1909 / 222 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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s wegten Menge von neuem erkennen lassen, daß die be zu Kaiser und Reich den Altenburgern tief im Herzen sißt. Was Altenburgs Söhne einst in blutigem Kamps haben er- ringen helfen, sind seine Bürger heute bestrebt, in friedlicher Arbeit zu erhalten. So bildet Altenbur einen Hort deutscher Treue, _einVorbild deutschen Fleißes und deutscher Tf tigkeit. Die Kaiserin vereinigt sih mit mir in den mnen Wünschen für Eure Hoheit, die’ Herzogin und das {dne alten urgishe Land. Möge es unter der segensreichen Negierung seines erlauhten Fürsten au blühen und gedeihen. hurra, hurra, hurra!

“Um 10 Uhr reisten die Kaiserlihen Majestäten, von Jhren Hoheiten dem Herzog und geleitet, nah Hainichen bezw.

ten. Eure Königliche Hoheit haben die mit der Uebertra uag des le erbefehls ge N Uasgade linie gelöst, und bin ih herzlichst a Fre Ee Hoheit zu diesem Erfolge aufs wärmste be- lückwünschen zu können. Et Seine Königliche Hoheit der Prinz-Negent hat _in_ einem Armeebe ¿Bf an den Kriegsminister seine Freude darüber ausgesprochen, daß die Leistungen der bayerischen Armee während des Gaflermanävers das uneingeschränkte Lob des Deutschen Kaisers gefunden haben.

Der Reichskanzler Dr. von Bethmann Hollweg wurde, „W. T. B.“ zufolge, vorgestern nachmittag von Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen Ludwig empfangen und stattete dem Vorsißenden im Ministerrat Freiherrn von Podewils einen längeren Besuch ab. Vormittags hatten wischen beiden Staatsmännern und auch zwischen dens Staats- sekretär Freiherrn von Schoen und dem Freiherrn von Pode- wils Konferenzen stattgefunden.

Sachsen. Seine Majestät der Kaiser ph „W. T. B.“ zufolge, heute I 6 Uhr 30 Minuten von A tenburg in Hainichen ein und wurde auf dem Bahnhof von Seiner Majestät

| Ü is zu den bayerischen Bergen, ein Recht hat, stolz zu (eik Nota Tage I Velen a Aber Herr Oberbürgermeister und Meine Herren des Magistrats, Meinen herzlichen Dank, daß Sie Mir diese Freude bereitet Yaben, und damit erhebe Ih den von chöônen Münchnerinnen gereichten Pokal und trinke auf das Wohl E lieben herrlihen Mür.chen.“ 4 t Hierauf ergriff Seine Majestät der Kaiser den Ehrenpokal « und De f Ai ohl Münchens. Während leiser stimmun g- voller Gésang den Saal durchtönte, ließ Sich Seine Majestät die Magistratgräte, die Mitglieder des Gemeindekollegiums und eine Reihe anderer Herren vorstellen. Von den beiden Bürger- meistern gert, begab Sich Seine Majestät der Kaiser sodann nah dem Neuen Rathause, besichtigte mit großem Juteresse dessen schöne Architektur und kehrte unter brausenden Hochrufen der Bevölkerung nach der Residenz zurü. i Um 1 Uhr fand in der preußis{ en Gesandtschaft beim Gesandten von Schlözer eine größere Frühstückstafel statt, an der Seine Majestät der Kaiser, Jhre Königlichen Hoheiten der Prinz-Regent, der L, die übrigen Prinzen und Herzöge, der Fürst von Fürstenberg, der Ministerpräsident von Podewils, der Reichs anzler Dr. von Bethmann Hollweg u. a. teilnahmen. Nach der Frühstüstafel begaben Sih Seine Majestät der Kaiser, Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent und die übrigen Gäste der preußischen A in den unmittelbar an die Festräume der Ge- sandtschaft sich M ielewen prunkvollen Lenbachsaal der neuen

Kunft und Wissenschaft. E A L vat ée m A Ê len 28 pegen 2,3 bezw. 2,4 i A : T als Wi; im- August). Bei den Kartoffeln hat sih auc nicht für einen Negie- und os E E I Gti Tes p Sgt L Kaisers -rungsbezirk unter dem Mittel (3,0) ergeben. / Die Ziffern \{chwanken MA N Rot fe P Nel Life 4 : ga.crne u ¿wviiden 2,9 für Stralsund und 2,1 für Wiesbaden und Aachen. Ueberz AUOEN ist M der Pr inz-Negentens Us p gnmillelbarem Ans{luß haupt ist die Begutachtungsziffer der Kartoffel mit 2,5 in der zehn- Uan "erbaut und rige nie L E Professor Mar jährigen Zahlenreihe des September neben der gleichen Note für 1905 Kaiser Wilbelm 11 e6 Stadt Minen cue Mob, JusGrift: die beste. Bei den Zuckerrüben fand sich nur für die Negierungsbezirke Ruhmes und 1 Fünstl Gedäcitnig" gens thres | Bromberg und Liegniß eine geringere als die Mitteluote, nämlich 3,1. e Und „großen Künstlern zum Gedächtnis «,Architektonish Nicht so günstig wie die Hackfrüchte werden die Futterpflanzen Klee ist das Galericgebäude vom Gesandtschaftspalais abgesondet | a ilt S Hobe has Kai d ; und bildet mit ihm dennoch eine barmo ise E; und Luzerne beurteilt. Sie haben beide das beim ersten Schnitt heit. Da Gier. late, ct große ofene U je E Eingebüßte beim zweiten bzw. zweiten und dritten niht nachzuholen dur zwei \{lanke Säulen gegliedert ift: als plastischen & ck | vermocht; vielfa konnte der gewohnte dritte Schnitt von der Luzerne der Herzogin nah dem Bahnhof | zeigt die Fafsade am Giebel d ven t preußischen Ablern ge: | V9! mebr genommen werden, “Die fleiue ziffermäßige Besserung bei Potsdam ab. halte »" Kaitferkr d T wei weiblic h O D | Baur Geo durfte durch die Einbeziehung des jungen Stoppelklees in G uin tage CIGIILONE UND, (M pas Fuer weloliche Figuren, Der die Beurteilung bewirkt sein, der immerhin besser steht als der. alte Haupteingang führt in ein s Vestibül, in dem sich die Kleider- Für den Staat ergab id bei dem Klee 3,0 (3,1), bei der Luzerne Gor e id 7A it einer Büste des Masen von Schack und einer wie im August 2,9. Die Mäuse seinen ganz verschwunden zu Tin : Ne, entbält e E it radn geschmüdt ist. uh über die Wiesen kann niht viel Gutes das werden. “Die | : Oesterreich-Ungarn. | dos eine zweite Saalreihe mit Dberliht. Jm Oberges{oß Degutachtungsziffern ergeben zwar im Staatsdur Jn dem vorgestern abgehaltenen gemeinsamen | liegt u. a. der Lenbacsaal, dem ein Fleinerer Nebenraum Ministerrate, unter dem Vorsiß des Grafen von Aehren- | Mgegliedert ist, in dem die et Ie des Meisters-Aufftellung ) M S R B 23A 7 Z_| gefunden haben; an ihn {ließen sih die Kabinette an, die Böklins thal wurde, „W. T. B.“ zufolge, die Beratung über das und Feuerbahs Werke enthalten. Der zweite Obe Btsaal entbà - gemeinsame Budget für das Zahr 1910 wieder aufgenommen die Wolff Kopier h A Ftali i G tsaal en ja dul C IAC August und den Prinzen des : G D N Nrn T - xolsschen Kopien nach großen. altenern. Eine mit kunstvo!lca dem König Friedrih Augu | gen und zum Abschluß gebraht. Die Bestimmung eines ckermins | Gittern abges{lossene Treppe leitet zum zweiten Obergeschoß, das in Königlichen Hauses begrüßt. Auf dem estlich geshmückten für den Zusammentritt der Delegationen wurde einer später | seinen Oberlichtsälea die Kopien aus der Sixtina u. a. enthält. Die An- R waren zum Empfange die pigen der Militär- j einzuberufenden Konferenz vorbehalten. ordnung | der Bilder hat der Professor Seidel geleitet. Wie die und Zivilbehörden erschienen. Nach dem Abschreiltn der vom Der deutshe Reichskanzler Dr. von Bethmann

