1888 / 305 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Offizieller Jagd - Rapport.

Se. Majestät der Kaiser und König, Allerhöchftwelher

eines leihten Unwohlseins balber an den am Freitag und Sonnabend im Saupark bei Springe (Oberförster Hesse) abgehaltenen Hofijagden leider niht tbeilnebmen konnte, hatte Se. Königliche Hoheit den Prinzen Friedrih Leopold mit Allerhö{hstseiner Vertretung beauftragt. : i Der am Freitag Nachmittag in den Hülsegründen bergerihteten Sue mit der Findermeute auf Sauen wohnten außer den von Berlin gekommenen Jagdgäften Se. Durchlaucht der Fürst zu Schwarzburg -Rudolstadt und die aus der Stadt Hannover geladenen Herren, der am Sonnabend am Sinngrün veranstalteten ¡weiten Suche aber und dem am Dierfsen gestellten Lappjagen auch mehrere Herren aus der aâberen und ferneren Nathbarschaft bei. Die Gesanmtstrecke beider Tage betrug: 1 Rotbbirs{, 283 Sauen, 2 Swaufler und 17 Stück Damwild, von denen auf die .Sonterstreden Sr. Königlihen Hoheit des Prinzen Friedrih Leopold 33 Sauen und 2 Stück Damwild, Sr. Durcblaucht des Fürsten zu Schwarzburg 21 meist grobe Sauen und 1 Stück Damwild entfallen. Geleitet ward die Jagd von den Herren Vize-Ober-Jägermeister vom Dienst, Freiherrn von Heintze, Ober-Forstmeister Kraft und Forst- meister von Schlebrügge.

Die Königliche Taubstummen- Anstalt feierte gestern das 100jährige Bestehen. Das ftattlihe Gebäude in der Elfafserstraße prangte glei dem alten s{lichten Gebäude in der Linienstrafße in reibstem Sbmuck. Ueber dem Hauptportal strablte in Gold die Zahl 100. Das Treppenhaus war in einen hberrlihen Blumenhain umgewandelt, aus dem bie und da Tafeln mit Sinnsprüchen heraus- leuchteten. Besonders hberrlich aber zeigte sich die prächtige Aula, dur die sich dichte Laubgewinde zogen, während Lorbeer die Kaiser- büsten frôönte und berrli%e Blumen die Rednertribüne umgaben. Hier in diesem Raume sammelte \si{ch um 11 Uhr eine festliche Menge. Im Auftrage Sr. Majestät des Kaisers ersien Prinz Friedri Leopold, um des Allerböbsten Landesherrn innige Tbeilnabme für die Waisen der Natur zu bezeugen. Jn Vertretung der bôbsten Staatsbehörden hatte sich Staats-Minister von Goßler persönli eingefunden. Neben ihm jahen wir den Ministerial-Direktor Greiff, die Geheimen Räthe Schneider, Wätold und Graf Bernstorff. Unter den Eltern der Zöglinge waren alle Stände vertreten. Prinz Friedri Leopold, in Begleitung des Hofmarschalls Grafen Canitz und des Lieutenants von Berg, wurde am Portal von den Spitzen der Behörden empfangen und im Saal selbst von einer Schülerin Alma Lobse in woblgeseßter Rede begrüßt. Nachdem der Gesang „Lobe den Herren“ die Feier eröffnet hatte, nabm zurähst Staats-Minister Dr. von Goßler das Wort zu folgender Rede:

„Königliche Hoheit! ; Verehrte Anwesende! __ Die Königliche Taubstummen- Anstalt begeht beute die Jubelfeier ibres E e Bestehens! Anscheinend ein Fest, wie wir sole Jahr für Iahr an zablreihen Unterrihtsanstalten feiern, und do | ein seltenes und bedeutsames Ereigniß. Begebht doch mit ibr das gesammte deutsche Taubstummenwesen einen Ebrentag, lenkt doch das Jubiläum in weiten Kreisen die Aufmerksamkeit auf die beilige und edle Sace, der wir unsere Kräfte widmen.

Dankbar eilt der Blick über das abgelaufene Iabrhundert, hoff- nungêfreudig und ernft wendet er sch zu der Zukunft. Mit dem Dank für Gottes Segen, welcher auf der Bildung unserer unglück- lichen Mitbrüder geruht hat, mit dem Dank für das verftändnißvolle Wokblwollen, welches in fünf Generationen von unserm erlauten Herrscherbause dem Taubstummenwesen zugewandt ist und in Ew. König- lichen Hobeit persönliher Anwesenbeit ein erneutes Unterpfand findet, verbindet sich die Prüfung des Werthes dessen, was bisber geleistet, niht minder das Gelöbniß, auszuharren auf der betretenen Bahn, immer vollständiger und besser die gestellte Aufgabe zu erfüllen.

Als gestern vor 100 Iabren die Anstalt mit wenigen Kindern

| fortzuleben, nit selten den Unterbalt selbständig zu erwerben.

eröffnet wurde, war sie nähst Leipzig und vielleibt neben Schleëwig die älteste im beutigen Deutshland. Drei Jahrzehnte verflofsen, ehe im damaligen Preußen die zweite Anftalt errihtet wurde. Nach weiteren zehn Jahren empfingen in Preußen in 7 Anstalten 170 Taub- stumme, 1/10 der Bildungsfähigen, Unterweisung. beute in 52 An- stalten von fast fünfhundert Lehrkräften gegen 4000 Taubftü gefähr 8/10 der Bildungsfäbigen. An die Stelle wechbselnder und gemishter Systeme ift ein sicherer Lebrganz getreten; die deutsche, auf das gesprochwene Wort gestütte Metbode, hat sich selbft im internationalen Verkehr die Herrschaft errungen; verständnißvoll und’ opferbereit haben die Provinzen und gleibartigen Verbände ihre Kräfte dem Taubftummerwesen gewidmet; die Ausbildung der Lebrer und das PrüfungEwesen sind geregelt. L

