1909 / 80 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ermann 500 46, von der Freien Vereinigun

roß-Berlin 1000 6, Sühne aus einer Bel daungage Das

in Berlin NW., Alsenstraße 10.

Rechtsanwalt Georg Morris-Berlin 500 6.

Komitees befindet si

Die Freie photographische Vereinigung Dienstag, Abends 74 Uhr, im Museum für gane Straße 120) ihren 259.

rr G. von Paska, Wien, nahis\sonne mit der „Thalia“ des DesterreitsGen wird. Eine beshränkte Anzahl von Gasikarten \ ftelle der Gesells

ftraße) wird der Vortrag von Mac am Dienstog und Donnerstag, Abends, wiederholt. Montag, M ttwoch und Sonnabend, den Trümmern Mes'sinas* gehalten.

und zwar ist Venedig® und für Donnerstag der zweiten Kataralt“ angeseßt. Am

\chlossen.

Morgen, Mittags 1 Uhr, lie Einweihung der neuerbauten Treptower ftatt. Zur Vorfeter findet heute, roßen Festsaal des Esplanade-Hotels ein Begrüßu

amen statt, mit dem eine Ehrung der auswärtigen treter verbunden werden soll.

Im Zirkus Schumann kündet die Auf\s{zuift „Nur noch kurze das baldige Ende der diesjährigen Stände dieser Hinweis jedoch nicht dort, man würde es nicht beme1ken, daß dem so sei: ein besonderer Vorzug des

Fnstituts, der nichts Heber aiteiges vorgeschritten sein möge. ei on längere Zeit auf dem Programm Direktor immer wieder neue

M, am Kopfe des Programms orstellungen an.

Spielplans des altbewährten bringt, soweit die Saison au denjenigen Nummern, die | stehen, weiß der erfindungsreiche reizvole Abwechselungen einzuschalten, Interesse verlieren.

sodaß

öfteren gewürdigt worden ift, “Grerziersule” der acht

sowohl im „Detailexerzieren" Fortschritte gemacht haben. Adolf, machen sie alle Ehre, Verhalten als „Vorgeseßter“ auf etwas gespanntem Fuße Damen Moytelt und Nicarda lihen Darbietungen, eine außerordeniliche

stehen. Die

Grazie und gewandte

Oreste gemeinsam auf einem Pferte ihre akrobatische Ghenso führt Herr Bono seine vortrefflich ges{hulten Maultiere unter \tetem Beifall vor, und seine „hohe Schule“ um einen frei

Falben bereihert, der _unabhändig von des Reiters dieselben Gänge, wie das [oe Auch dem kluçen Affen , m Laufe seiner „Künstlertätigkeit" an, beit als Rc.dfahrer. Die Theron- Truppe, 8 Bicyclisten, erreicht er hierin freilich nicht.

erinnern lebhaft an die im Januar die gleiche Erfolge auf diesem Gebiet erzielte.

Königliche Schauspiele. Sonntag: Opern- haus. 895. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Frek- pläge sind aufgehoben. Orpheus und Eurydike. Oper in 2 Akten von Christoph Willibald Ritter von Gluck. Text nach dem Französishen des Moline. Musikalishe Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. Regie: Herr Oberregisseur Droescher. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. (Orpheus:

rau Ernestine Shumann-Heink, Königl. Kammer- ängerin, als Gast.) Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 90. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläße find aufgehoben. Die Jung- frau von Orleans. Eine romantische Tragödie in einem Vorspiel und 5 Aufzügen von Friedri Schiller. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang

74 Uhr.

Neues Operntheater. Sonntag: Nachmittags 24 Uhr: Auf Allerhöchsten Befehl: MNeuute Vorftellung für die Berliner Urbeiter-

Die Billette werden dur

schaft: Colberg. die Zentralstelle für Bolkswohlfahrt nux an abgegeben. Ein

Arbeitervereine, Fabriken usw. N Verkauf an einzelne Personen findet nit statt. Abends 8 Uhr: 164. Billettreservesay, Dlenst- und Freiplägze sind aufgehoben, Salome. Drama in cinem Aufzuge nach Oskar Wildes gleih- namiger Dichtung in deutscher Uebersezung von Hedwig Lachmann. Musik von Richard Strauß. Musikalishe Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Regie: Herr Regisseur Braunschweig. Montag: Opernhaus. 86. Abonnementsvor- stellung, Zum 150. Male: Joseph in Negypteu. Oper in drei Akten von E. N. Móhul. Rezitative und Neubearbeitung von Max Zenger. Musikaltsche Leitung: Herr Generalmusikdirektor Dr. Mud. Regie: Herr Regisseur Dahn. Anfang 7# Uhr. Schauspielhaus. 91. Abonnementsvor|stellung. Prinz Friedrich vou Homburg. Schausptel in fünf Aufzügen von Kleist. Regie: Herr Regisseur

Keßler. Anfang 74 Uhr. 7 : pernhaus: Dienstag: Götterbämmerung. An- fliegende

fang 64 Uÿr. Mittwoch: Der Holländer. Donnerstag: Oeffentliche Haupt- probe des Symphoniekonzerts. Anfang 74 Uhr. Freitag: Geschlossen. onnabend: K. Sym- honiekonzert der Königlichen Kapelle. An- ang 74 Uhr. Sonntag: Foseph iu Aegypten.

Swhauspielhaus. Dienstag: Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Mittwoh: Wallenfsteins Tod. Donnerstag: Geschlossen. Freitag: Ge- \{lossen. Sonnabend: Geschlossen. Sonntag:

8. ma S Mittwoch: Zum Besten

Neues Operntheater. des Vereins Berliner Presse: Die Fledermaus.

Sonntag: Madama Butterfly.

