1888 / 314 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

spurigen Eisenbahn von Weilerthal nach Weiler 3) Zur Herstellung einer Eisenba ischen Markolsheim und Horburg, für den An- der bestehenden Bahnlinie der leßteren -an die e für die Beschaffung Zur Herstellung er Werenzhausen

einer normal 562 000 M

Spurweite zw kauf und

nishen Souvperainität über Massovah nit für nothwendig. Der Dep Pantano von der äußersten Linken

e den Minister-Präsidenten we

des Correspondente

Berlin, und

ng zurüd

Ausweisung sei auf

hn von 1 m E en der Ausweisung n des „Secolo“, Coronelli, aus ersuchte um Verwendung in Berlin, damit die Crispi erklärte: die [ Grund der inneren Gesetze des Deutschen folgt, über welche die italienische Regierung sih nicht Er könne demnah dem Ersuchen

ie Vervollständig Horburg—Colmar und den Güterstation Colmar der Hauptbahn, sowi von Betriebsmitteln, erste Rate 600 000 einer normalspurigen Eisenbahn von Altkirch ü [t-Pfirt, erste Rate 800000 44

mehrung der Betriebsmittel, dritte und leßte Rate

ulassung eines. beim Gericht beschäftigten zur Berathung und Abstimmung der heil des Reichsgerichts, selbst dann statthaft, reiber fungirt.

genommen werde.

nah Pfirt bezw. zum Richter machen könne.

Pantano's nicht entsprechen.

Bern, 12. Dezember. Nationalrath berieth heute Ü dem Handelsvertrage zwischen De un ¿ und über den shweizerish-österreici- elsvertrag. Die Vertreter der Landwirthschaft für die Ablehnung der Verträge aus. Die Be- rathung wird morgen fortgeseßt. i

Dezember. (W. T. B.) Die Bundesversamm- lung wählte heute zum Mitglied des Bundesraths Hauser von Zürih (radikal). denten für 1889 wurde H zum Vize-Präsi denten Präsidenten des B Stamm von Schaffhausen (radikal denten Blaesi von Solothurn (radikal

Belgrad, 11. Dezember.

weikammer-System en Verfassungsaus- sehr interessanten Debatte Anlaß er {ließlih die ursprünglihe Fassung des inkammer - System angenommen

(W. T! B.) Der er den Zusaßvertrag zu chen Deuts

Schweiz. Referenda Richter ist IIT, Strafsenats, vom 8. Oktobe wenn er in der Sache als Gerichts

Die deutschen Eisenbahn - Verwaltungen haben ereit erklärt, für die von der internationalen stellung in Melbourne na gehenden deutschen Aus gleicher Weise, wie dies für die H Frachtermäßigung bis auf d Frage kommenden der Bedingung zu bewilligen, briefen ein von dem Reihsko sendung8nahweis beigefügt ist.

den Vermerk enthalten, da lediglih aus Ausstellungsgut

Nah einer Entscheidung des Ober-Verwaltungs- vom 6. November 1888, steht gegen des Provinzial-Landtages, l eines Provinzial-Landtags-Ab- g erklärt worden ist, dem Kreistage, ogen haben, ein Klagerecht

einem Urt land und der Schwei shen Hand

sprachen si

ch dem Ausgangsort zurü ck- stellungsgegenstände inbeförderung geschehen ist, eine ie Hälfte der tarismäßigen Säge deutschen Eisenbahnen unter daß den betreffenden Fracht- mmissar ausgefertigter Rück- Ferner müssen die Frachtbriefe ß die betreffenden Sendungen

Zum Bundes-Präsi- ammer von Solothurn (kons.), chonnet von Waadt (radikal); gerichts für 1889/ zum Vize-Präsi- ) gewählt.

auf allen in

Serbien. Frage, ob das Einkammer- oder u adoptiren sei, hat auch im gro chuß zu einer lebhaften, gegeben, nah wel Entwurfs , also

12. Dezember. Seite wird die von mehreren Ze der Kronprinz werde die besuchen, als vollständig unbeg

Amerika. Washington, 8. Dezember. Vernehmen nach hat der einiger Kriegss\ versügt, weil di Dampfer „Haytian weil sie sich noch immer weigern, Vereinigten Staaten zu gehorchen.

ten. Kairo, 10. Dezember. alliser Regiments geht morgen 130 Mann des 20. Husaren: Regi- woh. Die Hälfte der Royal Jrish wird die Garnison von Kairo bilden.

nah Aus- Digma da- e zur Vertheidigung der en werden, abmarschiren m aus Suakim, vom

gerichts (IT. Senats), einen Beschluß

welchen die Wah geordneten für dessen Mitglieder die W o der Provinzia Entscheidung beruht insbesondere die Wahl reglement zur Provinzialordnung

Gestaltung nit sowohl durch den Kr vielmehr durch eine mit diesem

, in welcher die einze

B.) Von gut unterrihhteter itungen gebrahte Nachricht: nigin Natalie in Bukarest ründet bezeichnet.

(R. B.) Dem tarine-Sekretär die Absendung hiffe nah Hayti niht sowohl deshalb ehörden von Hayti den amerikanischen Republic“ freigeben wollen, als vielmehr dem Schiedsspruh der

auf den Erwägungen, im Wahl- gewordenen eistag als solchen, denn niht identishe „Wahl- | lnen Kreistagsmitglieder gemeinschaftlihen Berathung ihr Wahl- gen werde, und daß andererseits diese ng nach Vollziehung der Wahl zu fungiren

nah der zu Theil

versammlung“ ohne Vornah recht ausüben, Wahlversammlu aufgehört habe.

Die Bevollmättigten bayerischer Ober-Regierungs-Rat gischer Ober-Finanz-Rath Fischer

Y

Ein halbes Bataillon d nach Suakim ab und ments folgen am Mitt Rifles aus Alexandrien General Grenfell telegraphirt heute, sagen von Ueberläufern aus Handub, Os selbst mit 2000 Mann weile, wel Laufgräben, wenn dieselben angegri würden. Ein weiteres Telegram heutigen Tage, meldet :

Die arabischen forts und aus dem egyptische Artillerie éceind hielt ein fteti tisher Soldat wurde verwunde

zum Bundesrath, Königlich n und Königlich

h Landman , sind von hier

württember

Der Kaiserlich und Königlich ö Botschafter am hiesigen Allerhöchsten Ho ist vom Urlaub nach Berlin zurückgekehr der Botschaft wieder übernommen.

