1888 / 300 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Fleygebuna. N. Stempelgesetgebun

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Kunst beschäftigen, verdient „D 1 gehoben zu werden. Derselbe bringt eine Rundstau über alle Gebiete des Schönen, eine Aufgabe, die so vielseitig und schwer ift, daß, wena sie vollständig gelöst werden soll eine außerordentliche . Zabl von Mitarbeitern erfordert, denn das Gebiet des Schönen ift ungemein groß. Aber der bloße Versu darf schon mit Freuden begrüßt werden und derselbe gelingt dem Herausgeber des „Kunftwarts*,- Dr. Ferdinand Avenarius, in recht anerkennenêwerther Weise. Die uns vorliegenden Hefte des 2. Jabr- zeihnen ih befunden das Bestreben, bere{tig Nr. 1 plaudert Heinri

ganges

wodurch sie Meinung über die vern

Thbeaterstücken u. f. w.

das Wesen der

folgt in den Nummern eire Rundschau Kunftgebiet, daran {ließen sich in der Rubrik „Vom Tage“ Mit- theilungen über Theater und Literatur und andere Abtbeilungen ähn-

lien Inhalts.

etwas im „Kunftwart“ senswertbe bier bequ

jährli 24 Æ# Zu bezieben ist das Blatt dur alle Bubbandlungen oder direkt durch den „Kunstwart-Verlag“ in Dresden, Stephanien-

strafe 1.

Berlin, 25. November. Au

Terxt.-Ird.“.)

A -Wollen aus 800—1009 Ctr.

wie in der Vorwo(e.

schâdigen. In Nr. 3 bes

Zweiter Theil. Strafrecht. | Obligationen, welche den erwähnten Umtausch ablehnen, werden | endeten Vortrage des Prof. Joahim. Ein zweites Werk von gleicher

eseß 2., Strafsachen betreffend. Bt, das Nominalkapital und die Zinsen bis zum Tage der Einstellung | künstleriser Bedeutung war die dritte Szmphonie von Mar Bru, Strafprozeßordnung. | der Zinsenzablung ausgefolgt. Die neue Anleibe wird im | die derselbe im Zabre 1882 komponirt urd der „Symphonie-Ges

en Zahl von Zeitschriften, wel®e sich mit der | Staatss{huldbuche unter der Beicihnung „Rusfische 4prozentige | shaft* in New-York zugeeignet hat. Das geniale Werk beweist in

er Kunstwart* besonders hbervor- | Goldanleißhe von 1889* eingetragen. Die Obligationen | jedem Say, wie M. B, bei aller Tiefe und Neubeit seiner

werden auf 125, auf 625 und 3125 Goldrubel lauten, - wobei | Gedanken zugleich viele Komponisten der norddeutshen Schule

125 Goldrubel glei sein werden 500 Fr., 404 deutshen Reichêmark, | durch eine ihm eigene Anmuth und durch die maßvolle

sie bedeutende Anftrengung und | 19 Pfund 15 Schilling 6 Pence, 239 bolländischen Gulden, 964 Gold- ung der Klangeffekte des Orchesters überragt. Im Andante,

durch mannigfachen

den Stand der Literaten ihtende Tbâtigkeit

Landschaftêmalerei aus.

Der Leser ersieht daraus, daß

Gewerbe und Handel. (Wollbercicht

dem Markt genommen, acaquirirten. Preise bielten

Abschlüsse herbeizufübren.

Der E

inlôösungscours für die

Oesterreichisch Silber erböbt worden.

London, 26. November. (W. T. B.) An der Küste 4 Weizen-

ladungen angeb von Robeisen

Bradford, Garne ruhiger ;

St. Peter8burg, 27. November. liche Ukas, betreffend die

lit worden.

Monat vorber anz

oten. betrugen 26. November.

Spinner fest, Stoffe tbâtig (W. T.

beziffert den Betrag

ufündigen.

ten Anforderungen zu genügen. In Steinmann über „Kunftgenuß und Ver- gnügen“ und zieht darin namentli unser modernes Auëftellungswesen in Betracht, wobei er besonders Diejenigen, welche die Ausfteliungen nur als Veranügungs-Etablifsements ansehen, mitnimmt. In Nr. 2 weift Carl Spitteler auf die Unsitte bin, daß sich unsere modernen S(riftsteller gegenseitig oft in der unzartesten Weise befebden,

chwert sib Lutwig Hartmann des Rotbiîtifts in Manuskripten, In Nr. 4 läßt sich Otto von Leirner über Auf diese leitenden Aufsätze über Erscheinungen auf dem

finden wird, und daß er sich über alles Wis- em unterrihten kann. Der L eine Ergänzung zu_ der von Friedri Pet in der Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft ( ersheinenden so beliebten „Kunft für und dritten Viertel jedes Monats.

in der vergangenen Woche vauerten die Abzüge vom biesigen Lager fort. Für den Kamm wurden ca. 5—600 Ctr. während Fabrikanten si auf glei®er Höhe Die feste Tendenz, die auf den auéländis&en Stapelpläyen berrs{cht, und die sihere Erwartung, daß die demnächst in London beginnende Auktion einen Preisaufschlag bringen wird, batten zur Folge, daß Großfäufer den biesigen Plaß wieder auf- suhten und das biefige Lager nit unbeträcbtlih verkleinert wurde. Die Preise baben dagegen keine Veränderung erfabren. 1 nah wie vor entgegenkommend und bestrebt, selbft unter Verlusten

E _bier zahlbaren Oester- reihischen Silbercoupons ist auf 167,00 A für 100 Fl.

Emission 4prozentiger tionen im Nominalbetrage von 125 Millionen Goldrubel behufs Ankaufs der noch umlaufenden Stücke der öprozentigen äußeren Anleibe vom Jahre 1877 und bebufs Beschaffung der Mittel zur Tilguna der 1877 und 1878 temmporâr emittirten Kreditbillets, ist heute veröfent- Derselbe d laufenden Obligationen der döprozentigen Anleibe von 1877 263 800 000 Æ Die Einstellung der Zinsenzablung für _die 5pro- zentige Anleibe von 1877 bat der Finanz-Minister mindestens drei Die Bedingungen für den Austaus{ der Otkligationen dieser Anleibe gegen neue 4prozentige Obligationen werden dur den Finanz-Minister festgeseßt. Denjenigen Besißern 5prozentiger

dollars. Die Z

York.

