1868 / 112 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1940 Falagtap e E Landwirthschaft. aus dem Wolff’schen Telegraphen-Büreau. Magdeburg, 9. Mai. Die diesjährige G ¿ Gumbinnen, Mittwoch, 13. Mai, Vormittags. Laut | lung des landwirths<aftlihen Central- Vereins vie wit”

amtlichen Nachrichten aUs Rußland herrscht die Viehseuche nur n in E Ortschaften der Gouvernements Lublin, Siedlce, Kielce und Lomcza. . B

Belgrad, Dienstag, 12. Mai, Abends. Für die Volks- miliz find Uebungen in großem Maßstabe angeordnet ; die Miliz wird hierzu in Lagern konzentrirt werden.

Bukarest, Dienstag, 12. Mai, Abends. Die Kammer hat ein Amendement zur Ruralgeseßgebung verworfen, wonach jeder Fremde bei der Niederlassung in einer Landgemeinde vor- her die Naturalisation nahsuchen sollte.

Statistisbe Nachrichten.

Kiel, im Mai. Vor wee: Jahren wurde unter der damaligen K. K. österreih. Statthalter chaft ein statistis<hes Bureau in der erzoglichen Landesregierung errichtet und zur Leitun desselben der rofessor der National - Oekonomie Dr. Seelig bestellt. Das erste Objekt der Thätigkeit dieses Bureaus war die Bearbeitung der Volks- ählung von 1864 doch stellten si, hervorgerufen durch dic lange wischenzeit und den in dieser mehrfach stattgehabten Wechsel der ober- sten Verwaltung der Arbeit mancherlei Shhwierigfkeiten, namentlich wegen Zusammenbringung des vollständigen Materials entgegen. Die Aus- lieferung der erforderlichen, in Kopenhagen befindlihen Vorakten er- folgte erst im Herbst 1866. Der M rgana Schles8wig-Holsteins in den preußischen Staat machte darauf eine Reihe anderer, sofort vom statistishen Bureau auszuführender Arbeiten nothwendig, so daß die Bearbeitung der Volkszählung zeitweilig völlig ausgeseßt werden mußte. Erst im Frühjahr 1867 konnten die Arbeiten wieder auf- genommen werden, als von der Königlichen Regicrung glei<zeiti verfügt wurde, daß das fstatistishe Bureau für Fol ein, glei den übrigen statistischen Centralstellen in den neuen Provinzen, dem- nächst eingehen solle. , Dieselbe Verfügung aber sicherte das Fort- bestehen wenigstens bis zum Schlusse des Jahres 1867, und so ist die betreffende Arbeit zu Ende geführt und jeßt unter dem Titel : »Die Ergebnisse der Volkszählung im Herzogthum Man na<h der Aufnahme vom 3. Dezember 1864« ver- ffentliht worden. Dem eigentlichen Tabellenwerke geht eine orientirende Einleitung voraus, welche die Normen der am 3. Dezember 1864 stattgehabten Rig erörtert und 1) die Zu- nahme der Bevölkerung, 2) die Bevölkerung der abgetretenen Gebiets- theile, 3) die Bevölkerung des \{<leswig-holsteinischen Zollgebietes und die Vertheilung nah Religionsbekenntnissen behandelt. Die Bevölke- rung betrug am 3. Dezember 1864 554,510 und hatte seit dem 1. Fe- bruar 1860 einen Zuwachs von 10,091 Einwohnern erhalten. Von der Gesammtzahl waren 948/295 Lutheraner, 993 Reformirte, 1420 Katholiken, 581 anderen ristlichen Konfessionen angehörend und 3221 me 16 den D A

Rach den Mittheilungen der Centralstelle für hessische Landes- Statistik, beträgt die Trank euer und Sap eebübe für A in Hessen dur<s{nittli< per Jahr ciläufig 400,000 Fl. Die Einnahme aus dem Bierkonsum betrug im Jahre 1866 373,000 Fl. Großen Schwankungen sind die Einnahmen aus dem Ob stwein unterworfen ; fie betrugen 1865 20,000 Fl. gegen 70,000 Fl. im Jahre 1866.

Im Ganzen stiegen die Einnahmen aus Trank cuer-Abgaben, Be 69 Ml ahre 1863 1,092,202 Fl. ausmadhten, bis 1866 auf

/ / .