Darmstadt, 11. Dézember. Alexan der habe nach leidlich \{lummernd zugebracht. orden, der Puls matt.

sterreihish-un fe, Graf Széch t und hat die Geschäfte

Die „Darmst. | Verschanzungen wurden heute von den Wasser- 64-Pfünder bonbardirt. zerstörte die neuerrichtete Redoute theilweise, Der hlgezieltes Feuer aufrecht. Ein egyp-

verbrahter Nacht den Starling’shen

l | ‘Tag zumeist Die Herzthätigkeit sei nih

t besser gew ges und wo

Oesterreich-Ungarn. Wien, Der Budget- Aus\chuß trat heute des Kultus-Etats ein. men nunmehr einen raschen Ver t, er werde bis Weihnachten den Staatsvora Interesse einer baldigen ah höchst a LON

11. Dezember. (Presse.) Abend in die Diskussion hungen des Ausshu}es lauf, sodaß

Zeitungsstimmen.

Die Berat Invaliditäts-Versicherungsgeseß sagt

ZU dem Alters- und eser-Zeitung“: uch Gegner des Staatsfoziali mus daß die parlamentarische Verhandlung, der deutschen Zeitungen füllt Art großartigen Charakter hat. bezeichnet, dreizehn Millionen M Greisenalters und der Erwerb Beiwort gigantisch nit vers

zu hoffen nshlag er-

nalisirung des- können bereitwillig eingestehen,

die gegenwärtig die Spalten , einen epohematenden und in ibrer ßregel, die es als ihren Zweck enschen gegen die traurigen Folgen des Eunfähigteit sicher zu stellen, wird man das agen dürfen; schon die Geldsummen, mit

ledigen, was im selben im Plenum a Graz, 12. Dezember. heute Vormittag hier ein und begab si nah dem Polytechnikum. Daselbst wu von dem Rektor mit einer Ans Se. Majestät huldvoll erwiderte.

technikums fuhr der Kaiser, überall en Kundgebungen begrüßt, nah der Her stbishof empfangen wu

Der Kaiser ch vom Bahn- rde der Kaiser prache begrüßt, auf welche ach Besichtigung des Poly- evölkerung mit Jesu-Kirche, wo . Um 1 Uhr

(Wien. Ztg.) Der Justiz-Aus- enhauses acceptirte die leßten orlage sowie den Gesezentwurf er Widerseßlichkeit gegen den von Militärpersonen.

London, 12, Dezember. en Geschäfte der Session thung des Finanzges edigung gefunden ha emeinen wahrscheinli rtagen. Eine Sizung d genügen, um die Ge-

von der B wenn wir

zwei Milliarden anges Geseßesvorlage zu ver ibre alten Leute zu ern Millionen zu beftreiten haben punkt aus betracktet, Operation dar, die, abgesecen vielleicht preußishen Eisenbahnen, jemals in Deutschl Sie tritt so fehr a daß man

daß ein Versicherungsfonds von meh ammelt werden wird, um die Zwecke der

elbe von dem Für wirklichen, und daß die

erfolgte die Rückehr est, 11. Dezember. \{chuß des Abgeordnet Paragraphen der Wehrv Über die Bestrafung d Einberufungsbefehl

Großbritannien und Jrland. (A. C.) Da alle noch übrig geblieben außer den leßten Stadien der Bera gegen Ende nächster Woche ihre Erl werden, wird ih das Haus der G am 22. d. M. über Weihnachten ve gegen Ende der folgenden Woche wir äfte der Session gänzlih abzuwickeln. vom 7. Dezember , n Bureaus“:

i ; Nation künftig, ‘um einen jährlichen Aufwand von zweihundert wird. Lediglih vom finanziellen Stand- Gründung als die größte von der Verstaatlihung der and unternommen worden ist. us dem Rahmen der gescbichtliden Ent- deutlich sch der

Schriftstellern und vom

stellt \sih diese

noch ganz

gemein von Staatsmännern, Gelehrten, ublikum als ein utopishes Hirngespin{t belähelt worden vor zehn Jahren wäre unleu

gbar dies das Schicksal der Wohl hätte es au

Î damals schon Leute

die Menschen durch Zwangsversiche n zurückgeshredt \ n unüberwindlich v

Vorlage gewesen. die bereit gewesen wären, beglüden, aber sie würde Schwierigkeiten, die ihne bor der Unmöglichkeit, den Ap bare Verhältnisse zu verarbeite die erforderliche

ein vor den finanziellen orgekommen wären, ‘und parat zu konstruiren, der so unüberseh- n, zuglei die erforderliche Stärke und

Umschwung, Verwirklichung

meldet ein Die Ausweise über ament liegen jeßt sind wiedergewählt n der neuen Legis-

Präzision besäße.

unzweifelhaft des Fürsten Bismarck,

Nation es kein denkwürdi tigkeit, mit der das für Geseßgebung zu durchlaufen b weder vor Milliarden, noch vor tecnif hat gewollt, daß die Fürforge des S sich in einem imposanten Akte offenbar iber sind in der kuczen Zeit weniger Jahre zipiellen, die technischen, die aus\hlaggebenden Mehrheit. Fachleute eine produzirbare V liefert, daß die .. Sache, man das Geld daran wenden will. Und wie Impulse wird der Reichêtag beschließen, wendet werden soll.

Telegramm des „Reuter'sche üngsten Wahlen zum Kap-Parl Sämmtliche Minister ung der Regierung i als in der legten.

ändig vor. worden, und die Stell latur wird stärker sein

Italien. Rom, 12. Dezember. der Deputirtenkammer richtete Bon Minister-Präsident über die inneren rihten habe und ob Charakter des Be

aus Abessinien eit auf den wirklichen hlofsen werden könnte. Emirat Aethiopien große U sihten des Negus den Negus. ürde er sie ni assovah so star

für dessen ungebeuren Einfluß geres Zeugniß giebt als die relative Leich- alih Gehaltene jeßt die Stadien der Fürst Bismarck

chen Schwierigkei Lea E meaie

iten zurüdweict, taats für die Arbeiterbevölkerung und seinem Wille" gegen- alle Bedenken, die prin- finanziellen verstummt, wenigstens bei der

Seinem Impulse gehorhend, ‘haben die gefertigt und den Beweis ge- ausführbar ist, wenn derum unter demselben eld daran ge- kes ist nicht zu i Verhandlungen Ecledigung der Aufgabe si , aber in der Hauptsache steht fest, daß ten alten | n von Reichs wegen eine diese Rente durch Steuern und dur braht werden soll. Die Mehrheit der aben sih mit diesem Grundsay, Stufe fübrt, einverstanden

