1868 / 194 p. 1 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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D. An ODrell: 1 Stü>k ODrell = 714 Ellen. E. Wollene gebrauchte Sattelde>en: 1) 2 Bund weiße Decken à 13 Stü> = 26 Stück D Plaue » à10 80 » 3 10 - y » = 9 442 » » = 413 » 5) 39 » » . = 384 O S 9 » v 104 Bund mit E ... 1029 Stü. ; F. Sonstige Gegenstände: 1) eine grauleinene Dee,

2) 2 Strohsäke i i 3 eine Partie Ballenhülsen von Paleinwand, und Bindestrie.

Die Verkaufs-Bedingungen werden beim Beginn des Termins bekannt gemacht, doch können dieselben auch vom 15. August ab in der Schreibstube des Unterzeichneten eingesehen und auf besonderen Antrag jeder Zeit gegen Erstattung derx üblichen Copialien in Aÿ- {rift mitgetheilt werden. Ebenso liegen von dem gedachten Zeit- punkte ab die Verkaufs-Bedingungen im Lagerraume zu Hannover, am Archive 3, zur Einsicht bereit, woselbst auch die Verkaufs-Gegen- stände an den Wochentagen, Morgens von 11 bis 12 Uhr, von dem dort anwesenden Magazin-Verwalter Köhne auf Verlangen vorgezeigt werden, Von leßterem können au<h Proben der zu verkaufenden Tuche und Futterstoffe bezogen werden.

Celle, den 5. August 1868.

Ludwig Rose, O.G.Anw.

[2765]

Hannoversche Staats-Eisenbahnen.

Es soll die Lieferung von 100 Stü vicrrädrigen offenen Güterwagen und 150 » » bedeckten » sämmtlich ohne Bremsen im Wege der Submission vergeben werden.

Hierzu i} auf i ; Donnerstag, den 3. September c., Vormittags 10 Ugr/ in dem Büreau des Ober - Maschinenmeisters Schäffer hierselbst Ter- min anberaumt, bis zu welchem die Offerten frankirt und versiegelt mit der Aufschrift: ; i

»Lieferung von Eisenbahnwagen« eingereicht scin müssen. Ferner soll die Lieferung von 1040 Stück Achsen aus Tiegel-Gufistahl, 2080 » An mit aufgezogenen Puddelstahlban- agen, 1450 » Tragfedern für Güterwagen, 6 » » » Gepäckwagen

im Wege der Submission vergeben werden.

Hierzu ist auf i i

Freitag, den 4. September ec., Vormittags 10 Wh, im Büreau des Ober-Maschinenmeisters Schäffer hierselbst Termin anberaumt, bis zu welchem die Offerten frankirt, versiegelt und mit der Aufschrift: E »Lieferung von Wagenmaterialien« versehen eingereiht werden müssen. x ;

Die Submissions - Bedingungen, getrennt für Eisenbahnwagen und Wagenmatecrial, liegen in unserem Central - Büreau zur Einsicht aus, werden auch auf portofreie, an unseren Büreau-Vorsteher, Kanzlei- Rath Bröse hier, zu richtende Schreiben in Abschrift mitgetheilt.

Verschiedene Bekauntmachungéti.

[2789] Sue ergwerks-

un Saarbrüdcer Eisenhütten-Actien-Gesellschaft. Die Herren Actionaire unserer Gesellschaft werden hierdurch be- nachrichtigt, daß die diesjährige ordentliche Generalversammlung am 15. September d. J., Morgens 10 Uhr, im Geschäftslokale der Gesellschaft auf der Hütte zu Burbach stattfinden wird.

Gegenstände der Tagesordnung: S 1) Bericht Über das verflossene Geschäftsjahr und Feststellung der

Dividende. :

2) Bericht der Rechnungs-Reviforen. 3) Neuwahl cines Mitgliedes des Verwaltungs- und Aufsichts- rathes.

Bie Derven Actionaire, welche beabsichtigen, der General-Ver- sammlung beizuwohnen, werden gebeten, den Bestimmungen des Art. 36 des Statuts nachkommen zu_ wollen.