Znfanterieregiment Nr. 106 gestellten Ehrenkonpagnie und Hollweg ist gestern abend aus München in Wien eingetroffen

Die Verkehrs3cinnnhmen deutscher Eisenbahnen für August 1909 betrugen nach der im Reichseisenbahnamt aufgestellten Uebersicht:

E O A

Oer, wentg) s

„ganzen-._ 71km] in al auf 1 km M Mh M M | Proz.

1) für alle Bahnen im Monat August 1909:

ersonen- i Vit . 1/79 331 287| 1589|+3 497 114+ 40-4 2,58 üter-

Mateazr . [185 324 002] 2 653|-+4 051 851|+ 82+ 1,22 2) für die Bahnen mit dem Rechnungsja rd: Aptil März in der g vom 1. Ari 1909 bis Ende August 1909:

: im auf

eines ) weiterhin Eure Hoheiten, der Herzog und die Herzogin ,

l müdt i Das Erd- lichem Seitenlicht, das Ober- schnitt sowohl bei den Nieselwiesen wie bei den ‘Naturwiesen eine Besserung um je 0,1 gegen den Vormonat, berechneten sih also auf 2,7 bezw. 30: der mangelhafte erste Schnitt ist jedech nicht annähernd ausgeglichen worden. Zu diesem Berichte haben 4819 landwirtschaftliche Berteauendincas bie Unterlagen geliefert. - Die jeßt vorliegenden diesjährigen Ergebnisse der ortshaftsweisen Anbauermittlung bestätigen die T die vor allem der - Winterweizen sowie der Winterraps und -Nü sen aus Be bedeutenden

cuowinterungen an ihren Ernteflächen erlitten haben. Die Erateflächen vetrugen :

Personen-

verkehr . [307 827 388] 7 102|-+13089854|4+ 183|-+ 2,64 Güter-

verkehr . [587 122 405] 13 241|4-21730090/+ 257|+ 1,98 3) für die Bahnen mit dem Rechnungsjahre De de in der Zeit vom 1. Januar 1909

bis Ende August 1909: e t „Münchener N. N.“ hervorheben, hat der Beschauer das Gefühl, einer Personen-

verkehr . | 64 587 213] 10 268|4-3 221 572+ 436|+ 4,43 üter- ° A: . [114 257 243] 17 663|-+2 149 341 S 200|+ 1,15

Die Gesamtlänge der Bahnen betrug 51 288,83 km, gegen das Vorjahr +4- 929,39 km.

Potsdam, 20. September. Jhre Majestät die ite und Königin ist, „W. T. B.“ zufolge, heute ie um 7 Uhr 30 Minuten aus Altenburg auf Station Wildpar eingetroffen und hat Sich in das Neue Palais begeben.

Potsdam, 20. September. Aus Anlaß des heutigen Geburtstages Jhrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Kronprinzessin hat, „W. T. B. gu- folge, die Strandbatterie der Matrosenstation heute_ früh einen Salut von 21 Schüssen abgegeben. Le Schiffe haben Flaggengala angelegt. Vormittags überreichten der Magistrat und die Stadtverordneten von Potsdam eine Glückf- wunschadresse. Mittags ein Uhr fand im Schlosse eine Früh- stückstafel im engsten Familienkreise statt.

Bayern.