Inbtalt aus und

Maße als zuvor in seine Re

in der sfentlihen | werden. wie

immer nit

Eisen- und Stabl- sowie ch für ibn imer

„Kunstwart“ ift

29. früh ¿ur Ausgabe.

des „Centcbl. f. d. | „Gellert* der Hamburg

Trieft, 26. November.

Theater Wallner-Theater. ein Jubiläum,

Eianer sind | Shwank „Madame Bonivard*“

scenirung sowie seinem wadckeren Damen Anra Sch

gegen

Wolle feft, S Beberrschung dieser Stylgattung Der Kaiser- | Schönheit und Vornehmbeit in Obliga- | certen der Neuzeit auszeichnet.

gestern unter Leitung des Hrn. der Philbarmonie ftattfand,

B.)

der Melodie auf und füßrt i weiter.

der nod um- | für

. das Ortester auf | und

Ti bödist dur{geführt.

Das nathbaltigen Eindrudck. Gestaltung anbetrifft, dem ganzen

Theater - Anzeigen.

Wetterbericht vom 27. November 1825, 8 Ubr Morgenê. ck =Z| [ | bs E SES | ESS Stationen. 'EZS Wind. | Wetter. |ZS l] i = j So B | [S9 D S | | ¡(2.S S. Muliaghniore 742 D 5 bedeckt 4 Aderdeen .… 748 SO 1 bedeckt —1 Cö6riftiansund| 741 |[NW 8 wolkig =4 Kopenhagen. | 750 WSW 3'Dunfst 5 StodLbolm .| 731 WSW 6bededckt 5 Haparanda. .| 728 N 2 bedeckt —_6 Sit Petersburg 733 SW 3ibedeck | 3 Cork, Queens- | town .….| 737 NNO 7Regen 3 Cberbourg . | 749 [W Lepen 11 E E S 1Nebel 7 N 7592 WSW 5 balb bed. 5 amburg .. | 755 WSW 3halb bed. 5 Swinemünde | 754 |WSW 3 wolkig 5 Neufabrwafser! 751 WSW 2 heiter 5 Memel ... 747 WS 8 bededckt 6 S 1 756 11S 2'bedeckt 9 ünfter...| 756 S ? bededckt 7 Karlêrube. . | 760 |[NO 1'Regen 6 Wiesbaden .| 759 SW 1‘bedeckt L) Nünében ..| 763 SO 4\wolkig 3 Chemnig .. | 761 |W 2'halb bed. 6 Berlin... | 757 |W 5'halb bed. 9 Wien .…...| 764 |SW 1 beiter —1 Breslau... | 760 |SSW 4/halb bed. 7 Ile d'Aix. . | 756 |SSO 5 bedeckt 10 Nizza .….. | 766 |NO 4 wolkig 9 Trieft .... | 767 ONO 1 Nebel 8

Vebersiht der Witterung.

Das Minimum, norwegisden Meere ostwärts nab Finnla

neue Depression über dem Georgs-Kanal erschienen it, Bei meist shwaher bis frischer vorwiegend süd- liher bis westlicher Luftströmung und warmem Wetter hat die Bewölkung über Deutschland ab- genommen und ist vielfach beitere Witterung ein- Obere W

getreten. VDber aus Südwest bis W

welhes gestern über dem lag, ist mit unveränderter Tiefe nd fortgeschritten, während cine

olken ziehen über Deutschland estnordwest.

Deutsche Seewarzte.

Königliche Schauspiele. Mitiwoch: Opern- baus 227. Vorftellung. Narziß. Trauerspiel in 5 Akten von A. E. Bravogel. (Narziß: Hr. Friedri Mitterwurzer, als Gaît.) Anfang 74 Ukr.

Schauspielhaus. Keine Vorstellung.

Donnerstag: Opernhaus. 228, Vorstellung. Die Königin von Saba. Oper in 4 Akten von Carl Goldmark. Dichtung von Mosenthal. Ballet von Paul Taglioni. Anfang 7 Ubr.

Scauspielbaus. Keine Vorftellung.

Deutsches Theater. Mittwo&: Romeo und Julia. Donnerstag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Freitag: Gößt von Berlichingen.

Berliner Theater. Mittwoch: Eva. (Eva: Fr. Hedwig Niemann.) Anfang 7 Uhr. Donnerstag: Der Probvepfeil. Anfang 7 Ubr. Freitag: 11. Abonnementé-Vorstellung. Medea. Anrang 7 Ubr.

Wallner-Theater. Mittwo6: Zum 50. Male:

Madame Vonivard. Schwank in 3 Akten von

Alex Vifson und Antonie Mars. Deuts von Emil

Neumann. Vorher: Zum 50. Male: Der dritte

Kopf. Poffe in 1 Akt. Mit theilweiser Benuzung

ae G englishen Idee von Franz Wallner. Anfang r

Donnerstag und die folgenden Tage: Madame Vouivard. Der dritte Kopf. /

Victoria - Theater. Mittwo: Mit reuer Ausftattung, zum 13. Male: Die Reise iu die Pyreuäen. Ausftattungsposse mit Gesang und Ballet in 5 Akten und 9 Bildern von Paul Ferrier. Musik von Louis Varney. Im 8. Bilde: Großes Ballet. 1) Bolero. 2) Habanera. 3) Stiergefeht.

Gewöhnliche Preise. Anfang 7 Ukr.

Friedrich - Wilhelmstädtishes Theater. __Mittwot : Pariser Leben. Komisbe Operette in 4 Aften nach dem Französischen des Meilhac und Halévv, von Treumann. Musik von Jacques Offenba. Anfang 7 Ubr.

Donnerstag: Pariser Lebeu. Operette von J,

[ insen werden vierteljährlich bezablt, der Zinsengenuß beginnt am 1. Dezember 1888 (n. St.). binnen 81 Jabren getilgt, die Auszablung der Zinsen und des Kapitals erfolgt in St. Petersburg, Paris, Berlin, London, Amsterdam und New- rk. Die Obligationen sind für immer von russishen Steuern be- freit. Die Kreditinftitute, durch welce die Obligationen unterzubringen sind, werden vom Finanz-Minisier ausgewählt

New-York, 16. November. Nathwirkungen der politishen Ents&eidungs\{lacht machen immer noch fühlbar, allmäblib kebrt aber doch Ruke in die erregten Gemüther zurück, und das legitime Geschäft beainnt wieder in stärkerem

Situation ins Auge faßt, so_muß dieselbe als eine günstige angeseben Im Westen und Süden der Union der Getreideernten recht bedeutende aus den Handelsausweisen : centren ersichtlich. Der Export von Weizen will zwar nech

idt recht in D den Verschiffungen von ais und Baumwolle befser ge- gangen. Ferner wird von einer sehr lebhaften Thätigkeit in den

berichtet, und last, but not least ift es als ein gewiß nur günstiges Moment aufzufassen, daß die Läger sowobl bei Engros-Händlern als au bei Detailliften überall im Lande ron kleinem Umfange sind, nur groß genug, den Bedürfnifsfen des Augenblicks zu entsprechen.

