1909 / 61 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

berg (Lennep), Professor Klumker und Dr. Polligkeit (Franlfurt a. M.), Geheimer Sanitättrats Dr. Taube (Leipzig), Dr. Spann (Wien)

u. a, m, zu den berufensten Praktikern auf Armenwesens, der Fürsorgestatistik, der der Jugendfürsorge überhaupt gehören,

eines Hinweises auf die Bedeutung der Schrift.

L daß das „Archiv deutscher Berufsvormüader“, dessen Geschäftsführung der „Zentrale für private in Frankfu1t a. M. übertragen ist, eine erfreulihe Ent» j Dieses Arhiv dur Zusendung von Materialien (Drucksachen der Fürforgetätigkeit, Entscheidungen von re<tspre<henden sowie s<hriftlihe An- regungen und Ausführungen ein\<lägiger Art) zu vermehren, sollte das Bestreben aller in der praktischen Fürsorgetätigkeit stehenden sowie aller si< für diese Frage interessierenden Männer und Frauen sein. Die beste Förderung wird aber der ganzen Frage dur< den Beitritt

ist es, aus der Schrift au zu erse

Fürsorge“ wid>lung nimmt.

Behörden in Vormundschaftsangelegenheiten

als Mitglied des Archivs zuteil.

Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß der O. V. in Dresden eine ganze Neibe herausgegeben hat, die das neueste Gebiet der Sozialpolitik, die Jugend- fürsorge und namentlih alle Vormundschaftéfragen nah den ge- sammelten Erfahrungen und nah der Seite des Ausbaues dieser Insbefondere ist die Aufmerksamkeit auf die

Böhmertfshe Verlag

Institutionen behandeln.

beiden ersten Jahrgänge des von Klumker und

gegebenen „Jahrbuches der Fürsorge“ sowie auf die glei<falls „Probleme der Bon der lezterwähnten Serie sind bereits vier Bände er- e Der Arbeitsmaikt in der Presse“; Spann, „Untersuchungen über die uneheliche Bevölkerung „Die Kinder der in Fabriken arbeitenden Frauen Verfasser

von Klumker herausgegebenen lenken. schienen, und zwar: Neubauer, furt a, M.“ ; Feld, j und ihre Verpfleaung", von demselben

«Die Kinterarmenpflege in Elsaß-Lothringen Für das Königreih Sachsen hat die

in Zukunft einen neuen geseßlih-n Rüd>halt bekommen, 1. Februar warde das neue . Gese über die Fürforgeerziehung* ver- in Kraft tritt. einen re<tsfähigen sein wird, die zur Dur(hführurg des Geseß:8 notwendigen Einrichtungen zu treffen, regeln und die von den Kom- munalverbänden fälligen Mittel für die Fürsorgepflege einzuziehen.

öffen!liht, das am 1. Oktober d. F. bildet jeder Regierungsbezirk l deffsen Fücsforgeauss<uß in erster Linie berufen

diese zu verwalten, ibre Benußung zu

„Die Leipziger Messe.“ _ Nechtzettig Ostermesse ist im Modernen Kunstverlag Or

Ee Ausstattung erschienen. ä

Bewertung der Maschine auf den Keramik, Kristallfabrik

Döring über Einfluß der

Spielwarenindustrie, neuen Trinkgläser der

Stil,

Richtung hergestellt wurden.

und wohl abgewogen. zeugnisse der Gebr. Heubahh, A-G. Titerporzellare, dur< ihre gute Modellierung und aus. glafurmalerét, n werden. Der Preis von 2 4 für das Heft ist bet bildung8material niht hoc.

Verkehrsanftalten,

Laut Telegramm aus Saßnitz ift die Poft

die heute vormittag 11 Uhr in Berlin fällig war, ausgeblieben, weil

Postdampfer des Eises wegen nit verkehren.

Die längste geradlinige Eisenbahnstre>e der Erde ift, wie die , Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen“ mit,

teilt, auf der Buenos Aires and Pac'fic Railway

bildet eine Teilftre>e der ihrer Vollendung entgegengehenden \üd- amerikanishen Ueberlandbahn von Buenos Aires nah Valparaiso, be- | um ginnt an einem 254 km von Buenos Aires entfernten Punkte und ift

331 km lang. Da die Linie früher den Soriasee wurde sie von ¡wei Gegenbögen unterbrochen. maligen geraden Stre>en war rund 282 km lang.

See au?getrc>net und die Eisenbahngesellschaft hat die Krümmung seit dem 5. Oktober

der Linie beseitigt. Die umgebaute Stre>e ist

1907 im Betriebe.

