1909 / 61 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Rente in Kr.-W. 91,55, Türkische Lose M. d. M. 184,50 Bu|chtierader Gisenb.-Akt. Lit. B —,—, Nordwestbahnakt. Lit. T ult. 451 00, Oefterr. Staatsbahn per ult. 682,50, Südbahngesellschaft 102 50, Wiener Bankverein 521,00, Kreditanstalt, Oefterr. per ult. 627,00, Kreditbank, Ungar. allg. 734,00, Länderbank 433,50, Brüxer Deatite Reidubantnolen e e Se Oefterr. Alp, 688,95 oten pr. ult, ,07, 37,00, Ee —, m L viman ondon, 11. cz. (W. T. B.) (S@hluß.) 24 %/ Eng- lis<he Konsols 841/,, Silber 2323/6, Privatdigres 8 L * Ban . autgang N S n aris, rz. v: bis k 0 l Bente 98,32 A A ) (S@luß.) 39/0 Franz adrid, 11. März. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 11,70. Lissabon, 11. März. (W. T. B.) Soldat 19.

New York, 11. März. (W. T. B.) (Schluß.) Bei erheblih geringerer Weschä}ststätigkeit war die Haltung der heutigen Börse überwiegend träge, die Kursgestaltung uneinbeitlih; leitende Eisen- bahnwerte bewahrten jedo< im allgemeinen feste Tendenz. Am Vor- mittag erfolgte auf das Eingreifen der interessierten Kreise eine Auf- wärtsbewegung, wobei Harriman- und Atchisonwerte die Führung hätten. Später trat jedo auf den \si< bemerkbar machenden beträchtlichen Verkaufsandrang eine Abs<wähung ein, von der besonders Erie- werte betroffen wurden, in denen, auf Befürhtnngen, daß die Ge- sellschaft außer stande sein würde, den gestellten Anforderungen hin- sihtlih der geplanten Bondsemission, nahzuklommen, Liquidationen erfolgten. De>ungen bewirkten |<ließli< eine allgemeine Erholung, sodaß die Börse in stetiger Haltung \{<loß. Aktienumfay 300 000 Stü. Geld auf 24 Stunden Durchschn.-Zinsrate 13, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 2, Wechsel auf London (60 Tage) 4,86,00, Cable Transfers 4,88,40, Silber, Commercial Bars 502/; Tendenz für Geld: Leicht.

Rio de Janeiro, 11. März. (W. T. B.) Wechsel auf London 15?/z5.

Kursberichte von den auswärtigen Warenmärkten.

Essener Börse vom 11. März 1909. Amtilider Kursberict. Koblen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch- Westfälis<en Kohlensyndikats für die Tonne ab Werk.) 1. Gas- und Flammkohle: a. Gasförderkohle 12,50—15,00 6, b. Gas- flammfsörderkohle 11,50—12,50 #, c. Flammförderkohle 11,00 bis 11,50 „#6, d. Stüdtfoble 13,50—14,50 „#6, e. Halbgesiebte 13,00 bis 14,00 „6, f. Nußkohle gew. Korn 1 und IT 13,50—14,50 „4, do. do. ITT 13,00—13,50 , do. do. IV 12,00—12,50 4, g. Nuß- rusfohle 0—20/30 mm 8,50—9,50 #4, do. 0—50/60 mm 9,50 bis 1,00 „4, h, Gruskohle 7,00—9,50 4; I1. Fettkohle: a. Förder- Foble 11,00—11,50 %, b. Bestmelierte Kohle 12,50—13,00 „, c. Stüdkohle 13,50—14,00 „4, d. Nußkohle, gew. Korn I 13,50 bis 1450 #, do. do. IT 13,50—14,50 4, do. do. IIT 13,00—14,00 d, do. do. IV 12,00—13,00 #, e. Kokskohle 11,00—12,00 #; Il. Magere Kohle: a. Förderkohle 10,00—11,00 4, b. do, melierte 11,25—12,25 #, c. do. aufgebesserte, je na< dem Stü>- ehalt 12,25—14,00 4, d. Stüdfkohle 13,00—15,00 6, o. Nuß- ohle, gew. Korn I und IT 1450—17,50 „4, do. do. IIT 16,00 bis 19,00 „6, do. do. IV 12,00—13,50 46, f. Anthrazit Nuß Korn 1 19,50—20,50 #, do. do. IT 21,00—24,50 4, g. Fördergrus 9,50 bis 10,00 #, h. Gruskohle unter 10 mm 6,50—8,50 #4; IV. Koks: a. E 14,50—16,50 #4, b. Gießereiloks 19,00—21,00 , c. Brehkoks I und II 21,00—24,00 4%; V. Briketts: Brikeits je nah Qualität 11,50—14,25 „4. Die nä<ste Börsenversammlung findet am Montag, den 15. März 1909, Nachmittags von 34 bis 4i Uhr, im „Stadtgartensaale“ (Eingang Am Stadtgarten) statt.

Magdeburg, 12. März. (W. T. B.) Zucerberi<ht. Korn- 1u>er 88 Grad o. S. 10,10—10,17}, Na>produkte 75 Grad o. S. 8,30—8,45. Stimmung: Ruhig. Brotraffin. 1 o. F. 20,00—20,25, Kristallzu>er 1 mit Sa> —,—. Gem. Raffinade m. S. 19,75 bis 20,00. Gem. Melis 1 mit Sa> 19,25—19,75. Stimmung: Stetig. Rohzu>ker I. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: März 20,75 Gd., 20,85 Br.,, —,— bez. April 20,75 Gd., 20,80 Br., —,— bej, Mai 2085 GSd., 20,90 Br., —,— bez., Juni 20,95 Gd., 21,00 Br., —,— bez, August 21,15 Gd., 21,25 Br. —,— bez. Stimmung: Ruhig. Wochenumfay 705 000 Zentner.

Côln, 11. Märi, (W. T. B.) pwtuübdl loko 61,00,

Mai 58 00.

Bremen, 11. März. (W. T. B.) (Börsens&lußberi><t. Privatnotierungen. Schmalz. Niedriger. Loko. A Y e R Doppeleimer 554. Kaffee. Ruhig. Offizielle otierungen

I Ne Baumwolle. Kaum behauptet. Upland loko middl.

