1868 / 162 p. 9 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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ersichtlichen Realforderung Befriedigung aus den Kaufgeldern suchenden Gläubiger haben si< mit ihrem Anspruch bei uns zu melden.

: Ee und neuester Hypothekenschein sind in unserem Büreau 1Va. einzusehen.

[441] Nothwendiger Verkauf.

Kömgliches Kreisgericht, I. Abtheilung zu Stolp, den 24. Januar 1868. __Das den Erben des Malers Gustav Adolph Albrecht, nämlich: 1) der verwittweten Kaufmann Gustav Ferdinand Albrecht, Louise,

gebornen He>mann zu Stolp,

2) dem Friedrich Wilhelm Constantin Albrecht und dessen Ehefrau

Wilhelmine Albertine Agnes, geborne Haasmann zu Stolp,

3) der verwittweten Gastwirth Johann Hermann Albrecht; Emilie,

E Hell zu Bütow, i

4) den Pa des Uhrmachers Heinrich Ludwig Pieper zu Stolp,

nämlich:

a) Gustav Adolph,

b) Franz Emil Reinhold,

e) Heinrih Ottomar,

d) Vincenz Theodor,

e) Wilhelm Rudolph,

t) Johanne Caroline Marie,

2) Anna Catharine Louise l

gehörige, unter unserer Gerichtsbarkeit in Stolp vor dem Schmiede-

thore am Strom belegene, im Hypothekenbuche Vol. 1V, Tom. 4

Fol. 1 Nr. 1 verzeichnete Grundstü>, bestehend aus einem Wohnhause

und Garten, einem damit in Verbindung stchenden neuen Wohnhause,

einem großen Saal und zwei daran stoßenden Nebenstuben, dem

Logengebäude mit Anbau und Stall, cinem Badchause, einer Remise

und einem Pferdestalle, cinem Keller und Wohngebäude, gerichtlich

geschäßt auf 18,096 Thir. 19 Gr. 3 Pf., soll j am 4. September d. J., Vorm. 11 Uhr,

an hiesiger Gerichtsstelle vor dem Herrn Kreisgerichts -Rath Wegner

subhastirt werden. E

___ Taxe und Hypothekenschein, sowie die Verkaufsbedingungen sind

in unscrem PVYrozcßbüreau 1 h. E

Alle unbekannten Realprätendenten werden aufgefordert, \sih zur

Vermeidung der Präclusion spätestens in dem Termine zu melden.

_ Gläubiger, welche wegen einer aus dem Pp otyetenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern efricdigung suchen, haben ihre Ansprüche bei dem Gerichte anzumelden.

Die dem Aufenthalte nah unbekannten Erben:

a) des Geheimen Justizraths Hoepner hier,

b) des Gastwirths Johann Hermann Albrecht in Büto1vo, werden zu diesem Termine hierdurch öffentlich geladen.

[2417] Nothwendiger Verkauf.

Königliches Kreisgericht, 1. Abtheilung zu Stolp,

den 29. Juni 1868.

Das dem Gastwirth Carl Franz Maximilian Theodor Hoenisch und dessen Kindern gehörige, in der Mittelstraße hierselb belegene, im Hypothekenbuch Vol. 1. Tom. 3, Nr. 188 verzeichnete Wohnhaus, in welchem seit 7 bis 8 Jahren dic Gastwirthschaft betrieben worden gerichtli<h geschäßt auf 8903 Thlr. 11 Sgr. 3 Pf. soll nebst den auf 755 Thlr. 14 Sgr. 6 Pf. geschäßten Gasthofs-Jnventarienstücken

am 283. Januar 1869, Vormittags 11 Uhr,

an hiesiger Gerichtsstelle war dem Herrn Kreisgerichts-Rath Wegner subhastirt werden. / E

Taxe Und Hypothekenschein, sowie die Verkaufsbedingungen sind in unserem Prozeß-Büreau 1b. einzusehen. :

Gläubiger, welche wegen einer aus dem O mde nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern efriedigung suchen, haben ihre Ansprüche bei dem Gericht anzumelden.

e Nothwendiger Verkauf.