_——

Dentsches Theater. Sonntag: Fauft. An-

der Kokshändler vou

rojektionsabend, an dem | prä über das Thema: „Ins Land der Mitter- | „Go

in der Ge\häfts- aft (Unter den Linden 11) erhältlich

: wisse tlihen Theater der „Urania“ (Tauben- SA R L Clintock: „Bei den Schwarzfuß-

indianern“, am Montag, Mittwoh und Sonnabend, Nachmittags, und

Abends, wird der Voitrag „Au Außerdem finden am Dienstag und Donnerstag Nachmittagsvorstellungen zu Fleinen Preisen statt,

für Dienstag der Vortrag „Ueber den Brenner nah Voitrag „Eine Nilfahrt bis zum Freitag bleibt das Institut ge-

findet, wie bereits gemeldet, die feier-

Sonnabend, Abents 8} Uhr, im d ge abend mit

Dies ist namentlich bei seinen eigenen Vor- führungen der Fall, deren Originalität an dieser Stelle {hon des So zeigt jet u. a. wieder die Eisenshimmel, daß die wohldressierten Tiere wie aud im „Felddtenst“® Fhrem „Kommandeur*, dem wenn au seine Kommandos und sein immer noch mit dem Reitkünste eröffnen den bunten Reigen der abend- von denen die leßtere fich namentlich durch Sicherheit au®-

zeihnet, vornehmlih wenn sie in einer weiteren Nummer mit Herrn

Herr Heß hat daneben der Sattelpferd Paei* merkt man die Vervolllommnung besonders in seiner Gewandt- eine Gesellshast von Diese sind wie mit ihren Maschinen verwachsen und betreiben den Sport in allen nur denkbaren

Nad- und Körperstellungen. Förmliche Mirbeltänze führen sie auf und D E S Les 1907 hier gastierende „Familie Klein“, Erstaunliche Kraft-

P

dur den wäre deren

gewiWen umgeht, als ureau des en

¿bepunkt

2400 Pfd. ganz allein auf js Anstrengung anzumezrken ist.

allabendliÞh noch an den Dre

reunden von lan Lichte tigen Szenerien bietet zum

Alle

veranstaltet am Völkerkunde

Lloyd“ sprechen

¡ \chiffs „Zeppelin I1* von

liegen folgende Berichte des .W München, 2. April. Als

Luftschif „Z. 1“ die

um

and \sich auch gegen 12} Uhr S

Am Sonntag f mit mehreren

rinz-Regent nahm

Luft\chifferabteilun öher, bis

Erwartung stieg immer

wo eine Anzahl Häuser geflaggt Menschen beseßt.

Sternwarte Oberwiesenfeld glatt

auf dem epp

Nachdem der Graf von ste und Ver-

immer erneute Hochrufe auf den hegalen Sich Seine Königliche und die Insassen des Ballons na abteilung, wo ein Frühstück Königliche 8

Prinz-Regent Selbst Krone, dem Hauptmann George Militärverdienstorden vierter. dem Ingenieur Müller und

sie nie Luitpold-Medaille in Silber.

an

fahrt aus erstaunliche Clown | lier Richtung abgefahren. Das Publikum brachte den Reglement ¡weier | geklärt; es wehte nur

yom Landungsplatze des

folg des G in einem Telegramm, für Antworttelegramm dankte. Kempten, 2. April, 5 Uhr Reichsluft\{chiff fuhr um 5 Uhr 15 in der Richtung auf Buchloe zu. Friedrihshafen, 2. April. 6 Uhr Mindelheim, 7 Uhr 5 Min. Wangen, 25 Min. Tettnang,

Fertigkeit zeigt. aht panischen

laufenden Einwirkung au?-

Stuttgart, 3. April. Friedrichshafen berichtet, ist Probefahrt, die das Reichsluf Grade befriedigt. Man hatte ihm

L Ein Winutermärchen. Anfang r.

Donnerstag: Faust. Anfang 74 Uhr.

Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Faust. Anfang 7+ Uhr. KFammerspiele.

Sonntag: Der Arzt am Scheidewege. Montag: Der Graf von Gleichen. Dienstag: Der Arzt am Scheidewege. Mittwoch: Clavigo.

Donnerstag: Der Graf von Gleicheu. Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Dex Arzt am Scheidewege.

Berliner Theater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bartel Turaser. Abends 8 Uhr: Einer von unsere Leut.

Montaa bis Mittwoh: Einer von unsere Leut. Donnerstag: Herodes und Mariamne.

Freitag: Geschlossen. Sonnabend: Herodes und Mariamne.

Hebbeltheater. (Königgräger Straße 57/58.) Sonntag: Revolutioushochzeit. Montag und folgende Tage: hochzeit. j Karfreilag bleibt die Kasse und das Theater ge-

\{lofsen.

Neues Schauspielhaus. Echulze. Anfang 8 Uhr. Í Ar emas bis Mitiwoh: Pech-Schulze.

r.

Donnerstag: Alt - Heidelberg. (Karl Heinz: Harry Walden.) Anfang 74x Uhr.

Karfreitag: Elias. Oratorium yon Mendels- sohn. (Mozartchor.) Anfang 8 Uhr.

Sonnabend: Alt - Heidelberg. (Karl Heinz: Harry Walden.) Anfang 74 Uhr.

Cessingtheater.

Nevolutious®-

Pech- Anfang

Sonntag :

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:

Nosmersholm. Abends 8 Uhr: Der König. Montag, Abends 8 Uhr: Ibseu-Zyklus. Achte Vorstellung: Die Frau vom Meere. Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Köuig.

SBchillertheater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:

Schwank in drei Alten von Hans Gaus. 54 Uhr. Abends 8 Uhr: Die Karoliuger. Trauerspiel in ® Akten von Ernst von Wildenbruch. Ende 104 Uhr. Montag, Abends 8 Uhr: Die Karoliuger. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Karoliuger.

Charlottenburg. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: us Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von , Shakespeare. Ende 54 Uhr. Abends 8 Uhr; Rechts herum. Schwank in drei Akten von Hans

O. (Wallnertheater.)

Rechts herum. e Ende

leistungen zeigt ferner das „Torontos Trio*, welches mit Zentner- Handhabung ein müheloses Spiel.

bildet dabei die Tragekraft cines Mitgliedes, das nimmt, ohne da

uren des Clowns Armando, und den

o” des Sehenswerten in Fülle.

