1888 / 287 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

das Lied: „Wegewart*® von L

Inhalts und der carakteristishen musikalishen

\<öônen Textes einen ganz beso Hipabsteigen der jeden Verses \<ildert das

Das Weise.

reih ershienenen Leistungen des Philh

uinte zum

tion des Hrn. Kogel.

Morgen, Dienstag, den 13. d. M., findet Köni Rendezvous Mittags 128/, Uhr an der Saubucht.

Offizieller Jagdrapport. Die Hofjagd im Hammer - Hofiagdgebege am 10. d. M. verli

etter genau nah dem Programm. Um 9 Uhr 45 Minuten w,

arforce-Jagd statt. Fe Ee Grunewald; 11/,

Mannigfaltiges.

mit Neten und einfachen

29 Swauflern und 36 Stü> Damwild endete.

Der Gesammtrapport der 3 Ja 184 Stü>k Damwild (Spießer mi

Summa 423 Stü>

Hochwild. Se. Majestät der Kaiser und Köni

1 Stü> Damwild und 13 Sauen;

Se. Majestät de

3 Stü>k Damwild und 9 Se. Königliche Hoheit der

tüd> E E C Gotb erzog von Sahfen-Coburg-Gotha 3 Schaufler, 7 Stü>k Damwild und 19 Königliche Ho von Preußen 2 Shaufle

9 Schaufler, 6 Se. H

Se.

oheit der

Se. Hoheit

Me>lenburg-Schwerin

5 Sauen.

Geleitet wurde die reiherrn von Heinze, und Forstmeister von Münch.

Der Direktor der Sternwarte, Dr. Sen, übersendet uns Folgendes zu

vom Dienst,

Sternwarte eingehenden, an si auf Gewährung von Abendbesuchen der zeihneten, no<hmals

Vollständigkeit \>aft Urania Eintrittsgeld

röhren, wel<e die bezüglihen Einrichtungen der uungs8zwe>e an}ehnli<h übertreffen werden.

gig von dem jeweiligen und Abendzeit von zahlreichen gen der Himmelserscheinungen,

warte für bloße Bescha Außerdem wird man ebendaselbst unabhän

Himmelszustand

treuen und eindru>svollen Na<hbildun fowie von allen tehnis<en Einrichtungen einer Sternwarte, ferner von den neuesten Hülfsmitteln und Leis

und von vielen auderen pbysikalishen menten, unter Darbietung vollständiger Erl

können.

Es ist mcine Schuldigkeit, sowohl leiteten Sternwarte, als zu Gunsten nehmens, wel<hes troy seiner Förderun Stadt wesentli auf die Betbeiligun gewiesen sein wird, hiermit öffentlich Zutritt des Publikums zu der in erster \{he Unterweisung bestimmten Königlichen nung der Urania-Sternwarte nur no<h in

abendli<e Forschung

ternwarte bis zur Eröff

le neuerdings wiederum in grö

und

und

und die akademi

Sauen; und 8 Sauen;

Sauen;

der Herzog Johann

zu jeder Tages-

eßmann wegen seines tief poetischen Behandlung nders nachhaltigen Eindru> hinterließ. Grundton am S< t Gefühl der Verlafsenbeit in Allen Vorträgen wurde reicher Beifall von Seiten Publikums zu Theil; derselbe galt

armoñishen Orchesters und der bewä

Königs - Wusterhausener ef bei außerordentlih günstigem

ard das erfte Treiben, ein im Dien Grund der Oberförsterei Hammec mit Horden abgestelltes Sauja angeblasen und lieferte rah anderthalbst T sehr grobe Sauen, 1 Schaufler und 7 desselben ward um 11 Uhr tas Frühstü> im wäbrend dessen - die Stre>e des Jagens gele derselben die Fahrt zum zweiten, Neubrü> mit hohen Tüchern u Jagen auf Damwild, angetreten. erste, bald nah 14 Uhr der leßt ergab 62 Scaufler und 141

ündiger Dauer 108 zum Stü>k Damwild. Unweit Jagdzelt eingenommen, , gelegt und na< Abnahme einem in derselben Oberförsterei bei nd doublirten Lappen eingestellten

Um 1 Ukr fiel in demselben der e S>uß. Die ras bereitete Stre>e tück Damwild. Von da ging es im sharfen Trabe zum leßten, in den Radebergen der Oberförsterei Königs-Wusterhausen,

| Lappen lose abge- stellten Treiben, welhes um 3 Uhr mit einer Str

c>e von 39 Sauen,

gen lautet sona< auf 92 Schaufler, t eingere<net) und 147 Sauen, in

g erlegten 5 Schaufler, r_ König von Sachsen 9 Sqaufler, PrinzGeorg vonSachsen

heit der Prinz Friedri Leopold r, 2 Stü> Damwild und 17 Sauen;

Albre<t von 5 Schaufler, 9 Stü> Damwild und

Jagd von den Herren Vize-Ober-Jägermeister Ober-Forstmeister von Mengerssen

Geh. Reg.-Rath Professor r Veröffentlichung :

ßerer Anzahl bei der biesigen < aifreuliden und beretigten Arträge } selben veranlassen den Unter- Hn öffentli darauf hinzuweisen, daß vom nästen Frübjahr ab die Beschauung der Himmelserscheinun Annehmlichhkeit auf der Ster im Ausstellungsparke für Jedermann zugänglich sein wird, und zwar mit

gen in der größten nwarte der E ell- gegen ein mäßtges Hülfe von Fern- Königlichen Stern-

tungen der Spektralanalyse, Einrichtungen auterungen, Kenntniß nehmen

¿u Gursten der von mir ge- jenes gemeinnüßigen Unter- g durch den Staat und die g des großen Publikums an- zu erklären,

des luß eines treffliher des zahl- uglei< den rten Direk-

Münch

einen

liche hr zu in

herum

en eil

Der B

tritt de

lei fes

von auëgedr

Maler

volle

mit der

werden,

Wahske

und Erperi- legen, st

daß fortan der Linie für die

Im Weiser's

asfelbe erregte

Betracht kommt. herantretende Beurtheiler ; ePacende“ Wirkung des hier geshilderten dramatischen Vorgangs in sondern gerade Angesichts der um ibn

angerehnet werden muß, Illustrationszeichnerei „hat ein

unvermittelte Ueber boffnungsloser l üdt, nit minder gelungen der mit

wesenden.