(W. T. B.) Jn i heute an den ob derselbe \siniens Nach- ärtigen rechtlihen Aktenstücke vor- Nachrihten daß mit Siher- Dinge daselbst ge-

en Crispi die An Verhältnisse Abe er über den gegenw sißes von Massovah erwiderte: cht derartige, Stand der

Sicher sei dnung herrshe. Man kenne gegen Menelik, noch diejenigen st wenn er, Crispi, sie t bekannt geben. Jtalien befestigt, daß jeder An- Jtalien werde keine men, sondern seine Streitkräfte haltung seiner dortigen Be- akter die Kammer demnächst vor- ) Er halte onstatirung der italie--

toohl oder

daß das G An dem Zustandekommen des Wer Es können über Einzelheiten noch längere en werden, es kann vielleicht die n die nächste Session binausziehen wird dies nichts ändern: der Grundfaßz bemittelten Volkskla}se

niht die Ab

kennen sollte, so w sei übrigens in M ff zurü{geshlagen werden würde. neuen Expeditionen unterne Ort und Stelle zur Au sißung verwenden deren r im Druck egenden

Leuten der minder Rente gewährt und pflihtmäßige Beiträge auf Parteien und auch viele der den Staatósozialismus auf eine erklärt, und völlig nußlos wäre es, jt no wollen. Wer in dieser Sozialreform ein nseres Volks, für die Selbständigke ühl der Individuen und für di

ch gegen ihn ankämpfen zu e Gefahr füc die Entwide- it und das Verantwortlich- e Gesinnungen der ärmeren

befindlichen un Dokumenten ersehen r ein Gesey zur

f

Klassen erblickt, der wet si heute mit dem Wunsch bescheiden, daß wenigstens in den Einzelheiten die neue- Einrichtung fo verftändig und maßvol, fo wohlfeil und einfah wie mögli hergestellt werde.

Ueber die erste Lesung tes Alters- und Jnvaliditäts- geseßes äußert der „Schwäbische Merkur“:

Als seiner Zeit die ersten Grundzüge der Sozialreform auf- tauchten, ersien den Meisten die ganze Sache etwa wie aus dem Reiche der Träume gegriffen, und gar das leßte Ziel, die Altersver- sicherung, wollte man fast nur als eine freundliche Schattengestalt gelten lassen. Und doch stand, bei Lichte betrachtet, Alles von Anfang an ganz auf dem Boden der Wirklichkeit. Es handelte si, wenn man genauer zusah, im Grunde nur darum, zu dem, was in allerlei Vorkehrungen behufs dew Fürsorge für Krankheit, Unfall, Alter und Gebrechlihfeit bisher {on bestanden hatte, den Zwang für alle Arbeiter und Arbeitgeber hinzuzufügen, damit nirgends aus Fahrlässig- keit das Nöthige unterlassen bleibe. Diesen Grundsaß aber in geseßlihe Form zu fassen, was nur geshehen konnte, wenn man auch glei die einzelnen Gestaltunaen der Curletoe fest vorzeichnete, und folhes für ein ganzes aroßes Reich durchzuführen, in welchem es überdies noch eine Mehrheit von einzelnen Staatsgewalten giebt, das war das Große, Uebergroße, woran man mit einem gewissen Bangen hinaufsah. Nun sind wir soweit, daß ein in alle Einzelheiten hinein- leuhtendes Geseg über die s{werste jener Aufgaben, die Alters- und Gebrechlichkeitsversiherung, die erste Lesung im Reichstage hinter si hat. Geht Alles gut, so steht nichts mehr im Wege, daß der Ent- wurf Geseß wird, der Traum Leben gewinnt. b das jeßt vol- lends mit einem Ruck geschehen wird, läßt sih heute noch nicht beur- theilen; es hängt von dem Gange der Aus\chußberathungen ab, denen der Natur der Sache nah ein weiter Raum gegönnt werden muß. Die erfie Lesung im Reichstage hat, wenn man will, fast nur die großen Schwierigkeiten der Sache noch mehr aufgedeckt. Aber auch das ist ja ein Vortheil, wenn man kfiar werden und zu einem Ziele gelangen will. Sie hat aber au nohh ein anderes Ergebniß gehabt : sie hat die Einmüthigkeit aller Parteien, mit Ausnahme der Demo- raten und Sozialdemokraten, erwicsen, am Zustandekommen des Werks mitzuarbeiten, Von den beiden verneinenden Parteien hat si die sozialdemokratishe wenigstens dazu hergegeben, auf dem Boden des vorliegenden Geseßes den Nachweis zu versuchen, wie €s anders gemacht werden sollte. Die demokratische, „deutschfreisinnige*, hat das war wieder so ganz in ihrer Art an ihre Verneinung die Zusicherung geknüpft, daß für eine ganz andere Gesetzgebung auf einem ganz anderen Boden au sie, und dann selbst für fo gewagte Dinge, wie Reichszushuß, zu haben wäre; z. B. wenn man den Arbeitern Häuser bauen würde u. dal.; kurz eben bei Dingen, um die es sich niht handelt. Es ist die alte Geschichte vom „Bruder Aergerlih“. Was er will, das hat er nicht, und was er hat, das will er nicht. Man kanns ihm eben auf dieser Welt niht recht machen. Geht dann Alles gegen seinen Willen vnd entsteben dennoch Dinge, an denen die Welt ein Genüge bat, fo hüllt er ih in den Mantel seiner „Konsequenz“ und seufzt: „Ih kenne die Welt nicht tnehr.“ Diese Herren sind wahrlih niht um die Beredsamkeit zu beneiden, mit der sie immer wieder Reden halten können, ‘des Inhalts : Wir er- cennen den großen Gedanken der Vorlage an, halten ihn aber noch nit für s\pruchreif; man sollte erst diése und diese Wege betrcten, ehe man u. st w, Nun diese Wege sind die alten aus- gefabrenen, auf denen es nah dec Einsicht wirkliher Volksfreunde niht mehr weiter ging, auf denen endlich der Staatswagen nur nodh gänzlih zerbrehen fonnte. Wo ftünden wir dann mit aller Kon- sequenz und allen s{chönen Reden? Kann man mit den besten Geseyen, wie die Thronrede es so treffend andeutete, das Unglüd nicht aus der Welt schaffen, so thut mag doch sein Möglichstes, seine Pfliht. Man thut, was Menscherkraft zu erreichen fäbig ist; und von solHer Arbeit ein großes Stück nach jeder Hinsicht ist das Gese über die Alters- und Gebrechlichkcitsversicherung.