Vorgestern vormittag fand in München in dem kunst- Gistoriss Polemier festlih geshmüdckten alten Rathaussaal die feierlihe Ueberreihung der Goldenen Bürgermedaille an Seine Majestät den Kaiser statt. Bei Seinem Ein- treffen vor dem Nathaus von den Vorständen beider Gemeinde- e begrüßt, begab Sich Seine Majestät unter Vorantritt von Herolden, Pagen und Ehrenjungfrauen in den Festsaal und nahm, während die Klänge eines Festchors ertönten, vor dem dort aufgestellten Throne Plaß. Pagen in den Farben der Stadt brachten auf Kissen einen kunstvollen Schrein, in dem die Goldene Bürger - Medaille lag, und die Urkunde. Hierauf verlas der Oberbürgermeister, Geheimer Hofrat Dr. von Borscht eine Ansprache, in der er, „W. T. B.“ zufolge, daran erinnerte, wie lebhaft vor 15 Jahren die Frage der künftigen Bestimmung der berühmten Gemäldesammlung* des Grafen Adolf Friedrih von Schack die gebildeten Kreise Münchens bewegt habe. Alle Sorgen und Zweifel habe damals Seine Majestät der Kaiser, der erlauchte Erbe des un- vergleichlichen Kunstschaßes, durh den hochherzigen Entschluß, denselben München zu erhalten, in Empfindungen unendlicher Freude, innigsten Dankes umgewandelt. Dieser Akt edelster Groß- mut habe sich nicht darauf rh der Schackgalerie mit großen Opfern ihr altes Heim zu sichern. Das in den leßten Fahren entstandene neue, prächtige Gebäude werde die herrlichen Kunst- werke erst zu voller Geltung gelangen lassen als ein vom Kaiser selbst geweihtes Symbol der innigen Verbindung Münchens mit Kaiser und Reich. Mit größtem Stolze habe es die Münchener Bürgerschaft erfüllt, daß Seine Majestät Sich bei der Besißzergreifung von dem früheren Galeriegebäude als Bürger Münchens bezeichnet habe. Eingedenk dieses Kaiser- worts, hätten die Gemeindekollegien gewagt, Seiner Majestät dem Kaiser die goldene “nil vero darzubringen. Sodann

der Oberbürgermeister fort: Z ur ae des Deutschen Kaisers Majestät, der hohe Verbündete und

reund unseres allgeliebten Regenten, der kraftvolle Nepräsentant der Gren und Herrlichkeit unseres mächtigen deutschen Vaterlandes, zu dem wir alle in unbegrenztem Vertrauen emporblicken, Sich Münchens Bürgerkrone überreichen läßt, ist einc Auszeichnung einzig in ihrer Art für unsere Stadt, wie zugleich eine hohbedeutsame Anerkennung der Stellung, zu der \ih das deutshe Bürgertum unter dem Schutze des Deutschen Neihs emporgerungen hat. i

Der Redner \{chloß mit Segenswünschen j M Seine Majestät den Kaiser als den Mehrer des Reiches, nicht an Friegerischen Eroberungen, sondern an Gütern und Gaben des Friedens auf dem Gebiete der nationalen Fett Freiheit und Gesittung und brachte, nachdem er die Medaille überreicht hatte, ein begeistert aufgenommenes Hoch auf Allerhöchstdenselben aus. Ehrenjungfrauen traten an den Thron as und boten Seiner Majestät dem Kaiser einen Ehrentrunk, während eine von ihnen einen poetischen Festaruß sprach. :

Auf die Ansprache des I isters erwiderte Seine Majestät der Kaiser laut Meldung des „W. T. B.

it folgenden Worten: n Ip lieber Herr Oberbürgermeister, Meine Herren des Magistrats! Nehmen Sie Meinen aufrichtigen Dank für Ihre freund- lichen Worte und für den herzlichen Willkommen in diesem ehr- würdigen Nathause entgegen! Mit besonderer Freude weile Ich stets in Ihrer Stadt, an der ub erfüllt hat, was einst Ihr hochsinniger König Ludwig T. sih als Aufgabe gestellt hatte: Gs müsse dahin kommen, daß niemand Deutschland kenne, der nicht München geschen habe. Wie glänzend sih Jhre Stadt unter der segensreichen Negierun Meines eliebten und verehrten Freundes, Seiner Königlichen Hoheit des rinz-Regenten, entwickelt hat, wie vor allem auch unter seinem Schutze die Kunst ein freudiges Leben führt, dafür bietet Ihre kostbare Sabe einen neuen Beweis Mir fostbar vor allem G4 in dem Sinne, daß sie in so künstlerisher Form der freundlichen G innung Ausdruck ibt, welche Mir das «Mr Oeber Kindl“ entgegenbringt. Es war Mir eine Ee Arens der Stadt München einen Beweis für die erzlihkeit der Gesinnungen, die Ich für sie hege, dadur gegen zu önnen, daß Ich die in Minen Besitz übergegangene Sammlung des Grafen Schack dauernd Ihrer Stadt erhalten habe. Mit aufrichtiger Genugtuung nehme Jch daher gerade in dem Augenblick, da 7 der SchaË-Galerie eine bleibende Stätte auf Mün ener Boden bereitet e, die Ehrenmedaille als Bürger der Stadt München entgegen. Id weiß Mich eins mit den vaterländishen Gesinnungen des

ünchener Bürgertums, auf welches ganz Deutschland, von der

Scha-Galerie, in dem sich sämtliche bayerischen Minister, das diplomatische Korps, der Erzbischof von München, zahlreiche Reichsräte, Staatsräte, Professoren der Universität und der Technischen Hochschule, Künstler usw. eingefunden hatten, Nach Betreten des Lenbachsaales hielt Seine Majestät der Kaiser, „W. T. B.“ zufolge, nachstehende Ansprache: /

Wollen Eure Königliche Hoheit mir huldvollst gestatten, Sie in den neren Räumen der Schackschen Galerie willkommen zu heißen. Der alte Gedonshe Bau ist allmählich dem Zahn der Zeit erlegen, und es hat die {ne Sammlung des Grafen Schack in neue Näume übergeführt werden müssen. In harmonischer und in günstiger Beleuhtung wird sie si nunmehr dem Besucher zeigen Minen. Möge der Münchener, dem sie ans Herz gewachsen, und der Fremde, der in den Mauern der gastlichen Kunststadt weilt, Freude und Erhebung beim Studium der Galerie empfinden. Die Samm- lung sei aber zugleih dem Besucher ein Maßstab für die Beurkeilung der jeßigen Kunst. Sie zeigt, daß der Künstler die s{höne Auf- gabe hat, niht nur Vorkommnisse des alltäglichen Lebens in zum Teil drastischer, sensationeller und abstoßender Form zur Darstellung zu bringen, sondern vielmehr unter _dem Einfluß der Aesthetik mit reinem Sinn, in vornehmer Auffassung, die Flamme des Ideals in der Brust, seine Zeitgenossen über die Misere des alltäglichen Lebens emporzuheben und das Schönheitsgefühl des Volkes zu pflegen und zu stärken. Ich danke Eurer Königlichen Hoheit für Ihr Erscheinen am heutigen Tage und bitte Eure Königliche Hoheit, nunmehr die Galerie für eröffnet zu erklären.