So haben wir siherli reihen Anlaß zu danken und über das

Werk für abgeschlofsen zu halten. Was uns gegenwärtig mit Freudig- keit, für die Zukunft mit Hoffnung erfüllt, ift, daß wir jeßt genau wissen, was wir wollen. Ï _ Wir wollen alle bildungsfäbigen Taubstummen zu sittlih-religiösen Menschen, zu pte as y Mitgliedern der bürgerlihen Gesellscaft, wie ihrer Kirchengemein- schaften mahen. Scheinbar wenig und doch unendlih viel. Wenig, denn das Ziel erbebt sich nicht über die Aufgabe der Volks- \hule, viel, wenn dieses Ziel troß des Verlustes eines Sinnes und troß des Mangels der Sprae erreiht werden soll. : Zunätft alle Taubstummen sollen unsere belfende Liebe an sh erfabren. Heute ermangeln nob gegen zwei Zehntel der Bildungs8- fähigen des Segens einer geordneten Unterweisung, namentlich im Often des Staats, wo epidemishe Krankheiten die Normalzahl der taubftummen Kinder beträhtlih vermebrt baben. Nicht minder muß die Erenze der Vildungsfähiakeit immer weiter bhinausgerückt werden. Nit das geminderte Sehvermögen, selbt nicht der Idiotizmus, in welGen vernahhlässigte taubstumme Kinder leiht verfallen, dürfen vor der Anstrengung, eine bedrohte Seele zu retten, zurückshrecken laffen. Erfreulite Vesu®e in an- gemefsener Sonderung der Taubstummen nach dem Maße ihrer Bil- dunasfäbigkeit und in Herabsetzung der Schülerzahl sind bereits mit gutem Erfolge unternommen. ___ Ritten sih diese Worte zunäbst an die kommunalen Verbände, so wenden sie sich weiter au an die Eltern und die Aerzte. Beide können die Arkeit der Anstalt vorbereitend erleichtern, insbesondere bei Kin- dern, wele erst durch Krankheiten den angeborenen Gebörssinn ganz oder theilweise verloren haben, durch Uebung des noch erhaltenen Vermögens, dur rechtzeitige Zuweisung an den geregelten Taubstummen-Unterricht, in allen Fällen aber dur eine sorgfältige Entwickelung der Körper- kräfte, insbesondere der Brufstorgane, deren Leistungsfähigkeit später über die Entwickelung der Stimme vorzugsweise entscheidet, nach dem Vorbilde des in unseren Anstalten betriebenen Turnunterrits. _ Auth die freie Vereins- und Liebesthätigkeit findet hier ihre segenêreiwe Stätte. Mit ungefähr 16 Jahren \{eidet der Taub- stumme aus der Anftalt, um unter seinen vollsinnigen Mitbrüdern

__ Die Ueberführung in das bürgerliche Leben zu ver- mitteln, bildet ret eigentlid eine Aufgabe, wel@e ¡war im An- \chluß an die Anftalt, aber doch vornehmli in der freiwilligen Ver- einigung Wokblgesinnter zu erfüllen ist. Auch bier feblt es niht an bewährten Einrihturgen, und die Anstalten kommen diesen Bemü- bungen dur den Unterricht in weiblihen Handarbeiten, im Zeichnen und in der Handfertigkeit gern entgegen.

Noch ernster gestaltet sih die Aufgabe, das religiöse Leben der entlassenen Taubstummen zu erhalten und zu fördern

Durch Vermittelung des Worts in den Lehren ibrer Konfession unterritet und in religiöser Gewöhnung erzogen, treten sie mit dem Arspruch in das Leben, mit dem Auge das gesprochene Wort von den Lippen der Geiftliben zu empfangen. Faft nirgends bestehen Ein- rihtungen, welche in ausreihendem Maße dem Bedürfniß entsprechen ;

umme, un- -

Erreichte uns zu freuen, immerbin fehlt es an jedem Grunde, das *

Nelgiontgrleli@athin überwunden werden können und s{chon \{Gweben Verhandlungen mit kirchlihen Bebörden, n Geistliche in die Eigen- artigkeit des Taubstummen-Unterricht3 ein;ufübren.

So kann das gefteckte Ziel nur erreiht werden durch ein gedeih-

lihes Zusammenwirken von Staat, Kommunalverbänden, Kirten, Vereinen, durch ernfte Arbeit der Schule selbst. Welche Anstren- gung unfere auf Wort und Anschauung „Fegelndeie Unterrichtsweise, welches Maß von Sekbstzuht die Taubstummen - Erziehung dem Lebrer auferlegt, wifsen wir. Seine Arbeit ist s{chwer, aber, wie wenige andere, träat sie ihre Befriedigung in sih selbst. Um so freudiger und dankbarer bewegt es uns, daß Se. Majestät in einem gnädigen Kabinetsschreiben Allerb5ch{hstseinem besonderen Wobl- wollen an der Anftalt Ausdruck gegeben und zum Zeichen dessen Aus- zam verliehen hat, welie ih auf Allerböchsten Befehl biermit ekannt gebe.

Es haben erkalten: der Direktor der Anstalt, Walther, den Adler der Ritter des Hoberzollern’sben Haus-Ordens,

s _der Erste Lehrer Töôpler den Königlichen Kronen-Orden vierter asse,

der Oekonom _Zieme das Kreuz der Inhaber des Hohen- ¿ollern’schen Haus-Ordens

Wie ih begonnen, fo {ließe i, mit dem ehrerbietigen Dank gegen Se. Majestät für die Beweise landesväterliher Huld, mit dem unterthänigsten Dank gegen Ew. Königliche Hoheit, Höchstwelche die Gnade haben, dur Höhstibre Theilnahme dieser Feier ihre beson- dere Weihe zu verleiben.