Manrigfaltigkeit in die dur verseßten verschiedenen Gruppen glüd>li< Lenne Un

Gruppe, steht voll

er den Wiedervereini Maler ist es also voll

Aufgabe, das

erzeugt in dem Bes halts in einer Kire, so natürlich ift.

rien bekundet der modernen Maler so erstaunlih weit gebracht meidet es, auf dicse AeußerliGkeiten ein allzu großes Gewicht zu ets darauf bedat, das Hauptgewiht auf die Die Toiletten der hoczeitli< gekleideten Damen

6änge zu richten. / 1 / getöntes Kolorit, sie sind graziós behandelt und

zeigen ein sanft ab passen trefflih zu den \{<lanken Gestalten. Kolossalbildern üblihen Beiwerk, Raum zu verde>en,

den cin hübsch drapir ist, steht im Vorde

anz besonderen Ausnahmefällen, aupt ni<ht mehr stattfinden wird

. Weiser s Kolossalgemälde: ,

en die

Berlin eine große Anziehungékraft ausüben. welches f<on vermöge des in ih Erfolg hinzielt, der künstlerisbe Werth manhes Bildes erst Der unbefangene, wird fic

sensationellen

feiner Ansi(ht beein flufsen lassen, laut werdenden bewundernden Ausrufe cinen Maßstab an das räumli< so oanspru<svoll auftretende Bild le en. Daësfelbe ma<ht zunächst den Eindru> der / : Romanscene, man kann aus ihm das betreffende Kapitel gewissermaßen ablesen. Wir befinden uns in einer vornehm ausgeftatteten Traukapelle, die Feierlihkeit ist eben im Vollzuge, die Gäste schen dem Augenbli> entgegen, \cheidende W {<ließenden zeigt uns, daß hier e

ort sprehen wird.

räutigam ist, wie es {ei

amter, dem die Eltern aus beftimmten Gründen das Glü> Tochter opfern.

Bald wird das r cigentlihe Geliebte, ein

und von der Seite des ihr bestim stürzt si< die Braut in die A j Geliebten. Die Scene is von drastisher h mit großem Geschi> wiedergegeben, wobei ihm zu besonderem Lobe daß er die Gefahr der konventionellen

glüdlih er jede eigenartiges

dru> des Hohmutkbs im Gesicht des am das Erstaunen, die Ueberraschung, die zügen des Geistlihen, der Eltern, Das ist Alles lebenswahr und scharf und zeigt, daß der befißt. Auch hat er es verstanden, ein und tasselbe Ereigniß in Bewegung

große Beobachtungsgabe geshi>te, sie

geschilderten

se zeigt, daß

dagegen nah jener Eröffnung über-

Der Direktor der Königlichen Sternwarte. Foerster.

Zuoltellungesagl des Vereins Berliner Künftler Wilhelmstraße Nr.

Die unterbrochene Trauung*. bereits auf der diesjährigen Jubiläums- Ausstellung Aufmerksamkeit der Besucher und dürfte au< Eier

Die Charakteristik der beiden Ebe- ine Konvenienzheirath stattfinden soll. nt, ein höherer, bereits ältliher Be-

<ôner junger Mann, in die Kirche, mten verhaßten Bräutigams hinweg rme des aus der

igur, D gang der Empfindungen im Antlitß der Braut, Verzweiflung zur höcsten Freude is trefflich

Die Kor position ist eine überaus wirkungs- â i

Posen und zieht das Hauptaugenmerk ni<t von ter wi<tigsten den beiden wiedervereinten Liebenden, ständig unter dem Eindru> des überrashenden Vorganges und füblt sih mitergriffen von der Gewalt des sür die an der Hand- lung hauptsä<hlih Betheiligten so verbängnißvollen gten seine volle Sympathie entgegenbringt. Dem auf gelungen, einen nahaltigen seelishen Eindruck Scene zu erzielen, tas beste Lob, wel(es ihm für die immerhin etwas gewagte Wahl des Vorwurfs ausgespro<hen werden kann aber auc für die tehnis<e Leistung er ein tüchtiger Zeichner und Kolorist ist. Die brwürdigen Kapelle wiederzugeben, er auf dem Altar brennenden Kerzen li< gelöst und das dämmerige Tages- | nen mit dem röthliden Schein der rzen, es liegt gleihsam cin weihevoller Duft über dem Ganzen und dauer diejenige Stimmung, welche während des Aufent- no dazu Angesichts einer feierlihen Ceremonie In der Behandluna , der Kleiderstoffe und Drape- Künstler diejenige Virtuosität, in welcher es unsere;

Helldunkel einer e wurde no< dur den Licbteffekt d ers&wert, do< ist auch diese glü> liht mist \i< bier in feinen Ts

hat der Maler abgesehen, nur ein Sessel, über tes velvetartiges Gewand nachlässig hingebreitet rgrund links, ohne irgendwie störend zu wirken. Der im Baro>stil gehaltene architektonishe Hintergrund paßt in seiner \werfälligen Würde trefflih zu der gedrü>ten Stimmung, in welcher

den unverho

92) befindet \si< gegenwärtig

zu n Es ift eines jener Werke, ihm behandelten Vorwurss auf da für viele Beschauer in zideitcr Linie mit fkritishem Bli>k niht dur< die

den

Festrede hielt der in eine widelung des gründung 14 glieder

freili<

esonders s<arfen

Jllustration zu einer

geladenen Zeugen und wo das Brautpaar das ent-

ihrer aar für immer verbunten sein, da und Künstlerinn

Anerkennung, in der genofsen bis zu

Ferne herbeigeeilten Wirkung und vom Maler

hat. Mit behandelt verstanden.

großem und Der

vermieden jede Eruppe zu geben

führung des Bischofs Dr. Amt vollzogen.

Sc<mu>.

