1868 / 187 p. 1 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

halb der leßten 30 Jahre von 1000 auf 3000 gestiegen. Von den beiden Hauptquellen werden jährli<h 150—200,000 Flaschen versandt.

l adlich sind in Schlesien noch die beiden Heilquellenorte Warmbrunn im Hirschberger und Flin8berg im Löwenberger Kreise namhaft zu machen. Beide liegen dem Kamm des eigentlichen Riesengebirges um mehrere Meilen näher.

Die Quellen Warmbrunns, das in dem bekannten Hirschberger Thal 1050/ über dem Spiegel der Ostsee liegt, haben nur etwa 4 Gran fester Bestandtheile und enthalten so wenig chemis<h nachweisbaren Schwefelwasserstoff , daß man diese 29 bis 32 Grad R. warmen Thermen , die früher zu den Schwefelquellen gerechnet wurden, gegenwärtig, wie die Quellen von Lande>k, fast allgemein zu den indifferenten oder Akrato- thermen rechnet. Als Heilmittel gegen rheumatische Leiden und eine Zahl von Hautkrankheiten stehen die Bäder von Warnm- brunn seit Jahrhunderten in gutem Ruf. Kaiser Karl 1V. schenkte im Jahre 1377 für treue, in der Schlacht bei Erfurt geleistete Dienste diesen Badeort sammt dazu gehörigem Gebiet dem Grafen Gottschaf oder Schaffgotsh. Diese Familie , in deren Besiß das Bad noch gegenwärtig ist , hat ihre besondere Sorgfalt jeher der Vervollkommnung dieses Bades zu- gewendet. Auch die vorzügliche Lage und Schönheit der Gegend zieht jährlih viele Sommergäste hierher, so daß Warmbrunn jährlich von 4—5000 Fremden besucht wird. 2

Flinsberg liegt diht an der böhmischen Grenze, 1542,

hoh, in einem na< Norden offenen Thal. Das Klima ist im Allgemeinen rauh und veränderlich, es wird jedoh nah der Höhe des Sommers beständig und ist dann höchst erfrischend. Die Quellen sind denen von Altwasser nahe verwandt und ge- Le daher ebenfalls zu den reinen Eisenwässern. Ebenso ohlensäurereih sind sie jedo< no< ärmer an festen Bestand- theilen und Eisen als jene, finden daher geeignete Anwendung bei solchen Patienten, denen der Genuß eines stärkeren Eisenwassers nicht zusagt. Das Quellwasser wird hier oft mit Molken ver- mischt getrunken, die in den meisten schlesis{hen Bädern in vor- trefflicher Güte hergestellt werden. Flinsberg wird jährlih von ungefähr 300 Kurgästen besucht.

Die Kirchenbauten der romanischen und der gothischen Periode in Preußen.

(S. die Bes. Beilage zu Nx. 180 d. Bl.)

III.

In den beiden ersten Artikeln sind in Preußen und Lauen- burg 1059 Kirchen nachgewiesen, welche der romanischen und der gothischen Periode angehören. Die später gothish umgebautcn, ursprünglich romanischen Kirchen, welche in beiden Abschnitten vorkommen, sind hierbei, wie auch bei den folgenden Vergleichun-

en, nur den romanischen Kirchen zugezählt. Nach Abrechnung der lauenburgischen (romanischen) Kirchen verbleiben für Preußen gerade 527 Kirchen romanischen und 527 Kirchen gothischen Stils. In den alten preußischen Provinzen überwiegen die gothischen Kirchen , 436 gegen 419 romanische. Hauptsächlih hat , wie sih dies aus dem Entwickelungs8gang des Christenthums er- klärt, in den 6 östlichen Provinzen der gothische Stil das Ueber- ewicht. Es gehören hier 275 Kirchen der gothishen und nur 73 dex romanischen Periode an, wogegen in den Provinzen Westphalen und Rheinland nur 161 Kirchen gothischen , aber 246 Kirchen romanischen Ursprungs sind. Die einzelnen Pro- vinzen zeigen folgendes Verhältniß: Preußen 4 romanische, 64 gothische Kirchen , zusammen 68; Posen 1 r., 1 g., zus. 2, Pommern 18 r., 55 g., zus. 73; Schlesien 6 r., 31 g., zus. 37; Brandenburg 29 r., 63 g., zus. 92; Sachsen 115 r., 61 g., zus. 176; Wesiphalen 129 r., 75 g., zus. 204; Rheinprovinz 117 r, 86 g., zu}. 203; Schleswig - Holstein 24 r., 3 g., zus. 27; Han- nover 39 r./, 27 g., zus. 66; Cassel - Wiesbaden 45 r., 61 g., zus, 106 Kirchen.

