1909 / 52 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

berger hat am Sonnabend eine Lobrede auf Dernburg gehalten.

nevad RUMES bs AEIEETEN En, Dana hate 1h, uh »offentlih ist das Dernburgs Glück und neh niht Dernburgs Ende.

der Druck tatsächlich eingestellt worden ift, nah Tanga telegraphiert ch bin überzeugt, daß wir den Tiefftand in der Kolonialpolitik über- und habe die Antwort bekommen und das ist im Januar —: die } schritten haben. Wir werden vorwärts kommen zum Segen der Summe von 5000 Rupien ist nit bezahlt. Die Drudeinstellung is | Nation. L aiso im Januar oder am 31. Dezember erfolgt; die beschriebenen Damit \ch{ließt die Diskussion. i Verhältnisse liegen aber bereits im Oktober. Am 14. Oktober ist Zu der Petition der Deutschen Kolonialgesellshaft um dem Verleger der Zeitung bereits aufgegeben worden, die Qumme zu | schleunigen Weiterbau der Usambarabahn in Awuscha, die bezahlen ; er hat sie bis heute nicht entrihtet. Jnfolgedefsen ift diese na em E Am E Regierungen Z g ; nie idbtin rial überwieten L î , To

Angabe aus den „Hamburger Nahridhten nine rid L als E mean agr gus agr Waemacoi dieses Panktes in Meine Herren, ich will auf alle dieje einzelnen Dinge, die der Kommission zurück. Er hätte persönlich lieber gesehen, wenn hier vorgebraht find, nit weiter E i der Antrag der Kommission auf Ueberweisung zur Berücksichtigung von meiner Ansicht nah irrtümlichhen Mitteilungen angenommen würde. zurückzukommen ih gelegentlich Veranlaffung nehmen we Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg:

Eine Bemerkung aber, die der Herr

L Meine Herren! seiten des Reichékolonialami hat, möhte ih doch niht nur wie “nts E Bundetrais stebt nichts entgegen, daf die Pelition zu i den Männern, die früher in

wirklichen Nuyen daraus ziehen, sind die deutschen Arbeiter. (Zurufe hei den Sozialdemokraten : Fragen Sie Tippelskirh u. Go.) Damit verlasse ih die Polemik gegen die Sozialdemokratie, weil auf die Justizpflege gemacht hat. Wer etwas beweisen wjy ih do der Ueberzeugung bin, die Arbeiter selbs werden, wie fie das soll sih vor Uebertreibungen in acht nehmen. (Zuruf von vi in Stuttgart und in Essen getan haben, Ihnen eines Tages kei- Sozialdemokraten: Das sollten Sie #{ch besonders merke, bringen, daß Partei und Fraktion in der Kolonialpolitik zwei sehr Ganz rihtig, das gilt für jedermann, für Herrn Ledebour wie S verschiedene Dinge find. N | mih! (Heiterkeit.) Nun gilt es aber au für den Herrn f Nun, meine Herren, möchte ih mich einigen ernsthafteren Dingen

Gouverneur von Rechenberg hat der Staatssekretär gedeckt; damit (UnÆ find wir einverstanden, denn der Gouverneur hat nur die Gebote "i der Menschlichkeit befolgen wollen. Die weiße Besiedlung bedeutet in Ostafrika eine Verdrängung der farbigen Eingeborenen. Behielte der Abg. Arning mit seiner Behauptung ret, daß allein am Meruberge in zehn Jahren 100 000 Weiße angesiedelt sein würden, so wäre das meiner Meinung nach ein Unglück. Ostafrika wird nur als freies Negerbauernland etne Zukunft haben. Man spriht von möglichen zukünftigen Aufständen ; die Regierung hat nach unserer Meinung die Hauptaufgabe, alle Reibungsmöglichkeiten, die dahin führen könnten, zu verhindern. Die größere Gefahr für die Pflanzer wäre dte hon angedeutete äthiopishe Bewegung, die ein Millionenheer von Besißlosen besonders stärken würde. Der Neger ist für Volks- kultur zu haben und ihr gegenüber durchaus nicht indolent, wie eben- falls aus den amtlihen Berichten hervorgeht; davon, daß er zur Arbeit getrieben wird, hat er keinen Vorteil, wohl aber erleidet seine eigene Kultur davon großen Schaden. Für den Kulturgrad des Negers paßt nah unserer Auffassung die christlihe Religion nicht ; jedenfalls hat

Verhältnifse als vorübergehende angesehen werden sollten. bei den Sozialdemokraten.) Ich gehe zunächst auf die Bemerkungen ein, die er in bey

anderen System mitgewirkt haben. Der Abg. Erzberger hat, wenn ih ihn richtig verstanden habe, die Aufstände aud mit den früheren Systemen in Verbindung gebraht. Aufstände werden immer wieder- kehren. Die Entwicklung ist eine langsame, und wir müssen auf einen längeren Zeitraum sehen und die ganze Kette ineinandergreifender Wirkungen betrahten. Deswegen möchte ih bet aller Anerkennung der Tüchtigkeit und Umsicht des Staatssekretärs einen Teil dessen, was jeßt erreicht ist, auf die frühere Zeit zurückführen. Ich hoffe, wir werden in wenigen Fahren einen Kolonialetat vor uns haben, der ein weiteres Vorwärtskommen und Blühen unserer Kolonien zeigt, und es werden uns Aufstände erspart bleiben. Abg. Noske (Soz.): Alles, was an sozialdemokratishen Ideen im Laufe der Jahrzehnie vertreten is, hat eine rüdcksihtslose Bekämpfung gefunden, und troßdem wird ein vorurteilsloser Betrachter nicht leugnen können, daß ih auf den verschiedensten Gebieten sozialistishe Ideen mehr und mehr Geltung verschafft haben. Auch auf dem fkolontalpolitishen Gebiete können wir die- selbe Entwicklung beobachten. In den leßten Tagen hat kein einziger