Der „Chr mehr \<on seit

Entrüjtung gemis{<te Aus- Altar stehenden Bräutigams, Schadenfreude in den Gesichts- Brautjungfern und sonstigen An-

zu bringen und Wiederholungen besucht.

frei von theatralis<hen | Im Laufe des

ab. Der Zuschauer gabt 10 721 M

Augenbli>s, indem

bisherigen Lang

muß ibm Anerkennung zu Tbeil | Terence O'

müht, allen An zu willfahren.

Brüssel,

Meldung aus C

haben, aber er ver- und Taranow

seelishen Vor- stattgefunden. Von dem auf derartigen New-Yor

wel<es dazu dient, leeren

deutendste stenographishe Verein ist, wurden 4730 Personen in der Stenographie unterrihhtet, davon allein in den leßten 4 Jahren 3320. erfolgreien Bestrebungen des Vereins hin, welhe auf die Weiter- verbreitung d:r Steno desselben betreffs der

Lehrgegenstand in den höhercn Schulen und bei der Rechtsprechung \sih in immer weiteren Kreisen Freunde erwirbt. Wesentlich belebt wurde musikalishe und deklamatorishe Vorträge einiger anwesender Künstler

von auswärtigen Vereinen eingelaufen

welche der hiesige Verein auch bei den Ferne findet.

wurden 23 383 Æ, darunter 3685 M haft wurden für 8934 (4 Effekten, 1288 auf 1788 M erhöhte.

Wir erfahren, daß Ihre Majestät tie Königin von England -dc:n

der nordamerikanishen Küste

wart des Grafen von Flandern, Minister und anderer amtlichen Persönlichkeiten die hiesige inter- nationale Ausstellung ge\<lossen worden.

St. Petersburg, 12. November.

sih die TeangessCchaft offenbar befand, bevor die ernste Scene dur@ en

play einer dramatis<h bewegten nommen ift Weiser's Werk eine ü von seiner weiteren Thätigkeit das

Der Stolze’s<he Stenographen-Verein zu Berlin beging vorgestern Abend im großen Saale des Hötel Impérial die Feier seines zehnten Stiftungsfestes mit einem Festefsen und \i<h an- s{ließendem Ball. Eine Herren nahm an der Feier Theil. auf Se. Majestät den Kaiser und Regierungs-Rath Blen> Festgenossen, Siegerkranz* stehend sangen, begeistert aufgenommen. Die eigentliche

des fern oder todt Geglaubten qum ( aneths Fure. L E ge eraus a<hte:8we ng, we Beste bofen t eide

Eintritt

zahlreiche F cstversammlung von Damen und

i ei der Tafel wurde der erste Toast König von dem Geheimen Ober- in erhebenden Worten ausgebra<ht und von wel<e im Anschluß daran das „Heil Dir im

der E des Vereins, Hr. Mar Bäder, r interessanten historishen Uebersiht die Ent- Vereins kennzeihnete, bei seiner Be- Mitglieder zählte, er gegenwärtig besißt und au< in jeder anderen Hinsiht der be- Durch Mitglieder des Vereins

wel{her

Ferner wies der Redner auf die

raphie gerihtet find, und daß ‘ine Anregung inführunrg der Stenographie als obligatoris<er die Verwendung derfelben

die Tafelfreude dur treffliche

Zahlreiche Beglü>wüns<hungs-Telegramme, wel>e waren, gaben Zeugniß von der Mitstrebenden jüngeren Fest-

en.

Der Ball hielt wenigstens die

sräter Stunde fröhlih zusammen.

In der St. Micaelékirhe wurde gestern Vormittag die Ein-

katholis<hen Feldpropstes der Armee, des Johannes Aßmann in sein neues oberhirkliches Das dichtgefüllte Gotteëhaus prangte im herrli<hsten

istlihe Männer-Kranken-Verein“, der nun- 95 Jayùren in segensreih\ster Weise wirkt und die bei-

den heimgegangenen Kaiser, die Kaiserin Augusta sowie die Prinzen

Friedri Leopold, Alexander und Georg zu seinen Wohlthätern zählt,

hielt gestern Abend in der Matthäikir<he sein Jahresfest ab. Der

Verein e en Jahre wöthentlih dur<\<nittli< 204 Kranke ie Ge

hörten 176 zum Bestande vom Vorjahr,

ammtzahl der Unterstüßten betrug 500 ; davon ges 324 wurden neu aufgenommen. Jahres \ind 163 als genesen abgemeldet, 99 ge-

storben, 72 in Krankenbäufer übergegangen und 166 in der Pflege des Vereins geblieben. An baaren

] Unterstüßungen wurden veraus- Die Gefammtausgabe betrug 13 948 4, cingenommen für verkaufte Effekten. Neu be- während der Bestand sih ven

ährigen Gouverneur der Insel Helgoland, Sir rien zum Gouverneur der Insel Newfoundland an ernannt hat. Sir Terence war stets be-

forderungen der Helgoländer Badegäste nah Kräften

11. November. (W. T. B.) Heute ist in Gegen-

des Prinzen Balduin, mehrerer

) (W. T. B.) Nat einer harkow hat zwishen den Cisenbahnstationen Bork i ka am Sonnabend Abend abermals eine Zug-

entgleisung infolge Zusammenstoßes zweier Güterzüge Zwei Personen sind dabei verwundet worden.

k, 11. November. (W. T. B.) Gestern bra in

Rochester (Staat New-York) in einer Manometer-Fabrik Feuer aus. Die in der Fabrik Beschäftigten versuchten sich zu retten, indem sie dur die dur< den Einsturz der Fabrik getödtet und 20 verwundet. glaubt, daß 21 weitere Personen, Trümmern begraben sind.

12 Perfonen wurden jedo< Man unter den

Fenster sprangen, die no< fehlen,

-

R E Verne. Musik von C. A. Raida. Ballet von

Wetterberi< Frankreih if meist Regen

E

Stationen.

Mullaghmore Aberdeen Christiansund | Kepenhagen . Stodcholm . Haparanda . St Petersburg Moskau ..

