1868 / 138 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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ie i brigen Staaten des Norddeutschen Bundes be- Lebende D ag geirrt, indem er annimmt, daß der Ge- sammtbetrag der hessischen Biersieuer in die Bundeskasse Miebe, daß also Hessen, weil es eine höhere Biersteuer habe und den Betrag dieser höheren Steuer in die Bundeskasse abführe, elnen höheren Beitrag aus dieser Steuer zur Bundeskasse leiste, als andere Staaten. Es ist dics irrig; nicht der Gesammtbetrag fließt in die Bundeskasse, sondern nur derjenige Theil , welcher dem Verhältniß entspricht, in welchem die Biersteuer in den übrigen Staaten des Seen edt Bundes zu der Biersteuer

roßherzogthums Hessen eht. j ie A INALLA Verlaufe der Debatte ergriff der Bundes- Konmnmnissar, Wirkliche Geheime Rath und General-Direktor E Steuern von Pommer - Esche, zu dem Amendement der R s geordneten Frhr. Nordec> zur Rabenau und Graf Solms-LauU- bach nah dem Abgeordneten Miquel das Wort wle folgt:

Der Standpunkt der verbündeten Regierungen zu dem Geseze is derselbe , welchen der Herr Abgeordnete Miquel jo eben bezeichnet hat und auf Seite 39 der Druckschrift dor gelegt, welche die Vorlage be leitet. Schon aus diesem Grunde würde dem Antrage unter Nr. 33 1 Seitens der vereinigten Regierungen nicht zuzustimmen sein. Es fommt aber noch der andere hinzu , welcher ebenso bereits von dem Herrn APgeorn neten berührt worden is , daß nämlich das Gesch nichk blo für Hessen, sondern auch für die beiden Melenburg , Lauen burg, Abu , Lübe> und einige Preußische Gebietstheile er- lassen werden ll und nicht feststeht , ob der Antrag für N Lande paßt. Jch kann Jhnen also nur empfehlen , den An- trag abzulehnen.

Berlin, 13. Juni. Der dem Reichstage des Norddeuk- schen Bundes in ate gestrigen Sißung Seitens des Kanzlers des Norddeutschen Bundes zugegangene Entwurf cines Gesehes, betreffend die Schließung ee Beschränkung der öffentlichen Spi lautet wie folgt: i Spie dir Wilbelm, e U Gottes Gnaden König von Preußen 2c. verordnen im Namen des Norddeutschen Bundes / nach erfolgter ZU-

i 8 Bundesrathes und des Reichstages was folgt: A Beffentliche Spielbanken dürfen weder konzessionirt noch

l den. : gedu det wie gegenwärtig konzessionivten Spielbanken werden, #0 weit ihre Schließung in Gemäßheit der Landesgesebe nicht (enen cin tritt, mit Ablauf e Zeit , für welche die Konzession ertheilt ist, spätestens aber am 31. Dezember 1872 , geschlossen. Eine eee Schließung kann durch Verordnung des Bundespräsidiums entweder allgemein oder in Beziehung auf einzelne Spielbanken ausgesprochen werden. Bei allen Banken is das Spiel an Sonn- und Feiertagen mit dem Tage verboten, an welchem dies Geseß in Geltung tritt.

18: Mit dem Tage der Schließung sind die bestehenden Spiel- pacht - Verträge und Konzessionen aufgehoben ; Entschädigungs - An- \sprúche wegen des in Folge der S(hließung einer Spielbank oder in Folge der Beschränkung des Spiels entgehenden Gewinns finden

nicht Mürin; 13. Juni. Der dem Reichstage des Norddeult-

Bundes in seiner gestrigen Sißung Seitens des Kanzlers [N Sb eubecttiltent Bunde zugegangene Entwurf eines Geseße®L, betreffend die Rehnungs-Nevisionsbehörde des Norddeutschen

Bundes, lautet wie folgt: ; s ; í den König von Preußen 2c. Wir Wilheim, von Gottes Gnade1 q ecfolater Qu

verordnen im Namen des Norddeutschen Bunde8, ( stimmung des Bundesrathes und des Reichstages, was folgt:

, 1. Die Kontrole des gesammten Bundeshaushalts dur Prüfung und Feststellung der Rechnungen über Einnahmen und Aus- gaben von Bundesgeldern, über Zugang und Abgang von Bundes®- eigenthum und über die Verwaltung der Bundesschulden wird bis auf weitere geseßliche Bestimmung von der preußischen Ober-Rechnungs®- Kammer unter der Benennung: »Rechnungs8hof des Norddeutschen

« geführt. E ;

L 2 aci Ober-Rechnungs-Kammer wird in dieser Eigenschaft ($. 1) dur cine auf Grund näherer Bestimmun des Bundesrathes eintretende Vermehrung ihrer Mitglieder nah edürfniß verstärkt. Die hiernach neu hinzutretenden Mitglieder werden vom Bundesrathe gewählt und vom Bundes-Präsidium angestellt. ;

F. 3. Die Ober-Rechnungs-Kammer führt die nach $. 1 dieses Geseßes ihr obliegende Kontrole na< Maßgabe derjenigen Vorschriften, welche für ihre Wirksamkeit als preußische Rechnungs - Revisions- Behörde gegenwärtig gelten. Dieselben Rechte und Pflichten, welche ihr ‘in dieser leßtern Eigenschaft den preußischen Behörden und Beam- ten gegenüber beigelegt sind, stechen ihr in ihrer Eigenschaft als Rech- nung8hof des Norddeutschen Bundes den Bundes - Behörden und

Beamten gegenüber zu. des Norddeutschen Bundes hat die E O Vie L Bundeskanzler-Amts

Ober-Rechnungs-Kammer die Rechnungen des D und des Rei 8tages vom 1. Juli 1867 ab, die Rechnungen der Bundes-Militair-Verwaltung von demjenigen I ab, mit welchem die betreffenden Kontingente auf den undes-Etat getreten sind, und die sonstigen Rehnungen vom 1. Januar 1868 ab ihrer Revision zu unkerzichen. j

$. 5. Eine Instruction für Rechnungshof des Norddeutschen Bundes

die Ober-Rechnungs-Kammer als erläßt der Bundeskanzler

Erste Mittheilung, betreffend die von der astronomischen Gesellschaft auf Grund eing Subvention von Seiten der hohen Regierungen des Norddeutsgey Bundes auszuführende Expedition zur Beobachtung der totalen Sonne, sinsterniß vom 18. Angust dieses Jahres. Eine Petition des Herrn A. Bernstein in Berlin an den Rei, tag des Norddeutschen Bundes und die fast einmüthige Befürwortuy derselben durch den hohen Reichstag hat bekanntlich die Anregung H der Entwickelung E in der Ueberschrift genannten wissenshaftlie Unternehmung gegeben. L A Bie »astronomise Gesellschaft«, eine im Jahre 1863 von eing Astronomen-Versammlung in Heidelberg begründete und zur Zeit jy Leipzig domicilirte Jnstitution y ‘welche vorzugsweise sich die Äufgahe gestellt hat , das Zusammenwirken der Astronomen aller Nationen u fördern und größere gemeinsame Unternehmungen orzanj, iren zu helfen, fonnte, sobald fie in Erfahrung ebradt hatte, daß die hohen Autoritäten des Norddeutschen Bundg nicht abgeneigt seien j die Sendung deutscher Astronomen zur Beob, achtung der genannten Sonnenfinsterniß zu unterstüßen, natürli) nidt

heißen und die Verwirklichung der angeregten Hoffnungen dur daz Anerbieten einer zwe>dienlichen Leitung und Organisation des Un ternehmens, so wie einer bereitwilligen Hergabe von Instrumente U befördern. Auf Grund eines von dem Vorstande der astronomischen Gs ellschaft am 25. Mai cingereichten Planes haben die hohen Bundesregie rungen unter dem 9. Juni 1868 unserer Gesellschaft eine Subvention von 16,000 Thalern zur Ausführung des Projektes bewilligt.