f. LC Nan F Hi

Noske; wenn der hierher gekommen is und fagt: „Seht einm B zuwenden. Der Herr Abg. Arning hat mih au mißverftanden in was das für eine Rehtsprehung ist; für 3 Schwarze wird ein Farud was quf Bemerkungen, die ih binsichilih der Denkschrift gemaht zu 9 Jahren Gefängnis verurteilt, und für einen Weißen werdff de A Lehne na feiner Richtung die Privatinformation db: im 5 Schwarze zu Tode gebracht !", so muß man doch sagen: da bó, L Gegenteil, ih freue mich darüber. Aber ih halte die Information doh jede Würdigung der Verhältnisse auf! Wie wissen Sie dey agten Man Bat s a aute vollstän Denkschrift mit unter welchen Umständen dieser Viehhager sein Verbrechen begange beigegeben wird, die nicht nur für den ; ie Mehure R vai? E8 sind heute Zweifel daran erboben worden, ob der May ¿ir alle Bibliotheken, für die Presse usw.

L

Redner es mehr gewagt, so rücksichtslos und ofen die Ausbeutungs- und Unterdrückungspolitik in den Kolonien zu verteidigen wie früher. Ganz unverkennbar is auch die Beurteilung der Kolonialfrage am Freitag und Sonnabend sehr viel nüchterner gewesen als im vorigen und vor zwci Jahren. Wo ist die hurrapatriotische Begeisterung für die Kolonien geblieben, wie sie bei den Wahlen vorhanden war? Man fieht mit ge- mishten Gefühlen oder wenigstens fühl die Dinge an. Optimismus hat nur der Abg. Dr. Arning an den Tag gelegt. Was dite Entwicklungsmöglichkeiten anbelangt, so hat es ih der Kolonialstaats\ekretär gefallen lassen müssen, daß ihm selbst aus Kolonialkreisen heraus ein übertriebener Optimismus nachgesagt wird. Er sieht Fortschritte, wo Rückschritte eingetreten find; aber ih verstehe, daß er seine Ware anpreist, denn wenn er es niht tut, wer soll es tun? Uns ift es lieber, wenn er Kapitalisten tinteressiert, als daß auf Kosten der Steuerzahler große Zuschüsse bezahlt werden müssen. Daß seine Sanierungsversuche etwas gewaltsamer Art sind, regt mihch nit weiter auf; aber wenn er von Rednern aller Parteien deswegen gelobt ist, weil die Zuschüsse geringer geworden nd, 9 Ut dem entgegenzuhalten, daß die wahren Zahlen bisher noch nit genannt sind. Wenn man von den Kolonien redet, so muß mzn selbstverständlißh auch Kiautschou hinzurechnen, das ,9 Millionen baren NReichszushuß erfordert: dadur erhöht fi der Zuschuß für alle Kolonien auf 32,5 Millionen. Dazu kommen Posten, die in anderen Eta!s ers{etnen. Aus dem Marineetat lassen fih nicht unbeträhtlihe Summen für die Kolonien herautrechnen, und in der Budgetkommission ist uns heute vormittag gesagt, daß die Neichepostverwaltung für die Beförderung der Briefpost nach Kiautschou allein 300 000 4 bezahlt. Im Laufe der Jahre find für koloniale Zwecke Riesensummen aufgepumpt, die ein Abgeordneter in einer Schrift aus Anlaß der Reichsfinanzreform auf 720 Millionen berechnet hat. Diese erfordern einen jährlichen Zinsendienst von 24—26 Millionen, sodaß der Reichshaushaltsetat für fkoloniale Zweltke. direkt und indirekt mit einem Mfkndestbetrage von 60 Millionen be- lastet wird, und das bei der jeßigen Finanznot! Hoffentlih gelingt es dem Staatssekretär, in ein paar Jahren die Kolonien zushußfrei zu machen. Aber die Zinsen für die gepumpten Summen werden wir noch auf Jahrzehnte zu bezahlen haben. Die Verforgungsgebührnisse für die in Südwestafrika arbeitsunfähig gewordenen Soldaten wahsen ganz außerordentlich. Für 1909 wird allein für die Familienpensionen der Betrag von 4 191 500 4 an- gefordert, 766 000 4 mehr als im Vorjahr, von den nach Südioest- asrifka hinausgeshickten Beamten und Soldaten follen 1909 103 Offiziere und obere Beamte und 7262 Unterbeamte und Mann- haften versorgt werden. Im leßten Jahre sind allein 541 invalide aus Südwestafrika nach Hause geschickt. Feder dritte Mann fährt invalide oder mehr oder weniger arbeiisunfähig zurück. So wird der Etat von Jahr zu Jahr mehr belastet, und wir können uns nit verhehlen, daß die Versuche auf Entziehung von Renten böôses Blut mahen müssen. Im Laufe des Sommers mußte es im Inlande wie im Auslande einen recht ungünstigen Eindruck machen, daß dur Sammlungen die Invaliden vor bitterster Not bewahit werden follten. Das muß den Reichstag noch besonders ver- anlafsen, auf möglichste Veriingerurg der Schuztruppen zu drängen. Einige Redner baben versuht, uns naczusagen, daß wir niht mehr von der Wertlosigkeit unserer Kolonien zu sprechen wagten. Ge- biete, wo Millionen von Eingeborenen leben, wo Hunderte von Millionen hineingesteckt werden, können als absolut wertlos nit bezeihnet werden. Aber welhe Vorteile hat die Masse des Volkes von der bis- herigen Kolonialpolitik, die Masse, welche die Zuschüfse aufbringen mußte und aufbringen muß ? Welchen Nutzen weisen sie na für die Millionen von Arbeitern, die wir hier vertreten? Nic den geringften. Bereibern könnten fi Kapitalisten 7 ÜuSTaucene Dunciér, fcwie cine Reihe bon endlih kommt eine wachsende Zazbl von Beamten recht gut dotierte Stellen. » Es wagt anderseits aud niemand mek k von unseren Kolonien als einem neuen Deutschland zu reden, wo- hin unsere überflüssige Bevölkerung abwar dern könnte. Die Regierung und die bürgerlichen Kolontalpolitiker erklären jeßt unsere Kolonien mit einer Ausnahme für zur Ansiedlung nicht geeignet. In seinem Bortrag in diesem Saale hat der Staatssckretär Dernburg ausgerechnet, daß in Südwest hunderttausend Weiße Plaß bätten. Was wollen diese Hunderttausend, was will felbst eine Viertelmillion bei der Be- bôlferungeziffer Deutschlands bedeuten ?