Shanghai abgegangenen Reichs-Poftdampfer „Neckar*“ ift in Brindisi eingetroffen und gelangt füc Berlin voraussihtlih am

Hamburg, 27. November. (W. T. B.) Der Postdampfer

Aktiengesell\sGbaft it, von New-York kommend, keute Vor- mittag 11 Uhr auf der Elbe eingetroffen. 4

eft, 26. Nc (W. T. B.) Der Lloyddampfer «Medusa“ ist gestern Abend aus Konftantinopel bier eingetroffen.

Morgen feiert das Wallner - Tbeater denn an diesem

dritte Kopf“ zum 50. Male in Scene. Hr. Oirektor Hasemann, der umsihtige Leiter der Bühne, hat mit den Aufführungen dieser beiden erfolgreidben Stücke dem Berliner Publikum eine Reibe amüsanxter Abende bereitet, und es gebührt ihm für die treffliche In-

Scramm, Lebmann und v.

A Gutbery, Meißner, Alexander und Gimnig rückbaltlose Anerkennung. |

Glas8gow, 26. November. (W. T. B.) Die Ver schiffungen Indem vierten Philharmonischen Concert, welches in der vorigen Wode

13 600 Tons in derselben Woche des vorigen Iabres,

(W. T. B.) Prof. Joachim kennen, das dritte dieses Meisters, das bei einer aroßen

melodiòs gehaltenen S nimmt sogleich die Violine den Faden n

__ Ein zweites kurzrbvthmishes Motiv bildet einen wirksamen Gegensaß. und beide Themata werden in einer für den Sclisten wie

Andarte , voller Tiefe und Zartheit der Empfindung, _Das Finale, ein hôît originelles, chwungvoll gebaltenes Capriccio, fett, was thematische Erfindung und fließende

Applaus und Hervorruf folgte dem, wie si von selbft verstebt, voll-

E —————————————

Die Obligationen werden

enommen. j stehendes (New-Yorker Hdls.-Ztg.) Die fih zwar

it glei

te zu treten. Wenn man die Gesammt-

on bat die Manipulirung Dimensionen angenommen, der dortigen Distributiors-

würsch{en.

kommen, dagegen is es mit

in den diversen Wollen-Branchen | sowobl,

wähnt. -Amerikanischen Padletfabrt-

und Mufik.

Tage geben der übermüthige und der originelle Einakter „Der | V „2B Scauspiel

böchst | getragen, den je gesehen.

Künstlerpersonal, besonders aber den Hausen, sowie den Herren

Dr. Hans von Bülow im Saale [ernten wir ein Violinconcert von Arbeiterkreisen si zugleich tur außerordertlice der Klangwirkung vor anderen Con- Nah einer kurzen, sehr sanft und

in feinem Periodenbau selbständig wirkungevollen Weise behandelt

eine Elegie in C - moll binterläßt cinen sehr

Werk die Krone auf. Stürmiscer

das mit einem choralartigen Thema beginnt, wirkt der ron den Geigen

sehr effeftvoll figurirte Cantus firmus der Posaunen ganz besonders \chôn : das Scherzo mit scinem bumoristishen Motiv in Q der Contretäfse, gleihsam gravitätisch einbe dender Wirkung und

Akkorden erscheinenden zweiten Thema abwechs. einem dritten in s{wungvollen, durch zwei jagenden, reizend wirkenden

trug Hr. Prof. Joachim ncch die Schumann (op. 1 reihtes Violinspi die symphonishe

als „zur Namcnsfeier* Ortefter, unter Leitung Han

und zwar unter des Komponisten persönlicher Leitung. desselben wurde in der Oeffentlichkeit rung eines Concert-:Oratoriums, , Damals erkannte d bedeutendes Talent an.

Der „Mildwida“- Musiker-Wittwen und -L

geöffnet. Freundlibe Geber aus

Eine neue Arbeiterpartei, an andere Parteirichtungen, stellen will, bat si, wie die selbst konstituirt.

„Arbeiterverein Köni in den Hauptpunkten wie nat $. 1, die gewöbnliten Arbeiter in Treue baus zu stärken, den Kaiser in seiner unterstüßen, die Interessen der und Sitte in den Arbeiterfamili S. 2 jeder gewöhnlie kratishen Partei angehört.

Rom, 26. November. Natrichten begann auf der I vulkfanischer Ausbruch;

reitend, ift

Im

Motiv auf, das, mit einem

auß die beiden Beethoven'shen

ünen, vormals Friedr. Bruckmann) New-York, 26. November. (W. T. B) Visible Supply | V. und leßte Concert des erften Cyklus findet am Montag, den Alle‘. Er erscheint im ersten | an Weizen 35 238 000 Busbels, do. an Mais 6 975 000 Bushels, | 10. Dezember, unter Mitwirkung des Frl. Klotilde Kleeberg ftatt.

Der Bestellpreis beträgt viertel- , Concerthaus. Am Mittwoh gelangt die in ter Komposi-

Verkehrs - Anstalten. tionsfkonkurrenz e“ dem ersten Preise von 1000 4 gekrôönte neue

(E 0) Vol vos vi Gn: L: Elias: aus Symphonie von Geora Schumann zum erften Male zur Auffübrung,

Mannigfaltiges.

bauses veranstaltet ift, hat

selbst bervorgegangen.

folgt fcstgesett :

Arbeiter werden,

Residenz-Theater. Mittwoch: Zum vorletzten Male: Papa Guftave. Sch{wank' in 3 Akten von Alfred Duru. Deuts von Frit Brentano. Vorher : Das Vlaubuch. Lustspiel in 1 Aft von Labiche. Deutsch von F. Zell. Anfang 7+ Ubr.

Freitag: Zum 1. Male: Abbé Constautin.