H.

Hamburg, 11. März. (W. T. B.) Petroleum amerik. \pez, Gewicht 0,300 ° [oko flau, 7,25. i pez

Hamburg, 12. März. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags- beriht.) Good average Santos März 34 Gd., Mai 34 Gd, September 31} Gd., Dezember 31} Gd. Rubig. Zu>er- markt. (Anfangsberiht.) Rübenrohzu>ker 1. Produkt Bafis 88 9/, Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg März 20,75 April 20,70, Mai 20,85, August 21,15, Oktober 19,70, Dezember

19,65, Ruhig. (W. T. B.) Raps August 14,30 Gd.

Budapest, 11. März. me R

ondon, 11. rz (W. T. B.) 96% Javazu>ker prompt, 11 1, d, Verk. Rübenrohzu>ker März ftetig,

fest, M i A O März. (W. T ondon, U rz. ¿Le Di luß.) Standard- AApet träge, N E l L R ais yverpool, rz. W. T. B) Baumwolle, Umsay: 8090 Ballen, davon für Spekulation und Export 800 B. Tendenz: Willig, Amerikanis<e middling Lieferungen : Ruhig.

März 5,00, März - April 5,00, April - Mai 5,00, Mati- Juni 5,02, Juni-Juli 5,03, Juli-Auguft 5,04 August-September 4,99, September-Oktober 4,95, Oktober-November 4,92, November- es 4,90. asgow, 11. März. (W. T. B. j fest, Middlesborougb warrants A 1 E MOP N aris, 11. rz; (W. L. B. luß.) R d f D Kew s e ATEP ete t s er eig Ns g , « 5 , s ftoker-Zanuar ggr +4 pril 30%/,, Mai-August 3L1/s, mslerdam, 11. März. (W. T. B. o ordinary 38. 7 Bantazinn 79 O S RENAIESS, Bed ntwerpen, s ärz W. L. B, s des ertes R weiß I Zu be Br., i Mir: S he . T, o. - e . P tut E orr, a MIES E. O ew York, 11. März. (W. T. B.) (S@luß.) Baumwollepreis in New York 9,80, do, für R E Mai 94A pg Lieferung per Juli 9,37, Baumwollepreis in New Orleans 9/16, Fersen Standard white in New York 8,50, do. do. in Philadelphia 45, do. Refined (in Cases) 10,90, do. Credit Balances at Oil 78, Sämalz Weftern Steam 10,70, do. Rohe u. Brothers 10,80, gs t na Liverpool 14, Kaffee fair Rio Nr. 7 8}, do. Rio

per April 6,75, do. do. ver Juni 6,30, Ruder 3,33 Zinn 28,80—29,00, Kupfer 12,75—13,00, D E

Theater und Musik,

Konzerte.

Zwei sehr genußreihe Konzerte veranstaltete

er am 6, und am Mae Dice dex Aachener städtische Gesangverein unter der Fo Di ines Dirigenten, Professor Shwi>erath im aroßen Saale armonîie. Es war ein erlesener Genuß, den Darbtetungen

8. d

Stimmaterial unter der einsihtigen und strafen Leitung bis ins feinste ausgeglihene und einheitlihe Wirkungen bot. Die Pro- gramme der Konzerte waren geshi>t zusammengestellt und gaben den Sängern Gelegenheit, ihr Können in modernen, in klassischen und in älteren Tonwerken, im Kunst- wie im vollstümlihen Gesang zu zeigen. Werke von Bach, Liszt und Brahms kamen neben altdeutschen, altenglishen und altitalienishen Madrigalen und a cappella-Chören von Schumann zu Gehör. Eingeleitet wurden die Konzerte dur Orgelvorträge Bernhard Irrgangs, während die Reihe der Gesänge im ersten Konzert dur< eine Händelshe Sonate und im zweiten dur< Guiseppe Tartinis Sonate „Der Teufelstriller" und dur< Beethovens Romanze F-Dur und Mozarts Menuetto D-Dur für Violine und Klavier unterbroßen wurde. Die Violine spielte Alfred Wittenberg in gewohnter Meisterschaft, während der Frofelor Schwi>erath sein gleihgestimmter Partner am Klavier war. Die Solopartien in den Chören führte Herr Gerard Zals3man aus Haarlem mit s{öôner Baritonstimme dur<. Beide Konzerte ge- währten, wie gesagt, einen hohen künstlerishen Genuß, und das musik- liebende Berliner Publikum wird es dem Professor S<bwi>kerath auf- rihtig Dank wissen, daß er es mit seinem trefflihen Chor, der- am Rhein einen woblverdienten Ruf genießt, bekannt gemacht hat. Der lebhafte Beifall, den beide Konzerte fanden, wird dem Aachener Gesangverein gezeigt haben, daß man auch hier seine ausgezeihneten Leistungen nah Gebühr zu würdigen weiß. Das 5. Panzner-Konzert im Mozartsaal führte am Montag als Solisten den Geiger H. Kolkmeyer aus Bremen vor, Alle Merkmale eines tüchtigen Musikers waren in seinem Vortrag vors- handen; Anzeichen einer ungewöhnlichen Künstlershaft fehlten no<. Ein wunders{<öner Ton wurde tadellos erzielt; dazu fügte ih eine sauber gefeilte Tehnik und ein vornehmer Geshma> im ortrag. Es klang alles warmherzig empfunden und sinnvoll dispontert, sodaß eine voitreffflihe Leistung geboten wurde. Das verstärkte Blüthner- or<hester zeigte sih, wie stets, unter Professor Panzners belebender Führung __von der allerbesten Seite; Händels nConcerto gross80“ für Streihorhester, in dem die Soloviolinen von den ‘Herren Lambinon und Bo>, das Solovioloncello von Herrn Dis clez ausgezeichnet gespielt wurden, klang wunderbar {<ön in seiner gesunden Frische und seiner Vornehmheit des Stils. Die ¡weite Programmhälfte war Richard Wagners Kompositionen vor- behalten; nah der überwältigend \<öôn gespielten „Tannhäuser “- Ouvertüre wurde dem genialen Konzertleiter und seiner rührigen Schar begeisterter Beifall zuteil. Der Pianist O’Neil Phillips entwidelte, gleihfals am Montag, bei seinem Klavierkonzert im Klindworth-Scharwenkasaal eine ungewöhnlide Kraftfülle. Der Ton wurde dabei für lyrishe Feinheiten entschieden zu derb ge- nommen; sonst hinterließen die Frishe des Gefühls und die gut ent- wi>elte Technik günstige Eindrü>ke. 47% 40408 Ihrem 8. Symphonieabend stellte am Dienstag die