Königliche Kreisgerichts-Deputation zu Ue>kermünde.

__Das dem Gutsbesißer Hermann Oldenburg gehörige Vorwerk Voßberg und Rehhagen , abgeschäßt auf 6456 Thlr. 25 Sgr. zufolge der nebst Hypothekenschein im Büreau einzusehenden Taxe, soll am

20. Oftober d. J, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Gläubiger, welche wegen einer aus dem Hypothekenbuche nicht cr- sichtlichen Realforderung Befriedigung suchen, haben ihren Anspruch beim Gerichte anzumelden.

n Nothwendiger Verkauf. as dem Kaufmann Albert Schwendt gehörige, zu Draßtkig sub Nr. 20 belegene Eisenhütten-Etablissement, gerichtli<h abgeschäßt auf 39/214 Thlr. zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe, soll im Bietungstermine

am 10. Dezember 1868,

, _ Vormittags 11 Uhr,

an ordentlicher Gerichtsstelle resubhastirt werden.

Gläubiger, welche wegen einer aus dem Hypothekenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen, haben ihren Anspruch bei uns anzumelden.

&ilehne, den 25. April 1868.

Königliche Kreisgerichts-Kommission I.

„, Nothwendiger Verkauf. Königliches Kreisgericht zu Pleschen, Ne Abtheilung. Pleschen, den 16. Mai 1868.

Das dem Waclaw v. Koszutski gehörige, im Pleschener Kreise belegene Rittergut Magnuszewice, land haftlih abgeschäßt auf 58,000 Thaler, zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der

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Registratur einzusehenden Taxe, soll am 20. Januar 1869, Vormittags 11 Uhr,

an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Diejenigen Gläubiger, welche wegen einer aus dem Hypotheken- buch nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Be- friedigung suchen, haben \i< mit ihren Ansprüchen bei dem Sub, hastationsdgericht zu melden.

Die ihrem Aufenthalte na< unbekannten Realgläubiger, Kaufleute Herrmann Sachs, Ferdinand L und Julius und Simon Las,

früher zu Posen, werden zu dem Termine öffentlih vorgeladen. Nothwendiger Verkauf.

[1574] Kreisgericht zu Oppeln. _Das dem Hausbesißer Carl Friebe gehörige Grundstü> Nr. 31 des Hypothekenbuchs von Oppeln auf der Olscherei (verlängerte Nikolai. straße), abgeschäßt auf 15,626 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf. zufolge der nebst

Hypothekenschein und Bedingungen in der Registratur einzuschenden -

Dare, soll am 30. November 1868, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Diejenigen Gläubiger, welche wegen einer aus dem Hypotheken: buch nicht ersichtlichen Realforderung aus den Nan enern Besfriedi- gung suchen, haben si< mit ihrem Anspruch bei dem ericht zu melden.

Oppeln, den 25. April 1868.

Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.

„Nothwendiger Verkauf. Königl. Stadt- und Kreisgericht zu Magdeburg; den 24. April 1868.

Das Band 29, Blatt 1733, fortgeseßt Band 47, Blait 2732 des Hypothekenbuchs von Magdeburg verzeichnete, kleine Schulstraße Nr. 17 hier belegene Wohnhaus der Wittwe und Geschwister Henning nebst Zubchör, abgeschäßt auf 15/782 Thlr. 7 Sgr. 2 Pf. zufolge der nebst E A und Bedingungen in der Registratur einzuschenden Dare, 0

am 13. November er., Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle, Domplaß 9, vor dem Stadt-¿und Kreis- gerihts-Rath Vorberg, subhastirt werden.

Gläubiger, welche wegen einer aus dem Hypothekenbuche nicht ersichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen, haben sih mit ihren Ansprüchen bis zum Termine bei uns zu melden.