München, 9. Mai. An der hiesigen Universität sind in diesem Sommer - Semester im Ganzen 1188 Studirende E aid Be unter 136 Ausländer); die meisten treffen auf die juristische Fakultät, namlich 475, worunter 37 Ausländer; dann folgt die philosophische

afultät mit 317, worunter 36 Ausländer, dann die medizinische mit

6, «darunter 30 Ausländer, die theologische mit 104, darunter 13

Ausländer; ferner 35 Pharmazeuten (5 Ausländer), 9 Forstkandidaten,

2 aus B worunter einer aus Bayern, 18 Techniker, worunter ern.

Kunst und Wissenschaft.

7 6g Firth's »Annalèên«, 2, und 3. Heft}_Jahrgang 1868 (Bogen 17 bis 34, S. 249 544) haben Le ed Inhalt: Denkschritt über Besor des Zolltarifs und des Zollverfahrens, vom Ausschuß des eutschen Hañdelstags bez. dem Vorsteheramte der Königsberger Kauf- mannschaft Denkschrift über Reform der Zu>er - Besteuerung, von der Handelskammer zu Hamburg. Materialien zur Tabak: feuer «Frage, vom Herausgeber. Die Ressort - Verhältnisse der Zoll- rens «Behörden. Die Bevollmähtigten zum Buudesrathe des g eteins s die Mitglieder des Zollparlaments, des Bundes-Kanzler- A / e Ueber die Wiederherstellung eines Deutschen Reichsarchivs Un aut er Reformen im Archivwesen, von F. B. E von Hagfke. e reizUgigfeit im Norddeutschen Bunde (À. die Undes - Geseßge- 2s q uit ainlagen und Anmerkungen; B. die Ausführung in den uit 1ggeaaten.) Die Resutcaie der Volkszählung vom 3. De- ¡agb Á vom Direktor des Königlich statistishen Bureaus D. Lg h D [ebtgenannten, Abschnitt is hervorzuheben, daß mit E alistishen Angaben ein Verzeichniß der Landräthe in den E E R Tee R R ist. a eier hat sih ein besonderer Verein zur Erforschung der Spezial-Geschichte von Marburg gebildeb welcher i:

fen wig on dem allgemeinen Vereine für hessische Geschichte wir:

vinz Sachsen, der Herzogthümer Anhalt und Gotha, des s E Nes « GURDETSRas findet hierselb am hn i ; att. , Aus Anhalt, 11. Mai, wird berichtet: Der Stand de ist im Allgemeinen befriedigend. Roggen ist, da er im Goider See wegen der Troenheit {wer aufging, etwas dünn ¿ dagegen steht der Weizen meistens ret gut. Gerste und Lafer stellen eine re<t gute Ernte in Aussicht. Die Bestellung der Zu>errüben und Karto eln ertrag hofen. Obstblüthe ist sehr {ön und läßt reihli<hen Obst- en. , Aus dem Walde>schen, Anfangs Mai. Die A die diesjährige Ernte sind im Ganzen günstig zu nene BON bal der Roggen nicht den dichten Stand behalten, den er im Nachwinter gie! fann aber no< immer einen guten Ertrag geben. Zur Be- ellung der Sommerfrüchte und der Kartoffelfelder ist das tro>ene A ¿E Sn Óai Klee u Sh Q schon gut a oi i esten Wachsthum. Die âume zei i Bieicdthum Le Blüthen E zeigen einen großen ondon, 11. Mai. er Weizen-Tmport nah dem vereinia- ten Königreiche belief si< in den drei Fien Monaten dieses Jahres im Ganzen auf 8,465,521 Ctr. , oder 40 pCt. mehr als während des ersten Vierteljahres in 1867, und 50 pCt. mchr als während des ent- sprechenden Zeitraumes in 1866. Die Hauptzufuhr fam auch in die- sein Jahre von Rußland, obwohl sie nur 27 pCt. des Gesammt- mports (gegen 44 pCt. in 1867) betrug. Auch die Einfuhr aus Jreußen war nur zwei Drittel der vorigjährigen. Dagegen sind diesmal die Zahlen bei Egypten und den Vereinigten Staaten be- deutend größer. Ersteres importirte in diesem Jahre 1,241,382 Ctr (gegen 10/934 Ctr. im ersten Quartal des vorigen Jahres) oder etwa 15 pCt. des Gesammt- mports. Die Vereinigten Staaten haben ihre Verschiffung nahezu verdreifaht; sie führten 1,868,119 Ctr. zu unge- fähr 22 pCt. des Gesammt-Tmports). Jn anderen Geircideforba mit Ausnahme von indi hem Korn zeigt si< in diesem Viertel- jahre cine Abnahme L die entsprechende Periode in 1867, und e Sale N E ger E Erbsen 30 pCt. ; Bohnen ; i e diesmal um ä pCt gröfer m Korn dagegen (2,302,287 Ctr.) war Aus Süd-Rufiland wird gemeldet, daß di f< daselbst günstig gestalten. ; L S

Gewerbe und Handel.