Königl ihe Kapelle, diesmal unter des Kapellmeisters Leo Blech Leitung, die Symphonie Nr. 2 in C-Moll von Bru>ner an die Spiye. Dies leider selten gespielte Werk des geistvollen Tonsetzers zeigte von neuem, wie herrlihe Musik und staunenswerte kompositorishe Technik das symphonishe Schaffen Bru>ners kenn- zeihnen. Eingeleitet wird das Werk dur< cin prächtiges Thema, dessen volle Charakteristik in wunderbarer Klangfülle die Celli bringen, bis das ganze Streichorchester sih dieser Figur an- nimmt, während die Holzbläser es rankenartig umspielen. Fast scheint es, als ob diese ganze Vorarbeit nur eine Jntroduktion zu dem nun folgenden Andante sein sollte, das klar und übersichtlih in überaus fesselnder Kontrapunktik die verschiedenen Themata ent- wi>elt. Wenn der Komponist ni<ts weiter geschaffen hätte als diesen Andantesat, so wäre er deswegen {hon ein ganzer Mann. Wie wonnig führen Violine und Flöte hier ein intimes Liebe9gespräch, wie innig und sehnsühtig geht in idealstem Pianissimo das Motiv zuü>, um dann völlig zu ersterben! Ihm folgt ein originelles Scherzo von bemerkenêwertem Stil, das einem rassigen Finale Play macht, das eine geradezu dramatische Gestaltungskraft in sich birgt. Gespielt wurde meisterlih, oft ein etœas zu s{nelles Tempo eingeshlagen, das jedoh dem Ganzen keinen Abb uh tat. Zwischen dem Bru>nerschen Werk und der am Shluß gespielten symphonischen Dichtung „Mazepya“ von Liszt brachte die Künstler- shar Mendelssohns Ouvertüre, Notturno und Scherzo aus der Musik zum „Sommernachtstraum" zu Gehör, dessen Schlußsaß wiederholt werden mußte. Jn Tempo und Dynamik etwas zu \türmend und grell wurde die Lisztshe Tondihtung gebra<t, was der Klarheit des Ganzen Eintrag tat. Das ausverkauste Haus geizte aber au< hier niht mit seinem Beifall. Ein Konzert mit eigenen Kompositionen veranstalte Karl Thiel ebenfalls am Dienstag in der Singakademie. Es war ernste Musik, ¡um Teil ehte Kirhenmusik, die vorzugsweise in der Form von Chor- gesängen geboten wurde; nur wentg Einzelgesänge waren darunter gem ee. Teile einer Messe, eine Motette, eine biblishe Erzählung ür Männer- und gemishten Chor usw. wurden in ges{<mad>voller Form vorgeführt; thnen allen ist ein ernster, gläubiger Zug eigen, der ih in den Chôren „Was blüht in Deinem Garten, Maria, Du heilige Frau“ und in dem „Ave Maria in Venedig* au zu \{<wärmerischer Innigkeit steigert. Eine anregende Wirkung ging fast von allen Ton- dihtungen aus, da auch die mannigfah we<hselnde Form, in der sie geboten wurden, Aufmerksamkeit erregte. Zum Teil wurde a cappolla gesungen; dann wieder wurden die Gesänge begleitet von der Orgel oder Harfe und Hörnern; die feierli<h gehobene Stimmung wurde da- dur< merkli<h gesteigert. Der Komponist leitete selb\t die Vor- führungen, in denen außer dem Chor no< die bekannte Sängerin Agnes Fridrihowicz mit ihrem pastosen Alt erfolgreih mitwirkte. Die Harfe splelte Otto Müller und an der Orgel saß Jos. Fi zen. Seinen einzigen dieswinterlihen Klavierabend gab im Beethoven- saal an demselben Tage Theodor Szántó, der hier {on wieder- holt in Kammermusikabenden und allein vor die Oeffentlichkeit getreten ist und sih au< als Komponist betätigt hat. Bei dem in ede stehenden Konzert wollten weder der Künstler no<h dfe wenig zahlreihen Zuschauer in die re<te Stimmung kommen. Die unver- kennbare Begabung des Pianisten und seire trefflihe Technik konnten über eine gewisse Vers<wommeaheit und Weichlichkeit des Spiels nit hinweghelsen. Dies machte sih auch in seinem eigenen, zu Gehör ge- bra<hten Tonwerke (Zwei Lamentationen) bemerkbar. Von den anderen Komposittonen gelangen die „Estampes“ von Debufsy und unter diesen „Jardin sous la pluie“ am besten. Gleihen Beifall fand au< die Wiedergabe von Liszt-Mendelsfohns „Hochzeitsma{ und Elfenreigen“. Der Liederabend eigener Kompositionen, den Anna Cramer glei<zeitig im Klindworth - Sharwenkasaal veranstaltete, hinterließ cinen geteilten Eindru>. In der Mehrzahl der Lieder trat ein Mangel an ges{lofsener Kompositionstehnik und greifbaren, logis< entwidelten musikalishen Gedanken zutage, den man doppelt bedauern mußte, da in Stimmungsgehalt und Harmonie fich manches Interessante und Gewählte in den Kompositionen fand. Am glüdlichsten gibt si< die Komponistin auf dem Gebiet des shlihten, volkstümli<h gehaltenen Liedes wie z. B. „Lebewoh[“ und „Wenn die Linde blüht“. Hter verbinden si< Form und Inhalt, Text und Musik zu einer Einheit, was bei den größeren Gesängen von differenzierterem Stimmungsgehalt ni<t immer der Fall war. Für die Wiedergabe der Lieder seßten Johanna van de Linde und Gerard Zalsman ihr Können ein, von der Komponistin unterstüßt, die am Flügel begleitete. Paul Weingartens Klaviervorträge ließen am Mittwoch in der Singakademie wohl eine merkliche pianistisde Begabun erkennen, jedo< ist in seinem Spiel no<h längst nicht alles künstlerisch ausgeglichen. Die Technik müßte sauberer ausgefeilt ersheinen und der Inhalt sorgfältiger cegliedert und wärmer empfunden werden. Noch wird das unruhige Spiel zu sehr von einer rein verstandesmäßigen Veberlegung beherrs<ht.

dieser über 300 Sänger und Sängerinnen zu folgen, deren treffliches

Wetterberi<t vom 12. März 1909, Vormittags 9} Uhr.