Bui al Ta 14+ C4089 ranten ;

Aber selbst in dieser „Sied- lung8“-Kolonie soli nah dem eigenen Zeugnis des Staatssekretärs keinem Farmer eine täglihe Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden uzumuten sein; auch kann dort ein armer Teufel nicht fortkommen. Früher wurde noch ausposaunt, es könnten unbemittelte aber \tcebsame Leute dort vorwärts kommen; aber davon s{weigt man beute. Nicht 6000, nein 33—50000 4 werden jeßt als das Minimum an Kapital betrahtet, was der Ansiedler mitbringen muß. Also der großen Menge kommt auch diese Kolonie nicht zu gute, sondern nur bemittelten, wenn nit reihen Leuten. Und dazu muß die Gesamt- heit die großen Zuschüsse zahlen! Es kann uns nur ret sein, wenn möglichst viele Diamanten gefunden werden, aber der Edelsteinsegen muß schon sehr groß sein, wenn die Aufwendungen für das Schutzgebiet dadurch wieder einkommen follen. li besheiden, wenn er mit der Entwicklung unseres Kolonialbandels fo zufrieden ist. Jn 10 Jahren stieg der Kolonialhandel um §83, der deutshe Gesamthandel aber um 6700 Millionen. Wenn Dr. Arning sih darüber entrüstet, daß die \{warzen Schönen ihre Hüften nicht mit deutschen Baumwollftoffen, sondern mit billigen indishen Ge- weben \{mücken, so bin ih anderer Meinung; unsere deutsche In- dustrie leidet unter der Konkurrenz dieser indisen Scchundfabrikate keineswegs, und die Textilarbeiter meines Wahlkreises würden ih sehr dafür bedanken, solhe Schundware statt der qualifizierten Pro- dukte berzustellen, die ihnen erft ein halbwegs menshenwürdiges Dasein ermöglihen. Die Plantagenkultur in Ostafrika bedeutet au nur die- Förderung großkapitalistisher Unternehmungen, die den Mittel- stand ruinieren, sih aber niht etwa um vaterländishe Interessen fümmern. Wir müssen als Gegner jeder Ausbeutung und Unterdrückung darauf schen, daß die Inter:ssen der Arbeiter, der Unterdrüccktten und Ausgebeuteten wahrgenommen werden, und dazu liegt in den deutshen Kolonien viel mehr Anlaß vor, als man bier wahr haben will. Eine Politik der Ausbeutung, der Unterdrückung und des Zwanges ist unsere Kolontalpolitik auch heute noh; hierin hat sh auch unter dem neuen Staatssekretär niht viel geändert. peute s{chon von einer Zivilisationspolitk in unseren Kolonien zu E ist fo verfrüht und so unangebraht wie möalich. Der Arbeitszwang wird tatsählich von der Regierung in Oftafrika aus- e er wird nicht bloß, was der Abg. Dr. Ärning übrigens auch noch estritt, von den Plantagenbesizern gewünsht. Jeder erwachsene männliche Eingeborene eines Bezirks hat innerbalb vier Monaten 30 Tage für den Besitzer zu arbeiten, widrigenfalls er zu öffentlichen Arbeiten angehalten wird ; so steht wörtlih in den amtlihen Berichten für 1908 zu lesen, auch daß zahlrei? Arbeiter, die sch der Arbeit entzogen hatten, mit Kettenstrafen belegt worden sind! Den

| der Schule entzogen,

| auch Sonntags arbeiten müssen, und daß die

Der Abg. Dr. Arning ist außerordent- { Südwestafrika wird geradezu in blindwütiger Weise cestraft,

| : | f |

| | |

| |

die Regierung darauf zu achten, daß Meligion Püiivatsache bleibt. Die Regierung hat sich in die Religionsangelegenheiten der Ein- geborenen überhaupt niht zu mis{chen. Die christlihen Herero baben