Theater.

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern- haus. 64. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläßge sind aufgehoben. Die Meister finger pon Nürnberg. Oper in drei Akten von Richzrd Wagner. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister 7 S Negie: “Herr Regisseur Dahn. Anfang 7 Ubr

Schauspielhaus. 69. Abonnementsvorstellung. Die Rabeusteinerin. Schauspiel in vier Akten von Erntt von Wildenbruch. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7+ Uhr.

Sonntag: Overn haus. 65, Abonnementsvorstellung. (Gewöhnli%e Preise.) Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Madama Butterfly. Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 70. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläge sind aufgehoben, Colberg. Es Schauspiel in fünf Aufzügen von Paul

eyse. Anfang 74 Uhr.

Neues Operntheater. Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: Auf Allerhöchsten Befehl: Siebente Vor- stellung für die Berliner Arbeiterschaft : Minna von VBaruhelm, Die Billette werden dur die Zentralstelle für Volkswohlfahrt nur an Arbeirervereine, Fabriken usw. abgegeben. * Ein Verkauf an einzelne Personen findet nit statt, Abends 7} Uhr: 158. Billettreservesaßy. Undiue.

Deutsches Theater. Sonnabend: Eiu

mmernac<têtraum. Anfang 74 Uhr. Sonntag : Revolution in Krähwinukel.

Kammerspiele. L mennabend: Der Graf von Gleichen. Anfang

Sonntag: Dex Arzt am Scheidewege.

Berliner vaten + S i icoa au mh onnabend: Eiuer vou

Jugendgerichte fo bedarf es kaum noh

zum Beginn der Trenkler Leipzig-St., der dritte Band der bekannten Veröffentlihung im Um- fang von 84 Seiten, mit mehr als 150 Abbildungen in der üblichen Beachtung verdienen die Aufs

ge von Dr. Heubner über Produktion und Abfat der Meßindustrien, von Dr. Pudor über Materials{önheit im Kunstgewerbe, Georg Kunftgläser,

Beleuchtungskörper u. a. Steigerwal! d, erinnern an Gläser, wie sie zu Anfang der neuen kunftgewerblichen Sie zeigen freilih nit die ükertriebene Linienführung jener, sondern sind in edlen Formen gehalten, eigenartig In der Porzellanindustrie zeichnen < die Er- in Lichte-Wallendorf, besonders

Auch die Tie1porzellane von F. Kaestner, Oberhohndorf, Uxter- müssen threr künstlerischen Vollendung wegen genannt

Die länger? der da-

dem Gebiete des

und | eine Aufführung der

beginnt.

Von Interesse Krasa.

Lieban,

Zimmerer, Kraußne>, Zeisker, von Schriften

Lustsptel „Nur ein Traum“ 1. Male aufgeführt werden.

Polligkeit heraus3-

Fürsorge“ zu jungenen Titelrolle.

in Frank-

ferner : und Frankreich". N geernedang in „Orpheus und Eurydike“ Nach diesem

Für sorgeverband, fessor Siegfried Ochs)

haben. Die sffentli<e

von Ba< (,Magnificat* Jesus ist veiloren“,

„Vergnügte Ruh, Culy, Emmi Leisner, & Co., B. Irrgang.

A. Henning, Aufsäße über Die Negenhütte

große Auffassung

dem reihen Ab- In der

über die Tätigkeit cines Lehrers an

aus S<hweden

Jacobi, Singer, Friedemann, hatten, einstimmig angenommen. zu finden. Ste

Auskunft darüber zu

personal infolge Genusses von

umgehen mußte, Ï sind, ob die Ursachen

Später ift der

Theater und Musik.

Im KönigliGßen Opernhause findet morgen, «Meistersinger von Nürnberg" musikalishen Leitunà des Kapellmeisters Blech statt, die um 7 Uhr In den Hauptrollen sind die Griswold, Bronsgeest, die Damen Scheele, Müller beschäftigt. Die näthste Wiederbolung bon „Elektra“ ist für Dienstag, den 16. März, gro Kaiserliche und Königliche Kammer|

Herr Arthur Vollmer beendigt nächste Wohe seinen Erholungs- urlaub und nimmt seine Tätigkeit im Königlichen Schauspiel - hause in vollem Umfange wieder auf; daher erscheint au< nästen | der Dienstag Heinrich Lees Volksshauspiel „Der Schlagbaum* wieder auf dem Spielplan. Morgen, bru<s Schausptel „Die Nabenstei Titelrolle, wiederholt. In den anderen Hauptrollen wirken die Herren Geisendörfer, Patry, Pohl und die Damen von Arnauld, Bute und von Mayburg mit.