Alle unbekannten Realprätendenten werden hiermit aufgeboten, sich bei Vermeidung der Präklusion spätestens in diesem Termine zu melden. Der dem Aufenthalte nah unbekannte Gläubiger, Arbeiter Conrad Wilhelm Wrede, so wie die Mitbesißer Wilhelm Griedrich Gustav Henning, Karl Friedri<h Adolf Henning, Fabrikbesißer Johann Vriedrich Julius Henning werden hierzu öffentlich vorgeladen.

[2419] Subhastations-Patent nebst Ediktalladung.

In Sachen, betreffend den Konkurs der Gläubiger des Ritterguts- besißers Heino von Heimburg zu Nordgoltern soll auf den Antrag des Konkurskurators, Obergerichtsanwalts Wilhelm Rautenberg I. zu Hannover, das zur Konkursmasse gehörige, zu Nordgoltern unmittelbar an der von Hannover nah Nenndorf führenden Chaussee belegene, allodifizirte landtagsfähige von Heimburgsche Rittergut nebst dem da-

mit kombinirten ehemals Weberschen Halbmecierhofe daselbst, zu wel- chem gehören:

[1623]

A. An Gebäuden, und zwar : I, zum Rittersiße:

1) ein zweistö>kiges Herrenhaus mit 2 Anbauen und massiven Kellerräumen; die Bel-Etage und das Souterrain ist massiv, die obere Etage von Fachwerk mit Ziegelbedachung,

2) ein Wohnhaus für den Pächter;

3) ein Gebäude mit Futterböden und Kellerräumen,

4) eine Scheuer mit angebauetem Schafstalle

9) zwei Wagenremisen, Waschhaus, Schweinestall und über

i demselben ein großer Kornboden,

6) ein Stallgebäude für Schweine und Federvieh,

7) ein Gebäude mit 2 Pferdeställen und Kutscherwohnung,

8) cin größerer Pferde- und Kuhstall mit Heuboden,

9) ein Brennercigebäude mit Kornboden. Bemerkung: Das Castrum mit den vorbenannten Gebäuden is mit einem

Hausgraben umgeben und umfaßt ein Areal von 3 Morgen

114 JRuthen ; i t j

II. zum fombinirten vormaligen Weberschen Halbmeierhofe : zwei Baraen-Gebäude auf einem Areale von 81 Ruthen, von denen das eine 6, das andere 4 Wohnungen enthält; welche in unmittelbarer Nähe der Gutsgebäude belegen sind; IUI, eine auf den \. g. Aue-Wiesen östlich der Ortschaft Nordgoltern erbauete Ziegelei, bestehend : 1) aus einem Wohnhause mit 2 Stuben und 5 Kammern nebst Bodenraum, / | 5 2) einem Brennhause mit Ofen, Pferdestall und sonstigen Räu- men, sowie angehängtem Trockenschoppen, 3) drei Trockenhäusern, | j 4) einem fleinen Nebenhause für Arbeiter; cinem Gebäude mit einer Thonmühle, einem Treteshauer. R H idtana Bemerkung: Die Gebäude, mit Ausnahme der zu der Ziegelei gehörigen, sind zu 19,050 Thlr. gegen Feuersgefahr versichert. B. An Ländereien : 1) der zum Rittersiße gehörige Gutsgarten von 8 Morgen 109 (CJRuthen, bestehend aus Park-Anlagen, Grabeland und Obstgarten, welcher im unmittelbaren Anschlusse neben dem Rittersiße belegen, nördlih neben der Nenndorfer Chaussee mit einer ca. 8 Fuß hohen Mauer umgeben ist,

4) der neben dem Rittersiße belegene \. g. Weber'she Garten von 3 Morgen 112 (IRuthen,

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und der Me>lenburgischen Eisenbahn-Direction die Ausfertigung eines neuen Talons wird gestattet werden. Schwerin, den 6. Juli 1868.

3) an A>erland 404 Morgen 28 CIRuthen,

4) an Wiesen 81 Morgen 30 Ruthen.