Auf diese Ansprache antwortete Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent mit folgenden Worten : ‘Eure Majestät bitte ih, meinen tiefgefühlten Dank entgegen zu nehmen für die Beweise gnädiger Gesinnung, mit denen Eure Majestät Bayerns Hauptstadt wiederholt bedacht haben. Der hoch- herzigen Entschließung, die kostbare Gemäldesammlung des Grafen Schack in München zu belassen, haben Eure Majestät einen weiteren Akt Kaiserlicher Munifizenz M aen Nach den Anordnungen Gurer Majestät ist der Sammlung ein neues Heim entstanden, dessen Näume wir soeben mit Bewunderung betreten Und das die SntlGühe der Schack-Galerie in bisher ungekannter Schönheit zur Geltung bringt. Eure Majestät sind aber s noch persönlich nach den Srreaungel des Manövers hierher geeilt, um die neue Galerie der Oeffentlichkeit zu übergeben. Indem ih mit Freuden der gütigen Aufforderung Eurer Majestät nahkomme, erkläre ih die Schack-Galerie hiermit für eröffnet und fasse m&inen und der Münchener Dank zusammen in den Muf: Seine Majestät der Deutsche Kaisér und König von Preußen lebe hoch! A

Kaum war das Wort verklungen, als Seine Ma jestät der Kaiser mit lauter Stimme rief: Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent hurra! hurra! hurra! _Lebhaft fang dieser Huldigungsgruß durh die Näume der Schack-Galerie. Seine Majestät der Kaiser führte darauf den Prinz-Regenten durch die einzelnen Säle der Galerie, deren prachtvolle Neu- gestaltung bei allen Teilnehmern der Feier ungeteilte Be-

wunderung fand. i | i;

Am Abend fand in der Residenz eine große Hoftafel statt, bei der Seine Königliche Hoheit der Prinz-Regent laut Meldung des „W. T. B.“ folgenden Trinkspruh aus- brachte : S oud

Es gereiht mir zur doppelten &reude, Eure Majestät heute als meinen Gast herzlichs willkommen zu heißen, nachdem ih mir leider versagen mußte, bei dem großen Manöver, an welchem auch die bayerishe Armee Anteil genommen hat, Eure Majestät persönlich zu begrüßen. Mit hoher Genugtuung hat es mich erfüllt, aus dem Munde Eurer Majestät zu vernehmen, daß die bayerishen Truppen hierbei ihre Tüchtigkeit und Zuverlässigkeit aufs neue bewährt haben. Meinem Dank und meiner Freude über den Besuch Eurer Majestät gebe ih Ausdru, indem ih meine Gâste auffordere, einzustimmen in den Nuf: Seine Majestät der Deutsche Kaiser und König von Preußen, mein teurer Freund, lebe hoh! hoh! ho!

Seine Majestät der Kaiser erwiderte, obiger Quelle ufolge, darauf: M j zuf Eurer R en Hoheit herzlihe Worte haben mich tief gerührt.

ugleih drängt es mi, meiner Freude Ausdruck zu geben über die Lelluaßino der stolzen bayerischen Armee an den , diesjährigen Manövern unter der bewährten Führung Seiner König- lihen Hoheit des Prinzen Leopold. Es hat mi hoh erfreut, fo zahlreihe bayerishe Prinzen, vor allem Ihre Königlichen Hoheiten die Prinzen Ludwig und Nupprecht im Manövergelände be- rüßen zu können und zugleih von neuem zu U wie die bayerischen

ruppen sich auch im Frieden ihrer ruhmreichen Vergangenheit würdig zeigen. Indem ich Eure Königliche Hoheit hier u von Herzen beglück- wünsche, erhebe Aen Glas auf die Gesundheit Eurer Königlichen Hoheit und das Blühen und Gedeihen des dem ganzen Deutschen Neiche so teuren erlauhten Hauses Wittelsbach. j

Um 10 Uhr Abends trat Seine Majestät der Kaiser, von Seiner Königlichen Hoheit dem Prinz-Regenten nah dem Bahnhof geleitet, wo ur Verabschiedung sämtliche Prinzen des Königlichen Hauses, der Fürst L Fürstenberg, der Reichskanzler von Bethmann Hollweg, der Staatssekretär Frei- herr von Schoen, der Staatsminister Freiherr von Podewils, der preußische Gesandte von Schlözer u. a. erschienen waren, die Reise nah Altenburg an.

Seine Majestät der Kaiser hat nach einer Meldung des „W. T. B.“ an Seine Königliche R LE den Prinzen Leopold von Bayern folgendes Handschreiben gerichtet : F F j j i

s hat mir zur S olidetdn Freude gereicht, während der dies- jährigen groven Herbstübungen den Oberbefehl über die rote Partei in die Hände Curer Königlichen Hoheit, des in Krieg und Frieden be- währten Führers, legen zu können „und zugleich einem Teil meiner Truppen dabei Gelegenheit zu bieten, Schulter an Schulter“ mit

"schreiben

dem sih anschließenden Parademarsh begaben sh die

Monarchen sowie die übrigen Fürstlichkeiten in Automobilen ¿

nach dem Manövergelände. J

Baden.

Die „Karlsruher Zeitung“ veröffentlicht folgendes Hand- Seiner Majestät des Kaisers an Seine Königliche Hoheit den Großherzog: j

