1868 / 79 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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tigkeit, und es sind bedeutende Bestellungen nach den verschiedensten Theilen der Monarchie und dem Auslande theils bereits ausgeführt, theils aufgegeben. u

Die angestellten Ermittelungen über den no< zu beschaffenden Bedarf an Brot- und Saatgetreide haben mchrfach zu der beruhigen- den Entde>ung geführt, daß das erforderliche Quantum ein geringeres ist, als nach den früheren Nachfors<hungen angenommen werden mußte.

Die Besorgniß, es könne in irgend cinem Theile des Bezirks ein wirklicher Mangel an Lebensmitteln cintreten, erweist sich jeßt überall als nicht begründet und würde demselben auch stets dur< vermehrte Zufuhren unverzüglich Abhülfe verschaffi werden können.

Seit ctwa 8 Tagen tritt das Frühjahr mit solcher Entschiedenheit auf, daß die Nothwendigkeit e \{leunigen Beschaffung der Aussaat noch dringender hervortritt. Bis jeßt haben jedoch die Nachtfröste die Vegetation noch zurü>gchalten. : ¿

Die milde Witterung hat vermehrte Arbeiten im Freien gestattet und den Mangel an Brennmaterial weniger fühlbar gemacht.

In den Kreisen Heydekrug und Niederung is die Unterbrechung aller Communication in Folge der Unhaltbarkcit des Eises (des so- genannten Scha>tarp) eingetreten und hierdur< cine große Zahl von Ortschaften von allem Verkehr abgeschnitten. Der für diese Jahreszeit beim Abgang des Eises h Pt niedere Wasserstand îm Memelstrom und den Nebengewässern läßt diesen Justand in diesem Jahre leider länger andauern, als in anderen Jahren, in denen eîn höherer Wasserstand das Eis fortführt und den Wasser- verkehr bald frei macht. Es sind jedo< alle bedrohten Orte jener Kirchspiele zur Zeit der Haltbarkeit des Eises mit Lebensmitteln ver- schen, welche na< den Erfahrungen früherer Jahre in Betreff der Un- wegsamkeit bemessen sind. Wegen der jenseits der Memel Gan Ortschaften ist jede Meerane ehoben; cs wird bei Tilsit der Ueber- gang durch Spißprähme bewirkt, da dort das Wasser frei ist, wenn- gleih ober- und unterhalb das Eis noch steht. Einzelne Suppen- Anstalten haben in jenen Gegenden einstweilen aufgehoben 1wver- den müssen, weil das Abholen der Suppen aus den vom Wasser umgebenen Wohnungen mit zu bedeutenden Schwierigkeiten verbunden ist, do< sind den sonst dort bespeisten Personen Naturalien verabreicht worden. Der Wasserstand der Memel bei Tilsit ist von 16! auf 14

efallen, doch ist die Eisde>e, welche sich bercits in Bewegung gescßt hatte wieder zum Stehen gekommen. Mit Rücksicht daräuf, daß dic- elbe bereits an vielen Stellen verzehrt ist und fich im Strome große offene Wasserflächen gebildet haben , kann erwartet werden y daß der Eisgang auch ferner einen günstigen Verlauf nebmen werde.

Die Zahl der an den öffentlichen Arbeitsstellen beschäftigten Arbeiter hat si, wie oben erwähnt, erheblich gesteigert, und wird noch wachsen, sobald die Beschaffenheit des Bodens eine lebendigere Förderung der Landesmeliorations- und Chaussee - Anlagen gestatten wird. Wenngleich der Verdienst mit der Höhe der Preise für die noth- wendigen Lebenebedürfnisse no<h nicht in erwünschtem Einklange steht, so ist derselbe doch fast dur<hweg und namentlih au< in den Königlichen Forsten soweit erhöht worden, daß ein fleißiger Arbeiter nicht allein si< selbsst|! genügend zu erhalten, sondern auch noch sciner Familie eine Beihülfe zu gewähren im Stande ist, so daß das Bedürfniß anderweitiger Unterstüßung demgemäß ab- genommen hat. Die Gesammtzahl der im Regierungsbezirk bei öffent- lichen Unternehmungen verwandten Arbeiter beträgt ca. 13,000 mit einem Tagelohn von 8 bis 14 Sgr.

Der allgemeine Gesundheitszustand is befriedigend und in sofern günstig, als die mit der Jahreszeit sonst auftretenden entzünd- lichen und fatarrhalischen Krankheiten sih weniger als in früheren Jahren bemerklich machen und die Sterblichkeit nicht gestiegen ist. Die Über den ganzen Bezirk ausgebreitete Masern-Epidemie hat ihren durh- aus gutartigen Charakter bewahrt und geht dem Erlöschen entgegen.

