1868 / 133 p. 1 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Clavier u. st w. Das Zimmer V1 enthält Erinnerungen an König Friedrih Wilhelm I1l., Zimmer VIl Autographieen der Königlichen Herrschaften, Zimmer VIIl die Portraits einiger Flügelleute aus der B Nba &riedrih Wilhelms 1. und Uniformen aus der Zeit König Friedrichs 11, , Zimmer IX Büsten und Statuetten aus der Königlichen Familie und be- rühmter Persönlichkeiten, Kapelle X das Gypsmodell der Rauch'schen Königs8bilder im Mausoleum zu Charlottenburg, Galerie X11 Wagen und Schlitten aus der Kurfürstlichen Zeit und dem 18. Jahrhundert, Zimmer RU ein tür- fisches Zelt, Geschenk des Sultans Selim ll. an König Friedrich 11. (1763), Zimmer X11 die beiden Throne, Krönungsmäntel und Fußkissen von der Krönung 1861 und verschiedene Kostüme und Jnsignien. Jm großen Saale sind die historishen Gobelins ausgestellt, die in der vom Kur- fürsten Friedrich Wilhelm begründeten Mercier'shen Gobelin- fabrik in Berlin angefertigt sind und von denen fünf schon im J. 1699 vollendet waren. Die Gobelins stellen dar: die Lan- dung auf Rügen 1678, die Eroberung von Stralsund 1678, den Uebergang über das kurische Haff 1679, die Belagerung von Stettin 1677, die Uebergabe von Wolgast 1675 und die Schlacht bei Fehrbellin 1675. Die Sammlung im großen Saale endlich besteht aus 4 Abtheilungen, von denen die 1. si auf König Friedrich Wilhelm 1, die 11, besonders zahlreiche, auf König Friedrich Il, die 111. auf König Friedrich 1. und die IV. auf Kurfürst Friedrich Wilhelm bezieht.

Abegg.

Der am 29. Mai d. J. in Breslau verstorbene Geheime Justiz- Rath Professor Dr. Friedr. Jul. Heinr. Abegg ist am 27. März 1796 in Erlangen geboren und erhielt den Schulunterricht in Königs- berg in Pr., wohin sein Vater als Prediger der reformirten Gemeinde 1802 berufen wurde, und später 1n Erlangen, wohin die Mutter nach des Vaters Tode zurückgekehrt war. Nachdem er seine Gymnasfialstudien in Nürnberg beendet hatte, widmete er si< 1813 auf den Universitäten Erlangen, Heidelberg und Landeshut dem Studium der Rechte und erwarb si 1818 in. Lande8hut die juri|tische Doktorwürde. Hierauf machte er sich ein Jahr lang bei dem Landgericht in Erlangen unter Puchta und Feuerbach mit der Praxis bekannt und begab \i< dann nach Berlin, um v. Savigny, Goeschen und Hegel zu hören. Im Jahre 1820 habilitirte Abegg sich zufolge einer Aufforderung des preußischen Unterrichts-Ministeriums, welches durch die 1819 erschienene Schrift »Ueber die Bestrafung der im Auslande begangenen Verbrechen« auf Abegg aufmerksam geworden war, in O Nee wo er 1821 zum außerordentlihen und 1824 zum ordentlichen Professor der Nechtswissenschaft befördert wurde. 1826 siedelte Abegg nah Breslau über und lehrte hier Anfangs Römisches Recht , später aber Naturrecht, Civil- prozeß, besonders aber Kriminalre<ht. Als Strafrechtslehrer hat sih Abegg Ruf erworben. Unter den zahlreichen Werken, die er verössentliht hat, sind besonders hervorzuheben das System der Strafrecht8wissenschaft, als Grundlage zu historisch- dogmatischen Vorlesungen Über das gemeine und Preußische Kriminalrecht, Königsberg 1826, neue gänzlih umgearbeitete Ausgabe unter dem Titel »Lehrbuch der Strafre<tswi enschaft «, Neustadt a. O. 1836, ferner das Lehrbuch des gemeinen Kri- minalprozesses (Königsberg 1833), die historisch - praktischen Er- örterungen aus dem Gebiete des strafre<tli<en Verfahrens und die verschiedenen Strafrechtstheorien in ihren Verhältnissen zu einander und zu dem positiven Rechte (Neustadt a. O. 1834), endlih der Versuch einer Geschichte der Strafgeseßgebung der Brand. Preuß. Lande (Berlin 1835). Seit 1834 war Abegg im Verein mit Birnbaum, Heffter, Mittermaier und Wächter A E Ab des U E S neue Folge.