Belle-Alliance-Theater. Mitiwos, Natb-

mittags 34 Ubr: Kinder-Vorstellung zu bedeutend ermäßigten Preisen. Zum 2301. Male: Der Rattenfänger von Hameln. Phantastises

Volksftück mit Gesang in 12 Bildern. Nach Sprenger's Gesbihte und Ebrih's Chronik der Stadt Hameln. frei bearbeitet von C. A. Görner. Musik von E. Catenbusen. Sperrsiß und Parquet eg Mittel- und Seitenbaikon 75 A, Eintritt

s.

Abends 77 Uhr: Ertra-Vorstellung zu balben Kafsenpreisen. Zum 56. Male: Die Goldtante. Posse mit Gesang von Carl Cofta. Musik von Rittard Thiele.

Vorauzeige.

Sonnabend: Gastspiel des KönigliG Württemb. Hofscauspielers Hrn. Karl Wiene. Zum 1. Male: Narrheit oder Heiligkeit. Drama in 3 Akten ven A y Ecegaray. (Lorenzo Alvendano: Hr. Karl

tene. Villets sind von heute ab an der Kafse zu baben.

Central - Theater. MittwoGß: Vorleßte Woche. Zum 105. Male: Scchchmetterlinge. Gefangéposie in 4 Akten vor W. Mannstädt. Musik von G. Steffens. Letßtes Auftreten der Concert- virtuosen Herren Gebrüder Schrammel, Dänzer, Strobmeyer, Baron, Jean und Bradi, genannt „Wiener Schrammel’n“. Anfang 74 Ubr.

Vorleßte Woche: Schmetterlinge.

Adolph Ernfst-Theater. ODretdenerstraße 72. Mittwoch: Zum 109. Male: Die drei Grazieu. Ec langeposse s t g E T

e von Sörß. unk von anz oth. Im 2. Akt: Landpartie-Duett. Anfang 74 Uhr. Donnerftag: Dieselbe Vorstellung.

Concert-Haus, Leipztgeritr. 48 (früher Bilse). Mittwoch, Abends 7 Uhr: Concert des Kapell- meisters Herrn Karl Mepder. Erstes Concert der Preisausscreibung für Sinfonien der Direktion des

Offenbach.

Concerthauses. Erstgekröntes Werk unter Direktion

Familien-NachriHten.

Verlobt: Fel. Alma Kosack mit Hrn. Dr. med. Frit Bartels (Seetausen—JIena). Frl. Emma Reusing mit Hrn. Oëfar Schürer (Mülbcim a. Rh.— Augsburg). Frl. Emnia Homrighausen mit Hrn. Max Koeßler (Berlin). Fri. Martha Ero mit Hrn. Sekretär Auguit Popier'ch (Berlir). -

Verebeliht: -Hr. Heitmann Biele mit Frl. Margarethe Ullmann (Werlia) Hr Oberföriter W. Koepp mit Frl. Farnv von der Kall (Trier). Hc. Eduard Marx mit Frl. Anna Bittrer (Ieschènau).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Ritard Lercke (Berlin). Hrn. Rittergutêpäßter Webowsky (Biscupiß). Hrn. Pfarrer Beck (Obmden). HÓHrn. Dr. med. Fingerling (Barsing- bausen). Hra. Gutspähter A. W., Bieder (Klein-Mochbern). Hrn. Amtsrichter Graefe (Breslau). Hrn. Premier-Lieutenant von Benda (Straßkurg i. E) Eine Tohter: Hrn. Landrath Adamey (Ofierode). Hrn. Guts- besiger P. S{umann (Schmiedenfelde b. Treptow a. d. Toll ). Hrn. Prem.-Lieut. Frit von Muellern (Zempelkowo). Hrn. Poftsekretär Wilbelm Telle (Hannover). Hrn. Erwin Rupp (Ravensburg).

Geitorben: Hr. Oberst-Lieut. z. D. Herm. von Elbe (Breslau). Hr. Sec.-Lieut. Hans von Hill (Liffa i. P.). Frau Marie Schwenn, geb. Täuber (Berlin). Hr. Kammermusiker a. D. Frit Espenbahn (Berlin). Hr. Rentier Heinrich Pein (Berlin). Hr. Fabrikbesißer Friedr. Aug. Rißmüller (Münden). Frau Dorothea Hover, geb. Riepe (Magdeburg). Hr. Poftsekretär a D.

Julius Stein (Deuß) Frau Partikulier Laura Ermri, geb. Lashke (Breslau). Hr. Pastor Hermann Althaus (Hannover).

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (Scholz).

Druck der Norddeuts&en Bu(druckerei und Verlags- Anstalt, Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagn (eins{ließli6 Börsen-Beilage),

und die Juhaltsangabe zu Nr. 5 des öffent- lichen A narigens (Kommanditgesellshaften anf Aktien und Aktiengesellschaften) für die Woche

Berlin:

des Komponisten Georg Schumann.

vom 19. bis 24. November 1888.

uartensprüngen von zün- wurde mit ftürmisdem da capo-Ruf auf- Finale tritt zuerst ein kurzes, aus drei Tönen in vollen gewaltigen elnd, sich endlih mit Oktaren bindurch- Violinpafsagen vereinigt. Dieser Sag ) dem erften Hauptsaß der Symphonie stylvoll in seiner Durchführung gehalten. Eine re Wiederkehr dieses \chönen Werk

sehr ges{ickt und : cht oft erscheinende es in unseren Concerten wäre sehr zu Außer den genannten bervorragendften Werken des Abends ibm selbft gewidmete Phantasie von 32) vor und erntete durch sein zur Zeit noch uner- el wiederum stürmischen Beifall und Hervorruf. Da Dichtung von Bazzini erst in einem nafolgenden Concert zur Ausführung gelangen wird, selben die „Hebriden“-Ouverture von Mendelssobn gespielt. y é Ouverturen feier“ und zu „König Stephan* trug das Philbarmonische Dans von Vülow's, vortrefflih vor und bewährte auch in den bereits erwähnten Kompositionen seine anerkan keit. Saal und Logen waren bis auf den lesten Plaß gefüllt.

so wurde ftatt der-

nte Tüchtig- Das

ft gelegentlih der Auifüde zuerft gelegentlißh der Auffüß- ms, „Amor und Pspche“, rübmend er- ie Leipziger Kritik in diesem Werke ein

Morgen Mittwoch (74 Ubr) veranstaltet im Hôtel de Rome der aus Offizieren der hiesigen L deren Angehörigen gebildete Dilett Ckor unter Direktion des Hrn. M. Gre Concert zum Besten der Weibnattébesheerung für arme Kinder.

andwebr-Regimenter und antenverein für gemischten ulich einWobltbätigkeits-

Bazar, der zum Besten bülfsbedürftiger isen in den Sälen des Königlichen t beute seine Pforten 1 ganz Deutschland baben dazu bei- Verkauf zu einem der reisten zu gestalten, den Berlin

welche sib, ohne Anlebnung streng auf den Boden der Körigstreue L „Nat.-Ztg.“ meldet, vorgestern Abend bier- Die Anregung zur Begründung der Partei ift aus Als Name des Vereins wurde gétreu“ angenommen und die Statuten Zweck des Vereins ist und Liebe zum Herrscher- ner Regierung nah Kräften zu Arbeiter zu fördern und Moralität en zu pflegen. Mitglied kann na der niht der sozialdemo-

(W. T. B) Nath bier eingegangenen nsel Vulcano beute abermals ein das Getöse wurde bis Messina gehört.

zum Deutschen Reichs-Anz

e Beilage L eiger und Königlich Preußischen

Berlin, Dienstag, den 27. November

Erf

Staals-Anzeiger. 18SS.