Witterun o der Tei

er en X | 24 Stunden

Beobachtungs-|$® „¿= l station ffe irt

758,7 759,8

Name der (i cidtung das i

in Celsius

Borkum NO

Keitum

bede>t beded>t

“en

meift bewölkt meist beroölkt

H. Do Do| >|>

756,1 798,2

bede>t 3 /bede>t

Hamburg Swinemünde

RNügentwalder- münde

Neufahrwafser Memel Aachen Hannover Berlin Dresden Bredlau Bromberg Meß Frankfurt,M. Karlsruhe, B. München

meist bewölkt meist beroölkt

meift bewölkt meist bewölkt __meist bewölkt meist bewölkt meist bewöllt meist bewölkt Nachts Niederschl. Nachts Niederschl,

E H do [5 [0s

759,3 7608 |

763,3 |SL 757,0 757,5 || P TOTO N 1 00S 757,6 759,8 756,5 756,4

3bededt bededt bede>t bede>t bede>t bede>t ) 2bededt Schnee | —1, brde>t bede | N bede>t Regen

F —[> ZITS

| Do O

25 [e -|olololola|s CiCojolo

A

¡O

Nachts Niederschl. meist bewölkt meist bewölkt Nachts Niederl. (Wilhelmshayv.) meist bewölkt (Kiel) Nachts Niederschl. (Wustrow i. M,) Vorm. Niederschl. (Königsbg.. Pr.) meist bewölkt (Cassel ziemli heiter (Magdeburg) meist bewölkt (Grünberg SchL) meist bewölkt

(Míilhaus,., Els,) Nachm. Nieders{hl. (Friedrichshaf.) Nachts Niederschl.

(Bamberg) ztemlih Leiter

Stornoway Malin Head Valentia Scilly Aberdeen Shields Holyhead Isle d'Aix | S St. Mathteu

bede>t halb bed. NNOD 3hhalb bed. NO

W

wolkig

bede>t

¿ bede>t

wolkig

2 heiter

_—

NO 4 bede>t

NO 4|[Shnee 10 2 3 NW 2hbede>t 13/ 0 3 D

O

Grisnez Paris Vlissingen Helder É: Bodoe Christianjund Skudesnes Slagn___| Vestervig | Kopenhagen Karlstad Sto>kholm Wisby Hernssand Haparanda Riga Wilna Pinsk Petersburg CUDOREE Prag L Rom Florenz Cagliari 758,1 Warshau Thorshavn 766, Seydisfjord Cherbourg Clermont Biarrty Nizza Krakau Lemberg Hermanstadt Triest Brindisi Livorno Belgrad Helsingfors Kuopio Zürich as Genf

Lugano Säntis

_[NO_3lbededt | —0,5| 0 5 NO _dsbede>t | —0,4/ 0 752,6 O Alhalbbed.| —22| 0 756,9 [WNW 1 |bede>tt | 0,2/ 11 760,3 |SSO 6 bede>t | 0,0) 0 760,7 |O l\bede>t | —1,6| 0 762,1 |ONO 2|bede>t | —2,0) 0 759,5 10 _2[Dunst i 761,7 bededt | —4,2

Windst. e 762,6 |S 2|Schnee beded>t

761,8

760,0 |@ 2\wolkenl. | 761,8 3|Schnee _766,4 2 bede>t 767,2 |Windft. [bede>t_ _765,9 bede>t | _770,6 |SO 1/Nebel |—16,4 _756,5 |[SO 2\Regen | 1,3 756,7 . [Nebel | 2,2 757,8 c Regen R 2|bede>t | 3,8

| r

[I] Ls D D

j | |

e

L =I| Nj 00 I Oi

T)

| |

El N O

|

|

| |

|

|

[o[1]1 [tl[a|Hell eee |

SW4 bede>t 2 heiter heiter bede>t 3/vede>> bede>t Ne bel wolkenl. bede>t

O

|

SWRA

756,6 |NO 756,1 |OSO d\halbbed. 766,7 |SSO 2|bede>t

_768,0 (S _ l'halbbed. 758,3 |SW 1|wolkig

758 6 |N 1 /bede>t

757,0 N 1\wolkenk. _552,7 [WSW4/Swnee |—1[,1 Dunroßneß | 764,8 |N 2|Regen 1,7 Portland Bill| 761,9 |NNO 4l|bede>t | 1,7

_ Hochddru>kgebiete über 770 mm liegen über Nordrußland und westlich von Sthottland; eine verflahte Depression lagert über Kontinentaleuropa und dem Mittelmeer mit mehreren Minima; eine vertiefte Depression unter 752 mm befindet si< über dem Nordmeer. In Deutschland ist das Wetter trübe und etwas milder; im Süden herrs{<t bei Westwinden Tauwetter, im Norden bei Oftwinden Froft- wetter. Der Süden hatte Niederschläge.

Deutsche Seewarte.