Corf, Queenz-

town Cherbourg . Pelder. . e

mburg S inentkindé Neufahrwafser Memel

[264 C Münster. Karlsruhe . . Wiesbaden . Münden Géemnig Berlin. . Wien .….. Breslau . . Nizza .….. Tut

f0Gr.

ar. au . d. M

P x7 [VAr. n

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0 m. 2 s

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eeres red. in Milli

(ol 756 767 772 771 771 769 764

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760 766 767 767 767 772 772 772 772 765 770

m 11, November 1888, Morgens,

et t

peratur = 409 zj

Wetter.

Ten 0 (F.

5

S

4

wolkenlos | —3 Dunst Nebel

wolkenlos bede>t Schnee

halb bed. es halb bed. 3\wolkenlos \wolfenl.1) heiter bede>t bede>t2) Regen wolkenlos 3\wolfenlos 4 wolkenlos 3/Dunst 2\wolkenl.3) 2\wolkenl.4) still wolkenlos | —8 SO 1 [wolkenlos | —8

SW 4 bede>t 8 ONO 3\wolkenlos | —1

|

1) Reif. ?) Na<ts Schnee. 3) Nebel. 4) Dunst.

Ueber

Wäkrend das

sit der Witterung. Maximum verändert hat, {eint das

si seit gestern wenig Minimum im Westen

nordwärts fortgeschritten zu sein, so daß dasselbe den europäischen Kontinent wenig beeinflußt. Ueber

Certraleuropa ist das Wetter wolkenlos. Borkum meldet 2, Ham

ruhig, falt und faft urg 5, Berlin 6,

Breélau, München und Wien 8 Grad unter Null4 zur an der pomnmiers<en Küste herrs<ht Thauwetter.

In Großbritannien und

gefallen, stellenweise in großer Menge. Deutsche Seewarte.

I Theater - Unzeigeu, Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern-

212, Vorstellung. Die Quitzows. Ernst

haus. holt : in 4 Akten von Scene geseßt vom Quitßow: Hr.

Direktor Anno. Friedri< Mirterwurzer, als Gast.

Zum 1. Male wieder- Vaterländishes Drama von Wildenbru<. Jn (Dietrich von

Konrad von Quiyow: Hr. Matkowsky, vom Stadt-

Theater in Hamburg, Schauspielhaus. Mittwoch: Opernhaus.

als Gast.) Anfang 7 Uhr. Keine Vorstellung. 4 (

213. Vorstellung. Tell.

Broße romantishe Oper in 4 Akten von Rossini.

Dichtung von Th. Haupt.

Anfang 7# Uhr.

Ballet von P. Taglioni.

Schauspielhaus. Keine Vorftellung.

Deutsches Theater.

Leonoren.

Mittwoh: Der Königslieutenaut,

74 Uhr.)

Dienstag: Die beideu (Anfang

Donnerstag: Der Pfarrer vou Kirchfeld.

Berliner Theater. Dienstag:

Anfang 7 Ubr.

Mittwoh: Der Probepfeil.

Anfang 7 Uhr. Donnerstag:

Haase.) Anfang 7 Uhr.

Uriel Acosta. (Akiba:

Demetrius.

(Friedrih Haase.) Friedrich

Wallner-Theater. Dienstag: Zum 36. Male:

Madame Bounivard. Alex Visson und Antonie Neumann. Vorher: Zum Kopf. Pofse in 1 Akt. einer englishen Jdee von Mittwoch und die folge

Vonivard. Der dritte Kopf.

Schwank in 3 Akten von Mars. Deuts von Emil

36. Male: Der dritte

Mit theilweiser Benußun Franz Wallner. 9A

nden Tage: Madame Anfang 7# Uhr.

Victoria-Theater. Dienstag: Zum 114. M.:

Die Kinder des Kapitän Grant.

stü> in 12 Bildern von

Ausftattungs- A. d'Ennery und Jules

Severini. Im 8. Bilde: Anfang 7 Uhr.

Triedrih - Wilhelmstädtishes Theater. Dienitag : Zum 5. Male: Kakadu. (Vert-vert.) Komische Operette in 3 Akten nah dem Franzö- sishen von Meilhac und Nuitter. Deuts<h von Julius Hopp. Musik von Jacques Offenbach.

Anfang 7 Uhr. Mittwoch: Zum 6. Male: Kakadu.

Residenz-Theater. Dienstag: Die Wild-

ente. Drama in 5 Akten von Henrik Jbsen. Deut \<{ von M. von Borch. Anfang 72 Uhr. Mittwoh: Die Wirldente.

Belle-Alliance-Theater. Dienstag: Neu einstudirt und mit dur<hweg neuer Ausftattung: Der Rattenfänger von Hameln. Phantastishes Volks- sttü> mit Gesang in 12 Bildern. Nah Sprenger's Geschichte und Chrich's Chronik der Stadt Hameln, frei bearbeitet von A. Görner, Musik von E. Catenhusen. (Parquet 2 46) Anfang 74 Uhr.

Mittwoh: Volksvorstellung. Kleine Preise. Der Rattenfänger von Hamelu.

Central=-Theater. Dienstag: Zum 90. Male:

Schmetterliuge. Gesangsposse in 4 Akten von 79: O Musik von G. Steffens. Anfang { Uhr.

Regenbogen - Ballet.

Adolph Ernst-Theater. Dresdenerstraße 72.

Dienstag: Zum 94, Male: Die drei Grazien. Gesangsposse in 4 Akten von Leon Treptow. Couplets von Görß. Musik von Franz Roth. Im 2. Akt : Landpartie-Duett. Anfang 74 Ubr.