uch ha egg Krililen fast aller neuen deutschen - gebungen veröffentlicht. E E

Die evangelische Johannes-Stiftung.

Ueber die evangelische Johannesstiftung und das evange- lische Johannesstift in Berlin ist O a der elfte Bericht ersiatteï worden, welcher die Zeit vom 1, Dezember 1866 bis zum 1. Dezember 1867 umfaßt. Die Anzahl der im Johannesstift aufgenommenen Kinder, welche am Schlusse des Jahres 1866 54 43 Knaben und 11 Mädchen betrug, ist nach demselben bis zu Ende des Jahres 1867 auf 58 43 Kna- ben und 15 Mädchen gestiegen. 19 Zöglinge wurden im Laufe des Jahres aus der Anstalt entlassen, die meisten, Knaben , bei Meistern zur Erlernung eines Handwerks, ein Mädchen in einem geeigneten Dienst untergebracht. 23 Kinder 18 Kna- ben und 5 Mädchen find in die Anstalt neu aufgenommen worden ; wegen der beschränkten Mittel konnten unter 76 An- meldungen nur diese berücksichtigt werden. Der Schulunter-

4

richt, den die Zöglinge des Stifts erhalten, wird in : E 2 Mädchenklassen ertheilt. "Derselbe Ls ac aben arte Seite den Ansprüchen und Leistungen der Ppreu a olfsschule; die obere Knabenklasse bietet dice Bildung t Mittelklasse der Realschule resp. des Gymnasiums. Ap det Unterricht schließt sih die Arbeit in den Werkstätten, o U den E E ute B Di weiblige geleitet. el und zugleich zur Hausarbeit gy,

Die Anzahl der Brüder, welche im Johannesstifte für '

zukünftige Thätigkeit auf dem Gebiete der Armen- und GefangenenPpflege, der Kindererzichung und A Z N wesens vorbereitet werden , belief sich im Anfange des Tahres 1867 auf 18. Im Laufe des Jahres sind 12 zu denselben iy gekommen ; dagegen ist 1 zur Uebernahme des Hau8vaterga s in der Handwerker-Herberge »Zur Heimath« in Erfurt a sendet worden. Die jeßige Gesammtzahl der Brüder betein somit 23, von denen sih 19 im Stifte selber, 4 in den u O arten Filiale befinden. 1 ur erfügung des Königlichen Konsistoriums vinz Brandenburg vom 21. Juni 1867 d A Sobanaci die Rechte einer kirchlichen Parochie, welche als solche der Ephori Berlin (Stadt) 11. angehört , zuertheilt worden. Für die K Folge dessen an den Inspektor Pfarrer Gör> von Seiten dez Parodie i die Welt O Geistlichen der Anstalts. e Bestätigung des Königli istori N Dezember 1s L A niglichen Konsistoriums am Die Gründung und Eröffnung eines städtischen Filiale | Berlin, in welchem der Beruf der Sbbarnetiung für dai U der Stadtmission zur Ausübung gelangt, ist am 29. Mai v J bei Gelegenheit der ersten öffentlichen Festversammlung, die im nei erbauten Stift unter zahlreicher Theilnahme gehalten wurde, erfolgt Die Summe der Einnahmen des Johannes-Stiftes betrug 19,311 Thlr. , die Summe der Ausgaben 18,609 Thlr. (6 ist mithin ein Bestand von 702 Thlrn. verblieben. Nah M S 00 E Jahr 1868 D sich für dasselbe | zit Vvo r. ergeben, welches : liche Beiträge zu decken sein Mie, Gas Ma S