Im Berliner Theater wird Lothar Schmidts dreiaktiges am Donnerstag, den 18. d. M. zum

Fräulein Nita Sachhetto tritt morgen, Sonnabend, Male in der Komischen Over in thren Tanzszenen auf. vorhe.r in Szene gehenden Operette „Lazuli“ Fräulein Paula Worm in der von Die Vorstellung beginnt um 74 Uhr.

Die Kammersängerin Ernestine Schumann-Heink hat etne Einladung zur Mitwirkung im Hofkonzert in Bückeburg angenommen und kehrt in der nähsten Woche zur Abhaltung ihres Liederabends, am 18. März in der Philharmonie, na< Berlin zurü>. Die gefeierte Sängerin begibt si< alsdann nad Wien und London und wird anfançs April im Königlichen Opernhause hierselbst den Orpheus von Glu> st Frau Schumann-Heink mehrere Konzerte in Paris veranstalten.

Zu dem Konzert des Philharmonischen Chores am Montag, den 15. März, Abends 74 Uhr, in der Philharmonie find nur no< Stehpläte zu Hauptprobe Mittags 12 Uhr, ebendaselbst ftatt

und drei „Derr : beliebte Seelenlust*) Solisten sind: Frau Anna Kaempfert, Fräulein Eva | die Herren George A. Walter und Putnam Griswold. Am Klavier (Cembalo): Prof. Dr. M. Seiffert.

(Der Konzertbericht befindet sih in der Zweiten Beilage.)

Mannigfaltiges. Berlin, 12. März 1909.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin besuchte beute vormittag die Anstalten des Fürsorgevereins für die weibliche Jugend in der Ttie>- und Borfsigstraße. direltors, Pastors Burckhardt und von Fräulein von Bistram wurden die beiden Marteuheime, das Pafsantenheim und das Hosptz einer ein- gehenden Besichtigung unterzogen.

gestrigen Sitzung der Stadtverordneten zunäcbst der Stadtschulrat Michaelis das Wort zu einer Erklärung über Mitteilungen, die der Stadtv. Hc ffinann in der vorigen Sitzung einer hiesigen städtishen Fortbildun,s- schule gemacht hat. Darauf wurde die Beratung des Stadtdaushaltsetats für 1909 fortgeseßt. Zur Beratung zumeist nah dem Vorschlag des Eta!sausschusses genehmigt wurden. Es folgte ein Antrag der Stadtvv. Bamberg und Genossen: „Den Magistrat zu ersuchen, s{leunigst dem Reichstage das Ersuchen zu untertreiten, dem Gesetzentwurf, betreffend die Erhöhung dec Telephongebühren, die R zu verfagen.* Der Antrag wurde, nahzem die Stadtvv.

Rosenow dazu das Wort

licher Antrag der Stadtvy. Caffel und Genossen zur Beratung: „Die Stadtverordnetenversamm!urg wolle bes<ließen, den Magistrat ersuchen, ob im wiede1um zahlreihe Erkranfurgen von Kconkenshwestern und Wärter- unzuträglihen dieser sind, welhe Maßnahmen der Magistrat zuklünftig zwe>s Verhinderung derartiger Erkrankungen zu ergreiten gedenkt,“ Antrags durch den Stadtv. Dr. Levy verlas der Stadtrat Or. Weigert den eingegangenen Berit der Krankenhausdirektion. waren am 9. März 146 Erkrankungen zu verzeihnen. durchaus leihter Natur und sind jeßt völlig gehoben. | Erkcankungen seien auf Lorcheln zurü>zuführen, die si unter den Morcheln

Sonnabend, hütten,

unter derx

erren Bischoff, Grüning, Hempel, von den f

Fräulein Edith Walker, ngerin, wird die Titelrolle singen.

Sonnabend, wird Ernst von Wilden- nerin", mit Fräulein May in der

zum leßten In der verabschiedet si< au<

ihr fo oft und mit Erfolg ge-

ngen. Ende April wird

(Dir. Pro- 1 M zu findet am Sonntag, Aufgeführt werden nur Werke Kantaten: „Mein liebstec ni<ht ins Gericht“, Frau Julia Lißmann, Fräulein

dieser wenn

gehe

Orgel : Musikdir.

Unter Führung des Vereing-

Toulon,

nahm „Carnot“

gestellt waren 34 Spezialetats, die

genommen

Ferner stand folgender dring-

Birchowkrankenbause

Speisen entstanden

Erkrankungen bereits festgestellt

Nach Begründung des Nach diesem

Diese waren Die Ursachen der

kommen fönne.

ntrag zurü>. Die Sigzung Zeit ges{<lofsen.