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

I Familien-Nachrichten. Verlobt: Frl. Hasine Bebrens mit Hrn. Guts-

——— E

mit Hra. Heinri Bammeskerger (Bopfingen—

Leonberg). Verehelicht: Hr. ärl. Martha Tidemina (Hamburg). Hr.

aspar Döpper mit Frl. Adele Scallbruch Fel. Helen Hr. Pfarrer Friedri< Kruse mit

Lieutenant Sauberzweig mit

rl. Helene Voigt (Wißhelden b. Solingen— cipzig). Hr. Apotheker Franz Fle>en mit Frl. Maria Kreukberg (Altenberg— Ahrweiler). Hr. Amtsrichter Dr. Ollendorf mit Frl. Emma Weiß (Danzig). Hr. Dr. med. H. Be>haus mit Frl. Marie Blo<hmann (Bielefeld).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Maurermeister Albert Apel (Magdeburg). Hrn. Major a. D. von Karmainsky (Breslau). Hrn. Matthias Lenoir (Berlin). Hen. Oberst-Lieutenant z. D. Moriß von Kaisenberg (Neisse). É ine Tochter: Hrn. Garnisonpfarrer Rühle (Thorn). Hrn. Lehrer Edwin Börner (Leipzig-Reudnißt). Hrn. Emil Wischelmeyer (Hannover).

Gestorben: Hr. Regierungs-Rath Dr. Reiche (Marienwerder). Hr. Major a. D. Adolf von Burkersroda (Burgheßler bei Kösen). Hr. Dampfschiffbesißer Hans Kindermann S

rau Lisette Henriette Fahlbush, geb. Marek Berlin). Hr. gro analte Georg Maurer (Berlin). Hr, Dr. med. Max Meye (Gi genburg). Frau Agnes Duchrow, geb. Bischoff (Halle a. S.). Hr. Mar Nisse (Leipzig). Frau Mar- darae Kofegarten, geb. Numsen (Christians- al).

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (S <olz).

Dru> der Nordd Buchdru>erei und Verlagss

Anstalt, Berlin en Bilde M ga0s Fünf Beilagen

(einshließli< Börsen-Beilage), (15434)

und das Nummeru-Verzeichniß der am 2. No- vember 1888 gezogenen Pfandbriefe der Bayerischen Hypotheken: und Wechselbauk.

Berlin:

besißer Rudolf Schulz: (Veltrup b. Burgstein- furt—Groß-Leiße). Frl. Caroline Marschall

. niglihen Schöffengerihts zu Russ vom 16. März

zum Deutschen Reichs-Anz

M 287.

1. Ste>briefe und Untersubungs-Sathen. 2, Moaugsvoll ree>unger, Aulgebote, 3. erause, Verpachtungen, Verdingungen x.

4. Verloofung, Zinszahlung 2c. von öffentlihßen Papieren.

orladungen u. dergl

Erste Beilage

Berlin, Montag, den 12. November

:| Oeffentlicher Anzeiger.

eiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Sw,

9. 6. T 8.

Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gefells ® Berufs-Genofsenschaften.

Wodchen-Ausweise der deutshen Zettelbanken.

Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen,

[41044] Steckbrief. Gegen den Häusler Wilhelm Sqwar aus Ruf, welcher flüchtig ist, soll eine dur< Urtheil des Kö-

1888 erkannte Geldstrafe von 15 # event. dreitägige Gefängnißstrafe vollstre>t werden. Es wird ersucht, denselben zu verhasten und der nächsten Gerichts- behörde zur Vollstre>ung der substituirten Freiheits- strafe zuzuführen, falls er die Geldstrafe nit bezahlt. Russ, den 3. November 1888. Königliches Amtsgericht.

E

#2) Zwangsvollstre>ungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[41112] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstre>ung soll das im Grundbuche voa den Umgebungen Berlins im Nieder- barnims<hen Kreise Band 75 Nr. 3239 auf den Namen des Schlossermeisters Hermann Swöniß hier eingetragene, in der Birkenstraße hierselbst belegene Grundstü> in einem neuen Termine am 4. Jauuar 1889, Vormittags 10}; Uhr, vor dem unter- zeihneten Gericht an Gerichtsstelle Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel C., parterre, Saal 36, versteigert werden. Das Grundstü> ist weder zur Grundsteuer no< zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grund- buchblatts , etwaige Abshäßungen und andere das Grundstü> betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei ebenda, Flügel D., Zimmer 41, eingesehen werden. Alle Realberehtigten werden aufgefordert, die nit von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grund- buche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- vermerks nit hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Vebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Ge- boten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu maden, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücsihtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücsichtigten Ansprüche im Range zurü>treten. Diejenigen, welche das Eigen- thum des Grundstü>s beanjpruchen, werden auf-

efordert, vor Shluß des Os die

Sinstellung des Versahrens herbeizuführen, widrigen- falls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 4. Januar 1889, Mittags 1 Uhr, an obenbezeihneter Gerichtsstelle verkündet werden.

Verlin, den 2. November 188.

Königliches Amtsgericht 1. Äbtheilung 51.

[41113] *

Nach heute erlassenem Proclam finden zur Zwangs- versteigerung dec Büdnerei Nr. 1V, zu Mölln mit Zubeh ör Termine /

1) zum Verkaufe am Freitag, den 18. Januar 1889, Vorm. 11 Uhr,

2) zum Ueberbot am Freitag, deu 8. Februar 1889, Vorm. 11 Uhr,

3) zur Anmeldung dingliher Rehte an das Grundstü> am Freitag, den 18. Januar 1889, Vorm. 10 Uhr,

im hiesigen Amtsgerichtsgebäude statt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 4. Januar 1889 an.

Der Sequester, Schneidermeister H. Peters hie- selbst, wird Kaufliebhabern die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten.

Krakow, den 8. November 1888. ;

Großherzoglih Meklenburg-Schwerinsches Amtsgericht. : Zur Beglaubigung! Ler Gerichtsschreiber : Schmiegelow, A.-G.-Aktuar.

[41115] Die zum öffentli meistbietenden Verkaufe der dem Crbpächter J. Ehm>ke zu Schwerin gehörigen Kämmereihufe zu Buchholz auf den 26. 9 ovember 1888 und auf den 19, Dezember 1888 angeseßten L ermine werden hierdur< aufgehoben. Der auf den 26. November 1888 angesette Aumelduugstermin bleibt bestehen. Gadebusch, den 8. November 1888. Großherzogliches Amtsgericht. Schroeder.