Statistishe Publicationen aus den Nordde A _ Bundesstaaten. R Statistische Nachrichten über Hannover. Hannover, 1868. Inhalt: Verhältniß zum Staate, Flächengehalt, Bevölkerung (nah Geschle<ht und Alter, Religionsverschiedenheit, Standes-, Ve E und Erwerbsklassen). Frühere Volkszählungen. Bewegun er Bevölkerung. Wohnpläße. Areal und dessen Benugung. Vich mun Uebersicht der Verwaltungsbezirke und Gerichtsbezirke. Bara 1XU Stu R beth I E M d 10 Septenibet. Sd r. 7. 8. Juli. August 1867, __„nhalt: Getreideernten, Getreidepreise und Getreidemärkte i KönigreichSachsen während der Albre 1861 bis 1865. o sicht der Resultate aus den meteorologischen Beobachtungen, ange felt auf den Königl. sächs. Stationen. Monate Juli u. August , Juni bis August. Uebersicht des Verkehrs in einigen Haupt:

artikeln bei den Königl. sächs. Zollstellen in den Monaten Juli u.

August 1867. Betriebsübersiht der Königl. 1 i j gl. \ähs\. Staats- und der N T Dele a: befindlichen Vrivat-Eisenb ae vom Mont E 867 Dr, Needon,/ Resultate der ersten ausgedehnteren Aus: hebung im Monat März 1867. Die Michaeclismesse zu Leipzig y Jahre 1867. Zur Statistik des Fleischkonsums im Königreid achsen während der Jahre 1859—66. Uebersicht der Resultate aus den meteorologischen Beobachtungen, angestellt auf den Königl. sächsischen Stationen. Mitgetheilt nah den S Gmenstellungen im Statistischen Bureau von Prof. Dr. C. Bruhns. Uebersicht des A in einigen Hauptartikeln bei den Königl. sächsischen Zoll- tellen im Monat Oktober 1867. Betriecbs-Uebersicht dexr Königl. sächsischen Staats- und der in Staatsverwaltung befindlichen Privat- en von den Monaten September, Oktober und Novem

Großherzogthum Hessen. Notizblatt des Vereins sen. eins für Erd- u P zu Darmstadt (des Notizblattes des Vereins für Ed, funde II[. Folge. VIL. Heft . Nr. 75 März, 1868. Nr. 76 April, 1868. Je d, Nr. 79: Einfuhr und Ausfuhr des Großherzogthums A S N Bremen eroL Notizblatt 11. Folge , Nr. 63, Mai 4 G A Uebersicht der im Jahr 1866 bei den Zollämtern rtitl )erzogthums definitiv abgefertigten wichtigeren Einfuhr- nhalt d. Nr. 76: Zusammenstellung der im Gr. Hessen im Jahr 1865 vorgekommenen Gutbinbunatn: de R hir in Offenbach Geborenen u. Gestorbenen in den Jahren 1863 bis 1866. A der Getränke-Abgaben für das Jahr 1866. S erticht über Anpflanzung, Ertrag und Preis des Tabaks in den s taaten des Zollvereins für die Jahre 1865 u. 1866. Uebcrsicht a im ädt, Hospital zu Darmstadt i, J. 1867 behandelten Kran- U Tägliche Wasserstände im Oktober, November u. Dezember E Meteorologische Beobachtungen im Februar 1868. Ein- Man an Regalien, indirekten Auflagen u. aus verschiedenen Quel- an im Gr. Hessen für das Jahr 1866. Nachweisung der in der

r, Münze i. J. 1867 stattgehabten Ausmünzungen,

Das Abonnement deträgt 1 Thir. für das Vierteljahr.