Die astronomische Gesellschast, von Dank für diese bedeulsan örderung der wissenschaftlichen Bestrebungen durchdrungen, wendet sich jebt an die Oeffentlichkeit, nicht nur, um gegenüber der allgemei nen Theilnahme, welche die Entwickelung dieser Angelegenheit erwe hat, cine Art von Rechenschaft über den gegenwärtigen Stand de Sache zu geben, sondern a1< um den Rath und die Unterstüßun aller Forscher und aller wissenschaftlichen Institutionen Deutschlands so weit es in der sh der Zeit noch thunlich ist, dem wichtige

iternehmen zuzunvenden. A H Der Boriand der astronomischen Gesellschaft hat sich sogleich der Einreichung des Organisations-Plancs die Bedenken nicht verhehlt welche in der Kürze der zu den wissenschaftlichen Vorbereitungen no übrig bleibenden Zeit wurzelten; er ist aber in seiner Mehrheit voy der Ueberzeugung erfüllt, daß mit den ihm zur a Ebert stellten Mitteln jedenfalls no< höchst Nügzliches, sogar Eigentihün lihes im Gebiete photometrischer Untersuchungen zu den Messungu anderer bereits seit längerer Zeit vorbereiteten Expeditionen hinzugesiy werden kann, und er is in dieser Ansicht bc ärkt worden dur (i Schreiben des Königlichen Astronomen von Greenwich , in elei im Namen der Leiter der englischen Expeditionen erklärt wird, »daß ma in England die so cben erst ins Leben gerufene Expedition der dt {hen Astronomen als den größten Aft von reundschaft begrüßa werde , welcher gegenwärtig von der astronomi chen Gesellschaft au

e E unter Anderem au< hervorgehobei

In diesem Schreiben wird : l VOTgeNNN i ichti i : bei der nicht unbedingten Sicherheit da wie wichtig es sei, gerade bei < üastigsten Zone di

etterverhältnisse in der für die Finsterniß | V Cbitcen des Gulin ens durch Beseßung möglichst vieler Punkte slb benachbarter Gegenden mit Beobachtern thunlichst zu vermehren.

Angesichts der Möglichkeit eines Mißlingens durch Wetterverhältnis welches au< unsere Expedition treffen könnte, bleibt übrigens d sichere Beruhigung, daß von unseren Beobachtern während, ihres lin geren Aufenthaltes in jenen Gegenden edenfalls no< viele andt wissenschaftliche Resultate gesammelt werden fönnen, welche i und für sich ein bedeutsames Aequivalent der aufgewandiat bieten und der wissenschaftlichen Entwickelung der Nation zu Gute

wen werden. . i ‘d y Unsere Expedition wird in zwei Abtheilungen vor sich gehen. f erste, bestehend aus drei Astronomen und einem Gehülfen für A falishe Beobachtungen, wird sich Über Bombay in das Junt Plateaus von Dekhan begeben, um dort mit zwei ansehnlichen a röhren und zahlreichen kleineren Apparaten Messungen über "U der am verfinsterten Sonnenrande auftretenden LichterscheinuBg va wie Spectral- und A p edricaunts ihres Lichtes und Þ

etrische Messungen auszuführen. | n Die Erbrvition besteht aus den Herren: Professor Sp Anklam, welcher bereits seit mehreren Jahren mit Messung die Vorgänge auf der Sonnenoberfläche V IRE ist, Vr. a erstem Assistenten der Berliner Sternwarte , Pr. Engelmann | Assistenten der Leipziger Sternwarte, C. Koppe, cinem Gch Herren Geheim-Rath Dove und Professor Erman. d had * Die zweite Expedition wird sich nach Aden begeben s, Y ächlih der photographischen Aufnahme der während der to n fe finsterung hervorbrechenden Lichterscheinungen mit Hülfe ord füßigen Fernrohres sich widmen. Obgleich Aden hierfür M m wegen des noch tiefen Standes der Sonne weniger geeign M Y Indien , wird es doch E der When Ge L h Li längere Zeit vor den photographi}c<hen Ausnaymen / e nbe f Indien ausführen werden, verbürgte Bilder der Phâänol L a tographisch - astron omische Expedition bestch i

ie photographisch - / | :

erren E Vogel, Dr. Zenker , Dr. Fritsh in Berlin und Pa

iele, erstem Assistenten der Bonner Sternwarte, welcher 1 vorherige astronomische Orientirung der photo raphishen iron ausführen und sodann während der Finsterniß besonderen Mend hen Messungen si< widmen wird. Die Expedition nad n 00 übrigens in Verbindung treten mit den Wiener Alstronos dv eben dort ihren Standort gewählt haben, aber keine photog0

im Einvernehmen mit dem Bundesrathe.