[41055] Aufgebot. _ Der Bürgermeister Gottlob Gebhardt, als Vor- stand der Gemeinde Moßbac, hat das Aufgebot eines dieser Gemeinde gehörigen und zugeschriebenen Schuldbuchs der Füriicher Landes - Sparkasse zu Schleiz Nr. 27 379 des Hauptbuchs Litt. N. über ein Guthaben von 1291 4 43 4 bei uns beantragt. Der Inbaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Mai 1889, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Auma, den 7, November 1888. Großherzogli S. Amtsgericht.

Aufgebot.

[41106] der neuen Ausfertigung haben

Zum Zwe>e

beantragt :

a, der Swieferde>er Bernhard Esperstedt zu Rem- scheid das Aufgebot des auf seinen Namen aus- gefertigten Sparkassenbuhes der \tädkischen Sparkasse zu Gelsenkirchen Nr. 9564 über 164,19 4, ,

. der Bahnmeifter Carl Ernst Heinrih Ottens- meyer in Schalke, als Versißerter, das Auf- gebot der von der O Lebensversiche- rungsanstalt zu Hannover zu Gunsten des Inhabers ausgestellten Lebensversicherungspolice Nr. 40079 über 30090 M4

Die Inhaber der bezeihneten, angebli verloren

gegangenen Urkunden werden aufgefordert, spätestens

im Aufgebotstermine, den 1. Juli 1889,

Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte,

Zimmer Nr. 12, ihre Rehte anzumelden und die

Ürkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos-

erklärung erfoigen wird.

Gelsenkirchen, 8. November 1888.

Königliches Amtsgericht.

[20609] Aufgebot.

Alle Diejenigen, wel<he an das auf den Namen der verwittweten Snwohner Döring, Friederike, geb. Schröter, zu Laasnig, Kreis Jauer, ausgestellte Spar- bu der Kreissparkasse zu Liegniß Nr. 6770 über 83,86 M Ansprüche zu haben vermeinen, werden auf Antrag der vorgedacbten 2c. Döring aufgefordert, dieselben spätestens in dem hiermit auf den 25. März 1889, Vorm. 10 Uhr, an der unterzeichneten Ge» rihts\telle, Zimmer Nr. 29, anberaumten Termine anzumelden und das Sparbu vorzulegen, widrigen- falls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird. Liegnitz, den 10 Juli 1888.

Königliches Amtsgericht.

[14729] Aufgebot. :

Die verehelihte Maler Antonie Geterabend zu old hat das Aufgebot des derselben von der städti- en Sparkasse zu Posen am 8. August 1887 aus- estellten Sparkassenbuhs Nr. 76 978, dessen Be- tand am 22. August 1887 sih auf 24 4 belief, beantragt. :

Der Inhaber dieses Buchs wird daher aufgefordert, bei dem unterzeihneten Gerichte spätestens in dem auf den 3. Januar 1889, Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Amtsgerihtsgebäude, Wronker Plaß Nr. 2, Zimmer Nr. 18, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und das Spar- kassenbu<h vorzulegen, widrigenfalls die Kraftios- erklärung des Leßteren erfolgen wird.

Posen, den 8. Juni 1888. |

Königlihes Amtsgericht, Abtheilung IV.

[30968] Ausfertigung. Aufgebot.

Dem Testamentsexekutor in der Verlassenschaft des K, Pfarrers Geiger in Feldkirhen, Herrn Pfarrer Labinger, z. Z. in Kirchberg, ist ein von der K. Filialbank Straubing am 28. Februar ds. Is. sub Nr. 48617 ausgestellter, auf die Ordre des K, Amtsgerichts Straubing lautender Schuldschein über ein zu 2%/0 verzinslihes Kapital zu 1200 (A zu Verlust gegangen : N :

Auf seinen Anirag wird hiermit auf Dieustag, den 12. März 1889, Vormittags 9 Uhr, im diesgerihtlihen ‘Sitzungssaale Nr. 6 Aufgebots- termin bestimmt, und der Inhaber des fraglichen Schuldscheines aufgefordert, spätestens in diesem Termine feine Rechte hierorts anzumelden und den Scbuldschein vorzulegen, außerdessen solcher als kraftlos erklärt werden würde.

Am 3. September 1888, K. Amtsgericht Straubing. ges. Gengle Zur Beglaubigung: Der GeriHts\{hreiber Edenhofer.

[30158] Aufgebot. Í

Das Fräulein Emilie Dreves hies. hat das Auf- ebot einer am 2. Juli 1818 zu Gunsten der Pa- ftocin Groskopf in Langenholzhausen auf die dem Gastwirth Peter Meyer hie!. gehörigen Liegen- schaften (Artikel 485 der Grundfteuermutterrolle) im Hypothekenbule Bd. A. Fol. 169 zweiten Orts eingetragenen und am 14, Oftober 1882 an ihren Vater, den verstorbenen Rath Dreves, cedirten Obli- gation über 1500 Æ unter der glaubhaft gemachten Behauptung, daß die Post dur< Erbgang in ihr Eigenthum übergegangen, die Schuldurkunde aber abbianden gekommen sei, beantragt. Der Inhaber der Urk inde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. März 1889, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Detmold, den 4. September 1888.

Fürstlies Amtsgericht. Abtheilung Il. I. A.: Sieg.

. [41058] Aufgebot.

Es werden folgende Aufgebote erlassen : :

A. 1) auf Antrag des Kaufmanns Gustav Fischer zu Nieder-Zieder, als eingetragenen Eigenthümers des Grundstücks Nr. 7 Nieder-Zieder, betreffend die verloren gegangene Hypothekenurkunde vom 26. Mai 1864 über die Abtheilung III. Nr. 8 fär den Kauf- mann Karl Gustav Rüer zu Lähn eingetragene mit 5 %/0 verzinslide Darlehnsforderung von 6000 #,

Staeps.