Ueber den Verlauf der gestrigen Rückfahrt des Reichs luft- u olfing (vgl. Nr. 79 d. Bl.)

ahrt nach

E sofort dihte Scharen nah ilitär \perrte den für die Landung bestimmten Plaß ab, Die

Scchwabing das Luftschiff herankommen sah. In der Stadt,

In den nördlichen Stadtteilen, überflog, jubelten auf den Straßen große Grafen von Zeppelin zu. Die Hochrufe pflanzten ih auf der ganzen Slrecke bis zum Oberwiesenfeld fort.

wurde er von Seiner Königlichen H und den Prinzen begrüßt und beglückwünscht. Das Publikum brachte Grafen von Zeppelin aus. un der Prinz-Regent, die Prinzen

em stattfand. Bei diesem verlieh Seine heit der Prinz-Regent dem Grafen von Zeppelin die Luitpold-Medaille in Gold; Major Sperling den Militärverdienstorden vierter Klasse mit der und dem Oberleutnant Masius den Klasse und dem dem Kapitän Hacker die Prinz-Regent Während der Frühstückstafel brachte _Seine Königliche Hoheit einen Lrinkspruh auf den Zeppelin und auf das fernere Gedeihen der deutschen Luftschiff-

Dos Reichsluftschiff ist um 3 Uhr 36 Minuten ß Q la der Abfahrt spielte

Luftschiffern durch Hochrufe und Tücher- \{chwenken flürmishe Oyvationen dar. Ï ein leichter Nordwest. —— Nach der Rülkehr Reicht luft\hifes in die Residenz berichtete Seine Königliche Hoheit der Prinz-R Luftshiffes Men ex M a

um 6 Uhr 50 Min. um 7 Uhr 20 Min. Bodnegg, 7 Uhr 7 Uhr 33 Min. 7 Uhr 35 Min. fuhr es über den Hafen von Friedrichshafen und

landete um 7 Uhr 55 Min. in Manzell. Wie der „Schwäbische Meikur“ aus der Sraf von Zeppelin von der

jedoch den estellten Say,

ß thm die gehabte \

Tterfreunde ergößen sich ferner | Wetterlage {ih

erreichte it

Mit seiner

ften und lebensvollen, farben- chluß die Ausstattungspantomime

D. Vor:

114 Uhr bekannt wurde, daß das München angetreten habe,

dem Oberwiesenfeld. Dort

eine Königliche Hoheit der

Prinzen und Prinzessinnen ein.

und die

Bereitschaftstellung, chtung von

man aus der Rit

zeitung“: an die Dächer

waren alle Dächer mit die das Luft\chiff Zuschauermengen dem

hatten,

Um 13 Uhr ist das Lujt\chiff gelandet.

elin die Gondel verlassen hatte, oheit dem Prinz-Regenten

Alsdann

I w Gebäude der Luftschiffer- Infolge H ochwa

ferner dem Oberingenieur Lürr, Grafen von

als Geschenk.

in südroest- die Musik.

Das Wetter hatte sh auf- egent über den Er- ajestät dem Kaiser Allerhöchstderselbe in etnem

40 Min. Nachmittags. Das Min. über Landsberg am Lech

Das Reichslustshiff passierte um Memmingen, um

durchforscht hat. Nizza,

Friedrihskafen - Berg; um

t\chiff bestanden hat, in hohem davon abgeraten, bei der unklaren

Montag, Abends 8. Uhr: Die Welt, in der man fich langweilt.

fich laugweilt.

Theater des Westens, Garten. Kantstraße 12.) 34 Uhr (halbe Preise): Abends 8 Uhr: Der Jockeyklub. Victor Hollaender. Montag bis Mittwoch: Der Joeeykllub. Donnerstag, Abends 74 Uhr: Operunagufführung des Sternschen Kouservatoriums.

Freitag, Abends 8 Uhr: Oratorium IJIohaunues- pasfion.

Sonrabend, Abends 74 Uhr: Operuaufführung des Steruschen Konservatoriums.

Residenztheater. (Direktion: Rihard Alexander.) Sonntag, Nahmittags 3 Uhr: Dev Prinzgemahl, Abends 8 Uhr: Kümmere Dich um Amelie.

Montag bis Mittwoh: Käümmere Dich um Amelie.

Donnerstag: Feerréol. Schauspiel von Sardou.

Karfreitag: Deschlossen.

Sönnabend: Ferréol.

Thaliatheatec. (Direktion: Kren und Sc{hönfelv.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Jmmer oben auf. Abends 8 Uhr: Wo wohut fie deun? Schwank mit Gesang und Tanz in drei Akten von I. Kren und Okonkowéky. Gesangstexte von Alfr. Schönfeld, Musik y. Viktor Hollaender.

Montag und Dienstag: Wo wohnt fie deun ?

Mittwoch und Donnerstag: Gastspiel August Junkermann. Oukel Bräfig.

Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Gastspiel August Junkermann. Oukel Bräfig. V

Komische Oper. Sonntag: Nohmittags 3 Uhr: Hoffmauns Erzählungen. Abends 8 Uhr: Carmen. (Carmen: Josefine Reinl.)

Montag: Tieflaud.

Dienstag : Hofsmanus Erzählungen. Hierauf: Dex Toreador.

Mittwoch: Die verkaufte Braut.

Donnerstag: Carmen.

Freitag: Geschlossen.

Sonnabend : Tieflaud. Hierauf: Der Toreador.

Custspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Seine kleiue Freundin. Abends 8 Uhr: Ju Klubsessel.

Montag bis Mittwoch: Fm Klubsessel.

Donnerstag: Madame Flirt,

Karfreitag: G-\chlofsen.

Sonnabend: Madame Flirt.