Die Zahl der Typhuskranken ist fortdauernd in der Ab: nahme begriffen. Der Verlauf der Krankheit ist zum größten Theil so leiht, daß schon innerhalb 14 Tagen eine völlige Genesung er- reicht wird. Leider {ließt dies einen die Ausbreitung der Epi- demie begünstigenden Umstand in si<, da hierdur< bei der Sorglosigkeit der niederen Bevölkerung die Furcht vor der Gefahr der Anste>ung zurü>gedrängt und das Reinigungs- verfahren unterlassen wird, trop der Wachsamkeit der zahi- reichen Sanitäts-Kommissionen und der aufopfernden Thätigkeit der aus dem Diakonen-Jnstitut zu Duisburg in dankenswerther Bereit- willigkeit hergesendeten Diafonen. Von diesen sind in den bedrohte- sten Kreisen se<s in Thätigkeit; leider sind zwei von ihnen in Lößen am Typhus, wenn auch nicht Besorgniß erregend, erkrankt. Die all- geme N welche s\< für die Pflege der Kranken und

ie A der Epidemie namentlich seitens des Johanniter-Or- dens und der Wohlthätigkeits-Vereine kundgegeben, hat wesentlich dazu beigetragen, der Verbreitung der Krankheit Schranken zu seßen und die Hoffnung zu beleben, in nicht zu langer Zeit sie gänzlich ver- {winden zu machen. Leßteres würde bald der Fall sein, wenn Überall, wo es Noth thut, sachkundige Krankenpfleger, wie die Diakonen, verwendet werden könnten.

Die Thätigkeit der Kreise und Gemeinden zur Linderun der Noth ist fast ohne Ausnahme eine angespannte. Die Saridbabunt der i ree ist auf das Genaueste geregelt, und es gereiht na- mentlich den Landgemeinden zum Lobe, daß das früher nicht selten glatte Widerstreben M ie Beschaffung der Mittel zur Unter- id did bedürftigen Mitglieder fast ganz in den Hintergrund ge-

Die Städte haben N besondere Aufmerksamkeit mehr und mehr auch den kleinen andwerkern gewidmet, und denselben durch Gewährung von Vorshüssen und Beschaffung von Arbeit noth- dürftigen Verdienst gesichert. Darlehne an kleine ländliche Besißer sind bis jeßt 4783 bewilligt worden mit einem Gesammtbetrage von 262,975 Thlrn.

Die öffentlihe Sicherheit ist im ganzen Bezirk nicht gefähr- det. Allerdings hat am 14. d. M. in Kaukehmen, Kreis Niederung, ein Auflauf von Personen stattgefunden, welche die Absicht kund ga- ben, si< gewaltsam in den Besiß des dortigen Getreide - Magazins zu seßen. Es ist jedoh- zu Thätlichkeiten nicht gekommen. :

Die Privatwohlthätigkeit arbeitet mit rastlosem Eifer fort; die Zahl der verschiedenen Zwecig - Hülfsvercine , besonders des unter dem hohen Proteftorate Jhrer Majestät der Königin stehenden Vater- ländischen Fraucn-Verecins hat eine solche Höhe erreicht, daß fast jedes Kirchspiel oder jede größere Getneinde cinen oder mehrere derselben aufzuweisen hat. Die Spinnereien, welche von dem unter dem Pro- teftorate Sr. Königlichen Hoheit des Kronprinzen sichenden Hülfs- vereine no< immer im Gange erhalten werden, wirken gleichfalls wohlthätig; die Klagen über Mangel an Spinnmaterial stehen verein- zelter als früher da.

Zu Saatvorshüssen waren von den 3 Millionen Thalern, welche der Landtag für Ostpreußen bewilligt hat, zunächst nur zwei Millionen in Aussicht genommen. Auf Grund der Ermittelungen aber, welche unter Mitwirkung der ständischen Kommissionen in Öst- preußen in Bezug auf den Bedarf an Saatgetreide stattgefunden haben , ist die zu Saatvorschüssen ausgeseßte Summe Seitens der Staat®Lregierung neuerdings bis zu 25 Millionen erhöht worden.

Nach den beim Ober-Kommando der Marine eingegan- genen Nachrichten ist S. M. Brigg »Rover« am 31. März er, von Vigo nah Plymouth in Sce gegangen.

Sr. Majestät S und Dampfkanonenboot »Habicht« werden am 1. April c. in Dienst gestellt.

Sr. Majestät Dampfkanonenboot »Bliß« wird auf der

Station im Orient resp. an der Donau-Mündung durch Seiner

Majestät Dampfkanonenboot »Delphin« erseßt und leßteres zu diesem Zwecke am 1. Mai e. in Dienst gestellt.

