1888 / 305 p. 19 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Die Strafkammer „glaubte si im An\<{lu® an die des- fallsize Entsbhcidung des Ober-Landetgerihtes M. vom 23. November 1887 für zur Aburtbeilung zuständig erahten zu sollen, nahdem zwar nah der gegenwärtigen Lage der Strafsache der an F. W. ver- übten Körververlezung aus\@ließli® nur m Militärpersonen als Beschuldigte betbeiligt erscheinen, zur Zeit der Einlcitung des Straf- verfabren taaegen wegen des damals weiter î 14e stehenden Vor- falles in der Innstadt eine gemeins®baftlide Betbeiligung von Civil- und Militärver*onen vorl ilitärt de mit Rü>ksicht hiecauf in Anwendung des Art. 75 des rungSgescßes zur Neich#-Strafvro:cßordnung die Sacbe mi 3 vom 25. August 1887 auv hinsihtli< der betheiligten Militärs den bürgerlichen

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II. Bei Würdigung des von der Revision aufreht erhaltenen Einwantes der Unzuständigkeit des Gerichts wird es fi

a. vor Allem fragen, ob derselbe im jeßigen Stadium des Pro- zesses not zuläîfig sci.

Die Frage ift zu bejaben. Es handelt ih im vorliegenden Falle nibt, wie die Revision anzunehmen (eint, um die „örtlihe“ Zuständigkeit, d. b. um die Frage, welbes einzelne unter mehreren Geriten gleiwer Art (also z. B. von mebreren Strafgerichten) zu- ständig fei, sondern um die Zuständiakeit verschiedener Arten von Ge- rihten, ob speziell das ordentliche Civil-Stcafgeriizt odcr ein reihs- pesekli< zugelassenes und landesgeseßlid eingeseßtes (cf. $. 7 des Einfübrungêgesetes zum GeritEverfafsunesgeseß, Artikel 3 Ziffer 12 des Bareris®den Ausfübrunz12gesetes vom 18. August 1879 zur Reichs- Strafprozeßordnung) besonderes Gericht, bier das Militärageriht zu- ständig sei, und dies ist eine Frage der sa<li<en Zuständigkeit.

Es baten daber nit die Vorschriften der $S. 16—18 der Straf- prozeßordnung zur Anwendung zu kommen, weêhalb es au aleic-

gültig ist, daß die Bestimmung des $. 16 eingebalten und der Ein-

wand der Unzeständigkeit vor Verlesung des Ecöffnungébe'<{lufses geltend gema<t wurde; wohl aber it $. 6 der Strafprozeßordnung mafgebend, na< wel<em das Gericht feine sahli%e Zuständigkeit in jeder Lage des Verfahrens zu vrüfen bat.

Der Einwand der örtlichen Zuständigkeit kann allerdings dur< Versäumung rerloren gehen, die sabhlihe Zuständigkeit i!t dagegen cfne Vorauésetzung des Strafverfahrens, auf wel@e weder Ver- säumniß, no< Verzicht des Angeklagten cinen Einfluß hat. (Man vergl. £8, 269, 270, 205, 3774 der Strafprozeßordnung.)

Das Gericht bat vielmehr feine sahlihe Zuftändigfeit ven Amtêswegen zu prüfen und wenn €s seine Unzuständigkeit wahrnimmt, dieselbe auszusprehen. Insbesondere für das erkennende Gericht bat ¿war der Eröffnungsbes({luß/ die Wirkuna, daß derselbe nicht bezüglich der Zuständigkeit zur Eröffnung des Hauptverfabrens nah- geprüft werden fann, fondern daß das crkennende Gerit in die Hauptverhandlung eintreten muß; überzeugt si< aber das Gericht während der Hauptverhandlung, daß die vor dasselbe verwiesene Sache außerbalb seiner Zuständigkeit liegt, so hat es, abgesehen von der ein- shränkenden Bestimmung des $. 269 der Strafprozeßordnung, anstatt der materiellen Entscheidung seine Unzuständigkeit auszusprechen.