Trianontheater. (Georaenstraße, nahe Bahnhof

(Station: Zoologischer Sonntag, Nachmittags Ein Walzertcaum. Operette von

deinen läßt, das Lu um weise eine Stärke bis zu ‘15 und 18 Sekundenmetern,

eigenen Geschwindigkeit fämpfte das Fahrzeug dagegen an und bewirkte so unter Ans wendung seiner vollen Motorkraft, da etrieben wurde, ohne damit seine

is heute früh sind Die erste Periode der nun in der Hauptsache ihren Abschluß gefunden. des „Z. 1." nach Mey wird vorläufig noch vershoben werden, da die dortige Halle noch nit fertiggestellt ist.

Frankfurt a. O., 3. April. bru oberhalb Schwerin a. W. meldet die Die Dörfer Marienwalde und Alt-Lauske stehen bis

Wongrowi

rutschung bei Kilometer Strecke Posen—Schocken, Der Personenverkehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten.

Braunschweig, 2. April. (W. T. B.) aus Anlaß der \chweigischen Regimenter (val. Festmahl im Wilhelmsgarten brachte Herzog-Regent ein Ho ge dachte der beiden Regimenter und überreihte ihnen sein Bildnis Des Abends nahm der Kompaguien veranstalteten Festlichkeiten teil und wohnte heute früh einem Retiterfest in der Huasarenkaserne bek.

Paris, 3. April. aus Buenos Aires gemeldet, Dr. Skottsberg stehente forschung Südpatagontiens zurückgekehrt ift, nachdem sie die südlichen Gebiete von Argentinien und Chile und besonders Feuerland

2. April. bettas wurden heute

Algier, 3. April. der Provinz Constantine_ herrscht große Hungersnot. Der Typhus fordert zahlreihe Opfer. Gouverneur die dringlihe Mahnung, geeignete Maßnahmen zu treffen.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Welt, in der man |.

Wetterlage die Fahrt vorzunehmen. Durch die Fahrt hält der Aan für erbracht für 4 A h B daß bet Sturm,

hm immer auf- er eine Landung gefährlich er- f iff ih so lange in der Luft hält, bis die anden gebessert hat. Der Wind am 1. April von 12 Sekundenmetern es nur langsam rüdckwärts teuerfähigkeit zu verlieren, etwa 180 Glückæwunschtelegramme egertoslen,

Uebungsfahrten unter militärischer Leitung hat Die Ueberführues

(W. T. B.) Ueber einen Damm - „Frankfurter Oder-

unter Wasser. Etwa 12000 Morgen Ackerland

und weite Strecken Wiesenland sind überschwemmt. Die Gefahr trat Donnerstag, 9 Uhr Abends, ein. Stnelligkeit. Für viele Häuser droht Einsturzgefahr. an Menschenleben ist niht zu beklagen.

Meseriß, 2. April. (W. T. B.) Amilih wird gemeldet: Zwischen Birnbaum und Zirke mußte wegen spülung der Güterverkehr umgeleitet werden. wird durch Umste!gen aufrehterhalten.

Das Wasser stieg mit rasender Gin Verlust

elner Dammunter- Der Personenverkehr

b, 2, April. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: e

rs der Warthe ist cine Eisenbahndamm- 5,0 zwishen Glowno und Czerwonak, erfolgt. Güterzüge verkehren über Schoen,

i Bei dem gestrigen Hundertjahrfeier der beiden braun- Nr. 79 d. Bl.) veranstalteten Seine Königliche Hoheit der ch auf Seine Majestät den Kaiser aus,

Regent an den von drei

(W. T. B.) Dem „New York Herald" wird daß die unter Führung von \chwedische Expedition zur Er-

(W. T. B.) Die Ueberreste Gam- feierli in der endgültigen Gruft beigeseßt.

(W. T. B.) Unter den Eingeborenen

Die Presse rihtet an den zur Verhütung \{weren Unglüds

(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Erstett

und Zweiten Beilage.)

Montag bis Mittwoch: Liebesgewitter. Donnerstag: Monsienr Alphonse. Freitag: Geschlossen.

Sonnabend: Moufieur Alphonse.

Konzerte.

Philharmonie. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Oeffentliche Hauptprobe zum Konzert zuni Besten des Peufiousfonds des Verliner Phil- harmouischen Orchesters. Dirigent: Arthur Nikfisch. Solistin: Teresa Carreño. Montag, Abends 73 Uhr: Konzert zum Besten des Peusionsfouds des Berliner Phil- harmonuischen Orchesters. Dirigent : Arthur Nikisch. Solistin: Teresa Carremo.

Baal Hechstein. Sonntag, Miitags 12 Ubr: Schülermatinee von Richard Lowe, Königl. Rumän. Hofkapellmeister.

Blüthner-Saal. Sonntag, Abends 7# Uhr: Populäres Konzert des Bliüthuer-Orchesters. Dirigent: Ferdinand Neißer.

virkus Schumann. Nur noch kurze Zeit! Sonntag, 34 Uhr und 7# Uhr: D Grof:e Vor- stellungen. In beiden Vorstellungen ungekünzk: Solo, der Seeräuber und Mädchenhändler. Fn beiden Vorstellungen: Der unübertroffene vierbeinige Radfahrerchampion Paet sowie: Neu: Toroutos-Trio, 3 Herren, in einem gauz neuen Genre. Wild-West-Cowboh- Theron-Truppe. Clowu Armaudos boxendes Känguruß sowie das übrige Eliteprogramit Nachmittaçs bat jeder Erwachsene ein Kind untek 10 Jahren auf allen Sißplägen frei, weitere Kinder halbe Preise.

ASCFAER M EUAMEA

Familiennachrichten. Verlobt: Frl. Elsbeth Brussatis mit Hrn Apothekenbesiger Walther von Drygalski (Berlin) Geboren: Eine Tochter: Hrn. Bergassess0 einrich von Waldthausen (Essen, Ruhr). Hi oachim Bernhard von Prittwiß (Moisdorf).