Sachsen. Dresden, 31. März. (Dresd. Journ.) Se. Majestät der König haben heute den Großherzoglich und Her-

zoglich sächsischen Minisier-Residenten, Oberhofmeister und Kam-

merherrn von Löwenfels®, in einer Partikular - Audienz zu empfangen und aus dessen Händen die Abberufungs-Schreiben Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Sachsen-Weimar, Ihrer Hoheiten der Herzöge von Sachsen-Altenburg, Sachsen- Coburg- Gotha und Sacbsen-Meiningen, so wie Jhrer Durch- lauchten der Fürsten von Schwoarzburg-Sonders8hausen, Schwarz- E A und Reuß älterer Linie entgegen zu nehmen geruht.

Die Zweite Kammer hat heute die Berathung über den Gesetzentwurf, die Bildung der Geschwornenlisten und der Geschwornenbank betreffend, beendigt und in der Schlußabstim- mung die Regierung®svorlage mit den beschlossenen, von der Deputation vorgeschlagenen Abänderungen gegen 1 Stimme E 4 fi Sus Ÿ

Leipzig, 31. März. eute Vormittags 10 Uhr tra Se. “Pedlte Hoheit der Prinz Georg von Dresdén iet ein. Derselbe wird hier militairische Jnspectionen und Prü- sungen vornehmen. E vas

teiningen, 30. März. Das nach preußischem Muster bearbeitete neue Berggeseß is mit einigen rabeeauna en E Landtage angenommen worden. Die neue Medizinaltaxe ist an den Ausschuß zurückgegangen, um die Gebührensäße zu reformiren. Ueber die Petition um völlige Emanzipation der Juden is der Landtag zur Tagesordnung übergegangen.

Anhalt. Dessau, 30. März. Der kürzlich in der Geseß- Sammlung publicirte Haupt-Finanzetat des Herzogthums An- halt für 1868 wird in eigener Einnahme und Ausgabe auf 1,982,038 Thlr. festgestellt. Unter den Einnahmen sind her- vorzuheben: die Domanial - Verwaltung einschließlich der Her- Len inländischen Privatgüter mit 1,091,200 Thlr., die Zergwerke 605,570 Thlr., die Sporteln 105,552 Thlr. Die eigenen Ausgaben bestehen aus 65,011 Thlr. für allgemeine Staatsverwaltung, 176,261 Thlr. zur Schuldenverwaltung 125,763 Thlr. zur Justiz, 143,345 Thlr. für Verwaltung des Innern, 835,284 Thlr. für Finanzverwaltung, 10,835 Thlr. zur Generalkommission, 173,202 Thlr. für Cultus und Un- terricht, 124,166 Thlr. für Pensionen, 314,396 Thlr. für Bau- ten. Die Einnahme für Rehnung des Norddeutschen Bundes beträgt 1,716,500 Thlr.

Telegraphische Depeschen aus dem Wolff’ chen Telegraphen-Büreau.

__ Gotha, Mittwoch, 1. April. Dem Landtage is} eine Re- gierungsvorlage zugegangen, welche die Ermächtigung zur Auf- nahme einer Anleihe im Betrage von 850,000 Thalern nach- sucht; ferner einen Bertrag, betreffend die Aufhebung mehrerer Jusliz- und Verwaltungs-Aemter.

ondon, Mittwoch, 1. April, Morgens. Der Staats- haushaltS8etat für das abgelaufene Verwaltungsjahr be- ziffert sih laut des jeßt erschienenen Ausweises in den Einnah- men auf 69,340,000 fn St. und in den Ausgaben einschließlich

der Kosten für die abyssinische Expedition auf 73,152,679 Pfd. St.

Aus New-York vom 19. v. M. wird gemeldet: Der

Finanzminister Mc. Culloch hat dem Finanzausschusse des |

| hilgarde befürchtete.

Î (Erscheint auf Grund der neuesten amtlichen

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Telegraphisehe Witterungsheriehte v. 31. März.

os :

Senats ein Schreiben vorgelegt, in welchem er ausführt, daß die Dg der Steuer für die einheimischen Fabrikate einen Ausfall von 100 Millionen verursachen würde, und daß die übrigen Staatseinnahmen sodann nicht hinreichen würden, die Zinsen der Staatsschulden und die laufenden Ausgaben zu de>en.

Paris, Mittwoch, 1. April. Jn Toulouse waren am Sonn- tag militairishe Vorsiht8smaßregeln getroffen / da man dort Unordnungen anläßli< des Revisionsverfahrens für die Mo-

Fort setzung des Nichtamtlichen in der 8. Beilage.

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Allgemeine Himmelsansicht, sehr schön. bewölkt.