Möge die Anstalt mit Ebren das zweite Jahrhundert reih an Arkcit, aber auch reich an Gottes Segen . vollenden, mögen über bundert Jahr unsere Nahkommen mit soviel Befriedigung auf diesen Zeitraum zurückblicken, wie wir beute auf die bisherige Entwicklung dieser Anstalt und des gesammten Taubstummenwesens in unserem Vaterlande. '

Aledann betrat der Anstaltsdirektor Walther die Tribüne, um in kurzen Zügen auf die unglüdlihe Lage der Taubstummen in früheren Zeiten hinzuweisen und, daran ans{ließend, ein Bild zu entrollen von der Entwidtelung des Taubstummenwesens und insonderheit der Berliner Anstalt, die nunmehr bereits 1021 Taubstumme ausaebildet hat. Der Schüler Gettkaudt entbot sodann mit klarer deutlicher Stimme der Festversammlung den Gruß der Schüler. Nachdem hierauf der Erfte

ehrer der Anstalt, Töpler, eine berzlibe Ansprahe an die Taub- ftummen gerihtet und ihnen die Bedeutung des Tages vor Augen gefübrt hatte und der S&üler Max Rauscher dem Danke der SchülersGaft Ausdruck gegeben, übergab Direktor Robde- Erfurt als TIubelgabe der ehemaligen Anstaltslehrer ein Album mit den Bildern aller der Lehrer, welHe an der Anftalt ge- wirkt oder an ihr ausgebildet wurden. Die früheren Schüler ftifteten zum Besten armer Zöglinge ein Kapital von 2590 4, wel{es Hr. Swenk mit Worten des Dankes für das, was die Anftalt geleistet, dem Direktor übergab, welher für beide Gaben B’erzlich dankte. Der Gesang: „Wir danken Dir, Herr Gott, beut an dem Jubelfeste* beendete sodann den Aktus in der Aula. Der Prinz und die Chrengäste begaben sich bierauf nah dem Zeibensaal, wo Arbeiten ehemaliger und jeßiger Zöglinge ausgestellt waren, die das E ete erregten. Adends findet Festmabl im Hotel Im- périal statt.

Zwei der bedeutendsten Woblthätigkeits-Bazare dieses Winters find beute eröffnet worden. In den oberen Sälen des Ritterschaftshauses, am Wilbelmeplaß, bat der Verein zur Unterstüßung armer Wöchnerinnen die reihen Schätze aus- gebreitet, deren Erlös ihm die Mittel bieten soll, den mit dem Wachsthum der Stadt steigenden Anforderungen zu genügen. Zum Besten des unter dem Protektorat Jhrer Majestät der Kaiserin Friedrich stehenden Friedrihsftifts, das z. Z. 82 Kinder in erzichlider Obhut hat und bisher bereits 1360 armen Kindern Elternstelle ersetzt, ist im Justiz-Ministerium ein reih auszestatteter Bazar eröffnet. Wir finden hier werthvolle Porzellane,

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

M 305.

1. Steckbriefe und Untersubungs-Saten.

9, Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

4. Verloosung, Zinszablung 2c. von öffentlichen Papieren.

Erste B

Berlin, Montag,

Deffentlicher Anzeiger.

cilage

den 3. Dezember

N

18S,

i Dantii-Qseimaten auf Aktien u. Aktien-Gesellsch. k 8s n sten. _

; S at v6 deutschen Zettelbanken.

. Verschiedene Bekanntmachungen. E

1) Steekbriesfe und Untersuchungs - Sachen.

{45127] Stekbrief. : Gegen den Shubmatergesellen August Jacobi, geboren 16 September 1857 zu Wiewiorken, Kreis Graudcnz, jeßt unbekannten Aufenthalts, wel@er sich verborgen bält. ift die Untersuhungshaft wegen Unterschlagung verbängt. : Es wird erfu@t, denselben zu verhaften und în das näbstgelegene Gerichtägefängniß abzuliefern. G. 398/88. Köpenickf, den 26. November 1888, Königliches Amtsgericht.

45128 Steckbriefs-Erledigung. : i E s den Nadtwättersobn Paul Mikulla aus Ratibor, in Nr. 277 dieses Anzeigers diesseits unterm 26. Juli 1888 erlassene Steckbrief ist er- lediat. Isa J. 338/88. Ratibor, den 28. November 1888. Der Erste Staatsanwalt.

{45129] Oeffentliche Ladung. In der Strafsache gegen Thürmer und Genoffen J. 1V. c. 1001. 88 werden nachstebende Per- onen : ; 1) Clemens Moriß Thürmer , geboren am 16. Juli 1865 zu Luga, Amtshauptmannschaft Baußen, 2) der Sattler Paul Karl Johann Landt, ge- boren am 18. Januar 1865 zu Rambin, Kreis Bergen auf Rügen, 3) der Commis Georg Freundt, geboren am 2, August 18654 zu Breslau, / 4) Emil Richard Jobannes Andrée, geboren am 11. Mai 1865 zu Stargard i. P., Kreis Saaßig, : - 5) der Schneider Franz Albert Hermann Meyer, geboren am 22. März 1866 zu Freienwalde i. P., Kreis Saatig, E 6) Johann Karl Heinrih Graepp, geboren am 6. März 1860 zu Stargard i. P., Kreis Saaßig, 7) der Sattler Otto Reinbard Weigel, geboren am 30. Oktober 1865 zu Lihtenew, Kreis Nieder- Barnim, L 8) der Versi&erungsbeamte Paul Ernst Hermes, eboren am 5. Dezember 1865 zu Hermédorf, Kreis Nieder-Barnim, : 9) Karl Friedri Wilhelm Grothe , geboren