Gestorben: Hr. Polizeipräsident Bienko Bredlau Hr. Professor von Reinhardstoettner (München)

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburs- Verlag der Etpedition (Heidrihch) in Berlin ODruck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlag Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32,

Zehn Beilagen

7 Uhr. A : König Lear. An ang s Uhr.

Dienstag: Faust. Anfang

Gaus. Gade 104 Uhr.

gricdridsirane Sonntag Nachmittags 3 Uhr: Dex atyr. Abends: Liebesgewitter.

(einschließli Börsen-Beilage).

s stellgeldfret

gehö: en ;

zum Deutschen Reichsan

Amissiches.

Königreich Preußen.

Bedingungen

Aewerbung um Arbeiten und Lieferungen in der Staatsbauverwaltung.

G «O. | E

c die

S Li Persönliche Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit der Bewerber. Bei der Vergebung von Arbeiten ot er Ausführung die erforderlihe Sicherheit bietet.

Muchtige und püaktliche

S2, Ginsigt und Bezug der Verdingungsunteilagen.

in der Ausschreibung bezeichneten Stellen einzusehen. Verviel- werden auf Ersuchen gegen Erstattung der Selbstkosten soweit sie vorrätig find oter durch die verfügbaren Hilfs angefertigt werden können. Der Name des Bewerber

Nerdingungsunterlagen verabfolgt find, wird rit bekannt

n Mltigungen

rabfolgt, fte neu

den die egeben.

8 3. Form und Inhalt der Angebote.

L

1) Die Anzebote sind unter Benußung der eiwa vorgeschriebenen | Ne A A0 j Negt. a; aregiert.

N odrucke, von den Bewerbein unterschrieben, mii derx 1n der Aus- j

Erfte Beilage

Berlin, Sonnabend, den

Personalveränderungen.

Königlich Preußische Armee. Offiziere, Fähnriche usw. Berlin, 30. März. vom Hove,

| Li. im 1, Ostpreuß. Feldart. Regt. Nr. 16, in das 3. Lothring. Feld-

| art. Regt. Nr. 69 persegt.

y. Oppen, Lt. im 1. Brandenburg.

| Drag. Negt. Nr. 2, der Abschied mit der geseßlihen Pension aus dem | aktiven Heere bewilligt; zugleih {t derselbe Bet den Offi:teren der

| Landw. Kay. 1. Aufgebots angestellt.

Strauß, Lt. im Sles.

| Trainbat. Nr. 6, der Abschied mit der geseßlichen Pension aus dem

| aktiven Heere bewilligt;

Lieferungen hat niemand | des Bats. angestellt.

i uésict, als Unternehmer angenommen zu werden, der nicht für ihre | Kommandeur des Landw. Bezirks Halle a. S., auf sein Gesuch unter ï DT LAUND D. D , p

zugleich ist derselbe bei den Res. Offizieren

Neue 3 Palais, 1. April. y. Shlabrend orff, Oberst z. D,

| Grteisung der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Kaiser Franz Gardegren. Regts. Nr. 2 von seiner Stellung enthoben. Rübesamen,

z | Oberst ¿.D., kommandiert zur i eim K s Land Nerdingungtanschläge, Zeichnungen, Bedingungen usw. sind an | Oberst ¿.D., kommandiert zur Dienstleistung beim Kommando des Landw.

Beztrks Halle a. S., zum Kommandeur dieses Landw. Bezirks ernannt.

| v. Otto, Gen. Lt. z. D, 8 Kommandeur der 7. Div., die Er-

laubnis zum Tragen dec Uniform des Braunschweig. Juf. Regts.

| Nr. 92 erteilt. Gerloff, Obersilt, a. D, zuleßt, Kommandeur des | damal. Il. Bats. (I[ Braunschweig.) Braunschweig. (Landw. Negts.

¡ Nr. 92, Kuten, Oberstlt. a.

D., zuleßt Zweiter Stabzoffizier beim

| Kommando des Landw. Bezkt:ks 1 Berlin, der Charakter als Oberst | berlichen. v, Goeye, Hauptm. und Komp. Chef tm Braunschwetg. Inf. Regt. Nr. 92 unter Beförderung zum überzähl. Major dem

breibung gefordeiten Ueberschrift versehen, verschlossen, porto- ‘und ?

bis zu dem angegebenen Zeitpunkte einzureichen. 9) Die Angebo!e müss n enthalten: K A M 2. die ausdrücklihe Gifklärung, daß dexr Bewerber sch den Be- Wingungen, die der Ausschreibung zu Grunde gele. sind, unterwirft;

Ming in Zahlen und Buchstaben; stimmt die Angabe der EGinheits- Mreije in Zahlen mit der ia BugwSstaken nicht überein, fo soll die An- ibe in Buchstaben maßgebend sein; die Gesamtforderung wird aus 1 Einheilspreisen reh erish feltgestellt; S c. dle genaue Bezeichnung und Zdrisse des Bewerbers; M 1. von genieinschaftlich bietenden Perjonen die Erklärung, daß sie Mh für das Angebot als Gesamts{uldner verbindliÞh machen, sowie ie Bezeichnung eines zur Geschäftsführung und zur Empfangrahme r Zablungen Bevollmächtigten ; leyteres Erfordernis gilt au für e Gebote von Gesellschaften und juristishen Personen ; o nähere Angaben über die Bezeichnung der ctwa mit ein-

S reichten Proben. Die Proken selbst müfsen ebenfalls vor der Ver-

andlung zur Eröffnung der Angebote eingesandt und derart bezeichnet in, daß si ohne weiteres erkennen läßt, zu welchem Angebot sie

f. die eiwa vorges{riebenen Angaben über die Bezugsquellen der WN1ren und die zu deren Herstellung verwendeten Rob- und Hilfe stoffe. 3) Angebote, die diesen Vorschriften nit entsprechen, insbesondere

4 plhe, die bezüglih des Gegenstandes von der Ausschreibung selbst ab-

veihen oder das Gebot an Sonderbedingungen knüpfen, haben keine

luésiht auf Berücksichtigung.