Die „Wiesbadener Presse“ bemerkt :

Das dem Reichstage vorgelegte Weißbuch läßt die Ur’achen deutlich erkennen, welde die Schwierigkeiten hervorrufen, unter denen das ostafrikanishe Kolonialunternehmen so \chwer leidet. Die ostafri- kanische Gesellschaft hat mit der Uebernahme der ihr von dem Sultan von Zanzibar durch den Vertrag vom 28. April d. J. übertragenen obrigkeitlichen Rechte und Aufgaben offenbar {h an eine Aufgabe herangewagt, welcher ihre Organisation und die bereiten Mittel nicht genügten. Anstatt aber dem Mangel an materiellen Machtmitteln dur ein vorsictiges und maßvolles Vorgehen, welches darauf be- rechnet war, die Autorität des vertragshließenden Sultans in vollem Umfange in ihren Dienst zu stellen, auszugleihen, ist durch ein mehr energisches als kluges Verfahren der Sultan selbst verleßt und miß- trauish gemackt, seine ohnehin wohl nur widerwillig der Autorität der Gesellschaft folgenden Organe aber sind darauf zum Widerstande gereizt worden. So ist denn niht ohne Schuld der Gesellschaft selbst der zündende Funke in die ohnehin in lebhafter Erregung befindliche arabishe Bevölkerung geworfen worden und durh den noch immer andauernden Aufstand der Vertrag aus einer erfolg- versprehenden Grundlage periodischer Entwickelung zunächst die Ursache einer {weren noch immer andauernden Krisis des jungen Unternehmens geworden. Oßdne Zweifel werden die Gegner unserer Kolonialpolitik versucben, aus den ostafrikanishen Vorgängen Kapital gegen diese selbs und ihre weitere Verfolgung zu shlagen. Allein mit Unrecht. Wer nicht als Kolonialschwärmer, sondern mit rußbiger Ueberlegung in die Unterstüßung unserer Kolonialpolitik eingetreten ist, war von vornherein darüber ußer Zweifel, daß manches Lehrgeld gezahlt, manches Opfer an-Menschenleben und Kapital gebracht, mancher Rü- lag in Kauf genommen werden muß, bevor auch die auf gesunder Grundlaae beruhenden fkolonialen „Unternehmungen gedeihlich) und siher sih entwickeln. So unerfreulih daher au der jeßige Stand der Dinge an der ostafrifanishen Küste ist, so wäre es doch verkehrt, um der jeßzigen Swierigkeiten willen das Unternehmen, dessen wirth- scaftlihe Grundlage an sih als eine gesunde erscheint, aufzugeben. Man wird vielmehr die gematen \chweren Erfahrungen zu einer an- gemessenen Rekonftruktion desselben zu verwerthen suchen müssen.

Was endlih das Reich und seine direkte Betheiligung an den kolonialen Unternehmungen anlangt, so liefert das Weißbuch aufs Neue den klaren Beweis, daß au nit die mindeste Befürchtung einec Ueberschreitung unserer Kolonialpolitik von Anfang an gezogener Grenzen in der Richtung von Unternehmungen, wie sie Frankreich und Italien in Tongking und Massovah befolgen, besteht, sondern nach wie vor bei aller Förderung des kolonialen Unternehmungsgeistes doch von jeder weilliegenden, wesentliche Opfer an Kraft und Geduld erheishenden Operation des Reis abgeschen wird.

In der „Schlesischen Zeitung“ lesen wir:

In Uebereinstimmung mit der bezüglichen Aeußerung der jüngsten Threnrede wird auch der Bericht, welcher, wie üblih, dem Landtage Über die-Bergwerksindustrie und Bergverwaltung Preußens im vorigen Jahre zugehen wird, eine allmählihe Besserung der Verhältnisse zum Ausdruck bringen. Hatten im Jahre 1886 noch fast alle Zweige der Bergwerksindustrie mit böhst ungünstigen Verbältnissen ¿u kämpfen und demgemäß sehr wenig befriedigende Ergebnisse aufzuweisen gehabt, so zeigte das Jahr 1887 endlich-den Beginn-der lange ersehnten Wendung zum Besseren. Von der Eisenindustrie ausgehend, hat diese Besserurg allerdings erst im Laufe der zweiten IJahreshäifte festere Gestalt und größeren Umfang angenommen, Auch wurden von der- selben die Verkaufépreise zunächst nur theilweise berührt, ja, diese lassen im Jahresdurhs{hnitt bei einzelnen Betriebszweigen, wie ins- besondere beim Steinkohlen- und Braunkohblenbergbau, gegenüber den Vorjahren, sogar noch- weitere Rückgänge erkennen. Dagegen mate \h die Wieder-Aufwärtsbewegung fast auf allen Gebieten des Bergbaues und Hüttenwesens in erster Linie durch gesteigerte Na&frage und dem- entsprebende lebhaftere Thätigkeit bemerkbar. Die Werke befanden sich mehr und mehr wieder in der Lage, ihre Betriebseinrihtungen regel- reht auszunußen und sogar erweitern zu können, Die Gesammt-Er- gane des Jahres 1887 haben unter diesea Verhältnissen nicht nur ast bei allen Zweigen der Bergwerks-Industrie den Rückgang der

rischen Angaben: Es betrug die Zahl der Einleger bei den- vorhandenen 47 Sparkassen des Großherzogthums Anfang 1886 164 238, Ende des Jahres 167 722. Der Gesammtbetrag der Einlagen (einschließ- belief \sich Anfang 1886 auf es auf 101646470 M, im Laufe des Jahres nebst

Produktion, welchen das Vorjahr zu verzeichnen

ausgeglichen, sondern weisen zum Theil no(ch darü unahme nah. Bemerkenswerth erscheint hierbei, g weniger dur eine vermehrte Ausfuhr auptsache dur den zunehmer. den Verbrau im seits war man im Bercich der einzelnen g bemüht, dur die

ehabt hatte, bliche weit er hinaus eine nit unerheblihe weitere

ins Ausland, als in der H Inlande ermögliht wurde. Anderer Betrieb8zweige vielfa mit Erfol t oder größerer fester Verbände (Konventionen, produktion nach Möglichkeit zu verhüten und ( kaufspreise wieder auf einen angemessenen Stand zu bringen. Arbeiterfs!ande i} die eingetretene Besserung der gekommen. Arbeiterentlassungen oder Beierschichte Umfange nirgendwo erforderlih gewesen, vielmeh meinen unverminderten Lohnsäßen den Belegshaften der Werke durhgängig Gelegenheit zu dauerndem und gesteigertem Verdienst Da die Preise der Lebensbedürfnisse sti niedrigen Stande der leßten Jahre erbielten, im Großen und Ganzen von epidemischen Unfällen völlig verschont blieben, so gestalt î i Lage des Arbeiterstandes im Jahre 1887 fast für alle Bergbaubezirke zu einer wohlbefriedigenden.