Durchlauchtigster Fürst, freundlichst geliebter Vetter und Bruder! Zum ersten Male seit dem Hinscheiden Eurer Königlithen Hoheit in Gott ruhenden Herrn Vaters, meines geliebten Dheims, haben die badishen Truppen in diesem Jahre vor mir Manöver ab- gehalten. In *wie hohem Maße mi die stets _früher be- wiesene Tüchtigkeit derselben befriedigt hat, wollen Gure König- liche Hoheit aus meiner in Abschrift beigefügten Order ent- nehmen, welhe ih bei der heutigen Beendigung _der großen Herbstübungen an den kommandierenden General des XIV. Armee- korps gerichtet habe. Zu meiner lebhaften Freude weiß ich, welch reges Interesse Eure Königliche Hoheit an der Ausbildung der Ihrem landesvâterlihen Herzen \o nahestehenden Truppen nehmen und dadurch an der Erhaltung und Förderung der Schlagfertigkeit des XIV. Armee- forps mitsorgen. Eurer Königlichen Hoheit möchte ich hierbei meinen herzlichsten Dank wiederholen für die gastliche Aufnahme, die ich und die Kaiserin, meine Gemahlin , in. Dhrem 1n9 10 lieben Hause gefunden haben, sowie für die uns aus allen Kreisen der Bevölkerung der badischen Lande, insbesondere der Stadt Karlsruhe, dargebrachten wohltuenden Kundgebungen. Auch ist es mir eine lebhafte Freude gewesen, bei der Parade am 11. Sep- tember die aus allen Teilen des Großherzogtums zusammengeströmten Tausende von Mitgliedern der Gauverbände des unter dem Protektorat Eurer Königlichen Hoheit stehenden badischen Militärvereins- verbandes und unter ihnen die zahlreichen Kriegsveteranen des in Parade stehenden Armeekorps begrüßen zu können. Dabei habe ih _in liebevoller Erinnerung des verewigten Großherzogs Königlicher Hoheit gedenken müssen, dessen warmes Herz besonders seinen alten Soldaten gehört hat. Curer Königlichen Hoheit würde ih ganz besonders dankbar sein, wenn/ dieselben meine warm empfundenen Gefühle zur allgemeinen Kenntnis in Ihren Landen bringen und hierbei méiner lebhaften Genugtuung Ausdruck verleihen möchten über die entgegenkommende Aufnahme der zu den Herbstübungen in großer Zahl zusamnengezogenen Truppen. Jch verbleibe mit der Versi erung wahrer Hochachtung und Freundschaft Eurer Königlichen Hoheit freundwilliger Vetter und Bruder Wilhelm.

Sachsen-Altenburg.

Gestern morgen sind Seine Majestät der Kaiser aus München und wenige Minuten später «Fhve Majestät die Kaiserin aus Potsdam in Altenburg eingetroffen. Auf dem Bahnsteig wurden die Majestäten, „W. T. R zufolge, von Jhren Hoheiten dem Herzog und der Herzogin aufs herzlichste begrüßt, worauf großer Empfang stattfand. _Die Fürst- lichkeiten fuhren sodann durch die reih geschmüdckte Stadt nah dem Schlosse, wo die Majestäten Wohnung nahmen. Um 10Uhr nahmen Jhre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin mit Jhren Hoheiten dem Herzog und der Herzogin an dem Gottesdienst in der Schloßkirche teil und begaben Sich danach - unter dem Jubel der Bevölkerung nah dem Marktplag. Dort war vor dem Nathaus ein prächtiger Baldachin errichtet, unter dem nah der Begrüßung durch die Stadtvertretung die Majestäten und Jhre Hoheiten der Herzog und die Herzogin Plaß “nahmen. Zunäidsst hielt Seine Majestät der Kaiser Parade über den Landeskriegerverband Sachsen-Altenburg ab, der in Stärke von 132 Vereinen mit Fahnen und Musik in drei reer wf auf dem Marktplay Aufstellung genommen hatte. Darauf folgte der Huldigungszug der Bauernschaft des Ostkreises des Herzogtums. Abends fand im Herzoglichen Schlosse Galatafel statt, bei der Seine Hoheit der Herzog Ernst, laut Meldung des „W. T. B.“, folgenden Trinkspruch ausbrachte: 2h /

Der Besuch, mt dem Eure Kaiserliche Majestät gemeinsam mit Ihrer Majestät der Kaiserin uns ehren, erfüllt die Herzogin und mich mit innigster Freude, und ih bitte, den Ausdru tiefster Dank- barkeit Euren Majestäten zu Füßen legen zu dürfen. Wir er- kennen darin das Fortbestehen der gütigen Desingung, mit derx Cure Majestäten in früheren Jahren uns beglückt haben. Vor 19 Jahren genoß Altenburg zum ersten Male die hohe Aus- zeichnung, den Schirmherrn des Reiches in seinen Mauern zu empfangen, und heute wie damals tôut heller Jubel ihm entgegen,

ehoben noch durch die Anwesenheit Eurer Majestät Erlauchten Gieniabilin; „Treu und beständig" lautet der Wahlspruh meines Hauses, und freudigen Verzens darf ih in dieser festlichen

tunde bezeugen, daß mit mir meine Altenburger in un- wandelbarer Treue zu Kaiser und Reich stehen, voll Dank für den Segen friedliher Zeit, voll erprobter Treue in ernsten Tagen. Mit dem aus tiefstem Herzen kommenden Wunsch, daß Gottes Segen. auf Eurer Majestät und Ihrer Regierung, auf Ihrer Majestät der e und dem Kaiserlichen naue ruhen möge, er- hebe ich “mein Glas mit dem Nufe: Seine Majestät der Kaiser, Ihre Majestät die Kaiserin Hurra, hurra, hurra! i :

Seine Majestät r Ier erwiderte, obiger Quelle ufolge, hierauf mit folgenden Worten : ' zuf K O kés die Kaiserin und ih Eurer Hoheik für die freundlihen Begrüßungsworte und den uns bereiteten liebens- würdigen Empfang. Aufrichtig freueu wir uns, daß es uns vergönnt ist, Eure Hoheit und die Herzogin in der Hauptstadt Ihres Landes begrüßen und den Gefühlen herzlicher Kreuntshast und nul neigung Ausdruck geben zu können. ie fkerndeutsche e- sinnung des altenburgishen Volkes, welhe Eure Votgt mir Meh bezeugt haben, ist mir wohl bekannt. qreDie n tgergenenen Eindrücke, die ih bei meinem ersten Besuche Alten- urgs empfangen, sind mir in frisher Erinnerung. Heute hat mich

Bayerns Söhnen unter dem Befehl Eurer Königlichen Hoheit zu

die festlihe Stimmung und der helle Jubel der freudig be-

S

ere: es

und, obiger Quelle zufolge, Franz Joseph in besonderer Audienz empfangen worden.

Wie das „W.. T. B.“ aus Prag meldet, deutsche Landtagsverband dahin ausgesprochen, daß kein Anlaß bestehe, die Obstruktion aud nur “zum Zwecke der Wahlen in den Landesaus\huß und die Landtagskommissionen aufzugeben. Die Entscheidung über das weitere Verhalten wurde der Obmännerkonferenz des Prager Landtags vorbehalten.

Rußland.