auch gar nit davon abhalten lassen, an dem Aufstande teil- unehmen; in fsolchem Falle steht Rasse gegen Nasse. Die Fort- sHhritte der Missionsarbeit sind nah den Berichten der Missionare recht gering. Befonders in Ostafrika kommen die Missionen sehr langsam vorwärts; ähnlich liegen die Verhältnisse in anderen Kolonien. Selbst Straßenandahten und Lichtbilder baben nicht gezogen. In Togo machen \ich die verschiedenen Missionen Kon- kurrenz, sodaß die Eingeborenen niht wissen, welcher Konfession sie sich zuwenden sollen. In Südwestafcika sollte sich die Verwaltung angelegen sein lassen, das begangene Unrecht wenigstens einiger- maßen wieder gut zu mahen. Wir Sozialdemokraten haben recht gehabt, als wir vor dem Vernichtungskampfe in Südwestafrika warnten. Der Staatssekretär hat in der Kommission unser Verhalten glänzend gerechtfertigt; er sollte seine Erklärung hier wiederholen, er hat uns darin recht gegeben, daß das, was wir vertraten, die richtige Taktik war. 1907 hat der Reichstag unfere Resolution an- genommen, wonach den Eingeborenen so viel Land jurückgegeben werden sollte, Der Staatssekretär betonte in seinem Vortrage die Notwendigkeit der Hebung der Eingeboren-n. Ganze 50 000 find im Etat für diesen Zweck ausgeworfen! Daß der Staatssekretär nicht ernfsts li daran denkt, die Ausbeutung der Schwarzen durch die An- siedler zu bekämpfen, zeigt "eine Aeußerung, daß die Ansiedler vor dem Bankrott bewahrt werden müßten. Deshalb werden die Farbigen in der unmenschlihsten Weise zur Arbeit gezwungen. Im amtlihen Beriht wird ausdrücklih zugegeben , daß die Farbigen unter allerlei Krankheiten, Skorbut usw, zu leiden baben. Auch die Kinder werden in s{chamlosester Weise ausgebeutet und wie sich aus einem Missionsbericht ergibt. Ist das Kulturarbeit, und was will der Staa!s}ekretär dagegen tun ? Die Rheinishe Mission in Windbuk berichtet, daß die Farbigen Kinder unter An- drohung von Schlägen von dem Schulbesuch abgehalten werden. Auch die ,Windhuker Nachrichten" predigen einen brutalen Egoismus gegen die Farbigen. Hier im Hause hörten wir freilih eine bumane Sprache. In der Praxis ift ez aber ganz anders. Der Tag würde nit ausreihen, wollte ih alles miiteilen, was im leßten Jahre an skandaldsen Vorgängen passiert ist. Aus Kamerun über direîte Begaunerung der Neger bericktet; eine Shachtel Str ihhölzer muß dort von den Farbigen mit 50 bezablt werden. Namentlich wird von Uebergriffen der Häadler berichtet: die Kaufmannschaft umgeht die Gouvernementsanordnungen, die Verwaltung \{chüßt aber nicht die Eingeborenen. Die Brutalitäten einzelner Beamten und Soldaten sind allerdings in Kamerun selten geworden. Aber die Sc(hießereien bôren in Kamerun überhaupt nicht auf. Wenn der Gouverreur Seitz so weiter regiert, so werden in Kamerun in derselben Amtszjeit wie der des Gouverneurs Liebert nit 25 Aufstände, sondern 50 stattfinden. In seinem Buche s{hildert der Hauptmann Dominik, wie Neger massen- haft mit Maschinengewehren zusammengeshossen wurden. Er hat kein Wort des Tadcls für die Plünderungen der Soldaten. Beim Steges- fest hat er mit seinen Kameraden das Lied gesungen: „Herrgoit, wie ist das Leben nett*. Einem ins Gefecht ziehenden Kameraden wüns{hte er „Weidmannsheil“ ; fo spricht man von Menschen, die man zur Strecke bringt! Der Hauptmann Dominik is noh heute Kulturträger in jenem Gebtet. Die von den Negern eingetriebene Hüttensteuer wurde in Ostafrika von den Weißen lediglih in ihrem Interesse ausgegeben. Da baben wir allen Grund, den Daumen auf den Beutel zu balten. Nicht 25 0 Hüttensteuer, nicht cinen blanken Pfennig würde

i E L y Y 4 é Wes 4 ) . 2 eo Go h s, ia 1427 T) S v A «niedern In die Vande geben. Warum follen die HJuyt- K dem

linge niht üter die Verwendung eines Geldes mitsprechen zu i Z 8genofsen beigetragen baben? Den Nichtdeutschen kann unmögli tin den Gemeinden das Mitbestimmungsrecht Welche Kämpfe hat das Wablrecht nit ¿wisGen Buren in Transvaal gekostet! Die Verweigerung des gewiß nicht zur Vermehrung der Bastarde beitragen. Der Neger sollte wenigstens nicht ausges{losen werden, wo es ch bmung feiner vitalsten Rechte bandelt. Ietzt hat der j arbeiten. Zu den Verhandlungen des Lande

in Vertrauensmann der Neger Jezo

¿ugetiocen Neger angehen. Es ift Neger

mirh wird

L Haas L e b di

Gngilandern und » l 4D las tabhlrechts wird

einfach ein

( niht |\chlechter zu bebandeln, als e tun es niht aus Humanität, sondern aus Negern das Wahlre§t gegeben. dringend notwendig in den

g die Tabellen lesen, die die

Regierung den Kolonien veröffentlicht. Hinrichtunge Weißer hatie drei Herero- weiber zu Tode geshlagea oder zu Tode gemartert. Er erhielt erft i f ne ahre Gefängnis. Einem Neger dagegen,

purden roch vier weitere Neger zur

P M efnrm JLETOTIN

J

j

Kolonien.