Damen an Fräulein von straße 16) im übrigen an das Generalsekretariat (Berlin N. 31, Ver- söhnungsstraße 1) zu richten.

erst die ganze Eröf BZeitungsnachrihten allein nit gehörig zu würdigen Eindru> weit auch \<merzlide sich eins mit der tiefen Sympathie aler cmpfindenden Menschen für die Opfer der Katastrophe. heiten aus dem Vortrage zu geben, der in von denen der erste sih besonders mit Messina, der zweite au< wit Kalabrien, mit den mutmaßlihen Ursachen des Bebens und mit den Folgeer|einungen beschäftigt, und denken, daß dieser Hinweis genügen wird, si< das gegenwärtig Dargebotene nit entgehen zu laffen. Sehr anerkennenéwert ist der {nelle Entschluß der Direktion und d sen shnelle und umsi$tige Ausführung. erst 10 Wochen vergangen !

Rathenow, 11. März. öffentlihten omtlihen Bezicht der hiesigen Ks niglihen Wafsser- bauinspektion deihes bei Dom-Mühlenholz Damm aus Fashinenpa>werk ges<lossen worden, befürhteten no>dmaligen strômen an der Bruchitelle ausges<lofsen ift

Zarn war im Hafen auf Grund geraten, Vilfe einer Anzahl Fahrzeuge wieder flott geworden.

Noworossijek, 11. März. (D L) Nacht wurde hier ein starker Erd stoß verspürt.

die Bevölkerung

Konstantinopel, nishe Lloyd“ meldet, daß im Wilajet Uesküb und der serbishen Grenzsperre aroße Not eingetreten sei. Fn Oberalbanien herrshe Hungersnot urd Hungertyphus.

befunden haben, die zur Bereitun von Frikassee Verwendung gefünden Es sei dies ein bedauérli f A

her Zufall, wie er aber ü

rall vor- Mit dieser Erklärung gab

tadtv. Dr. Levy zufrieden, und og wurde darauf wegen vorgerüd>ter

Der Kirchlih-soziale Kongreß dieses Jahres findet, wie hon früher mitgeteilt wurde, in der Osterwoche vom 14. bis 16, April in Berlin statt.

Anmeldungen zu Freiquartieren sind seitens Koeller (Berlin W. 62, Courbidre-

A. F. Die Direktion der „Urania* hat den guten und lobens- werten Gedanken gehabt, Schauplaß des furchtbaren entsenden, um in Wirklichkeit aufzunehmen, geeignet ist, tiefes Mitgefühl zu we>en und alle Negungen der Seele zu beshwingen, Endlichkeit des Naturgewalten hervorgerufen die niht ohne große Schwierigkeiten zu bewerkftelligen, au ni<t ohne Fährlihkeiten für den Unternehmer und einen gleihgestimmten Freund war, liegt in einer großen Anzahl durch die Kunst des Herrn W. Kranz kolcrierter Lichtbilder vor, erläutert und stimmung®voll wissenshaftlihen Theater der Trümmern Messinas, stadt“, allabendlich wiederholt rotrd. Die Wirkung dieser Shilderunagen ist an erster Stelle \{merzli<, weil angesihts der unsagbaren Zerstörung

ihr Mitglied Dr. P. Schwahn an den < Grdbebens vom 28. Dezember 1908 zu Sizilien und an der kaladrishen Küste Bilder etner die grausig und ers{ütterad ¿war, aber

die von so

eindringlißer Mahnung an die Menschen

und seiner Ohnmacht gegenüber den werden. Das Ergebnis dieser Neise,

wel<e Dr. Shwahn in einem Bortrage schildert, der seit wenigen Tagen im „Urania“ unter dem Titel „Auf den Erlebnisse und Eindrücke aus der Rutnens-

je des Unglü>s vor Augen tritt, die man na< den vermo<te; aber der Befriedigung, die volle, immer gibt, und man fühlt

allmäblih Wahrheit

Wir verzichten absihtli< darauf, Einzel- zwei Teile gegliedert ift,

Sind seit dem Unglü> do kaum

(W. T. B.) Einem heute mittog ver- zufolce ist die Bruchstelle des Elbe-Havel- dur< eiren provisori schen De n sodaß bei dem Steigen des Wassers der Elbe ein Durch-

L M (U L 0) Dos Lintien\<iff

ist aber mit

In der vergangenen

__Cittanova (Provinz Negzio di Calabria), 11. März. (W T. B.) Ein heftiger Erdstoß, der au einigen Schaden verursachte, hai beute früh in großen Schre>en versetzt.