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darum weiter bekümmern. Seiner Kränklihteit wegen (er it stark gelähmt) ift ihm von der Fabrik gestattet, die Heritellung der Bilder r e Ç T, ots in der eigenen Wohnung zu betreiben

r Geiroerbes ordnung beftritten, weil das Zimmer seiner Woëbnung, in dem das Bildermalen stattfinde, als Fabrik nit anzuschen fei, denn in diesem Zimmer befinden si nur 2 Maltis&e, mehrere Malba Farbenspind und es sei nur cin kleines Partecrrezimmer ooxne jegliche elementare Krôfte, als Dampfmaschinen, GVaëmotoren | Der erste Richter hat indeß erwogen: Angeklagît Koloriren von Bildern gegen Entgelt fortdauecn werbetreibender anzusehen; ferner lei die ciaer

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geÉlagten, da sie dauernd zur fabrifmäßigen $ bogen benußt werde, als eine Filiale der Fabri und a!s ein Theil dicser Fabrik anzusehen; das Se Sinne na nit, daß die jugentiichen Arbeiiec n Raumen d Fabrik selbît bes<äftigt werden, es reide aus, wenn sie für die Zwe>e der Fabrik auß außerhalb jener Räume thätig scien, voraufgeleßt, daß feine sogecannte Hautindustrie vorliege; letztere lieze aber nur dann vor, wenn die Arbeiter selbst, ohne ihre Wohnung verlaîsen zu müssen, in gewissen Industriezweigen mit einzelnen Arbeiten zu Hause escâftigt werden (Entscheidungen des Reichégerihts in Straftahen Band 9 Seite 266), fie liege aber niht ror, wenn der Ar- beiter selbst wiedcrum andere Arbeiter, welHe anderswo ihre Woh- rung haben und dicse!be zu fabrikmäßiger Arbeit verlaîen, für die Zwc>e der Fabrik bes<äftige; bei anderer Auffassung würde der Zwe> des Gesetzes leit ilusorisd gema<t werden können.

Diese Begründung ift nit haltbar.

Der Angeklagte iît ein Arbeiter der M.’sben Bilderfabrik. Er

arbeitet nit innerbalb dzs Fabriketablifsements, sondern in der cigenen Wohnung. Der $. 135 Gewerbeordnung spricht aber nur von Bes \<äftigung ter Kinder in Fabriken, nit von der Arbeit außerhalb der Fabrifen für dieselben. Letterer Fall scheint aber, soviel die nit ganz dur<si<tige Sahtarüellung des ersten Urtheiis entnebmen läßt, bier vorzuliecen. Danach wäre die Anwendung des S. 146 Ne. 2 Gewerbeordnung bier auéges{lofsen. Anschcinend drängt sich dem ersten Richter diese Konsequenz auf; er sucht sie aus verschiedenen Gründen abzulehnen, aber obne Erfolg.

Zunächst wird die Arbeit, die der Knabe W. F. dem Angeklagten geliefert hat, als „fabrifmäßige“ bezeihnet. Sollte damit aus» aesproben werden, daß der Ges<äftebetrieb des Angeklagten als fabrifkmäkiger anzusehen sci, so wäre für eine sol&e An- nabme jede tbatiählide Unterlage zu vermissen. Das Gesetz bat davon Abstand genommen, für die Anwendung der 8&8. 134 flgd. der Gewerbeordnung eine Feststellung des Begriffs der Fabrik vorzunehmen, vielmehr der Nehtsprebung die Entsckeidung von Zweifelsfällen überlassen. In der Reh: svre<ung des Reichs- gerichts ist wiederholt darauf hingewiesen, daß für die Feststellung der Fabrifmäßigkeit eines Betriebs cine Reibe von Umständen be- nußt wecden fann, als: die Größe ter ganzen Einrichtung, die Zabl der Arbeiter, die Arbeitstheilung, die Art der Benußung von Natur- kÉräften dur< Maschinen, die mehr mecanisde oder mehr kunstmäßige

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Beschäftigung von Kindern unter zwölf Fahren durch einen für eine Fabrik außerhalb derselben beshäftigten Arbeiter. Gewerbeordnung 8. 135.