Apparate mit sich führen werden.

zögern, diese Geneigtheit im Namen ter Wissenschaft willkommen us

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Die erste Expedition wird in den ersten Tagen, die zweite in der guitíé ded Juli ihre Reise über Triest und Suez ätretéit

Das Programm über alle während der Sonnenfinsterniß, so wie vorher und nachher während eines mehrwöchentlichen Aufenthaltes in qndien und Arabien der wissenschaftlihen Messung zu stellenden Jufgaben ist natürlih no< nicht geschlossen y und der Vorstand der istronomischen Gesellschaft wird für jeden zwe>mäßigen Vorschlag, \o für wit Bereicherung der Expedition dur Ueberlassung techni- ser Hülfsmittel höchst dankbar scin. i

Es sei sließli< no< bemérft, daß beide Expeditionen, welchen dur die Fürsorge des norddeutschen Bundes und der englischen Auto- ¡itáäten, sowie von Seiten der Dampfschifffahrts-Gesellschaften manche Frleihterungén gebot n sein werden, auch eine günstige Gelegenheit ir Anlchnung für solche Forscher bieten dürften, welche sih ihnen qus eigenen Mitteln anschließen und ihre Zwe>e während der Son- nenfinsterniß fördern helfen wollen.

Wir freuen uns bereits mittheilen zu können, daß Herr Dr. Pichelhaus, Docent der Chemie an der Berliner Universität , für die Expedition nah Aden seine Mitwirkung bei den Spectral-Beobachtun- gen angeboten hat. Pr

Zur Entgegennahme von Mittheilungen und Anerbietungen \ind die Sternwarten von Berlin und Leipzig bereit, welche im Auftrage der astronomischen Gesellschaft die Mittelpunkte der Vorbercitungen ilden. / L 8 | Die Vorbercitungs-Kommission der astronomischen Gesellschaft.

Berlin und Leipzig am 10. Juni 1868.

e

Die Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahn - Verwaltungen vom 12. Juni , Nr. 24, enthält u. A : Mittheilungen über Eisen- ahnen. Vercinsgebiet. Staatsverträge: Betriebs-Vertrag zwischen der hessischen und preußischen Regicrung bezüglich des hessischen Theils der Main - Weserbahn. Parlamentarisches: Sächsische Eisenbahn- Projekte , die Beschlüsse beider Kammern über die auf Staatskosten und dur Privatgesells<haften auszuführenden Eisenbahnen. Laibach- Villad, Zinsgarantie in Aussicht. Kronprinz-Rudolphs8bahn. Bau: Rheinische Eisenbahn, Stand der Neubauten. Limburg - Hadamar), Stolp- Danzig, St. Peter-Fiume in Angriff genommen. Betricb: Altona-Kiel, A R E Eisenbahn, Oberhohndorf- RKeinsdorfer Kohleneisenbahn , Geschäftsberichte pro 1867. Sächsische Staats- und in Staats - Verwaltung befindliche Privat- Eisenbahnen, Ypyril - Einnahmen. Ausland: Schweizerische Nordostbahn, Kon- version von Prioritäten, Verbindungsbahn in Basel projektirt. Tog- jnburger Bahn (Wyl-Ebnat) in Angriff genommen. Rußland, Statut der Schuja-Twanowo Eisenbahn-Gesellschaft Zusammen- selung der Betriebs - Resultate der Eisenbahnen Rußlands für das M 1865. Vergleichende Uebersicht der Brutto-Einnahmen der Russi- hen Privat - Eisenbahnen vom 1. Semester 1868 mit dem von 1867. Die {wedischen Staats - Eisenbahnen in den Jahren 1862 bis 1866. Noldau-Wallachische Eisenbahn. Zum Einsturz der Eisenbahubrüe hi Czernowiß. Pernambuco - Eisenbahn in Brasilien.