lih der gutgeschriebenen Zins. 96 279 204 A. Ende des Ja betrug der Zuwachs der Einlagen r den Zinsen 22586826 Æ, während 17219 560 é zurückgezahlt wurden. Der baare Kassenbestand betrug Ende 1886 für sämmtliche verzinslich angelegten oder aus- geliehenen Kapitalien 103 947 299 M und die Reservefonds überhaupt 7 716 913 « Im Vergleih zu den Vorjahren is Folgendes Ende 1886 die 167 722, Ende 1880 108236, Ende 1875 93947; der Betrag der Einlagen belief si{ch Ende 1886 auf 101,646 470 Æ, Ende 1880 auf 67 143 357 #, Ende 1875 auf 46 364 245 4; die Reserve- fonds, welhe Ende 1886 7 716 913 A betrugen, hatten Ende 1880 einen Bestand von 5 313 152 6 und Ende 1875 von 3 740589 4 Auf 1000 Einwohner des Großherzogthums kamen Ende 1886 Sparkafsen-Einlagen 174,59, Ende 1880 119,43 und Ende 1875 auf jeden Einwohner kommt dur{schnittlib Ende 1886 eine Einlage von 105,81 4, Ende 1880 von 72,25 46 und 1875

-Departement des Groß- [lten Unterrihts- und herzogthum Sachsen für

Vildung kleinerer Syndikate u.\.w.) jede Ueber- damit na und na die Ver- | Sparkassen 3 421 444 4,

Verhältnisse zugute n find in größerem

n anzuführen: r war bei im

ch auf dem ungewöhnlich auch die meisten Reviere Krankheiten und größeren ete sh die wirthsckaftlihe

von 52,44 M E Die Statistik der dem Ministerial herzoglichen Hauses und des Kultus unterste Erziehungsan stalten im Großher; 5a h die Schuljabre von Ostern 1886 bis dahin 1888 theilt über den Stand der Lehrerwittwenkassen der Volksshulen mit, daß derselbe als günstig bezeihnet werden muß. Während nämli im Jahre 1877 an Wittwen- und Waisengeldern ausgezahlt wurden 35 048,91 46 und an Begräbnißgeldern 480 4, zusammen also 35528,91 4, und

+ 741,37 A = 40 803,57 M, betrugen die entsprebenden Zahlen troß der in Folge des neuen eingetretenen Erhöbung der Pensionen im Iahre 1887 doch nur 39 783,76 M + 1425 A = 41 208,76 # Es erflärt sich dies aus dem Rückgang in der Anzahl der betheiligten Wittwen. Am Jahres\{luß 1877 betrug nämli die Anzabl der Pensionen 176, 1881 ebenso 179, 1884 erreichte die be- treffende Zahl ihren kleinsten Werth 168 und im Jahre 1886 betrug sie 170. Inzwischen sind auch die Einnahmen von 40 203,39 M im Jahre 1877 auf 46 731,37 4 im Jahre 1886 gestiegen und das Kapitalvermögen der Anstalt ebenso von 311 987,26 4 auf 324 000 4, einshließlich der 8000 M betragenden Rülage.

Kunft, Wiffenschaft und Literatur.

römischen Kaiferreihs vc

Schlacht bei Actium und der Eroberung Edyptens bis zum Einbruch

Ueberseßt von Pee Ne. , bis

Veröffentlichungen des Kaiserlihen Gesundheits- In Gesundbeitsstand. in der Berichtswocdbe. Poden in der Türkei. Cholera auf den hilippinen. Sanitätsverbältnisse det Í ceres, April bis Juri. Sterbefälle in deutschen Städten von 40 000 und mehr Einwohnern. Desgl. in größ : Auslandes. Erkrankungen in Berliner Krankenhäusern. Desgl. in deutshen Stadt- und Landbezirken. Medizinalberiht von Stock- holm 1887. Witterung. Zeitweilige Maßregeln 2. Thier- seuchen in Frankreich, 3. Vierteljahr. Sdcweinepest in Schweden. Thierseuhen in Großbritannien, 2. September bis 3, November. Veterinärpolizeilihe Maßregeln. Medizinal - Geseßgebung 2c. (Preußen.) Privat-Jrrenanstalten. Thierseuchenstatistik. (Reg.-Bez. reslau.) Verladung von Rindvieh. (Reg.-Bez. Koblenz.) Mel- dungen der Apothekergebülsen. Gistverkehr. (Württemberg.) Jahresberichte der Oberamtésphysikate. (Sachsen- Meiningen.) Ver- von Bleiröhren zu Wasserleitungszwecken. (Sacsen-Alten- ussdlaoskranktheiten im Zusammenhang mit der Schußpocken- Impfung. (Niederlande.) Ansteckende Viebkraukheiten. (Schluß ) Rechtsprehung. Wegen Verbrechen und Vergehen gegen Reich8gesetze 1882—1887 von deutschen Gerichten Verurthcilte. Eisenbahn-Verordnungs-Blatkt. &rlafse des Ministers der öffentiichen Atbeiten: Vom 30 November 1888, betr. Aufsicht über den Betricb der Eisenbahn von Mittelsteine nach Ottendorf (Braunau). Vom 3. Dezember 1888, betr. die den Militäranwärtern vorbehaltenen Stellen. Nachrichten. .

Volkskrankbeiten österreichish-ungarishen

ößeren Städten des | im Jahre 1881 4006226 #

vom 19, Dezember 1884

Geschichte Nr. 32. Inhalt: der Barbaren, von V sept Herpberg. Mit ca. 2000 Illustrationen. 84. bis 8 Heft (Pr: je 80 4). Verlag von Schmidt und Günther in Leipzig. Diese drei Lieferungen bilden den Schluß des vierten Bandes; der fünfte (Schluß-) Band des Werks wird 1889 erscheinen. _Der Inhalt der leßten Hifte kennzeihnet \sih dur folgende Kapitelüberschriften : Neugelstaltung der Verwaltung; Geseßgeberishe Thätigkeit Diocletian's ; Dos Zeitalter der Märtyrer (303—311 folgung der Christen einleiteten (303 cletian’'s (305—313).