M 300. | Ortéklafsen S Mes Ä . cem y i | Urte ] s E Z e S S ies gilt j nur für den Zeitraum Von je fünf Kalender Dis iZmmili Ortschaften des Deutschen Reis wer- Nichtamtliches. | jahren Cinsblieflib desjenigen Kalenderjahres, gin welden le Se D n Fe sestgeleten ortsüblichen Tagelohns Preußen. Berlin, 27. November. Dem*Reihs- | Versicherun :sbeiträge entrichtet worden sind. Na a d | den bbalibee erwabsener männliGee Tagearbeiter ($. 15) in fünf

tage ist folgender Entwurf eines Gesegzes, betreffend

die Alters- und Jnoaliditätsversiherung, zu-

ngen : i: e Bi Wi lh elm, -von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, Kömg von Preußen 2c. j - verordnen i Namen des Reis, naH erfolgter Zustimmung des Bundesraths und des Reichétages, was folgt : i I. Umfang und Gegensiand der Versicherung. Umfang. e

8 1. Gegen die Erwerbéunfäbigkeit, welhe in Folge ron Alter, Kranfbeit oder von nicht durch reichêgeseßlice Unfaliversiherung ge- deckten Unfällen eintritt, werden vom vollendeten sechzehnten Leben8- jahre ab na Makßgabe der naSfolgenden Bestimmungen versichert :

a. Personen, welde als Arbeiter, Gebülfen, Gesellen, Lehrlinge oder Dienftboten gegen Lobn oder Gehalt bescäftizt werden ; :

b. Betriebébeamte fowie Handlungsgehülfen und Lehrlinge (ein- \chlicilih der in Apotheken bescäftigten Gehülfen und Lebrlinge), wel(e Lobn oder Gebalt beziehen, deren regelmäßiger JahreSarbeits- verdienst an Lohn oder Gebalt aber 2000 # nicht übersteigt, sowie

c. die gegen Lobn oder Gebalt bes@äftigten Perfonen der Schiffê- besaßung deutscher Seefabrzeuge (8. 2 des Gesetzes vom 18. Juli 1887, Reibs-Geseßbl. S. 329) und von Fabrzeugen der BVinnen- icifabrt. Die Fuhrung der Reichsflagge auf Grund der gemäß Artikel 11 $. 7 Absay 1 des Gesezes vom 15. März 1888 (Reihs- Gescßbl. S. 71) ertbeilten Ermädtigung macht das Schiff nit zu einem deutshen Seefahrzeuge im Sinne dieses Gese.

Personen, weile berufésmäßig einzelne perfönlithe Dienstleistungen bei weiselnden Arbeitgebern übernehmen, gelten nit als Arbeiter im Sinne dieses Gesetze. : E E “Durch Beschluß pes Bundeëratbs kann die Bestimmung des Ab- saßes 1 au auf die im Absatz 2 bezcihneten Personen, au? Betriebs2- unternehmer, welche nicht regelmäßig wenigftens einen Lobnarbeiter besSäftigen, sowie ohne Rücksicht auf die Zahl der ron ibnen be- ichäftigtcn Lobnarbeiter auf solche selbständige Gewerbetreibende erftreckt werden, welche in eigenen Betriebtstätten im Auftrage und für Re- nung anderer Gewerbetreitenden mit der Herstellung oder Bearbeitung gewerblicher Erzeugnisse beihäftigt werden (Hauégewerbetreibende), und zwar auf leztere auch dann, wenn sie die Rob- und Hülfëstoffe selbst beschaffen, und auch für bie Zeit, während welcher fie vorüber-