¿wei l der einen Weißen getötet batte, } Sühne in den Tod nachgeschickt. Geprügelt wird von R-chts wegen in allen deuts{chen Kolonien; in Ostafrika allein mehr als- 4000 Male in einem Jahre. Dazu kommen die zahlreichen Gefängnisftraf:n. In auf je in einem Jahre eine Strafe. Jahre nach amtlichen An-

19 Männer, Weiber und Kinder kam In Südwesta!rika sind im vergangrtnen gaben 924 Fingeborene gep:ügelt worden, also von je 20 Männern, die in der Kolonie vorhanden sind, einer. Wenn man bedenkt, wie viele sonst noch geprügelt sind, so wundere ih mi, daß wir nit längst hon wieder einen Aufstand haben. Nah alledem sind wir noch sehr weit davon entfernt, daß die deute Kolonialvolitik als eine zivilisatorishe angeseben werden kann. Wir werden wie bisher au in Zukunft bemüht fein, daß cine Kolonialpolitik insbesondere nah der Nichtung durchgeführt wird, daß die Eingeborenen als Menschen behandelt werden. Unsere grundsäßlihe Stellung kann nah uxseren bisherigen Ecfahrungen nicht erschüttert werden. Wir lehnen für eine sole Kolonialpolitik die Verantwortung ab.

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg:

Der Herr Vorredner hat aus der amtlihen Denk\(hrift eine Reibe von Umständen herausgezocen, welhe wir selbst, d. h. die Ver- waltung, als verbesserungsfähig in den Kolonien angegeben haben. Die Verwaltung steht auf dem Standpunkt, daß allerdings in den Kolonien noh vieles verbessert werden kann und muß. Das ist nicht anders wie în der Heimat auch, wo sich ja das Parlament 6 oder 7 Monate des Jahres müht, die Verhältnisse zu ändern und zu ver- essern. Der Herr Vorredner hat diese ganzen Verhältnisse dur die ihm dur seine Parteistellung aufgenötigte dunkle Brille gesehen, und er hat natürlich unter dem Zwange dieser Parteistelung alles das ausgelafsen und auélafsen müssen, was etwa dafür spricht, daß diese

daß sie eine selbständige Wirtschaft treiben können. |

überhaupt zurehnungsfähig ist! (Unruhe bei den Soztaldemokratey Und die Schwarzen wären sicher niht zum Tode verurteilt word, wenn sie sich nicht beteiligt bätten! Das liegt ja in den Kolon nicht anders wte bier! : Selbstverständlichß hat überall betont die Kolonialpolitik durch die verschiedensten Phasen zu gebe»! Es gibt eine Phase der Eroberung, eine Phase, in der ih di, Schwarzen zunächst den Weißen gegenüberstellen, und in der es unte Umständen, oder sier, nichts hilft, als daß den Sckwarzen df Uebermacht, das Uebergewicht der Weißen gezeigt wird. Dazu gehz; die Periode, von der ih hinsihtlich des Herrn Abg. von Liebert gef sprochen habe; und dazu gebört die Periode, von der in dem Buches des Herrn Dominik berihtet worden ist. Dag ift eine ganz selbi, f verftändlihe Sahhe, und Sie können gegen diefen sehr braven ur tüchtigen Mann kein Material herleiten aus einer Sache, die vielen Jahren in einem sehr wilden Lande vor ih gegangen ist. 34 begreife sehr wobl, weshalb die Verren Soztaldemokraten auf die! Angelegenheit immer wieder zurückommen: nämlich deshalb, weil vor z oder drei Jahren Herr Bebel bezügli des Herrn Dominik etwas be hauptet hat, was er naher nit hat beweisen können, eine groß f Grausamkeit. (Zuruf von den Sozialdemokraten.) Nein, Sf haben es nit nadgewiesen, Herr Bebel; wir haben uns darüber ja aufeinandergescßt! Deshalb kommen Sie immer auf die Angelege; heit Dominik zurück, und den Herrn Dominik habe ich bier nadrü lich in Shuß zu nehmen. (Zuruf von den Sozialdemokraten : sein Weidmannsbeil !) Die Herren Abgg aroße gehalten Herr einen Bortrag , die sich damit bes{äftigen, wie Kolonien allen so \{lecht autsebe. Sie baben ih im wesentlicher auf amili§es Material bezozen. Da gestatten Sie mir Sache auszusprechen, die mir sehr am Verzen liegt. In Reichstage ift die 9

V t A 4

„(CIQung S U E N, «C dem man es nur alle 2, :

C A A {Ib

L und Noske

R S M "e i chSOTITANC Nosfke

nun, etne

dem hoben

berausbringt. Woraus follten da

aber die Herren Sozialdemokraten ihre \{önen Reden halten, wenn das Material verkürzten ? (Heiterkeit; Lachen bei den Sozialdemokraten.) Ich bitte sebr, von dieser Idee abzuseben, aber nicht nur Ihretwegen, fondern der gesamten breiten Oeffentlichkeit wegen, damit fie auch sieht, wie einseitig das Material aufgeshlackte! wird, und wie "die Sozialisten den Leuten eine große Masse von

wir ibnen

À

Dingen vorenthalten, die zu einem gerechten Bilde absolut notwendi, E Wenn die Herren, besonders der Herr Abg. EiWhorn, \& W

r Pn V L Lie

dieses Material etwas besser angesehen bätte, so wäre ihm eine Neibe von Schwuppern nicht vorgekommen, (Heiterkeit.) innere z. B. daran, daß er gesagt hat, Togo diesem Zuschuß. verr Eichhorn i Mitglied der Budgetkommission. Wir wissen alle, daß der Zust eglihen worden ift. Das wird nicht bestritten werden Herr Eichhorn hat bebau eine große Menge von Beamten läg wissen, daß die allermeiste denen er gesprcchen hat, r, überhaupt keinen Neichezuschuf