N C. An Berechtigungen : :

1) das Recht, jährlich eine \. g. Radbuche aus dem Deister zu be- ichen

2) D mit Weberschen Paboieterhafe verbundene Gerechtsame zur Ausübung des st. g. Schnatelrechts in der herrschaftlichen Jnter- essentenforst am Deister,

3) mehrere Zins- und Meiergefälle, und P.

4) die dem Rittergute zustehende Landtagsfähigkeit und das Patronat über die Schulen zu Nordgoltern und E>erde, sowie die Orga- nistenstelle in Gr. Goltern, i

ffentlih meistbietend verkauft werden und is zu dem Ende Ter-

in au

B i Donnerstag, den 17. September d. J., i Vormittags 11 Uhr, vor hiesigem Amtsgerichte angeseßt, worin sich Kaufliebhaber einfinden wollen. E i E

Die Verkaufs-Bedingungen können auf hiesiger Gerichts\chreiberci, so wie bei dem Konkurs-Kurator, Ober-Gerichts-Anwalt W. Rauten- berg 1, zu Hannover eingesehen werden; desgleichen sollen Abschriften davon auf desfallsiges Ansuchen gegen Erstattung der Kopialien er-

ilt werden. ;

V Zugleich werden alle Diejenigen , welche an das obbezeichnete Rittergut nebst Zubehör Eigenthums-, Näher -, lehnrechtliche, fidei- fommissarische, Pfand- und andere dingliche Rechte, insbesondere auch Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, hiermit auf- gefordert, solche so gewiß in dem obigen Termine anzumelden, als sie widrigenfalls dem neuen Erwerber gegenüber damit ausgeschlossen verden sollen. i / G Cine Anmeldung der im Professions - Termine vom 11. Juli v. J. bereits angemeldeten dinglichen Rechte bedarf es jedoch nicht.

Kaufliebhaber , welche das Rittergut und die dazu gehörigen Grundstücke in Augenschein zu nehmen wünschen, wollen sich an den Rittergutspächter Meisner zu Nordgoltern wenden.

Das demnächstige Präklusivdekret wird nur dur< Anschlag an hiesiger Gerichtsstelle veröffentlicht werden.

Wennigsen , den 24. Juni 1868 T

Königlich N 0G, Abtheilung I. ille.

[2406] Ediktal-Ladung. Schuld d Pfand-Verschreib Mortification einer uld- un and-Verschreibung \ | über 3000 Thlr. Gold. : / Der weiland hiesige Kaufmann und Senator Rudolph Tewes hat am 9. Juli 1819 dem hiesigen Dr. med. Biker eine gerichtlich be- stätigte und ingrossirte Schuld- und Pfand-Verschreibung Über ein erhaltenes Darlehn von 3000 Thlr. Gold ausgestellt, in solcher na- mentli< eine Spezial-Hypothek an seinem, an hiesiger Bergstraße be» legenen und derzeit sub Nr. 378 katastrirten Bürgerhause nebst Zubehör

estellt. : i M Der benannte Gläubiger hat später seine eben genannte Dar- lehnsforderung den Kindern seines Schuldners geschenkt und da diese auch dessen Erben geworden sind, so is die vorerwähnte Forderung, resp. Schuld dur D erloschen und die dafür bestellte Hypo-

ef bedeutungslos geworden. i M Dieses il N den Kindern und Erben des weiland Senators Tewes anerkannt worden und von _ denselben, mit dem Bemerken, daß die vorhin näher bezeichnete Schuld- und Pfand-Verschreibung verloren gegangen und nicht aufzufinden sei, beantragt, solche zu mor- tificiren und die darnach bestellte Hypothek im Stadtbuche zu löschen, indem deren Löschung von ihnen ir Folge eines Über das vorgedachte Bürgerhaus Ma Be Age Ann Grabbe abgeschlossenen Kaufkontraktes beschafft werden müsse.