für eigene Rechnung arbeiten. ; A. O Bes&luß des Bundeératbs kann ferner bestimmt werden, daß und inwieweit Diejenigen, für welche die im Absay 2 bezei» neten Persozen Dienste verrichten, sowie Gewerbetreibende, in deren Auftrag und für deren Rechnung vom Hausgewerbetreibenden (Abs. 3) gearbeitet wird, gehalten sein sollen, rüdsictlich dieser Personen, be- zichungéweise der Hausgewerbetreibenden und ibrer Gebülfen, Ge- sellen und Lebrlinge, die in diesem Gesetze den Arbeitgebern auf- erlegten Verpflichtungen zu erfüllen. I E oba oder Gehalt gelten au Tantièmen und Na- turalbezuge. Der Werth der leßteren wird na Durfcnittépreifen in Ansatz géebraët ; dieselben werden von der unteren Verwaltungs- örde festgeseßt. L Ï V tung: für wel&e als Entgelt nur freier Unterhalt gewährt wird, gilt im Sinne N eyes nit als eine die Ver- i | iHt begründende Beschäftigung. i A e Subiak des Bundeêratbs wird bestimmt, inwieweit vorübergehende Dienitleiftungen als BVeschäftigurg im Sinne dieses sezes nicht anzusehen find. S s Mui Beamte des Reis und der Bundesstaaten, auf die mit Pensioréberehtigung angestellten Beamten von Kommunal- verbänten, sowie auf Personen des Soldatenstandes, welYe dicnitli als Arbeiter beschäftigt werden, finden die Bestimmungen des 8.1 ine Anwendung. i : e cilt von solchen Personen, welche vom Rei, von ein:m Bundesftaat oder einem Kommunalverbande Pensionen oder Warte- gelder im Höchstbetrage der Invalidenrente bezieben oder welchen auf Grund der reibsgeießlihen Bestimmungen über Unfallverfiwerung der Bezug einer jährlichen Rente von mindeitens demselben Betrage zusteht. | L S / i z . 4. Andere als die unter $. 3 erwähnten Personen, e Betrieben des Reis, eines Bundesftaats oder eines Kommunal- verbandes beschäftigt werden, genügen der gegen Beg vflicht dur@ Betbeiligung an ms E den peipellennen N stehenden besonderen Einri@tung, dur wei@e 101 É t vorgesehenen Leistungen gleichwerthige Fürsorge gesichert ift, sofern bei der betreffenden Einrichtung folgende Voraus]eßungen par ie Beitrs Versi dürfen, soweit sie für die , Die Beiträge der Versicherten durfen, ]owetik di Alters- and Inrvaliditätsversiccerung in Höbe tes reiwsgesegliden Anspruchs entrichtet werden, den dritten Theil des für den R rechnunzgétmäßig erforder E Bedarfs, A Lot ar Bigas va E S waltungsfosten und der Rüdlagen zum Ne)erve E E E iejenige Zeit, während welcher die bei sol@wen Einrihkunge vi A vor dem Eixtritt ihrer Betheiligun eine na 8 1 die Versicherungspflicht E an O SGER Juggel if i er Wartezei au8geübt baben, ift denselben bei etrnung O e E nung zu bringen. Dasselbe eilt für die Bemefss h i A S insoweit diese den na $. 19 zu bemessenden Betrag nicht V a den Anspru der einzelnen Betbeiligten auf Gewäbrung von Alters- und Invalidenrente muß etn schiedsgerichtlihes Verfahren unter Mitwirkung von Vertretern der Versicherten zugelaffen sein. L Der Bundesrath bestimmt, wel@e Einrichtungen (Pensions-, Alters-, Invalidenkafsen) den vorne Fa eran Den rom Bundesrath anerkannten Einri@tungen E ittbeil der von ihnen zu gewährenden Alters- und In ten, ora ia Betrag der Lea s m | S Renten nit uberstei ih2mitteln vergütet ($. 14). : L E welche aus der die Betbeiligung Fe jozgen Einrichtungen b rindendes DS E e Le éttigung andere, die Versiherungspsl : E E V Ü e i i 8- und Invalidenrente die übertretea, ist bei Berechnung der e E A Dauer ibrer Betbeiligung bei solchen Aue R S bringen. Für die Dauer e Eng a a REA ind Einrichtungen die Rente antbeilig zu ü ms n Me Lte Va n die von ibnen zu gewährenden BNenten, 1: ; Betrag, ier ret P nee eere Veriterungtansales t i f nd dieses Gese r ! . vitiede Sivave ¡u erstatten, während welcher die Rentenempfänger

i iligt waren. 6

M en ¿eDlenen I luß des Bundetratbs3 kann bestimmt gee daß und inwieweit die Bestimmungen des 8. 3 Absay 1 auf Beamte,

i Ï ften öffentlichen Verbänden oder Körperscha pi Ponte tunE wb ting, walde Vie As itglieder an , e C4 cguf Mitglied zum Gegenstand haben, Anwendung finden

E 6. Denjenigen Personen, wel@e aus der Versiherungspflicht

Zeitraums sind die durch das bisherige Versiherungsverbältniß be- D indetea L

währung einer Alters- beziehungsweise Invalidenrente

S H ° - a 7 QoL- 7 5 unfäbiagkeit bedarf, derjenige Versicherte, welher das 70. Lebensjahr

ute erloshen. E s Gegenstand der Versierung. ; 5 Gegenstand der Versicherung if der Ansprub auf Ge-

Sa Altersrente erbält, obne daß es des Nachweises der Ecwerbs-

Hy D, , L 5 E raue erbält ohne Rüksicht auf daë Lebensalter der- jenige Versicherte, welcher nachweislich dauernd erwerbsunfäbig E Als erwerbsunfähig gilt Derjenige, weler in Folge Eines Förperlihen oder geistigen Zustandes nicht im Stande i b ; dur fe gewöbnlihen Arbeiten, wele seine biéberige Berufstbätig eit M Us bringt, oder dur andere, tetnen Kräften und Fähigkeiten pes ende Arbeiten den Mindestbetrag der Invalidenrente zu erwerben. _ . S. 8. Dur ftatutarishe Bestimmung einer Gemeinde für ibren Bezirk oder eines weiteren Kommunalverbanèes für feinen Bezirk oder Theile deéseiben fann, sofern daselbft nach Herkommen der Lobn von Arbeitern ganz oder zum Theil in Form von Naharaticamaen ge. wäkbrt wird, bestimmt werden, daß die Rente der in diesern Beiirk wobnenden Rentenempfänger bis zu drei Viertheilen ihres A Inoes ebenfalls in Form von Naturalleistungen zu Maren ist Le Festsezurg des Werthes der leßteren findet F. 2 Absay E prehende Anwendung. ¿Vie fasulaa bedarf der Genehmigung Ö Verwaltungsdedvorde. E E E At Personen, welchen wegen gewobnbeitömäßiger Trunksu®Dt nach Anordnung der zuständigen Bebörde geistige Getränke in öffent- lichen Schankstätten nicht verabfolgt werden dürfen, Ut die Rente _in derjenigen Gemeinde, für deren Bezir? eine fclhe Anordnung gei worden ist, auch obne daß die Vorauéseßungen des Abfaßzeé L PoEs liegen, ibrem vollen Betrage nah in Naturallciftungen zu gewähren. In den vorstebend bezeireten Fällen gebt der Anspru auf die Rente ¿zu demjenigen Betrage, in wel&em Naturalleistungen _zu gewähren sind, auf den Kommunalverband, für deen Bezirk eine jol&e Bestimmung getroffen ist, über, wogegen diesem die Leistung der Naturalien obliegt. Der Kommunalverband bat Tan Dae berebtigten bierron Mittheilung zu machen. _ Derselbe ist beretigl, binnen zwei Wowen nah der Zustellung diefer Mittheilung die Ent sceidung der Kommunalaufsihtsbehörde anzurufen ; die as der lezteren ift endgültig. Auf demfelben Wege werden, alle übrigen Streitiskeiten entschieden, welche aus der Anwendung dieser L E mungen zwischen dem Bezugsberehtigten und dem Kommunalverbande : - « -_ . - - c Ee D der Uebergang des Anspruchs auf Rente endgültig fest- steht, kat auf Antrag des Kommunalverbandes f der BVersicherungäanstalt die Postverwaltung hiervon re@tzeitig in Kernt nd: niß s Pit der Becenate u iner, h La er mit dem ifachen 2 e der Iabreêrente abgesunden werden. E v Aas auf Rente rubt, 19 lange der BereHtizte nit im Inlande wobnt, eine Freiheitsstrafe verbüßt, oder fo lange er in einem Arbcitébauïe oder in eier Besserungsanstalt unter-

braËt ift. 5 Ï x Es Vorausseßungen des Anspru@s. Z L 8, 10. Zur Erlangung eines Anspruchs auf Alter®- Ct In- validearente int, abgesehen von dem nah $. 7 beizubringenden “S weise des geseßlih vorgesehenen Alters beziehungsweise der Erwerbe- unfäbhigkeit, erforderlich:

a. die Zurüdlegung der

und 13); E 2 ie Leistung von Beiträgen ($8. 14 bis 17).