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Jn der Strafsache wider den Bildermaler F. L. zu L hai das Reichsgeriht, Zweiter Strafsenat, am 18. Sep- tember 1888

für Recht erkannt, daß auf die Revision des Angeklagten das Urtheil der Ersten Strafkammer des K. pr. Landgerichts zu N.-R. vom 5. Mai 1888 nebst der demselben zu Grunde liegenden Feststellung aufzuheben und die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung in die Vorinfianz zurüctzuverwet)en.

Der Ennabme tes angefoËtene tbe daß Angetlagter als Gewerbtreibender zu N.-R. c 1887 den am 16. Mai 1 orene Kind unter 12 Jahren, Gewerbeordnung zuwider liegt folgender Thatbestand zu Grunde:

Der Anagaetlagte hat den genannten, ni<t bei ibm wob- nenden Knaben in „fabrikmäßiger“ Weise mit Bilder- malen bes<äftigt. Das Bemalen erfolgte in der Weise, daz ein Pad>et Vilderbogen auf die Malbank gelegt wurde und die Bogen dur< eine aufgelegte Schablone mit einem Pinsel auégetus{(t wurden; der Pinsel wurde zum Zwe> des Tuschens auf der Schablone gedreht; sobald ein Bogen getus{t war, wurde er weggenommen und wiederbolte si dann daë Verfahren mit dem folgenden Bogen; waren auf diese Weise 29 Buch Vilderbogen mit einer Farbe getusht, so wurde eine andere Schablone und ein anderer Pinsel mit anderer Farbe genommen und wurden dieselben Bogen mit der neuen Farbe getus<t. Der Angeklagte selbst arbeitet seit einer Reibe von Sahren für die Vilderfabrik der Gebrüder M. zu N.-R,, er erbâlt sowobl die unausgetus<ten Bilterbogen ais aub sämmt- libes zum Ausêtuschen erforderlide Material, als Pinsel, Farben, Schablonen u. \. w., von der Fabrik und läßt die Bilderbogen dur eine Anzahl von ibm angenommener und bezablter Arbeiter in feiner Wohnung k-loriren. Für die auf diese Weise hergestellten Bilder empfängt Angeklagter seine Bezablung von der Fabrik und lohnt seine Arbeiter selbständig aus, obne daß die Gebrüder M. si

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G: Tae: Ie Ae ibtsordnung om 29. Mai 1869 in der Faffung der Gesetze vom 28. April und 27. September 1872). Die Zuständigkeit der bürgcrlihen Straf-

41 gerihte ift also diesen Personen gegenüber an s< ausges{<lofen. Nur wenn bei einem und demselben Verbreben oder Vergehen mehrere Beschuldigte zusammentreffen, von welhen die einen der militärishen, die andern der bürgerlichen Geri{tébarkeit unterworfen find, tann na< Artikel 73 ff. des Autfübrungsgesetßes vom-18. August 1879 zur Reis-Strafpro;eßordnung von der Militärbebörde die UntersuWung und Aburtheilung der obne dieses Zusammentreffen nur ibrer Zuständigkeit unterworfenen Personen an die bürgerlichen Ge- rihte überlassen werden.

_ Die Vorauëssegzung, unter weler allein cine Zuständigkeit der bürger- li@en Gerichte gegen aftive Militärperscnen begrundet und auf die Zuftän- digkeit der Militärbehörde verzihtet werden kann, ift also das Zusammen- treffen von der Civilgeri<tébarkcit einerseits und der Militärgeri{ts- barkeit andererseits unterworfencn Personen bei cinem und demselben Verbreen oder Vergehen. Fehlt diese Vorauéssezung, so feblt es für die Zuständigkeit des Civilgert{ts gegenüber dicnftpräfenten Mann- {aften des stehenden Heeres an jeder re<tlihen Grundlage und der bloße Verziht der Militärbehörde kann die niwt vorbandene Zu- ftändigkeit des Civilgerihts nit erst s{<affen. Daß diese Voraus- seßung bier fehlt, muß aber unbedenklich angenommen werden.

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