11. März, (W. T. Y.)

—— Der ¿Ost infolge Mißernte

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und

Zweiten Beilage.)

S

L

| Hebbeltheater. (Königgräger Straße 57/58.) |

Sonnabend: Revolutionsho<hzeit.

Neues Schauspielhaus. Sonnabend : Fauft, L. Teil. Anfang 74 Uhr.

Lessingtheater. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der König.

Sonntag, Nahhmittaas 3 Uhr: Hedda Gabler. Abends 8 Uhr: Griselda.

Montag, Abends 8 Uhr: Ibsen - Zyklus. Zweite Vorstellung: Die Stützen der Gesellschaft,

Sthillertheaier. ©. (Wallnert heater.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Nechts herum. Schwank in drei Akten von Hans Gaus.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Ein Volksfeind. Abends 8 Uhr: Das Erbe.

Montag, Abends 8 Uhr: Rechts herum.

Choclotteuburg. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Karolinger. Trauerspiel in 5 Akten von Ernst

von Wildenbruþ. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Julius Caesar. Abends 8 Uhr: Rechts herum.

Montag, Abends 8 Uhr: Die Karolinger.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer ea, Kantstraße 12.) Sonnabend: Der tapfere oldat.

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Sonnabend und folgende Tage: Kümmere Dich um Amelie.

Sonnabend: Lazuli.

Komische Oper.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn- abend: Jum Klubseßel.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und SWhönfeld.) Sonnabend und folgende Tage: Wo wohnt fie denn? Schwank mit Gesang und Tanz in dret Akten von I. Kren und Okonkowséky. Gesangstexte von Alfr. S<hönfeld, Musik v. Viktor Hollaender.

Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedri<straße.) Sonnabend: Lic besgetwwitter. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Liebe wacht.

Konzerte.

Singakademie. Sonnabend, Abends 8 Ubr: Konzert von Amy Hare (Klavier) mit dem Philharmonischeu Orchester. Dirigent : Dr, Ernst Kunwald.

Saal Bechstein. Sonnabend, Abends 74 Uhr:

Konzert von Paula Gatscher (Gesang). Mitw. : Mary Dickeusou (Violine).

Beethoven-Saal. Sonnabend, Abends 8 Ubr: 2, Liederabeubd von Jduna Walter-Choinauus.

Klindworth-Scharwenka- Saal. Sonn- abend, Abends 8 Uhr: 2. Kammermusilkabend des Gebrüder Post-Streichquartetts.

Choralion-SVaal. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Konzert von Lucien Durosoir (Violine).

| Zirkus Schumann. Sonnabend, Abends 74 Uhr :

Galaabend. Frl. Dora Schumann mit ihren Schul- und Springþpferden. Nur no< eintge Tage: Tiberio, der moderne Herkules, hebt einen Elefanten. Der vlierbeinige Rad- fahrfüustler Schimpanse Paet. Fred Rithlow (amerikanische Lynchjustiz). Das boxende Kängerußÿh. Um 9} Uhr: Volo, dex Seeräuber und Mädchenhäudler. Sonntag, in beiden Vorstellungen, 34 Uhr und 7F Uhr: Un- gekürzt: Golo, Pact, Tiberio, Fred Nithlow, Tierzirk18, Voxendes Kängeruh. Nachmittags hat jeder Erwachsene auf allen Sigzpläten ein Kind gter 10 Jahren frei, weitere Kinder zablen halbe Preise.

Familiennahrihten,

Verlobt: Frl. Mary von Bülow mit Hrn. Wil- helm von Kardorff a. d. H. Böhlendorf (Dobbin i. M.—Böhlendorf).

Vereheliht: Hr. Major von Zwehl mit Frl, Cäcilie Gebhardt (Detmold).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Kammerherrn und La: drat Hans, Barthold von Bassewig (Ohrdruf, Thüringen).

Gestorben: Hr. Landgerichtsrat a, D. Paul Köhn (Charlottenburg). Hr. Oberschulrat Dr. Nie- mann (Coburg). Fr. Pauline von Schöning. geb. Wilde (Stargard t. Pomm ).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrih) in Berlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlags-

Anstalt Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. 32. Zehn Beilagen (einshließli< Börsen-Beilage).

sich am S(hlufse, na langwieriger Debatte, an der wo die Stadtvv. Runge, Rosenow r Mugdan teilnahmen, der

zum Deutschen Reichsan

„M Gf.

gering Maiktorte

niedrigster é

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

bester Mh T4 Mh M

Erste Beilage

Berlin, Freitag, den 12. März

Qualität

mittel gut Verkaufte

Menge

niedrigster | bödster E

Doppelzentner

niedrigster | böchster

zeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

1909,

Außerdem wurden E e nah übers<lägli<er Schäßung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Am vorigen Markitage

fénitts nitts- " preis dem

M obe

Durhsnitts- pre

für 1 Doppel- ¡entner

p Puck

Landsberg a. W. , Breslau . 6 Striegau ; Hirschberg i. S1. C O S dittingen

Geldern .