, Um nun Si Un gedachten Antrage stattgeben zu können, wer- den die unbekannten Jnhaber der vorerwähnten Schuld- und Pfand- Verschreibung vom 9. Juli 1819, sowie Alle, welche aus derselben Ansprüche geltend machen wollen, hiermit aufgefordert, in dem auf

Sonnabend, den 12. September d. J.,

Mittags 12 Uhr, E 4 angeseßten Termine solche anzumelden und näher zu begründen, widrigenfalls die vermißte Urkunde für ungültig und wirkungslos erkannt (mortificirt) und die darnach ingrossirte Hypothek im Stadt- buche gelöscht werden soll.

v A F ‘ußisches Amtsgericht ónigli reußische j \ H. Leschen, Dr.

Abtheilung 1.

[2413 i , | ie Gebrüder Guttentag zu Berlin haben hierher angezeigt, daß ane Nie Talon zu der ihnen A enthümlich gehörenden Actie Nr. 7352 der e>lenburgischen Eisenbahn-Gesellschaft verloren gegangen sei, und haben demgemäß die Proclamation und Mortification dieses ver- lorenen Talons beantragt. Jn Deferirung dieses Gesuches werden alle Diejenigen, welche an den beregten Talon der obbezeichneten Eisen- bahn-Actie Ansprüche machen zu können glaubcn, hiermit peremtorisch öffentlich geladen, in dem S "auf den 18. September d. J. : angeseßten Liquidations-Termine, Mittags 12 Uhr, auf Vesiger Groß- herzoglicher Justizk- Kanzlei , nah Abends zuvor beim ODirektorio eshehener Meldung, entweder in Person oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte zu erscheinen, um solche ihre Ansprüche einzeln und

| genau M an trat auch sofort genügend zu bescheinigen, sonst aber,

unter Auferlegung eines ewigen Stillshweigens, unfehlbar zu gewär- tigen, daß Ae verloren gegangene Talon zu der vorbezeichneten Actie für fraftlos und gänzlich ctloscben; mithin für mortificirt wird erklärt

Großherzogli<h Melenburg-Schwerinsche Justiz-Kanzlei. e Proclama. i

er abwesende Arbeiter Wilhelm Guse wird auf Ansuchen seiner Ehegattin Justine Caroline, geb. Grenz, welche behauptet, von seinem Aufenthalte aller angewandten Mühe ungeachtet keine Nachricht er- halten zu haben, hierdur< aufgefordert, si< binnen drei Monaten und spätestens in dem

auf den 14. September 1868, Mittags 12 Uhr, im Stadtgerichte, M ANe Nr. 59, Zimmer Nr. 53, angeseßten Termine vor dem hegerihte zu gestellen und die wegen böslicher Verlassung angestellte Ehescheidungsklage zu beantworten, widrigenfalls die bösliche Verlassung für dargethan angenommen und auf Trennung der Ehe erkannt und der ausbleibende Ehegatte für den allein s<{<ul- digen Theil erklärt werden wird.

Berlin, den 5. Mai 1868. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen. Deputation für Ehesachen.

Bekanntmachung. n unserem Depositorio befinden \ih folgende, über 56 Jahr alte Testamente: a) der Dorothee Friedericke Diesel, geb. Graupner, zu Schkeudiß, naher verehelihten Braumann in Radegast, vom 7. Juli 1810; b) des Graf von Peralta-Renaud auf Wengelsdorf, vom 5. Mai 1811; die unbekannten Erben werden E die Publication zu beantragen. Merseburg, den 3. Juli 1868. Königliches Kreisgericht. Il. Abtheilung.

a Oeffentliche Bekanntmachung. er Häusler Friedrih Wilhelin Reimer zu Limmrigß hat bei uns auf Todeserklärung seines Bruders, Johann Christian Reimer von dort, angetragen. Der Johaun Christian Reimer, der älteste Sohn der Ausgedinger Johann Christian und Johanne Caroline Reimerschen Eheleute, ist am 16. Januar 1825 in Limmriß, Kreis Sternberg, Re- gierungs-Bezirk Franffurt a. O., geboren und hat si von scinem Ge- burtsorte im Jahre 1851 entfernt, ist bis jeßt dorthin nicht zurü- gekehrt und hat Niemandem von seinem Verbleiben Kenntniß gegeben.