Der Kaiser, die Kaiserin und die Kaiserlichen Kinder

sind, „W. T. B.“ zufolge, vorgestern nachmittag an Bord der Jacht „Standart“ in Jalta eingetroffen. Nach dem Empfang durch die en begab sih der Kaiser mit der Kaiserin und den Kaiserlichen Kindern, von der Bevölkerung lebhaft begrüßt, nach Livadia. Jn einem Schreiben an den Generalgouverneur

von Finnland vom 18. September spricht der Kaiser, obiger Quelle zufolge, seine Genugtuung aus über den geistigen und materiellen Fortschritt, den Finnland seit der vor einem Jahrhundert erfolgten Einverleibung in das Reich genommen habe. Der Kaiser gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die arbeitsame Bevölkerung Finnlands auch fernerhin auf dem friedlichen Pfade kultureller Entwicklung ihre Lebenshaltung vervollkommnen werde, und spricht weiter die Erwartung aus, daß die Finnländer eifrig mitwirken werden an der Erfüllung der Aufgaben, die von der Vorsehung dem russischen Reiche vorgezeichnet seien; denn nur in unerschütterlicher Ergebenheit zum Throne und allmählicher Festigung der untrennbaren Bande, die es mit dem Reiche verbänden, könne Finnland das Unterpfand eines glücklichen Gedeihens finden. Das Handelsministerium hat dem Ministerrate den Vorschlag unterbreitet, aus dem Reichsrentenfonds eine ein- malige Summe von 45 000 Nubeln und einen alljährlichen Zu- {uß von 12 000 Rubeln zur Gründung eines Lehr stu hls für Aeronautik an dem St. Petersburger Polytechnikum anzuweisen.

Ftalien. Der Minister des Auswärtigen Tittoni, der ungarische Staatssekretär im Handelsministerium Szterényi und der Legationsrat Graf Somssich de Saárd, der mit der Führung der Geschäfte der österreichish-ungarischen Botschaft betraut ist, haben, ,W. T. B.“ zufolge, gestern das italienis\ch- ungarishe Uebereinkommen über die Arbeiter- unfallversichherung unterzeichnet.

Spanien,

Der König Alfons ist gestern aus San Sebastian in Madrid angekommen und hatte mit dem Ministerpräsi- denten eine Besprechung. Dieser erklärte, wie das V5 Tse Di“ meldet, den Journalisten, er werde das Parlament nah Be- endigung der Kämpfe bei Melilla eröffnen und hoffe, daß die entscheidenden Operationen dort bald beginnen werden.

Türkei.

Wie das „W. T. B.“ meldet, sind in Konstantinopel ein- getroffenen Nachrichten zufolge auf Samos Unru hen aus- gebrochen. Der Fürst hat die Nationalversammlung, die eine Verminderung der auf der Jnsel befindlichen türkischen Truppen forderte, aufgelöst. Aufständische durchsd nitten das Kabel von Smyrna. Ueber weitere Vorgänge auf der Insel ist die Pforte ohne Nachricht. :

Norwegen.

Der bisherige stellvertretende Kultusminister Hougen ist

nah einer Meldung des „W.- T. B.“ zum Kultusminister ernannt worden.

Parlamentarische Nachrichten.

Bei der am 14. d. M. im Wahlkreis Koblenz (Stadt und Land) - St. Goar stattgefundenen Neichstagsersaß- wahl sind, „W. T. B.“ zufolge, laut amtlihen Ermittelungen insgesamt 14 244 Stimmen abgegeben worden. D Läden der Senatspräsident Wellstein- Hamm i. W. (Zentr.) 11 363 Stimmen und der a reo Haas-Cöln (Soz.) 2845 Stimmen erhalten. Zersplittert waren 36 Stimmen. Der Senatspräsident Wellstein ist somit gewählt.

Statistik und Volkswirtschaft,

Zur Arbetterbewegung.

, Die Weltfirma Gebrüder Dippe, Samenzucht, in Quedlinburg hat, wie die „Köln. tg.“ meldet, sämtlichen Gärtn ern gekündigt, weil sie dem irs unckerschen Gewerkverein angehören. orstellungen des Ober ürgermeisters von Quedlinburg und des Zentralleiters der deutschen Gewerkvereine blieben erfolglos.

us Lübeck wird demselben Blatte Na lert: Der Ausstand der Flußschiffer ist na fünfzehnwöchiger Dauer für beendet

heute vormittag vom Kaiser

hat ch der

treten zurü. Ne! Naumgefühle, die \

Ahnung hatte; durch Aufbau verändert.“

Der Zentral sih heute um 101/5 15. September füh bankfdirektoriums

lasse den stark zu erhalten. um 81

verschlechtert. Die

Vorjahre in dieser gangenen Jahre, di

bedürfnisse Geldmarktes getriebenen

Zentralaus\husses

beschlossen und ver

verkehr der Reichsb

Nach den im gestellten Ergebnissen Preußen war dieser folgender,

Klee 3,0 (3,1); Luze Wiesen 3,0 (3,1). Correspondenz“

August und in der zw dem soeben

Während die einiger Striche östlihe Hälfte

Versiegen der Brun! den Berichten aus Temperatur herab, darunter Infolge

ging

der Aecker

Die Einscheuerunyg

Probedrüschen als vo

im Vormonate besser Kartoffeln, mit deren Ausnehmen einzelt bis zu 50 v. H.

worden, die man aber, bedenklich hält. Ueber

ewährt haben. es ist aber

Z3 uckerrüben werden zugleih wird die Besür bei dem

Posen, wo Nematoden d die bisher ungewöhnlihe

müßten. Allerdings r bei beiden Früchten

erklärt worden, ohne daß er einen Erfolg gehabt hätte.

noch als durchaus günsti

Näumen übersah, A

j Havenstein zwar niht ungünstig, Wunsch

um 81 Millionen geringer gewesen als fh inzwischen noch um

die Anlage der Wertpapiere

Jm inneren Verkehr gewachsen. und der spekulativen wünschenswert erscheine, sei die Erhöhung der Bankrate einst- weilen um 1/5 Proz. f

tungen von Schuldverschreibungen

abgelaufenen westliche Hälfte des überreihliche Niederschläge

ns le Trodenheit des derart sein, daß man bei

s{windend kleine Ga vi been hier und da noch Hafer stehen, der überhaupt Menge und Güte des Kornes werden nach den je

Mangel an Feuchtigkeit und Wärme ist; ihr AuderebAt dh

wett gemacht wird, kaum für ausführbar. könnte man annehmen da

u:ch

völlig neuen Galerie gegenüberzustehen. „Bilder, die man in den alten

en hier stark ins Auge; andere, die es verdienen, eue Gusemblebeziehungen o lebhaft beim Kunstgenusse mitwirken. Bilder enthüllen zum Teil Tugenden, von

Handel und Gewerb aus\chuß der Reich Uhr. Nach Vortrag der rte der Vorsißende, aus, die Der Metallbestand sei

weitere Zeit um 6 Millionen sei doppelt

e Goldausfuhr habe die Angesichts Tätigkeit,

in das Auge zu wurde keinerlei

auf 5 Proz. fi

kündet. Danach wurde

ank zugelassen.