Neuß . E Langenau i. Wrttbg. A é Chàteau-Salins3

L L « « s « < « «

Langenau i. Wrttbg.

__ ps

Landsberg a. W. . Kottbus MWongrowitz . Breslau . L O Hirschberg i. S<h][. E, Göttingen Feldern .

Neuß .

Döbeln

Rastatt j Château-Salins

Wongrowittz .

Breslau . 14,00

8 r 14.00 Se 13,70

20.50

. Braugerste

Döbeln Rastatt _ . Cbâteau-Salins

Landsberg a. W. . Kottbus , Wongrowtg . Breslau . Striegau. p Hirschberg f. Sh!. Natibor . Göttingen Geltern . Neuß . Kaufbeuren Dôbeln | Winnenden angenau i. Wrttbg.

| Ran Rastatt (Fh

16,30 14,60 14,90 16,00 16,50 13,00

j 17,20 | | j j |

.

o 16,60 17,60 | 1900 |

o

u:Salins

j

s

i 7 S i ; Ia, Marl ahaorunhs t+rotot op 4 Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durhsh Ein liegender Strih (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis ni

Berlin, ten 12. März 1909.

Deutscher Reichstag.

11. März 1909, Nachmittags 2 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphis@em Bureau.)

Das Haus seßt die zweite Lesung des Entwurfs eines

Weingeseßes auf Grund der Vorschläge der 31. Kommission bei 8 3 fort. 4 ¿ Dem ersten Absaß hat der Abg. Dr. Thaler (Zentr.) folgende Fassung zu geben beantragt: A Dem aus inländischen Trauben n „Traubenmos oder Wein, bei Herstellung von Rotwein au der vollen Traube n- maishe, darf Zu>ker, au<h in reinem Wasser gelöst, ¡ugefeßt werden, um einem natürlien Mangel an Zuder bezw. Alkohol oder einem Uebermaß an Säure insoweit abzuhelfen, als Se wendig ist, um ein Erzeugnis zu gewinnen, wie es in guten Jahr qgängen in der betreffenden Lage ohne folhen Zujaß erreicht wird. i Die Kommissionsfassung des Absayes 1 lautete:

Dem aus in!ändischen Trauben gewonnenen Traubenmost oder Wein, bei Herstellung von Rotwein auch der vollen Trauben- maifhe, darf Zucker, au in reinem Wasser gelöft, zugeseßt werden, um einem natürlihen Mangel an Zu>er bezw. Alkohol oder einem Uebermaß von Säure insoweit abzuhelfen, als es der Beschaffenheit des aus Trauben gleicher Art und Herkunft in guten Jahrgängen ohne Z:saß gewonnenen Erzeugnisses entspricht. Der Zufaß an Zu>erwasser darf jedo in keinem Fall mehr als !/; der gesamten Flüssigkeit betragen. |

Der Abg. Paasche (fr. Volksp.) hat beantragt, im leßten Saße statt 1/,# zu sagen „1/,“, ferner will er in dem ersten S Z P / ry 5 S 5 » v Saße die Worte „insoweit“ und „als es der O des aus Trauben gleicher Art und Herkunft in guten Jahr- gängen ohne Zusaß gewonnenen Erzeugnisses entspricht streichen. Abg. Spindler (Zentr.): Der Beschluß der Kommission bezüglich der zu 2uderwassermenge stellt ein Kompromiß dar. Man zugelassenen Zu>kerwassermeng D entgeoi wi: f 95 0/ at sich auf einen höheren Prozentsaß als 20 9/0, namlich au Ant /0 eeinigt, weil es die Winzer an der Mosel wünschen. Der L, dey aashe, der die Vermehrung des Naturprodukts um '/, ver ane, M. ; t P p (Tes ann dana<h zur Annahme ni<t empfohlen werden. Die Zwec

224. Sißung vom

gewonnenen

19,90 20,40 20,00

22,80 2120 a 2 20,80 23,25

23,60

16,75 15,50 15,50 16 10 16,00

17,40 18,25 16,00 14/30 17,50 15/00 15/50 14 00

ps deni pa

O D

W eizen. 2200 | 21,00 21,20 21,50 21,40 22,40 23,10 23,20 21,40

24,00

B j

22,00 21,70 21,60 21,50 21,60 22,40 23,30 23,20 21,60

24 00

20,90 21,00 21,00

21,80 23.10

21,00 23,80 23.80 23,50 | 23.50 | 22,50 22,80 | Kerneu (enthülfter Spelz, Dinukel, Fesen). 23,80 23,80 f 24,00 | 24,20 |

Roggen.