Mitteilungen des Königlihen Aöronautischen Observatoriums Lindenberg bei Beeskow,

veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 11. März 1909, 8} bis 104 Uhr Vormittags:

Station Seehöhe 122 m | 500 m | 1000 m | 2000 m | 3000 m | 3280 m Temperatur (O v

441 1A 101K 0 L S Nel. F<tgk. (0/9 91 94 74 70 61 56 Wind-Richtung . O Zwischen O80 und SO

« Geshw.mps |11bis12| 15 | 14 [16bis17| 14 | 13 Trübe, untere Wolkengrenze in 350, obere in 540 m Höhe;

darüber Temperaturzunahme von 7,5 bis 40,5 ° bei 750 m, des- gleichen zwishen 1410 und 1500 m von —4,3 bis 3,8 o, Aw

dO

j

Oj|OO

_— O

!|

|

O,

Draht 3 mm di>er Reifansatz.

Untersuchungsjachen.

L ebote L Un A: und íInvaliditäts- 2c. Versicherung.

4, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verlosung 2c. von Wertpapieren.

erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Öffentlicher Anzeiger.

Preis für deu Raum einer 4gespaltenen Petitzeile 30 ,

6. Fouunandligese Halen auf Aktien und Aktiengesellsh. 7. Erwerbs- t

8. Niederlafung 2c. von Rechtsanwä 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

und 2 <afts

enof Ee

ten.

{1} Untersuchungssachen:

075] Beschlagnahmeverfügung. E fer “at s gegen den Fahrer Mathias Kiuz der 2./9. eldart.-Regts., wegen ahnenflu<t, wird auf Grund der Z$ 69 ff. des MSt.-G.-B. sowie der $$ 356, 360 der M.-St.- G.-O. der Beschuldigte Kinz, geb. 22. 2. 88 zu Bettensweiler, Gmd. Neuravensburg, O.-A, Wangen, Müritemberg, hierdur< für Sa erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Augsburg, 10. März 1909. Gericht K. Bayer. 2. Division.

04068 [Tin e Untersuhungssahe gegen den Kanonier

August Louis Heunicke der 6. Batterie Cleveschen Feldartillerieregiments Nr. 43, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der $8 69 ff. M.-St.-G.-Bs. so- wie der $8 356, 360 M.-St.-G.-O. der Beschuldigte hierdur< für fahnenflü<htig erklärt. Düfseldorf/Wesel, den 9. März 1909. Königliches Gericht der 14. Division.

(104069] | F4 der Untersuhungssahe gegen den Musketier

Otto Martini der 9. Komp. Infanterieregiments Nr. 56, wegen Fabnenfluht, wird auf Grund der 88 69 ff. M.-St.-G.-Bs. sowie der $$ 356, 360 M.-St.-G.-O. der Beschuldigte hierdurch für fahnens- flüchtig erflärt. Düfseldorf/Wesel, den 9, März 1909. Königliches Gericht der 14. Division.

104071]

a der Untersuhungssahe gegen den Rekruten Charl es Martin Hermann Kamp vom Landwehr- bezirk IT Hamburg, geboren am 19. Mai 1887 in Hamburg, von Beruf Matrose, wegen Fahnenfluht, wid der Beschuldigte hiermit gem. $$ 69 ff. des Militärftrafgeseßbuhs und $$ 356, 360 der Militär- firajgerichttorbiung für fahnenflüchtig erklärt.

e 0 5

S ¿ März 1909.

Gericht der 17. Division. III c Nr. 1006/1005.

Der Gerichtsherr : Dr. Reuter,

v. Pritzelwigt. Krieg3gerichterat.

104074] Verfügung. [ Die unterm 29. 9. 08, bekannt gegeben am 3. 10. 08, gegen den Grenadier Johannes Firmery der 9. Komp. Gren.-R. 110 ergangene Fahnenfluhtserklärung wird aufgehoben.

Karlsruhe, den 9. März 1909.

Eericht der 28. Division. [104067] Verfügung.

Die wider den Kanonier Martin Stein der 6. Batterie 2. Wesif. Feldart.-Regts. Nr. 22 in Nr. 208 des Deutschen Reichsanzeigers erlassene Fahnenfluchtserklärung vom 31. August 1908 wird aufgehoben.

Münstex, W., den 10. März 1909.

Gericht der 13. Division.

[104073] Beschlufß. Aufgehoben ist die in der Untersuhungssache gegen den am 12. November 1885 in Fahrnau, Baden, geborenen Fahrer der 6. Batterie Feldartillerte- regiments Nr. 65 August Albiez wegen Fahnen- fluht unter dem 14. Dezember 1907 er angene Fabnenflu<htserklärung und Beshlagnahmeverfügung.

Snttgar pen 6, März 1909. Ludwigsburg, i Königlih Württembergisches Gericht der 26. Division. Der Gerichtsherr: von Bronikowski, Schrag, Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat. Divifionskommandeur. 104070 Verfügung. A i Die Hi 9. 4. 1906 gegen den Musketier Vau- mann 8/161 erlassene Fahnenfluhtserklärung wird aufgehoben. Trier, den 8. 3. 09. Gericht der 16. Division.

2) Aufg sachen, Zustellungen u. dergl.

103174 Aufgebot. t y Die Witwe A. de Leef in Amsterdam hat das Aufgebot zum Zwe> der Kraftloserklärung der Aktien Nr. 236 237 358 450 632 633 und 655 der Aktienbrauerei Homburg v. d. H. vormals A. S eE {mitt in Homburg v. d. H. beantragt. Der In- haber dieser Aktien wird bei Vermeidung ihrer Kraftloserklärung aufgefordert, spätestens in dem hiermit auf ten 4. Oktober 1909, Vormittags 9 Uhr, in dem hiesigen Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 12, bestimmten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Aktien vorzulegen. Homburg v. d. Höhe, den 1. März 1999. Königliches Amtsgericht.

[104181 4 Abbenden gilgmnien ist im Herbst 1908 in München

eine 3409/9 Münchener Stadtanlehenshuldverschreibun vom b 1899 Lit. C Nr. 2408 zu 1000 nebst den dazu gehörigen Zinsscheinen.

München, 9. März 1909. K. Polizeidirektion.

Freiherr von der Heydte.

[104158] Gemäß $ 367 H.-G..B,. wird bekannt gematht, daß dem Herrn Gustav Süßmann in Berlin, Fldicinftraße Nr. 15, der 34 9/0 Schlesische Pfand- tief Lit. A Serie 1 Nr. 37956 über 3000 4 ab- handen gekommen ist. Breslau, den 4. März 1909. Schlesische Generallandschaftsdirektion.