42) der Buéhalter Rihard Emil Max Nahre, geboren am 1. November 1864 zu Berlin,

43) S Neumanu, getoren 1864 zu Berlin,

44) Reinhold Wilbelm Hugo Neumaun, geboren

24. April 1864 zu R Franz Karl Nicolis, geboren am 17. De-

zember 1864 zu . 46) Maximilian Alexander Otto Neumanu, ge- boren am 4. Dezember 1865 zu Berlin,

47) Otto Julius Ernft Friedrih Neumann, ge- boren am 15. September 1866 zu Berlin,

48) Max Karl Wilbelm August Neumann, ge- boren am 23. Dezember 1866 zu Berlin,

49) der Kaufmann Gottlieb Hermann Max Proschwitz, geboren am 29. August 1863 zu Berlin, 50) der Kaufmann Otto Leopold Penzlin, ge- boren am 20. Februar 1863 zu Kiew in Rußland, 51) Karl Friedri Hermann Panuier, geboren am 29. April 1864 zu Berlin,

52) Karl Gustav Adclf Pankopf, geboren am 10. Februar 1864 zu Berlin.

1864 zu Berlin,

1864 zu Berlin,

18. Jonuar 1864 zu Berlin,

zu Berlin,

3. Oktober 1865 zu Berlin,

Pfeffer, geboren am 23. September 1865 zu Berlin, Berlin,

1866 zu Berlin,

bruar 1866 zu Berlin,

geboren am 20. Januar 1866 zu Berlin, 18, Mai 1868s zu Berlin,

am 10. Mai 1866s zu Berlin,

am 3. April 1863 zu Berlin,

am 4. Februar 1864 zu Berlin,

am 14. April

Berlin,

Berlin,

53) Ernft Gottlieb Pause, geboren am 20. Juli 54) Max Moritz Perl, geboren am 5. Januar 55) Hermann Iobannes Ponsoug, geboren am 56) Hans Emil Pöhn, geboren am 18. Mai 1865 57) Wilbelm Frarz Paul Pflug, geboren am 58) der Koblenzieher Hermann Albert Theodor Karl 59) Peter Pedotti, geboren am 6. Juli 1866 zu 60) Artbur Perl, geboren am 3. September 61) Ioseph Richard Prätsch, geboren am 2. Fe- 62) der Dienstknecht Otto Richard Karl Pahl, 63) Charles Robert Iaques Pignol, geboren am 64) Alovsius Iobannes Antonius Pinke, geboren 65) der Matrose Karl Emil Richter, geboren 66) Karl Heinrih Hermann Raether, geboren 67) Friedri Wilhelm Karl Rehse, geboren am

am 29. Dezember 1859 zu Schönewalde, Kreis Séweinitz, E

97) Albert Louis Adolf Hoppe, geboren am 98. Juni 1862 zu Löwenberg, Kreis Löwenberg,

98) Mar Franz Paul Linke, geboren am 28. Of- tober 1867 zu Franffurt a. O., Kreis Frankfurt

a. D., i 99) Karl Julius Heinrich Pittel, geboren am

14. November 1867 zu Frankfurt a. O., Kreis Frank-

furt a. O., S L

100) Richard Otto Ernît Nitschke, geboren am

1. Januar 1867 zu Frankfurt a. O., Kreis Frank-

urt a. O., :

y 101) August Friedri Schmidt, geboren am

22. Februar 1864 zu Genthin, Kreis Gentbin,

102) Guftav Wilbelm Schmidt, geboren am

8. Iuli 1865 zu Gentbin, Kreis Genthin,

103) der Stud. jur. Emil Noth, geboren am

93. November 1861 ¿zu Heringen, Kreis Sanger-

haufen, E

104) der Gärtner Karl Friedrich Dallmaun,

geboren am 10. Juni 13863 zu Marienfließ, Kreis

S L L U August Gustav Myhns, geboren am 23. Ok- tober 1859 zu Zachan, Kreis Saaßig, bes{uldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, si dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen zu haben beziebungêweise nah erreichtem mili- tärpflichtigen Alter sih außerhalb des Bundesgebietes aufzuhalten. Vergehen gegen §. 140 Abs. 1 Ne: 1 des Reichéstrafgesezbubs. Dieselben werden auf den 11. Februar 1889, Vormittags 9: Uhr, vor die II. Straffammer des Königlichen Land- gerits I. zu Berlin, Alt-Moabit 11/12, Saal 68, zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentichuldigtem Ausbleiben der Angeklagten wird zur Hauptverhand- lung geschritten werden und werden dieselben auf Grund der nach S. 472 der Reis-Stra}prozey- Ordnung von den betreffenden zuständigen Erfaß- Kommiijionen über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärungen ver- urtheilt werden. Berliu, den 17. Novemker 1888. Königliche Staatsanwaltschaft beim Landgericht T.

I

2) Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl. [24385]

[45138]

zu Art. Nr. y iatzeliien, 5 E inri von Höfen genannt Drüken, Ma Christine, geb. Nienaber, zu Beverbruch gebörigen Grundstücke in der III. Abtbeilung urter N getragen : _ Worten Se aus selbstschuldiger Bürgschaft für ibren Ehemann und dessen Stiefvater Gerd Heinri Nordmann zu Beverbruch, eingetragen für den Wirth Friedri Joseph Meyer in Beverbruch laut Amtégerichts- protofolls rom 9. 1879.

Amtsgericht Cloppeuburg. F i Gemeinde Garr2l ift auf die n s der Ebefrau des Gerd Anna Maria

r. 1 ein» 600 e in Worten Schsbundert Mark

Sanuar 1879 am 27. Januar

Wie vorgestellt, will die Eigenthümerin diese Poft

zur Löschung bringen. Da jedo© das Ingrofsations- dokument nicht beigebracht werden kann, weil es an- geblich verloren gegangen ist, fo werden auf Antrag der Eigenthümerin gemäß S. u d ordnung alle, welhe an tie zu löshende Post und

90 der Grundbuch-

das darüber ausgefertigte Ingrossationsdokument An- sprüche zu maten haben, aufgefordert, bei Strafe des Aussc{lufses in dem auf den 21. Januar 1889 angeseßten Angabetermine ihre Ansprüche nzumelden. 7 Der Erlaß des Ausslußbescheides und der Er- flärung der Kraftlosigkeit des gedachten Ingrofsations- dokuments erfolgt am 23. Januar 1889. Die Angaben können schriftlich oder mündlih zum Protokolle des Gerichtsscreibers gemabt werden. Cloppeuburg, 1888 November 22. i Großherzogli Oldenburgisbes Amtsgerit. I. V.: Weinberg.