Jahre einen D f i

für T Ur Y0g0 QUuL

dem Ziviletat, von mehr verlanzen. besonders aber kat mih seine Argumentation unterbalte: Kasuistishes habe ih eigentlich noch nie gebört. Erster ien sind wertlos. Zweiter Satz: es sind höchsten! darin. (Heiterkeit) Herr E{born wenn Sie ein liarde glei wertlos seten, kann ich JIkner bringen, die Ste befriedigen wird. (Heiter- keit.) Dritter Sah: shen Induftrie kommt es nit zugute aber alle Sroßkapitaliffen werden reie Leute. Ih habe mal ein Anekdote gebört: da war jemand verklagt, weil er entliehenen Topf in zerbrohenem Zustande zurückgegeben hat. (Heiter- keit.) Er hat nun, wie folgt, plädiert: estens habe ih den idt entliehen, ¡weitens habe ich ihn ganz zurüdckgegeben und driitens war er schon kaput, wie ih ihn entliehen habe. (Groß Heiterkeit. Zurufe von den Sozialdemokraten : Großartig!) Dat meine Herren, ist Ihre Logik. Gerade so, wle bekommen hat, der so \{öôn plädiert ha lange nicht fo \ckch8n, wie der Abg. Eichhorn —, gerade so bekommen Sie auch noch unrechch! Was ist denn der Fall? Sie sagen: es \ind bloß 150 Millionen oder ich weiß nicht, wie viel Eigenhandel in den Kolonten. ©D muß ih Herrn Eichhorn doch noch darauf aufmerksam machen, daft er gesagt hat, weitaus der größte Teil des Handels von Südweft- afrika sei doch wohl nur Regierungshandel. (Widerspruch bei der Sozialdemokraten.) In der Denkschrift steht, daß 3 Mikllionen MNegierungéhandel sind. Das ist Ihnen entgangen. Dann haben Sie aber gesagt: außer dem, was für die Eisenbahnen da hinetn- gebracht ist, wird kaum irgend etwas von Industrieprodukten hinein- gehen, Nun, meine Herren, die {önen Denkschriften beweisen Ihnen, daß allein für 19 Mill. Mark Baumwollwaren in die Kolonien ge- gangen sind. Nach der deutshen Statistik arbeitet ein Arbeiter ungefähr 2 Ballen Baumwolle, 800 000 Arbeiter 1 600 000 Ballen Baumwolle. Je 500 Pfund sind 509 A wert. Also jeder verarbeitet ungefähr für 1000 4, Das ift also die Arbeit von 18 848 Arbeitern nach Adam Niese; und so geht es überhaupt weiter, Jh behaupte: die einzigen Leute, die in Deutschland von der Kolonialpolitik bisber einen baren Nußen gehabt haken denn die Leute, die ihr Geld in die Plantagen gesteckt, die langsihtige Unternehmungen angefangen, die Aktiengesellshaften begründet und Aktien übernommen haben, haben in den meisten Fällen noh gar nihts zurückbekommen (sehr rihtig! rechts)—, find die deutschen Arbeiter. (Zuruf bei den Sozialdemokraten : Und Sie behaupten, niht zu übertreiben ? !) Die einzigen, die heute etnen

yuauy

T OPT L,

Koprazoll gewendet. Kausmann ganz gleihgült 5 gegen den er die Gewer das. habe ich {on am Freital | ver Einkommenjteuer 0 : neue Leute durch sole wahbrscheinlih. H der Queensländer, : iht wiederge gefragt: y G ;, L, auf unsere Sachen legen, einen entsprehenden Nutzen

nicht einig. gefordert hätte, mit ihm zu rechnen. meine Angaben über ven Alkoholver

daß es

diesem Reichstage manchem

Gouver

Ih ev ff habe in M

einen von ibm f

der Mann unre@§t |

Ç s Mina Kat (i ; Der Herr Abg. Dr. Arning hat ih g 1 ail Fxch will darauf t 1e C tig ist, ob er e Lf besteuer bezahlen | M Ct r der einen blauen mit dem Einfuhrz 4

44s % 11e

wirst du, Gou

L M ih wenn ß Ls a4 be

aud mit He Fh bâtte es ni

Aber

H, in Deutschland der Alkohc hier nahrechnen :

Millionen gibt nicht 3(,D0 „X q(GiIDI.

(4 ck + i erteit.) (in besonderes Kink Inder, ürden thnen dadur t Bücher zu führen.

Lt Tan orn nicht, On DETT «Aan

und er hat 4,

N LY/C

nta mt ventg mwg

ebenso

selbst wenn er daß in den Kolonien ein 1 bemerkftar ma

ln wollte. Man kan

nt i on menièratî, wegen (5 n ort 11

rechts auf sie anwenden, ul

g E Y om don ir sonders dagegen wenden, ZDIT

habe, stellen,

i i den 1G angegede!

zu beschneiden, ob sie ausgehen von ïFndern. , f e Sehr angenehm hai mich die Anregung des Herrn Dr. Arning berührt, daß er eine Ausgestaltung Das wünschen wir au, das wüns:

nach der Richtung t Gouvernementsrats wünscht. i :

sind schon entsprehende Weisungen Ul d daß fie erweitert werden

der Gouverneur au, und es Ostafrika gegangen, erstenêmal daßin, day t ) i zweitens, daß dem Sinne der ursprünglichen Verordnung mehr Ne nung- getragen werde, indem mehr Nichtbeamte, weniger Beamte Mitglieder aufgenommen werden möchten : i : Der Herr Abg. Arning hat geglaubt, în fameradshaftliher Weise nch gegen Bemerkungen wenden zu follen, die hinsihtlich des Herrn Da habe ich denn weder in ihrem worden ift, und

Ich habe

/

Liebert von meiner Seite hier gefallen find. hen, daß diese Bemerkung eigentliÿ nirgends, tlaut noch in ihrem Sinne, vollständig aufgefaßt ese se deshalb nochmals aus dem Stenogramm vor. mals gejagt : : e