Königlich

Preufischer

f A A x 1} O i - V R 41 “+ i e K M

Alle Post - Anstalten des In- und Auslandes nehmen Sea an, für Berlin die Expedition des Königl, Preußischen Staats - Anzeigers: Behren - Strasie Nr. fla, Ecke dor Wilhelmsfsraße.

S E E

Anzeiger.

S

Berlin, Montag, den 8. Juni, Abends

e. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem technischen Direktor der Thierarzneishule zu Berlin, eheimen Medizinal-Rath und Professor Dr. Ern Friedrich zurlt, den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub, m Civil-Jngenieur, jeßigen Lektor an der Universität in Halle, mil Perels, den Königlichen Kronen - Orden vierter Klasse, 1d dem Schullehrer Johann Gottlob Legner zu Schiefer

Kreise Löwenberg i. Schl. das Allgemeine Ehrenzeichen ;

) wie "Dem Kreis-Physikus , Sanitäts - Rath Dr. Dommes in achen den Charakter als Geheimer Sanitäts - Rath zu ver-

Feihen; ferner ; J erigen Amtmann Gustav von Wick zu Fürstenau

U

Den bish m Amtshauptmanne zu ernennen.

Berlin, 8. Juni. Se. Königliche Hoheit der Prinz Friedrich Carl von reußen is gestern nah Frankfurt a. O. abgereist.

Norddeutscher Bund.

Bekanntmachung.

Für die Korrespondenz aus dem Norddeutschen Posigebiet a< Anam , Birma , China, Japan, Ostindien, Siam und ustralien et vice versa treten von jeßt ab, sofern dieselbe ja Triest und Alexandrien befördert wird, folgende deränderungen in den Portosäßen und Versendungs - Bedin- ngen ein. i i

Die Korrespondenz ist bis zu dem betreffenden überseeischen us\chiffung8hafen bei der Ausgabe zu frankiren ; herwärts geht ieselbe bis Alexandrien frankirt ein. l i

Das diesseits zu entrihtende Porto für den ein- hen, bis 1 Loth Le {weren Brief E bei Briefen ah Anam u. \. w. 8 Groschen oder 28 Kr., bei Briefen aus nam u. \. w. 4 Groschen oder 14 Kr. |

Für rekommandirte Briefe ist dasselbe Porto , wie r gewöhnliche frankirte Briefe nach den vorstehend genannten ändern zu entrichten unter Hinzutritt einer Recommandations®$- Bebühr von 55 Groschen resp. 19 Kr. : :

Drucksachen und Waarenproben unterliegen im We- tlihen denselben Anforderungen, welche für derartige Sen- ngen im Norddeutschen Postgebiet maßgebend find; das Ge- immtporto für Drucksachen beträgt 15 Groschen resp. 5 Kr.

r je 25 Loth inkl. Was die Versendung der Waarenproben und Muster

ah den gedachten Ländern anbetrifft , so empfiehlt es sich, Wegen der Verschiedenheiten in den desfallsigen Portosäßen die here Auskunft bei den Orts-Post-Anstalten einzuholen, welche ierzu mit vollständigem Material versehen sind. | Verlin, den 5. Juni 1868. General-Post-Amt. von Philip8born.

Das 17. Stück des Bundes-Geseyblattes des Norddeutschen Bundes, welches heute ausgegeben wird, enthält unter Nr. 106. den Handels- und Zollvertrag zwischen dem Zoll- 4 E und Oesterreich andererseits. Vom 9, März VDO ; Unter , Nr. 107. das Gesetz, betreffend den Vereins-Jolltarif vom Juli 1865. Vom 25. Mai 1868; unter i | Nr. 108, die Ernennung der preußischen Konsuln Viktor ahn zu Calamata, Theodor Carl Ludwig Hamburger zu

Jatras, Leonidas Varoucha zu Piraeus, Carl Julius O

ösi fonsul Alfred Jsidor de Valois zu Kiel, schen Bundes.