Das Amts-Blatt der Norddeutschen Post-Verwaltung Nr. 34 enthält Gencral - Verfügungen: vom 4. Juni 1868, betr. die Aenderung in den Portosäßen sür Geldbricfe na< Norwegen ; vom 7. Juni, betr. die Erhöhung des Gewichtportos für Fahrpostsendungen nah und aus dem Gouvernement Grodno; vom 11. Juni, betr. dic Postverbindungen nah und von Helgoland; sowie die Abführung entbehrlicher Kassen-Bestände der Bezirks-Post-Anstalten an die Ober- Post-Kassen betreffend.

Telegraphische VVitterungsBßerichte v. 12. Juni.

St. Bar. |[Abw|Temp.|Abw ;

Mei Ort. (Pv. Rv n Wind.

» |Paris 341 of | 11,8| (NW., schwach.

» |Helsingfors |337,3 e |WSW., schwach.

» [Petersburg |337,7 12,0| |W., schwach.

13. Juni.

11,0 -0,2!N., s. schwach. 10,7 -1.7|W., s. s8chwach. 10,3 -1,3NW., mässig. 11,5 -1,1|N., mässig. 8,8' -2,8¡NW., schwach.

1,2 NW., mässig.

10,5 ;NW., schwach, 9,6 WNW,, stark.

10,6 NW., mässig.

10,6 N., schwach.

9,9 7N,, mässig.

9,5! -1,8'NO., sehwach,® 95 -2,6/0., schwach. 8,2| -2,9/NO0., schwach.,

11,8! |SW., lebhaft.

11,4 WSW.,, s. schw. 7,2 SW., mässig.

Allgemeine Himmelsansicht. |heiter.

bedeckt. bewölkt. 337,3 337,7 338,2 338,4 339,4 Putbus ...|337,3 Berlin .…...1338,3 Posen ....|336,0 Ratibor .….1331,7 Breslau ...1333,8 Torgau .,./336,2 Münster ..[337,2' 338,3 334,8 338,9 339,0 333,8

+0,9 171,4 +1,5 12,6 +29 +2 6 2,8 T7 2 +T2,0 +2,5 +2,2 12,6 +2,6

trübe.

trübe.

heiter, gest. Reg. heiter.

heiter, gest. Reg. fast heiter. gz.heit., gst. Reg. beiter, gest. Reg. bedecki.

heiter.

heiter.

heit., gst.Höhenr. schr heiter. neblig.

bezogen.

Flensburg . C Brüssel. ... Haparanda. Helsingfors

Petersburg i; Riga

Moskau Stockholm.

heiter. bedeckt.

Ie

337,0 42,01 = N. deliwaoli,

T Lee EUEOUEECES E Q P

R E E14 S1 E1TY

336,0 11,8 bew., gest. Abd. S. schwach. 12. Max.+ 22,0. Min. + 10,0. bewsö5lkt, rubig. WSW. schwach, bewölkt.

W s schw.,schön. bedeckt.

bew., gewöhnl,

WSW., schwach.

Skudesnäs .1338,2 340,3 340,3 334,5 336,2

8,8 12,5

SSW., schwach.

» ¡Gröningen . Helder...

Hörnesand.

Christians. .

W., s. schwach. SW., schwach. N0., schwach.

WSW., srisch.

8,0

Deffentlicher Auzeiger.

Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Der Einwohner und Müller Herrmann Seidel aus Mittel- Ahelhermsdorf ist durch Erkenntniß des unterzeichneten Gerichts vom ¿ April cr. wegen vorsäßlicher Mißhandlung eines Menschen zu ciner dreiwöhigen Gefängnißstrafe rechtskräftig verurtheilt worden und soll diése Strafe jeßt verbüßen. Er hat sih vor seiner Verhaftung von Niltel-Ochelhermsdorf entfernt und soll si< nah Berlin auf Arbeit en haben. Es werden deshalb alle Civil- und Militair-Behörden uicht, auf den 2c. Seidel zu vigiliren, ihn im Betretungsfalle an- whalten und an die nächste Gerichtsbehörde abzuliefern , welche lcb- ire um Strafvollstre>ung und Nachricht zu unsern Akten V. A. 95. 68 tsucht wird. Signalement: Name: Johann Herrmann Fri cd- ih Seidel, Stand: Müller, Wodnort: Mittel - Ochelhermsdorf, alker: 16. Mai 1840 geboren, Körperbau: u und kräftig, Haare: lond, Aussehen : gesund, Sprache: gebildet, Bart: trägt einen kleinen ¿urrbart. Kleidung und besondere Kennzeichen ni<t bekannt. del ist beim Militair Kürassier gewesen. Grünberg, den 2östen Hai 1868. Königliches Kreisgericht. 1, Abtheilung.