Ih möchte aber dkrauf hinweisen, daß es unter dem Regime

des Herrn von Liebert 25 Aufstände gegeben hat. Ebensowenig wie ih ß Herr Gouverneur von Liebert und seine Eingeborenen- voliti? mit den für die Niederwerfung dieses noch ungebändigten Landes notwendigen kriegerishen Aktionen etwas zu tun hat, ebensowenig können Sie beute sagen, wenn irgendwo im Innern des Lai des ein Aufstand ausbriht, daß das irgend etwas zu tun habe mit der Politik des Herrn von Rechenberg. S + Fch habe es also direkt abgelehnt, die Dinge miteinander in Ber- bindung zu bringen ; ih habe aber darauf hingewiesen, daß in solchen wilden Ländern, auch ohne daß eine besondere Neigung zu kriegerischen Verwicklungen beim Gouvernement vorausgeseßt werden kann, folche Kriege eklatieren müssen und unter Umständen auh in größere im Um- fange efklatieren, wie das auch heute noch in Kamerun der Fall ift.

Aus dieser Kontroverse zwischen den Herren von Liebert und Dr. Arendt und meiner Wenigkeit haben die Sozialdemokraten geglaubt, einen großen Widerspruch in den Auffassungen und Meinungen heraute hôren zu fkônnen, und haben dann nun weiter auf die Herren lospolemisiert. Meine Herren, in 90 Fragen der deutschen Kolontalpolitik ist dieses hohe Haus untereinander ganz einig, nur in wenigen Fragen find wir nicht ganz einig. Wenn aber die deutsche Kolonialpolitik einen Fortschritt gemacht hat und jeßt auch nach der Seite der Humanität größere Fortschritte macht, so sind Sie (zu den Sozialdemokraten) niht daran \{chuld (Zuruf von den Sozialdemokraten), sondern diejenigen, die seit zwanzig Fahren und länger an der Kolonialpolitik festgehalten haben. (Sehr rihtig! rechts und bei den Nationalliberalen.)

Meine Herren, ich habe noch eine kurze Bemerkung zu machen mit Rücksicht auf ein Zitat aus den „Hamburger Nachrichten“, das hier vorgebraht worden ist, und das muß ich deshalb tun, weil darin ge- sagt worden ist, die zuständige Stelle habe si eine große Unwahrheit zu \{ulden kommen lassen. Das kann ih nicht gut auf mir sißen lassen und muß deshalb feststellen, daß ih unter dem 14. Oktober nah Daressalam gedrahtet habe: „Ist es rihtig, daß die Druckstelle gekündigt worden ist ?* und ich habe die Antwort bekommen : eine Kündigung hat niht stattgefunden; der Vertrag is längst abgelaufen; der Bezirksamtmann will aber zusammen mit dem Bezirkêrat die Druck- Tegung aufheben, weil der Redakteur 5000 Rupien s{chuldig is und

von ge

Nor

behaupte, daß

Y f 244+ nr ommenfteue Aba. Lattmann

verstanden

474 Lil,

Beranlafsung veite enr : uns

; ATHE eunptaon t of einer anderen Politik zuneigen, die unterftreiche ich in

tp I TUTI

e f v N pvr ov Es cheCmeriurg

Herren, nocch eine kurze ausführte. Er

habe: der Dade: der

| | j j I j | j l den Kolonien | f | j |

VH- L L H

S v4

w

überwiesen.

tung, c i werden weitere Debatte nah den Kommissionganträgen bewilligt.

überwiesen wird.

Das Gehalt für den Gouverneur für Ostafrika wird be illigt, ebenso das Gehalt des Staatssekretärs. A Die erwähnte Petition sowie die Petition der Deutschen

Kolonialgesellshaft, betreffend die Eingeborenenfrage in den Kolonien, werden den verbündeten Regierungen als Material

onstigen ordentlihen Ausgaben für die Ziviperwal i ne

Die f} ) ben für | r die Militärverwaltung, die Flottille werden oh

Nur bei den Ausgaben für die Verwaltung der Dienst-

gebäude und Grundstücke sowie des Jnventars führt der

; r f otrio diesem hohen « , eine Li 111 J L/ A0 T5 Sr

L ti e und. 57 ck A E RON tn diefer nialvolitik ift, und eine, die dagegen ift. eser

Po B t 3 a ls E Al Pas : nal A T v 3 ir p c e Q Im D i A A 4 - L V I S ¡ramm, das lautet: wir find alle für ein i

rolls alta galt C MNOLIO R Vil ie

Ms nor

tnterstreihen e

î L

m1? d Ag Le

vi M

Ï j Î D: V di j

Þ 8

G E m E a

nismus befreit ftändlic. Dazu ie Ko ¡Éarrenz der verschied in den Kolonien; es kommen da Erscheinun en zu Geschäftsleben unlauterer Wettbewerb nennt. Neger: we l nicht wifsen, 1 ligion ist, so f e der LLMN