(Weitere Nachrichten über „Gewerbe und Handel“ st. i. d. Ersten Beilage.)

Land- und Forstwirtschaft.

Der Saatenstand in Preußen um die Mitte des Monats

September 1909.

Königlichen Statistishen Landesamt zusammen-

der Erhebungen über um die Mitte

: „gering“ und (Mitte August 2,3):

des Staatsge

Bodens joll Am

ien rechnet.

hrend der Nächte zu Anf

sodaß in einigen nordöstlichen sowie südwestlichen Gegenden, den Hohenzollernschen der verspäteten früchten tritt naturgemäß

l Landen, Räumung der Felde

Selbstverständlich ist

mitunter

rzüglih bezeichnet.

erschienen.

die Lohnun

und der

abgestorben.

schon

ast allgemein als zu

ie Nüben schädigen, hält m Trockenheit nicht dur

die Ernteaussi die diesmonatigen weg zurückgegangen, beze

g. Die Staatsnote beträ

N denen man bisher feine den veränderten Fond scheint sogar ihr koloristischer

Präsident des

mahne aber doch zur gerechtfertigt erscheinen,

im Vorjahre und habe 11 Millionen e Wechsel- und Lombardanlage habe sih nah dem 15. September um 43 Millionen erh

so groß als im ver-

seien der Geldbedarf der in den leßten Wochen in die Höhe deren

i Widerspruch hiergegen er- hoben, und es wurde infolgedessen die Erh auf 4 Proz. für Wechsel,

zur Beleihung im Lombard-

des Monats September wenn Begutachtungsziffer (Note) 1: 3: „mittel (durdshnittlich)“ 4: deutet: Kartoffeln 2,5 Zuckerrüben 2,8 (2,4); mne 2,9 (2,9); Nieselwiesen 2,7 (2,8); añdere ). Zu diesen Zahlen wird j folgendes bemerkt :

Abgesehen von einigen fehr warmen und sonnigen Tagen zu Ende eiten Septemberwoche, war die Witterung in Berichtsmonate ent unfreundlich.

)

[ : erhielt, seit Anfang August so gut wie regenfrei. : hier in

noch längerem Anhalten mit einem meisten dem cnegierungsbezirke Bror

Nachtfröste

auch eine Verspätung der : zur Wintersaat ein, gea Es wo man auf Negen warten mu 3, der den )arten Boden erweicht.

sonst in vollem Betriebe und

besonders

_die Einsaat der Pons und Hülsenfrüchte i et. Allerdings soll auf migt Gelände

| ( l , Weniger günstige Nach- richten liegen über die Aussichten auf die Ha Danach finden desonders den mittelspäten und feineren man zurzeit beschäftigt ist, viele kranke, ver- l Auch sind hier und da Sch Vlattroll- und Kräuselkrankheit fowie Blattfäule und Schorfigkeit bemerkt wie hier und da eeoeta t wird, ni ( j i der Kartoffeln gehen die ® ach- richten niht weit auseinander; sie stimmen v nahmen darin überein,

Magnum bonum. D Þ

1 ielmehr mit wenig Aus- daß altbewährte Sorten 1 : o date und andere versagt haben und zumeist kleine Knollen in spärliher Anzahl ergeben, da uhe mit neuen Saaten Im Kraute stehen vielfach manchen Gegenden die Engerli

Anbau von Industrie sih besser sie zumeist

nge sehr zahlreih auftreten. Auch die klein bezeichnet, und tung ausgesprochen, S eine Gewichtszunahme

aum mehr zu erwarten in und wieder gerühmt.

einen Witterungswe

Nach diesen Ausstellungen

ten ungünstig beurteilt sein

iffern Mgen die vom August i

sind eingetreten, neue

Die

c,

sbank versammelte Wochenübersicht vom Reichs- Bank sei Vorsicht und ihre Position am 15. September

Lage der

gegen 1908 öht, während sie im abgenommen habe,

Einfuhr übertroffen. und die Kredit- Versteifung des

Zurückdrängung

fassen. Seitens des öhung des Diskonts ir Lombarddarlehne n noch einige Gat-

den Saatenstand in 1909 Mebr gut“, 2: „gutf, 9: „sehr gering“ be-

in der „Statistischen

iets mit Ausnahme blieb fast die einigen Gegenden wird hierüber in nberg _ geklagt. Die ang September weit

auftraten. r von den Körner- Bestellung in den trocken

die Bestellung aber j on erledigt. t bis auf ver-

noch ni

E VOIT U ßt übera

gemachten ruchternte vor, die sich unter den Sorten, warzbeinigkeit,

t für

wie Daber, dagegen Ver-

recht üppig; Weiter sollen L

n der Provinz an d Ernte, ofern sel

nen aber den Stand

D 31 bi

häuser! wird \ Washin stalten,

65 Mi

Acres, wartet gegen 164 M

Anbauf ist, dür

die Do der Er zögern

Schätz

rogge Twer,

Kostron

Kreisen. Allgeme Worone Nowgor Allgeme

Nowgor

Nordkau

D besißt d zuribal

ebalten,

das dem

Dem Geiste Molières Vorgehen der kleinen Eingangsszene Anspielung auf den

Mitglieder der Moliòr

verkleidet Den Ana

dienen,

der die lustige Gese Argan ad absurdum zu

befreien. dieses Vo türe dazu

der Doktorpromotion, die sich nun organisch der

Eine weit

hang hint \ elbst Ia

gt nämli bei den

die man

Winterweizen Sommerweizen Winterspelz Winterroggen . Sommerroggen 58 552 Sommerger|

Hafer Kartoffeln s Zuckerrüben

Weizenernte und Weizenhandel in den V

daß das Gesamterge

862 000 Acres mit Weizen beb,

St. Petersburg, 18. September.

laut der Daten der

Nowgorod Gut in Kursk, in Woronesch,

Teil von Saratow, wel C

Poltawa,

ow, Wolhynien, stellenweise ausgezeichnet.