Allerhö <| leihun Chaufseebau- und Havelland, Regierun

einer Chaussee im Kreise West-Havelland,

von der Stadt [ verleihe Jch hierdur< dem Kreise West- re<t für die zu dieser Chaussee erforder das Recht zur Entnahme der Chausseebau- rialien nah Maßgabe der für die Staats-Chausseen bestehenden Vor- \chriften in Bezug auf diese Straße. ( i

die Leon zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.

Allgemeine Verfügung vom 30, Mai 1868 die an Stelle der hannoverschen Verordnung vom 1843 wegen der gegen die Verbreitung des Rotes, des

1868.

der Kloebe zu Syra, Martin Fels zu Corfu, des Hamburg- Bremisch- und Lübeckishen Konsuls Friedrih Fels zu Zante zu Konsuln des Norddeutschen Bundes, und des preußischen, soroie Bremischen und Lübeischen Vicekonsuls Ernst August Ioole zu Cephalonia zum Vicekonsul des Norddeutschen Bundes8;

und

nter Nr. 109. die Ertheilung des Exequatur als Kaiserlich fran- {her Konsul an den bisherigen Kaiserlich französischen Vice-

Namens des Norddeut-

uni 1868.

Berlin, den 8. i eitungs-Comtoir.

er Erlaß vom 8. Mai 1868 betreffend die Ver- des Expropriationsrechtes und des Rechtes zur Entnahme der Unterhaltungs - Materialien an den Kreis West- s-Bezirk Potsdam, für den Bau und die Unter- haltung der Chaussee von E E bof Friesa> nach dem dortigen ahnhofe.

Nachdem Jch dur< Meinen Erlaß vom heutigen Tage den Bau

Regierungs-Bezirk Potsdam, en Bahnhofe genehmigt habe, avelland das Expropriations- ichen Grundstü>ke, imgleichen und Unterhaltungs-Mate-

riesa> nach dem dorti

Der gegenwärtige Erlaß ist dur<

Berlin, den 8. Mai 1868. - Wilhelm Frh. v. d. Heydt. Gr. v. Jbenplisß.

An. den Finanz-Minister und den Minister für

Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.

Ministerium der geistlichen, Unterrichts - und Medizinal - Angelegenheiten. betreffend

20. Juni

Wurms und des Grinds bei den Pferden zu ergreifenden Maßregeln, tretende Vorschrift.

Kraft der mir durch die Allerhöchste Verordnung vom 13. Mai v. Js. (G. S. S. 667) ertheilten Ermächtigung bestimme ih hiermit für den Umfang des ehemaligens Königreich Han-

nover : 7 der hannoverschen Verordnung vom

daß an Stelle des $. | 90. Juni 1843, die gegen die Verbreitung des Roßes, des Wurms und des Grinds bei den Pferden zu ergreifenden

Maßregeln betreffend, welcher hiermit aufgehoben wird, fol-

gende Vorschrift tritt: Aas »Diejenigen Pferde, welche mit einem roß- oder wurm-

kranken Pferde in einem Stall gestanden haben oder sonst damit in Berührung gekommen sind, werden auch wenn Spuren der Anste>ung nicht hervorgetreten ses Monate lang einer sanität polizeilihen Controle in der Weise unterstellt, daß in den ersten beiden Monaten all- wöchentlich, in den leßten vier Monaten alle drei Wochen eine thierärztliche Untersuchung derselben stattfindet.

Der Verkehr mit solchen Pferden unterliegt, so lange dieselben bei der Untersu<hung völlig gesund befunden werden , keinen weiteren Beschränkungen, als daß Besihß- veränderungen nur mit Vorwissen der Obrigkeit geschehen dürfen, welche dafür zu sorgen hat, daß der neue Befißer von dem Sachverhalte sofort Kenntniß erhält und die