Elberfeld. (Pr. H. Ar.) Bietet der Monat März a i besonders hervorragenden Momente, so 44 sih doch die e Lage des Geschäfts in so fern günstig gestaltet, als die größere Leb- haftigkeit, welche seit Februar eingetreten, fortdauert und eine erfreu- liche Regsamkeit in den meisten Fabriken gestattet. Die Theuerung der Lebensmittel hemmt freili<h immer noch den Aufschwung des Geschäfts, und so lange unter dem Dru> derselben der Konsum zu Einschränkungen gezwungen bleibt, wird auch eine freie und volle Ent- faltung kommerziellen Lebens nicht zu erwarten sein. Man kann da- her die eingetretene Besserung freudig be rüßen, sie bietet den vorhan- denen Arbeitskräften ausreichende Beschäftigung, denn fast alle Zweige A e haben im Augenbli> vollauf zu thun. Auch im jesunden it Rohstoffen haben lebhafte und umfangreiche Umsäße statt-

eipzig, 9. Mai. Zur diesjährigen Pelzwaarenme

sich nach dem vierten Meßbericht von allen: Seiten viel Cigtten eingestellt, besonders war die Türkei, Rußland und Amerika stark ver- On ; sie begann auch ziemlich früh, da die Hauptposten der Waare Le zeitig cintrafen. Die deutschen Kürschner fauften besonders viel S außerdem etwas Nerze, wovon wenig eingebracht war, Biber, O Blaumänner, Schuppen; doch war der Begehr darin nicht so bedeutend als in Bisam; das i| jeßt der Hauptartikel in Deutsch- land. Die Griechen fauften besonders sehr stark Rothfüchse und ver- nachlässigten Brandfüchse, da diese im Verhältniß gegen erstere zu theuer r Rußland verkauft wurden ; ferner nahmen sie viel Luchse un Kaßen, cißfüchse, wovon wenig hier, und viel Hamlsterfutter, die stark vertreten L Die Franzosen kauften lebhaft gefärbte Persianer, Steinmar- er) Fehwammenfutter und auch etwas Rü>en, Hermelin und beson- ders Dachse, die bei lebhafter Frage immer fnapp sind. Die Ameri» kaner dagegen verhielten sich ztemlih zuwartend und kauften bis jebt nur mäßig gefärbte Persianer; ihre beiden Hauptartikel aber, Fch und Landiltisse, fast noch nicht. Für Rußland wurden viel Landfüchse, Baummarder, Schuppen, Bären und virg. Jltisse gekauft. Mit Land-

Ivaaren ging es, außer mit Landfüchsen und Baummardern, bis jeßt

R O e erst jeßt an zu beginnen. / ngetommen , zu i j

Sranfreic) gewonnen. 13 hohen E rasch für England und , Der von der österreichischen Regierung vorgeleate

eines Geseßes, betreffend »die Organisirung, der Handels Und Gauuurf kammern« enthält folgende wesentliche Bestimmungen: Die Handels- kammern behalten vorläufig ihre bisherigen Bezirke, doch wird ihnen ein erweiterter Wirkungskreis eingeräumt, und zwar haben fie als be- rathende Körperschaften Wünsche und Vorschläge über alle Handels- und Gewerbe-Angelegenheiten in Berathung zunehmen ; ihre Wahrnehmungen und Vorschläge Über die Bedürfnisse des Handels und der Gewerbe ur Kenntniß der Behörden zu bringen; Über Geseßentwürfe, welche

le commerziellen oder gewerblichen Interessen berühren, dann bei

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Errichtung von öffentlichen Anstalten, welche die Förderung des Han- dels oder der Gewerbe zum Zwee haben, ihr Gutachen abzugeben; über den Zustand der Handels- und Gewerbeschulen ihre Wahr- nehmungen zu machen, und bei Errichtung derselben mitzuwirken.