I 4. | ; Wirkung des Angebots.

1) Die Bewerber bleiben von dem Eintreffen des Angebots bei er aus\chreibenden Behörde bis zum Ablauf der festgeseßten Zuschlags- ist an ihre Angebote gebunden.

2) Die Bewerber unterwerfen ih mit Abgabe des Angebots wegen [ler für sie daraus entsteber den Rehte und Verbindlichkelten der duständigkeit der Gerichte des Ortcs, an dem die ausschreibende Bes örde ihren Siß hat.

8-5. Erteilung des Zuschlags.

Moldenhauer, Hauptm. in demselben Regt. zum Komp. Chef ernannt. Brauns, Oberft z. D., zuleßt Kom- mandeur des jeßigen Draz. Regts. König Albert von Sachen (Ost-

! preuß.) Nr. 10, ver Charakter als Gen. Major verliehen, Dommes,

i Mittm | Nr.

a, D,, zuleßt Eskadr. Chef im 2. Hannov. Ulan. Regt.

14, dex Charakter als Major verliehen. v. Reden,

f N le | Oberlt. Brauns@weig. Hus. Reat. §2 s E Þþ. die Angabe der gefcrderten Preise nah Reihswährung, und (t. im Braunschweig, Hus. Regt. Nx. 17, unter Desbörderung War sowohl der Priise jür die Einheiten als au der Gesamifordes }

| | i i j | j |

Prinz-Regenten von Bayern.

1) Der Zuschlag wird von dem mit der Aussreibung beauf- ragten Beamten oder von der auts{reibenden Behörde oder von einer | ieser ütergeordncten Behörde entweder in der von dem gewählten

iternehmer mit zu vollziehenden Verhandlunrgöntederschrift oder durch esondere \chriftlive M itieilung erteilt.

2) Leyterenfalls ist der Zuschlag mit bindender Kraft erfolgt, |

Depesche oder Brief dem Telegraphen- oder Postamt zur Beförderung n die in dem Angebot bezeihnete Adresse übergeben worden ist. 3) Diejenigen Bewerber, die den Zuschlag niht erhalten, werden

Menahuichtigt, und zwar erfolgt die Nachricht als portopflichtige

Dienftsahe. Proben werden im Falle der Ablehnung des Angebots ur dann zurückgegeben, wenn dies in dem Angebotschrciben . aufs rüdlih verlangt oder ein dahin gehender Antrag innerhalb vier Wochen nah Eröffaunz der Angebote gestellt wird, vorausgeseßt, daß te Proben bei den Piüfungen nicht verbraucht sind. Die Rücksendung folgt alsdann auf Kosten des betreffenden Bewerbens. Cine Rük- abe findet im Falle der Annabme des Angebots in der Regel nicht tatt; wertvolle Proben können jedo auf die zu liefernde Menge an-

erechnet, oder, soweit angängig, nach beendeter Lieferung dem Unter-

ehmer auf seine Kosten wieder zugestelUt werden.

4) Eingereihte Entwürfe werden geheim gehalten und auf Ver- angen zurüdckgegeben. y 9) Den Gmpfang des Zuschlagsshreibens hat der Unternehmer mgehend schuiftiih zu bestätigen. ¿

Beurkundung des Vertrags. 1) Der Bewerber, der den Zuschlag erbält, ist verpflihtct, auf Srfordern übec den durch die Ecteilung des Zuschlags zustande ge- ommenen Vertrag eine \hristli@e Urkunde zu vollziehen. 2) Sofern die Unterschrift des Bewerbers der Behörde nit be- annt ift, bleibt vorb-halten, ihre Beglaubigung zu verlangen. 3) Die der Ausschreibung zu Grunde liegenden Verdingungf-

inshläge, Zeichnungen, Bedingungen usw., welche bereits durch das

Angebot anerkanni sind, hat der Bewerber bei Abschluß des Vertrags nit zu unterzeichnen.

7 Sicherheitsleistung. y Innerhalb 14 Tage na der Erteilung des Zuschlags hat der nlernebmer die vorge shriebene Sicherheit zu bestellen, widrigenfalls die Behörde befugt ist, von dem Vertrage zurüdckzutreten und Schaden- r\aß zu beanspruchen.

88, Kosten der Ausschreibung. 3: Zu den durch die Ausschreibung selbst entstehenden Kosten hat der nkernehmer nicht beizutragen.

Die vorstehenden Bedingungen werden bekannt gemacht. Berlin, den 31. März 1909. Königliche Ministerialbaukommission. NB .

Frommel.