A —_ 0 16,40 |

S s | 17,30 |

15,69 15,60 f 15,70 | 15,60 1600 } 16,10 16.30 16,50 16,70 16,20 16,20 16,70

16,10

16,00 16,10 17,10 17,40 17,70 17,70 16.30 16,30 17,30 15,40 16,09 18,50

16,30 / 18,50 19,00 as 17,00 17,20

20,60 21,00 21,80 22,80

20,00 |

16,40 17,30 15,89 16,70 16,90 16,70 16,30 17,10 18,10 17,30 16,50 19,00

G erfte. 16,40 j 1680 17,00 1470 j 1480 | 15,00 17,40 1 100 | 18,00 1850. | 1900 | 2000 15,50 | 16,00 E O 16,20 —— - 14 30 {4,30 14,70 F 00 92050 21,00 | 922,00 22 00 19,00 R

16,20

| 14,40 17,00 18.00 15,50

16 20 14,00 21,00 18,00

16 00

18,00

D afer.

h 17,00 17,50 15,70 16,40

17,00 17,50 15/80 16,90 17,20 17.60 17 00 17,90 18,00 16,00 18.00 17,70 17,40 19/20

1660 | 15,60 f 16,30 | 16,70 17,00 L220 f 17,60 - f 1660 17,50 17,90 17,50 17,50 14 50 16,09 17.60 18 00 16 69 17,50 17,00 1710 18.00 19 20 19,50 20,00

16,60 15,00 15,80 16,50 17,00

17,50 17,00 14,50 17,60 16.00 | 1680 | 18.00 | 19,50

I 0 J d O OD

-

O N O0

20,00

h 16,50 17,00

|

Kaiserlißes Statistishes Amt. van der Borght.

bestimmung der Zuckerung, wie sie die Kommisson beshlofsen hat, ist ja unzweifelhaft eine Verbesserung geaen die ursprüngliche Vorlage, aber absolut au< von zweifelhaftem Werte ; sie ift au< unklar und niht geeignet, dem Weinhandel die Beruhigung zu bringen, deren er bedarf. Es f\teht zu befürhten, daß der beklagen8werte Vorgang des Vershwindens alter, bewäbrter solider Weinhandelsfirmen, wie er unter dem bisher geltenden Gesete eingetreten ill, sih weiter fortsezen wird zum Nachteil sowohl des gesamten Wein- handels überhaupt, wie au der kleiren Winzer. Seit Jahren ift ein Nückgang des Weinbauces zu verze ihnen ; in manchen Gegenden ift er sehr bedeutend. Ih empfehle meinerseits die Zustimmung ju dem Antrag Paasche, der die Zweckbest mmung der Zuckerung streichen will, Damit würde si< dann au< der Antrag Thaler erledigen. Die zeitlihe Begrenzung der Zuckerung ist Gegenstand des Streites gewesen; die Vorlage wollte den 31. Januar, die Kommission will den 31. Dezember als Endtermin. Mit Recht hat der Staats- sekretär hingewiesen auf Weinbaugebiete, wo die Winzer felbst gar nit zu>ern, sondern dies dem Handel überlassen ; wenn es da den Winzern ni<ht gelungen ist, thr Produkt bis zum 31. Dezember zu verkaufen, so müssen sie bis zum nächsten 1. Oktober warten. Ich schließe mi< daher meinerseits mit Nü>sicht auf die Interessen der Produktion wie des Handels dem Antrage Hormann an, die Zu>kerung übereir stimmend mit der Vorlage bis zum 31. Januar zuzulassen. In $ 5 dem çcezu>erten Wein die Angabe einer Weinbergelage zu verbieten, wie es die Kommission will, dazu liegt meiner Meinung nah gar keine Veranlassung vor. Der Abg. Hormann will aber au die Bestimmung des zweiten Absazes des $ 5 beseitigen, wonach derjenige, der Wein gewerbsmäßtg in Verkehr bringt, ver- pflichtet sein soll, dem Abnehmer auf. Verlangen vor der Ucbergabe mitzuteilen, ob der Wein gezu>ert is, und fi< beim Erwerb von Wein die zur Erteilung dieser Auskunft erforderliche Kenntnis zu sihern. Diese Bestimmung is meiner Ansicht nah fehr notwendig ; ih bitte daher um unbedingte Ablehnung dieses Antrages Hormann. Die Bestimmung des 6, zweiter Absaß nah der Kommission : „gestattet bleibt, die Namen einzelner Gemarkungen oder Weinbergs8- lagen, die mehr als einer Gemarkung angehören, zu benußen, um gleihartige und gleihwertige Erzeugnisse benahbarter und nahegelegener Gemarken oder Lagen zu bezeichnen", is auch mir zu eng gefaßt und geht in der gebotenen Vorsicht zu weit; ih trete dem Antrag Hormann bet, der wenigstens die Worte „die mehr als einer Gemarkung angehören", be-