44932 Aufgebot. :

l Sebats Tobeterkläruns der na&stebend verzei» eten Personen, nämlich: :

7 1) s Michael Frit, geboren am 14. März 1803 in Gerolzhofen, Sobn des Boten Iosef Friß von da und dessen Ebefrau Barbara, geborenen Wild- meister, seit Anfangs der 60er Jabre verschollen;_ 9) der Margareta Eck, geboren am 25. Februar 1811 in Pusselsheim, Totter des Adam Eck von da und dessen Ebefrau Iosefa, geborenen Grünewald, im Fabre 1848 nab Amerika ausgewandert ; s

3) des Valentin Hofmann, geboren am 29. No- vember 1801 zu Bischwind, zuleßt in Hundelshausen wobnbaft, um das Jahr 1840 nach Amerika au§-

andert;

A der Barbara Bauer, geboren am 21. November 1794 in Neudorf, Tochter des Zimmermannes Leonard Bauer von bier und deten Ebefrau

Dorotbea, geborenen Shmich, seit circa 1843 vers {ollen ; g der Maria Anna Maver, geboren am 26. August 1783 dabier, zuleßt in Wien wohnhaft und bereits im Iabre 1850 verschollen; und 6) der Jobanna Barbara Hanauer, geborenen Maver, gedoren am 15. September 1785 dabier, zuleßt in Wien wobnbaft und bereits im Jahre 1850 ollen, : E welche bei dem unterfertigten Gerihte Ver- mögen furatelamtlich verwaltet wird, ergebt biermit auf Artrag der vom Pflegscaftsgerichte bierzu an- gewiesenen Kuratoren, nämli: ad 1) des Oekonomen Anton Roeder von bier; ad 2) des Auszügers Iobann Eck von Pusselsbeim, ad 3) des Oekonomen Anton Schmitt von Hunkdels- sen, R des JFobann Weigand ofen, j G und 6) des Schneiders Georg Henneberger ier S : E Boriamhenla der geseßlihen Voraus]eßungen fgebot mit der Aufforderung: i j M 1) an die Verschollenen, spätestens im Auf- gebotêtermine, als welcher Donnerstag, 26. September 1889, früh 10 Uhr, be- stimmt wird, persönli oder s{riftlid bei Gerit fch anzumelden, widrigenfalls fte für todt erklärt würden; | e an die Erbbetbeiliaten, ihre Interessen îm Aufgebotsverfahren wahrzunehmen, und an alle Diejenigen, welche über das Leben der bier in Frage stehenden Verschollenen Kunde geben können, Mittbeilung hierüber bei Gericht zu machen. Gerolzhofen, 24. November 1888. Königliches Amtsgericht. i gez. Seidenschwarz, K. A.-R. E da erolzhofen, 26. November 1332. Ut A B G Mack, K. Sekretär.

30. OÖftober 1864 zu Berlin, 68) der Vergolder Otto Emil Paul Reuter, ge- boren am 19. Oktober 1864 zu Berlin, 69) der Matrose Ernst Paul Robert Rischow,

Es a ufgebot. bier liegen Mängel vor, welche nur durch das Entgegenkommen der 7 is

Auf den Antrag des Kaufmanrs Emil Hotborn in Berlin wird der Inhaber des angebli verloren gegangenen Wessels d. E etn, L E ä i Ü 74,5 z ebru 887, am 8. März 1864 zu Berlin, 1886 über 74,50 Æ, zablbar am 9. Februar 1] I bee Sélofser Karl Friedrih MAREE, gers E vos S E L S 5 1864 zu Baigallen in Rußland, acceptirt von J. Hannemann, mit dem Qianco-Zne 1) s Bauschlofser Karl Gustav Otto Richter, | dossement des S Mit elsobn versehen, A e geboren am 22. Scptember 1864 zu Berlin, gefordert, spätestens im E i j Fe 72) der Kellner Ferdinand August Mar Röhnsh, bruar 1889, Vormittags N M Mya geboren am 14. Dezember 1865 U S i eat DA E : U E le 72) Ear! Alfred Marimilian Ru eboren am | auf diesen Wechsel anzumelden und Len S s E m R E Den s die Kraftlozerklärung deé 74) der S{lofser Karl Ernft Paul Relitz, ge- | selben erfolgen wird. i S ies am 26. September 1865 zu Berlin, Königsberg i. e ves E 1888, 75) Johann Iosef Friedrih Riedel, geboren am Königliches AmtêgertÖk.