Zwe>s Kraftloserklärung der geda<hten Hypotheken- urkunde,

2) auf Antrag des Bahnarbeiters Herrmann Teichert zu Seidlitau, als eingetragenen CEigen- thümers des Grundstü>s Nr. 3 Seidlißau, betref- fend die Abtheilung II1. Nr. 2 für die Gottlieb Kammler's{en Kinder zu Hartmannsdorf eingetra- gene erng von 8 Thalern nebst 69% Zinsen und die darüber gebildete Hypothekenurkunde vom 6. Dezember 1826, Zwe>s Löschung der Post und Kraftloserklärung der gedachten Hypothekenurkunde,

3) auf Antrag des Bergmanns Heinrich From- melt zu S{reibendorf, jeßt zu S{hwarzwasser in Böhmen, als eingetragenen Eigenthümers des Grund- stü>s Nr. 62 Ober-Stchreibendorf, betreffend die verloren gegangene Hypothekenurkunde vom 30. Ok- tober 1857 über die Abtheilung IIl. Nr. 14 für den Schullehrer August Erner zu Rotbenzehau ein- getragene Forderung von 70 Thalern nebst 5 9% Zinsen, Zwe>s Kraftloserklärung der gedahten Hypo- thekenurkunde,

4) auf Antrag des Bergmanns Paul Brauner und resp. des Schuhmachermeisters Paul Tscorn, Beide zu Landeéhut, als eingetragener Eigenthümer der Grundstü>ke Nr. 77 und resp. Nr. 338 Vorstadt Landeshut, betreffend die Abtheilung III. Nr. 7 und resp. Nr. 1 für Christian Seibt eingetragene Kauf- M reelisorderung von 40 Thalern mit 509/96 ver- zinslid, Zweds Löschung der Post,

5) auf Antrag des Stellenbesiters Ehrenfried Wahlwiener zu Rohnau, als eingetragenen Eigen- thümers des Grundstü>s Nr. 90 Nohnau, betreffend die verloren gegangene Hypothekenurkunde vom 15. Oftober 1864 über die Abtheilung III. Nr. 12 für die Geschwister Ernestine Pauline, Pauline Louise, Anna Auguste und Anna Louise Wahlwiener zu Rohnau eingetragenen 508 Thaler 2 Silbergroschen 4 Pfennige mütterliches Erbtheil nebst 5 % Zinsen, Zwe>s Kraftloserklärung der Urkunde,

2 auf Antrag des Maurermeisters Julius Anders zu Nieder-Lepperédorf, als eingetragenen Eigenthümers des Grundstü>s Nr. 32 Vorstadt Landeshut, be- treffend die Abtheilung 1I1. Nr. 5 für den Gerber- meister Franz Pohl zu Landeshut eingetragene Waarenforderung von 28 Thalern $8 Silbergroîchen 3 Pfennigen nebst 5 %/ Zinsen und die darüber ge- bildete Schuldurkunde vom 11. März 1848 und resp. Abtretungsurkunde vom 10. Oktober 1853, Zwe>s Löschung der Post und Kraftloserklärung der Urkunden, : L

7) auf Antrag der verwittweten Mangelgeselle Auguste Paul zu Nieder-Zieder, als eingetragene Eigenthümerin des Grundstücks Nr. 43 Dorf Nieder-

ieder, betreffend die Hypotbekenurkunde über die Abtheilung III. Nr. 4 für den Sattlermeister Christian Göttlob Löblih zu 5 % O eingetragene Darlehnöforderung von 100 Thalern vom 21. No- verfiber 1840 resp. Abtretungsurkunde vom E Januar 1866, Zwe>8s Kraftloserklärung der Ur- unden,

8) auf Antrag des Bauergutsbesißers Herrmann Meißner zu Ditterêbach \tädt., als eingetragenen Eigenthümers des Grundstü>ks Nr. 58 Dittersbach städt., betreffend die Schuldurkunden vom 4, April 1815 und 14. Februar 1839 über die dort eingetragenen Posten von 65 Thalern 17 Silbergroschen 3 Pfennigen und resp. 66 Thalern, beide mit 9 °%/9 verzinslich, Zwc>s Kraftloserklärung der gedahten Schuld- urkunden. ;

Die Inhaber der vorstehend ad 1 bis 3 und 5 bis 8 gedachten Urkunden, sowie alle Diejenigen, wel<e Ansprüche irgend welcher Art an die vor- angegebenen Posten zu haben meinen, namentli unbekannte Rechtsnacbfolger der eingetragenen Gläubiger, werden aufgefordert spätestens in dem auf den 8. März 1889, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumten Auf- gebotstermine ihre Re@te anzumelden und die Ur- kunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden und Aus\@lußerklärung der unbekannten Gläubiger und deren Rettsnachfolger erfolgen wird.

Besonders wird ad 6 des vorstehenden Aufgebotes die verehelichte Agnes Senftleben, geb. Hein, unter dem vorangegebenen Präjudiz geladen.

B. Auf Antrag der verwitiweten Auszügler Johanna Susanna Krause, geb. Kammel, zu Gaablau, betreffend das Sparkassenbuh der \tädtis<en Sparkasse zu Lande3hut i. Schles. Nr. 9928 über 314 M

Der Inhaber des vorbezeihneten Sparkassenbuches wird aufgefordert, spätestens in dem vor dem unter- zeihneten Amtsgerichte auf den 7. Juni 1889, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und das Spar- kfassenbu< vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung desselben erfolgen wird.

Landeshut, den 20. Oktober 1888,

Königliches Amtsgericht.

[40334] Aufgebot.

Der Landwirth Johann Ingebrandt zu Wendels- heim beansprucht den Eintrag des in der Gemarkung Fürfeld belegenen Grundstüs Ï

Flur II. Nr. 163, Aer in der Grub, eingetragen auf den Namen Kaufmann Philipp Jacob zu Fürfeld in das Grundbu auf Grund der Er- sißung durch seinen Rehtsvorgänger. :

Auf Antrag desselben werden, da die Erben des bisher eingetragenen Eigenthümers unbekannt sind, alle Diejenigen, welhe Ansprüche auf das Grund- stü> erheben zu können glauben, aufgefordert, diese Ansprüche in dem hierzu bestimmten Aufgebotstermin Mittwoch, deu 16. Januar 1889, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anzumelden, unter dem Rechtsnahtheil der Anerkennung der Ersizung. :

Wöllfteiu, den 27. Oktober 1888. Großh. Hess. Amtsgericht.