Burbach bci Saarbrücken, den 15. August 1868. : Luxemburger Bergwerks- und Saarbrü>er Eisenhütten-Actien- Gesellschaft.

Der Dircktor. N. Flamm.

Königliche Niederschlesish-Märkische Eisenbahn. Vom 15. k. Mts. ab tritt ein gemeinschaftlicher Tarif für Steinkohlen-Sen- dungen in Wagenladungen von Stationen der Oberschlesischen Eiscn- bahn nah den Zwischenstationen der Berlin - Görlißer Eisenbahn via Görliß in Kraft. Dru>-Exemplare des Tarifs sind bei den Meer Güter- Expeditionen in Breslau und Görliß zum Preise von 6 Pf pro Stück käuflich zu haben. Berlin, den 31. Juli 1868.

Königliche Direction der Niederschlesis<-Märkischen Eisenbahn.

[2788] O A j Unsere seit dem 1. August er. zwischen Rybnik und Leobschüß verkehrenden Züge Nr. 19 und 20 führen zur Vermittelung des An- R nach und von den Eil- resp. N 2, 3 und 4, seit em 14. d. M. auch Personenwagen 1. und Il. Klasse. Ratibor, den 14. August 1868. ; Königliche Direction der Wilhelmsbahn.

Bekanntmachung. D Vom Sonntag, den 16. d. Mts. ab, werden M die Züge 1l. und VI. unseres Fahrplans auf der Ey Strecke von Soest nach Holzminden um einige Mi- S nuten verschoben und wie folgt befördert werden:

Zug 1I. Uhr | Min.

Zug VI.

Stationen. Ubr | Min.

2 es L

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Vormittags Ce 11 1 Sassendorf : Benninghausen

Lippstadt

1 Gese>e

Salzkotten Maderborn..…..…....-o.++- Altenbeken En Peeeta Bra Godelheim

Hörter HSolininden eee

9 23 37 53

5 27 10 25 43

3 ; 14 1 25 Früh

11 | 25 59 2% 37

11 12 12 11

1j 20 Nachmittags

Ma B I S I DI D R m

Münster, den 13. August 1868.

Hannover, den 10. August 1868. A Königliche Eisenbahn - Direction.

Königliche Direction der Westfälischen Eisenbahn.

[2791]

In Gemäßheit der statuarischen Bestimmungen der

aus folgenden Mitgliedern besteht: A. Loofe,

. Louis, C. Graf von Wartensleben, Schulze-Wiehenbrauk j S. Baumeister.

1 2 3 4 9

Werner, Königlicher

Norddeutsche Lebensversicherungs-Bank auf Gegenseitigkeit.

Bank wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß

], Der Verwaltungsrath

Geh. Kalkulator bei der Hauptverwaltung der Staatsschulden, Vorsißender, Königlicher Hoflieferant, Stellvertreter desselben,

Il, Die Direction

dem General - Direktor H. Martin

Übertragen ; und

zum technischen Direktor ernannt worden ist. Berlin, den 14. August 1868.

der Mathematiker R. Heyden

Norddeutsche Lebensversicherungs-Bank auf Gegenseitigkeit.

[2792] Die Geschäfte der Bank sind eröffnet. Bureaux

Norddeutsche Lebensversicherungs-Bank auf Gegenseitigkeit. ¿ls V siberung geben

Meldungen zur Uebernahme von Vertretungen werden entgegengenommen 1

Charlottenstraße Nr. 76.

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Das Abonnement beträgt 2 Thle. für das Vierteljahr.

Insertionspreis für den Raum ciner Druckzeile 24 Sgr.

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ite Poft - Anftaiten des In- und uslandes n Bestellung an, ür Sertin die Éxpediiion des Königl. ßischen Staats - Anzeigers: Behren - Straße Nr. Aa, Ecke dox Wilhelmsstraße.