Eine Vergleichung darüber, wie viele der in Preußen über- haupt vorhandenen Kirchen noch aus der romanisch-gothischen Periode stammen, kann nur annähernd richtige Resultate lie- fern, da die alten tirhli<hen Baudenkmäler nicht vollständig ermittelt sind und ein Theil derselben heut nicht mehr kirchlichen Zwecken dient, wohl gar in Trümmern liegt. Nicht8destoweni- ger bietet eine derartige Vergleichung so viel Jnteresse, daß wir sie zum Schlusse anstellen. Wir müssen uns indessen hierbei auf die alten preußischen Provinzen beschränken, indem es für die neuen an dem erfordeclichen statistishen Material mangelt. Nach den leßten Aufnahmen im Jahre 1864 waren in den alten Provinzen Preußens (ohne Hohenzollern) 13,827 christliche Kirchen vorhanden. 855 oder 6,5 pCt. derselben gehören zu fast gleichen Theilen der romanischen und der gothischen Bauzeit an. Jn der Provinz Preußen sind von

1185 Kirchen 68 oder 6 pCt. romanisch - gothis<h, und zwar fast sämmtli< gothis<h. Die Provinz Posen (838 Kirchen) hat nur einen vershwindend kleinen Bruchtheil alter Bau- denkmäler. Von den 1256 pommerschen Kirchen sind 73, nahe an 6 pCt., romanisch - gothish, und zwar 1,4 pCt, romanish und 4,4 pCt. gothisch. Schlesien zählt 2056 Kirchen , wovon nur 37, 1,8 ÞpCt,, romanisch-gothisch sind; der Prozentsaß der romanischen Kirchen ift ein kleiner Bruchtheil. Jn Branden- burg (2280 K.) bilden die romanisch - gothishen Kirchen 4,1 pCt., und zwar die romanischen 1,3 pCt. , die gothischen 2,8 pCt. Sachsen zählt unter seinen 2571 Kirchen 176 romanisch-gothische Bauten, 7 pCt., wovon auf die romanischen 4,5 ÞCt., auf die gothischen 2,5 pCt. fallen. Jn Westfalen sind nur 873 Kirchen vorhanden, davon aber 204, also 24 pCt, romanisch - gothish, 15 pCt, romanisch und 9 pCt. gothisch. Diese Provinz übertrifft in der Zahl ihrer alten Baudenk: máäler beider Stile die Rheinprovinz, in welcher von den vor- handenen 2768 Kirchen 7,3 ÞCt. der romanisch-gothischen Pe- riode, und zwar 4,2 pCt. der romani'chen und 3,1 pCt. der gothischen Periode angehören.

Middeldorp f.

