaccus* La e N 12 aus bei ibrer Wiederholung gesunden baben, veranlaßt Ne ire E, selbe Vorstellung für näbften Sonntag, den 28. D, M., v 4 r 0A Die neue Auéstattungéposse des Victoria-T9 Münchhausen“ von Ernst Blum und Raoul Toché ging us Sonntag mit nicht ganz unwidersprohenem Erfolg S n mangelt allerdings der Poffe an Allem, was ein laclustig G u L kum für s gewinnen fann; die Han Gg Erri A versehlt zumeis entbehrt der Originalität, und das, was L1H | L: V Es 5nlid seinen Zweck. Nichts wirft bicr neu und üdberra)@end, E s die ble Sin bau senen n eta e ges vor. tüncbbausen S S D L ter des Barons von Crac auf und ag ven diesem das JIawort für den Fall, daz er N F einer verabredeten Probezeit als ein tapferer Geai 00 Bee, wozu in einem gerade begonnenen russish-indisen Kriege Ge s t gegeben ist; au andere außerordentliche Abenteuer habe e var zu besteben und {ließli pünktlich zur Stunde. und O ¡ukehren. Münbbausen's Liebe wird von der Todter_ Ie Dare rit erwidert, welche riclmebr dem jungen Mate, Bors an ift. Dieser reist heimlib dem Münchhausen na, E ibn E Irre zu führen und sein Tbun zu überwachen, febrt aber dann res zeitig zurück, um die Nichterfüllung des Bertrages L A Münchbausen's zu erweisen, desen Brautwerbung damit ena wird. Mit der Abreise Münchbausen's beginnen die Abenteuer auf der Bühne si abzuspielén,_ unter En M galindler Leiedund, dah [aan vaten and die moscinellen Gfct ä g verdient; tm Uedrigen aus | Jine F L: S ver: Begelpalaîî des zehnten Bildes, nicht (ehe C Die Darstellung war, von etntgen Nebenrollen a gee S me ret erfreulihe; vor Allem verdienen Hr. Czifka als E ) ne und Hr Steinberaer als Diener Buttervogel, ferner Frl. Pee Le Anita besondere Anerkennung; namentli wurden de Se dieser Darsteller Es Agen ommen. Aucch das Ballet war r ü nd fand gebührenden Beifall. _ A A evets j Wilbelmstädtisches S eaLeE DUOON e Prinzessin von Trapezunt“ darf bereits zu den glüdli lies ea des Theaters gezählt werden, denn_ der stürmisce Beifa E A Abends wiederholte sib auch am Sonnabend und Ras ei (e é verkauftem Hause. Der Humor diefer Vperette Ut even]o Ler wältigend, wie die Musik în allen Nummern als fehr piER e funden wird, namentlich die Gefsangënummern des überraschen f nes dritten Aftes. Die Liebescavatine, das Zabnschmerzenlied a ) ; Trinklied (von Frl. Len Wi ee S e dlkere Ti icder die lautesten da capo-Wün]che. V atis dus die t na E SMON Berne A E, Schu die Herren Wellhof, Binder, Hanno, Pagin Æ., S seznistde Sorgfalt, mit welcher Direktor Fripsche e Ee auêgestattet E ee Ea Le R Aufführung Werk eine lange Repe auer. _ i

O E s Res ivenz- Pbentet hat, seiner früheren Gewokbnbeit gemäß, auch in dieser Saison wieder mit der Veranstatlung von Vor- mittagävorstellungen den Anfang gemacht und brachte als erfte am Ueber den literarishen Werth des viel- Nôßeren zu ergeben, ift wohl über-

Sonntag Ibsen's „Wildente“.

Preisfrage herbeizuiliüren, seien zufciedenstellende und ftetige; der Bedarf

tbenden Faktoren hiermit avo h a f diese Weise nit nur durch

Ï den und au e l tücbtice Landwirtbe Lei Weitem höhere Erträge als bisher aus den

Li für Walzeisen U e Ver Eil ahnen u die ganze Lage des Geschäfts eine gute.

besprohenen Werles sich noch des

flüssig, es soll nur konstatirt werden, daß tas Publikum auch geftern