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: Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem emeritirten Prediger Dr. Conrad Wilhelm Hein- | ri Leopold Eltester zu Potsdam und dem Bürgermeister

| Eduard Spieß zu Schuliß im Kreise Bromberg, den Rothen

| Adler-Orden vierter Klasse; dem Rechnungs - Rath und Kreis- | Steuer-Cinnehmer, Hauptmann a. D. Samuel Günther zu Ï Kosten, und dem Königlich belgischen Hauptmann der Artillerie, Î Le Boulengé, den Königlichen Kronen-Orden dritter Klasse; Ÿ den Schullehrern Johann Theobald zu Fraulautern im F Kreise Saarlouis und Johann Joseph Demerath zu E Strogbüsch im Kreise Daun den Adler der vierten Klasse des # Königlichen Hausordens von Hohenzollern, sowie den Schul- Ÿ lehrern Gerlach Keßler zu Nisterberg im Kreise Altenkirchen Ï und Carl Ludwig As, Q zu Braliß im Kreise Königs8- Ï berg N.M. das Allgemeine Ehrenzeichen ; ferner - Dem ersten Bürgermeister der Stadt Groß - Glogau, 7 Martins, den Titel als Ober - Bürgermeister der dasigen | Stadt zu verleihen ; und

Den Stadtsyndikus Berndt zu Groß-Glogau, in Folge der von der dortigen Stadtverordneten-Versammlung getroffenen Wiederwahl, als unbesoldeten Beigeordneten (zweiten Bürger- meister) der genannten Stadt für eine fernerweite sechs8jährige Amtsdauer zu bestätigen.

Angekommen: Der Wirkliche Geheime Ober - Finanz« Kath und Ministerial-Direktor Bitter, von Kissingen.

Der General-Major und Jnspecteur der 2. Jngenieur- Inspection Schulz, von Erfurt.

Abgereist: Der Ministerial - Direktor Guenther, nach Süddeutschland. :

Nichtamtliches.

Preußen. Berlin, 18. August. Ueber die Ankunft und Anwesenheit Se. Majestät des Königs in Homburg erhalten wir folgende weitere Mittheilungen :

E Homburg, 17. August. Nachdem Se. Majestät der König gestern in Wiesbaden dem Gottesdienst in der evange- lischen Kirche beigewohnt hatten , erfolgte gegen 1 Uhr Nach- mittags die Abreise. Der Extrazug pasfirte, ohne anzuhalten # alle Stationen der Taunusbahn bis Frankfurt a, M., wo F in dem Außentheil des Bahnhofs die Lokomotive gewoc<selt Ÿ und der Zug auf das Geleis der Homburger Bahn übergeführt wurde. In der kurzen Zwischenzeit nahmen Se. Majestät die . R der Vorstands-Mitglieder der Homburger Bahn ent- F gegen. Etwa 20 Minuten später traf der Zug in Homburg F ein, Daselbst hatten si<h auf dem Bahnhof die Ge- Ï neralität, der Ober - Präsident, der Präsident der Regic- Ÿ rung zu Wiesbaden, die Spißen der Kreis- und städtischen : n Pana die Geistlichkeit und ein zahlreihes Publikum ammelt. Der Bürgermeister Schleußner hielt folgende

E Anrede: »Eure Königliche Majestät wollen mir AlUergnädigst Ÿ gestatten, Allerhöchstdieselben bei diesem ersten Besuche unserer | Stadt im Namen der Gemeindevertretung und der ganzen i Bürgerschaft Homburgs aus Herzensgrund willkommen zu Ï heißen und den pflichtshuldigsten Dank auszusprechen, daß 5 Eure Majestät der Einwohnerschaft unserer Stadt die hohe © Freude bereitet, ihren allverchrten König in ihrer Mitte sehen 5 Und begrüßen zu können. Eure Majestät darf ich die Ver- en, daß unsere Bürgerschaft mit gleicher Treue

glichkeit, mit welcher sie ihrer früheren Landesdbherrschaft

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und An

Jugethan war, nunmehr auch Eurer Majestät und Ihrem Köni ause ergeben ist. Gott erhalte Eure Muieftät E E eil und Segen Ly großen Vaterlandes und auch unserer tadt!« Se. Maje ät der König geruhten hierauf huldvoll zu