n Ideali8mus ur. d î treben der Missionare, ade Carr: will Anftellung christliche für die christlihe Religion Pcopaganda machen ? fann sich an dem Streit der Konse!Nonen Grfreulih ift, daß die Verwaltung in Daresjalam auf einer Simultanschule pTgetommer D er Gouverneur atte geglaubt, daß die Regierungs]Mule ohne Gee oel ist der Fall. Es ift nur bedauerlich, daß die unzulänglihen Räumen untergebracht und daß der hiervon bis vor kurzem nicht unterrichtet gewesen ist jeßt alles tun, um die berechtigten Wünsche dèêr Weißen ! zu erfüllen. Der Gouverneur Rechenberg ift ¡weifel Persönlichkeit, aber er hat doch den Verdacht auffommen_ er in konfessioreller Beziebung 1 iht ganz unparteii ch ist eine freund]ihe Eingeborenenpolitik treibt, ist nur zu billigen. berehtigten Interessen der Ansiedler dürfen ader nichi ju urz kommen. Der Staatssekretär wünschte den Weißen Goitei Segen mit auf den Wea. Va klang doch _wie eine Mühle Abfertigung. Es befinden fi în den Kolonien Flächen, die elegen sind und für die Weißen fehr gute Bedingungen. dieten Sm Interesse der dauernden Erhaltung der deutschen Wirt/chaft it es erwünscht, in manchen Gegenden etnen Stamm von Deut|en oder Weißen anzufiedeln. Mag eine Kolonialpolitik noch 10 wodl- wollend gegen die Schwarzen fein, so wird fie doch iht eine 20d trennung von dem Heimatland hintan halten kFunen. Die ereros waren auch dem Christentum gewonnen und erhoben sich do. Nunmehr {eint Einigkeit in der Beurteilung diesex Dinge zu herrschen. Das System Trotha wird eyt voa feiner Seite mehr verteidigt. Wir sind einig in dem Bedauern daß so viele Menschenleben in diesem Ausrottungskrieg gefallen ind; die Ueberlebenden werden dauernde Feinde der Deutschea leiben. Daher die starke Beseyung und die großen finanziellen Opfer. Das beeinträchtigt auch die Freude über die Diamautenfunde. Die wirtschaftlihe Entwicklung in Südwestafrika wird legt so au erkannt wie nie zuvor. Das ift ein sehr erfreulicher Uuswaag jeu früher, wo Bebel sagte: Nicht geschenkt! Im Segeateil glauben wir allen Anlaß zu haben, mit der gegenwärtigen Kolouialpolitil zufrieden zu sein. Was die Sozialdemokraten tadein, trifft alle Kolonien. Diese Zustände in dea Kolonten erscheinen nur deshalb so verad hcaungd» wert, weil die Verhältnisse in unserer Heimat relativ fogui find. Ih weiß daß mancher, der in die Kolonien binausgedt, eines tarken Be tätigungsdrang hat. Jn Kamerun desteht etn Dualismus ¡wijcheu Militär- und Zivilverwaltung. Hoffentlich geUugt d diejem Dualismus in Kamerun ein baldiges Ende zu ecmöglichen, und daß

"n Mt wenn Dig

B, T

200) een

nicht bezahlt. Darauf hat der Bezirksrat einen Beschluß gefaßt,

Senat U rale s 4

die Zivilgewalt über der Militärgewalt stehen wixd. Dec Abg. Erz

gem Ipruch auf ' j ei ( rden. jolhes Verhalten sei wenig geeignet, Zivilärzte zu veranlafsen, na den Kolonten

(4 D-DT

(Usambarabahn)

daß einem Arzt sodaß er genôtigt Sein An-

Ein

Abg. Dr. Arnin g (nl.) Beschwerde darüber, zugesagte Wohnung nicht offen gehalten wurde, wesen sei, fich nah einer anderen Wohnung umzusehen. / : Orden.

eine höhere Entschädigung sei abgewiesen zu gehen. Er müsse im Namen seiner Fachkollegen zen eine solhe Behandlung protestieren. Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg: Ih bitte den Vorredner, mich freundlichf| mit

L L

dem

Herrn

Material zu verseben und mir Namen und Ort zu nennen, ich werde

n selbstredend hinter der Sate herfafsen. Ausgaben für die Eisenbahnen

Den lus : auf eine Anregung des Abg. von

Bei ordentlichen bemerkt Strombeck (Zentr.) der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg : Herren! Der Herr Vorredner hat in dankenswerkter

auf einen Paragraphen aufmerksam gemacht, welcher fich gleih-

M „tj

Meine

Weise

[lautend în den verschiede: L r Tonnen

nehmung abges{lofsenen

ift der AnßKch{t gewesen

C -

Der Herr Vorredner vielleiht heute noch Gr hat {on heute als 100 000

ka hs At.

lo Mah ort keine Bedeutung

eine NBedeutuna

R Tp A Trt P Ti D Sik +4654 % f

wobradié merheon draht werde

der Lucie

Recht zu, m

vollkultuco

M. L NICL H der lltambarapoii Mate deiaunni Oftafrikanische:1

S b Py

F L

X CIDALTUIC Cini 1 Cs Dag TARLIBICLITEIGaIl C B % % PiOUiAQinici Qu « N 4 Ét O QUR ju deter Suritung der 222

d s d D VADTen Una Wo

TeiC)Sio §5

Lis «Die

Dai F A d ACLMELOLOUtQLAaind Ä

à D S » ey u Sa Ly U i H À

Bei L FOTOCLUng bau Sid d 4/44“ & f +4 H ka K O

Ui Bejcaffung ( nes Tis r S G L On ¿Anga A. L

% ®» «t C, % Att H, à Y t U L Dare Li h Arning (ni. 5 y 1 4 s s Éa, 9 TCLC)Si Di i lké aa dat O L L, à 5 U % U Ï N L Dun §4 L, T ref ai y d E ALA i v bin {dit 404 i vi L s ias ; # T x3 ¿ E Neg ucmitdh s 4 h ÿ f od eine Weile bin.

relht ¡ju deihafen: das

aatéjctrctäàr des Vie Anregung des Herru Abg

it ta Kolonien

beil

. H i i edr Manie wcri, Ader Zie U M

[udierl, dal tet vorge ber degrfenra Pro-

und ta ee

Ser

L Pt E E E taa E T M rute E e

a adt R Rer e eti rrre

gra

steam mrr