Außerdem führen die Handelskammern die Register Über alle Perso- nen, denen das Wahlrecht für ihre Handels- und Gewerbekammer zu- steht; fe registriren die Marken und Muster der Jndustrie - Er- zeugnisse und führen die vorgeschriebenen Marken- und Muster-Archive ; sie führen fortlaufende Nachweisungen über die protokollirten Fir- men und alle anderen Gewerbs-, Handels- und Verkehrs - Unterneh- mungen, Über Geld- und Kredit-Fnstitute in ihrem Kammerbezirke ; über die zur Handels- und Gewerbc-Statistik erforderlichen Daten; sie prüfen und ernennen die Waaren- und Wechselmäkler (Börsen- Sensale, O * Aotten u. \. w.) ihres Bezirkes; sie ertheilen Zeugnisse Über den Bestand von Handels - Usancen; sie entscheiden als Schiedsgericht in Streitigkeiten über Handels- und Gewerbe - An- gelegenheiten. Lag eut ; Was die Zusammenseßung anbelangt, so zerfällt die Kammer in die Handels- und in die Gewerbe-Section; die Mitglieder sind wirk- liche und forrespondirende. Wirkliche Mitglieder werden durch direkte Wahlen sür se<s Jahre berufen ; nach Ablauf von drei Jahren tritt die Hälfte der Mitglieder aus. i Wabhlberechtigt sind: jene Mitglieder des Handels- und Gewerbe- andes, welche im Vollgenusse der bürgerlichen Rechte sind, und im ezirke der Kammer, für welche die Wahl stattfindet, cine Handlung, ein Gewerbe oder einen Bergbau selbstständig oder als öffentlicher Gesellschafter betreiben, dann jene Personen, welche als Vorstände oder Direktoren com- merzielle oder industrielle Actien-Unternehmungen leiten, wenn von den aufgeführten Unternehmungen der für die Wahlberechtigung vor- geschriebene Erwerbsteuerbetrag entrichtet wird. Dieser Steuer etrag wird für den Großhandel und die Großindustrie mit mindestens jähr- li< 100 Gulden festgeseßt, für alle Übrigen Kategorien steht die Fest- stellung desselben dem Handelsminister na< Anhörung der betreffenden Kammer mit der Beschränkung zu, daß jedenfalls die Entrichtung des dem Steuercensus für die Wahlberehtigung zum Landtage gleich- fommenden Steuerbetrages genügt, um für die daselbst Mann Personen die Wahlberechtigung für Handels- und Gewerbefammern

zu begründen. Verkehrs - Anfsécalten.

Hamburg, 11. Mai. Die Vorarbeiten zum Bau der Ham- ura La arte Eisenbahnbrü>e werden jeßt eifrigst betrieben. Die Ueberbrü>kung der Elbe zwischen Grasbrook und Entenwärder wird auf 6 gemauerten Pfeilern ruhen, wovon 4 im Fahrwasser zu stechen fommen. Die ganze daselbst zu erbauende Brücke wird ca. 11,000 Fuß lang und die Spannweite der einzelnen Pfeiler ca. 300 Fuß

etragen. D Nach dem zwischen Bayern und Meinigen abgeschlossenen Staatsvertrag soll die E inf ad O aen ahnlinie Schwein- furt-Meiningen innerhalb fünf Jahren in Aussicht genommen sein; jedoch einigten si<h die kontrahirenden Regierungen dahin, diese Aus- ihrung zu beschleunigen, falls die Verhältnisse es gestatten sollten. uf bayerischem Gebiet soll die Bahn als Staatsbahn gebaut wroerden,

die meiningen's{he Regierung wird ihre Stre>ke entweder selbs oder

| durch einen Unternehmer herstellen.

Luxemburg, 12. Mai. Der Staatsrath ist hinsihtli<h der Auf- hebung des zwischen der Luxemburger Ba L R und der französischen Ostbahn abgeschlossenen Vertrages den Ansichten der Regierung und einzelner hervorragender Kammermitglieder beigetreten.