[103967 Üufgebot.

Der Hgarrenhändler Rudolf Wünsh in Oels in Schlesien hat uns den Verlust der unker Nr. 4487 308 über 4 600,— auf das Leben des

Aufgebot derselben Naa, Inhaber genannter Police w

#i< innerhalb vier Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls die in Verlust geratene Police dann bedingungsgemäß für kraftlos erklärt und an Stelle derselben fertigung erteilt wird.

Der gegenwärtige rd hiermit aufgefordert,

dem Versicherungsnehmer neue Aus-

Berlin, den 9. März 1909. Victoria zu Berlin, Allgemeine Versicherungs-Actien- Gejellshaft. O. Gerstenberg, Generaldirektor.

[93802]

Der von uns ausgefertigte Pfandschein vom 13. De- zember 1907 über den Versicherungs|[<hein Nr. 105 345, lautend auf das Leben des inzwischen verstorbenen

[93958] Moosbrugger in Burgberg ausgestellte Poli Versicherten dur< Brand vernihtet worden. wenn innerhalb dreier Monate, von

neue Ausfertigung erteilt wird. Magdeburg, den 8 Februar 1909.

Oeffentliches Mot,

inet sells>aft auf das Le Die von der unterzeihneten Gese ju8 Nr, 62215 über 6 3000.—, 1ablbar am 6. Okt. 1929,

ü Ableb 6 ten indes sofort nah seinem Tode, ist na< Angabe des E E eini wee Fn Gemäßheit des $ 22 der in der Police abgedru>ten

bri ir dies hiermit zur öffentlichen Kenntnis unter der Ankündigung, daß, A Tee Mokaie, v, Lede ab gerehnet, als Inhaber der Police fih niemand bei uns

melden sollte, die vorbezeichnete Police als kraftlos gilt und an deren

MWilhelma in Magdeburg. Allgemeine Versicherungs - Actien - Gesellschaft. Der Generaldirektor : In dessen Vertretung: Dr. Engelbrecht.

Herrn Joseph Alphons -Maria Vrener, Landwirts in Binsfeld bei Düren, zuleßt Gutspächters daselbst, ift uns als verloren angezeigt worden. In Gemäß- heit von $ 21 unserer Allgemeinen Versicherungs- bedingungen machen wir dies hiermit unter der Be- deutung bekannt, daß wir den obigen Schein für kraftlos erklären und eine Ersatzurkunde ausstellen werden, wenn si< innerhalb dreier Monate vom untengesetten Tage ab ein Inhaber dieses Scheins bei uns nicht melden follte. Leipzig, den 12. Februar 1909. Leipziger Lebensversiherungs-Gesellshaft auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger). Dr. Walther. Niedel.

en des Bä>kermeisters Herrn Johann Michael

Stelle dem Versicherten eine

[103964] Aufgebot.

auf Anna Brambach,

Nr. 26 084 über 111,46 4, Cramer,

1) Die Ehefrau Wilhelm Müller, Anna geb. Brambah, in Cöln-Ehrenfeld, Hauffstraße 15, hat das Aufgebot des Sparkassenbuhs der Sparkasse der Stadt Cöln Nr. 19081 über 265,94 4, lautend

2) der S(leifer Albert Cramer in Cöln, Pfäljer- straße 50, hat das Aufgebot des Sparkaffenbuchs

der Spark der Stadt Cöôln, Zwetgstelle III, Wr tru lautend auf Alfred

3) der Dekateur Hermann Wilhelm Ludwig König in Hamburg, Bä>erbreitergang 28, vertreten dur< den Rechtsanwalt Dr. W. Karstens in Hamburg, hat das Aufgebot der auf den Antragsteller König lautenden Police Nr. 52472 der „Concordia“, Cölnishe Lebensversiherungs-Gesellshaft in Cöln über 2000 , 4) der Kaufmann Emil Blumenau in Cöln, Brüsselerstraße 91, als Vormund der minderjährigen Paul und Martha Stern hat das Aufgebot des Hypothekenbriefs über die im Grundbuch von Kalk Band 24 Blatt 932 Abteilung II1 Nr. 2 für den Kaufmann Benedix Stern in Côln eingetragene othek von 18 000 4, P der Gerichtsvollzieher a. D. Carl Nopp in Cöln, Hermann Be>erstraße 3, als Pfleger des Nachlasses der am 3. Oktober 1908 in Côln ver- storbenen Witwe Egon Happel, Catharina Eva geb. Begin, hat das Aufgebot des Hypothekenbriefs über die im Grundbu< von Cöln Band 243 Blatt 9696 in Abteilung IIT Ta E E t B Witwe Happel eingetragene Hypothek yon 2900 F, i O der NFerer Constantin Schüller in Fishenich, vertreten dur<h Rechtsanwalt Dr. Löwenstein in Cöln, hat das Aufgebot des Pp L efs über die im Grundbu von Fisheni<h Band 15 Blatt 709 in Abteilung 111 Nr. 2 für den Mescheniher Dar- lehnskafsenverein, e. Gen. m. unbes<hr. Haftpfl. in Meschenich eingetragene Hypothek von 1680 4, 7) der Kaufmann Barthel Heeg in Cöln, Linden- straße 86, hat tas Aufgebot des Hypothekenbriefs über die im Grundbuch von Kriel Band 5 Blalt 161 in Abteilung 1Il Nr. 21 für Peter Heeg, Kaufmann in Cöln, eingetragene Hypothek von 3000 4 bean- tragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf den 6. Juli 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeihneten Geriht, Norbertstraße 11, Zimmer 42, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Cöln, den 1. März 1909. Königliches Amtsgericht.