Abws|Temp.|Abw L v.M| R. [v M| Wind. 4,1! |NW., s. schw. 0,3| |S., schwach. 1. April, 2,3} 1,6 W., mässig. 3,0: -1,3 W., stille. 4,3| 2 4'/NW., mässig. 3,5| 1,2 NW., mässig. á,2 1,4/NW., mässig. 5.0) 2,2’ NW., stark. 5,2) 1,9 NW,, schwach. 4,9, 2,7|W., mässig 2,6 0,3|W., mässig. 4,1} 1,3/W., schwach. 4,6 1,3|W., lebhaft. 5,5! 1,7iW, schwach. 4,3! -0,9¡N., schwach. 0,5] -3,0/NO0., schwach. 9,3 NW., mässig. 5,1 |NW., schwach, 4,6 !SW., schwach.

SW., sechwach. W., mässig. W., mässig.

trübe,Nchts.Reg. bedeckt. bedeckt. bedeckt. bedeckt. fast heiter. bedeckt. trübe. bedeckt. trübe. vedeckt. zieml. heiter. trübe. heiter, nebl. Reif, bezogen. schön. sehr bewölkt,

heiter. bedeckt. bedeckt.

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NNW., schwach.jheiiter. * Max. +8,8. Min. —0,9S. WNW., schwach.sheiter.

NW., s. schw. |[bedeckt.

W., schwach. leichmässig. W., mässig. eiter.

NW., frisch. bewölkt, lebhaft.

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4.1 D, 5,4 0,2 1,4

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Donnerstag, Fabier.

Paul Taglioni.

6 Uhr. Mittel

Im Schausp giert. Lustspiel i Freitag, 3.

mar<ais. leßte Rolle. Lucca.

Donnerstag, Schauspielhauses.

de: Les pattes c Victorien Sardou

Sonnabend, Mr, Molière.

Berlin, 1.

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von G. von Meyern.

Marcus: Hr. Bey.

ohzeit des Figaro. x Musik von Mozart. 5 Susanne: Fr. Harriers-Wippern. Extra-Preise. Im Schauspielhauje. ? Lustspiel in 4 Abth., nah dem Spanischen des Don Augustin Moreto von West. Mittel-Preise.

Schaus]pieler-Gesell schaft.

le mouche,

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Produkten- und Waaren-Börse.

Von

Königlicwe Schauspiele. 2. April. Jm Opernhause. (78ste Vorst.) Die

Dramatische Oper in 5 Akten, na< Gustav Freitag

Musik von A. Langert. Ballet von Caeso Fabius : Hr. Frie.

Fabia: Frl. Grün. Hr. Woworsky. Anfang

Gajus Jrcilius: -Prei]e. /

ielhause. 92. Ab.-Vorst. Was die Welt re- n 4 Akten von Georg Horn. Mittel-Preise. April. Jm Opernhause. (79. Vorst.) Die Oper in 4 Abth. mit Tanz von Beau- Die Gräfin: Frl. Artôt, als Cherubin: Fx.

93. Ab.-Vorst. Donna Diana.

2. April. Jm Saal-Theater des Königlichen

Dreiundfünfzigste Vorst. der franzöfischen Dernière représentation (demandée) Comédie en trois actes de Mr.

4. April. Au bénéfice de Mr. Luguet, Pre-

mière représentation de: Tartuffe, Comédie en cinq actes de

Saa

April. (Markipr. nach Ermitt. des K. Polizei-Präs. Bis | Mittel Von | Bis [Mittel . [pf.[thr[sg.|pf.sthr|sg.|pf4_ sg. [pf Isg |pf.]sg.| Pf

Weizen Schfl.

Roggen gr. Gerste vf zu W. Hafer | P: Heu pr. Ctr. Stroh Schek Erbsen Metze Linsen

Berlin, !

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Gerste,

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Weizen loco 90—109 Thlr. pr. 2100 Pfd. nach Qualit., Pp u. April-Mai 93{—94—93% Thlr. bez., Mai-Juni 93¿+—{—94 Thlr. bez,

Juni-Juli 944 Thlr. Br. Roggen loco 17—T8pfd. 75—4 Thlr. pr. 2000 Pfd. bez., 79—80pfd.

Mai - Juni 73——7

August 66—65K Thlr. bez

grosse und kleine, à 50—60 Thlr. per Hafer loco 32 364 Thler., schles. u. böhmischer ,

feiner schles. 35—354 Thlr. ab Bahn bez., pr. April Mai 33{—34>% bis

3|Bohnen Metzel 8'—{10 7| 6 3| 3| 8|Kartoffeln 13| 9 2 6/11lRindfleisch Pfd. 17 1112/10|Schweine- 21! 3} 1118! 9} fleisch 23| 9|Hammelfleisch 6/Kalbfleisch |

1e O |

Butter Pfd. 8|—112 1|Eier Mandel 6 7 10

(Niechtamtlicher Getreidebericht.) r. April

8|—|—| 7

. April,

r. April u. April-Mai Tág—{—15—745 Thlr. bez., l Thlr. bez., Juni-Juli T72%x—4—& Thlr. bez., Juli-

er 1750 Pfd. 334—34 Thle.,