2, Iuli 1865 zu Berlin, : 7 i i S 4 S E E E at L A E Auimo der Handelsgesellschaft in Firma

1865 zu Berlin, ] j geselliGaf fienia 7 f i M nr. Michels zu Duiéburg, vertr E E otoren am Le n E malt Dr. Micbels daselbst, werden

10, P M alle Diejenigen, welche an folgeaden We(bsel:

Majoliken, weiblihe Handarbeiten, Puppen u. A. mehr. E

Wetterbericht vom 2. Dezember 1888, Wetterbericht vom 3. Dezember 18388, Berliner Theater. Dienstag: Eva. (Eva: | , Nittwoh: Vorleßte Vorstellung. Schmetter- 8 r Morgens. r orgens, Fr. Hedwig Niemann.) Anfang 7 Ubr. linge. Mitiwo: Eva. (Eva: Fr. Hedwig Niemann.) Arfang 7 Ubr. Donnerstag: Demetrius. Anfang 7 Uhr.

am 6. Februar 1865 zu Stolp, Kreis Nieder- Barnim, i 10) Max Emil Friß Hugo Fraede, gebcren am 10. Februar 1865 zu Pankow, Kreis Nieder- Barnim, E 11) der Koh Karl Wilbelm Robert Lenz, geboren am 15. Sevtember 1863 zu Berlin, 12) Paul Heinrich Otio Liuke, 10. Oktober 1865 zu Berlin, 13) Max Ferdinand Karl Lausch, geboren am 23. Mai 1865 zu Berlin, _ 14) der Buchbalter Gustav Friedri Hermann Loreuz, gcboren am 6. März 1865 zu Berlin, 15) Ernst Richard Lichtenberg, geboren am 3. September 1866 zu Berlin, L 16) Rudolf Hans Willi Lau, geboren am 29. Ja- nuar 1866 zu Berlin, ; 17) Hermann Friedri Wilhelm Maaf, geboren am 15. Mat 1864 zu Berlin, 18) der Seemann Max Otto Alexander Maurer, geboren am 18. Januar 1864 zu Berlin, ; 19) Theodor Georg Metzke, geboren am 12. Juni 1864 zu Berlin, - 20) Franz Karl Guftav Müller, gebcren am 23. November 1864 zu Berlin, i 21) Artbur Ludwig August Messerschmidt, ge- boren am 1. September 1865 zu Berlin, i 22) Friedrich Karl Maaß, geboren am 31. Mai 1865 zu Berlin, - 23) Wilbelm Paul Merzsch, geboren am 13. Sep- tember 1865 zu Berlin, 24) Karl L N Meyer, getoren ain 6. Fe- Fruar 1865 zu Berlin, 25) Friedrich Wilhelm Hermann Mettke, geboren am 10. Februar 1865 zu Berlin, 26) Karl T E ae Mai, 4. November 1865 zu Berlin, 27) der Teciadeer Bo Felix Megtoldt, geboren am §. August 1865 zu Berlin, 28) Marx au Richard Marquardt, am 21. Oktober 1865 zu Berlin, - 29) Karl Anans U geboren am d. No- vember 1865 zu BerUn, 30) Friedrih Wilbelm Milde, geboren am 9. No- vember 1865 zu Berlin, 21) EORO E Müller, tober 1865 zu Berlin, : 32) Otto t Müller, geboren am 27. Juli 1866 zu Berlin, 33) Karl Tau o Müller, 19. Januar 1866 zu Berlin, is «s Varna On Tieovor Müller, geboren m 20. April 1 zu Berlin, 7 35) Reinhold Lcuis Julius Mazurowski, ge- boren am 10. Dezember 1866 zu Berlin, 36) Friedri Albert Mertins, geboren am 2. März 1866 zu Berlin, 37) nus Fa Meurer, 1866 zu Berlin, 38) der Matstter E * gp Lat Marne ren am 19. Augu 36 zu e geen ranz Hermann Zu Maskow, geboren 1. Juli 1866 zu Der E 0) T Fran E Matthäi, geboren am 8. August 1 zu Berlin, 0 Rudolph Friedri Mayer, geboren am 9. August 1866 zu Berlin,

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Adolph Ernfsi-Theater. Dretdenerftraße 72. Dienstag: Zum 115, Male: Die drei Grazien.

Stationen. Wind. Wetter. Stationen. | Wind.

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Gesang8pofse in 4 Akten von Leon Treptow.

Couplets von Görß. Musi? von Franz Roth.

Im 2. Akt: Landpartie-Duett. Anfang 7t Uhr. Mittwo§: Dieselbe Vorstellung.

I Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Frida Mießner mit Hrn. Dr. med. Karl Eschriht (Berlin). Frau Elise Zelter, geb. Moewes, mit Hrn. Willy Stëcktlein (Stralau). Frl. Elisabeth Groß mit Hrn. Architekten. Karl Erdmann (S{öneberg). Frl. Else Sipv mit Hrn. Paftor Wilbelm Wiehe (Minden). Frl. Klara Leppin mit Hrn. Friedr. Aug. Junckers (Berlin—Rbepdt). Frl. Else Becker mit Hrn. Geribts-Afsefsor Ludwig Schmidt (Uelzen—Han- nover). Frl. Barbara von Heyden mit Hrn. Kammergerihts-Referentar Ernst Julius von Seidlitz (Frankfurt a. O.)

Verebeliht: Hr. Rudolph Häußling mit Frl. Maria Neubaus (Köln—Hamm i. W.). Hr. Apotheker Julius Schwaab mit Frl. Anna Dohm- aôrgen (Krefeld). Hr. Lebre{cht von Hern mit Frl. Anna Jahr (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Prem -Lieut. Weese (Karlsruhe). Hrn. Apotheker Hoffmann (Kon- stadt). Hrn. Hauptmann Adolvh von Oren (Berlin). Hrn. Konrad von Oppen (Ding- lauken, Oftpr.) Eine Tochter: Hrn. Sec. Lieut. Pleßner (Sondershausen). Hen. Wasser- bauinspektor Stettner (Saargemünd). Hrn. Ger.-Afsessor Harte (Schönebeck a. E.). Hrn. Zahlmeister Steup (Göttingen). Hen. Rechts- anwalt Büchs (Kosel). Hrn. Eduard Micha (Hoppegarten).

Gestorben: He. Kunsthändler Emil Linde (Ber- lin). Hr. Leopold von Beschwiß (Shmochtiß

b. Bauten). Hr. Rittergutsbesißzer Johann

Gustav von Wolffradt (Shmagzin). Verw.