Es wird deshalb derselbe, \o wie seine unbekannten Erben und Erbnehmer hierdur< aufgefordert, in dem

am 2. Oktober 1868, Vormittags 11 Uhr,

im hiesigen Gerichtszimmer Nr. U]. vor dem Kreisrichter Born anstehenden Termin oder \<hon vor demselben sich \hriftlich oder per- sönlich zu melden und weitere dev e zu erwarten , widrigenfalls der Johann Christian Reimer e todt erklärt und sein etwa 150 Thlr. bis 200 Thlr. betragendes Vermögen seinen bekannten legitimirten Erben unter Präflusion der Ansprüche unbekannter Erben zugesprochen werden wird.

Sonnenburg, den 12. November 1867. : Königliche Kreisgerichts-Deputation.

2143 l Dur das Rittergut Steesow bei Perleberg sind 8025 Thaler Grund-

steuer-Entschädigung festgeseßt. Dies wird den Erben der auf Stee- sow Rubr. IIT., Nr. 26 mit 2000 Thlr. eingetragenen Frau Kaufmann Rose, geb. Weber, mit dem Ueberlassen bekannt gemacht, die ihnen nach $. 460 seq. Titel 20. Theil I. des A. L. Rechts zustehenden An- träge innerhalb se<s8 Wochen bei uns anzubringen, indem sonst ihr Hypothekenreht auf die Grundsteuer-Entschädigung erlischt. Berlin, den 18. Juni 1868. N Königliche General-Komniission.

Verkáufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

[2415 Bekanntmachung

Die auf dem Magazinhofe in der Neuen Yriedrichsstraße Nr. 2 belegene Eisgrube soll vom 1. Oktober er. ab auf zwei hintereinander folgende Jahre, also bis Ende September 1870, im Wege der Sub- mission und daran zu knüpfenden Licitation anderweitig vermiethet werden. i /

Die dieser Vermiethung zum Grunde zu legenden Bedingungen fönnen im Geschäftslokal des unterzeichneten Amtes, Köpni>erstraße Nr. 17, werktäglich eingeschen werden, und sind hiernach abzugebende Gebote spätestens bis zum 21. Juli cer. daselbst \hriftli< und ver- siegelt portofrei einzusenden.

Berlin, den 9. Juli 1868. i

Königliches Proviant-Amt.

2421 Bekanntmachung. j Las im Sternberger Kreise gelegene Domainen - Vorwerk Bau-=

dachswerder mit 464 Morgen 157 Ruthen Warthebruch-Niederungs- boden wird am :

24. September d. J., Vormittags 11 Uhr, in unserem Sißungszimmer, Wilhelmsplaß Nr. 19, auf die zwölf Jahre, von Johannis 1869 bis Johannis 1881, zur Verpachtung aus- geboten. Die Pachtbewerber haben spätestens im Bietungs - Termine ein disponibles Vermögen von 7000 Thlr. nahzuweisen. Das Pacht- gelder-Minimum is} auf 2400 Thlr. festgeseßt. Die Pachtbedingungen und Licitations-Regeln sind auf dem Rent-Amte in Sonnenburg und in unserer Domaincn-Registratur einzusehen und werden auch gegen Kopialien in Abschrift mitgetheilt.

Frankfurt a. O., den 3. Juli 1868. Königliche Regierung. Abtheilung für direkte Steuern, Domainen und Forsten. Brennholz-Verkauf unter freier Konkurrenz. Es sollen

ienstag, den 28. Julicr. vonVormittags10Uhrab im Edin- rben Gasthofe hierselbst aus den 10 Beläufen der Oberförsterei Neubrück