Jn einer Verordnung des österreichischen Handelsministeriums vom 23. April 1868, betreffend die Vermittlung von Geldanweisun- gen im telegraphischen Wege, heißt es: Jn Folge einer Vereinbarung mit dem Königlich ungarischen O werden vom 20. Mai 1868 ab, im internen Verkehre die auf Postanweisungen eingezahlten Beträge über Verlangen des Absenders auf telegraphischem Wege bei der Postanstalt des Bejstiimmungs8ortes 36 Auszahlung an- gewiesen, wenn zwischen der Postanstalt des Aufgabeortes und jener des Bestimmungsortes eine Staatstelegraphen-Verbindung besteht und der Betrag der Anweisung fünfhundert Gulden österr. Währung nicht überschreitet. Die $F. 1 und 2 dieser Verordnung lauten:

F. 1. Die Anweisungen sind vom Absender in der gewöhnlichen Weise auszufertigen, nur is auf der Anweisung an der Skelle unter der Aufschrift »Postanweisung der Beisaß »pr. Telegramme deutlich anzubringen und auf dem Coupon immer der Name und die Woh- nung des Absenders anzuseßen. i | i i

Wünscht der Aufgeber telegraphis<h weitere, auf die Verfügung über das Geld bezügliche Mittheilungen zu machen, so muß er diese zugleih mit der Anweisung der Postanstalt am Aufgabsorte schriftlich übergeben, welche sie in das Telegramm aufnimmt.

$. 2, Telegraphische Anweisungen im Betrage von mehr als 50 Fl. bis eins<li ebli< 500 Fl. österr. Währung dürfen nur jene Postkassen annehmen und realisiren, welche Überhaupt zur Vermitte- lung von Anweisungen in solchem Betrage ermächtigt sind.

Bern, 9. Mai. Leßten tra ag war die internationale Kom- mission für die Mont-Cenis-Bahn in St. Michel versammelt, um der Wiederaufnahme der Fahrten Über diesen Paß beizuwohnen. Die Abfahrt fand um $12 Uhr Mittags statt, die Ankunft in Susa Abends um 5 Uhr 15 Minuten. Die Auffahrt wie die Niederfahrt ging gleich pu von Statten. Die Bahn, wie das Fahrmaterial befindet sih in

estem Zustande, so daß in einigen Wochen die regelmäßigen Bahn- züge beginnen können.

Telegraphisehe Witterungsberiehte v. 12. Mai.

ST Bar, AbwsTemp.[Abw i Allgemeine Mg Ort. P.L.|v. M.| R. 5 f. M, Wind. Himmélsansicht. » |Petersburg |342,6| 6,4| |Windstille. bewölkt. » |Helsingfors |342,2| 6 il [Windstille. heiter. 13. Mai.

6 Memel as 341,7|+4,9| 9,4 +3,1:0., sechwach. heiter.

7 Königsberg 341,6 +9,0| 10.0 +2,2/80., s schwach. heiter.

6 [Danzig 341,6|/T4,8| 8,8'+1,7|N., schwach. heiter.

7 [Cöslin 340,5| 74,6) 11,0 +3 2/80., mässig. heiier.

6 [Stettin 340,6|74,0|/ 8.7'+1,2/0., müssig. heiter.

« ¡Putbus ...1338,5|+3.9} 10,6 +2,2'80., schwach. |hbeiter.

» |Berlin 338,2/T2 6| 10,1|+2,3/80 , mässig. heiter.

» |Posen ..... 337,3 +3,2| 8,2/+0,2/080., mässìg. heiter.

» |Ratibor ...1332,1/T3,2| 8,0| 0 |N0., mässig. heiter,

» [Breslau ...1334,6/12,94 T 6| -1,2/0., mässig. heiter.

» [Torgau 339,3 11,8 9,0| +1,1/0N0. halb heiter.

» ¡Münster ..1336,1:+1,7} 12,5|+4,9|W., schwach. trübe, gest. Abds.

Gew. u. Reg.

» [Cöln 336,4|T1,8) 13,4/+4,2/W., mässig. trübe.

» [Trier 332,8 T1,3| 13,4|+5,5|NO0., schwach. |bewölkt.

6 [Flensburg .1338,1| | 11,4| |80., lebhaft. heiter, Min. 10,5.

Paris ¿V (—| |— _—

» |Brüssel. ...1338,5| | 12,2| |[NNW. bewölkt.

» Haparanda. 340,8! 4,0) |S., schwach. halb bewölkt.

» |Helsingfors | |— | |— —_—

» |Petersburg.| |— | -—- |— Rae _-

» Riga .….... |—-—| |—

» [Libau |—] |—

» Moskau... |—| =—1—

» [Stockholm 342,2: 9,8] |SW., s. stark. |heit., gest. Abd. | SSW. schwach. | 12. Max. +16,2.

Min. +6,2.

» |Skudesnäs . |338,0| 8,9| |S., schwacb. Regen, ruhig.

O. schwach.

» [Gröningen .1339,1| | 10,0] |NW., s. schw. bedeckt.