Menn die Benachrichtigung hiervon innerhalb der Zuschlagsfrist als |

¡um Nitm, zum Eskadr. Chef ernannt. Baur, Hauptm. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (11 Darmstadt), in Gerehmigung seines Abichiedégesuches unter Verleißung des Charakters a!s Major und Erteilung der Eilaubnis zum Tragen der Uniform des Braunschweig. Inf. Regts. Nr. 92 mit seiner Pension zur Disp. ge- stellt. y Schenck, Gen. Lt. und Kommandeur der 2. Gardediv., unter Enthebung von diesex Stellung zum Sen. Adjutanten Seiner Majestät des Kaisers und Königs ernannt und glelhzeitig zu Seiner Kaiserlilen und Königlichen Hobeit vem Kronprinzen des Deutschen Reiches und Kronprinzen yon Preußen kommandiert. v. Lohow, Gen. Mojor und Direktor des Armeeverwalt. Departements im Kriegsministerium, mit der Führung der 2. Gardediv. beauftragt. y. Zastrow, Oberst mit dem Range eines Brig. Kommandeurs und Abteil. Chefs im Militärkabinett Seiner Majestäl des Kaisers und Könk 6, in das Kriegsministerium verseßt und mit Wahrnehmung der Geschäfte des Direktors des Armeeverwalt. Departements beauftragt. Frhr. Marschall gen. Greiff, Major im Militärkabinett Seiner Majestät des Kaisers und Königs, mit Wahrnehmung der Geschäste etnes Abteil. Chefs in demselben beauftragt. Fischer, Major im Kzieg8ministerium, in das Militärkabineit Seiner Majestät tes Kaisers und Königs versez Kumme, Hauptm. uyd Komp. Chef îm 7. Rhein. Inf. Regt. Nr 69, bis auf weiteres zur Dienstleistung beim Kriegoministertum kommandiert. Saul, Hauptm. und Battr. Chef im Fußart. Regt. von Hindersin (Pomm.) Nr. 2, der Abschied mit der ge]egliden Pension und der Erlaubnis zum Tagen der Regts. Uniform bewilligt. Mausom, Oberlt. im Lehrbat. der Fußart. Schieß schule, unter Beförderung zum Hauptm., vorläufia ohne Patent, als Battr. Cbef in das Fußart. egt. von Hinderfin (Pomm.) Nr. 2, Kn 06 el, Oberlt, im Fußart. Regt von Linger (Oftpreuß.) Nr. 1, in das Lehrbat. der Fußart. Schießshule, verseht. Neichsmilitärgericht.

Durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königliäsen Hoheit des ' 25. März. anz, Reichsmilitär- gzrichtsrat, mit Pension in den Ruhestand verseßt.

Deutscher Reichstag. 241. Gigung vom 2. April 1909, Vormiitags 10 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphishem Bureau.)

Auf der Tagesordnung steht die dritte Beratung der

Geseßentwürfe, betreffend die Feststellung des Rei h s- haushaltsetats und des Haushaltsetats für die Schußgebiete auf das Rechnungsjahr 1909.

Ueber den Anfang der Sitzung ist in der gestrigen Nummer d. Bli. berichtet worden.

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg:

Meine Herren! Es siad hier zwei Fragen an mich gerichtet worden, die erste: wie sieht es mit oa? Wie der Herr Gouverneur von seinem Autlandsur”aub zurü gekommen ist, hat fih aus Sawai, der großen Insel gegenüber Upolu, eine Anzahl von Eingeborenen in Apix eingefunden, um Beschwerden vyorzubringen. Der Herr Gouverneur is unmittelbar mit diesen Leuten in Ver- handlungen eingetreten und hat sie bewogen, sich zunächst zurückzuziehen. Daran haben die Eingeborenen, welhe um Apia ansässig sind, die der Regierung sehr treu sind, Anstoß genommen, sodaß es ausgesehen hat, als ob diese beiden Fraktionen von Samoaland zum Zusammenstoß kommen würden. Gegen die Weißen ist nie eine Be- wegung gewesen. Der Herr Gouverneur felbst, welcher 10 Jahre lang das Schutgebiet dort verwaltet und der immer nit Takt und Geschick- lichkeit diesen so schwierigen Leuten entgege- zutreten und fie in Ruhe zu halten verstanden hat, hat, nahdem die Sache eingetreten war, alsbald die Hilfe der Kriegsschiffe reguiriert.

Nun i den Herren aber bekannt, daß Samoa eine Kabel- verbindung mit der Welt nicht besißt. Die Nachri@ten müssen also unächst mit dem nächsten Dampfer nah Aukland gebraht werden. In A ulland ist diese Requisition am 13. März eingetroffen. Es ist un- mittelbar von Seiner Majestät befohlen, daß die ostasiatische Schwack»ron nach Samoa geshickt werde und am 13. März bezw. 920. März ift das unter dem Befehl des Admirals Coerper bestehende Gesczwader von 3 Schiffen dort eingetcoffen. Eine Besorgnis, daß bier trgend eine größere Unruße ausbricht, scheint nicht vorhanden. Eine Bewaffnung der Weißen ist vielleicht von mancher Seite gewünsht worden, aber es ist wir haben neuere Nachrichten niht erhalten dazu offenbar eine große Ver- anlassung niht gewesen. Ih glaube, es ijt îin Samoa weder cin Schuß gefallen, noch ist es zu irgend welchen Schwiertgkleiten ge- kommen, und ich glaube, daß wir zu Herrn Gouverneur Or. Solf

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zeiger und Königlih Preußischen Staalsanzeiger.

das Vertrauen haben können, daß er dieser Schwierigkeiten ohne weiteres Herc wird. Jh kann mir auh nicht denken, daß jemand anders es besser machen kann wie Herr Gouverneur Solf.

Ein Jägerbataillon hinauszufchicken, was ungefähr nah 4} Monaten dort sein und wer weiß wieviel hunderttausend Mark kosten würde, halte ich doch für ganz und gar unrihtig. Ich glaube, Sie können ich darauf ve:lossen, daß dort alles geschieht, was für die Sicherheit der Weißen notwendig ist. Heute haben Sie drei Kuiegsschiffe dort und eine Macht von ich glaube 1200 Matrosen. Das kommt do einem Jägerbataillon glei, und ih glaube, daß diese Kriegsschiffe im Nolfalle ganz gewiß die notwendige Sicherung der Stadt Apia, wohin sich die Weißen flüchten können, bieten würden.

Der Herr Abg. Dr. Arning hat nun darauf exempl!fiziert, ih bätte gesagt, wir hätten kie Samoaner zu gut behandelt. Nein, das habe ich nicht sagt. Was. ih gesagt habe, ist dies: Mit den Samoanern hat es bei uns nie energishe Zu- sammenstöß: oder Kriege gegeben. Die Engländer und Amert- kaner haben seinerzeit sch an den Samoanern sehr stark die Zähne ausgebissen, und die Samoaner haben tatsächlich die Empfin- dung, daß sie ein Schußyolk des Deutschen Reichs sind, daß sie diese Reichsoberhobeit aus freien Stücken angenommen haben und infolge- dessen au gewisse Rechte besißen.