C L Ein Anspru auf Invalidenrente stebt denjenigen Ver-

siSerten nit zu, welche erweislih die Erwertsunfähigfkeit 1ic Por-

säulih oder bei Begehung eines Verbrehens oder vorfätlihen Ver-

gehens zugezogen haben.

vorgeschriebenen Wartezcit ($$. 12

Wartezeit. _ 8. 12. Die Wartezeit (F. 10) beträgt: 1) bei der ne E S G. 13), 2) bei nvalidenreute 5 Beitragéjabre. : 4 S lien Dio welche vor Ablauf der Wartezeit ae unfäbig werden, kann auf ibren Antrag mit Zustimmung des R o fommissars (S. 51) aus Biliigkeitsgründen eine Rente bis zur fte des Mindestbetrages ihrer Invalidenrente gewährt werden, fo! e die geseßlichen Beiträge v-ährend mindestens eines eis res geleistet haben. Eine sol&e V-willigung ift jedo unftait al MOn der Erwerbsunfähige erft zu einer Zeit, in welcher seine e »éfäbig feit bereits beshränfkt war, in cine die Versicherungépflicht Bee Beschäftigung eingetreten ist, und Thatsachen vorliegen, wel@e les Annabme rechtfertigen, daß d as in der Absicht geschehen ist, um de s M u erwerben. E E O Eben der Wartezeit gelten ¿als Bellragsate (8. 12) 47 rolle Beitragswocen (S$S$. 14, 88). Hierbei eige ie Beitragéwochen, auch wenn sie in vershiedene Kalenderjaßre \alen, bis zur Erfüllung des Beitragsjahres ¡usammengerechnet. S Solchen Personen, welche, na@dem sie eine regelmäßige, die Le sicerungspflit begründende Beschäftigung begonnen E eien en sheinigter, mit Erwerbeunfähigkeit verbundener Krankheit br n Dauer von sieben oder mehr aufeinander folgenden Tagen vet t G gewesen sind, diese Beschäftigung auszuüben, oder bebufs _ Srfü n 19 der Milirärpfliht in Friedens-, Mokbilmachungs- oder Kae eaen zum Heere oder zur Flotte eingezogen gewesen sind, oder l C iht macungs- oder Kriegszeiten freiwillig militärishe Dien) A ge verritet baben, werden diese Zeiten, soweit es sih um die i r n g der Wartezeit handelt, S a 9 D S in N ie Dauer einer Krankheit int mcht als 8zeit in An- dvs A bringen, wenn der Betbeiligte sich die Krankheit gee: lich oder durch s{chuldbafte Betheiligung bei S(lägereien oder gnt bändeln, durch Trunkfälligkeit oder geschlechtliche Ausschweifungen z

gezogen hat. | E Aufbringung der Mittel. i 8. 14. Die Mittel zur Gewährung der Alters- und Invaliden- renten werden vom Rei, von zen O und von den Ver- si je ei Drittel aufgebracht. : E MibelGung erfolgt Seitens des Reis durch Uebernahme von einem Drittel derjenigen Gesammtbeträge, welche an, A es jedem Jahre thatiächlih zu zahlen find, Seitens der Arbeitgeber un der Versicherten dur laute D ie Ne O n i ür jede Kalenderwohe zu entrichten, 11 dei Pa der T Verficherung begründende Beschäftigung ausgeübt hat (Belag vol Hs är die Beitragêwohe zu entrihtenden &. 15. Die Höhe der für die Deitrag r dden Beiträge ist derart im Voraus festzustellen, da nrO De S rige Versiherungs-

i [tungékosten, die erforderlihen Rüdlagen

e ay wei Drittel des Kapitalwerths der f Ande

anstalt dur Renten voraussihtlih erwachsenden Belastung g

werden. G trä s Beiträge erfolgt in Theilbeträgen

C A Zugrundelegung des dreibundertfachen

eutiiacA bleibt die aus dem bisherigen Versicherung8ver ne

ürsorge für Alter und Erwer m ait ia E ce 1d bis 23 festgeseßten Umfange vor-

_ 8 des Krankenversicherung8gesezes vom 15 Sni 1663 ms e-Gese blatt S. 73) festgeseßten ortsüblihen

rechnung:

E : S DŒE ert dietenicen Ortschaften, Ortéklafsen eingetheilt. Jede Ortsfklaîe umfaßt diejenigen Drt! ín welchen dieser Tagelohn innerhalb dèr nachbstebznd aufgeführten Grenzen liegt, nämli in:

I bis zu 1,00 M,

II über 1,00 bis 1,40 Æ, Wi Lo 190- W L: 220; V , 220M L 6 Als Iabhreslöhne kommen in dea einzelnen Klassen in An-

Orisklaïe

o - -

C,

der Vetrag von 300 #,

; D-7t8 ñ in Ortsklaïe 100

E

a Wee «O IV e o o 600 o H x V » 700 o

o - o - . „ZT . S S. 17. Die Beiträge werden für männlibe und weiblide ver- E Ç) J 5 G r = 7 7 ai fr ck t 5 » s sihherte Personen besonders, im Uebrigen für alle n De Da rungéanîtalt versicherten Personen in gleihen Theilbeträgen 1 Jabreslohns festgeitellt. Dabei können die Beiträge ür einzelne Berufszweige verschieden bemessen werden (S. 85 Aki. 1). Betrag der Rente. i l enderjabre, und zwar tin S, 18. Die Renten werden für Kalenderjabre, und e e T heilbeträgen des Jahreslobneë ($. 16) derjenigen ee d E N in welher die Versiherungébeiträge für den Empfangsberewtigten entriwtet find. e L, Sind für e nen Versiherten Beiträge in vershiedenen Vrtêllaner Sind für e nen Versicherte e

so wi er BereHnung der Rente der ezablt, so wird der BereZnung der der Dur®'d Sahres[öbne, nab welchen die Beiträge entrihtet 1nd, a S ge Dieser Durchschnitt wird in der Weise ermittelt, das für