e; Bekanntmachung. Auf Grund der Anklage der Königlichen r aibanwaltschaft hier vom 7. April d. J. is gegen die ausgetrete- d NMilitairpflichtigen: 1) den Knecht Johann Heinrich Friedrich et, Meere am 8. Dezember 1843, aus Shmuenthin, zuleßt in fin, 2) den Tischlergescllen Johann Hermann Ferdinand Conrad,

Ten am 7. Juni 1844, aus Ricolsdorff, 3) den Kunstreitersohn j Balduin Weber, geboren am 16. September 1843, aus Colberg, ria ofmeisters ohn Carl August Christian Peter, geborén am 12. Dezem- Y fia aus Lestin, weil dieselben hinreichend belastet sind, ohne Erlaubniß it oniglih preußischen Lande verlassen und \sih dadur< dem Ein- j l den Dienst des stehenden Heeres zu centzichen gesucht haben, Semäßheit des $. 110 des Strafgeseßbuchs dur< Beschluß des iht ei Vneten Geric)hts vom heutigen Tage die Untersuchung cinge- f vorden. Zur öffentlichen mündlichen Verhandlung der Sache 0 Ut Termin auf den 1. September d. J., Vormittags Nr q! in unserem, im hiesigen Rathhause befindlichen Sißungssaal wi 1 anberaumt, zu welchem die obengenannten Angeklagten, deren “fenwärtiger Aufenthalt nicht bekannt ist, hierdurch öffentlich mit der

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Aufforderung vorgeladen werden, zur festgeseßten Stunde zu erschei- nen und die zu ihrer Vertheidigung dienenden Beweismittel mit zur Stelle zu bringen, oder solche dem unterzeichneten Gerichte so zeitig vor dem Termine anzuzeigen, daß sie noch zu demselben herbeigeschafst werden können. Tm Falle des Ausbleibens wird mit der Unter- suhung und Entscheidung in contumaciam verfahren werden. Colberg, den 21. April 1868. Königliches Krei8gericht. T. Abtheilung.

Bekanntmachung. Jn der Untersuhungs-Sache wider den Handarbeiter Johannes Mauer aus Walburg bedarf es der Zeugen- vernehmung des Affentheater-Besißers Adolph Sonnenfeld aus Pietschen, welcher sich bis 22. Mai er. in Leipzig aufgehalten; dem- nächst aber weiter begeben hat, ohne daß wir hätten ermitteln kön- nen, wohin. Wir ersuchen die verchrlihen Sicherheitsbehörden um Mittheilung übér den Aufenthalt des 2c. So nnenfeld und bitten um Beschleunigung, da Mauer verhaftet ist. Eisleben, den 8: Juni 1868. Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

Handels-Negister.

Königliches Kreisgericht zu Frankfurt a. O. Die unter Nr. 23 des Gesellschaft8-Registers mit der Firma Bußmanns Wwe. & Söhne enge agene Handels - Gesellschaft ist dur< gegenscitige Uebereinkunft

aufgelöst. Dics ist zufolge Verfügung vom 10. Juni 1868 am 11. Juni 1868 eingetragen.

Königliches Kreisgericht zu Frankfurt a. O. Die unter der Firma Schaffran & Schaefer; cingetragen Nr. 1 des Gesellschafts-Registers, bestandene Handelsgesell- haft ist dur< den Austritt des Gesellschafters Gotthilf Oswald Schaffran aufgelöst. Der bisherige Gesellschafter Adolf Wilhelm Schaefer seßt das Geschäft unter der veränderten Firma Adolf Schaefer

fort, und ist derselbe nunmehr unter Nr. 509 des Firmcn-Registers sv