Frau Konsistorial-Rath Marie Gallwit, geb. oeße (Meisdorf a. H.). Hr. Revierförfter

k S . g a. D. Karl Enslin (Kirchheim). Fr. Rechnungs-

Gastspiel des Königlich Württembergishen Hof- Rath Görte, geb. Stock (Verden). Hr. Geb.

s{auspielers Hrn. Karl Wiene. Zum 4. Male: | Rechnungs-Rath a. D. Eduard Pank (Berlin).

Narrheit oder Heiligkeit? Drama in 3 Akten | Hr. Oberlehrer, Schulinspektor a. D. C. F.

von José Echegarav. (Lorenzo Alvendano: Hr. Karl | A. Kühns (Lüneburg).

Wiene.) Anfang 7# Uhr. s

Kinder - Vor-

Mittwoch, Nachmittags 34 Uhr: stellung zu bedeutend ermäßigten Preisen. Zum ale: Der Ratteunfäuger vou Hameln.

Bar. auf 0 Gr u. d. Meeressp. red. in Millim. in Celfius 0 (C, = 40 R in ° Celsius

Temperatur 09G. == 4 F

Wallner-Theater. Dienstag: Zum 56. Male:

Madame Vounivard. S{hwank in 3 Akten von

Alex Bifson und Antonie Mars. Deuts von Emil

Neumann. Vorher: Zum 56, Male: Der dritte

Kopf. Poffe in 1 Akt. Mit theilweiser Benußung

R Tae Idee von Franz Wallner. Anfang T

Mittwoch und die folgenden Tage: Madame Bonivard. Der dritte Kopf.

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Mullaghmore | Aberdeen Chriftiansund | Kopenhagen . | Stotholm . aparanda . oskau... Cork, Queens-' town .…. | Cherbourg . Helder . Sylt amburg .. Zwinemünde | 762 Neufahrwafser 761 Memel .…. | 762

Münfter. .. | 764 Karlsrube . . | 768 Wiesbaden . | 767 Münten .. 768 Chemniy .. | 765 | Berlin. .… . | 763

Wie... .| 763 Breslau... | 763

Triest .. .. | 766

1) Neblig. ___ Uebersicht der Witterung Ein barometrisches Minimum hat sih über Ungarn ausgebildet, ein anderes liegt nöôrdlich von Shhott- land, so daß eine Zone niedrigen Luftdrucks sich vom Schwarzen Meere nach den Faröern erftreckt. Bei

4 Regen 2 balb bed. | 2 wolkig 2 Nebel 2 Nebel 2 bededckt 1 bedeckt

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78) Max Lewin, geboren am 20. Juli 1867 zu Berlin, 79) der Kaufmann Karl Iohann Philippson,

6 bedeckt 1 2 balb bed.

2 wolkig

1 wolkig

7 Victoria - Theater. Dienstag: Mit neuer 8 O 2 bedecktl) | ; 2

Ausstattung, zum 19. Male: Die Reise in die Pyrenäen. Ausstattungsposse mit Gesang und Ballet in 5 Akten und 9 Bildern von Paul Ferrier. Musik von Louis Varney. Im 8. Bilde: Großes Ballet. 1) Bolero. 2) Habanera. 3) Stiergefect. Ermäßigte Preise. Anfang 7 Ubr. Ÿ us

Sonrtag: Zum 1, Male: Ali Baba. 1001 Nat. S

Triedrich - Wilhelmstädtishes Theater. _ Dienstag: Die Fledermaus. Komische Operette in 3 Akten, nach Meilhac und Halévy, bearbeitet von C. Haffner und R. Genée. Musik von Johann Strauß. Anfang 7 Ubr. Mittwoh: Die Fledermaus. Donnerstag: Mit neuer glänzender Ausstattung, zum 1. Male (in deutsher Sprache): Der Mikado. Burleske Operette in 2 Akten von W. S. Gilbert. Musik von A. Sulivan.

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ë Bunzlau den 9°. Youtoiber 1a, Une 130 Ae 2. März 1864 zu Berlin, Z Den 5. Februar 1888 zahlen Sie gegen diesen E Se “Otto Emil Plum, ge- | S Prima-Wechsel an die Ordre von mir Ier Ze boren am 12. Januar 1865 zu Berlin, m Summe von Mark samer e f ) 81) Gottlieb Riechert, geboren am 28. März S A As und stellen thn auf Rechnung lau 865 zu Berlin, Bericht. 5 82) n Kaufmann Otto Wilbelm Richard Herrn Carl B Langner, geboren am 13. August 1865 zu Berlin, in Sand bei Ee 83) Franz Hermann Lomché, geboren am 16. Des zahlbar bei Hern a av zember 18€5 zu Berlin, L Dumlich, Liegni 84) der Architckt Eugen Theodor Rudolf Liebert, geboren am 16. November 1866s zu Berlin, 85) Hellmuth Gustav Otto Köller, geboren am 92, Mai 1865 zu Marienwalde, Kreis Arnêwalde, 86) Eduard Adolf Wilhelm Mewis, geboren am 91. November 1864 zu Lenzenbruh, Kreis Arnë- walde, L 87) der Laufburs(e Hermann Karl Adolf Gebel, eboren am 27. März 1864 zu Reichenbach, Krets Reichenbach, j B der Kaufmann Lucian (Loses)_ Schachua, ge- boren am 4 Oktober 1865 zu Schwerin a. W., reis Birnbaum, : E 89) Mar Levy, geboren am 30. Oktober 1865 zu S(werin a. W., Kreis Birnbaum, - 90) der Buchdrucker Karl August Rudolf Schwabe, geboren am 9. April 1866 zu Priywalk, Kreis Oít-

Pr) der Schiffer Reinhold Albert Emil Muhme, eboren am 5. April 1864 zu Hammer, Kreis Nieder- Barnim, ;

92) dec Kaufmann Robert Julius Adolf Colberg, geboren am 24. Oktober 1864 zu Sagan, Kre Sagan,

93) Johannes Guftav Julius Wilcke, geboren am lo Sni 1866 zu Swinemünde, Kreis Usedom- Wollin,

94) Karl Hermann August Roloff, geboren am 29. August 1865 zu Gandenißz, Kreis Templin,

95) der Kellner Hermann Karl August Schulz, geren am 11. Dezember 1865 zu Polchow, Kreis

alde 8) der Handlungscommis Elias Frank, geboren

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Uebersicht der Witterung.