Abteilung 60,

104018 Aufgebot. [ i Dee Eigenkätner Gottlieb Rash aus Kußburg, 2) der Stellmachermeister Johann Fidorra in Willen- berg, beide vertreten dur den Prozeßagenten Balk in Willenberg, haben zum Zwe>ke der Anlegung eines Grundbuchblattes das Aufgebot zu 1: ter Parzellen 990/16, 221/16 2c. Kartenblatt 7 der Gemarkung Kutßburg von 0,20,70 ha mit 0,05 Tlr. Reinertrag und 24 4 Nußungswert; zu 2: der Parzelle 1390/ 160 Kartenblatt 11 der Gemarkung Willenberg von 0,05,53 ha mit 0,06 Tlr. Reinertrag beantragt. Gs werden daher alle Personen, welche das Eigentum an den aufgebotenen Grundstüken in Anspruch nehmen, aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. Mai 1909, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 94, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigen- falls ihre Ausshließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. Wirllenberg, den 3. März 1909, Königliches Amtsgericht.

103972] Aufgebot. l Auf Antrag der Frau Anna Catharina Höft, get Grube, in Lüdingworth-Westermoor wird ein Auf- gebot dahin erlassen: 1) Es wird der am 15. März 1865 zu Cuxhaven geborene Peter Hinrih Schalk hiermit aufgefordert, si< spätestens in dem auf Dienstag, deu 7. Dezember 1909, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin im Amts- geriht Rigebüttel, Zimmer Nr. 8, I. Sto>, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung mgen wird. 2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod dés Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeihneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen. Cuxhaveu, den 8. März 1909. Das Amtsgericht Ritzebüttel, Abteilung für Aufgébotssachen.

103975 Aufgebot. l Der | Shubmahermeif er Franz Pisula (au<

Kindes Herbert Wünsch lautenden, von uns aus- tr Volktversicherungspolice angezeigt und das

den vershollenen taubstummen Weber Karl Pisula (Pifula), geboren am 18. Oktober 1821 in Leschnitz, Sohn des verstorbenen Webers David Pisula und seiner Ehefrau, Marianna geb. Koba, aus Sem der si< zuleßt in Jakobtwalde, Kreis Kosel, auf- gehalten hat, für tot zu erklären. Der bezeichnete Berschollene wird aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 16. Dezember 1909, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer V1, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige ju machen. Dem Verschollenen ist ein Vermögen von mehreren Hundert Mark zugefallen.

Leschuitz, den 5. März 1909.

Königliches Amtsgericht.

103968]

l Aufgebot zum Ztoe>ke der Todeserklärung. Die Arbeiterfrau Bronitlawa Panczyk (Pair ciyk, antzyk), geborene Czarnießki (Czerneßki), in Zaborze-

Poremba, Schulstraße, bei Johann Widera, hat zantragt, den vershollenen Arbeiter Iosef Paxczyk

(Painczyk, Pautzyk), ihren Ehemann, zuleßt în

Nosdzin ‘wohnhaft, für tot zu erklären. Der be-

zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sh spätestens

in dem auf den 4. 11. 1909, Vormittags

814 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerihte, Zimmer

Nr. 7, anberaumten Dn: ¡u melden,

widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An

alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Ver-

{ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf-

forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge-

rihte Anzeige zu mahen. Myslowitz, den 2. 3, 1909.

Königliches Amtsgericht.

[103976] Aufgebot. : : Die Ehefrau des Johannes Metz, Katharina geb. Nau, in Wolferode hat beantragt, den vershollenen Heinrih Weber, geb. 23. Juli 1811, zuleßt wohnhaft in Wolferode, für tot zu erklären. Der bezeihnete Vershollene wird aufgefordert, ih épâtestens in dem auf den 6. Oktober 1909, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- riht anberaumten Aufgebotêtermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermin dew Ge-

rihte Anzeige zu maen. E Nauscheuberg, den 9. März 1909. Königliches Amtsgericht.

[103971] Bekanntmachung. L

Am 15. November 1902 is die Wechselwärters- witwe Babette Herold, Tochter der Büttnersehelcute Georg und Katharina Kastner, leytere geb. Ott, in Ansba< ohne Hinterlassung von Abkömmlingen verstorben. Erbberehtigte Verwandte waren bisher nit zu ermitteln. Gemäß $ 1965 V. G.-B. ergeht

der Bab. Herold geltend machen wollen, die Auf- forderung, unter Vorlage der erforderlichen Nach- weise thr Erbreht bei dem Amtsgericht Ansbach anzu- melden, andernfalls gemäß $ 1964 B. G.-B. ver- fahren werden wird. Ansbach, den 9. März 1909. Stoer.

K. Amtsgericht.

[103974] Aufgebot. :

Der Küfermeister Georg Schaller in Kreuznach, JZungstraße 37, hat als Pfleger für den Nachlaß des am 9. Januar 1909 in Kreuzna<h verstor- benen Fuhrunternehmers Peter Jacob Grünewald das Aufgebotsverfahren zum Zwe>ke der Aus| ließung von Nathlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaß- gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Grünewald spätestens in dem auf den L. Juni 1909, Vormiitags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge-

bei diesem Geriht anzumelden. hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundlihe Beweis- stü>e sind in Urschrift oder in Abschrift deizufügen. Die Nalhlaßgläubiger, welhe fh nicht melden, können, unbes<hadet des Rechts, vor den Verbind«

der Teilung des Nachlasses nur Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit.

[103970]

daber an alle, die ein Erbreht gegenüber dem Natlaß |

riht, Zimmer Nr. 20, anberaumten Aufgebotstermine | R Die Anmeldung |

für den seinem

i den 3. März 1909.

öntgliches Amtsgericht. 1.

y Aufgebot.

Auf Antrag des Rechtsanwalts Leopold Jacobsohn

in Lübe>, Breitestraße 13, werden alle Nachlaß-

gläubiger der am 18. November 1907 in Lübe> ver- storbenen Witwe Arna Margarethe Caroline Petri, geb. Hübner, aufgefordert, ihre Forderungen \päte- stens in dem auf den 14. Mai 1909, Vorm. 10 Uhr, anberaumten “Aufgebotstermine bei dem Gerichte anzumelden. E läubiger, die fich niht melden, können unbe adet thres Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden von den Erben nur insoweit Besriedigung ver- langen, als si<h nah Befriedigung der ni<ht aus- ges<lossenen Gläubiger no< ein Uebershuß ergibt; avu< haftet jeder Erbe nah der Teilung des Nach- [asses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Die Anmeldung einer agi hat den Gegenstand und den Grund der Forderun

arzugeben. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschri

oder in Abschrift beizufügen. Lübc>, den 4. März 1909. Das Amtsgericht. Abt. PIII.