» Helder... 339,1| | 10,0] |SW., schwach. |gewöhnlich.

S. s. schwach.

» |Hörnesand .1340,1| 6,5) |Windstille. heiter.

» |Christians. .1338,0| | 14,4| |080., mässig. setwas bewölkt,

ruhig.

Königlicbe Schausvitiele. Nonne at, 14. Mai. Im Opernhause. 0s Schauspiel- Abonnements - Vorstellung.) Faust. Dramatisches Gedicht in 6 Abtheilungen von Goethe. Ouvertüre und die zur Handlung gehörige Musik ist theils vom Fürsten Radziwill, theils vom apellmeistex Lindpaintner. Anfang 6 Uhr. Kleine Preise. Im Schauspielhause. Keine t V O L Freitag, 15. Mai. Im Opernhause. (113. P Carlo Broschi, oder: Des Teufels Antheil. Komische Oper in 3 Akten, nach dem P des Scribe. Musik von Auber. Carlo

Broschi : Frl. Grün. Mittel-Preise. Im Schauspielhause. Keine Vorstellung.

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FProdukten- und Waaren- Börse. Berlin, 13. Mai. (Marktpr. nach Ermitt. des K. Polizei-Präs.):

Von Bis Mittel Von | Bis [Mittel

. __ {tbr [sg [pf.stbr [ag.]|pf.jthr| sg.| pf. 8 __ leg. (pt.leg |pf.] sg.]| pf. Weizen Schflf 3113| 91 4113| 9} 3/28| 9|Bohnen Metzel 7(—|10/—]| 9 Roggen 2111| 3} 3|—|—} 2/21/ 3|Kartoffeln 1/ 311/917 gr. Gerste 2|—|\—]/ 2/10/— 2| 3/ 2sRindfleisch Pfd.} 4|—| T—/ 5| 4 & | zu L. | 110/—| 1/20—| 1/15 —| fleisch 5,—] 6, 6j 5/10 Heu pr. Ctr.|—/18/—|—[27| 6|—/22| 9|Hammelfleisch | 4|—| 5| 6] 4/9 Stroh Sechek.} 8/15|—] 9/20\|—] 9| 2/ T[Kalbfleisch 4l—] 6'—| 4111 Erbsen Metzel—| 6'— 8 7| 2|Butter Pfd.f 8|—112'—} 9/10 Linsen H 8! 9|— 8| 3|Eier Mandell 5|— 5| 3] 51 1 Berlin, 13. Mai. (Nichtamtlicher Getreidebericht.)

Weizen loco 84—107 Thlr. pr. 2100 Pfd. nach Qualit., pr. Mai 88 bis 89—88 Thlr. bez., Mai-Juni 85—86—85 Thlr. bez., Juni-Juli 847 Thlr. bez., Juli-August 814 Thlr. bez., September-Oktober 76 Thlr. Br.

Roggen 76 80pfd. 62 64 Thlr. pr. 2000 Pfd. bez., galizischer 97 Thlr. do., pr. Mai 62%—64 634 Thlr. bez., Mai - Juni 62—634 bis 62% Thlr. bez., Juni-Juli 615—63—624 Thlr. bez. u. Br., Juli-August 58%—99— 58% Thlr. bez., September-Oktober 5643—57—565 Thlr. bez. ;

Gerste, grosse und kleine, à 47—56 Thir. per 1750 Pfd.

Hafer loco 31 36 Thlr., böhmischer 334 34 Thlr. ab Bahn bez., pr. Mai u. Mai- Juni 33 Thlr. bez., Juni-Juli 33—325 Thlr. Br., Juli-August 31 Thlr. Br., Sept.-Oct. Thlr. bez.

Erbsen, Kochwaare 69—74 Thlr , Futterwaare 63—67 Thlr.

Rüböl loco 945 Thlr. Br., 104; bez., pr. Mai u. Mai - Juni 9 bis 10% Thlr. bez., Juni-Juli 103; Thir. bez., September-Oktober 10; bis 5 Thlr. bez.

LeinöI] loco 124 Thlr. ; : Spiritus loco ohne Fass 194; Thir. bez., pr. Mai und Mai-Juni 19

bis 18% Thlr. bez. u. G., 183 Br., Juni-Juli 194—183 Thlr. bez. u.

G., 1847 Br., Juli-August 19{—#% Thlr bez. u. G., 5 Br., August-Sep- tember 195—5g Thlr. bez. u, G., 4 Br. 7