Poltawa, Jekaterinoslaw, oaratow,

lange zu den be

einen bewunderungswürdigen Darsteller des Argan. wurde das

telhauses,

unterschied sih niht wesentli von den früheren. war es allerdings, Frau

1908‘ ha 971 303 134 550 16 194 4 602 373

S 873 438 2 803 218 2 233 606 309 823 37 999

9 281

1 327 843 87 124

3 276 971

Staaten von Amerika. as Kaiserlihe Konsulat in Seattle M. : Nach 1 und Müblenbesißern angestellten

j j berichtet dem zurzeit vorliegenden Ergebnis der von Banf- umfassenden Ermittlungen

1909 ha 904 057 155 602 16 791 4 623 897 58 928 884 573 2 824 012 2 255 014 308 960 27 155 8143 1 294 631 89 424 3 271 80A

ereinigten

umterm

ih der Ausfall der diesjährigen Weizenernte in den Staaten

igton, Dregon und Idaho als er Ten Zuli geschäßt wurde ; 1 nis der genannten Staaten sih llionen anstatt auf 55 Millionen Bushels belaufen 1 728 748 Acres ausmahte und einen von denen ein Ertrag von 39 bis 40 Millionen wird. Im Staate Oregon find im

das Vorjahr), die einen Ertrag illionen Bushels erzielen werden. läche seit Jahresfrist von 414 412 fte nahezu 10 Millionen Bushels liefern, d. h.

Million mehr als im Jahre 1908. Die Weizenp reise sind

llargrenze erreiht hatten,

laufenden aut (eine Zunahme von 43 415 HAcçres

von nihcht weniger * als Der Staat Idaho, dessen auf 474 000 Acres gestiegen ungefähr eine

seit dem Beginn der Ernte, auf 83 Cents zurückgegangen.

orau icli noch günstiger ge- . Man nimmt jeßt an,

auf “etva wird.

__ Die mit Weizen bebaute Fläche des Staates Washington, die im Jahre 1908 1 8 23s Millionen Bushels lieferte,

Ertrag von

umfaßt in diesem Jahre 2 122 000

Bushels er- Jahre

wo fie In:

vartung, daß sie sich wieder nah aufwärts bewegen werden,

noch viele Farmer, zu den jeßigen Preisen an die

verkaufen.

(W. T. B.) ung des Ernteertrages im europäischen „Vandels- und Industriezeitung“ : n: Allgemein mittelmäßig bis {lecht in den Gou Moskau, Wladimir, einem Teil von und Wijatka. Unbefriedigend ia, einem Teil von Smolensk, Charkow, Poltawa und Jekaterinoslaw, Orel, Wolhynien, Sam Pensa, Tambow und Nordkaukasus. mittel bis

Tula,

Allgemein

Cherson und Nordkaukasus.

j Pskow, in Jaroslaw ,

Händler zu

Endgültige

Nußland Winter- twernements- Nischni- Kaluga,

Kasan und Perm. den anliegenden Kreisen,

ara, einem Winter-

Allg unbefriedigend nur in einzelnen Gut in Kursk, Orel, Woronesh, Charkow, Sekaterinoslaw, Sommerweizen:

in gut-mittel bis gut in Poltawa, Charkow, Jekaterinoslaw,

{, Tambow, Saratow,

) / Samara, od, Nordkaukasus, in

i Kasan, einzelnen

in gut bis befriedigend in Orel, Kaluga,

od, Petersburg,

Minsk, Mogilew, Moskau, ut-mittel Woronesch,

Gerste: Allgemein Charkow, Kursk,

Samara, Ufa, Kasan, kasus und stellenweise in anderen Gouvernements.

Theater und Musik.

Königliches Schauspielhaus, er e pactbete Kranke* von Moslidòre g

och die Königliche

ne in Arthur Vollmer tenden, aber dur

ihre suggestive Kraft stark wirken

französishe Meisterwerk in die von dem jegzigen Dr, Paul Lindau,

einer neuen B einem der bei, \fondern {ickt dem Stück Ganzen den Charakter einer

widerspricht ja wohl nicht, verwendet

Faschingskomödie

selbst asching spinnt Undau weiter aus escbun S

durch die Straße tollen und lateini chronismus, daß sie sih dazu der allbe annten in t man si schaft antrifft, ve i führen und i un Verständnis der saftigen Moliòreschen Sat r\piel niht nôtig, aber es

und schafft auch einen natürli ere Neuerung ist, daß sich der Szenen

er einem Gazeschleier vollzieht. Die Au

; é A n Kreisen des wolgagebiets und in den nordöstlihen Gouvernements.

i sfau, Smolensk, Perm, in den übrigen Gouvernements gut,

Dramaturgen des

er A die Figur des Policinelle.

Nischni- Ober- Hafe E T scherni- Nischni-

bis gut in Tambowy,

Perm, Witebsk, Wilna, Livland,

ehörte seit

ten Zefsbrungen des Königlichen Schauspielhauses,

mit \ einer den Komik

Am Sonnabend

earbeitung Schau-

: j au, : gründlichsten enner Molidres, herrührt ; sie behält nit nur die bekannte burleske Doktorpromotion am Schlu

Molièreshen Motiven yon Dr. L

e ein nah

indau verfaßtes Vorspiel voraus,

aufprägt..

dieses etwas eigenmächtige

o iest

i indem er die nd latrinite als Gelehrte und Aerzte e Sprüdhlein fingen

f eutschen

Schulen gebräuchlichen NReimregeln aus der lateinishen Grammatik be- p bei diesem Scherz gen gefallen. Argans Bruder,

per: sih ihrer Dienste, um

n von seiner P Lory zu a

ire ist j

ildet eine ganz lustige Ouver- en Uebergang zur Burleske andlung angliedert. sel bei offenem Vor-

hrung der Komödie l Ein W ramm die Nolle der Toinette anzuvertràuen

agnis

onst als jüngere Zofe zu sehen gewöhnt ist, aber ihr Spiel

E