; Die Edikte, welche die Ver- ; Abdankung und Tod Dio- Von den vielen Bildertafeln und Text- illustrationen erwähnen wir hier einige der interessantesten, als : An- sicht cines Theils der Th.rmen des Diocletian, Der Eingong in die „Santa Maria degli Angeli“ E Thermen e O ¿eurer Mrden f), e M DE erkules, Römisches Kleingewerbe: Der Laden eine esserhändlers, L Lese B E E Sett! Ein echêsler, Der Borakbesishe Hermaphrodit, S irnziegel, Minerva- N zu Theveste, Basrelief vom Tewpel des Didymäischen Apollo bei Milet, Sitbild des Didymäishen Apollo, Ruinen der Basilika nue des 2 zu Salona, Ansiht des eutigen Spalato, Constantin der Große 2c. Ÿ 4 Illustrirte Hausbibel. Nach der deutschen Ueberseßung Mit 35 Vollbildern, über 1000 Text-Abbil- dungen, Karten, Erläuterungen und einer Familienhronik. Verlag Pfeilstücder in Berlin W. l 1 Rothichnitt 22,50 4, in Leinwand mit Goldschnitt 24,50 é, in ganz bezw. 27 M, ganz in Kalbleder, mit reiber ch Bezug gegen

Statistische Nachrichten.

Das Dktoberheft der ,Monatshefte des Kaiserlichen Statistishen Amts“ enthält die definitiven Uebersichten über „die Produktion der Bergwerke, Salinen und H n im deutschen Reichs- und Zollgebiet für das Jahr 1887. Hiernach läßt das Betriebsjahr 1887 im Vergleich zum Vorjahr eine erhöhte Betriebéthätigkeit erkernen, sowie daß dieselbe für ihre Er- Die Produktion

(die aus einem Saale der Die Arbeiten des

iter bei einem uge, zeugnisse zum Theil auch bessere Preise erzielt hat. t eldarbeite Pflug |st durchweg und theilweise recht bedeutend zugenommen auf allen- Gebieten der Eisenindustrie, bei der Herstellung der Edelmetalle, sowie der übrigen Metalle und Hüttenprodukte, mit Ausnahme von Zinn und Zink. Auch die Kohlen- und Er;förderung iat wesentlich zugenommen, eine nennenêwerthe Ausnahme zeigt \sich nur bei der Förderung von Schwefelkies, Vitriol- und Alaunerzen, welche {hon Die Gewinnung von Salzen war sowohl bei der Förderung mit bergmännischem Betrieb, als auch bei der Darstellung aus wäs\eriger Lösung gleichfalls eine beträchtlih ver- \tärkte, nur Glaubersalz, \chwefelsaure Kalimagnesia und Chlormagnesium wurden wegen gedrüdckten Preisstandes in geringeren Mengen hergestellt ch im Betriebe mehrerer Steinsalzbergn erke hat eine Produktionseinshränkung stattgefunden.

die Menge der Pro- in Tonnen zu 1090 kg

von Seleukia,

von Dr. M. Luther. feit mehreren Jahren zurügeht. N h (Preis in Leinwand mit

E E S ergoldun ezw. 3 i Rateoiablunain Diese mehrfach erwähnte Bibel-Ausaabe liegt nunmehr zum Weihnactsfest abgeschlossen vor. Art ganz neues Werk;

Auf Wunsch Vorjabre; au Es ist ein în seiner Dose u ot nicht Ea dien aus der biblishen Geschichte, sondern will in terner Weise Si bringt Bilder der biblischen Orte nah Original- Aufnahmen, wie sie heute sind, sie bietet ferner aus den Ergebnissen der Forschung Abbildungen aller derjenigen Pflanzen, Thiere, Haus- und Feldgeräthe, Instrumente jeder Art, Münzen 2c. 2c., kurz aller Dinge, die in der. Schrift gerannt werden. Griechenlands

der Werth der Pro- in 1060 M bei den folgenden Pro- |

. (60 333 984 . |15 898 634

98 056 598 15 625 986

Die Gräber und

Steinkohlen und Roms,

Braunkohlen Kainit und Kali

alten Denkmale Egyptens, | gegrabenen Alterthümer Ninives und Babels haben dazu beigesteuert. Die Bibel ist auy äußerlich gut ausgestattet. i der nah der Methode Gaspey-Otto-Sauer bearbeiteten „Kleinen Jtalienishen Sprahlehre für den Gebrauch in Schulen und zum Selbstunterriht“ von Carl Marquard Sauer ist soeben in Julius Groos’ Verlag zu Heidelberg die vierte Auflage erschienen. Die Anlage der Grammatik ift dieselbe geblicben. Ei Regeln und Zeitwörter sind berichtigt und vervollständigt fowie in der Auswahl der Vokakeln und in den zu überseßenden Uebungen und Lesestücken manhe Verbesserungen vorgenommen worden. /

Auf cire Jugendschrift, die in jedem Hause, wo die Musik- pflege heimisch ist, dem Weihnachtstisch zur Zierde gereihen wird, möchten wir hier noch rehtzeitig aufmerksam machen : Soeben ist der Jahrgang 1888 der von L. Heilborn! redigirten „Musikalischen Jugendpost* (Verlag von Carl Grüninger in Stuttgart ; Pr. 5 46) als stattliches, elegant gebundencs Buch erschienen und läßt nun aus dem gesammten Inhalt erst recht die Reichhaltigkeit, G Abwechselung der Beiträge erkennen. O Pren; iographiscen ( Aufsäßen, in den Erzählungen und Mär Gediten,- Anekdoten, Räthieln und Reb l Klavierstüccken, Liedern, Kompositionen für Violine, sowie in den Ton angeschlagen, der die Saiten bald in ernster Unterweisung, bald in Die Auéstaitung der „Musikalishen Jugend- post“, der die weiteste Verbreitung zu wünschen ift, ist durchaus geschmadckvoll, ; i

Die am 15. d. M. erscheinende Nr. 2372 der „Illustrirten Zeitung“ enthält u. A. folgende Abbildungen : Madonna. Nah dem Gemälde von Carlo Dolce in der Galerie Corsini in Rom. Das Goethe-Haus mit der Gedenktafel in Stäfa (Schweiz). Barbara Scultheß, die Freundin Goethe's. Nach einem Gemälde von Tischbein. Kaiser Wilhelm Il. beim Fürsten Bismarck in Friedrichsruh am 30. Oktober. Der Sürstenhof in Wismar nah der Restauration. Bilder aus der Schweiz: Die Drahtseilbahn auf den Bürgensto. Eine gute Part G von Tihamer Margitay. Vom 150 jährigen Gosenjubiläum zu Eutritsch bei Leipzig. 5 Abbildungen. Mar von Pettenkofer. Hedenbilder bei Steinheim unweit Pyrmont. Robert Geißler.

Land- und Forstwirthschaft. Christiania, 9. Dezember.

Silber- und Gold Schwefelkies, und Alaunerze .

Chlorfalium Glaubersalz

Masseln zur Gießerei Masseln zur Flußeisen-

Masseln zur eisenbereitung . Zink (Blockzink) . Blei (Blockblei) . Kupfer (Blockupfer)

rishe und musikalis{en und illustrativen evise: „anregend, belehrend abwechselnden

instruktiven en, Gesellshaftsspielen, ussen, in den melodiösen

literarischen , Entsprehend der ist in den munter

Erzählungen und Charakterbildern ,

Jllustrationen überall der richtige L des Kindcrgemüths trifft, Schwefelsäure und heiterem Geplauder. rauchendes Vitriolöl

Gußeisen zweiter S{mel- M e a0 S chweißeisen und Schweißst Flußeisen und = r soeben veröffentlihten Preisliste der durch das lie Do E in Berlin und die Kaiserlichen Post-Anstalten des Reichs-Postgebiets im Jahre 1889 zu beziehenden Zeitungen, Zeitschriften 2c. beträgt deren Anzahl 9468 in 91 Sprachen, und zwar 6792 in deutscher, 1 in armenischer, 1 in bulgarischer, 2 in kroatischer, 17 in czehisher, 191 in dänischer, 897 i scher, 727 in französischer, 12 in griechischer, 3 in hebräisher, 172 in holländisher, 150 in italienisher, 5 in litthauisher, 69 in norwegischer, 1 in persisher, 100 in polnischer, 8 in portugiesisher, 2 in romanischer, 14 in rumänischer, 58 in russi- her, 2 in ruthenischer, 140 in \{wedis{er, 3 in serbisher, 2 in slovakischer, 4 in \lovenischer, 49 in spanischer, 2 in türkischer, 28 in ungarischer, 6 in vlämischer und 6 in wendisher Sprache, r die Ergebnisse der Verwaltung der Sparkassen essen im Jahre 1886 entnehmen wir eilungen der Großherzog- tatistifk“ folgende summa-

Kaiserliche P

Nach cinem

in englisher, 4 in finni riginalzeichnung von

Nach einer Zusammenstellung des

Statistishea Centralbureaus sind im Jahre 1887 Schießprämien G A jür folgende erlegte D ite e ge gezahlt worden : ielfraße,

77 Lüdhse, l 989 Adler und 4748 Hühnerhabihte. Beinahe in ällen Aemtern des

15 Wölfe,

Uebersicht in den „Mitt

ciner tabellaris lih hessishen Centralstelle für die Landes

Landes sind Bâren erlegt. Von den Wölfen sind 14 in Finne marken und einer in Norder - Drontheims Amt geschossen. Im Vergleih mit den fünf vorhergehenden Jahren ist eine nennenswerthe Abnaßme der Raubthiere und Raub- vôgel nit zu konstatiren. Bezüglih der Steppenhühner wird mitgetheilt, daß cinzelne Exemplare im Amt Hedemarken auf der öftlihen Seite des Glommen geschossen worden sind. Ein Volk von ca. 20 Stück soll hob oben im Gebirge bei Enundalen (1510 m) gesehen worden sein. In der Provinz Halland in Schweden \cheinen diese Vögel aber in größter Ausdehnung auf der \kandinavishen Halb- insel gebrütet zu haben. j )

Gewerbe und Handel. Berit über den Handel mit Stärke, zusammerfzestellt

nah Mittheilungen der Vertrauensmänner des Vereins der Stärke- Interessenten in Deutsbland (Woche vom 5. bis 11. Dezember 1888.) Die Umsätze in Kartoffelmehl und Ia trockener Kartoffelstärke find in der verflossenen Woche nur von geringem Umfange gewesen bei gegen die Vorwoche ermäßigten Preisen. An Prima Kartoffelmebl wurden im Laufe der Beritswohe 200 Sack zu 27,50 é frei Station im Kreise Teltow ab Station im Netedistrikt verkauft. Jn trockener Ia Kartoffelstärke wurden uns Verkäufe von 600 Sack zu 26 é ab Station der oberslesischen Babn, lieferbar zum Frühjahr, sowie von 300 Sack Ia Stärke zu 26,25 A und von 100 Sack Ila Stärke zu 24,29 M ab Station der Rechte-Oderufer-Bahn im Reg.-Bez. Breslau gemeldet. Die Preisefür feuchte Kartoffelstärke sind au zum Theil etwas zurückgegangen. Es wurden an feuhter Stärke verkauft: zu Anfang der Berichtswoche ein Posten zu 1420 4 Parität Berlin ab Station in Hinterpommern, 200 Sack zu 13,75 Æ frei Fabrik in Oberbarnim, 200 Sat zu 12,90 46 ab Station in Hinterpommern an cine Fabrik im Kreise Oberbarnim, 200 Sack zu 12.25 M ebenfalls ab Station in Hinterpommern an «ine Fabrik in Oberbarnim, 200 Ctr. Illa (Abfall) zu 10,50 #4 frei Fabrik in Oberbarnim und 12 Waggons zu

3 M ab Station in der Provinz Posen glei 1413 #4 Parität

Berlin, späterhin 250 Sack zu 13,75 (4 frei Fabrik im Kreise Lebus, 125 Sack ebenfalls zu 13,75 4 frei Frankfurt a.O., lieferbar Februar, fowie 50—100 Sack zu 13,50 A frei Fabrik in Oberbarnim und 100 Sat zu 13,15 4 ab Station in Hinterpommern an eine hinter- pommersche Fabrik.

Vom obersch{lesi\schen Steinkohlenmarkt berichtet die

„Schles. Ztg." : Die wechselnde, vorwiegend milde Witterung hat bei dem anhaltenden Heizbedarf, der bislang seine Befriedigung im vollen Umfange nicht erhalten konnte, der Lebhaftigkeit des Verkehrs in Steinkohlen keinen Abtrag gethan. Da die ungenügende Abfuhr von Heizmaterial auf der Eisenbahn im Allgemeinen einen gewissen Kohlenmangel hervorgerufen hat, so hat derselbe feine Abhülfe durch Achsfrahten, auch von auswärts gelegenen Absazgebieten her, sich zu verschaffen gesucht; diese Nachfrage „erschien um so drângerder, als cben die Gruben des nachbarlihen Grenz- bezirks den an sie gestellten Arforderungen nicht mehr _zu genügen vermockten, sodaß auswärtige Abnehmer auf Mehrbezüge aus dem obersclesischen Revier angewiesen waren. Unter dem An- drängen gesteigerten Begehrs kamen fo ziemlih \ämmtlihe Marken zum gleihmäßigen Absay, und stellte sich auch für Stü- und Würfel- toblen ein nathaltiger Versandt ein, für welchen \sich dieselben auf größere Entfernungen besonders eignen. Die mittelkörnigen Sorten der Aufbereitung waren vorzugêweise begehrt, für die kleineren Sorti- mente bot sich die Entnahme der Hüttenwerke und Zuckerfabriken sowie anderer Industrien dar. Fettkohlen und Wascprodukte waren gut beahtet, auch Koks hatten einen nit unwesentlichen Mehrvertrieb. Vei aufgebesserten Preifen ist die Markthaltung äußerst fest.

Wien, 13. Dezember. (W. T. B.) Auéêweis der öster-

reihish-ungarischen Staatsbahn in der Woche vom 2. bis 8, Dezember 1888 895 198 Fl., Mehreinnahme 109 951 F[. MAuêweis der Südbahn vom 3. bis 9. Dezember 1888 741 407 Fl. Mehreinnahme 22 407 Fl.

London, 12. Dezember. (W. T. B.) An der Küste 1 Weizen-

[ladung angeboten. Wollauktion. Tendenz fest.

Warschau, 13. Daember. (W. T. B.) Die Einnahmen der

Warschau-Wiener Eisenbahn-Gesellschaft betrugen im November c. ca. 70 (00 Rbl. mehr als in demselben Monat des Vor- jahres. Die Einnahmen der Warshau-Bromberger Eisen- bahn betrugen im November c. ca. 900 Rbl. mehr als in dem- selben Monat des Vorjahres.

Verkehrs - Anstalten.

Zur bequemen Einlieferung von Patcketen is in Berlín, abgesehen von den zoklreihen Stadt: Postanstalten, aut

durch die Packetbestelleinrihtungen und Packetwagen

der Post Gelegenheit geboten. Sämmtliche im Dienst befindlichen De reibrflellee sind zur Entgegennahme gewöhnliher Pakete behufs

Weiterbeförderung zur Post verpflichtet. Auf \{riftlibe Aufforderung

mittels Postkarte an das Kaiserliche Packct-Poftamt in Berlin N. (Dranienburgerstraße 70) findet si der Packetbesteller zur Ab- holung der Packetc in der Wohnung des Absenders besonders ein. Auch in diesem Falle ist nur die gewöhnliche Einfammlungsgekühr zu entrichten, also ein Betrag von 15 4 bis zum Gewicht von 5 kg und von 20 - für Padckete von höherem Gewicht. '

Das „Postbuch zum Gebrauch für das Publikum in Berlin (und Umgegend)“, welbes im Auftrage der Kaifer- lihen Ober-Postdirektion zu Berlin herausgegeben wird, ist in einer neuen, im November fertiggestellten Ausgabe erschienen. Das für alle Kreise des Handels- und Gewerbestandes besonders wichtige und bei- nahe unentbehrlihe Nachshlagebuh enthält alle in Bezug auf _den Poste, Telegraphen- und Fernsprechverkehr bezüglichen Angaben, über welche man Aufschluß zu erlangen wünscht. Die Anordnung des Stoffs ist den früheren Ausgaben gegenüber nibt verändert und nur die inzwischen eingetretenen Neuerungen sind natürli hinzugefügt worden. Aus dem reichen Inhalt des Postbuhs heben wir ols besonders wichtig Folgendes hervor : Alp abetisches Verzeichniß der Straßen und Pläße Berlins, mit Angabe der Himmelsrihtungen und der Beftell-Postanstalten; Postbehörden, Postämter, Telearaphen- und Rohrpolstämter und öffentliche Sernsprechstelen im Bezirk Berlin; Postannahme - Stellen; Verzeichniß der Zeiten, bis zu welchen Briefsendungen bei jedem Postamt vorliegen müfsen, um mit den wichtigeren von Berlin ausgehenden Eisen- bahnzügen Beförderung zu erhalten; Slußzeit bei den Postannahmestellen; Verzeichniß der im Berliner Be- zirk vorhandenen Postbriefkasten; Verzeichniß der amtlichen Verkauféstellen für Postwerthzeichen ; Vertrieb der Zoll- und Wechselstempelmarken u. \. w. ; Verzeichniß der von Berlin u. \. w. abgehenden und in Berlin u. f. w. ankommenden Posten. Lageplan über die für den Verkehr des Publikums bestimmten Geschäftsstellen im Hauptpostgebäude in Berlin; Allgemeine Bestimmungen in Bezug auf die Versendung (hier u. A. Bestimmungen über die Außenseite und Aufschrift der Postsendungen, über die durch Eilboten zu bestellenden Sendungen, über Einschreibsendungen, Geschäfts- papiere, über die Zurückziehung ron Postsendungen und Ab- änderung von Aufschristen durch den Absender, über Portosäte für Briefsendungen, Postanweisungen , Postaufträge , Postnanahme- sendungen, über Briefe mit Werthangabe im Wesltpostverkehr 2c.); Verzeichniß sämmtlicher Postorte und Reichs-Telegrapbenanstalten im Deutschen Reichépostgebict mit Angabe des Ober-Postdirektions- Bezirks und der Ent}ernungsstufe (Zone) von Berlin ; Verzeichniß der wichtigeren Orte in Bayern und Württemberg mit Angabe der Zonen zur Berechnung des Portos für Padete mit und ohne Werth- angabe und Briefe mit Werthangabe; Verzeichniß der wichtigeren Orte in ODesterreih-Ungarn mit Angabe der Zonen zur Berech- nung des Portos für Padckete ohne Werthangabe, Briefe und Pacttete mit Werthangabe; Verzeichniß , glcichnamiger oder ähnlih lautender Postorte. Allgemeine Bestimmungen in Bezug auf die Bestellung u. #. w. ; Verzeichniß der Ortschaften der Kreise Niederbarnim und Teltow unter Angabe der Bestell-Post-

2 B acm: r Kar E R 7754 e R O M o Wn Rd E EE e E “Sen