Se der E E E, g 40 De räg ichtet wurden, in Anfay gebrachwt un Hieraus | E mit der Zabl der Beitragëwocen g. E. Bructbeile des Durchschnitts werden auf ganze Zablen na oden is v für männli&e Personen beträgt jährli vierundzwanzig Hundertstel des Iabreslobns, weer 09 8. 18 der Berehnung zu Grunde zu legen üt. Dom Avtau E MWartezeit (S. 12 Absay 1 Ziffer 2) ab steigt die Menne O jedem vollendeten Kalenderjaßre um etnen weiteren es vi vorstehend bezeihneten Jahreslobns, und ¿war in den na@ aen 15 Kalenderjahren um je vier Tausendftel, in den R folgen N 90 Kalenderjahren um je sechs Taufendîtel, von da ab um je a“ Tausendftel bis ¿um Höcstbetrage von jährli fünfzig 7 n 28 des betreffenden JIabreëlobns. Das Kalenderjahr, in we! E e Wartezeit E fommt für die Steigerung des NKentken spruchs nickcht in AnreWnung. E L L

L E rente für männlibe Personen beträgt jäbrlid, Ee undzwanzig Hundertftel des Jahreslobns. Vle Ee oten in Fortfall, sobald dem Empfänger Invalidenrente gewährt ma. 5 Weibliche Versonen erhaiten als Renten zwet Drittel der Renten änrli Pertonen. S l e ie Meta find in monatlichen Theilbeträgen im „Voraus zu zablen. Dieselben sind auf volle fünf Pfennig fur den Monat nach as a Altersrente beginnt mit dem eriten Tage des 71. Lebensjahres, die Invalidenrente mit dem Tage, an weilen t Verluft der Erwerbsfäbigkeit eingetreten 1k. M ej Rer gilt, sofern nicht ein späterer in der Entscheidung über R rei f firung festgesteut wird, der Tag, an welhem der s e 2 e E gung einer Invalidenrente bei der unteren Verwaltungsbebörde ge!

UZ (R : : E 21. G A Aua auf die volle Rente besteht, unbeschadet der Norscrift des 8. 6 Absag 2, nur, sofern seit dem Le die Versiberungspflicht begründende Beschäftigung E E ares 70. Lebenéjahres beziebungêweise bis zum Eintritt der Erwer aus ige feit in jedem Kalenderjahre Beiträge für mindettens 47 Beitrags woh istet sind. 4 L, E E RiDA Persquen, für welde im Laufe eines Kalendecjabres Beiträge für weniger als 47 Beitragëwochen oder gar feine Beiträge geleistet sind, ift die Rente bei ihrer Feststellung zu E, Die Ermäßigung erfolgt um das Einundeinbalbfache „desjenigen enten- betrages, welcher der Summe der au®sgefallenen Beiträge ie Fa reHnung der Zinsen und Zinseszinsen entspricht. Den Zinéfuß be- stimmt der Bundesrath. Hierbei werden die Beiträge deriemiges Versicherungéanstalt und Ortéklafse zu Grunde gelegt, fär 4% aat leßten Beiträge vor dem Ausfall entrichtet find, und wenn dei ad selten verichiedene Beitragésäße für einzelne Berufszweige erhoben werden, die Beitragésäße für denjenigen Berufszweiz, a E Versicherte zuleßt angehört bat. Die für die vorstehenden Reh? nungen erforderlichen Tarife werden vom Reichs-Versicherungëamt auf- E 22, Die im $. 21 vorgesehene Ermäßigung der Rente unter- bleibt, soweit der Ausfall nah Beginn einer E die Versiherungëvfli&t tegründenden Beschäftigung durch Erfü [ung der Militärpfliht in Frieden®-, Mobilmacungs- oder Kriegszeiten, oder dur freiwillige militärishe Dienstleistungen in E, oder Kriegszeiten, oder dur beseinigte mit Erwerbsunfàä ig n verbundene Krankheiten verursaht worden ift. Auf die im D Absatz 3 bezeihneten Krankheiten findet diese Bestimmung keine E a Betrag, um welchen die Rente wegen des Ausfalls dur Erfüllung der Militärpfliht oder dur freiwillige ae Dienstleistungen rechnungëmäßig würde ermaßigt werden m Ü 4 nimmt das Reih. Der Ausfall an Beiträgen in Folge von un s beiten ist bei Berechnung der Höbe der Bcriträge in Betracht zu dias Ermäßigung der Rerte unterbleibt ferner, soweit der Ausfall an Beiträgen anderweit gedeckt wird. Leßteres geschieht : Ä.

a. dur Nerceuna der n anderen Jahren für mebr als je 7 Bei wochen geleisteten Beiträge ; L - T aenillige Beibringung von Marken nach Maßgabe der S ff . 2 L 33. Die Bescheinigung einer auf die Wartezeit anzurechnenden und von der Entrichtung von Beiträgen befreienden Krankheit Uns durch den Vorstand derjenigen Krankenkafse beziehungsweise durch fe Verwaltung der Gemeindekrankenversiherung, welcher der Berlier e, um seiner geseßlihen oder ftatutarishen Ara ave Gera M genügen, angehört, für diejenige Zeit aber, wel@e über die Dauer tee von den betreffenden Krankenkassen beziehungsweise der Gemeinde- krankenversiherung zu gewährenden Krankenunterftüßung hinausreicht, sowie für diejenigen Personen, welche der Krankenversicherungspfliht nit unterliegen, durch die Gemeindebehörde. Die Kassenvorstände, Verwaltungen von Gemeindekrankenversiherungen und Gemeinde- behörden find verpflichtet, diese Bescheinigungen nah e R ärztliher Zeugnisse auszustellen, und können bierzu von der Auffichts- behörde durch Geldstrafe bis zu einhundert Mark angehalten werden.

Was vorstehend für die Gemeindekrankenversiherung bestimmt ift, gilt in gleicher Weise für landesrechtlihe Einrichtungen ähn- licher Art.

Der Nachweis geleisteter Militärdienfte erfolgt dur Vorlegun

. 19. Die Invalidenrente

Tagelöhne gewöhnlicher erwachsener männlicher Tagearbeiter ermittelt | werden.

g der betreffenden Militärpapiere. (Schluß folgt.)