Albrecht Theodor Middeldorpf, am 3. Juli 1824 zu Breslau

geboren, bezog, wie wir einem Nekrologe der »Scles. Ztg.« entnehmen, 1842 die Hochshule seiner Vatersladt, um Medizin zu studiren. Nach dreijährigem Studium in Breslau ging Middeldorpf nach Berlin. Im Herbst 1846 kehrte er nach seiner Vaterstadt zurü, vollen- dete hier seine Dissertation über die Brunner’schen Drüsen , die ihn in die Neihe der wissenschaftlichen Forscher einführte, wurde am 25. November 1846 zum Poctor med. et chir mit dem Prädikat »summa cum laude« promovirt und trat nunmchr als Assistent im physiologischen Jnstitut bei Purkinjé ein. Er blieb in dieser Stellung bis zum August 1847, vollendete während diefer Zeit seine Staatsprüfung und unternahm sodann seine erste wissenschaftliche Reise nach Wien, Paris und London, von wo er im April 1848 nach Breslau zurückkehrte. Hier begann er ein reges, wissenschaftliches Leben. Bald stiftete er im Verein mit Klose, Paul und Günsburg den Verein für physiologische A der sich eine Zeit lang sehr thätig zeigte und auch das »Günsburgsche Journal« begründete, in dem Middeldorpf scine Arbeiten: »Ueber das Wesen der Entzündung« und andere Schriften niederlegte. Middeldorpf's Wirksam- keit verschaffte ihm im April 1849 eine Stelle als Assistenzarzt auf der äußeren Station des Hospitals Allerheiligen. So begann er scine zahlreichen Experimente über die von ihm Akidopcirastik genannte Untersuchungsmethode mit Hilfe spißiger Jnstrumeiite. __ Vom Juli bis September1850 unternahm Middeldorpf wiederum eine größere wissenschaftlihe Reise nach Mitteldeutschland, dem Rhein, der Schweiz, Lyon und Paris, und studirte während derselben und einer im Sommer 1851 vollendeten Rundreise durch die deutschen Universitätsstädte namentli<h das Hospitalwesen. Von diesen Neisen heimgekehrt , widmete er si< neben seiner praktischen und opera- tiven Thätigkeit im Allerheiligen - Hospital vor Allem der Vollen- dung cines größeren Werkes über Knochenbrüche, und vom Jahre 1851 an den Studien über die von ihm als chirurgishe Operationsmethode n e R Sinne begründete und von ihm \so benannte Galvano- austik.

Im September 1554 wurde Middeldorpf zum außerordentlichen Pro- fessor für Chirurgie und Augenheilkunde ernannt und ihm die <irur- gische Poly-Klinik Übergeben. Bald darauf wurde ihm durch die Be- rufung zum Konsiliarwundarzt des Fränckelschen Hospitals für israc- litische Kranke und als Oberwundarzt am Hospital Allerheiligen eine neue Erweiterung seiner Hospitalthätigkeit zu Theil. Jm April 1856 endlich wurde er zum ordentlichen Professor und Direktor der ge- sammten chirurgisch-augenärztlichen Klinik ernannt.

Anfangs September 1856 reiste Middeldorpf wiederum nach Paris, um seinen französischen Kollegen die Galvanokaustik zu zeigen. Die all- gemeine Billigung, welche seiner Erfindungzu Theil wurde, fand von jener Zeit an Wiederhall in allen Ländern. Die größten wissenschaftlichen Akademieen und Gesellschaften Europas ernannten ihn zu ihrem Mit- gliede und ertheilten ihm Preise und Ehrenmedaillen. Kaiser Napo- leon verlieh ihm den Orden der Ehrenlegion, dem bald der italienische Mauritius- und Lazarus - Orden folgte. Im März 1859 wurde Middeldorpf Medizinal-Rath und Mitglied des Medizinal-Kollegiums der Provinz Schlesien, auch interimistischer erster Arzt des Hospitals Allerheiligen, legte aber bald darauf alle städtischen Aemter ieder, um si< auss{ließli< seiner fklinisden und praktischen Thätigkeit im Dienste des Staats zu widmen. :

Eine bedeutsame Epoche im Leben Middeldorpfs war endlich seine Theilnahme an dem Feldzuge gegen Dänemark im Jahre 1864, wo er in den Johanniter - Lazarethen zu Flensburg und Nübel besonders Hilfe leistete und mit dreien seiner Schüler persönlich dem Sturme auf die Düppeler Schanzen beiwohnte, und seine hervorragende Thä- tigkeit während des- Feldzuges in Böhmen 1866. Jn Anerkennung seiner Leistungen auf dem Kriegsfelde ernannte ihn Se. Majestät der König zum Geh. A verlich ihm den Rothen Adler- Orden 11. Klasse mit der Schleife und die Erinnerungskreuze, und berief ihn endlih zur Theilnahme an der Konferenz, welche im Früh- jahr des Jahres 1867 zur Berathung über die Verbesserung des Mi- licair-Medizinalwesens in Berlin stattfand.