_Das Minimum, welches gestern über Ungarn lag, ist nah dem Swarzen Meere fortgeschritten, ein neues tiefes Minimum is westliGch von Schottland c iGtenen, S o E e starken Regen- {water südlicher bis westliher Luftbewegung ist | (Len, 1ilarte bis |turmi]che, ]üdlihe und südwestliche das Wetter über Deutschland trübe und mild 7 ‘piel- | Winde verursabend. Unter dem Einflusse eines ba- fach isl Regen gefallen. An der deutschen Küste liegt | LMetrischen Maximums ist das Eeltee Ane die Temperatur 1 bis 4 Grad, im Binnenlande E ne ge gs ion de S 3 bis 5 . : n, außer im Süden, wo nahezu normale Wärme- E Ea über der normalen. Wien meldet verhältnisse berrscen. i:

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Ansprüche zu haben vermeinen, werden aufgefordert, diese Ansprüche späteftens : den 3. Jannar 1889, Vormittags 11 Uhr, an unterzeihneter Gerichtsstelle, Zimmer 29, geltend zu machen und den Wesel vorzulegen, widrigenfalls derselbe für [L E O Liegnitz, den 14. Juni 1888. A Königliches Amtsgericht.

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2 ollenheitsverfahren. r. 1 B G Amtsgericht dabier hat beute folgenden Vorbesceid erlaffen:

Der am 6. April 1865 in Bakblingen geborene Wilbelm Heinri Gerber if im Jabre 1876 mit seinen Eltern na Amerika ausgewandert. Sein Aufentbalt ist unbekannt und seit dem 4. Juni 1884 keinerlei Nacriht mehr von ibm eingelaufen.

Auf Antrag seiner Geschwister: 1) Iohann Jakob Gerber, 2) Christine Barbara, geborene Gerber, Ebefrau des Martin Rinderknecht, und 3) Georg Friedrih Gerber von Bablingen, wird derselbe auf-

efordert, binnen Jahresfrist Nahrict von Vivent Leben und Aufenthalt bierber gelangen zu lassen, widrigenfalls er für verschollen erklärt und sein Vermögen den Anirag Sees als seinen mutb- meen Bee gegen Ens in fürs

orgli gegeben wird. | P dine 27. November 1888. Der Gerichts\hreiber des Gr. Amtsgerichts: (L. 8.) Jäger.

13 Aufgebot. _ : i Auf L ia der verwittweten Frau Auguste Voigt, Inhaberin der Firma „Louis Voigt“ hier, wird der Inhaber des angebli verloren gegangenen, von Louis Voigt zu Halle über 529,33 u am 3. Ja- nuar 1887 ausgestellten, am 15. Februar 1887 fâl- ligen, von G. Hinye & Klincke in Halle angenom- menen, dur Giro am 12. Januar an die Ordre der Firma Hoelemann & Wolff, durch ferneres Giro auf die Kommanditgesellschaft Harzer Bleiwerk, durch weiteres Giro an die Ordre der Reichskank- telle zu Halle a. S. am 28. Januar 1887 über- gegangenen, am 16. Februar 1887 Mangels Zablung protestirten und E. è ar (ang m gane ezogenen

els aufgefordert, späteftens in dem Ten 18, April 1889, Vormittags 10 Uhr, an Geritéstelle bierselbst, kleine Steinstr. Nr. 8, Zimmer Nr. 31, anberaumten Termine seine Rebte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, wtdrigen- falls die Kraftloserklärung erfolgen wird.

Halle a. S., den 15. September 1888, Königliches Amtsgericht. Abtheilung VII.

Refidenz=-Theater. ODienítag: Zum 5. Male: Abbé Consftautin. Schauspiel in 3 Akten von Ludovic Halévy, Hector Cremieux und Paul De- courcele. Anfang 7 Uhr. .

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

Belle-Alliance-Theater. Dienstag: Viertes

geboren am 3. Ok-

geboren am

Deutsche Seewarte. Deutsche Seewarte. H —————

. uan. Oper in 2 Akt it T i Theater - Anzeigen. Wn 7 Ubr. en mit Tanz von Mozart

e h Schauspielhaus. Keine Vorstellung. Königlihe Schauspiele. Dienstag: Opern- N Eaus : 232. Vorstellung. Die Quitzows. Vater- ländisdes Drama in 4 Akten von Ernft v. Wilden- (Did L In Seene geseht vom DurGior Anno. - D von Quißzow: Hr. Friedri itterwurzer, als Gast.) Anfang 7 Ubr. E N Stauspizlbaus. Keine Vorstellung. E MittwoH: Opernbaus. 233. Vorstellung.

m 3. Jui Redacteur: Riedel. geboren a

Verlag der Expedition (Scholz).

Drutck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt, Berlin 8SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Vier Beilagen (eins{ließliG Börsen-Beilage), und die Besondere Beilage Nr. 5.

306. Berlin:

Abends 7F Ubr: Extra - Vorstellung zu halben Kassenpreisen. Der Meineidbauer.

Central - Theater. Dienftag: Drittletßte

Gand Sun e Mes g tertine. ejangêpoe en von W. Man t. Mus von G. Steffens. Anfang 7 Uhr. ais

Deutsches Theater. Dienstag: Don Carlos. Mittwoch: Die beiden Leonoren. Donnerstag: Faust.

Freitag: Frühling im Winter. Quintus Horatius Flaccus. Zwei Taube.

(16464)

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