»f

21,50 22,20 | 22,20 | SIOT | 23,00

23,94

16,70 | 15/60

16,15 |

17,40 16,89

18,30

16,04 }

16,13 13,33 20,00 |

34 16,80

16,60 | 152 15,20 15,20 |

371 17,27 9912 16,80

1430 17,88 1595 14,50 902 17,60

16,70 | 16,50 |

17,20 | 1458 | 17,63 | 16,62 | 17,77 |

76 LA i;

1 878 16,88 340 17,89 116 19,25

*

nittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.

<t vorgelommen ift, ein Punkt (. ) ia den leßten se<s Spalten, daß entspre<ender Bericht fehlt.

seitigen will. In $ 6a geht der Kommisfionsvorshlag dahin: „Ein Verschnitt aus Erzeugnissen verschiedener Herkunft darf nah einem der Abteile allein benannt werden, wenn dieser die Art he- stimmt.“ Jedoch ist . «die Angabe einer Weinbergslage nur dann zulässig, wenn der Vershnitt aus\{ließli< aus ungezu>erten Bestandteilen besteht“, und im zweiten Absaß: „Es ist verboten, in der Benennung anzugeben oder anzudeuten, daß der Wein Wachstum eines bestimmten Weinbergsbesißers sei.“ Demgegenüber will ein Antrag Roeren-Erzberger statt der beiden Absäßze sagen: „Ein Vers- {nitt aus Erzeugnissen verschiedener Herkunft darf nur dann nah einem Anteil benannt werden, wenn dieser der Menge nah überwiegt und die Art bestimmt. Die Angabe einer Weinbergslage ist nur dann zulässig, wenn die überwiegende Menge des Verschnitts aus der betreffenden Lage ftammt und ungezu>ert E Ich gebe dem ersten Satze des ersten Absaßzes der Kommission „vor diesem Antrag un- bedingt den Vorzug. Der Antrag Erzberger würde zu einer bedeutenden Schädigung der Produktion führen. Der zweite Say des $ ba scheint mir bedenklich; ih behalte mir einen Abänderungsantrag vor. Dagegen bitte ih Ste, dem zweiten Say des $ 6b zuzustimmen, der bestimmt, daß ein Gemisch von Weißwein und Rotwein, wenn es als Notwein in den Ner- kehr gebra<ht wird, nur unter einer die Mischung lennzeihnenden Bezeichnung feilgeboten oder verkauft werden darf. Hier findet eine Differenzierung des Auslandes nicht statt, Anders liegt es jedo< mit dem ersten Saÿ, wona ein Verschnitt aus deutschem weißen Wein mit ausländishen Weinen ni<t unter einer Bezeichnung feilgehalten oder verkauft werden darf, die den Anschein hervorruft, daß der Wein deutshes Erzeugnis fei. Die Regieruna hat diesen Saß für uns annehmbar erklärt; hier liegt in der Tat eine Differenzierung des Auslandes vor. Bedenken habe ih au gegen den $ 9, betreffend die Herstellung des Haustrunkes. Wenn die Anträge Paasche und Hormann in dem Sinne, wie ih es dargelegt habe, angenommen werden, kann auch der legitime Handel zufrieden sein. j i Abg. Dr. Paaf ce (nl.): Das Geseg bietet ja Fortschritte, wie au< der Vorredner anerkannt hat; aber so, wie der $ 3 formuliert ile wird er {werli< zum Segen der Winzer und des reellen Weinhande führen, weil er zu fautshukartig gefaßt ist. Der Winzerftand wird dadur geschädigt und seßt fh der Gefahr s{hwerer Strafen aus. Dieser Schädigung will mein Antrag vorbeugen. Allein die M3glich- keit, daß der Winzer wegen der Zu>kerung eines von anderen für nicht verbefserungsbedürftig erklärten Weines vor Gericht gezogen werden