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Sfaats-

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Königlich Preußischer

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Alle Post - Anstalten des In- und Auslandes nehmen Sesiellung an, für Serlin die Expedition des fbnigl! Preußischen Staats - Anzeigers:

Behren : Straße Nr. lla, Ecke dor Wilhelmsftraße.

Anzeiger.

187.

Berlin, Montag, den 10. August, Abends

1868.

E

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem General-Major a. D. Friedrich Otto, bisherigen Direktor der Pulverfabrik zu Spandau, den Rothen Adler- Orden dritter Klasse mit der Schleife; dem Superintendenten und Pfarrer Wilhelm Gustav Julius Biehler zu Canth im Kreise Neumarkt, dem Pastor Friedrich Christian Schuly zu Rappin auf Rügen und dem emeritirten Pfarrer August Heinrih Bährens zu Soest den Nothen Adler- Orden vierter Klasse, sowie dem Diakonus Franz Carl Theodor Freund zu Stralsund das Kreuz der Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern ; ferner

Dem praktischen Arzt 2c. Dr. Pollender zu Wipperfürth den Charakter als Sanitäts-Rath; sowie

Dem Ober-Amtmann Dehnicke zu Gladau den Charakter eines Königlichen Amts-Rathes; und /

Dem hiesigen Fabrikanten eiserner Bettstellen 2. Franz Wilhelm Otto Schwittau das Prädikat eines Königlichen Hoflieferanten zu verleihen.

KForddeutscher Bund.

Dem Kaufmann Th. Hollesen in Rendsburg ist Namens des Norddeutschen Bundes das Exequatur als Königlich belgi- her Konsul daselbst ertheilt worden.

Das 27. Stück des Bundes-Gesegblattes des Norddeutschen Bundes, welches heute ausgegeben wird, enthält unter ;

Nr. 142 die Verordnung, betreffend die Einführung des Geseßes wegen Besteuerung des Braumalzes vom 4. Juli 1868 und des Gesetzes, betreffend die Besteuerung des Branntweins, vom 8. Juli 1868 in Mecklenburg, Lauenburg, Lübe> und preußischen und hamburgischen Gebiet8theilen. Vom 29. Juli 1868; unter :

Nr. 143 den Vertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde und Hessen, die Besteuerung des Branntweins und Biers in dem nicht zum Norddeutschen Bunde gehörigen Theile des Großherzogthums Hessen betreffend. Vom 9. April 1868 / unter

Nr. 144 die Ernennung des bisherigen preußischen Konsuls Johann Friedrih Berger in Hammerfest zum Konsul des Norddeutschen Bundes; unter : E

Nr. 145 die Ertheilung des Exequatur als Königlich bel- gischer General - Konsul beziehungsweise Königlich belgischer Vize-Konsul an den bisherigen Königlich belgischen Konsul Baron A. v. Reinach und dem Banquier A. v. Reinach jun. zu Frankfurt a. M., Namens des Norddeutschen Bundes; unter Nr. 146 die Ernennung des Grafen Hippolyt v. Bothmer zum Konsul des Norddeutschen Bundes in Trapezunt; unter

Nr. 147 die Ernennung des bisherigen preußischen Konsuls Emile Schytte zu St. Valery zum Konsul des Norddeutschen

undes/; unter A 7 Nr. 148 die Ertheilung des Exequatur als Kaiserlich fran- zösischer Konsul in Stettin Namens des Norddeutschen Bundes an den Herrn Bugeaud, Duc d'Isly; unter

Nr. 149 die Ernennung des bisherigen preußischen Kon- suls F. H. Wolff zu Karlskrona zum Konsul des Norddeut-

en Bundes; unter j M Nr. 150 die Ernennung des hamburgischen Konsuls John M. Kail zu King Georges Sound , des preußischen und ham- burgischen Konsuls Segrio Franck zu Sydney, des hambur- gishenKonsuls8Carlos Krämer-Walter zu Newca le, des preußischen und me>lenburgishen Konsuls Armand Theodore Ranniger zu Brisbane und des hamburgischen Konsuls Ernst Louis Buch- holz zu Auckland zu Konsuln des Norddeutschen Bundes; unter