erwiedern. Der Allerhöchsten Ansprache folgten Vorstellungen,

dann bestiegen Se. Majestät, um Allerhöchstfih durch die Stadt

E Din A E N stehenden Wagen,

1 ermeister ein dreifahes Ho i

A a (b Ves Bana Df Ee N upßerhalb des Bahnhofs hatte sich eine zahlreiche Volksm

versammelt. Aus vielen Städten und e in ‘méoE

meiligem Umkreise waren die Bewohner herbeigeeilt, um bei

dem Einzuge Sr. Majestät zugegen zu sein. An einer reich

dekorirten Ehrenpforte wurden Se. Majestät von einer Zahl

Jungfrauen Töchtern hiesiger Bürger , empfangen , welche

Sr, lo ein Bouquet überreichten. Darauf seßten

Allerhöchstdieselben unter Zuruf der Bevölkerung den

Weg durch die mit Fahnen und sonstigen Decorationen ge-

shmü>ren Straßen nah dem Schlosse fort. Daselbst

fand später das Diner, zu dem zahlreiche Einladungen er- gangen waren, statt. Abends gegen #8 Uhr fuhren Se. Majestät zur italienischen Oper im Kurhaus, wo Allerhöchstdieselben bis zum Schluß verweilten. Jnzwischen hatte mit einbrechender

Dunkelheit die JUumination der Stadt begonnen.

Heute Morgen besuchten Se. Majestät der König, wie das

»W. T. B.« berichtet, die Mineral-Quellen und den Kursaal.

Nach den bis jeßt getroffenen Reisedispositionen werden Se. Majestät der König noch bis zum 19. August in Hom- burg verweilen. Am 20. werden Allerhöchstdieselben Sich nach Düsseldorf begeben und am 22. in Cöln eintreffen.

Meelenburg. Güstrow, 14. August. (R. J. um städtischen Konvent sind die Bürgermeister fast vol iolie er- schienen. Jn der heutigen Versammlung ward beschlossen, einen Bortrag bei dem Ministerium einzureichen, in welchem die gänz- liche Aufhebung der Mahl- und Schlachtsteuer als nothwendige Folge der neuen Steuerverhältnisse vorstellig gemacht und um Einleitung deputatisch - lommissarisher Verhandlungen zur Ab- lösung der R Steugr gebeten wird. Zur Abfassung die- ses Vortrags is eine Kommission ernannt worden, welche den aus8gearbeiteten Entwurf der morgen stattfindenden zweiten R e 4 Auaust

__ Neustreliß, 15. August. Der Großherzog is heute früh na< Schloß Rumpenheim abgereist, um nach A Uu: enthalt daselbst eine Kur in Homburg zu beginnen. Der 4 dia, hat fih von Göttingen aus na< Ostende egeben.

Samburg, 16. August. (Wes. Z.) Das im Altonaer Hafen vor Anker gegangene nordamerikanische Kriegsschiff ift die Dampfkorvette »Canandaigua«, Capitain William Strong. Dieselbe gehört nicht zu dem Geschwader, welches unter dem Kommando des Admirals Farragut augenbli>li<h die Häfen des Mittelmeeres besucht, sondern hat )elbstständig seit zwei Jahren ostindische, afrikanishe und europäische Häfen besucht. Sic kommt zuleßt von Leith und wird bis Mittwoch nächster Woche bleiben. Das Schiff hat eine Maschine von 500 Pferde- kraft und soll eins der shnellsegelndsten der nordamerikanischen Marine sein. Als solches hat es fich im lezten Kriege gegen den südstaatlichen Kreuzer »Alabama« bewährt. Die Armirung besteht aus je zwei 9- und 11zölligen gezogenen Kanonen, fo wie je zwei 12- und 24pfündigen Granatfanonen. Die Be- saßung zählt 250 Mann mit den Unteroffizieren, 43 Offiziere und 2 Aerzte.

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