In Samoa kann jeder Weiße Waffen frei besigen, wie er will. Nur dazu, sie vom Gouvernement extra zu bewaffnen, lag offenbar keine Veranlassung vor.

Wes die zweite Frage betreffend Neu-Guinea betrifft, so stehen die Zeitungsmeldungen in direktem Widerspruch mit dem, was der Gouvernementsrat seiner Zeit erklärt hat. Der Herr Gouverneur bestreitet auf das allerentshiebendste, irgend eine Zusage darüber gemacht zu haben, daß er den Gouvernement3rat noch einmal nah seiner Rückkehr von Jap hat befragen wollen.

Es ift im übrigen den Wünschen, die da ausgesprochen worden sind, in vollem Moße Rücksicht getragen worden. Jh habe hier sowohl in der Budgetkommission als auß im hohen Hause erklärt, daß wir diejenigen Zollsägze, die hier bemängelt worden sind, auf ein Maß zurückführen wollen, das auch nach der Ansicht der Leute von draußen, die ih darüber gesprochen habe, ein erträglihes ist. Diese Nachricht kann aber in Neu-Guinea noch nicht eingetroffen sein, als der jeßt {chriftlich vorliegende Protest abgegangen war. Jch nehme an, daß sih die Situation inzwischen verändert hai. Der Gouverne- mentsrat in Neu-Guinea ist im wesentlichen doch diesmal durch Stell- vertreter beseßt gewesen, und es sind nicht diejenigen Mitglieder anwesend gewesen zum großen Teil, weil sie in Europa waren die gewöhnlih den Gouvernementsrat bilden.

Ich erwarte von dem Herrn- Gouverneur nähere Nachricht über die Verhältnisse, und von sciten des Kolönialamts wird nihts un- versuht gelassen werden, um au. dort wieder ein gutes Einvernehmen zwischen der Bevölkerung und dem Gouverneur Dr. Hahl, der do auch seit vielen Jahren draußen ist und keine Schwierigkeiten mit deu Kolonen gehabt hat, wieder herzustellen. Jh glaube aber auch, daß ein ganz falsher Eindruck erweckt wird durch eine Annahme, als ob die Reichskolonialverwaltung ein Programm habe oder ausgegeben habe, welches lautet, daß den Eingeborenen nur mit Güte begegnet werden sollte. Die Eingeborenen haben sich wie jeder andere allen Geseyen und der Obrigkeit zu fügen. Sie müssen mit Strenge und Energie, abez mit Gerehtigkeit behandelt werden. Das ist das Pro- gramm, nicht etwa ein Programm, welches dahin geht, daß: man nur auf dem Wege der Ueberredung und der Shwäche die Reichs- oberhoheit auftecht erhalten sol. Das wäre das Allerverkehrteste; es ist aber auch von dieser Stelle niemals ausgesprohen worden. (Leb- hafter Beifall.)

-- Abg. Erzberger (Zentr.) erklärt si bezügkich Neu-Guineas- durch die Aucführungen des Staatssekretärs für befriedigt, kann aber seiner optimislischen Auffafun in betref der Be- wegung in Samoa nicht beistimmen, JIn Sawati hätten die Ein- geborenen die Landung des Gouyerneurs zu verbindern versucht. Die weißen Ansiedler hätten die Befürchtung, daß sie s{hußlos einer Niedermetelung durch die Insulaner ausgeseßt sein könnten. Gewiß bedeute die Entsendung der drei kleinen Kreuzer eine gewisse Be-

ruhigung ; aber die Matrosen könnten einen Aufstand nicht allein niederschlagen. Der Haupträdelsführer sollte unshädlich gemacht

werden. Abg. Dr. Arning (nl.) wünscht, dai diese Auffassung des Abg. eltung hätte, dann würden

Erzberger au für die anderen Kolonien sie beide zusammen eine sebr gute Kolontalpolitik mzchen können.

__ Abg. Dr. Arendt (Rp.): Ich freue mich, heute den Aus- führungen des Abg. Erzberger in den Zkielpunkten zustimmen zu fönnen. Was aber Neu - Guinea reht ist , ist Ostafrika billig. Hoffentlih wird auch für leyteres die Nußyanwendung gezogen werden. Was sind das für Verhältnisse in Samoa, wenn wir eine deutshe Schußherrshaft haben und die Negierung es niht wagt, Waffen an die Deutschen dort auszugeben ? Dann sollen wir uns lieber zurückziehen und aufhören, Kolontalpolitik zu treiben. Wir können toch in unserer Politik niht abhängig sein von dem guten Willen der Eingeborenen. Hoffentlich wird die An- wesenheit der Kriegsschiffe vor Samoa dazu beitragen, . die Vor- derte Deutschlands aus einer papiernen in etne wirkliche um- zugestalten.

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg :

Meine Herren! Ich möchte noch gegenüber dem, was zuleht hier noch gefazt worden ist, betonen, daß die gesamte in der Südsee ver- fügbare Macht des Deutschen Reiches an demselben Tage, wo der Brief, den der Herr Abg. Erzberger hier vorgetragen hat ih kannte ihn —, abgegangen ist, nah Samoa geshickt worden ist, daß die Samoaner selbst keinerlei Feuerwaffen haben, bezw. seinerzeit ent- waffnet worden sind, daß die 1200 Matrosen infolgedefsen genau fo geshickt sein würden wte eine Militärmacht. Daß wir eine Militär- macht nach Samoa nicht shicken können, wissen die Herren.

Herr Abg. Dr. Arning hat auch wieder hier davon gesprochen : es werden Aufstände usw. entstehen. Meine Herren, die Kolonial- verwaltung muß mit den Mitteln, die Sie ihr h er bewilligen, aus- kommen. Fü: Samoa haben wir keine Schußtruppe. Wenn ih jeyt wieder eine Shußtruppe für Samoa anverlangen wollte mit Hundert-