103973]

: Dem Kaufmann Aron Dahlheim, Har novcr, Arnswaldstr. 33, habe ih im Jahre 1901 na< dem erfolgten Tode meines Chemanns und zugleih als Inhaberin der elterlihen Gewalt über meine Kinder Gertrud und Gmanuel Vollmacht erteilt, die Rege- lung der bei dem Tode meines Ehemannes roh \{<webenden geshäftlihen Angelegenbeiten für mich zu besorgen und mi in allen meinen Angelegenheiten, sowohl bei Geriht und anderen Behörden, wie Privatpersonen gegenüber zu vertreten. Diese Voll- mactsurkunde erkläre ih hierdur< für kraftlos. Blarkenese bei Hamburg, den 10. Februar 1909. Frau Henny Oppeaheimer, geb. Herß, für mi< und als Vormünderin meiner Kinder Gertrud u. Emanuel. Die vorstehende Kraftloserklärung wird auf geriht- lihe Anordnung zum Zwe>e der öffentlihen Zu- stellung veröffentliht.

Hannover, den 8. März 1909.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtegerichts. 6.

(103979) Der verschollene Steuermann Hans Martin Friedrih Gräfe aus Stettin, geboren am 190. Ok- tober 1873 zu Swinemünde als Sohn des Schiffs- kapitäns Ludwig Friedri<h Gustav Gräfe und seiner Ebefrau, Anna Auguste Johanne geborenen Laarfß, zuleßt wohnhaft in Stettin, ist durch Urteil des unterzeichneten Gerihts vom 6. Februar 1909 für tot erklärt und als Zeitpunkt seines Todes der 31. SFanuar 1908, Mitternacht, fcstgestellt worden. Stettin, den 8. März 1909. Königliches Amtsgericht. Abt. 26.

[103978] Bekanutmachung.

Der Hypothekenpfandbrief der Preußischen Boden- Credit - Actien - Bank, Serie XX11), Abteilung 4, Lit. F Nr. 00452 über 300 4, mit 3} 2% verzîins- lich, ist für kraftlos erklärt worden.

Verlin, den 8. Februar 1909. e Königliches Amtsgeriht Berlin-Mitte. Abt. 83 a.

103969 . [ Ds Aus\<{lußurteil des unterzeichneten Gerichts

vom 3. März 1909 sind folgende Urkunden der Deutschen Lebentversicherungs. Gesellschaft in Lübe> für fraftlos erklärt: 1) Der Hinterlegungsshein vom 12. Juli 1991 über die Hinterlegung der von der Deutschen Lebensversicherungs-GesellsGaft in Lübe > auf das Leben des Färbers Ernst Louis Seidel in Kirchberg ausgestellten Police Nr. 95 614; 2) der

interlegurgs\hein vom 8. Januar 1902 über die Vitiecircens der von der Deutschen Lebensversihe- rungs-Gesell schaft in Lübe> auf das Leben des Suts- besitzers Gustav Reini>e in Ludwigshof ausgetteäten Polîce Nr. 87 626. _

Lübe>, den 8. März 1909. e

Das Amts3gerihi. Abteilung VIlI

104462] Oeffentliche Zustellung. _ i Die Arbeiterin Maria Mesfing, Jed Wilken, im Hamburg , Hantdorferstr. 15, 2. Gtg. der Loe Klägerin, Prozeßbevollrnächtigter Rechtsanwalt Justizrat Teteus in Altona, klagt gegen den Duci» binder Ludwig Mesfing, zulegt wohnha!k in Wands- bek, jet unbekannten Aufenthalts, _Veklagten, auf Grund Ehebru<8s und böwilliger Verlaffung, mix dem Antrag auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den sculdigen Teil Die Klägerin | ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechisfireits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Altona auf den D. 4 1909, Vormittags 10 Uhr, mit der ZU’- forderung, einen bei dem gedaDten Gerite page- lafsenen Anwalt zu bestellen. Zum ZweDFe der 3fentlihen Zustellung wird dieser Au2zug der Klage

annt gemat. “ita den 9. März 1909. 5 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgertcht [103995] Oeffentliche ZusteLung.

Die Ebefrau Agent JIotef Damen, Ferdirandine eb. Heffmann, in Nebetim, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Peitz in Arnsberg, dat gegen iQren Ghbemann, den Agent Josef Damen, früßer in Nebeim, jeßt undekannten Aufenthalts, Wage auf Scdeidung der Ghe erhoben. Die Klägerin ladet unter Wiederholurg ihres Klageantrags von A April 1907 den Beklagten zur mündlichen Ding des Ne@tsftreits vor die que Zivillaunuer des De licden Landgerichts in Arnsberg auf den 1D. 1909, Vormittags L Uhr, mit der Aufforde» rung, einen bei dem gedadten Serichte zu enen Anwalt zu bestellen. Zum Zwet der d entsidher Zustellung wtrd diese Ladung bekannt gemacht.

Arusderg, den 9. März 1909.

lihkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtuifsen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als fi nah Befriedigung der niht ausge\{lo} enen Glâu- biger no< ein Uedersuß ergidt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtuifsen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erde. unde\ränkt hattet, werden dur das Aufgebot nicht detrofen

Pißula) tn Leshnih hat beantragt, seinen Stiefbruder,

Jeder von etwaigen mehreren Erden daftet nad

Mantel, Aktuar, | Gerichtsschreider des Kdöutglichen ZandgeradA.

| [103996] Oeffeuriiche Zustellung.

Der Oberbdootsmannamaar Mac Sthe Mil delmshaven, Prozeßdevolim hütte: Duttizeat Steindömner in Aurich, Uagt gegen mne Üidetaza, Lucie ged. Bertiing, puleut hu Wit deimödanen, iegt

i Aufenthalts, zuf Grund dee F 9

undekaunten