Zimmermann.

[41110]

Aufgebot, betr. Ablösung von Berechtigungen auf Brenuholz. / Die Königlihe Regierung zu Hildesheim hat an- gezeigt, daß laut der zwischen ihr und den Besitzern der unten genannten Reihestellen zu Lauterberg in Ausführunz des Gesetzes vom 13. Juni 1873 ab- ges{<lossenen Rezesse die mit diesen Stellen verbun- denen Berechtigungen auf Brennholz aus fiskalischen Harzforsten gegen die nastehenden Kapital-Entschä- \hädigungen abgestellt sind: E 1) Ratbbauswirth Carl Wiegand Reihestelle Nr. 42 4491, 2 2) Lmie Josef Uder Reihbestelle Nr. 376

Auf Antrag der Königlichen Regierung zu Hildes- beim hat das unterzeihnete Amtêgericht folgendes Aufgebot erlassen :

Alle Diejenigen, welche an den genannten Be- rehtigungen oder an den Ablösungssummen Cigen- thums: , lehnrehtlihe, fideikommissarisce, Pfand- oder andere dingliche Rechte, insbesondere au Ser- vituten und Realberetigungen zu haben vermeinen, oder glauben der Ablösung, wie au<h der Aus- zahlung der Ablösungssummen widersprechen zu kön- nen, werden hierdur<h aufgefordert, solhe Rechte und Ansprüche in dem auf

den 9. Januar 1889, Vormittags 10 Uhr, im Amtsgerichtslokale angeseßten Termine anzu- melden, widrigenfalls :

1) ihre etwaigen Rechte und Ansprüche im Ver- hältniß zur Königlichen Regierung als erloschen angenommen und sie damit ausgeschlossen werden,

2) die Legitimation der genannten Berechtigten zur Ablöfung, zum Abschluß der Rezesse und zum Empfang der Ablösungs\summen ihnen gegen- Über als erbra<ht angenommen werden soll.

Die in die Hypotheken- bez. Grundbücher einge»

tragenen Gläubiger sind von der Anmeldungspflicht

ausgenommen.

Herzberg a. S., den 20. Oktober 1888, Königliches Amtsgericht. T.

[41109] Aufgebot, tigungen

betreffend Ablösung vou Berech- auf Bauholz und Sägemühlen- Material resp. Nutzholz. |

Die Königliche Regierung zu Hildesheim hat an- gezeigt, daß laut der zwisten ihr und den Besigern der unten genannten Reihestellen zu Lauterberg, in Ausführung des Gescßes vom 13. Juni 1873 ab- geschlossenen Mecesse die mit diesen Stellen _ver- bundenen Berechtigungen auf Bauholz und Säge- mühlen-Material resp, Nubholz in fiskalischen Harz- forsten gegen die nahstehenden Kapital-Entschädigungen abgestellt seien : i:

1) Esefrau des Steinbru<h-Unternehmers Friedr. Zeppel, Minna, geb. Broemer, Nr. 32 1413 4,

2) Wittwe des Hüttenmanns Karl Müller, Ernestine, geb. Aurin, Nr. 36 2134 Ml!

3) Wittwe des Formers Heinri< Ließmann, Louise, geb. Ahrend, Nr. 94 1415 S,

4) Ti'hler Kari Holzapfel Nr. 111 1802 4,

5) Cifenbahnrotten - Arbeiter Heinrich Kleine>e und dessen Chefrau Wilhelmine, geb. Kaufmann, Nr. 113 1007 M, l

6) Ehefrau des Hüttenzimmermanns August Hecht, Minna, geb. Großheim, Nr. 163 840 A,

7) Kreismaurermeister Pfeiffer (aus Walkenried) Nr. 172 371 M,

8) Fleischermeister Carl Boese>ke Nr. 203 2907 M,

9) Kaufmann Friedri<h Steine>e Nr. 209 2259 M,

10) Fuhrherr Karl Fröhli<h Nr. 221 4467 ,

11) Hüttenpensionair Friedri<h Kirhner Nr. 228 1232 M,

12) Fabrikarbeiter August Ederleh Nr. 231 769 M,

13) Erben des weil. Andreas Müller, als:

a dessen Wittwe, Wilhelmine, geb. Stechhan,

b. Hüttenmann August Müller, #&——-

c, Anguste Hecht, geb. Müller, Nr. 232 1005 M, j 14) Senator A. Westerhausen Nr. 237 820 4,

15) Erben des Waldarbeiter Friedrih Breme, als:

a. Bergmann Friedrih Breme,

b, Johanne Kupferscmidt, Nr. 241 1613 4,

16) Wittwe weil. Wegearbeiters Gottlieb Meyer, Wilhelmine, geborene Eichner, in Lauterberg als Nupnießerin und deren Töchter Minna Großheim, geb, Meyer, in Celle und Karoline Breme, geb. Meyer, in Lauterberg Nr. 246 567 M,

17) Penfionair Fricdricl) Schwanert Nr. 266 1089 A6

18) Érben der Ebefrau des Tischlers Heinrich Bi>e, verwittwet gewesene Müller, geb. Meyer, als:

a, Fabrikarbeiter Gustav Müller,

b, Steuer-Kontroleur Theodor Müller in Soest, vertreten dur< den Kanzleigehülfen H. Fiedler in Herzberg a. H., E S

c, zwei minderjährige Kinder der verstorbenen Ehefrau des Stellmachers August Reichardt, Emilie, geb, Bilke, vertreten dur< deren Vater August Reichardt Nr. 267 1301 M,

ae meier Wilhelm Degenhardt Nr. 271 a M,

20) Sneidermeister Wilhelm Graun, Nr. 272 1357 M

i Forstarbeiter Heinri Rohrmann Nr. 298 M, e Gabrikfarbeiter Fr. Ja>is< Nr. 346

M 23) Erben des Hufschmieds Kruse, als: a, „dessen Wittwe Friederike, geb. Vaupel, und

t 2

geborene Breme,

deren Kinder, als: