1909 / 79 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Preußischer Laudtag. Haus der Abgeordneten. 66. Sißung vom 1. April 1909, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphishem Bureau.) Ueber den Beginn der Sißung ist in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden.

Das Haus [ebt die Beratung des Entwurfs eines _

Eisenbahnanle hegelezes fort.

Abg. Dr. Duus (fr. Volksp.) klagt über mangelhafte Ver- bindungen in .Nord-Schleswoig.

Abg. Humann (Zentr.) empfiehlt die Weiterführung der Bahn Paderborn—Lippsprinae in der Richtung auf Detmold.

Abg. von der Wense (freikons.) befürwortet den Bau einer Bahn eien Dannenberg LUORNUTG,

Abg. Klußmann (nl.) spriht seine Freude und seinen Dank dafür aus, daß in der Vorlage die Umänderung der Bahnanlagen bei Geestemünde und die us des zweiten Gleises Geestemünde— Speckenbüttel vorgesehen sei; diese Bauten seien endlich nach langen Verhandlungen gesichert worden, das werde au Bremerhaven nügen. Es handle \sich aber noch um eine Reihe weiterer Wünsche von Geestemünde, von denen er nur den einen erwähnen wolle, daß die geplante Ueberschreitung der Bahn bei Geestemünde nach Norden hin niht dur eine Ueberführung, sondern dur eine Unterführung e werde. Gegen die erste beftänden in den landwirtschaftlihen Kreisen roße Bedenken. Bei dem Schnellverkehr nach Bremen sollte die

egierung auch die Interessen der Unterweserorte berücksihtigen. Es sei zwar in leßter Zeit manche Verbesserung gemacht worden, aber doch gebe es auch in diesem Landstriche noch ein Trimbornsches Vakuum. Die Schnellzüge nach Bremen seien wesentli vermehrt worden, aber da böôre es auf, und die Unterwejerorte hätten keinen Vorteil davon. Ferner sei es sehr zu bedauern, daß die Bahn von Hannover über Visselhövede—Rotenburg—Zeeven—Bremerbörde noch nit bis Cuxhaven weitergeführt werde.

Abg. Kesternich (Zentr.) dankt für die Einstellung der Linie Ahrdorf— Blankenheim (Eifel) in die Vorlage, bemängelt aber die Linienführung, die nit den Interessen des Kreises Schleiden entsprehe. Die Bewohner dieses Kceises hätten vielmehr um eine Linie von Münstereifel durch den Kreis Schleiden petitioniert. Ferner tritt der Redner für eine neue Linie von Hellenthal nah St. Vith ein; für die O 1mark gebe man Hunderte von Millionen aus, hier aber könnte man mit. wenigen Millionen einen wichtigen Landstrih dem Verkehr ershließen. Endlich sei eine Bahn von Montjoie nah Simmerath ein seit langem gewünschtes Projekt.

Abg. Dr, Gottschalk - Solingen (nl.) empfiehlt neue Linien im Kreise Lennep.

Abg. von Böhlendorff-Kölp in (kons.) lenkt die Aufmerksam- keit des Ministers auf eine Petition der Stadt Ueckermünde, die durch eine Eisenbahn mit Ziegenort verbunden zu werden¿wünsche. Es handle si dabei um ein sehr dringendes Verkehrstnteresse dieser Gegend und um eine rentable Linie, die viel Fracht- und Personen- verkehr haben werde. Lebhaft zu bedauern sei ferner, daß die {hon 1905 bewilligte, nur 8 km lange Linte Jaseniß—Ziegenort noh nicht habe erôffnet werden können, weil bei Jaseniß fh noch Terrain- \chwierigkeiten ergeben und eine Nachzahlung von 160009 4 für Grunderwerb seitens der Interessenten nötig gemacht hätten. Daß die Verhandlungen ih darüber so lange hinzögen, liege. daran, daß die beteiligten Behörden nicht rihtig ineinandergriffen. Aber au den Interessenten müsse man ein:n Vorwurf aus der Verzögerung der Verhandlungen machen. Diese Nachforderung hätte von der Regierung ebenfogut schon 1906 aufgestellt werden können. Endlich bemängelt der Redner, daß auch der letzte Winterfahrplan noch nicht den alten Wunsch erfüllt habe, daß auf der Strecke Berlin— Ducherow—Swinemünde im Winter wenigstens ein Schnellzugspaar verkehre, wie es in dem Verkehr zwishen der Hauptstadt und ihrem wichtigsten Hafen ein dringendes Bedürfnis sei.

| g. Dr. Crüger (fr. Volksp.) weist auf die notwendige Entlastung des Bahnhofs in Hagen hin und {ließt sich den Wünschen des Abg. Gottschalk für den Ausbau der Bahn Dortmund— Cöln an; viel nöôtiger sei aber eine Bahn Bommern— Hagen, die Vorermittlungen dafür sollen angestellt sein, hoffentlich werde die Bahn bald kommen. / 7

Abg, Wagner - Schmiedeberg (fr. Volksp.) wünscht bessere Vers bindungen von Görliß und Hirschberg nah Dresden und Berlin.

Abg. Dr. Shmitt- Düsseldorf (Zentr.) bittet, daß die projektierte Linte durch den Rheinbacher Kreis über die Orte Merkenheim, Aden- berg und Frißdorf geführt werde.

Abg. Fromme (nl.) wünscht, daß die Stadt Soest bessere Zugs- verbindungen nah dem Westen erhalte.

Abg. Freiherr von Twickel (Zentr.) empfiehlt eine direkte Bahnlinie zwishen Münster und Dortmund und ferner bessere Ver- bindungen zwischen Dortmund und Dorsten.

Abg. Student (freikons.) bedauert, daß er seinen \{chon vielmals geäußerten Wunsch des Baues einer Linie von Schwiebus bis Züllichau in diesem Jahre noch einmal wiederholen müsse; Schwiebus sei einer der ältesten Kreise der Mark, weise aber am wenigsten Bahnen auf.

Abg. Dr. Hager (Zentr.) befürwortet den Bau einer Bahn von Kojel nah Leobshüz und einer weiteren Bahn von der Stadt Katscher nah Braniß in Oberschlesien. :

Abg. Peltasohn (fr. Vgg.) spriht seine Freude darüber aus, daß die Linie Mogilno—Bartschin in der Vorlage enthalten ist; diese Bahn werde rentieren, zumal sie eine Verbindung zwischen den Linien Rogasen—Hohensalza und Posen—Hohensalza darstelle. Aber diese Linie müsse noch nach Norden wie nach Süden fortgeseßt werden, nach Norden über Labischin hinaus und nach Süden über Witkowo nach Wreschen zur Abkürzung des Weges nah Schlesien. Der Redner empfiehlt insbesondere die leßtere Fortführung und knüpft an die

orderung der Vorlage zur Herstellung des zweiten Gleises auf der trecke Laskowiß—Dirshau den Wunsch, daß auch die Strecke Bromberg— Hohenfalza zweigleisig ausgebaut werde.

Abg. von Schubert (nl.) empfiehlt eine Linie Lebach— Tholey St. Wendel als Fortseßung der im vorigen Jahre be- willigten Linie nah Lebah und ferner eine neue Verbindung zwischen Dortmund und Recklinghaufen östlich des Dortmund—Ems-Kanals.

Abg. Dr. Fl e ch (fr. Bolksp.) bemängelt, daß die vor 10 Jahren * bewilligte Linie Usingen—Weilmünster erst jeßt fertig geworden, jeßt aber ein Fahrplan eingerihtet worden fei, als ob es ih gar ni darum gehandelt habe, den Verkehr durch diese Bahn, namentli nah Pi zu heben. Der Fremdenverkehr werde geradezu von Frank- urt abgelenkt. Der Verkehr zwishen Frankfurt und Wieébaden und Homburg sei ganz ungenügend ausgestaltet. Wenn die Stadt Frank- furt eine Petition in dieser Angelegenheit an die Regierung richte, möôge der Minister sie sorgfältig prüfen.

Abg. Klocke (Zentr.) meint, die Verhandlungen über die Neben- bahnvorlage gehörten zu den interessantesten Verhandlungen des Hauses. Man erweitere niht nur setne geographishen Kenntnisse, sondern lerne au die wirtshaftlihen Bedürfnisse der einzelnen Landesteile kennen. Im Interesse des Sauerlandes ewpfehle sch die Ent- lastung der Lenne - Siegtalbahn durch Parallelbahnen, namentli dur die Linie Olpe—Meitnerzhagen und dur eine Linte von Berle- burg nach der oberen Lenne, fowie eine Verbindung zwischen dem Kennetal und dem Ruhrtal von Fredeburg über Bödefeld nah Beswig.

Abg. Lr. Hinymann (nl) beklagt die mangelhafteVerbindung vom Wuppertal nach Thüringen und Leipzig, sowie nach Berlin. Insbesondere sei die Verbindung nah Berlin ungenügend, man brauche von Elberfeld nah Hannover 9 Stunden, nah Berlin 11 Stunden. Es gebe nit einen einzigen durchgehenden Schnellzug zwischen Elber- feld und Barmen, Hamm, Hannover und Berlin, sogar niht einmal durchgehende Wagen, sodaß man stets auf dieser Strecke umsteigen müsse. Eine Beschleunigung der Züge über Holzminden—Kretensen sei erwünscht. Ebenso berechtigt seien die Klagen über die Verbindungen E R in der Richtung nach Thüringen und Leipzig, sowie na orden,

Abg. Dr. Hauptmann (Zentr.) erinnert daran, daß die Regierung ahren die No Denbigreit einer Verbindung der Ahr anerkannt habe ; aber noch immer set

{on vor 30

Bonn—Euskirhen mit dex

trede

diese Verbindung nicht hergestellt. Der Redner empfiehlt ferner eine

Du der

führung der Bahn von

Muünstereifel nach Mülheim an der in orlage vorgesehenen Strecke Ahrdorf—Blankenheim und tritt sodann aud für den Bau einer Bahn auf dem rechten Moselufer ein,

da der Cohemer Tunnel leiht eine Sperrung der Bahn auf dem

linken Ufer veranlassen könne. Abg. Dr. Beckmann (kon für die im Juni zur Eröffnung kommende

münster, zweitens Aufnahme der kurzen und rentablen Löhnberg—Oberhausen im Oberlahnkreis in die nächste Eisenbahns- vorlage, drittens E Eee Vorarbeiten für eine Neben-

m Oberlahnkreis nah Niederbrechen und

bahn von Laubuses{hbach Abg. Lusensky (nl.) tritt da

Kirberg, Kreis nefv (n

.) wünscht erst 8 ei en bessere l e f

eil- ahnstrecke

für ein, daß die in der Vorlage

enthaltene Linie Mogilno—Bartschin über leßteren Ort hinaus und

über Labischin bis zur Strecke Da romberg fortgeführt werde. Abg. Rehren-Hamelspringe (freikons.) befürwortet die Fort-

seßung der projektierten Linie Springe—Eldagsen na Barmen.

Nach 4 Uhr wird die weitere Beratung auf Freitag,

11 Uhr, vertagt.

Land- und Forstwirtschaft.

Uebers

iht

über die allgemeine Getreide-Ein- und Ausfuhr der Niederlande und insbesondere Notterdams.

(Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Rotterdam.) Eingeführt wurden: in 1000 kg:

Getreidearten. Herkunftsländer.

1909

1908

Februar

in den

ersten zwei Monaten

Februar

in den

erften

¿wet Monaten

Weizen: Verein. St. v. A. . Belglen\ . 4 Deutschland . RNumänten. MNußländ . Andere Länder .

zusammen . davon in Rotterdam . Roggen: Helgien L Deutschland . Rumänien . Rußland . . Andere Länder . zusammen . . davon in Rotterdam .

Go eiae.

Deutschland . -

Oesterreih-Ungarn -

Rumänien. . ¿ VINEIand 4% Andere Länder .

zusammen .

davon in Rotterdam .

Mais: Verein. St. v. A. . Belgien «.+ » + Nio de la Plata Rumänien. Rußland . 4 Andere Länder . zusammen . . davon in Rotterdam .

Hafer: f E Deutschland . Rumänien j Rußland . . Andere Länder .

zusammen . . davon in Rotterdam .

2 907 26 428 3 084 314 28 373 8 258

6 495 52 144 4777 4 822 49 761 8 258

46 519 88 155 1 674 1 839 5 064 6 270

69 364 41 703

2 572 13 548 2 654 3412

126 257 71 725

4575 22 158 3 624 5 246 3412

149 521 98 712

7 410 5 692 3 034 8 805

633

22 186 13 736

4 320 6 859

929 13 141 3215

489 }

ö9 UV15 23 261

5 735 8 833 489

3 096 97 540 "4 528

29 914 14 539

10 648 3 929 1 508

11 939

20 114 5 321

28 953 23 875

22 879 10 987 1050 91

7 405 1259

90 221 43 407

29 512 21 807 1 050 8 512 11 837 1 909

93.499 42 015

25 847 24 817 4 477 22 693 18 361 733

43 671 28 4395

2 696 6 232 195 13 720 15

74 627 1

48 560

4 496 7 930 429 24 909 16

96 928 66 384

6 848 11 675 431 4310 1058

22 898 17 809

37 780 29 936

Aus3geführt wurden:

Getreidearten. Bestimmungsländer.

Februar

in 1000

kg:

1909

in den ersten zwei

Monaten

Febtuar

24 322 13 753

1908

in den ersten ¿wei Monaten

Weizen: Mien Deutschland . Andere Länder . planmen j dabon über Rotterdam

Roggen: Belgien La Deutschland . Andere Länder

zusammen. . davon über Rotterdam

Gerste:

M Deutschland . Gngland . Andere Länder .

zusammen . . davon über Rotterdam

Mais: Belgien Deuts Andere

la nd ;

änder . usammen. .

davon über Rotterdam

Hafer: Uen Deutschland . England . Andere Länder . usammen . . davon über Rotterdam

8 230 51 386

15 371 98 e

11 414 111 n

99 616 33 970

874 11 455

114 016 62 105

1394 23 e

122 614 48 517

285 23 e

12 329 8 492

7193 17 230 179

14 763

1 956 14 159 195

24 999 11 481

12 528 32 681 205

11

23 752 16 369

10 760 40 070

2

24 602

45 425 28 851

4 306 37 702 408

90 832 35 827

1 077 34 275 908

16 310 5 870

329 17 335 2

380

42416

20 052

982 33 000 211 526

36 260 15.382

853

21 223 94 260

18 046 13 033

34719 26 298

22 430 13 637.

Saatenstand und Getreidehandel in Syrien. Der Kaiserlihe Generalkonsul in Beirut berihtet unterm

10. d. M.: Die a

yriens ungünstig E em

E und aus

dagegen stellen die auran eine recht ergiebige Ernte in Aus-

arken Regenfälle während des Monats Februar ben auf den Stand der Ernte in den tiefer

E enen Landstrichen aSdbien aus den

cht. Auch in der Provinz Aleppo \{reitet die Entwicklung der

Saaten günstig fort.

wiederum ein vorläufiges Getreideausfuhryerbot

Neuerdings is jedoch für die erlafsen worden,

Provinz

da Witterungsumschläge und vor allem die gefürhtete Heuschrecken- plage das Endergebnis der Ernte noch in Frage stellen können. Ju Februar wurden über Beirut ausgeführt: an

nah türkischen Doppelzentner

eizen etwa 15 000 dz

pen; die Preise L ih auf 23—23{ Fr. für den Lt B, an Gerste 25 000 dz nach Englan

und

Antwerpen; die Preise betrugen 144—15 Fr. für den Doppelzentner

Der hier no

f d D. wird auf 15 000 t geschäßt.

verfügbare Vorrat an Weizen und Gerste

[L Handel und Gewerbe,

v 1 P p A I D E R

lus den im Reihsamt des Innern zusammengestellten Ww »* „Nachrichten für Handel und Industrie.) 4

Deutschlands CEin- und Ausfuhr von Steinkohlen, Braun-

kohlen, Koks, Preßkohlen und Torf t nuar bis Februar 1908 und 1909.

Januar bis Januar bis.

P A S E Sami M

Steinkohlen. Einfuhr Davon aus:

MDelalen. «s

Großbritannien . den Niederlanden . Oesterreih-Ungarn . Ausfuhr Davon nah: Belgien . . Dänemark . Ses : roßbritannten Ae s a4 den Niederlanden Norweaen: © , » s Oesterreih-Ungarn . dem Europ. Nußland Schweden . ¿ der Schweiz Spanien Aegypten Braunkohlen. Einfuhr Davon aus: Oesterreih-Ungarn . Ausfuhr Davon nach: den Niederlanden . Oesterreih-Ungarn . Steinkohlenkoks. Einfuhr Davon aus: Belgien. . eas a roßbritannien . . Oesterreih-Ungarn . Ausfuhr Davon nah: Belgien . Dänemark . C j roßbritannien Italien . . ¿ den Niederlanden . VIDTIOeOUN L a Ge Oesterreich-Ungarn . dem Europ. Nußland Schweden . ¿ der Schweiz Spanien R T den Vereinigt. Staaten von Amerika . Braunkohlenkoks. Einfuhr Davon aus: Oesterreih-Ungarn Ausfuhr . Davon nach: Oesterreich-Ungarn Preßkohlen aus Steinkohlen. Einfuhr Davon aus: Wee 6e den Niederlanden. . Oesterreich-Ungarn . der Schweiz . Ausfuhr Davon nach: Belgien. Dänemark . . Frankreih . . den Niederlanden . Oesterreih-Ungarn . der Shweiz . .. Deutsh-Südwestafrika Preßkohlen aus Braunkohlen. Einfuhr Davon aus: Oesterreih-Ungarn . Ausfuhr . Davon nah: Belgien . . Dänemark Mantel) ¿ ». den Ntederlanden Oesterreich-Ungarn der Shwelz . Torf, Torfskoks (Torfkohlen). infuhr Davon aus: den Niederlanden . Oesterreih-Ungarn Ausfuhr . Davon nach: den Niederlanden . der Schweiz .

813 217

139 610 688 277

. 1735 714 284 242

349 463 755 447

135 264

667 691 667 691

‘29 662

353 967 24 951 120 868

1908 t

295 813 62 768

5 081 85 839 341

19 400

86 174 28

974

2 117

369 1 688

40 725 2 785

3 997 4 215

3 070

6 808 15 098. 2 465

137 148

13 500 1 998 19 440 4 033 830

87

86 68 9 482

7 492 1 989

0 110 327

14 925 395

8 035 9 522 35 618 35 209 45

6135

6 127 38 097

1 643 346 3171 19 718 1 642 11 268

919 686 39

1 189

894 100

Februar Fébuzar 1909

b

627 388

25 704 943 089 10 996 47 023 1776 423

289 478 1 622 124 701

2

10 330 362 332

205

785 058 68 657

21

106 333 4 560 7 418

523 349

523 340 2 343

455

1 893 45 381 33 886

6 050 2 976

2 172

260 706

10 588 2 240 127 313

5 357

14 387 2 495 61 417 9 443 1411 17 597

9 310

3 205 58

58 44

44

Februar 1908 t

1357 177

71 732 1125 125 37 641 121 468 3 138 626

447 748 9 862 146 381 344

34 774 989 485 367 1450 752 159 514 80

261 190

8 580 1364 119

1364 119 4 043

874 3 063

84 001 62 280

6 697

7 440 7 393 663 779

92 TAT 5 861 260 045

10 880 29 301 3 170 210 523 28 178 6 124 39 875 1 670

7 540

830 162

161 292

182

17 094

12 057 5 033

2 189 469

29 578 774

12 035 19 851 44 448 71 044 45

14 345

14 310 81 810

4 169 967

8 041 41 996 3 073 23 003

2 633

771 1 538 1 609

968 276

in den Monaten Jag -

Februar 1909 t

1136 541

62 300 922 443. 46 756. 104 210 3511 347

506 329 3 149’ 211 970 2

24 561 708 830° 262

1 641 537 138 937 222 216 113 4 660 16 761

1101 213.

1101 201 4 559

935 3 594

100 065

78 473 12 580 4 993

3 385 930 929

30 314 4 760 235 253

16 452 32 061 2 990 128 767 18 937 2421 40 452

9 920 4716 158

158 148

148

11 676.

8 753. 2910 5

D 118 771

17 571 851

9 912 18 699° 12 200° 54 020° 1445

18 930

18 85b 85 190°

3513 1 193 8 261 40 402 3 679° 27 486

1 681

174 1 296 1 048

90 496...

Herausnehmen größerer Mengen Futtermittel eingerihtet ist, wobei

im Jahre 1908: 979 800 kg.

Kohlenproduktion im Deutshen Reich in den Monaten Januar bis Februar 1909.

———fEE

Februar

———

Januar bis Februar

Preß- kohlen aus Stein- Toblen

t t G t

Koks

Preßkohlen

aus Braun-

kohlen (aud

Naßpreß- ste

Preßkohlen aus Braun-

kohlen (auch ß aus Stein- ne) koblen pre

Preß-

Brauns kohlen

kohlen Fon

Oberbergamtsbezirke : Mredlatt 4 o (9 lle a. S. lausthal . Dortmund . Bonn 4

3 135 823 902

69 656

6 336 481 1 238 929

118 552 3 235 7083 83 370

946 962

186 290 12 176

6 435 1198 250 243 696

20 275 9 145

7 931 295 547 4 785

655 438

945 535

b t t t t t

39 975 18 465 16 435 519 624 9 920

390 308 25 624

13 480

2 497 466 490 716

16 028 32 356 1343 113

19 108 932 764

6 466 061 1718

143 572 12 850 442 2 934 637

244 498 6 587 937 168 884

2 031 499

9 585

297 683 340 234

4 384 5992| 1 646 817 4 533 889| 1 770 034 200

48 T4

Preußen. . « « « 10 781 791 Sm Vorjahre . [11 840 979

Berginspektionsbezirke : Mnn oe 70 282 N Bayreuth 2 639 E 56 146 L

926 586 995 838

604 419 657 449

21996 430| 9032818| 3 417 594 23 608 382| 9305 946| 3 623 720

" 145 350 400 M E E 52844 107317 E n“ 115 718 M

1927 341 1 957 069

Zweibrücken 129 067 48 314

Bayern 4 s Im Poriabre 133878) 44197 216 893 Ä

Berginspektionsbezirke 177 068 dau 55 431

widau T und II 48 802 —— 190 678

266 352 107 717 RL: eas: 272 248 87 714 D nas

n 436 069 2

_— 398 516 4 806 97 631 114 145 10 143 3895 149 67 961

elsniß i. E. 142 763|*) 246 109

Dresden Leipzig 455 992| 214821 42 325

Se Im Vorjahre geen A E E 6 rau Beg C 141 049 Sachsen - Meiningen und Schwarzburg-

Rudolstadt . . S endura :

Anhalt . . e—— 179 165

752 334 649 98 607

34 557 j

39 363 892 216 /*) 499 294 : —78 104

30112 914313| 442290 60016 4 350 G 85 613 8 044

26 662 es 295 717 57 349

1 628 a8 5 159 594 33 438

670 791 200 110

77 883 16 429 a n 405 672

Elsaß-Lothringen . . H1 551 538

Deutsches Reich. Im Vorjahre . [12 642 714

1652 358 1775 548

301 848 345 002

9 299 649 5 403 805

Rußland.

Zolltarifierung von Waren. Laut Entscheidung der Tarif- kommission können Kochapparate zum Dämpfen von Vieh- futter, die mit den dazu gehörigen Dampferzeugern eingehen, nah Art. 167, P. 4, des Tarifs eingeführt werden, wenn folgende Bedin- gungen erfüllt find: 1) Der Raumgehalt des Kochapparats darf 36 Kubikfuß (äußerlich gemessen) nicht übersteigen. 2) Die Apparate müssen mit einem Deckel versehen sein, der zum Hineinlegen und

die Fläche des Deckels mindestens 50 v. H. der Schnittfläche des Kochkessels in seinem breitesten Teile betragen muß. 3) Die Apparate müssen einen doppelten durchlöcherten Boden zum Ab- scheiden des kondensierten Wassers oder ein neyartiges Mundstük zur gleichmäßigen Verteilung des Dampfes oder irgend welche anderen Vorrichtungen für diese Verrihtungen haben. Solche zum Betriebe mit Dampferzeugern vorgerihteten Kochapparate werden, falls sie den obigen Bedingungen genügen, auch dann na Art. 167, P. 4, eingelassen, wenn sie ohne Dampferzeuger eingeführt werden. Außerdem können auch diejenigen Apparate zum Dämpfen des Vieh- futters, die ihrer Bauart nach keines besonderen Dampferzeugers be- dürfen, nah Art. 167, P. 4, eingelassen werden, wenn sie den obigen Bedingungen genügen. Das Zirkular Nr. 23 126 vom Jahre 1895, betreffend Apparate zum Dämpfen des Viebfutters, ist aufgehoben. (Ziikular des Zolldepartements vom 30. Januar 1909, Nr. 2880.)

Industriebegünstigungen în Rumänien.

Der rumänishe Ministerrat hat auf Grund des Jndustrie- begünstigungsgeseßes nah dem „Bukarester Staatsanzeiger“ vom 28, Februar/13. März 1909 (Nr. 267) der in Jassy Strada Zugra- dilor Nr. 66 von N. Cänänäu u. Co. zu gründenden Baumösl[- und Pflanzenölfabrik aufer der in Nummer 28 der „Nach- rihten für Handel und Industrie“ vom 17. März 1909 gemeldeten Begünstigung die zollfreie Einfuhr für Maschinen, Ma- Breneate und Zubehörstücke auf die Dauer von 15 Jahren gewährf.

Ein Ausschnitt aus dem eingangs erwähnten „,Buka- rester Staatg9anzeiager“ (Nr. 267) liegt während der nächsten Woche im Bureau der „Nachrichten für Handel und Industrie“, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/341), Zimmer 241, für Interessenten zur Einsihtnahme aus und kann nah Ablauf dieser Frist deutshen Interessenten auf Antrag für kurze Zeit übersandt werden. Die Anträge R das Reichsamt des Innern, Berlin W. 64, Wilhelmstraße 74, ¡u rihten.

Honighandel, Honigerzeugung und Zuckerpreise in Chile.

Im Jahre 1907 wurden 2504 600 kg Bienenhonig im Werte von 425 992 Doll. Gold aus Chile ausaeführt, wovon 1 654 200 kg*) im Werte von 281 214 Doll. nach Deutschland gingen. Die Ausfuhrhändler kaufen den Honig von den Imkern, teilweise dur

genten, und zwar in großen oder kleinen Partien, in versand- mäßiger Verpackung oder ohne solhe. Die erforderlichen Fässer für 100 kg werden von thnen vielfah den Imkern geliefert. Die Bienen nähren \sch von Garten-, Feld- und Waldblüten. Unter den Feldblumen sind Weißklee und Luzerne und unter den Waldbäumen, deren Blüte den Bienen Nahrung gewährt, Ulme Ulmo, Eucryphia cordifolia), Lum (Eugenia luma), Palo Santo (Weinmakßia trichosperma), Choquén (Eugenia choquén) itra (Myrcengenia pPpitra) und Temu (Temu divareatum) ervorzuheben, besonders ges{häßt ist der Ulmenblütenhonig wegen seines Aromas. - Zuckerrohr wird in Chile nicht gebaut. er Honig wird durch Ausschleudern mittels Schleudermaschinen ge- wonnen oder durch Sonnenhitze und bei anhaltend \{chlechtem Wetter dur heißes Wasser ausgelassen, Die Ausfuhrhändler pflegen nur S(hleuderhonig zu versenden. Eine besondere Reinigung findet niht statt. Kunsthonig wird in Chile nit erzeugt, falls ihm niht der Palmhonig zugerehnet wird, Dieser wird hauptsächlich in Chile selbst verbraucht; seine Ausfuhr belief sich im Jahre 1907 auf 7400 kg im Werte von 2611 Doll. Gold.

Die WuSerpreil e (für die Arroba von 114 kg) sind zurzeit

olgende: Inländischer raffinierter Zucker 5,95 Doll. bis 6,30 Doll. apier (1 Doll. zurzeit = 1,12 4); Hamburger raffinierter June 4 is 4,05 Doll. Gold (1 Doll. = 1,50 46); Rosa Emilia-Zucker 5,30 bis 5,40 Doll. Papier; Fele Moskovade 2,50 bis 2,75 Doll. Gold. Die Schwankungen der Preise werden durch den sehr {wankenden Wewselkurs stark beeinflußt Stärkezucker wird in Chile nicht hergestellt. (Bericht des Kaiserlichen Generalkonsulats in Valparaiso vom 8. Januar 1909.)

*) Nach der deutshen Statistik im Jahre 1907 nur 976 500 kg;

1091 273 1148 783

*) Ginschließlich der an die Brikettfabriken und Naßpreßsteinanlagen abgegebenen Kohlen.

gh aae 008

pra tian indi iti

612 803 666 517

2 263 870 2 269 603.

23 962 253 29 221 866

10 892 060 11 106 716

Außenhandel von New Orleans im Jahre 1908.

Der Außenhandel von New Orleans hat im Jahre 1908 eine geringe Einbuße gegen das Vorjahr erlitten, und zwar um 7,6% im Werte der Ein- und Ausfuhr zusammen. Die Einbuße beträgt für die Einfuhr allein 8,2 9/0, für die Ausfuhr allein 7,5 9/. New Orleans stand mit dem Werte seiner Ein- und Ausfuhr im Jahre 1907 unter den Häfen der Vereinigten Staaten an dritter Stelle, hinter New York und Boston. Jn geringem Abstande folgte Galveston. Bei der großen Baumwollernte, die Texas im Jahre 1908 gemacht hat, ift anzunehmen, daß Galveston durch seine Baumwollausfuhr New Drleans in der Reihe der amerikanishen Häfen von seinem Platze verdrängen, vtelleiht gar fich an den zweiten Plaß unmittelbar hinter New York stellen wird.

Der Hauptgegenstand der Einfuhr in New Orleans ist Kaffee. Er kommt aus\chließlich aus Brasilien. An zweiter Stelle steht Roh- zucker, in der Hauptsaße aus Cuba, für die Naffinerie der American Sugar Refining Co., des sogenannten Zuckertrustes. Wichtige Gegen- stände der Einfuhr sind ferner Südfrüchte, besonders Bananen, aus Zentralamerika, Faserftoffe, darunter Sisalhanf, jowie chemische und pharmazeutische Erzeugniffe. In der Ausfuhr steht Nohbaumwolle in erfter Linie. Es folgen die Erzeugnisse aus Baumwollsamen, voli und Holzwaren, Getreide und. Mehl, Tabak, Schmalz und sonstige Erzeugnisse der Fleishwarenindustrie. Es find dies nur zum Teil Erzeugnisse des unmittelbaren Hinterlandes von New Orleans. Zum Teil stammen sie aus den Gebieten des oberen Mississippi, für die New Orleans der natürlihe Ausgangspunkt nah Zentralamerika, zum Teil auch nach Europa ift.

Die wichtigsten Waren der Einfuhr waren für 1908 und 1907

die folgenden: 1908 1907

Gegenstände Maß- Ptenge Wert in Wert in

einheiten j,1000 1000 1000

Aae . «« « «» Pfund 249.926 1970 16 349

U a ee 2 217 797 5 545 7134 gulertiofle ;

320 794 j 3 586 5 216 ananen . . Büschel 10 497 2 978 12 596 3435 Sisalgras . . . . Tons 21 2 933 10 1 627 Chemische u. pharma- zeutishe Erzeugnisse 1 330 2 009 A. «ce @Sallonen 16986 1 089 662 Eisen- u. Stahlwaren 660 1 294 Mahagoniholz . 291 612 Baumwollenwaren . 359 598 Band und Nüsse . 422 464 orzellan und irdene 273 408

338 527 250 337 341 ¿

Menge in 1000 242 708

7723

4 882 11 357

Fuß

ee O A Wein und Bier . Spielwaren. Sämereien . . ¿ Summe, eins{chließlich der übrigen Aae La a e 1 44 189.

(Bericht des Kaiserlihen Konsulats in New Orleans.)

i Gallonen 154

Handel mit Schuhwaren in der Dominikanischen Republik.

Nach dem Bezirke von Puerto Plata in der Dominikanischen Republik werden Schuhwaren. aus Europa nicht eingeführt. Der einzige Wettbewerb auf dem Schuhwarenmarkte besteht zwischen ein- heimishen Erzeugnissen und folchen aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Die einheimishen Schuhmacher fertigen ihre Ware zumeist nur auf Bestellung rach Maß an; fie hat ein sehr gutes Aussehen und wird zumeist auf amerikanischen Leisten gearbeitet. Oberleder, Futter und Zubehör werden aus den Vereinigten Staaten eingeführt; Sohlenleder wird aus den einheimishen Gerbereien be- zogen. Die Herstellungskosten belaufen sich annähernd L h Doll. für das Paar, der Verkaufspreis beträgt 4 Doll. Die Schuhmacher haben die Vorzüge des amerikanishen Shuhwerks auf ihr Erzeugnis zu übertragen versucht und stellen nun einen in Stil und Arbeit dem amerikanishen sehr nahe kommenden Schuh her. s

Die Dominikaner tragen gutes Shuhwerk und legen gern einen hohen Preis dafür an, wenn die Ware nah threm Geshmack ist ; fie lieben feine, weiche Ledersorten. Neuheiten finden einen guten

As wenn fie nicht zu auffällig sind. Am meisten gekauft sind von Männerschuhen folhe, die im Einkauf in den Vereinigten Staaten mit 2 bis 7 Doll. bezahlt und in der Republik zu 5 bis 12 Doll. ages t werden. Für Frauen sind Schuhe mit niedrigem Fersenleder und sehr hohen Absäyen beliebt, auch elegante Riemensandalen mit

erlenverzierung. Diese kosten in den Vereinigten Staaten 1,50 bis : R und werden in Puerto Plata für 3,50 bis 9 Doll. das Paar erkauft.

Es scheint, als ob ein gutes Geschäft in dem genannten Bezirke mit einem sehr billigen, aber festen Shuhwerk F machen wäre zum

Schuh einheinischer Machart mit Tuihoberteil und Ledersohlen, wovon ihnen das Paar 1,60 Doll. bis 2,50 Doll. kostet. Eine steigende Nachfrage besteht auch in weißen Segeltuhßshuhen für Männer und Frauen. Sie tragen \ich gut und genügen dort das ganze Jahr hine durch als Fußbekleidung. Schuhe in der Dominikanishen Republik nur auf Grund von reislisten zu verkaufen ist nicht möglich. Spanisch sprechende Reisende mit Mustern müssen hingeshickt werden. Der Zoll für die Muster wird beim Eingange hinterlegt und bei der Wiederausfuhr mit Ausnahme der für etwa verkaufte Sachen fälligen Beträge zurück- “erstattet. (Nah Monthly Consular and Trade Reports.)

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 1. April 1909:

Ruhrrevier Oberschlesishes Revier Anzahl der Wagen

Gestellt. , » 22071 8 067

Nicht geftellt L .. —,

Nah dem von der Frankona, Rück- und Mitversiche- rungs-Aktien e in Frankfurt a. M. an ihre Aktionäre versandten 23. Nechenschaftsberiht betrug die Gesamtprämieneinnahme für 1908 8218489 4 (gegen 6 746 978 i. V.), die NRetrozessions- Dees 1741782 M (1686182 4) und die Prämien für eigene

echnung 6 476 707 4 - (5 060 797 #4). Für Prämienüberträge und „reserven wurden zurückgestellt 2934884 4 (2 498 140 1) und E Scadenreserven 1852880 46 (1562 469 46). Ver gesamte

eingewinn eins{chließlich es aus 1907 beträgt 506 215 4 (504 400 6), welher wie folgt verteilt werden soll: 50 000 6 zur Bildung eines Spezialreservefonds!; 10 000 6 Gewinns anteil für Genußscheine (36 000 46); 187 500 4 als 15 0/9 Dividende (i. V. 109%/ mit ‘112 500 46); 43204 46 (46 680 46) statutarische Tantieme; 81400 4 (211640 4) zur Auslosung der leßten 100 Stück Genußscheine; 20000 46 (15 000 #6) zum Beamten- gratifikations- und Dispositionsfonds; 15 000 6 (12000 46) an den N Ragesanoss 99 111 4 (36 179 4) Vortrag auf neue

echnung.

London, 1. April. (S T. B.) Die Bank von England hat den Diskont von 3 auf 24/6 herabgesetzt. 1} lw tue

Karl3ruhe, 1. April. (W. T. B.) Serienziehung der Ba- dishen 4 prozentigen Eisenbahnprämienziehung von 1867: 35 54 149 153 189 224 247 299 309 324 331 332 352 371 386 411 414 442 458 487 507 509 592 629 640 672 697 704 731 843 860 943 974 1056 1058 1061 1067 1083 1091 1128 1165 1180 1209 1291 1294 1336 1390 1424 1450 1452 1512 1516 1630 1644 1661 1662 1683 1763 1798 1972 2001 2013 2027 2031 2059 2100 2181 2239 2277 2338 2394. E R A (O

nor uh mrd An A oma

London, 1. April. (W. T. B.) Bankausweis. Total- reserve 30754000 (Zun. 42 000) Sterl., Noten- umlauf 29407000 (Zun. 722000) Pfd. Sterl, Barvorrat 41 711 000 (Zun. 764 000) Pfd. Sterl, Portefeuille 35 597 000 (Zun, 538 000) Pfd. Sterl, Guthaben der Privaten 44 194 000 (Zun. 1 661 000) Pfd. Sterl, Guthaben des Staats 19 159 000 (Abn. 880 000) Pfd. Sterl., Notenreserve 29 210 000 (Zun. 98 000) Pfd. Sterl, Le R 15 313 000 (Zun. 173 000) Pfd. Sterl. Prozentverhältnis der Reserve zu den POiten 483 gegen 49 in der Vorwoche. Clearinghouseumsaß 264 Miklionen, gegen die ent- sprechende Woche des Vorjahres weniger 20 Millionen.

Paris, 1. April. (W. T. B.) Bankausweis. Barvor- rat in Gold 3 593 329 000 (Abn. 8 353 000) Fr., do. in Silber 887 178 000 (Abn. 2 936 000) Fr., Portefeuille der Hauptbank und der Filialen 842 044 000 (Zun. 163 744 000) fr, Notenumlauf 5 128 240 000 (Zun. 162 631 000) Fr., Laufende Rechnung der Privaten 661 902 000 (Abn. 33 054 000) Tee Guthaben des Staatsschayzes 150 981 000 (Abn. 22 687 000) Fr., Gesamtvorshüfse 511 135 000 (Zun. 5 441 000) Fr., Zins- und Diskonterträgnis 8 205 000 (Zun. 636 000) Fr. Verhältnis des Barvorrats zum Noten- umlauf 87,34

n E

S 4

A ——

Berlin, 1. April. Monatsbericht der ständigen Depu tation der Wollinteressenten. Die im verflossenen Monat stattgehabten Londoner Auktionen brachten für alle Qualitäten Wolle, insbesondere für fehlerfreies, kräftiges Material eine neue Erhöhung der Wertstufen, und die in Berlin am 11. März abgehaltene Auktion von deutshen Shweißwollen, in der etwa 6500 Ztr. zum Verkauf kamen, verlief ebenfalls bei lebhafter Kauflust seitens der Industrie und des Handels zu Preisen, die denjenigen des Monats März vorigen Jahres für das NRohprodukt ungefähr gleihkamen; da intelien die Wollen durch stärkeren Schweißgehalt und dur Behaftung mit Erde ein ungünstigeres Reinergebnis als im vorigen Jahr haben, so stellt fich das gewaschene Produkt um etwa 5 9/ böber als îm März 1908. Die hiesigen Läger von deutshen Shweißwollen bieten durch die neuen Zufuhren wieder größeres Interesse für die Käufer, und es konnten Umsäße von etwa 3500 Zentnern, welhe von inländischen Fabrikanten erworben wurden, erzielt werden. Für Kolonialwolle herrshte lebhafte Nachfrage bei anziehenden Preisen; es wurden verkauft: etwa 3700 Ballen Austral- und Buenos Aires- wolle, etwa 4100 Ballen Kapwolle, zusammen etwa 7800 Ballen.

Weitere Berliner Warenberichte befinden sch in dec

Börsenbeilage.

Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.

Pambnr g, 1. April. (W. T.-B.,) (S@{luß.) Gold iv Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd. Silber i: Barren das Kilogramm 69,00 Br., 68,50 Gd.

ten, 2. April, Vormittags 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Sind, # 9% Rente M.{/N. pr. Arr. 95,50, Oesterr. 4%, Rente in Kr.-W. p. ult, 95,55, Ungar. 49/4 Goldrente 112,00, Ungar. 49% Rente in Kr.-W. 92,75, Türkishe Lose per M. d. M. 185,00, Buschtierader Eisenb.-Akt. Lit. B —,—, Nordwestbahnakt. Lit. B per ult. 460,00, Oefterr. Staatsbahn per ult. 698,75, Südbahngesellschaft

Absahy an die Peonen, die für kleine Löhne arbeiten und deren Kauf- kraft daher schr beschränkt ist. Gegenwärtig tragen sie zumeist einen

120,50, Wiener Bankverein 531,50, Kreditanstalt, Oefterr. per ult. 644,00, Kreditbank, Ungar. allg. 737,00, Länderbank 438,50, Brüxer Po terer —,—, MontangesellsGaft, Oesterr. Alp. 644,25, Deutsche Reichsbanknoten pr. ult. 117,15, Unionbank 539,00*), Pragex Gisenindustriegesellschaft —. *) exklusive.

London, 1. April. (W. T. B.) (Schlun.) 24 %/% Eng- lishe Konsols 85, Silber 234, Privatdiskont 1%. Bank- eingang 55 000 Pfd. Sterl.

Paris, 1. April. (W. T. B) (S@hluß.) 39/2 Franz. Nente 97,75,

Madrid, 1. April. (W. T. B. Venset auf Paris 11,80.

Lissabon, 1. April. (W. T. B Go o L ;

New York, 1. April. (W. T. B.) (Sch{luß.) Auf anregende Tendenzberihte aus London war die Stimmung an der Fondsbörse bei Beginn des Geschäfts sehr fest. Jn den führenden Werten wurden umfangreiche Meinungskäufe vorgenommen. Auch die niedrig im Werte stehenden Eisenbahnen, und zwar hauptsählich die Aktien der SHicago A ns E a i Des As E and

ern-Bahn erten au nwirken einiger Finan Im späteren Verlauf trat unter Realisierungen ein schlag ein, der namentlich auf NReadingaktien und H anwerte nateilig einwirkte. Aber die Börse \loß nach erneutem starken. ocn von Meinungskäufen und Deckungen in srratpione Dit ktienumsaß insgesamt 1130000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durhschn.-Zinsrate 1}, do. Zinsrate für leztes Darlehn des Tages 2,