Nr. 151 die Ernennung des bisherigen preußischen Konsuls Ernst Wilhelm Garbe zu Guayaquil zum Konsul des Nord- deutschen Bundes ; unter

Nr. 152 die Ernennung des preußischen Konsuls Moritz August Herrmann zu Manila, zum Konsul des Norddeutschen Bundes; unter |

Nr. 153 die Ernennung des preußischen General-Konsuls Louis Will in Havana zum General- Konsul, so wie des bremischen Konsuls Carl Wilhelm Schumann in San Jago, des bremischen Konsuls Ernst Rudolph Münder in Trinidad und des Hamburgischen Konsuls Carl Rudolf August Kobbe in Matanzas zu Konsuln des Norddeutschen Bundes; unter

Nr. 154 die Ernennung des preußischen , sächsishen und en Konsuls Gustav Adolph Lübbers in San- tander, des preußischen, Bremischen und Hamburgischen Kon- suls José Pastor in Corunna, des preußischen Konsuls Antoine Merry in Sevilla, des Kaufmanns Adolph Pries in Malaga, des preußischen Konsuls Bartholomaeus Spottorno in Cartha- gena, des Hamburgischen Konsuls Alexander Harmsen in Ali- cante, des preußischen Konsuls Rafael Sanchez in Torreviéja, des bremischen Konsuls Harald Johan Dahlander in Valencia, des preußischen Konsuls August von Müller in Tarragona, des preußischen Vizekonsuls und sächfischen Konsuls Herrmann Vollmar in Barcelona , des preußischen Konsuls J. Almirall in Palma (Insel Malorca) , des bremischen Konsuls Celestino G. de Ventoso in Port Orotava (Insel Teneriffa) zu Konsuln des Nord- deutschen Bundes, und des preußischen Vizekonsuls Heinrich Diaz in Huelva , des preußischen Vice-Konsuls Jean Colom in San Lucar de Barrameda und des Hamburgischen Vice - Konsuls Juan A. Duarte in Algeciras zu Vice-Konsuln des Norddeut- Bundes; und unter i

Nr. 155 die Ertheilung des Exequatur zu der Ernennung des Konsuls der Republik Liberia in Hamburg, C. Goedelk, zum Generalkonsul für den Norddeutschen Bund.

Berlin, den 10. August 1868.

Zeitungs-Comtoir.

Das 52. Stück der Geseßz-Sammlung, welches heute ausß- gegeben wird, enthält unter |

Nr. 7164 die Verordnung Über die Nachversteuerung der in den Rittergütern und Dörfern J ttemin mit Peenwerder, Duckow, Rottmannshagen, Rügenfelde, Karlsruh und Pinnow, der Kolonie und dem Erbpachtsvorwerk Groß - Menow, fo wie in den preußischen Antheilen der Ortschaften Drenkow , Porep und Suckow vorhandenen Bestände von ausländischen Waaren. Vom 31. Juli 1868; und unker

Nr. 7165 den Vertrag zwischen Preußen und Schwarz- burg - Sondershausen wegen Uebertragung der Leitung der Grund- und Gebäudesteuer - Veranlagung im Fürstenthume Schwarzburg-Sondershausen auf Königlich preußische Bebörden und Beamte. Vom 10. Juni 1868.

Berlin, den 10. August 1868. az Gesez-Sammlungs-Debits-Comtoir.

Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten.

Vertrag zwischen Preußen und Schwarzburg - Sondershausen wegen Tedawraguis i Gan der Grund- und Gebäudesteuer-Veranlagung im Fürstenthume Schwarzburg-Sonder8hausen auf Königl. preußische Behörden und Beamte. Vom 10. Juni 1868.

Nachdem Se. Majestät der König von Preußen dem Wunsche Sr. Durchlaucht des Fürsten zu Schwarzburg - Sondershausen mi

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